Nahtod

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2020, 11:03

Jes, du kennst meinen Standpunkt.

Wir Menschen leben in einer Illusion, nämlich weil wir nicht am Leben der ewigen Welt Gottes teilnehmen. Sie ist uns verborgen. Die Mystik und Esoterik möchte das ändern und die verborgene Welt Gottes erlebbar machen.

Dazu ist es nötig, das Gefüge von Hirn und Geist zu manipulieren. Das nennt man Esoterik und Okkultismus.

Jesus hat keinerlei Lehren hinterlassen, dass der Mensch sich darin üben soll, sein Geist-Hirn-Gefüge zu manipulieren, um Gott zu erleben.

Was kann man dabei denn erreichen, außer einigen übernatürlichen Erlebnissen und salbungsvollem psychologischen Ausrichtungen mit Gott im Mittelpunkt ?

Von dir ist die Antwort: "Wir tun was, ihr Christen gar nichts".

Mich beeindruckt auch der Satguru nicht, der salbungsvoll spricht und "nebenbei" massenhaft Geld scheffelt. Mich beeindrucken die Lichtarbeiter nicht, die angetrieben und motiviert werden durch angebliche Engel. Auch Rudolf Steiner nicht oder Lorber.

Nahtoderlebnisse sind mir keine Aufforderung zu Astralreisen. Die von Esoterikern blindlings gesucht werden, obwohl selbst die Esoterik mitunter warnt, dass die astralen Welten gefährlich sind wie Kriegsgebiete.

Ich mache mir keine Illusionen mehr, was man angeblich erreichen kann, wenn man in Die Welt ozeanischer Bewusstseinszustände eindringt.

Ohne deine Hoffnung auf vielleicht Millionen von Erdenleben würdest du sofort merken, wie weit du vom vollkommenen Menschen entfernt bist. Es bleibt unerreichbar und ein illusionäres Ziel.

Wieviel mangelhaftes, illusionäres Denken der Mensch produziert, merkt man gerade wieder an der Corona Kriese. Da werden selbst Fakten ignoriert und verleumdet. Kein Wunder, dass religiöse Gedanken oft so spekulativ sind. Und Esoteriker benehmen sich wie Verschwörungstheoretiker, felsenfest von ihrer eigenen persönlichen Welt überzeugt.
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Di 24. Mär 2020, 11:09

Lazar hat geschrieben:
wäre schön, wenn das so wäre, ist aber nicht. Manche NTEs erkennen Jesus Christus in ihrer Nahtodeserfahrung, viele aber auch nicht. Warum? Weil eben dieser so liebevoll erlebte Gott in der anderen Welt dem Gott des AT überhaupt nicht gleich ist. Aber nachdem Jesus offiziell als Jahwes Sohn gilt, wird Er anschließend natürlich genauso im Glauben fallen gelassen. Das ist ja das Übel!

Was hat ein Nahtoderlebnis für einen Sinn, wenn sie nicht mal erkennen, um wen und um was es es da geht ? Irgendwann gehen sie dann zu einem Mann ihres Vertrauens und erzählen das, was sie erlebt haben. Da hast du ja vor einiger Zeit ein paar dieser aufgezeichneten Gespräche gebracht.
Manche fangen dann vielleicht auch direkt an, die Bibel von vorne bis hinten zu lesen. Und das ist eigentlich wenig ratsam. Es ist nicht falsch die ersten drei Kapitel der Bibel zu lesen.
Aber dann sollte man eigentlich Gott so kennenlernen, wie er sich seit etwa 2 Jahrtausenden in dieser Welt offenbart. Das ist ja auch die Person, die sich im guten Nahtoderlebnis liebevoll mahnend an den Menschen wendet.

Den Herrn Jesus fallen zu lassen,weil er Jahwes Sohn ist, wäre der größte Fehler. Es ist ja auch für uns gar nicht mehr wichtig, wie sich Jahwe den Menschen damals gezeigt hat. Für uns ist nur wichtig, auf das zu hören, was uns der Herr Jesus und die Apostel offenbart haben.
Da gibt es keine Ausreden, das können wir alle tun.

Lazar hat geschrieben:Aber was passiert dann? Die NTEs wenden sich oft nach ihrem einschneidenden Erlebnis dem Buddhismus zu oder den Engeln, Meditation und der Esoterik, weil sie einen leidenden Christus am Kreuz mit ihrer NTE gar nicht mehr in Zusammenhang bringen können. Viele wenden sich daraufhin auch von der Kirche ab, weil sie sich von ihr belogen fühlen; sie suchen dann lieber selbst Kontakt zu Gott. Verständlich.

Herzliche Grüße
Lazar

Gott kann nicht verhindern, wenn der Mensch auf sein werben nicht hört und sich anderen Lehren zuwendet. Das ist eben der Satan, der das gesäte Korn direkt wieder wegpickt, wie es im Gleichnis der vierfältigen Saat zu finden ist.Mt 13,4
Gott läßt den Menschen Freiheit. Aber , bevor sie das tun, haben sie schon einen Hinweis bekommen, was es mit der Kreuzigung auf sich hat. Gott verlangt ja nicht, daß ein Mensch etwas annimmt, was er nicht versteht.

Bei mir war das auch so. Ich hatte mir eine Ausstellung angesehen, wo die Stiftshütte der Israeliten zu sehen war und als ich mich fragte, warum heute keine Opfer mehr gebracht werden, da leuchtete das Bild des gekreuzigten Jesus vor mir auf. Dann habe ich im Beisein eines Bibelstudenten ein kleines erstes Gebet gesprochen. Mehr war da nicht, hat sich dann aber alles Schritt für Schritt weiterentwickelt. Der leidende Jesus war für mich am Anfang kein Problem.

Ich kann mir natürlich vorstellen, daß der leidende Jesus am Kreuz für manche Menschen schwer mit einem Gott der Liebe in Einklang zu bringen. ist.
Der Herr Jesus hat es verstanden und im Gehorsam zu seinem Gott und Vater dieses Werk vollbracht. Phil 2,8. Warum hat er es vestanden ?
Natürlich ist es recht brutal,was er da am Kreuz erlebt hat. Da hat er mal die ganze Grausamkeit der von Satan infizierten Menschen kennengelernt. Was für eine Ungerechtigkeit, solch einen Menschen auf diese Weise zu bestrafen. So denken aber eher teuflische Menschen, wie der Herr Jesus sagt: Mt 16,23 Sogar der Petrus gehörte dazu.
Aber der Sohn Gottes hat es eingesehen, daß es so kommen mußte. Lk 24,26

Der Herr Jesus gilt ja als Mitschöpfer bzw.Schöpfungsmittler. Durch sein Wort und seinen Willen ist die Schöpfung entstanden Kol 1,15-17. Da war es wohl gerecht in den Augen seines Vaters, daß der Sohn Gottes sich auch bis zum äußersten um seine Schöpfung bemüht. Daß Satan ihm das nicht leicht machen würde, das war unserem Gott und Vater schon vorher klar, sonst hätte er das Evangelium nicht schon vor ewigen Zeiten in den Sinn der Propheten gelegt und in die Geschichten des AT integriert.1 Petr 1,9

Die Gerechtigkeit, die durch das Evangelium offenbart ist einfach und für jeden zu verstehen. Da leidet jemand die Strafe , die mich treffen sollte. Und das ewige Leben , daß der Mensch veloren hat, wird einigen Menschen nach dem Tode wiedergegeben. 1 Petr 1,4

Es lohnt sich eben doch, sich dem Herrn Jesus zuzuwenden und ihm nachzufolgen und die buddhistischen Lehren links liegen zu lassen.

Liebe Grüsse Vorname editiert
Zuletzt geändert von firebird am Di 24. Mär 2020, 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2020, 11:50

Hallo, Zippo

Schon der Islam will von Jesus Tod nichts wissen.

Es ist die totale Erniedrigung Gottes, so verachtet und verspottet am Kreuz zu leiden. Das passt nicht in die Köpfe vieler Menschen. Es erscheint als völlig sinnlos, als undenkbar.

Jesus erleidet scheinbar die absolute Niederlage. Unfassbar für Viele deshalb, dass die Apostel gerade den Kreuzestod als Sieg Gottes gegen Sünde und die Herrschaft Satans verkünden.

Deshalb die Gegenlehre: Der Mensch ist göttlich und kann vollkommen werden wie Gott. Jesus Tod am Kreuz ? Sinnlos, bedeutungslos. Innerhalb unzählbarer Reinkarnationen kann man ja genauso werden wie Jesus. Jesus ist also noch nicht mal einmalig,


Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 24. Mär 2020, 12:07

onThePath hat geschrieben:Jes, du kennst meinen Standpunkt.
Ja, aber vielleicht solltest Du Dich mal, in Bewegung versetzen, anstatt auf der Stelle zu treten, und viele andere auch.
Wir Menschen leben in einer Illusion, nämlich weil wir nicht am Leben der ewigen Welt Gottes teilnehmen. Sie ist uns verborgen. Die Mystik und Esoterik möchte das ändern und die verborgene Welt Gottes erlebbar machen.
Ja, und ist das etwas Schlechtes die Wahrheit kennenlernen wollen? Was hält uns davon ab? - Doch nur fleischliche Bequemlichkeit!
Jesus sagt selbst, dass wir die Wahrheit erkennen und leben, also Esoteriker und Okkultisten werden sollen.
Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer wollen die Gläubigen damals, wie heute davon abhalten.
Dazu ist es nötig, das Gefüge von Hirn und Geist zu manipulieren. Das nennt man Esoterik und Okkultismus.
Manipuliert sind wir. Und wenn wir uns ändern, was die Bibel Heiligung nennt, kommen wir aus der Manipulation immer mehr heraus und da wird auch unser Gehirn verändert, weil wir anders denken und wahrnehmen!
Jesus hat keinerlei Lehren hinterlassen, dass der Mensch sich darin üben soll, sein Geist-Hirn-Gefüge zu manipulieren, um Gott zu erleben.
Doch, doch. Eine Menge!

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2020, 12:16

Du merkst sicher selber, jes
dass du keine wirklich passenden Antworten geben kannst.

Es bleibt allein die Frage nach Sein oder Schein. Diese Frage muss sich sowohl der Christ als auch der Esoteriker stellen.

Der Christ, der erlöst sein möchte ohne mitzutun.
Der Esoteriker, der sich eine riesige jenseitige virtuelle Welt erfindet.
Ich kenne sie alle, Die Welt der Theosophie, der Rosenkreuzer, Rudolf Steiner und Lorber. Sehr interessant. Aber auch nicht viel mehr als Fantasieromane. Auch Perry Rhodan ist interessant, der Herr der Ringe und Harry Potter. Computerspiele mag ich allerdings gar nicht.

Die grosse Herausforderung all dieser virtuellen Welten ist, sich nicht verwirren zu lassen von all den Mischungen der Wahrheit mit Illusionen, mit den vielfältigen Fehlinformationen.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 24. Mär 2020, 12:34

onThePath hat geschrieben:Du merkst sicher selber, jes
dass du keine wirklich passenden Antworten geben kannst.


Ich habe hier nichts anderes getan als passende Antworten zu geben. Aber das alles verhallt, wenn man gar nicht an der Wahrheit interessiert ist, sondern nur an der Bestätigung der eigenen Sicht.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2020, 12:38

Alles Blabla, oder was ?
Nur das was man selber für wahr hält ist kein kleinkariertes Gerede ?

Fest steht, dass du mich bisher nie beeindrucken konntest mit deinen Wahrheiten. Und das nicht etwa deshalb, weil ich absolut keine Ahnung habe, was ich rede.

Für mich zählt nur Jesus, der Erniedrigte, der Gekreuzigte. Der Welt eine Torheit und dem Esoteriker ein bedauernswerter tragischer Vollendeter mit einemTod ohne Sinn. Dessen Lehren für sich auch wenig Sinn machen und durch die der Gurus und Buddhas ergänzt werden muss. Was ja zeigt, man braucht Jesus gar nicht, das Yoga des Patanjali erklärt mehr und Buddha zeigt diesen Weg praktisch gelebt viel besser. Jesus kam eh nur zu den ahnungslosen Juden, die sowieso nichts verstanden.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon firebird » Di 24. Mär 2020, 19:15

Grüezi mitenand,

hier 2 Hinweise:

1. Wenn ihr Zeilen eines anderen Users zitiert, so soll immer der Verfasser dieser Zeilen erwähnt werden.
----> also Firebird hat geschrieben

(Die fehlnden Angaben habe ich ergänzt)

2. Hier im Forum erwähnen wir nicht unsere echten Vor- und Nachnamen.

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Vielen Dank für euer Verständnis

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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Mi 25. Mär 2020, 11:58

onThePath hat geschrieben:Hallo, Zippo

Schon der Islam will von Jesus Tod nichts wissen.

Es ist die totale Erniedrigung Gottes, so verachtet und verspottet am Kreuz zu leiden. Das passt nicht in die Köpfe vieler Menschen. Es erscheint als völlig sinnlos, als undenkbar.

Jesus erleidet scheinbar die absolute Niederlage. Unfassbar für Viele deshalb, dass die Apostel gerade den Kreuzestod als Sieg Gottes gegen Sünde und die Herrschaft Satans verkünden.


Ich habe auch gehört, daß der Islam von dem Tod eines Gottessohnes in der Weise, wie es die Apostel verkündigen, nichts wissen wollen. Das wäre mal ein eigenes Thema. Aber die Moslems glauben an den Propheten Jesus und wer will, kann darüber mit ihnen ins Gespräch kommen. Das weiss ich von einem Christen, der sich in ganz besonderer Weise um die muslimischen Mitbürger in unserer Stadt kümmert.

In den Nahtoderlebnissen tauchen Menschen, in eine wahrscheinlich von Engeln erzeugte , virzuelle Welt ein. Es ist licht und hell und die Person, die mit ihnen spricht, ist beeindruckend und liebevoll. Das ist gefällig und wenn auch manchmal auf ein paar wunde Punkte im Leben angesprochen wird, entspricht der gesamte Eindruck immer noch dem, was Menschen sich unter der Bezeichnung "Gott" vorstellen.
Zurück in der irdischen Realität, bemühen sie sich das alles zu verarbeiten, was sie da erlebt haben. Wenn es gut geht , beschäftigen sie sich mit der biblischen Botschaft und dann kommen natürlich ein paar Stolpersteine.
Das AT zeigt einen harten Umgang mit den sündig gewordenen Menschen. Da geht es nicht immer liebevoll zu.

Und im NT muß man sich dann mit der harten Realität der Kreuzigung Jesu beschäftigen und da kommen auch viele Fragen auf.
Eine Frage ist ja auch, ob es gerecht ist, was da passiert ? Die Jünger von Emmaus jammerten und fanden es nicht gerecht, daß dieser wort- und tatgewaltige Prophet so jämmerlich enden mußte Lk 24. Der Herr Jesus erklärt es ihnen und schließt ihnen die Worte der Propheten auf.

Welche Gerechtigkeit verbirgt sich dahinter ?

Aus dem AT waren die Menschen gewohnt, daß Gleiches mit Gleichem vergolten wird , Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben. 2 Mo 21,24-25, 3 Mo 24,20, 5 Mo 19,21
Diese Gerechtigkeit erscheint uns auf den ersten Blick gerechter zu sein, als das was der Herr Jesus so anbietet.

Wenn aber ein Mensch von Satan versucht wird, ist es nicht immer leicht der Sünde zu widerstehen. Der Herr Jesus Christus weiss, wie schwer es ist, den Versuchungen Satans standzuhalten. Er will dem Menschen helfen, der nicht immer nur aus eigener Schuld falsch handelt.
Vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb er die Liebe aufbringt, um für einen sündigen Menschen die Strafe auf sich zu nehmen.
Und wenn er beispielsweise die Sünde eines Menschen vergeben soll , der einen Menschen ans Kreuz genagelt hat, dann muß er eben nach alttestamentarischer Gerechtigkeit gekreuzigt werden.
Kreuzigungen waren ja damals nicht selten.

Ein relativ braver Mensch bringt oft nicht das Verständnis für solch eine Strafe auf, wie der Herr Jesus sie erlitten hat, aber der Hauptmann am Kreuz , der nach der Kreuzigungszeremonie zu der Erkenntnis kommt, daß es sich bei dem Gekreuzigten um Gottes Sohn gehandelt hat, der wird vielleicht begreifen. Mt 27,54

Gottes Gerechtigkeitssinn und nicht nur seine Liebe bzw. die Liebe seines Sohnes sind verantwortlich dafür , daß es solch eine Kreuzigung geben mußte. Das kommt , glaube ich , in den Nahtoderfahrungen nicht so zum Ausdruck.
otp
Deshalb die Gegenlehre: Der Mensch ist göttlich und kann vollkommen werden wie Gott. Jesus Tod am Kreuz ? Sinnlos, bedeutungslos. Innerhalb unzählbarer Reinkarnationen kann man ja genauso werden wie Jesus. Jesus ist also noch nicht mal einmalig,

Lg, otp

Es gibt Menschen, denen ist die Gnade zu billig, obwohl sie ja zunächst einmal nur ein Fundament für die Nachfolge ist, also den weiteren Häusebau 1 Kor 3,10. Die wollen selbst an sich arbeiten und bessere Menschen werden. Das ist bestimmt nicht verkehrt , bietet aber auch den Nährboden für verschiedenste Sekten. Die Scientology Church ist ja z. Bsp. eine ,die den Menschen verspricht, in einem Mehrstufenplan immer weiter aufzusteigen. Eine ganz gefährliche Irrlehre.

Es gibt aber auch den Aufschrei nach mehr solcher verständnisvollen Liebe und übernatürlichen Erfahrungen. Diesen Aufschrei kann wahrscheinlich nur Gott wirklich befrieden, an den sich ja auch jedermann und jedefrau zu jeder Zeit wenden kann.

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 25. Mär 2020, 15:26

Hallo, Zippo

Ja der Tod Jesu am Kreuz ist sinnlos für alle, die an die Notwendigkeit der Vollkommenheit des Menschen glauben.
Sie wissen schon, dass es lächerlich wäre, diese Vollkommenheit sich in einem einzigen Menschenleben zu erarbeiten.
Sie glauben deshalb an Reinkarnation.

Nahtoderlebnisse bestärken ihren Glauben, weil dabei oft der liebende Gott erlebt wird. Sie meditieren ja sowieso um den wunschlos glücklichen Zustand ozeanischen Bewusstseins zu erleben. Das passt für sie gut zusammen.

Es ist die alternative Erlösung. Und allein der ozeanische Glückszustand ist schon berauschend schön aber klar dabei, sodass man dann wunschlos glücklich ist.

So etwas erleben nur auf vergleichbare Art Menschen im Drogenrausch. Diesen erkennt man ja sowieso als trügerisch. Aber ob der ozeanische Bewusstseinszustand wirklich das ist, wofür man ihn in der Esoterik und indischen Spiritualität hält, ist eine weit schwierigere Frage.

lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 25. Mär 2020, 22:09

Zippo hat geschrieben:Was hat ein Nahtoderlebnis für einen Sinn, wenn sie nicht mal erkennen, um wen und um was es es da geht ? Irgendwann gehen sie dann zu einem Mann ihres Vertrauens und erzählen das, was sie erlebt haben. Da hast du ja vor einiger Zeit ein paar dieser aufgezeichneten Gespräche gebracht.
Manche fangen dann vielleicht auch direkt an, die Bibel von vorne bis hinten zu lesen. Und das ist eigentlich wenig ratsam. Es ist nicht falsch die ersten drei Kapitel der Bibel zu lesen.
Aber dann sollte man eigentlich Gott so kennenlernen, wie er sich seit etwa 2 Jahrtausenden in dieser Welt offenbart.
Das ist ja auch die Person, die sich im guten Nahtoderlebnis liebevoll mahnend an den Menschen wendet.

Den Herrn Jesus fallen zu lassen,weil er Jahwes Sohn ist, wäre der größte Fehler. Es ist ja auch für uns gar nicht mehr wichtig, wie sich Jahwe den Menschen damals gezeigt hat.


Hi Zippo,
doch, das ist für neu nach Gott-Suchende und auch bereits Gott-Erkennende eben schon wichtig, wie sich Jahwe vormals gezeigt hat! Weil er in manch Christentum dem Sohn als ebenbürtig gilt. Lässt man also Jahwe im Geiste fallen, lässt man Jesus Christus gleich mit fallen. Genauso war es doch bei mir!
Deshalb muss man sich nach einer Begegnung mit Christus genauso für eine Linie/Weg entscheiden wie nach einer NTE:

Ist der Menschensohn Jesus letztendlich wie Jahwe - oder ist Gott wie Jesus Christus? Denn Jahwe stimmt mit Jesus Christus ja nicht überein? Zumindest der Kirche wurde nach einer NTE oft der Rücken gekehrt, Gottes Sohn zum Glück nicht unbedingt.

Was soll dies andernfalls auch für eine Religionsbasis sein, wenn man im AT bloß die ersten drei Kapitel lesen darf? Weil sonst ein NTE fast nichts mit seinem eigenen Erlebnis damit in Einklang bringen kann?
Viele NTE sprachen schließlich auch darüber, dass sie zu der Zeit alles Wissen von Gott über unsere Welten/das Universum hatten. Scheint mit dem AT nicht besonders korreliert zu haben, sonst hätten sie es erwähnt.

Ein anderer Punkt ist es, die „Heiligen“ oder "Engel", die die NTEs dort sehr oft umgaben, sind so strahlend hell und so weit über den Menschen, dass es die Frage bleibt, ob wir überhaupt jemals heilig werden. Dass jedenfalls bloß die Juden oder Christen das heilige "Volk Gottes" wären, davon war bei NTEs noch nie die Rede. :?:
Auf diese Wahrheit muss man sich einmal, fürchte ich, einstellen.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 25. Mär 2020, 22:35

onThePath hat geschrieben:Ja der Tod Jesu am Kreuz ist sinnlos für alle, die an die Notwendigkeit der Vollkommenheit des Menschen glauben.
Sie wissen schon, dass es lächerlich wäre, diese Vollkommenheit sich in einem einzigen Menschenleben zu erarbeiten.
Sie glauben deshalb an Reinkarnation.


Hi oTP!
Der Glaube an die Reinkarnation gehörte aber jahrhundertelang zum früheren christlichen Glauben dazu! Erst die Römer haben ihn ziemlich spät einfach innerhalb der katholischen Kirche eliminiert, ebenso die Allversöhnung. However...

Heute habe ich zufällig von einer Frau/NTE gelesen, während der ihr gesagt wurde, sie müsse wieder zurück auf Erden, denn dies sei ihre "letzte Reinkarnation" und sie hätte vorher noch eine Aufgabe zu erfüllen. Auch andere NTE berichteten von möglichen Reinkarnationen, so ganz zu verwerfen sind sie wohl nicht.

Ich glaube aber nicht daran, dass man sich darin etwa selbst erlösen könnte.
Man ist dabei immer auf die hohe Hilfe des "Himmels" angewiesen.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 25. Mär 2020, 23:47

Der Glaube an die Reinkarnation gehörte aber jahrhundertelang zum früheren christlichen Glauben dazu! Erst die Römer haben ihn ziemlich spät einfach innerhalb der katholischen Kirche eliminiert, ebenso die Allversöhnung.

Hallo, Lazer, du sagst das, aber wo gibt es verlässliche Dokumente dazu, die das zuverlässig bezeugen würden ? Oder wird darüber nur spekuliert ? Davon gehe ich aus bisher.

lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Do 26. Mär 2020, 11:34

Hallo zusammen,

ozp:
Nahtoderlebnisse bestärken ihren Glauben, weil dabei oft der liebende Gott erlebt wird. Sie meditieren ja sowieso um den wunschlos glücklichen Zustand ozeanischen Bewusstseins zu erleben. Das passt für sie gut zusammen.

Der liebende Gott ist wichtig, vor allem wenn man durch irgendwelche Lebensumstände dem Tode sehr nahe gekommen ist.
Aber der gerechte Gott ist eben auch wichtig. Gott beurteilt den Menschen und überlegt auch , ob er ihn für ein Leben in der neuen Schöpfung haben will oder nicht. Pred 12,13, Mt 5,21, Mt 12,18-21
In den NTEs wird schon mal über einige Dinge gesprochen, die Gott nicht gefallen haben.

Wie sieht nun die Gerechtigkeit Gottes wirklich aus ? Wie will Gott beurteilen, wie will er ihnen vergeben ? Darüber gibt das NT die beste Information. Alles andere ist Augenwischerei.

Der Herr Jesus Christus hat seinen Nachfolgern keine schönen , ozeanischen Glückszustände versprochen. Er hat zwar gesagt, daß man Ruhe für seine Seele finden kann , wenn man sein Joch aufnimmt und von ihm lernt. Mt 11,29
Aber mit ozeanischen Glücksgefühlen hat das nichts zu tun. Da ist man bei dem Herrn Jesus an der falschen Adresse angelangt.
Da ist vielmehr von Verfolgung die Rede und daß man daß man die Nachfolger Jesu wenig gut behandelt. Mt 10,16-22 Wer aber ausharrt bis zum Ende, der wird errettet werden.
Je mehr sich ein Nachfolger Jesu in der Nachfolge bemüht hat, desto mehr Probleme waren da. Da muß man sich ja nur mal durchlesen, was der Apostel Paulus so alles erlitten hat. 2 Kor 11-12. Satan wurde aus dem Himmel verbannt und hat es seither der Menschheit und insbesondere der Christenheit nicht leicht gemacht.

Eleazar
Suchende und auch bereits Gott-Erkennende eben schon wichtig, wie sich Jahwe vormals gezeigt hat! Weil er in manch Christentum dem Sohn als ebenbürtig gilt. Lässt man also Jahwe im Geiste fallen, lässt man Jesus Christus gleich mit fallen. Genauso war es doch bei mir!
Deshalb muss man sich nach einer Begegnung mit Christus genauso für eine Linie/Weg entscheiden wie nach einer NTE:

Ist der Menschensohn Jesus letztendlich wie Jahwe - oder ist Gott wie Jesus Christus? Denn Jahwe stimmt mit Jesus Christus ja nicht überein? Zumindest der Kirche wurde nach einer NTE oft der Rücken gekehrt, Gottes Sohn zum Glück nicht unbedingt.

Für die Christenheit ist es nicht so wichtig, wie sich Gott damals offenbart hat. Ich kenne gute Christen, die haben das AT kaum gelesen, lesen aber dafür regelmäßig im NT und beherzigen das.

Jahwe ist aus meiner Sicht mit Gott dem Vater gleichzusetzen. Der Sohn Gottes mit dem Engel Jahwes, der das Volk Israel aus Ägypten geführt hat.
Wer sich an dem Jahwe Gott stört und deswegen den Sohn Gottes Jesus Christus fallen läßt handelt unvernünftig.
Was geht es uns an, wie Gott mit den Menschen damals umgegangen ist ? Da wird uns eigentlich nur sehr deutlich, daß Gott nicht nur der Liebende ist.
Gott ist eben auch ein strafender Gott, der nachdem er lange Zeit Geduld hatte, sein Gericht hält. Das ist im NT auch nicht anders. Wir müßen als Menschen damit rechnen, daß Gott uns bestrafen muß. Das ist die Aussage des alten und des neuen Testaments.
Der Herr Jesus ist nun bereit, einigen Menschen , die sich mit der Bitte um Gnade an Gott wenden, ihre Sünde zu verzeihen. Aber das kann er auch nur, weil er selbst die Strafe für unsere Sünden am Kreuz erlebt hat.

Gott kann ja nicht dem Einen für seinen Ehebruch eine Strafe auferlegen und dem Anderen nicht. Obwohl dieser viel Reue gezeigt hat und Vergebung sucht.
Menschen können das vielleicht, aber Gott kann es nicht.

Da bietet Gott dem Menschen ein Zeichen der Versöhnung mit dem lebendigen Gott und Vergebung der Schuld , wenn jemand sich dankbar an den Herrn Jesus wendet. Natürlich soll das leben dann anders verlaufen und jeder wahrhaftige Nachfolger Jesu soll auch tun, was ihm aufgetragen wird. Lk 2,34, Jes 7,14, Lk 17,10

Eleazar:
Was soll dies andernfalls auch für eine Religionsbasis sein, wenn man im AT bloß die ersten drei Kapitel lesen darf? Weil sonst ein NTE fast nichts mit seinem eigenen Erlebnis damit in Einklang bringen kann?
Viele NTE sprachen schließlich auch darüber, dass sie zu der Zeit alles Wissen von Gott über unsere Welten/das Universum hatten. Scheint mit dem AT nicht besonders korreliert zu haben, sonst hätten sie es erwähnt.

Ich habe nicht gesagt, daß du nur drei Kapitel lesen darfst. Aber was willst du dich mit dem Rest beschäftigen , wenn er dir Mühe macht ? Das Nt ist eben so viel wichtiger.
In den ersten drei Kapiteln wird der Gott der Bibel als Schöpfer ausgewiesen und wir lesen vom Entstehen und vom Fall der Menschheit. Das ist wichtig zu wissen, wenn wir begreifen wollen, warum uns Gott heute nicht mehr so nahe ist,wie damals im Paradiese. Gott hat uns erlaubt unser eigener Gott zu sein und daß wir mit unserem Gewissen selbst entscheiden sollen, was gut und was böse ist.
Leider wurden die ersten Menschen von Satan in diese Situation gebracht. Und sie werden bis zum heutigen Tag von ihm versucht und verführt. Ein Grund mehr für unseren Schöpfer , milde mit uns umzugehen, wenn wir auf ihn hören.

Es ist naiv, diesen Nahtoderlebnissen mehr zu glauben, als der Botschaft der Bibel, Eleazar. Deren Kenntnisse sind irgendwelche Erlebnisse und bloße Behauptungen und manche NTEs zeigen auch nur einen Bruchteil der ganzen Wahrheit. Meistens den liebevoleren Teil der Wahrheit, denn es geht ja um todkranke Menschen, die etwas Liebe und Ermunterung brauchen.
Aber bisher hat noch niemand den liebenden und gerechten Gott in der Hölle erlebt. Nur der Herr Jesus hat uns mitgeteilt, daß dieser Ort sehr schrecklich ist.Mt 5,29 Da geht es wahrscheinlich noch schrecklicher zu, wie bei der Sintflut oder sonst einem Gericht im AT.

Eleazar
Ein anderer Punkt ist es, die „Heiligen“ oder "Engel", die die NTEs dort sehr oft umgaben, sind so strahlend hell und so weit über den Menschen, dass es die Frage bleibt, ob wir überhaupt jemals heilig werden. Dass jedenfalls bloß die Juden oder Christen das heilige "Volk Gottes" wären, davon war bei NTEs noch nie die Rede. :?:
Auf diese Wahrheit muss man sich einmal, fürchte ich, einstellen.

In der Himmelswelt gibt es viele gefallene und sehr mächtige und gewaltige Engel. Du könntest, wie Johannes in der Offenbarung kaum unterscheiden , ob es sich vielleicht schon um Gott handelt. Die sind strahlendhell aber bösartig und versuchen dich auf einen falschen Weg zu locken.

Heilig werden wir, indem wir tun , was Gott sagt. Die Juden taten, was Gott gesagt hat,der sich ihnen mit dem Namen Jahwe vorgestellt hat und die Christen tun, was Gott uns durch den Herrn Jesus Christus und die Apostel mitgeteilt hat.
Das erste Werk, daß wir tun sollen, ist , daß wir an den Herrn Jesus Christus und sein Werk glauben. Joh 6,28-29
Dann sollen wir sein Joch aufnehmen und tun , was er uns sagt. Dann werden wir in den Augen Gottes heilig genannt.
Da werden auch manche Christen scheitern, unter den Juden gibt es auch viele Menschen , die gescheitert sind.

Gott wird alle Menschen, deren Leben ihm gefallen hat, zu sich holen in die neue Schöpfung, da kommt es natürlich nicht nur auf den Glauben an.

Liebe Grüsse Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 26. Mär 2020, 11:48

onThePath hat geschrieben:
Der Glaube an die Reinkarnation gehörte aber jahrhundertelang zum früheren christlichen Glauben dazu! Erst die Römer haben ihn ziemlich spät einfach innerhalb der katholischen Kirche eliminiert, ebenso die Allversöhnung.

Hallo, Lazer, du sagst das, aber wo gibt es verlässliche Dokumente dazu, die das zuverlässig bezeugen würden ? Oder wird darüber nur spekuliert ? Davon gehe ich aus bisher.

lg, oTp


Jedenfalls ist verlässlich dokumentiert, dass die Gegner der Reinkarnation innerhalb der Kirchen von Anfang an bis heute nur Geschwurbel vorbrachten, die Reinkarnation dagegen klar, stimmig und überzeugend ist.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 26. Mär 2020, 11:52

onThePath hat geschrieben:
Der Glaube an die Reinkarnation gehörte aber jahrhundertelang zum früheren christlichen Glauben dazu! Erst die Römer haben ihn ziemlich spät einfach innerhalb der katholischen Kirche eliminiert, ebenso die Allversöhnung.

Hallo, Lazer, du sagst das, aber wo gibt es verlässliche Dokumente dazu, die das zuverlässig bezeugen würden ? Oder wird darüber nur spekuliert ? Davon gehe ich aus bisher.

lg, oTp


Nachtrag:
Die klugen "Nachweise" der Wiedergeburt in der Lehre Jesu im Internet stammen doch haufenweise von Anhängern indischer Spiritualität und von der Esoterik. Da darf man den Wahrheitsgehalt ruhig stark anzweifeln, da es sich um Eigenreklame handelt. Es ist oft noch nicht mal eine schlechte Absicht dahinter. Man glaubt nur eben gerne was man glauben möchte. Nur werden dadurch Suchende manipuliert.

Kennt man ja auch vom Gebiet der Gesundheitsfragen, das eigentlich klarer ist, als das Gebiet der Religiosität. Aber schon im Gebiet der Gesundheitsfragen kursieren jede Menge falsche Vorstellungen. Da gibt es viele Fehlinformationen, Manipulationen um Geld zu scheffeln.

Wir Christen warnen mit Jesus zusammen vor verführerischen Lehren Satans, der ja sogar laut einiger Esoteriker gar nicht existiert. Aber die menschliche Irrtumsfähigkeit ist schon ohne Zutun Satans schlimm genug.


Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 26. Mär 2020, 14:03

onThePath hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Der Glaube an die Reinkarnation gehörte aber jahrhundertelang zum früheren christlichen Glauben dazu! Erst die Römer haben ihn ziemlich spät einfach innerhalb der katholischen Kirche eliminiert, ebenso die Allversöhnung.

Hallo, Lazer, du sagst das, aber wo gibt es verlässliche Dokumente dazu, die das zuverlässig bezeugen würden ? Oder wird darüber nur spekuliert ? Davon gehe ich aus bisher.

lg, oTp


Nachtrag:
Die klugen "Nachweise" der Wiedergeburt in der Lehre Jesu im Internet stammen doch haufenweise von Anhängern indischer Spiritualität und von der Esoterik.


Eben nicht. Sondern auch von objektiven Wissenschaftlern, denen es egal ist, ob es Reinkarnation gibt oder nicht. Ja, und eben auch von christlichen Theologen.
Also bitte nicht Verdrängen nur weil es einem nicht passt!

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 26. Mär 2020, 16:14

Jes, das ist doch nur Schaumschlägerei, deine Behauptung.
Die Wissenschaft wird gar nichts behaupten, weil sie keinerlei Beweise hat. Und christliche Theologen ? Abenteuerlich, was man alles behaupten kann wenn man Theologe ist.

Ich muss nichts verdrängen, sondern kann Behauptungen zuordnen. Und deine gerade hat keine soliden Grundlagen. Jedenfalls habe ich mich schon mal mit diesen Behauptungen ausgiebig beschäftigt. Da müsste es schon Neues und mehr geben.

Also nicht Beweise vortäuschen, sondern vorlegen.
Übrigens gibt es meiner Meinung nach eher Beweise für Besessenheit und Spuk, aber seltsamerweise hältst du an deiner Meinung fest, die gibt es gar nicht. Da habe ich die ganze Faktenlage gründlich erforscht.

Was willst du zugunsten der Reinkarnation anführen. Sai Baba ? Hypnoserückführungen ?

Wir können ja durchaus miteinander fachsimpeln.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 26. Mär 2020, 17:17

onThePath hat geschrieben:Jes, das ist doch nur Schaumschlägerei, deine Behauptung.
Die Wissenschaft wird gar nichts behaupten, weil sie keinerlei Beweise hat. Und christliche Theologen ? Abenteuerlich, was man alles behaupten kann wenn man Theologe ist.
Na ja, man kann nichts machen, wenn derjenige nicht will. Es wurde hier schon mehrfach ausgeführt, dass die Reinkarnation eine solide wissenschaftliche, philosophische, psychologische und theologische Grundlage hat. Besser kann es wohl nicht sein. Und wer die Reinkarnation immer noch ablehnt, den kann man nur bedauern.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 26. Mär 2020, 17:21

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Jes, das ist doch nur Schaumschlägerei, deine Behauptung.
Die Wissenschaft wird gar nichts behaupten, weil sie keinerlei Beweise hat. Und christliche Theologen ? Abenteuerlich, was man alles behaupten kann wenn man Theologe ist.
Na ja, man kann nichts machen, wenn derjenige nicht will. Es wurde hier schon mehrfach ausgeführt, dass die Reinkarnation eine solide wissenschaftliche, philosophische, psychologische und theologische Grundlage hat. Besser kann es wohl nicht sein. Und wer die Reinkarnation immer noch ablehnt, den kann man nur bedauern.

LG,
jes


Das zeigt nur, dass du behauptest ohne Fakten vorlegen zu können. Wirst du sowieso nicht können. Da ist es schon verständlich, dass du es erst gar nicht versuchst.

lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon kingschild » Do 26. Mär 2020, 18:47

Damit nicht plötzlich etwas zu einem Fakt wird, was kein Fakt ist sollte man sich zumindest überlegen, warum Gott seinem Volk folgendes Gebot mit auf dem Weg zu einem Leben im Segen mitgab:

5. Mose 18.10 Es soll keiner unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier,
11 oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt.

Somit sind alle Geister zu prüfen und ganz im speziellen solche Geister, die auch nur ganz wenig Freude an solchen Dingen immer und immer wieder bezeugen.

God bless
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Re: Nahtoderlebnisse

Beitragvon Gnu » Do 26. Mär 2020, 19:31

» So 8. Nov 2009, 12:52
sternenkind56 hat geschrieben:Ich habe mich darauf hin sehr viel mit Nahtoderfahrungen beschäftigt von Leuten welche für einige Minuten klinisch tot waren und reanimiert worden.

Wie definiert man „klinisch tot” :?:
► Es gibt ein natürliches Recht, sich anstecken zu lassen ◄
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » So 29. Mär 2020, 11:53

Müssten beim klinischen Tod eigentlich keine Hirnströme mehr messbar sein ?

Aber auf jeden Fall findet wohl bei Nahtod eine Erschütterung des Geist-Leib Gefüges statt. Wodurch sich der Geist vom Hirn loslösen kann, wie das beim Lebenden auch durch esoterische Übungen geschehen kann. Und wie es beim Tod endgültig geschieht.

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » So 29. Mär 2020, 12:48

onThePath hat geschrieben:Müssten beim klinischen Tod eigentlich keine Hirnströme mehr messbar sein ?


"Klinisch-tot" bedeutet, das EEG zeigt keine Hirnströme mehr. Der Mensch ist also für einen Moment wirklich tot. Und in diesem materiellen Todeszustand hat er die Erlebnisse, die er nach materialistischer Auffassung gar nicht haben dürfte.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » So 29. Mär 2020, 13:01

Wäre interessant, wenn ein Parapsychologe mal bei einem Schamanen, der "geistig" unterwegs war und wie schlafend da lag, die Gehirnströme gemessen hätte...

lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 30. Mär 2020, 21:51

Zippo hat geschrieben:Es ist naiv, diesen Nahtoderlebnissen mehr zu glauben, als der Botschaft der Bibel, Eleazar. Deren Kenntnisse sind irgendwelche Erlebnisse und bloße Behauptungen und manche NTEs zeigen auch nur einen Bruchteil der ganzen Wahrheit. Meistens den liebevoleren Teil der Wahrheit, denn es geht ja um todkranke Menschen, die etwas Liebe und Ermunterung brauchen.
Aber bisher hat noch niemand den liebenden und gerechten Gott in der Hölle erlebt.


Hi Zippo,
Wie auch immer...
Die Botschaft jedenfalls von Jesus Christus in der Bibel/NT ist dem Gott der NTEs total ähnlich und das AT nicht. Das allein genügt mir schon und ich glaube, an diesem Punkt können wir auch aufhören über Gott zu diskutieren, denn ich werde niemals Jahwe als Christus Vater anerkennen und bei Dir und anderen ist es genau andersrum.
Nachdem wir hier aber im Thread Nahtodeserfahrungen sind, müsstest Du Dich theoretisch der Mehrheit aller NT-Erfahrungen beugen, denn überaus Viele behaupten ja das Gleiche wie ich. Gott IST die Liebe, Frieden & Licht. Mit Jahwe jedenfalls haben sie danach Gott noch nicht verglichen - außer Du findest eine dementsprechende NTE, da wäre ich wirklich neugierig.

In der Himmelswelt gibt es viele gefallene und sehr mächtige und gewaltige Engel. Du könntest, wie Johannes in der Offenbarung kaum unterscheiden , ob es sich vielleicht schon um Gott handelt. Die sind strahlend hell aber bösartig und versuchen dich auf einen falschen Weg zu locken.

Woher willst Du eigentlich mit Sicherheit wissen, dass der "Johannes der Offenbarung" und offensichtliche AT- & Jesaja-Anhänger nicht genauso auf einen lichten Engel der Finsternis hereingefallen ist? Fakt ist doch, dass nur Gott und der Himmel weiß, was von Ihm ist und was nicht ... alles andere von uns bleibt Glaube.

Allerdings mit dem Unterschied NTEs haben ihren Glauben nicht aus einem Buch, sondern sie haben Gott, Jesus, die Engel und auch bereits Verstorbene selbst gesehen und Dinge beschrieben, die sie nicht wissen können und die in dieser Deutlichkeit und Übereinstimmung noch in keinem Buch stehen!

Ich finde diese Berichte jedenfalls großartig und sehr glaubwürdig! Warum sollten tausende echter voneinander unabhängiger Zeugnisse lügen? Warum sollten diese NTEs von tausenden von falschen Engeln getäuscht worden sein und ein paar Propheten nicht?

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Di 7. Apr 2020, 12:09

Lazar hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Es ist naiv, diesen Nahtoderlebnissen mehr zu glauben, als der Botschaft der Bibel, Eleazar. Deren Kenntnisse sind irgendwelche Erlebnisse und bloße Behauptungen und manche NTEs zeigen auch nur einen Bruchteil der ganzen Wahrheit. Meistens den liebevoleren Teil der Wahrheit, denn es geht ja um todkranke Menschen, die etwas Liebe und Ermunterung brauchen.
Aber bisher hat noch niemand den liebenden und gerechten Gott in der Hölle erlebt.


Hi Zippo,
Wie auch immer...
Die Botschaft jedenfalls von Jesus Christus in der Bibel/NT ist dem Gott der NTEs total ähnlich und das AT nicht. Das allein genügt mir schon und ich glaube, an diesem Punkt können wir auch aufhören über Gott zu diskutieren, denn ich werde niemals Jahwe als Christus Vater anerkennen und bei Dir und anderen ist es genau andersrum.
Nachdem wir hier aber im Thread Nahtodeserfahrungen sind, müsstest Du Dich theoretisch der Mehrheit aller NT-Erfahrungen beugen, denn überaus Viele behaupten ja das Gleiche wie ich. Gott IST die Liebe, Frieden & Licht. Mit Jahwe jedenfalls haben sie danach Gott noch nicht verglichen - außer Du findest eine dementsprechende NTE, da wäre ich wirklich neugierig.

Das sieht u nur so, weil du immer nur die Hälfte der Botschaft Jesu zur Kenntnis nehmen willst. Der Herr Jesus hat von der Liebe gesprochen, die mehr als alle Brand - und Schlachtopfer ist Mk 12,33.
Er hat vom Frieden gesprochen. Mk 5,90 Die Friedfertigen werden Gottes Kinder heißen , sagt er in Mt 5,9.
Das Licht wird im NT mit seiner Person gleichgesetzt. "Ich bin das Licht der Welt, .." Joh 8,12. Licht ist Wahrheit, die uns hilft den Weg zu finden. In geistiger Übertragung verstanden. Es ist die Botschaft, die dem Menschen zeigt, wie er in die Gemeinschaft Gottes zurückkehren kann. Es geht um Schuldvergebung und ewiges Leben.

Es geht aber auch um Strafe und Pein, für alle ,die Unrecht tun und sich der Botschaft Jesu widersetzen. Denn dann kann sie nichts mehr retten, vor dem Gericht Gottes und seinem Zorn, den er hat , wenn seine vom Satan verführten Menschen anderen Menschen Leid antun. Mt 10,28, Mt 25,46, Lk 16,24

Ich glaube, daß der Menschensohn Jesus, Sohn Jahwes ist, weil es eben so geschrieben steht. Ps 2,7

Psalm 2
Gottes Sieg und die Herrschaft seines Sohnes

1Warum toben die Völker
und murren die Nationen so vergeblich?
2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, / und die Herren halten Rat miteinander
wider Jahwe und seinen Gesalbten:
3 »Lasset uns zerreißen ihre Bande
und von uns werfen ihre Stricke!«
4 Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer,
und der Herr spottet ihrer.
5 Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn,
und mit seinem Grimm wird er sie schrecken:
6 »Ich aber habe meinen König eingesetzt
auf meinem heiligen Berg Zion.«
7 Kundtun will ich den Ratschluss Jahwes. Er hat zu mir gesagt:
»Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8 Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben
und der Welt Enden zum Eigentum.
9 Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen,
wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«
10 So seid nun verständig, ihr Könige,
und lasst euch warnen, ihr Richter auf Erden!
11 Dienet Jahwe mit Furcht
und freut euch mit Zittern.
12 Küsst den Sohn, dass er nicht zürne
und ihr umkommt auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald entbrennen. Wohl allen, die auf ihn trauen!

Und wenn du in Bezug auf die Wahrheit lieber auf die Mehrheit trauen willst, die solche Nahtoderlebnisse erlebt haben, dann bist du eigentlich noch mit der Wahrheitsfindung nicht viel weitergekommen.
Die Mehrheit der Menschen befindet sich ,nach Ansicht unseres Herrn Jesus nämlich auf dem breiten Weg , der in die Verdammnis führt. Mt 7,13

Eleazar

In der Himmelswelt gibt es viele gefallene und sehr mächtige und gewaltige Engel. Du könntest, wie Johannes in der Offenbarung kaum unterscheiden , ob es sich vielleicht schon um Gott handelt. Die sind strahlend hell aber bösartig und versuchen dich auf einen falschen Weg zu locken.

Woher willst Du eigentlich mit Sicherheit wissen, dass der "Johannes der Offenbarung" und offensichtliche AT- & Jesaja-Anhänger nicht genauso auf einen lichten Engel der Finsternis hereingefallen ist? Fakt ist doch, dass nur Gott und der Himmel weiß, was von Ihm ist und was nicht ... alles andere von uns bleibt Glaube.

Wenn du den Heiligen Geist hast, kannst du erkennen, das die Bücher der Bibel sich zu einem heiligen Kanon zusammenfügen. Du brauchst aber auch den Verstand nicht draußen lassen. Denn in der Offenbarung finden sich überall Bezüge zur Prophetie des AT. Die Aussage der Propheten und der Geschichte Israels des AT fügt sich in der Offenbarung zu einem Szenario, das geschehen wird, wenn der Herr Jesus mit Macht und Herrlichkeit in dieser Welt erscheint. Mt 24,30, Off,1,7

Eleazar
Allerdings mit dem Unterschied NTEs haben ihren Glauben nicht aus einem Buch, sondern sie haben Gott, Jesus, die Engel und auch bereits Verstorbene selbst gesehen und Dinge beschrieben, die sie nicht wissen können und die in dieser Deutlichkeit und Übereinstimmung noch in keinem Buch stehen!

Ich finde diese Berichte jedenfalls großartig und sehr glaubwürdig! Warum sollten tausende echter voneinander unabhängiger Zeugnisse lügen? Warum sollten diese NTEs von tausenden von falschen Engeln getäuscht worden sein und ein paar Propheten nicht?

Herzliche Grüße
Eleazar

Weil es viele Mächtige und Gewaltige im Himmel gibt und die haben alle Fähigkeiten, großartige Dinge zu zeigen. Da sind schon Viele reingefallen. Satan ist ein ganz arglistiger Täuscher. Viele , auch gute Menschen hat er reingelegt.
Da kriegt man auch so allerhand mit , wenn man viele Jahre gläubig ist und sich mit anderen Christen unterhält. Da sind so allerhand Sekten entstanden und die orientieren sich nicht an der Wahrheit. Anstoß dazu waren oft Visionen und dergleichen. Aber so viele Menschen sind betrogen worden,

Du kannst dir ja auch mal die Geschichte vom Kinderkreuzzug durchlesen. z. Bsp. in Wikipedia. Da sind 1000sende von Kindern unter der Leitung gewisser visionärer Kinder in ihr Verderben gegangen. Sie wollten ins gelobte Land , weil es zu dieser Zeit in Europa nicht gut ging. Ein Teil ist in den Alpen erfroren und am Mittelmeer haben Sklavenhändler über sie "erbarmt". Mit Sicherheit sind diese Kinder von Gott gewarnt worden, aber sie haben sich nicht warnen lassen.

Vielleicht gibt es deswegen gute und böse Pilze, die fast gleich aussehen. Wenn du nicht genau hinschaust, kannst du sterben. Das hat uns Gott zur Warnung gegeben.
Glaubhaft sind NTEs nur, wenn sie mit dem Zeugnis der Bibel übereinstimmen. Und sie sollen auch nur dazu anregen, über das eigene Leben mehr nachzudenken und sich mit der Bibel mehr zu beschäftigen. Da steht nämlich die ganze Wahrheit drin. Eph 6,11-12

Liebe Grüsse Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 13. Apr 2020, 17:34

Zippo hat geschrieben:Wenn du den Heiligen Geist hast, kannst du erkennen, das die Bücher der Bibel sich zu einem heiligen Kanon zusammenfügen.


Hi Zippo,
exakt zu diesem Schluss hat mich der Heilige Geist nicht geführt, sondern im Gegenteil, ich sehe ganz klar eine Trennung in der Bibel.
Das "echte Christentum" hatte sich damals in Wahrheit gar nicht sonderlich nach der Torah/Judentum gerichtet. Das sieht man zusätzlich an Christus "Kurzfassung" der Torah bei Matt. 22, 36-40. Ich meine, wie kann man eine dermaßen umfangreiche Schrift letztendlich nur noch auf zwei Sätze reduzieren:

Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: "Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? "Jesus aber antwortete ihm:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (5. Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


Mehr braucht es also nicht als die gegenseitige große Liebe. Das steht auch so im Hohelied der Liebe in 1. Kor. 13. Und wen wundert's, genau innerhalb solch einer Sphäre unbeschreiblicher Liebe trifft man bei den NTEs im Himmel Gott zusammen mit seinen hohen Wesen an!

Du brauchst aber auch den Verstand nicht draußen lassen. Denn in der Offenbarung finden sich überall Bezüge zur Prophetie des AT. Die Aussage der Propheten und der Geschichte Israels des AT fügt sich in der Offenbarung zu einem Szenario, das geschehen wird, wenn der Herr Jesus mit Macht und Herrlichkeit in dieser Welt erscheint. Mt 24,30, Off,1,7

Wie interpretierst Du eigentlich nachfolgendes "Prophetenwort"? Dieser Verfasser ist doch auch eindeutig auf einen falschen Geist hereingefallen?

"Wer da gefunden wird, wird erstochen, und wen man aufgreift, wird durchs Schwert fallen. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden." (Jesaja 13,16)


:shock: Da erkenne ich ehrlich gesagt sofort einen anderen wieder, nämlich den, der uns gerne zur absoluten Sünde verführt! :?
So erscheint auch der wahre Herr Christus den Menschen auf Erden natürlich nicht als blutrünstiger Krieger, sondern nur vielen Einzelnen in ihrem Leben - aber dabei in einer ungleich herausragenden königlichen, edlen und reinen Weise in Macht und Herrlichkeit. Es spürt oder sieht halt kein anderer - außer vielleicht wenn sich solch ein Mensch danach plötzlich sehr stark verändert oder davon erzählt.

Glaubhaft sind NTEs nur, wenn sie mit dem Zeugnis der Bibel übereinstimmen. Und sie sollen auch nur dazu anregen, über das eigene Leben mehr nachzudenken und sich mit der Bibel mehr zu beschäftigen. Da steht nämlich die ganze Wahrheit drin. Eph 6,11-12


Für mich ist es genau andersrum. Glaubhaft sind Teile der Bibel für mich nur noch, wenn sie mit dem Großteil der aussagekräftigen NTEs übereinstimmen. Hier werden wir uns sicherlich niemals einig werden.

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 13. Apr 2020, 17:48

Hallo beisammen,
aber nun wieder von der Theorie zur Praxis.

Die folgende Frau hat gleich mehrere NTEs gehabt, hat vermutlich auch die "Neue Erde" mit ihrer bereits von weitem sichtbaren wunderschönen funkelnden "Lichter-Stadt" mitten im Universum gesehen und war sogar kurz darin. Sie hat die Stadt als ihr wahres "Zuhause" bezeichnet, ähnlich wie bereits andere NTEs zuvor, und von herrlichster Bauweise, die es aber bei uns nicht gibt.

Sie hat auch erzählt, dass es selbst im Himmel noch sehr von ihrer Erdenschuld belastete Menschen gibt. Von diesen wurde sie aber nicht behelligt, wenn sie es nicht wollte, denn einer musste wieder von ihr weichen. Dieser wurde auch zu ihrem Schutz von zwei mächtigen Wesen/Wächtern flankiert und begleitet. Vermutlich hat er sich bei der NTE ihr genähert und wollte um ihr Erbarmen und Vergebung bitten wegen seiner damaligen großen Schuld an ihr. Aber sie konnte das (noch) nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=dAmDpenXOaA

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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Mo 13. Apr 2020, 21:00

Lazar hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Wenn du den Heiligen Geist hast, kannst du erkennen, das die Bücher der Bibel sich zu einem heiligen Kanon zusammenfügen.


Hi Zippo,
exakt zu diesem Schluss hat mich der Heilige Geist nicht geführt, sondern im Gegenteil, ich sehe ganz klar eine Trennung in der Bibel.
Das "echte Christentum" hatte sich damals in Wahrheit gar nicht sonderlich nach der Torah/Judentum gerichtet. Das sieht man zusätzlich an Christus "Kurzfassung" der Torah bei Matt. 22, 36-40. Ich meine, wie kann man eine dermaßen umfangreiche Schrift letztendlich nur noch auf zwei Sätze reduzieren:

Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: "Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? "Jesus aber antwortete ihm:
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt (5. Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


Mehr braucht es also nicht als die gegenseitige große Liebe. Das steht auch so im Hohelied der Liebe in 1. Kor. 13. Und wen wundert's, genau innerhalb solch einer Sphäre unbeschreiblicher Liebe trifft man bei den NTEs im Himmel Gott zusammen mit seinen hohen Wesen an!

Wie kommt du darauf, daß der Heilige Geist dich zu dieser Erkenntnis geführt hat, daß die Offenbarung des alten und des neuen Testaments getrennt voneinander betrachtet werden müßen ? Zunächst einmal stimmt ja das Zeugnis des alten mit dem Zeugnis des neuen Testaments überein. Es geht darum, Gott zu lieben und dann achtet man seine Gebote und es geht darum den Nächsten so gut zu behandeln, wie man sich selbst behandeln würde. Mt 5,19, Mt 19,17 , Mt 7,12

Es ist doch eine andere Sache, daß sich Thoraleser und wahrscheinlich alle Menschen nicht immer daran gehalten haben. Der Heilige Geist würde dir niemals eine Trennung zwischen alten und neuem Testament nahelegen. 1 Petr 1,12 2 Petr 1,21 Es ist vielmehr eine stufenweise Offenbarung.

Zippo:
Du brauchst aber auch den Verstand nicht draußen lassen. Denn in der Offenbarung finden sich überall Bezüge zur Prophetie des AT. Die Aussage der Propheten und der Geschichte Israels des AT fügt sich in der Offenbarung zu einem Szenario, das geschehen wird, wenn der Herr Jesus mit Macht und Herrlichkeit in dieser Welt erscheint. Mt 24,30, Off,1,7


Eleazar:
Wie interpretierst Du eigentlich nachfolgendes "Prophetenwort"? Dieser Verfasser ist doch auch eindeutig auf einen falschen Geist hereingefallen?

"Wer da gefunden wird, wird erstochen, und wen man aufgreift, wird durchs Schwert fallen. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden." (Jesaja 13,16)



:shock: Da erkenne ich ehrlich gesagt sofort einen anderen wieder, nämlich den, der uns gerne zur absoluten Sünde verführt! :?
So erscheint auch der wahre Herr Christus den Menschen auf Erden natürlich nicht als blutrünstiger Krieger, sondern nur vielen Einzelnen in ihrem Leben - aber dabei in einer ungleich herausragenden königlichen, edlen und reinen Weise in Macht und Herrlichkeit. Es spürt oder sieht halt kein anderer - außer vielleicht wenn sich solch ein Mensch danach plötzlich sehr stark verändert oder davon erzählt.

In Jes 13 geht es um ein Gerichtswort gegen Babel. Jes 13,1. Die Babylonier waren auch nicht zimperlich, wenn sie Völker erobert haben. Da wird ihnen nach dem Grundsatz des AT nur Gleiches mit Gleichem vergolten.

In den Nahtoderlebnissen erscheint der Herr Jesus nicht als Krieger. Es sind ja auch meistens ganz gute Menschen, denen er da begegnet.
Aber so braucht sich der Herr Jesus ja nicht immer zu offenbaren. Gott kann sich auch schon mal im Zorn offenbaren.Joh 3,36, Rö 1,18, Off 6,16
So, wie es für das Erscheinen des Herrn mit Macht und Herrlichkeit geplant ist. Da sollen alle gut vorbereitet sein.
Ansonsten werden einige Menschen zurückbleiben und nicht in die erträumte Herrlichkeit eingehen. Mt 24,40

Zippo:
Glaubhaft sind NTEs nur, wenn sie mit dem Zeugnis der Bibel übereinstimmen. Und sie sollen auch nur dazu anregen, über das eigene Leben mehr nachzudenken und sich mit der Bibel mehr zu beschäftigen. Da steht nämlich die ganze Wahrheit drin. Eph 6,11-12


Für mich ist es genau andersrum. Glaubhaft sind Teile der Bibel für mich nur noch, wenn sie mit dem Großteil der aussagekräftigen NTEs übereinstimmen. Hier werden wir uns sicherlich niemals einig werden.

Herzliche Grüße
Eleazar

Da werden wir uns nicht einig. NTEs sind eben, auch wenn sie von guten Engeln offenbart werden, ganz persönliche Erlebnisse von ganz bestimmten Menschen. Im Vergleich zur Offenbarung der Bibel ganz dürftige Aussagen. Es erweckt manchmal den Eindruck ,als ob im Himmel nur ein strahlendes Licht ist und alle Menschen dürfen nach dem Tode dahin. Aber so ist es doch nicht.
Der Herr Jesus sagt" Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich" Joh 14,6
Diese Wahrheit wird im NTE leider nicht gebracht.

Da könnte es doch sein , daß diese NTEs Betrug sind und nach dem Tode steht da nicht der Herr Jesus und holt die Menschen in ein wunderbares Licht und eine wunderbare Stätte, sondern er fragt sie, warum sie sich mit dem Zeugnis der Bibel nicht beschäftigt haben.

Die Bibel ist die Offenbarung Gottes an alle Menschen. Als der Herr Jesus sich nach der Auferstehung noch einmal mit seinen Jüngern auf einem Berg traf,da sagte er ihnen, daß sie alle Nationen zu Jüngern machen sollten. Sie sollten getauft werden und in alles eingewiesen werden, was der Herr ihnen geboten hatte. Mt 28,18

Das ist besser , wie alle NTEs.

Liebe Grüsse Zippo
Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Di 14. Apr 2020, 11:51

Lazar hat geschrieben:Hallo beisammen,
aber nun wieder von der Theorie zur Praxis.

Die folgende Frau hat gleich mehrere NTEs gehabt, hat vermutlich auch die "Neue Erde" mit ihrer bereits von weitem sichtbaren wunderschönen funkelnden "Lichter-Stadt" mitten im Universum gesehen und war sogar kurz darin. Sie hat die Stadt als ihr wahres "Zuhause" bezeichnet, ähnlich wie bereits andere NTEs zuvor, und von herrlichster Bauweise, die es aber bei uns nicht gibt.

Sie hat auch erzählt, dass es selbst im Himmel noch sehr von ihrer Erdenschuld belastete Menschen gibt. Von diesen wurde sie aber nicht behelligt, wenn sie es nicht wollte, denn einer musste wieder von ihr weichen. Dieser wurde auch zu ihrem Schutz von zwei mächtigen Wesen/Wächtern flankiert und begleitet. Vermutlich hat er sich bei der NTE ihr genähert und wollte um ihr Erbarmen und Vergebung bitten wegen seiner damaligen großen Schuld an ihr. Aber sie konnte das (noch) nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=dAmDpenXOaA

Herzliche Grüße
Eleazar

Die neue Erde war es wohl nicht, Eleazar. Diese Stadt hat mich eher an die Stadt Jerusalem erinnert, die am Schluß der Offenbarung beschrieben wird. Paulus spricht vom himmlischen Jerusalem und sagt, das ist unsere Mutter. Gal 4,26

Warum Mutter ?

Die Mutter hat uns geboren, uns das Leben gegeben. Ich sehe also in der himmlischen Stadt Jerusalem ein Bild für alle diejenigen, die das Recht bekommen werden, in der zukünftigen Welt zu leben. Der Hebräerbrief spricht von der Stadt des lebendigen Gottes, also die Bewohner Jerusalems dürfen dann bei Gott leben. Hebr 12,22

Im Gegensatz zu den Menschen, die zu Babylon gehören, die Stadt , die in der Bibel ein Symbol für religiöse Verblendung ist. Die Bewohner Babylons bauen ihren Turm in den Himmel, aber kommen niemals an.

Aus Babel sollte das Volk Israel nach 70 Jahren Gefangenschaft ausziehen, um Jerusalem wieder aufzubauen und den Tempel wieder herzurichten. Mit dem Kommen Jesu war ja für Israel auch eine Zeit gekommen, wo sie den Bund des Gesetzes, den Mose aufgerichtet hatte, verlassen sollten, um eine Stadt Jerusalem zu bauen ,die nicht aus Stein besteht und einen Tempel zu bauen, der aus lebendigen Bausteinen besteht. 1 Petr 1, 1 Petr 2,5

Mit Babylon sind manche Menschen reich geworden und trauern am Ende über ihren Untergang. Off 18

Die Stadt Jerusalem ist also ein Bild, das in der Bibel gebraucht wird, um das Ziel zu beschreiben, das diejenigen gläubigen Menschen beschreibt , die Gott zu einer Gemeinschaft mit ihm in den Himmel ruft.

Die Frage ist, wie kommt man in diese Stadt hinein ? Die NTEs schweigen sich darüber aus und geben nur kleine Hinweise. Sie dürfen ja gerechterweise auch nicht zu viel helfen.

Die Frau, die das NTE erzählt wirkt eigentlich recht lieb und hat in ihrem Leben schwere Zeiten gehabt und sie glaubt nun, wie viele andere, die ein Nahtoderlebnis hatten, daß sie nach dem Tode in diese Stadt kommen. Und man möchte ihr und anderen das auch glauben und auch gönnen.

Aber da wird noch ein Problem genannt. Da war etwas in ihrer Kindheit, das konnte sie noch nicht vergeben. Viele Menschen hat sie gesehen, da konnte sie befreit mit umgehen. Aber da war ein Kindesmißbrauch und obwohl die Engel ihr diesen Menschen bringen, lehnt sie eine Versöhnung ab.

Im Vaterunser steht aber, daß wir den Menschen vergeben sollen, die an uns schuldig geworden sind. Der Herr Jesus sagt sogar in der Bergpredigt, daß uns sonst der Vater imHimmel auch nicht vergibt. Mt 6,15
Dann kehrt sie zurück zur Erde , d. h. die Vision wird so beendet und wenn ich diese Frau sprechen könnte, würde ich ihr empfehlen, die Aussöhnung mit dieser Person zu suchen. Die Engel Gottes würden ihr dabei helfen. Sie hatten ja schon im NTE diese schuldig gewordene Person herbeigeschleppt.

Das ist ja ein ganz aktuelles Thema. Die katholische Kirche versucht , solche Delikte mit Geld zu lösen. Aber so geht das nicht. Es sollte vielmehr das Gespräch gesucht werden und nicht das Geld. Sonst verfehlen manche Menschen vielleicht noch den Eintritt ins Himmelreich.

Wie gesagt, das war eine liebe Frau. Ich denke, sie wird das irgendwann tun. Eine kleine Hilfe hat ihr das NTE gegeben, aber ohne die Bibel kann sie vielleicht gar nicht richtig etwas damit anfangen. Sie weiss ja dann gar nicht, was Gott von ihr will.
Da siehst du wieder die Überlegenheit der biblischen Offenbarung, Eleazar. Denn wenn die Frau das NTE nicht richtig deutet oder gedeutet bekommt oder nicht mit Gottes Hilfe überwindet, um die in der Kindheit erlebte Schuld zu vergeben, dann verfehlt sie möglicherweise das Ziel, also die Wohnstatt , in der sie so gerne leben will und dafür sogar ihr Kind vergessen hat, das sie gerade geboren hatte.

Liebe Grüsse Zippo
Zuletzt geändert von Zippo am Di 14. Apr 2020, 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 14. Apr 2020, 12:05

Grundsätzlich wissen wir allesamt nicht, was wirklich echte Erlebnisse im Jenseits sind. Wenn wir nicht mit einer "Täuschungsebene" rechnen, nicht damit rechnen, getäuscht werden zu können, dann bilden wir uns kein verlässliches Fundament.

Ein Beispiel. Ich habe kurz nachgeforscht, was mit der sogenannten Astralebene los sein soll. Und da hat man immerhin schon die Erfahrung gemacht, dass dort Täuschungen und Boshaftigkeit vorkommen. Selbst angeblich Verstorbene sollen nicht echt dort sein. Und strahlende Geister in Wirklichkeit böse Absichten haben. Aber: Was ich echt an diesen Erklärungen ? Wer von Astralebene und Astralreisen redet, akzeptiert ja nicht die christliche Sicht des Jenseits. Auch die Erklärungen können auf Täuschungen beruhen.

Auch der Christ muss aufpassen:
Auch allzu offensichtliche Kuschelerlebnisse mit Gott sind bedenklich.
Oder Höllenerlebnisse, die zu irdisch bildhaft Höllenqualen zeigen.


lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon Gnu » Di 14. Apr 2020, 12:41

onThePath hat geschrieben:Grundsätzlich wissen wir allesamt nicht, was wirklich echte Erlebnisse im Jenseits sind. Wenn wir nicht mit einer "Täuschungsebene" rechnen, nicht damit rechnen, getäuscht werden zu können, dann bilden wir uns kein verlässliches Fundament.

:applause: :applause: :applause:
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Do 16. Apr 2020, 11:14

onThePath hat geschrieben:Grundsätzlich wissen wir allesamt nicht, was wirklich echte Erlebnisse im Jenseits sind. Wenn wir nicht mit einer "Täuschungsebene" rechnen, nicht damit rechnen, getäuscht werden zu können, dann bilden wir uns kein verlässliches Fundament.

Ein Beispiel. Ich habe kurz nachgeforscht, was mit der sogenannten Astralebene los sein soll. Und da hat man immerhin schon die Erfahrung gemacht, dass dort Täuschungen und Boshaftigkeit vorkommen. Selbst angeblich Verstorbene sollen nicht echt dort sein. Und strahlende Geister in Wirklichkeit böse Absichten haben. Aber: Was ich echt an diesen Erklärungen ? Wer von Astralebene und Astralreisen redet, akzeptiert ja nicht die christliche Sicht des Jenseits. Auch die Erklärungen können auf Täuschungen beruhen.

Auch der Christ muss aufpassen:
Auch allzu offensichtliche Kuschelerlebnisse mit Gott sind bedenklich.
Oder Höllenerlebnisse, die zu irdisch bildhaft Höllenqualen zeigen.


lg, oTp

Es ist ein sumpfiges Gelände ,wenn man sich auf Aussagen von Menschen verlassen soll. Die Aussagen der Bibel sind zuverlässiger.
Die Bibel sagt, daß der Mensch ohne Geist nicht existieren kann. Jak 2,26 Der Geist bzw. die Seele, die aus dem Geist resultiert dürfen den Körper nicht verlassen, sonst stirbt der Mensch.
Also kann es keine wahren Astralreisen geben, sondern nur Visionen. NTEs sind auch nur Visionen, so wie es die Propheten des alten und neuen Testaments hatten.
Hesekiel hatte mal eine solche visionäre Reise vom Fluß Kebar in Babylon zum Tempel in Jerusalem. Hes 1,1 , Hes 8,1-3

Hesekiel macht seine Reise in Gesichten, also vor geistigem Auge, aber er bleibt dabei am Fluß Kebar.

Und so ist es auch bei den NTEs .

Johannes war auch nur auf der Insel Pathmos und hat dort seine Visionen z. Bsp. von der Stadt Jerusalem gesehen.

Und wenn es in der Bibel darum geht , daß Menschen mit Toten den Kontakt suchen, dann sind diese Toten auch nur Erscheinungen, die von Engeln herbeigeführt werden.
Saul hat z. Bsp. mal über die Totenbeschwörerin von En Dor Kontakt mit dem Propheten Samuel gesucht. 1 Sam 28 Die Frau sagt, daß sie einen Gott aus der Erde steigen sieht 1 Sam 28,11
Aber in Pred 12,7 steht, daß der Geist des Menschen nach dem Tode zu Gott zurückkehrt. Der wird nach seinem Tode in Sicherheit gebracht und befindet sich nicht in der Erde, wo der Mensch das Totenreich vermutet hat.

Also kann es sich bei der Vision des Samuel nur um ein Phantasiebild handeln , daß Gott oder ein Engel erzeugt hat.

Niemand kann Kontakt mit den Toten haben. Das sind visionäre Gestalten. Bei dieser Geschichte mit Samuel war es noch ein guter Geist, wenn man die Rede verfolgt, die Saul mit diesem Geist hat.
Aber in anderen Fällen ist es leider nur gefährlicher Geisterspuk.

Liebe Grüße Zippo
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 16. Apr 2020, 12:30

Biblisch kann man dies alles so erklären.
Natürlich macht die Bibel recht wenig Aussagen. Und schon wenn man an den Seelenschlaf denkt, muss man wieder anders interpretieren.

Zur Frage, ob bei spiritistischen Kontakten sich zumindest manchmal Verstorbene melden, gibt es ja von Esoterikern noch einiges an Erklärungen dazu. Wenn sie eine Astralebene annehmen, reden sie von Astralkörpern von Verstorbenen, von denen sich der Verstorbene losgelöst hat, die aber noch ein Eigenleben haben. Seltsam anmutende Vorstellung. Andererseits deuten Aussagen dieser Esoteriker darauf hin, als bewegten sich dort auch bösartige Lebende. Möglicherweise zusätzlich noch täuschende, bösartige Wesen (Dämonen?). Also wird ersichtlich, dass Esoteriker auch nicht wissen, wovon sie reden. Aber immerhin wissen welche unter ihnen, wie täuschend und gefährlich diese "Ebene" ist.

Die Rätsel der unsichtbaren Welt Gottes, unterteilt in Gottnähe und Gottferne, lassen sich nicht erkunden. Aber wozu auch, sie sind uns verborgen weil wir einen irdischen Leib haben und genau die Fähigkeiten, die wir hier haben sollen.

lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 16. Apr 2020, 16:00

onThePath hat geschrieben:Grundsätzlich wissen wir allesamt nicht, was wirklich echte Erlebnisse im Jenseits sind. Wenn wir nicht mit einer "Täuschungsebene" rechnen, nicht damit rechnen, getäuscht werden zu können, dann bilden wir uns kein verlässliches Fundament.


Man kann schon sehr zuverlässiges über das Jenseits haben. Dazu muss man allerdings auch einiges vom Menschen verstehen, denn der ist es ja, der die Erlebnisse hat.
Es ist alles auch eine Sache des Interesses. Wer kein Interesse hat, wird auch keine Sicherheit erlangen.
Die Nahtoderlebnisse sind jedenfalls zuverlässig und was ihnen widerspricht zu 98% falsch.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Do 16. Apr 2020, 16:06

Zippo hat geschrieben:Es ist ein sumpfiges Gelände ,wenn man sich auf Aussagen von Menschen verlassen soll. Die Aussagen der Bibel sind zuverlässiger.
Die Bibel sagt, daß der Mensch ohne Geist nicht existieren kann. Jak 2,26 Der Geist bzw. die Seele, die aus dem Geist resultiert dürfen den Körper nicht verlassen, sonst stirbt der Mensch.
Also kann es keine wahren Astralreisen geben, sondern nur Visionen. NTEs sind auch nur Visionen, so wie es die Propheten des alten und neuen Testaments hatten.

Das ist alles Unsinn was Du schreibst. Natürlich ist der Mensch im Nahtodzustand
nicht ohne Geist. Der Körper stirbst nur, wenn die "Silberschnurdie" reißt. Was also im Nahtod erlebt wird, ist Realität, und so wird sie auch erlebt.

Wer keine Erkenntnis hat, kann auch mit der Bibel nicht viel anfangen. Das zeigt sich ja immer wieder. Denn die Bibel besteht doch nur aus Anekdoten und Aphorismen. Es fehlt das geistige Band.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Do 16. Apr 2020, 16:55

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Grundsätzlich wissen wir allesamt nicht, was wirklich echte Erlebnisse im Jenseits sind. Wenn wir nicht mit einer "Täuschungsebene" rechnen, nicht damit rechnen, getäuscht werden zu können, dann bilden wir uns kein verlässliches Fundament.


Man kann schon sehr zuverlässiges über das Jenseits haben. Dazu muss man allerdings auch einiges vom Menschen verstehen, denn der ist es ja, der die Erlebnisse hat.
Es ist alles auch eine Sache des Interesses. Wer kein Interesse hat, wird auch keine Sicherheit erlangen.
Die Nahtoderlebnisse sind jedenfalls zuverlässig und was ihnen widerspricht zu 98% falsch.

LG,
jes


:applause:
Du ahnst schon, daß das für mich reines Geschwätz ist ..?
Man glaubt so lange, alles stimmt schon, bis man es meint zu wissen.
Dabei macht man einen denkerischen Blindflug, verlässt sich auf das was Steiner, Lorber, östliche Spiritualität behaupten. Und die, die es verkünden, bestätigen sich gegenseitig. Wie man den Menschen zu verstehen hat, das liefern sie noch dazu. Und nutzen den Belohnungsmodus, indem sie damit locken : Wenn du tausende Male inkarniert hast, wirst du alles selber erleben wie wir es dir jetzt erklären.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 20. Apr 2020, 20:26

Zippo hat geschrieben:Die Stadt Jerusalem ist also ein Bild, das in der Bibel gebraucht wird, um das Ziel zu beschreiben, das diejenigen gläubigen Menschen beschreibt , die Gott zu einer Gemeinschaft mit ihm in den Himmel ruft.

Die Frage ist, wie kommt man in diese Stadt hinein ? Die NTEs schweigen sich darüber aus und geben nur kleine Hinweise. Sie dürfen ja gerechterweise auch nicht zu viel helfen.

Die Frau, die das NTE erzählt wirkt eigentlich recht lieb
und hat in ihrem Leben schwere Zeiten gehabt und sie glaubt nun, wie viele andere, die ein Nahtoderlebnis hatten, daß sie nach dem Tode in diese Stadt kommen. Und man möchte ihr und anderen das auch glauben und auch gönnen.


Hi Zippo,
das ist das Stichwort: "Die Frau, die das NTE erzählt, wirkt eigentlich recht lieb"... Das ist mir prinzipiell auch schon aufgefallen, dass die meisten NTE-Berichtenden durchgehend recht normal und eher sympathisch wirken, das heißt, es drängt sich automatisch die Frage auf: Hat nur eine gewisse Art von Menschen NTEs?
Also Menschen mit einem ganz bestimmten Grund-Charakter, die deshalb vom Himmel und Gott eine für sie sehr wertvolle "Sondererfahrung" oder sogar "Sonderunterstützung" im Leben bekommen? Die vorab in Dinge Einblick haben dürfen, die andere Menschen vielleicht niemals mehr in ihrem Leben sehen werden? Oder die ganz deutlich auf ihre Aufgabe auf Erden hingewiesen werden, weil sie sie sonst einfach nicht erkennen würden? Ihr Lebensziel sonst verfehlen würden?

Wie kommt man dort also in die funkelnde Stadt hinein... ich behaupte, manche Menschen bereits bei ihrer NTE als auch nach dem Tod einfach so, weil sie dort bereits kurz vorher gelebt haben. Im Gegensatz zu anderen. Diese durften in ihrer NTE diese hell erleuchtete Stadt nur von weitem sehen oder hinter einem Tor. Sie wären dazu also noch nicht wieder so weit.

Nach meiner Theorie stammt ein Teil der Menschen/Seelen direkt aus dem Himmel und ein anderer Teil bereits aus "unteren Regionen" [ich glaube an eine Prä-Existenz der Seele/Geist vor unserer Inkarnation/menschlichen Geburt].
Ergo "Söhne des Lichts" und "Söhne der Finsternis" treffen hier sichtbar auf Erden aufeinander. Nicht erst beim "Jüngsten Gericht".

"Söhne" hauptsächlich deshalb, weil die brutalere Spezies auf Erden nun einmal die Männer sind (ca. 90% aller Tötungen/Kriege/Gewalt-Verbrechen geschehen durch Männer). Das heißt, gerade Männer sind für einen Wandel derzeit auf Erden nun sehr ausschlaggebend, da der Großteil von ihnen an der Macht und damit in der absoluten Führungsgewalt ist.

Jedenfalls wurde laut vielen NTE-Berichtenden ihre ehemalige gelebte Brutalität, Kampfbereitschaft oder auch ihre eigenen Machtgelüste von Christus ausgetrieben.

Da siehst du wieder die Überlegenheit der biblischen Offenbarung, Eleazar.


Ich sehe ganz klar leider nur eines, Zippo : eine absolute "Unterlegenheit".

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Nahtod

Beitragvon Zippo » Di 21. Apr 2020, 11:47

Lazar hat geschrieben:
Zippo hat geschrieben:Die Stadt Jerusalem ist also ein Bild, das in der Bibel gebraucht wird, um das Ziel zu beschreiben, das diejenigen gläubigen Menschen beschreibt , die Gott zu einer Gemeinschaft mit ihm in den Himmel ruft.

Die Frage ist, wie kommt man in diese Stadt hinein ? Die NTEs schweigen sich darüber aus und geben nur kleine Hinweise. Sie dürfen ja gerechterweise auch nicht zu viel helfen.

Die Frau, die das NTE erzählt wirkt eigentlich recht lieb
und hat in ihrem Leben schwere Zeiten gehabt und sie glaubt nun, wie viele andere, die ein Nahtoderlebnis hatten, daß sie nach dem Tode in diese Stadt kommen. Und man möchte ihr und anderen das auch glauben und auch gönnen.


Hi Zippo,
das ist das Stichwort: "Die Frau, die das NTE erzählt, wirkt eigentlich recht lieb"... Das ist mir prinzipiell auch schon aufgefallen, dass die meisten NTE-Berichtenden durchgehend recht normal und eher sympathisch wirken, das heißt, es drängt sich automatisch die Frage auf: Hat nur eine gewisse Art von Menschen NTEs?
Also Menschen mit einem ganz bestimmten Grund-Charakter, die deshalb vom Himmel und Gott eine für sie sehr wertvolle "Sondererfahrung" oder sogar "Sonderunterstützung" im Leben bekommen? Die vorab in Dinge Einblick haben dürfen, die andere Menschen vielleicht niemals mehr in ihrem Leben sehen werden? Oder die ganz deutlich auf ihre Aufgabe auf Erden hingewiesen werden, weil sie sie sonst einfach nicht erkennen würden? Ihr Lebensziel sonst verfehlen würden?

Ich würde diese Frage bejahen. Da gibt es liebe Menschen oder auch solche, an denen Gott Interesse hat und die bekommen einen besonderen Hinweis. Gott kennt die Herzen und weiss, bei wem es Sinn macht, noch einmal zu ermahnen und deswegen werden vielleicht auch böse Menschen schon mal mit einem Nahtoderlebnis konfrontiert.
Hiob 33, 14-22

Eleazar:
Wie kommt man dort also in die funkelnde Stadt hinein... ich behaupte, manche Menschen bereits bei ihrer NTE als auch nach dem Tod einfach so, weil sie dort bereits kurz vorher gelebt haben. Im Gegensatz zu anderen. Diese durften in ihrer NTE diese hell erleuchtete Stadt nur von weitem sehen oder hinter einem Tor. Sie wären dazu also noch nicht wieder so weit.

Wie kommst du auf diese Idee ? Meinst du nicht, daß du auch Beweise brauchst, für diese Gedanken ?
Ich dagegen kenne diese Stadt, weil sie am Schluß der Bibel genannt wird.
Da kommen nur die Knechte Gottes herein Off 22,3. Sie werden Gottes Volk genannt. Off 21,3. Die Hunde, die Zauberer, die Hurer, alle, die die Lüge lieben und tun, werden nicht in dieser Stadt sein.Off 22,15

Die Stadt ist eigentlich ein Symbol für alle Menschen, die Gott erwählt hat, damit sie bei ihm leben sollen.

Eleazar:
Nach meiner Theorie stammt ein Teil der Menschen/Seelen direkt aus dem Himmel und ein anderer Teil bereits aus "unteren Regionen" [ich glaube an eine Prä-Existenz der Seele/Geist vor unserer Inkarnation/menschlichen Geburt].
Ergo "Söhne des Lichts" und "Söhne der Finsternis" treffen hier sichtbar auf Erden aufeinander. Nicht erst beim "Jüngsten Gericht".

"Söhne" hauptsächlich deshalb, weil die brutalere Spezies auf Erden nun einmal die Männer sind (ca. 90% aller Tötungen/Kriege/Gewalt-Verbrechen geschehen durch Männer). Das heißt, gerade Männer sind für einen Wandel derzeit auf Erden nun sehr ausschlaggebend, da der Großteil von ihnen an der Macht und damit in der absoluten Führungsgewalt ist.

Jedenfalls wurde laut vielen NTE-Berichtenden ihre ehemalige gelebte Brutalität, Kampfbereitschaft oder auch ihre eigenen Machtgelüste von Christus ausgetrieben.

NACH DEINER THEORIE. Kannst du auch beweisen, daß sie stimmt, deine Theorie ?
Satan redet auch zu den Menschen und stellt ihnen verlockendes in Aussicht. Aber eigentlich ist alles nur Lüge und nach dem Tod ist es für diese bittere Erkenntnis zu spät.

Söhne der Finsternis und Söhne des Lichts soll es da gegeben haben ? Und die Söhne der Finsternis haben natürlich keine Chance ins Licht zu kommen ?
Das sagt die Bibel anders. Paulus war z. Bsp. erst ein Sohn der Finsternis, aber er hat sich von Gott rufen lassen. Apg 8,1, Apg 9
Gott ruft die Menschen aus der Finsternis heraus und stellt sie in das Licht seines lieben Sohnes. Apg 26,18
Wenn sie sich rufen lassen und dem Herrn Jesus nachfolgen, dann haben sogar böse Menschen eine Chance in die Stadt Jerusalem zu kommen.
Ich könnte mir vorstellen, daß ein Nahtoderlebnis den Anstoß für einen Wechsel geben könnte. Vielleicht kannst du mal ein gutes NTE heraussuchen, wo so etwas erfolgt ist.

Menschen treffen in dieser Welt ihre Entscheidungen. Die Söhne des Lichts möchten gut leben, so wie es Gott will und der Herr Jesus will ihnen auf diesem Wege helfen.
Die Söhne der Finsternis treffen schlechte Entscheidungen, sind habgierig und selbstsüchtig, gewaltbereit und machtlüstern. Sie folgen , ohne es zu merken dem Satan.
Und so trifft Gott auch seine Entscheidung. Die Söhne des Lichts will er haben, wenn sie seiner Stimme folgen und die Söhne der Finsternis wird er verwerfen, wenn sie nicht umkehren, von ihren bösen Wegen. Rö 2,1-10

Zippo:
Da siehst du wieder die Überlegenheit der biblischen Offenbarung, Eleazar.


Eleazar:
Ich sehe ganz klar leider nur eines, Zippo : eine absolute "Unterlegenheit".

Herzliche Grüße
Eleazar

Das werden wir nach dem Tode sehen. Für dich hoffe ich aber , daß du rechtzeitig aufwachst und die Bibel ernst nimmst. Es geht ja nicht um MEINE Überlegenheit. Es ist eben einfach Gottes Wort, daß am Ende recht behalten wird.

Liebe Grüsse Zippo
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