Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

Beitragvon roemer 12 21 » Do 17. Apr 2014, 18:22

Hallo,
Ich habe mir jetzt die Ostergeschichte von Markus und Johannes durchgelesen (ist ganz schön viel) und habe ein paar Fragen:
  • Warum musste Judas Jesus küssen? Jesus war doch bekannt genug. Die Soldaten hätten ja wissen müssen, wer es ist.
  • Warum sagt Jesus, dass sie sich ein Schwert kaufen sollen? (Lk 22,36)
  • Warum haben soo viele Menschen am Karfreitag vor 2000 Jahren gegen Jesus geschriehen (bei Pontius Pilatus)? Sie waren ja fast alle für ihn (siehe Einzug in Jerusalem)?

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Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

Beitragvon Thelonious » Do 17. Apr 2014, 20:14

Hallo Roemer 12 21!

roemer 12 21 hat geschrieben:Hallo,
Warum musste Judas Jesus küssen? Jesus war doch bekannt genug. Die Soldaten hätten ja wissen müssen, wer es ist.


Ich glaube, dieses offenbart so auch besonders Judas "Charakter". Also Jesus durch diese eigentlich besonders vertraute resp. vertrauende Geste seinen Verfolgern auszuliefern!

roemer 12 21 hat geschrieben:Warum sagt Jesus, dass sie sich ein Schwert kaufen sollen? (Lk 22,36)


Zumindest nach meiner Interpretation ist dieses mehr als Hinweis auf die "geistliche Waffenrüstung" (Eph. 6,10-17) zu verstehen, hier also konkret auf "Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. ".

roemer 12 21 hat geschrieben:Warum haben soo viele Menschen am Karfreitag vor 2000 Jahren gegen Jesus geschriehen (bei Pontius Pilatus)? Sie waren ja fast alle für ihn (siehe Einzug in Jerusalem)?


Weil er ihre Erwartungen nicht erfüllte! Sie erwarteten eine Art "Feldherr" mit der Konsequenz der Befreiung von der Herrschaft des römischen Reichs! Er kam ein Gott, reitend auf einem Eselfüllen! Er errichtete Sein Reich und dieses wärt ewig ! Die Menschen spekulierten nur auf eine Art temporärer Befreiung. Er schenkt - durch Seinen Kreuzestod - ewiges Leben!

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Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

Beitragvon Knecht » Do 17. Apr 2014, 20:15

roemer 12 21 hat geschrieben:Hallo,
Ich habe mir jetzt die Ostergeschichte von Markus und Johannes durchgelesen (ist ganz schön viel) und habe ein paar Fragen:
  • Warum musste Judas Jesus küssen? Jesus war doch bekannt genug. Die Soldaten hätten ja wissen müssen, wer es ist.

Hallo roemer, nicht unbedingt, Jesus kam ja erst ein paar Tage vor dem Paschafest nach Jerusalem.

  • Warum sagt Jesus, dass sie sich ein Schwert kaufen sollen? (Lk 22,36)

  • Sehr schwere Frage. Was sich Jesus sich dabei gedacht hat, ist schwer zu deuten, da er , als man ihm zwei Schwerter geben wollte, nur mehr sagte: Genug davon! Mir fällt momentan nichts ein.

  • Warum haben soo viele Menschen am Karfreitag vor 2000 Jahren gegen Jesus geschriehen (bei Pontius Pilatus)? Sie waren ja fast alle für ihn (siehe Einzug in Jerusalem)?

  • Nein, fast alle nicht. Wenn es so gewesen wäre, hätten die Hohenpriester wenig Chance gehabt, die Menge aufzuwiegeln. Mk 15,11 Die Hohenpriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern.
    Dazu kommt noch, dass Barabbas, der – im Gegensatz zu Jesus - ein gewaltbereiter Aufrührer gegen die römische Besatzungsmacht war, ebenfalls nicht unbeliebt in der Menge war. Zumindest bei einen Teil davon.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon roemer 12 21 » Do 17. Apr 2014, 21:00

    Hallo,
    Danke für die Antworten.
    Mir ist bei der Messe noch eine Frage aufgekommen:

    Warum hat Jesus im Johannesevangelium bei der Fußwaschung zu Petrus gesagt, dass er nicht sein Jünger sein könne, wenn er sich die Füße nicht waschen lassen würde? Ich finde Petrus seine Reaktion völlig im Einklang mit der kurz zuvor von Jesus hervorgehobenen Demut.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon Knecht » Do 17. Apr 2014, 22:21

    roemer 12 21 hat geschrieben:Hallo,
    Danke für die Antworten.
    Mir ist bei der Messe noch eine Frage aufgekommen:

    Warum hat Jesus im Johannesevangelium bei der Fußwaschung zu Petrus gesagt, dass er nicht sein Jünger sein könne, wenn er sich die Füße nicht waschen lassen würde? Ich finde Petrus seine Reaktion völlig im Einklang mit der kurz zuvor von Jesus hervorgehobenen Demut.

    m.f.G.:roemer 12 21

    :) Du stellst aber auch schwere Fragen, roemer. Aber interessant.
    Ich finde auch, dass die Reaktion von Petrus in Ordnung war. Ich würde mir auch nicht gerne die Füsse waschen lassen. Wenn ich aber krank wäre und es irgendwie nicht ginge, wäre das was anderes. Dann wäre ich froh, wenn sich jemand meiner annimmt.

    Ich denke, Jesus wollte uns mit der Fußwaschung beispielhaft zeigen, dass er nicht nur ein Diener und der Messias Gottes ist, sondern auch ein Diener an den Menschen. Er wollte nicht nur Meister und ein königlicher Messias sein, er wollte – im Gegensatz zu vielen Hochgestellten und Hochmütigen - auch demütig dienlich sein. Er war sich also nicht zu gut, so eine niedrige Tätigkeit auszuüben.
    Bedenken sollte man noch, schon damals war Jesus klar, dass alles was er sagt und tut – also auch die Fußwaschung, nicht in Vergessenheit geraten wird. Er wollte also mit guten Beispiel auch für die Nachwelt vorausgehen, auf das auch wir (die Menschheit) einander dienlich sein sollen. Darum war vermutlich für Jesus es wichtig, dass auch Petrus sich die Füße waschen lassen muss, weil sonst seine beispielhafte Fußwaschung einen Kratzer bekommen würde.

    gute Nacht
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon roemer 12 21 » Fr 18. Apr 2014, 07:18

    Hallo,
    Danke für die Antwort. Stimmt. Du hast recht.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon Knecht » Fr 18. Apr 2014, 11:36

    Hallo roemer, zuerst dachte ich Dümmling, oje, was ist den das schon wieder für eine Frage; ich hatte nicht gleich eine Antwort. Aber so schön nach und nach kam mir was in den Sinn. Deine Frage war also eine sehr gute und interessante Frage. Daher ein großer Dank auch an Dich.
    Und bitte, falls Du wieder mal eine Frage hast, frag einfach.

    mfg
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon roemer 12 21 » Fr 18. Apr 2014, 20:49

    Hallo,
    Eine andere Mögliche Antwort für Judas' Kuss könnte in der heutigen Predigt aus unserer Pfarre stecken. Ungefährer Inhalt:
    ...
    Judas taucht praktisch in der Bibel nur an dieser Stelle auf. Machen wir ihn nicht zu viel zum Sündenbock (Ich persöhnlich denke nicht)? War er nicht einfach nur zu entteuscht, dass er sich zu soetwas bewegen lies?
    War Judas' Kuss nicht ein letztes ernst gemeintes Liebeszeichen (um den Verrat rückgängig zu machen war es zu spät). (=Wollte er sich in letzter Sekunde umentscheiden?)
    Trotz Judas seine Tat sprach Jesus Judas in Mt 26,50 mit Freund an. Wenn er Judas immer noch als Freund hat, dann auch uns. Wie groß muss seine Liebe sein?
    ... (habe ich vergessen)

    Ich hoffe, das hat euch zum Nachdenken angeregt.
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon Columba » Fr 18. Apr 2014, 21:01

    Viel wichtiger ist die Frage, und um die gehts doch heute, wenn wir aktuell über die Passionsgeschichte nachdenken: Wie viele Judasküsse habe ich schon gegeben?

    Grüße Columba
    Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon kingschild » Sa 19. Apr 2014, 12:03

    roemer 12 21 hat geschrieben:Fragen:
    • Warum musste Judas Jesus küssen? Jesus war doch bekannt genug. Die Soldaten hätten ja wissen müssen, wer es ist.


    Damals gabe es noch keine Fernsehen und ich glaube nicht, das sich die, welche sich nicht ernsthaft mit Christus auseinander gesetzt hatten, sein Gesicht so genau kannten.

    Durch den Kuss konnte Jesus auch wieder im voraus sagen, das es kein Freundschaft Kuss war, sondern das er zum Verrat diente. Er konnte diesen, zum voraus der Bestimmung zuordnen und damit zeigte er erneut den Jüngern, das alles was geschah, so geschehen musste.

    Warum sagt Jesus, dass sie sich ein Schwert kaufen sollen? (Lk 22,36)


    Das steht im Vers 37:
    37 Denn ich sage euch, auch dieses Schriftwort muß sich an mir erfüllen: « Und er ist unter die Übeltäter gerechnet worden. » Denn was sich auf mich bezieht, das geht in Erfüllung!


    Mit dem Schwert konnte man diese Gruppe den Übeltätern zuordnen. Den Aufwieglern. Wegen der Rebellion, wollte man Ihn ja auch bei Pilatus verklagen, das er auch eine Gefahr für das Römische Reich sei.

    Warum haben soo viele Menschen am Karfreitag vor 2000 Jahren gegen Jesus geschriehen (bei Pontius Pilatus)? Sie waren ja fast alle für ihn (siehe Einzug in Jerusalem)?


    Viele die beim Einzug in Jerusalem dabei waren, waren Religiöse Mitläufer. Jesus war "Hip" an dem Tag als er in Jerusalem einzog und so konnte man schnell in das Lied einstimmen. Als aber der Tag der Wahrheit kam, liessen sie sich eben so schnell mitreissen wieder vom Bösen. Kein Fundament und sie waren sich der Tragweite dessen, was vor sich ging gar nicht richtig bewusst. Mitläufer eben.

    Zudem was schon gesagt wurde, man erwartete einen König der Israel aus der Knechtschaft der Römer befreite und als er verhaftet wurde, dachte man Gott hat sich gegen Ihn gestellt und er ist der Falsche. Sie waren sich der Tragweite der wahren Erlösung gar nicht bewusst, sie dachten irdisch und nicht geistlich, obschon Jesus immer sagte, das sein Reich nicht von dieser Welt sei. Er erfüllte Ihre Erwartungen nicht mehr und so stand man in guten Zeiten für Ihn ein, in schlechten wollten sie mit Ihm nichts mehr zu tun haben.

    Genau so wie es heute ist, ihn guten Zeiten jubeln viele Religiöse Menschen Christus zu, wenn die schlechten kommen, so stehen nur noch die welche auf den Felsen gebaut haben, mit dem Fundament da.

    Oder der Bezug im Weltlichen Leben, heute wird einer in der Presse hochgejubelt, morgen wird er niedergemacht und verachtet und nur die wahren Freunde stehen zu ihm.

    Wenn die Erwartungen nicht bedient werden, so fallen viele. Christus war aber nicht gekommen um die Erwartungen der Menschen zu erfüllen sondern das Reich Gottes den Menschen näher zu bringen.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschicht

    Beitragvon kingschild » Sa 19. Apr 2014, 12:13

    roemer 12 21 hat geschrieben:
    Warum hat Jesus im Johannesevangelium bei der Fußwaschung zu Petrus gesagt, dass er nicht sein Jünger sein könne, wenn er sich die Füße nicht waschen lassen würde? Ich finde Petrus seine Reaktion völlig im Einklang mit der kurz zuvor von Jesus hervorgehobenen Demut.

    m.f.G.:roemer 12 21


    Weil jeder der nicht von Jesus gewaschen ist, nicht rein ist.

    Nur durch Gottes Hand werden wir rein, wer diese Waschung ablehnt der ist nicht rein.

    Es ist dies ein Symbol auf die Taufe hin.

    Mr 1:8 Ich zwar habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geiste taufen.


    Mit dem Heiligen Geist wird nur der getauft, der Busse tut und rein ist. Nur der welcher von Gott angenommen wird und sich annehmen lässt.

    Nur Durch Christus allein sind wir erlöste. Wenn wir Christus seine Waschung ablehnen, sind wir nicht Teil von Ihm.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon kingschild » Sa 19. Apr 2014, 12:35

    roemer 12 21 hat geschrieben:Trotz Judas seine Tat sprach Jesus Judas in Mt 26,50 mit Freund an. Wenn er Judas immer noch als Freund hat, dann auch uns. Wie groß muss seine Liebe sein?
    ... (habe ich vergessen)


    Genau gleich wusste Jesus, das die welche im zujubelten, mithalfen das er gekreuzigt wurde. Das Ihn selbst ein Petrus verleugnen wird. Trotzdem hat er sein Blut für all diese gegeben.

    Gleich hat Gott Israel erwählt obschon er wusste wie oft sie den Bund brechen würden.

    Trotzdem, dass er wusste, das Adam nicht richtig handeln würde, hat er Adam das Leben gegeben und das Problem Adam zur Chefsache erklärt, damit es einem guten Ende zugeführt werden konnte.

    Und ja roemer 12 21 wie oft fallen wir und trotzdem das Jesus dies wusste im voraus, hat er ja gesagt zu uns.

    Die Grösse der Liebe Gottes zu uns Menschen wird darin offenbar, genau gleich wie auch das Böse, dem Leben Feind ist.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon roemer 12 21 » Sa 19. Apr 2014, 18:07

    Hallo,
    Danke für eure vielen Antworten.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Knecht » So 20. Apr 2014, 09:03

    Hallo roemer – der/die Anregende, der/die – so vernute ich – noch ziemlich jung an Jahren ist!

    Jesus, der eine gute Menschenkenntnis hatte, kannte die Seinen. Er kannte sie besser, als sie sich selbst (Beispiel: Er wusste im Vorhinein, dass Petrus ihn verleugnen wird). Bei Judas wusste er, dass er es sein wird, der in verraten wird. Er wusste aber auch, weil er ja die Prophezeiungen Jesajas 53,5.... erfüllen wollte, dass es – wegen des göttlichen Planes - eines Verräters bedarf, damit eben alles so geschieht, wie es prophezeit war. Es war also dem Judas sein trauriges Schiksal, Verräter zu werden. Jesus wusste das, darum nannte er ihn immer noch Feund. Nicht unwahrscheinlich, hatte er ein wenig Mitleid mit ihm.

    Aus welchen tatsächlichen Beweggründen aber Judas Jesus verraten hat, können wir nur vermuten. Die Silberlinge allein waren es wahrscheinlich nicht, sonst hätte er sie genossen - und sich nicht umgebracht. Eine nicht unwahrscheinliche recht plausible Vermutung ist: Judas, der die Prophezeiungen nicht kannte oder nicht verstanden hat, hatte in seinem Denken eine gegenwartsbezogenere Vorstellung vom Reich Gottes. In dem Sinne, wenn er Jesus verratet, Jesus sozusagen gezwungen wird, anzufangen, mit göttlicher Hilfe, auf politischer Ebene das Reich Gottes aufzubauen. Das war aber nicht der Wille Gottes und auch nicht der Wille Jesu. Jesus durfte ja das geknickte Rohr nicht – zerbrechen!
    So gesehen, wollte sich Judas nicht vorher umentscheiden. Ihm vielen erst die Schuppen von den Augen, als er ansehen musste, was er angerichtet hat und er erkennen musste, dass er mit seinem überheblichen Begehren und Vorgehen daneben lag. Da er aber, vielleicht im Glauben dem Reich Gottes dienlich zu sein, also nicht allein wegen der Silberlinge gehandelt hat, und er, was auch immer er gedacht hat (Jesus wusste es sicherlich besser), die Gabe der Einsicht und Reue hatte, möchte ich keinesfalls ausschließen, dass auch er das Heil erlangen darf – er also nicht ewig heulen und mit den Zähnen knirschen muss.

    Wegen der Umentscheidung noch, es wird schon so gewesen sein, dass Judas im hin und her seiner Gedanken, auch gedacht hat, nicht zu verraten. Aber aus freien Willen hat er letztendlich doch verraten, weil es auch – ohne das er das wusste – die Vorsehung so wollte, was aber keine Entschuldigung für ihn ist.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon roemer 12 21 » So 20. Apr 2014, 13:27

    Hallo,
    Ich habe gar keine Frage mehr gestellt. ;) Ich dachte mit diesem Beitrag nur, dass es für manche interresant sein könnte. Deshalb habe ich es hingeschrieben.

    Knecht hat geschrieben:Nicht unwahrscheinlich, hatte er ein wenig Mitleid mit ihm.

    Ich würde eher sagen: Sicher hatte er VIEL Mitleid mit ihm.

    Meine Theorie von Judas ist, dass wenn Jesus irdischer König würde, er einer seiner höchsten Diener sein würde. Der Verrat war wut, da er bemerkte, dass Jesus etwas anderes wollte.

    Übrigens: Du hast recht. Ich bin 15.

    Nochetwas zu diesem Beitrag:

    kingschild hat geschrieben:Viele die beim Einzug in Jerusalem dabei waren, waren Religiöse Mitläufer. Jesus war "Hip" an dem Tag als er in Jerusalem einzog und so konnte man schnell in das Lied einstimmen. Als aber der Tag der Wahrheit kam, liessen sie sich eben so schnell mitreissen wieder vom Bösen. Kein Fundament und sie waren sich der Tragweite dessen, was vor sich ging gar nicht richtig bewusst. Mitläufer eben.

    Zudem was schon gesagt wurde, man erwartete einen König der Israel aus der Knechtschaft der Römer befreite und als er verhaftet wurde, dachte man Gott hat sich gegen Ihn gestellt und er ist der Falsche. Sie waren sich der Tragweite der wahren Erlösung gar nicht bewusst, sie dachten irdisch und nicht geistlich, obschon Jesus immer sagte, das sein Reich nicht von dieser Welt sei. Er erfüllte Ihre Erwartungen nicht mehr und so stand man in guten Zeiten für Ihn ein, in schlechten wollten sie mit Ihm nichts mehr zu tun haben.

    Genau so wie es heute ist, ihn guten Zeiten jubeln viele Religiöse Menschen Christus zu, wenn die schlechten kommen, so stehen nur noch die welche auf den Felsen gebaut haben, mit dem Fundament da.

    Oder der Bezug im Weltlichen Leben, heute wird einer in der Presse hochgejubelt, morgen wird er niedergemacht und verachtet und nur die wahren Freunde stehen zu ihm.

    Wenn die Erwartungen nicht bedient werden, so fallen viele. Christus war aber nicht gekommen um die Erwartungen der Menschen zu erfüllen sondern das Reich Gottes den Menschen näher zu bringen.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Knecht » So 20. Apr 2014, 14:57

    Danke roemer!

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Knecht » So 20. Apr 2014, 15:20

    roemer, nachschicken will ich noch: Respekt, für Dein Interesse an den Schriften. Mit 15 hatte ich überhaupt keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht. Du verstehst, wie ich es meine.

    Eines würde mich noch interessieren, Du bist ein männlich Jugendlicher, stimmts?
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeshu » So 20. Apr 2014, 18:36

    Kingschild hat geschrieben:
    Viele die beim Einzug in Jerusalem dabei waren, waren Religiöse Mitläufer. Jesus war "Hip" an dem Tag als er in Jerusalem einzog und so konnte man schnell in das Lied einstimmen. Als aber der Tag der Wahrheit kam, liessen sie sich eben so schnell mitreissen wieder vom Bösen. Kein Fundament und sie waren sich der Tragweite dessen, was vor sich ging gar nicht richtig bewusst. Mitläufer eben.

    ...... sie dachten irdisch und nicht geistlich, obschon Jesus immer sagte, das sein Reich nicht von dieser Welt sei. Er erfüllte Ihre Erwartungen nicht mehr und so stand man in guten Zeiten für Ihn ein, in schlechten wollten sie mit Ihm nichts mehr zu tun haben.


    Total d'accord, Kingschild...
    Es gibt Schafe, die rennen einfach nur den mehrheitlichen anderen Schafen hinterher, auf dem breitesten und scheinbar sichersten Weg.
    Und es gibt Schafe, die einfach beharrlich nur ihrem eigenen, richtigen Herrn folgen, weil sie ihn erkennen - wo er auch hingeht.
    Und Judas hat das plötzlich begriffen, spät - aber er hat, und nur das zählt.
    Ob er einer der treuesten Diener und Freunde von Jesus in seinem neuen Leben sein wird? Ja, denk schon...

    LG
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon roemer 12 21 » So 20. Apr 2014, 20:47

    Hallo,
    Knecht hat geschrieben:roemer, nachschicken will ich noch: Respekt, für Dein Interesse an den Schriften. Mit 15 hatte ich überhaupt keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht. Du verstehst, wie ich es meine.

    Eines würde mich noch interessieren, Du bist ein männlich Jugendlicher, stimmts?

    Danke und du hast schon wieder recht! Woher weist du das alles?

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon kingschild » Mo 21. Apr 2014, 13:49

    Jeshu hat geschrieben:Und Judas hat das plötzlich begriffen, spät - aber er hat, und nur das zählt.
    Ob er einer der treuesten Diener und Freunde von Jesus in seinem neuen Leben sein wird? Ja, denk schon...


    Jeshu das glaube ich nicht, weil Jesus selber sagt:

    Joh 17:12 Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, auf daß die Schrift erfüllt werde.


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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon kingschild » Mo 21. Apr 2014, 13:54

    roemer 12 21 hat geschrieben:Hallo,
    Knecht hat geschrieben:roemer, nachschicken will ich noch: Respekt, für Dein Interesse an den Schriften. Mit 15 hatte ich überhaupt keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht. Du verstehst, wie ich es meine.

    Eines würde mich noch interessieren, Du bist ein männlich Jugendlicher, stimmts?

    Danke und du hast schon wieder recht! Woher weist du das alles?

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    roemer 12 21 das können alle wissen die das Forum hier lesen.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeshu » Mo 21. Apr 2014, 16:40

    kingschild hat geschrieben:
    Jeshu hat geschrieben:Und Judas hat das plötzlich begriffen, spät - aber er hat, und nur das zählt.
    Ob er einer der treuesten Diener und Freunde von Jesus in seinem neuen Leben sein wird? Ja, denk schon...

    Jeshu das glaube ich nicht, weil Jesus selber sagt:
    Joh 17:12 Als ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast; und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ist verloren, als nur der Sohn des Verderbens, auf daß die Schrift erfüllt werde.

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    Aber der "Sohn des Verderbens" ist nicht Judas!
    Es ist der Sohn des Teufels, es ist der Widerchrist, erst dann, wenn dieser in unserer Welt erscheint und Jesus als unser König ihn mit nur einem "Hauch", dem Lebensatem Seines Vaters und unserem lebendigen Gott, vernichtet, ist doch die Schrift "erfüllt"?

    Thess. 2, 3-4
    ... der Sohn des Verderbens;  der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei...
    und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft; ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.

    Judas hat sich selbst nie benommen als wenn er Gott wäre, außerdem hat Judas sehr wohl seinen entsetzlichen Verrat und seinen wahren Herrn Jesus Christus letztendlich erkannt und mit seinem Selbstmord Buße getan, das würde ein richtiger "Widerchrist" niemals tun!
    Jesus wußte doch, dass die Tat in Wahrheit vom Teufel kam, nicht von Judas selbst.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Knecht » Mo 21. Apr 2014, 17:17

    roemer 12 21 hat geschrieben:Hallo,
    Knecht hat geschrieben:roemer, nachschicken will ich noch: Respekt, für Dein Interesse an den Schriften. Mit 15 hatte ich überhaupt keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht. Du verstehst, wie ich es meine.

    Eines würde mich noch interessieren, Du bist ein männlich Jugendlicher, stimmts?

    Danke und du hast schon wieder recht! Woher weist du das alles?

    m.f.G.:roemer 12 21


    Hallo roemer, ich war mir nicht ganz sicher. Ich hatte beruflich viel mit Menschen zu tun. Mit dem älter werden erwirbt man in der Regel Menschenkenntnis und bekommt ein gewisses Gespür. Wenn Du mal 60 Jahre hinter Dir hast ....................................

    mfG
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon kingschild » Mo 21. Apr 2014, 18:51

    Jeshu hat geschrieben:Aber der "Sohn des Verderbens" ist nicht Judas!



    In dieser Text Passage spricht Jesus von denen welcher er berufen hat, von den Jüngern und da ist nur einer verloren gegangen und die Sprache Jesus ist deutlich.

    Siehe auch Apg. 1.20 Denn es steht geschrieben im Buche der Psalmen: « Seine Behausung soll öde werden, und niemand soll darin wohnen », und: « sein Amt empfange ein anderer. »


    Judas hat sich selbst nie benommen als wenn er Gott wäre, außerdem hat Judas sehr wohl seinen entsetzlichen Verrat und seinen wahren Herrn Jesus Christus letztendlich erkannt und mit seinem Selbstmord Buße getan, das würde ein richtiger "Widerchrist" niemals tun!
    Jesus wußte doch, dass die Tat in Wahrheit vom Teufel kam, nicht von Judas selbst.


    Du mixt 2 Textstellen. In der ersten geht es um einen Jünger Jesus, den Judas.

    In der zweiten geht es um den Antichristen.

    Zudem lehrt die Schrift nirgends das man zur Busse Selbstmord begehen soll. Weder im AT noch im NT.

    Hat Gott die Engel nicht für das Gericht verwahrt?

    Juda 1:6 und Engel, die ihren ersten Zustand nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Ketten unter der Finsternis verwahrt.

    Warum sollte er das nicht mit Judas tun, dürfen obschon dort steht das er verloren gegangen ist.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeshu » Mo 21. Apr 2014, 19:54

    Hm, Kingschild, ich sehe das alles ein wenig anders.
    Jesus sagt grundsätzlich, dass nicht die Apostel Ihn erwählt haben, sondern Er sie.
    So wie Sein Vater auch Moses erwählt hat, ganz bestimmte Dinge zu tun.
    Es steht bei Johannes 13, 16-30 geschrieben:
    "Wahrlich, wahrlich, ich(Jesus) sage euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr und der Apostel nicht größer als der, der ihn gesandt hat.
    Wenn ihr dies wisst - selig seid ihr, wenn ihr's tut.
    Das sage ich nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Aber es muss die Schrift erfüllt werden (Psalm 41,10).............
    »Der mein Brot isst, tritt mich mit Füßen.«
    ...........
    Als Jesus das gesagt hatte, wurde er betrübt im Geist und bezeugte und sprach: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.
    Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ihnen wurde bange, von wem er wohl redete....
    Herr, wer ist's?
    Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.
    Und als der den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn.
    Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald!...
    Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.

    Auch in dem Fall hat eigentlich nicht Jesus, sondern Gott, Sein Vater, Judas zum Verräter erwählt; deshalb wurde Jesus plötzlich im Geist betrübt, weil Sein Vater in dem Moment diesen ausgewählt hatte und Jesus selbst nun dem Willen Seines Vaters gehorchen musste. Gott hatte bestimmt, dass Judas vom Teufel besessen werden sollte und Jesus verraten, damit die Schrift sich erfüllte, und zwar in die Richtung, dass Jesus getötet wird und von den Toten wieder aufersteht.
    Jesus und Gott sind die alleinigen Richter, warum sollten Sie Judas richten, den sie zum Verrat selbst ausgewählt hatten? Judas selbst wollte das doch gar nicht!
    Das ist doch völlig klar, dass Jesus Judas dann auch nicht richtet!?

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon kingschild » Mo 21. Apr 2014, 22:27

    Jeshu hat geschrieben:Hm, Kingschild, ich sehe das alles ein wenig anders.
    Jesus sagt grundsätzlich, dass nicht die Apostel Ihn erwählt haben, sondern Er sie.


    Und wo sage ich das Gegenteil? Wenn ich das gesagt hätte so wäre das falsch und ein verschreiber von mir. Die Jünger wurden Jesus von Gott gegeben und er hat sie berufen.

    Auch in dem Fall hat eigentlich nicht Jesus, sondern Gott, Sein Vater, Judas zum Verräter erwählt; deshalb wurde Jesus plötzlich im Geist betrübt, weil Sein Vater in dem Moment diesen ausgewählt hatte und Jesus selbst nun dem Willen Seines Vaters gehorchen musste. Gott hatte bestimmt, dass Judas vom Teufel besessen werden sollte und Jesus verraten, damit die Schrift sich erfüllte, und zwar in die Richtung, dass Jesus getötet wird und von den Toten wieder aufersteht.


    Was für eine Unsinn erzählst Du den hier wieder. Gott wählte den Judas aus, damit er ein Nachfolger Christi sei. Zudem wurde er erwählt von Gott. Gott wusste aber vorher was er tun würde und darum stand es schon vorher in den Schriften.

    Das der Satan zu Judas etwas ins Herz gab und dieser es annahm, das geschah auch vor dem Bissen, schon viel früher.

    Hier steht dem Judas sein Problem und Joh 13.2 ist die Folge daraus und der Bissen ist nur eine Fortsetzung von dem was vorher passierte :

    Joh 12.6 Das sagte er aber nicht, weil er sich um die Armen kümmerte, sondern weil er ein Dieb war und den Beutel hatte und trug, was eingelegt wurde.

    Joh 13.2 Und während der Mahlzeit, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten,

    Er hat Gott betrogen und hat dem Teufel gedient und das war sicher nicht der Wille Gottes oder der Wille von Jesus Chisti.


    Jesus und Gott sind die alleinigen Richter, warum sollten Sie Judas richten, den sie zum Verrat selbst ausgewählt hatten? Judas selbst wollte das doch gar nicht!
    Das ist doch völlig klar, dass Jesus Judas dann auch nicht richtet!?


    Sein Herz war nicht aufrichtig lesen wir in Joh. 12.6. Das aber Gott das vorher wusste das ist so.

    Mach doch nicht den Täter zum Opfer. Das tönt ja schon fast wie Adam der auch Gott die Schuld gab für seinen ungehorsam.

    Adam hat den Apfel genommen und daran ist nicht Gott schuld. Judas hat das Geld genommen und daran ist nicht Gott schuld.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeffrey mc » Mo 21. Apr 2014, 23:14

    Jeshu hat geschrieben:Jesus und Gott sind die alleinigen Richter, warum sollten Sie Judas richten, den sie zum Verrat selbst ausgewählt hatten? Judas selbst wollte das doch gar nicht!
    Das ist doch völlig klar, dass Jesus Judas dann auch nicht richtet!?


    Moses liebt Gott, aber Judas war gegen Gott:
    Moses wurde von von Gott auserwählt um Gottes Wort weiterzugeben.
    Und Jesus nahm diejenigen die seine Jünger wurden, nach und nach mit auf seinen Weg, während Jesus, also Gott, selber unter den Menschen war und verkündete + dann den Auftrag "Geht hinaus in alle Welt und machet zu Jüngern alle Völker".
    Und du findest nichts in der Heiligen Schrift wonach wir uns anhand von Judas, der gegen Gott war, richten sollen, denn in Gott und sein Wort ist frei von Sünde.
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeshu » Di 22. Apr 2014, 20:42

    Kingschild hat geschrieben:
    Sein (Judas) Herz war nicht aufrichtig lesen wir in Joh. 12.6.
    Das aber Gott das vorher wusste das ist so.

    Natürlich. Das wusste Gott von Mose vorher auch. Niemand ist besser geeignet Sünde zu tun, dessen "Grund"-Gesinnung bereits vom "Teufelvirus infiziert" ist.
    "Mach doch nicht den Täter zum Opfer. Das tönt ja schon fast wie Adam der auch Gott die Schuld gab für seinen ungehorsam".

    Was war denn Mose dann? Opfer des Teufels - Täter Gottes?
    Oder Täter des Teufels oder Opfer von Gott?
    "Adam hat den Apfel genommen und daran ist nicht Gott schuld.
    Judas hat das Geld genommen und daran ist nicht Gott schuld".

    Stimmt, sondern der Teufel.
    Und Moses hat gesagt, rauben und töten ist Recht! Wer war daran wohl Schuld? GOTT? Bestimmt nicht!

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeffrey mc » Di 22. Apr 2014, 22:00

    @Jeshu

    Wir drehen uns im Kreis, während Gott beim Wort genommen keine Sünde aus seinem "Mund" kam (z.B. Der Herr redete mit Moses und sprach; etc). Und du redest von deiner Erkenntnis, die keiner verstünde, weil du z.B. Moses Lüge unterstelltest. Gott hauptsächlich beim Wort genommen oder nicht, bedeutet, dass der eine dir mit Gottes Wort und beim Wort genommen auch weiterhin entgegnet und du von deiner Erkenntnis spricht die du nicht "zitieren" kannst, weil du das sagst, was Gott Moses nicht gesagt hat. Und du sagst, dass Homosexualität keine Sünden sei, oder nicht?

    Wohin soll das führen? Bzw. Gott hauptsächlich beim Wort nehmen tust du so nicht, während du mit einer Erkenntnis kommst die du dann belegst mit z.B. Jesus, den wir übrigens auch beim Wort nehmen (solange es sich nicht um ein Gleichnis handelt). Du zehrst somit von deiner Erkenntnis, die die Christen seit Adam und Eva nicht haben, und gibst zu verstehen, doch aber deine Erkenntnis verstünden wir nicht! Siehst du das Problem?
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeshu » Mi 23. Apr 2014, 01:01

    Jeffrey hat geschrieben:
    Gott hauptsächlich beim Wort nehmen tust du so nicht, während du mit einer Erkenntnis kommst die du dann belegst mit z.B. Jesus, den wir übrigens auch beim Wort nehmen (solange es sich nicht um ein Gleichnis handelt). Du zehrst somit von deiner Erkenntnis, die die Christen seit Adam und Eva nicht haben, und gibst zu verstehen, doch aber deine Erkenntnis verstünden wir nicht! Siehst du das Problem?


    Ja, eindeutig. Du verstehst meine Worte nicht, Jesus Worte nicht. Und ein Gleichnis von Ihm schon gar nicht... :)
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeffrey mc » Mi 23. Apr 2014, 01:38

    Jeshu hat geschrieben:
    Jeffrey hat geschrieben:
    Gott hauptsächlich beim Wort nehmen tust du so nicht, während du mit einer Erkenntnis kommst die du dann belegst mit z.B. Jesus, den wir übrigens auch beim Wort nehmen (solange es sich nicht um ein Gleichnis handelt). Du zehrst somit von deiner Erkenntnis, die die Christen seit Adam und Eva nicht haben, und gibst zu verstehen, doch aber deine Erkenntnis verstünden wir nicht! Siehst du das Problem?


    Ja, eindeutig. Du verstehst meine Worte nicht, Jesus Worte nicht. Und ein Gleichnis von Ihm schon gar nicht... :)


    Ich sehe Gott sei Dank, und Gott ist "Vater unser, Herr Jesus Christus und Heiliger Geist", deine Erkenntnis nicht, die in Gottes Wort dir Sünde (du verkehrst somit Sünde in nicht Sünde) dir zuteil werden lässt und Jesus Wort dahingehen verdrehst.

    Aber warum "provozierst" du, wenn ich mit dir ins Gespräch kommen wollte um über das Problem zu sprechen? Denn:
    Ich habe den Beitrag geschrieben (aus den du eben zitiertest), der alles andere als das hervorbringen sollte, was du geschrieben hast. Denn ich wollt das Gespräch über das Problem, welches ich geschildert habe. Und du würgst mir einen rein. Und dann habe ich geantwortet (1. Satz) und bin froh bis hier her gekommen zu sein. Ich wollt mir dir über das Problem sprechen und gehst den Weg, der sagt "Pech gehabt du Unverständlicher Gläubiger", was nicht das ist, wenn du an die PN denkst, von wegen sachlich diskutieren und so, die wir beide bekommen haben. Und zu deinem "Pech gehabt", smilest du wie Honigkuchenpferd: da steckt im Gesamten das drin, nicht zu diskutieren bzw. über etwas zu reden, sondern "ja und, du unverständlicher Gläubiger", in nur in ganz lieber Form und ohne den Willen zu einem Dialog zu einem wichtigen Beitrag, dessen Inhalt nicht egal ist. Mein Beitrag hatte eine ganz andere Qualität als deine Antwort darauf, denn das Problem bliebt, bzw. wurde nicht zum Thema. Glaub mir, ich wollte die erste Reaktion zu deiner Antwort auf deine Beitrag nicht, sonder ich will das Gespräch. Aber ich habe mit der PN an uns beide und einen neuen Ansatz im Beitrag gemacht, auf den du antwortetest und du deinen Kurs beibehalten hast. Leider
    Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Mi 23. Apr 2014, 02:17, insgesamt 2-mal geändert.
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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon kingschild » Mi 23. Apr 2014, 18:10

    Jeshu hat geschrieben:Was war denn Mose dann? Opfer des Teufels - Täter Gottes?
    Oder Täter des Teufels oder Opfer von Gott?


    Mose hat das Gesetz Gottes angewendet, genau so wie es damals üblich war, das hat er nie ihm eigenen Auftrag getan und nicht einfach mal wahllos etwas getan was ihm gerade in den Sinn kam.

    Der Täter war der Teufel und die Sündigen Menschen. Das Gesetz von Gott.

    Somit war der Sünder Opfer seiner Taten und um zu erlösen ist Christus gekommen. Vor der Erlösung ist nicht nach der Erlösung.

    Mose hat den Willen Gottes getan, Täter ist also weder Mose noch Gott, sondern immer der sündige Mensch und ohne Erlösung und Erlöser war/ist der Tod die Folge der Sünde.

    Und Moses hat gesagt, rauben und töten ist Recht! Wer war daran wohl Schuld? GOTT? Bestimmt nicht!


    Gott ist nicht Schuld wenn der Mensch sündigt und das Gesetz zur Anwendung kommt. Das wäre ja sonst wenn der Weltliche Richter ein Urteil spricht und der Täter dann sagt der Richter ist Schuld.

    im AT war es so das Gottes Gesetz zur Anwendung kam und das war eben, der Sünde Sold ist der Tod. Ich kann es Dir nicht anders erklären entweder Du begreifst, das Mose Gottes Gericht vollziehen musste oder Du begreifst es nicht, das es ein Gesetz gab und wenn das übertreten wurde, so war das milde ausgedrückt, unvorteilhaft für die Sünder.

    Dieses Gesetz gilt noch heute aber heute hat Christus erfüllt und so hat jeder der Christus ablehnt die Gnade Christi um umzukehren, bevor er von der Sünde hinweggerafft wird. Wer Christus annimmt, desssen Fleisch wird auch sterben aber der Geist wird leben und kommt nicht ins Gericht. Wer Christus ablehnt kommt ins Jüngste Gericht und wenn er schuldig ist, dann folgt der zweite Tod.

    Vor Christus ist nicht, nach Christus. Mose hat also nicht einfach grundlos das Gesetz angewendet und er war bevollmächtigt/eingesetzt das Gesetz anzuwenden. Aber nun defintiv genug über Mose, ich kann es Dir nicht erklären, so das Du es packen kannst und es nützt nichts wenn ich mich ständig wiederhole.

    Kommen wir zurück zum Thema Auferstehung, Christus hat uns losgekauft Durch sein Blut und das ist wahre Erlösung.

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    Re: Fragen rund um die Todes- und Auferstehungsgeschichte

    Beitragvon Jeffrey mc » Do 24. Apr 2014, 02:10

    @Jeshu

    Willst du mir deine Erkenntnis erklären, wieso in Gottes Wort Lüge drin sei, wenn sie doch nicht versanden werden könne? Und weil Christen wissen, dass Gott zu Moses sagte und sprach, weil es damals im AT so war und mittlerweile geschrieben steht, wird es anhand deiner Erklärungen aus deiner Erkenntnis, nicht anders, dass Gott zu Moses sagte und sprach, wozu so vieles gehört, was dir nicht nur von mir gesagt worden ist bezüglich Gott hauptsächlich beim Wort zu nehmen, wie dass Gott sagte zu Moses die schweren Strafbestimmungen. Und Sünde bleibt Sünde. Und dass es einen alten Bund gab und einen neuen gibt. Und die 10 Gebote sind um ein gottgerechtes Leben zu führen und der Sünde fern zu bleiben, doch die aber nicht aufheben, dass Strafbestimmungen wegen schwerer Sünden im alten Bund umzusetzen galt.

    Und die Kirche bzw. das Christentum hat immer mit Gott "Vater unser, Herr Jesus Christus und Heiliger Geist" gelebt und wird es bis zum Ende aller Tage und dann bis in alle Ewigkeiten, bis dann erklärt wurde noch und nöcher und auf einmal würde Gott Erkenntnis geben, wie du Jehsu der lehrt, dass Moses gelogen habe und die Christen auf den Holzweg gewesen seien. Und jüngsten Lehren zur Enthebung der Sünden ins Gegenteil hinein, sind im Kontext der Weltgeschichte zurück, sehr, sehr jung!!!! Und Sünden bleiben Sünden!!!!!!!!!! Ob nun der alte oder ob nun seit dem neuen Bund!!!!
    Und Gott hat den Menschen im AT und NT alles gesagt und steht mittlerweile in der Heiligen Schrift geschrieben!!!!
    Und Gott wollt das wir der Sünde fern bleiben und nicht leben!!! Und Gottes Wille geschehe ewiglich!!! "AMEN"
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