Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Diskussion und Fragen zur Bibel

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Di 7. Aug 2012, 10:51

Laodicea hat geschrieben:Jesus erfüllte das jüdische Gesetz, indem er es perfekt einhielt!? Stimmt da so? Komisch das die Pharisäer und Schriftgelehrten Mordpläne gegen Jesus geschmiedet haben. Andauernd hat Jesus den Sabbath gebrochen...

Es geht nicht darum, dass Jesus den Erwartungen und Schikanen der Pharisäer entsprochen hat, sondern dass er ohne Sünde vor Gott und ohne Makel vor dem Gesetz war.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 11:14

Laodicea hat geschrieben:
imhotep hat geschrieben:Jesus erfüllte das jüdische Gesetz, indem er es perfekt einhielt und sich selber als das ultimative Opferlamm gab. Das jüdische Gesetz ist somit erledigt, ihm wurde Genüge getan.


Jesus erfüllte das jüdische Gesetz, indem er es perfekt einhielt!?
Stimmt da so?
Komisch das die Pharisäer und Schriftgelehrten Mordpläne gegen Jesus geschmiedet haben. Andauernd hat Jesus den Sabbath gebrochen...


Jesus hatte nie den Sabbat gebrochen und wenn die Pharisäer und Schriftgelehrten ihn belangen wollten wegen Gesetzesuntreue, dann wurden ihnen da sehr schnell die Argumente genommen.

Der Mordkomplott und die anschließende Kreuzigung hatte einen anderen Grund, denn dafür wurde als Grund angeführt, das Jesus sich selbst zu Gott macht.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Evangelium Paulus » Di 7. Aug 2012, 11:42

»Daher richte euch niemand in Speise oder Trank oder in Einzelheiten eines Festes, Neumonds oder der Sabbate, die ein Schattenbild zukünftiger Dinge sind; der Körper aber ist Christi!« (Kol.2:16,17).

Wenn ihr nun zusammen [mit] Christus den Grundregeln der Welt gegenüber gestorben seid, was stellt ihr euch wie in [der] Welt Lebende unter Erlasse (Kol.2:20).

»Wir aber, die Kraftvollen, sind verpflichtet, die Schwächen der Kraftlosen zu tragen und nicht uns selbst zu gefallen« (Röm.15:1).

Übrigens halte ich den Sonntag, weil wir gehalten sind, die staatlichen Gesetze zu befolgen (Röm.13:1-7).

Doch alle, die aus Gesetzeswerken sind, stehen unter dem Fluch; denn es ist geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bei allen in der Rolle des Gesetzes geschriebenen (Geboten) bleibt, um sie zu erfüllen« (Gal.3:10).

»Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. Nochmals bezeuge ich es jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er es schuldig ist, das ganze Gesetz zu halten. Ihr seid (des Segens) enthoben und von Christus abgetrennt, die ihr durch das Gesetz gerechtfertigt werden wollt: ihr seid aus der Gnade gefallen« (Gal.5:2-4).

In der Gnade dürfen wir uns jetzt der Sünde gegenüber wie Tote verhalten und lebend sein für Gott, also Ihm dienen, in Christus Jesus, unserem geliebten Herrn (Röm.6:11).

»Kräftige Dich in der Gnade, die in Christus Jesus ist« (2.Tim.2:1). Nichts ist aus uns, alles ist Gnade.

Ich erinnere sehr gern an die Worte des Paulus in Philipper 4:8,9, die grossen Segen verheissen. Der Apostel (der Nationen) schreibt: »Im Übrigen, Brüder, alles was wahr ist, alles was ehrbar, alles was gerecht, alles was lauter, alles was freundlich, alles was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend oder wenn es irgendeinen Lobpreis gibt, so zieht diese in Betracht. Was ihr auch von mir gelernt und erhalten, gehört und an mir gewahrt habt, das setzt in die Tat um; dann wird der Gott des Friedens mit euch sein«, sodass wir als Mitgekreuzigte und Mitauferweckte zu Seiner Verherrlichung wandeln und dienen könnt.

Kolosser 3:12-15

Daher ziehet an als Auserwählte Gottes, Heilige und Geliebte: innigstes Mitleid, Güte, Demut, Sanftmut, Geduld; 13einander ertragend, und euch gegenseitig Gnade [erweis]end, wenn jemand gegen jemand [anders einen] Tadel hat. Wie der Herr euch Gnade [erweis]t, so [tut] auch ihr [es]. 14Über dies alles aber [ziehet] die Liebe [an], die [das] Band der Vollkommenheit ist 15Und der Friede Christi sei [der] Schiedsrichter in euren Herzen, wozu ihr ja in einem Körper berufen wurdet, und seid dankbar [dafür]!

Galater 5:22-23

22Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde, Gutheit, Treue, Sanftmut, Selbstzucht. 23Gegen solche gibt es kein Gesetz.

Die Schrift spricht doch eigentlich eine klare Sprache....
Philipper 3:21der den Körper unserer Erniedrigung umwandlen wird, [um] dem Körper Seiner Herrlichkeit gleichgestaltet [zu werden], gemäß der Wirkungskraft, [die] ihn befähigt, auch sich das All unterzuordnen.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Laodicea » Di 7. Aug 2012, 12:18

Cool hat geschrieben:Jesus hatte nie den Sabbat gebrochen
:o :shock:

Mt 12,1 Zu der Zeit ging Jesus durch ein Kornfeld am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig und fingen an, Ähren auszuraufen und zu essen.
Lk 6,9 Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist's erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses, Leben zu erhalten oder zu vernichten?
Lk 13,14 Da antwortete der Vorsteher der Synagoge, denn er war unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an denen kommt und lasst euch heilen, aber nicht am Sabbattag.
Joh 5,16 Darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte.
Joh 9,14 Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Brei machte und seine Augen öffnete.
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 13:51

imhotep hat geschrieben:
Cool hat geschrieben:Wird hier in abfälliger Art und Weise über Christen geurteilt, die den Sonntag als Ruhetag nutzen? Genauso wenig wie Adventisten die Juden dafür verurteilen, das sie Christus nicht angenommen haben, genauso wenig werden andere Christen nicht für den Sonntag, die Kindertaufe etc. verurteilt.

Wahrscheinlich ist dir nicht bewusst, dass du mit diesen Sätzen just jenen exklusiven Anspruch der STA beweist, den du eigentlich vernebeln wolltest.


Ich wollte mit Sicherheit nichts vernebeln, aber es ist auch nicht immer ganz einfach etwas so rüber zu bringen, das es auch im eigenen Sinne verstanden wird, also nicht fehlgedeutet wird.

imhotep hat geschrieben:Es ist doch ein himmelweiter lehrmässiger Unterschied, ob ein Christ seinen Sabbat am Sonntag hält, oder ob ein Jude Jesus als Messias ablehnt! Wie kannst du bloss beide im selben Atemzug nennen?


Sicherlich sind es zwei gänzlich unterschiedliche Schuhe, aber genauso wenig wie Gott Israel verworfen hat für eine irrige Annahme, genauso wenig verwirft er Christen für eine irrige Annahme, für eine Annahme die ihnen jeweils durch die geistliche Obrigkeit als Wahrheit verkauft wird.

5.Mose 28,1.2.13.14: "Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: ... Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun, und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen."

Gott ist es extrem wichtig, das ein Gläubiger sich an seine Gebote hält und Gott wird niemals einen Menschen verwerfen, der von ganzen Herzen seinem Gott in der Beachtung derselben die Ehre gibt.

Johannes 14,21: "Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren."

Es ist richtig, die gläubigen Israelis anerkennen aller Regel nach Jesus nicht, aber sind sie deswegen automatisch verloren?

Wenn Jesus in Johannes 14,6 sagt: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.", dann bedeutet das auch, das Jesus auch das Gesetz ist.

"Ich bin die Wahrheit." + "Wer meine Gebote hält." = "Ich bin das Gesetz."

Und was tut der gläubige Israelit?

Psalm 119,30: "Ich habe erwählt den Weg der Wahrheit, deine Weisungen hab ich vor mich gestellt."

"Weg der Wahrheit" steht hier und Jesus sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit."

Sprüche 24,12: "Sprichst du: »Siehe, wir haben's nicht gewusst!«, fürwahr, der die Herzen prüft, merkt es, und der auf deine Seele Acht hat, weiß es und vergilt dem Menschen nach seinem Tun."

Wer also nach bestem Gewissen darum bemüht ist der Wahrheit zu dienen, also Gott allein die Ehre zu geben, der ist von Gott geliebt. Gott sieht das Herz an und er erkennt seine geliebten Kinder, Matthäus 5,8: "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen."

Siehst du, wie gering plötzlich der Unterschied ist?

Gott ist nicht ungerecht, Psalm 11,7: "Denn der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht.

Wird nun ein frommer Jude für den Weg seiner Gerechtigkeit von Jesus verworfen werden, oder kommt er auch über Jesus zum Vater?

Es liegt also nicht an uns darüber zu urteilen, wer gerecht ist (oder sollte ich besser sagen gerechter ist), denn auch der gläubige Jude lobt den Namen des HERRN, des Allerhöchsten, ebenso wie der gläubige Christ.

imhotep hat geschrieben:Der Kreis der Gemeinde ist doch durch das Verhältnis zu Jesus definiert. Wer ihn zum Herrn hat, der ist mir Bruder, unabhängig von der Frage nach dem rechten Sabbat oder der Taufe.


So würde ich das nicht sagen, denn das könnte zu falschen Rückschlüssen führen.

Ich würde es so sagen: "Der Kreis der Gemeinde ist doch durch das Verhältnis zu Jesus definiert. Wer ihn zum Herrn hat, der ist mir Bruder, unabhängig von dem Stand seiner Erkenntnis."

imhotep hat geschrieben:Wenn du Uneinigkeit in der Sabbatfrage auf dieselbe Stufe stellst wie die Ablehnung des Messias, dann hast du dir ein unbiblisches Kriterium erkoren, gemäss dem du anderen den wahren Glauben absprichst.


Wahrer Glaube? Wann ist ein Glaube wahrer Glaube?

Wie kann man jemanden anders etwas absprechen, wenn man selbst in der Gefahr steht selbst in etwas nicht zu sein? Wer ist also so vollkommen, das er sich über andere stellen kann? Genau das ist es, was Jesus ja den selbstgerechten Pharisäern vorgeworfen hat.

Jesus sagte in Matthäus 12,50 einen bedeutsamen Satz: "Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter."

Somit ist auch mir jeder aufrichtige Christ Bruder und Schwester, aber ebenso jeder aufrichtige Israeli.

Römer 15,5.6: "Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit "einem" Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus."

Der fromme Wunsch eines Paulus ist noch ein weiter Weg, denn das Ziel der Einmütigkeit im Gotteslob ist global noch nicht erreicht, dennoch ist Gotteslob in vielen Kirchen, Gemeinden und Synagogen gegeben.

Matthäus 23,23: "Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen."

imhotep hat geschrieben:Wenn das wirklich deine Einstellung ist, dann ist es ein Irrtum, eine Sünde gegen den Leib Christi, und eine Tragik für die Einheit der Gemeinde.


Ich hoffe das meine vorherigen Ausführungen etwas mehr Licht in die Sache bringen, denn ich bin weit von deiner angenommenen Einstellung entfernt.

imhotep hat geschrieben:Genau dasselbe ist mir einmal mit einem katholischen Freund passiert. Auf die Frage, ob sie denn Christen anderer Konfessionen nicht auch Gläubige anerkennen meinte er: "Oh, selbstverständlich! Wir anerkennen ja auch Muslime und Buddhisten als Gläubige." Das war natürlich nicht, was ich hören wollte! Er hätte geradesogut "nein" sagen können.


Dein katholischer Freund hat aber im Gegenzug sämtliche heidnischen Religionen mit in diesen Kreis der Gläubigen aufgenommen und dieses kann nie und niemals richtig sein und deine Feststellung mit dem "nein" ist somit berechtigt.

imhotep hat geschrieben:Und es ist überhaupt nicht so, dass wenn man eine Praxis wählt, man dadurch automatisch alle anderen für "falsch" erklärt. Niemand wirft den STA vor, ihr Samstags-Sabbat sei "falsch", und niemand fühlt sich durch die STA-Praxis verurteilt. Die Verurteilung kommt erst aus dem adventistische Anspruch (wie auch du ihn in deinem Post geäussert hast), dass ihre Praxis sei besser weil sie die Bibel ernster nehmen und Gott lieber haben als die übrigen Christen. Solange dieser Dünkel nicht an der Wurzel ausgerottet wird kann es keine brüderliche Gemeinschaft geben zwischen STA und Rest-Christen.


Adventisten behaupten nie und niemals, das andere Christen die Bibel weniger ernst nehmen als sie selbst und schon garnicht das sie Gott mehr lieben wie andere Christen. Dieser Gedanke von dir ist völlig abwegig.

editiert

Offenbarung 14,6-12: "Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen. Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker. Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt. Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!"

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 14:16

Laodicea hat geschrieben:
Cool hat geschrieben:Jesus hatte nie den Sabbat gebrochen
:o :shock:

Mt 12,1 Zu der Zeit ging Jesus durch ein Kornfeld am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig und fingen an, Ähren auszuraufen und zu essen.


Es ist also Sünde am Sabbat zu essen, weil die Pharisäer es bestimmt haben oder wie?

Damit würdest du die menschlichen Verodnungen der Pharisäer über den Sabbat stellen.

Laodicea hat geschrieben:Lk 6,9 Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist's erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses, Leben zu erhalten oder zu vernichten?


Jesus hat gefragt: "Ist es erlaubt?", und wie lautete die Antwort?

Laodicea hat geschrieben:Lk 13,14 Da antwortete der Vorsteher der Synagoge, denn er war unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an denen kommt und lasst euch heilen, aber nicht am Sabbattag.


Und was sagte Jesus zu ihnen: "Ihr Heuchler."

Laodicea hat geschrieben:Joh 5,16 Darum verfolgten die Juden Jesus, weil er dies am Sabbat getan hatte.


Vers 18: "Darum trachteten die Juden noch viel mehr danach, ihn zu töten, weil er nicht allein den Sabbat brach, sondern auch sagte, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich."

Der Sabbat war nur ein Vorwand, aber das hätte nicht ausgereicht Jesus zu töten, denn Jesus hat lediglich zu dem Kranken gesagt: "Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!"

Sabbatbruch?

Laodicea hat geschrieben:Joh 9,14 Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Brei machte und seine Augen öffnete.


Lies mal das ganze Kapitel Johannes 9 und dann gib dir die Antwort selbst.

Die jüdische Obrigkeit suchte Vorwände und durch deine Anführung der Texte gibst du ihnen recht.

Aber verurteilt wurde Jesus für den Anspruch, das er Gottes Sohn sei.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 14:20

Evangelium Paulus hat geschrieben:Die Schrift spricht doch eigentlich eine klare Sprache....


Auf deine Texte gehe ich noch ein, denn was einem oftmals für klar erscheint, das kann auch trübe sein. ;)

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Di 7. Aug 2012, 15:47

Cool hat geschrieben:5.Mose 28,1.2.13.14: "Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: ... Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun, und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen."

Genau, WENN ... Das Volk antwortete mit Inbrunst "all das werden wir tun"! Und ging schnurstracks dazu über, den mosaischen Bund zu brechen. Resultat: Vertreibung aus dem Land, Zerstreuung und Verbannung. Die einzige Hoffnung, die diesem Volk bleibt ist nicht eine erneute Reform und Rückkehr zu den Wurzeln wie unter Josia, sondern die Ankunft des Messias. Das ist ja die schmerzvolle Geschichte des mosaischen Bundes, dass es niemand geschafft hat, ihn einzuhalten. Deshalb hat ihn Gott schlussendlich selber eingehalten.

Es ist richtig, die gläubigen Israelis anerkennen aller Regel nach Jesus nicht, aber sind sie deswegen automatisch verloren?

Gegenfrage: Kann man den Rettungsplan, der von Gott angeboten wird verwerfen und trotzdem gerettet sein?

"Ich bin die Wahrheit." + "Wer meine Gebote hält." = "Ich bin das Gesetz."

Hier steht aber "meine Gebote", nicht "Moses Gebote". Denn um Moses Gebote zu halten, dazu waren die Juden bereits angewiesen. Dafür brauchte es Jesus nicht.

Und was tut der gläubige Israelit?

Das NT kennt keinen anderen Glauben als den Glauben an Jesus Christus. Wer Jesus verwirft, den kann man nicht wirklich als "gläubig" bezeichnen.

Wer also nach bestem Gewissen darum bemüht ist der Wahrheit zu dienen, also Gott allein die Ehre zu geben, der ist von Gott geliebt.

Das ist eine gute Zusammenfassung des islamischen Erlösungsverständnisses. Kein Kreuz, kein Jesus, keine Gnade, kein Evangelium. Die biblische Antwort: Vergiss es. Wenn du dich auf deine eigenen Bemühungen berufst, dann hast du vor Gott schlechte Karten.

Siehst du, wie gering plötzlich der Unterschied ist?

Genau. Der Unterschied zwischen dem was du da beschreibst, und knallharter Werksgerechtigkeit ist nicht erkennbar. Man fragt sich, wozu Jesus überhaupt sein Leben hat lassen müssen. Tragischer Unfall?

Gott ist nicht ungerecht, Psalm 11,7: "Denn der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht.

Und wer kann diese Frömmigkeit vor Gott beanspruchen?

Es liegt also nicht an uns darüber zu urteilen, wer gerecht ist (oder sollte ich besser sagen gerechter ist), denn auch der gläubige Jude lobt den Namen des HERRN, des Allerhöchsten, ebenso wie der gläubige Christ.

Genau, und beide "mangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollten" (Röm 3, 23). In dieser Hinsicht existiert also kein Unterschied. Was beide brauchen ist eine vor Gott akzeptable Gerechtigkeit, die nur Jesus schenken kann.

Wahrer Glaube? Wann ist ein Glaube wahrer Glaube?

Wenn es Glaube an den menschgewordenen, gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus ist.

Somit ist auch mir jeder aufrichtige Christ Bruder und Schwester, aber ebenso jeder aufrichtige Israeli.

Israeli = Staatsangehöriger Israels, das ist vermutlich nicht was du meintest. Wie steht es mit dem "aufrichtigen" Moslem? Fühlst du dich dem ebenso zugeneigt?

Römer 15,5.6: "Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit "einem" Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus." Der fromme Wunsch eines Paulus ist noch ein weiter Weg, denn das Ziel der Einmütigkeit im Gotteslob ist global noch nicht erreicht, dennoch ist Gotteslob in vielen Kirchen, Gemeinden und Synagogen gegeben.

... und Moscheen, mormonischen Tempeln, etc.

Dein katholischer Freund hat aber im Gegenzug sämtliche heidnischen Religionen mit in diesen Kreis der Gläubigen aufgenommen und dieses kann nie und niemals richtig sein und deine Feststellung mit dem "nein" ist somit berechtigt.

Die Frage, an der sich alles entscheidet ist mein Bekenntnis zu Jesus Christus. Ein christozentrisches Heilsverständnis lässt keine "alternativen Wege" zu, und stellt keine zusätzlichen Bedingungen. Mein Freund leugnet dies, indem er mich mit einem jesusfeindlichen Moslem gleichstellt, und du leugnest es indem du mich mit einem jesusfeindlichen Juden gleichstellst. Ohne Jesus sind wir verloren, egal ob wir noch im Besitz unserer Vorhaut sind oder nicht.

Cool hat geschrieben:Adventisten behaupten nie und niemals, das andere Christen die Bibel weniger ernst nehmen als sie selbst und schon garnicht das sie Gott mehr lieben wie andere Christen. Dieser Gedanke von dir ist völlig abwegig.

Dann lass mich dich zitieren:

Cool hat geschrieben:Wenn ich ihn liebe, dann halte ich auch gern seine Gebote (Johannes 14,23). Im Wort Gottes steht ganz klar, dass man den Sabbat und nicht den Sonntag halten soll.

Wer seinen Sabbat am Sonntag hält, der hält nicht gerne Gottes Gebote, und liebt demzufolge Gott nicht. Sag mir, was an meiner Folgerung abwegig ist. Ich möchte es ja gerne glauben, dass du meine Überzeugung nicht für mangelnde Gottesliebe hältst. Aber dafür rollen dir Sätze wie der obige irgendwie zu selbstverständlich über die Lippen. Das scheint also ziemlich tief verankert zu sein.

Oder dieses hier:
Cool hat geschrieben:Damit soll aber keinesfalls gesagt werden, dass Menschen, die noch den Sonntag halten, keine gute Christen sind. Ganz im Gegenteil. Gerade Offenbarung 18,4 zeigt deutlich, dass der Großteil des Volkes Gottes den Sabbat noch nicht erkannt hat.

Für dich scheint völlig klar zu sein, dass sonntaghaltende Christen im Gegensatz zu den STA Teil der Hure Babylon sind. Hallo??? Ist aber nicht schlimm, denn dass sie den Sonntag halten ist nur noch eine Frage der Zeit. Mit zunehmender Erkenntnis werden sie unweigerlich auf die Linie der STA einschwenken. Hallo??? (Halten wir noch fest, dass der Sabbat im Kapitel 18 mit keiner Silbe erwähnt ist). Ziemlich uncool, Cool!

Adventisten haben aber ein Eigenverständnis ihrer selbst, nämlich das sie von Gott einen Auftrag haben und der wird wie folgt formuliert: "Der Auftrag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten besteht darin, allen Völkern das ewige Evangelium im Kontext der Drei-Engelsbotschaft aus Offenbarung Kapitel 14, Verse 6-12 zu verkündigen, welche die Menschen einlädt, Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser anzunehmen, sich mit Seiner Gemeinde zu verbinden und sich auf Seine baldige Wiederkunft vorzubereiten." http://www.adventists.eu/de/

Ok, das erklärt vieles. Damit machen sich die STA ziemlich unverblümt zur Endzeit-Sekte (wie es auch ihr Name nahelegt). Es wäre interessant zu erfahren, wie sich die Weisen dieser Bewegung ausgerechnet diese Verse auf die Fahnen geschrieben haben, und wie ernst das in der Praxis gelebt wird. Denn wenn das Fussvolk die Kategorie "Babylon" einfach auf alles und jedes anwendet, was ihnen nicht behagt (inklusive andere Christen), dann ist man natürlich immer ein trutziges Häufchen, welches von allen Seiten bedrängt wird. Das schafft Wir-Gefühl und mobilisiert die Abwehrkräfte gegen "die anderen". Und so ist es nur logisch dass das Sabbat-am-Samstag-Halten das wichtigere Wir-Kriterium ist als das Bekenntnis zu Jesus Christus.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Genussdenker » Di 7. Aug 2012, 17:52

imhotep hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass Gott sich mit dem Schreiben auf die Steintafeln "an alle Menschen richtete", sondern dass damit etwas ausgedrückt wurde, was von universeller Gültigkeit ist. Dies wird auch bekräftigt durch die Wahl des Mediums (Stein) und den Modus (Gott schreibt persönlich).

Finde ich nicht mal falsch.
Das mit "an alle Menschen richtete", meinte wie bereits erwähnt, an alle Gottesgläuben. Die damaligen und die künftigen. etwas anderes anzunehmen, wäre ja wieder reine Spekulation.

Aber was haben wir, was bleibt diesbezüglich Gottesgläubigen seit der Übergabe der Gebote Gottes an Moses?
Eigentlich ja tatsächlich nicht mehr und weniger als seit eben diesem einstigen Tag. Nämlich die konketen Worte.
Mag sein, dass Gott ahnte oder gar wusste dass man später darüber spekulieren wird, doch hätte er es uns wissen lassen wollen, hätte er es getan und es in die Botschaft integriert - oder die Gebote in selber Form wiederrufen und/oder ersetzt und/oder ergänzt.

Zu den STA : dieser Berufung auf den Sabbat liegt doch ein Phänomen zugrunde welches ich "Anspruch auf Ursprünglichkeit" nenne. Es ist auch in anderen Religionen anzutreffen, vor Allem "Schriftreligionen".
Manche Strömungen (zB Konfessionen, um wieder diesen Begriff zu verwenden) streben ein möglichst ursprüngliches Verständnis an. Manchmal wird dies bewusst begründet, manchmal dient es einfach zu einer Art Legitimation. Die Legitimation, quasi möglichst nahe an Gott zu sein, möglichst unbeeinflusst späterer Einflüsse.
Wissen dient dem Verstehen
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 18:45

Hallo imhotep, wenn alle Christen diese Gesinnung gegenüber den Juden hätten, dann wird es noch viele Jahrhunderte dauern, das ihnen der Schleier von den Augen fällt.

Um einen Rettungsplan zu verwerfen, muß man erst einmal die Erkenntnis erlangen, das der Rettungsplan schon gegeben ist und dieses haben die Juden noch nicht. Sie warten immer noch auf den Messias.

Römer 15,5-11: "Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit "einem" Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Denn ich sage: Christus ist ein Diener der Juden geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen zu bestätigen, die den Vätern gegeben sind; die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht (Psalm 18,50): »Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.« Und wiederum heißt es (5.Mose 32,43): »Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!« Und wiederum (Psalm 117,1): »Lobet den Herrn, alle Heiden, und preist ihn, alle Völker!«"

Römer 3,30: "Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben."

Ich weiß das die Juden die Geliebten Gottes sind und Verstockung nur über sie gekommen ist wegen uns Heiden.

Römer 11,25-32: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme."

Die gläubigen Juden sind in der Erwählung Gottes Geliebte um ihrer Väter willen, und wenn sie auch Feinde im Blick auf das Evangelium Christi sind um unserwillen, so steht Gott dennoch zu seinem gegeben Wort.

Und wo bleibst du nun mit deinen Moslems, oder wen du sonst noch so in deinen Gedanken hast?

Und wenn ich von den Geboten Gottes spreche und Jesus von seinen Geboten spricht, so sollst du wissen, das diese im Inhalt des Textes gleich sind. Die 10 Gebote hat Jesus geschrieben und dem Moses auf dem Berg Sinai übergeben. Und wenn Jesus in seiner Erdenzeit von seinen Geboten spricht, so sind es genau diese 10 Worte des Steins.

Römer 13,9: "Denn was da gesagt ist (2.Mose 20,13-17): »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (3.Mose 19,18): »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«"

Jakobus 2,11: "Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes."

Und wer hat da gesagt?

2.Mose 20,1.2: "Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe."

Der HERR der sich hier als Gott bezeugt ist Jesus Christus selbst und er verkündigt dem Volk Israel SEIN Gesetz.

Wenn nun die 10 Gebote das Gesetz Christi sind, dann kannst du den Rest mit Leichtigkeit selbst herleiten, und brauchst dazu eigentlich keine Erklärungen von mir.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon yotham » Di 7. Aug 2012, 18:48

eigentlich, wollte ich auch was schreiben, aber ich denke, die Meinungen sind gemacht.

Ich bin messianisch, also kein STA (eine Sekte für mich), halte Shabbat weil Jeshua Shabbat gehalten hat, halte die 613 Gebote, weil Jeshua, Paulus, die Schüler des Herrn sie gehalten habe, bin beschnitten (Jeshua und alle Jünger waren beschnitten, sogar Paulus hat beschnitten, trotz oder gerade wegen des Galaterbriefes und des Konrintherbriefes) und finde dies gut und richtig. Bin trotzdem nicht unter der Thora weil mich mein Lieblingsrabbiner und pharisäischen Schriften des neuen Bundes eben lehren, die Thora (Lebensanweisungen) richtig zu halten. Und der bekannte Paulus, sein Leben lang ein Pharisäer (man achte sich auf die Zeitform der Gegenwart, wenn er von sich spricht) hat auch einiges getan, damit wir die Lehren unseres Meisters, Jeshua richtig verstehen, manchmal auch nicht (siehe Galaterbrief, der falsch verstanden und zitiert wird).

Ich wollte eigentlich mal fragen, wenn ihr von den 613 Geboten sprecht, welche das sind. Die müssten einzeln analysiert werden und dann für das tägliche Leben angewendet werden. Dabei werdet ihr feststellen, dass jeder Christ viele der Gebote in seinem Leben eben schon unbewusst hält. Nur die tollen eben leider nicht mehr, wie Chanukka, Pessach etc.. Schade, dass das Christentum gefunden hat, es will sich vom Olivenbaum abschneiden.
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon manfred » Di 7. Aug 2012, 19:47

Ob Jesus den Sabbat gebrochen hat, den er selbst als Gesetz gab, ist wohl nicht wahrscheinlich.
Er brach den Sabbat so wie es die Schriftgelehrten damals auslegten und interpretierten.
Für sie hat er den Sabbat gebrochen.
Aber auch mal eine interessante Idee:

Der Sabbat ist aufgehoben, weil Gott am Sabbat gesündigt hat?

Wieviele heutige Sabbathalter hätten Jesus kritisiert, wenn sie in der damaligen Zeit gelebt hätten.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 20:38

yotham hat geschrieben:eigentlich, wollte ich auch was schreiben, aber ich denke, die Meinungen sind gemacht.

Ich bin messianisch, also kein STA (eine Sekte für mich), .... Schade, dass das Christentum gefunden hat, es will sich vom Olivenbaum abschneiden.


Du kannst ruhig aussprechen, das auch die anderen christlichen Kirchen Sekten für dich sind. ;)

Und die insgesamt 248 Gebote und 365 Verbote (inkl. der 10 Ge/Verbote) = 613 kannst du garnicht halten oder beachten und zwar ganz allein aus dem Umstand heraus, das die Möglichkeit dazu fehlt.

Mich würde aber mal interessieren, wer Jeshua (Jesus) für dich war, wenn du alle 613 Anweisungen einhalten willst?

Ein Prophet wie bei den Moslems, oder Gottes Sohn wie bei den Christen?

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » Di 7. Aug 2012, 20:47

manfred hat geschrieben:Ob Jesus den Sabbat gebrochen hat, den er selbst als Gesetz gab, ist wohl nicht wahrscheinlich.
Er brach den Sabbat so wie es die Schriftgelehrten damals auslegten und interpretierten.
Für sie hat er den Sabbat gebrochen.
Aber auch mal eine interessante Idee:

Der Sabbat ist aufgehoben, weil Gott am Sabbat gesündigt hat?

Wieviele heutige Sabbathalter hätten Jesus kritisiert, wenn sie in der damaligen Zeit gelebt hätten.

„Also ward vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und also vollendete Elohim am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Elohim segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Elohim schuf und machte. Also ist Himmel und Erde geworden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Elohim Jahweh Erde und Himmel machte.“
(1. Moscheh 2.1-4)

Wie will das jemand aufheben? :roll:
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 21:04

Welche Übersetzung legst du für deine Texte zu Grunde?

Evangelium Paulus hat geschrieben:»Daher richte euch niemand in Speise oder Trank oder in Einzelheiten eines Festes, Neumonds oder der Sabbate, die ein Schattenbild zukünftiger Dinge sind; der Körper aber ist Christi!« (Kol.2:16,17).


Kolosser 2,16.17: "So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen; leibhaftig aber ist es in Christus."

Das Wort Sabbat bedeutet eigentlich "Ruhe". Neben der wöchentlichen Sabbatfeier (1. Mose 2,2-4; 2. Mose 20,8-11) gab es bei den Israeliten sieben weitere "Sabbattage", die durch das Zeremonialgesetz geregelt wurden. Der Unterschied zwischen diesen Festsabbaten des Zeremonialgesetzes und dem Sabbat der Schöpfung und der Zehn Gebote wird in 3. Mose 23,1-4 deutlich: Der wöchentliche Ruhetag steht hier in der Einzahl, während die anderen Sabbate (Luther übersetzt mit "Feste") in der Mehrzahl stehen (Vers 4). Durch das Wort "aber" wird diese Gegenüberstellung verstärkt.

Der wöchentliche Ruhetag ist ein "Sabbat für den Herrn", die anderen Feiertage sind "Sabbate des Herrn". Die sieben Festsabbate bildeten vier große Jahresfeste, zu denen die Israeliten zum Tempel kamen. Sie sind Hinweise auf Christus. Alle diese Feste waren also ein Schatten auf Christus, d. h. sie wiesen symbolisch auf ihn hin.

Nachdem er nun für uns gestorben ist, haben sie ihre Erfüllung gefunden und sind für Christen heute keine Verpflichtung mehr. Diese Schattensabbate unterscheiden sich also von dem wöchentlichen Ruhetag, der kein Hinweis auf die Erlösung durch Jesus ist, sondern ein Gedenktag der Schöpfung - der Erschaffung der Welt und allen Lebens. Dass an dieser Stelle die Schattensabbate gemeint sind, beweist folgender Text:

Kolosser 2,17 Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen.

Während die Schattensabbate in die Zukunft verweisen, ist der Sabbat, der in den 10 Geboten erwähnt wird, ein Verweis in die Vergangenheit!

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 21:27

Evangelium Paulus hat geschrieben:Doch alle, die aus Gesetzeswerken sind, stehen unter dem Fluch; denn es ist geschrieben: Verflucht ist jeder, der nicht bei allen in der Rolle des Gesetzes geschriebenen (Geboten) bleibt, um sie zu erfüllen« (Gal.3:10).


Galater 3,10: "Denn die aus den Werken des Gesetzes leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben (5.Mose 27,26): »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er's tue!« "

Erklärt der Text schon selbst, denn hier ist nicht die Rede von den Steintafeln, welche die 10 Gebote beinhalten, sondern von der Gesetzesrolle / dem Gesetzesbuch, welches neben der Bundeslage lag.

5.Mose 31,26: "Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es neben die Lade des Bundes des HERRN, eures Gottes, dass es dort ein Zeuge sei wider dich."

Galater 3,13: "Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes (der Buchrolle), da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (5.Mose 21,23): »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«,."

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 21:31

Evangelium Paulus hat geschrieben:Übrigens halte ich den Sonntag, weil wir gehalten sind, die staatlichen Gesetze zu befolgen (Röm.13:1-7).


Willst du das wirklich als Argument anführen?

Apostelgeschichte 5,29: "Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon yotham » Di 7. Aug 2012, 22:04

cool meint

"Du kannst ruhig aussprechen, das auch die anderen christlichen Kirchen Sekten für dich sind."

Ich meine:
Ich kann sehr wohl unterscheiden zwischen Sekten und z.B. Pfingstlern oder Babtisten. Das Christentum ist kein Fehler sondern von G'tt zugelassen.

Der Messias ist der Sohn G'ttes (ohne Trinität) und der Erlöser der Welt.

Das sollte genügen.

Das ich nicht alle Gebote halten kann, liegt in der Natur der Sache, da z.B. der Tempel fehlt und ich männlich bin. Da kann ich ja die Gebote für die Frauen nicht halten. Ich bin auch kein Kohen, daher geht auch das nicht. Aber ich kann alle persönlichen Gebote halten. Das geht auf der ganzen Welt.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 22:40

yotham hat geschrieben:Der Messias ist der Sohn G'ttes (ohne Trinität) und der Erlöser der Welt.


Also ist Jesus nicht Gott, sondern ein entstandenes oder geschaffenes Wesen nach deiner Auffassung.

Richtig?

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PS: Bitte nur eine Kurzantwort, es soll hier nicht zur Diskussion gemacht werden.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Di 7. Aug 2012, 22:43

yotham hat geschrieben: Das Christentum ist kein Fehler sondern von G'tt zugelassen.


Alle anderen Religionen sind so gesehen auch von Gott zugelassen.

Echt Cool

PS: Auch nur eine Feststellung und kein Diskussionsgrund hier.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Mi 8. Aug 2012, 00:09

yotham hat geschrieben:Ich bin messianisch, [...] halte Shabbat weil Jeshua Shabbat gehalten hat, halte die 613 Gebote, weil Jeshua, Paulus, die Schüler des Herrn sie gehalten habe, bin beschnitten (Jeshua und alle Jünger waren beschnitten, sogar Paulus hat beschnitten, trotz oder gerade wegen des Galaterbriefes und des Konrintherbriefes) und finde dies gut und richtig.

Genau: Jesus ist Lehrer, er ist Vorbild, er ist Beispiel, er ist Inspiration ... alles eben, nur nicht Erlöser. Jesus hat nichts gebracht, was nicht seit Moses bekannt war. Sein Tod und seine Auferstehung haben nichts zu bedeuten.

Bin trotzdem nicht unter der Thora weil mich mein Lieblingsrabbiner und pharisäischen Schriften des neuen Bundes eben lehren, die Thora (Lebensanweisungen) richtig zu halten.

Häh, was denn jetzt? Und die "pharisäischen Schriften des neuen Bundes", welche wären das?

Und der bekannte Paulus, sein Leben lang ein Pharisäer (man achte sich auf die Zeitform der Gegenwart, wenn er von sich spricht) hat auch einiges getan, damit wir die Lehren unseres Meisters, Jeshua richtig verstehen, manchmal auch nicht (siehe Galaterbrief, der falsch verstanden und zitiert wird).

Was natürlich die Frage aufwirft: Darf Paulus dich auch dort lehren, wo du nicht sowieso seiner Meinung bist?

Ich wollte eigentlich mal fragen, wenn ihr von den 613 Geboten sprecht, welche das sind. Die müssten einzeln analysiert werden und dann für das tägliche Leben angewendet werden. Dabei werdet ihr feststellen, dass jeder Christ viele der Gebote in seinem Leben eben schon unbewusst hält. Nur die tollen eben leider nicht mehr, wie Chanukka, Pessach etc.

Hanukkah ereignete sich in der intertestamentalen Zeit und ist nicht Teil der 613 Mitzvot. Erkläre doch du mal, welche du meinst. Und Pessach war nur ein Vorgeschmack auf Golgatha, welches von Christen im heiligen Abendmahl gefeiert wird. Nach meiner Zählung war das jetzt zweimal Fehlanzeige. Welches "analysieren" wir als nächstes?
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Evangelium Paulus » Mi 8. Aug 2012, 09:24

@Cool - danke für Deine Ausführungen :)

Lese ich aber 2. Mose 31:12-14:

»Dann sprach Jewe zu Mose: Sprich du zu den Söhnen Israels: Ihr sollt ja Meine Sabbate halten, denn dies ist ein Zeichen zwischen Mir und euch für alle eure Generationen, damit ihr wisst, dass Ich, Jewe, euch heilige. So haltet den Sabbat, denn er ist für euch heilig. Wer ihn entweiht, soll sterben, ja sterben. Jeder, der an ihm Arbeit verrichtet, dieselbe Seele werde aus der Mitte seines Volkes ausgerottet.«

sind alle Sabbate erwähnt und diese sind nur an Israel gerichtet. Mose bekam keine Anweisungen für die Nationen (Röm.2:14).

Wir leben doch in der Körperschaft Christi, er hat doch das Gesetz und die Gebote in ihrer Gesamtheit vollendet, oder hat er es doch nur lückenhaft vollbracht? »Denn die Vollendung des Gesetzes ist Christus, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt« (Röm.10:4).

Nach meinem Wissen weist unser Herr Jesus Christus uns nirgendwo durch den Apostel Paulus, unseren Lehrer (1.Tim.2:7; 2.Tim.1:11) an, den Sabbat zu halten. Die Gläubigen Israels - gestern, heute und in der Zukunft, die das Königreich Israels auf der Erde erwarteten, hielten den Sabbat gemäss »dem Evangelium der Beschneidung«, mit dem Petrus betraut war (Gal.2:7). Sie waren Täter des Gesetzes (Jak.1:22; 1.Joh.5:2,3).
Philipper 3:21der den Körper unserer Erniedrigung umwandlen wird, [um] dem Körper Seiner Herrlichkeit gleichgestaltet [zu werden], gemäß der Wirkungskraft, [die] ihn befähigt, auch sich das All unterzuordnen.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Laodicea » Mi 8. Aug 2012, 10:15

Cool hat geschrieben:Es ist also Sünde am Sabbat zu essen, weil die Pharisäer es bestimmt haben oder wie?
Damit würdest du die menschlichen Verodnungen der Pharisäer über den Sabbat stellen....

Nein. Ich stelle menschliche Verordnungen nicht über Gottes Gesetz.
Auch halte ich den Sabbat nicht höher.
manfred hat geschrieben:Ob Jesus den Sabbat gebrochen hat, den er selbst als Gesetz gab, ist wohl nicht wahrscheinlich.
Er brach den Sabbat so wie es die Schriftgelehrten damals auslegten und interpretierten.
Für sie hat er den Sabbat gebrochen.

So ist es.
Für sie war Er ein Sabbatbrecher.

Liebr Cool,
Deine Ausführungen sind gut. Doch verstehe ich nicht, wie Du nicht zu dem gleichen Ergebnis kommen kannst wie ich. Was machst Du mit den Erläuterungen über die Knechtschaft und Kindschaft die uns im Galaterbrief gegeben sind?
Gal.4:9 Nachdem ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch dann wieder den schwachen und dürftigen Mächten zu, denen ihr von neuem dienen wollt?
10 Ihr haltet bestimmte Tage ein und Monate und Zeiten und Jahre.
11 Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe.

Ich halte alle Tage gleich.
Und wie hälst Du den Sabbat?
Tust Du die gleichen Dinge die auch Jesus tat am Sabbat?
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Mi 8. Aug 2012, 14:28

Evangelium Paulus (?) schreibt:
»Dann sprach Jewe zu Mose: Sprich du zu den Söhnen Israels: Ihr sollt ja Meine Sabbate halten, denn dies ist ein Zeichen zwischen Mir und euch für alle eure Generationen, damit ihr wisst, dass Ich, Jewe, euch heilige. So haltet den Sabbat, denn er ist für euch heilig. Wer ihn entweiht, soll sterben, ja sterben. Jeder, der an ihm Arbeit verrichtet, dieselbe Seele werde aus der Mitte seines Volkes ausgerottet.«

sind alle Sabbate erwähnt und diese sind nur an Israel gerichtet. Mose bekam keine Anweisungen für die Nationen

Ich habe zwar noch nie an ein Evangelium geschrieben, aber sei es drum.

Wie Du aus dem Thread über den Begriff "Israel" lernen kannst, ist nicht überall Israel drin, wo Israel drauf steht. Nach Jesu Tod setzte sich Israel in den Nachfolgern Jesu, dem "Überrest" Israels, fort. Auch diese Urgemeinde feierte Sabbat. Und es hat durch alle Jahrhunderte der neutestamentlichen Geschichte stets "Übrige" gegeben, die den Sabbat feierten und heiligten, wie es Gott geboten hat. Sunfox, glaube ich, hat mal vor langem hier eine Liste der Konzilsbeschlüsse aus allen Jahrhunderten gegen die Sabbathalter veröffentlicht.

In dem, wo heute "Israel" drauf steht, ist nicht mehr das biblische Israel drin.

Man könnte also sagen, dass die Nachfolger Jesu daran zu erkennen sind, dass sie den göttlichen Sabbat heiligen, so, wie es Gott vor alters geboten hat..

Wir leben doch in der Körperschaft Christi, er hat doch das Gesetz und die Gebote in ihrer Gesamtheit vollendet, oder hat er es doch nur lückenhaft vollbracht? »Denn die Vollendung des Gesetzes ist Christus, zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt«


Gier steht nicht "vollendet", sondern "telos", das Ziel. Mit und durch Jesus hat die Bedeutung des Gesetzes ihr Ziel erreicht. Durch Jesus ist allen Menschen guten Willens heute das Ziel der Gesetzes klar. Man kann es auch so sagen: Christus steht am Ende des Gesetzes und wartet auf den reuigen Sünder, der seine Hilflosigkeit erkennt. Das Gesetz verlangt einen untadeligen Menschen, jemand, der fehrlos ist, jemand, der so ist wie Jesus war.. Wenn Du das schaffst, bist Du vollkommen und für Gottes Reich fertig. Wenn Du das aber nicht schaffst, brauchst Du die Vergebung Jesu, der Deine Unvollkommenheit gegen seine Vollkommenheit aus tauscht. Und dann hast Du auch das "telos" (Ziel) des Gesetzes erreicht.
Wenn aber das Gesetz dadurch, dass Jesus es erfüllt hat, für uns überflüssig ist, dann können wir ja alle in den Karnevalsschlager einstimmen: Wir kommen alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind,

Nach meinem Wissen weist unser Herr Jesus Christus uns nirgendwo durch den Apostel Paulus, unseren Lehrer (1.Tim.2:7; 2.Tim.1:11) an, den Sabbat zu halten. Die Gläubigen Israels - gestern, heute und in der Zukunft, die das Königreich Israels auf der Erde erwarteten, hielten den Sabbat gemäss »dem Evangelium der Beschneidung«, mit dem Petrus betraut war (Gal.2:7). Sie waren Täter des Gesetzes (Jak.1:22; 1.Joh.5:2,3)


Deine Ansichten über das Reich Israels auf dieser Erde entsprechen voll und ganz der dipensationalistischen Bibelauslegung. Da gehst Du völlig konform. Ich halte diese aber für eine moderne, Menschen gemachte Auslegungsform, die Jesus und die Apostel nicht benutzten Erklärt man die Bibel mit der historischen Methode, die Jesus anwandte, dann gibt es kein Reich der Juden auf dieser Erde, sondern eine Neue Erde (Offb.21+22), die von allen Kindern Gottes aller Zeitalter bevölkert wird.

Weil Paulus nicht ausdrücklich an seine Gemeinden schreibt, dass sie den Sabbat halten sollten (das taten sie als Juden und Proselyten ja ohne hin), kannst Du daraus keinen Freibrief für Nachfolger Jesu basteln. Wenn Du Dich schon auf Paulus berufst, so bedenke bitte, dass er auf seinen Missionsreisen ständig am Sabbat den Gottesdienst besuchte. Und dann gehe hin und tue desgleichen.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Mi 8. Aug 2012, 15:16

Laodicea schreibt:
Gal.4:9 Nachdem ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch dann wieder den schwachen und dürftigen Mächten zu, denen ihr von neuem dienen wollt?
10 Ihr haltet bestimmte Tage ein und Monate und Zeiten und Jahre.
11 Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe.
Ich halte alle Tage gleich.


Liebe Laodiea.

Die äußeren Umstände, unter denen der Galaterbrief geschrieben wurde sind für sein Verständnis unabdingbar. Berücksichtigt man diesen Hintergrund nicht, kommt man unweigerliche zu sonderbaren Auslegungen,

Im Jahre 40 n.Chr. besuchte Paulus das "Apostelkonzil" in Jerusalem. Es ging dort nach Apg. 15:1+2 ging es dabei ausschließlich um eine Frage: Müssen sich Christen besachneiden lassen oder nicht?

Dahinter stand die Auffassung der Pharisäer und Schriftgelehrten, dass Gott nur Beschnittenen via Tempeldienst die Sünden vergeben kann.

Also Gott erlöst nur Beschnittene.

Diese Frage zerriss damals fast die Gemeinde.

Auf dem Konzil wurde beschlossen, dass die Beschneidung nicht nötig sei. Das bekam Paulus schriftlich, unterschrieben von Jakobus und den Ältesten. Und das erzählte er natürlich auch überall.

Es gab aber in Jerusalem dennoch weiterhin Unbelehrbare, denen der Beschluss Luft war. Diese reisten hinter Paulus her nach Galatien und belehrten die noch unerfahrenen Gläubigen über die Beschneidung und das ganze Ritualgesetz mit seinen verschiedenen Opfern, Festsabbaten u. dergl.

Wenn Du diese Information im Hinterkopf behältst, verstehst Du den Sinn der Worte Paili erst in ihrer ganzen Bedeutung. Da werden die "schwachen und dürftigen Mächte" auf einmal zu den hinfällig gewordenen jüdischen Zeremonien, Festen und Wallfahrten,
"Bestimmte Tage, Monate und Zeiten" werden dann zu Festen und Zeiten, die den im mosaischen Gesetz verfangenen Pharisäern und Frommen unabdingbar für ein Gott wohlgefälliges Leben waren (Passah, Laubhütten, Jom Kippur, Sabbat des Blasens usw.) Für Paulus waren diese Sachen alle in Jesus erfüllt und nicht weiterhin gültig, aber für die Unbelehrbaren Pharisäer-Christen aus Jerusalem unverzichtbar.

Paulus mag zwar seine Feiern, aber er hält sie ab dem Tod und der Auferstehung Jesu nicht mehr für Heils relevant..

Ein Nachfolger Jesu benötigt für das Heil keine Beschneidung am Fleisch mehr.
Ein Nachfolger Jesu muss nicht zu den vier großen Festen "vor dem Herrn erscheinen", um ein Teil von Gottes Volk zu sein.
Ein Nachfolger Jesu benötigt keinen Passah-Sabbat oder Jom Kippur-Tag. Sein Heil hängt von der Erlösung Jesu ab und nicht von mosaischen Festen.

Im Hinblick auf diese speziellen mosaischen Festzeiten sind für Paulus alle Tage gleich.

Wer aber etwas gegen eine Sabbatfeier nach dem Vorbild Jesu hat, benutzt natürlich gerne solche Verse und reißt sie aus dem damaligen Kontext und missbraucht sie für seine Zwecke.
Ich halte Sabbat wie Jesus und die Apostel, die auch nach ihrer Gewohnheit jeden Samstag in die Synagoge zur Gemeindeversammlung gingen.. Eine Synagoge nach damaligen Baumuster muss es nicht sein, eine Gemeindeversammlung aber wohl. Und Gott hat mich dabei bisher immer reichlich gesegnet.

Liebe Grüße von Reginald
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Mi 8. Aug 2012, 15:35

Laodicea hat geschrieben:Liebr Cool,
Deine Ausführungen sind gut. Doch verstehe ich nicht, wie Du nicht zu dem gleichen Ergebnis kommen kannst wie ich.


Liebe Laodicea, ich kann nicht zu dem gleichen Endergebnis kommen wie du, weil ich aus den bisher angeführten Texten das nicht heraus lesen kann, was mir vorgesetzt wird.

Laodicea hat geschrieben: Was machst Du mit den Erläuterungen über die Knechtschaft und Kindschaft die uns im Galaterbrief gegeben sind?

Gal.4:9 Nachdem ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch dann wieder den schwachen und dürftigen Mächten zu, denen ihr von neuem dienen wollt?


Welchen schwachen und dürftigen Mächten dienten die Galater zuvor, ehe sie durch Paulus die Botschaft vom Kreuz erfahren haben?

Paulus bezeichnet sie als schwache und dürftige Mächte. (Vers 3)

Zur Zeit des Paulus war Galatien eine römische Provinz, welche sich in der heutigen Türkei befindet. Die meisten Gemeinden die Paulus durch sein Missionsreisen gründete liegen in diesem Gebiet.

Schwache und dürftige Mächte kann man in zweierlei Form auslegen. Zum einen können es vor Ort verehrte Gottheiten gewesen sein, die auch bestimmte Festtage und Festzeiten kannten und an denen Verehrungsrituale ausgeübt wurden, Vers 8: "Aber zu der Zeit, als ihr Gott noch nicht kanntet, dientet ihr denen, die in Wahrheit nicht Götter sind."

Zum zweiten könnte es jüdische Wurzeln haben, worin die Galater sich befanden und dann die Praxis eben dahin ging, das man die jüdischen Festetage beachtete, welche aber nur ein Schatten auf Christus waren, also sie waren im Grunde schwach und dürftig.

In Vers 4 und 5 lesen wir: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen."

Diese Aussage bezieht sich auf das Volk Israel, welches bevor Christus sich als das bessere Opfer hingegeben hatte unter einem Gesetz lebte, welches ein Schattendasein ausübte. Nicht der Schatten erlöst, sondern derjenige von dem der Schatten ausgeht und dieses ist nun eben Jesus Christus. Christus hat die Menschen befreit von diesen Schattengesetzen und uns die Kindschaft ermöglicht.

Römer 8,17: "Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden."

Philipper 2,15: "damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,"

Sind nun die 10 Gebote in den Ausführungen an die Galater mit eingeschlossen, als etwas was nicht mehr zu beachten wäre, insbesondere auch das Sabbatgebot, eben weil Paulus ja von Festtagen und Festzeiten spricht?

Nun, das ist ausgeschlossen, denn der wöchentliche Ruhetag hatte keine Hinweisfunktion auf das bessere Opfer. Als das Volk Israel die Gesamtheit der Gebote erhielt, erhielten sie zum einen auf den zwei Steintafeln den Sabbat, welcher rückwirkend auf die Schöpfung verwies. Zum zweiten erhielten sie die Sabbate (insgesamt 7), welche auf das Zukünftige verwiesen, nämlich auf Jesus Christus. Es sollte also einleuchtend sein, das wenn das Zukünftige erreicht war, das diese Gesetze dann damit ihre angedachte Funktion verloren hatten.

Es ist daher egal, ob wir nun Punkt 1 (Festzeiten fremder Götter), oder Punkt 2 (Israelitsche Schattengesetze) zu Grunde legen, das Endergebnis ist sich gleich. Wenn man das Opfer vom Kreuz für sich angenommen hatte, dann käme es einem Verbrechen gleich, wenn man noch andere Praktiken ausüben würde, die in die gleiche Richtung gehen und darum sagte ein Paulus auch in Vers 11: "Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe."

Paulus konnte natürlich nicht die ganze Zeit bei den Galatern sein, denn er hatte ja mehrere Gemeinden, die er besuchte und lehrte. In der Zeit seiner Abwesenheit waren natürlich andere Lehrer vor Ort, die die Gemeinden verunsicherten und die Gläubigen zurück gewinnen wollten, hin zu Lehren die zu nichts nütze waren, Vers 17: "Es ist nicht recht, wie sie um euch werben; sie wollen euch nur von mir abspenstig machen, damit ihr um sie werben sollt."

Laodicea hat geschrieben:
10 Ihr haltet bestimmte Tage ein und Monate und Zeiten und Jahre.



Bestimmte Tage/Monate/Zeiten/Jahre bedeutet, das es sich um Festtage handelt, die eine rituelle Funktion hatten, die sich ständig wiederholte.

Der wöchentliche Sabbat hat aber keine rituelle Funktion, sondern ist dem Menschen als Ruhetag gegeben und nicht als Ausübungstag vorgeschriebner Praktiken. Die anderen Festtage die Israel beging und auch Sabbate genannt wurden, die waren in ihrem Ablauf genau festgelegt und dieses ebenfalls durch Gesetze geregelt, was wann, wo und wie zu tun war.

Laodicea hat geschrieben:
11 Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe.



Christus hat uns von dem Joch dieser Gesetze befreit und somit ist die Feststellung eines Paulus berechtigt, wenn man obwohl man das bessere Opfer schon akzeptiert hat, dennoch in alte Schwachheiten zurück fällt.

Jakobus 1,21-25: "Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen. Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah. Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und dabei beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat."

Die 10 Gebote zeigen uns unsere Unsauberkeit und Boshaftigkeit auf, wenn wir ihnen gegenüber nur vergessliche Hörer sind, aber nicht Täter in der Tat. Wir sind dann unfrei und unter der Sünde gestellt. Wenn wir aber in dem vollkommen Gesetz Gottes beharren, dann werden wir selig weil wir nicht das Gesetz Gottes in Verruf bringen, ein Gesetz welches gemäß Römer 7,12 wie folgt beschrieben wird: "So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut."

Es kommt eben darauf an, ob man das vollkommene Gesetz der Freihiet durschaut hat. Wer es nicht durchschaut hat, der wird immer wieder zu irrigen Rückschlüssen kommen. Der Grund liegt aller Regel darin, das man Gesetze und ihre Bestimmung nicht richtig zuordnet.

Laodicea hat geschrieben:Ich halte alle Tage gleich.


Wenn du alle Tage gleich hälst, dann übergehst du damit den Inhalt des Sabbatgebotes und bist nicht ein Hörer in der Tat.

Es ist zum Beispiel wie mit dem Gebot das man die Ehe nicht brechen soll. Wer neben seinem Ehepartner noch andere Liebschaften pflegt, der ist nicht ein Hörer in der Tat.

Laodicea hat geschrieben:Und wie hälst Du den Sabbat?

Tust Du die gleichen Dinge die auch Jesus tat am Sabbat?


Das Gebot sagt: "Gedenke des Sabbattages, das du ihn heiligst.", somit entbinde ich mich an diesem Tag von allem, was das alltägliche Leben der anderen Tage von mir fordert, nämlich zu arbeiten und für den Lebensunterhalt zu sorgen. Und wie Jesus am Sabbat in den Gottesdienst ging, so sollen wir uns seinem Beispiel anschliessen und es ihm nachtun. Auch ein Paulus ist diesem Beispiel gefolgt, wie uns die Schrift belegt.

Wir können also nicht einfach aus den 10 Geboten 9 machen, sondern sollten das Gesetz welches uns zur Freiheit in Christus führt in seiner ganzen Vollkommenheit so belassen, wie es uns von dem Herrn gegeben wurde.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Do 9. Aug 2012, 00:08

Hallo Leute

da ich diese Woche nur wenig Zeit habe hier meine Antwort auf cools Post vom Cool » Di 7. Aug 2012, 03:43 . Aud die restlichen wirklich guten Post gehe ich später ein, sorry. Muss morgen wieder früh raus.

Von jetzt an werde ich solch lange Posts einfach ignorieren, denn A) niemand liesst so lange Posts und B) macht es eh keinen Sinn.
Ich kann meine Zeit besser nutzen und übrigens Lk 17,1


Cool hat geschrieben:Du bietest auf der einen Seite an, das die verschiedenen Lehren in ihrer Gesamtheit darzustellen sind, bemängelst auf der anderen Seite, wenn die gemachten Erklärungen als Widerlegung der eigenen Meinung im Raum stehen.

Du scheinst überhaupt nicht zu begriffen was ich überhaupt geschrieben habe. Es gibt einen Unterschied zwischen Wortgefecht und Diskussion. Der feine Unterschied heisst Respekt.

Cool hat geschrieben:Ich akzeptiere auch andere Meinungen, aber für Wahrheit muß ich sie deswegen dennoch nicht halten. Und wenn ich etwas nicht für wahr halte, dann begründe ich eben auch, warum es meiner Ansicht so oder so nicht sein kann. Im nachfolgenden liegt es dann immer an der Gegenseite meine Einwände zu entkräften.

Niemand erwartet von Dir, dass Du die andere Meinung für Wahrheit hällst. Aber der Respekt und die Liebe zum Nächsten gebieten ein redliches Verhalten. Akzeptanz und Niederringen mit meterlangen Beiträgen sind zwei paar Schuhe.
Nicht jeder hat eine Villa und kann aus 26'000 Beiträgen nach Lust und Laune Copy Paste spielen. Aber das ist eine Frage der Liebe. Pilp.2,2-3

Cool hat geschrieben:Ich orientiere mich nicht an die Gepflogenheiten Israels und auch nicht an die Gepflogenheiten EGW's, sondern meine verbindliche Richtschnur ist Gottes Wort und auf dieses sind meine Erklärungen aufgebaut.

Hast Du alle 66 Bücher überhaupt einmal selbst komplett durchgelesen und studiert oder zitiert Du einfach nur nur aus dogmatischen Schriften?

Cool hat geschrieben:Und wenn nun das Judentum aus allen Geboten der Tora eine Einheit macht, sprich deine benannten 613 Mitzwot, so muß ich als Christ diesem nicht zwingend folgen, wenn ich die 10 Gebote als eine eigenständige Einheit betrachte.

Und dann folgst Du der Bibel schon nicht mehr. Denn das Wort wurde zuerst den Juden gegeben. Du bist aus reiner Gnade dazu gekommen. Rö9,20-21

Cool hat geschrieben:Wir haben also ein Buch, welches als Buch Moses in der Bibel genannt ist mit 603 Geboten, Verboten und einem Bestrafungskatalog wie je nach Übertretung eines Gebotes zu verfahren ist und auf der anderen Seite haben wir eine doppelte Steintafel mit den 10 Geboten, welche von Gott verfasst wurden und darum als Gebote Gottes bezeichnet werden.

Nein das stimmt nicht, und ist unbiblisch.

2.Mose 24,12: "Und der HERR sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, dass ich dir gebe die steinernen Tafeln, Gesetz und Gebot, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen."

5.Mose 31,24-26: "Als nun Mose damit fertig war, die Worte dieses Gesetzes vollständig in ein Buch zu schreiben, gebot er den Leviten, die die Lade des Bundes des HERRN trugen, und sprach: Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es neben die Lade des Bundes des HERRN, eures Gottes, dass es dort ein Zeuge sei wider dich."

Alle Interpretationen von wegen dieses und jenes, nur 603 usw. ist Eisegese, wer auch immer so auslegt ist mir egal.

Cool hat geschrieben:Die Frage wär jetzt eigentlich, warum eigentlich? Hätte das Gesetz Moses nicht auch in de Lade des Bundes liegen können, wenn es mit dem Gesetz Gottes eine Einheit bildet?

Das habe ich Dir schon erklärt!!
Niemand durfte die Bundeslade berühren. Beschuldigst Du Gott der Dummheit, wenn Du meinst die Tafeln als Fundament und die Tora mit 613 Mitzwot (d.h inklusive 10 Gebote) IN der Bundeslade hätten liegen können.
Biblisch ist: Die Tafel liegen in der Bundeslade und die Buchrolle enthält alle Gesetze und Gebote, die Tora eben
Cool hat geschrieben:Du solltest mal darüber nachdenken, ob du nicht selbst oft den Anlass dazu lieferst für das, was du bemängelst.

Wenn man in der Höle des Raubtiers laut niesst gibt das sicher eine Reaktion klar. Lk6,22

Cool hat geschrieben:Also wer das Schwert schwingt, der muß hinterher nicht jammern, wenn man verletzt ist.

Du kannst mich nicht verletzen.

Cool hat geschrieben:Bloß eines mußt du dabei bedenken, wenn man das eine für richtig hält, dann muß man logischer Weise das andere für falsch halten. Aber daraus kannst du keine Überheblichkeit ableiten, sondern beruht nur auf deine Aversion wenn du STA vernimmst.

Auch wenn man etwas für falsch hält, kann man seinen Nächsten in seiner Meinung respektieren. Es ist sektiererisch wenn eine Gruppe denkt nur Ihre Meinung ist richtig. Richter ist einer und das bist nicht Du.

Cool hat geschrieben:Und dein Verweis auf das Internet soll beweisen, wie Adventisten über Sonntagshalter sich erheben?

Netter Versuch mich zu provozieren. Du weisst genau, dass die Rennleitung einschreitet, wenn ich wirklich Links zu den relevanten Beweisen poste.

Cool hat geschrieben:"Millionen von Christen halten doch den Sonntag. Können die alle irren?

Solche Überschriften hat es im Wachturm auch. Die dicke Post kommt immer im Anschluss

Cool hat geschrieben:Es ist zunächst und hauptsächlich eine Frage meiner Liebe zu Gott. Wenn ich ihn liebe, dann halte ich auch gern seine Gebote (Johannes 14,23). Im Wort Gottes steht ganz klar, dass man den Sabbat und nicht den Sonntag halten soll. Jesus selbst sagte ja folgende Worte:
Matthäus 7,13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen.

Und was hat Matt 7,13 jetzt spezifisch mit genau dieser Beweisführung zu tun. Ich verstehe dieses Jesuswort ziemlich universell. Auch mangelnde Liebe widerspricht diesem Wort.

Ähm, wie bitte? Wenn Du schon grosse Töne verbreitest, dann zeige mir, wo wortwörtlich in der Bibel steht, dass man den Sonntag nicht halten soll.

Es beweisst aber wiederum keine Liebe zu Gott wenn man eine menschliche Selektion trifft und den Rest des Wort Gottes einfach ignoriert oder umdeutet. Siehe dazu den Beitrag von "Evangelium Paulus » Di 7. Aug 2012, 11:42 " den Du noch kommentieren wolltest.

Im Übrigen geht es hier in diesem Thread nicht nur um den Sabbat. Es geht um das halten der Gebote im neuen Bund, was aber bisher noch nicht Diskutiert werden konnte weil Du ständig ablenkst. Hast Du Angst, vor diese Diskussion?

Cool hat geschrieben:Und du „Grieche“ willst in den Worten eines Paulus wandeln?

Römer 15,7: "Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob."

2. John 10-11 / Jud 1,22-23

Cool hat geschrieben:Du kennst nicht die Spur adventistisches Denken, tust aber so, als wenn du den großen Durchblick hättest, der dich dann berechtigt das ganze abzuurteilen.

Danke für das Kompliment, ich kann solches Denken wahrlich nicht verstehen. Btw: Nicht ich habe den Durchblick, sondern der Heilige Geist in mir.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Do 9. Aug 2012, 00:22

Cool hat geschrieben:PS: Bitte nur eine Kurzantwort, es soll hier nicht zur Diskussion gemacht werden.


Du forderst etwas von anderen was selbst Du nicht kannst. :lol:
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Do 9. Aug 2012, 03:35

NEM hat geschrieben:Hallo Leute

da ich diese Woche nur wenig Zeit habe hier meine Antwort auf cools Post vom Cool » Di 7. Aug 2012, 03:43 . Aud die restlichen wirklich guten Post gehe ich später ein, sorry. Muss morgen wieder früh raus.

Von jetzt an werde ich solch lange Posts einfach ignorieren, denn A) niemand liesst so lange Posts und B) macht es eh keinen Sinn.
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Dafür das du so wenig Zeit hast, hättest du dir besser so einen von Liebe getragen Beitrag erspart :baby:

Wirkliche Antworten die Themenbezogen sind hast du nicht gegeben, aber einmal mehr bewiesen, wie genau du es mit der Wahrheit nimmst. Anklagen, Vorwürfe, Missgunstbezeugungen und darauf habe ich nun wirklich keine Lust in gleicher Art und Weise zu reagieren.

Nur zwei Dinge:

1. Wenn ich Antworten auf die Beiträge anderer schreibe, dann versuche ich so genau wie möglich meine Ansicht zu belegen, es soll ja nachvollziehbar sein und nicht nur Als Behauptung im Raum stehen. Wenn ein Beitrag bedingt dadurch mal etwas länger wird, dann ist das keine Respektlosigkeit gegenüber andere Meinung, sondern das genaue Gegeteil ist der Fall. Und zu 99% verfasse ich meine Ausführungen selbst, ohne großartig was kopieren zu müßen.

2. Zu deiner folgenden Aussage:

NEM hat geschrieben:Siehe dazu den Beitrag von "Evangelium Paulus » Di 7. Aug 2012, 11:42 " den Du noch kommentieren wolltest.


Evangelium Paulus vom Mi 8. Aug 2012, 09:24 :

Evangelium Paulus hat geschrieben:@Cool - danke für Deine Ausführungen :)


Noch Fragen NEM?

So, und nun überlasse ich es den geschätzten Mitlesern und natürlich auch Mitschreibern, über gewisse Verhaltensformen die hier an den Tag gelegt werden zu befinden.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Laodicea » Do 9. Aug 2012, 09:56

Cool hat geschrieben:Liebe Laodicea, ich kann nicht zu dem gleichen Endergebnis kommen wie du, weil ich aus den bisher angeführten Texten das nicht heraus lesen kann, was mir vorgesetzt wird.

Du liest aber doch die gleiche Bibel wie ich.
Ich bin nur eine einfache Frau und bestimmt nicht dazu da um Dir die Schrift zu erklären. Dafür haben wir den Heiligen Geist bekommen.


Cool hat geschrieben:
Laodicea hat geschrieben:
10 Ihr haltet bestimmte Tage ein und Monate und Zeiten und Jahre.


Bestimmte Tage/Monate/Zeiten/Jahre bedeutet, das es sich um Festtage handelt, die eine rituelle Funktion hatten, die sich ständig wiederholte.

Der wöchentliche Sabbat hat aber keine rituelle Funktion, sondern ist dem Menschen als Ruhetag gegeben und nicht als Ausübungstag vorgeschriebner Praktiken. Die anderen Festtage die Israel beging und auch Sabbate genannt wurden, die waren in ihrem Ablauf genau festgelegt und dieses ebenfalls durch Gesetze geregelt, was wann, wo und wie zu tun war.

Dann hat sich Paulus wohl geirrt als er dieses aufschrieb...
Kol.2:6 So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Do 9. Aug 2012, 10:22

Cool hat geschrieben:Eventuell hilft dir meine Antwort hier: viewtopic.php?f=17&t=20546&p=787025#p787025

Nein, es hilft nicht. Du differenzierst nicht zwischen dem unbestrittenen biblischen Prinzip (wir sollen Gottes Ruhetag heilig halten) und der konkreten Umsetzung (Wahl des Wochentags). Wer den Sonntag feiert, der bekennt sich damit zum Prinzip und lebt danach, auch wenn seine Praxis von jener der STA oder Juden abweicht. Nicht in deiner Logik: Wer den Ruhetag nicht exakt wie du am Samstag feiert, der beweist in deinen Augen dass er das Gesetz nicht halten will und ist Teil der "Hure Babylon", dh. im gleichen Topf wie die Gottlosen. Du ziehst also den Kreis derjenigen, die "zu deinem Club gehören" (dh. geistliche Gemeinschaft haben, zum Leib Christi gehören, usw.) nicht anhand eines gemeinsamen Bekenntnisses zu biblischen Prinzipien, sondern dort wo dieselben Detailregeln befolgt werden. Das Phänomen, dass man irgendwelche unbiblischen Details auf die Ebene der rechten Lehre hebt, sich zur Identität macht und Abweichler zur "Hure Babylon" zählt ist meiner Ansicht nach ein klarer Hinweis auf eine Sekte.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Do 9. Aug 2012, 10:58

Laodicea hat geschrieben:
Cool hat geschrieben:Liebe Laodicea, ich kann nicht zu dem gleichen Endergebnis kommen wie du, weil ich aus den bisher angeführten Texten das nicht heraus lesen kann, was mir vorgesetzt wird.

Du liest aber doch die gleiche Bibel wie ich.
Ich bin nur eine einfache Frau und bestimmt nicht dazu da um Dir die Schrift zu erklären. Dafür haben wir den Heiligen Geist bekommen.


Guten Morgen Laodicea, einfach oder nicht einfach, das spielt doch garkeine Rolle, wir streben doch alle das gleiche Ziel an. :umarm:


Laodicea hat geschrieben:
Cool hat geschrieben:
Laodicea hat geschrieben:
10 Ihr haltet bestimmte Tage ein und Monate und Zeiten und Jahre.


Bestimmte Tage/Monate/Zeiten/Jahre bedeutet, das es sich um Festtage handelt, die eine rituelle Funktion hatten, die sich ständig wiederholte.

Der wöchentliche Sabbat hat aber keine rituelle Funktion, sondern ist dem Menschen als Ruhetag gegeben und nicht als Ausübungstag vorgeschriebner Praktiken. Die anderen Festtage die Israel beging und auch Sabbate genannt wurden, die waren in ihrem Ablauf genau festgelegt und dieses ebenfalls durch Gesetze geregelt, was wann, wo und wie zu tun war.

Dann hat sich Paulus wohl geirrt als er dieses aufschrieb...
Kol.2:6 So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats.
17 Das alles ist nur ein Schatten des Zukünftigen;


Nein, ein Paulus hat sich nicht geirrt und den Text aus Kolosser 2 habe ich schon Evangelium Paulus hier erklärt:

viewtopic.php?f=17&t=20546&p=787064#p786981

Hier steht: "... wegen eines bestimmten Feiertags, Neumonds oder Sabbats ...", und das sagt uns, das es sich um besondere Sabbate handelt, um hervorgehobene Festsabbate, sie waren zu einem fest bestimmten Zweck verordnet worden.

Dieses betrifft den wöchentlichen Sabbat nicht, denn dieser wird ja Woche , für Woche, für Woche erneut begangen. Er hat einzig und allein die Funktion eines Ruhetages und darum hat Gott diesen Tag geheiligt und gesegnet. Jesus hat sein sechstägiges Schöpfungswerk zum Anlass genommen, dem Menschen daraus einen allwöchentlichen Ruhetag abzuleiten (Markus 2,27), er hat uns nach dem Wortlaut des Sabbatgebotes in 2.Mose 20 ein Vorbild gegeben. Und Jesus bestätigt sich selbst als Besitzeigentümer des Sabbats, Matthäus 12,8: "Der Menschensohn ist ein Herr über den Sabbat."

Wenn wir also den wöchentlichen Sabbat beachten, dann beachten wir den wirklichen Tag des Herrn, den Tag zu dem Jesus sich bekundet hat.

Das Argument, das nirgends in der Bibel steht, das man nicht den Sonntag heiligen darf, das ist kein Argument. Wenn ich alles so begründen wollte, dann würde ich damit praktisch jede unbiblische Lehre rechtfertigen können. Es steht nicht in der Bibel als Verbot, also ist es erlaubt. Ne, das geht nicht. Dazu kommt, das zu der Zeit Jesu und auch noch zur Zeit der Apostel dieses Problem garnicht bestand. Man hielt den Sabbat und ein anderer Ruhetag war garnicht im Gespräch, als das man darüber hätte Worte verlieren müßen.

Letztendlich steht in dem Text, das die erwähnten Festtage nur ein Schatten des Zukünftigen waren. Als diese Festtage/Festsabbate verordnet wurden wiesen sie auf etwas hin. Der Zukünftige auf den sie hinwiesen war Jesus. Somit sind mit dem Eintrefen Jesu diese Festtage erfüllt in ihrem hinweisenden Zweck.

Nun kamen aber die jüdischen Schriftgelehrten daher und machten den ersten Christen ein schlechtes Gewissen, weil sie diese Festtage nicht mehr beachteten. Der Grund in der Sache darin liegt darin, das die jüdischen Schriftgelehrten Jesus ja nicht anerkannten, nicht anerkannten als den Zukünftigen, nicht anerkannten als den geweissagten Messias. Paulus erklärte also der Gemeinde zu Kolossai die Bewandnis dieser bestimmten Festtage und diese haben es damals verstanden.

Verstehst du jetzt, warum dieser Text den wöchentlichen Sabbat garnicht anspricht und somit angeführter Text keine Beweiskraft hat gegen den wöchentlichen Sabbat der 10 Gebote?

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Cool » Do 9. Aug 2012, 11:25

imhotep hat geschrieben: Das Phänomen, dass man irgendwelche unbiblischen Details auf die Ebene der rechten Lehre hebt, sich zur Identität macht und Abweichler zur "Hure Babylon" zählt ist meiner Ansicht nach ein klarer Hinweis auf eine Sekte.


Jetzt bin ich aber doch sehr stark verwundert.

Wie kannst du es legitimieren wollen, das man unbiblische Details auf die Ebene der rechten Lehre erheben darf?

Und außerdem trifft dein gemachter Vorwurf garnicht zu, denn Christen die den Sonntag halten, das sind ja garkeine Abweichler, denn sie stehen ja in einem Glauben der ihnen so als Wahrheit gelehrt wurde.

Ein Abweichler wäre jener, der zuerst den Sabbat nach den 10 Geboten gehalten hat und dann zu der Praxis übergeht, den Sonntag zu halten.

Eine Abweichung vom Weg bedeutet, das man einen beschrittenen Weg verläßt.

Haben Sonntagsbeachter dieses getan?

Genau aus diesem Grund verurteilt ein Adventist niemals einen Christen deshalb, weil er den Sonntag als Ruhetag beachtet. Adventisten sind sich in der Sache der Problematik bewußt, das andere Christen in der Gewissheit stehen das Rechte zu tun, also das göttliche Ruhetagsgebot meinen einzuhalten.

Es wäre eine Überheblichkeit die eigene Erkenntnis über das Gewissen jene Gläubigen des Leibes Jesu zu stellen, welche eine andere Überzeugung haben, die sie aber dennoch legitim für richtig halten.

Sicherlich gibt es auch von den Adventisten einige unbedeutene Absplitterungen, die in 'Zeugen Jehovas Manier' auf andere Christen einschlagen, dieses trifft aber auf die STA und die zwei Gruppen der Reformadventisten nicht zu. Extremverfächter gibts allerdings überall, aber das ist nicht die christliche Haltung und auch nicht die offizielle Einstellung der STA.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Do 9. Aug 2012, 12:30

Cool hat geschrieben:Wie kannst du es legitimieren wollen, das man unbiblische Details auf die Ebene der rechten Lehre erheben darf?

Ich legitimiere es überhaupt nicht, ich will aufzeigen dass du das tust. Konkret: Ob Samstag oder Sonntag Ruhetag sein soll, dazu nimmt die Bibel nirgends Stellung. Die Wahl ist also ein unbiblisches Detail. Du wirfst Christen, die am Sonntag ruhen vor, sie hätten den Sabbat "noch nicht" erkannt und verweist auf Offb 18:4, dh. du ordnest solche Christen unter der "Hure Babylon" ein. Das heisst, dass du die Frage des Wochentages zu einer Grundsatzfrage gemacht hast, ob jemand zu Gott gehört oder nicht.

Und außerdem trifft dein gemachter Vorwurf garnicht zu, denn Christen die den Sonntag halten, das sind ja garkeine Abweichler, denn sie stehen ja in einem Glauben der ihnen so als Wahrheit gelehrt wurde. Ein Abweichler wäre jener, der zuerst den Sabbat nach den 10 Geboten gehalten hat und dann zu der Praxis übergeht, den Sonntag zu halten.

Auch der Moslem oder der Taoist glaubt, was ihm "so als Wahrheit gelehrt wurde", das hat also nichts zu bedeuten. Der sonntaghaltende Christ ist ein Abweichler von der STA-Lehre. Ein STA hat scheinbar kein Problem damit, Mitchristen die in 99,9% aller Lehrfragen mit ihm einig sind (inklusive dem Bestreben, Gottes Ruhetag heilig zu halten) der "Hure Babylon" zuzurechnen, nur weil sie in der Frage des rechten Ruhetages anders denken. Wenn die biblisch nicht beantwortbare Frage nach dem Wochentag für die STA derart wichtig ist, dass sie allein über rechten Glauben entscheidet, dann kann man das mit Fug und Recht als Götzen bezeichnen.

Genau aus diesem Grund verurteilt ein Adventist niemals einen Christen deshalb, weil er den Sonntag als Ruhetag beachtet. Adventisten sind sich in der Sache der Problematik bewußt, das andere Christen in der Gewissheit stehen das Rechte zu tun, also das göttliche Ruhetagsgebot meinen einzuhalten.

Sie "meinen" es nicht nur, sie tun es auch - gemäss ihrem eigenen Gewissen. Deine Aussage "ein Adventist verurteilt niemals ..." widerspricht deiner früheren Aussage "Gerade Offenbarung 18,4 zeigt deutlich, dass der Großteil des Volkes Gottes den Sabbat noch nicht erkannt hat." Aber wenn ich das als Widerruf verstehen darf, dann freut mich das natürlich.

Es wäre eine Überheblichkeit die eigene Erkenntnis über das Gewissen jene Gläubigen des Leibes Jesu zu stellen, welche eine andere Überzeugung haben, die sie aber dennoch legitim für richtig halten.

Gut, da wären wir wieder beim Moslem, der seinen Glauben ja auch "legitim für richtig hält". Und der Jude, welcher Jesus zwar ablehnt, aber laut deiner Meinung trotzdem irgendwie dazugehört. Ist Jesus Christus da wirklich der Eckstein, an dem sich alles entscheidet? Deine Grenzziehungen dünken mich immer noch etwas unklar.

Sicherlich gibt es auch von den Adventisten einige unbedeutene Absplitterungen, die in 'Zeugen Jehovas Manier' auf andere Christen einschlagen, dieses trifft aber auf die STA und die zwei Gruppen der Reformadventisten nicht zu. Extremverfächter gibts allerdings überall, aber das ist nicht die christliche Haltung und auch nicht die offizielle Einstellung der STA.

Das sehe ich ein bisschen anders. Die ganze ursprüngliche Adventistenbewegung war extrem und exklusiv. Im Laufe der Zeit hat sich die Mehrheit dem evangelikalen Mainstream wieder angenähert, was natürlich sehr begrüssenswert ist. Dass sie ihren Sabbat am Samstag halten sei ihnen unbenommen, solange sie anderen keinen Strick daraus drehen.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Do 9. Aug 2012, 14:52

Cool hat geschrieben:Genau aus diesem Grund verurteilt ein Adventist niemals einen Christen deshalb, weil er den Sonntag als Ruhetag beachtet. Adventisten sind sich in der Sache der Problematik bewußt, das andere Christen in der Gewissheit stehen das Rechte zu tun, also das göttliche Ruhetagsgebot meinen einzuhalten.


Na da gehst Du aber jetzt ein bisschen weit. Dein NIEMALS widerlegst du ja selbst im gleichen Satz wieder wenn du MEINEN schreibst. :roll:

Ausserdem braucht man sich nur die Lehren betreffend Versiegelung der Adventisten anzuhören um festzustellen, dass die Adventisten predigen dass Sonntags-Halter das zukünftige Sigel nicht erhalten werden. (Das ist eine Verurteilung!)Oder ist Olaf Schrörer kein Adventist mehr. Also Vorsicht mit dem Wort niemals. ;)

Aber zurück zu Thema:

Also cool Du reitest jetzt schon lange auf dem Sabbat herum und hast uns die diversesten Belege aufgeführt. Hauptsächlich argumentierst Du mit: 1. Mose 2,2-4 / 2. Mose 20,8-11 / 2.Moses 32,15 / 3. Mose 23,1-4 / 5.Mos 5,12-14

1. Mose 2,2-4:
2 Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.
4 Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. An dem Tag, als Gott, der HERR, Erde und Himmel machte


Nun gut das sind alles gute Beweise. Die vielen Stellen lenken aber davon ab, dass es immer heisst:
1.Mos 1,1-7..... der erste Tag wird nicht wörtlich erwähnt. es steht NICHT "am Sonntag"
1.Mos1,8..... ein zweiter Tag. es steht NICHT "am Montag"
1.Mos 1,13..... ein dritter Tag. es steht NICHT "am Dienstag"
1. Mos.1,19..... ein vierter Tag. es steht nicht "am Mittwoch"
1. Mos 1,23..... ein fünfter Tag. es steht nicht "am Donnerstag"
1. Mos. 1,31..... der sechste Tag es steht nicht "am Freitag"

1. Mos. 2, 2-3:
2 Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk1, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte.


Überall steht am siebten Tag. Es ist nirgendwo ein Fixpunkt definiert und der beweist, dass der Samstag auch der Sabbat ist. Ohne Fixpunkt ist das herumreiten auf einem bestimmten Tag nur Rechthaberei. ;)

Bitte belege biblisch, dass der Samstag auch wirklich der echte Sabbat ist. Ich sage nämlich, dass für mich Gott Himmel und Erde an einem Montag gemacht hat und daher der Sonntag mein Sabbat ist.
In diesem Sinne sind die Adventisten Sabbatbrecher und verstossen so gegen das Sabbat- Gebot.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Laodicea » Do 9. Aug 2012, 17:56

Cool hat geschrieben:Verstehst du jetzt, warum dieser Text den wöchentlichen Sabbat garnicht anspricht und somit angeführter Text keine Beweiskraft hat gegen den wöchentlichen Sabbat der 10 Gebote?

Ja, ich habe Deine Ausführung verstanden.

Lieber cool, :umarm:
jetzt mal vereinfacht gesagt hat Gott einen Ruhetag verordnet.
Einen Tag an dem Er ruhte.
Und folglich sollte auch Sein Volk ruhen...damit Er Ruhe hat.

Der Mensch soll zur Ruhe kommen.
Sagen wir mal, in sich zur Ruhe kommen, den Alltag außen vor lassen, das geschäftige Treiben um das tägliche Brot und die Sorgen...(obwohl man sich ja,ironischerweise, darum garnicht kümmern soll :| ) einfach mal los lassen... in sich selbst hineinhören, und dann horchen was Gott sagt...!
Doch..., hm, hat Gott nicht Ruhetag?
Ich rede nun wirklich töricht...
Also, warum auf eine Stimme hören, an einem Tag, wo die Stimme garnicht redet???
Ist schon irgendwie seltsam...
Diese Gedanken mal ganz losgelöst von der Frage ob dieser Ruhetag nun ein bestimmter Tag ist oder irgend ein Tag, denn da würden sich wieder ganz andere Probleme ergeben, wie Du sicher weißt...ich sage nur Ärzte, Krankenschwestern und Schichtarbeiter...
Christus hat das Gesetz erfüllt, hast Du selber gesagt, wenn ich mich nicht irre!
Und wir sind zur Freiheit berufen...also, warum legst Du Dir selbst und anderen von Neuem Lasten auf, die kein Mensch tragen will und kann?
Denn wenn Du anfängst ein Gebot zu halten, in dem Glauben dadurch vor Gott gerecht zu erscheinen, so bist Du schuldig alle Gesetze zu halten.
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Laodicea » Do 9. Aug 2012, 18:21

Reginald 32 hat geschrieben:...Ein Nachfolger Jesu benötigt für das Heil keine Beschneidung am Fleisch mehr.
Ein Nachfolger Jesu muss nicht zu den vier großen Festen "vor dem Herrn erscheinen", um ein Teil von Gottes Volk zu sein.
Ein Nachfolger Jesu benötigt keinen Passah-Sabbat oder Jom Kippur-Tag. Sein Heil hängt von der Erlösung Jesu ab und nicht von mosaischen Festen.

Im Hinblick auf diese speziellen mosaischen Festzeiten sind für Paulus alle Tage gleich....

Hallo Reginald,
danke für die Ausführungen.
Ich möchte Deine Aufzählung gerne ergänzen mit den Worten:
Ein Nachfolger Jesu verliert nicht sein Heil, wenn er Samstags oder Sonntags keine Ruhe hält.
Vielmehr sind wir durch Christus in der Ruhe angekommen.
Mt 11,29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes.
10 Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen.
11 So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon xp » Do 9. Aug 2012, 18:58

Laodicea hat geschrieben:....Denn wenn Du anfängst ein Gebot zu halten, in dem Glauben dadurch vor Gott gerecht zu erscheinen, so bist Du schuldig alle Gesetze zu halten...


Die Motivation des Haltens der Gebote ist die Liebe.
Je größer mir Christus wird, um so kleiner wird mir alles andere
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon yotham » Do 9. Aug 2012, 19:01

Laodicea hat geschrieben:Ein Nachfolger Jesu verliert nicht sein Heil, wenn er Samstags oder Sonntags keine Ruhe hält.
Vielmehr sind wir durch Christus in der Ruhe angekommen.


Genau, betreffend Heil und Werksgerechtigkeit (keiner wird aus Werken gerecht).
Aber er verliert Lebensqualität... Hast du es schon mal ausprobiert, was Shabbat halten heisst, so wie Jeschua es tat? Dann können wir diskutieren.

Oder hat G'tt einen Fehler gemacht als er Lebensregeln schuf, die für den Menschen sind (das Gemeinschaftliche regeln/Staatsrecht). Ich glaube nicht.

P.S. eine Krankschwester und ein Arzt kann immer am Schabbat arbeiten, ohne den Schabbat zu brechen, das war zur Zeit der Evangelien gerade eine rabbinische Diskussion und offensichtlich hat ein recht bekannter Rabbi gewonnen.
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Laodicea » Do 9. Aug 2012, 19:10

yotham hat geschrieben:
Laodicea hat geschrieben:Ein Nachfolger Jesu verliert nicht sein Heil, wenn er Samstags oder Sonntags keine Ruhe hält.
Vielmehr sind wir durch Christus in der Ruhe angekommen.


Genau, betreffend Heil und Werksgerechtigkeit (keiner wird aus Werken gerecht).
Aber er verliert Lebensqualität...

Ich hatte Lebenqualität verloren,oh ja, obwohl ich brav an Sonntagen niemals tat was ich werktags machte...
yotham hat geschrieben:Hast du es schon mal ausprobiert, was Shabbat halten heisst, so wie Jeschua es tat?

Was verstehst du darunter? Erkläre mal, bitte :umarm:


yotham hat geschrieben:Oder hat G'tt einen Fehler gemacht als er Lebensregeln schuf, die für den Menschen sind (das Gemeinschaftliche regeln/Staatsrecht). Ich glaube nicht.

Ich auch nicht.

yotham hat geschrieben:P.S. eine Krankschwester und ein Arzt kann immer am Schabbat arbeiten, ohne den Schabbat zu brechen, das war zur Zeit der Evangelien gerade eine rabbinische Diskussion und offensichtlich hat ein recht bekannter Rabbi gewonnen.

Ach so!?
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
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