Erbsünde

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Erbsünde

Beitragvon sternenkind56 » Do 18. Jul 2013, 17:30

Adam und Eva haben von der Feige gegessen um die Erkenntnis über Gut und Böse zu erlangen.

wieso ist es eine Sünde wenn ich Erkenntnis erlangen möchte?

Es ist ein göttliches Gebot unser Wissen zu mehren und das beinhaltet auch das Erkennen.

wir werden gottgleich durch die LIEBE und das Erkennen von Gut und Böse.
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Do 18. Jul 2013, 18:21

sternenkind56 hat geschrieben:Adam und Eva haben von der Feige gegessen um die Erkenntnis über Gut und Böse zu erlangen.

wieso ist es eine Sünde wenn ich Erkenntnis erlangen möchte?

Es ist ein göttliches Gebot unser Wissen zu mehren und das beinhaltet auch das Erkennen.

wir werden gottgleich durch die LIEBE und das Erkennen von Gut und Böse.



Ja Liebes sternenkind, das wurde für die Menschen ihren Fall, denn wenn ich weis was gut oder böse ist, warum dann noch an einen Gott zu vertrauen? Ich bin ja selbst ein Gott, der sich endscheiden kann. Der Ursprung war ja so geich in die Wiege gelegt, hat Gott wirglich gesagt? Zweifel hat die listige Schlange als Samens gelegt, der sich weiter entwickelte. Indem sie die listige Schlange sagte, nein ihr werdet gewiss nicht sterben, ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.
Damit ist auch das urvertrauen zu Gott zerstört worden, den nur Gott diese Vertrauen heilen kann, durch sich selbst.


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Erbsünde

Beitragvon sternenkind56 » Fr 19. Jul 2013, 07:14

wieso lieber Lambert sollte es mich überheblich machen wenn ich Gut und Böse erkennen kann?
Zuletzt geändert von sternenkind56 am Fr 19. Jul 2013, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Fr 19. Jul 2013, 09:45

sternenkind56 hat geschrieben:wieso lieber Lambert sollte es mich überheblich machen wenn ich Gut und Böse unterscheiden kann?



Hallo Liebes sternenkind!

Ich habe jetzt weing Zeit, aber ich nehme sie mir jetzt einfach, es ist nur ein kurze Antwort hin.

Durch diese Sünde, wo doch Gott verbot die Frucht der Erkenntnis zu essen, verstieß ja Eva und Adam diese Gebot. Und Eva liess sich von der Schlange sich teuschen, und isste dies verbotene Frucht, die Teuschung war ja, das man nicht sterben würde, sondern einen die Augen öffnete, was gut oder böse sei. Denn dann seid ihr wie Gott. Das heisst doch die Unabhängigkeit von Gott, man kann selbst endscheiden (eigene Vorteile). Das ist doch die Sünde, die ganze Menschheit durchträgt, nähmlich die Folge, des Geistigen Tod, die Trennung von Gott. Wie oft höre ich dieses Argument: Ach was, ich brauche doch keinen Gott, ich kann doch selbst unterscheiden was Gut oder Böse ist, ist doch mein eigenes ermessen wie ich etwas beurteile. Denn wir haben ja einen hohen Moralischen Standart. Es ist für mich wie ein wiederhall von den Sündenfall, selbst ein Gott zu sein. Und der ganze irrwahn durchzog die ganze Menschheitsgeschichte

Aber jetzt auf alles einzugehen, fehlt mir leider die Zeit dazu, denn es ist ein höchst interesanntes Thema, wo man noch einiges dazu schreiben kann , Liebes sternenkind :umarm:

Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Erbsünde

Beitragvon sternenkind56 » Fr 19. Jul 2013, 13:11

Hallol Lambert

vielen Dank für Deine Ausführungen.

Jedoch gebe ich zu bedenken daß Gott die BEDINGUNGSLOSE LIEBE ist und die BEDINGUNGSLOSE LIEBE straft nicht.

auch iwäre es nicht gerecht wenn wir heute für die Verfehlungen von anderen inklusive von Adam und Eva bezahlen müßten denn wir sind nicht Adam und Eva gewesen.

Eine weitere Frage ist für mich was sucht Satan im Paradies.

Die Geschichte vom Paradies sehe ich als eine Allegorie für das EINES sein mit Gott vor Aeonen von Jahren.

Dabei waren wir in einem so hohen Schwingungszustand den Satan nie erreichen könnte.

Daher dürfte Satan im Paradies keinen Zutritt gehabt haben.

wir haben uns verführen lassen aber ich kann mich auch dazu verführen lassen etwas Gutes zu tun.

viele Grüße vom Sternenkind
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Fr 19. Jul 2013, 15:35

sternenkind56 hat geschrieben:Hallol Lambert

vielen Dank für Deine Ausführungen.

Jedoch gebe ich zu bedenken daß Gott die BEDINGUNGSLOSE LIEBE ist und die BEDINGUNGSLOSE LIEBE straft nicht.

auch iwäre es nicht gerecht wenn wir heute für die Verfehlungen von anderen inklusive von Adam und Eva bezahlen müßten denn wir sind nicht Adam und Eva gewesen.

Eine weitere Frage ist für mich was sucht Satan im Paradies.

Die Geschichte vom Paradies sehe ich als eine Allegorie für das EINES sein mit Gott vor Aeonen von Jahren.

Dabei waren wir in einem so hohen Schwingungszustand den Satan nie erreichen könnte.

Daher dürfte Satan im Paradies keinen Zutritt gehabt haben.

wir haben uns verführen lassen aber ich kann mich auch dazu verführen lassen etwas Gutes zu tun.




Liebes sternenkind, hat sich nicht die BEDINGUNGSLOSE LIEBE sich erwiesen, das Gott seinen einzige Sohn sannte, das man durch seinen Opfertot am Kreuze die ganze Menscheit errettet, seine treue, seine Liebe zu uns zeigte? Denn er gab seinen einzige Sohne den der doch sooo liebte uns verdorbene Welt. In einer Welt wo gewallt alltäglich ist, wo ungerechtigkeit herrschte. Wir dürfen eines nicht vergessen, die Römer herrschte mit aller Gewalt der Unterdrückung. Fast jeden Tag wurden viele Mensche in der Öffentlichkeit gekreuzigt, dies hat Jesus auch alles sehe können. Mit Sklaven wurde rege gehandelt, wir können nun wirglich nicht so ganz vorstellen, in welcher Welt Jesus aufgewachsen ist, mit Armut, also keine Schloss eben. Sondern in einen Stall zwichen Kühe und Scafen. Und dies alles hat Gott sein Vater gewusst, aber trotzdem hat Er seinen Sohn in diese Welt von einen Samen bis zum Kreuz hingegeben. Welch eine Hingabe von Gott auch gewesen, das können wir nicht bemessen Liebes sternenkind.

Zu deiner weiteren Frage, werde ich später eingehen.


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :umarm:
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Re: Erbsünde

Beitragvon ThomasMillack » Di 23. Jul 2013, 12:48

Hallo Sternenkind
sternenkind56 hat geschrieben:Adam und Eva haben von der Feige gegessen um die Erkenntnis über Gut und Böse zu erlangen.
wieso ist es eine Sünde wenn ich Erkenntnis erlangen möchte?

Diese Frage wird von der Schlange beantwortet "dann werdet ihr sein wie Gott".
Nicht die Erkenntnis von Git und Böse ist das Problem, sondern, dass wir uns selbst an die Stelle von Gott setzen.
Das ist auch die Sünde.

sternenkind56 hat geschrieben:wir werden gottgleich durch die LIEBE und das Erkennen von Gut und Böse.

Nein, das ist falsch ausgedrückt.
Gott hat uns zu seinem Bilde gemacht und wir sollen sein Gegenüber sein.
Das macht uns nicht zu Gott.
Aber in Verbindung mit Gott macht es uns zu etwas, was Gott so wichtig ist, dass er darum kämpft.

Wenn wir aber die Beziehung zu Gott abbrechen und uns selbst als Gott hinstellen, dann sind wir nur noch Staub.

Gruß
Thomas
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Re: Erbsünde

Beitragvon Mariette M. » Di 23. Jul 2013, 13:25

sternenkind56 hat geschrieben:Adam und Eva haben von der Feige gegessen um die Erkenntnis über Gut und Böse zu erlangen.

wieso ist es eine Sünde wenn ich Erkenntnis erlangen möchte?

Es ist ein göttliches Gebot unser Wissen zu mehren und das beinhaltet auch das Erkennen.

wir werden gottgleich durch die LIEBE und das Erkennen von Gut und Böse.


Das Wort Erkennen meint im AT nicht verstandesmässiges Wissen.
Dass das Essen der Frucht böse war, weil gegen das Gebot Gottes, das wussten Adam und Eva schon vorher.

Vielmehr heisst Erkennen: "Erfahren haben", "Erlebt haben". Dadurch, dass sie die Frucht aus der Hand der Schlange assen, haben Adam und Eva erkannt oder anders gesagt erlebt und erfahren, wie es ist, Böses zu tun.

Das hat mit Wissenserwerb erstmal nichts zu tun.

Lg Mary
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Erbsünde

Beitragvon Mariette M. » Di 23. Jul 2013, 13:32

sternenkind56 hat geschrieben:Jedoch gebe ich zu bedenken daß Gott die BEDINGUNGSLOSE LIEBE ist und die BEDINGUNGSLOSE LIEBE straft nicht.

Richtig.
Die Vertreibung aus dem Paradies und die Folgen des Sünde wie das Ackern im Schweiss des Angesichts und die Geburstwehen waren nicht von Gott verhängte Strafen, sondern leider durch die Übertretung eingetretene Folgen.
Weil Adam und Eva (also die Menschheit) ohne Gott leben wollten, mussten sie auch den Broterwerb fortan selbst hinkriegen.
Ich behaupte sogar: Hätte Adam sich nicht versteckt und seine Schuld auf Eva geschoben oder sogar auf Gott ("die Frau, die DU mir gabst") und hätte Eva sich nicht versteckt und die Schuld nicht auf die Schlange geschoben... sondern wären sie für ihre Verfehlung grade gestanden und hätten Reue gezeigt und um Vergebung gebeten... so wären die Folgen nicht eingetreten. Gott vergibt nur dann, wenn man darum bittet.
sternenkind56 hat geschrieben:auch iwäre es nicht gerecht wenn wir heute für die Verfehlungen von anderen inklusive von Adam und Eva bezahlen müßten denn wir sind nicht Adam und Eva gewesen.

Du bezahlst ja auch nicht für die Sünde von Adam und Eva. Erbsünde heisst nicht Erbschuld.
"Zahlen" oder besser Geradestehen musst Du nur für deine eigenen Taten.
Aber als Glied des Menschengeschlechts (für das Adam und Eva stehen) stehst Du mit unter der Folge der Entfremdung von Gott.
sternenkind56 hat geschrieben:Dabei waren wir in einem so hohen Schwingungszustand den Satan nie erreichen könnte.

Naja... das ist jetzt DEINE Theorie, das mit den Schwingungen.
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Re: Erbsünde

Beitragvon jeig » Di 23. Jul 2013, 20:26

sternenkind56 hat geschrieben:Jedoch gebe ich zu bedenken daß Gott die BEDINGUNGSLOSE LIEBE ist und die BEDINGUNGSLOSE LIEBE straft nicht.


Warum nicht?
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Erbsünde

Beitragvon Raktar » Mo 29. Jul 2013, 00:22

jeig hat geschrieben:
sternenkind56 hat geschrieben:Jedoch gebe ich zu bedenken daß Gott die BEDINGUNGSLOSE LIEBE ist und die BEDINGUNGSLOSE LIEBE straft nicht.


Warum nicht?



das Sternenkind hat wohl selbst kein Kind, wenn du ein Kind nämlich nicht bestrafst eben weil du es liebst wird es dich bald wundern warum du es nicht unter Kontrolle hast. :shock:
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Re: Erbsünde

Beitragvon Seltsamer » Mo 29. Jul 2013, 15:03

Sowas glaube ich weniger:
Raktar hat geschrieben:...wenn du ein Kind nämlich nicht bestrafst eben weil du es liebst wird es dich bald wundern warum du es nicht unter Kontrolle hast.

Sei denn, es geht hier um die Kontrolle, nicht um das Kind!
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Re: Erbsünde

Beitragvon Johelia » Mo 29. Jul 2013, 21:59

sternenkind56 hat geschrieben:Jedoch gebe ich zu bedenken daß Gott die BEDINGUNGSLOSE LIEBE ist und die BEDINGUNGSLOSE LIEBE straft nicht.

"Mein Sohn, wenn der Herr dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet, sondern nimm es an,

Heb 12,6 Denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so schlägt der Herr jeden, den er als sein Kind annimmt." 7 Wenn ihr also leiden müsst, dann will Gott euch erziehen. Er behandelt euch als seine Kinder. Welcher Sohn wird von seinem Vater nicht streng erzogen und auch einmal bestraft? 8 Viel schlimmer wäre es, wenn Gott anders mit euch umginge. Dann nämlich wärt ihr gar nicht seine rechtmäßigen Kinder.



sternenkind56 hat geschrieben:Eine weitere Frage ist für mich was sucht Satan im Paradies.

Das ist eine gute Frage. Dieses Tube erklärt es mit Bibelversen.



sternenkind56 hat geschrieben:Dabei waren wir in einem so hohen Schwingungszustand den Satan nie erreichen könnte.

Luzifer (der Lichtträger) ist ein von Gott geschaffenes Wesen (Bene Elohim). Er wurde als strahlender Erzengel geschaffen unnd diente Gott. Als Luzifer jedoch sah wie Gott die Menschen aus Staub erschuf und welche Vollmachen (z.B: Erde untertan, freier Wille,...) ER den Menschen gab, da wurde der Lichtträger eifersüchtig und erhob sein Herz über Gott.



sternenkind56 hat geschrieben:wir haben uns verführen lassen aber ich kann mich auch dazu verführen lassen etwas Gutes zu tun.

Durch den Abfall Luzifers und sein Exil auf der Erde hat Satan/Luzifer/dieSchlange das Anrecht auf die Erde erlant. Dadurch hatte er auch Zugang zum Paradies. Auf Adam und Eva hatte er jedoch kein Anrecht.

Durch die Verführung hat Mensch sich über Gott erhoben und ist Luzifer nachgefolgt. Luzifer wurde zum Herrn der Menschen und Mensch fortan DEMselben Gericht wie Luzifer (Feuersee) verfallen.

Durch den Tod Jesu und sein Blut am Kreuz wurden unsere vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sünden vergeben.
Aber was wichtiger ist:
Jesus war auf derselben sündlosen Ebene wie Adam vor dem Biss. Jesus hat AUCH für die Sünde Adams gesühnt. Dadurch hat Luzifer das Anrecht auf die Menschen verloren und wir haben nun die Chanze unsererseits Kinder Gottes zu werden.

Vergiss alle Versuche dich über Gott zu erheben. Das kommt nicht gut!! :warn:

Niemand kann hinzufügen oder wegnehmen. :jump:


lg
:praise:
Hes33,9: Wenn du jedoch den Gottlosen vor seinem Weg warnst, damit er von ihm umkehrt, er aber von seinem Weg nicht umkehrt, so wird er um seiner Schuld willen sterben.
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Re: Erbsünde

Beitragvon Jeffrey mc » So 29. Jun 2014, 15:32

Gott "Vater unser, Herr Jesus Christus und Heiliger Geist" hat gesagt: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinen Nachkommen und ihrem Nachkommen, der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen." (Luther Übersetzung: meine ist von 1999)

Ich lege wie folgt aus:
Die Feindschaft ist ein Resultat des Sündenfall, ab der jeder sich für oder gegen Gott "Vater unser, Herr Jesus Christus und Heiliger Geist" entscheiden, und ist in dem Fall keine Erbsünde und schon gar nicht in den Genen, sondern die Tatsache, sonder der Sünde fern zu bleiben: auf Gott hören, ihn zu lieben und auf seinen Weg zu gehen, was ein Gotteskind seit jeher getan hat, Jesus als seinen/ihren Herrn und Heiland anzunehmen und über Jesus zum Vater zu kommen zu sein und mit Heiligen Geist gesegnet zu sein um errettet zu sein (wobei jeder im AT, der nicht von Jesus Christus gehört, den hat Gott ins Herz geschaut, wobei jeder dann errettet war, der Gott glaubt, auf ihn hört und folgt, weil dann "Ja" zu Jesus usw. die Errettung ausmachte (Jesus ist ist für alle Menschen gestorben, wenngleich bis zum NT, Sündenopfer zur Vergebung der Sünden herzenssache waren, wobei sich mit Jesus Christus, der geboren ward von der Jungfrau Maria, die Jesus Christus vom Heiligen Geist empfangen hat, gewiss eine gute Mutter war, denn Jesus ist der Sohn Gottes, ja, im NT den neuen Bund wahr werden ließ)). Und die Entscheidung, die jeder hat, liegt ist keiner Vererbung im Sinne von Weitergabe in Genen oder so, sondern das Leben seit dem Sündenfall, seit dem der Mensche sich entscheidet und seitdem nicht drum herum kommt von der Sünde, mit vielen Entscheidungen, auch von seinen eigenen, mit Sünde konfrontiert zu werden oder andere zu konfrontieren, und Gott "Vater unser, Herr Jesus Christus und Heiliger Geist" gab uns alles, was wir brauchen um errettet zu werden: Gott und sein Wort.

Nur mal so: Erbsünde ist eine Erklärung, warum die Sünde mit uns ist: aber solche Erklärungen ohne "wir haben ein Wort gefunden um zu erklären, wobei wir darüber beratschlagen im Laufe aller Zeit", dass wir die Anfechtung von Gott und seinem Wort sehen sollten, in Gotte Schöpfung wohne Sünde inne, während wir der Sünden aber fern bleiben sollen, während der Teufel dann die Schwäche der Menschen auszunutzen scheint, wenngleich Gott aber uns die Sünde nicht in die Gene gab oder so, denn pefide Anfechtungen, derer die sich nicht vor Gott und seinem Wort ab Schöpfung stellen, und sich auf solche Aussage stürzen um Gott beim Wort anfzufechten auf diesen Weg, und der Wissenschaft treu sind, die mit ihren Aussagen Gott nicht beim Wort nehmen lässt ab Schöpfung, in jeglichen Beziehungen, von Aussagen (direkt oder indirekt), wie ob die Gene der Sünde tot sein wen man z.B. zum Glauben fand bzw. dass die Sünde eine knechten würde, weil dies innewohne, usw.. Erbsünde ist wenn, keine Weitergabe der Sünde von Mensch im Sinn von Genen (Sperma oder so, aus dem Menschen werden), sondern das Leben in einer Welt voller Sünde, was bis Ende aller Tage sein wird, den Tatbestand erfüllt, nicht in den ersten Stein schmeißen zu können, aber während Christen in Gottes Liebe leben und Atheisten über die Entscheidung der Geister, auch Gottes Liebe erfahren (z.B. ein Kind kann übrigens durch Gott, und weil Gott vollkommen ist, ohne zu manipulieren (was Menschen sagen können, die nicht auf Gottes Vollkommenheit geben und z.B. in dem Fall sündigen), bzw. dann den Weg beschreiten, der Sünde fernzubleiben, denn ein Urisntikt (wenn welche von Einzeller sprechen, und ich kenne welche, die sagen, man wüsste, was gut und böse sei, die die Schöpfung nicht beim Wort nehmen).
Durch Gott können wir in der Wahrheit und somit in der Liebe nicht wachsen, während niemand je ausgewachsen sein wir im Glauben. Und keiner kann Gott von seinem Wort trennen usw. Und wer das tut, der hört nicht auf Gott und sieht z.B. Lüge darin (z.B., wenn, Gebote zu variieren und dann zu lieben).
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Re: Erbsünde

Beitragvon Jeffrey mc » So 29. Jun 2014, 16:32

Nur mal so: wer Gott nimmt ab Schöpfung und die Erbsünde angefochten: in wie fern hat dieser zerlegt bzw. eine andere Auslegung oder Erklärung dargelegt, weil evlt. ein Hass gegen die katholische war und evlt. mit dazu beigetragen hat, dass wer Gott nicht beim Wort genommen nimmt ab Schöpfung, Gott beim Wort genommen angefochten hat und verdreht hat, was bei uns, die Gott beim Wort nehmen und auch z.T. keine Einigkeit (von Streit von wenig bis viel) mit sich brachte und für die, die Gott nicht beim Wort nehmen ab Schöpfung, als verschiedene Wahrheiten angesehen haben, während diese unterschiedliche Lügen haben, weil diese nichts mit Gottes Wort zu tun, aber seit "Jüngster Lehre" Gott nicht beim Wort zu nehmen ab Schöpfung, als Wahrheiten ausgeben, die Toleranz zur Sünde mit sich brachte und somit Aussagen treffen, welche ihren Teil dazu beigetragen haben, das Kinder Kinder kriegen im großen Umfang sowie in dem Fall auch Abtreiben nach der Lust ein Recht ist, während sie aber z.B. abtreiben dürfen, weil sie nicht reif sind, ein Kind zu erziehen (das war nur ein Beispiel), etc..
Und was absolut angeht: Auf Gott und seinem Wort zu hören, kommt keine Sünde und Tod. Und sich streiten: ja, aber nicht in der Toleranz, wo, bis auf Aussagen, wie Homosexualität sei keine Sünde, gewusst werden kann, dass auf Gott zu hören keine Sünde und Tod geschehen, und was die Christen in Liebe sagte und was zum bösen sagten, immer im Kern richtig waren, und als Waffen gegen sie gerichtet zu sein schienen, wenn z.B. Homosexualität angefochten wurde von denen die Gott nehmen ab Schöpfung, die von denen die Gott nicht beim Wort nehmen ab Schöpfung und Homosexualität als Liebe sehen. Und die Lehre gegen Gott beim Wort ab Schöpfung scheint zu sein, und bezogen auf die Geschichte, dass die Sünde von Christen, die zwar an der Schöpfung festhielten, aber Gott nicht beim Wort nahmen, wie Kreuzritter, die mit Jesus kein Töten aufzeigen können, und während zum einen gegen mächtige Männer nichts so schnell getan werden konnte, habe sich die Christen von den Kreuzritter distanziteren können, auch mit Hilfe von Gott, denn die haben nicht auf Gott gehört. Und Aussagen, wie Pastoren, die sich an Kinder vergingen, ist vom Übel, aber kein Grund, daran zu können, der Glauben ist nicht echt, denn die Verkennen über diese Blindheit, dass Gott die Sünde auch hier hasst (je, nachdem wer diese Blindheit hat, bzw. wem sie nicht genommen wird als Opfer, der aber zurecht, die Sünde des Pastors (in dem Fall) hasst).
Und an der Stelle, verweise ich auf den Aussagen und Statements-Aspekt. Sowie das ein Christ, die Sünde hasst und ein Gebotebruch Sünde ist, während das böse mit guten zu überwinden gilt und nicht absolut ist, sondern eine andere Toleranz ist als diese, die aus jendner Toleranz resultiert, die die jüngste Lehre, die Gott nicht mehr beim Wort nimmt ab Schöpfung (in jeglichem Sinne: was ein Christ nicht sagen kann, weil keiner verstünde, weil keiner verstehen können (und dann Aussagen wie "nach Ostern kann man" wobei erinnert ihr euch noch an den Thread wo ich nachfragte, in wie fern der Klartext sei, von der Schöpfung, und sie mir alles sagte, was ich gleich sah, denn klar hat Gott die Welt erschaffen, aber Adam und Eva sind die Vorfahren aller Menschen im Gegensatz zur Schullehre, wobei jemand auch anderes hat, worum es nicht gehen braucht, und nicht gesagt werden muss, während in jener Toleranz nicht das Problem ist, dass sich viele, aufgrund der verschiedenen Lügen, die von denen verschiedenen Warhrheiten gesagt werden, und sie sich zu verstehen scheinen, wie ich mich mit meiner Mutter nicht (von denen die wissen, was ich gesagt haben), während "glaub an was du willst" zu denen die Gott beim Wort nehmen ab Schöpfung, schon arg zugesetzt wurde, und da der eine von Äpfeln und der andere von Birnen sprach (und wer das Instrument locker zu bleiben missachtete (im Sinne derer die Gott nicht beim Wort nehmen ab Schöpfung), obwohl Gott beim Wort genommen wurde ab Schöpfung, dem konnte "absolut", oder so angelastet werden (...)), der , wobei die Schullehre verteidigt wird mit allen Mitteln, wo im Versetzen das "absolut" vorherrscht, als Grundlage, der Toleranz, Gott nicht beim Wort zu nehmen (egal wer es tut) und was daraus für Übel resutierte, geschützt wird, und ein Kompromiss irgendwo zu scheint: "Ihr wollt die Offenbarung: wir sind dabei": denn die Toleranz, Gott nicht beim Wort zu nehmen, kommt nicht von Gott und hat viel Übel schon mit sich gebracht, und hat daher Einfluss dass auf Gott und sein Wort und seine Schöpfung nichts gegeben werden muss über eine Toleranz, die so viel Übel mit sich brachte, die wahrlich nichts mit Gott zu tun hat, und wo Problem durch die Toleranz bleiben, während aus bösem nichts gutes kommt. Die Toleranz, Gott nicht beim Wort zu nehmen ab Schöpfung, ist eine Methode, die es seit "Jüngster Lehre" gibt.)
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Re: Erbsünde

Beitragvon Jeffrey mc » So 29. Jun 2014, 18:35

Mariette M. hat geschrieben:
Das Wort Erkennen meint im AT nicht verstandesmässiges Wissen.
Dass das Essen der Frucht böse war, weil gegen das Gebot Gottes, das wussten Adam und Eva schon vorher.

Vielmehr heisst Erkennen: "Erfahren haben", "Erlebt haben". Dadurch, dass sie die Frucht aus der Hand der Schlange assen, haben Adam und Eva erkannt oder anders gesagt erlebt und erfahren, wie es ist, Böses zu tun.

Das hat mit Wissenserwerb erstmal nichts zu tun.


Wissen was gut und böse ist: Adam und Eva wurden beiden die Augen aufgetan und dann ging es los, denn sie wussten, dass sie sterben werden weil die Schlange gelogen hat, denn Gott sagt die Wahrheit. Und egal was sie von Gott weiterhin hörten oder gehört hatten, kann verdreht werden bzw. nicht darauf gehört werden, weil es dann nicht mehr Wahrheit ist, sondern Sünde, die den Tod bedeutet: von dem Sündenfall bis zum Ende aller Tage.

Adam und Eva konnten nicht sündigen, und bevor sie anfassten und Frucht aßen, konnten sie jederzeit umkehren und hätten nicht gesündigt und wären nicht gestorben (und der Verlauf wäre anders, z.B. mit Gott über die Versuchung von der Schlange zu sprechen oder so, weil die Frucht den Tod für Adam und Eva bedeutet). Als sie aber die Frucht angefasst haben und aßen, da kam die Sünde über Adam und Eva. Und seitdem leben wir nach dem Sündenfall, wo wir durch Gott und sein Wort, und während seine Schöpfung, schon bei Adam und Eva Gott versanden hat, haben wir die Entscheidung. Kein Mensch hat die Wahrheit, die Gott und sein Wort ist, von sich aus, und kein Mensch hat von sich aus, Gottes Wort als Verdrehung intus. Aber wir leben seitdem 3. Mose 15: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und deiner Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Und was uns sagte, ist z.B. bei Adam und Eva, des Todes zu sterben durch das anfassen und essen der Frucht, was übrigens Gott zu glauben ist bzw. die Wahrheit ist, und man z.B. über Verkündigung weiß, haben Adam und Eva die Schlange verstehen können und starben des Todes. Und seitdem können wir uns entscheiden, auf Gott zu hören, ihn liebe, ihn folgen, mit ganzem Herzen, aller Kraft und ganzer Seele und über Jesus Christus zum Vater zu kommen und dem Heiligen Geist gesegnet zu sein, und auf sein Wort zu hören, von Weltgeschichte bis Gebote und Gleichnisse von Jesus etc, wobei die Bibel Gottes Wort ist, und wer meint es nur als Glaubensbuch (weil er damit Gott umgeht und die jünste Lehre vertritt, die von Weltgeschichte ganz anders redet und anders begonnen hat zu verstehen) zu sehen und anderes zu sagen als Gott, der hat z.B. nicht verstanden, dass Gott nicht nur uns Gebote sagte oder Gleichnisse, sondern auch wer er ist (gerecht, vollkommen, Schöpfer) und dass er alles erschaffen hat, wozu Adam und Eva gehören, etc. bis dass einmal Jesus Christus wiederkommen wird und dann das Leben wie wir es kennen, seit Adam und Evas Sündenfall, enden wird.
bibel-online:
Matthäus 28 Vers 18-20: Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. 19 Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Lukas 21 Vers 32-33: Wahrlich ich sage euch: Dies Geschlecht wird nicht vergehen, bis daß es alles geschehe. 33 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht.

Johannes 14 Vers 6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
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Re: Erbsünde

Beitragvon Reginald 32 » Mo 30. Jun 2014, 15:25

Hallo sternenkind.

Bein Essen von der Frucht (Feige steht nicht da) geht es nicht um die Erkenntnis an sich, sondern darum, ob die beiden Menschen willens waren, ein Vertrauen Verhältnis zu ihrem Schöpfer auf zu bauen oder nicht. Gott hätte ihnen vielleicht später, wenn sie gefestigt im Vertrauen waren, auch alles übert Gut und Böse erzählen können, ohne dass sie sein Vertrauen missbraucht hätten.

Da die beiden aber der Schlange, also dem Satan, nach gaben und sie in Sünde fielen, veränderte sich auch ihre ganze Veranlagung. Mit ihrem Vertrauensbruch hatten sie die Seiten gewechselt. Nun war nicht mehr Gott allein ihr Herr, sondern sie hatten sich freiwillig Satan unterstellt. Waren sie als unschuldige Wesen noch voller Widerstandskraft gegen das Böse, so bekamen sie jetzt einen Hang zum Bösen. Und die Kinder, die sie ab jetzt zeugten, erbten diesen gewissen Hang zum Bösen. Das ist dir Erbsünde.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Jesus Christus lehrte keine Erbsünde

Beitragvon John1955 » Mi 15. Jan 2020, 04:36

Obwohl das Erbsündedogma, aufgrund dessen jeder Mensch als Sünder zur Welt käme, mit diversen Aussagen Jesus Christus, gottgesandter Coach von uns Christen bezüglich wahrhaftig gottgefälligem Sein und Handeln widerlegt werden kann, scheinen Einige hier noch immer daran hängen zu bleiben, was mir unverständlich ist.

Ich beginne mit:
Mt 5:45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt die Sonne aufgehen über Böse und GUTEund lässt regnen über GERECHTEund Ungerechte.


Mt 13:17 Wahrlich ich sage euch, viele Propheten und GERECHTE haben begehrt zu sehen was ihr seht.....


Auch Jesus Worte in Lk 15:7 dass im Himmel grosse Freude über einen einzigen Sünder der umkehrt sein wird, mehr als über 99 GERECHTE die drr Busse nicht bedürfen, enttarnen die mW im 5. Jahrhundert von Kirchenlehrer Aurelius Augustinus entstandene Erbsündelehre.

Wahrhaft CHRISTLICHE Glaubenslehre muss doch der Überprüfung anhand Jesus CHRISTUS Worten in der Bibel standhalten, finde ich. Wer nicht? Wer auch?

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
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Re: Jesus Christus lehrte keine Erbsünde

Beitragvon onThePath » Mi 15. Jan 2020, 12:05

Hallo, John 1955

Warum man gegen die Lehre der Erbsünde ist, oder gegen eine andere Lehre der Bibel, zeigt sich erst, wenn man die Gesamtlehre desjenigen kennt. Bei solchem In Frage stellen geht es ja immer letztlich um unser gesamtes religiöses Gebäude. Dafür muss man man eventuell die christliche Lehre ziemlich umbauen. Damit das eigene religiöse Gebäude gut dasteht. Ob es gut und stabil ist, müssen Andere als man selbst von aussen begutachten.

Deshalb bin ich gespannt, was bei dieser in Frage Stellung herauskommt.

Lg, otp
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Re: Erbsünde

Beitragvon Thelonious » Mi 15. Jan 2020, 16:35

Hallo,

ich habe mit diesem bestehenden (und noch offenen) thread zusammengeführt.

Apropos "noch offen": bitte diskutiert auch hierzu fair miteinander. Wie ich auf diese "Ansage" komme? In zumindest einem, mittlerweile geschlossenen gab es ab einem gewissen Punkt "Hauen und Stechen". Hier bitte nicht.

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Re: Erbsünde

Beitragvon Thelonious » Mi 15. Jan 2020, 18:10

Hallo,

die Heilige Schrift ist dazu gaaaanz eindeutig:

Wir werden alle - ganz abgesehen von der sog. Tatsünden (also auf eigene Taten beruhende...) ob der Sünde Adams als schuldig und sündig betrachtet:

Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben (Röm. 5, 12 ELB). In dem direkten Wortkontext lesen wir, dass es sich hier nicht um eben diese Tatsünden handelt, denn der ganze Abschnitt - also Röm. 5, 12-21) handelt um den Vergleich zwischen Adam und dem Christus. Ebenso dieses bestätigend geht es auch in den Versen 13 und 14 weiter

denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.

Ganz eindeutig wird es dann in den Versen 18 und 19

Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis kam, so auch durch eine Gerechtigkeit[12] für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten versetzt werden..

Die Lehre von der Erbsünde ist also "hundertpro" biblisch. Ich frage mich immer was Menschen treibt, diese zu negieren?

Gruß
Thelonious
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Re: Erbsünde

Beitragvon Gnu » Do 16. Jan 2020, 11:02

Thelonious hat geschrieben:

Die Lehre von der Erbsünde ist also "hundertpro" biblisch. Ich frage mich immer was Menschen treibt, diese zu negieren?

Gruß
Thelonious

Ich bin auch dieser Meinung. Ich glaube aber zu wissen, was die Menschen treibt, die Erbsünde zu verneinen. Es ist der Missbrauch, den die RKK und ihre Töchter damit treiben.
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Re: Erbsünde ist mit Christi Lehren unvereinbar

Beitragvon John1955 » Do 16. Jan 2020, 11:03

Thelonious hat geschrieben:Hallo,

die Heilige Schrift ist dazu gaaaanz eindeutig:

Wir werden alle - ganz abgesehen von der sog. Tatsünden (also auf eigene Taten beruhende...) ob der Sünde Adams als schuldig und sündig betrachtet:


Die Lehre von der Erbsünde ist also "hundertpro" biblisch. Ich frage mich immer was Menschen treibt, diese zu negieren?

Gruß
Thelonious


Wenn damals unter den damals bestehenden Gesetzen, Menschen zu Sündern wurden, (deren Füsse eilten Blut zu vergiessen, Thelonious, dann ist das garantiert kein gültiges Argument für das im 5. Jahrhundert kirchenseits eingeführte Erbsündedogma.

Kein Mensch erbt die Sünden von irgendjemand wenn er geboren wird. Kein Mensch wird als Sünder geboren. Kinder sind noch unschuldig und bleiben es mitunter bis ins hohe Alter....

Oder Kennst Du in Deinem Umfeld wirklich nur solche verwantwortungslos handelnde Menschen (wie einst Paulus als Saulus!) auf die folgendes zutreffen würde
?Römer 3,10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben.
Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). 13 Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (Psalm 5,10), Otterngift ist unter ihren Lippen (Psalm 140,4); 14 ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit (Psalm 10,7). 15 Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; 16 auf ihren Wegen ist lauter Zerstörung und Elend, 17 und den Weg des Friedens kennen sie nicht (Jesaja 59,7-8). 18 Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2).« 19 Wir wissen aber: Was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf dass jeder Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei. 20 Denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch vor ihm gerecht sein. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde
.

Im Christentum gab es NIE Gesetze, durch deren Werke man sich vor Gott im Himmel schuldig machte. Es waren mosaische Gesetze damit angesprochen, welche zu obigem Handeln verleiteten.

Apg 13,38 So sei euch nun kundgetan, ihr Männer, liebe Brüder, dass euch durch ihn Vergebung der Sünden verkündigt wird; und in all dem, worin ihr durch das Gesetz des Mose nicht gerecht werden konntet,


Wenn jemand meint, irgendein kirchenseits dem Christentum überstülptes Glaubensdogma, oder -grundsatz sei klar hundertpro BIBLISCH, was aber in WAHRHEIT hundertpro mit WORTEN GOTTES aus Jesu Christi Mund in der Bibel widerlegt werden kann, lehrt aber dann in Wahrheit GEGEN die heilsamen Lehren unseres Retters aus der Finsternis Jesus Christus, also ANTICHRISTLICH.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Erbsünde

Beitragvon John1955 » Do 16. Jan 2020, 11:14

Gnu hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:

Die Lehre von der Erbsünde ist also "hundertpro" biblisch. Ich frage mich immer was Menschen treibt, diese zu negieren?

Gruß
Thelonious

Ich bin auch dieser Meinung. Ich glaube aber zu wissen, was die Menschen treibt, die Erbsünde zu verneinen. Es ist der Missbrauch, den die RKK und ihre Töchter damit treiben.


Ja, glaubst Du wirklich, dass Sünde erbbar sein soll? Zudem ist BIBLISCH nicht immer auch CHRSITLICH, Gnu. Jesus Christus lehrte die LIEBE als oberstes Gebot.

Und der Aufruf zu nurmehr gelebter Liebe und Barmherzigkeit, um wahrhaft gottfällig zu handeln, zieht sich wie ein roter Faden durch die BIBEL (genau auch schon im AT in Sprüche und Psalmen etc.)

Das Urchristentum ist nachweislich DIE Religion der gelebten NÄCHSTENLIEBE und BARMHERZIGKEIT, wo Gottes Widersacher nichts mehr zu melden hatte.

Die RKK stellte dann die Sünde in den Mittelpunkt. Warum wohl? Weil das finanziell einträgliche Geschäft mit den Ablassbriefen nur dann florieren konnte wenn man alle Menschen zu Sündern vor Gott erklärt. :roll:

Darum wurden ja auch die sogenannten Ketzer im Mittelalter beseitigt, die an den eigentlichen Lehren Jesu Christi festhalten und dies öffentlich bekundeten, somit der antichristlichen Kirchenlehre widersprachen.

Gruss John
Zuletzt geändert von John1955 am Do 16. Jan 2020, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erbsünde

Beitragvon Gnu » Do 16. Jan 2020, 11:36

John1955 hat geschrieben:Ja, glaubst Du wirklich, dass Sünde erbbar sein soll? Zudem ist biblisch nicht immer auch christlich, Gnu.


Ja, und mir ist egal, wie wortreich du meine Ansicht widerlegen willst. Sowohl Sünden als auch traumatische Erlebnisse graben sich in die Gene des Menschen ein und werden weitervererbt. Das ist seelsorgerliche Erfahrungstatsache und biblische Lehre zugleich.
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Do 16. Jan 2020, 13:14

Hallo Ihr Lieben!

Eines dürfen wir nicht vergessen, das der Teufel der Vater der Lüge ist, damit fing ja das ganze elend an. Da kam der Tot und die Krankheit in die Welt. Da ja leider Adam und Eva der Versuchung nicht Widerstehen konnte, hat der Widersacher ein Anrecht bekommen alle Menschen dieser Welt ohne ausnahmen. Wobei nach meinen wissen, die Bibel keine Erbsünde so kennt. Soll ich stumpfe Zähne bekommen, wenn mein Vater süßes isst?


Liebe Grüsse, Lambert :praisegod:
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Re: Erbsünde

Beitragvon John1955 » Do 16. Jan 2020, 13:46

Gnu hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Ja, glaubst Du wirklich, dass Sünde erbbar sein soll? Zudem ist biblisch nicht immer auch christlich, Gnu.


Ja, und mir ist egal, wie wortreich du meine Ansicht widerlegen willst. Sowohl Sünden als auch traumatische Erlebnisse graben sich in die Gene des Menschen ein und werden weitervererbt. Das ist seelsorgerliche Erfahrungstatsache und biblische Lehre zugleich.


Du glaubst also wirklich, Gnu, dass wegen Adams Genuss von der Frucht zur Unterscheidung von Gut und Bös bis in die heutige Zeit der ganzen Menschheit rund um die Erde als Sünder geboren würden? Das kann doch nicht Dein Ernst sein.

Wenn ein Vater ein Sünder (Gewalttätiger) war und seine Kinder schon bei Kleinigkeiten schlug, dann ist es nicht vererbt, wenn der Sohn sich in Problemsituationen...genau so verhält wie sein Vater,

Was dann dazu führte, weisst Du mit Deiner seeslorgerlichen Erfahrung sicher auch. ;)

Gruss John
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Re: Erbsünde

Beitragvon John1955 » Do 16. Jan 2020, 13:59

Lambert hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben!

Eines dürfen wir nicht vergessen, das der Teufel der Vater der Lüge ist, damit fing ja das ganze elend an. Da kam der Tot und die Krankheit in die Welt. Da ja leider Adam und Eva der Versuchung nicht Widerstehen konnte, hat der Widersacher ein Anrecht bekommen alle Menschen dieser Welt ohne ausnahmen. Wobei nach meinen wissen, die Bibel keine Erbsünde so kennt. Soll ich stumpfe Zähne bekommen, wenn mein Vater süßes isst?


Liebe Grüsse, Lambert :praisegod:


Bezüglich dem Teufel, der ein Vater der Lüge war, Lambert, brachte Jesus die Schriftgelehrten mit diesem in Verbindung. Von Adam und Eva sprach Jesus Christus NIE.
Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.


Seltsam ist ja, dass Jesus Christus seine Getreuen lehrte: Ihr sollt so Barmherzig sein wie euer Vater im Himmel ist, also GOTT. :praisegod:
Weiters wies er sie an, so vollkommen zu werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist, also barmherzig, liebe- und gnadenvoll und gerecht sein wie Gott.

Und was sagte die Schlange? Wenn ihr davon isst werdet ihr sein WIE GOTT und zwischen gut und böse unterscheiden können. (um ein Gutes Gewissen vor Gott beibehalten zu können ist das absolut vonnöten)

Gruss John
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Do 16. Jan 2020, 14:58

Hall Lieber John!

Nun, Du hast ja geschrieben:
Bezüglich dem Teufel, der ein Vater der Lüge war, Lambert, brachte Jesus die Schriftgelehrten mit diesem in Verbindung. Von Adam und Eva sprach Jesus Christus NIE.


Das Jesus von Adam und der Eva gesprochen, sagte ich doch nicht, sonder Anfänger der Sünde ist. Der Sündenfall fing doch mit Lügen, die so auch nicht als Lüge erkennen lässt, sondern [b]hat Gott wirklich gesagt, das ihr keine Frucht essen Eva entgegnete, das solches Gott nicht hätte, sondern nur diese Frucht der Erkenntnis.. Worauf die Schlange sagte, ihr werdet keines Weg sterben, ihr werdet selbst erkennen was gut oder schlecht ist. Denn ihr werdet wie Gott sein. Mit anderen Worten, sie sind betrogen worden, mit einer Lüge. Nicht das reichen würde, der Teufel hat tausende Engel mit gerissen in den Abgrund. Das war ein tiefer schmerzhafter Schlag im Himmelreich, das ist Kampfansage gegen Gott, da war ein Krieg im Reiche Gottes ausgebrochen

Aber Gott wird durch Jesus den Frieden wieder herstellen. Darum starb er auch :praisegod:

Liebe grüsse, Lambert
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Re: Erbsünde

Beitragvon onThePath » Do 16. Jan 2020, 16:07

Hallo John,
Du lehnst den Gedanken an Erbsünde ab. Das Christentum verknüpft die Erbsünde aber mit Jesu Opfertod am Kreuz. Wenn ich die Erbsünde ablehne, muss ich auch überlegen, wie ich Jesu Opfertod am Kreuz erkläre.

Die Möglichkeit zur Sünde, zum Eigenwillen gegen Gott, ist jedenfalls seit Adam und Eva, von Anfang an, ein Wesensmerkmal jedes Menschen. Deshalb würde es für mich keine grosse Bedeutung haben, wenn der Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies nur geistliche Wahrheiten veranschaulichen sollten.

Lg, otp
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Re: Erbsünde ist mit Christi Lehren unvereinbar

Beitragvon Thelonious » Do 16. Jan 2020, 16:27

John1955 hat geschrieben:...
Kein Mensch erbt die Sünden von irgendjemand wenn er geboren wird...


Bevor ich auf das eingehe, was du hierzu geschrieben hast, aber bitte die Frage: warum geht du so überhaupt nicht auf die Bibelstellen ein, die ich dir dazu als Belege benannte?

Gruß
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Re: Erbsünde ist mit Christi Lehren unvereinbar

Beitragvon John1955 » Do 16. Jan 2020, 17:45

Thelonious hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:...
Kein Mensch erbt die Sünden von irgendjemand wenn er geboren wird...


Bevor ich auf das eingehe, was du hierzu geschrieben hast, aber bitte die Frage: warum geht du so überhaupt nicht auf die Bibelstellen ein, die ich dir dazu als Belege benannte?

Gruß
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Weil die von Dir erwähnten Zitate NICHT von Jesus Christus stammen Thelonious. Johannes erwähnt hier auch deutlich, wessen Lehren einleuchtenderweise für Christen zählen (oder zumindest zählen sollten).

Ich lese nur Christi und nicht Christi UND Paulus ;)
2Joh 1,9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.

Und weil Jesus hier schon mal zwischen Gerechten und Ungerechten unterscheidet und zwischen Gute und Böse.

Mt 5,45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Lk 1,6 Sie waren aber alle beide gerecht und fromm vor Gott und lebten in allen Geboten und Satzungen des Herrn untadelig.


Zudem warnt Jünger Johannes hier vor solchen, welche andern Menschen einreden, sie seien Sünder, auch wenn sie sich von ungerechtem Verhalten = fernhalten

1Joh 3,7 Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer die Gerechtigkeit tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist.


Gruss John
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Do 16. Jan 2020, 18:45

Nun Lieber John, du hast hier geschrieben: Du glaubst also wirklich, Gnu, dass wegen Adams Genuss von der Frucht zur Unterscheidung von Gut und Bös bis in die heutige Zeit der ganzen Menschheit rund um die Erde als Sünder geboren würden? Das kann doch nicht Dein Ernst sein.

Nun was da geschrieben wurde, ist ja das der Sündenfall nicht ohne Folgen bleibt ist doch hier fest zu stellen. Denn dem Teufel wurde die Erde zu seinen Herrschaftsbereich. Natürlich ist Jesus Herr. Aber wenn ich Lukas 4, 6

6 Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Herrschaft und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. 7 Wenn nun du vor mir anbetest, so soll alles dein sein. 8 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.»

Nun lieber John, hier ist es doch zu erkennen, der Teufel kann nur was geben was er hat. Also leben wir im grunde in einer Satanische Welt. Wenn man ein Eigentum der Herrn ist, hat der Teufel kein Anrecht auf Dich, denn du bist reingewaschen durch das Blut Christi. Gehörst du nicht Jesus, bist du im Herrschaftsbereich des Teufel, und der Teufel hat ein Anrecht auf dich :shock: Denn ohne Jesus, geht jeder Mensch verloren, es gibt keinen anderen Weg.


Herzliche grüsse, Lambert :praisegod:
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Re: Erbsünde

Beitragvon John1955 » Fr 17. Jan 2020, 08:25

Lambert hat geschrieben:
Nun was da geschrieben wurde, ist ja das der Sündenfall nicht ohne Folgen bleibt ist doch hier fest zu stellen. Denn dem Teufel wurde die Erde zu seinen Herrschaftsbereich. Natürlich ist Jesus Herr. Aber wenn ich Lukas 4, 6

6 Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Herrschaft und ihre Herrlichkeit geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. 7 Wenn nun du vor mir anbetest, so soll alles dein sein. 8 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.»

Nun lieber John, hier ist es doch zu erkennen, der Teufel kann nur was geben was er hat. Also leben wir im grunde in einer Satanische Welt. Wenn man ein Eigentum der Herrn ist, hat der Teufel kein Anrecht auf Dich, denn du bist reingewaschen durch das Blut Christi. Gehörst du nicht Jesus, bist du im Herrschaftsbereich des Teufel, und der Teufel hat ein Anrecht auf dich :shock: Denn ohne Jesus, geht jeder Mensch verloren, es gibt keinen anderen Weg.

Herzliche grüsse, Lambert :praisegod:


Das ist ja wieder mal was ganz Neues, Lambert ;) Warum haben den weder Jesus noch seine Jünger von einer Erbsünde durch Adam und Eva gesprochen? "Sündenfall" kommt eh nie vor, weder im AT noch im NT.
Und dass der Teufel ja nur geben könne, was er habe und deshalb würden wir in einer satanischen Welt leben ist mit Worten Jesus rasch widerlegbar.

Johannes 8:44 passt ja auch zu jener Situation, wo der Teufel behauptete ihm sei alles übergeben worden. Der Teufel ist ein Lügner, schon vergessen?

Die Unrecht tun sind dem Teufel hörig, befinden sich im Herrschaftsbereich Gottes Widersachers.
1Joh 3,10 Daran wird offenbar, welche die Kinder Gottes und welche die Kinder des Teufels sind: Wer die Gerechtigkeit nicht tut, der ist nicht von Gott, und auch, wer seinen Bruder nicht lieb hat.


Seit eh und je sind jene die durch Tun den Willen des Vaters im Himmel zu Jesus gehören vor teuflischen Einflüssen geschützt.
Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.

Jesustreue ist seit jeher das bewährteste Mittel, dem Verführer zu sündigem Verhalten keinen Raum mehr in sich zu geben.
1Petr 5,8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.


Ohne Jesus Christus Erscheinen und Bringung der wahren WORTE GOTTES zum jüdischen Volk, wären die Verlorenen Schafe des Hauses Israel verloren geblieben.

Wer Sünde tut ist der Sünde Knecht, wer Gerechtigkeit lebe ist Knecht Gottes. Das war schon immer so. Wes Werke wir tun dessen Knecht ist man.

Gruss John
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Re: Erbsünde

Beitragvon John1955 » Fr 17. Jan 2020, 09:54

Thelonious hat geschrieben:Hallo,

die Heilige Schrift ist dazu gaaaanz eindeutig:

Wir werden alle - ganz abgesehen von der sog. Tatsünden (also auf eigene Taten beruhende...) ob der Sünde Adams als schuldig und sündig betrachtet:

Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben (Röm. 5, 12 ELB). In dem direkten Wortkontext lesen wir, dass es sich hier nicht um eben diese Tatsünden handelt, denn der ganze Abschnitt - also Röm. 5, 12-21) handelt um den Vergleich zwischen Adam und dem Christus. Ebenso dieses bestätigend geht es auch in den Versen 13 und 14 weiter

denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.

Ganz eindeutig wird es dann in den Versen 18 und 19

Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis kam, so auch durch eine Gerechtigkeit[12] für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten versetzt werden..

Die Lehre von der Erbsünde ist also "hundertpro" biblisch. Ich frage mich immer was Menschen treibt, diese zu negieren?

Gruß
Thelonious


Also im folgenden Text, wo es um Dienst am Tod und der Verdammnis geht, wodurch VIELE in jener Gegend zu Sündern wird Adam mit keinem Wort erwähnt. Adam war den Elohim ungehorsam, wer immer die auch waren, sie Gott der Herr zu nennen ist wohl als gesätes Unkraut in Weizen zu werten.

7 Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,


8 wie sollte nicht der Dienst, der den Geist gibt, viel mehr Herrlichkeit haben?

9 Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.


10 Denn auch, was verherrlicht ist, ist nicht als Herrlichkeit zu achten gegenüber dieser überschwänglichen Herrlichkeit. 11 Denn wenn das Herrlichkeit hat, was da aufhört, wie viel mehr wird das Herrlichkeit haben, was da bleibt.

12 Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voller Freimut 13 und nicht wie Mose, der eine Decke über sein Angesicht legte, damit die Israeliten nicht sahen das Ende dessen, was da vergeht.

14 Aber ihr Sinn wurde verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke über dem alten Bund, wenn daraus gelesen wird; sie wird nicht aufgedeckt, weil sie in Christus abgetan wird.

[b]15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen. 16 Wenn es aber umkehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan.


[/b]17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.


Hier ist die Rede NICHT von ADAM sondern von MOSE. Denn es gibt wahrlich von ihm Gesetzesforderungen , durch deren tun man vor Jesus Vater im Himmel unmöglich als Gerechter bestehen kann, geinaugenommen sich in Tat und Wahrheit als Sünder erweist.

Von solchen Sünden wollte Jesus seine jüdischen Geschwister abbringen, was ihm voraussehbar Verfolgung un die Tötungsforderung einbrachte.

Gruss John

Gruss John
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Re: Erbsünde

Beitragvon onThePath » Fr 17. Jan 2020, 10:10

John, du schreibst:

Wer Sünde tut ist der Sünde Knecht, wer Gerechtigkeit lebe ist Knecht Gottes. Das war schon immer so. Wes Werke wir tun dessen Knecht ist man.


Tatsache ist doch, dass quasi ein Fluch der Sünde auf jedem Menschen lastet, den es zu überwinden gilt. So ist nun mal das Wesen des Menschen.

Was bringt es denn Entscheidendes, wenn ich die Neigung zur Sünde nicht Erbsünde nenne ?

Eigene Sünde und Schuld müssen auf jeden Fall getilgt werden. Dabei hat Jesus die zentrale Rolle.

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Re: Erbsünde ist mit Christi Lehren unvereinbar

Beitragvon Thelonious » Fr 17. Jan 2020, 20:28

John1955 hat geschrieben:Weil die von Dir erwähnten Zitate NICHT von Jesus Christus stammen Thelonious. Johannes erwähnt hier auch deutlich, wessen Lehren einleuchtenderweise für Christen zählen (oder zumindest zählen sollten).

Ich lese nur Christi und nicht Christi UND Paulus ;)


Für mich ist das einfach nur ein nicht mal ansatzweise fundiertes Bibelverständnis, John. Du ließt Matthäus, du ließt Markus, du ließt Lukas, du ließt Johannes, du ließt Paulus, Petrus usw. Dazwischen einen Keil (das eine glaube ich (also du), dass andere glaube ich (also wieder du) glaube ich nicht) ist bibelzerfleddern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Dein, mein, unser Maßstab ist die Heilige Schrift bzw. sollte diese sein. Du "filetierst" leider nur nach Gutdünken daran herum. So wird das nichts!!! Ich habe dieses hier schon sooooo oft betont: die Heilige Schrift ist die Heilige Schrift. Sich quasi darüberzustellen, ist fatal! Du hast einfach kein seriöses Instrumentarium, um dieses zu "filetieren". Wenn du (sinngemäß) die Bibel betreffend sagt "das mag ich / das mag ich nicht", dann wird das nichts gesundes.

Bitte entschuldige diese vielleicht etwas sehr direkten Worte. Aber die Bibel ist einfach keine Ankreuzarbeit resp. Durchstreicharbeit oder sonst was banales. Sie ist nun einmal in aller Eindeutigkeit Gottes verbindliche, unfehlbare, schriftliche Offenbarung an uns Menschen. Und da darf man nichts "in die Tonne treten".

Weiter gehe ich jetzt nicht auf das von dir Geschriebene ein, denn es fehlt bei dir - so sehr ich das - einfach die Basis.

Um dem Dialog mit dir noch eine Chance zu geben: hast die ein biblisches Gegenargument zu dem von mir geschriebenen, ohne diese "nö, Paulus mag ich nicht"? Eines?

Gruß
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Re: Erbsünde

Beitragvon Lambert » Sa 18. Jan 2020, 14:22

Hallo John!

Lieber John du hast ja dieses geschrieben: Das ist ja wieder mal was ganz Neues, Lambert Warum haben den weder Jesus noch seine Jünger von einer Erbsünde durch Adam und Eva gesprochen?

Nun, wo sollte ich solches geschrieben haben, wenn das Jesus mit den Jüngern besprochen haben?

Dann hast ja dieses geschrieben: Und dass der Teufel ja nur geben könne, was er habe und deshalb würden wir in einer satanischen Welt leben ist mit Worten Jesus rasch widerlegbar.


Nun John, nach meinen augenblicklichen Verständnis hat Jesus die Versuchung widerstanden, nicht widerlegt.

Wenn ich Matthäus 4. 8
Wiederum nimmt ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. (Matthäus 16.26) 10 Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!»

Wie hätte Jesus diese Versuchung widerstäen müssen, wenn der Teufel gelogen hätte? Denn wenn ich Johannes 12:31 lese: Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt! Nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden;

Nicht zu vergessen,die Bibel hält doch fest: In Philipper 3,20 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch als Retter den Herrn Jesus Christus erwarten,

Ist es nicht so, der Teufel und Dämonen, die diese Welt beherrschen, haben keinerlei Macht über Sie wenn man unter dem Blut Christ steht, also das Eigentum des HERRN ist. Und wir Christen Vollmacht haben? Nun lese doch einfach Lukas 10:19-20

Siehe, ich habe euch Vollmacht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.


Liebe grüsse, Lambert :praisegod:
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Re: Erbsünde

Beitragvon Zippo » Sa 18. Jan 2020, 15:01

Hallo zusammen,

was ist Erbsünde und ist Erbsünde biblisch ? Ich glaube, dies waren die Fragen zur Neuaufkage des Themas ? Dieses Wort steht ja nicht in der Bibel. Aber wir leiden heute noch unter den Folgen dessen, was unsere Urahnen im Paradies erlebt haben. Denn wir haben ein Gewissen und wir entscheiden uns nicht immer richtig.

Der biblischen Überlieferung nach , haben Adam und Eva nach etwas gestrebt, was sie klug macht 1 Mo 3,6. Aber zugleich haben sie eine Fähigkeit erlangt , welche sie in die Pflicht nimmt. Jetzt mußten sie selbst entscheiden, was für sie gut und richtig ist. Das ist, wie wenn Kinder das Haus verlassen und ihr Leben selbst gestalten müßen.
Oder wir haben ein Wissen erlangt, mit dem wir großen Schaden anrichten können und stehen nun in der Verantwortung , vernünftig damit umzugehen.

Der Tod ist auch eine traurige Folge des Strebens nach Klugheit. Gott hatte ihnen gesagt, daß sie Todes sterben würden und so nach und nach haben sie dann auch begriffen, wie das gemeint war. Und seither müßen alle Menschen sterben und leiden somit unter den Folgen der Sünde unserer Urahnen.

So ist das doch mit der Erbsünde gemeint ? Wir haben ein Gewissen, wir müßen unser Brot mit Mühe erwerben, Frauen müßen Kinder unter Schmerzen gebären. Und auch unsere Schamgefühle, wenn wir nackt vor anderen Menschen erscheinen , sollten uns an die Sünde unserer Urahnen erinnern.

Ob wir das nun gerecht finden oder nicht. Irgendwie leben wir doch alle damit. Und Christen sind natürlich froh, daß Gott auch eine Lösung für diese Problematik bereithält. Thelonious hat sie ja schon angeschnitten. Rö 5,14-15 Aber erstmal hat Gott die Dinge erstmal so gelassen und den Menschen mit seiner erworbenen Erkenntnis weiterleben lassen und leider hat er auch den Satan nicht bestraft , sondern er durfte es weiter mit den Menschen treiben.
Da hat Gott bald bereut, daß er den Menschen gemacht hat. Das erinnert mich an die Fragestellung von Sternenkind, warum Gott den Satan pberhaupt so sehr an den Menschen heranläßt ?

Ich wollte auch die Einstiegsfrage von Sternenkind noch mal zur Sprache bringen:

sternenkind56 hat geschrieben:Adam und Eva haben von der Feige gegessen um die Erkenntnis über Gut und Böse zu erlangen.

wieso ist es eine Sünde wenn ich Erkenntnis erlangen möchte?

Weshalb wurde dieses Forenmitglied eigentlich gesperrt ?

Meine Antwort wäre gewesen: "Wissen verpflichtet" Und es unübersehbar, daß wir mit unserem Gewissen nicht klar kommen. Gute Menschen wie John vielleicht, aber andere Menschen kommen eben nicht klar. In dem Gleichnis vom verlorenen Sohn gibt es ja auch einen Braven und einen nicht so Braven , eben den verlornen Sohn.

Überdies gibt es die Aussage Rö 3,23 "alle Menschen haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes..."

Ich nehme an, daß mit der Herrlichkeit Gottes , das Paradies gemeint ist ?

Auch, wenn John nur wenig gesündigt hat, erlangt er nicht die Herrlichkeit Gottes, wenn er Gottes eigenwillige Liebestat am Kreuz nicht annehmen will.

Das Scheitern aller Menschen ist irgendwie unvermeidlich. Zumal ja auch Satan die Gemüter zum Teil erheblich verfinstert. Satan ist unser Prüfstein, er bringt alle Menschen zu Fall. Da gab es so viel Unrecht. Aber Gott sei Dank, gibt es auch die Möglichkeit der Gnade und Vergebung.

Der Herr Jesus Christus ist gekommen , um zu retten, was verloren ist. Mt 18,11

Ich glaube , wir können uns alle ein wenig als Verloren betrachten ? Vor allem, wenn der Tod näher rückt. Werden wir vor Gott Bestand haben ? Mit unserem Herrn Jesus Christus können wir diesem Ereignis zuversichtlicher entgegengehen. Ohne ihn gehen wir mit zittern und zagen in den Tod und haben Angst. Hebr 2,15

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Erbsünde ist mit Christi Lehren unvereinbar

Beitragvon John1955 » Sa 18. Jan 2020, 15:45

Thelonious hat geschrieben:Dein, mein, unser Maßstab ist die Heilige Schrift bzw. sollte diese sein. Du "filetierst" leider nur nach Gutdünken daran herum. So wird das nichts!!! Ich habe dieses hier schon sooooo oft betont: die Heilige Schrift ist die Heilige Schrift. Sich quasi darüberzustellen, ist fatal! Du hast einfach kein seriöses Instrumentarium, um dieses zu "filetieren". Wenn du (sinngemäß) die Bibel betreffend sagt "das mag ich / das mag ich nicht", dann wird das nichts gesundes.

Der Massstab ALLER Christen sollten die WORTE GOTTES aus Jesus Christus Mund in den Evangelien sein. Wir sind ja keine BIBLIZISTEN, sondern CHRISTEN. Dies das EINE
Und weil ich mich daran halte, unterstellst Du mir "nach Gutdünken daran herumzufiletieren". Ich stellte mich NIE über die Lehren Jesus Christus, was Du jedoch tust, wenn Du am kirlchenseits dem Christentum aufgedrängten Erbsündedogma festhältst.
Paulus selber sagte, der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig, prüfet alles und das Gute (das der heilsamen Lehre entspricht, sei es von Paulus oder Jesus direkten Jüngern, das behaltet, setzt um.

Thelonious hat geschrieben:Bitte entschuldige diese vielleicht etwas sehr direkten Worte. Aber die Bibel ist einfach keine Ankreuzarbeit resp. Durchstreicharbeit oder sonst was banales. Sie ist nun einmal in aller Eindeutigkeit Gottes verbindliche, unfehlbare, schriftliche Offenbarung an uns Menschen. Und da darf man nichts "in die Tonne treten".


Von wegen Unfehlbar bezüglich Bibel,....das ist genau so eine teils folgenschwere Fehleinschätzung, wie die einst kirchenseits bekundete UNFEHLBARKEIT des Papstes. Ein Bibelstellenvergleich mit verschiedenen Bibelausgaben zeigt, wie stark verfälscht die Hoffnung für Alle wurde.


Thelonious hat geschrieben:Um dem Dialog mit dir noch eine Chance zu geben: hast die ein biblisches Gegenargument zu dem von mir geschriebenen, ohne diese "nö, Paulus mag ich nicht"? Eines?


Wie kommst Du darauf, ich würde Paulus nicht mögen? Auch er opferte auf bewundernswerte Weise, biblisch nachweisbar sein Leben um Menschen auf das Reich Gottes aufmerksam zu machen und ihnen zu erklären welche Gesinnung hierfür vonnöten ist um am Evangelium Jesus Christus anteilig werden zu können.

Wo Paulus im Sinne Jesus Christus lehrt, da entspricht es auch meiner Glaubensüberzeugung. Wie ist es bei Dir diesbezüglich? Wo dem nicht ist, stellst Du Jesus Aussage hinter jener von Paulus, oder ignorierst sie?

Wie Du mittlerweile eigentlich erkannt haben solltest, richten sich meine Glaubensgrundsätze/Lehre über Gott im Himmel und dessen Willen/Sündenvergebung ja an dem einzigen Mittler zwischen Menschen und dem EINEN Gott Jesus Christus.

Du und ich, lieber Thelonious scheinen offenbar unter Jüngerschaft/Nachfolge Jesu Christi, also authetnischem Christsein NICHT dasselbe zu verstehen.

Da befinde ich mich aber mit den direkten Jüngern des Führers meines Leben in bester Gesellschaft. Sie waren keine buchstabenfixierten Schriftgelehrten sondern einfache Fischer, die erkannt haben, dass sie durch Jesus Christus in Wort und Tat zu wahrer Gotterkenntnis kamen und sich entsprechend ändern konnten um EINS mit unserem Vater im Himmel zu werden.

Das blieb den meisten auf die Schriften fixierten Pharisäer verwehrt, weil sie die heilsame Lehre Jesus Christus verwarfen, diese mittels Kreuzigung des Urhebers derselben vollkommen vernichten wollten.

Gruss John

Von einem Seniormod in einem JESUS-Forum dürfte man wohl erwarten, dass er sich ausnahmslos für die Lehren Jesu Christi in der Bibel einsetzt. Dies finden nebst mir sicher auch solche, welche man gerade dann in den unteren Teil verbannte oder vom Forum ausrottete wenn sie genau dies taten.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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