Der Name Gottes und seines Sohnes

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Mo 9. Mär 2020, 16:01

kingschild hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:Welchen Sinn macht in diesem Kontext die folgende Taufformel: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes auf x,y,z?

Der Täufling bekommt eine Taufbelehrung. Dort bekennt er sich zum Vater, zum Sohn und zu Heiligen Geist und der Vater, der Sohn und der Heilige Geist bekennen sich zu IHM in der anschliessenden Taufe, er somit ein Zeuge Gottes und bezeugt Gott.
Wer Jesus bekennt, der bekennt sich zu IHM, zum Vater und zum Heiligen Geist: Mt 10:32 Wer nun mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater.
In diesem Bekenntnis liegt eine feste Zusage, eine Verheissung.
God bless
Kingschild


Eine objektive Betrachtung müsste doch zum Ergebnis kommen, dass niemand der mit den heutigen Taufformeln getauft wird, die Gabe des Heiligen Geistes erhalten kann, denn dieser Heilige Geist wird gemäß dem Evangelium im Namen Jesus Christus gesandt Joh 14, 26 und die Gabe dieses Heiligen Geistes kann man gemäß dem Evangelium auch nur durch die Taufe auf diesen Namen erhalten Apg 2, 38. Die Gabe des Heiligen Geistes ist gemäß dem Evangelium auf andere Weise nicht zu erhalten Joh 14, 17:

Liebet ihr mich, so haltet ihr meine Gebote. Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich:
Den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
Solches habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.

Die derzeitigen Taufformeln lauten doch: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes auf x,y,z,.

Gemäß dem Evangelium sollte sie jedoch lauten: Ich taufe dich x, y, z, auf den Namen Jesus Christus, denn das ist gemäß der Schrift der Name des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Zumindest objektiv kann ich nicht ganz nachvollziehen, weshalb man die Taufe nicht auf den Namen Jesus Christus vollzieht. Sämtliche Parameter sprechen dafür, gar die ersten Christen ließen sich nicht auf Fritz, Moritz oder Heinz, sondern auf den Namen Jesus Christus taufen, eine Taufe die doch keinesfalls eine Namensgebung, sondern ein Gottesbekenntnis ist. Und wer hört wohl mit den Ohren der einzelnen Individuen und registriert diesen Namen?

Sehr wahrscheinlich der Wahrnehmende der Sinneseindrücke und wessen Geist befindet sich im Menschen, welcher zumindest gemäß des Evangeliums der wahre Tempel Gottes ist?. 1 Kor 3, 16?
Urmilsch
Member
 
Beiträge: 119
Registriert: Do 27. Feb 2020, 08:18

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Gnu » Mo 9. Mär 2020, 17:56

Urmilsch hat geschrieben:Welchen Sinn macht in diesem Kontext die folgende Taufformel: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes auf x,y,z?

Meinst du damit die bei Säuglingstaufen gesprochene Formel?
► Es gibt ein natürliches Recht, sich anstecken zu lassen ◄
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12047
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Mo 9. Mär 2020, 19:27

Eigentlich sollte bekannt sein, dass NAME auch im Gebet Jesu Christi (Unser VATER im Himmel DEIN NAME werde geheiligt) die Heiligung der BEZEICHNUNG "VATER" im Himmel, der Jesus zu den Israeliten gesandt hat betrifft.

Denn dieser "Name" des durch Jesus Christus offenbarten einen, wahrhaftigen Gottes, den er mit "VATER" anredet wird auch von Paulus immer und immer verwendet. Man liest keinen andern Namen in den Briefen als diesen:
Gott, unserm Vater

Praktisch jeden Brief beginnt er mit den Worten.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!


Ich nehme an, dass dieses VATER in der Bibel anders geschrieben sein könnte, als das VATER für einen Elternteil

Mt 23,9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.


Mk 10,7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen,

Kennt jemand wie welches VATER im Urtext geschrieben wurde? Danke im Voraus.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 569
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Thelonious » Mo 9. Mär 2020, 19:54

Ich befrage zu solchen Fragestellungen jeweils Strong`s, John.

In Mt. 23,9 UND in Mk. 10,7 steht für "Vater" identisch Πατέρα, also Patera

Matthew 23:9 N-AMS
GRK: καὶ πατέρα μὴ καλέσητε
NAS: [anyone] on earth your father; for One
KJV: no [man] your father upon the earth:
INT: And father not call

Mark 10:7 N-AMS
GRK: ἄνθρωπος τὸν πατέρα αὐτοῦ καὶ
NAS: SHALL LEAVE HIS FATHER AND MOTHER,
KJV: leave his father and mother,
INT: a man the Father of him and


Gruß
Thelonious
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16358
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Di 10. Mär 2020, 08:44

John1955 hat geschrieben:Eigentlich sollte bekannt sein, dass NAME auch im Gebet Jesu Christi (Unser VATER im Himmel DEIN NAME werde geheiligt) die Heiligung der BEZEICHNUNG "VATER" im Himmel, der Jesus zu den Israeliten gesandt hat betrifft.

Denn dieser "Name" des durch Jesus Christus offenbarten einen, wahrhaftigen Gottes, den er mit "VATER" anredet wird auch von Paulus immer und immer verwendet. Man liest keinen andern Namen in den Briefen als diesen:
Gott, unserm Vater
Gruss John


"Eigentlich sollte bekannt sein" ist für mich kein Grund, diesen bekannten Dogmen oder Interpretationen meiner Vorfahren auch blindlings zu folgen. Würde der Mensch den Gedankengängen seiner Vorfahren immerzu unverändert folgen, dann wären wir noch in der Steinzeit und die Menschen hätten die Vorstellung, dass die Erde eine Scheibe ist und sich die Sonne um die Erde dreht. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit wären wir dann Hexenjäger und würden rothaarige Frauen jagen, weil in unserem Spatzenhirn (Das war eine Fiktion) noch die Vorstellung unserer Vorfahren vorherrschen würde, dass sie Hexen seien.

Das menschliche Gehirn ist vergleichbar einer Schallplatte. Erst einmal mit einem Denkmuster formatiert ist es nicht mehr oder nur noch ganz schwer möglich, diese eingebrannten Muster zu verändern, welche das Gehirn als korrekt abgespeichert hat. Die Nadel wird immer wieder in die Rillen (Gedankenmuster) laufen, die sich im Laufe seiner Entwicklung bildeten. Das macht es ja auch so einfach Menschen in Diktaturen mit Propaganda zu manipulieren und so unglaublich schwer sie wieder von diesen Denkmustern zu befreien.

Das Evangelium erklärt dieses Phänomen so: Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht. Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: "Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen. Mt 13, 13-14

Der Name des himmlischen Vaters:

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Ich habe dich verklärt (verherrlicht) auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen.


Jesus kam im Namen des himmlischen Vaters und sprach die Worte des himmlischen Vaters, dass heißt das die Worte Jesu im Evangelium für den Leser nicht die Worte Jesu, sondern die des unsichtbaren Gottes (des Vaters) sind.

Der Gläubige kann Gott in den Schriften anhand seiner Aussagen erkennen und von den gegensätzlichen Aussagen Gottes separieren, um dann ihm allein Glauben zu schenken, bzw. um dessen Aussagen für GUT zu heißen. Die Aussagen des unsichtbaren Gottes wurden gekonnt in etwas vermeintlich schwaches verpackt, nämlich indem dessen Worte im Zusammenhang mit dem Begriff Sohn verpackt wurden. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Sohn geschichtlich erst das angekündigte Wort Gottes gewesen ist, welcher dessen Worte sprach, in dessen Namen erschien, um den Namen des unsichtbaren Gottes den Menschen durch dessen Worte zu offenbaren.

Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen.

Dann aber ist der Name des himmlischen Vaters der Name des Sohnes, Jesus Christus und dieser allein ist es auch welcher gemäß den abrahmitischen Schriften zu heiligen ist, indem man sein GEBOT "LIEBT EUCH UNTEREINANDER" beherzigt und vielleicht noch dessen Name in das gesprochene Vater Unser integriert. Das es allein aufs machen, also auf das tun des Willen Gottes ankommt, wird hier deutlich: Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir!

Das mit dem EINS sein ist so eine Sache, denn diese Vorstellung gefällt den Menschen nicht wirklich.
Urmilsch
Member
 
Beiträge: 119
Registriert: Do 27. Feb 2020, 08:18

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Philippus » Di 24. Mär 2020, 23:57

Urmilsch hat geschrieben:Das mit dem EINS sein ist so eine Sache, denn diese Vorstellung gefällt den Menschen nicht wirklich.


Gefallen würde es den Menschen wohl schon, aber die Natur lässt es nicht zu. Wenn drei Leute zusammen stehen, haben wir auch drei verschiedene Meinungen. Das kommt vom Sündenfall, der hat die Gemeinschaft der Menschen gründlich zerstört. Das sieht man ja auch schon an der Geschichte von Kain und Abel.
Philippus
Member
 
Beiträge: 228
Registriert: Fr 7. Feb 2020, 17:21

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Mi 25. Mär 2020, 05:49

Urmilsch hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Eigentlich sollte bekannt sein, dass NAME auch im Gebet Jesu Christi (Unser VATER im Himmel DEIN NAME werde geheiligt) die Heiligung der BEZEICHNUNG "VATER" im Himmel, der Jesus zu den Israeliten gesandt hat betrifft.

Denn dieser "Name" des durch Jesus Christus offenbarten einen, wahrhaftigen Gottes, den er mit "VATER" anredet wird auch von Paulus immer und immer verwendet. Man liest keinen andern Namen in den Briefen als diesen:
Gott, unserm Vater
Gruss John


Der Name des himmlischen Vaters:

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Ich habe dich verklärt (verherrlicht) auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen.


Jesus kam im Namen des himmlischen Vaters und sprach die Worte des himmlischen Vaters, dass heißt das die Worte Jesu im Evangelium für den Leser nicht die Worte Jesu, sondern die des unsichtbaren Gottes (des Vaters) sind.

Der Gläubige kann Gott in den Schriften anhand seiner Aussagen erkennen und von den gegensätzlichen Aussagen Gottes separieren, um dann ihm allein Glauben zu schenken, bzw. um dessen Aussagen für GUT zu heißen. Die Aussagen des unsichtbaren Gottes wurden gekonnt in etwas vermeintlich schwaches verpackt, nämlich indem dessen Worte im Zusammenhang mit dem Begriff Sohn verpackt wurden. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Sohn geschichtlich erst das angekündigte Wort Gottes gewesen ist, welcher dessen Worte sprach, in dessen Namen erschien, um den Namen des unsichtbaren Gottes den Menschen durch dessen Worte zu offenbaren.

Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen.

Dann aber ist der Name des himmlischen Vaters der Name des Sohnes, Jesus Christus und dieser allein ist es auch welcher gemäß den abrahmitischen Schriften zu heiligen ist, indem man sein GEBOT "LIEBT EUCH UNTEREINANDER" beherzigt und vielleicht noch dessen Name in das gesprochene Vater Unser integriert. Das es allein aufs machen, also auf das tun des Willen Gottes ankommt, wird hier deutlich: Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir!

h.


Jesus spricht in Johannes 17,3 zum allein wahren Gott, den er himmlischer VATER nennt, Urmilsch.

Das Gebet zu Gott, welches Jesus seinen damaligen Jüngern beibrachte, beginnt ebenfalls mit der Anrede: UNSER VATER, diese Bezeichnung für den wahrhaftigen Gott soll geheiligt, geschützt werden.
Darum soll man auf Erden niemanden so nennen, da nur einer UNSER Aller gemeinsamer VATER ist, GOTT.

Der Name Gottes ist sicher nicht Jesus Christus. Auch wenn jener damals als Erster das wahre Wesen und den Willen, Barmherzigkeit, Vergebungsbereitschaft im Auftrag des himmlischen VATERS dem jüdischen Volk vollkommen glaubwürdig offenbart hat.

Die Schriftgelehrten glaubten ihm nicht. Denn ihr Gott/Vater war, vergab und handelte vollkommen anders als der von Jesus "Beschriebene". Darum befanden sie Jesus als Gotteslästerer als er auch noch wahrheitsgetreu dazu stand Sohn des wahrhaftigen Gottes zu sein.

Jesus Christus will uns als seine Geschwister erkennen, als Kinder Gottes UNSEREM VATER im Himmel, somit Kinder des Lichts, welche sämtliche gottfernen Denk- und Verhaltensweisen abgelegt haben (worüber grosse Freude im Himmel herrscht)

Jesus will weder als GOTT noch als himmlischer VATER angeredet werden, auch wenn ER das fleischgewordene WORT GOTTES in der Bibel ist, also der VATER in ihm aus ihm lehrte, was zu tun und zu lassen sei um Beiden in uns Raum zu geben. Sie helfen uns zu unserer irdischen Bestimmung zu finden und sie unter Führung des Hl. Geistes zu leben.

Jesus kam im Namen des VATERS, also in dessen Auftrag. So wie die Sekretärin im Namen ihres Chefs die Belegschaft zum Betriebsfest willkommen heisst.

Gruss John
Wenn ich zum allein wahren Gott bete (der Liebe ist und Liebe auf Erden mehren will) dann nenne ich ihn VATER im Himmel, im Namen Jesus Christi, weil er schon damals seine Nachfolger dazu beauftragt hat, Gott so zu nennen, anzureden, bezeichnen (=Synonyme für NAME)
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 569
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon manfred » Do 2. Apr 2020, 20:15

Die Überschrift ist sicher ein bißchen mißverständlich.
Da Jesus Gott ist könnte man über den Namen Jesus als Gott nachdenken.
Der Name des Vaters Gott, der Name des Sohnes Gott und der Name des heiligen Geistes Gott ist vielleicht ein theologische Diskussion.
Lebt man das auch?
Ansonsten wäre eine Diskussion Philosophie.
manfred
Wohnt hier
 
Beiträge: 1089
Registriert: Di 30. Mär 2004, 10:36
Wohnort: Österreich

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Di 7. Apr 2020, 20:32

manfred hat geschrieben:Die Überschrift ist sicher ein bißchen mißverständlich.
Da Jesus Gott ist könnte man über den Namen Jesus als Gott nachdenken.
Der Name des Vaters Gott, der Name des Sohnes Gott und der Name des heiligen Geistes Gott ist vielleicht ein theologische Diskussion.
Lebt man das auch?
Ansonsten wäre eine Diskussion Philosophie.


Wie, respektive was man Leben sollte, manfred, um sich vor Vater, Sohn,Hl.Geist als glaubwürdige Geschwister Jesu Christi zu erweisen, wäre wohl das, womit sich ein Christ im Alltag eingehend beschäftigen sollte.

Der Name des wahrhaftigen Gottes ist nun mal jener, den auch Paulus offenbar von den Jüngern übernommen hatte und überall bekannt machte.

Gib einfach im Bibleserver "Gott,unserm Vater" ein und du hast den Namen des einzig wahren Gottes der Christen!

Sag jetzt nicht VATER sei nur eine Bezeichnung. Name bedeutet auch Bezeichnung.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 569
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Lazar » Di 12. Mai 2020, 21:18

Hi John!
Hierin stimme ich Dir prinzipiell zu.

Nur ist mir der Begriff "Vater" unter uns Menschen nicht eindeutig genug.
Somit beschreibe ich Gott: "Jesus Christus' Vater" = einzig wahrer GOTT-Vater

In dem Begriff enthalten ist auch "Jesus", das war der Name des Menschen.
Weiterhin zur genaueren Zuordnung "Christus", das ist eigentlich der Name des Himmlischen Sohnes und damit einzigen Abbild und reinen Vertreter Gottes.
Jesus Christus ist im NT demnach "Gottes reiner Menschensohn".

Wenn Christus GOTT "Vater" nennt, ist dies jedoch eindeutig. Dies habe ich sogar einmal in einem Traum gehört, da sagte Gottes Sohn: "Vater, ich liebe dich".

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 808
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Do 14. Mai 2020, 09:03

John1955 hat geschrieben:
manfred hat geschrieben:Die Überschrift ist sicher ein bißchen mißverständlich.
Da Jesus Gott ist könnte man über den Namen Jesus als Gott nachdenken.
Der Name des Vaters Gott, der Name des Sohnes Gott und der Name des heiligen Geistes Gott ist vielleicht ein theologische Diskussion.
Lebt man das auch?
Ansonsten wäre eine Diskussion Philosophie.


Wie, respektive was man Leben sollte, manfred, um sich vor Vater, Sohn,Hl.Geist als glaubwürdige Geschwister Jesu Christi zu erweisen, wäre wohl das, womit sich ein Christ im Alltag eingehend beschäftigen sollte.

Der Name des wahrhaftigen Gottes ist nun mal jener, den auch Paulus offenbar von den Jüngern übernommen hatte und überall bekannt machte.

Gib einfach im Bibleserver "Gott,unserm Vater" ein und du hast den Namen des einzig wahren Gottes der Christen!

Sag jetzt nicht VATER sei nur eine Bezeichnung. Name bedeutet auch Bezeichnung.

Gruss John


Seitwann ist Gott unser Vater oder Unser Vater im Himmel ein Name und seit wann ist die Beschreibung einer Daseinsform wie "Ich bin der ich bin" oder "Ich werde sein der ich sein werde" ein Name?
Der unsichtbare Gott und Vater wurde geschichtlich erst durch Jesus Christus den Menschen offenbart, indem er seinem Wort entsprach, sein Wesen den Menschen offenbarte und letztlich auch seinen Namen den Menschen offenbarte, vgl. Joh 17, 6. i.v.m. Joh 10, 25 i.v.m. Joh 5, 43.
Geschichtlich war Jesus Christus die Inkarnation des Höchsten, der eingeborene (in sich selbst geboren) Sohn Gottes, der unsichtbare Gott, welcher sich zum Zwecke der Schöpfung selbst verkörperte. Er war das ALL, der Schöpfer von Himmel und Erde, denn alles Sichtbare und Unsichtbare ist durch ihn und zu Ihm (zu ihm selbst) geschaffen und alles besteht in ihm, vgl. Kol 1, 15-17

- Christus, welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen. Denn durch ihn ist alles geschaffen (Schöpfer), was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. (Johannes 1.3) (Johannes 1.10) (Hebräer 1.2) 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. (Das ALL)

Jesus Christus ist ein Name und vor allem der Name des unsichtbaren Gottes, des Vaters im Himmel, denn Jesus erschien in dessen Namen, offenbarte sein Wesen und seinen Willen vgl. Dtn 18, 18-19 i.v.m. Joh 10, 25 i.v.m. Joh 5, 43, womit er letztlich auch den unsichtbaren und noch nicht bekannten Vater den Menschen vorstellte und den Namen dieses unsichtbaren Vaters den Menschen offenbarte, vgl. Joh 17, 6.
Urmilsch
Member
 
Beiträge: 119
Registriert: Do 27. Feb 2020, 08:18

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Do 14. Mai 2020, 14:10

John1955 hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Eigentlich sollte bekannt sein, dass NAME auch im Gebet Jesu Christi (Unser VATER im Himmel DEIN NAME werde geheiligt) die Heiligung der BEZEICHNUNG "VATER" im Himmel, der Jesus zu den Israeliten gesandt hat betrifft.

Denn dieser "Name" des durch Jesus Christus offenbarten einen, wahrhaftigen Gottes, den er mit "VATER" anredet wird auch von Paulus immer und immer verwendet. Man liest keinen andern Namen in den Briefen als diesen:
Gott, unserm Vater
Gruss John


Der Name des himmlischen Vaters:

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Ich habe dich verklärt (verherrlicht) auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen.


Jesus kam im Namen des himmlischen Vaters und sprach die Worte des himmlischen Vaters, dass heißt das die Worte Jesu im Evangelium für den Leser nicht die Worte Jesu, sondern die des unsichtbaren Gottes (des Vaters) sind.

Der Gläubige kann Gott in den Schriften anhand seiner Aussagen erkennen und von den gegensätzlichen Aussagen Gottes separieren, um dann ihm allein Glauben zu schenken, bzw. um dessen Aussagen für GUT zu heißen. Die Aussagen des unsichtbaren Gottes wurden gekonnt in etwas vermeintlich schwaches verpackt, nämlich indem dessen Worte im Zusammenhang mit dem Begriff Sohn verpackt wurden. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der Sohn geschichtlich erst das angekündigte Wort Gottes gewesen ist, welcher dessen Worte sprach, in dessen Namen erschien, um den Namen des unsichtbaren Gottes den Menschen durch dessen Worte zu offenbaren.

Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen.

Dann aber ist der Name des himmlischen Vaters der Name des Sohnes, Jesus Christus und dieser allein ist es auch welcher gemäß den abrahmitischen Schriften zu heiligen ist, indem man sein GEBOT "LIEBT EUCH UNTEREINANDER" beherzigt und vielleicht noch dessen Name in das gesprochene Vater Unser integriert. Das es allein aufs machen, also auf das tun des Willen Gottes ankommt, wird hier deutlich: Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir!

h.


Jesus spricht in Johannes 17,3 zum allein wahren Gott, den er himmlischer VATER nennt, Urmilsch.

Das Gebet zu Gott, welches Jesus seinen damaligen Jüngern beibrachte, beginnt ebenfalls mit der Anrede: UNSER VATER, diese Bezeichnung für den wahrhaftigen Gott soll geheiligt, geschützt werden.
Darum soll man auf Erden niemanden so nennen, da nur einer UNSER Aller gemeinsamer VATER ist, GOTT.

Der Name Gottes ist sicher nicht Jesus Christus. Auch wenn jener damals als Erster das wahre Wesen und den Willen, Barmherzigkeit, Vergebungsbereitschaft im Auftrag des himmlischen VATERS dem jüdischen Volk vollkommen glaubwürdig offenbart hat.

Die Schriftgelehrten glaubten ihm nicht. Denn ihr Gott/Vater war, vergab und handelte vollkommen anders als der von Jesus "Beschriebene". Darum befanden sie Jesus als Gotteslästerer als er auch noch wahrheitsgetreu dazu stand Sohn des wahrhaftigen Gottes zu sein.

Jesus Christus will uns als seine Geschwister erkennen, als Kinder Gottes UNSEREM VATER im Himmel, somit Kinder des Lichts, welche sämtliche gottfernen Denk- und Verhaltensweisen abgelegt haben (worüber grosse Freude im Himmel herrscht)

Jesus will weder als GOTT noch als himmlischer VATER angeredet werden, auch wenn ER das fleischgewordene WORT GOTTES in der Bibel ist, also der VATER in ihm aus ihm lehrte, was zu tun und zu lassen sei um Beiden in uns Raum zu geben. Sie helfen uns zu unserer irdischen Bestimmung zu finden und sie unter Führung des Hl. Geistes zu leben.

Jesus kam im Namen des VATERS, also in dessen Auftrag. So wie die Sekretärin im Namen ihres Chefs die Belegschaft zum Betriebsfest willkommen heisst.

Gruss John
Wenn ich zum allein wahren Gott bete (der Liebe ist und Liebe auf Erden mehren will) dann nenne ich ihn VATER im Himmel, im Namen Jesus Christi, weil er schon damals seine Nachfolger dazu beauftragt hat, Gott so zu nennen, anzureden, bezeichnen (=Synonyme für NAME)


Was nicht so alles bekannt sein sollte :?

Also ist dein Gott und Vater der Gott des Alten Testaments, welcher Menschen dazu aufforderte, andere Menschen wegen Nichtigkeiten zu steinigen, zu foltern und zu denunzieren. Das ist aber nicht mein Gott und Vater, denn mein Gott und Vater hat sich den Menschen erst in Jesus Christus offenbart, womit er vorher den Menschen noch nicht bekannt war. Ich kann meinen Gott auch nur durch den Namen Jesus Christus bekennen, indem ich entweder seinen Willen tue oder indem ich zumindest an seinen Namen glaube, denn sonst bekenne ich mich zum Gott des Alten Testaments, welcher sich aber gar nicht im Alten Testament, sondern erst in Jesus Christus im neuen Testament den Menschen offenbarte.

Apg 4, 10-12: So sei euch und allem Volk von Israel kundgetan, dass in dem Namen Jesu Christi von Nazareth, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat, steht dieser allhier vor euch gesund. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist (Stein des Anstoßes). Und ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden..

Ich ziehe es ehrlich gesagt vor, den Namen dessen zu heiligen, welcher den unsichtbaren Gott, den liebevollen Vater präsentiert hat, indem er dessen Worte sprach (Die Schrift ist nur durch Worte zu erfassen), indem er dessen Wesen den Menschen offenbarte, indem er den Menschen folglich eine Gottheit präsentierte, welche gegensätzlicher der Gottheit im Alten Testament nicht sein könnte.
Wer auch heute noch den primitiven Anordnungen der Gottheit des Alten Testaments wie "Auge um Auge und Zahn um Zahn" oder "peinigt die Übertreter", " tötet die Ungläubigen", "steinigt den oder das" glauben schenkt, der glaubt nicht an Gott, denn Gottes Gebot lautet "Liebt euch untereinander". Er fordert gar zur Feindesliebe auf, statt diese zu töten, er fordert die Menschen dazu auf, anderen Menschen zu verzeihen, wenn notwendig hundert mal hundert mal.

Das ist der wahre Gott, das ist der Schöpfer von Himmel und Erde und sein Name lautet Jesus Christus von Nazareth!!!!!!!!!
Urmilsch
Member
 
Beiträge: 119
Registriert: Do 27. Feb 2020, 08:18

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Lazar » Fr 15. Mai 2020, 19:21

Urmilsch hat geschrieben:Also ist dein Gott (John's) und Vater der Gott des Alten Testaments, welcher Menschen dazu aufforderte, andere Menschen wegen Nichtigkeiten zu steinigen, zu foltern und zu denunzieren. Das ist aber nicht mein Gott und Vater, denn mein Gott und Vater hat sich den Menschen erst in Jesus Christus offenbart, womit er vorher den Menschen noch nicht bekannt war.
Ich kann meinen Gott auch nur durch den Namen Jesus Christus bekennen, indem ich entweder seinen Willen tue oder indem ich zumindest an seinen Namen glaube, denn sonst bekenne ich mich zum Gott des Alten Testaments, welcher sich aber gar nicht im Alten Testament, sondern erst in Jesus Christus im neuen Testament den Menschen offenbarte.


Hi Urmilsch,
ich fürchte, dass Du John hier zu Unrecht angreifst, er geht doch eigentlich von derselben Glaubensbasis aus wie Du? Wir drei schwimmen hier auf jeden Fall auf derselben Welle, das heißt, wir wissen für uns, wie der Name Gottes nicht heißt!

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 808
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mai 2020, 18:55

Urmilsch hat geschrieben:Seitwann ist Gott unser Vater oder Unser Vater im Himmel ein Name und seit wann ist die Beschreibung einer Daseinsform wie "Ich bin der ich bin" oder "Ich werde sein der ich sein werde" ein Name?

Jesus Christus ist ein Name und vor allem der Name des unsichtbaren Gottes, des Vaters im Himmel, denn Jesus erschien in dessen Namen, offenbarte sein Wesen und seinen Willen vgl. Dtn 18, 18-19 i.v.m. Joh 10, 25 i.v.m. Joh 5, 43, womit er letztlich auch den unsichtbaren und noch nicht bekannten Vater den Menschen vorstellte und den Namen dieses unsichtbaren Vaters den Menschen offenbarte, vgl. Joh 17, 6.

Mt 23,9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.

Das Wort NAME bezieht sich ja nicht nur auf Vor- oder Nachname, Urmilsch. Wenn Jesus bezüglich dem allein wahren Gott aller Zeiten immer wieder vom VATER spricht und ihn mit VATER anredet, als auch die Jünger dazu anhält das Gebet zu Gott mit UNSER VATER zu beginnen, dann geht es um die Nennung, Bezeichnung dessen EINEN Gottes, der Jesus ja gesandt hatte(hergab wie in Joh.3.16 erwähnt) der Menschheit dessen wahres liebendes, barmherzige "Wesen" und den darauf aufbauenden Willen bekannt zu machen.

Dies ja wohl nicht zufällig gerade dort (bei den deshalb Verlorenen Schafen des Hauses Israel) wo man damals noch einem höchst zwiespältigen Gottesglauben anhing. Diese folgenschwere Diskrepanz wollte Jesus zum Wohle des Volkes Israel berichtigen.

Denn damals glaubte wohl ein Grossteil des Volkes Israel, derjenige der gegenüber Mose behauptete Gott Israels zu sein "ich bin der ich sein werde" sei wofür er sich ausgab. (Tun leider Gottes noch heute viele "Christen") obwohl Jesus doch klar zeigte, lehrte, wie Gott in Wahrheit ist.

Joh 12,45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.


Mt 11,27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater;und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.


Da Du die Liebe in den Vordergrund stellst, scheint sich Dein Gottesglauben auch einzig auf den durch Jesus Christus offenbarten zu orientieren. :)

Auch wenn Gott, der Vater im Himmel nicht Jesus heisst, so ist es ihm wohl lieber, dass man ihn so nennt, als wenn man ihn ausgerechnet mit Jahwe als identisch erklärt. Gegensätzlicher als die Beiden kann man wohl nicht sein.

Die Jünger haben Jesus geglaubt, und sogar Paulus vertrat dann auch nurmehr Jesus Gottesglauben. Das zeigen schon vielen Hinweise auf den grossen Nutzen der gelebten Liebe.

Er sprach vom Gott der Liebe,Gott des Friedens und der Barmherzigkeit und wenn er diesen verkündete sprach er von GOTT UNSERM VATER.
Röm 1,7 An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!


2Thess 1,1 Paulus und Silvanus und Timotheus an die Gemeinde der Thessalonicher in Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus:


Jesus kam im Namen(Auftrag) des Vaters, so wie der Juniorchef der Belegschaft im Namen des Seniorchefs dessen Willen erklärt. ;)

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 569
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Mo 18. Mai 2020, 13:58

John1955 hat geschrieben:
Jesus kam im Namen(Auftrag) des Vaters, so wie der Juniorchef der Belegschaft im Namen des Seniorchefs dessen Willen erklärt. ;)

Gruss John


Genau an dieser Stelle unterscheiden sich unsere Wahrnehmungen. Der Jesus Christus den wir heute in der Schrift wahrnehmen war nicht ein Sohn in unserem bekannten menschlichen Sinn, denn der Sohn sprach in der Schrift die Worte des Vaters. Alle getroffenen Aussagen Jesu entsprechen demnach nicht die eines Sohnes, sondern die des unsichtbaren Vaters im Himmel.
Darüber-hinaus verstehe ich die Schriften und das mit ihm verbundene Vokabular so, dass sich dieses vollkommen reine und ungestaltete, das Potential von allem, also das was wir Vater im Himmel nennen, sich zum Zwecke der Schöpfung selbst verkörperte (eingeborener Sohn), will heißen in sich selbst eingeboren. Die Aussage Jesu, dass er und der Vater EINS seien, würde diese Sichtweise untermauern.
Wer meine Aussagen liest, der weiß auch dass ich viele weitere Schriften religiöser Art kenne und auch gerne mit anführe, so sie denn Konform den Aussagen Jesu sind, welcher für mich das Maß aller Dinge ist, da ich der Ansicht bin, dass er uns diese vollkommen reine Gottheit, den liebevollen Vater selbst vorstellte.
EINS ist eine Vokabel, die meines Erachtens mit die wichtigste Vokabel in der ganzen Schrift darstellt, denn EINS sind bekanntermaßen der Vater und der Sohn und EINS sollen wir alle in unseren Köpfen werden, vgl. Joh 17, 22-23.
Es gilt die Menschheit zu verbinden, statt zu teilen und dazu gehört auch die verschiedenen religiösen Strömungen die allesamt aus der Ideologie unserer Vorfahren erwachsen sind, zu einer Sichtweise zu vereinen, so dass wir auch EINS werden können.

Jesus Christus war die Inkarnation des Höchsten, des Schöpfers von Himmel und Erde, des Sichtbaren und Unsichtbaren, vgl. Kol 1, 15-17. Alles und ausnahmslos alles befindet sich in ihm und er sich in uns. Die Muslime kennen Jesus unter dem Begriff Isa=Jesus, eine Vokabel die auch den Hindus mehr als geläufig ist.

Unabhängig der Muslime, die ihre eigene Schrift dank ihrer Vorfahren falsch interpretieren und so auch nicht wissen können, dass Jesus DER GESANDTE war, entspricht Isa in den indischen Veden ebenfalls der Inkarnation des Höchsten, des unsichtbaren Gottes selbst, vgl. Mahabharata Buch 13, Kap. 14 http://www.mahabharata.pushpak.de/buch13/mahabharata_b13k014.html

Lasst uns doch mal Spaßeshalber Vokabeln und Aussagen verschiedener Schriften auf Ihre Gemeinsamkeiten hin vergleichen: Oh Sohn der Ganga, du hast alle Namen von Maheshvara, dem Herrn des Weltalls gehört. Bitte, oh Großvater, nenne uns all diese Namen von Ihm, der Isa = Jesus, Sambhu oder Babhru genannt wird. Erzähle uns all jene Namen von Ihm, dem Grenzenlosen, der das ganze Weltall als seinen Körper hat.
Ich bin wohl kaum fähig, die Tugenden von Mahadeva zu rezitieren, der die höchste Intelligenz ist. Er durchdringt alles im Universum und ist doch nirgendwo sichtbar. Er ist der Schöpfer aller Welten (Christus, denn durch ihn ist alles geschaffen, es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.Kol 1) , das erkennende Selbst und der Herrscher über alles. Alle Götter - von Brahma bis zu den Geistern - verehren und beten ihn an. Er ist sowohl jenseits von Prakriti als auch von Purusha (Natur und Geist). Er ist Es, worüber die Rishis meditieren, die im Yoga wohlerfahren sind und die Wahrheit erkannt haben. Er ist das Unzerstörbare und das Höchste Brahman. Er ist immer beides, existierend und nicht existierend, das Sein und das Nichtsein. (Diese Dualität gilt es zu verstehen und das gelingt mit der Quantenphysik)Indem Er sowohl die Natur als auch den Geist mit seiner Energie erfüllt und bewegt, erschuf er Brahma, den universalen Vater aller Geschöpfe. Nur Narayana, oh Sohn, dieser Träger von Diskus und Keule, kann Mahadeva erfassen. Denn er ist ohne Vergänglichkeit. Er ist das Erste von allen Wesen in allen Eigenschaften. Er ist Vishnu, weil er das Universum durchdringt. Er ist unbesiegbar, hat die geistige Sicht und die höchste Energie.(Christus, der Erstgeborene vor allen Kreaturen, vgl. Kol 1.

Jesus sagte in Joh 14, 20, dass wir eines Tages feststellen werden, dass er sich im Vater befindet, wir uns in ihm und er sich in uns. Die Vokabel EINS erscheint mir wieder mal nicht unwichtig zu sein. Alle Aussagen sind vollkommen konform, selbst die Aussagen des Thomas Evangeliums fügen sich harmonisch in dieses Bild, nämlich dass Jesus das All und das Höchste selbst repräsentiert.

- Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das
All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir
ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet
mich dort finden.“


Ich bleibe dabei: Ausnahmslos alle Schriften lassen sich auf einen einzigen Nenner und eine einzige Botschaft vereinen. Es ist mehr als Wahrscheinlich, dass wir alle EINS sind und gar nichts davon wissen, da uns die grobstoffliche Materie einen Streich spielt und vorgaukelt ein vom Gegenüber unabhängiges Wesen zu sein. Das ist aber weder nach der Quantenphysik, noch nach den religiösen Schriften haltbar, denn gemäß der Quantenphysik und diesen Schriften existiert nur ein unteilbares Ganzes, eine Gottheit, welche sich in den einzelnen Individuen zeigt, obwohl es auch unabhängig davon existiert. Der Urgrund der Materie ist gemäß der Quantenphysik Geist und dieser Geist steckt ungeteilt in den einzelnen Individuen und durchdringt dieses ganze Universum, vgl. 1 Kor 3, 16; 2 Kor 6, 16.

Alle Gegensätze werden von der Natur geschaffen, dessen Urgrund jedoch dieser eine Geist ist, dieser eine (lebendige) Gott der ist und auch in Zukunft sein wird. Jesus Christus entspricht der höchsten Gottheit, er ist gemäß den christlichen Schriften das Abbild des unsichtbaren Gottes, der Schöpfer von Himmel und Erde, er entspricht im Hinduismus der höchsten Gottheit und er ist den Muslimen ihr verkannter GESANDTER, vgl. Sure 4:171.

Ein kleines bisschen müssten da auch die Christen ihre Einstellung ändern und den Fokus auf das Gebot legen, welches uns der Master of the Universe auftrug, nämlich die logisch und simple Aufforderung vernünftig miteinander umzugehen. Alles Andere ist Käse!
Urmilsch
Member
 
Beiträge: 119
Registriert: Do 27. Feb 2020, 08:18

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Mo 18. Mai 2020, 21:26

Urmilsch hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Jesus kam im Namen(Auftrag) des Vaters, so wie der Juniorchef der Belegschaft im Namen des Seniorchefs dessen Willen erklärt. ;)

Gruss John


Urmilsch hat geschrieben:Genau an dieser Stelle unterscheiden sich unsere Wahrnehmungen.


Wenn Du meinst? Jedenfalls scheinen wurde Jesus vom wahrhaftigen Gott gesandt, den die Anhänger Mose Gottesglauben gemäss Jesus nicht kannten.

Urmilsch hat geschrieben:Der Jesus Christus den wir heute in der Schrift wahrnehmen war nicht ein Sohn in unserem bekannten menschlichen Sinn, denn der Sohn sprach in der Schrift die Worte des Vaters. Alle getroffenen Aussagen Jesu entsprechen demnach nicht die eines Sohnes, sondern die des unsichtbaren Vaters im Himmel.

Joh 7,16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat
.
Wenn wir diese, durch Jesus klar und unmissverständlich kommunizierte Lehren des wahrhaftigen Gottes zu eigen machen, Urmilsch, dann erweisen wir uns auch nicht im üblichen Sinn als "Bruder, Schwester" von Jesus, sondern im geistlichen Sinn.

Urmilsch hat geschrieben:Darüber-hinaus verstehe ich die Schriften und das mit ihm verbundene Vokabular so, dass sich dieses vollkommen reine und ungestaltete, das Potential von allem, also das was wir Vater im Himmel nennen, sich zum Zwecke der Schöpfung selbst verkörperte (eingeborener Sohn), will heißen in sich selbst eingeboren. Die Aussage Jesu, dass er und der Vater EINS seien, würde diese Sichtweise untermauern.


EINS kommt nach meinem Empfinden von EINIG SEIN, VEREINT (Verbunden) Und wer auch gemäss Johannes in jener Liebe bleibt, die Jesus der Menschheit im Auftrag des unsichtbaren!! Gottes beibringen wollte.bewirkt in sich geistlich ja ebenso ein EINSSEIN, eine geistliche Verbundenheit mit dem wahrhaftigen Gott wohlverstanden. (siehe unten 1. Johannes 5,20) dann sind wir ja auch in jenem Vater der in Christus sich zeigte wie er in Wahrheit ist.

Joh 10,38 tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, auf dass ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich im Vater.


Urmilsch hat geschrieben:Wer meine Aussagen liest, der weiß auch dass ich viele weitere Schriften religiöser Art kenne und auch gerne mit anführe, so sie denn Konform den Aussagen Jesu sind, welcher für mich das Maß aller Dinge ist, da ich der Ansicht bin, dass er uns diese vollkommen reine Gottheit, den liebevollen Vater selbst vorstellte.


Vorstellte ja, dazu von dem der Jesus gesandt hat auserkoren, ja, Doch der Geist des Himmlischen Vaters hat ja mittels seiner immensen Schöpferkraft seinen würdigsten Erdenvertreter aller Zeiten vom Tode erweckt Gott war und ist ja ewig. Jesus verkörperte den universellen Gott aller Menschen.

EINS ist eine Vokabel, die meines Erachtens mit die wichtigste Vokabel in der ganzen Schrift darstellt, denn EINS sind bekanntermaßen der Vater und der Sohn und EINS sollen wir alle in unseren Köpfen werden, vgl. Joh 17, 22-23.

Darin sind wir uns EINIG, EINS. ;)
Urmilsch hat geschrieben:Es gilt die Menschheit zu verbinden, statt zu teilen und dazu gehört auch die verschiedenen religiösen Strömungen die allesamt aus der Ideologie unserer Vorfahren erwachsen sind, zu einer Sichtweise zu vereinen, so dass wir auch EINS werden können.


Genau, nur so kann sich Frieden und Gerechtigkeit auf Erden ausbreiten.In meiner Umgebung wird deshalb die Goldene Regel von allen Religionszugehörigen Mitmenschen mit einer beherzten Selbstverständlichkeit gelebt. In der Präambel der Schweiz. Bundesverfassung steht ja wohlweislich:
im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt (der Religionen?!) in der Einheit zu leben,


Urmilsch hat geschrieben:Ein kleines bisschen müssten da auch die Christen ihre Einstellung ändern und den Fokus auf das Gebot legen, welches uns der Master of the Universe auftrug, nämlich die logisch und simple Aufforderung vernünftig miteinander umzugehen. Alles Andere ist Käse!


Was du nicht willst das man dir tu das füg auch keinem Andern zu. So und nicht anders erfüllt man die Gesetze des Master of the universe. was Jesus als Erfüllung der Gesetze und Propheten deklarierte, was er ja kam zu erfüllen und zu erfüllen ans Herz zu legen.
Mt 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.


Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Da sind wir in der allumfassenden gelebten, tätigen Liebe.
Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.
[/quote]

Für mich ist die Bezeichnung für Gottes Geist in Jesus VATER im Himmel. Nicht im eigentlich menschlichen Sinn, sondern geistlich.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 569
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Vorherige

Zurück zu Bibel

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste