Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

Moderator: bigbird

Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Sa 14. Mai 2005, 19:39

Hi @,

Auch viele heidnischen Feste fanden Eingang ins Christentum. Besonderes Feste der Sonnenanbetung wurden durchs Papsttum eingeführt. Wann immer es aus machtpolitischen Gründen angebracht schien, wurden heidnische Bräuche und Feiertage zu "christlichen" Feiertagen umfunktioniert.

Weihnachten

In den meisten christlichen Ländern wird am 25. Dezember Weihnachten gefeiert. Dieser Tag ist ein Erinnerungstag an die Geburt des Sonnengottes (z. B. Mitra) und auch die Geburt von Osiris wurde an diesem Tag gefeiert.

Es ist höchst zweifelhaft, dass Jesus am 25. Dezember geboren wurde. Wahrscheinlicher ist der wahre Geburtstermin im Herbst gewesen. (Mehr dazu kann man finden bei: http://www.aloha.net/~mikesch/).

Als Nimrod getötet wurde, so Hislop, wurde er als abgeschlagener Baum dargestellt. Bis heute wird seine Wiedergeburt als "neuer Zweig" (Christbaum) gefeiert, der durch die lebensspendende Kraft der Schlange aus dem Baumstumpf sprießt.

Auch heute werden die Weihnachtsbäume mit "Verzierungsschlangen" geschmückt, die sich um den Baum wickeln!
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Yule Log
(From MAURICE´s Indian Antiquities, vol. vi. p. 368.)

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Auch Tieropfer wurden an diesem Tag dargebracht: Üblicherweise Tiere wie Schweine und Gänse.

Beide Tiere werden noch immer gerne als Weihnachtessen in Europa gegessen: Die Weihnachtsgans ist in Zentraleuropa sehr beliebt und der "Christmas gammon" (Schweinefleisch) wird in England zu Weihnachten verzerrt. In anderen Ländern, wo es kaum Tannenbäume oder Gänse gibt werden sie durch andere Bäume oder Vögel ersetzt.

Die Verkündigung des Herrn

Dieser Tag ist ein katholischer Feiertag, welcher am 25. März gefeiert wird. Er wurde ursprünglich zur Ehre der Göttin Cybele gefeiert. Der Name lässt sich laut Hislop jedoch auch bis Babylon zurück verfolgen.

Ostern und die Fastenzeit

In dem Buch The Two Babylons von Alexander Hislop heißt es: "Was bedeutet der Ausdruck Ostern überhaupt? Er ist kein christlicher Name. Man erkennt seinen chaldäischen Ursprung auf den ersten Blick. Ostern ist nichts anderes als Astarte, einer der Titel der Beltis, der Himmelskönigin, deren Name [auch] Ischtar [ist]. ... Das ist die Geschichte des Osterfestes. Das allgemeine Brauchtum, das heute mit diesem Fest verbunden ist, bestätigt dessen babylonischen Ursprung zur Genüge. Die warmen Kreuzsemmeln am Karfreitag und die gefärbten Eier am Pascha oder Ostersonntag waren bei den chaldäischen Riten genauso zu finden wie heute."

Ostern (engl. Easter) wurde zur Ehre der babylonischen Göttin Ischtar gefeiert. Allein der Ausdruck lässt sich direkt auf den heidnischen Ursprung zurückverfolgen:

"Ostárâ, Eóstra [war] eine bei den westgermanischen Stämmen verehrte Licht- und Frühlingsgöttin. Die Übertragung der Licht- und Lebensfeier auf Christum, die Sonne des Lichts und des Lebens, konnte sich leicht vollziehen." (C. Meusel, Kirchliches Handlexikon, Band 5, 1897, Seite 94).

Die Göttin Ostara wurde in den alten angelsächsischen Mythen mit der aufgehenden Sonne (Sonnenanbetung!) personifiziert. In dieser Eigenschaft wurde sie auch mit dem Frühling assoziiert und als eine Fruchtbarkeitsgöttin betrachtet. Sie war ein Freund aller Kinder und um sie zu amüsieren verwandelte sie ihren Lieblingsvogel in einem Hasen. Der Hase legte leuchtend bemalt Eier, die die Göttin den Kindern schenkte.

Der christliche Gelehrte Venerable Bede (672-735 n. Chr.) erklärte in seinem Buch "De Ratione Temporum", dass Ostern (Easter) nach der Göttin Eostre (Eastre) benannt wurde. Sie war die große Mutter Gottes der sächsischen Menschen in Nordeuropa. Die gleichen "teutonischen Morgengöttinnen [des Frühlings und] der Fruchtbarkeit waren bekannt als Ostare, Ostara, Ostern, Eostra, Eostre, Eostur, Eastra, Eastur, Austron and Ausos."

Der Glaube war weitverbreitet und wurde allgemein angenommen, wobei der Name der Frühlingsgöttin sich von dem antiken Wort für Frühling "eastre" ableitet. Die gleiche Göttin war auch in anderen alten Kulturen im Mittelmeerraum unter verschiedenen Namen bekannt:

Aphrodite in Zypern, Astarte in Phönizien, Demeter in Griechenland/Sizilien, Hathor in Ägypten, Ischtar in Assyrien/Babylon, Kali in Indien, Ostara usw. in Nordeuropa. - Auch diese Götter wurden im Frühling gefeiert!

Das Osterfest, von dem wir in der Kirchengeschichte des 3. und 4. Jahrhundert lesen, unterscheidet sich von dem heutigen Osterfest und zur jener Zeit trug es noch einen anderen Namen: Es wurde Pasch- oder Passahfest genannt und von vielen Christen als Gedächtnis Christi Tod und Auferstehung gefeiert, obwohl dieses weder von Christus noch von einem Apostel angeordnet wurde. (So der Historiker Socrates). Jesus hatte ja zuvor bereits das Abendmahl (Mt 26,26-28; Mk 14,22-24; Lk 22,19-20, Joh 13,1-30) als Gedächtnisereignis eingesetzt.

Im Laufe der Jahre verschwammen die Grenzen zwischen dem heidnischen Osterfest und dem Passahfest, so dass auch bei Bibelübersetzungen kleine Fehler auf das mangelnde Wissen um das Osterfest hinwiesen. (Die alte Lutherübersetzung bis 1912 übersetzt z. B. pascha mit Ostern!)

Das Fest wurde ursprünglich zur gleichen Zeit wie das jüdische Passahfest gefeiert und wurde nicht von der 40-tägigen Fastenzeit begleitet. Der Mönch Cassianus von Marseilles (5. Jahrhundert) berichtet, dass dieses Fasten in der Kirche bis dahin nicht üblich war.

Woher kommt denn dann die Einhaltung der 40 Tage? Hislop schreibt, dass diese Fastenzeit den Babylonischen Anbetern entliehen wurde. So hielten bis ins vorige Jahrhundert (vielleicht auch noch heute) die Yeziditen und andere Götzendiener in Kordistan jedes Frühjahr eine 40-tägige Fastenzeit, die sie, so Hislop, von ihren alten babylonischen Meistern übernommen hatten.

Eine 40-tägige Fastenzeit, die drei Tage nach der Frühlingstagundnachtgleiche (um den 21. März) begann (zu Ehren der Sonne!), wurde auch von heidnischen Mexikanern gehalten (Humboldt). Auch in Ägypten und anderen Ländern war die 40-tägige Fastenzeit verbreitet (Wilkinson, Landseer).

Hislop schreibt, dass die vierzig Tage des Fastens mit dem Andenken an den Tod und an die Auferstehung von Tammus in Verbindung stehen. Die Fastenzeit wurde in den katholischen Kalender 519 n. Chr. durch den römischen Bischof Hormisdas eingeführt. Um dieses möglich zu machen wurde das Datum von Dionysius (der Kleine?) verändert, so das Ostern einen Monat später gefeiert wurde als das ursprüngliche jüdische Passah Fest. Dieses wurde gemacht, um Ostern mit den babylonischen Festen in Einklang zu bringen. Nicht alle Christen begrüßten diese Änderung, aber sie wurde schließlich mit Gewalt durchgesetzt.

Auch die Osterfeuer sind heidnischen Ursprungs und wurden durch die Kirche in die Osterzeremonien aufgenommen. (The Catholic Encyclopedia, Article "Easter".)

An diesem Tag wurde Feuer entzündet und Kuchen für die Königin des Himmels gebacken. Die Kuchen, die zudem mit gleichseitigen Kreuzen verziert, die Sonne symbolisieren, sind bis auf den heutigen Tag als "Hot Cross Bun" (warme Kreuzsemmeln) bekannt und eine Osterdelikatesse. Auch das Ei ist ein heidnisches Symbol, dass die Wiedergeburt symbolisiert und verzierte Eier wurden traditionell an diesem Feiertag verzehrt. Auch die alten Israeliten erlagen diesen Bräuchen. In Jeremia 7, 18 lesen wir:

"Die Kinder lesen Holz, die Väter zünden das Feuer an, und die Frauen kneten den Teig, dass sie der Himmelskönigin Kuchen backen, und fremden Göttern spenden sie Trankopfer mir zum Verdruß."

Der kirchliche Historiker Socrates bezeichnet die Einführung des Osterfestes als das Verewigen von alten Bräuchen, "gleich wie viele andere Bräuche eingeführt wurden.". (Encyclopedia Britanica vol. VII p. 614)

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Zwei heidnische Eier

Der Tag des Heiligen Johannes (des Täufers)

Dieses katholische Fest wird am 24. Juni gefeiert und entspricht der Sommersonnenwende. In biblischen Zeiten wurde es als das Fest des Gottes Bel oder Tammus gefeiert und es war üblich durch ein brennendes Feuer zu springen, was der HERR ablehnte.

Weiteres heidisches Gedankengut

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Das Totengericht

Das obige Bild zeigt die im Neuen Reich übliche Darstellung des Totengerichts, in dem das Herz des Toten (kleines Gefäß auf der rechten Waage) gegen die Feder von Maat (links) gewogen wird. Der Gott Anubis (der mit Gott mit Hundekopf unter der Waage) überwachte die Waage und der Gott des Schreibens, Thoth, hielt das Ergebnis fest. Hatte die Person ein gutes Leben geführt durfte der Verstorbene in Paradies um dort mit Osiris für immer zu leben. Schlug die Waage zur Ungunst des Toten aus, so wurde die Person vom krokodilköpfigen Monster ("Fresser der Toten", links) verschlugen.

Es ist anzunehmen, das in Babylon eine ähnliche Vorstellung herrschte. Daher war es wohl kein Zufall, dass die Nachricht an Belsazar in Dan 5,27 lautete: "...man hat dich auf der Waage gewogen und zu leicht befunden". Diese Worte hatten vermutlich für den König (Prinzregenten) eine tiefere Bedeutung und unterstrichen das Urteil Gottes.

Im christlichen Glauben wird man jedoch nicht durch Werke, sondern durch den Glauben gerecht, d. h. das ewige Leben hängt vom Glauben ab. So war es im Alten Testament (vgl. Röm 4,6.9) und so unterstreicht es auch Paulus in Röm 3,21f. Natürlich ist das nicht so zu verstehen, dass wir gegen Gottes Gebote verstoßen können, nur weil wir glauben. Wahrer Glaube führt dazu, dass wir nach und nach innerlich umgestaltet werden und so Gottes Willen gerne tun (aus Liebe - nicht aus Pflicht!). Schon Jakobus ermahnte die Gläubigen, dass wahrer Glaube ohne Werke tot ist und Johannes schrieb: "Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht." (1Joh 2,4)

Ein Leben in Gesetzlosigkeit (das ständige Übertreten der Gebote Gottes) ist genauso verkehrt, wie das Streben durch Werke erlöst zu werden!

In anderen Religionen spielen die Werke (die Taten) eine übergeordnete Rolle, da hier oft das Heil (zukünftiges Schicksal) von den Taten und nicht vom Glauben abhängt und leider findet man auch im Katholizismus deutliche Spuren davon: Durch bestimmte "Glaubensübungen" sollen den Gläubigen verschiedene Segnungen widerfahren, wie z. B. Vergebung von Sünden, Verkürzung von Leiden im Fegefeuer, usw. Die Bibel jedoch macht klar, dass die Werke an sich nicht dazu führen, dass wir gerettet werden: Ganz gleich wie viel Geld wir spenden, wie viele Wallfahrten wir machen, ja selbst wenn wir große Wunder wirken könnten aber keine enge Beziehung zu Gott haben, so wird auch auf uns die Bibelstelle Mt 7,22-23 zutreffen:

"Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!"

Die Taten werden uns nicht das ewigen Leben bringen und es ist auch unbiblisch Gott durch Werke gnädig zu stimmen[1]: Gott vergibt uns gerne, wenn wir doch nur aufrichtig die Sünden bereuen und sie lassen wollen (Umkehr!). Er ist der Gott der Liebe und sehnt sich danach uns zu retten: Wir müssen nur wollen und selbst darum können wir ihn bitten! Wenn wir mal sündigen, so können wir direkt zu Gott kommen und ihm um Vergebung bitten, denn Johannes schreibt (auch an uns): 1.Joh 2,1

"Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist." Jesus ist unser Mittler - Er ist der EINZIGE Mittler! Durch ihn ALLEIN können wir Vergebung erhalten (1.Tim 2,5) und wir brauchen für die Vergebung unserer Sünden weder Priester, noch Papst, noch Heilige, noch Maria und auch keine WERKE!

Gruß SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Sa 14. Mai 2005, 19:48

Hi @,

Der Rosenkranz und das Gebet

Jesus sagt über das Beten: "Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen." (Mt 6,7) - Nun, was hat das mit dem Rosenkranz zu tun? Leider sehr viel! Das ständige Wiederholen von bestimmten Gebeten ist in vielen Religionen nachweislich und wo ist der Unterschied, ob ich 150 Ave Maria aufsage oder 150 einen anderen Gott anrufe. Es ist "plappern wie die Heiden", auch wenn der Inhalt anders sein mag. Das Schlüsselwort ist "plappern wie" und nicht "plappern was"!

Zwar wird oft versucht den Rosenkranz in Schutz zu nehmen, wie z. B. durch folgende Argumentation: In Lk 11,1 lehrt uns Jesus zu beten (Vaterunser) und da im Rosenkranz auch 15 mal das Vaterunser gebetet wird, ist es besonders gut, den Rosenkranz zu beten!

Diese Argumentation ist natürlich eine Scheinargumentation, denn Jesus wollte den Jüngern klar machen, wie sie beten sollen (Kontext von Mt 6,5f beachten!) und nicht was. Wenn ich jetzt fünfhundert mal am Stück "Ich lobe Gott!" sage, dann ist an der Aussage nichts verwerfliches, doch es ist ein heidnisches Plappern, was übrigens zu Trancezuständen führen kann.

Der "Rosenkranz" finden sich natürlich auch in anderen Religionen... Er war keine Erfindung des Papsttums, sondern wurde bei den alten Mexikanern, bei Anhängern des Buddha-, Brahma- und Hindukult und bei vielen anderen heidnischen Religionen gefunden. Beim Tod von Sati, der Frau von Shiva wurde der Rosenkranz wie folgt eingeführt:

"Als Shiva von diesen Ereignis hörte, wurde er aus Kummer Ohnmächtig. Nach dem er sich erholt hatte, eilte er zu den Ufern des Flusses der Himmel, wo er den Körper seiner geliebten Sati lagen sah, geschmückt mit weißen Kleidern, einen Rosenkranz in ihrer Hand haltend und prachtvoll glänzend, hell wie poliertes Gold." - Hislop geht in seinem Buch noch weiter ins Detail, was an dieser Stelle nicht geschehen soll. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass sich der Rosenkranz erst nach 910 n. Chr. verbreitet hat ...

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Perlenkette bei meopotanischen Priestern.

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Typischen Rosenkranz aus ägyptischen Gräbern.


Das unbefleckte Herz (Immaculated Heart)

Seit längerer Zeit gewinnt die Verehrung des unbefleckten Herzen (von Maria bzw. Jesus) mehr und mehr Beachtung.

Die Bilder auf der rechten Seite zeigen die übliche Darstellung dieser Verehrung. Es ist kaum Verwunderlich, dass die Verehrung des Herzen schon seit Jahrtausenden in anderen Religionen vertreten ist.

Vermutlich weiß jedes Kind um den blutigen Herzkult der Azteken. Das folgende Bild zeigt Quetzalcoatl, den God des Lebens und des Todes (ca. 1000 v. Chr.) mit aufgeschnittener Brust.
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Copyright LLT Productions
Used by Permission

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Das unbefleckte Herz (Jesus und Maria)

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Das unbefleckte Herz (Maria)

Menschenopfer, bei denen das Herz der Sonne geopfert wurde, gehörten zum Kult.

Das flammende Herz wird auch manchmal als Amulett dargestellt wie in dem Bild oben (letztes der Reihe). Von der römischen Jungend wurde das Herz als Schutzamulett um den Hals getragen.

Die Verehrung des Herzens ist aber auch in anderen Kulten (Osris, Vishnu, Bel, etc.) zu finden.

Der Vatikan hat vier Enzykliken über das "Heilige Herz" herausgegeben (Annum Sacrum by Leo XIII in 1899; Caritate Christis Compulsi by Pius XI in 1932; Miserrentissimus Redemtor by Pius XI in 1928; Haurietis Aquas by Pius XII in 1956.)

Interessanterweise gibt Haurietis Aquas zu, dass die besondere Anbetung des Herzens nie in den Heiligen Büchern erwähnt wurde. Es stellt sich die Frage, da Pius XII den unbiblischen Ursprung dieser Anbetung bestätigt, woher dieser Kult stammt.

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Sa 14. Mai 2005, 19:51

Hi @,

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Cupid, with fruit of the Perséa
(Holzschnitzerei aus Pompeji)

Eine Antwort liefert Hislop: Die Verehrung des "Heiligen Herzen" stammt aus den Antiken Religionen Babylons, Ägyptens (Osirsikult). Später tauchten auch Kleinkind-Gottheiten mit z. B. einer Herzförmigen Frucht auf.

Hislop schreibt ferner: "Als Bel (=Tammuz, ...) als Kind wiedergeboren wurde, repräsentierte er die Inkarnation der Sonne. Daher, um auf seine Verbindung mit der feurig brennenden Sonne hinzuweisen, wurde das "Heilige Herz" oft als "Flammen-Herz" dargestellt. Dieses ist uns jedoch auch aus der römischen-katholischen Kunst bekannt! (Siehe Maria mit Wundmalen.)

[1] Das sieht man auch im Alten Testament bei: Jes 58,5-6: "Soll das ein Fasten sein, an dem ich Gefallen habe, ein Tag, an dem man sich kasteit, wenn ein Mensch seinen Kopf hängen lässt, wie Schilf und in Sack und Asche sich bettet? Wollt ihr das ein Fasten nennen und einen Tag, an dem der HERR Wohlgefallen hat? Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, laß ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!" Oder bei Jes 1,11.16-18 lesen wir:
"Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke... Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen! Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schaffet den Waisen Recht, führet der Witwen Sache! So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden." - Gott möchte keine leeren Handlungen, sondern aufrichtige Buße und Umkehr von Sünde! Er lädt uns ein zu ihm zu kommen und wir brauchen keine Angst vor ihm zu haben. David erkannte dieses und schrieb das Loblied Ps 103! Verse 2-3: "Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen..."

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Sa 14. Mai 2005, 20:00

Hi @,

Fegefeuer und Höllenfeuer

"Das Alte Testament lehrt kein sofortiges Weiterleben nach dem Tode. Auch Jesus vertrat keine neue Lehre über die Natur des Menschen. Wie kam es dazu, dass schon sehr früh falsche Vorstellungen in die christlichen Kirchen eindrangen?

Schon in der frühesten Geschichte unternahmen Menschen Versuche, dem Grauen des Todes auszuweichen. Die Vorstellung vom Versinken ins Nichts war für die Menschen ein unheimlicher, kaum zu ertragender Gedanke. Deshalb wurde immer wieder versucht, der letzten Konsequenz auszuweichen und sich an die verschiedensten Vorstellungen eines Fonlebens nach dem Tode zu klammern.

Beinahe bis zum Beginn der Menschheitsgeschichte kann die Idee zurückverfolgt werden, der verstorbene Mensch sei in Wirklichkeit nicht tot, das Leben sei nicht erloschen. Begründet wird diese Annahme mit der Vorstellung, es gebe eine vom Körper unabhängige Seele, die vom Tod nicht betroffen werde. Grundlage für dieses Denken ist die Weigerung des Menschen, den Tod als Ende des Lebens zu akzeptieren.

Die babylonische Literatur ist voll von Spekulationen über das Sein im Tode und über die Erlangung des ewigen Lebens. Bei den Babyloniern verbindet sich ein unstoffliches Element mit dem Körper, und diesem Element wird Unsterblichkeit zugeschrieben.

Bei den alten Ägyptern herrschte anfänglich nicht der Gedanke an das Weiterleben einer vom Körper getrennten Seele, sondern der ganze Mensch blieb nach ihrer Vorstellung trotz des Sterbens am Leben. Aus dieser Vorstellung heraus entwickelte sich bei den Ägyptern die bekannte Sitte, die Körper der Verstorbenen durch Einbalsamieren zu erhalten. Auf diese Weise sollten sie vor der Verwesung geschützt werden. Das wiederum machte die Aufbewahrung der Mumien in sogenannten Totenkammern notwendig. Später veränderten sich die Vorstellungen bei den Ägyptern und der Totenkult wurde immer komplexer.

Unter den Völkern Persiens und Indiens fand die Lehre von der Unsterblichkeit der Seele früh Eingang, wobei die Seele, das Lebensprinzip des Menschen, als Feuer gedacht wurde. Aus diesem Grunde bevorzugte man die Feuerbestattung, damit die Seele wieder zu ihrem eigentlichen Element zurückkehren könne. Mit dem Brahmanismus kam dann die Lehre von der Seelenwanderung dazu.

Bei den Griechen fand der Gedanke an die Unsterblichkeit der Seele seine klassische Ausprägung. In der zweiten Hälfte des 5. Jh. v. Chr. hielt der Glaube an die menschliche Unsterblichkeit seinen Einzug in die griechische Welt. Besonders Plato, der sich unter dem Einfluss von Sokrates der Philosophie zuwandte wurde zweifellos zum berühmtesten Vertreter dieser Lehre. Bei ihm fand ein Gedanke besondere Betonung: Der Leib ist der Kerker der Seele, darum ist der Tod die Befreiung der Seele aus diesem Gefängnis.

Der griechische Philosoph Aristoteles (384 bis 321 v. Chr.) war ein Schüler Platos. Kein Wunder, dass auch er - besonders in seinen frühen Werken - im Menschen nicht eine Einheit sah, sondern, wie sein Meister, die Seele als Gefangene des Körpers betrachtete. Er hat in seiner "Mahnrede zur Philosophie" das Verhältnis zwischen dem vergänglichen Leib und der unsterblichen Seele anhand eines Vergleichs sehr krass dargestellt. Die Gebundenheit der Seele an den Leib verglich er mit dem Schicksal von Menschen, die in Gefangenschaft etruskischer Seeräuber geraten waren. Von letzteren wird erzählt, sie hätten ihre Gefangenen lebendigen Leibes an Leichen gebunden. Mit dem Gesicht gegen die Leiche gewandt, mussten diese armen Menschen elend zugrunde gehen. Aristoteles verglich nun diese Gefangenen in ihrem so unerträglichen Zustand mit der Seele und die Leichen mit dem Leib des Menschen.

Es lässt sich leicht ausmalen, mit welcher Verachtung der so verglichene Leib betrachtet wurde und wie sehnsüchtig man dem Augenblick der Befreiung der Seele von dessen Banden entgegensah. So betrachtet, wurde der Tod als wahrer Erlöser, als Durchgangstor zu einem erst mit dem Sterben beginnenden wahren Leben, angesehen. Eine bezaubernde Philosophie hatte ihre Formulierung gefunden und trat nun ihre Reise in die ganze Welt an.

Von all diesen heidnischen Einflüssen blieb die christliche Gemeinde nicht verschont. Schon bevor sich die Reihen der Auferstehungszeugen lichteten, gab es in der Gemeinde etliche Leute, welche sagten, es gebe keine Auferstehung der Toten (1. Korinther 15,12). Andere wiederum behaupteten, dass die verheißene Auferstehung der Toten schon stattgefunden habe (2. Timotheus 2,16-18 ).

Obschon da und dort Christen von der Botschaft Jesu und der Apostel abwichen, blieben viele auf der ursprünglichen Linie. Gemäss ihren Aussagen bleibt ewiges Leben das ausschliessliche Vorrecht der Erlösten.

Clemens von Rom, Ignatius von Antiochien und der Verfasser des sogenannten Barnabasbriefes sind, was die Lehre über die Natur des Menschen anbetrifft, noch bibeltreu. Von Justin dem Märtyrer (um 110 n. Chr. geboren) heißt es in seinem berühmten Gespräch mit dem Juden Tryphon im 50. Kapitel: "Wenn ihr mit solchen Leuten bekannt geworden seid, die sich Christen nennen und die Auferstehung der Toten leugnen und behaupten: ihre Seelen werden sogleich nach dem Tode in den Himmel aufgenommen, so haltet sie nicht für Christen."

Pfarrer L. Reinhardt, der dieses Zitat anführt, sagt dazu: "Also noch um die Mitte des zweiten Jahrhunderts galt die platonische Unsterblichkeitslehre den wirklichen Christen für eine widergöttliche, antichristliche Lehre, welche man nur bei fälschlich sich Christen nennenden Leuten treffe." CL. Reinhardt: "Kennt die Bibel das Jenseits?", Seite 149+150. Ernst Reinhardt-Verlag, München, 1925.)

Mit der Zeit bekannten sich immer mehr ehemalige heidnische Philosophen zum Christentum. Einige dieser Männer versuchten philosophisches Gedankengut mit der christlichen Hoffnung in Einklang zu bringen. Die Zahl jener war ja nicht gering, die wohl das Christentum annahmen, dabei aber den Philosophenmantel nicht ablegten.

Schon Athenagoras (ca. 127-190) ließ sich in der Frage der christlichen Auferstehungshoffnung auf Kompromisse ein. Er gilt als der vielseitigste und gewandteste Verteidiger der christlichen Glaubenslehre des 2. Jahrhunderts. Aus seinem Leben ist nur wenig bekannt. Er hat ein Buch über die Auferstehung geschrieben. In diesem Werk vermengte er den Auferstehungsglauben mit der Lehre von der Unsterblichkeit der Seele. Er versuchte aber, die Unsterblichkeit der Seele nicht mit der Bibel, sondern mit philosophischen Argumenten, mit griechischer Weisheitslehre zu begründen.

Tertullian (geboren 150 n. Chr.) ist der erste Christ, der Fegfeuer, Hölle, ewige Qualen und das Gebet für die Toten in sein Lehrgebäude aufgenommen hat. Seiner Ansicht nach gehen die Seelen der Märtyrer in den Himmel, jene der andern Menschen in die Unterwelt, wo sie auf das Gericht warten.

Wir stehen also mit den beiden letztgenannten Männern am Beginn einer Abkehr von der biblischen Hoffnung. Mehr und mehr wird die Unsterblichkeit der Seele ins Blickfeld gerückt und die Auferstehungshoffnung in den Hintergrund gedrängt. Dieser Prozess ging vor allem in Alexandria im großen Stil vor sich. Alexandria war der Ort, an dem dieses Verschmelzungswerk in großem Masse betrieben wurde. Clemens von Alexandrien (ca. 150-220 n. Chr.) übte diesbezüglich einen mächtigen Einfluss aus. Dies gilt besonders auch für die uns hier beschäftigende Frage der christlichen Hoffnung. In seinen frühen Schriften lehrte Clemens noch nicht die natürliche Unsterblichkeit der Seele, er betrachtete aber das Christentum als den Zusammenfluss zweier Ströme: des Judentums und des Heidentums. Durch seine Beschäftigung mit griechischer Philosophie und mit der Gnosis war er allmählich dahin gekommen, seinen Standpunkt zu ändern.

Schließlich lehrte er, die Seele habe die gleiche Substanz wie Gott. Er widerspricht sich aber in verschiedenen Punkten; einerseits lehrt er die Vernichtung der Seelen der Gottlosen, andererseits glaubte er doch an die Unsterblichkeit der Seele. Er lehrt wohl das Fegfeuer, lehnt aber die ewigen Höllenqualen ab.

Origenes war ein Schüler des Clemens von Alexandrien, der die Lehren seines Meisters vervollständigte, wenn auch in einer anderen Richtung. Origenes hat die Lehren der Heiligen Schrift gänzlich vergeistigt. "Der einzelne steigt in allmählicher Vervollkommnung, das Materielle immer mehr hinter sieh lassend, zu Gott empor. Nach dem Tode warten seiner Läuterungsfeuer (Gerade dieses Läuterungsfeuer wird heute noch als Fegefeuer in der röm.-kath. Kirche gelehrt) und Seligkeit oder Hölle und neue Welten zu neuer Bewährung; zuletzt werden alle, auch der Teufel, der Seligkeit teilhaftig werden."´ Später wurde Origenes als Häretiker betrachtet; aber nicht wenige seiner Theorien beeinflussten die Glaubenssätze der Kirche.

Nachdem die Vermischung in einer tragischen Weise fortgeschritten war, formulierte Augustinus (354-430 n. Chr.) die Lehre der Kirche in dieser Frage. Sie wurde bis heute nur wenig verändert. Augustinus hatte bereits vor seiner Bekehrung zum Christentum ein Buch geschrieben, worin er sechzehn Gründe für die Unsterblichkeit der Seele angab. So war er bereits diesen heidnischen Voraussetzungen ergeben, bevor er ein Christ wurde. Christlicher Neuplatonismus bildete einfach die Brücke. Mit Augustinus erreichte die Idee von der Unsterblichkeit der Seele den Höhepunkt der nachnizäisehen Zeit.

Es war dann Thomas von Aquino (geb. 1226), welcher der Lehre von der Unsterblichkeit der Seele in der Kirche ihre endgültige Form verlieh; und an der achten Sitzung des fünften Laterankonzils im Dezember 1513 proklamierte Papst Leo X. offiziell das Dogma von der natürlichen Unsterblichkeit der Seele.

Die Lehre von einer sogenannten unsterblichen Seele fand ihren Ursprung weder im Judentum noch bei Christus. Sie ist ein Kind des Heidentums, ganz besonderes der griechischen Philosophie. Das Zusammenfliesen von christlichem und heidnischem Gedankengut hatte für die Christenheit verheerende Folgen; denn wenn zwei Flüsse zusammenfliesen, der eine mit schmutzigem und der andere mit klarem, reinem Wasser, so wird das schmutzige Wasser nicht sauber, sondern das saubere Wasser schmutzig. Genau so erging es der reinen biblischen Botschaft über Tod und Auferstehung in der Kirche. Von der Lehre Jesu blieb nur noch wenig übrig. Wäre es nicht an der Zeit, sieh wieder ernsthaft darum zu bemühen, die beiden Strömungen klar auseinander zuhalten?"

(Zitat aus "Gereimtes und Ungereimtes über Tod und Auferstehung, Himmel und Hölle".)

Ich muss an dieser Stelle die Ausführungen zum Ende bringen und die Aufmerksamkeit abermals auf die Offenbarung lenken. Dort lesen wir: "Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei." (Offb 17,4)

Und Jeremia schreibt in Jer 51,7: "Ein goldener Kelch, der alle Welt trunken gemacht hat, war Babel in der Hand des HERRN. Alle Völker haben von seinem Wein getrunken; darum sind die Völker so toll geworden."

Die Symbolik ist eindeutig: Welche Frau (=Kirche) ist bekleidet mit Purpur und Scharlach? Wer schmückt sich mit Gold, Edelsteinen und Perlen? Es ist eine[2] abgefallene Kirche, die sich mit allen möglichen heidnischen Lehren und Sitte "verunreinigt"... Traurig aber war: Auch hier steht die röm.-kath. Kirche an erster Stelle... An der Spitze des Abfalls von Gott.

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Die dreifache Krone zeigt die dreifache Macht des Papstes (König des Himmels, der Erde und der Hölle)

Die Führer der röm.-kath. Kirche sind die Erben der babylonischen Priesterschaft von Pergamon geworden. Die Farben Purpur und Scharlach sind bis auf den heutigen Tag die Farben der römischen Kirche und noch immer schmückt die Kirche sich mit Gold und Edelsteinen während andere Menschen leiden und hungern. Wie sehr treffend ist die Bezeichnung "Babylon" (= leitet sich von "Verwirrung" ab.) Mit den heidnischen Lehren werden noch heute Millionen von Menschen verwirrt und dazu gebracht heidnische Praktiken auszuführen.

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon origo » Sa 14. Mai 2005, 21:34

Original von SunFox
Origenes hat die Lehren der Heiligen Schrift gänzlich vergeistigt. "Der einzelne steigt in allmählicher Vervollkommnung, das Materielle immer mehr hinter sieh lassend, zu Gott empor. Nach dem Tode warten seiner Läuterungsfeuer ... und Seligkeit oder Hölle und neue Welten zu neuer Bewährung; zuletzt werden alle, auch der Teufel, der Seligkeit teilhaftig werden."
...
...
Wäre es nicht an der Zeit, sieh wieder ernsthaft darum zu bemühen, die beiden Strömungen klar auseinander zuhalten?"
(Zitat aus "Gereimtes und Ungereimtes über Tod und Auferstehung, Himmel und Hölle".)

Hi SunFox

da hast Du ja wieder ein reifes, grosses Werk abgeliefert!

Zur Unsterblichkeitslehre von Origenes, Augustinus und Nachfolgern möchte ich noch ergänzen, dass diese ja auch Eingang in eine Anzahl weitere Glaubensrichtungen, wie z.B. die Anthroposophie von Rudolf Steiner gefunden hat. Wahrscheinlich über die Hälfte der Einwohner unserer Länder glaubt an die Unsterblichkeit der Seele und die Seelenwanderung (Reinkarnation).
Auch diese Reinigung des Bösen glauben viele: "Man soll das Dunkle in sich mit dem Lichten versöhnen"

Ich gehe mit Dir vollkommen einig, dass es uns ein Anliegen sein soll, ja muss, die beiden Strömungen klar auseinander zu halten.
Die Symbolik ist eindeutig: Welche Frau (=Kirche) ist bekleidet mit Purpur und Scharlach? Wer schmückt sich mit Gold, Edelsteinen und Perlen? Es ist eine[2] abgefallene Kirche, die sich mit allen möglichen heidnischen Lehren und Sitte "verunreinigt"... Traurig aber war: Auch hier steht die röm.-kath. Kirche an erster Stelle... An der Spitze des Abfalls von Gott.

Die Führer der röm.-kath. Kirche sind die Erben der babylonischen Priesterschaft von Pergamon geworden. Die Farben Purpur und Scharlach sind bis auf den heutigen Tag die Farben der römischen Kirche und noch immer schmückt die Kirche sich mit Gold und Edelsteinen während andere Menschen leiden und hungern. Wie sehr treffend ist die Bezeichnung "Babylon" (= leitet sich von "Verwirrung" ab.) Mit den heidnischen Lehren werden noch heute Millionen von Menschen verwirrt und dazu gebracht heidnische Praktiken auszuführen.

Dazu wäre noch zu ergänzen:
Der Papst "schmückt" sich mit dem Titel "Pontifex Maximus" und in allen Medien ist ständig die Rede vom "Pontifikat". Dies war der höchste Priester des Saturn (Quelle: wikipedia). Also auch hier eine klare Herleitung aus dem heidnischen Sonnenkult. Ebenfalls: der "heilige Vater" und die "heilige Mutter Gottes".

Ich kenne auch Christen, die es ablehnen, Ostern zu diesem, nach Sonne und Mond bestimmten Datum zu feiern. Sie feiern deshalb die mosaischen jüdischen Feste.

Grundsätzlich finde ich das eine gute Idee. Allerdings ist es nicht ganz einfach, da die ganze westliche Welt diese Feste (auch Weihnachten) als höchste "christliche" Fest feiert. Ich habe auch Bedenken, jetzt einfach auf die jüdischen Feste zurückzugreifen, da die meisten von uns ja keine Juden sind, sondern "in die Wurzel eingepfropfte". Ueber diese Unterschiede schreibt Paulus ja einiges. Kann man die Auferstehung einfach an oder nach Passah feiern?

lg origo
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Sa 14. Mai 2005, 23:07

Original von origo
Dazu wäre noch zu ergänzen:
Der Papst "schmückt" sich mit dem Titel "Pontifex Maximus" und in allen Medien ist ständig die Rede vom "Pontifikat". Dies war der höchste Priester des Saturn (Quelle: wikipedia). Also auch hier eine klare Herleitung aus dem heidnischen Sonnenkult. Ebenfalls: der "heilige Vater" und die "heilige Mutter Gottes".

Ich kenne auch Christen, die es ablehnen, Ostern zu diesem, nach Sonne und Mond bestimmten Datum zu feiern. Sie feiern deshalb die mosaischen jüdischen Feste.

Grundsätzlich finde ich das eine gute Idee. Allerdings ist es nicht ganz einfach, da die ganze westliche Welt diese Feste (auch Weihnachten) als höchste "christliche" Fest feiert. Ich habe auch Bedenken, jetzt einfach auf die jüdischen Feste zurückzugreifen, da die meisten von uns ja keine Juden sind, sondern "in die Wurzel eingepfropfte". Ueber diese Unterschiede schreibt Paulus ja einiges. Kann man die Auferstehung einfach an oder nach Passah feiern?

lg origo



Hi origo,

Zum "Pontifex Maximus" (und anderes) habe ich auf folgender Seite etwas reingesetzt:

http://www.forum.livenet.ch/thread.php?threadid=9774&boardid=66&page=20

Viele Grüße von SunFox

PS: Ich wollte nicht sagen, das man sich von allem ausgrenzen muß, wie z.B. die ZJ, aber wenn man etwas tut, dann sollte man sich bewußt sein wo so einiges her kommt!
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon WeißesLicht » Sa 14. Mai 2005, 23:15

worauf ich euch noch hinweisen möchte:


Hütet euch vor Saturn ! Das ist heidnisch, wirklich schlimm. Kauft da nie nen PC oder sowas! Gaaaaaaaaaaaanz fürchterlich. Und ausserdem ist es sehr bedenklich, Kartoffeln zu essen, die haben auch heidnische Wurzeln :D

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Bruttium-Child » Sa 14. Mai 2005, 23:37

Original von WeißesLicht
worauf ich euch noch hinweisen möchte:


Hütet euch vor Saturn ! Das ist heidnisch, wirklich schlimm. Kauft da nie nen PC oder sowas! Gaaaaaaaaaaaanz fürchterlich. Und ausserdem ist es sehr bedenklich, Kartoffeln zu essen, die haben auch heidnische Wurzeln :D


:D :D :D :D

---------------------------------------------------------

@SunFox

Wenn du so weiter machst, begeisterst du mir die Leutz hier noch und bekehrst sie zum Heidentum.. ;) :D
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Sa 14. Mai 2005, 23:54

Original von Bruttium-Child
Original von WeißesLicht
worauf ich euch noch hinweisen möchte:


Hütet euch vor Saturn ! Das ist heidnisch, wirklich schlimm. Kauft da nie nen PC oder sowas! Gaaaaaaaaaaaanz fürchterlich. Und ausserdem ist es sehr bedenklich, Kartoffeln zu essen, die haben auch heidnische Wurzeln :D


:D :D :D :D

---------------------------------------------------------

@SunFox

Wenn du so weiter machst, begeisterst du mir die Leutz hier noch und bekehrst sie zum Heidentum.. ;) :D


Hi Bruttium-Child,

wenn es viele auch nicht hören/lesen wollen, hinter vielem steckt viel mehr als man glaubt!
Das hat mit Bekehrung zum Heidentum garnichts zu tun!
Dafür sind manche Dinge viel zu ernst, als das man einfach drüber hinwegschauen kann!
Ich nenne die Dinge wenigstens bei Namen!

Und wenn die Verfächter (WeißesLicht) einiger dieser Lehren nicht mehr weiter wissen, dann kommen halt solche ironischen Kommentare!

An Tatsachen kommen sie aber trotzdem nicht vorbei!

Viele Grüße von SunFox
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Bruttium-Child » So 15. Mai 2005, 00:04

Original von SunFox

Hi Bruttium-Child,

wenn es viele auch nicht hören/lesen wollen, hinter vielem steckt viel mehr als man glaubt!
Das hat mit Bekehrung zum Heidentum garnichts zu tun!
Dafür sind manche Dinge viel zu ernst, als das man einfach drüber hinwegschauen kann!
Ich nenne die Dinge wenigstens bei Namen!

Und wenn die Verfächter (WeißesLicht) einiger dieser Lehren nicht mehr weiter wissen, dann kommen halt solche ironischen Kommentare!

An Tatsachen kommen sie aber trotzdem nicht vorbei!

Viele Grüße von SunFox


@SunFox
Weiss ich doch, dass das mit Bekehrung nix zu tun hat. Mir gefällt einfach deine Begeisterung, den Leuten die "Augen aufmachen" zu wollen. So ernst ist das Ganze aber nicht wie du glaubst. Das Heidentum ist die Urreligion der Menschheit, das kann nie untergehen. Also, nimm´s locker und geiess das Leben. ;)
Gruss, BC
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Lamdil » So 15. Mai 2005, 00:49

Also bei mir haben SunFox´ Ausführungen die Einstellung zur "christlichen" Tradition verbessert. Ist doch schön, dass die heutigen Bräuche noch echte Hintergründe haben.



Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » So 15. Mai 2005, 01:14

Original von Bruttium-Child

@SunFox
Weiss ich doch, dass das mit Bekehrung nix zu tun hat. Mir gefällt einfach deine Begeisterung, den Leuten die "Augen aufmachen" zu wollen. So ernst ist das Ganze aber nicht wie du glaubst. Das Heidentum ist die Urreligion der Menschheit, das kann nie untergehen. Also, nimm´s locker und geiess das Leben. ;)
Gruss, BC


Hi Bruttium-Child,

ich weiß das du das weißt, deswegen ja auch extra für dich!:D

Wenn man so manche Hintergründe nicht weiß (warum, weshalb, wieso) ist das doch eine Wissenslücke!
Und wie gesagt, wer alles verbissen sieht, der ist selber Schuld!

Übrigens, meine Kinder bekommen auch ihr Weihnachtsgeschenk?
Aber auch nur, weil meine Kinder nicht zu Außenseiter abstempeln will, denn dann wäre keine Liebe in mir!

Und Gänsebraten ist auch lecker!:D
Hole mir immer gleich 3 Stück und friere 2 ein! Warum?
Damit ich auch immer Sommer mal Gänsebraten essen Kann!

Trotzdem sollte man sich ab und zu auch mal Gedanken machen!

Mit der Urreligion hast du trotzdem Unrecht, aber da gehen unsere Meinungen ja auch weit auseinander!

Viele Grüße von SunFox

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » So 15. Mai 2005, 02:12

Lieber SunFox,

lies mal den katholischen Katechismus; das ist die offizielle Lehre der bösen römischen katholischen Kirche. lohnt sich, denn dann ist diese Kirche doch nicht so heidnisch!

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » So 15. Mai 2005, 02:25

Original von Nataraja
Lieber SunFox,

lies mal den katholischen Katechismus; das ist die offizielle Lehre der bösen römischen katholischen Kirche. lohnt sich, denn dann ist diese Kirche doch nicht so heidnisch!

Gruß

Nataraja


Hi Nataraja,

ich weiß über den katholischen Glauben und ihre Lehren mehr als so mancher Katholik!

Viele Grüße von sunFox
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » So 15. Mai 2005, 12:40

Aus welchen Quellen weißt du denn so viel über den Katholizismus?

Gruß

Nataraja
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Enggi » So 15. Mai 2005, 13:00

Ich freue mich schon auf das Echo von John-Paul, jeremia und so weiter.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon William Penn » So 15. Mai 2005, 13:13

Ich fürchte, Reaktionen auf Hislops "The Two Bablylons" sind unter John-Pauls und jeremias Würde ... Und Alexander Hislop ist auf diesem Gebiet wahrlich ein Klassiker!

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Enggi » So 15. Mai 2005, 14:23

Original von William Penn
Ich fürchte, Reaktionen auf Hislops "The Two Babylons" sind unter John-Pauls und jeremias Würde ... Und Alexander Hislop ist auf diesem Gebiet wahrlich ein Klassiker!
Gibt´s den auch auf deutsch? Du weisst ja, ich lese keine englischen Bücher. Bin immer noch geschädigt von der Mittelschule und Computerarbeit.
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon sterngucker » So 15. Mai 2005, 14:47

Original von Enggi
Original von William Penn
Ich fürchte, Reaktionen auf Hislops "The Two Babylons" sind unter John-Pauls und jeremias Würde ... Und Alexander Hislop ist auf diesem Gebiet wahrlich ein Klassiker!
Gibt´s den auch auf deutsch? Du weisst ja, ich lese keine englischen Bücher. Bin immer noch geschädigt von der Mittelschule und Computerarbeit.


http://www.eisbaerle.de/uebersetz.htm


Gruss,

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"Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
Und all sein Tun ist Treue"

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon William Penn » So 15. Mai 2005, 16:36

OT von WP:

@sterni:

Danke!

@enggi:

Ich habe vor ungefähr sechs Jahren angefangen, im Web nach bibelbezogenen Inhalten zu fahnden. Inzwischen habe ich 5 1/2 CD-ROMs voll mit html-Dokumenten. Und wenn ich mal ein Wort nicht verstehe, geh´ ich immer mal schnell auf dict.leo.org. Zwangsläufig tut das meinen Englischkenntnissen gut - so als Nebeneffekt ohne besondere Absicht. Dabei stelle ich immer wieder einen ganz gravierenden Unterschied zu deutschsprachigen Quellen fest: Amerikaner sagen´s deutlicher und direkter! Deutschsprachige Christen dagegen schwafeln gern um den heißen Brei herum.

Der Hislop stammt allerdings aus viktorianischer Zeit ... er trifft eher den Ton von Sir Arthur Conan Doyle - ein Klassiker eben. Aber seine Recherchen sind beeindruckend.

Höre Israel:
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » So 15. Mai 2005, 16:41

Und wo wir gerade dabei sind, dem Katholizismus die Übernahme von heidnischen Bräuchen, Festen und sonstigen Äußerlichkeiten anzuhängen, machen wir das ganze doch gleich universeller:

ist nicht die Idee des Gottes, der stirbt und dann aufersteht und in den Himmel auffährt eine schöne Kopie des Mythos vom Gott (Osiris), der stirbt und aufersteht und auch in den Himmel auffährt?
Also ist der Mythos des Jesus eine Wiederaufnahme des Mythos des ägyptischen Gottes Osiris?
Universelle Kopien und Plagiate oder eine Weitererzählung eines uralten Mythos?
Ich tippe auf letzteres....

Gruß

Nataraja
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » So 15. Mai 2005, 20:19

Original von Nataraja
Aus welchen Quellen weißt du denn so viel über den Katholizismus?

Gruß

Nataraja


Hi Nataraja,

das Internet ist zwar nicht allwissend, aber im allgemeinen kann man doch fast alles finden!

Aber ich erzähl jetzt mal eine Geschichte aus eigener Erfahrung, liegt aber schon ein bischen zurück (1973):

"1973 weiß ich deshalb so genau, weil ich da gerade im 2. Lehrjahr war, und unser Ausbildungsbetrieb mit dem gesamten Lehrjahr einen einwöchigen Betriebsurlaub (das gab es damals noch, und es wurde kein Jahresurlaub dafür abgezogen:D) in Bayern machte, aber tiefstes Bayern, Dorf mit ca. 300 Einwohnern.
Es war im Frühjahr, also teilweise Nachts noch ein bischen kühl und Nachts war deswegen noch öfters der Ofen an.
Es war irgendein ein Kirchenfest (katholisch, denn evangelische gabs dort nicht, glaub ich wenigstens)) an diesem Wochenende und wir mittendrin, eine ganz neue Welt tat sich für uns auf!
Es ging Samstags schon los mit einem Abendgottesdienst, von der Optik her absolut feierlich, soweit ja noch alles einigermaßen normal, aber dann wurde mir gesagt (von Einheimischen) das in dieser Nacht kein Ofen brennen darf, alle laßen ihren Ofen im Haus aus! Die Begründung kam am Sonntagmorgen, das ganze Dorf war auf den Beinen, Prozession durchs Dorf, Gottesdienst, dann wurde auf einer Wiese ein großes Feuer (wie ein Lagerfeuer) entfacht, das Feuer wurde gesegnet (vom Ortspriester) und jeder Dorfeinwohner mußte dann mit diesem Feuer zuhause wieder seinen Ofen entzünden!
Ich habe bis heute den Sinn nicht verstanden was solche Kulthandlungen bezwecken sollen!
Haben die etwas mit der Botschaft Gottes zu tun oder ist das ganze nicht wirklich heidnisches Zeug!
Die ganze Zeremonie dauerte bis Mittags, dann gings ab in die Dorfkneipe,großes Essen nach zünftiger bayrischer Art!
Dieses wurde in den umliegenden Dörfern genauso gehandhabt!
Sonntagnachmittag dann Dorffußball der umliegenden Dörfer!
Jedes Dorf kam mit seiner Mannschaft, und es wurde ein kleines Turnier ausgetragen! Bevor es jedoch losging, wurde auch diese Veranstaltung mit einer kurzen Predigt bedacht und es wurde ein Segen ausgesprochen!
Dann gings los, und je länger das Turnier dauerte, um so mehr waren die Menschen (hauptsächlich Männer) ganz schön betrunken, denn Bier gabs in Massen und in Maßen!
Als das Turnier zuende war, gabs zum Abend hin die schönste Keilerei, da flogen richtig die Fetzen!
Und alles unter dem "Segen Gottes"!"

Mehr sage ich dazu nicht, eine Meinung kann sich jeder selber über solche heidnischen Brauchtümer bilden!

Viele Grüße von SunFox

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » So 15. Mai 2005, 20:35

Hi SunFox,

was du da erlebt hast, war wahrscheinlich ein Jaudus-Feuer. Vom Brauchtum her kommt das von Judas Iskariot (Name jaudus = Judas) und erinnert an seinen Verrat Jesu. man zündet eine Feuer an, um den Jaudus quasi zu verbrennen, zu läutern, zu reinigen. Vielleicht kommt er dann doch in den Himmel, denn ohne ihn wärs ja nichts mit der Kreuzigung geworden.
Aber dennoch: Das ist Brauchtum, nicht offizielle Lehre der katholischen Kirche. Im Katechismus wirst du sicherlich kein Jaudus-Feuer finden.
Volksglaube und Brauchtum sind natürlich Sachen, die in der Katholichen Kirche viel bedeuten, denn das Christentum konnte sich in den heidnischen Gebieten nur deswegen durchsetzen, weil sie sich gewissen Bräuchen angepasst haben und diese auch christianisiert haben.
Deswegen sag ich ja nochmal: Christentum: Plagiat oder erfolgreiche Weiterbildung und Weitererzählung uralter Mythen?
Wie schon mal gesagt, ich denke letzteres ist der Fall. Und das gilt nicht nur für die Katholiken.

Gruß

Nataraja

PS.: In Südamerika oder in Afrika sieht gelebter Glaube dann auch wieder anders aus. Da grauts dann jeden Europäer, wenn er diese Form des Christentums sieht.
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » So 15. Mai 2005, 23:43

Original von Nataraja
Hi SunFox,
1.was du da erlebt hast, war wahrscheinlich ein Jaudus-Feuer. Vom Brauchtum her kommt das von Judas Iskariot (Name jaudus = Judas) und erinnert an seinen Verrat Jesu. man zündet eine Feuer an, um den Jaudus quasi zu verbrennen, zu läutern, zu reinigen. Vielleicht kommt er dann doch in den Himmel, denn ohne ihn wärs ja nichts mit der Kreuzigung geworden.
Aber dennoch: Das ist Brauchtum, nicht offizielle Lehre der katholischen Kirche. Im Katechismus wirst du sicherlich kein Jaudus-Feuer finden.
2.Volksglaube und Brauchtum sind natürlich Sachen, die in der Katholichen Kirche viel bedeuten, denn das Christentum konnte sich in den heidnischen Gebieten nur deswegen durchsetzen, weil sie sich gewissen Bräuchen angepasst haben und diese auch christianisiert haben.
3.Deswegen sag ich ja nochmal: Christentum: Plagiat oder erfolgreiche Weiterbildung und Weitererzählung uralter Mythen?

Hi Nataraja,

habe deine Antwort mit 3 Punkten versehn um leichter drauf antworten zu können.

1. Zwar kein Jaudus-Feuer, aber das doch damit in Verbindung gebrachte Fegefeuer!

2. Volksglaube und Brauchtum, jaja, die geliebte Tradition.
Hat ein Glaube das nötig! Ich meine, kann man Brauchtümer nicht pflegen ohne gleich alles auf Gott zu beziehen?
Dann würde die Sache ehrlicher, man hat seine Brauchtümer weiß aber auch sofort das es Brauchtümer sind! Ich muß nicht die Traditionen der Völker einbauen um den Menschen die Botschaft zu bringen! Es geht um GLAUBE! Da brauch ich keine solchen Hilfsmittel!

3. Das sage ich immer wieder: Die Botschaft stand mit Jesus Christus, sie war fertig, sie war perfekt!
Aber eben durch das einbringen von Mythen, Legenden und Sagen wurde ja erst das Christentum verfälscht!
Und da die RKK ja sagt, das sie die erste Kirche Jesu war, muß sie auch die Verantwortung übernehmen für alles was heute als nachweislich falsch nachgewiesen wird!
Die katholischen Christen können nichts dafür, die gehen davon aus das alles seine Richtigkeit hat.
Und warum? Weil ihnen ja gepredigt wird, das man die volle Befugnis hat! Es wird also alles geglaubt!

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Bruttium-Child » Mo 16. Mai 2005, 14:11

Original von Nataraja
Also ist der Mythos des Jesus eine Wiederaufnahme des Mythos des ägyptischen Gottes Osiris?
Universelle Kopien und Plagiate oder eine Weitererzählung eines uralten Mythos?
Ich tippe auf letzteres....

Gruß

Nataraja


Du tippst richtig. :D
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Mo 16. Mai 2005, 14:20

Original von Bruttium-Child
Original von Nataraja
Also ist der Mythos des Jesus eine Wiederaufnahme des Mythos des ägyptischen Gottes Osiris?
Universelle Kopien und Plagiate oder eine Weitererzählung eines uralten Mythos?
Ich tippe auf letzteres....

Gruß

Nataraja


Du tippst richtig. :D


Hi @,

und das ist die Meinung von unseren lieben Nichtchristen!

Viele Grüße an alle SunFox
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Bruttium-Child » Mo 16. Mai 2005, 14:56

Original von SunFox
Original von Bruttium-Child
Original von Nataraja
Also ist der Mythos des Jesus eine Wiederaufnahme des Mythos des ägyptischen Gottes Osiris?
Universelle Kopien und Plagiate oder eine Weitererzählung eines uralten Mythos?
Ich tippe auf letzteres....

Gruß

Nataraja


Du tippst richtig. :D


Hi @,

und das ist die Meinung von unseren lieben Nichtchristen!

Viele Grüße an alle SunFox


Der Unterschied liegt darin, dass die Nichtchristen auf dem richtigen Weg sind und die Christen auf dem christlichen Weg.
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Meta » Mo 16. Mai 2005, 15:25

Original von SunFox
Original von Bruttium-Child
Original von Nataraja
Also ist der Mythos des Jesus eine Wiederaufnahme des Mythos des ägyptischen Gottes Osiris?
Universelle Kopien und Plagiate oder eine Weitererzählung eines uralten Mythos?
Ich tippe auf letzteres....


Du tippst richtig. :D


Hi @,

und das ist die Meinung von unseren lieben Nichtchristen!


Hallo SunFox,

in neutestamentlichen Zeiten gab es das Christentum noch nicht. Jeschua war und blieb Jude, Scha-ul auch.
Der Ölbaum in Römer 11 ist das Judentum. In ihm ist alles vorhanden um das neue Testament zu erklären. Das Christentum ist eine heidnische Religion.

Gruss
Meta/Engel
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Bruttium-Child » Mo 16. Mai 2005, 15:56

Original von Meta

Das Christentum ist eine heidnische Religion.

Gruss
Meta/Engel


Das ist nicht ganz richtig. Das Christentum hat ein heidnisches Fundament. Für eine heidnische Religion ist zuviel Phantasie vorhanden und zu wenig Respekt vor Mutter Natur.
Gruss, BC
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » Mo 16. Mai 2005, 16:45

Die Botschaft stand mit Jesus? Was ist denn diese Botschaft?
Ganz ehrlich, diesen Satz halte ich für einen typischen Satz von Leuten, die meinen, dass man die Geschichte einfach so wegwischen oder verändern kann.
Denn irgendwie bezeugen die ersten Jahrhunderte das Gegenteil.
Aber da ich angeblich nur ein meinender Nichtchrist bin (richtiger wäre ein besser wissender Ex-Christ ;) ), frage ich jetzt mal dumm:

Was stand denn da als Lehre oder als Botschaft fest?
Und noch besser gefragt: Belege mir dies. Aber nicht mit der Bibel, denn die wurde ja erst nach Christus Tod verfasst.

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » Mo 16. Mai 2005, 16:49

Und dann noch was zur Warnung resp. Hinweis auf Heidentum:

Achtung ihr Christen und Jesus-Nachfolger, ihr folgt in wirklichkeit einem neuerzählten Osisris-Mythos aus Ägypten nach!

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Meta » Mo 16. Mai 2005, 18:10

Original von Nataraja
Die Botschaft stand mit Jesus? Was ist denn diese Botschaft?
Ganz ehrlich, diesen Satz halte ich für einen typischen Satz von Leuten, die meinen, dass man die Geschichte einfach so wegwischen oder verändern kann.
Denn irgendwie bezeugen die ersten Jahrhunderte das Gegenteil.
Aber da ich angeblich nur ein meinender Nichtchrist bin (richtiger wäre ein besser wissender Ex-Christ ;) ), frage ich jetzt mal dumm:

Was stand denn da als Lehre oder als Botschaft fest?
Und noch besser gefragt: Belege mir dies. Aber nicht mit der Bibel, denn die wurde ja erst nach Christus Tod verfasst.


Hallo Nataraja,

die Heilige Schrift existierte schon vor 2000 Jahren.

Mit Jeschua kam der erneuerte/neue Bund. Der wurde Israel verheissen. HaSchem wird die Torah aufs Herz schreiben, und nicht aufheben, wie hier immer wieder behauptet wird. Jeschua selber hat sie auch nie aufgehoben.
Wenn ein Heide zum G-tt Israels betete war er ein G-ttesfürchtiger, oder er trat ganz zum Judentum über. Genau gleich ist es mit dem erneuerten Bund. Heiden können ohne Beschneidung durch den Geist HaSchems, wenn sie sich im Judentum integrieren, an diesem Bund teilhaben. Das neue Testament erzählt genau das. Scha-ul wurde nie Christ, er starb als torahtreuer Jude.
Im Judentum ist alles vorhanden, um das neue Testament zu erklären. Es braucht keine Ersatztheologie.

Gruss
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Cool » Di 17. Mai 2005, 01:05

Original von Meta
Im Judentum ist alles vorhanden, um das neue Testament zu erklären. Es braucht keine Ersatztheologie.


Hi Meta,

erklärst du damit das Christentum zu einer Ersatztheologie?

Im Judentum könnte alles vorhanden sein, doch wie sagt uns das Wort Gottes: "Und die Seinen nahmen ihn nicht auf!"

Bis dato war das AT-biblische Volk das Volk Gottes, eben die Seinen!

Das Christentum ist keine Ersatztheologie, sondern eine Botschaft an sein Volk!

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Cool » Di 17. Mai 2005, 01:09

Hi @,

gibts eigentlich auch eine große Auswahl...?

Sorry, ich will keinen ermuntern, fand die Beiträge aber in Ordnung!

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Nataraja » Di 17. Mai 2005, 11:52

Hallo Meta,

ist denn deine Version der Botschaft die richtige?
Wenn ja, dann dürfte es keine andere valide Botschaft geben.
Aber ich garantiere dir: Spätestens die breite Front der Christen bringt mir noch x-verschiedene Original-Botschaften.

Aber ich lasse meine Frage stehen: Was war denn die Botschaft, die Jesus hinterließ? Und welche Quellen belegen diese?

Gruß

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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon John-Paul » Di 17. Mai 2005, 12:36

Original von SunFox 2. Volksglaube und Brauchtum, jaja, die geliebte Tradition.
Hat ein Glaube das nötig!

Und Du verstehst soviel vom Katholizismus?

Volksglaube und Brauchtum ist etwas ganz anderes als die kirchliche Tradition.

Original von SunFox
3. Das sage ich immer wieder: Die Botschaft stand mit Jesus Christus, sie war fertig, sie war perfekt!
Aber eben durch das einbringen von Mythen, Legenden und Sagen wurde ja erst das Christentum verfälscht!
Und da die RKK ja sagt, das sie die erste Kirche Jesu war, muß sie auch die Verantwortung übernehmen für alles was heute als nachweislich falsch nachgewiesen wird!

Das ist natürlich schon eine witzige Interpretation. Erst bezeichnest Du es in allen möglichen Kontexten als historisch falsch, daß die katholische Kirche die erste Kirche Jesu war, aber wenn es für antikatholische Propaganda nützlich ist, dann gestehst Du ihr dies doch wieder zu. Wir ändern die historischen Fakten immer so, wie wir es gerade brauchen, gell?

Deine ganze Argumentation hier wird nur dann zu einem Argument gegen die katholische Kirche, wenn Du anerkennst, daß sie tatsächlich die erste Kirche Christi war. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Einsicht! :D

Original von SunFox
Die katholischen Christen können nichts dafür, die gehen davon aus das alles seine Richtigkeit hat.
Und warum? Weil ihnen ja gepredigt wird, das man die volle Befugnis hat! Es wird also alles geglaubt!

Es ist lieb, daß Du Leute wie mich für ihre Unwissenheit gleich exkulpierst. Aber das ist vollkommen unnötig.

Denn daß viele heidnische Sitten aus christlicher Sicht neu interpretiert wurden (und damit dem Christentum in vielen Bereichen zum Durchbruch verholfen wurde), steht in jedem besseren katholischen Buch. Zur Frage, warum Weihnachten auf den 25. Dezember gelegt wurde, obwohl Jesus doch höchstwahrscheinlich gar nicht dort geboren wurde (seinen wahren Geburtstag kennen wir ja nicht), kannst Du Dich z.B. bei Papst Benedikt XVI. informieren in seinem Buch über den "Geist der Liturgie" (was Du, weil Du den Katholizismus ja so gut kennst, aber sicher schon getan hast).

Ich bin absolut unfähig zu erkennen, warum man heidnische Bräuche nicht christianisieren sollte, um unter anderem hierdurch der Lehre Christi zur Durchsetzung zu verhelfen. Wenn z.B. durch das ursprünglich heidnische Osterfeuer nun auf das Licht hingewiesen wird, das in die Welt kam , ist das doch keine Verfälschung der christlichen Lehre. :?

Gruß
JP
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Di 17. Mai 2005, 12:59

Original von John-Paul
Original von SunFox
Und da die RKK ja sagt, das sie die erste Kirche Jesu war, muß sie auch die Verantwortung übernehmen für alles was heute als nachweislich falsch nachgewiesen wird!

Das ist natürlich schon eine witzige Interpretation. Erst bezeichnest Du es in allen möglichen Kontexten als historisch falsch, daß die katholische Kirche die erste Kirche Jesu war, aber wenn es für antikatholische Propaganda nützlich ist, dann gestehst Du ihr dies doch wieder zu. Wir ändern die historischen Fakten immer so, wie wir es gerade brauchen, gell?

Hallo John-Paul,

witzig ist deine Schlußfolgerung!
Garnichts habe ich zugestanden (ich habe gesagt: ´da die RKK ja sagt´!), ich habe nur eure Interpretation benutzt, und dieses mit voller Ironie!
Aber zugestanden?


Original von John-Paul
Deine ganze Argumentation hier wird nur dann zu einem Argument gegen die katholische Kirche, wenn Du anerkennst, daß sie tatsächlich die erste Kirche Christi war. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Einsicht! :D

Woran sollte man das erkennen?
Etwa an ihrer Botschaft?
Du machst Witze!

Original von John-Paul
Denn daß viele heidnische Sitten aus christlicher Sicht neu interpretiert wurden (und damit dem Christentum in vielen Bereichen zum Durchbruch verholfen wurde), steht in jedem besseren katholischen Buch.

Eben! Und du findest das auch noch richtig! Toll!

Original von John-Paul
Ich bin absolut unfähig zu erkennen, warum man heidnische Bräuche nicht christianisieren sollte, um unter anderem hierdurch der Lehre Christi zur Durchsetzung zu verhelfen. W

Wie gesagt, man kann Brauchtum pflegen (bis zu einem gewissen Grad, solange es nicht Gotteslästerlich wird!),
aber um anderen so die Botschaft Jesu zu bringen, dazu ist es kaum geeignet!

Viele Grüße von SunFox


Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon John-Paul » Di 17. Mai 2005, 13:23

Original von SunFox
Hallo John-Paul,

witzig ist deine Schlußfolgerung!
Garnichts habe ich zugestanden (ich habe gesagt: ´da die RKK ja sagt´!), ich habe nur eure Interpretation benutzt, und dieses mit voller Ironie!
Aber zugestanden?

Ob mit oder ohne Ironie: Alles, was Du in diesem Thread kritisierst, wird nur dann zu einem Argument gegen die katholische Kirche, wenn Du die historische Tatsache anerkennst, daß sie die erste Kirche Christi war. Wenn es diese Kirche in den ersten Jahrhunderten nach Christus nämlich angeblich noch gar nicht gegeben hat, dann kann sie auch nicht verantwortlich sein für irgendetwas, das damals geschah, oder?

Gruß
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon Meta » Di 17. Mai 2005, 13:37

Hallo Cool,

>>erklärst du damit das Christentum zu einer Ersatztheologie? <<

ja, cool Du has es geschnallt


>>Im Judentum könnte alles vorhanden sein, doch wie sagt uns das Wort Gottes: "Und die Seinen nahmen ihn nicht auf!" <<

Du liest das neue Testament sehr selektiv. Nach diesen Texten müssen es ...10 tausende gewesen sein. Von diesen Juden wurde kein einziger Christ. Sie erkannten den Messias. Die sassen nämlich alle in ihren Synagogen. Das kannst Du selber nachlesen. Du musst nur die Brille wechseln, oder den Filter.


>>Bis dato war das AT-biblische Volk das Volk Gottes, eben die Seinen! <<

Du irrst Dich, sie sind es immer noch!


>>Das Christentum ist keine Ersatztheologie, sondern eine Botschaft an sein Volk! <<

doch, es ist Ersatztheologie. Vergleiche beide Theologien. Es ist ein christliches Probem, wenn Juden darin ihren erneuerten Bund nicht erkennen können. Ich erkenne ihn auch nicht.

Du gehst ja auch nicht als Laie zu einem Fachmann, und erklärst ihm seinen Beruf, oder was er zu Tun hat. Genau das machen die Heiden, der wilde Zweig, mit dem jüdischen Volk. Sie wollen den Fachleuten ihre eigenen Heiligen Schriften erklären.

Ich habe durch eigene Nachforschungen festgestellt, dass die christlichen Auslegungen nicht stimmen. Dadurch wird auch das Evangelium verändert, weil es eben nur mit dem Judentum erklärbar ist.

Scha-ul beschreibt, dass Heiden vom Saft des kultivierten Ölbaumes leben. Pfropfe einen Ast auf einen Baum, und der sagt dann, ich will nichts von diesem Saft. Was passiert? Kann er aus sich selber leben. Der stirbt doch ab. Genau darum, weil der wilde Zweig nicht vom Saft des kultivierten Ölbaumes leben will, hat sich die Ersatztheologie entwickelt.

Gruss
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Re: Kleine Auswahl heidnischer Feiertage

Beitragvon SunFox » Di 17. Mai 2005, 13:42

Original von John-Paul
Original von SunFox
Hallo John-Paul,

witzig ist deine Schlußfolgerung!
Garnichts habe ich zugestanden (ich habe gesagt: ´da die RKK ja sagt´!), ich habe nur eure Interpretation benutzt, und dieses mit voller Ironie!
Aber zugestanden?

Ob mit oder ohne Ironie: Alles, was Du in diesem Thread kritisierst, wird nur dann zu einem Argument gegen die katholische Kirche, wenn Du die historische Tatsache anerkennst, daß sie die erste Kirche Christi war. Wenn es diese Kirche in den ersten Jahrhunderten nach Christus nämlich angeblich noch gar nicht gegeben hat, dann kann sie auch nicht verantwortlich sein für irgendetwas, das damals geschah, oder?

Gruß
JP


Hallo John-Paul,

ich behaupte dieses ja auch nicht, aber ihr!
Also müßt ihr auch dazu auch stehn!
Also müßt ihr auch die Fragen dazu beantworten und keine Wortklauberei machen!
Ich kann dieses so machen, weil ich euch dieses ja abspreche!
Ihr nicht, weil ihr darauf besteht! Oder?
Das ist logisch, überlege mal genau!

Viele Grüße von SunFox
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