Wie geht ihr mit Leid / Krankheit um?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Wie geht ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Sucher » Do 17. Jul 2003, 13:26

Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Das Thema interssiert mich schon länger und durch einen Beitrag Bernhards wurde es bei mir wieder aktuell.

Wie geht Ihr, wie geht ein Christ in der Nachfolge Jesu mit Leid und Krankheit um? Mit Eurem eigenen Leid und dem anderer Menschen?

Dazu stelle ich einfach mal einige Schlagworte in den Raum, die ich dazu schon gehört habe, die Reihenfolge soll keine Wertung bedeuten:

Loblieder singen, wegbeten, Handauflegen, ignorieren, akzeptieren, dagegen ankämpfen, nur auf Jesus bauen, Heilungsgottesdienst...

Ich bin auf Eure Erfahrungen gespannt.

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Bubs » Do 17. Jul 2003, 20:57

hallo sucher

ich leide seit mehr als einem jahr unter kopfschmerzen, die ich von einem tag auf den andern bekommen habe, und nie mehr weggegangen sind bis jetzt....ich/wir haben schon vieles versucht, mit wegbeten, wir wurden auch schon die hände aufgelegt. viele beten für mich. aber es geschah nichts. ich finde es nicht immer einfach in dieser zeit immer auf jesus zu bauen, aber es ist sicher das beste. ich habe aber niemals jesus die schuld dafür gegeben. vielleicht muss es jetzt einfach sein, eine art test...aber ich versuche es zu bekämpfen!

liebe gruess Bubs


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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Sucher » Fr 18. Jul 2003, 07:24

Hallo Bubs,

tut mir leid, das mit den Kopfschmerzen, ich reihe mich mal in die Beterschar mit ein.

Was Du schreibst, empfinde ich auch oft so. Ein schwer zu beherrschender Diabetes und eine Schuppenflechte, die mich mitunter schier wahnsinnig macht, machen mir das Leben manchmal sauer. Nach Loblieder singen und "still leiden" ist mir da auch nicht oft und es kommt schon vor, daß ich Jesus meine negativen Gefühle mit Schwung an den Kopf werfe. Aber - er hält das aus.

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Fr 18. Jul 2003, 07:46

Hallo ihrs

ich leide unter Heuschnupfen, der noch allerlei andere Allergien nach sich zieht. Seit über zehn Jahren kann ich keine Früchte mehr essen (Stein- und Kernobst, Beeren von Rosenblütler, d.h. Himbeeren, Erdbeeren usw. und Bodengemüse, d.h. Rüebli, Sellerie, Randen und andere Lebensmittel) im rohen Zustand. Das heisst, ich muss alles erst erhitzen, damit ich es essen kann. Wenn ich mich nicht daran halte wirkt es sich mit Halsweh aus und es könnte mir die Luftröhre zumachen. Da ich sehr gerne Früchte habe, hatte ich anfangs schon recht Mühe damit, aber inzwischen habe ich gut gelernt damit umzugehen. Solange mir der Duft der Früchte nicht gerade in die Nase zieht, geht es gut.

Schlimmer wurde es, als ich vor zwei Jahren noch Asthma bekam. Als gelehrnte Gärtnerin war das natürlich ganz super. Ich sah mich gezwungen, meinen Beruf an den Nagel zu hängen,was nicht ganz kampflos abging. Inzischen geht es mir wieder ganz gut. Die Gebete nach Jakobus haben mir leider nicht geholfen, doch ich akzeptiere den Willen Gottes, auch wenn es mir nicht immer so leicht fällt.
Gott hat immer etwas Gutes vor mit uns. Manchmal benutzt er Leiden, um etwas Grosses mit uns zu machen. Wäre ich heute hier im Forum, wenn ich mein Asthma nicht hätte? Nein!

Ich war nämlich immer gegen Computer und habe mir geschworen, dass ich nie so ein Ding in meine Wohnung stellen werde. Doch beim Stellensuchen musste ich einsehen, dass ich ohne Computerkenntnisse einfach keinen rechten Job finden werde und so habe ich dann halt doch zähneknirschend einen PC gekauft und mich mit ihm angefreundet :D Inzwischen habe ich durch das Internet einige gute Freunde gefunden, dir mir sehr viel bedeuten.

Was wir immer wieder tun dürfen ist Gott zu bitten, uns da durch zu helfen, uns zu helfen, die Schmerzen und was auch immer zu tragen. Er lässt uns im Leid niemals alleine. Und immer kommen mir wieder die Worte Jesu in den Sinn, die er im Garten Getsemane an seinen Vater gerichtet hat: Doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.

Wenn wir diese Worte ganz ehrlich aussprechen können, dann haben wir schon ganz vieles überwunden, denn Gott wird uns garantiert nicht im Stich lassen.

Liebi Gr¨üessli Yehudit
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon .sarah. » Fr 18. Jul 2003, 14:14

@yehudit, Dein Beitrag finde ich sehr schön :]

Hallo @ all

Ich fiel nach der Geburt unserer Tochter in eine tiefe nachgeburtliche Depression (ich wage dies ebenfalls als Krankheit zu bezeichnen ;) ). Am tiefsten Punkt, als ich mein Leben wegwerfen wollte, ist mir Gott begegnet und da mir mein Leben eh nichts mehr Wert war, habe ich es vollumfänglich in seine Hände gelegt :)) . Natürlich war ich nicht sofort ´geheilt´, es dauerte noch über zwei Jahre, bis ich nun sagen darf, dass ich die Depression einigermassen überwunden habe. Es war und ist ein langer Prozess, der vor allem meinen Glauben an Jesus als meinen Retter hat wachsen lassen und immer noch tut. So oft fiel ich immer wieder zurück und klagte Gott an: warum kann dies nicht endlich aufhören? Warum muss ich immer wieder in dieses Loch fallen? Irgendwann erhielt ich die Erkenntnis, dass ich nicht gegen diese depressiven Stimmungen ankämpfen darf, sondern dass ich mich ruhig schlecht fühlen und mich in Gottes Hände fallen lassen darf, so wie ich dann halt bin. Er verlangt nicht von mir, dass ich stark bin und den Depressionen widerstehen kann, dies ist aus eigener Kraft eh unmöglich. Nein, er will mich gerade in so Situationen in den Arm nehmen und trösten, ich darf mich bei ihm ausweinen! Erst recht wenn es uns schlecht geht, trägt er uns und will für uns da sein, aber nur, wenn wir uns auch von ihm in den Arm nehmen lassen und nicht selbst versuchen, etwas zu wursteln ;) . Was mir schlussendlich auch sehr geholfen hat, ist die seelsorgerliche Begleitung, denn oft führen vor allem Erlebnisse aus der Vergangenheit (die uns vielleicht nicht mal bewusst sind) dazu, dass es uns nicht gut geht und wir uns nicht frei fühlen können.

Ich persönlich kämpfe also nicht mehr gegen irgendeine Form von Krankheit an, sondern ich weine mich bei Jesus aus :cry:

Dann möchte ich noch einen Satz erwähnen, der mir in diesem Zusammenhang in den Sinn kommt. Als ich einmal eine Glaubensschwester fragte: Wie lange muss ich dieses Leid denn noch ertragen? Da antwortete sie: so lange bis Du das gelernt hast, was Gott Dich durch diese Situation lernen möchte. 8-)

Gott segne Euch alle :)
Gruss, Sarah
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Sucher » Fr 18. Jul 2003, 14:47

Ja,

das gibt mir immer wieder Kraft:

Daß ich Ihm meinen ganzen "Seelenmüll", mein Angst, meinen Schmerz, meine Wut und meine Tränen anvertrauen, ja ihm regelrecht "entgegenschleudern" darf.

Unsere Zweitälteste war als kleines Kind ein rechter Feuerkopf. Lief etwas nicht nach ihrem Willen, tobte sie, was das Zeug hielt. Nicht nur einmal haben meine Frau oder ich sie dann in die Arme genommen, trotz ihres Wütens festgehalten und dann bemerkt, wie sie ruhiger und ruhiger wurde, bis sie sich schließlich an uns schmiegte, und sich in der Geborgenheit von Mamis oder Papis Armen wohl fühlte, geborgen eben, und auf einmal mit einem tiefen Seufzer - eingeschlafen war.

Einmal, als sie todkrank war, erging es mir ganz extrem so. Ich haderte mit Gott, weil wir die Kleine verlieren würden, ich spie ihm Haß und Wut und Schmerz entgegen. Die halbe Nacht lag ich auf meinem Bett und heulte vor Angst, Wut, Enttäuschung, Schmerz und ich weiß nicht, was noch. Auf einmal war mir, als würde mich ein warmer, starker Arm umfangen, und ich konnte langsam ruhiger werden. Irgendwann schlief ich mit beruhigtem Herzen ein.

Inzwischen ist die "Kleine" ein kesser, zauberhafter Teenie von 17 Jahren.

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon .sarah. » Fr 18. Jul 2003, 17:01

Schöne Geschichte, Sucher :]

Meine Tochter ist auch ein kleiner ´Feuerkopf´ und obwohl sie es manchmal braucht, dass man sie einfach toben lässt, kann ich sie auch oft mit in den Arm nehmen beruhigen. Ich werde mir dieses Bild, dass Gott dies mit uns auch macht, im Herz behalten, danke :))

Grüessli, Sarah
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Fr 18. Jul 2003, 19:57

Original von .sarah.

Es war und ist ein langer Prozess, der vor allem meinen Glauben an Jesus als meinen Retter hat wachsen lassen und immer noch tut. So oft fiel ich immer wieder zurück und klagte Gott an: warum kann dies nicht endlich aufhören? Warum muss ich immer wieder in dieses Loch fallen? Irgendwann erhielt ich die Erkenntnis, dass ich nicht gegen diese depressiven Stimmungen ankämpfen darf, sondern dass ich mich ruhig schlecht fühlen und mich in Gottes Hände fallen lassen darf, so wie ich dann halt bin. Er verlangt nicht von mir, dass ich stark bin und den Depressionen widerstehen kann, dies ist aus eigener Kraft eh unmöglich. Nein, er will mich gerade in so Situationen in den Arm nehmen und trösten, ich darf mich bei ihm ausweinen! Erst recht wenn es uns schlecht geht, trägt er uns und will für uns da sein, aber nur, wenn wir uns auch von ihm in den Arm nehmen lassen und nicht selbst versuchen, etwas zu wursteln ;) .

Du redest mir aus dem Herzen. Ich bin (leider) etwas anfällig auf Depressionen und kämpfte vor einiger Zeit monatelang an einer Dep. herum. Oh, wie fühlte ich mich schlecht, als Christ so eine Krankheit zu haben! Ich versuche heute wohl, die Depression irgendwie abzuwenden, wenn ich merke, dass es kritisch wird (immer geht das zwar nicht), aber ich habe auch gelernt, es einfach hinzunehmen und mich nicht mehr dagegen zu sträuben, sondern auf Gott zu vertrauen und zu warten, dass es vorüber geht. Und gerade diese Zeiten lassen mich so sehr im Glauben wachsen, da ich danach, wenn ich wieder auf der Höhe bin, sehen kann, wie mich Gott getragen und behütet hat, die ganze Zeit hindurch.
Ja, wir dürfen uns bei Jesus ausweinen, wir dürfen ihm aber auch sagen, wenn wir wütend und enttäuscht sind. Oft werfe ich ihm dann meinen ganzen Frust und Wut an den Kopf. Ja, wir dürfen das, und ich würde sogar behaupten, Gott gefällt es, wenn wir einfach zu ihm kommen, wie wir uns fühlen und nicht schöne Worte machen, wenn uns nicht danach zumute ist. Er kennt ja auch unsere Gedanken und Gefühle, also dürfen wir sie ihm auch so bringen.

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon .sarah. » Fr 18. Jul 2003, 21:37

Original von Yehudit
Ja, wir dürfen das, und ich würde sogar behaupten, Gott gefällt es, wenn wir einfach zu ihm kommen, wie wir uns fühlen und nicht schöne Worte machen, wenn uns nicht danach zumute ist. Er kennt ja auch unsere Gedanken und Gefühle, also dürfen wir sie ihm auch so bringen.
Ja genau :] Was bringt es ihm, wenn wir ihm sagen: ´danke für diesen guten Tag´ - dabei sieht er, dass es im innern brodelt und der Tag mies gelaufen ist :( . Er sagt ja: ´kommt zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will eure Seele erquicken´. Und wenn wir ihm unsere Lasten tatsächlich bringen, dann ist es direkt spürbar, wie er uns erquickt (ich finde dieses Wort so toll ;) )

Eine grosse Wende in meiner Sichtweise hat mir ein Gespräch in der Seelsorge gebracht. Die Frage war, mit welchem Bild ich eher meine Beziehung zu Gott beschreiben würde. Ist es ´ich halte (klammere) mich an Gott fest´ oder ist es ´Gott hält mich fest´? Mir wurde klar, dass ich vorher immer das Gefühl hatte, mich an Gott festklammern zu müssen, um nicht abzustürzen. Dabei würde er mich niemals fallen lassen! Nein, er hält mich ja immer , ich muss mir dessen nur bewusst sein :]

Es ist schön, liebe Yehudit, dass Du auch Jesus durch die Depression näher gekommen bist, so sehen wir ein klein wenig einen ´Sinn´ in unseren dunkeln Lebenstälern. Und ich glaube fast, das ist der Schlüssel zu allen Leiden und Krankheiten, dass Gott uns schlussendlich näher kommen und uns weiter bringen will.

Gesegnete Grüsse, Sarah
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Fr 18. Jul 2003, 21:57

Durch Krankheiten oder Gebrechen möchte uns Jesus oft für sein Reich gebrauchen. Wenn ich nur mal an Joni Eareckson Tada denke: Wäre aus ihr wohl so ein wunderbares Zeugnis für Gott geworden, müsste sie nicht im Rollstuhl sitzen? Damit umzugehen ist bestimmt sehr schwierig. Wichtig ist einfach, dass wir darin lernen können, dass Gott damit einen gewissen Zweck erfüllen möchte und wir ihm vertrauen können.
Wir dürfen nicht vergessen, dass uns Jesus keinen gesunden Körper versprochen hat. Aber, wie oben schon erwähnt, dürfen wir ihm sagen, was und bedrückt, schmerzt, ärgert usw.

Nein, wir brauchen uns im Leid nicht an Gott zu klammern, denn ER hält uns immer liebevoll fest. Nie können wir tiefer fallen, als in seine zärtlichen, liebevollen Arme. Er hat uns über alles lieb und möchte nicht, dass uns an irgendetwas fehlt. Wir brauchen es nur anzunehmen und natürlich erst mal zu erkennen.

Wie froh bin ich doch, dass ich das weiss. Wenn ich an meine Verzweiflung von früher zurückdenke, als ich so sehr an diversen Dingen litt (körperlich und seelisch), dann darf ich schon sagen, heute kann ich ruhiger sein. Und wenn ich noch so tief unten bin, irgendwie weiss ich doch immer, dass ER da ist, auch wenn ich ihn nicht fühlen kann.

Das dürfen wir nie vergessen im Leid, denn für mich ist dieser Gedanke den Halm, der mir den Kopf über Wasser hält, wenn ich im Sumpf stecke.

Gott lässt dich niemals alleine!! Halleluja!

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon .sarah. » Sa 19. Jul 2003, 09:07

Gott lässt dich niemals alleine!! Halleluja!

Amen :] :)) :)
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Bubs » So 20. Jul 2003, 17:09

Hallo Bubs,
tut mir leid, das mit den Kopfschmerzen, ich reihe mich mal in die Beterschar mit ein.


ganz lieben dank sucher!!

liebe gruess Bubs


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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Bubs » So 20. Jul 2003, 21:40

manchmal stellt sich doch auch die frage, soll man jetzt "selber handeln" oder einfach weiter beten..vielleicht hat gott ja einen plan....


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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon green » So 20. Jul 2003, 22:26

@ bubs und andere Leidende

Das sind ganz schwerwiegende Fragen, die ihr da stellt.

Wie geht Ihr, wie geht ein Christ in der Nachfolge Jesu mit Leid und Krankheit um? Mit Eurem eigenen Leid und dem anderer Menschen? (...) Loblieder singen, wegbeten, Handauflegen, ignorieren, akzeptieren, dagegen ankämpfen, nur auf Jesus bauen, Heilungsgottesdienst...
Ich selber kenne Leid und Schmerzen auch am eigenen Leib und an der eigenen Seele. Dabei habe ich selber die verschiedensten "Methoden benutzt". Tönt etwas berechnend, ist aber nicht so gemeint. Ich war natürlich beim Arzt, habe intensiv für mich beten lassen und auch salben mit Öl nach Jakobus 5. Ich hab Loblieder gesungen und bittere Tränen geweint, ich habs akzepiert, manchmal resigniert...
Ich denke, zu einem grossen Teil kommt es auch auf unseren Typ an, es gibt Kämpfertypen, es gibt resignierende Typen, es gibt hypochondrische und andere ...

Ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, dass wir eng bei Jesus bleiben. Im Herzen, in Gedanken und in unseren Taten. Der tröstliche, grösste Gedanken dabei ist, dass Jesus genau das weiss, er kennt: Ich bin, wie ich bin. Er wird mir im Leben also das zukommen lassen, was er in seiner Liebe zu mir und in seiner Allwissenheit als das Beste erachtet.
Also darf ich mich auch meiner Art gemäss verhalten.

greenliche Grüsse


:] Gott ist immer grösser ... grösser als alles, was dir heute begegnet! :))
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » So 20. Jul 2003, 23:24

Ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, dass wir eng bei Jesus bleiben. Im Herzen, in Gedanken und in unseren Taten. Der tröstliche, grösste Gedanken dabei ist, dass Jesus genau das weiss, er kennt: Ich bin, wie ich bin. Er wird mir im Leben also das zukommen lassen, was er in seiner Liebe zu mir und in seiner Allwissenheit als das Beste erachtet.
Also darf ich mich auch meiner Art gemäss verhalten.

greenliche Grüsse

Das hast du sehr trefflich ausgedrückt. Danke für deine Gedanken.

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon satimat » Mo 21. Jul 2003, 12:09

ich hatte vor über 10 jahren einen schweren velounfall mit einem schädel-hirn-trauma (sht) zur folge. ich weiss, ich muss dankbar sein (ich bin es auch!), dass es mir heute so gut geht. ich kenne da ganz andere beispiele...
aber das sht hatte auch zur folge, dass ich auch noch heute ein wenig (!) beinträchtigt bin. die folge davon ist, dass ich einfach mühe habe mich zu lange zu konzentrieren. das ist im berufsleben natürlich fatal. das ist auch der grund, warum ich bereits wieder arbeitslos bin und auch gar nicht recht weiss, wie es (beruflich) mit mir weitergehen soll. ich bin tapfer am stelle suchen, erhalte aber eine absage nach der andern.

und doch weiss ich, gott hat einen plan für mich. das problem (denke ich) ist einfach, dass wir (ich!) viel zu ungelduldig sind mit gott. ich weiss, gott wird es schon richten. aber eben, dann kommt doch die frage, "sollte ich nicht langsam was unternehmen"? ja, und damit fängt man vielleicht an, gott hinzeinzupfuschen. denn ich bin mir sicher, gott hat einen wunderbaren plan für mich. nur, WANN es so ist, das weiss nur ER...

gruss, sati
es liebs grüessli vor sati
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Sucher » Mo 21. Jul 2003, 12:20

Ja, das kenne ich nur zu gut.
Da sagt einem eine Stimme: "Du mußt selber Deinen Teil beitragen" und eine andere Stimme sagt: "Laß den Herrn machen, er kann das besser, als du!"

Da ist es, glaube ich, wirklich wichtig, still zu werden, damit man die manchmal leise Stimme Gottes hört.

Alles Gute und viel Kraft dazu.
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Fr 21. Jan 2005, 01:53

Hallo,
da kann ich ne menge sagen dazu!
Bin im rollstuhl und lebe mit einer muskelkrnakehit 3 herzfehlern und andern handycaps wie astma und neurodermitis, ect.

Ich denke gott braucht auch uns menschen die krank oder behindert sind,
er braucht uns genauso wie die gesunden so sehe ich es jedenfalls!
Wir sind genau so gleichwertvoll!

Eine bekannte sagte mal zu mir ich sein ein lebendes wandelndes wesen und sie lehrne viel von mir.

Das hat mir mut gemacht den weg mit jesus umso mehr zu gehn, auch wenn ich vieles nicht mehr machen kann wie die gesunden.

Ich denke gott gibt uns da auch kraft damit umzu gehn.
Das ist meine erfahrung.

Vielleicht habt ihr auch solche erfahrungen gemacht?
haeschen
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Jesusnachfolger » Fr 21. Jan 2005, 11:49

@ Häschen Kennst Du Joni? Die Frau, die durch einen Unfall in einen Rollstul kam und lange mit Gott haderte? Jetzt ist sie ein Segen für viele Tausend Mensachen geworden, weil sie einfach Zeugnis davon gab, was der Herr mit Ihr tat. Ich fand den Film über ihr Leben echt super und mir kamen die Tränen. Ich wünsche Dir so sehr Heilung. Ich bete für Dich! Nicht unbedingt um heilung, sondern dass der Herr Dich in die Berufung hineinführt, die er Dir mitgegeben hat!
Damit Du zu Gottes Lob und Ehre lebst! AMEN!

Heilungen sind grundsätzlich möglich und der Herr tut auch viel. Ich habe auch eine Allergie gegen Kernobst. Als ich nach langer Zeit einen Apfel probierte gings gerade wieder los. Aber dann jhatte ich so eine Art Glaubensanfall und betete, dass der Herr mich davon heilen würde. Ich legte meine Hand auf den Hals und betete und ass danach eine Mohrrübe. Damit ist es immer noch schlimmer gewesen, als beim Apfel. Und siehe da: ich hate mit dem Hals null Probleme!!! Aber die Speiseröhre schwoll an, es war schrecklich. Da sprach der Herr zu mir: Michael, ich bin ein Gott der genau arbeitet, bete auch für die Speiseröhre und esse morgen früh nochmal eine Rübe.
Gesagt getan am nächsten morgen betete ich für alles und ass die Dickste Rübe, die wir hatten und siehe da: Nichts! Null-komma nichts. Halleluja! So ist der Herr: treu und gütig.

Euer Michael
Euer Knilch im Glauben, Anfänger im Hören auf des Königs Stimme, niedrigster Prinz in der Reihenfolge der schwächsten Kronenträger, dennoch geliebtes Kind des VATERS im Himmel
Euer

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Fr 21. Jan 2005, 14:36

dann sgamir mal warum esso viele behinderte gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich glaube du hats nicht vertsanden warum ich es schrieb ich schrieb es um andern mut zu machen und nicht um das du du sagst heilung durch gebet sorry dann erklähre mir waurm gitb es so viele behinderte???????????????????

Magsein das du gehelit wurdest gitb aber welche wi joni und mich die nicht geheilt wurden um andern ein zeugniss zu sein darin sehe ich mich auch wie joni genauso

eigentlich wollte ich mit dme beitrag andenr nur mut machen!

Scahde das man immer alles umdreht.
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon erfahrung5 » Fr 21. Jan 2005, 18:20

Original von haeschen
dann sgamir mal warum esso viele behinderte gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Es gibt keine "Nichtbehinderten". Es ist der Behinderungsgrad, der variiert.

______________________________________
Wer Jesus nicht im Herzen trägt, sucht ihn und den Himmel vergebens im ganzen Weltall.
(Erfahrung5 25.6.2003)
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Fr 21. Jan 2005, 18:42

Danke
erfahrung5 ,

ja das stimmt, das es keine nicht behinderten gibt!
Danke ja es varriert!

Du hast es erfasst!


haeschen
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon loves.jesus » Fr 21. Jan 2005, 19:24

Ich habe nicht direkt eine Behinderung habe aber seit Geburt ein Hüftleiden das schon mehrere male Operiert wurde. Ein paar Jahre hatte ich dann Ruhe, aber dann hat sich eine schlimme Arthrose entwickelt. Inzwischen ist auch der Rücken in mitleidenschaft gezogen. Ich kann nur noch 50% arbeiten und wenn die Schmerzen ganz schlimm sind und ich kaum mehr gehen kann, bleibt mir nichts anderes mehr übrig als zu Hause zu hocken und zu warten bis es wieder besser wird. Eigentlich müsste ich ein neues Gelenk haben aber die Ärtzte wollen so lange wie möglich warten, weil bei mir die Möglichkeit besteht das das Gelenk nicht lange hält. Ich bin noch keine 40.
Letzte Woche war es wieder einmal soweit dabei hätte ich so viel zu Tun gehabt, auch wollte ich neue Aufgaben übernehmen. Ich musste alles absagen. In solchen Momenten hadere ich dann auch manchmal mit Gott und frage ihn für was das eigentlich gut sei? Ich fühle mich dann auch manchmal sehr einsam. Und ich bin auch Neidisch auf alle die "normal" gehen können. Kurz gesagt ich war so ziemlich die ganze Woche Übellaunig.
Also wenn das eine Bewährungsprobe sein sollte, hätte ich wohl kläglich versagt.
Ich will danmit sagen: Auch wenn ich auf Gott vertraue und weis das ER mich nicht einfach so aus Spass quält, bin ich trotzdem wie alle anderen Menschen auch, und Jammere halt.

Und inzwischen mag ich es auch nicht mehr wenn man ständig um Heilung betet. Klar bete ich, aber mehr darum das es jetzt wieder eine Weile besser geht und die Schmerzen nicht allzuschlimm werden. Gott hat es zugelassen das ich Arthrose bekommen habe, also hat er sich etwas dabei gedacht. Oder etwa nicht?

Und dieses Gerede von wegen Erbsünde oder zu schwachem Glauben kann ich schon gar nicht mehr hören.

Mit der Sünde kam nuneinmal auch das Leid in die Welt, und manchmal geschieht auch Leid durch die Sünde eines anderen. Gott wollte uns die Freiheit lassen selbst zu entscheiden darum müssen wir auch das Leid akzeptieren. Wenn es kein Leid gäbe und alles nur noch eitelsonnenschein wäre, was hätte dann unser Leben für einen Sinn?



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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Fr 21. Jan 2005, 21:13

Hallo loves.jesus

genau so denke ich auch,
weisst du auch ich habe mühe damit dass immer ander komemn mit solch fromen gerde,
da bei sehe ich das es immer kranke geben wird und solche die ein handycap haben wie ich, meine handycaps habe von klein auf, und noch kein gebet der andern liess gott zum heilen zu, nein ich bin im rollstuhl und gott wird seine zeit haben wenn es so weit ist, am meisten freue ich mich auf den himmel,
wo wir kranken und handycapierten mal alle tanzen werden.

Weisst du von klein auf plagen mih schmerzen jeden tag jede nacht, aber ich denke auch wenn ich leiden muss , dann denke ich so wie du,
ich bin froh entlich mal leute hier zu treffen die so denken wie ich.

Danke das du geschrieben hast, jetzt weiss ich das noch andere so denken wie ich.

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Faith » Mo 24. Jan 2005, 02:32

Original von haeschen
dann sgamir mal warum esso viele behinderte gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich glaube du hats nicht vertsanden warum ich es schrieb ich schrieb es um andern mut zu machen und nicht um das du du sagst heilung durch gebet sorry dann erklähre mir waurm gitb es so viele behinderte???????????????????

Magsein das du gehelit wurdest gitb aber welche wi joni und mich die nicht geheilt wurden um andern ein zeugniss zu sein darin sehe ich mich auch wie joni genauso

eigentlich wollte ich mit dme beitrag andenr nur mut machen!

Scahde das man immer alles umdreht.


Hallo heaschen,

ja es ist traurig, dass soviele Menschen krank und behindert sind und gerade diese Menschen immer das "warum" fragen .... auf deine Frage habe ich was gefunden, was wert ist darüber nachzudenken:

- es ist eine Tragödie, dass Leiden u. Krankheiten selbst die Leiber unzähliger Gotteskinder befallen, während die Landläufigen Prediger u. Lehrer lediglich mit Worten der Sympathie u. des Mitleids dabei stehen. Sie versichern dem betroffenen, das dies Gottes Wille sein müsse u. zu seinem besten diene. Ferner erklären sie, dass Gott den Patienten vielleicht eine Lektion der Demut erteilen will, oder dass er dadurch näher zu Gott gezogen werden soll, der durch die Krankheit Seinen Willen im Leben des Kranken kundtun möchte.
Ich möchte die Frage stellen: Warum ist die Krankheit solch ein beharrlicher u. aufdringlicher Feind, in der heutigen Gemeinde ?. Wie kommt es, dass Leiden u. Krankheit solch einen Tribut unter unsern Gotteskindern fordern können ?
Der einzige Grund, weshalb die Krankheit heute solche Opfer unter unseren Leuten fordert ist, dass die Geminde UNTERLASSEN ( verweigert ) hat, an das zu GLAUBEN, WAS GOTT GESAGT HAT, Sie weiss natürlich, dass Gott sagte: ICH BIN dein Arzt. Aber denoch hat sie es unterlassen zu glauben, dass Gott tatsächlich meinte was ER sagte. Darum hat sie auch Sein: ICH BIN in ICH WAR umgewandelt



dann sagt Evangelist Bosworth folgendes ( sei nicht böse, den das ist sehr hart was er schreibt, aber im Grunde die Wahrheit ist und auch wert darüber nachzudenken und es ist kein Verdammen oder verurteilen drin ):

- Zweifle nicht an Gott. Wenn du unbedingt an etwas zweifeln willst, dann ZWEIFLE an DEINEN ZWEIFELN, den sie sind unzuverlässig; zweifle aber nicht an Gott, noch an seinem Wort


D.L. Moody sagte:

- Gibt es einen Grund, weshalb du nicht GLAUBEN an Gott haben solltest ? Hat Gott je eine Seiner Verheissungen gebrochen ?. Ich fordere einen jeden Zweifler u. UNGLÄUBIGEN herraus seinen Finger auf eine einzige Verheissung zu setzen, die Gott gab u. nicht erfüllte


wie gesagt, nicht gleich ausflippen, wegen diesen Sätzen, den man sollte mal drüber nachdenken, was diese Evangelisten damit meinen und vielleicht seine Sichtweise überdenkt.

Sei fett gesegnet !!!

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Mo 24. Jan 2005, 10:43


Ja klar das gibt zum nahcdenken,
nur die fragen warum sidn so viele behindert hats dmait nicht beantwortet du hast die krnken und leid tragenden genommen aber was ist mit dennen die von mutterleib an behindert sind?

Sind die nicht auhc wert zu leben?

(-""" es ist eine Tragödie, dass Leiden u. Krankheiten selbst die Leiber unzähliger Gotteskinder befallen, während die Landläufigen Prediger u. Lehrer lediglich mit Worten der Sympathie u. des Mitleids dabei stehen. Sie versichern dem betroffenen, das dies Gottes Wille sein müsse u. zu seinem besten diene. Ferner erklären sie, dass Gott den Patienten vielleicht eine Lektion der Demut erteilen will, oder dass er dadurch näher zu Gott gezogen werden soll, der durch die Krankheit Seinen Willen im Leben des Kranken kundtun möchte.
Ich möchte die Frage stellen: Warum ist die Krankheit solch ein beharrlicher u. aufdringlicher Feind, in der heutigen Gemeinde ?. Wie kommt es, dass Leiden u. Krankheit solch einen Tribut unter unsern Gotteskindern fordern können ?
Der einzige Grund, weshalb die Krankheit heute solche Opfer unter unseren Leuten fordert ist, dass die Geminde UNTERLASSEN ( verweigert ) hat, an das zu GLAUBEN, WAS GOTT GESAGT HAT, Sie weiss natürlich, dass Gott sagte: ICH BIN dein Arzt. Aber denoch hat sie es unterlassen zu glauben, dass Gott tatsächlich meinte was ER sagte. Darum hat sie auch Sein: ICH BIN in ICH WAR umgewandelt )


Ich denke nahc wie vor das gott uns zum zeugniss gibt auch wnene er es nicht wolte das wir von mutterleib an so sind , nein aber ich dneke nahc wie vor das gott mich gebrauchen möchte so wie ich bin und nicht anderst au im rolli, !!!!!!¨

Das wurde mir nie eingeflösst das weiss ich von gott her selber,

was ich sagen will es wird zu seh nur auf wunder geshen aber man sieht nichts mehr anderes es darf nur gesunde christen geben, da ssehe ich anderst.

Aber eben es gibt leider immer christen die so denken !

haeschen
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon bigbird » Mo 24. Jan 2005, 11:05

Original von haeschen
aber ich dneke nahc wie vor das gott mich gebrauchen möchte so wie ich bin und nicht anderst au im rolli, !!!!!!¨

Das wurde mir nie eingeflösst das weiss ich von gott her selber,

was ich sagen will es wird zu seh nur auf wunder geshen aber man sieht nichts mehr anderes es darf nur gesunde christen geben, da ssehe ich anderst.
Hallo Häschen

Du hast ganz recht - Gott liebt dich, wie du bist. An deinem Platz darfst du sein - mit IHM zusammen. Darin will ich dich mal privat und offiziell unterstützen!

bleib fröhlich und getrost!

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Mo 24. Jan 2005, 11:36

Hallo häschen

diese Fragen habe ich mir auch schon gestellt. Gerade auch letztes Jahr, als ich um Heilung von meinem Asthma und Heuschnupfen hab beten lassen, der es mir verbietet, meinen gelernten Beruf ausüben zu dürfen.

Wie ich schon in einem anderen Thread erwähnt habe, bin ich im Moment am Lesen des Buches Joni - Der nächste Schritt von Joni Eareckson Tada.
Sie zeigt in diesem Buch einige Dinge auf, die mir ziemlich einleuchten. Vielleicht hilft es dir, wenn ich dir einen Ausschnitt daraus hier hineinposte: (sorry, könnte etwas lang ausfallen)

Satan ist der Urheber der Krankheit, und da Jesus kam, um Satans Werke zu zerstören, wird Jesus auch alle Krankheiten heilen, wenn wir ihn im Glauben bitten. Stimmt das?
Ich denke, diese Überlegung geht von einem falschen Verständnis der biblischen Lehre über die Beziehung zwischen Gott und Satan aus, besonderes im Blick auf Krankheiten (und schließlich jeder Art von Unheil). Zunächst müssen wir grundsätzlich festhalten, dass Satan zwar oft Krankheiten verursacht, jedoch nur das tun kann, was Gott zulässt.
Wir haben manchmal eigenartige Vorstellungen von Gott. Er sieht so aus, als würden wir den Kampf zwischen Gott und Satan .- ohne uns dessen bewusst zu werden – als eine Art Ringkampf sehen. Einmal hat Gott die Oberhand, im nächsten Augenblick Satan. Am Ende wird natürlich Gott den Sieg davontragen (sagen wir uns), denn er ist ein wenig stärker und hat den längeren Atem. Aber er braucht viel Zeit und Kraftaufwand, und manchmal geht es nur mit knapper Not gut.
Wir scheinen fest anzunehmen, die Anschläge Satans könnten die Pläne Gottes über den Haufen werfen, ihn überrumpeln oder vor schier unlösbare Probleme stellen.
Aber wie töricht sind solche Gedanken! IN Wirklichkeit ist Gott unendlich mächtiger als Satan. IN 1. Joh. 4,4 heisst es „... der, welcher in euch ist (Gott), ist grösser als der, welcher in der Welt ist“ (Satan). Schließlich ist es Gott, dem Satan seine Existenz verdankt, Er musste Gott um Erlaubnis bitten, bevor er Hiob antasten konnte, und selbst dann musste er sich an bestimmte Einschränkungen halten. Seine dämonischen Heere fürchteten Jesus und gehorchten seinen Befehlen. Und die Bibel sagt eindeutig, dass unser Herr einst – zu seiner Zeit – den Bösen endgültig besiegen und ausser Gefecht setzen wird.
Nein, Satan schleicht sich nicht heimlich davon und verursacht eine Lungenentzündung oder Krebs, weil Gott gerade mal zur anderen Seite schaut, um dort auf die Gebete seiner Heiligen zu hören. Der Teufel kann nur das tun, was unser allmächtiger, allwissender Gott zulässt. Wir haben die Verheissung Gottes, dass er nichts zulassen wird, was nicht zu unserem Guten diente oder was wir nicht tragen könnten (Röm. 8,28; 1. Kor. 10,13).
Aber wenn wir sagen, Gott würde Satan „gewähren“ lassen, haben wir manchmal eine falsche Vorstellung, denke ich. Es ist nicht so, als ob Satan Gott den Arm verdrehte und Gott zögernd nachgäbe: „Nun ja, meinetwegen kannst du dies oder jenes tun.... aber nur dieses eine Mal und nicht zuviel!“
Wir dürfen uns auch nicht vorstellen, dass Gott, nachdem er die Erlaubnis gegeben hat, mit einem Werkzeugkasten aufgeregt hinter Satan herliefe, um zu reparieren, was er zerstört hat, und sich dabei sagte: „ Wie soll ich es bloss anstellen, um aus dieser Misere etwas Gutes hervorzubringen?“ Noch viel schlimmer ist es, wenn man meint, es widerspräche der Absicht Gottes, wenn ein Christ krank wird, und der Herr sei dann gezwungen, einen göttlichen „Plan für den Notfall“ einzuschalten.
Nein, Satan kann mit seinen dunklen Machenschaften Gottes Werk nicht aufhalten oder verhindern. Im Gegenteil, Gott benützt die Taten Satans dazu, um seine eigenen Pläne auszuführen. Denken sie zum Beispiel an die Kreuzigung Jesu. Satan spielte dabei ganz eindeutig eine wichtige Rolle, indem er die ganze Sache anstiftete. Er schlich sich in das Herz des Verräters Jesu, Judas Ischariot (Joh. 13,2,26-27). Er wirkte in den Herzen der jüdischen Menge, die in den Strassen von Jerusalem lautstark die Kreuzigung Jesu forderte. Satanischer Stolz und satanische Furcht steckten hinter dem lächerlichen Urteilsspruch des Pilatus, mit dem er einen unschuldigen Mann verurteilte, um sein Ansehen beim Volk nicht in Misskredit zu bringen. Und Satan war es, der die grausamen Soldaten dazu treib, dem hilflosen Gefangenen die letzten Stunden seines Lebens durch Spott und Qual noch schwerer zu machen.
Aber wie sahen die ersten Christen diese Ereignisse? Sie beurteilten die Dinge aus der Sicht Gottes und priesen ihn, dass die Menschen, die für den Tod Jesu Christi verantwortlich waren, nur das getan hatten „... was deine (Gottes) Hand und dein Rat zuvor beschlossen hatte, dass es geschehen sollte“ (Ap. 4,28 ). Bei seinem verwegensten Versuch, den Plan Gottes zu vereiteln, schuf Satan sein eigenes Verderben, weil er nur ausführte, was Gott zu Erlösung der Menschheit geplant hatte. Der gemeinste Mord der Weltgeschichte führte zur Erlösung der Welt, weil dadurch Sünde und Satan der Todesstoss versetzt wurde.
Nun nehmen wir einmal an, Gott der Vater hätte die Einstellung gehabt, die viele moderne Christen haben: Alles, was Satan will, muss dem Volk Gottes auf jeden Fall schaden. Wenn er etwas im Schilde führt, muss genau das Gegenteil dem Willen Gottes entsprechen. Was wäre die Folge gewesen? Gott hätte Judas verhindert, Jesus zu verraten; er hätte nicht zugelassen, dass die Römer ihn kreuzigten. Kurz, er hätte die Kreuzigung gestrichen! Und was wäre die Folge davon gewesen? Wir wären alle auf ewig verloren!



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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Mo 24. Jan 2005, 11:53

Hallo bigbird

Vielen dank für das mut machen es tut gut
mal was anderes zu hören!

Es tut gut zuhören das andere uns / mich vertsehn.

Danke !!!!!

haeschen

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Mo 24. Jan 2005, 12:04

Da Steve merkte, dass ich mich in eine ernste Unterhaltung einlassen wollte, rückte er seinen Stuhl näher heran: „Sie mal“, fragte ich, „kennst du irgendeine Stelle in der Bibel, die berichtet, dass Jesus jemand abgewiesen hätte, der ihn um Heilung bat?“
Er dachte einen Augenblick nach und runzelte die Stirn. „Nein, ich kann mich an keine entsinnen“, sagte er kopfschüttelnd. „Dann glaubst du also, was in den Evangelien berichtet wird, dass Jesus die Menschen heilte, die zu ihm gebracht wurden?“
„Ja, gewiss“, antwortete er und langte nach seiner Bibel, die auf dem Tisch lag.
„Und das Wort Gottes sagt, dass Jesus Christus derselbe ist, gestern und heute und in Ewigkeit, nicht wahr?“
„Sicher.“
„Es sagt auch, dass sich Gott nie verändert. Stimmt’s?“
„Genau.“
„Wenn also Jesus alle heilt, die im Glauben zu ihm kamen, und wenn er sich nie verändert, dann wird er doch gewiss auch alle die heilen, die heute im Glauben zu ihm kommen?“
Steve stand auf und begann, langsam um den Tisch herumzugehen. Er holte tief Luft, machte eine kleine Pause, um seine Gedanken zu ordnen und antwortete dann bedächtig: „Joni, deine Logik klingt zwingend. Jesus hat tatsächlich die Menschen geheilt, die ihn damals baten. Und er ändert sich nie. Aber daraus zu schliessen, dass er auch heute noch so handeln muss – das wage ich nicht.“

Als er meinen fragenden Blick sah, fing er an, seine Ansicht zu erläutern: „Ich denke, der Hauptfehler bei dieser Überlegung liegt darin, dass man nicht unterscheidet zwischen dem, wer Gott ist und dem, was er tut . Wer er ist, ändert sich nie, aber was er tut, sehr oft.“
„Daraufhin erklärte er mir, dass sich das Wesen und die Eigenschaften Gottes nicht verändern können. Beispielsweise könnte er nie heiliger werden, als er ist. Auch seine Leibe und Treue könnten weder zu- noch abnehmen. Denn Gott ist in allen seinen Wesenszügen bereits vollkommen, und eine Veränderung in irgendeiner Hinsicht bedeutete für ihn eine Entwicklung zur Unvollkommenheit hin.
Steve machte eine kurze Pause, damit ich das verarbeiten konnte. Er trat an den Kamin, um ein Stück Holz ins Feuer zu legen. „Lass es mich mal so erklären; Stell dir einen Menschen vor, der am Nordpol steht“, sagte er mit den entsprechenden Gesten, die so typisch für ihn sind, „Wenn man dort steht, ist man so weit im Norden, wie es nur geht. Ein Schritt in irgendeine Richtung wäre ein Schritt nach Süden.“
„Du meinst, wenn Gott sich änderte, wäre er nicht mehr Gott?“ fragte ich.
„Genau“, sagte er zustimmend und schlug sich mit der Hand auf den Oberschenkel. „Wenn man ganz oben ist und sich in irgendeine Richtung bewegt, kann man nur abwärts gehen. Und da das Wesen und die Eigenschaften Gottes ganz oben sind, werden sie sich nie ändern – oder wie die Bibel es ausdrückt: „Er ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit“.
Steve fuhr fort: „Aber das heisst nicht, dass wir Gott eingrenzen und ihm vorwerfen könnte, er sei in seiner Handlungsfreiheit eingeschränkt. Es ist falsch, sich Gott als einen meditierenden Mystiker vorzustellen, der stundenlang bewegungslos dasitzt und sich nicht einmal rührt, um eine Fliege von seiner Nase wegzujagen. Die Bibel ist voll von den Taten Gottes, und jede Tat bedeutet eine Veränderung.“
„Aber keine Veränderung in seinem Wesen“, echote ich, „sondern eine Veränderung in dem, was er tut!“ Allmählich ging mir ein Licht auf. Steve nickte und setzte mir dann auseinander, dass Gott einen Plan für die Menschheit hat, und dass siech die Geschichte unaufhaltsam auf einen Höhepunkt zu bewegt. Früher handelte Gott durch sein Volk Israel, heute aber durch seine Gemeinde. Einst demütigte sich Jesus vor denen, die hin verspotteten; doch eines Tages wird er sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Was zu einer bestimmten Zeit in seinen Plan passt, ist zu einem anderen Zeitpunkt fehl am Platz. Der Gott, dessen Wesen sich nie verändert, leitet ein grossartiges Schauspiel, in dem die Szenen und Rollen ständig wechseln und alles auf die letzte Szene zusteuert, wonach denn der Vorhang fällt.
Ich warf einen Blick aus dem Fenster und sah, dass meine Schwestern mit ihren Schlitten zurückkehrten, und fuhr dann nachdenklich fort: „Um auf meine Frage zurückzukommen: Du meinst also, dass Wunderheilungen nicht in die heutige Zeit passen?“
„Joni, das dürfen wir nicht verallgemeinern. In Gottes Augen mag es gut sein, einen Menschen zu heilen und den anderen nicht, oder sogar ein und denselben Menschen einmal zu heilen, ein andermal aber nicht. Ich glaube, dass Gott auch heute noch Menschen durch ein Wunder heilt, wenn sie ihn darum bitten. Aber ich glaube ganz bestimmt, dass die Wunder in den Tagen Jesu Christi und seiner Apostel eine besondere Bedeutung hatten.“ Er schob mich vom Fenster weg an den Tisch.
Dann setzte er sich neben mich, schlug seine Bibel auf und fuhr mit sienen Ausführungen fort. Ich erfuhr, dass die Wunder zur Zeit Jesu deshalb eine besondere Bedeutung hatten, weil sie der Beweis dafür waren, dass er der Messias Israels war, der er zu sein beanspruchte, und dass er die macht hatte, die schrecklichen Folgen der Sünde – wie Krankheit und Tod – aufzuheben.


.... Sie einmal, hier zitiert der Verfasser die Worte, die Jesus in Matthäus 10,8 an seine zwölf Jünger richtete; „Heilet Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibet Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es. „ Sein Finger bewegte sich weiter zum nächsten Abschnitt.
„Hier unten will er mit diesem Vers beweisen, dass wir dasselbe tun sollen. Joni, wenn die Worte, die Jesus hier sagte, direkt für uns gelten würden, müssten wir alle Toten auferwecken!
Noch etwas: Für wie wichtig wir die Wunder für die damaligen Christen im Gegensatz zu uns heutigen auch immer ansehen mögen, eins ist sicher: Wir können nicht das, was Gott gestern tat, als Grund dafür annehmen, dass er heute dasselbe tun muss. Wenn es so wäre, müsste er bewirken, dass sich unsere Kleider und Schuhe nicht abnutzen, denn das tat er für die Israeliten während ihrer Wüstenwanderung!“
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Mo 24. Jan 2005, 12:13

Indem er gegen die Sünde und die Folgen der Sünde ankämpfte, begann Jesus, sein Reich aufzurichten. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „begann“, denn das ist äusserst wichtig im Blick auf das Problem der Heilung. Jesus fing an, aber er schloss die Sache damals nicht ab. In Ap. 1,1 heisst es, der im Lukas-Evangelium über Jesus gegebene Bericht handle „von allem, was Jesus anfing , zu tun, und auch zu lehren“.

...... Es war nicht seine Absicht, damals schon den Bau seines Reiches zu vollenden. Hätte er das getan, hätte der grösste Teil der Welt niemals Gelegenheit gehabt, das Evangelium zu hören. Sein Plan war es, das Reich zu beginnen, das Fundament zu legen. Damit gab er uns eine Ahnung davon, wie es am Ende der Zeit sein würde, wenn das Reich Gottes sich voll entfalten bzw. abgeschlossen sein würde.



Off. 21.4ff: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird nicht mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Mo 24. Jan 2005, 12:19

wauuuuuuuuuuuuuuuuuu,
Joni ´s bücher sidn einfahc genial, ich habe sie gelesen und auch die filme gesehn ,,

Yeduhit,
du sagst es , es wird keinen tränen mehr geben kein leid kein schmerz und darauf freue ich mich sehr!
haeschen
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Mo 24. Jan 2005, 13:02

Hier noch ein paar persönliche Worte von mir.

Ich habe auch manchmal gehadert mit meinen Lasten, die ich tragen muss (darf). Habe für mich beten lassen und so. Ich glaube aber weiterhin, dass mich Gott heilen kann, wenn er will. Im Moment bin ich sogar dabei, zu prüfen, ob ich wieder in meinen alten Beruf zurückkehren soll.

Was mich jedoch immer nervt, sind Leute, die sagen, Gott heilt alle Leute. Es fehlt an deinem Glauben, oder du hast noch verborgene Leichen im Keller usw. :roll: So in etwa wurde ich abgestempelt nach einem Heilungsgottesdienst und es hat mich verletzt, da ich einfach wusste, dass es nicht wahr ist.

Beim Lesen des Buches von Joni ist mir erst recht aufgegangen, dass es eben nicht so ist! Wie oben geschrieben, hat Jesus angefangen, das Reich aufzubauen und ist damit noch nicht fertig. Erst dann wird es keine Krankheiten und Leiden mehr geben.

Ich kenne eine Frau, die ist auch recht krank und das schon seit Jahren. Sie mussten deswegen ihren geliebten Bauernhof aufgeben, weil sie die Arbeiten als Bäuerin nicht mehr machen konnte. Auch sie hat oft mit Gott gehadert und brauchte viel Zeit, um ihr Los anzunehmen, doch heute ist sie, trotz ihren Schmerzen usw. eine fröhliche, aufgestellte Frau. :)

häschen, ich wünsche dir viel Kraft, dein Kreuz zu tragen und verlier nie die zwei oben zitierten Verse aus dem Buch der Offenbarung.

Liebi Grüessli Yehudit
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon bigbird » Mo 24. Jan 2005, 13:19

Original von Yehudit
Was mich jedoch immer nervt, sind Leute, die sagen, Gott heilt alle Leute. Es fehlt an deinem Glauben, oder du hast noch verborgene Leichen im Keller usw. :roll: So in etwa wurde ich abgestempelt nach einem Heilungsgottesdienst und es hat mich verletzt, da ich einfach wusste, dass es nicht wahr ist.

Beim Lesen des Buches von Joni ist mir erst recht aufgegangen, dass es eben nicht so ist! Wie oben geschrieben, hat Jesus angefangen, das Reich aufzubauen und ist damit noch nicht fertig. Erst dann wird es keine Krankheiten und Leiden mehr geben.
Auch nochmals unterstützentu!

Es ist doch so: Im Paradies war noch alles vollkommen in Ordnung und schmerzfrei! Erst nach dem Sündenfall kamen Schmerzen in das menschliche Leben. Und erst in der Ewigkeit wird alles wieder vollkommen sei. Unterdessen leben wir als "gefallene Kreatur" - zusammen mit der Tierwelt und der Natur (inkl. Katastrophen!).

Freuen wir uns also auf "den neuen Himmel und die neue Erde" - unterdessen machen wir das Beste aus dem, was uns anvertraut ist (inkl. Schmerzen und andere Beschwernisse). Wenn Gott will, möge er uns heilen - wenn er anderes vor hat, so gilt, dass nichts uns trennen kann von der Liebe Gottes.

Für das Häschen :umarm: und für Yehudit :umarm:

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Mo 24. Jan 2005, 13:30

Dankeeeeeeeeeeeeee Yeduhit und bigbird,

aufgeben werde nicht nein auch wenn ich schmerzen habe die mir manche nacht rauben!

Danke für euer mut machen ich denke gibt sicher auch andere die das alles lesen und ermutigt werden,
ich hoffe es!

Danke ihr habt mir Jonis bücher wieder nahe gebracht und werde schauen wo ich die wieder her bekommen werde sidn immer ien gutes geschenk um andern weiter zu geben finde ich , und ich selber würde sie auch gerne nochmals lesen.


Danke nochmals es ist einfach schön zu wissen das es noch christen gibt die zu einem stehn.

Herzlichen dank haeschen

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon loves.jesus » Mo 24. Jan 2005, 13:33

So jetzt weis ich welches Buch ich als nächstes lesen werde. Ich habe schon viel von dieser Frau gehört und es scheinen mir in der Tat sehr interessante Bücher zu sein.

Übrigens was mich auch immer wieder tröstet: Gott hat uns nie versprochen das es uns immer gut gehen werde.



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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Mo 24. Jan 2005, 13:41

Original von loves.jesus
Übrigens was mich auch immer wieder tröstet: Gott hat uns nie versprochen das es uns immer gut gehen werde.


Genau dies ist mir soeben beim Gemüserüsten auch durch den Kopf gegangen. Niergens steht, dass Gott gesagt hat, wir werden psychisch und physisch gesund sein auf dieser Erde. Dies steht uns jedoch noch bevor, wenn wir in Gottes Reich sind, das Jesus jetzt, in diesem Moment, für uns bereitet :praisegod: :jump: und das macht mir unglaublich Mut in diversen Situationen: Sei ich von Asthma geplagt oder von depressiven Verstimmungen.

Liebi Grüessli Yehudit
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon haeschen » Mo 24. Jan 2005, 13:47

Ja genau
denn so denke ich ,
und wollte ich von anfang an auch sagen,
ich freue mich auf das was kommt wenn ich mal nicht mehr leiden muss,
ist doch ne tolle vorfreude find eich!

haeschen
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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon loves.jesus » Mo 24. Jan 2005, 13:51

Erstaunlich was einem so beim Gemüse rüsten alles in den Sinn kommt :D

Also seien wir Fröhlich und frohen Mutes und vergesssen unseren Optimismus nicht.


GBY l.j

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Re: Wie geht Ihr mit Leid / Krankheit um?

Beitragvon Yehudit » Mo 24. Jan 2005, 14:03

Original von haeschen

Danke ihr habt mir Jonis bücher wieder nahe gebracht und werde schauen wo ich die wieder her bekommen werde sidn immer ien gutes geschenk um andern weiter zu geben finde ich , und ich selber würde sie auch gerne nochmals lesen.


Guck mal hier :)

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