Nahtod

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 19. Feb 2020, 22:49

Zippo hat geschrieben:
Eleazar hat geschrieben:Der NTE Howard Storm jedenfalls behauptet, dass es stimmt, dass kein einziger Mensch nahe zu Gott gelangt ohne den Vermittler Christus dazwischen kennenzulernen. Auch der kleine Colton Burpo erzählte nach seiner NTE, dass es sehr wichtig sei, Jesus zu kennen und Ihn in Seinem Herzen zu haben, sonst könnte man nicht in den Himmel kommen.

Nur, wie bekommen wir den Herrn Jesus in unser Herz hinein ? Durch ein NTE jedenfalls nicht. Da brauchen wir die Anleitung, die in der Bibel steht.


Hi Thomas!

Die gesamte Bibel als schriftliche „Gebrauchsanleitung“, um Gott zu lieben? Wird einem darin nicht oft mehr die "Furcht vor dem Herrn" ins Herz gelegt, obwohl Jesus seinen Jüngern immer wieder sagt "Fürchtet Euch nicht"?

Sonst würde Jesus sich doch nicht veranlasst sehen, so viele Menschen „außer der Reihe" zu erwecken, weil über die von ihnen abgelehnte Bibel überhaupt kein Weg zu ihnen hinführt. Das heißt, natürlich kommt Christus auch völlig anders ins Herz hinein als allein durch das Lesen der Bibel! In der Realität als "lebendiger Gott" - bei den Gläubigen gibt es dann eben "Quer- oder Späteinsteiger".

Da brauchen wir nicht nur schöne Eindrücke und Glücksgefühle, sondern eine Auseinandersetzung mit der Kreuzigung Jesu. Warum mußte unser Herr Jesus Christus diesen Leidensweg gehen ?
Jeder Mensch wird zugeben, daß da zunächst einmal keine Liebe zu sehen ist, sondern die gnadenlose Härte Satans, der Menschen dazu anregt, einen unschuldigen , gerechten Menschen durch grausame Folterung hinzurichten.

Insofern empfinde auch ich einerseits tiefe Glücksgefühle, wenn ich an Jeschua denke, andererseits kommen mir sogar die Tränen, wenn ich mich zu intensiv an Seine grausame Folter und Seinen Tod erinnere. Solch eine heftige Reaktion fand vorher bei mir schlichtweg nicht statt, denn ich grollte Ihm.
Es ist also eindeutig etwas Einschneidendes passiert in mir, und auch bei vielen NTEs fängt die Liebe zu unserem Herrn erst richtig an, nachdem sie Ihn selbst erlebt haben! Es ist ohnehin ein gravierender Unterschied, ob ein Engel oder der Herr mit einem "live" kommuniziert und spürbar oder gar sichtbar anwesend ist - oder ob man "nur in einem Buch" darüber liest.

Die Kreuzigung zeigt uns auf, unter welcher Herrschaft wir leben müßen. Und Gott läßt es nun mal geschehen, daß dieser grausame Fürst dieser Welt den fleischgewordenen Erstgeborenen aller Schöpfung ans Kreuz nagelt.

Genau, für den Sohn Gottes wurde unsere Welt am Ende zur absoluten Hölle.
Denn nur, weil es auch auf Erden sehr viele paradiesische Orte gibt, heißt das nicht, dass sich das Leben auf Erden nicht in eine Art "persönliche Hölle“ für einen Menschen oder Lebewesen verwandeln kann: Unverdiente schmerzhafte Krankheiten, schreckliche Naturkatastrophen oder das zwangsweise Abschiednehmen-Müssen von vielen Liebsten.

Hier geht es eben auch um Gottes Gerechtigkeit. Einer muß die Schuld verbüßen, die wir in unserem Leben angesammelt haben.
Und die Liebe, die wir am Kreuz sehen, ist keine bedingungslose Liebe. Denn Gott will, daß wir unserem Herrn Jesus Christus dafür danken, daß er unsere Schuld am Kreuz verbüßt hat. Damit wir wieder mit Gott Gemeinschaft haben können und eine Hoffnung auf das ewige Leben.

Wer dies tut, wird den Herrn Jesus in seinem Herzen haben.

Liebe Grüsse Thomas

Für manche mag das Golgatha-Geschehen der Einstieg zum Glauben und zur Liebe Christi sein, bei anderen kann aber auch zuerst die Liebe durch einen persönlichen Kontakt zu Christus/Gott entstehen - wie z.B. innerhalb einer unvergesslichen NTE oder einem Wunder Gottes - und danach erst kommt die Erkenntnis bezüglich Christi unvorstellbaren Tat und auch das Interesse in der Bibel zu lesen.
Die Reihenfolge ist doch eigentlich unwesentlich?

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 20. Feb 2020, 06:33

Anthroposophie, die bestmögliche Christlichkeit ?
Wer Schriften von Steiner kennt, weiß, worum es geht. Steiner war vorher Mitglied der theosophischen Gesellschaft. Ihre ganzen okkulten Lehren veränderte er, um Jesus den ersten Platz in seiner okkulten Hirarchie einzuräumen.

Steiner hatte ein umfassendes Wissen von Esoterik und Okkultismus und konnte deshalb eine geniale Zusammenschau kreieren. Mit dem Anspruch, alles unmittelbar zu wissen und erlebt zu haben. Seine Werke sind der Traum eines Esoterikers. Alleine wäre er überfordert damit, so eine umfassende Sicht sich zu erarbeiten. Eine Synthese ist auch sein Jesus. Da wirken auch Buddha und Zaratustra mit, wenn ich mich recht entsinne, um den "Christusimpuls" zu verwirklichen.

Ich selber habe mich ja vorher schon mit Yoga und Verwandtem auseinander gesetzt. Steiners Ansichten passten gut dazu. Heutzutage ist sein Universum eher so was wie eine Art genialer Science Fiction Roman für mich. Einen Esoteriker kann Steiner ein ganzes Leben lang beschäftigen. Der danach streben und davon träumen kann, das was Steiner geschrieben hat zu verwirklichen und zu erleben.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 20. Feb 2020, 09:10

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazar

Die Anthroposopie hat überhaupt nichts mit christlichem Glauben zu tun. Sie sind sozusagen Oberokkultisten. Ihr Jesus ist ein völlig anderer Jesus. Eine Okkulte Version.

Lg, otp

Anthroposophie ist umfassendste Christlichkeit. Wenn "ihr" Jesus ein anderer ist als Deiner, dann ist sicher Deiner falsch. Natürlich ist Jesus "okkult". Wäre er das nicht, dann wäre das Erdenleben sein einziges und danach wäre er tod und nicht auferstanden. Um etwas beurteilen zu können, muss man erst einmal lernen Begriffe richtig zu gebrauchen.

LG,
jes


Was erzählst du da, jes ?
Der Jesus von Steiner ist doppelt, weil er von zwei Jesusknaben redet. Wenn ich mich recht erinnere, der eine Zaratustra der andere Buddha, und als drittes kam noch das Christusbewusstsein dazu. Was für ein konfuses, esoterisches Geschwafel. Das ist dann umfassendste Christlichkeit ?

Wenn das von Steiner lediglich "Geschwafel" ist, dann wundert es mich, wieso Ärzte, Pädagogen, Landwirte, Naturwissenschaftler und Theologen, darauf bauend gute Resultate hervorbringen können.

Das Leben ist komplex, und deshalb versucht Steiner, ob geglückt oder nicht kann ich in dem Fall nicht beurteilen, im Christusgeschehen dieser Komplexität gerecht zu werden.
Jedenfalls ist der Glaube an eine Jungfrauengeburt und eines Wandelns über das Wasser nicht leichter zu verstehen als das, was Steiner da über Jesus sagt.

Aber vieles was Steiner sagte, konnte ich aus eigenen Erkennen zustimmen und deshalb habe ich hohe Achtung vor ihm.

LG,
jes
Zuletzt geändert von jes_25913 am Do 20. Feb 2020, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon bigbird » Do 20. Feb 2020, 10:42

Ihr seid ja wohl etwas vom Thema abgekommen ...!

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Do 20. Feb 2020, 15:55

Hallo Eleazar,

schildere doch mal in Einzelheiten, was du da erlebt hast.

Und hast du anschließend die Anleitung der Bibel befolgt ?

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon Richard3 » Do 20. Feb 2020, 19:00

Zippo hat geschrieben:Die Kreuzigung zeigt uns auf, unter welcher Herrschaft wir leben müßen. Und Gott läßt es nun mal geschehen, daß dieser grausame Fürst dieser Welt den fleischgewordenen Erstgeborenen aller Schöpfung ans Kreuz nagelt.

Du stellst Gott an den Spielfeldrand wie einen Trainer, der nur passiv zusieht was geschieht.

Nach meinem Textverständnis deckt sich das nicht mit

Joh. 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Gruß Richard
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Fr 21. Feb 2020, 13:02

Richard3 hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Die Kreuzigung zeigt uns auf, unter welcher Herrschaft wir leben müßen. Und Gott läßt es nun mal geschehen, daß dieser grausame Fürst dieser Welt den fleischgewordenen Erstgeborenen aller Schöpfung ans Kreuz nagelt.

Du stellst Gott an den Spielfeldrand wie einen Trainer, der nur passiv zusieht was geschieht.

Nach meinem Textverständnis deckt sich das nicht mit

Joh. 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Gruß Richard

Wieso , das kann doch beides richtig sein. Wir leben unter der Herrschaft Satans. Apg 26,18 Die Liebe Gottes will uns au dieser Herrschaft befreien. Hebr 2,14-15. Dazu hat der Sohn Gottes Fleisch und Blut angenommen und hat uns durch seinen Tod aus der Gewalt Satans befreit.
Das ist aber nur eine Befreiung von Sünde und Tod. Satan hat ja weiterhin die Herrschaft in der Welt und nach seinem Entfernen aus der Himmelswelt ist er grausamer denn je.
Er hat ja schon den Aposteln viel angetan und wenn man sich in der Geschichte bzw. Kirchengeschichte auskennt, weiß man , wie furchtbar dieses Ungeheuer bis zum heutigen Tage in der Schöpfung wütet.

Gott scheint da wirklich manchmal , wie ein Unbeteiligter daneben zu stehen. Denn er hat ja oft nicht eingegriffen.

Aber die Bezeichnung Trainer ist auch nicht schlecht. Gott sucht nämlich Spieler für eine neue Mannschaft, die einmal die zukünftige Schöpfung bevölkern soll. Dazu wählt er sich Menschen aus. Aber sie müßen sich unter dem Einfluß Satans erst mal bewähren.

Den Menschen gefällt diese Liebe Gottes nicht , mit der er da vor 2000 Jahren in Vorleistung gegangen ist. Sie finden es grausam und hätten viel lieber einen Gott , der ihnen in ihrer irdischen Umgebung hilft. Satan schafft viele Probleme in der Welt und findet auch immer Menschen, die ihm nachfolgen. Warum schreitet Gott nicht ein ?
Ist es nicht seltsam, daß er ausgerechnet mit so einer brutalen Kreuzigung auf unser Leid reagiert ? Er sollte doch vielmehr dieses Ungeheuer verschwinden lassen, daß alle Welt verführt und damit fü einen großen Teil des Leides in dieser Welt verantwortlich ist. Off 12,9

Aber gerade mit dieser Blickrichtung findet der Mensch Gott nicht. Er soll vielmehr den Blick auf sich selber richten und dann auf das Kreuzigungsgeschehen und die Bibel zeigt dann auf , was für eine Beziehung da besteht. Dann findet er einen Weg, der ihn aus all dem Leid dieser Welt herausführt in eine Welt, wo kein Leid mehr sein wird. Off 21,4 Den Weg dahin beschreibt die Bibel , aber der Weg ist oft schmerzhaft.

Diesen Weg beschreibt kein Nahtoderlebnis, daß ich bisher gesehen habe. Da wird zwar eine solche zukünftige Welt manchmal bildhaft gezeigt und in Aussicht gestellt, aber den Weg dahin sollen die NTEs dann in der Bibel finden, wenn sie wieder gesund sind.
Deswegen sind diese Aufzeichnungen der Apostel und Propheten viel wichtiger , als das Nahtoderlebnis. Denn sie beschreiben den Weg, während das NTE nur eine Starthilfe ist.

Gott steht nur scheinbar unbeteiligt am Spielfeldrand. Manchmal ruft er auch einzelne Menschen. Dann haben sie die Gelegenheit zu begreifen, was da am Kreuz für sie geschehen ist. So ein Nahtoderlebnis ist ja so etwas wie ein Ruf Gottes zur allerletzten Sekunde. Besser wäre, man würde nicht so lange warten.
Aber dann sollte eine Auseinandersetzung mit den Anforderungen Gottes in Gang kommen. Mit dem Evangelium, dessen Kernsatz du ja genannt hast. Und der Nachfolge.

Zum Schluss noch die Frage: Warum hast du gerade die Spinne für deinen Auftritt im Forum gewählt, Richard ?

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon Richard3 » Fr 21. Feb 2020, 16:16

Zippo hat geschrieben:Zum Schluss noch die Frage: Warum hast du gerade die Spinne für deinen Auftritt im Forum gewählt, Richard ?

Dahinter ist nichts Geheimnisvolles.
Die Spinne gehört zu meinen Lieblingsbildern.
Vor vielen Jahren saß sie außen vor dem geschlossenen Küchenfenster im Netz. Ich habe mir sie von innen lange genau angesehen und war fasziniert von der Schönheit dieses Tieres.
Ich habe sie dem Forum würdig erachtet.
Ansonsten ist hier Thema Nahtod und dem kann ich nichts beisteuern. Ich bin zwar recht bibelfest, trotzdem aber - oder gerade deswegen - ausschließlich rational unterwegs.
Gruß Richard
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Re: Nahtod

Beitragvon jesusjünger » Sa 22. Feb 2020, 02:36

jes_25913 hat geschrieben:
jesusjünger hat geschrieben:Alle anderen Nahtoderfahrungen, seien sie noch so lichterfüllt und mit Glücksgefühlen, stammen nach meinem Verständnis der Bibel von der Gegenseite, die sich als Engel des Lichts ausgibt, und führen in die Irre.

Gleichzeitig gibt es in diesen Nahtoderfahrungen manchmal auch Elemente, an dem der oder die WahrheitssucherIn zu erkennen ist. Christen und Christinnen sollten solchen Menschen u.a. die Offenbarung der Bibel seelsorgerisch erklären, besonders die Stellen, wo Jesus vorkommt. (Einschub: Jemand ist ein gottloser Mensch und hat gemordet und sieht in der Nahtoderfahrung ein Licht, was ihn liebt, und fragt sich wie das sein kann. Er spürt, dass er Licht nicht verdient hat oder dass das ein falsches Licht ist.) So kann eine Nahtoderfahrung ohne Jesus vielleicht doch ein Hilfsmittel sein, sich in die Nachfolge Jesu zu begeben.

Es besteht die Gefahr einerseits, Nahtoderfahrungen zum Götzen zu machen oder Geschäfte damit, und andererseits Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, nicht ernst zu nehmen.

Ich wünsche niemanden eine Nahtoderfahrung, die durch die Hölle führt.


Hi,
Deine Schlussfolgerungen gehen von falschen Voraussetzungen aus, nämlich, dass die Nahtoderlebnisse keine objektive Realität seien, wie z.B. die Sonne, sondern nur Vorspiegelungen. Einmal macht Jesus den Leuten was vor und das andere mal "Satan". Klar, wirst Du sagen, Jesus macht nichts vor, sondern das sei "echt".
Nein, niemand macht den Menschen im Nahtod etwas vor, weder Jesus noch ein angeblicher Satan, sondern alle sind echt, insofern sie von einem liebevollen Licht berichten, von der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen und dem Lebensrückblick.

Natürlich sind Nahtoderfahrungen nicht die Erlösung, denn bei ihr geht es nicht um ein Leben nach dem Tod, das sich für jeden Menschen nach den Inhalten seiner Seele richtet, sondern die Erlösung besteht darin, dass der physische Tod durch die Identifikation mit dem Ewigen überwunden werden kann (Mt. 10,28; 1. Kor. 15,26)

LG,
jes




Hallo otp, hallo jes_25913, hallo @alle,

ich habe noch ein weiteres Buch zu Nahtoderfahrungen wieder gelesen, was ich schon lange besaß und in meiner Privatbibliotek stand. Es hat den Titel "Bevor der letzte Vorhang fällt" von Richard Kent und Val Fotherby. Ich halte dieses Buch für ein sehr gelungenes Beispiel für gottgewollte Nahtoderfahrungen. Hier wird die Hölle nicht verschwiegen, es wird vor falschem Licht bei Nahtoderfahren gewarnt, und wenn es um Licht geht, geht es immer um Gottes Licht und das Licht Jesu Christi. Es wird auch beschrieben wie bei Sadhu Sundar Singh, dass Menschen in der Hölle sind, die sich bewusst gegen Gott und Jesus entschieden haben. Wahrheitssuchern hilft Jesus sogar noch in der Nahtoderfahrung, die ja an der Grenze des Todes - im klinischen Tode-, der Hölle, der unsichtbaren Finsterniswelt, zu entkommen, und in den Himmel, der unsichtbaren Lichtwelt Jesu und seines Vaters geleitet zu werden. Dieses Buch ist wirklich, nach meinem Empfinden ein Beispiel für gottgewollte Nahtoderfahrungen. Hier findet keine Vorspiegelungen von Nahtoderfahrungen statt, sondern die Erkenntnis, dass das Licht und die Tunnelerfahrungen und weitere Nahtoderfahrungen Jesus Christus brauchen. Im Gegensatz dazu spürt man/frau beim Lesen dieses Buches, dass Nahtoderfahrungen mit Licht, und dass das Licht liebt, etwas Bedrohliches bekommt, und man/frau beginnen zu spüren, dass diese Nahtoderfahrungen von Satan, der sich als der Engel des Lichts ausgibt, stammen. Es gibt einen Engel des Lichts, der von Satan kommt und Satan ist und einen Engel des "Lichts" vortäuscht, und wesenhaft verschieden einen von Jesus und Gott gesendeten Engel des "Lichts", der uns den Hern Jesus näherbringen möchte.

LG und seid alle gesegnet
jesusjünger
Zuletzt geändert von jesusjünger am Sa 22. Feb 2020, 03:45, insgesamt 3-mal geändert.
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23, 1

Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
von "christosamaj" in "jesusjünger" geändert.

LG jesusjünger
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Re: Nahtod

Beitragvon jesusjünger » Sa 22. Feb 2020, 03:32

SunFox hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Nahtoderlebnisse lassen nicht jeden Menschen das Wesentliche erfassen.
Wer dort Liebe erlebt, kann sich total täuschen, indem er meint, er sei so vollkommen in Ordnung, wie er sei.
Schließlich vereinnahmt auch New Age Nahtoderlebnisse für sich.

Nahtoderlebnisse, die das Wesentliche dem Menschen klarmachen, kann allerdings auch die Bibel dem Menschen klarmachen. Nahtoderlebnisse sind also grundsätzlich nicht nötig. Und wo dabei Lügengeister mitgewirkt haben, oder die eigene subjektive Wirklichkeit getäuscht hat, verwirren sie nur und führen Menschen in die Irre.

Der Mensch in seiner Neugier will immer mehr wissen als ihm von Gott zugestanden wird. Das nutzt Satan vielfältig.
Der Mensch möchte sich zum Himmel erheben. Und allzuoft kommt er nur in den Machtbereich des Lügners und Täuschers.

Die Neugier, mehr selber zu erfahren durch Übernatürliche Einblicke in die unsichtbare Wirklichkeit ist deshalb mehr schädlich als nützlich.

lg, oTp


Hallo lieber oTP, erkenne ich in diesem Beitrag soetwas ähnliches wie einen gewissen Sinneswandel bezüglich von Nahtoderlebnissen?

Liebe Grüße von SunFox


onThePath hat geschrieben:Nein, Fox

Ich wüsste nichts Neues, um meine Meinung ändern zu müssen. Im Gegenteil:

Im Buch "Fünf Minuten nach dem Tod" Erwin W. Lutzer,
werden meine Auffassungen mal wieder bestätigt. ;)

lg, oTp



Hallo otp,

die beiden Zitate, stammen aus diesem Thread vor zehn Jahren, aber ich finde mich so darin wieder. Ich sehe das genauso. Nahtoderfahrungen stehen nicht im Belieben des Menschen, sondern kommen von Jesus und Gott als Gnade über den Beter auch im Nahtod, und werden von Gott und Jesus nicht jedem gegeben, weil viele auch gottgewollte Nahtoderfahrungen nicht vertragen. Jesus und Gott ist die Bibel, die Schrift und deren Auslegung wichtiger.

LG und sei gesegnet
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 22. Feb 2020, 05:28

Hallo jesusjünger

Ich müsste mal wieder darüber nachdenken, wie alles, was mir bekannt ist darüber, zusammenwirken könnte. Dazu brauche ich Zeit und Ruhe. Habe ich jetzt aber nicht so optimal bin noch mitten im Urlaub und abgelenkt. Aber auch Gedanken darüber im Hinterkopf muss ich mal klären.

Ich habe aber das Buch von Sindar Singh auf dem Handy und habe seine Beobachtungen noch mal zum Teil nachgelesen. Nach ihm ist es am wichtigsten, dass man ein Leben der Liebe lebt. Und Beispiele, was mit gottfernen Menschen geschieht, bringt er einige.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Sa 22. Feb 2020, 09:45

jesusjünger hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
jesusjünger hat geschrieben:Alle anderen Nahtoderfahrungen, seien sie noch so lichterfüllt und mit Glücksgefühlen, stammen nach meinem Verständnis der Bibel von der Gegenseite, die sich als Engel des Lichts ausgibt, und führen in die Irre.

Gleichzeitig gibt es in diesen Nahtoderfahrungen manchmal auch Elemente, an dem der oder die WahrheitssucherIn zu erkennen ist. Christen und Christinnen sollten solchen Menschen u.a. die Offenbarung der Bibel seelsorgerisch erklären, besonders die Stellen, wo Jesus vorkommt. (Einschub: Jemand ist ein gottloser Mensch und hat gemordet und sieht in der Nahtoderfahrung ein Licht, was ihn liebt, und fragt sich wie das sein kann. Er spürt, dass er Licht nicht verdient hat oder dass das ein falsches Licht ist.) So kann eine Nahtoderfahrung ohne Jesus vielleicht doch ein Hilfsmittel sein, sich in die Nachfolge Jesu zu begeben.

Es besteht die Gefahr einerseits, Nahtoderfahrungen zum Götzen zu machen oder Geschäfte damit, und andererseits Menschen, die Nahtoderfahrungen gemacht haben, nicht ernst zu nehmen.

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Hi,
Deine Schlussfolgerungen gehen von falschen Voraussetzungen aus, nämlich, dass die Nahtoderlebnisse keine objektive Realität seien, wie z.B. die Sonne, sondern nur Vorspiegelungen. Einmal macht Jesus den Leuten was vor und das andere mal "Satan". Klar, wirst Du sagen, Jesus macht nichts vor, sondern das sei "echt".
Nein, niemand macht den Menschen im Nahtod etwas vor, weder Jesus noch ein angeblicher Satan, sondern alle sind echt, insofern sie von einem liebevollen Licht berichten, von der Begegnung mit verstorbenen Angehörigen und dem Lebensrückblick.

Natürlich sind Nahtoderfahrungen nicht die Erlösung, denn bei ihr geht es nicht um ein Leben nach dem Tod, das sich für jeden Menschen nach den Inhalten seiner Seele richtet, sondern die Erlösung besteht darin, dass der physische Tod durch die Identifikation mit dem Ewigen überwunden werden kann (Mt. 10,28; 1. Kor. 15,26)

LG,
jes


Ich halte dieses Buch für ein sehr gelungenes Beispiel für gottgewollte Nahtoderfahrungen. Hier wird die Hölle nicht verschwiegen, es wird vor falschem Licht bei Nahtoderfahren gewarnt, und wenn es um Licht geht, geht es immer um Gottes Licht und das Licht Jesu Christi. Es wird auch beschrieben wie bei Sadhu Sundar Singh, dass Menschen in der Hölle sind, die sich bewusst gegen Gott und Jesus entschieden haben.
Hallo Jesusjünger.

es ist verständlich, dass Du Eifer an den Tag legst, um Dein evangelikales Weltbild bestätigt zu kommen. Aber man muss die Dinge nehmen, wie sie sind und nicht nach dem eigenen Weltbild zurechtbiegen wollen, a la "es kann nicht sein, was nicht sein darf".

Man kann nicht unterscheiden zwischen "gottgewollten" Nahtoderfahrungen und solchen, die von ihm nicht gewollt sind. Das "Wollen" eines Gottes spielt da überhaupt keine Rolle, sondern einzig die Struktur des unsichtbaren Universums.

Menschen werden nicht danach beurteilt, ob sie Gott geglaubt haben oder Jesus angenommen haben, sondern einzig und allein danach, wie sie wirklich sind.
Hier findet keine Vorspiegelungen von Nahtoderfahrungen statt, sondern die Erkenntnis, dass das Licht und die Tunnelerfahrungen und weitere Nahtoderfahrungen Jesus Christus brauchen.
In keiner einzigen Nahtoderfahrung findet eine Vorspiegelung statt. Das ist schlichtweg Unsinn!
Im Gegensatz dazu spürt man/frau beim Lesen dieses Buches, dass Nahtoderfahrungen mit Licht, und dass das Licht liebt, etwas Bedrohliches bekommt, und man/frau beginnen zu spüren, dass diese Nahtoderfahrungen von Satan, der sich als der Engel des Lichts ausgibt, stammen. Es gibt einen Engel des Lichts, der von Satan kommt und Satan ist und einen Engel des "Lichts" vortäuscht, und wesenhaft verschieden einen von Jesus und Gott gesendeten Engel des "Lichts", der uns den Hern Jesus näherbringen möchte.

LG und seid alle gesegnet
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Wenn in dem Buch steht, dass das liebevolle Licht etwas Bedrohliches bekommt, kannst Du es auf den Müll werfen, denn dann wurde es von Leuten verfasst, die die Wahrheit nicht ertragen können, da sie nicht ihrem vorgefassten Konzept entspricht.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 22. Feb 2020, 12:12

In keiner einzigen Nahtoderfahrung findet eine Vorspiegelung statt. Das ist schlichtweg Unsinn!


Drehst jetzt nicht du esso wie es dir passt, jes ?
Höllen und Dämonenerlebnisse ? Die sind aber trotzdem immer unecht ?

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 22. Feb 2020, 12:23

Hallo, Jesusjünger

Wenn sogar ein Teil der Esoteriker von üblen Geistern redet, die lichtvoll daher kommen, und berücksichtigt, dass es durchaus Täuschungen geben kann durch sie, dann muss man kritisch bleiben.

Das ist aber dann nur ein Aspekt von vielen. Kennzeichen von Jesus soll ja auch ein helles Licht sein.

Was Sundar gesehen hat, ist ja das richtige Schiksal von gerade Verstorbenen. Das ist eben nicht immer erfreulich, wie es viele Nahtoderlebnisse suggerieren. Meint man, jeder werde liebevoll im Himmel aufgenommen, dann hat man sich schon über das Licht getäuscht. Denkt man an das was Sundar sagt, dann kann der sündhafte Mensch nicht das Licht des Himmels aushalten.

Aber Sundar Singh sagt zumindest, dass Menschen eigentlich in erster Linie nach ihrem Leben beurteilt werden. Das gefällt sicher nicht allen Christen.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Sa 22. Feb 2020, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Sa 22. Feb 2020, 12:38

Hallo @alle,

kann es sein, dass Kevin Malarkey - "Der Junge, der aus dem Himmel zurückkehrte" - seine gemachten Nahtoderfahrungen durch die Schilderung, er habe sie erfunden, verhindern will, dass mit seinen Nahtoderfahrungen Missbrauch getrieben wird und Geschäfte damit gemacht werden? Dass er deswegen wieder auf die Bibel und Jesus hinweisen möchte?

Mir gefällt das Buch und der Film "Den Himmel gibt's echt" [von Todd Burpo] und weitere Bücher über christliche Nahtoderfahrungen, aber es stört mich, dass mit solchen Filmen zwischen 50.000.000 und 100.000.000 Dollar eingespielt wird, und man/frau nichts davon hört, dass davon etwas zu den Armen und den dritte Welt Ländern hinausgeht.


Hi Jesusjünger!
Zu dem ersten Buch kann ich nichts sagen, aber das zweite Buch habe ich gestern ausgelesen. Ich muss sagen, anfangs fand ich darin vieles sehr glaubwürdig, es kann also durchaus sein, dass dieser Junge tatsächlich im Himmel war, aber gegen Ende des Buches schrillten dann alle Alarmklingeln bei mir los. Warum?

Meiner Meinung nach hat sich über die Jahre hinweg dann leider viel pure Phantasie des Kindes mit seiner extrem christlich geprägten Umgebung (Vater Pfarrer, ab frühesten Kleinkindalter kirchliche Sonntagsschule und Kinderbibelbücher) miteinander vermischt - und Colton Burpo hat später Dinge (vielleicht unbewusst) vom Himmel zusätzlich behauptet, die er in der NTE gar nicht wirklich erlebt hat.

Sein Vater hat ihn leider in diesen ganzen "kriegerischen Elementen" wie z.B. dass Engel Schwerter haben, und auch, dass es einen schrecklichen Endkampf auf Erden geben wird, natürlich im Buch bestätigt, weil vieles damit aus der Offenbarung übereinstimmt.
Für mich hingegen war dies von dem "kampffreudigen" Kind schlichtweg einfach nur erfunden, schließlich kann er seinen Eltern erzählen, was er will, sie hängen wie gebannt an seinen Lippen. Welches Kind findet diese Macht nicht verführerisch?

In mir rumorte es jedenfalls richtig ungut, und ich fühlte mich plötzlich in meinem ganzen Glauben an Christus in tiefstem Misstrauen und wie innerlich zerrissen, denn was war, wenn dies doch stimmte? Auch wie Jesus Christus angeblich aussieht.
Und ich rief mehrmals den Herrn an, er solle mir die Wahrheit über Ihn zeigen.

Bald darauf schaltete ich heute morgen ganz spontan den Fernseher an und prompt: "Mensch Gott" lief, in dem gerade ein Interview mit einem zu Jesus "Umgekehrten" stattfand, also mit einem Mann, der wie eine Art Lebensrückschau und Gottes gleißendes Licht sogar ohne NTE in seinem Zimmer gesehen und Jesus, unseren Retter direkt hinter sich gespürt hat. Denn er hat Ihn gesucht.
Danke. Jetzt ist alles wieder geklärt! :)) -->

https://www.erf.de/erf-mediathek/sendungen-a-z/erf-menschgott/auf-der-suche-nach-dem-kick/67-641

Unglaublich, wie stark Jesus auf Menschen mitten im Leben einwirken kann, wenn Er will und zu "Sündern" kommt und sie mit Macht "richtet" - nämlich endlich in die richtige Richtung - und aus ihnen wie völlig neue Menschen "gebiert", wenn sie Buße tun und ihr sinnloses zerstörerisches Tun erkennen.

:praisegod: Für solche glasklaren Zeugnisse liebe ich unseren Herrn - und auch den Umgekehrten.

Herzliche Grüße
Eleazar
Zuletzt geändert von Lazar am Sa 22. Feb 2020, 14:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 22. Feb 2020, 13:08

Das Licht das von Jesus ausgeht...
Darin fühlt sich ein Verstorbener Sünder absolut unwohl. Er kann es gar nicht aushalten. Quelle: Sundar Singh.

Was bei Nahtoderlebnissen also völlig positiv wirkt, hat auch eine sehr unerfreuliche Seite für Sünder. Bei ihnen wirkt das Licht als Anklage.
Demgemäß findet der Sünder keinen Frieden im Himmel, im Gegenteil.
Für ihn wäre auch der Himmel eine Hölle. Die volle absolute Liebe und Nähe zu Gott hätte für ihn gar nichts Positives. Auch wenn Gott den Sünder liebt, nach dem Tod hat er nichts davon.

Kann man übrigens nachvollziehen weil Dämonen ebenso reagieren, wenn man sie mit Gottes Liebe und Licht konfrontiert.

Ich halte das, was Sundar dazu sagt jedenfalls für möglich.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 22. Feb 2020, 17:51

Hallo, Lazar

Wenn dieser Mann Jesus erlebt hat und umkehrte:
Wenn er Drogenkonsument war, ist anscheinend die Wahrscheinlichkeit größer, ein Umkehr -Erlebnis zu haben. Dabei spielt wohl eine Rolle, dass Drogen auch für Übernatürliches öffnen können. Aber auch nur mit Glück geschieht dann ab und zu so ein veränderndes Erlebnis. Das aus der Hölle auf Erden, Drogen, rettet.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Sa 22. Feb 2020, 19:04

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazar

Wenn dieser Mann Jesus erlebt hat und umkehrte:
Wenn er Drogenkonsument war, ist anscheinend die Wahrscheinlichkeit größer, ein Umkehr -Erlebnis zu haben. Dabei spielt wohl eine Rolle, dass Drogen auch für Übernatürliches öffnen können. Aber auch nur mit Glück geschieht dann ab und zu so ein veränderndes Erlebnis.

Lg, otp


Hi oTP!
Drogen können aber nicht eine solch starke lange positive Persönlichkeitsänderung hervorrufen, so wie es bei C. G. oben geschah! Das kann nur Gott bewirken. Also ich glaube dem jungen Mann seine echte Christuserscheinung sofort, denn seine exakte Beschreibung der verspürten Liebe Christi ist typisch. Und sein Strahlen in den Augen allein bei der Erinnerung an Ihn auch. :)

Jesus Frieden und Seine Anwesenheit ist wirklich einzigartig, ich habe sie ja auch schon erlebt, nur ohne Licht mitten am Hbh. Kommt jetzt gleich als nächster Post..

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 22. Feb 2020, 19:56

?
Hatte ich wohl etwas anders gemeint.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Sa 22. Feb 2020, 20:59

Zippo hat geschrieben:Hallo Eleazar,

schildere doch mal in Einzelheiten, was du da erlebt hast.

Hi Thomas,
danke für Dein Interesse, doch das wäre leider zu lang.

Das heißt, ich hatte auch keine NTE und bin dann etwa in Gottes Welt gekommen, sondern Gottes Sohn kam mehrmals in die meine/unsere auf Erden.
Und zwar, nachdem ich in einer heftigen Anti-Bibel-Email an einen Bekannten zum Schluss auch noch triumphierend behauptet habe
"..und Jesus Christus ist auch nicht Gottes Sohn". Doch daraufhin hat Jesus mir netterweise mehrmals eindeutig das Gegenteil bewiesen, wohl damit ich trotzdem zu Ihm finde, denn Er kannte ja meinen Grund ...:)

Um das Ganze nun stark abzukürzen, hier nur das Ende der ersten langen Story:
Zwei mir völlig fremde Menschen, mit denen ich vor 6 Jahren "zufälligerweise" nachts am Hbh intensiv ins Gespräch gekommen bin, haben Christus bei Seinem "Showdown" jedenfalls auch gespürt, und zwar, als sich plötzlich ein ganz eigener Friede über uns und uns herum weithin auszubreiten begann, als wenn sich zwei Welten überlagerten. Sogar die Akustik veränderte sich zu einer ganz eigenen feierlichen Stille.

In dem Moment sagte der eine Mann zu mir leicht verwirrt "was passiert denn jetzt eigentlich grade, alles ist plötzlich so merkwürdig?" Und sein Freund bestätigte dies sofort, aufeinmal ebenso ein total "komisches" Gefühl zu haben.

Bloß ich ahnte, was gerade Unglaubliches geschah. Denn ich spürte rechts direkt neben mir wie jemanden stehen und ich war mir ganz sicher, es ist Jesus Christus; und Er gab mir gerade eine beschauliche Antwort auf eine Frage von mir an Ihn. Nämlich "wie es sich damals wohl angefühlt hatte, wenn tatsächlich der echte Sohn Gottes neben oder vor einem steht." Ja, unvergleichlich war das natürlich.
Es ging solch eine Energie von Ihm aus, dass alles in meinem Körper zu jubeln anfing, obwohl ich gar nichts von Ihm sah oder hörte, sondern mir nur ganz deutlich dieser gewaltigen persönlichen Präsenz von Ihm neben mir gewahr war. Eine Mischung von totaler Erfurcht, Sicherheit und immenser Freude erfasste mich, unser Herrscher aus dem Himmel war da...

Und die beiden Männer vor mir empfanden das wohl genauso, denn kurz drauf traf mich fast der Schlag, als der eine Mann mich völlig übergangslos fragte:
"Hat dich Gott geschickt?"
Mir wurde sofort ganz heiß und ich sagte leicht konfus: "...äh, nein mich nicht..."
'Aber den, der grade neben mir steht', setzte ich nur in Gedanken hinzu, sonst hätten sie bestimmt gedacht, ich bin verrückt.
Aber natürlich mussten sie annehmen, diese "göttliche Ausstrahlung" käme von mir, für sie war ja sonst niemand anderes da. Und sie wichen mir längere Zeit nicht mehr von der Seite. Sie machten auch den Anschein, als wären sie "mir zusammen mit Jesus" auch überall hingefolgt. Voll strange, echt.
Es spielte sich da vielleicht eine ähnliche Szene ab, wie damals in Israel und Jesus zeigte sie mir, damit ich Ihm glaubte.
Doch plötzlich war dieses erhabene Gefühl neben mir weg, als wenn jemand das Licht ausgeschalten hätte, und ich fühlte mich nur noch wie ein normaler müder Mensch in einem schrecklichen Hauptbahnhof am frühen Morgen.
Ich verabschiedete mich noch herzlich von den beiden Männern und wir versicherten uns ein paar Mal gegenseitig, dass wir diesen Abend nie vergessen werden.
Danach bin ich mit stark klopfendem Herzen und voll glückselig nachhause gefahren, denn ich hatte nur noch einen Gedanken im Kopf:
Jesus gibt es wirklich!

Und hast du anschließend die Anleitung der Bibel befolgt ?

Liebe Grüsse Thomas


Jein, denn Jesus allein ist seither mein Hirte und ich befolge nur seine Gebote in der Bibel - und dies wird auch mein ganzes Leben lang so bleiben.

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » So 23. Feb 2020, 12:14

Ich glaube auch, dass es Jesus wirklich gibt, aber wenn jemand ihn spürt oder sieht, so glaube ich nicht, dass Jesus extra wegen diesem Menschen den Himmel verlassen hat und physisch auf die Erde gekommen ist. Das Gesamtzeugnis der Bibel legt nahe, dass es der von Jesus angekündigte Geist der Wahrheit sein muss.

Zum Beispiel Johannes 14,15-17
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » So 23. Feb 2020, 12:33

Richard3 hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Zum Schluss noch die Frage: Warum hast du gerade die Spinne für deinen Auftritt im Forum gewählt, Richard ?

Dahinter ist nichts Geheimnisvolles.
Die Spinne gehört zu meinen Lieblingsbildern.
Vor vielen Jahren saß sie außen vor dem geschlossenen Küchenfenster im Netz. Ich habe mir sie von innen lange genau angesehen und war fasziniert von der Schönheit dieses Tieres.
Ich habe sie dem Forum würdig erachtet.
Ansonsten ist hier Thema Nahtod und dem kann ich nichts beisteuern. Ich bin zwar recht bibelfest, trotzdem aber - oder gerade deswegen - ausschließlich rational unterwegs.
Gruß Richard

Die Spinne mag schön aussehen. Es gibt ja auch Schlangen, die schön gestaltet sind. Und trotzdem bekomme ich ein Unbehagen, wenn ich sie sehe. Denn wir wissen ja , was für eine Symbolik sich mit der Schlange verbindet und es geht Gefahr von ihr aus. Off 12,9, 2 Kor 11,9
Bei der Spinne ist es ähnlich, obwohl deine "Hausspinne" vielleicht für Menschen nicht so gefährlich ist. Aber so manches Opfer verfängt sich im Netz und wird von der Spinne verspeist.
Manchmal wickeln sie auch ihre Opfer in ein Kokon und hängen sie in die Vorratskammer.

Ich verbinde da geistig gesehen nichts gutes mit diesen Tierchen. In Off 18,2 werden sogenannte verhasste Tiere mit bösen Geistern verglichen und Babylon ist ihr Gefängnis .
Menschen verfangen sich auch schon mal im Netz böser Menschen und manchmal werden sie eingewickelt und merken es nicht einmal , in welch einen gefährlichen Einfluß sie da gekommen sind.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » So 23. Feb 2020, 12:58

Thomas,
danke für Dein Interesse, doch das wäre leider zu lang.

Das heißt, ich hatte auch keine NTE und bin dann etwa in Gottes Welt gekommen, sondern Gottes Sohn kam mehrmals in die meine/unsere auf Erden.
Und zwar, nachdem ich in einer heftigen Anti-Bibel-Email an einen Bekannten zum Schluss auch noch triumphierend behauptet habe
"..und Jesus Christus ist auch nicht Gottes Sohn". Doch daraufhin hat Jesus mir netterweise mehrmals eindeutig das Gegenteil bewiesen, wohl damit ich trotzdem zu Ihm finde, denn Er kannte ja meinen Grund ...:)

Danke, für deinen Bericht, Eleazar. Die geistige Macht , die euch am Hauptbahnhof heimgesucht hat, hat sich nicht ausgewiesen, deshalb können wir nicht mit Sicherheit sagen, wer es gewesen ist. Das kann der Herr Jesus gewesen sein, denn er ist ja nach der Auferstehung nicht im Himmel geblieben, sondern er ist als guter Hirte in dieser Welt aktiv , sucht und beschützt seine Schafe.
Er begegnet z. Bsp. dem Paulus vor Damaskus. Apg 9 . Du hattest eine Frage und du hast die Antwort bekommen und bist nun von der Existenz unseres Herrn Jesus überzeugt. Das hat dir dieses Erlebnis gebracht.

Eleazar
Danach bin ich mit stark klopfendem Herzen und voll glückselig nachhause gefahren, denn ich hatte nur noch einen Gedanken im Kopf:
Jesus gibt es wirklich!

Und hast du anschließend die Anleitung der Bibel befolgt ?

Liebe Grüsse Thomas


Jein, denn Jesus allein ist seither mein Hirte und ich befolge nur seine Gebote in der Bibel - und dies wird auch mein ganzes Leben lang so bleiben.

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Die Gebote Jesu halten ist sicher gut, aber achtest du denn auch auf den Rat der Apistel, die der Herr Jesus ins Amt berufen hat ?

Der Herr sagt auch, "wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, .....Joh 7,38 . Also ist die Schrift schon wichtig. Auch die Schrift der Apostel, welche die Lehre der Christenheit erarbeitet haben. Das Fundament unseres Glaubens , dessen Eckstein bzw. Ausrichtung, der Herr Jesus ist. Eph 2,20

Diese übernatürlichen Erfahrungen helfen dir doch jetzt nicht mehr weiter, sie können dich höchstens noch an der Nase herumführen. Denn Satan kann natürlich auch so etwas machen. 2 Kor 11,3. Und dann wäre es Verführung.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » So 23. Feb 2020, 18:19

Gnu hat geschrieben:Ich glaube auch, dass es Jesus wirklich gibt, aber wenn jemand ihn spürt oder sieht, so glaube ich nicht, dass Jesus extra wegen diesem Menschen den Himmel verlassen hat und physisch auf die Erde gekommen ist. Das Gesamtzeugnis der Bibel legt nahe, dass es der von Jesus angekündigte Geist der Wahrheit sein muss.

Zum Beispiel Johannes 14,15-17


Hi Gnu,
natürlich kann ich nicht bezeugen, dass es Jesus selbst war, der "virtuell" neben mir stand, aber "Geist der Wahrheit" trifft es auch, denn im Anschluss bei mir zuhause kam "Er" sofort wieder und hat angefangen mir Schrift einzugeben.
Die ersten Worte kennt Ihr ja bereits.

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Re: Nahtod

Beitragvon bigbird » So 23. Feb 2020, 21:28

onThePath hat geschrieben:
In keiner einzigen Nahtoderfahrung findet eine Vorspiegelung statt. Das ist schlichtweg Unsinn!


Drehst jetzt nicht du esso wie es dir passt, jes ?
Höllen und Dämonenerlebnisse ? Die sind aber trotzdem immer unecht ?

Lg, otp


bitte immer daklarieren, wer "du" ist - also im Zitatmodus den Autor mit einbeziehen.

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » So 23. Feb 2020, 22:14

Zippo hat geschrieben:Die Gebote Jesu halten ist sicher gut, aber achtest du denn auch auf den Rat der Apostel, die der Herr Jesus ins Amt berufen hat ?

Der Herr sagt auch, "wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, .....Joh 7,38 . Also ist die Schrift schon wichtig. Auch die Schrift der Apostel, welche die Lehre der Christenheit erarbeitet haben. Das Fundament unseres Glaubens , dessen Eckstein bzw. Ausrichtung, der Herr Jesus ist. Eph 2,20

Diese übernatürlichen Erfahrungen helfen dir doch jetzt nicht mehr weiter, sie können dich höchstens noch an der Nase herumführen. Denn Satan kann natürlich auch so etwas machen. 2 Kor 11,3. Und dann wäre es Verführung.

Liebe Grüsse Thomas


Hi Thomas,
ich weiß nur, alle meine "übernatürlichen Erfahrungen" zielen darauf hin, dass ich an Jesus Christus als Gottes Sohn - und auch unseren Retter - glaube.

Dies kann der Satan auf keinen Fall wollen, doch wie will Er mich davon abbringen?
Indem er Zweifel in mir sät, wie leider auch in einigen NTEs - oder mich attackiert.

Insofern brauche ich die Apostel im NT hauptsächlich zur authentischen Wiedergabe von Jesus' damals echt gesprochenen Wort - das hilft mir sehr, Jesus und Gott genauer kennenzulernen und Ihren gemeinsamen Heiligen Geist besser zu verstehen. Es gibt ja keine andere Schriften als die Seiner Jünger, in der sich von Gottes Menschensohn bei uns auf Erden etwas manifestiert hätte, und an das ich mich zum Vergleich mit anderen Schriften (auch der meinen) halten könnte?

Doch Christus Wort ist im Himmel Gesetz, dem muss ich also jetzt schon folgen.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 24. Feb 2020, 05:45

Hallo, Lazar

Es gibt solche Zwiespalte, wie du sie schilderst.
Auch, dass man etwas erlebt, das einen von Jesus überzeugt und dann wieder Dämonisches. Das kann bedrohlich sein oder täuschen wollen. Das ist nicht alles bloße Fabtasie. Deshalb ist es immer besonders wichtig, sich nicht von der Lehre der Bibel abbringen zu lassen. Bei dir besteht ja anscheinend schon eine gewisse Öffnung zum Raum des Übernatürlichen. Das erfordert von dir Selbsterkenntnis und Entschiedenheit, die Verursacher deiner Gedanken richtig einzuschätzen. Denn wir halten alle Gedanken immer für eigene, und erkennen nicht, wenn es Einflüsterungen sind. Das gilt wohl auch für Übernatürliche Erlebnisse. Da bedarf es schon eines festen Fundamentes, und das ist die Bibel. Und eines

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mo 24. Feb 2020, 10:41

Da ich gerade auf ein passendes Zitat von Steiner gestoßen bin, möchte ich dieses hier bringen.
Es ist ja bekannt, dass bei den Nahtoderlebnissen eine Lebensrückschau stattfindet, also diejenigen ihr ganzes Leben in einem Augenblick wie in einem Panorama ausgebreitet wahrnehmen.
Aus einer Zeit, wo es die Nahtoderlebnisse noch nicht gab, sagt Steiner aus seinen Forschungen über das Leben nach dem Tod: "Die allererste Zeit nach dem Tode verläuft ja so, dass man wie in einem großen Tableau sein eben abgelaufenes Leben vor sich hat. Man umfasst durch Tage hindurch, aber immer so, dass das Ganze da ist, gewissermaßen auf einmal sein bisheriges Leben. Man hat es wie in einem großen Panorama vor sich.“ (Rudolf Steiner, GA 157a, S. 20)

Man sieht die Übereinstimmung. Man sieht, dass man zuverlässige Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod haben kann.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 24. Feb 2020, 11:19

Das mit der Lebensrückschau hört man doch an jeder Ecke. Möglicherweise steht das schon im Tibetanischen Totenbuch ? Ist lange her, weiss nicht mehr.

Aber ob man die Lebensrückschau verallgemeinern kann ? Und wer weiss, aus welchen Quellen Steiner das hat, ob er wirklich selber die Quelle war oder es von seinem angeeigneten Wissen kam. Eine seiner Quellen war ja die Theosophie.

Ich habe aber als Christ nichts gegen eine Lebensrückschau. Damit ist ja noch lange nicht Steiners Universum verknüpft.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Mo 24. Feb 2020, 12:36

Lazar hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Die Gebote Jesu halten ist sicher gut, aber achtest du denn auch auf den Rat der Apostel, die der Herr Jesus ins Amt berufen hat ?

Der Herr sagt auch, "wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, .....Joh 7,38 . Also ist die Schrift schon wichtig. Auch die Schrift der Apostel, welche die Lehre der Christenheit erarbeitet haben. Das Fundament unseres Glaubens , dessen Eckstein bzw. Ausrichtung, der Herr Jesus ist. Eph 2,20

Diese übernatürlichen Erfahrungen helfen dir doch jetzt nicht mehr weiter, sie können dich höchstens noch an der Nase herumführen. Denn Satan kann natürlich auch so etwas machen. 2 Kor 11,3. Und dann wäre es Verführung.

Liebe Grüsse Thomas


Hi Thomas,
ich weiß nur, alle meine "übernatürlichen Erfahrungen" zielen darauf hin, dass ich an Jesus Christus als Gottes Sohn - und auch unseren Retter - glaube.

Dies kann der Satan auf keinen Fall wollen, doch wie will Er mich davon abbringen?
Indem er Zweifel in mir sät, wie leider auch in einigen NTEs - oder mich attackiert.

Insofern brauche ich die Apostel im NT hauptsächlich zur authentischen Wiedergabe von Jesus' damals echt gesprochenen Wort - das hilft mir sehr, Jesus und Gott genauer kennenzulernen und Ihren gemeinsamen Heiligen Geist besser zu verstehen. Es gibt ja keine andere Schriften als die Seiner Jünger, in der sich von Gottes Menschensohn bei uns auf Erden etwas manifestiert hätte, und an das ich mich zum Vergleich mit anderen Schriften (auch der meinen) halten könnte?

Doch Christus Wort ist im Himmel Gesetz, dem muss ich also jetzt schon folgen.

Herzliche Grüße
Eleazar

Hi Eleazar,

ich glaube, daß die erste Erfahrung mit der unsichtbaren Welt am Hauptbahnhof etwas Gutes bewirkt haben. Sie haben dich dem Herrn Jesus Christus näher gebracht.

Eleazar
natürlich kann ich nicht bezeugen, dass es Jesus selbst war, der "virtuell" neben mir stand, aber "Geist der Wahrheit" trifft es auch, denn im Anschluss bei mir zuhause kam "Er" sofort wieder und hat angefangen mir Schrift einzugeben.
Die ersten Worte kennt Ihr ja bereits.

Könntet du die Schrift noch einmal wiederholen, die du da eingegeben bekommen hast ?

Die Evangelien sind Geschichtsbücher. Da haben die Evangelisten festgehalten, was damals passiert ist. Der Dialog geschieht fast ausschließlich mit dem Volk Israel. Der Herr Jesus sagte , daß er nur zu den verlorenen Schafen des Volkes Israel gesandt ist . Mt 15,24 . Seine Apostel bekommen von dem Herrn dieselbe Anweisung . Mt 10,5-6

Der Herr Jesus redet mit dem Volk Israel, mit den religiösen Oberen und mit seinen Jüngern und ganz selten mit den Heiden.
Ich finde, daß man diesen Kontext beim Lesen der Evangelien berücksichtigen muß. Den Jüngern werden einige Zusagen gemacht, die zunächst einmal nicht jeder Mensch für sich in Anspruch nehmen kann. Das galt zunächst einmal nur den Jüngern.

Wenige Worte sind allgemein faßt, wie z. Bsp. "Wer an mih glaubt, wie die Schrift sagt, von dem werden Ströme lebendigen Wassers ausgehen." Joh 7,38
Oder auch im hohenpriesterlichen Gebet Jesu. Da bittet der Herr erst für die Jünger und nicht für die Welt Joh 17,9 , und dann bittet er auch für alle, die durch das Wort der Apostel an ihn glauben werden . Joh 17,20.

Das Wort der Apostel war ja zum damaligen Zeitpunkt das Einzige, worauf der Glaube fußen konnte. Durch das Wort sollten Meschen glauben und handeln.
Da ist ein ganz großer Stellenwert , den der Herr Jesus dem Wort gib, obwohl die nachfolgende Verkündung noch von mächtigen Zeichen und Wundern begleitet wurde.
Dann erst wurden die Worte der Evangelisten und Apostel niedergeschrieben und bilden nun ein festes Fundament für den Glauben. Wo es gefehlt hat, wie z. Bsp. bei den Kreuzzügen oder im Mittelalter zu Luthers Zeiten, da sind direkt ganz furchtbare Dinge passiert, weil Satan diese Unwissenheit ausgenutzt hat.

Ich kann dich immer nur ermuntern, die Worte Jesu und der Apostel immer wieder zu lesen. Das habe ich auch so gemacht. Am Anfang haben mir die Evangelien allerdings auch besser gefallen. Aber ich habe auch direkt die etwas schwierigeren Worte der Apostel gelesen. Und das AT kam auch dazu. Und ich bin bis auf den heutigen Tag fasziniert von der großen Tiefe , die das Wort Gottes bietet. Diese herrlichen Zusammenhänge , die Offenbarung Gottes an die Menschheit.

Es gibt ja auch solche Bibellesepläne. Die können vielleicht hilfreich sein und sind im Internet bestimmt kostenlos zu haben.

Damit würde ich mich mal an die Bibel ranwagen und deine Fragen dazu stellst du Gott und wie du am Anfang erlebt hast, bekommst du ja auch überwältigende Antwort.

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Mo 24. Feb 2020, 13:24

jes_25913 hat geschrieben:Da ich gerade auf ein passendes Zitat von Steiner gestoßen bin, möchte ich dieses hier bringen.
Es ist ja bekannt, dass bei den Nahtoderlebnissen eine Lebensrückschau stattfindet, also diejenigen ihr ganzes Leben in einem Augenblick wie in einem Panorama ausgebreitet wahrnehmen.
Aus einer Zeit, wo es die Nahtoderlebnisse noch nicht gab, sagt Steiner aus seinen Forschungen über das Leben nach dem Tod: "Die allererste Zeit nach dem Tode verläuft ja so, dass man wie in einem großen Tableau sein eben abgelaufenes Leben vor sich hat. Man umfasst durch Tage hindurch, aber immer so, dass das Ganze da ist, gewissermaßen auf einmal sein bisheriges Leben. Man hat es wie in einem großen Panorama vor sich.“ (Rudolf Steiner, GA 157a, S. 20)

Man sieht die Übereinstimmung. Man sieht, dass man zuverlässige Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod haben kann.

LG,
jes

Interessante Erkenntnis von Steiner, aber was nützt einem Menschen die Lebensrückschau nach dem Tode? Aus biblischer Sicht absolut rein gar nichts, weil es laut Hebräerbrief keine zweite Chance gibt. Deshalb bin ich auch froh, dass ich in der stillen Zeit sehr viele stückweise Rückschauen auf meine Kindheit habe, denn im Gegensatz zu dir und zu ungläubigen Juden, welche lieber nach dem Talmud als nach dem Tanach leben, glaube ich nicht an die Re-inkarnation. Und die Diskussion über die diversen Nahtoderlebnisse ist für mich nur ein Ablenkungsmanöver, vergleichbar dem politischen, gesundheitlichen und religiösen Theater auf der Weltbühne.
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mo 24. Feb 2020, 15:11

Gnu hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Da ich gerade auf ein passendes Zitat von Steiner gestoßen bin, möchte ich dieses hier bringen.
Es ist ja bekannt, dass bei den Nahtoderlebnissen eine Lebensrückschau stattfindet, also diejenigen ihr ganzes Leben in einem Augenblick wie in einem Panorama ausgebreitet wahrnehmen.
Aus einer Zeit, wo es die Nahtoderlebnisse noch nicht gab, sagt Steiner aus seinen Forschungen über das Leben nach dem Tod: "Die allererste Zeit nach dem Tode verläuft ja so, dass man wie in einem großen Tableau sein eben abgelaufenes Leben vor sich hat. Man umfasst durch Tage hindurch, aber immer so, dass das Ganze da ist, gewissermaßen auf einmal sein bisheriges Leben. Man hat es wie in einem großen Panorama vor sich.“ (Rudolf Steiner, GA 157a, S. 20)

Man sieht die Übereinstimmung. Man sieht, dass man zuverlässige Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod haben kann.

LG,
jes

Interessante Erkenntnis von Steiner, aber was nützt einem Menschen die Lebensrückschau nach dem Tode?
Diejenigen, die ein NTE hatten, setzten auch auf grund dieser Rückschau in ihrem Leben andere Prioritäten, d.h. sie bemühen sich seitdem nach dem Willen Gottes zu leben.
Aus biblischer Sicht absolut rein gar nichts, weil es laut Hebräerbrief keine zweite Chance gibt.
Wie man oben gesehen hat, nützt den Menschen eine solche Lebensrückschau. Weshalb sollte sie dann auch nicht jenen Menschen nützen, die nicht auf Grund des medizinisch-technischen Fortschritts zurückgeholt werden können? - Sollte ihnen Gott die Chance nehmen? Wenn ja, weshalb?

Und was heißt "biblische Sicht"? - Es gibt keine "biblische Sicht", sondern nur Menschen, die die Bibel lesen und das, was sie meinen anderen mitteilen. Und da ist mir zuerst wichtig, wie ich etwas verstehe und dann die Menschen, die mir vertrauenswürdig genug erscheinen, dazu etwas sagen zu können.
Das sind dann nicht die Mainstream-Christen, denn es ist offensichtlich, dass sie diesbezüglich nichts wissen oder sagen können.
Also, ich weiß, dass der Hebräernbrief nicht behauptet, es gäbe nur ein einziges Erdenleben. Sondern er bezieht sich nur darauf, dass der Tod als solcher nur einmal von den Menschen überwunden werden muss.
Deshalb bin ich auch froh, dass ich in der stillen Zeit sehr viele stückweise Rückschauen auf meine Kindheit habe,
Ja, es ist immer gut das eigene Leben zu betrachten.
denn im Gegensatz zu dir und zu ungläubigen Juden, welche lieber nach dem Talmud als nach dem Tanach leben, glaube ich nicht an die Re-inkarnation.
ich hoffe, Letzteres ändert sich noch.
Und die Diskussion über die diversen Nahtoderlebnisse ist für mich nur ein Ablenkungsmanöver, vergleichbar dem politischen, gesundheitlichen und religiösen Theater auf der Weltbühne.

Das ist doch wieder Unsinn, denn eine solche Aussage beinhaltet, etwas würde inszeniert um von Wichtigerem abzulenken. Nein, wie ich schon sagte, treten diese Erlebnisse allein auf Grund des medizinischen Fortschritts auf.
Und das ist sehr schön, dass das geschieht, denn da begreifen immer mehr Menschen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist. Also das, was ja auch "die Bibel lehren" will.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 24. Feb 2020, 15:37

Du begreifst daran das esoterische Universum, mit Reinkarnation, jes.

Wir Christen konzentrieren uns auf das jetzige, eine Leben. Wir bereiten uns nicht auf weitere 10.000 Leben vor.

Wir warten nicht darauf, nach 10.000 Leben göttlich perfekt zu sein.

..Sondern legen unser Schiksal in die Hand dessen, der Jesus gesandt hat und in Jesu Hand. Dann wird alles so, wie Gott es bereitet hat.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mo 24. Feb 2020, 17:46

onThePath hat geschrieben:Du begreifst daran das esoterische Universum, mit Reinkarnation, jes.

Wir Christen konzentrieren uns auf das jetzige, eine Leben. Wir bereiten uns nicht auf weitere 10.000 Leben vor.

Wir warten nicht darauf, nach 10.000 Leben göttlich perfekt zu sein.

..Sondern legen unser Schiksal in die Hand dessen, der Jesus gesandt hat und in Jesu Hand. Dann wird alles so, wie Gott es bereitet hat.

Lg, otp


Natürlich ist das Universum "esoterisch", denn sonst wäre es nur materiell. Alle Menschen, die an Gott glauben, glauben an ein "esoterisches" Universum.
Wer ist "wir" bei den Christen? Christ sein kann man nur individuell. Du kannst nur für Dich sprechen und nur für Dich bei Gott Rechenschaft ablegen.
Viele Christen glauben an Reinkarnation, ja wissen sogar um sie als Realität.

Christen legen nicht ihr Schicksal in jemandes Hand, sondern heiligen sich. Und erlangen schliesslich die Gleichheit mit Jesus Christus.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon Thelonious » Mo 24. Feb 2020, 17:48

Hallo,

jetzt geht es mir wirklich zu kunterbund (resp. zu schwarz/weiß) durcheinander. Bitte kommt zum tatsächlichen Threadthema zurück, bitte.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 24. Feb 2020, 17:53

Ist mir schon klar wie du denkst, jes.

Besonders dies ist bezeichnend:
Viele Christen glauben an Reinkarnation, ja wissen sogar um sie als Realität.

Christen legen nicht ihr Schicksal in jemandes Hand, sondern heiligen sich. Und erlangen schliesslich die Gleichheit mit Jesus Christus.


Viele Christen ? Das sind keine Christen mehr. Weil niemand in der Bibel das rauslesen kann. Und was erzählst du, man könne ihre Realität wissen ?
Ja,ja, der Traum, nach 10 TAUSEND Reinkarnationen Jesus gleich zu sein. Erst recht nicht christlich.

Was du lehrst ist ein hinduistisch-buddhistisches Christentum.

Was juckt es mich, wenn du denkst, das sei primitiv und du hoch erhaben. Aber ich habe meine Meinung mittels vieler Informationskanäle gebildet. Ihr Esoteriker betreibt gegenseitige Selbstbestätigung.

Wir waren stehen geblieben bei der Lebensrückschau, die aber keineswegs immer berichtet wurde.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Thelonious » Mo 24. Feb 2020, 19:15

Und was war jetzt an dem - und sofort zurück zum Threadthema - so schwer zu verstehen ?

Die klare, unmissverständliche Frage: gibt es hier noch etwas zum tatsächlichen Threadthema zu sagen?

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 24. Feb 2020, 20:23

onThePath hat geschrieben:Wir waren stehen geblieben bei der Lebensrückschau, die aber keineswegs immer berichtet wurde.

onThePath hat geschrieben:Das mit der Lebensrückschau hört man doch an jeder Ecke. Möglicherweise steht das schon im Tibetanischen Totenbuch ?
...... Aber ob man die Lebensrückschau verallgemeinern kann ? ....

Ich habe aber als Christ nichts gegen eine Lebensrückschau.


Hi oTP!
Eine Lebensrückschau kurz vor dem "Tod" ist für mich prinzipiell sehr glaubwürdig, weil erstens relativ häufig davon berichtet wird, und sie zweitens auch völlig logisch ist. Man kann nur Einsicht haben und Buße tun für etwas, das einem ganz klar bewusst ist, bzw. wieder wird. Denn wer weiß, wieviele Sünden wir in unserem Leben einfach nicht erkannt, vergessen oder verdrängt haben - und was da dann am Ende gesammelt alles zu Tage kommt? :oops:

Denn Jesus kündigte uns ja an, dass eines Tages vor dem Himmel alles offenbar werden wird.
Nach einer NTE bekommt man die Chance sich dahingehend noch zu ändern, denn dort wird manchmal bereits "gut" und "böse" von uns selektiert.

Kurze Lebensrückschauen gibt es ebenso bei Menschen im Angesicht des Todes, wie zum Beispiel bei einem Absturz, beim Ertrinken etc. oder sogar im "Normalzustand", kurz bevor Gott sich zeigt, wie zum Beispiel bei C.G. oben in "Mensch Gott".
Macht Sinn, vor allem wenn man dabei begreift, wie stark man andere Menschen mit dem eigenen Verhalten verletzt hat.

Herzliche Grüße
Eleazar


PS: das Thema Reinkarnation ist zwar interessant, aber eben hier OT --> kann man aber dort weiterdiskutieren "Argumente gegen die Reinkarnation"
http://forum.jesus.ch/viewtopic.php?f=17&t=22385&p=861801&hilit=Reinkarnation#p861801
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 25. Feb 2020, 20:06

Nun muss ich bezüglich Reinkarnation in diesem Thread aber doch noch etwas anmerken: Ich habe inzwischen von einigen NTEs gelesen, in denen der Betroffene es sich aussuchen konnte, ob er nun gleichsam als "wiedergeborener Mensch" (mit verändertem Geist) in seinem alten Körper weiterlebt (dann wurde dieser oft wundersam von Gott regeneriert) oder aber völlig neu inkarniert!

Das hieße, es ginge Gott dann hauptsächlich um ein Fortleben, Lernen und Erfahren einer Seele innerhalb eines menschlichen Leibes. Der Sinn unseres Lebens.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 25. Feb 2020, 20:22

Erst zusammengesetzt merkt man, ob alle Teile zusammenpassen. Was echt ist passt, was nicht, fällt auf. In diesem Puzzle bleiben dann fragliche Teile erst mal draussen. Und erst, wenn man möglichst viele Bestandteile hat, kann man was sinnvolles draus machen.

Nichts ist einfach....

Aber vielleicht sollten wir mit der Quelle deiner Beispiele anfangen, vielleicht werden wir schlauer.

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