Religion

Wo sind die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten?

Moderator: bigbird

Religion

Beitragvon jeig » Mi 10. Mär 2004, 20:30


Sali zusammen

Dieser Teil des Forums trägt den Titel "Christentum und andere Religionen". Wieso "und andere"? Ich weiss nicht, für mich ist das Christentum ein Lebensstil und eine Beziehung mit einem lebendigen Gott. Nun, ist das eine Religion?
Ich habe mal in einem Wörterbuch nachgeschaut und dort gab es etwa 5 verschiedene Definitionen, die sehr weit auseinandergingen. Das einte war ein Teil den man früher zum Brückenbauen brauchte.
Mich interessiert daher was das Christentum für euch ist. Auch eine Religion?

Grüsse und Gottes Segen
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Re: Religion

Beitragvon Shakyamuni » Mi 10. Mär 2004, 21:07

sicher ist das christentum eine religion, da es weitergeht als jede philosophie oder lebenseinstellung. das christentum stellt, wie jede andere religion auch, hypothesen über das jenseits auf... es gibt keinen unterschied zu anderen glaubenssystemen...
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Re: Religion

Beitragvon Dschinny » Do 11. Mär 2004, 15:42

Hoi jeig



Ich weiss nicht, für mich ist das Christentum ein Lebensstil und eine Beziehung mit einem lebendigen Gott. Nun, ist das eine Religion?



Natürlich. Religion bedeutet eine bestimmte Philosophie/Lebensart/-Einstellung und zusätzlich die Einbeziehung der Wahrnehmung von etwas Numinosen.

klar ist das Christentum eine Religion.

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Re: Religion

Beitragvon Astardia2 » Do 11. Mär 2004, 16:09

Hallo Jeig,

Original von jeig
Sali zusammen

Das einte war ein Teil den man früher zum Brückenbauen brauchte.
Mich interessiert daher was das Christentum für euch ist. Auch eine Religion?


Man könnte es mit Brückenbauen vergleichen.

Religion heißt aus dem hebräischen übersetzt

Rückverbindung zum Ursprung, also eine Brücke von uns Menschen zu Gott. :)

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Re: Religion

Beitragvon jeig » Do 11. Mär 2004, 19:12


Im Christentum kam doch Gott in Jesus zu den Menschen. In allen anderen "Religionen" will der Mensch zu Gott. Ist das nicht so?
Gruss
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Re: Religion

Beitragvon Dschinny » Do 11. Mär 2004, 19:25

Falsch. In vielen Religionen gibt es Inkernationen/Avatare des Gottes die zu den Menschen kamen/kommen.
Ausserdem wollen in ALLEN Religionen die Menschen zu Gott bzw. zu dem Numinosen (sagen wir mal Nirvana zählt auch dazu? - mal sehen was Shaka dazu sagt:D).

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Re: Religion

Beitragvon jeig » Do 11. Mär 2004, 19:33

Original von Dschinny
Falsch. In vielen Religionen gibt es Inkernationen/Avatare des Gottes die zu den Menschen kamen/kommen.
Ausserdem wollen in ALLEN Religionen die Menschen zu Gott bzw. zu dem Numinosen (sagen wir mal Nirvana zählt auch dazu? - mal sehen was Shaka dazu sagt:D).

Dschinny

Kannst du dich da etwas präziser ausdrücken?
Gruss
jeig
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Re: Religion

Beitragvon Dschinny » Do 11. Mär 2004, 19:48

Hmbl von mir aus:)

also im Christentum gibt es Jesus der eben als Gott kommt.
Im Hinduismus kommt es auf die Richtung drauf an: es gibt jedenfalls genug Gottheiten die mit Inkernationen/Avataren auf Erden gewandelt sind (z.B. Krsna, Visnu und ein paar Tausend andere).
Für Pantheistische Religionen kommt Gott zu einem als das Universum selbst.
Bei Naturreligionen ist es die jeweilige Naturerscheinung.
Wie das beim Koran&Co ist weiss ich nicht.

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Re: Religion

Beitragvon noah » Do 11. Mär 2004, 20:42

Hallo,

also im Christentum gibt es Jesus der eben als Gott kommt.
Im Hinduismus kommt es auf die Richtung drauf an: es gibt jedenfalls genug Gottheiten die mit Inkernationen/Avataren auf Erden gewandelt sind (z.B. Krsna, Visnu und ein paar Tausend andere).
Für Pantheistische Religionen kommt Gott zu einem als das Universum selbst.
Bei Naturreligionen ist es die jeweilige Naturerscheinung.


Wie das beim Koran&Co ist weiss ich nicht.


der Einzige;

der Unabhängige und von allen Angeflehte.

Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt;

Und keiner ist Ihm gleich.


Gruss
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Re: Religion

Beitragvon Dschinny » Do 11. Mär 2004, 20:53

@Noah: Aja dacht ichs mir doch. Das wird sicher bald gelöscht:D

@jeig: Ok jetzt haben wir nette Vergleiche. Ausserdem fällt mir noch Konfuzianoismus ein, über den ich allerdings nicht viel (nichts) weiss. Was hat das mit dem Thema zu tun?

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Re: Religion

Beitragvon Shakyamuni » Do 11. Mär 2004, 23:39

@ noah:
aber doch ist gott zu den menschen gekommen, oder? also nach moslemischer vorstellung. zwar nicht als gestalt, aber in offenbarungen, die den verschiedenen propheten bis hin zu mohammed, überbracht wurde. so hatte doch mohammed visionen (von allah veranlasst), die ihm den koran eingaben, oder?


Original von Dschinny
Falsch. In vielen Religionen gibt es Inkernationen/Avatare des Gottes die zu den Menschen kamen/kommen.
Ausserdem wollen in ALLEN Religionen die Menschen zu Gott bzw. zu dem Numinosen (sagen wir mal Nirvana zählt auch dazu? - mal sehen was Shaka dazu sagt:D).

naja- wer den drang hat ins nirvana zu kommen ist falsch beraten und macht sich eher probleme, da jegliche anhaftungen oder gier schlecht sind- auch der übertriebene wille ins nirvana zu kommen gehört dazu. man praktiziert einfach und erreicht dann irgendwann das nirvana. was wichtig ist, ist nicht die hoffung auf die zukunft, sondern das, was man jetzt macht. nirvana erreicht man dann früher oder später. natürlich will man in gewisser weise das leiden aufheben, was allerdings nicht durch die hoffung auf das kommen eines erlösers erreicht wird- man muss den weg für sich gehen... aber sonst hast du recht :D
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Re: Religion

Beitragvon noah » Fr 12. Mär 2004, 08:13

Hallo Shakyamuni,

aber doch ist gott zu den menschen gekommen, oder?


Gott ist überall.Gott braucht nicht zu kommen.Gott ist sehr nah zu uns,naeher als unser Halsschlagader.

so hatte doch mohammed visionen (von allah veranlasst), die ihm den koran eingaben, oder?


Ja,er hat Offenbarungen bekommen.

Gruss
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Re: Religion

Beitragvon jeig » Fr 12. Mär 2004, 21:05


Ich danke euch für eure Antworten. Sie bestätigen mir, das ich auf den richtigen Weg bin.
Wünsche euch Frieden von unseren Herrn Jesus Chrîstus.
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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » Di 23. Mär 2004, 10:20

Hi jeig,

ist Christentum jetzt eine Religion?

Gruß

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(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » Di 23. Mär 2004, 17:01

Original von jeig

Ich danke euch für eure Antworten. Sie bestätigen mir, das ich auf den richtigen Weg bin.
Wünsche euch Frieden von unseren Herrn Jesus Chrîstus.
jeig


Weshalb bestätigen Sie das? Weil sie falsch sind?

Wieso weisst du anhand dieser paar postings, dass Du auf dem Richtigen Wjeig bist? (dem einzig richtigen wahrscheinlich gell)
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Re: Religion

Beitragvon Farfallina » Di 23. Mär 2004, 17:06

Ich sehe das so:
Was Jesus gelehrt hat (und was Gott den Menschen von Anfang an zu vermitteln versucht hat), war Glaube.
Was die Menschen daraus konstruiert haben (und immer noch tun) ist Religion. Also auch das Christentum, das Judentum und alle anderen Versuche, den Glauben in eine Formel zu fassen.
Ich will damit nicht sagen, dass Religion was Schlechtes ist. Aber wenn man sich nur auf solche "Heilsformeln" verlässt, können sie einem schnell zum Fallstrick werden.

Eine andere Frage: Gibt es denn überhaupt das Christentum, das Judentum, den Islam, den Buddhismus, etc. ???
Dies sollte man zuerst bedenken, wenn man davon ausgeht, eine bestimmte Religion sei der Weg zu Gott.
Und Jesus sagte ja nicht, dass er eine Religion vertritt (oder gar neu gründet, sondern dass er der Weg ist.
Da sollte man sich nicht auf eine Religion verlassen, auch wenn sie Christentum heisst, meine ich.

Das nur so ein paar lose Gedanken zum Thema.

Gruss
farfallina


Was wir für uns selbst tun, stirbt mit uns.
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Re: Religion

Beitragvon Mr. X » Di 23. Mär 2004, 18:02


Was die Menschen daraus konstruiert haben (und immer noch tun) ist Religion.


Ja das sehe ich auch so! Religion ist der Versuch des Menschen zu Gott zu kommen. Wir Menschen bauen uns gerne Brücken zu Gott (Durch Werke und Abhandlungen).So liegen wir voll daneben, denn diese Rechnung geht bei Gott nicht auf.
Jesus wollte nicht eine Religion gründen!
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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » Di 23. Mär 2004, 18:30

Ist die Brücke: ich bekehre mich, nehme Jesus in mein Leben auf, bekenne meine Sünden und dann bin ich erlöst nicht auch eine Heilsformel, die Menschen konstruiert haben. Ist letztenende nicht alles eine Form des Übernehmens von etwas? Wenn ich die Bibel lese, und dann den Weg des Jesus sehe, ist das nicht auch eine Art der Hermeneutik, derer es viele gibt.
Verstehen müssen ja wir Menschen. Und dieses Verstehen ist ja die Brücke, die wir benutzen.
Und ob ich jetzt etwas Weg oder Brücke oder Religion nenne ist ja egal. Die Wörter sind austauschbar. Meinen sie das selbe?
Religion als den Weg des Menschen zu Gott zu deklarieren ist ja auch schon ein Gedankenkonstrukt (ein protestantisches halt eben). Weil das Gegenteil hgiervon wäre ja die totale Untätigkeit des Menschen. Und die erlöst ja wohl nicht. Oder ist die Annehme eines Gnadengeschenkes nicht auch eine aktive Tat?
Schon wieder lauter Gedanken und vor allem Fragen

Gruß

Nataraja

Was ist jetzt Religion? Eine Worthülse? Hat Religion vielleicht auch Inhalt? Stoppen wir doch den Jargon der Eigentlichkeit (frei nach Adorno)
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Re: Religion

Beitragvon jeig » Di 23. Mär 2004, 19:39

Original von J.Tanya
Original von jeig

Ich danke euch für eure Antworten. Sie bestätigen mir, das ich auf den richtigen Weg bin.
Wünsche euch Frieden von unseren Herrn Jesus Chrîstus.
jeig


Weshalb bestätigen Sie das? Weil sie falsch sind?

Wieso weisst du anhand dieser paar postings, dass Du auf dem Richtigen Wjeig bist? (dem einzig richtigen wahrscheinlich gell)


Hallo J.Tanya

Vielleicht war dir meine Antwort unpassend.
Aber du hast Recht, wegen den paar postings kann ich natürlich nicht wissen, dass ich auf dem richtigen Weg bin, das wusste ich schon vorher...(Wenn meine Smileys Funktion O.K. wäre, würdest du hier ein grinsendes sehen, nichts für ungut).

Ich habe so geantwortet, um die Sache zu stoppen, denn zum Wort "Religion" hat sich ja nicht wirklich jemand geäussert.

Und ja Liebe Tanya, Jesus Christus ist für mich der einzige Weg, das hast du richtig erkannt.
Das er es für dich nicht ist, kein Problem, ich respektiere das. ( Hatten wir das nicht schon mal? ).

Grüsse dich und wünsche dir Gottes Segen.

jeig
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Re: Religion

Beitragvon jeig » Di 23. Mär 2004, 19:44

Original von Nataraja
Hi jeig,

ist Christentum jetzt eine Religion?

Gruß

Nataraja


Hi Nataraja

Für mich, nach wie vor, nicht. Denn die Religion, ensteht meines Erachtens nach, da wo der Mensch zu Gott will, und was die Menschen machen. Beim Christentum (zum 2.), ist das umgekehrt, da kam Gott in Jesus zu den Menschen.

Woher das Wort kommt, weiss ich immer noch nicht.

Was solls, ist vielleicht gar nicht so wichtig.

Gott bless u

tschou
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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » Di 23. Mär 2004, 23:31

Hallo jeig,

zum Wort Religion: vom lat. religare, sich zurückverbinden mit Gott. Im Sanskrit steht dafür das Wort yoga, vom sanskrit. yog, also Joch, was ebenfalls eine Unterordnung, oder Anschirrung an die Transzendenz meint. Somit ist das Wort Religion ein Wort, das die Verbindung (wie auch immer die Aussehen mag) mit dem Höchsten (wie immer man sich das denkt) bezeichnet. Der Vorgang derVerbindung ist damit aber auch nicht beschrieben, lediglich das dass des Verbindens.
Somit ist deine Spiritualität ebenso Religion, wie J.Tanyas oder meine.
Die Idee des menschenweges und des Gottesweges. Deine Spiritualität ist definitiv nicht einzigartig in dem Sinne, als dass sich da Gott auf den Weg macht zu den Menschen. Es gibt wohl nur sehr wenige Religionen, die denken, dass der Mensch sich abstrampeln muß um zu Gott zu gelangen. Gnade ist in den meisten Traditionen ein absolutes Element.
Ist Religion menschengemacht? nein, denn die Bezeichnung menschengemacht drückt ja etwas über das wie der Verbindung mit Gott aus. In der klassischen Definition (vom lat. religare) wird aber nichts über das wie, sondern nur etwas über das dass ausgesagt.
Die Trennung zwischen dem Gnadengeschenk des Christos und der angeblichen Selbsterlösung der sogenannten Religionen trifft demnach nicht zu. Jede Form des Christentums ist somit gleich einer jeden anderen Religion.
Ist die Idee der menschengemachten Religion nicht auch auf deine Spiritualität anzuwenden? Ist nicht der gedanke: Allein aus dem Glauben und allein aus Gnade nicht auch ein menschlich gedachtes Konstrukt, dass es eben erst seit der Neuzeit bzw. Reformation gibt? Im Mittelalter und in der Antike hat man so nicht gedacht. Bedeutet nicht jedes Auslegen der Schrift automatisch Interpretation und damit denkendes Konstruieren einer Idee, welche vielleicht auf der Bibel aufbaut?

Gruß

Nataraja
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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » Sa 27. Mär 2004, 14:00

Original von jeig
Beim Christentum (zum 2.), ist das umgekehrt, da kam Gott in Jesus zu den Menschen.


Gott bless u

tschou


Liebe "nur unser Weg ist der einzig Richtige"-Christen:

Informiert euch doch bitte einmal aufrichtig in anderen Traditionen, und erkennt, dass sich dort Gott durchaus in anderem Ausdruck auch gezeigt hat und zu den Menschen sich herab-erniedrigt hat.
Da hat das Christentum überhaupt nicht das Monopol drauf, wie man immer so gerne herausposaunt.
Denn Gott ist GOTT SEI DANK vielseitiger und umfassender und kreativer als der normale=weitverbreitete Christ es sich vorstellen kann...
Und kommt mir bitte nicht mit so "Ich war Buddhist" oder "Ich war Guru" Geschichten, die nur dessen Erleben aufzeigen und niemals für eine ganze Religion sprechen kann.
Wenn man dann die ganzen Begriffe noch so verfälscht wiedergibt wie es Rabindarath Maharaj tut, dann ist dass
schon fast kriminell.

Man sollte mehr sagen: Dies ist FüR MICH der einzig wahre WEG.

Aber es geht mir oft auch so: Man weiss oft besser, was für den Anderen Richtig ist, denn man kennt ihn ja so gut...
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Re: Religion

Beitragvon sterngucker » Sa 27. Mär 2004, 14:39

Original von J.Tanya

Man sollte mehr sagen: Dies ist FüR MICH der einzig wahre WEG.





jo, das ist genau die tendenz zu der sich unsere gesellschaft entwickelt. man glaubt einfach das was einem gerade in den kram passt und sagt, dass das dann der einzig wahre weg für sich ist.

können wir das wirklich selbst entscheiden?

JA und NEIN

JA Wir können den weg, den wir hier auf der erde gehen, selbst bestimmen was wir machen wollen.

Nein weil auf das was nach dem tod kommt gesehen, können wir nicht einfach das glauben was wir wollen um ewiges leben zu erreichen. das ist absurd.

also es ist eine persönliche entscheidung ob man nach dem tod weiter leben will oder nicht.

lieber gruss


sterngucker


PS: du sagtest, gott hätte sich in anderen religionen auch ausgedrückt. selbst in der bibel steht, dass es falsche christusse geben wird. überlege mal was diese aussage denn genau bedeutet.
"Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
Und all sein Tun ist Treue"

Psalm 33,4
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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » So 28. Mär 2004, 10:33

Original von sterngucker


PS: du sagtest, gott hätte sich in anderen religionen auch ausgedrückt. selbst in der bibel steht, dass es falsche christusse geben wird. überlege mal was diese aussage denn genau bedeutet.


Ich rede von Gottes Erscheinen ausserhalb des Christentums
und vorallem VOR der Zeit Jesu.
Diese Warnung vor falschen Christussen betrifft also die Inkarnationen (= Fleischwerdung) Gottes nicht,die ich meine, vor denen gewarnt wird, denn da war Jesus ja gar noch nicht
erschienen.
Zudem denke ich wenn ich von anderen Gottes Herabsteigungen" rede gar nicht an Christus. Gott beschränkt sich ja eben nicht nur auf Jesus.
ER ist sozusagen mit einem Baum zu vergleichen.
Von weitem klar als 1Baum zu erkennen, der Fest in der Erde (Ewigkeit) verwurzelt ist. Oben jedoch in unzählige Äste, Zweige und Blätter "verteilt"
Wenn Du nur grad so viel ERkenntnis-Vermögen hast um, grad dein Zweig und Blatt zu erkennen, dann ist das dein Problem...

Auch wenn DU die Bibel als Autorität akzeptierst und dich bekehrst und taufen lässt, ist es immer noch
DEIN ganz spezieller WEG, mit allen (noch) Fehlern, Schwächen, Unvollkommenheiten, Eigenheiten,
Viele Christen sind sich vielleicht Theologisch-theoretisch einig (längst nicht alle)
aber überhaupt nicht praktisch-praktizierend,
In einer noch so dogmatisch-kontrollierenden Sektiererischen Gemeinde, hat doch jeder seinen ganz persönlichen WEG.

Viele Christen sagen:
Die Bibel sagt...
Aber so stehts in der Bibel...
Jesus ist der einzige Weg...

Dann in der Tat, in ihrem Leben, äussert sich das z.t. doch sehr unterschiedlich.

Wir Menschen sind eigentlich jeder ein "Universum" (eins und verschieden) für sich.
Eigentlich ist jeder allein, auch das aktivste Gemeindemitglied.
Eigentlich verstehen sich die Menschen so gut wie gar nicht.

Wenn jemand SEIN WEG gefunden hat, mit Jesus, dann okey, doky.
Für ihn stimmts und er hat recht.

Ich hab, da ich vielleicht an einem ganz anderen Punkt in meiner Ent-Wicklung stehe, ZurZeit eine andere Wegstrecke.
Da nützt es mir überhaupt nichts, dass der jetzt den
einzigen, richtigen" Weg gefunden hat.

Ich glaube Jesus hat kein Problem damit, dass nicht alle Hand in Hand auf dem gleichen Wanderweg IHM entgegen wandern..

Schlussendlich geht jeder seinen ganz persönlichen Weg zu Gott.
Da nervt es mich halt, wenn ich manchmal angegriffen werde, von Wanderexperten" die mir sagen wollen, dass ich
mich total auf dem falschen Weg befinde.

Natürlich bin ich lernfähig.
Ich behaupte nicht den ganzen Weg schon zu kennen.
Oder kann man das als "bekehrter Christ"


WEnn Gott auf dem MatterhornSpitze residiert und ich komm von der Südseite und du von der Nord-Westseite, etc.
dann können wir lange streiten, wer nun auf dem richtigen WEG ist.
Wir sind es beide, weil wir Gott als ZIel haben.



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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » So 28. Mär 2004, 16:48

Wir können nicht wählen, was nach unserem Tod kommt? Sicher nicht, das hat aber auch keiner behauptet.
Nur: Den Weg kann ich wählen. Und Wege gibt es nicht nur einen.
Un d zu Rabindranat Maharaja: Ich denke J.Tanya hat das ganz richtig gesehen. Ich setze sogar noch einen drauf: Ich sage, dass er ein Lügner ist, der ganz bewußt Menschen anlügt und in die Irre führt. Das hab ich bei ihm live erlebt. Und dieses Verhalten ist sicherlich kein Weg, sondern ein Irrweg.

Gruß

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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » So 28. Mär 2004, 18:14

Original von sterngucker

Nein weil auf das was nach dem tod kommt gesehen, können wir nicht einfach das glauben was wir wollen um ewiges leben zu erreichen. das ist absurd.

also es ist eine persönliche entscheidung ob man nach dem tod weiter leben will oder nicht.



Es leben eh alle weiter, da muss man sich gar nicht entscheiden! Wir müssen sogar weiterleben, der 1.Tod ist lediglich ein Körperverlassen, unter umständen so spektakulär wie durch eine Tür zu gehen (sehr oft halt mit Angst und Schmerzen verbunden, vorallem für die, die diese Thematik ein ganzes Leben ignoriert haben...)

Es heisst ja: Ewige Verdammnis oder Ewiges Leben im Himmel.
In der Verdammnis lebt man so ja auch ewig. Das behaupte ja nicht ich sondern die Drohbotschafter.

Also brauchts dafür keine Entscheidung. Ich bin schon ewig und lebe ewig, ob ich will oder nicht... :?

Die Frage ist schon eher: WO WILLST DU HIN?

Ja diese Welt ist doch tatsächlich ein Reisebüro!

Den Ort buchen jedoch die wenigsten bewusst. Klar ist
man dann nicht zufrieden, wenn man sich in "Tschetschenien" wiederfindet...

Das Ticket ist schon bezahlt durch Jesus?
Ja wieso nicht?
Ich muss es jedoch durch meine Glauben und meine Tat beweisen, dass ich es ernst meine.
Und es reicht nun einmal nicht einfach sich mal zu taufen
und das wars, nun muss man es auch noch LeBEN...
Und dies ist ein Lebensprojekt.

Aber dieser Bekehrungsstil passt zu unserem Fast-Food-schnell und easy Zeitgeist....



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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » So 28. Mär 2004, 18:33

Original von Nataraja
Un d zu Rabindranat Maharaja: Ich denke J.Tanya hat das ganz richtig gesehen. Ich setze sogar noch einen drauf: Ich sage, dass er ein Lügner ist, der ganz bewußt Menschen anlügt und in die Irre führt. Das hab ich bei ihm live erlebt. Und dieses Verhalten ist sicherlich kein Weg, sondern ein Irrweg.

Gruß

Nataraja


Ich denke, dass er es schon gut meint, oder ?

Durch sein Verhalten hat er jedoch auch mal jemanden in den Selbstmord getrieben, beschreibt er selber in seinem Buch.
Ein labiler, Drogensüchtiger hat er so beschwatzt, wahrscheinlich genau mit diesem "Sonst kommst du in die Hölle geschwätz" in die Enge getrieben, dass dieser kurze Zeit später sich das Leben nahm.
ER hat sicher auch gutes bewirkt, hoffe ich mal.
Es ist aber sack unfair, so über den Hinduismus zu sprechen.
Entweder war oder ist er so verblendet oder unwissend oder macht er es extra und bewusst?
Ich meine, der ist ja selber schuld, wenn er sich jahrelang
als GOTT" verehren lässt?

Hat den jemand so etwas behauptet?

Auch so wieder ein Beispiel, wie einer sich anmasst, mit seinem Leben grad für alle zu stehen.
Ist dass immer noch die Nachwirkung von einem der sich jahrelang für Gott hält und danach nach der Bekehrung einfach nun Da steht und im ganzen Westen rumerzählt,
in Indien seien die Kühe Götter und die Leute wollen dies auch werden...
Wenn er und von mir aus durchaus eine stattliche Zahl von Indern dies glaubte, sagt dies eigentlich gar nix über den
wahren theistischen Hinduismus aus.

Zudem werden Kühe einfach geachtet, weil sie in diesem Armen land auch sehr überlebenswichtig sind. Sie haben auch ihre spirituelle Bedeutung für die Menschen, aber das können Kuhfresser eh nicht verstehen.

Nahezu jeden begriff, den er im Glossar erklärt, stimmt nicht!!! :(

Man stelle sich vor:
Ein Ex-Zeugen Jehova geht nach Indien bekennt sich zum Hindu und erzählt überall rum, das Christentum sei dämonisch und... die beten so eine Götze namens Jesus an
trinken sein Blut und essen sein Fleisch...

Das in etwa macht dieser Rabindranath.
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Re: Religion

Beitragvon jeig » So 28. Mär 2004, 21:05

Original von J.Tanya
Original von jeig
Beim Christentum (zum 2.), ist das umgekehrt, da kam Gott in Jesus zu den Menschen.

Liebe "nur unser Weg ist der einzig Richtige"-Christen

Man sollte mehr sagen: Dies ist FüR MICH der einzig wahre WEG.


Hallo J.Tanya

Ich habe nie gesagt dass mein Weg der einzig richtige ist. Aber ich glaube es. Ich glaube dass der Weg zu Gott über Jesus Christus führt.
Ich kann dir die Existenz Jesus nicht beweisen. Er kann sich nur selbst beweisen.
Mehr mag ich dazu gar nicht sagen, ausser dass Jesus pure Liebe ist , und ich dir von Herzen eine Begegnung mit Ihm wünsche.

Gott segne dich

jeig
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » So 28. Mär 2004, 21:54

Hallo J.Tanya,

ich weiß nicht mehr ob es Rabi gut meint. Ich glaube es fast nicht mehr, denn er ist ein Mensch, der nicht dialogisch ist, und der alles tut, um die Stimme des anderen zu unterdrücken. Das war ein Live-Erlebnis, das ich mit ihm mal hatte.
Zum Einzigen Weg: Glauben kann man das natürlich schon, dass der eigene Weg der einzige ist, aber die Frage ist halt, ob das auch wirklich so ist.

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Religion

Beitragvon sterngucker » So 28. Mär 2004, 22:09

Original von J.Tanya


Es heisst ja: Ewige Verdammnis oder Ewiges Leben im Himmel.
In der Verdammnis lebt man so ja auch ewig. Das behaupte ja nicht ich sondern die Drohbotschafter.




wo steht das genau?


lieber gruss


sterngucker
"Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig,
Und all sein Tun ist Treue"

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Re: Religion

Beitragvon sterngucker » So 28. Mär 2004, 22:10

bitte löschen. danke
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Re: Religion

Beitragvon jeig » Mo 29. Mär 2004, 10:15

Original von Nataraja
Zum Einzigen Weg: Glauben kann man das natürlich schon, dass der eigene Weg der einzige ist, aber die Frage ist halt, ob das auch wirklich so ist.


Hallo nochmal :)

Es ist nicht mein eigener Weg, sondern das von Jesus Christus, das ich gehe. Vorsichtig ausgedrückt: Ich glaube so fest daran, dass ich es schon fast weiss. Aber wenn ich etwas weiss, dann ist es ja kein Glaube mehr. Es ist noch schwierig das zu erklären... :roll:

Übrigens kam Jesus mit einem Auftrag in diese Welt. Die Leute die drohen, das ist keine Liebe. Jesus wollte dass man Ihm aus Liebe folgt, und nicht um der Angst willen.

Grüsse dich

jeig




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Re: Religion

Beitragvon Mr. X » Mo 29. Mär 2004, 11:19

Hallo zusammen,
Ich finde es wichtig, und wir dürfen es nicht unterschätzen dass es Jesus ist, der den alleinigen Anspruch auf den richtigen Weg zu Gott stellt. Er sagte: ICH bin DER WEG, DIE WARHEIT und das LEBEN niemand kommt zum Vater ausser durch MICH.
Nicht wir Christen behaupten also das, sondern wir zitieren Jesus der uns beauftragt seine Warheit allen Menschen zubringen.
Mr. X
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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » Mo 29. Mär 2004, 12:03

Original von jeig

1.Ich habe nie gesagt dass mein Weg der einzig richtige ist. Aber ich glaube es. Ich glaube dass der Weg zu Gott über Jesus Christus führt.

2.Ich kann dir die Existenz Jesus nicht beweisen. Er kann sich nur selbst beweisen.



1. Du sagst es nicht? Geht ja in diesem Forum auch nicht.
Du schreibst es jedoch und glaubst es auch, also würdest du mir dass ja auch sagen, wenn wir uns persönlich sehen.

2.
Niemand muss mir die Existenz Jesu beweisen!
Ich weiss wohl selbst das Jesus, Jeshua, Der eRstgeborene Sohn Gottes, der Schöpfer aller Planeten, Wesen etc.. REALITÄT IST.

Der ist und war und kommen wird...
das Alpha und das OMega.

Ich versuche darauf hinzuweisen, dass ein jeder(?) Christ
sagt, schreibt, glaubt, dieser WEg sei DER einzige und dabei vergisst, dass es immer noch SEIN ganz persönlicher, individueller WEG zu Gott ist, und schon der Stuhlnachbar in derselben Gemeinde, der daselbe sagt,schreibt,glaubt,

hat im ALLtag konkret vielleicht einen so anderen Weg,
dass ich mich frage, wieso dieser Vers immer so betont werden muss?

Wahrscheinlich um bei eigenen Zweifeln, eine Sicherheit zu bekommen, dass man auf dem Richtigen Weg ist?

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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » Di 30. Mär 2004, 22:27

Hallo Mr. X,

ich finde es nett, dass du nur deinen Sektengründer zitierst, aber das interessiert mich auch nicht, denn es ist nicht bewiesen. Und mit beweisen meine ich nicht irgendeinen Beweis, der auf die billige naturwissenschaftliche Art gestrickt ist, sondern schon einen Beweis, wo ich sehen kann, dass man dabei gedacht hat. Zu denken aber bedeutet Fragen zu stellen. Aber da hört es bei den meisten Christen ja sschon auf, denn ihr wisst ja schon alles. Insofern denkt der Christ als solches nicht (oder kaum).
So: Jetzt beweis mir mal deine nette Johannes-Stelle von wegen ich bin der Weg.....
Woie meinte Jesus diesen Ausspruch überhaupt? Metaphorisch? Allegorisch? Realistisch? Wie dann? Aus dem Text geht nicht hervor wie er es gemeint hat, oder anders gesagt: Bibel muß man interpretieren, wenn man sie liest. Wie jedes andere Buch oder Schriftstück auch (incl. Playboy!). Und so gut wie nie gibt ein Buch eine Handreiche, wie man es verstehen soll.

Gruß

Nataraja
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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » Do 1. Apr 2004, 12:23

Ich zitiere die Schrift die Bibel in ihrem eigenen Licht:

Obwohl die christliche Lehre, von ihren Anhängern grösstmögliche Toleranz fordert (Liebe deine Feinde!)
und obwohl Individualität bei ihnen gross geschrieben wird, zeigen doch dieselben Christen oft eine bestechende Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, vor allem in Bezug auf andere Religionen.
Dieses dogmatische, zuweilen geradezu fanatische Ablehnen oder verteufeln anderer Religionen scheint fast ein Grundsatz des modernen Christentums geworden zu sein.

Solche Vorurteile(r) berufen sich meist auf einen einzigen Satz:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater ausser durch mich.

griechischer Urtext:
ego eimi ha hodos kai ha alatheia kai ha zoa;
ouderis erketai pros ton patera ei ma di emou.

Das gr.Wort erketai bedeutet jedoch nicht einfach "kommen" wie es immer übersetzt wird, sondern:

"kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt kommen"
(Es ist eine starke Präsens/Gegenwartsform)

So gesehen, sagte Jesus eigentlich:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
zum GEGENWÄRTIGEN Zeitpunkt kann niemand zum Vater kommen ausser durch mich."

Im Gegensatz zur üblichen, normalen=weitverbreiteten, dogmatischen Auslegung dieser Bibelstelle, sagte Jesus eigentlich,
dass er damals, für jene Menschen, zu jener Zeit, in Palästina, vor 2000 Jahren, der einzige Weg war.
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Re: Religion

Beitragvon jeig » Do 1. Apr 2004, 15:14

Hallo J.Tanya

Also, so wie du das sagst, kommt, oder kam damals niemand zum Gegenwärtigen Zeitpunkt zum Vater...

Ja, und wie denn dann? Wenn der Gegenwärtige Zeitpunkt vorbei ist? (Was ja der Fall ist, denn Jesus, so wie du schreibst, sagte das ja nur zu den Leuten damals in Palästina). Beschränkst du denn Jesus nur auf jene Zeit, gültig für jene Leute?
Dann beschränke du dich nicht auf diesen Satz, sondern lies auch mal weiter ;)

Das auch Christen zum Teil Intoleranz aufweisen, ist (leider) nichts Neues...

Gott mit dir

jeig

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Re: Religion

Beitragvon Nataraja » Do 1. Apr 2004, 18:30

Nicht ganz jeig,

wenn ich das, was J.Tanya geschrieben richtig verstanden habe, dann bedeutet diese Johannes-Stelle nicht, dass damals keiner zum Vater kommen konnte, sondern sie bedeutet, dass damals niemand zum Vater kommen konnte, wenn er nicht Jesus annahm.

Gruß

Nataraja

Aber mei, auch heute brauche ich ihn absolut nicht um zu Gott zu kommen, denn ich habe ja Caitanya :D!
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Re: Religion

Beitragvon jeig » Fr 2. Apr 2004, 16:40


Hallo Nataraja

Ich denke, dass du etwas missverstanden hast an J.Tanyas Beitrag. Am besten liest du ihn nochmal...

Wobei...wenn du so glücklich bist, dann gönne ich dir das.
Mehr aber wünsche ich dir eine Begegnung mit Jesus ;)

Alles Gute und Gott mit dir

jeig

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Re: Religion

Beitragvon J.Tanya » Sa 3. Apr 2004, 08:59

Original von jeig
Hallo J.Tanya

Beschränkst du denn Jesus nur auf jene Zeit, gültig für jene Leute?




Das sagst oder fragst jetzt du.
Natürlich ist Isa al Massih :D
auch heute "noch gültig"
Ich selber bete oft zu Jesus, war auch schon in christlichen Klöstern und habe durchaus die eine oder andere Gebeterhörung erlebt.

Mal ganz öffentlich hier im Forum:

Dank und Ehre sei Jesus Christus, dem Sohn Gottes!


Es will nur heissen, dass dieses

Jesus ist der einzige Weg = das Christentum = meine Richtung= meine Gemeinde = mein Weg ist der einzig Rechte..

Zweige und Äste gibt es viele,
der eine WEG (Stamm) zu Gott (Wurzel)
ist der WEG der LIEBE. (zu Allen und zu Gott)

Der ist hier auf ERden zuerst sehr unterschiedlich und führt leider oft zu verurteilungen und gegenseitigem schlechtmachen. (Dia-bolein, ent-zweien)
(Statt differenzierter Unterscheidung, wird alles was nicht zu meinem Bild passt in den Teufel-Topf geworfen)

Wären wir voll in der Liebe und auf dem Weg der Gottesliebe weitfortgeschritten (also nah bei Gott) dann
erkänne man sich als Bruder und Schwester auf individuellem Weg mit gleichem Ziel.

Doch es herrscht irgendwie immer noch dieses Drohbotschaften.
Es wird zu Beginn zwar immer frohgebotschaftet, :] ab einer gewissen Zeit, wenn du dich dann dieser Gemeinde nicht fügst, dann kommen gewisse Leute, wie ich selber schon einige Male erlebt habe, immer mehr mit der drohbotschaft. :x

Diese Angstmacherei ist wohl auch nicht grad biblisch...
Wobei, wenn ich an da AT denke ist das durchaus biblisch.

Aber ob das Christus so möchte?


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