Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Di 15. Mär 2011, 17:07

Reginald 32 hat geschrieben:Oder die Vorentrückung. Die steht auch so wörtlich nirgernds in der Bibel.

Viele Anhaltspunkte deuten auf eine Vor-Trübsal Entrückung hin…

• In Offenbarung 6-18 ist die Gemeinde nicht als auf der Erde anwesend erwähnt
• Die Entrückung ist belanglos gemacht wenn sie nach der Trübsal kommt
• Die Lehrbriefe enhalten keine Vorbereitungswarnung einer bevorstehenden Trübsal für Gläubige in der Gemeindezeit
• 1.Thessalonicher 4:13-18 verlangt eine Vor-Trübsal Entrückung
• Johannes 14:1-3 läuft mit 1.Thessalonicher 4:13-18 parallel
• Das Wesen der Geschehnisse bei Christus' Nach-Trübsal Ankunft unterscheidet sich von dem der Entrückung
• Offenbarung 3:10 verspricht, daß die Gemeinde vor Daniel's Siebzigster Woche entfernt wird
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Thelonious » Di 15. Mär 2011, 20:29

Hallo!

Ich habe nach "Bibel" verschoben, hier passt es einfach besser.

Gruß
Thelo
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 07:31

Pilgrim hat geschrieben:Viele Anhaltspunkte deuten auf eine Vor-Trübsal Entrückung hin…

• In Offenbarung 6-18 ist die Gemeinde nicht als auf der Erde anwesend erwähnt


Sehr ungenaue Behauptung liebe Pilgrim, wenn man gleich 12 Bücher der Offenbarung am Stück als Beweis für etwas anführt! Zumal müßte erste auch einmal der Begriff "Gemeinde" definiert sein!

Pilgrim hat geschrieben:• Die Entrückung ist belanglos gemacht wenn sie nach der Trübsal kommt


Willst du bei der Wiederkunft Jesu auf der Erde zurück bleiben?

Pilgrim hat geschrieben:• Die Lehrbriefe enhalten keine Vorbereitungswarnung einer bevorstehenden Trübsal für Gläubige in der Gemeindezeit


Offenbarung 7,9-17: "Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm. Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und um die vier Gestalten und fielen nieder vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."

Na, wer ist da aus einer großen Zeit der Trübsal gekommen? ;)

Pilgrim hat geschrieben:• 1.Thessalonicher 4:13-18 verlangt eine Vor-Trübsal Entrückung


Jegliche Erklärung von dir fehlt dazu, warum dem so sein sollte!

Pilgrim hat geschrieben:• Johannes 14:1-3 läuft mit 1.Thessalonicher 4:13-18 parallel


Auch dieses hat nichts mit einer Vorentrückung zu tun!

Pilgrim hat geschrieben:• Das Wesen der Geschehnisse bei Christus' Nach-Trübsal Ankunft unterscheidet sich von dem der Entrückung


Unverständlich!

Pilgrim hat geschrieben:• Offenbarung 3:10 verspricht, daß die Gemeinde vor Daniel's Siebzigster Woche entfernt wird


Offenbarung 3,10-12: "Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.

1. Da steht nichts von einer 70. Woche!

2. Auch ein bewahren vor der Sunde der Versuchung bedeutet nicht automatisch, das man vorher entrückt wurde!

3. Denn ansonsten wäre die nachfolgende Aussage: "Halte was du hast ..." unnötig!

4. Auch der Hinweis: "Wer überwindet ...!" wäre bei einer Vorrentrückung unnötig, denn im Himmel gibts nichts, was man überwinden müßte!

5. Außerdem ist dort auch gesagt: "Siehe ich komme bald!", und läßt damit keinerelei Rückschlüsse auf eine Vorentrückung zu!

Also sehe ich keinerlei Hinweis gegeben auf eine Vorentrückung von Gläubigen vor der Wiederkunft Jesu! Das würde auch deinem angeführten Text aus 1.Thessalonicher 4,13-18 widersprechen!

Außerdem ist das Wort aus Offenbarung 3,10 an die Gemeinde zu Philadelphia ergangen!

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Gnu » Mi 16. Mär 2011, 09:27

Na ja, SunFox, aber die Offenbarung ist kein Lehrbrief. Dies nur als kleine Zwischenbemerkung. Ansonsten glaube ich weder dir noch Pilgrim.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 10:02

Gnu hat geschrieben:Na ja, SunFox, aber die Offenbarung ist kein Lehrbrief. Dies nur als kleine Zwischenbemerkung. Ansonsten glaube ich weder dir noch Pilgrim.


Lieber Gnu, wozu ist alle Schrift eingegeben? Das ist nur eine kleine Nachbemerkung! ;)

Dann glaubst du also garnichts, zumindestens bezüglich des Themas, oder wie?

Paß auf, das Thelo dir nicht für solche Äußerungen der Äußerlichkeiten eine PN schickt!

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Gnu » Mi 16. Mär 2011, 11:17

SunFox hat geschrieben: Dann glaubst du also garnichts, zumindestens bezüglich des Themas, oder wie?

Doch, doch, ich glaube weiterhin an das, was in der Bibel geschrieben steht. Hingegen misstraue ich dir und Pilgrim, wenn ihr daraus Endzeitszenarien bastelt, die genau so ablaufen müssen.

Als ich noch Bücher von evangelikalen Auslegern las, glaubte ich auch an die Geschichte von der siebenjährigen Zeit zwischen dem zweiten und dritten Kommen Jesu Christi; nur leider habe ich sie nie begriffen, sondern höchstens nachgeplappert.

Heute stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich das nicht wissen muss, weil ich kein Hirnakrobat bin. Stattdessen erfreue ich mich an der regen Phantasie der 2012-Endzeitler in YouTube. Darüber fehlt im Forum noch ein Thread, aber wer weiss, vielleicht nicht mehr lange.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 14:54

Gnu hat geschrieben:Heute stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich das nicht wissen muss, weil ich kein Hirnakrobat bin. Stattdessen erfreue ich mich an der regen Phantasie der 2012-Endzeitler in YouTube.

Du ziehst das Hirnverbrennen durch YouTube der Hirnförderung durch Gottes Wort vor…?
Darüber fehlt im Forum noch ein Thread, aber wer weiss, vielleicht nicht mehr lange.

Du sei der Richter darüber…!
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon thery » Mi 16. Mär 2011, 15:13

Macht nur weiter (auch wenn ich da nicht gross mitschreiben kann) ich finde gerade alles interessant was die Offenbarung anbelangt, weil ich gerade mitten im Studium über diese bin. :)) Wer weiss vielleicht komme ich auch noch zu irgendwelchen Erkenntnissen. Und ja, alles verstehen werde - und muss ich auch nicht.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Hitmann » Mi 16. Mär 2011, 15:32

Entrückung/Entraubung !

Die Frage die sich Christen stellen ist sicherlich auch, "wer wird entrückt". Welche Konfession, Gemeinde (Herausgerufene..usw

Mein Bibellexikon Rienecker gibt dazu folgende Erklärung:

Entrückung, entrücken
(griech. metathesis )
I) ENTRÜCKUNG IM AT
Eine E. wird uns im AT von Henoch (1Mo 5,24; Hebr 11,5) und von Elia berichtet (2Kön 2,11). Beide wurden wegen ihres Glaubens durch den Herrn hinweg- und in den Himmel aufgenommen. Dabei stellte man sich den Himmel als Aufenthalt in dauernder Nähe Gottes vor (vgl. Paradies ), der dem Tode entzogen war. Vgl. Himmelfahrt , Verzückung .
II) ENTRÜCKUNG IM NT
1) Im NT wird Offb 12,5 von der Entrückung eines Kindes zu Gott gesprochen, womit wohl Jesus Christus gemeint ist, der hier in Gestalt des Kindes auftritt.
2) Von einer E. der gläubigen Gemeinde der Endzeit, dem Herrn Jesus Christus entgegen, spricht die Bibel öfter (1Kor 15,51; 1Thess 4,16 ), ohne dabei das Wort E. zu gebrauchen (dafür: hinrücken, griech. harpazo/ apantäsis u.a.).
Paulus macht in 1Thess 4,15 darauf aufmerksam, daß es sich bei dem Wissen von der E. um das verläßliche Wort des Herrn selbst handelt. Die E. ist eine Frucht der Auferstehung Christi, der der Erstling geworden ist unter vielen Brüdern (1Kor 15,23; vgl. Röm 8,29; Kol 1,15 ). Bei seiner Wiederkunft werden die »Toten, die in Christus gestorben sind« (1Thess 4,16) ihm entgegen entrückt (V. 17). Gleichzeitig geschieht die E. und Vollendung derer die noch leben und dem Christus angehören (1Thess 4,15-17; vgl. 1Kor 15,52). Die Erlösten werden - jetzt verwandelt, d.h. in neuer Leiblichkeit (1Kor 15,44-58; 2Kor 5,2 ) - mit Christus vereinigt, der siegend seiner Braut (Gemeinde) entgegen geht, und werden dann ewig bei ihm sein (1Thess 4,17).
Nach 1Kor 15,23 darf man sagen, daß die E. einen besonderen Abschnitt in der Heilsgeschichte Gottes darstellt und von dem letzten Gericht, der zweiten Auferstehung, zu unterscheiden ist. Die E. ist also ein fester Bestandteil der christl. Erlösungshoffnung. Wann sie geschieht, in welcher Beziehung sie zum Tausendjährigen Reich von Offb 20,5 steht und wie sie sich vollziehen wird, ist letztlich ein Geheimnis des Herrn.

Meine persönliche Meinung ist dazu:
Nicht jeden quatsch glauben was Ausleger zu meinen behaupten. Jeder muss seine persönliche Beziehung zu GOTT pflegen.
Trübsal hin oder her, es gab diese Zeit zu Paulos Zeiten, Zerstörung Jerusalems 70 n.Ch. und in der Ende der Zeit (Endzeit) wird es soetwas wahrscheinlich auch geben.
Jeder sei sich seiner Meinung gewiss.

Viele Grüsse, Hiti
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Gnu » Mi 16. Mär 2011, 16:18

Hitmann hat geschrieben:
Mein Bibellexikon Rienecker gibt dazu folgende Erklärung:

Wann sie geschieht, in welcher Beziehung sie zum Tausendjährigen Reich von Offb 20,5 steht und wie sie sich vollziehen wird, ist letztlich ein Geheimnis des Herrn.

Ich schliesse mich Fritz Rieneckers Meinung an.
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 16:43

SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Viele Anhaltspunkte deuten auf eine Vor-Trübsal Entrückung hin…
• In Offenbarung 6-18 ist die Gemeinde nicht als auf der Erde anwesend erwähnt

Sehr ungenaue Behauptung liebe Pilgrim, wenn man gleich 12 Bücher der Offenbarung am Stück als Beweis für etwas anführt! Zumal müßte erste auch einmal der Begriff "Gemeinde" definiert sein!

Der allgemeine NT Ausdruck für "Gemeinde" (ekklesia) ist in Offenbarung 1-3 neunzehn mal erwähnt, ein Abschnitt der sich mit der historischen Gemeinde des ersten Jahrhunderts gegen das Ende des Apostel Johannes (so ungefähr AD 95) beschäftigt. Jedoch ist "Gemeinde" dann im 22 Kapitel Buch nur noch einmal erwähnt und zwar ganz am Ende (22:16) wenn Johannes zurückkehrt um die erste-jahrhundert Gemeinde anzusprechen. Sehr interessant ist die Tatsache, daß jetzt hier durch die Zeit von Daniel's siebzigster Woche der Ausdruck für "Gemeinde" für die Gläubigen auf Erden gebraucht wird (lies Offenbarung 4-19).

Die einzig zeitliche Bestimmung der Entrückung die für diese häufige Erwähnung der "Gemeinde" in Offenbarung 1-3 und totaler Abwesenheit der "Gemeinde" auf Erden bis Offenbarung 22:16 begründet, ist eine Vor-Trübsal Entrückung welche die Gemeinde vor Daniel's siebzigster Woche von der Erde zum Himmel umsiedeln wird.
SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:• Die Entrückung ist belanglos gemacht wenn sie nach der Trübsal kommt

Willst du bei der Wiederkunft Jesu auf der Erde zurück bleiben?

Erstens, lieber SunFox, wenn Gott wundertätig die Gemeinde durch die Trübsal hindurch preserviert, warum dann eine Entrückung haben? Wenn es um den Zorn Gottes bei Armageddon zu meiden geht, warum würde Gott die Heiligen auf Erden nicht weiterhin schützen, gerade so wie Er Israel vor Seinem Zorn den Er über Pharao und Ägypten ausschüttete schützte? Zudem, wenn der Zweck der Entrückung für die Heiligen Armageddon zu meiden ist, warum dann auch die Heiligen die zur selben Zeit schon immun sind?

Zweitens, lieber SunFox, wenn die Entrückung mit der Nach-Trübsal-Wiederkunft geschehen wird, die nachfolgende Trennung der Schafe von den Ziegen (Matthäus 25:31ff) redundant sein wird…Trennung ist ja gerade durch die Tat der Umsiedlung geschehen.

Drittens, lieber SunFox, wenn alle Trübsal Gläubige gerade vor der Einführung des Tausendjährigen Reiches (TJR) entrückt und verherrlicht sind, wer wird dann das Königreich bevölkern und propagieren? Die Schrift deutet darauf hin, daß die lebenden Ungläubigen am Ende der Trübsalzeit gerichtet und von der Erde entfernt werden (lies Matthäus 13:41-42; 15:41). Sie lehrt jedoch auch, daß durch das Millennium hindurch Gläubigen Kinder geboren werden und daß diese Kinder zu sündigen fähig sein werden (siehe dazu Jesaja 65:20; Offenbarung 20:7-10). Das würde gar nicht möglich sein, wenn alle Gläubigen auf Erden durch eine nach-trübsale Entrückung verherrlicht wären.

Viertens, lieber SunFox, läßt das nach-trübsalische Muster von der Gemeinde entrückt seiend und dann unverzüglich zur Erde zurück bringend, keine Zeit für das Bema, z.B., Gerichtsstuhl von Christus zu geschehen (1.Korinther 3;10-15; 2.Korinter 5:10), noch für das Hochzeitsmahl (Offenbarung 19:6-10). Demnach kann man zum Schluß kommen, daß eine nach-trübsale Zeit der Entrückung keinen logischen Sinn macht, mit dem Schafe-Ziegen-Nation Gericht unvereinbar ist und in der Tat zwei kritische Geschehnisse der Endzeit ausschließt.

Und siehst du, lieber SunFox, eine Vor-Trübsal Entrückung meidet alle dies unüberwindbaren Schwierigkeiten… :idea:
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 17:23

SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
• 1.Thessalonicher 4:13-18 verlangt eine Vor-Trübsal Entrückung

Jegliche Erklärung von dir fehlt dazu, warum dem so sein sollte!

Na, dann hier die Nachlieferung zur Diskussion: Wenn, hypothetischerweise, neben der Vor-Trübsal-Entrückung-Zeit eine andere Entrückungszeit ist, was würde man in 1.Thessalonicher 4 denn finden? Wie würde sich das mit dem was tatsächlich beobachtet wird vergleichen?

Erstens, lieber SunFox, würde man erwarten, daß die Thessalonicher über die Tatsache, daß ihre Geliebten zu Hause beim Herrn sind und die Gräuel der Trübsal nicht aushalten müßen überglücklich wären. Die Thessalonicher sind jedoch in der Tat trauernd, weil sie befürchten ihre Geliebten die Entrückung verpasst haben. Nur eine Vor-Trübsal Entrückung bedingt diese Trauer.

Zweitens, lieber SunFox, würde man erwarten die Thessalonicher sich eher über ihre eigenen bevorstehenden Strapazen grämten als die ihrer Geliebten. Zudem würden sie auch über ihr eigenes drohendes Unheil neugierig sein. Aber die Thessalonicher haben keine Angst noch Fragen über die bevorstehende Trübsal.

Drittens, lieber SunFox, würde man erwarten Paulus, auch bei der Interesselosigkeit der Thessalonicher, für solch eine Höchstprüfung welche im Vergleich ihre gegenwärtigen Bedrängnisse mikroskopisch erscheinen lassen, Anordnungen und Ermahnungen erbringen würde. Jedoch erscheint im Text nicht mal eine Andeutung einer solchen bevorstehenden Prüfung dieser Art.

Erster Thessalonicher 4 passt nur in ein Modell von einer Vor-Trübsal Entrückung…ist mit jeglich anderer Zeit für die Entrückung nicht vereinbar.
SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
• Johannes 14:1-3 läuft mit 1.Thessalonicher 4:13-18 parallel

Auch dieses hat nichts mit einer Vorentrückung zu tun!

Vielleicht siehst du jetzt die Parallele…wenn nicht, frage weiter.
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 18:05

SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:• Das Wesen der Geschehnisse bei Christus' Nach-Trübsal Ankunft unterscheidet sich von dem der Entrückung

Unverständlich!

Dann will ich deinem Unverständnis kurz abhelfen…wenn wir nämlich das was bei der Entrückung im 1.Thessalonicher 4:13-18 und 1.Korinther 15:50-58 mit dem was schlussendlich bei der zweiten Ankunft von Christus geschieht mit Matthäus 24-25 vergleichen, sind etliche Gegensätze und Unterschiede beobachtbar. Diese Verschiedenheiten verlangen, daß die Entrückung in einer ziemlich anderer Zeit stattfindet als die des letzten Ereignisses der zweiten Ankunft von Christus. Zum Beispiel:

• Bei der Entrückung kommt Christus in der Luft und kehrt zum Himmel zurück (1.Thessalonicher 4:17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft kommt Christus auf die Erde zu wohnen und herrschen (Matthäus 25:31-32)
• Bei der Entrückung sammelt Christus die Seinen (1.Thessalonicher 4:16-17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft, sammeln Engel die Erwählten (Matthäus 24:31).
• Bei der Entrückung kommt Christus um zu belohnen (1.Thessalonicher 4:17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft kommt Christus um zu richten (Matthäus 25:31-46)
• Bei der Entrückung kommt Christus ist die Auferstehung bedeutend (1.Thessalonicher 4:15-16), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft ist die Auferstehung nicht erwähnt.
• Bei der Entrückung verlassen Gläubige die Erde (1.Thessalonicher 4:15-17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft werden Ungläubige von der Erde weggenommen (Matthäus 24:37-41).
• Bei der Entrückung verbleiben Ungläubige auf Erden, jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft, verbleiben Gläubige auf Erden (Matthäus 25:34).
• Bei der Entrückung ist keine Erwähnung von Christus sein Königreich auf Erden etablierend, jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft ist Christus gekommen um Sein Königreich auf Erden aufzusetzen (Matthäus 25:31, 34).
• Bei der Entrückung werden Gläubige verherrlichte Körper erhalten (lies dazu 1.Korinther 15:51-57), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft wird niemand verherrlichte Leiber kriegen.

Zudem bekräftigen mehrere Gleichnisse von Christus in Matthäus 13 den Unterschied zwischen der Entrückung und dem Schlußgeschehen der zweiten Ankunft von Christus. (Aber dazu später mehr, jetzt muss ich erst mal wieder mondänen Pflichten nachgehen).
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 18:10

thery hat geschrieben:… weil ich gerade mitten im Studium über diese bin. :))

Ich auch…zum x-ten Male…
Wer weiss vielleicht komme ich auch noch zu irgendwelchen Erkenntnissen. Und ja, alles verstehen werde - und muss ich auch nicht.

…und weitere Erkenntnisse kommen immerdar. Du hast recht, verstehen müßen wir sicher nicht alles, aber Gott hat es uns in Seiner Schrift aufgezeichnet, damit wir wissen und vorbereitet sein können… :praisegod:
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 18:40

Liebe Pilgrim, ich weiß nicht warum du eine Lehre aufrecht erhälst, die so in der Bibel in keinster Weise gelehrt wird!

1. Jesus ist zum ersten mal auf diese Erde gekommen, um für uns die Erlösung zu bewirken!

2. Wenn Jesus zum zweiten mal kommt, also wenn er wiederkommt, dann um diejenigen zu sich zu holen, die sich dazu entschieden haben, die Tat Jesu aus dem ersten kommen als ihre Erlösung anzunehmen!

Alles andere, von wegen Vorentrückung, oder eine besonderen Trübsalszeit vor der die Gläubigen bewahrt werden, oder diese 7-jährige Israeltheorie, oder aber auch ein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde sind schriftgemäß ohne jegliche Grundlage!

A. Es steht in der Schrift nirgends etwas von einer Vorentrückung!

B. Es steht in der Schrift nirgends etwas von einer Trübsalsbewahrung der Gemeinde!

C. Es steht in der Schrift nirgends etwas über eine siebenjährige Israelzeit am Ende der Zeit!

D. Es steht in der Schrift nirgends etwas über ein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde!

Alle Theorien die sich darum ranken sind aufgebaut auf ein hineindeuten von Gedanken, die aber in Wirklichkeit nicht in der Bibel stehen! Warum wird es hineingedeutet? Weil irgendwann mal irgendwelche Lehrer dieses aufgebracht haben und diese weichen zum Teil sogar von einander ab in ihren Theorien! Im Grunde sind es aber alles kleine C. T. Russel's gewesen, bloß war man im verpacken der Lehre etwas cleverer und so konnten sie auch besser Fuß fassen in Teilen Christenheit!

Die Ermahnung: "Prüfet aber alles und das Gute behaltet!", wurde nicht umsonst gegeben und das was einer Überprüfung nicht stand hält, das ist nicht Gut und somit zu verwerfen!

Ich bin gerade dabei, das Ganze von einer gänzlich anderen Seite anzugehen, die bisher auch noch von niemanden hier zur Sprache gebracht wurde, ich werde dazu aber noch nichts andeuten, aber eines steht fest, jede Unwahrheit kann man entlarven!

Gottes Wort ist Zeuge darüber! :praisegod:

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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 19:28

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung kommt Christus in der Luft und kehrt zum Himmel zurück (1.Thessalonicher 4:17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft kommt Christus auf die Erde zu wohnen und herrschen (Matthäus 25:31-32)


Deine Entrückung ist die Wiederkunft Jesu in den Wolken, so wie er es bei seiner Himmelfahrt den Jüngern zugesagt hat! Es ist seine zweite Wiederkunft!

Auf diese Erde wird Jesus überhaupt nicht wohnen und herrschen, denn der HERR wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, denn das Erste wird vergehen und nicht mehr sein!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung sammelt Christus die Seinen (1.Thessalonicher 4:16-17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft, sammeln Engel die Erwählten (Matthäus 24:31).


Hier unterschlägst du zu Matthäus 24,31 den Vers 30, denn dieser bringt Klarheit!

Matthäus 24,30: "Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern."

Hier wird das gleiche Ereignis geschildert wie in 1.Thessalonicher 4:16-17! Jesus kommt wieder für alle sichtbar, die Toten in Christus werden auferweckt und mit den Lebenden in Christus von seinen Engeln eingesammelt! Alle zusammen die gen Himmel genommen werden sind seine Auserwählten!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung kommt Christus um zu belohnen (1.Thessalonicher 4:17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft kommt Christus um zu richten (Matthäus 25:31-46)


Bei der Wiederkunft Jesu ist ja schon jeder gerichtet, denn die Auserwählung wurde ja getroffen durch die Himmelfahrt der Gläubigen, der Rest verbleibt bis zum Ende der 1000 Jahre aufbewahrt im Tod um dann in der 2. Auferstehung ihr Urteil entgegen zu nehmen!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung kommt Christus ist die Auferstehung bedeutend (1.Thessalonicher 4:15-16), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft ist die Auferstehung nicht erwähnt.


Warum sollen diejenigen, die von Jesus in den Himmel geholt wurden und zwar mit einem neuen, unsterblichen Körper ausgestattet auch noch von irgendetwas auferstehen müßen? Unsinn!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung verlassen Gläubige die Erde (1.Thessalonicher 4:15-17), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft werden Ungläubige von der Erde weggenommen (Matthäus 24:37-41).


Bei der Wiederkunft Jesu verlassen die Gläubigen in Christus die Erde, dann wird im Himmel gemeinsam 1000 Jahre über alle Ungläubigen Gericht gehalten, dann werden anschließend diese auferweckt aus ihrer Aufbewahrung im 1. Tod und ihnen der Schuldspruch verkündet und dann das gefällte Urteil vollstreckt, welches dann der 2. Tod für sie ist, vom denen die Gläubigen nicht berührt werden, da Christus für uns diesen gestorben ist!

Der Sünde Sold ist der Tod, Christus hat nicht gesündigt, also hat er mit seinem Tod unsere Schuldigkeiten gesühnt! Welche diese Sühnungstat nicht angenommen haben, müßen eben nun diesen Tod selbst ertragen!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung verbleiben Ungläubige auf Erden, jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft, verbleiben Gläubige auf Erden (Matthäus 25:34).


Klar verbleiben die Ungläubigen bei der Wiederkunft Jesus auf der Erde zurück, denn schließlich sammeln SEINE Engel nur die Auserwählten ein!

Bloß ich frage mich, wie diese Ungläubigen noch leben können, wenn es keine Athmosphäre mehr gibt?

Mit der Heimholung der Gläubigen in den Himmel, wird alles auf dieser Erde vergehen, es wird sein wie vor der Schöpfung, wüst und leer!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung ist keine Erwähnung von Christus sein Königreich auf Erden etablierend, jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft ist Christus gekommen um Sein Königreich auf Erden aufzusetzen (Matthäus 25:31, 34).


Lukas 21,32.33: "Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte vergehen nicht."

Nichts mit ein Königreich auf dieser Erde!

Pilgrim hat geschrieben:• Bei der Entrückung werden Gläubige verherrlichte Körper erhalten (lies dazu 1.Korinther 15:51-57), jedoch beim Schlußgeschehen der zweiten Ankunft wird niemand verherrlichte Leiber kriegen.


Schon wieder so eine unsinnige Aussage, denn wer sollte noch einen verherrlichten Leib erhalten können, wenn alle Gläubigen diesen schon erhalten haben? Es sind doch keine mehr vorhanden, der diesen zusteht!

Das was du machst, ist einfach das, das du die Wiederkunft Jesu und die damit verbundene Entrückung in zwei verschiedene Ereignisse zu unterschiedlichen Zeiten aufteilst, aber auch davon steht so nichts in der Schrift berichtet!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon NEM » Mi 16. Mär 2011, 20:19

Hallo zusammen
In der grossen Diskussion um eine Vortrübsal-Entrückung gibt es einige Dinge, welche die Argumente der Gegner nicht beachten. Diese wichtigen Bibelstellen werden dann einfach ignoriert oder allegorisch betrachtet.

Der wichtigste Punkt der von den Gegnern der Vortrübsal-Entrückung nicht beachtet wird ist die Unmittelbarkeit der Wiederkunft Jesu.
In der Bibel gibt es keine genauer beschriebene Zeit als die sog. „grosse Trübsal“ viele Stellen weisen auf die exakte Länge UND Eckpunkte hin an welchen diese Zeit genau festgemacht werden kann. Die Bibel sagt uns also genau wie lange die Trübsal ist und spätestens in der Mitte kann man einen Anker setzen und weiss dann genau wie lange es noch geht. Bei einer Entrückung NACH der Trübsal ist die Wiederkunft Jesu also berechenbar, was NICHT biblisch ist!

Diese Nachtrübsal- Entrückungs- Theorie macht alle Verheissungen zur „UNMITTELBARKEIT“ (Unberechenbarkeit) des Wiederkommens Jesu zunichte. So werden z.B Matt. 24,36 / Mk 13,32 / Matt 24,42 / Matt 24,44 / Matt 25,13 /MK 13, 33-37 / Lk 12,40 / App 1,7 einfach nicht beachtet.

Ein zweiter Punkt ist die Hochzeit des Lammes:
In Offenbahrung 19,6-10 wird die Hochzeit des Lammes beschrieben. Die Hochzeit findet im Himmel, VOR dem Zweite Kommen Jesu, statt.

- Wie kann Jesu Hochzeit haben, wenn die Braut noch auf der Erde ist.
- Wie und wann kommt die Braut zur Hochzeit im Himmel?

Bei der „Nachtrübsal- Entrückungs- Theorie“ wird die Hochzeit dann halt eben dann gefeiert wenn man wider im Himmel ist. Die entspricht jedoch nicht der Bibel.

Die Hochzeit Jesu:

Im AT werden an einigen stellen die Hochzeitsgebräuche des Gottes Volkes dargestellt. Diese Darstellungen zeigen uns den Ablauf einer solchen Hochzeit. Die Hochzeit des Lammes im NT läuft genau nach demselben Schema ab.

Der Bund wird geschlossen: 1. Kor 11,25
Der Brautpreis: 1. Kor 6, 19-20
Trennung des Brautpaars: Eph 5,25-27 / 1. Kor 1,2 & 6,11 / Heb 10,10 & 13,12
Erinnerung an den Bund: 1. Kor 11, 25-26
Der Bräutigam geht nachhause zum Vater: viele Stellen siehe Kreuzigung
Die Braut wird zur Hochzeit in das Haus des Vaters eskortiert: 1. Thes 4, 16-17


Entrückung (Harpazo) und Zweites Kommen Jesu zwei verschiedene Vorkommnisse?

Die untenstehenden Bibelstellen deuten auf die Ereignisse die hier so oft diskutiert werden.
Wenn wir uns nun die Bibelstellen betrachten, stellt man fest, dass die Entrückung (Harpazo) und das sog. „zweite Kommen Jesu“ zwei verschiedene Ereignisse sein müssen / können.

Folgende Bibelstellen deuten auf die Entrückung:

Joh 14, 1-3 / 1. Kor 15, 1-33 / 1. Thes 4,13-18 / Röm 8,19 / 1. Kor 1,7-8 / 1. Kor 16,22 / Phil 3,20-21 / Kol 3,4 / 1. Thes 1,10 / 1. Thes 2,19 / 1.Thes 5,9 / 1.Thes 5,23 / 2. Thes 2,1 (3) / 1. Tim 6,14 / 2.Tim 4,1 / Tit 2,13 / Heb 9,28 / Jak 5,7-9 7 / 1.Petr 1,7 & 13 / 1. Joh 2,28 – 3,2 / Judas 21 / Off 2,25 / Off 3,10


Folgende Bibelstellen deuten auf das Zweite Kommen Jesu:

Dan 2,44-45 / Dan 7,9-14 / Dan 12,1-3 / Sach 14, 1-15 / Matt 13,41 / Matt 24,15-31 / Matt 26,64 / Mak 13,14-27 / Mak 14,62 / Mak 14,62 / Lk 21,25-28 / App 1,9-11 / App 3,19-21 / 1.Thes 3,13 / 2.Thes 1,6-10 / 2. Thes 2,8 / 2.Ptr 3,1-14 / Jud 14-15 / Off 1,7 / Off 19,11-20,6 / Off 22,7 & 12 & 20



Wenn Ihr euch die Stellen anschaut kann folgende Gegenüberstellung gemacht werden:

Entrückung (Harpazo) -- Zweites Kommen Jesu

Keine Erwähnung Satans -- Satan wird gebunden

Jesus kommt FÜR die Seinen -- Jesus kommt MIT den Seinen

Jesus kommt FÜR seine Braut -- Jesus kommt MIT seiner Braut

Nur die Seinen werden Jesus sehen -- Jedes Auge wird Jesus sehen

Die Grosse Trübsal beginnt -- Das Millennium beginnt

Umwandlung der Gläubigen -- Keine Umwandlung involviert

Verwandelte gehen in den Himmel -- Verwandelte kommen auf die Erde zurück

Die Erde ist noch nicht gerichtet -- Die Erde ist gerichtet

Wiederkunft Jesu „unmittelbar“ -- Genau beschriebene Zeichen. Berechnung möglich

Keine Referenz im AT -- Prophezeit im AT

Nur Gläubige -- Betrifft alle Menschen

Vor dem Tag des Herrn -- Beendet den Tag des Herrn


Basieren auf diesn Stellen bin ich von einer Entrückung VOR der Trübsal überzeugt.

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon NEM » Mi 16. Mär 2011, 20:29

SunFox hat geschrieben:A. Es steht in der Schrift nirgends etwas von einer Vorentrückung!
B. Es steht in der Schrift nirgends etwas von einer Trübsalsbewahrung der Gemeinde!
C. Es steht in der Schrift nirgends etwas über eine siebenjährige Israelzeit am Ende der Zeit!
D. Es steht in der Schrift nirgends etwas über ein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde!



Lieber SunFox

Wenn in Deiner Bibel zu diesen Themen nichts steht, dann solltest Du Dir eine neue kaufen und Deine jetzige wegwerfen! Die Elberfelder ist sehr gut :lol:

Deine Aussagen sind sehr irreführend. Ehrlich wäre: "Gemäss meiner Auslegung finde ich in der Bibel keine Angaben zu xyz."

lg NEM
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Reginald 32 » Mi 16. Mär 2011, 21:21

Hallo zusammen.

Wenn ich hier Pilgrims Erklärungen lese, ist mir völlig klar, dass sie vom darbystisch-dispensationalistischen Vorverständnis der Bibel ausgeht. Natürlich lässt sich mit einer Mischung von Meinung, scheinbarer Logik und diversen Bibelstellen alles Mögliche "beweisen". Und wer in der Lage und bereit ist, diverse geistige Klimmzüge und Verrenkungen zu machen, kann es vielleicht auch verstehen.. Ich will Pilgrim keineswegs von ihren Ansichten abbringen. Das kann ich auch gar nicht. Selbst Jesus als Sohn Gottes und Ursprung der Schrift konnte ja die Pharisäer ebenfalls nicht von ihrer "richtigen" (?) Auslegung abbringen. Und wer bin ich neben Jesus schon?

Ich gehe aber bei der Betrachtung der Offenbarung von einem anderen Ansatz als Pilgrim aus. Viele protestantische Bibelausleger haben ebenfalls diesen Ansatz gewählt, sodass ich mit ihnen weithin überein stimme. Pilgrim geht dagegen von dem katholischen Ansatz aus, der die 70. Jahrwoche ans Ende der Welt verlegt. Und sie hat auch Vieles von den damaligen Ansichten der Pharisäer übernommen, die von einem großen messianischen, jüdischen Weltreich träumten. Jesus sagte ihnen aber: "Ihr irret und wisset die Schrift nicht."

Mein Verständnis der Offenbarung ist:
Sie wurde von der christlichen Gemeinde seit Johannes als Trostbuch Jesu verstanden, aus dem sie entnehmen konnten, dass ER alle Schwierigkeiten und Trübsale, die sie trafen, vorher gesehen hat, und dass es nichts gab, was der Herr Jesus nicht vorher gesehen hat..

Für mich besteht , anders als bei Pilgrim, die Offenbarung aus einer prophetischen Vorschau auf den Ablauf der Geschichte der christlichen Gemeinde von Johannes bis zum Ende der Welt. Dabei sind die Ereignisse nicht alle chronologisch hinter einander geschaltet, sondern es gibt mehrere Stränge, die jeweils in anderen Bildern Ereignisse aus der Zeit der christlichen Gemeinde beschreiben und nebeneinander parallel herlaufen.

Eine kurze Übersicht der ersten Hälfte der Offenbarung:
1. Vorwort, Autorenschaft 1:1-3
2. Die 7 Sendschreiben 1:4 - 3:22. Sie sind an echte, damals existierende Gemeinden gerichtet, beschreiben aber auch 7 Epochen, die man in der Geschichte der christlichen Gemeinde erkennen kann. Sie reichen von Johannes bis zum Ende der Welt.
3. Beschreibung des Thrones Gottes und des Buches mit den 7 Siegeln 4:1 - 8:1
3 a. Der himmlische Thron 4:1-11,
3 b. Der Triumph des Lammes 5:1-14

3 c. Die ersten 6 Siegel. Hier wird wieder die Gemeinde beschrieben und was sie im Laufe der Geschichte. erlebte. Das weiße Pferd 6:1+2: Urchristenheit
Das rote Pferd 6:3+4: Die Märtyrergemeinde der Verfolgungszeit.
Das schwarze Pferd 6:5+6: Die Staatskirche seit Konstantin.
Das chlorfarbene (giftige Farbe) Pferd 6:7+8: Die abgefallene Kirche, die dem Volk die geistliche Nahrung rationierte.
Das 5. Siegel 6:9-11: Die Zeit der Reformation
Das 6. Siegel 6:12-17: Die Tage des Zornes Gottes am Ende der Welt, Trübsalszeit.
Die Versiegelung der 144 000 in dieser Zeit 7:1-8
Die unzählbare Schar am gläsernen Meer 7:9-17
Ende dieser Kette : 8:1. Beginn des Reiches Gottes.

4. Ein neuer Strang oder Kette: Die Gerichte Gottes. Sie begleiten ebenfalls eine abgefallene Gemeinde im Laufe der Geschichte.
Die 7 Posaunen 8:2 - 11:19
4.1: 1. Posaune 8:7: Feuer ,Hagel, Blut Ein Bild für die Heimsuchungen, die die Westgoten über Westrom brachten. 4.8.410 erste Einnahme Roms.
4.2: 2. Posaune8:8+9: Der brennende Berg im Meer. Die Vandalen, die das Meer beherrschten und überall plünderten. 2. Einnahme Roms 455.
4.3: 3. Posaune 8:10+11: Der Stern (Meteor), der vom Himmel stürzte: Attila und die Hunnen, die nur verbrannte Erde hinter sich ließen und wie ein Meteor verschwanden.
4.4: 4. Posaun 8:12+13: Untergang des röm. Reiches 476, Abschaffung aller Ämter bis 534.
4.5: 5. Posaune 9:1-12: Heuschrecken.Der Islam und die Sarazenen bedrängen die in Bilderdienst erstarrte christliche Kirche in Ost und West. V.5 sagt, dass die Plage 5 Monate (=150 Tage/Jahre) dauern würde, eine Zeit, die genau erfüllt wurde.
4.6: 6. Posaune 9:13-21: Lösung der 4 Engel am Euphrat: die Türkenstürme. Luther: der Türke ist das Volk des Zornes Gottes.
Nun folgt eine Zwischen-Episode.
Der Engel mit dem kleinen Buch 10:1-11 Manche verstehen unter dem kleinen Buch das Buch Daniel.
Der Tempel wird gemessen 11: 1+2.
Die zwei Zeugen 11:3-14. Die zwei Zeugen Gottes sind das alte und neue Testament, die wortwörtlich in der französischen Revolution vom 26.11.1793 bis zum 17.6.1797 völlig verboten waren, also 3 1/2 Jahre
4.7: 7. Posaune 11:15-19: Das Ende der Welt und der Triumph Gottes.

Ab Kap. 13 beschäftigt sich die Offenbarung in ihrem 2. Teil mit den Ereignissen in der Endzeit. Aber auch diese laufen nicht alle chronologisch hintereinander ab, sondern teilweise parallel.

Wer sich ein Seminar über die Offenbarung ansehen und anhören möchte, kann das hier tun:
http://www.youtube.com/user/derlauteruf ... WzD_ut0x-E

Und wer einen kompletten Lehrgang über die Offenbarung machen möchte, kann das an seinem Computer kostenlos hier machen:
http://www.bibelstudien-institut.de/kur ... u-christi/

liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 22:12

NEM hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:A. Es steht in der Schrift nirgends etwas von einer Vorentrückung!
B. Es steht in der Schrift nirgends etwas von einer Trübsalsbewahrung der Gemeinde!
C. Es steht in der Schrift nirgends etwas über eine siebenjährige Israelzeit am Ende der Zeit!
D. Es steht in der Schrift nirgends etwas über ein 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde!



Lieber SunFox

Wenn in Deiner Bibel zu diesen Themen nichts steht, dann solltest Du Dir eine neue kaufen und Deine jetzige wegwerfen! Die Elberfelder ist sehr gut :lol:


Ja mach dich ruhig lustig lieber Nem, spötteln ist ja so schön! Die reinste christliche Tugend! :baby:

Und du machst mir Vorwürfe, wie ich deine Beiträge angehe! :roll:

NEM hat geschrieben:Deine Aussagen sind sehr irreführend. Ehrlich wäre: "Gemäss meiner Auslegung finde ich in der Bibel keine Angaben zu xyz."

lg NEM


Nein, ganz und garnicht, denn was in ihr nicht drin steht, das steht in ihr nun einmal nicht drin!

Zeige mir in deiner Elberfelder folgendes:

1. Vorentrückung

2. Trübsalsbewahrung der Gemeinde

3. Siebenjährige Israelzeit am Ende der Zeit

4. 1000-jähriges Friedensreich auf dieser Erde

NEM hat geschrieben:Die untenstehenden Bibelstellen deuten auf die Ereignisse die hier so oft diskutiert werden.
Wenn wir uns nun die Bibelstellen betrachten, stellt man fest, dass die Entrückung (Harpazo) und das sog. „zweite Kommen Jesu“ zwei verschiedene Ereignisse sein müssen / können.


Dieses "sein müssen" ist der Wunsch des Gedankens und jenes "sein können" ist der Rest an Eigenzweifel!

NEM hat geschrieben:Folgende Bibelstellen deuten auf die Entrückung:

Joh 14, 1-3 / 1. Kor 15, 1-33 / 1. Thes 4,13-18 / Röm 8,19 / 1. Kor 1,7-8 / 1. Kor 16,22 / Phil 3,20-21 / Kol 3,4 / 1. Thes 1,10 / 1. Thes 2,19 / 1.Thes 5,9 / 1.Thes 5,23 / 2. Thes 2,1 (3) / 1. Tim 6,14 / 2.Tim 4,1 / Tit 2,13 / Heb 9,28 / Jak 5,7-9 7 / 1.Petr 1,7 & 13 / 1. Joh 2,28 – 3,2 / Judas 21 / Off 2,25 / Off 3,10


Folgende Bibelstellen deuten auf das Zweite Kommen Jesu:

Dan 2,44-45 / Dan 7,9-14 / Dan 12,1-3 / Sach 14, 1-15 / Matt 13,41 / Matt 24,15-31 / Matt 26,64 / Mak 13,14-27 / Mak 14,62 / Mak 14,62 / Lk 21,25-28 / App 1,9-11 / App 3,19-21 / 1.Thes 3,13 / 2.Thes 1,6-10 / 2. Thes 2,8 / 2.Ptr 3,1-14 / Jud 14-15 / Off 1,7 / Off 19,11-20,6 / Off 22,7 & 12 & 20


Und jetzt kann sich jeder seinen eigenen gemütlichen Puzzelabend machen! :party:

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Thelonious » Mi 16. Mär 2011, 22:20

Guten Abend!

Bitte nehmt hier mal allesamt aus der aktuellen Diskussion die verbalen Spitzen heraus. Danke!

Gruß
Thelo
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 22:23

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:• Das Wesen der Geschehnisse bei Christus' Nach-Trübsal Ankunft unterscheidet sich von dem der Entrückung

Unverständlich!

Und weiter bekräftigen die Gleichnisse von Christus in Matthäus 13 den Unterschied zwischen der Entrückung und dem Finale der zweiten Ankunft von Christus zu erkennen… :lesen:

• Im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen sind beim Höhepunkt der zweiten Ankunft die Unkräuter (Ungläubige) aus dem Weizen (Gläubige) entfernt (Matthäus 13:30, 40), jedoch sind bei der Entrückung die Gläubigen aus den Ungläubigen entfernt (1.Thessalonicher 4:15-17).

• Im Gleichnis vom Fischnetz sind beim Höhepunkt der zweiten Ankunft die schlechten Fische (Ungläubige) von den guten Fischen (Gläubige) entfernt (Matthäus 13:48-50), jedoch sind bei der Entrückung Gläubige von den Ungläubigen entfernt (1.Thessalonicher 4:15-17).

Und schlussendlich, lieber SunFox, ist die Entrückung in keinen von den allerhöchst detaillierten zweite Ankunft Texten erwähnt…weder in Matthäus 24 noch in Offenbarung 19. Das ist offensichtlich zu erwarten angesichts aller bisher gemachten Beobachtungen, weil ja die Vor-Trübsal Entrückung sieben Jahre zuvor geschehen sein wird.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 22:26

NEM hat geschrieben:In der Bibel gibt es keine genauer beschriebene Zeit als die sog. „grosse Trübsal“ viele Stellen weisen auf die exakte Länge UND Eckpunkte hin an welchen diese Zeit genau festgemacht werden kann. Die Bibel sagt uns also genau wie lange die Trübsal ist und spätestens in der Mitte kann man einen Anker setzen und weiss dann genau wie lange es noch geht.


Genau nach dem gleichen Prinzip lieber NEM hat auch ein C. T. Russel's gearbeitet und immer wieder neue "exakte Längen" und "Eckpunkte" festgelegt und eben in der Folge daran genaue Zeiten festgemacht!

Aber alle ihre ausgeworfenen Anker sind im Meer verschwunden und sie wissen immer noch nicht, wie lange die Wiederkunft Jesu noch auf sich warten läßt!

Aber als Notlösung haben sie ja noch immer ihre unsichtbare Wiederkunft!

Und der gute Russel wurde schon leibhaftig in den Himmel vorentrückt und wacht über alles! :roll:

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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 22:34

Pilgrim hat geschrieben:• Das Wesen der Geschehnisse bei Christus' Nach-Trübsal Ankunft unterscheidet sich von dem der Entrückung
SunFox hat geschrieben:Unverständlich!
Pilgrim hat geschrieben:Und weiter bekräftigen die Gleichnisse von Christus in Matthäus 13 den Unterschied zwischen der Entrückung und dem Finale der zweiten Ankunft von Christus zu erkennen…

• Im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen sind beim Höhepunkt der zweiten Ankunft die Unkräuter (Ungläubige) aus dem Weizen (Gläubige) entfernt (Matthäus 13:30, 40), jedoch sind bei der Entrückung die Gläubigen aus den Ungläubigen entfernt (1.Thessalonicher 4:15-17).

• Im Gleichnis vom Fischnetz sind beim Höhepunkt der zweiten Ankunft die schlechten Fische (Ungläubige) von den guten Fischen (Gläubige) entfernt (Matthäus 13:48-50), jedoch sind bei der Entrückung Gläubige von den Ungläubigen entfernt (1.Thessalonicher 4:15-17).


Schöner Deutungsversuch die Entrückung von der Wiederkunft Jesu abzutrennen, abe wie gesagt nur eine Deutung zur Unterstützung der eigenen Lehre!

Was du behauptest steht aber nicht wirklich da! :lesen:

Pilgrim hat geschrieben:Und schlussendlich, lieber SunFox, ist die Entrückung in keinen von den allerhöchst detaillierten zweite Ankunft Texten erwähnt…weder in Matthäus 24 noch in Offenbarung 19. Das ist offensichtlich zu erwarten angesichts aller bisher gemachten Beobachtungen, weil ja die Vor-Trübsal Entrückung sieben Jahre zuvor geschehen sein wird.


Ja, und das neue Testament überschlägt sich nur damit, diese sieben Jahre Vor-Trübsal Entrückung zu bestätigen! :baby:

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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 22:38

SunFox hat geschrieben:Das was du machst, ist einfach das, das du die Wiederkunft Jesu und die damit verbundene Entrückung in zwei verschiedene Ereignisse zu unterschiedlichen Zeiten aufteilst, aber auch davon steht so nichts in der Schrift berichtet!

Nein, lieber SunFox, ich behaupte, und zwar egal welche Entrückung-Position man hält, daß die zweite Ankunft von Christus ein Ereignis ist welches in zwei Teilen geschieht…Christus in der Luft erscheinend um die Gemeinde zu entrücken und Christus auf die Erde kommend um zu siegen, richten und Sein Königreich zu aufzusetzen.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon NEM » Mi 16. Mär 2011, 22:46

SunFox hat geschrieben: Aber alle ihre ausgeworfenen Anker sind im Meer verschwunden und sie wissen immer noch nicht, wie lange die Wiederkunft Jesu noch auf sich warten läßt!

Aber als Notlösung haben sie ja noch immer ihre unsichtbare Wiederkunft!


Genau meine Rede!
Mit der Auslegung die ich hier darstelle IST die Wiederkunft Jesu nicht berechenbar. Meine Glaubensrichtung hat noch nie festgelegt wann Jesus wieder kommt. Das haben andere versucht.

Meine Aussage bezieht sich auf die Trübsal, welche noch ein Zukünftiges Ereignis ist. Es stimmt also nicht, dass irgendwelche Anker im Meer verschwunden sind. Was noch nicht ist, kann auch noch nicht gescheitert sein.

Die Wiederkunft Jesu wird nicht unsichtbar sein. Die Wiederkunft wird in den Wolken sein. Wenn anschliessend eine "grosse Volksmenge" fehlt ist sowieso nichts mehr unsichtbar. Nur zu spät für einige.

Lg NEM
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 22:47

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Das was du machst, ist einfach das, das du die Wiederkunft Jesu und die damit verbundene Entrückung in zwei verschiedene Ereignisse zu unterschiedlichen Zeiten aufteilst, aber auch davon steht so nichts in der Schrift berichtet!

Nein, lieber SunFox, ich behaupte, und zwar egal welche Entrückung-Position man hält, daß die zweite Ankunft von Christus ein Ereignis ist welches in zwei Teilen geschieht…


Nun liebe Pilgrim, man kann es so sehen und zwar unter folgenden Vorausetzungen:

Das zweite Kommen Christi beginnt 1. mit der Entrückung der Gläubigen aller Zeiten und endet 2. mit der Vernichtung der Ungläubigen aller Zeiten!

Die Periode dazwischen sind eben die 1000 Jahre im Himmel!

Pilgrim hat geschrieben:Christus in der Luft erscheinend um die Gemeinde zu entrücken


Das wäre dann Punkt 1!

Pilgrim hat geschrieben:und Christus auf die Erde kommend um zu siegen, richten


Das wäre dann Punkt 2!

Pilgrim hat geschrieben:und Sein Königreich zu aufzusetzen.


Dieses dann aber gemäß dem Wort Gottes auf einer neuen Erde und unter einem neuen Himmel!

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 22:50

NEM hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Meine Aussage bezieht sich auf die Trübsal, welche noch ein Zukünftiges Ereignis ist. Es stimmt also nicht, dass irgendwelche Anker im Meer verschwunden sind. Was noch nicht ist, kann auch noch nicht gescheitert sein.


Gut lieber NEM, dann weise mir diese von dir angenommene Zeit der Trübsal nach, welche in Zukunft noch kommen soll!

Wenn das von dir vermutete nicht geschieht, dann ist der Gedanke daran auch gescheitert!

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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Mär 2011, 22:52

SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:• Offenbarung 3:10 verspricht, daß die Gemeinde vor Daniel's Siebzigster Woche entfernt wird

…ein bewahren vor der Sunde der Versuchung bedeutet nicht automatisch, das man vorher entrückt wurde!

Kannst du vielleicht erklären ob der Ausdruck "dich bewahren vor der Stunde der Versuchung" entweder "ein fortwährender geschützter Zustand" oder "ein geschütztes Auftauchen von binnen" bedeutet…?
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Mi 16. Mär 2011, 23:06

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:• Offenbarung 3:10 verspricht, daß die Gemeinde vor Daniel's Siebzigster Woche entfernt wird

…ein bewahren vor der Sunde der Versuchung bedeutet nicht automatisch, das man vorher entrückt wurde!

Kannst du vielleicht erklären ob der Ausdruck "dich bewahren vor der Stunde der Versuchung" entweder "ein fortwährender geschützter Zustand" oder "ein geschütztes Auftauchen von binnen" bedeutet…?


Dazu schreibe ich morgen etwas liebe Pilgrim!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Do 17. Mär 2011, 12:04

Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:…ein bewahren vor der Sunde der Versuchung bedeutet nicht automatisch, das man vorher entrückt wurde!

Kannst du vielleicht erklären ob der Ausdruck "dich bewahren vor der Stunde der Versuchung" entweder "ein fortwährender geschützter Zustand" oder "ein geschütztes Auftauchen von binnen" bedeutet…?


Nehmen wir erst einmal den Bibeltext liebe Pilgrim,

Offenbarung 3,7.10: "Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: ... Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen."

Hier wird uns von der Gemeinde zu Philadelphia berichtet, das sie in besonderer Art und Weise das Wort Gottes bewahrt hat und das sie deshalb vor der Stunde der Versuchung bewahrt bleibt!

Wort bewahren bedeutet, das man trotz widriger Umstände nicht abweicht von dem was geschrieben steht, man ist Standhaft und diese Standhaftigkeit wird vom HERRN besonders hervorgehoben: "Weil du ..., werde auch ich...!"

Bewahren bedeutet aber auch beschützen und die Gemeinde hat Gottes Wort beschützt vor jeglicher anderer Lehre, es war treu! Diese besondere Treue veranlaßt den HERRN nun im Gegenzug sich auch als besonders treu zu erweisen: "Ich werde euch beschützen in der Stunde der Versuchung!"

Versuchung kann man auch mit Anfechtung wiedergeben, bedeutet also das etwas Außergewöhnliches geschehen wird, wo man angefochten wird!

Muß man nun bei einer Versuchung oder einer Anfechtung hinweggenommen werden, um davor bewahrt zu bleiben, oder reicht es aus, wenn man seine Macht dazu einsetzt, das von außen Eindringende abzuwehren, man sich also als Schutzmacht betätigt?

"Werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung!" = "Werde auch ich deine Schutzmacht sein, in der Stunde des Angriffs!"

Hat sich dieses bei der antiken Gemeinde zu Philadelphia so in der Form ereignet?

Als die Mongolen den vorderen Orient überfielen und so nach und nach alle christlichen Gemeinden vernichteten, wurde wie durch ein Wunder die Gemeinde zu Philadelphia (zu deutsch Bruderliebe) davon verschont! Da war nun also mitten in einer heidnischen Umgebung eine kleine Gemeinde mit Namen Philadelphia, die den christlichen Glauben als einzige bewahrte! Sie wurde nicht umquartiert (hinweggenommen, entrückt), sondern war mitten im Feindesland lebendig, sie wurde also beschützt!

Auf dem heutigen Gebiet der Stadt Philadelphia liegt die türkische Stadt Alaşehir, aber solange die Stadt Philadelphia bestand, gab es in ihr auch eine christliche Gemeinde und dieses ist wenigstens bis ins 20. Jahrhundert nachgewiesen!

Gott hat also diese Gemeinde vor der Stunde der Versuchung beschützt, nicht durch Hinwegnahme, sondern durch einen Schutzwall göttlicher Almacht!

Also warum sollte jetzt im übertragenden Sinne auf die christliche Gemeinde etwas gänzlich anderes sein?

Dieser Text kann also niemals so verstanden werden, das Gott die Gemeinde vor einer Trübsalszeit vorzeitig hinwegnimmt, sondern nur dahingehend, das trotz aller Trübsal die sie umlagert, sie wie durch ein Wunder überlebt und nicht fällt, sie wird also von Gott bewahrt!

Römer 12,9-15: "Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe (Philadelphia) untereinander sei herzlich. Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden."

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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Do 17. Mär 2011, 13:23

Richten wir einmal auf eine andere Gemeinde unseren Blick und zwar auf Thyatira!

Offenbarung 2,18-29: "Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen und seine Füße sind wie Golderz: Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust. Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei. Siehe, ich werfe sie aufs Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken. Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen; doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme. Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!"

So, auch die Gemeinde zu Thyatira geht durch eine große Zeit der Trübsal, aber sie wiedersteht nicht der Trübsal wie die zu Philadelphia, sondern duldet Isebel unter sich, die behauptet eine Prophetin zu sein!

1.Könige 16,31-33: "Es war noch das Geringste, dass er wandelte in der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats; er nahm sogar Isebel, die Tochter Etbaals, des Königs der Sidonier, zur Frau und ging hin und diente Baal und betete ihn an und richtete ihm einen Altar auf im Tempel Baals, den er ihm zu Samaria baute, und machte ein Bild der Aschera, sodass Ahab mehr tat, den HERRN, den Gott Israels, zu erzürnen, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren."

1.Könige 18,17-19: "Und als Ahab Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du nun da, der Israel ins Unglück stürzt? Er aber sprach: Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus dadurch, dass ihr des HERRN Gebote verlassen habt und wandelt den Baalen nach. Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel und die vierhundertundfünfzig Propheten Baals, auch die vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tisch Isebels essen."

Das was Israel im alten Testament tat, das tat auch die Gemeinde Thyatira, sie ließ es zu, das in einer Zeit der großen Trübsal (Angriff auf die Wahrheit) sie einen Duldungspakt einging!

Gott hat die Gemeinde zu Thyatira nicht vor der Trübsal hinweggerückt, sondern sie mußte da durch und sich bewähren!

1.Könige 18,21: "Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist's aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts."

Israel war inkonsequent und das warf Elia ihnen auch vor!

Die Gemeinde zu Thyatira legte gleiches Verhalten an den Tag!

Da gab es die, die mit Isebel die Ehe gebrochen haben und der HERR sagte ihnen: "und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen."

Und der HERR sagt auch: "Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen; doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme. Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben!"

Also die Gemeinden müßen alle ihre Zeiten der Trübsal durchmachen, sie müßen sich bewähren!

Diejenigen die mit Isebel die Ehe gebrochen haben (Götzendienst betrieben haben), und aus denen Kinder des Unglaubens, der Irrlehre hervor gegangen sind, denen wird mitgeteilt, das diese Kinder getötet werden! Es sind keine Kinder Gottes mehr, sondern Kinder Satans!

Die anderen die nicht die Ehe mit Isebel gebrochen haben, denen wird keine zusätzliche Trübsal aufgebürdet, sondern sie sollen nur an die Wahrheit festhalten, sie bewahren, sich nicht überwinden lassen, sondern selbst die Begierde zu den Verlockungen überwinden! Und wenn dann der HERR wiederkommt, dann werden die Trübsalsüberwinder ihren großen Lohn erhalten!

Und wenn es nach dem: "Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, ..." weiter heißt: "... dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.", dann ist dieses ja ein Geschehen nach der Wiederkunft Jesu!

Und welcher Umstand wird da nun gechildert?

1.Korinther 6,2: "Wisst ihr nicht, dass die Heiligen (die Überwinder) die Welt (die Ungläubigen) richten werden?"

Es ist der Zeitraum von 1000 Jahren nach der Wiederkunft Jesu, wo die Heiligen im Himmel über jegelichen heidnischen Unglauben dieser Welt zu Gericht sitzen werden und zwar mit einem eisernen Stab und wenn das abgeschlossen ist, dann werden sie nach den 1000 Jahren mit Jesus diese heidnischen Gefäße des Unglaubens zerschmeißen, also vernichten!

Römer 8,35: "Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?"

Gemeinde muß sich in Trübsal bewähren, dann wird sie bei der Wiederkunft Jesu auch bewahrt!

Offenbarung 7,9-17: "Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm. Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und um die vier Gestalten und fielen nieder vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze; denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."

Die große Schar die dort erwähnt wird, sind die Gläubigen der Gemeinde Gottes aus allen Epochen und über diese wird berichtet, das sie sich in der Zeit der Trübsal bewährt haben, also so zum Beispiel nicht die Ehe mit Isebel gebrochen haben, sondern sie haben ihre Kleider im Blut des Lammes reingewaschen!

Und ihr Lohn ist, das Jesus alle ihre Tränen aus der Zeit der Trübsal abwischen wird!

Also die Lehre einer Vor-Trübsal-Entrückung ist unbiblisch und kann somit selbst als eine Lehre der Isebel bezeichnet werden!

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Do 17. Mär 2011, 18:07

SunFox hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:…ein bewahren vor der Sunde der Versuchung bedeutet nicht automatisch, das man vorher entrückt wurde!

Kannst du vielleicht erklären ob der Ausdruck "dich bewahren vor der Stunde der Versuchung" entweder "ein fortwährender geschützter Zustand" oder "ein geschütztes Auftauchen von binnen" bedeutet…?

Nehmen wir erst einmal den Bibeltext liebe Pilgrim…

Lange Rede…kurzer Sinn, denn vom Text sprechen wir ja schon. Vielleicht sollten wir das in Griechisch durchhacken… :idea: Wenn nämlich die Sicherheit der Gläubigen gegen Zorn durch die Trübsalzeit hindurch eine Nach-Trübsal Entrückung lehren sollte, so hätte Johannes einen anderen Ausdruck gebraucht in Offenbarung 3:10.

Dann wären da auch noch die Märtyrer in Offenbarung 6:9-11 und 7:14…wenn nämlich Sicherheit oder Schutz binnen bedeutet, so würden da mehrere Widersprüche auftauchen. Erstens, wenn Bewahrung in Offenbarung 3:10 nur auf Bewahrung vor Gottes Zorn beschränkt ist und nicht auch vor Satans Zorn, dann leugnet Offenbarung 3:10 die Bitte des Herrn in Johannes 17:15 ab…!

Und zweitens, wenn du behauptest, daß Offenbarung 3:10 völlige Sicherheit bedeutet, von welchem Wert wäre dann das Versprechen angesichts Offenbarung 6:9-11 und 7:17 wo Märtyrer reichlich vorhanden sind…? Das en gros Märtyrertum der Gläubigen durch die Trübsalzeit hindurch verlangt, daß das Versprechen zur Philadelphia Gemeinde als aus der Stunde der Versuchung "fern halten" auszulegen ist, nicht "innerhalb".

Nur die Auslegung von te reo ek in Offenbarung 3:10 die versteht, daß die Philadelphia Gemeinde nicht in die Trübsal eintreten wird, d.h., sie wird fern gehalten oder vor dem Eintritt bewahrt sein, entspricht einer widerspruchsfreien Auslegung der Redewendung…und diese Erkenntnis ist in totaler Harmonie mit einem Vor-Trübsal-Verständnis der Entrückung.

Was sagst du…in Kürze bitte… :pray:
Zuletzt geändert von Pilgrim am Do 17. Mär 2011, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon NEM » Do 17. Mär 2011, 18:16

Hallo SunFox

leider muss ich Dir schon wieder widersprechen. Was Du hier proklamierst ist Deine Ansicht, die aus der Eschatologie der STA entstanden ist.
So wie ich Dich bisher verstanden habe pflegst Du eine Amillenniale, Nachtrübsal- Entrückungs-Ansicht und Deine Biblische Hermeneutik ist ziemlich allegorisch.

Diese Art der Bibelauslegung ist aber bei weitem nicht die einzige Art wie Bibelauslegung stattfinden kann. Bibelauslegung und das daraus resultierende Verständnis ist bei verschiedenen Glaubensrichtungen unterschiedlich!

SunFox hat geschrieben:Also die Lehre einer Vor-Trübsal-Entrückung ist unbiblisch und kann somit selbst als eine Lehre der Isebel bezeichnet werden!


Die Behauptung die eigene Bibelauslegung sei die Alleinheilsbringende und gleichzeitig andere Auslegungen verteufeln ist sehr gefährlich, entspricht nicht der Lehre Jesu und grenzt vielleicht sogar an Sektenhaftigkeit.

Warum verschiedene Ansichten?
Hier in Forum gab es bisher immer viele Diskussionen um die Entrückung. Betreffend die Entrückung gibt es verschiedene Ansichten. Wenn man die Glaubensrichtungen analysiert stellt man fest, dass die Ansichten stark von der Eschatologie (Lehre von den Hoffnungen auf Vollendung der Schöpfung) der jeweiligen Glaubensrichtung abhängt.

Diskussionen unter den verschiedenen Ansichtrichtungen sind extrem schwierig und enden meistens ziemlich fruchtlos. Diskussionen innerhalb derselben Ansichtrichtungen können sehr anregend und lehrreich sein.

Aus diesem Grund empfinde finde ich es zentral, dass sich die jeweiligen Personen zuerst einmal selber positionieren und dann mit Respekt an andere Betrachtungen herangehen.

Die Bibel lehrt uns, dass wir hier und jetzt nur unscharf erkennen können was der 100% Wille Gottes ist. Jede Behauptung die alleinseligmachende Lehre der Bibel zu besitzen empfinde ich als menschliche Überhebung.

Eschatologische Richtungen:
Hier können wir drei Haupt-Ansichtsrichtungen Beobachten. Diese Ansichten unterscheiden sich im Glauben an ein Tausendjähriges Reich (TJR):

Amillenniale Ansicht:
Es gibt kein wörtliches TJR. Es ist nur allegorisch.
(Mehrere Denominationen)

Post-Millenniale Ansicht:
Das TJR ist schon abgeschlossen und liegt hinter uns.
(Nur noch wenige Denominationen, speziell seit WW1 & WW2)

Premillenniale Ansicht:
Das TJR ist ein zukünftiges Ereignis.
(Viele Denominationen)

Ich vertrete eine Premillenniale Ansicht und gehe daher hier im Forum, in diesem Thread, nicht auf die anderen zwei Ansichten ein.

Wenn man nun die Premillenniale Ansicht in Bezug auf den Entrückungszeitpunkt analysiert, stellt man innerhalb dieser Ansicht wiederum drei verschiedene Hauptrichtungen fest:

Nachtrübsal- Entrückungs- Ansicht:

Diese Richtung glaubt, dass die Entrückung und das zweite Kommen Jesu fast gleichzeitig sind und alle Gläubigen NACH der Trübsal entrückt werden. Ansichten zum TJR sind hier unterschiedlich oft allegorisch.

Mittetrübsal- Entrückungs- Ansicht:
Diese Richtung glaubt, dass die Gläubigen irgendwann in der Mitte der Trübsal in den Himmel entrückt werden, da die Gläubigen nicht zum Zorn bestimmt sind und vor den Schrecken des Antichristen verschont werden. Ansichten zum TJR sind hier unterschiedlich jedoch oft wörtlich.

Vortrübsal- Entrückungs- Ansicht:
Diese Richtung glaubt, dass die schon vollendeten Gläubigen VOR der Trübsal entrückt werden, nicht zum Zorn bestimmt sind, die Braut Jesu sind, und in der Hochzeit des Lammes teilhaben, die Hochzeit des Lammes im Himmel stattfindet, während auf der Erde grosse Trübsal ist, nach der Trübsal zusammen mit Jesus auf die Erde zurückkommen, sich mit den Gläubigen aus der Trübsal vereinigen, Satan im Abgrund für 1000 Jahre gebunden wird und zusammen mit Jesus auf der Erde durch das TJR gehen. Am ende des TJR nach den letzten Versuchungen auf einer neuen Erde mit einem neuen Himmel die Ewigkeit verbringen.

Wenn man die Ansichten etwas Vergleicht, wird man feststellen, dass jede Betrachtung auch wiederum auf einer unterschiedlichen Biblischen Hermeneutik basiert. Vereinfacht gesagt ist das die Einschätzung und Anwendung von allegorischer (sinnbildlicher) bis wörtlicher Auslegung der Bibel.

Daraus resultiert nun folgende mögliche Darstellung:
Meine Ansicht.JPG


Betrachtet man diese Unterschiede sollte man nicht mehr Unterschiede suchen sondern Gemeinsamkeiten. Es ist Satans Absicht Unfrieden unter den Menschen zu stiften. Sogar das Wort Gottes warnt und sagt dazu:
Lk 11,17 Da er aber ihre Gedanken wusste, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und Haus gegen Haus entzweit, stürzt ein.

Lg NEM
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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon Pilgrim » Do 17. Mär 2011, 18:37

NEM hat geschrieben:Diskussionen unter den verschiedenen Ansichtrichtungen sind extrem schwierig und enden meistens ziemlich fruchtlos.

Gute Analyse des Problemes…jetzt könnte man hier schließen oder…
Diskussionen innerhalb derselben Ansichtrichtungen können sehr anregend und lehrreich sein.

…hier weitermachen… :idea:
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Do 17. Mär 2011, 18:47

Pilgrim hat geschrieben: der Stunde der Versuchung "fern halten" auszulegen ist, nicht "innerhalb".

Nur die Auslegung von te reo ek in Offenbarung 3:10 die versteht, daß die Philadelphia Gemeinde nicht in die Trübsal eintreten wird, d.h., sie wird fern gehalten oder vor dem Eintritt bewahrt sein, entspricht einer widerspruchsfreien Auslegung der Redewendung…und diese Erkenntnis ist in totaler Harmonie mit einem Vor-Trübsal-Verständnis der Entrückung.

Was sagst du…in Kürze bitte… :pray:


Das liebe Pilgrim behauptest du so, ohne jegliche Umstände weiterer Art zu beachten!

Die Bibel kennt keine Vorentrückung der Gemeinde vor seiner Wiederkunft!

Das mit deinem griechisch ist jetzt nur ein schwacher Versuch, alles andere auszuhebeln, damit du weieter bei deiner Vorentrückungslehre bleiben kannst!

Du weißt ganz genau, das Sprachen mit nur wenig Wortschatz für ähnliche Umstände gleiche Wörter benutzen, wo sich dann erst aus dem gesamten Inhalt her das lesen läßt, was der Verfasser wirklich meint!

Die deutsche Sprache ist sehr umfangreich in ihrem Wortschatz, den selbst die englische Sprache nicht aufweist! Für alles und jedes hat man sein eigenes Wort und viele sind nur in ihren Nuancen zu unterscheiden, wobei die Sinngehalte fließend übergehend sind!

Du klammerst dich jetzt wieder an einen einzigen Vers und behauptest anhand einer kurzen Textpassage, das der Verfasser es genau so gemeint hat, wie du behauptest!

Du willst eine kurze Antwort?

Offenbarung 2,10: "Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis (Trübsal) sein zehn Tage. Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben."

Matthäus 16,25: "Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden."

Markus 8,35: "Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten."

Offenbarung 17,1-6: "Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah."

Also jetzt anzunehmen, das man in Trübsalszeit immer wieder ohne Verlust des irdischen Lebens herausgeht, der begeht schon wieder einen Irrtum weil er die Schrift nicht kennt!

Wie kann Babylon, die Mutter der Hurerei sich betrinken an dem Blut der Heiligen und jene die das Zeugnis Jesu haben, wenn diese in den Himmel entrückt wurden? Das geht ja wohl kaum! ;)

Aber Jesus hat diesen gesagt, das wer sein Leben hier auf Erden um der Wahrheit willen verliert, das er dafür das ewige Leben bekommen wird, also zu den Auserwählten mit den weißen Kleidern zählt!

Offenbarung 6,9-11: "Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie."

Wenn der HERR die Gemeinde bewahrt in den Trübsalszeiten, dann ist dieses nicht damit gleichbedeutend, das auch alle Glieder einer Gemeinde ohne Schaden an ihrem eigenen Leben bleiben! Es ist im Wort Gottes alles genauso so vorher gesagt!

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Do 17. Mär 2011, 18:50

NEM hat geschrieben:Hallo SunFox

leider muss ich Dir schon wieder widersprechen. Was Du hier proklamierst ist Deine Ansicht, die aus der Eschatologie der STA entstanden ist.


Lieber NEM, es ist mir vollkommen egal wer wie etwas sieht, solange man sich dabei an dem Wort Gottes hält, somit proklamiere ich meine Ansicht also einzig und allein aus der Bibel her!

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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Do 17. Mär 2011, 19:00

Pilgrim hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Diskussionen unter den verschiedenen Ansichtrichtungen sind extrem schwierig und enden meistens ziemlich fruchtlos.

Gute Analyse des Problemes… jetzt könnte man hier schließen oder ...


Du bist mir ja ein feines Früchten liebe Pilgrim!

Was willst du denn schließen? Die Wahrheit?

Pilgrim hat geschrieben:
NEM hat geschrieben:Diskussionen innerhalb derselben Ansichtrichtungen können sehr anregend und lehrreich sein.

…hier weitermachen… :idea:


Klar, dann könnt ihr gleich Selbstgespräche führen und seid den SunFox aus eurer Diskussion los!

Leider muß ich euch enttäuschen, ich werde nicht zu Gunsten einer unbiblischen Lehre von einer Vor-Trübsal-Entrückung schweigen, auch wenn es euch noch so sehr gefallen würde!

Bringt eure Argumente und wir werden sehen, was das Wort Gottes dazu hergibt!

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Re: Warum eine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon NEM » Do 17. Mär 2011, 19:03

Hallo zusammen,

gerne möchte ich meine Premillenniale, Vortrübsal- Entrückungs- Ansicht mit einer wörtlichen Auslegung nochmals genauer erklären.

Die Entrückung ist ein Ereignis, daß irgendwann in der nahen Zukunft stattfinden wird. Jesus wird zurückkommen, um seine Gemeinde von der Erde wegzuholen, und wieder in den Himmel mit seiner Gemeinde zurückkehren. Dies alles wird sich im oberen Luftraum abspielen und Jesus wird seinen Fuß nicht auf die Erde setzen.

Der Apostel Paulus hat eine klare Beschreibung der Entrückung und seiner Ereignisse in seinem Briefe an die Thessalonicher und Korinther gegeben.

(1 Thess, 4:16-18).
16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; (Joh 5,29; 1Kor 11,26; 1Kor 15,23; 1Kor 15,52; 1Thess 1,10; Hebr 10,37)
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt (grich. Harpazo) werden in Wolken dem Herrn entgegen8 in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.
(Joh 14,3; 2Thess 2,1)
18 So ermuntert9 nun einander mit diesen Worten!


(1. Kor. 15:51-53).
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, (1Thess 4,15)
52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden. (1Thess 4,16)
53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.


Der Zeitpunkt der Entrückung ist nicht bekannt. Aus dem Wort Gottes und von Argumentationen - die recht häufig von Jesus verwendet wurden – hoffe ich, die Realität der Vortrübsal Entrückung zu beweisen.

Das Wort "Entrückung" stammt von Paul's " entrückt ” in Vers 17. Das Wort " entrückt " übersetzt von dem griechischen Wort “harpazo“ was so viel bedeutet als "zu", "schnappen" oder "schnell zu erfassen." Die Übersetzung aus harpazo zur "Entrückung" bestand aus zwei Schritten: Zunächst wurde das lateinische Wort harpazo genommen, und zweitens wurde raptus das englische Wort, zum deutschen Wort "Entrückung".

12 Gründe, warum die Vortrübsal- Entrückungs- Ansicht (Pre-Tribulation Rapture) den besten Sinn macht

1. Es gibt eindeutig einen Unterschied zwischen dem Treffen in der Luft mit dem Herrn und der Wiederkunft des Herrn auf die Erde zum Ende der großen Trübsal. 1 Thess 4:13 bis 5:11 als 19:14 Gegensatz zu Zech 14:5, Jude 14, Offenbarung.

2. Eine Reihe von Schriften gibt die Erwartung, daß das Kommen des Herrn für seine Gemeinde zu jeder Zeit passieren könnte, deshalb sollte jeder Gläubige in einem ständigen Zustand der Bereitschaft sein. 1 Kor 1,7, 16,22, 1 Thess 1,10, 4,13-5,11, Titus 2.13, Heb 9.28, James 5.8, 1 Petr 1,13, Jude 21, Rev 3.11, 22.7,12,17,20. Wenn das Zeichen des Antichristen vorhanden sein muß, bevor dieses Ereignis stattfinden kann, dann ist es eindeutig, daß der Herr nicht zu jeder Zeit kommen kann, da 666 noch nicht vorhanden ist.

3. Jesus sagte: Du kannst nicht den Zeitpunkt seines Kommens wissen, aber wenn Sie den Antichristen im Temel zu Jerusalem sehn, sollten Sie in der Lage sein es auszuarbeiten, daß es nur noch 42 Monate sind, bis unser Herr wiederkommt.

4. Paulus sagt, die Menschen werden sagen: "Friede und Sicherheit" zum Zeitpunkt der Entrückung, beschrieben in 1 Thess 4,13 bis 5,11, aber beim zweiten Kommen Christi auf die Erde, nach 7 Jahren Trübsal, und Gottes Zorn ausgeschüttet und die Armeen der Welt, die für Armageddon versammelt sind, wer wird dann sagen "Frieden und Sicherheit"?

5. Jesus beschreibt eine Zeit, wo das Leben als normal bezeichnet wird, wo Leute ganz normale Dinge tun, wie zum Beispiel, kaufen und verkaufen, heirateten und freien, anbauen und pflanzen (Lukas 17,26-37 ), aber am Ende der Trübsal wird das Leben völlig abnormal sein und nur diejenigen, die das Zeichen des Antichristen haben werden in der Lage sein zu kaufen und zu verkaufen.

6. Die Vortrübsal- Entrückungs- Ansicht bietet die beste Erklärung für die Lücke zwischen dem Ende der 69. Woche und dem Beginn der 70. Woche in Daniel 9:24-27. Es muß eine Lücke sein, weil die 69. Woche vor der Kreuzigung endet. Dies ist dann gefolgt von dem Fall des Tempels (40 Jahre später) und über einen längeren Zeitraum von Kriegen und Verwüstungen (im Gegensatz zu der jüdischen Hoffnung auf Frieden nach dem Kommen des Messias). Die Kluft zwischen der 69. und 70. Woche ist der Grund für die Gnadenzeit, die der Herr eingelegt hat, wo auch nicht Juden, zu ihm finden können. Nach dieser Zeit wird er sich wieder den Juden als seinem Volk, zuwenden.

7.
Die Vortrübsal- Entrückungs- Ansicht bietet die beste Erklärung dafür, warum die Heiligen von 20:4 der Offenbahrung, nach der Wiederkunft des Herrn auf die Erde auferstehen werden. Wenn der Herr mit seinen Heiligen zurückkommt warum müssen dann die Heiligen in Offenbahrung 20:4 auferstehen? Die einzige logische Erklärung ist, daß diese, nicht Heilige zum Zeitpunkt der Entrückung, waren, sondern die später zum größten Teil während der Trübsal, gemartert wurden. Offenbahrung 20:4 macht es klar, daß diese Heiligen aus der Großen Trübsal kommen und ihre Kleider weiß gewaschen haben, durch das Blut Christi. Sie sind enthauptet worden, weil sie Jesus Christus als ihren Herrn bekannt haben.

8. Die Entrückung ist die selige Hoffnung der Gemeinde (Titus 2,13). Am Ende der Trübsal wird nicht viel Hoffnung übrig sein und wie kann man einen trösten, wenn man ihm sagen muß, daß er wahrscheinlich für seinen Glauben enthauptet wird.

9. Jesus sagte, daß wir am Anfang der Zeichen seiner Rückkehr aufschauen sollen, weil unsere Erlösung naht, nicht am Ende dieser Dinge (Lk 21,28).

10. Die Trübsal, vor allem die letzten 3 ½ Jahre ist die Ausgießung des Zornes Gottes, aber Paul sagt, Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt (1 Thess 5,9).

11. In der Vergangenheit sind Einzelpersonen übernatürlich entrückt worden, um mit dem Herrn zu sein. Henoch und Elias wurden entrückt und sahen nicht den Tod. In beiden Fällen ist das Leben auf der Erde hinterher normal weitergegangen.

12. Die Hoffnung auf die Wiederkunft des Herrn soll uns in den Zustand des Bereitseins bringen. Wenn Jesus jederzeit wiederkommen kann dann müssen wir unser Leben so führen, daß wir zu allen Zeiten bereit sind, mit unserem Herrn und Heiland, heim zugehen.

Lg NEM
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Re: Warum keine Vor-Trübsal Entrückung?

Beitragvon SunFox » Do 17. Mär 2011, 19:13

NEM hat geschrieben:Hallo zusammen,

gerne möchte ich meine Premillenniale, Vortrübsal- Entrückungs- Ansicht mit einer wörtlichen Auslegung nochmals genauer erklären.

Die Entrückung ist ein Ereignis, daß irgendwann in der nahen Zukunft stattfinden wird. Jesus wird zurückkommen, um seine Gemeinde von der Erde wegzuholen, und wieder in den Himmel mit seiner Gemeinde zurückkehren. Dies alles wird sich im oberen Luftraum abspielen und Jesus wird seinen Fuß nicht auf die Erde setzen.

Der Apostel Paulus hat eine klare Beschreibung der Entrückung und seiner Ereignisse in seinem Briefe an die Thessalonicher und Korinther gegeben.

(1 Thess, 4:16-18).
16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt (grich. Harpazo) werden in Wolken dem Herrn entgegen8 in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.
18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!


(1. Kor. 15:51-53).
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.


Der Zeitpunkt der Entrückung ist nicht bekannt. Aus dem Wort Gottes und von Argumentationen - die recht häufig von Jesus verwendet wurden – hoffe ich, die Realität der Vortrübsal Entrückung zu beweisen.


Ja lieber NEM, der Zeitpunkt der Entrückung ist nicht bekannt, denn Jesus selbst sagte ja, das der Zeitpunkt seiner Wiederkunft ein Geheimnis des Vaters ist!

Wenn Jesus wiederkommt, dann entrückt er alle Gläubigen, sowohl die Verstorbenen die wieder zu Leben kommen sind und auch die Gläubigen hier auf Erden, die nicht den irdischen Tod geschmeckt haben, alle gemeinsam und zugleich nach ihrer Verwandlung!

Danach ist Ende mit Bekehrung: "Wer gut ist, der sei fernerhin gut und wer böse ist, der sei fernerhin böse!"

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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