Nahtod

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 25. Feb 2020, 22:37

Hi oTP!
Meine Quellen bezüglich NTEs sind inzwischen sehr unterschiedlich und zahlreich:
Viele Bücher, Webseiten, Youtube/Sendungen ... und es bildet sich dabei ganz zentral etwas heraus: Bis jetzt ist mir noch keine glaubwürdige NTE untergekommen, in der Gott/Jesus grausam, strafend verurteilend, Augen wie "Feuerflammen" hätte oder voller Zorn war und jemanden in die Hölle geworfen hätte?

Gott als auch Jesus und die Engel im Himmel waren immer extrem liebe- und friedvoll, allenfalls sehr konsequent. Wer wieder in seinen schrecklich schmerzenden Körper oder ins alte Leben zurück musste, da gab es jedenfalls keine Gnade, das gehört dann scheinbar mit zum unausweichlichen "Plan" Gottes.
Den verstanden angeblich viele NTE dann auch, zumindest als sie im Himmel waren. Laut ihnen hat alles, was auf Erden passiert einen relativ einfachen logischen Sinn, aber ihr meistes Wissen war danach auf Erden leider wieder weg, bzw. vermutlich ist dieses Wissen Gottes so dermaßen komplex, dass unser menschliches Gehirn nicht in der Lage ist, es noch begreifen zu können und wiederzugeben. Es bleibt spannend.

Ich kann ja mal eine "Liste" machen mit den meisten Vorkommnissen bei NTEs.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Mi 26. Feb 2020, 13:34

Lazar hat geschrieben:Hi oTP!
Meine Quellen bezüglich NTEs sind inzwischen sehr unterschiedlich und zahlreich:
Viele Bücher, Webseiten, Youtube/Sendungen ... und es bildet sich dabei ganz zentral etwas heraus: Bis jetzt ist mir noch keine glaubwürdige NTE untergekommen, in der Gott/Jesus grausam, strafend verurteilend, Augen wie "Feuerflammen" hätte oder voller Zorn war und jemanden in die Hölle geworfen hätte?

Gott als auch Jesus und die Engel im Himmel waren immer extrem liebe- und friedvoll, allenfalls sehr konsequent. Wer wieder in seinen schrecklich schmerzenden Körper oder ins alte Leben zurück musste, da gab es jedenfalls keine Gnade, das gehört dann scheinbar mit zum unausweichlichen "Plan" Gottes.
Den verstanden angeblich viele NTE dann auch, zumindest als sie im Himmel waren. Laut ihnen hat alles, was auf Erden passiert einen relativ einfachen logischen Sinn, aber ihr meistes Wissen war danach auf Erden leider wieder weg, bzw. vermutlich ist dieses Wissen Gottes so dermaßen komplex, dass unser menschliches Gehirn nicht in der Lage ist, es noch begreifen zu können und wiederzugeben. Es bleibt spannend.

Ich kann ja mal eine "Liste" machen mit den meisten Vorkommnissen bei NTEs.

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Noch wirbt der Herr Jesus liebevoll. Er will den Menschen ihre Fehler aufzeigen, deshalb hat er ja auch z.Bsp. mit der Bergpredigt angefangen. Die Bergpredigt ist sehr schriftbezogen und richtet sich an das Volk Israel . "Ihr habt gehört..."
Dann kommt dieses "Ich aber sage euch..." Und dann wird das Gesetz gewöhnlich etwas strenger ausgelegt. Mt 5-7

Zunächst einmal kommt der Herr Jesus nicht mit der Strafe und dem Zorn Gottes. Vielleicht sind auch heutzutage diese Angstmacherpredigten , wie sie einst von der kathlischen Kirche gepredigt wurden, nicht unbedingt im Sinne Gottes.
Diese Prediger damals hatten ja auch ihren Auftrag nicht von Gott, sondern Satan war bestrebt, der Bevölkerung das Geld für den Petersdom aus der Tasche zu leiern.

Gott wirbt mit Liebe, aber der Herr Jesus wußte auch von der Strafe und dem Zorn Gottes und hat es dem Volk Israel mitgeteilt. Joh 3,36 , Mt 3,7
Paulus hat es im Römerbrief fortgesetzt, von dem Zorn Gottes zu reden, der unausweichlich über alle Menschen kommt, die gottlos und ungerecht leben. Rö 1,18, Rö 2,5, Eph 5,6, Kol 3,6
Das Gott derzeit in Liebe und mit der Wahrheit Menschen zur Einsicht bringen will. Das ist ja nur ein Teil seiner Wesensart.

Und wenn bei den Nahtoderlebnissen nur liebevolle Mahnungen gegeben werden, ist das im Anbetracht des körperlichen Zustandes des Patienten auch angebracht. Denn er soll ja auch wieder gestärkt in einen immer noch schmerzenden Körper zurückkehren.

Aber eigentlich dürfte man der Menschheit diese andere Seite Gottes nicht vorenthalten. Da ist noch dieser gerechte und zornige Gott, der sich im AT häufiger mal gezeigt hat. Und er ist oft streng und weniger liebevoll.

Heute ist er nicht so streng und heute läßt er die Menschen in Ruhe entscheiden , wem sie folgen wollen. Gott oder dem Satan. Er läßt regnen über böse und gute und man hat den trügerischen Eindruck, daß er keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Aber das ist doch fast, wie die Ruhe vor dem Sturm. Mt 5,45,Lk 17,26-29

Nach dem Tod wird es in diesem Strafort Gottes nicht zimperlich zugehen. Wenn es dann einmal mit dem Nahtoderlebnis vorbei ist und die "Patienten" in ihrem alten verkehrten Geisteszustand geblieben sind und haben nicht Buße getan für die Dinge, die Gott während der NTE beanstandet hat. Dann geht es hin zu Gericht und Strafe. Und wie man in Mt 25,41-45 lesen kann, straft er ja sogar diejenigen ab, die keine Nächstenliebe geübt haben.

Er läßt ja nicht einmal die gläubigen Menschen in Ruhe. "Wenn das gechieht dem grünen Holz, was wird dem dürren werden" Lk 23,31 Und wer seine Gabe vergraben hat, der wird in die Finsternis gestoßen. Mt 25,26-30

Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen müßen und werden für für jedes unnütze Wort bestraft , sagt der Herr Jesus. 2 Kor 5,10 , Mt 12,36
Das wird noch ganz schön bitter werden, wenn wir da für alle Lieblosigkeiten getadelt werden. Und Gottes Maßstab ist ein strenger Maßstab. Uns fallen ja manche unserer Sünden nicht einmal auf.

Eleazar ,wache auf. Du gerätst zu sehr in Schwärmerei. Der Herr Jesus ist nicht immer nur ein liebevoller Friedegott und vor allem sein Vater ist ein strenger Gott. Mit dem müßen wir uns früher oder später alle auseinandersetzen. Da ist es besser sich mit ihm auch schon vorher zu beschäftigen. Und dazu hilft dir offensichtlich kein Nahtoderlebnis.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 26. Feb 2020, 20:01

Zippo hat geschrieben:Noch wirbt der Herr Jesus liebevoll. Er will den Menschen ihre Fehler aufzeigen, deshalb hat er ja auch z.Bsp. mit der Bergpredigt angefangen. Die Bergpredigt ist sehr schriftbezogen und richtet sich an das Volk Israel .
"Ihr habt gehört..."
Dann kommt dieses "Ich aber sage euch..." Und dann wird das Gesetz gewöhnlich etwas strenger ausgelegt. Mt 5-7
..........
Eleazar ,wache auf. Du gerätst zu sehr in Schwärmerei. Der Herr Jesus ist nicht immer nur ein liebevoller Friedegott und vor allem sein Vater ist ein strenger Gott. Mit dem müßen wir uns früher oder später alle auseinandersetzen. Da ist es besser sich mit ihm auch schon vorher zu beschäftigen. Und dazu hilft dir offensichtlich kein Nahtoderlebnis.

Liebe Grüsse Thomas


Lieber Thomas,
was heißt Schwärmerei, aber die NTEs bestätigen mir eben Vieles, was ich selbst bislang davon unabhängig von Christus und dem Himmel glaube und erfahren habe. Natürlich freut mich es, dass darin Gottes Sohn tatsächlich der berühmte Friedefürst ist, der uns aus vollstem Herzen liebt... :]

Deswegen hat unser Herr seinen Aposteln auch befohlen, der ganzen Welt das Evangelium zu predigen, und daher hat Er in der Bergpredigt die Schrift "der Alten" ständig korrigiert, denn das "Volk Gottes" hat für mich allenfalls mit einem Synonym von "gottgerechten Menschen" zu tun. Wenn im Geist alles nur noch um die eigene auserwählte Heiligkeit kreist, dann ist das für mich reine Einbildung und Eitelkeit von Gläubigen, die sich tatsächlich nach dem Tod schwer rächen kann.

Heute habe ich diesbezüglich ein Buch zu Ende gelesen: "Rückkehr von Morgen" von George Ritchie, eine der längsten und beeindruckensten NTEs, die ich kenne - und alles darin deutet daraufhin, dass es allein darum geht, wie wir uns als Mensch auf Erden zueinander verhalten und wie unser Geist ausgerichtet ist.
In Richtung zu sich selbst, zur Verurteilung anderer und zum Hass - oder zu Christi/Gott - und damit der vollkommenen Liebe.

Mit diesem Thema beschäftigen sich die Juden seit sehr langer Zeit - auch erfolgreich - dennoch zweifle ich Jahwe und dessen teils dargestellten "Charakter" im AT .. wie soll ich sagen ... stark als Christus Vater/Gott an, und viele Juden tun das "schweigend" bereits ebenso, indem sie sich parallel anderem zuwenden.

Aber letztendlich ist es natürlich gleichgültig, auf welche Weise Menschen/Seelen in die Hölle gelangen, was zählt ist: sie sind dort - und wie kann man es verhindern.

G. Ritchie erzählt, dass Christus ihm eine höllenähnliche Welt gezeigt hat, und diese überschneidet sich ziemlich genau mit der NTE von Howard Storm, der sich bereits selbst in einer solchen befunden hat, und daraus völlig traumatisiert von Jesus wieder herausgeholt wurde. Dann weiß man auch, wie man dort hinkommt.
Mit Sadhu Sundar Singhs "Gesichte aus der jenseitigen Welt" stimmt darin ebenso sehr vieles überein. Das "Schema" der drei unterschiedlichen Erzähler passt also stark überein, ohne das man das Gefühl bekommt, sie kennten einander.

Auf jeden Fall neige ich keinesfalls dazu aufgrund der vielen rein positiven NTEs den Glauben zu verbreiten, dass jeder Mensch einfach so sein kann, wie er ist. :warn:
Auch nicht, wenn Christus ihn trotzdem abgöttisch wie Sein Kind liebt.

Die Sünde liebt Gott und sein Sohn nämlich überhaupt nicht, sondern ganz im Gegenteil, sie tun alles dafür, damit die Menschen das Ziel in ihrem Leben/Sein nicht mehr verfehlen - und zwar um uns selbst zuliebe.

Wir brauchen keine "Strafe Gottes", sondern es reicht aus, wenn genügend unreine Geister aufeinander treffen, um sich in ihre eigens geschaffene Hölle zu verwandeln. Aber wir Menschen neigen leider dazu sie uns zu bereiten, und zwar bereits auf Erden. Davor will Christus uns im Glauben an Ihn unbedingt bewahren!

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 09:26

Da zu diesem Thema auch das Erleben von Hölle und Dämonen gehört:
Da jes Dämonen völlig abstreitet, habe ich bei der indischen Spiritualität etwas nachgeforscht. Dort glaubt man schon an machtvolle unkörperliche Wesen, die Feind alles Guten sind. Allerdings werden sie natürlich im Rahmen der indischen Weisheit erklärt.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Fr 6. Mär 2020, 12:42

Hi oTP!
Also ich glaube ganz sicher an Dämonen, hier ist auch ein exemplarisches Beispiel dafür, wie sie sich als scheinbar gute Geister präsentieren und dann Macht über wie "verlorene" Menschen übernehmen. Ich denke, vielleicht stecken viele Dämonen auch in IS-Kämpfern und Nazis, denn mancher Hass scheint nicht von dieser Welt.

Aber es ist auch sehr ergreifend zu sehen wie Gott, wenn man Ihn in höchster Not anruft, sich plötzlich zeigt und das Leben eines Menschen völlig verändern kann:

https://www.youtube.com/watch?v=64cuCnCjDC4

Als Medium redet er mit den Geistern Verstorbener und folgt einem "persönlichen Schutzgeist“. Gleichzeitig prügelt sich Stefan Driess als Hooligan bis aufs Blut. Oft hat er dabei das Gefühl, von einer anderen Macht besessen zu sein. Und immer öfter hat er den Drang zu töten – auch sich selbst. Eines Nachts geht er in einen Weinberg, um sich das Leben zu nehmen. Dabei sieht er Dämonen und erlebt einen regelrechten Kampf um seine Seele – und eine tiefgreifende Veränderung.

Ich bin immer wieder froh um diese echten Zeugnisse...

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Fr 6. Mär 2020, 12:50

Lazar hat geschrieben:Hi oTP!
Also ich glaube ganz sicher an Dämonen, hier ist auch ein exemplarisches Beispiel dafür, wie sie sich als scheinbar gute Geister präsentieren und dann Macht über wie "verlorene" Menschen übernehmen. Ich denke, vielleicht stecken viele Dämonen auch in IS-Kämpfern und Nazis, denn mancher Hass scheint nicht von dieser Welt.

Aber es ist auch sehr ergreifend zu sehen wie Gott, wenn man Ihn in höchster Not anruft, sich plötzlich zeigt und das Leben eines Menschen völlig verändern kann:

https://www.youtube.com/watch?v=64cuCnCjDC4

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Das ist doch alles aus seiner Kindheit erklärbar. Er wollte schließlich Macht. Also alles rein innerseelisch.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Fr 6. Mär 2020, 15:53

jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Hi oTP!
Also ich glaube ganz sicher an Dämonen, hier ist auch ein exemplarisches Beispiel dafür, wie sie sich als scheinbar gute Geister präsentieren und dann Macht über wie "verlorene" Menschen übernehmen. Ich denke, vielleicht stecken viele Dämonen auch in IS-Kämpfern und Nazis, denn mancher Hass scheint nicht von dieser Welt.

Aber es ist auch sehr ergreifend zu sehen wie Gott, wenn man Ihn in höchster Not anruft, sich plötzlich zeigt und das Leben eines Menschen völlig verändern kann:

https://www.youtube.com/watch?v=64cuCnCjDC4

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Ich kenne so viele Beispiele von dämonischen Einwirkungen, Lazar, dass ich nur sagen kann, Jes hat gar keine Ahnung, was alles daran wahr ist und keine psychologische Erklärung dann zutrifft. Ich kann mich über seine völlige Ignoranz nur wundern.

So, mache nebenbei nun wieder Urlaub.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 7. Mär 2020, 00:39

Hallo, Lazar
Medium und Schutzgeist sind wirklich schon deutlichste Hinweise, dass sich jemand zur Welt der Geister geöffnet hat. Alles Andere passt auch dazu.

Ich überlege auch, wenn jemand außer sich vor Wut ist, ob dann ein Dämon die Kontrolle übernimmt und Derjenige tötet.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Thelonious » Sa 7. Mär 2020, 14:27

Hallo,

dieser thread entwickelt sich thematisch immer mehr in absolute Grenzbereiche.

Ich möchte insofern an dieses Stelle noch mal "gegenhalten" in dem man (und auch ich) nicht besser formulieren kann, als

Gott Jesus ist der Herr über Leben und Tod.

Wer Ihm in aller Konsequenz folgt, wählt das Leben, hier und jetzt und insbesondere auch in Ewigkeit.

Gruß
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 9. Mär 2020, 20:14

:? Ich finde es interessant, dass Sundar Singh in etwa gesagt hat, Gott können wir im Himmel nur in der Person Jesus Christus wahrnehmen.
Heißt das, Gott ist auch im Himmel nur durch Jesus erfahrbar ?

Ich schaue nochmal nach.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte an Sundar Singh, man muss auch bei ihm gesunden kritischen Abstand halten.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 9. Mär 2020, 22:17

Thelonious hat geschrieben:Hallo,

dieser thread entwickelt sich thematisch immer mehr in absolute Grenzbereiche.

Ich möchte insofern an dieses Stelle noch mal "gegenhalten" in dem man (und auch ich) nicht besser formulieren kann, als

Gott Jesus ist der Herr über Leben und Tod.


Hi Thelonious,

da sind wir uns prinzipiell einig. Bloß ist es für mich dennoch nicht ganz sicher, wer nun den Todeszeitpunkt eines Menschen oder Lebewesens auf Erden bestimmt.
Ist es der Satan oder Gott? Oder beide?

Denn selbst wenn Gott Menschen vor einem "vorzeitigen" Tod auf Erden retten kann - und auch bereits vielfach im NT und bei den NTEs errettet hat - dann tritt deren irdischer Tod doch trotzdem irgendwann ein? Aber dann kann Gott doch kaum vorher deren Todeszeitpunkt bestimmt haben, wenn Er ihn dann plötzlich wieder von selbst ändert?
Scheinbar muss Gott ihn verschieben, weil sonst Sein großer Plan nicht aufgeht.

Wer Ihm in aller Konsequenz folgt, wählt das Leben, hier und jetzt und insbesondere auch in Ewigkeit.

Gruß
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Wie wahr, dem ist nichts hinzuzufügen.

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Re: Nahtod

Beitragvon Thelonious » Mo 9. Mär 2020, 23:34

Hi Lazar,

ich gehe tatsächlich davon aus, dass Anfang & Ende von Ihm vorherbestimmt sind. Bei solchen Diskussionen kommen immer Extrembeispiele, die dann auch mich teils sprachlos machen.

Gruß
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 10. Mär 2020, 11:03

Lazar hat geschrieben: Bloß ist es für mich dennoch nicht ganz sicher, wer nun den Todeszeitpunkt eines Menschen oder Lebewesens auf Erden bestimmt.
Ist es der Satan oder Gott? Oder beide?

Denn selbst wenn Gott Menschen vor einem "vorzeitigen" Tod auf Erden retten kann - und auch bereits vielfach im NT und bei den NTEs errettet hat - dann tritt deren irdischer Tod doch trotzdem irgendwann ein? Aber dann kann Gott doch kaum vorher deren Todeszeitpunkt bestimmt haben, wenn Er ihn dann plötzlich wieder von selbst ändert?


Hi, weshalb sollte Gott einen Todeszeitpunkt bestimmen? - Der Mensch hat doch den Tod in die Welt gebracht, und also stirbt dann ein Mensch eines natürlichen Todes, wenn die in ihm wirksamen destruktiven (Todes-) Kräfte die natürliche Ordnung so gestört haben, dass kein Weiterleben im physischen Organismus mehr möglich ist.
Dieser natürliche Zeitpunkt wird hinausgezögert, wenn die Medizin wieder etwas am physischen Leib in Ordnung bringen kann (das ist wohl bei allen Nahtoderlebnissen der Fall). Wo man gewaltsam zu Tode kommt, ist es oft eine Folge des Karmas.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 10. Mär 2020, 18:09

Jes hat geschrieben: Hi, weshalb sollte Gott einen Todeszeitpunkt bestimmen? - Der Mensch hat doch den Tod in die Welt gebracht, und also stirbt dann ein Mensch eines natürlichen Todes, wenn die in ihm wirksamen destruktiven (Todes-) Kräfte die natürliche Ordnung so gestört haben, dass kein Weiterleben im physischen Organismus mehr möglich ist.

Hi Jes!
Der Mensch „hat den Tod in die Welt gebracht“? Automatisch? :-)
Wir waren Gott gegenüber vermutlich ungehorsam, doch die neue Möglichkeit eines Todes muss "geistig" gesehen doch irgendwie in die ursprünglich unendlich geschöpfte Welt gebracht worden sein? Und vor allem umgesetzt?
Wie beendet man also unendliches Leben? Indem man die Silberschnur zwischen Gott und unserer Seele trennt? Oder indem „Fehler“ in der Reproduktion unserer Zellen geschehen, so dass wir Menschen eines Tages wie ein altes Auto nicht mehr funktionieren?

Jeder, der sich in Biologie und Chemie ein wenig auskennt, begreift, was für ein unfassbar fragiles, hochtechnisches Gebilde der Mensch in Wahrheit darstellt, in dem ständig pro Sekunde Billiarden von Prozessen gleichzeitig stattfinden! Jedes einzelne Körperteil entspricht einem kleinen Wunder, gleich ob Zelle, Auge, Herz, oder unser gesamter Stoffwechsel. Bloß ab wann sagt der Körper da tatsächlich überall: Stopp?

Dieser natürliche Zeitpunkt wird hinausgezögert, wenn die Medizin wieder etwas am physischen Leib in Ordnung bringen kann (das ist wohl bei allen Nahtoderlebnissen der Fall). Wo man gewaltsam zu Tode kommt, ist es oft eine Folge des Karmas.


Allein Medizin und Karma als Ursache?

Warum können dann auch Gebete etwas Gegenteiliges bewirken und die Lebenszeit verlängern?
Warum geschieht manchen Menschen bei wirklich extremen Unfällen fast nichts? Oder erleben eine NTE?

Wenn Gott bei NTEs, die so krank sind, dass sie aus Sicht der Ärzte unweigerlich sterben müssen, in ihr für uns immer noch unüberschaubares System “Körper“ so vehement eingreifen kann, dass ein völlig „kaputter“ Mensch danach praktisch wieder repariert und gesund ist, dann muss sich Gott „in uns“ perfekt auskennen und vielleicht Trillionen „Abläufe“ entsprechend ändern. Vielleicht auch „nur“ mit einem einzigen hochkomplizierten Code, der z.B. ein sich im Endstadium befindliches Krebsgeschehen wieder rückgängig macht? Aber ohne solch unvorstellbaren Eingriffe kann manch fleischlicher Körper nicht wieder gesund werden, einiges kann tatsächlich nur noch ein Gott vollbringen!

Doch wie gesagt, warum sollte Gott diesen in naher Zukunft erwarteten Todeszeitpunkt (wie z.B. bei Frank Breido) plötzlich um lange Zeit verschieben? Entweder, weil derjenige seine Aufgabe noch nicht erfüllt hat oder weil er nach seiner unglaublichen Genesung - wie schon bei Jesus damals - Gottes Wunder überall verherrlichen und bekannt machen soll! Aber dann muss doch eigentlich jemand anderes den Todeszeitpunkt bestimmt haben?

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mi 11. Mär 2020, 10:49

Lazar hat geschrieben:
Jes hat geschrieben: Hi, weshalb sollte Gott einen Todeszeitpunkt bestimmen? - Der Mensch hat doch den Tod in die Welt gebracht, und also stirbt dann ein Mensch eines natürlichen Todes, wenn die in ihm wirksamen destruktiven (Todes-) Kräfte die natürliche Ordnung so gestört haben, dass kein Weiterleben im physischen Organismus mehr möglich ist.

Hi Jes!
Der Mensch „hat den Tod in die Welt gebracht“? Automatisch? :-)
Wir waren Gott gegenüber vermutlich ungehorsam, doch die neue Möglichkeit eines Todes muss "geistig" gesehen doch irgendwie in die ursprünglich unendlich geschöpfte Welt gebracht worden sein? Und vor allem umgesetzt?
"Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod" Röm. 5,12
Wie beendet man also unendliches Leben?
Das kann man nicht beenden. Folglich ist der Tod als endgültige Auslöschung des Lebens eine Illusion.
"Tod" gibt es deshalb nur als unbewusst negative Schöpferkraft des Menschen, der aus Angst seinen physischen Organismus stört und damit
die Silberschnur zwischen Gott und unserer Seele trennt
Bevor das geschieht, wird z.B. die Funktion irgendwelcher Organe gestört (Herz-, Lugen, Nierenverasgen etc.) oder auch der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert. Na ja, man kennt ja in der Medizin die verschiedensten Todesursachen.[/quote]
Dieser natürliche Zeitpunkt wird hinausgezögert, wenn die Medizin wieder etwas am physischen Leib in Ordnung bringen kann (das ist wohl bei allen Nahtoderlebnissen der Fall). Wo man gewaltsam zu Tode kommt, ist es oft eine Folge des Karmas.

Allein Medizin und Karma als Ursache?
[/quote]In den häufigsten Fällen.
Warum können dann auch Gebete etwas Gegenteiliges bewirken und die Lebenszeit verlängern?
Können sie das? - Die meisten Gebete sind doch recht unwirksam.Damit ein Gebet wirksam ist, muss wirkliche Überzeugung da sein.
Warum geschieht manchen Menschen bei wirklich extremen Unfällen fast nichts? Oder erleben eine NTE?
Das hängt eben von ihrer inneren Konstitution ab und der Schwere eines Unfalls.
Wenn Gott bei NTEs, die so krank sind, dass sie aus Sicht der Ärzte unweigerlich sterben müssen, in ihr für uns immer noch unüberschaubares System “Körper“ so vehement eingreifen kann, dass ein völlig „kaputter“ Mensch danach praktisch wieder repariert und gesund ist, dann muss sich Gott „in uns“ perfekt auskennen und vielleicht Trillionen „Abläufe“ entsprechend ändern. Vielleicht auch „nur“ mit einem einzigen hochkomplizierten Code, der z.B. ein sich im Endstadium befindliches Krebsgeschehen wieder rückgängig macht? Aber ohne solch unvorstellbaren Eingriffe kann manch fleischlicher Körper nicht wieder gesund werden, einiges kann tatsächlich nur noch ein Gott vollbringen!
Gott greift nicht ein. Aber im Nahtod kommt der Mensch in Berührung mit der Wahrheit, d.h. der wahren Realität, und die ist heilend.
Doch wie gesagt, warum sollte Gott diesen in naher Zukunft erwarteten Todeszeitpunkt (wie z.B. bei Frank Breido) plötzlich um lange Zeit verschieben?
Breido war schon lange krank, bevor er sein NTE hatte und da er in einer pfingstlerischen Gemeinde aufwuchs, wo man immer auch um körperliche Gesundheit betet und mehr vielleicht als anderswo daran glaubt, wird in ihm der Glaube an eine Heilung stärker gewesen sein als bei anderen. Deshalb die teilweise Heilung nach dem NTE. Aber allgemein sieht er ja immer noch recht ungesund aus.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 11. Mär 2020, 12:18

 
Die meisten Gebete sind doch recht unwirksam.Damit ein Gebet wirksam ist, muss wirkliche Überzeugung da sein.
Das sagst du so. Wirkliche Überzeugung, christusgleiche Macht zu haben ?

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Mi 11. Mär 2020, 17:29

onThePath hat geschrieben: :? Ich finde es interessant, dass Sundar Singh in etwa gesagt hat, Gott können wir im Himmel nur in der Person Jesus Christus wahrnehmen.
Heißt das, Gott ist auch im Himmel nur durch Jesus erfahrbar ?

Ich schaue nochmal nach.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte an Sundar Singh, man muss auch bei ihm gesunden kritischen Abstand halten.

Lg, otp

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 11. Mär 2020, 20:42

Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:... Aber ohne solch unvorstellbaren Eingriffe kann manch fleischlicher Körper nicht wieder gesund werden, einiges kann tatsächlich nur noch ein Gott vollbringen!

Gott greift nicht ein. Aber im Nahtod kommt der Mensch in Berührung mit der Wahrheit, d.h. der wahren Realität, und die ist heilend.

Hi Jes!

"Gott greift nicht ein?" Und was hat Jesus dann im NT gemacht, als Er mit der Hilfe Gottes Menschen geheilt hat oder sogar vom Tode wieder auferweckt? Einem Toten kann der vorherige Glaube daran schließlich nichts mehr helfen?

Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Doch wie gesagt, warum sollte Gott diesen in naher Zukunft erwarteten Todeszeitpunkt (wie z.B. bei Frank Breido) plötzlich um lange Zeit verschieben?

Breido war schon lange krank, bevor er sein NTE hatte und da er in einer pfingstlerischen Gemeinde aufwuchs, wo man immer auch um körperliche Gesundheit betet und mehr vielleicht als anderswo daran glaubt, wird in ihm der Glaube an eine Heilung stärker gewesen sein als bei anderen. Deshalb die teilweise Heilung nach dem NTE. Aber allgemein sieht er ja immer noch recht ungesund aus.

Breido war tot, Jes! Multiples Organversagen und mehr. Nicht mehr zu heilen. Und gebetet hat nicht er Tag und Nacht, sondern seine Mutter.
Ich weiß nicht, Du redest Dir einfach alles irgendwie wild zurecht ohne genau die Fakten zu beachten. Warum willst Du Dir unbedingt krampfhaft ein Glaubenskonstrukt aufrechterhalten, das auf Dauer keinen Bestand hat?

Wieso willst Du notfalls auch 1000 mal auf der Erde inkarnieren, wenn Dir hier so viel Leid und Arges geschieht? Verstehe ich nicht. Im Himmel kann man doch genauso gut hinzulernen?

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 12. Mär 2020, 08:47

Gnu hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: :? Ich finde es interessant, dass Sundar Singh in etwa gesagt hat, Gott können wir im Himmel nur in der Person Jesus Christus wahrnehmen.
Heißt das, Gott ist auch im Himmel nur durch Jesus erfahrbar ?

Ich schaue nochmal nach.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte an Sundar Singh, man muss auch bei ihm gesunden kritischen Abstand halten.

Lg, otp

Ausgehend von einer trinitarischen Gottheit neige ich dazu, S³ beizupflichten. Den Vater auf dem Thron beschreibt die Bibel z. B. mit Edelsteinen und dass er in einem unzugänglichen Licht wohnt, aber kaum jemals als bärtigen alten Mann. Allgegenwärtigen Geist werden wir auch kaum sehen können.



Dann hätten wir ungefähr Vorstellungen von Gott dem Vater und Jesus Christus. Wird in den Nahtoderlebnissen etwas vom Heiligen Geist ausgesagt ? Da habe ich seltener Hinweise gefunden, und habe immer noch Fragezeichen statt Vorstellungen.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 12. Mär 2020, 10:01

Lazar hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:... Aber ohne solch unvorstellbaren Eingriffe kann manch fleischlicher Körper nicht wieder gesund werden, einiges kann tatsächlich nur noch ein Gott vollbringen!

Gott greift nicht ein. Aber im Nahtod kommt der Mensch in Berührung mit der Wahrheit, d.h. der wahren Realität, und die ist heilend.

Hi Jes!

"Gott greift nicht ein?" Und was hat Jesus dann im NT gemacht, als Er mit der Hilfe Gottes Menschen geheilt hat oder sogar vom Tode wieder auferweckt? Einem Toten kann der vorherige Glaube daran schließlich nichts mehr helfen?
Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Das besagt nichts anderes, alles vollzieht sich gesetzmäßig.
Ich schrieb ja bereits, dass jeder, der sich weit genug vom physischen Körper entfernt, also das "Jenseits" betritt, die Welt betritt, wo die göttlichen Gesetze gelten.
Und da kann man eben, wenn es die eigene Psyche zulässt, gesünder werden.
Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Doch wie gesagt, warum sollte Gott diesen in naher Zukunft erwarteten Todeszeitpunkt (wie z.B. bei Frank Breido) plötzlich um lange Zeit verschieben?

Breido war schon lange krank, bevor er sein NTE hatte und da er in einer pfingstlerischen Gemeinde aufwuchs, wo man immer auch um körperliche Gesundheit betet und mehr vielleicht als anderswo daran glaubt, wird in ihm der Glaube an eine Heilung stärker gewesen sein als bei anderen. Deshalb die teilweise Heilung nach dem NTE. Aber allgemein sieht er ja immer noch recht ungesund aus.

Breido war tot, Jes! Multiples Organversagen und mehr. Nicht mehr zu heilen. Und gebetet hat nicht er Tag und Nacht, sondern seine Mutter.
Ich weiß nicht, Du redest Dir einfach alles irgendwie wild zurecht ohne genau die Fakten zu beachten. Warum willst Du Dir unbedingt krampfhaft ein Glaubenskonstrukt aufrechterhalten, das auf Dauer keinen Bestand hat?
Okay. Ich hatte diesen speziellen Fall nicht vollständig in der Erinnerung. Aber bereits als Pfadfinder glaubte er, dass Jesus heilt.
Wie stark dieser Glaube in ihm war, kann ich selbstverständlich nicht sagen.
Die Ursache für sein Organversagen ist Blutkrebs. Wenn sich eine Krankheit körperlich auswirkt kommt sie in ihr Endstadium.
Und in dem jetzigen Erdenleben hat er sicher nichts getan, was eine solche Krankheit hervorruft. In früheren Erdenleben allerdings!
Also kann man mit einer "Spontanheilung" rechnen, wie sie auch in der Medizin bekannt ist, die allerdings der Unterstützung durch den Übergang in eine andere Dimension bedurfte.
Wieso willst Du notfalls auch 1000 mal auf der Erde inkarnieren, wenn Dir hier so viel Leid und Arges geschieht? Verstehe ich nicht. Im Himmel kann man doch genauso gut hinzulernen?

Herzliche Grüße
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Das Reinkarnieren ist nicht ein Frage des Wollens oder Nichtwollens, sondern eine Notwendigkeit. Denn nur hier auf Erden, in der Auseinandersetzung kann der Mensch sich in den Frieden, in die Liebe, in die Freude - kurz ins Heil einüben. Woanders, wo man nur mit Seinesgleichen zusammen ist, wie im Jenseits, kann man das nicht.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 12. Mär 2020, 10:09

Jes, man braucht nur das Evangelium Jesus. Verhält man sich gemäß seiner Aussagen, wird alles gut.

Wozu brauchen wir dann noch zusätzlich solche esoterischen Zusätze zum Evangelium ? Wozu Die Welt esoterisch erklären und auch noch alles dem Evangelium Christi zur Unterstützung des eigenen Heils dazumischen ?

Esoterik lässt einen zwar klug reden, weil sie auf alles ihre Antworten hat, aber die Wahrheit ?

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 12. Mär 2020, 11:07

onThePath hat geschrieben:Jes, man braucht nur das Evangelium Jesus.


Richtig. Aber das Evangelium umfasst alle Wahrheiten, und Jesus sagt, dass wir die Wahrheit erkennen können. Also fangen wir damit an!
Die Welt braucht Wahrheit und keine jahrtausende Jahre alte Worte, die keiner mehr versteht.
Wer das Beste hat, ist progressiv nicht konservativ!

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 12. Mär 2020, 11:11

Fantastische Aussichten.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Do 12. Mär 2020, 22:37

jes_25913 hat geschrieben:Die Ursache für sein [F. Breido's] Organversagen ist Blutkrebs. Wenn sich eine Krankheit körperlich auswirkt kommt sie in ihr Endstadium.
Und in dem jetzigen Erdenleben hat er sicher nichts getan, was eine solche Krankheit hervorruft. In früheren Erdenleben allerdings!
Also kann man mit einer "Spontanheilung" rechnen, wie sie auch in der Medizin bekannt ist, die allerdings der Unterstützung durch den Übergang in eine andere Dimension bedurfte.

Hi Jes,
warum manche Menschen vorzeitig todkrank werden oder bereits krank zur Welt kommen, wissen wir nicht sicher. Aber dass angeblich ein früheres "falsches" Erdenleben daran Schuld wäre, ist genauso wenig erwiesen wie die Erbsünde.

Bei Frank Breido jedenfalls war definitiv das Eingreifen von Jesus der Grund der "Spontanheilung" (Breido ist Ihm selbst im Himmel doch begegnet?) und nicht allein der "Übergang in eine andere Dimension", die Du wie Du vermutlich meinst, auch selbst herzustellen vermagst?
Außerdem gibt es mehrere Erzählungen von NTEs, die darüber berichten, dass sie durch die Gebete anderer davon abgehalten wurden, im Himmel zu bleiben und deshalb wieder zurückkamen. Also war die Überwindung des Todes kein "Eigenverdienst" eines Glaubenden, sondern eine Bitte anderer Gläubiger an Gott, die gewährt wurde.

jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Wieso willst Du notfalls auch 1000 mal auf der Erde inkarnieren, wenn Dir hier so viel Leid und Arges geschieht? Verstehe ich nicht. Im Himmel kann man doch genauso gut hinzulernen?

Das Reinkarnieren ist nicht ein Frage des Wollens oder Nichtwollens, sondern eine Notwendigkeit. Denn nur hier auf Erden, in der Auseinandersetzung kann der Mensch sich in den Frieden, in die Liebe, in die Freude - kurz ins Heil einüben. Woanders, wo man nur mit Seinesgleichen zusammen ist, wie im Jenseits, kann man das nicht.

Wir wissen nicht einmal sicher, Jes, ob die erste Inkarnation eine Frage des selber Wollens oder Nichtwollens ist (Abfall aus dem Himmel). Manche NTEs haben behauptet, es wäre mit auch ihre Entscheidung gewesen auf Erden zu inkarnieren und ist ihnen nicht vom Himmel zwangsauferlegt worden.

Und weiterhin erzählten einige, dass wir im Himmel weiter dazu lernen, obwohl wir sobald wir tot sind, sowieso alles wissen! Zudem habe ich den Eindruck, dass manche Menschen auf Erden nicht das Lieben lernen, sondern eher das Hassen, weil hier die Herausforderungen an das eigene Verständnis enorm hoch sind und sie ständig reizen und überfordern.
So steht hier also oft Aussage gegen Aussage. Grundsätzlich glaube ich nun NTEs und Jesus aber eher als allein nur Meditierenden, tut mir leid.

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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » So 15. Mär 2020, 14:59

Lazar hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Noch wirbt der Herr Jesus liebevoll. Er will den Menschen ihre Fehler aufzeigen, deshalb hat er ja auch z.Bsp. mit der Bergpredigt angefangen. Die Bergpredigt ist sehr schriftbezogen und richtet sich an das Volk Israel .
"Ihr habt gehört..."
Dann kommt dieses "Ich aber sage euch..." Und dann wird das Gesetz gewöhnlich etwas strenger ausgelegt. Mt 5-7
..........
Eleazar ,wache auf. Du gerätst zu sehr in Schwärmerei. Der Herr Jesus ist nicht immer nur ein liebevoller Friedegott und vor allem sein Vater ist ein strenger Gott. Mit dem müßen wir uns früher oder später alle auseinandersetzen. Da ist es besser sich mit ihm auch schon vorher zu beschäftigen. Und dazu hilft dir offensichtlich kein Nahtoderlebnis.

Liebe Grüsse Thomas


Lieber Thomas,
was heißt Schwärmerei, aber die NTEs bestätigen mir eben Vieles, was ich selbst bislang davon unabhängig von Christus und dem Himmel glaube und erfahren habe. Natürlich freut mich es, dass darin Gottes Sohn tatsächlich der berühmte Friedefürst ist, der uns aus vollstem Herzen liebt... :]

Deswegen hat unser Herr seinen Aposteln auch befohlen, der ganzen Welt das Evangelium zu predigen, und daher hat Er in der Bergpredigt die Schrift "der Alten" ständig korrigiert, denn das "Volk Gottes" hat für mich allenfalls mit einem Synonym von "gottgerechten Menschen" zu tun. Wenn im Geist alles nur noch um die eigene auserwählte Heiligkeit kreist, dann ist das für mich reine Einbildung und Eitelkeit von Gläubigen, die sich tatsächlich nach dem Tod schwer rächen kann.

Heute habe ich diesbezüglich ein Buch zu Ende gelesen: "Rückkehr von Morgen" von George Ritchie, eine der längsten und beeindruckensten NTEs, die ich kenne - und alles darin deutet daraufhin, dass es allein darum geht, wie wir uns als Mensch auf Erden zueinander verhalten und wie unser Geist ausgerichtet ist.
In Richtung zu sich selbst, zur Verurteilung anderer und zum Hass - oder zu Christi/Gott - und damit der vollkommenen Liebe.

Gott liebt die Menschheit und er weiss, daß sie von Satan verdorben wird. Der hat sich von Anfang an gegen die Schöpfung gestellt. Er bringt die Menschen zu Fall und verklagt sie dann. Damit wäre nach dem Tod nur das Gericht zu erwarten und ein ewiges Leben nach dem Tode gäbe es nicht.
Das ist die Situation des Menschen , aus der uns der Herr Jesus heraushelfen möchte.

Das erfahren wir aber nur durch das neue , sondern auch durch das alte Testament. Das ist aber geprägt von dem Jahwe Gott , den du für nicht glaubwürdig hälst, wenn ich dich richtig verstanden habe ?

Der Sohn Gottes geht auch aus dem Jahwe Gott hervor: Ps2,7 Jahwe spricht davon, daß er ihn gezeugt habe.
Es hat keinen Sinn den Jahwe Gott für unglaubwürdig zu halten.

Das Menschen sich zueinander richtig verhalten sollen, das ist dem Jahwe Gott schon ein Anliegen gewesen. Der Herr Jesus hat in der Bergpredigt noch einmal daran erinnert und dann har er ihnen gesagt, wenn ihre Gerechtigkeit nicht besser wäre , als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, dann würden sie nicht in das Himmelreich eingehen. Mt 5,20
Er kam also nicht nur, um zu sagen ,daß Gott die Menschen lieb hat, sondern auch mit dem erhobenen Zeigefinger, den die Menschen ja nicht so gerne sehen.
Und die Kreuzigung erinnert uns an den unangenehmen Aspekt Gottes, weil er eben auch gewillt ist , unsere Lieblosigkeiten abzustrafen.

Satan fixiert die Menschen gerne auf sich selbst und möchte, daß sie mit ihrem sündhaften Verhalten untergehen, der Herr Jesus möchte, daß wir auf ihn schauen , wenn es um unsere Gerechtigkeit geht und in unserem Leben nicht nur auf uns schauen sondern auch auf das, was dem anderen dient.Gal 5,13
Das wäre jetzt nichts besonderes , wofür ich eine besondere Offenbarung nötig hätte. Das sagt das NT.

Mit diesem Thema beschäftigen sich die Juden seit sehr langer Zeit - auch erfolgreich - dennoch zweifle ich Jahwe und dessen teils dargestellten "Charakter" im AT .. wie soll ich sagen ... stark als Christus Vater/Gott an, und viele Juden tun das "schweigend" bereits ebenso, indem sie sich parallel anderem zuwenden.


Wieso sollten ausgerechnet die Juden den Jahwe Gott ablehnen ? Der Herr Jesus und das Evangelium , das er gebracht hat ist doch aus dem Volk Israel hervorgegangen.
Aber letztendlich ist es natürlich gleichgültig, auf welche Weise Menschen/Seelen in die Hölle gelangen, was zählt ist: sie sind dort - und wie kann man es verhindern.

G. Ritchie erzählt, dass Christus ihm eine höllenähnliche Welt gezeigt hat, und diese überschneidet sich ziemlich genau mit der NTE von Howard Storm, der sich bereits selbst in einer solchen befunden hat, und daraus völlig traumatisiert von Jesus wieder herausgeholt wurde. Dann weiß man auch, wie man dort hinkommt.
Mit Sadhu Sundar Singhs "Gesichte aus der jenseitigen Welt" stimmt darin ebenso sehr vieles überein. Das "Schema" der drei unterschiedlichen Erzähler passt also stark überein, ohne das man das Gefühl bekommt, sie kennten einander.

Wie kann man verhindern, daß Menschen von Gott dem Vater in der Hölle abgestraft werden ? Dazu ist der Herr Jesus auch gekommen. Joh 3,18 Die meisten Menschen sind ja recht ahnungslos, wenn es um einen strafenden Gott geht.
Wie hat eigentlich G. Ritchie die Hölle beschrieben, die er da gesehen hat ?

Auf jeden Fall neige ich keinesfalls dazu aufgrund der vielen rein positiven NTEs den Glauben zu verbreiten, dass jeder Mensch einfach so sein kann, wie er ist. :warn:
Auch nicht, wenn Christus ihn trotzdem abgöttisch wie Sein Kind liebt.

Die Sünde liebt Gott und sein Sohn nämlich überhaupt nicht, sondern ganz im Gegenteil, sie tun alles dafür, damit die Menschen das Ziel in ihrem Leben/Sein nicht mehr verfehlen - und zwar um uns selbst zuliebe.

Wir brauchen keine "Strafe Gottes", sondern es reicht aus, wenn genügend unreine Geister aufeinander treffen, um sich in ihre eigens geschaffene Hölle zu verwandeln. Aber wir Menschen neigen leider dazu sie uns zu bereiten, und zwar bereits auf Erden. Davor will Christus uns im Glauben an Ihn unbedingt bewahren!

Herzliche Grüße
Eleazar

Bis auf den letzten Satz verstehe ich alles. Der Herr Jesus verhindert leider nicht, daß der Satan mit einigen Menschen so eine Art Hölle auf Erden entfacht. Ihm geht es , glaube ich mehr um das Leben und die Bewahrung vor Gericht und Hölle nach dem Tod.

Das muß sehr viel schrecklicher sein, als alles, was wir auf Erden erlitten haben. Da kommt wieder ein Gott zum Vorschein, der uns seit dem Erscheinen Jesu erspart geblieben ist. Mt 5,30 , Mt 10,28 Der strenge und strafende Gott.
Im AT war er sichtbarer und hat Menschen schon auf Erden abgestraft, im NT dagegen zeigt er Geduld. Das scheint irgendwie ungerecht. Die Menschen wünschten sich auch lieber einen Gott, der schon auf Erden bestraft. Aber nein, seit der Auferstehung Jesu und seit dem Entfernen Satans aus dem Himmel Off 12 prallen geistige und irdische Kräfte aufeinander. Und von einem strafenden Gott ist nicht viel zu sehen. So gesehen scheinen die Bösewichte in unserer neutestamentlichen Zeit besser wegzukommen, als die Menschen im AT und nach dem Tod, meinen sie wäre alles aus.

Aber in der Hölle kommen sie schlechter weg. Dort werden Menschen, die schon auf Erden abgestraft wurden, milder behandelt Mt 10,15
Ein Mensch , der durch den Feuerregen in Sodom und Gomorra bestraft wurde, wird in der Hölle nicht so sehr bestraft.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon kingschild » So 15. Mär 2020, 20:51

Zippo hat geschrieben:Im AT war er sichtbarer und hat Menschen schon auf Erden abgestraft, im NT dagegen zeigt er Geduld. Das scheint irgendwie ungerecht. Die Menschen wünschten sich auch lieber einen Gott, der schon auf Erden bestraft. Aber nein, seit der Auferstehung Jesu und seit dem Entfernen Satans aus dem Himmel Off 12 prallen geistige und irdische Kräfte aufeinander. Und von einem strafenden Gott ist nicht viel zu sehen. So gesehen scheinen die Bösewichte in unserer neutestamentlichen Zeit besser wegzukommen, als die Menschen im AT und nach dem Tod, meinen sie wäre alles aus.



Nun die Langmut Gottes, ist eigentlich auch im AT sehr gut sichtbar. Die Sintflut kam erst als nur noch ein Gottesfürchtiger übrig blieb, mit seiner Familie. Er war der einzige der noch die Stimme Gottes hörte und Gott glaubte. In Sodom und Gomorrah war nur noch Lot übrig, der hörte.

Jesus nimmt im NT bezüglich seiner Wiederkunft Bezug auf die Zeiten Noahs und Lots!

Lu 17:26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird’s auch geschehen in den Tagen des Menschensohnes:
Lu 17:28 Desgleichen wie es geschah zu den Zeiten Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;

Nichts hat sie aufgeschreckt, alle lebten sie in Finsternis und gingen Ihren Bösen Werken der Sünde nach aber Noah und Lot hörten als einzige, vom Gericht das kommen würde.

Der einzige Unterschied ist, durch das kommen des Erlösers, steht ein erfülltes Gesetz bereit für alle die kommen zum Tische des Herrn. Und ja mit einem unerfüllten Gesetz und mit einem erfüllten Gesetz da gab gewisse Veränderungen für die letzte Zeit im neuen Testament.

Der Liebe Gott hat aber auch im AT alle die gerettet die auf IHN hörten, dies war eben zu Zeiten Noahs gerade mal noch Noahs der noch etwas hören wollte/konnte von der Rettenden Botschaft Gottes.

Also sind auch die Menschen im NT nur die abgestraft, die nichts hören wollen, von der Rettenden Botschaft. Und ja die Langmut wie Gott dem sündigen treiben der Menschen zusieht, mit der Botschaft Wiedergeburt wäre nötig, um hören zu können, die wird noch immer gepredigt.

Jedoch sah es auch zu Zeiten Noahs so aus das die Sünder die gescheiten waren, und der liebe Noah ein Dummer Irrer der seine Arche baute zur Rechten Zeit und auf Gott hörte, so das er versuchte rechtschaffen und Gottesfürchtig zu wandeln hier auf Erden.

Fast wie heute, meinte Jesus mal vor 2000 Jahren.

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 17. Mär 2020, 14:31

Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Die Ursache für sein [F. Breido's] Organversagen ist Blutkrebs. Wenn sich eine Krankheit körperlich auswirkt kommt sie in ihr Endstadium.
Und in dem jetzigen Erdenleben hat er sicher nichts getan, was eine solche Krankheit hervorruft. In früheren Erdenleben allerdings!
Also kann man mit einer "Spontanheilung" rechnen, wie sie auch in der Medizin bekannt ist, die allerdings der Unterstützung durch den Übergang in eine andere Dimension bedurfte.

Hi Jes,
warum manche Menschen vorzeitig todkrank werden oder bereits krank zur Welt kommen, wissen wir nicht sicher. Aber dass angeblich ein früheres "falsches" Erdenleben daran Schuld wäre, ist genauso wenig erwiesen wie die Erbsünde.
Hi Lazar,

beides ist erwiesen!Tod und Krankheit kann nur der physische Mensch erleiden. Wenn deshalb jemand krank auf die Welt kommt, muss die Ursache dafür - denn nichts geht ohne Ursache - in einem früheren Erdenleben liegen.
Bei Frank Breido jedenfalls war definitiv das Eingreifen von Jesus der Grund der "Spontanheilung" (Breido ist Ihm selbst im Himmel doch begegnet?) und nicht allein der "Übergang in eine andere Dimension", die Du wie Du vermutlich meinst, auch selbst herzustellen vermagst?
Das NTE von Breido war nicht wesentlich anders als die üblichen NTE. Jesus "greift" nicht ein. Und wenn er das täte, dann könnte er auch nur die gesunde Ordnung wiederherstellen. Also weshalb sollte das die gesunde Ordnung nicht selbst bewirken?
Jesus ist "nur" ein Mittler und das Urbild eines jeden Menschen.
Außerdem gibt es mehrere Erzählungen von NTEs, die darüber berichten, dass sie durch die Gebete anderer davon abgehalten wurden, im Himmel zu bleiben und deshalb wieder zurückkamen.
Da siehst Du, welche Macht menschliche Beziehungen haben!
Also war die Überwindung des Todes kein "Eigenverdienst" eines Glaubenden, sondern eine Bitte anderer Gläubiger an Gott, die gewährt wurde.
Es sind immer die innerseelischen Kräfteverhältnisse, die für das verantwortlich sind, was geschieht. Entweder der eigene Wunsch, der durch Glauben gestärkt werden kann oder eben die Wünsche der anderen, denen man nachgibt.
jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Wieso willst Du notfalls auch 1000 mal auf der Erde inkarnieren, wenn Dir hier so viel Leid und Arges geschieht? Verstehe ich nicht. Im Himmel kann man doch genauso gut hinzulernen?

Das Reinkarnieren ist nicht ein Frage des Wollens oder Nichtwollens, sondern eine Notwendigkeit. Denn nur hier auf Erden, in der Auseinandersetzung kann der Mensch sich in den Frieden, in die Liebe, in die Freude - kurz ins Heil einüben. Woanders, wo man nur mit Seinesgleichen zusammen ist, wie im Jenseits, kann man das nicht.

Wir wissen nicht einmal sicher, Jes, ob die erste Inkarnation eine Frage des selber Wollens oder Nichtwollens ist (Abfall aus dem Himmel).
Es war ein Nicht- anders - können
Manche NTEs haben behauptet, es wäre mit auch ihre Entscheidung gewesen auf Erden zu inkarnieren und ist ihnen nicht vom Himmel zwangsauferlegt worden.
Natürlich entscheidet heute der "Durchschnittsmensch" mit, weil er ja dort andere Einsichten hat, als hier.
Und weiterhin erzählten einige, dass wir im Himmel weiter dazu lernen, obwohl wir sobald wir tot sind, sowieso alles wissen!
Dieses alles Wissen ist aber nichts, was man auf alle Fälle behält. Denn behalten kann man nur, was man liebt.
Wer sich auf Erden wenig für geistige Zusammenhänge interessiert wird auch bei einem NTE oder bei einer Reinkarnation entsprechend wenig Wissen mitbringen.Und was man im Himmel lernt, ist eben noch nicht das Wachstum zu Christus hin.
Zudem habe ich den Eindruck, dass manche Menschen auf Erden nicht das Lieben lernen, sondern eher das Hassen, weil hier die Herausforderungen an das eigene Verständnis enorm hoch sind und sie ständig reizen und überfordern.
Auch das gibt es. Trotzdem wachen manche erst bei hohem Leidensdruck auf und beginnen dann ein positives Leben.
So steht hier also oft Aussage gegen Aussage.
Je mehr man differenzieren lernt, um so klarer wird alles und dann steht eben nicht mehr Aussage gegen Aussage.
Grundsätzlich glaube ich nun NTEs und Jesus aber eher als allein nur Meditierenden, tut mir leid.

Herzliche Grüße
Eleazar


Selbst Meditieren, dann erkennst Du hier, was andere erst nach dem Tod erkennen.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 17. Mär 2020, 22:38

Zippo hat geschrieben:Gott liebt die Menschheit und er weiss, daß sie von Satan verdorben wird. Der hat sich von Anfang an gegen die Schöpfung gestellt. Er bringt die Menschen zu Fall und verklagt sie dann. Damit wäre nach dem Tod nur das Gericht zu erwarten und ein ewiges Leben nach dem Tode gäbe es nicht.
Das ist die Situation des Menschen , aus der uns der Herr Jesus heraushelfen möchte.

Das erfahren wir aber nur durch das neue , sondern auch durch das alte Testament. Das ist aber geprägt von dem Jahwe Gott , den du für nicht glaubwürdig hälst, wenn ich dich richtig verstanden habe ?

Der Sohn Gottes geht auch aus dem Jahwe Gott hervor: Ps2,7 Jahwe spricht davon, daß er ihn gezeugt habe.
Es hat keinen Sinn den Jahwe Gott für unglaubwürdig zu halten.


Hi Thomas!
Ja, das hast Du richtig verstanden. Es bleibt mir auch gar nichts anderes übrig? Jahwe gleicht weder Gottes Menschensohn Jesus im NT, noch Gottes Himmelssohn Christus aus den Beschreibungen der NTEs, noch dem Heiligen Geist, der mir Schrift über den Sohn und den Vater im Himmel eingibt? 3:0 kann ich da leider bloß resümieren.

Wieso sollten ausgerechnet die Juden den Jahwe Gott ablehnen ? Der Herr Jesus und das Evangelium , das er gebracht hat ist doch aus dem Volk Israel hervorgegangen.

Tief im Innern muss man das aber in gewisser Weise tun, wenn man sich nebenbei zunehmend "esoterischen" Dingen zuwendet und nur noch die einschlägigen jüdischen - oder auch christlichen - Feste feiert?
Ich finde ehrlich gesagt, das AT ist in seiner Gesamtheit dem hohen Geist der Juden schon lange nicht mehr würdig. Allein schon die heidnischen Tieropferrituale und manch anderer "Zauber" darin, der angeblich gegen jede Form von Unreinheit hilft.
Aber viele Priester wollten eben mit solchen Zeremonien das Volk von sich selbst abhängig machen.

Wie kann man verhindern, daß Menschen von Gott dem Vater in der Hölle abgestraft werden ? Dazu ist der Herr Jesus auch gekommen. Joh 3,18 Die meisten Menschen sind ja recht ahnungslos, wenn es um einen strafenden Gott geht.


Ich habe bis jetzt noch keine einzige NTE gelesen oder gehört - und ich kenne viele - bei der solch ein hartes Gericht oder in die Hölle werfen stattfindet! Im Gegenteil. Sogar bei der "Lebens-Rückschau" bekommt man keine Anklage oder Vorwürfe zu hören, noch weniger ein Strafurteil.
Christus hat Ritschie danach nur ganz pragmatisch gefragt "Was hast Du aus deinem Leben gemacht?"

Wie hat eigentlich G. Ritchie die Hölle beschrieben, die er da gesehen hat ?
Ritschie hat mit Christus zusammen einige Orte besucht, aber er hat die "Hölle" bereits hier auf Erden angefangen zu sehen. Nämlich all die toten Menschenseelen, die hier herumirren und uns unbemerkt umgeben, weil sie immer noch irgendeiner irdischen Sucht verhaftet sind oder sinnlos versuchen irgendeine Schuld wieder gut zu machen. Was jedoch unmöglich ist, weil die Menschen sie ja weder hören noch sehen können und sie auch nach nichts "greifen" können.
Ritschie hat auch beobachtet, wie eine Art "Lichthülle", die uns lebenden Menschen scheinbar wie ein Schutzschild umgibt, reißen kann und diese Wesen dann in uns eindringen können... und uns dann sogar zur Sünde verleiten? Gruseliger Gedanke.

Aber es ging noch eine Stufe höher, nämlich auf einer Ebene, wo sich nur noch diese toten Seelen befanden und sich dichtgedrängt gegenseitig wild bekämpften und demütigten, inklusive sexueller Perversionen. Dort regierte allein Stolz, Feindschaft und Hass.
Dasselbe hat auch Howard Storm erzählt, als er nach dem Tod erst selbst unter solche Seelen geriet, bevor Christus ihn rettete.

Aber Christus hat diese Kreaturen dort nicht hineingeworfen, im Gegenteil, rein theoretisch sind überall Engel und auch Er zur Stelle, um ihnen/uns zu helfen. Aber das muss man eben auch wollen, sonst erkennt man die Himmelswelt direkt um uns gar nicht.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 17. Mär 2020, 22:49

Interessant, dein letzter Post, aufschlussreich.

Ich rätsele allerdings immer noch daran, warum unter den Toten welche sein sollen, die noch hier in unserer Welt herumgeistern dürfen. Aber auch Sundar Singh erklärt, dass sie da bleiben und versuchen, an Irdischen Lastern zb. Teil zu haben, indem sie Verbindung zu lebenden Menschen suchen bis zur Besessenheit.

Wahrscheinlich ist die Aussage, dass der Mensch vor jeder Art dämonischen Einflusses geschützt ist, normaler Weise. Bis auf Gedanken vielleicht, aber indem man sie abwehrt, haben sie eh keinen Einfluß.

Die chaotische Stufe des Jenseits, dafür haben Esoteriker eine eigenwillige Erklärung bisweilen: Angeblich leben hier abgespaltene
niedere "Körperanteile", der Astralleib von Verstorbenen, die angeblich Ärger machen können oder bei spiritistischen Kontakten so wirken, als seien sie der komplette Verstorbene. Dahinter mache ich ein dickes Fragezeichen. Jedenfalls ist es eine dämonische Ebene, in die man auch durch Astralreisen geraten kann. Und dann echt in Gefahr gerät.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Mi 18. Mär 2020, 12:33

Hallo zusammen,

Lazar hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Gott liebt die Menschheit und er weiss, daß sie von Satan verdorben wird. Der hat sich von Anfang an gegen die Schöpfung gestellt. Er bringt die Menschen zu Fall und verklagt sie dann. Damit wäre nach dem Tod nur das Gericht zu erwarten und ein ewiges Leben nach dem Tode gäbe es nicht.
Das ist die Situation des Menschen , aus der uns der Herr Jesus heraushelfen möchte.

Das erfahren wir aber nur durch das neue , sondern auch durch das alte Testament. Das ist aber geprägt von dem Jahwe Gott , den du für nicht glaubwürdig hälst, wenn ich dich richtig verstanden habe ?

Der Sohn Gottes geht auch aus dem Jahwe Gott hervor: Ps2,7 Jahwe spricht davon, daß er ihn gezeugt habe.
Es hat keinen Sinn den Jahwe Gott für unglaubwürdig zu halten.


Hi Thomas!
Ja, das hast Du richtig verstanden. Es bleibt mir auch gar nichts anderes übrig? Jahwe gleicht weder Gottes Menschensohn Jesus im NT, noch Gottes Himmelssohn Christus aus den Beschreibungen der NTEs, noch dem Heiligen Geist, der mir Schrift über den Sohn und den Vater im Himmel eingibt? 3:0 kann ich da leider bloß resümieren.

Gleicht Jahwe dem Menschensohn wirklich in gar keiner Weise ? Jahwe hat auch Menschen vor dem Strafgericht Gottes gerettet. Lot und seine Familie aus Sodom 1 Mo 19 . Noah und seine Familie hat er vor der Sintflut gerettet. 1 Mo 6-
Aber dann kommt das Gericht Gottes über die Menschheit, nachdem er lange Zeit viel Geduld bewiesen hat. 1 Petr 3,20.
Der Herr Jesus ist geduldig und will das Gericht Gottes von uns fern halten, aber dann weiß er, kommt über uns ein Gericht Gottes und der Herr Jesus vergleicht es mit den Zeiten Sodoms und Noahs.

Lk 17, 26 Und wie es geschah in den Tagen Noahs, so wird's auch sein in den Tagen des Menschensohns: 27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um. 28 Ebenso, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; 29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. 30 Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.


Am Tage des Menschensohnes werden die Menschen, die das erleben , nicht mehr denken, daß der Menschensohn lieber ist als Jahwe.
Zugegeben, als der Herr Jesus sich vor 2000 Jahren offenbart hat, da war er milde und nachsichtig, aber das wird sich ändern, wie man liest.
Wir befinden uns nur in einer Phase, wo Gott Geduld hat, mit der Menschheit. Bei seiner Wiederkehr ist dann die Geduld zu Ende.

Zippo:
Wieso sollten ausgerechnet die Juden den Jahwe Gott ablehnen ? Der Herr Jesus und das Evangelium , das er gebracht hat ist doch aus dem Volk Israel hervorgegangen.

Eleazar:
Tief im Innern muss man das aber in gewisser Weise tun, wenn man sich nebenbei zunehmend "esoterischen" Dingen zuwendet und nur noch die einschlägigen jüdischen - oder auch christlichen - Feste feiert?
Ich finde ehrlich gesagt, das AT ist in seiner Gesamtheit dem hohen Geist der Juden schon lange nicht mehr würdig. Allein schon die heidnischen Tieropferrituale und manch anderer "Zauber" darin, der angeblich gegen jede Form von Unreinheit hilft.
Aber viele Priester wollten eben mit solchen Zeremonien das Volk von sich selbst abhängig machen.

Eigentlich sollten wir froh sein, wenn wir nicht tief in unserem Inneren die Wahrheit suchen müßen, sondern wir können vom Heiligen Geist inspirierte Worte Gottes aufschlagen.
Gott hat nunmal diese Opferrituale angeordnet. Für Christen kommt diese Opferung Jesu am Kreuz. Da war doch der Jahwe Gott eigentlich noch milder.
Gott opfert den Menschensohn für die Sündhaftigkeit der Menschheit. Er will sich das Leid der Menschen nicht nur von oben anschauen. Der Sohn Gottes, um dessentwillen die Welten geworden sind, Kol 1,15-17 kommt herab, um einmal alle Phasen des Menschseins zu erleben. Auch die demütigende und brutale Kreuzigung ist dabei. Da hat er im warsten Sinne des Wortes Mitleid bewiesen.
Aber er kommt auch nochmal , um Gericht zu halten , wie wir in Lk 17 lesen können. Ich finde da also keinen so großen Unterschied zwischen Jahwe und der Offenbarung Jahwes im NT.

Zippo
Wie kann man verhindern, daß Menschen von Gott dem Vater in der Hölle abgestraft werden ? Dazu ist der Herr Jesus auch gekommen. Joh 3,18 Die meisten Menschen sind ja recht ahnungslos, wenn es um einen strafenden Gott geht.

Eleazar:
Ich habe bis jetzt noch keine einzige NTE gelesen oder gehört - und ich kenne viele - bei der solch ein hartes Gericht oder in die Hölle werfen stattfindet! Im Gegenteil. Sogar bei der "Lebens-Rückschau" bekommt man keine Anklage oder Vorwürfe zu hören, noch weniger ein Strafurteil.
Christus hat Ritschie danach nur ganz pragmatisch gefragt "Was hast Du aus deinem Leben gemacht?"

Na, das ist ja harmlos. Eigentlich ist es auch besondere Würdigung. Denn bei allen Menschen macht Gott so etwas nicht.
Er warnt die Menschen im Traum , so steht es auch im AT. Und dann sollten wir das ernst nehmen.Hiob 33,15-18

Ich finde, die Bibel ist ein zuverlässigeres Fenster für die Wahrheit , als irgendein NTE
Du kannst jetzt also nicht sagen, weil NTEs ein Strafgericht nicht erlebt haben, gibt es das nicht. Das gibt ein übles Erwachen.


Zippo:
Wie hat eigentlich G. Ritchie die Hölle beschrieben, die er da gesehen hat ?

Eleazar:
Ritschie hat mit Christus zusammen einige Orte besucht, aber er hat die "Hölle" bereits hier auf Erden angefangen zu sehen. Nämlich all die toten Menschenseelen, die hier herumirren und uns unbemerkt umgeben, weil sie immer noch irgendeiner irdischen Sucht verhaftet sind oder sinnlos versuchen irgendeine Schuld wieder gut zu machen. Was jedoch unmöglich ist, weil die Menschen sie ja weder hören noch sehen können und sie auch nach nichts "greifen" können.
Ritschie hat auch beobachtet, wie eine Art "Lichthülle", die uns lebenden Menschen scheinbar wie ein Schutzschild umgibt, reißen kann und diese Wesen dann in uns eindringen können... und uns dann sogar zur Sünde verleiten? Gruseliger Gedanke.

Aber es ging noch eine Stufe höher, nämlich auf einer Ebene, wo sich nur noch diese toten Seelen befanden und sich dichtgedrängt gegenseitig wild bekämpften und demütigten, inklusive sexueller Perversionen. Dort regierte allein Stolz, Feindschaft und Hass.
Dasselbe hat auch Howard Storm erzählt, als er nach dem Tod erst selbst unter solche Seelen geriet, bevor Christus ihn rettete.

Aber Christus hat diese Kreaturen dort nicht hineingeworfen, im Gegenteil, rein theoretisch sind überall Engel und auch Er zur Stelle, um ihnen/uns zu helfen. Aber das muss man eben auch wollen, sonst erkennt man die Himmelswelt direkt um uns gar nicht.

Herzliche Grüße
Eleazar

Tote Seelen auf Erden gibt es nicht. Der Geist des Menschen, der seine Seele ausmacht geht nach dem Tode zu Gott zurück.Pred 12,7
Aber dämonische Wesen können dir vorgaukeln, als hättest du die Seele des Verstorbenen bei dir. Sie kennen ja diesen Menschen, wissen , wie er aussah und wie er gedacht hat, da ist es nicht schwer ihn zu kopieren. Diese Dämonen können in den Geist des Menschen eindringen.
Wenn man hier von Ritchie von toten Seelen hört, kommt man in so einen Bereich der Halbwahrheiten. Das bringt uns nicht wirklich etwas, sich damit zu beschäftigen. Natürlich ist es irgendwann zu spät , sich um Schuldvergebung zu bemühen. Deswegen rät und der Herr Jesus , daß wir das schon vorher tun sollen. Lk 13,5

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 18. Mär 2020, 19:45

onThePath hat geschrieben:Interessant, dein letzter Post, aufschlussreich.

Ich rätsele allerdings immer noch daran, warum unter den Toten welche sein sollen, die noch hier in unserer Welt herumgeistern dürfen. Aber auch Sundar Singh erklärt, dass sie da bleiben und versuchen, an Irdischen Lastern zb. Teil zu haben, indem sie Verbindung zu lebenden Menschen suchen bis zur Besessenheit.


Hi oTP!
Die Beschreibungen in Ritchie's Buch haben jedenfalls schon einige Parallelen zu Sundar Singh, ich habe ja beide Bücher gelesen. Ritchie hat darin beschrieben, wie diese für uns unsichtbaren Geistwesen versuchten nach unseren Gläsern mit Alkohol oder den Zigaretten zu greifen, aber natürlich vergeblich. Sie stritten sich darüber auch, ebenso sinnlos natürlich.
Nur wenige von uns sind in der Lage, diese Geistwesen irgendwie oder sogar deutlich wahrzunehmen. Aber diese ehemaligen Menschen sind wohl immer noch "irdisch"-süchtig, denn im Himmel gibt es natürlich keine Zigaretten oder Alkohol - also sind sie immer noch hier.

Strange Vorstellung, aber Du hattest vor über zehn Jahren, glaub ich, hier auch einmal etwas darüber geschrieben, dass ein Mann sehen konnte, wie diese Geistwesen in uns eindringen können, wenn man sie bewusst oder unbewusst lässt.
Vielleicht erleben sie dann einen "Rausch" oder heftigen Streit von uns dann endlich "live" mit und sind danach befriedigt? Keine Ahnung.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 18. Mär 2020, 23:17

Zippo hat geschrieben:Gleicht Jahwe dem Menschensohn wirklich in gar keiner Weise ? Jahwe hat auch Menschen vor dem Strafgericht Gottes gerettet. Lot und seine Familie aus Sodom 1 Mo 19 . Noah und seine Familie hat er vor der Sintflut gerettet. 1 Mo 6-
Aber dann kommt das Gericht Gottes über die Menschheit, nachdem er lange Zeit viel Geduld bewiesen hat. 1 Petr 3,20.
Der Herr Jesus ist geduldig und will das Gericht Gottes von uns fern halten, aber dann weiß er, kommt über uns ein Gericht Gottes und der Herr Jesus vergleicht es mit den Zeiten Sodoms und Noahs.

Für mich nicht, Thomas.
Während ich immer das Gefühl habe, dass Gottes Sohn am Liebsten alle Welt retten will, lässt Jahwe nach seinem gnadenlosen Gericht bisher nur so wenige Menschen übrig, dass es kurz vor dem "Bundesbruch" ist. Viel versprechen, wenig halten...
das ist Jahwe.
Nicht einmal Mose durfte noch in sein von ihm selbst viel gelobte, versprochene Land Kanaan ... fast niemand der damaligen Israeliten.

Christus hat uns hingegen nichts versprochen, was Er auf Erden nicht halten kann; aber dafür im Himmel, denn Sein Reich ist nicht von dieser Welt... :angel:

Am Tage des Menschensohnes werden die Menschen, die das erleben , nicht mehr denken, daß der Menschensohn lieber ist als Jahwe.
Zugegeben, als der Herr Jesus sich vor 2000 Jahren offenbart hat, da war er milde und nachsichtig, aber das wird sich ändern, wie man liest.
Wir befinden uns nur in einer Phase, wo Gott Geduld hat, mit der Menschheit. Bei seiner Wiederkehr ist dann die Geduld zu Ende.

Wir befinden uns vielleicht in einer Phase, in der Jahwe noch Geduld hat.
Gottes Sohn Christus hat sie hingegen in Wahrheit bis in alle Ewigkeit, auch seine Milde und Vergebungsbereitschaft --> die Allversöhnung steht zumindest offen

Christus hat mit Howard Storm oder George Ritchie zwei Menschen nach ihrem Tod errettet, mit sich selbst konfrontiert - und damit auf ewig zwei treue Diener gewonnen, die Ihn nun erst einmal auf Erden vertreten und verkünden.
Und sie dienen Ihm vor allem aus Liebe und nicht aus Furcht, das ist der ganz große Unterschied! Das sind die wahrhaft "Erweckten" und "Umgekehrten".

Zippo hat geschrieben:
Eleazar hat geschrieben::Ich habe bis jetzt noch keine einzige NTE gelesen oder gehört - und ich kenne viele - bei der solch ein hartes Gericht oder in die Hölle werfen stattfindet! Im Gegenteil. Sogar bei der "Lebens-Rückschau" bekommt man keine Anklage oder Vorwürfe zu hören, noch weniger ein Strafurteil.
Christus hat Ritschie danach nur ganz pragmatisch gefragt "Was hast Du aus deinem Leben gemacht?"

Na, das ist ja harmlos. Eigentlich ist es auch besondere Würdigung. Denn bei allen Menschen macht Gott so etwas nicht.
Er warnt die Menschen im Traum , so steht es auch im AT. Und dann sollten wir das ernst nehmen.Hiob 33,15-18

Ich finde, die Bibel ist ein zuverlässigeres Fenster für die Wahrheit , als irgendein NTE. Du kannst jetzt also nicht sagen, weil NTEs ein Strafgericht nicht erlebt haben, gibt es das nicht. Das gibt ein übles Erwachen.

Ich behaupte gar nicht, dass es für manche Menschen nach ihrem Tod kein übles Erwachen gäbe? Aber bestimmt nicht aufgrund eines unbarmherzigen Strafgerichts seitens von Gottes Sohn/Gottes, sondern weil sich dort automatisch die verschiedensten Geistwesen nun an Orten sammeln, wo sie allein nur noch unter ihresgleichen sind... und dann können sie sich bis in alle Ewigkeit um den größten Reichtum oder die größte ihrer angeblichen Macht streiten, ohne jedoch auf den in Wahrheit Allermächtigsten Christus zu schauen?
Bei dem Sie leider blind sind.


Dies kann sich jedoch für sie selbst durchaus als ewige Hölle gestalten, denn sie sind ja in Wahrheit niemand anderes vor Gott als wir?
Doch sie werden vielleicht nichts anderes mehr um sich wahrnehmen, auch nicht die schönsten, heiligsten Engel oder sogar Gott selbst um sich.
Sie werden vermutlich weiterhin allein süchtig sein nach den "Schätzen der Erde".
Wir müssen in diesem Konsens doch auch einmal Jesus Worte im NT begreifen?

Eigentlich sollten wir froh sein, wenn wir nicht tief in unserem Inneren die Wahrheit suchen müßen, sondern wir können vom Heiligen Geist inspirierte Worte Gottes aufschlagen.

Darin hat Gott m.E. mit Sicherheit aber eines nicht:

Gott hat nunmal diese Opferrituale angeordnet. Für Christen kommt diese Opferung Jesu am Kreuz. Da war doch der Jahwe Gott eigentlich noch milder.

Christus hat sich doch selbst geopfert, nicht der Vater ihn? Sie sind sich nahezu ebenbürtig? Aber damit Gottes ewiger Sohn überhaupt sein Leben geben konnte, musste Er natürlich in einem Menschen - Jesus - inkarnieren, ist doch logisch?

Gott opfert den Menschensohn für die Sündhaftigkeit der Menschheit. Er will sich das Leid der Menschen nicht nur von oben anschauen. Der Sohn Gottes, um dessentwillen die Welten geworden sind, Kol 1,15-17 kommt herab, um einmal alle Phasen des Menschseins zu erleben. Auch die demütigende und brutale Kreuzigung ist dabei. Da hat er im warsten Sinne des Wortes Mitleid bewiesen.
Aber er kommt auch nochmal , um Gericht zu halten , wie wir in Lk 17 lesen können.

Gott opferte sich dem Satan für die Sündhaftigkeit der Menschheit ... so würde ich es zumindest betrachten - und damit dem Herrscher über diese endliche Welt.

Ich finde da also keinen so großen Unterschied zwischen Jahwe und der Offenbarung Jahwes im NT.


:?: Ich natürlich schon.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Fr 20. Mär 2020, 14:05

Hallo Eleazar,

Zippo:
Der Herr Jesus ist geduldig und will das Gericht Gottes von uns fern halten, aber dann weiß er, kommt über uns ein Gericht Gottes und der Herr Jesus vergleicht es mit den Zeiten Sodoms und Noahs.
Eleazar:
Für mich nicht, Thomas.
Während ich immer das Gefühl habe, dass Gottes Sohn am Liebsten alle Welt retten will, lässt Jahwe nach seinem gnadenlosen Gericht bisher nur so wenige Menschen übrig, dass es kurz vor dem "Bundesbruch" ist. Viel versprechen, wenig halten...
das ist Jahwe. Nicht einmal Mose durfte noch in sein von ihm selbst viel gelobte, versprochene Land Kanaan ... fast niemand der damaligen Israeliten.

Die Menschen bewegen sich unter dem Einfluß des Fürsten dieser Welt. Off 12,9 Niemand sieht das besser, wie Gott. Satan weiss, wie man einen Menschen zur Sünde verführt und er kann es sogar mit großen Menschenmassen.
Da hat sich der Sohn Gottes auf den Weg gemacht, um sich in der Gestalt eines Menschen und für uns Menschen demütigen und mißhandeln zu lassen.
Die Kreuzigung schien wie ein Triumph Satans, aber Gott hat uns damit seine Liebe gezeigt. Joh 3,16. Der Sohn Gottes wollte diese Schöpfung und hat damit den Menschen viel Leid zugemutet. Denn Gott wußte ja wohl, was Satan mit Menschen machen würde. Jetzt erfuhr der Sohn Gottes dieses Leid am eigenen Leibe.
Aber Gott offenbart den Menschen, wie er sie gerade durch dieses Leid erretten kann, weil der Sohn Gottes für unsere Sünden gestorben ist. Das ist die schwer zu verstehende Liebe Gottes, die aus dem Leid und Tod Jesu geworden ist. Durch dieses Werk will der Herr Jesus Menschen retten, wenn sie sich zu ihm bekennen und ihm nachfolgen.
Das ist der Jesus des neuen Testaments und die Botschaft des Evangeliums. Ist das der gleiche Jesus ,wie er auch in den Nahtoderlebnissen gepredigt wird ?

Zu den Zeiten Noahs wurde auch gepredigt, aber die Meisten haben nur gespottet. 2 Petr 2,5. Es ist aber denkbar, daß Gott noch einige Menschen gerettet hat , die erst zur Einsicht kamen und Buße taten, als die Flut kam. Denn Petrus berichtet davon, daß der Herr Jesus nach der Auferstehung den Geistern im Gefängnis gepredigt hat, in der Zeit als Gott Geduld hatte, bis zu dem Zeitpunkt, wo Noah und seine Familie in die Arche stiegen. 1 Petr 3,18-20. Den Tod hat es den Menschen nicht erspart, aber eine Rettung für die zukünfige Schöpfung ist bei einigen Ertrunkenen dennoch möglich.

Mose hat einen leichten und schnellen Tod gehabt und Gott hat ihm das Kriegsgemetzel in Kanaan erspart. Wer einmal die Welt verlassen hat, und in die Himmelswelt wechselt und sei es nur in die Welt der Engel mit ihren Gesichten und Visionen, der hält gar nicht mehr so viel von der irdischen Welt. Das weißt du ja aus den Nahtoderlebnissen.

Wann hat Jahwe etwas versprochen und nicht gehalten. Kannst du das genauer beschreiben ? Ich kenne nur aus dem AT nur den Jahwe der auch hält , was er verspricht und tut ,was er sich vorgenommen hat. Jes 46,10
Prophezeiungen gehen immer in Erfüllung, eben auch die ganzen Prophezeiungen , die das Kommen und Werk Jesu vorhersagen.

Zippo:
Am Tage des Menschensohnes werden die Menschen, die das erleben , nicht mehr denken, daß der Menschensohn lieber ist als Jahwe.
Zugegeben, als der Herr Jesus sich vor 2000 Jahren offenbart hat, da war er milde und nachsichtig, aber das wird sich ändern, wie man liest.
Wir befinden uns nur in einer Phase, wo Gott Geduld hat, mit der Menschheit. Bei seiner Wiederkehr ist dann die Geduld zu Ende.

Eleazar:
Wir befinden uns vielleicht in einer Phase, in der Jahwe noch Geduld hat.
Gottes Sohn Christus hat sie hingegen in Wahrheit bis in alle Ewigkeit, auch seine Milde und Vergebungsbereitschaft --> die Allversöhnung steht zumindest offen

Wo steht geschrieben, daß der Sohn Gottes ewig Geduld hat ? Ich weiß davon nichts. Von der Allversöhnung kann ich auch nichts lesen. Du mußt zugeben, Eleazar , daß wir Bibelleser eine klarere Vorstellung von der Wahrheit haben, weil wir an das von Gott inspirierte Wort Gottes glauben.
Und wenn der Jesus der Bibel von einem Gericht spricht, daß dem Gericht zur Zeit Noahs und zur Zeit Sodoms gleichkommt, dann ist das vielleicht ein anderer Jesus , als der aus manchen Nahtoderlebnissen offenbart wird ?

Da kommt schon noch einiges auf die Welt zu. Gestern habe ich noch mal an Mt 24,7 gedacht. Haben wir diese Anfänge der Wehen nicht schon seit einigen Jahrzehnten und seit kurzem direkt vor der Haustür ? Und das ist der Anfang der Wehen.
Da steht uns wohl noch eine schwere Geburt bevor. Die Entrückung wird ja bildlich irgendiwe mit der Geburt einer Frau verglichen, das ist der Wechsel der letzten gläubigen Christen aus der irdischen Realität in die Welt des Himmels.

In Mt 24,30-31 wird beschrieben , daß der Menschensohn mit Macht und Herrlichkeit kommt , um die Gläubigen und Auserwählten einzusammeln. Da ist noch eine Frist, dann wird die Tür der Arche geschlossen.
Bis dahin mußt du bereit sein Eleazar.

Eleazar
Christus hat mit Howard Storm oder George Ritchie zwei Menschen nach ihrem Tod errettet, mit sich selbst konfrontiert - und damit auf ewig zwei treue Diener gewonnen, die Ihn nun erst einmal auf Erden vertreten und verkünden.
Und sie dienen Ihm vor allem aus Liebe und nicht aus Furcht, das ist der ganz große Unterschied! Das sind die wahrhaft "Erweckten" und "Umgekehrten".

Ich kennen die Beiden nicht. Das Nahtoderlebnis von Ritchie finde ich merkwürdig. Mag sein, daß es bei beiden gefruchtet hat, aber die Bibel ist für mich trotzdem der bessere Anker meiner Seele und ich hoffe, daß die Beiden das mittlerweile auch so sehen.
Wir sollen aus Liebe dienen und nicht aus Furcht, das ist wahr. 2 Tim 1,7.
Obwohl die Furcht manchmal auch gute Früchte trägt, wie man z. Bsp. der Bekehrungsgeschichte Luthers entnehmen kann.

Eleazar
Ich behaupte gar nicht, dass es für manche Menschen nach ihrem Tod kein übles Erwachen gäbe? Aber bestimmt nicht aufgrund eines unbarmherzigen Strafgerichts seitens von Gottes Sohn/Gottes, sondern weil sich dort automatisch die verschiedensten Geistwesen nun an Orten sammeln, wo sie allein nur noch unter ihresgleichen sind... und dann können sie sich bis in alle Ewigkeit um den größten Reichtum oder die größte ihrer angeblichen Macht streiten, ohne jedoch auf den in Wahrheit Allermächtigsten Christus zu schauen?
Bei dem Sie leider blind sind.

Das sich Geistwesen an einem Ort gesammelt werden, der sich Höllle nennt, sagt der Herr Jesus in der Bibel. Mt 25,41.46 Menschen werden da auch landen, weil sie machtgierig und habgierig waren und weil sie anderen nicht geholfen haben usw.
Deswegen sollen die Menschen in die Bibel schauen , um die Wahrheit über den Herrn Jesus Christus zu erfahren. Die Nahtoderlebnisse könne dazu anregen, daß ist vielleicht der einzige Nutzen, aber manchmal weichen die Erlebnisse doch ganz schön von der Wahrheit ab.

Eleazar
Dies kann sich jedoch für sie selbst durchaus als ewige Hölle gestalten, denn sie sind ja in Wahrheit niemand anderes vor Gott als wir?
Doch sie werden vielleicht nichts anderes mehr um sich wahrnehmen, auch nicht die schönsten, heiligsten Engel oder sogar Gott selbst um sich.
Sie werden vermutlich weiterhin allein süchtig sein nach den "Schätzen der Erde".
Wir müssen in diesem Konsens doch auch einmal Jesus Worte im NT begreifen?

Die Habgier ist die Wurzel allen Übels, sagt Paulus. Da hat schon Mancher bereut, sich zuviel mit diesem Übel beschäftigt zu haben und was zählt das dann noch in den Augen Gottes ?
In der Hölle gibt es nicht mehr, was man haben kann, außer der Strafe Gottes.

Von welchen Worten Jesu sprichst du ?

Eleazar:
Darin hat Gott m.E. mit Sicherheit aber eines nicht:
Zippo:
Gott hat nunmal diese Opferrituale angeordnet. Für Christen kommt diese Opferung Jesu am Kreuz. Da war doch der Jahwe Gott eigentlich noch milder.

Doch, das hat er. Du schwebst mit deinem Jesus , den du aus deinen persönlichen Erlebnissen und den Nahtoderlebnissen kennengelernt hast irgendwo in den Wolken.
Gott ist nicht nur lieb , sondern auch hart und gerecht. Und der Sohn Gottes akzeptiert das und unterwirft sich der Gerechtigkeit Gottes. Das müßen wir auch tun, wenn wir Heil und Segen von ihm erfahren wollen.

Zippo:
Gott opfert den Menschensohn für die Sündhaftigkeit der Menschheit. Er will sich das Leid der Menschen nicht nur von oben anschauen. Der Sohn Gottes, um dessentwillen die Welten geworden sind, Kol 1,15-17 kommt herab, um einmal alle Phasen des Menschseins zu erleben. Auch die demütigende und brutale Kreuzigung ist dabei. Da hat er im warsten Sinne des Wortes Mitleid bewiesen.
Aber er kommt auch nochmal , um Gericht zu halten , wie wir in Lk 17 lesen können.

Eleazar:
Gott opferte sich dem Satan für die Sündhaftigkeit der Menschheit ... so würde ich es zumindest betrachten - und damit dem Herrscher über diese endliche Welt.

Wo hast du das her ? Dem Satan wird nichts geopfert. Er hat dagegen die Kreuzigung gefördert. Er war Schuld , daß die Menschenmenge rief: "Kreuzige ihn.." Mt 27,22
Menschen werden vom Satan beherrscht und der Herr Jesus bittet für sie um Vergebung. Lk 23,34

Das ist die Liebe, die er für die Menschheit hat. Er wurde auch nicht geopfert, sondern er hat sein Leben freiwillug gegeben, da hast du recht. Joh 10,18
Was machst du nun mit dieser Liebe, Eleazar ?

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Sa 21. Mär 2020, 18:15

Zippo hat geschrieben:Aber Gott offenbart den Menschen, wie er sie gerade durch dieses Leid erretten kann, weil der Sohn Gottes für unsere Sünden gestorben ist. Das ist die schwer zu verstehende Liebe Gottes, die aus dem Leid und Tod Jesu geworden ist. Durch dieses Werk will der Herr Jesus Menschen retten, wenn sie sich zu ihm bekennen und ihm nachfolgen.
Das ist der Jesus des neuen Testaments und die Botschaft des Evangeliums.
Ist das der gleiche Jesus ,wie er auch in den Nahtoderlebnissen gepredigt wird ?


Hi Thomas,
wenn einige Juden Jesus für sein Gebaren damals - oder bis heute - verteufelt haben, so hat Er eigentlich nur die Wahrheit gesagt: Er war Gottes Menschensohn.
Groß zur "Sprache" kommt dies aber bei den NTEs wohl seltener, schließlich ist Gottes Sohn kein Angeber wie wir... :) Christen wissen es dann eben einfach und würdigen es entsprechend.

Mose hat einen leichten und schnellen Tod gehabt und Gott hat ihm das Kriegsgemetzel in Kanaan erspart. Wer einmal die Welt verlassen hat, und in die Himmelswelt wechselt und sei es nur in die Welt der Engel mit ihren Gesichten und Visionen, der hält gar nicht mehr so viel von der irdischen Welt. Das weißt du ja aus den Nahtoderlebnissen.

Genau. Du gehst aber scheinbar trotzdem davon aus, statt Mose hätte nun Josua auf Christi Geheiss die Israeliten in die Kriegsgemetzel nach Kanaan geführt?
Früher haben manche Christen in ihrer Vorstellung ja auch keinerlei Unterschied zwischen Jesus und Josua gemacht. :?
Bloß bin ich gespannt, wie Du das unserem absoluten Friedefürsten, der wie die Liebe selbst zu sein scheint, dann erklären willst? Denn dem, der im Himmel auf uns wartet, ist solch ein Befehl einfach nicht zuzutrauen und auch nicht würdig!
Niemals, never ever. Genau aus diesem Grund, weil der Gott im AT so "menschlich" ist, aber die irdische Welt mit der himmlischen nur noch in Grundzügen übereinstimmt, bin ich Mose/Jahwe gegenüber so kritisch!

Wo steht geschrieben, daß der Sohn Gottes ewig Geduld hat ? Ich weiß davon nichts. Von der Allversöhnung kann ich auch nichts lesen. Du mußt zugeben, Eleazar , daß wir Bibelleser eine klarere Vorstellung von der Wahrheit haben, weil wir an das von Gott inspirierte Wort Gottes glauben.
Und wenn der Jesus der Bibel von einem Gericht spricht, daß dem Gericht zur Zeit Noahs und zur Zeit Sodoms gleichkommt, dann ist das vielleicht ein anderer Jesus , als der aus manchen Nahtoderlebnissen offenbart wird ?

Ja, das stimmt. Zum Glück muss ich sagen. Denn manches, was Jesus angeblich im NT wiedergibt, gibt es nicht bei den NTEs. Weil dies in der Bibel eben - auch sonst meiner Meinung nach - nicht die Wahrheit ist, sondern leider immer noch menschlicher Glaube an Gott aus dem alten Judentum.

Du schwebst mit deinem Jesus , den du aus deinen persönlichen Erlebnissen und den Nahtoderlebnissen kennengelernt hast irgendwo in den Wolken.
Gott ist nicht nur lieb , sondern auch hart und gerecht. Und der Sohn Gottes akzeptiert das und unterwirft sich der Gerechtigkeit Gottes. Das müßen wir auch tun, wenn wir Heil und Segen von ihm erfahren wollen.

Ich fürchte diesbezüglich ebenso, viele Gläubige werden im Himmel erkennen müssen, dass von ihrem einstigen Glauben an "Gott" nicht mehr viel übrig bleibt.

Ritchie hat Christus beschrieben als männliche Gestalt aus Licht, bei der die Helligkeit eine unbeschreibliche Intensität hatte. Seine Stimme, die wie als Gedanke kam, hatte eine enorme Authorität. Und weiterhin: "Aber dies war nicht der Jesus aus meinen Sonntags-Schulbüchern. Jener Jesus war nett, freundlich, verständnisvoll. Diese Person war pure Kraft, älter als die Zeit und dennoch moderner als irgendjemand, dem ich jemals begegnet war." *
Christus ist also tatsächlich ein richtig souveräner Herrscher, dem jeder aber aus Liebe auf's Wort gehorcht. Wer Ihn nicht liebt, ist dort wohl nicht mehr, sondern woanders. Vielleicht auf der Erde?
Christus hat jedenfalls immer noch für jeden sehr viel Barmherzigkeit und Mitgefühl. Man muss sich vor Ihm nicht fürchten, doch Ehrfurcht bekommt man bei seinem Anblick sowieso. Viele "Andersgläubige" werden sich in Freude und Demut sofort zu Ihm kehren.

In Mt 24,30-31 wird beschrieben , daß der Menschensohn mit Macht und Herrlichkeit kommt , um die Gläubigen und Auserwählten einzusammeln. Da ist noch eine Frist, dann wird die Tür der Arche geschlossen.
Bis dahin mußt du bereit sein Eleazar.

Darauf warten die Christen vergeblich, behaupte ich. Da kommt kein kriegerisch-göttlicher "Menschensohn" zu uns auf Erden wie in der Offenbarung angekündigt.
Denn ich habe es ja selbst erlebt, Christus zeigt sich bei seiner "Wiederkunft" immer nur Einzelnen auf Erden und nicht für alle sichtbar am Himmel. Auf solch ein großes "Spektakel" zum puren Eindruck machen, konnte der Sohn immer schon verzichten.
So wie da als Er vom Teufel in der Wüste verführt wurde oder von den Jüngern aus Feuer regnen lassen sollte (Lk 9, 54) oder auf Befehl andere Wunder tun.
Mit viel Glück zeigt Er sich auf Erden kurz als "feinstofflicher Mensch", als mächtige Lichtgestalt, oder auch nur "virtuell" in voller Kraft im Heil oder Heiligen Geist.

Das sich Geistwesen an einem Ort gesammelt werden, der sich Höllle nennt, sagt der Herr Jesus in der Bibel. Mt 25,41.46 Menschen werden da auch landen, weil sie machtgierig und habgierig waren und weil sie anderen nicht geholfen haben usw.
Deswegen sollen die Menschen in die Bibel schauen , um die Wahrheit über den Herrn Jesus Christus zu erfahren. Die Nahtoderlebnisse könne dazu anregen, daß ist vielleicht der einzige Nutzen, aber manchmal weichen die Erlebnisse doch ganz schön von der Wahrheit ab.

Man findet den Jesus der NTEs auch im NT! Bloß muss man es eben respektieren, dass man in Jesus Christus niemals Jahwe zu Gesicht bekommt.

Wo hast du das her ? Dem Satan wird nichts geopfert. Er hat dagegen die Kreuzigung gefördert. Er war Schuld , daß die Menschenmenge rief: "Kreuzige ihn.." Mt 27,22
Menschen werden vom Satan beherrscht und der Herr Jesus bittet für sie um Vergebung. Lk 23,34

Innerhalb meines leicht "gnostisch"-christlichen Glaubens ist es unmöglich, dass sich Christus seinem eigenen Vater geopfert hat, wozu? Sie sind doch beide unsterblich und wie eins? Weshalb sollte sich Gott quasi mit sich selbst versöhnen? :?:

Das ist die Liebe, die er [Gottes Sohn] für die Menschheit hat. Er wurde auch nicht geopfert, sondern er hat sein Leben freiwillug gegeben, da hast du recht. Joh 10,18
Was machst du nun mit dieser Liebe, Eleazar ?

Ich bin mir der Liebe Gottes zwar sehr bewusst, aber gerade deswegen weiß ich oftmals nicht, wie ich es Christus-Ungläubigen/Atheisten/Agnostikern erklären soll, wieso so viele scheinbar Unschuldige bei uns auf Erden schrecklich leiden müssen.

Die Hoffnung aber auf ein wunderbares Weiterleben nach dem Tod, so wie es uns die NTEs verkünden, hilft dabei, dass sich Menschen vermehrt wieder für Gott öffnen. Warum wären sonst gerade so viele NTEs plötzlich im Umlauf? Gott WILL vielleicht gerade, dass die Menschen endlich wieder auf Ihn schauen, und nicht nur auf ihr kleinbrötlerisches, scheinbar heiles, aber doch ständig unsicheres Leben.
Vielleicht deshalb auch die Corona-Krise? Für eine stärkere Rückbesinnung auf Gott?

Herzliche Grüße
Eleazar


* "Rückkehr von morgen" George Ritchie, S. 47-48
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » So 22. Mär 2020, 13:23

Eleazar
Genau. Du gehst aber scheinbar trotzdem davon aus, statt Mose hätte nun Josua auf Christi Geheiss die Israeliten in die Kriegsgemetzel nach Kanaan geführt?
Früher haben manche Christen in ihrer Vorstellung ja auch keinerlei Unterschied zwischen Jesus und Josua gemacht. :?

Ja , so steht es geschrieben. Josua hat die Führung über das Volk Israel von Mose übernommen. Er war der Heerführer und der Vertraute des Mose und kämpfte gegen Amalek, der sich dem Volk Israel in den Weg gestellt hat. 2 Mo 17,10-11, 2 Mo 33,11,
In den letzten Kapiteln des 5 Buches bekommt Josua ganz offiziell von Mose den Auftrag das Volk Israel in das gelobte Land zu führen. 5 Mo 31,14-23

Der Name Josua hat die gleiche Bedeutung, wie der Name Jesus, obwohl seine Aufgabe zunächst ganz anders erscheint.
Das gelobte Land , in das der Herr Jesus seine Jünger führen will, ist diese Stätte im Hause seines Vaters, die er den Jüngern bereiten will.Joh 14,2-3
Der Herr Jesus haßt Krieg und Kriegsgeschrei. Er sagt, wer das Schwert in die Hand nimmt, wird durch das Schwert umkommen. Mt 26,52
Sollten kriegerische Handlungen geschehen, rät er ihnen zur Flucht. Mt 10,23 Hätten das manche Christen beherzigt, wären sie am Leben geblieben.

Damals hat sich Gott auf eine kriegerische Art und Weise offenbart. Und der Herr Jesus , den ich in dem Engel Jahwes vermute, hat im Auftrag Jahwes, die Aufgabe übernommen , um vor dem Volk Israel her , die sündigen Völker im Lande Kanaan zu vernichten. 2 Mo 23,20
Damals hatten die Israeliten mehr als nur ein Nahtoderlebnis gehabt. Sie schauten den Gott Israels auf dem Berge Sinai. 2 Mo 24

In der Apostelgeschichte erinnert der Stephanus noch einmal an die ganze Geschichte Israels, bevor er dann den Himmel offen sah und den Herrn Jesus zur Rechten Gottes sitzen. Apg 7,45...
Josua hat das Volk leiblich zur Ruhe gebracht und sie durften indem Lande Kanaan leben. Im Hebräerbrief wird dann noch von einer anderen Ruhe gesprochen.
Die Hebräer sollten ihre Herzen nicht verhärten und an den Sieg und die Ruhe denken, die Gott denjenigen gewährt, die an den Herrn Jesus glauben. Hebr 4,8
Wer das tut , der findet Ruhe für seine Seele, denn er weiß, daß es keine andere Wahrheit gibt, als die, welche uns im NT verkündigt wird. Mt 11,29

Altes und neues Testament sind untrennbar miteinander verbunden. Der Jesus des NT ist aus dem AT hervorgegangen, auch wenn er sich anders offenbart. Daran gibt es für mich nichts zu zweifeln.

Es hat doch auch keinen Zweck , sich durch Nahtoderlebnisse so eine Art Wunschjesus zurechtzumachen, der nur die halbe Wahrheit ist.
Ein wenig ist unser Herr Jesus eben auch aus dem Josua hervorgegangen.

Liebe Grüße Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » So 22. Mär 2020, 20:25

Zippo hat geschrieben:Der Name Josua hat die gleiche Bedeutung, wie der Name Jesus, obwohl seine Aufgabe zunächst ganz anders erscheint.
Das gelobte Land , in das der Herr Jesus seine Jünger führen will, ist diese Stätte im Hause seines Vaters, die er den Jüngern bereiten will.Joh 14,2-3
Der Herr Jesus haßt Krieg und Kriegsgeschrei. Er sagt, wer das Schwert in die Hand nimmt, wird durch das Schwert umkommen. Mt 26,52
Sollten kriegerische Handlungen geschehen, rät er ihnen zur Flucht. Mt 10,23 Hätten das manche Christen beherzigt, wären sie am Leben geblieben.


Eben Thomas, so benimmt sich ein "Friedefürst", und zwar nicht nur auf Erden, sondern auch im Himmel! Warum um Gottes Willen sollten wir also zuvor gewaltsam Land auf Erden einnehmen, wenn uns unser Herr "Wohnungen" im Himmel bereitet? Diese gibt es auch, das haben die NTEs bestätigt. Ganz unterschiedlicher Art, aber immer herrlich anzuschaun. So etwas gibt es bei uns gar nicht.

Ein Aufruf hingegen zu Krieg und Plünderung wäre bei einem Herrn, der uns gebietet, wir sollen uns keine Schätze auf Erden ansammeln, nichts als absurd.
Sonst hätte der in Wahrheit mächtigste Mensch, der je auf Erden gelebt hat, doch leicht wie Josua agieren können? Hat Jesus aber nicht. Er hat eben nichts mit Josua gemeinsam, denn Gottes Menschensohn wollte, dass es auf Erden so friedlich wird wie im Himmel und nicht, dass es so endet:

Damals hat sich Gott auf eine kriegerische Art und Weise offenbart. Und der Herr Jesus , den ich in dem Engel Jahwes vermute, hat im Auftrag Jahwes, die Aufgabe übernommen , um vor dem Volk Israel her , die sündigen Völker im Lande Kanaan zu vernichten. 2 Mo 23,20

:?: Also Du hast von unserem Herrn Christus Vorstellungen, dass mir wirklich oft ganz anders wird. :?

Damals hatten die Israeliten mehr als nur ein Nahtoderlebnis gehabt. Sie schauten den Gott Israels auf dem Berge Sinai. 2 Mo 24

Die NTEs beschreiben Christus/Gott aber als gleißend helles Licht, das alles eher mit Glück und Wohlbefinden durchzieht und nicht, dass Gott etwa aus einem verzehrenden, höchst gefährlichen Feuer bestünde? Klar, die Netzhaut eines normalen menschlichen Auges würde den Anblick Gottes im Himmel nicht aushalten, sie würde sofort zerstört. Auch das haben viele NTEs bestätigt.
Gott/Christus ist aber kein Wesen, vor dem man Angst haben muss, sondern man vertraut Ihm sofort blind, wie auch dem Sohn. Solch eine immense überwältigende Liebe wie im Himmel hat angeblich noch nie ein Mensch/NTE zuvor verspürt.

Altes und neues Testament sind untrennbar miteinander verbunden. Der Jesus des NT ist aus dem AT hervorgegangen, auch wenn er sich anders offenbart. Daran gibt es für mich nichts zu zweifeln.

Es hat doch auch keinen Zweck , sich durch Nahtoderlebnisse so eine Art Wunschjesus zurechtzumachen, der nur die halbe Wahrheit ist.
Ein wenig ist unser Herr Jesus eben auch aus dem Josua hervorgegangen.


Es hat aber auch keinen Zweck sich auf einen grausamen, hass- und racherfüllten Höchsten Gott zu versteifen, den es wahrscheinlich gar nicht gibt? Tausende von NTE-Erlebnissen können doch nicht irren! Und vielfach auch das NT nicht.

Da kann man sich als Gläubiger auch noch so dagegen sperren, letzten Endes zählt kein menschliches Buch, sondern die Wahrheit im Himmel.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Mo 23. Mär 2020, 12:56

Zippo:
Altes und neues Testament sind untrennbar miteinander verbunden. Der Jesus des NT ist aus dem AT hervorgegangen, auch wenn er sich anders offenbart. Daran gibt es für mich nichts zu zweifeln.

Es hat doch auch keinen Zweck , sich durch Nahtoderlebnisse so eine Art Wunschjesus zurechtzumachen, der nur die halbe Wahrheit ist.
Ein wenig ist unser Herr Jesus eben auch aus dem Josua hervorgegangen.

Eleazar:
Es hat aber auch keinen Zweck sich auf einen grausamen, hass- und racherfüllten Höchsten Gott zu versteifen, den es wahrscheinlich gar nicht gibt? Tausende von NTE-Erlebnissen können doch nicht irren! Und vielfach auch das NT nicht.

Da kann man sich als Gläubiger auch noch so dagegen sperren, letzten Endes zählt kein menschliches Buch, sondern die Wahrheit im Himmel.

Herzliche Grüße
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Meiner Einschätzung nach irren manche Nahtoderlebnisse auch nicht. Aber was machen diejenigen, nachdem sie so etwas erlebt haben ?
Wahrscheinlich schlagen sie die Bibel auf, um diesen Jesus besser kennenzulernen. Denn in der Bibel wird vom reden und handeln des Gottessohnes berichtet.

Hat es dann Zweck, einige Kapitel wegzulassen, wo dieser Jesus von einem Gott und Vater berichtet , der Gericht üben will ? Das Gericht ist ja die Rache Gottes, die Menschen nach ihrem Tode mal erleben werden, wenn sie gesündigt haben. Und , wenn sie nicht auf die Gnade vertrauen, die der Herr Jesus uns Menschen anbietet, weil er die Strafe für unsere Sünden am Kreuz getragen hat.

Und natürlich geht es auch um Nachfolge und ein geheiligtes Leben und das ist in dieser Welt , die vom Fürsten der Welt, also Satan, regiert wird , alles andere als leicht.
Da kommt man doch sehr schnell wieder runter , von den schönen Bibelversen und den Nahtoderlebnissen. Satan macht Nachfolge alles andere als kuschelig. Das ist so meine Erfahrung und das kann man auch in der Kirchengeschichte so nachkesen.

Nichts gegen Erlebnisse, die einen Menschen merken lassen, daß es sich lohnt , sich nach diesen Dingen auszustrecken, die da gezeigt werden. Aber dann muß ja mal ein Anfang gemacht werden , ein Fundament gelegt und Nachfolge will ja auch gelebt sein.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 23. Mär 2020, 21:29

Zippo hat geschrieben:Meiner Einschätzung nach irren manche Nahtoderlebnisse auch nicht. Aber was machen diejenigen, nachdem sie so etwas erlebt haben ?
Wahrscheinlich schlagen sie die Bibel auf, um diesen Jesus besser kennenzulernen. Denn in der Bibel wird vom reden und handeln des Gottessohnes berichtet.


Hi Thomas,
wäre schön, wenn das so wäre, ist aber nicht. Manche NTEs erkennen Jesus Christus in ihrer Nahtodeserfahrung, viele aber auch nicht. Warum? Weil eben dieser so liebevoll erlebte Gott in der anderen Welt dem Gott des AT überhaupt nicht gleich ist. Aber nachdem Jesus offiziell als Jahwes Sohn gilt, wird Er anschließend natürlich genauso im Glauben fallen gelassen. Das ist ja das Übel!

Nichts gegen Erlebnisse, die einen Menschen merken lassen, daß es sich lohnt , sich nach diesen Dingen auszustrecken, die da gezeigt werden. Aber dann muß ja mal ein Anfang gemacht werden , ein Fundament gelegt und Nachfolge will ja auch gelebt sein.

Aber was passiert dann? Die NTEs wenden sich oft nach ihrem einschneidenden Erlebnis dem Buddhismus zu oder den Engeln, Meditation und der Esoterik, weil sie einen leidenden Christus am Kreuz mit ihrer NTE gar nicht mehr in Zusammenhang bringen können. Viele wenden sich daraufhin auch von der Kirche ab, weil sie sich von ihr belogen fühlen; sie suchen dann lieber selbst Kontakt zu Gott. Verständlich.

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 23. Mär 2020, 22:05

Lazar, du schreibst:
Lazar hat geschrieben:Aber was passiert dann? Die NTEs wenden sich oft nach ihrem einschneidenden Erlebnis dem Buddhismus zu oder den Engeln, Meditation und der Esoterik, weil sie einen leidenden Christus am Kreuz mit ihrer NTE gar nicht mehr in Zusammenhang bringen können. Viele wenden sich daraufhin auch von der Kirche ab, weil sie sich von ihr belogen fühlen; sie suchen dann lieber selbst Kontakt zu Gott. Verständlich.


Das finde ich gerade völlig falsch. Das sind alles Erlebnisreligionen.
Aber diese Erlebnisse des Jenseits sind gar nicht verlässlich. Besser deshalb, man bleibt bodenständig, anstatt in jenseitigen Phären zu schweben. Bodenständig im Vertrauen auf Christus und seiner Nachfolge. Erlebnisse, übersinnliche Erkenntnisse, sind kein gangbarer Weg. Die Irrwege der Esoterik sind vielfältig.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 24. Mär 2020, 10:19

onThePath hat geschrieben:Lazar, du schreibst:
Lazar hat geschrieben:Aber was passiert dann? Die NTEs wenden sich oft nach ihrem einschneidenden Erlebnis dem Buddhismus zu oder den Engeln, Meditation und der Esoterik, weil sie einen leidenden Christus am Kreuz mit ihrer NTE gar nicht mehr in Zusammenhang bringen können. Viele wenden sich daraufhin auch von der Kirche ab, weil sie sich von ihr belogen fühlen; sie suchen dann lieber selbst Kontakt zu Gott. Verständlich.


Das finde ich gerade völlig falsch. Das sind alles Erlebnisreligionen.
Aber diese Erlebnisse des Jenseits sind gar nicht verlässlich. Besser deshalb, man bleibt bodenständig, anstatt in jenseitigen Phären zu schweben. Bodenständig im Vertrauen auf Christus und seiner Nachfolge. Erlebnisse, übersinnliche Erkenntnisse, sind kein gangbarer Weg. Die Irrwege der Esoterik sind vielfältig.

Lg, otp


Wenn Jesus nicht wirklich gelebt und auferstanden wäre, und die Apostel nicht den Auferstandenen erlebt hätten, gäbe es kein Christentum. Gerade weil das wahre Christentum Erlebnisreligion war und ist, konnte es seinen Siegeszug in der antiken Welt antreten.
Heute will niemand mehr etwas vom Christentum wissen, da die Christen nichts mehr erleben und erkennen und es deshalb unter dem Bodenpersonal nichts Zuverlässiges gibt. Im Gegenteil eine Unzahl von Sekten und Meinungen. Die Irrwege des Christentums sind vielfältig, da ohne Erlebnis und Erkenntnis, alles auf Sand gebaut ist ...

LG,

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"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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