Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Wer ist Jesus? Was hat er zu sagen?

Moderator: kingschild

Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon Naqual » Do 12. Mär 2009, 18:55

SunFox hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:Darüber haben sich schon Bibelwissenschaftler ausgelassen. Deren Kommentare zu diesem Thema kann man lesen. Es gibt da unterschiedliche Auffassungen zu ruach.
-Devangan



zu welcher Bibelkenntnis so mancher "Bibelwissenschaftler" kommt, das stört mich nicht! ;)

Ich halte mich an SEIN Wort! :)


Die Theologen (Bibelwissenschaftler) halten sich auch an die Bibel. So gar sehr intensiv, wenn hauptberuflich. Als Unterscheidungskriterium ist Deine Antwort nicht so tausendproz dienlich. Natürlich gibt's auch einige Ausnahmen, aber wo nicht?
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon devangan » Do 12. Mär 2009, 23:32

SunFox hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:
Ich biege mir nichts zurecht. Darüber haben sich schon Bibelwissenschaftler ausgelassen. Deren Kommentare zu diesem Thema kann man lesen. Es gibt da unterschiedliche Auffassungen zu ruach.
-Devangan


Lieber Devangan,

zu welcher Bibelkenntnis so mancher "Bibelwissenschaftler" kommt, das stört mich nicht! ;)

Ich halte mich an SEIN Wort! :)

Liebe Grüße von SunFox


Eben das ist ja das Problem, welches Wort? Deine Auslegung des Wortes.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon devangan » So 15. Mär 2009, 00:47

Noch eine Bibelstelle, die zeigt, daß Gottvater und Christus 2 unterschiedliche Personen sein müssen: Joh.14:28: ....daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich."

Das kann man unmöglich unter einen Hut kriegen, wenn man glaubt, daß sie eine Person sind.

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » So 15. Mär 2009, 00:58

devangan hat geschrieben:Noch eine Bibelstelle, die zeigt, daß Gottvater und Christus 2 unterschiedliche Personen sein müssen: Joh.14:28: ....daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich."

Das kann man unmöglich unter einen Hut kriegen, wenn man glaubt, daß sie eine Person sind.

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Hallo lieber Devangan,

ob nun der Vater und der Sohn zwei unterschiedliche Pesronen sind, oder ob sie auf irgendeine Art doch eine Person sind, die eben die Möglichkeit hat sich gleichzeitig in verschiedenen Daseinsformen zu zeigen, das spielt keine Rolle bezüglich der Präexistenz! ;)

Mensch ist nicht Gott, sondern Geschöpf von Gott, welches in der Ausführung sowohl eine Tat des Vaters ist, wie auch eine Tat des Sohnes!

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon devangan » Di 17. Mär 2009, 01:20

SunFox hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:Noch eine Bibelstelle, die zeigt, daß Gottvater und Christus 2 unterschiedliche Personen sein müssen: Joh.14:28: ....daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich."

Das kann man unmöglich unter einen Hut kriegen, wenn man glaubt, daß sie eine Person sind.

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Hallo lieber Devangan,

ob nun der Vater und der Sohn zwei unterschiedliche Pesronen sind, oder ob sie auf irgendeine Art doch eine Person sind, die eben die Möglichkeit hat sich gleichzeitig in verschiedenen Daseinsformen zu zeigen, das spielt keine Rolle bezüglich der Präexistenz! ;)

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Dass sie zwei getrennte Personen sind, ist biblischer und logischer als die Vorstellung eines Wesens, das ich gleichzeitg in verschiedenen Formen zeigen kann.

Der Mensch ist ein Geschöpf, aber mehr als das, auch buchstäblich ein Kind Gottes.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Di 17. Mär 2009, 02:46

devangan hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:Noch eine Bibelstelle, die zeigt, daß Gottvater und Christus 2 unterschiedliche Personen sein müssen: Joh.14:28: ....daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich."

Das kann man unmöglich unter einen Hut kriegen, wenn man glaubt, daß sie eine Person sind.

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Hallo lieber Devangan,

ob nun der Vater und der Sohn zwei unterschiedliche Pesronen sind, oder ob sie auf irgendeine Art doch eine Person sind, die eben die Möglichkeit hat sich gleichzeitig in verschiedenen Daseinsformen zu zeigen, das spielt keine Rolle bezüglich der Präexistenz! ;)

Mensch ist nicht Gott, sondern Geschöpf von Gott, welches in der Ausführung sowohl eine Tat des Vaters ist, wie auch eine Tat des Sohnes!

Liebe Grüße von SunFox


Dass sie zwei getrennte Personen sind, ist biblischer und logischer als die Vorstellung eines Wesens, das ich gleichzeitg in verschiedenen Formen zeigen kann.


Nicht biblischer lieber Devangan, sondern es besteht die Möglichkeit es auch so zu sehen!

Und menschliche Logik sollten wir hin und wieder bei Seite lassen, besonders dann wenn keiner von uns bisher im Himmel war und Gott als Ganzes in sich erklären kann!

Ich kenne mit Sicherheit die ganzen Gründe, die dagegen und die dafür sprechen! ;)

devangan hat geschrieben:Der Mensch ist ein Geschöpf, aber mehr als das, auch buchstäblich ein Kind Gottes.
-Devangan


Was war Gott vor Urzeiten?

Was waren die Engel vor Urzeiten?

Das Geschöpf Mensch kann Kind Gottes werden, dafür bedarf es aber einer vorherigen Entscheidung: "Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich!"

Sind die Gegner Gottes auch Kinder Gottes?

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Di 17. Mär 2009, 11:06

Ich hatte mir mal wieder das Büchlein "Licht am Ende des Lebens" (empfehlenswert!) von Betty Eadie vorgenommen, in dem sie ihre Erlebnisse im Nahtod schilderte.
Da berichtet sie u.a., dass wir auch die Schöpfung der Welt miterlebt hätten.
Ja, und dann natürlich auch, dass wir als ganz spezifische Menschen schon präexistent sind, bevor wir uns im Embryo verkörpern.
In der nachtodlichen Welt begegnete ihr ein charmantes, energievolles und fröhliches weibliches Wesen.
Die Familie Eady adoptiert Jahre später ein kleines Mädchen. An einem Schlüsselereignis erkennen sie dann, dass dieses Mädchen sich bereits vorher bei ihnen angekündigt hatte, aber wegen einer Hysterektomie nicht in der Familie geboren werden konnte. So musste es sich eine andere suchen und kam durch Adaption zur ursprünglich vorgesehenen. Ja, und dieses kleine Mädchen sei jenes weibliche Person aus dem Nahtoderlebnis gewesen.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon onThePath » Di 17. Mär 2009, 13:09

Hallo, jes_25913

Ich finde, solche Erlebnisse, die neue Fragen aufwerfen und andere Antworten geben als die Bibel, sind eigentlich nur für Denjenigen, der ein solches Erlebnis hat. Und zwar eine Herausforderung für sie, was sie glauben wollen.

Wenn eine Person, die kein Prophet ist, andere Lehren offenbart bekommt, was für ein Kriterium der Wahrheitsprüfung haben wir dann ? Wäre es nicht ein Leichtes gewesen für Jesus, uns Solches mitzuteilen, wenn es die Wahrheit wäre und uns nützlich wäre ?
Denn jedes Mehr an Wahrheit grenzt ja die Möglichkeiten der Unwahrheiten ein.

Es genügt, anstatt konkorierende Wahrheiten im Kopf zu haben, unsere volle Aufmerksamkeit darauf zu richten, wie Jesus zu werden.

Allein schon unsere Fantasien ufern völlig zügellos aus (das ist die Gefahr),
und ich möchte nicht wissen, welches Heer von New-Age Geistern über unsere Fantasie versuchen an uns ran zu kommen, uns mit falschen Ideen zu füttern und uns von der Wahrheit Christi immer mehr und unmerklich zu entfernen. Aus dem etwas glauben Wollen ist etwas geworden, das uns beherrscht. Ähnlich wie bei Sekten,. Und diese falschen Denkstrukturen sind mächtig und schwer wieder zu besiegen, egal ob dabei Dämonen mitwirken oder nicht. Bei demjenigen, der einen New-Age Weg geht ist Beeinflussung durch Geister sehr wahrscheinlich. Denn die Palette der Beeinflussung von Gedanken und Gefühlen geht von Gedanken, deren Ursprung man nicht identifizieren kann und es auch egal ist, weil wir sie abweisen können, bis zu deutlichen Mitteilungen jenseitiger Geister.

Und wer sich in Lehren und Esoterik verrant hat, merkt es oft gar nicht mehr, dass er mit Irrtümern lebt. Mit oder ohne verführerische Geister ist er geistlich blind für die Wahrheit der Bibel geworden und dafür, dass die Bibel genügt um sein Leben mit Gott zu gestalten.


Bis wir vielleicht gar nicht mehr an Jesus Christus glauben sondern an uns und eigene spirituelle Erfahrungen. Aber alles, was uns an Jenseitigem mitgeteilt wird, und alle eigenen Erfahrungen die wir suchen sind eine Gefahr für uns. Vielleicht ist die Bibel deshalb so gradlinig und auch unmitteilsam darin, was so im Jenseits passiert und existent ist.

Jedenfalls verbietet die Bibel jede Esoterik mit der Begründung, dass dies Gebiete des Herrschers dieser Welt sind.
Wenn falsche Ideen sich in uns eingenistet haben, dann haben sich möglicherweise auch die entsprechenden Geister in uns eingenistet und das bedeutet das wir Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen dann Teile unseres Denkens, weil wir ihnen Raum gaben zu wirken, und entfernen uns immer mehr von Christus. Dann sind wir schon beeinflußt durch einen "höheren" Willen, aber den falschen.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Di 17. Mär 2009, 15:43

jes_25913 hat geschrieben:Ich hatte mir mal wieder das Büchlein "Licht am Ende des Lebens" (empfehlenswert!) von Betty Eadie vorgenommen, in dem sie ihre Erlebnisse im Nahtod schilderte.


Ja lieber jes, empfehlenswert als Negativbeispiel, was uns der Herr des Todes alles in Momenten geistiger Umnachtung so vermittelt! ;)

jes_25913 hat geschrieben:Da berichtet sie u.a., dass wir auch die Schöpfung der Welt miterlebt hätten.
Ja, und dann natürlich auch, dass wir als ganz spezifische Menschen schon präexistent sind, bevor wir uns im Embryo verkörpern.

In der nachtodlichen Welt begegnete ihr ein charmantes, energievolles und fröhliches weibliches Wesen.


Und das kommt dann dabei heraus! :baby:

Und in der Bibel müßte es dann heißen: "Und Gott sprach: Laßt uns eine bestehende Seele der Existenz in einen irdischen Körper setzen, dann von dieser verirdischten Existenz eine Rippe nehmen um damit einer weiteren bestehenden Existenz irdisches Leben zu geben!" :o

Und alle anderen präexistenten Seelen schauen zu und warten nur darauf endlich auch Mensch sein zu dürfen! :roll:

Ein ganz neuer Schöpfungsbericht! :shock:

jes_25913 hat geschrieben:Die Familie Eady adoptiert Jahre später ein kleines Mädchen. An einem Schlüsselereignis erkennen sie dann, dass dieses Mädchen sich bereits vorher bei ihnen angekündigt hatte, aber wegen einer Hysterektomie nicht in der Familie geboren werden konnte. So musste es sich eine andere suchen und kam durch Adaption zur ursprünglich vorgesehenen. Ja, und dieses kleine Mädchen sei jenes weibliche Person aus dem Nahtoderlebnis gewesen.


Ja der Herr der Lüge ist wirklich Einfallsreich! :baby:

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon viper187 » Di 17. Mär 2009, 15:48

Sorry jes, aber, ohne dich fertig machen zu wollen, du glaubst den Mist doch nicht ernsthaft selber oder?!
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon viper187 » Di 17. Mär 2009, 15:54

SunFox hat geschrieben:was uns der Herr des Todes alles in Momenten geistiger Umnachtung so vermittelt! ;)


Naja, meines Wissens ist der "Herr des Todes" der Todesengel, auch wenn dieser in der Bibel nicht ausdrücklich erwähnt wird, wird Michael oder Raphael häufig dieser "Posten" zugeschrieben.
Ausserdem wird ein Todesengel ausdrücklich im Koran erwähnt und in der islamischen Tradition ist er als "Azrael" bekannt.

In der Bibel wird ihm das Töten der Erstgeborenen in Ägypten (Die Geschichte um Mose..) zugeschrieben, auch wenn er nirgends direkt erwähnt wird.

Somit wäre der Tod ein Handlanger Gottes.... in deinem Beitrag kommt es mir so vor, als ob er von der "Gegenseite" kommen soll, aber vllt. habe ich das auch einfach missverstanden.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Di 17. Mär 2009, 17:02

Zu meinem Beitrag kamen mal wieder die typischen Vorurteile derer, die nicht wissen.
Nichtwissen aber schützt vor Verführung nicht. Es hält nur klein, uns ängstlich.
Wie man ja an den Beiträgen zu jedem Thema feststellt, gibt es da von Christen, ganz abgesehen von Nichtchristen oft die gegensätzlichsten Behauptungen. Behauptungen, die jeder mit einer oder mehrerer Bibelstellen belegt.
Zumindest einer muss dann jeweils der Verführte sein! Denn schwarz kann nicht weiß sein.
Also gibt es viele Christen, obwohl sie die Bibel sehr ernst nehmen, die in der einen oder anderen Weise einem Irrtum aufsitzen. Das berührt auch sehr zentrale Fragen.

Um hier weiterzukommen habe ich ja vor längerer Zeit meinen Beitrag "Wie man die Wahrheit erkennt uns richtig theologisiert" hier reingestellt und ebenso in jüngerer Zeit die systematische Abhandlung über die Glaubenspraxis.

Nun speziell zu solcher Literatur, wie der von mir erwähnten. Die Erlebnisse, die die Menschen in solchen Zuständen haben, müssen wir so nehmen wie sie sind. Es sind Erlebnisse, also etwas, was des Menschen empfinden bestimmt.
Wenn jemand die Hölle erlebt, dann nützt es demjenigen auch nichts, wenn wir sagen, die gibt es nicht. Derjenige fühlt den Schmerz, und das ist für ihn wichtig.
Für uns Menschen ist nicht eine abstrakte Wahrheit von Interesse, sondern die erlebte Wahrheit.
Nun kann man ja tatsächlich etwas "erleben", was es nicht gibt. Beispiel: Eine vertrauenswürdige Person ruft mich an und teilt mir mit, mein bester Freund hätte eine abscheuliche Tat begangen, die ihm niemand zugetraut hätte. Die Reaktion könnte sein, dass ich erst einmal schockiert bin und mich dieses "Ereignis" den ganzen Tag beschäftigen würde. Dann aber stellt sich heraus, dass die Tat von einem begangen wurde, der meinem Freund zum verwechseln ähnlich sah.
Also zeigt dieses Beispiel, dass ich hätte ein Erlebnis haben können, das nicht auf objektiver Wahrheit begründet war.
Und so können wir bei solchen Nahtoderlebnissen auch wirklich nur begreifen, was objektiv geschieht, wenn wir den Aufbau des Menschen kennen (auch das der Titel eines Themas von mir.)

Die Präexistenz des Menschen, wie hier von Eady geschildert, ist korrekt, für den, der Einsicht hat.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Di 17. Mär 2009, 17:36

viper187 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:was uns der Herr des Todes alles in Momenten geistiger Umnachtung so vermittelt! ;)


Naja, meines Wissens ist der "Herr des Todes" der Todesengel, auch wenn dieser in der Bibel nicht ausdrücklich erwähnt wird, wird Michael oder Raphael häufig dieser "Posten" zugeschrieben.


Hallo lieber viper,

nur zu deiner Info, einen Engel mit Namen Raphael gibt es in der Bibel nicht! ;)

Und Michael ist allgemein der Friedefürst, der den Herrn des Todes durch Eigenopfer besiegt hat und somit dieser nur noch scheinbare Gewalt über den Tod hat!

viper187 hat geschrieben:Ausserdem wird ein Todesengel ausdrücklich im Koran erwähnt und in der islamischen Tradition ist er als "Azrael" bekannt.

In der Bibel wird ihm das Töten der Erstgeborenen in Ägypten (Die Geschichte um Mose..) zugeschrieben, auch wenn er nirgends direkt erwähnt wird.

Somit wäre der Tod ein Handlanger Gottes.... in deinem Beitrag kommt es mir so vor, als ob er von der "Gegenseite" kommen soll, aber vllt. habe ich das auch einfach missverstanden.


Der Tod ist nicht Handlanger, sondern Gegenspieler!

Markus 12,27: "Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Ihr irrt sehr."

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon viper187 » Di 17. Mär 2009, 17:44

SunFox hat geschrieben:Der Tod ist nicht Handlanger, sondern Gegenspieler!


Gott war es doch, der die Lebenserwartung des Menschen festgelegt, bzw. sogar runtergeschraubt hat. Demnach spielt er dem Tod aber sehr gut zu wenn er doch ein Gegenspieler sein soll...
Der Gott der in der Bibel beschrieben wird, ist in meinen Augen sowohl das Leben als auch der Tod. Halt eben das Alpha und das Omega jeden einzelnen von uns ;)
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon Oli4 » Di 17. Mär 2009, 17:46

SunFox hat geschrieben:Und Michael ist allgemein der Friedefürst, der den Herrn des Todes durch Eigenopfer besiegt hat und somit dieser nur noch scheinbare Gewalt über den Tod hat!
:?: :shock:
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon Naqual » Di 17. Mär 2009, 17:46

jes_25913 hat geschrieben:Zu meinem Beitrag kamen mal wieder die typischen Vorurteile derer, die nicht wissen.


Stimmt. Vollinhaltliche Zustimmung.

Nur: kannst Du es ihnen verdenken? Jeder ohne Erfahrungen in diese Richtung MUSS so denken, es ist ein natürlicher Schutzmechanismus, den wir uns in unserer Welt aneignen müssen bei so viel Fantasie die uns im TV, in Büchern, PC etc. entgegenschlägt.

Was leider übersehen wird ist, dass auch "seriös anmutende christliche Erfahrungen" von anderen, z.B. Agnostikern und Atheisten, als fantasievolle Einlassungen religiös-romantisch Veranlagter gesehen wird.
Ja, dass Charismatiker, obwohl eng an die Bibel verhaftet, immer ein klein wenig arg für verrückt gehalten werden.
Oft zitiert wird hier der Heilige Geist! Wenn ich jetzt aber diese Erlebnisse hier im Thread konkret abfragen würde, denke nicht, dass hier viel geschrieben wird. Denn eigentlich weiß man, was dann passiert.....oder? Es ist ja auch vielredend, dass sehr oft das Argument kommt "ohne den Geist Gottes kannst Du es eh nicht verstehen" - aber keiner sagt: In mir wirkt der Geist Gottes. Warum wohl? Weil in einer wohlberechtigten Ahnung die Stereotypen, die kommen bereits schrill in den Ohren klingen!

Das Problem: wir haben INNERHALB der Christen bereits eine Diskussionskultur entwickelt, die das Reden über eine der wesentlichen Dinge im Christentum völlig unmöglich macht. Die Gefahr dabei: "inneres Erleben" mit Gott wird zugunsten "äußerer Rituale" verdrängt. Denn letztere Wirken durch lange kulturelle Gewöhnung "seriös", nicht durch ihren Ablauf.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Di 17. Mär 2009, 18:02

jes_25913 hat geschrieben:Nun speziell zu solcher Literatur, wie der von mir erwähnten. Die Erlebnisse, die die Menschen in solchen Zuständen haben, müssen wir so nehmen wie sie sind. Es sind Erlebnisse, also etwas, was des Menschen empfinden bestimmt.
Wenn jemand die Hölle erlebt, dann nützt es demjenigen auch nichts, wenn wir sagen, die gibt es nicht. Derjenige fühlt den Schmerz, und das ist für ihn wichtig.
Für uns Menschen ist nicht eine abstrakte Wahrheit von Interesse, sondern die erlebte Wahrheit.


Lieber Jes, ich zweifle solche Erlebnisse ja nicht an, bloß ich hinterfrage auch, wer uns solche Erlebnisse zukommen läßt! ;)

Markus 13,22.23: "Denn es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, sodass sie die Auserwählten verführen würden, wenn es möglich wäre. Ihr aber seht euch vor! Ich habe euch alles zuvor gesagt!"

5.Mose 13,2-4: "Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt und das Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er dir gesagt hat, und er spricht: Lass uns andern Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und ihnen dienen, so sollst du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten oder Träumers; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt."

Und eben auch der Verführer weiß eben, das Wunder und Zeichen immer noch am besten wirken, um auch der Unwahrheit eine gewisse Geltung zu verschaffen!

Johannes 4,48: "Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht."

Der Teufel kennt auch die Bibel! ;)

Wenn also der Mensch etwas bestimmtes glauben soll, dann muß dieses durch Zeichen und Wunder bekräftigt werden!

jes_25913 hat geschrieben:Nun kann man ja tatsächlich etwas "erleben", was es nicht gibt. Beispiel: Eine vertrauenswürdige Person ruft mich an und teilt mir mit, mein bester Freund hätte eine abscheuliche Tat begangen, die ihm niemand zugetraut hätte. Die Reaktion könnte sein, dass ich erst einmal schockiert bin und mich dieses "Ereignis" den ganzen Tag beschäftigen würde. Dann aber stellt sich heraus, dass die Tat von einem begangen wurde, der meinem Freund zum verwechseln ähnlich sah.
Also zeigt dieses Beispiel, dass ich hätte ein Erlebnis haben können, das nicht auf objektiver Wahrheit begründet war.


Das wäre dann nur eine Mitteilung gewesen, die sich auf Grund eines Irrtums als Unwahr heraus stellt! ;)

jes_25913 hat geschrieben:Und so können wir bei solchen Nahtoderlebnissen auch wirklich nur begreifen, was objektiv geschieht, wenn wir den Aufbau des Menschen kennen (auch das der Titel eines Themas von mir.)


Wie gesagt, ich bestreite nicht das solche Erlebnisse Hirngespinste sind, sondern ich sage das sie nicht göttlichen Ursprungs sind!

Jesaja 8,19: "Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müsst die Totengeister und Beschwörer befragen, die da flüstern und murmeln, so sprecht: Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Oder soll man für Lebendige die Toten befragen?"

Und Nahtoderlebnisse werden durch die Totengeister inzeniert, damit wo möglich auch die Auserwählten verführt werden!

jes_25913 hat geschrieben:Die Präexistenz des Menschen, wie hier von Eady geschildert, ist korrekt, für den, der Einsicht hat.


Und das sind dann die Endergebnisse im menschlichen Denken, wenn man diesen (Nah-)Todeserlebnissen dann das falsche Gewicht gibt, man glaubt was man sieht, gemäß dem Wort Jesu: "Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht."

Ich kann da nur mit Johannes sprechen:

1.Johannes 4,1: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt."

Liebe Grüße von SunFox
Zuletzt geändert von SunFox am Di 17. Mär 2009, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Di 17. Mär 2009, 18:06

viper187 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Der Tod ist nicht Handlanger, sondern Gegenspieler!


Gott war es doch, der die Lebenserwartung des Menschen festgelegt, bzw. sogar runtergeschraubt hat. Demnach spielt er dem Tod aber sehr gut zu wenn er doch ein Gegenspieler sein soll...
Der Gott der in der Bibel beschrieben wird, ist in meinen Augen sowohl das Leben als auch der Tod. Halt eben das Alpha und das Omega jeden einzelnen von uns ;)


Lieber viper,

Gott ist aber letztendlich nicht für den Tod verantwortlich, sondern der Mensch hat diesen laut Bibel frei erwählt, wenn auch wir nur als Erben!

Wir sind also gezwungener Maßen Erben des Todes und Gott hat für uns die Möglichkeit geschaffen, das wir das Leben erben können!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Di 17. Mär 2009, 19:08

Oli4 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Und Michael ist allgemein der Friedefürst, der den Herrn des Todes durch Eigenopfer besiegt hat und somit dieser nur noch scheinbare Gewalt über den Tod hat!
:?: :shock:


Schon wieder schockiert lieber Oli! :mrgreen:

Daniel 12,1-3: "Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen. Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande. Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich."

Jesaja 9,5: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;"

Jesus sagt, das niemand zum Vater kommt, als nur durch IHN! ;)

Offenbarung 12,7-11: "Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen. Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis hin zum Tod."

1.Mose 16,10: "Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können."

1.Mose 22,15-18: "Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast."

2.Mose 3,1-5: "Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!"

Richter 13,15-23: "Manoach sprach zum Engel des HERRN: Wir möchten dich gern hier behalten und dir ein Ziegenböcklein zurichten. Aber der Engel des HERRN antwortete Manoach: Wenn du mich auch hier hältst, so esse ich doch von deiner Speise nicht. Willst du aber dem HERRN ein Brandopfer bringen, so kannst du es opfern. Manoach aber wusste nicht, dass es der Engel des HERRN war. Und Manoach sprach zum Engel des HERRN: Wie heißt du? Denn wir wollen dich ehren, wenn nun eintrifft, was du gesagt hast. Aber der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum fragst du nach meinem Namen, der doch geheimnisvoll ist? Da nahm Manoach ein Ziegenböcklein und Speisopfer und brachte es auf einem Felsen dem HERRN dar, der geheimnisvolle Dinge tut. Manoach aber und seine Frau sahen zu. Und als die Flamme aufloderte vom Altar gen Himmel, fuhr der Engel des HERRN auf in der Flamme des Altars. Als das Manoach und seine Frau sahen, fielen sie zur Erde auf ihr Angesicht. Und der Engel des HERRN erschien Manoach und seiner Frau nicht mehr. Damals erkannte Manoach, dass es der Engel des HERRN war, und sprach zu seiner Frau: Wir müssen des Todes sterben, weil wir Gott gesehen haben. Aber seine Frau antwortete ihm: Wenn es dem HERRN gefallen hätte, uns zu töten, so hätte er das Brandopfer und Speisopfer nicht angenommen von unsern Händen. Er hätte uns auch das alles weder sehen noch hören lassen, wie jetzt geschehen ist."

Psalm 34,5-10: "Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden. Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen! Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel."

2.Thessalonicher 1,7: "euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht."

In der Bibel tritt halt oft das Problem auf, das da wo steht: "Der Engel des Herrn", eigentlich stehen müßte: "Der Herr der Engel!", welches beim übersetzen nicht beachtet wurde, bzw. man den Zusammenhang nicht erkannt hat und dann entstehen halt so Merkwürdigkeiten, das der Engel des Herrn im nachhinein als Gott bezeichnet wird!

Wenn wir aber korrekt lesen und zwar: "Der Herr der Engel!", dann stimmt es wieder, da der Herr der Engel eben Jesus ist und dieser die Bezeichnung Gott für sich in Anspruch nehmen darf!

Abraham hat der Stimme Jesu gehorcht und Jesus hat ihm zugesagt, das er Abrahams Volk mehren will wie das Sand am Meer, Moses hat am Dornenbusch mit Jesus gesprochen, Manoach und seine Frau haben Jesus von Angesicht zu Angesicht gesehen und mußten für dieses 'Gott sehen' nicht sterben und der Engel des HERRN, eben Jesus lagert sich um die, die ihn fürchten: "Wo aber zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da will ich mitten unter ihnen sein!"

Oder sollen wir einem Engel fürchten und ihm Ehre geben? :baby:

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Umgang mit ausserbiblischen Mitteilungen

Beitragvon jes_25913 » Mi 18. Mär 2009, 10:45

Umgang mit ausserbiblischen Mitteilungen

Um zu einem rechtem Urteil in Bezug auf ausserbiblische Mitteilungen (wie zum Beispiel Nahtodberichte, neue Offenbarungen usw. ) zu kommen, ist es hilreich zu fragen, stehen die Inhalte einzig dar oder sind die gleichen Inhalte auch aus anderen Quellen (von Erlebnissen anderer Personen) bekannt? - Wenn ja, ist eine gemeinsame Ursache dafür zu vermuten. Es besteht dann die Möglichkeit, dass der betreffenden Mitteilung eine Wahrscheinlichkeit bekommt, wahr zu sein.
Man kann nun fragen, unter welchen Umständen tritt das Phänomen auf, um näher an die Wahrheit zu kommen?

Man sollte auch fragen, ergänzen die Mitteilungen bereits vorhandenes Wissen oder bestätigen sie es (aus einer anderen Richtung)? Füllen die neuen Mitteilungen vorhandene Lücken aus (zum Beispiel, beantworten sie die Frage, was mit dem Menschen zwischen Tod und Auferstehung geschieht) ?

Weiter kann man fragen, bestätigt die Mitteilung eine bereits auf anderem Wege gefundene Wahrheit?

Wenn man so vorgeht, hat man einen Schritt getan, Richtiges vom Falschen zu unterscheiden, im Glauben zu wachsen und großen Gewinn aus neuen Mitteilungen zu ziehen.

Wahrheit ist ein System von Wahrheiten, d.h. alle Wahrheiten stützen und bestätigen sich gegenseitig.
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Re: Umgang mit ausserbiblischen Mitteilungen

Beitragvon SunFox » Mi 18. Mär 2009, 12:46

jes_25913 hat geschrieben:Wahrheit ist ein System von Wahrheiten, d.h. alle Wahrheiten stützen und bestätigen sich gegenseitig.


Lieber jes,

Unwahrheit ist ein System von Unwahrheiten, d.h. alle Unwahrheiten stützen und bestätigen sich gegenseitig. ;)

Epheser 6,11.12: "Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel."

Auch der Teufel nutzt die Möglichkeit der Vielfalt um etwas als Wahr erscheinen zu lassen!

Je häufiger etwas mehrheitlich bezeugt wird, desto glaubwürdiger ist es; bloß das dieses auf die Möglichkeiten der Geisterwelt nicht unbedingt zutreffen muß, das liegt auf der Hand!

Nach dem Prinzip: "Gib dem Menschen was er glauben soll und er gehört dir!" geht der HERR der Finsternis vor und wenn man nicht fest im Wort Gottes steht, dann geht diese Rechnung auch auf!

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Zuletzt geändert von SunFox am Mi 18. Mär 2009, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jopa2303 » Mi 18. Mär 2009, 12:47

Fragen wir doch einfach, welches Ziel mit den "Erlebnissen" verfolgt wird. Dann wird manches schon wesentlich klarer.

Was soll also mit den sog. "Nahtodberichten" bezweckt werden?
Was soll mit den "neuen Offenbarungen" erreicht werden?

Wahrheit ist nach deinen Aussagen ein System von Wahrheiten. Das ist deine Ansicht. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit. Und nun?
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon Oli4 » Mi 18. Mär 2009, 12:56

SunFox hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Und Michael ist allgemein der Friedefürst, der den Herrn des Todes durch Eigenopfer besiegt hat und somit dieser nur noch scheinbare Gewalt über den Tod hat!
:?: :shock:


Schon wieder schockiert lieber Oli! :mrgreen:


Du magst grinsen. Mir bleibt da das Lachen im Halse stecken, ab der Menge der aus adventistischer Quelle sprudelnden Sonderlehren. Woher diese Quelle gespiesen wird ? Von einem geschaffenen Engel ? :?: Ich weiss es nicht.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Mi 18. Mär 2009, 13:01

Oli4 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Schon wieder schockiert lieber Oli! :mrgreen:


Du magst grinsen. Mir bleibt da das Lachen im Halse stecken, ab der Menge der aus adventistischer Quelle sprudelnden Sonderlehren. Woher diese Quelle gespiesen wird ? Von einem geschaffenen Engel ? :?: Ich weiss es nicht.


Ich weiß zwar nicht, was du schon wieder gelesen hast lieber Oli, aber mit Sicherheit wirst du mich auch noch biblisch aufklären! ;)

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Mi 18. Mär 2009, 13:25

Es gibt nur ein himmlisches Wesen, das Engelsfürst oder "der große Fürst" genannt wird in dem Buch Daniel! Das muss dieselbe Person sein, die "Fürst des Heeres" genannt wird in Daniel 8.11, wo es vom kleinen Horn heißt: "Ja, es wuchs bis zum Fürsten des Heeres und nahm ihm das tägliche Opfer weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums." In Vers 25 von Daniel 8 wird dieselbe Person "Fürst aller Fürsten" genannt! In Daniel 9,25 wiederum wird von Jesus gesprochen als dem "Gesalbten, dem Fürsten."! Es ist klar, dass in dem Buch Daniel die Bezeichnungen: "Fürst", "der große Fürst", "der Fürst des Heeres" und "euer Engelsfürst Michael", sich alle auf dieselbe Person beziehen: auf Jesus Christus!

Die Erkenntnis dessen, dass Jesus der Erzengel Michael ist, stellt die Engel keineswegs mit Christus gleich! Das Wort "Erzengel" weist auf den Führer (das Haupt) der Engel hin und nicht auf einen Engel, dessen Stellung über die der anderen erhöht wurde! ;)

Die göttliche Position Jesu wird deutlich in den Titeln: "Der Fürst der Fürsten," "Fürst des Heeres," und "der große Engelsfürst."!

Offenbarung 19,11-16: "Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. (Johannes 1,1) Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren."

Offenbarung 17,14: "Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen."

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Mi 18. Mär 2009, 13:50

jopa2303 hat geschrieben:Fragen wir doch einfach, welches Ziel mit den "Erlebnissen" verfolgt wird. Dann wird manches schon wesentlich klarer.

Was soll also mit den sog. "Nahtodberichten" bezweckt werden?
Was soll mit den "neuen Offenbarungen" erreicht werden?

Wahrheit ist nach deinen Aussagen ein System von Wahrheiten. Das ist deine Ansicht. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit. Und nun?


Mit den Nahtoderlebnissen wird überhaupt kein Zweck verfolgt. Sie treten einfach auf, und zwar deshalb weil heute unsere Mediziner in der Lage sind einen Menschen wieder auf die Erde zurückzuholen, wenn es mit ihm noch nicht ganz so schlimm steht!
Nahtoderlebnisse haben schon viele Menschen nachdenklich gemacht. Gerade auch solche Menschen, die bisher mit dem Glauben nichts am Hut hatten. Für die Gläubigen können sie aber auch Glaubensstärkung sein, denn hier haben sie einen Fakt dafür, dass die Seele den Tod überlebt, was bisher nur aufgrund religiöser Autorität akzeptiert wurde.
Ebenso können neue Offenbarungen glaubensstärkend sein. Jede Offenbarung war einmal neu. Auch die biblischen!
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon Naqual » Mi 18. Mär 2009, 13:57

jopa2303 hat geschrieben:1. Was soll also mit den sog. "Nahtodberichten" bezweckt werden?
Was soll mit den "neuen Offenbarungen" erreicht werden?

2. Wahrheit ist nach deinen Aussagen ein System von Wahrheiten. Das ist deine Ansicht. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit. Und nun?


1. Sie sollen beide die Erkenntnis weiter fördern und eine Hilfestellung für das Glaubensleben sein. Und nun?
Jedenfalls gilt dies dann, wenn diese Erfahrungen richtig angewandt werden. Aber falsch angewandt wäre selbst die Bibel schädlich, ohne dass man deswegen die Bibel als Seelengefährdung darstellen könnte.

2. Der Widerspruch existiert nur bei Dir. Auch Jesus kann nur Wahrheiten zu Wahrheiten formen und nicht Unwahrheiten zu Wahrheiten machen.

Er selbst kann nicht in persona die Wahrheit sein, sondern diese vollumfänglich vertreten.
Der gleiche Autor (Johannesevangelium) sagt nicht nur die Jesus-Aussage, "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...."
sondern er bringt auch einige Kapitel später die Episode, wo Jesus auch sagt "Ich bin...", dann die anderen fragen, "Wer bist Du?" und Jesus antwortet: zuallererst was ich Euch sage. Also die Botschaft Jesu ist wahr.
Es ist ein Stilmittel der hebräischen Sprache: wenn ein Mensch sehr gerecht lebte, sagte man zu ihm "du bist die Gerechtigkeit". Damit ist aber selbstredend nicht gemeint, dass dieser Mensch identisch ist mit "Gerechtigkeit" (Geht auch schlecht, "Gerechtigkeit" ist ein Abstraktum, eine Eigenschaft, die etwas oder jemandem anhaftet)
Besonders der Autor des Johannesevangeliums benutzte dieses Stilmittel aber erklärt es sogar in seiner eigenen Schrift (s.o.).
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon Oli4 » Mi 18. Mär 2009, 14:27

jes_25913 hat geschrieben:Mit den Nahtoderlebnissen wird überhaupt kein Zweck verfolgt. Sie treten einfach auf, und zwar deshalb weil heute unsere Mediziner in der Lage sind einen Menschen wieder auf die Erde zurückzuholen, wenn es mit ihm noch nicht ganz so schlimm steht!

Weil dieser eben noch nicht ganz tot war... :baby:
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon onThePath » Mi 18. Mär 2009, 15:29

Die Präexistenz des Menschen, wie hier von Eady geschildert, ist korrekt, für den, der Einsicht hat


Das ist es ja gerade wovor ich warne. Alles als Tatsache zu nehmen, was irgendjemand erlebt hat. Ich kenne nun wirklich etliche Nahtoderlebnisse und etwa die ausgedehnten Erlebnisse von Sundar Singh. Das zwingt mir aber dennoch nicht auf, dass ich alles für wahr halten muß.

Außerdem: Fühlt man sich durchblickender und weiser, wenn man an die Präexistenz glaubt? Kommt man mit dieser Ansicht einen Millimeter weiter in der Beziehung zu Christus und dem Vater ?

Oder sind es nur lustvoll erhabene Gefühle, die genauso Täuschung sein können ?

Mit den Nahtoderlebnissen wird überhaupt kein Zweck verfolgt


Das nicht. Aber dennoch ist jeder Mensch in einer völlig anderen Situation der Gottferne oder -Nähe und des Erlebens und Erkennens.
Abgesehen davon sind auch Fantasien möglich und Beeinflussungen. Jedenfalls auch Täuschungen und auch Inerpretatinsfehler.

Ich verweise wieder auf McCormack, dieses Erlebnis kommt mir wenigstens auch echt vor. Es eröffnet mir tieferes Verständnis, ohne die Bibel umschreiben zu müssen.

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jes_25913 » Mi 18. Mär 2009, 16:02

onThePath hat geschrieben:
Die Präexistenz des Menschen, wie hier von Eady geschildert, ist korrekt, für den, der Einsicht hat


Das ist es ja gerade wovor ich warne. Alles als Tatsache zu nehmen, was irgendjemand erlebt hat.
Nein, lieber oTP, so naiv bin ich nicht. Aber auch schon Ablehnung von vornherein ist nicht gut.
Außerdem: Fühlt man sich durchblickender und weiser, wenn man an die Präexistenz glaubt? Kommt man mit dieser Ansicht einen Millimeter weiter in der Beziehung zu Christus und dem Vater ?
Was wissen wir, wozu ein Wissen gut sein kann, das wir jetzt noch nicht schätzen können? - Schließlich ergänzt sich alles.
Je mehr wir die Weisheit Gottes begreifen, um so besser. um so mehr staunen wir, umso mehr anbeten wir!
Jemand der stumpf ist, wird auch Gott nicht besonders lieben können.


Mit den Nahtoderlebnissen wird überhaupt kein Zweck verfolgt


Das nicht. Aber dennoch ist jeder Mensch in einer völlig anderen Situation der Gottferne oder -Nähe und des Erlebens und Erkennens.
Abgesehen davon sind auch Fantasien möglich und Beeinflussungen. Jedenfalls auch Täuschungen und auch Inerpretatinsfehler.

Ich verweise wieder auf McCormack, dieses Erlebnis kommt mir wenigstens auch echt vor. Es eröffnet mir tieferes Verständnis, ohne die Bibel umschreiben zu müssen.

lg,oTp


Nein, ich wehre mich dagegen, wenn jemand die Bibel umschreiben will.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jopa2303 » Mi 18. Mär 2009, 22:14

Nun, Naqual, ich denke mal, daß das deine persönliche Auffassung ist.

"Er selbst kann nicht in persona die Wahrheit sein, sondern diese vollumfänglich vertreten."

Du hast sicher auch den Nachweis für deine Aussage?
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon mikeg » Do 19. Mär 2009, 00:36

jopa2303 hat geschrieben:"Er selbst kann nicht in persona die Wahrheit sein, sondern diese vollumfänglich vertreten."

Jesus sagt: "Ich bin die Wahrheit."

Das ist für mich eine sehr enge, unvollständige Auslegung des Begriffs "Wahrheit".

Es ist für mich ein Zirkelbezug, weil kein äusserer, unabhängiger Bezugspunkt vorhanden ist. Die Aussage ist deshalb weder widerlegbar, noch beweisbar.

Sie muss entweder als Offenbarung hingenommen werden... oder eben nicht.

Sie basiert auf reiner Logik, wie ein Naturgesetz. Wenn du so willst, hat Gott selbst diese Gesetze geschaffen, also gelten sie auch für IHN (und seinen Sohn).
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon devangan » Do 19. Mär 2009, 00:42

SunFox hat geschrieben:Es gibt nur ein himmlisches Wesen, das Engelsfürst oder "der große Fürst" genannt wird in dem Buch Daniel! Das muss dieselbe Person sein, die "Fürst des Heeres" genannt wird in Daniel 8.11, wo es vom kleinen Horn heißt: "Ja, es wuchs bis zum Fürsten des Heeres und nahm ihm das tägliche Opfer weg und verwüstete die Wohnung seines Heiligtums." In Vers 25 von Daniel 8 wird dieselbe Person "Fürst aller Fürsten" genannt! In Daniel 9,25 wiederum wird von Jesus gesprochen als dem "Gesalbten, dem Fürsten."! Es ist klar, dass in dem Buch Daniel die Bezeichnungen: "Fürst", "der große Fürst", "der Fürst des Heeres" und "euer Engelsfürst Michael", sich alle auf dieselbe Person beziehen: auf Jesus Christus!

Die Erkenntnis dessen, dass Jesus der Erzengel Michael ist, stellt die Engel keineswegs mit Christus gleich! Das Wort "Erzengel" weist auf den Führer (das Haupt) der Engel hin und nicht auf einen Engel, dessen Stellung über die der anderen erhöht wurde! ;)

Die göttliche Position Jesu wird deutlich in den Titeln: "Der Fürst der Fürsten," "Fürst des Heeres," und "der große Engelsfürst."!

Offenbarung 19,11-16: "Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. (Johannes 1,1) Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren."

Offenbarung 17,14: "Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen."

Liebe Grüße von SunFox



So Ihr es fassen könnt: Der Erzengel Michael ist der, der Adam war. Deshalb wohl auch der oberste oder erste der Enge, weil Adam der erste Mensch war.
Engel sind keine Sonderwesen, sondern die gleiche Gattung wie der Mensch.
-Devangan
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Do 19. Mär 2009, 01:19

devangan hat geschrieben:So Ihr es fassen könnt: ....


Nun lieber Devangan, mal sehen was an folgendem fassbar ist! :)

devangan hat geschrieben:.... Der Erzengel Michael ist der, der Adam war.


Welcher Adam?

devangan hat geschrieben:Deshalb wohl auch der oberste oder erste der Engel, weil Adam der erste Mensch war.


Achso, der erste Mensch Adam!

Falsch spekuliert, darfst es aber noch einmal versuchen! ;)

Aber überlege doch auch mal deine nichtssagende Argumentation, weil der erste Mensch Adam genannt wurde, wird der Erzengel Michael genannt! :roll:

Ist genauso, als wenn ich wie folgt argumentieren würde: "Weil das erste Auto Ford genannt wurde, wurde die erste Eisenbahn Adler genannt!

Haben ja beide einen Verbrennungsmotor gehabt! :baby:

Und wie schlüssig findest du das?

devangan hat geschrieben:Engel sind keine Sonderwesen, sondern die gleiche Gattung wie der Mensch.


Ui, das ist mir aber neu, das Engel von ihrer Art und Gattung dem Menschen Wesensgleich sind!

Mit Sicherheit hast du auch da eine Bibelstelle parat, die dieses andeuten könnte!

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon devangan » Sa 21. Mär 2009, 01:16

SunFox hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:So Ihr es fassen könnt: ....


Nun lieber Devangan, mal sehen was an folgendem fassbar ist! :)

devangan hat geschrieben:.... Der Erzengel Michael ist der, der Adam war.


Welcher Adam?

devangan hat geschrieben:Deshalb wohl auch der oberste oder erste der Engel, weil Adam der erste Mensch war.


Achso, der erste Mensch Adam!

Falsch spekuliert, darfst es aber noch einmal versuchen! ;)

Aber überlege doch auch mal deine nichtssagende Argumentation, weil der erste Mensch Adam genannt wurde, wird der Erzengel Michael genannt! :roll:

Ist genauso, als wenn ich wie folgt argumentieren würde: "Weil das erste Auto Ford genannt wurde, wurde die erste Eisenbahn Adler genannt!

Haben ja beide einen Verbrennungsmotor gehabt! :baby:

Und wie schlüssig findest du das?

devangan hat geschrieben:Engel sind keine Sonderwesen, sondern die gleiche Gattung wie der Mensch.


Ui, das ist mir aber neu, das Engel von ihrer Art und Gattung dem Menschen Wesensgleich sind!

Mit Sicherheit hast du auch da eine Bibelstelle parat, die dieses andeuten könnte!

Liebe Grüße von SunFox


Kurze Antwort: Menschen konnten und können Engel sehen und beschreiben sie als
"Menschen", nicht als fremdartige Wesen. Die Bibel ist voll davon. Siehe auch meine Erklärungen an anderer Stelle übe Engel. Der Erzengel Michael ist niemand anderes
als der Mensch Adam. Ein Hinweise könnte beim Propheten Daniel stehen. der Uralte.
Müßte da aber noch recherchieren, vielleicht in fairlds.org.

Aus Zeitgründen muß ich mich jetzt erst mal aus diesem Forum verabschieden.
Ich muß mich mehr meinen Hauptaufgabe widmen, nämlich dem Übersetzen und Redigieren von Artikeln in fairwiki, mormonwiki , fairmormon.org usw.
Diese Seiten sind einer objektiven Betrachtung des Themas dienlicher als dieses Forum.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » Sa 21. Mär 2009, 03:00

devangan hat geschrieben:Kurze Antwort: Menschen konnten und können Engel sehen und beschreiben sie als
"Menschen", nicht als fremdartige Wesen. Die Bibel ist voll davon. Siehe auch meine Erklärungen an anderer Stelle übe Engel. Der Erzengel Michael ist niemand anderes
als der Mensch Adam. Ein Hinweise könnte beim Propheten Daniel stehen. der Uralte.
Müßte da aber noch recherchieren, vielleicht in fairlds.org.


Ja lieber Devangan,

recherchiere mal bei fairds.org, nimm aber bloss nicht die Bibel in die Hand und versuch sie zu lesen! :baby:

devangan hat geschrieben:Aus Zeitgründen muß ich mich jetzt erst mal aus diesem Forum verabschieden.
Ich muß mich mehr meinen Hauptaufgabe widmen, nämlich dem Übersetzen und Redigieren von Artikeln in fairwiki, mormonwiki , fairmormon.org usw.
Diese Seiten sind einer objektiven Betrachtung des Themas dienlicher als dieses Forum.
-Devangan


Dieses hast du jetzt unter deinen letzten 3 Beiträgen gesetzt, mal sehen wann du mit neuen Erkenntnissen kommst, die auch mal eine biblische Grundlage haben!

Wer meint, das er nur in seinem eigenen Gefängnis objektiv sein kann, der wird nie den Wunsch verspüren, dieses Gefängnis verlassen zu wollen! Er wird sich der Verstocktheit seines Herzens dahingeben!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon devangan » So 22. Mär 2009, 01:36

SunFox hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:Kurze Antwort: Menschen konnten und können Engel sehen und beschreiben sie als
"Menschen", nicht als fremdartige Wesen. Die Bibel ist voll davon. Siehe auch meine Erklärungen an anderer Stelle übe Engel. Der Erzengel Michael ist niemand anderes
als der Mensch Adam. Ein Hinweise könnte beim Propheten Daniel stehen. der Uralte.
Müßte da aber noch recherchieren, vielleicht in fairlds.org.


Ja lieber Devangan,

recherchiere mal bei fairds.org, nimm aber bloss nicht die Bibel in die Hand und versuch sie zu lesen! :baby:

devangan hat geschrieben:Aus Zeitgründen muß ich mich jetzt erst mal aus diesem Forum verabschieden.
Ich muß mich mehr meinen Hauptaufgabe widmen, nämlich dem Übersetzen und Redigieren von Artikeln in fairwiki, mormonwiki , fairmormon.org usw.
Diese Seiten sind einer objektiven Betrachtung des Themas dienlicher als dieses Forum.
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Dieses hast du jetzt unter deinen letzten 3 Beiträgen gesetzt, mal sehen wann du mit neuen Erkenntnissen kommst, die auch mal eine biblische Grundlage haben!

Wer meint, das er nur in seinem eigenen Gefängnis objektiv sein kann, der wird nie den Wunsch verspüren, dieses Gefängnis verlassen zu wollen! Er wird sich der Verstocktheit seines Herzens dahingeben!

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Ich liebe die Bibel und lese sie gerne, aber ihr geht von der falschen Prämisse aus, das die Bibel alle Worte Gottes enthält und daß Gott nicht mehr offenbart haben kann. Wenn die Bibel allein ausreichend wäre, um alles richtig zu verstehen, wieso gibt es dann über 1000 christliche Kirchen und Gemeinschaften, die zum Teil gegensätzliches behaupten. Wir brauchen also dringen mehr Offenbarung, um die widersprüchlichen Auslegungen aufzuklären und die Wahrheit an den Tag zu bringen.
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon SunFox » So 22. Mär 2009, 04:24

devangan hat geschrieben:Ich liebe die Bibel und lese sie gerne, aber ihr geht von der falschen Prämisse aus, das die Bibel alle Worte Gottes enthält und daß Gott nicht mehr offenbart haben kann.


Lieber Devangan,

warum bleibst du dann nicht bei der Bibel?

devangan hat geschrieben: Wenn die Bibel allein ausreichend wäre, um alles richtig zu verstehen, wieso gibt es dann über 1000 christliche Kirchen und Gemeinschaften, die zum Teil gegensätzliches behaupten.


Die Bibel alleine ist ausreichend, denn es liegt nicht an der Bibel als Gottes Wort, das es so viele Kirchen und Glaubensgemeinschaften gibt!

Das Grundproblem das es so viele Richtungen gibt, das liegt fast ausschließlich an der katholischen Kirche!

Über hunderte von Jahren bestimmte sie das religöse Denken, sie legte fest was Wahrheit ist und was Unwahrheit ist und jeweils der Stärkere innerhalb dieser Kirche setze sich mit seiner Meinung durch!

Bedingt dadurch gab es auch einige Umstürze innerhalb dieser Kirche und Lehrmeinungen wurden mal für gültig erklärt, ein andermal wieder verworfen!

Bedingt durch das ganze Tohuwabohu, welches mit der Zeit immer schlimmer wurde, kamen um 1400/1500 immer mehr Menschen auf den Plan, das in dieser Kirche etwas nicht stimmt! So fingen verschiedene Menschen, an verschiedenen Orten doch relativ gleichzeitig an die Bibel zu erforschen!

Das Ergebnis war, das jeder für sich Erkenntnisse gewann, die dem katholischen Glauben entgegen standen! Und weil man bemüht war nach der Bbel zu leben, den Glauben nach ihr auszurichten, bildeten sich die ersten Gegenstimmen gegen die katholische Kirche!

Die katholische Kirche sah dieses natürlich garnicht gerne, denn sie hatten auch Macht über die Könige und Kaiser ihrer Zeit! Wenn nun einer von diesen Königen und Kaisern sich den neuen Gedanken des Glaubens anschließen würde, dann würde das die Macht der katholischen Kirche schmählern!

Man setzte also zu Gegenmassnahmen an und dafür wurde der Jesuitenorden ins Leben gerufen, sie sollten eine Gegenreformation anführen und alles an den Pranger stellen, was nicht im Glauben der katholischen Kirche stand!

Hatte man vorher fast nur mit Sabbatisten zu kämpfen, so standen jetzt Leute auf, die den Ablass in Frage stellten, den Marienkult, die Gottähnlichkeit die der Papst sich zugelegt hatte usw.!

Nicht jeder von den Reformatoren erkannte das Gleiche für richtig und für falsch, aber es war der Anfang der Vielfalt in der christlichen Glaubenswelt, aber jeder versuchte sich voll und ganz auf die Bibel zu stützen = sola scriptura!

Die katholische Kirche hatte aber zur gleichen Zeit noch ein anderes Problem!

"Die erste Belagerung von Wien durch die Osmanen fand vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 statt, wobei sich die Wiener zusammen mit den hinzugezogenen Truppen des Heiligen Römischen Reiches und seinen Verbündeten gegen die osmanischen Belagerer behaupten konnten. Die osmanische Expansion wurde zunächst gestoppt."

Die Zweite Wiener Türkenbelagerung fand vom 15. Juli bis 12. September 1683 statt, wobei sich die Truppen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und seiner Verbündeten abermals behaupten konnten."

Quelle

Also der ganze Bündnispakt der katholischen Kirche hatte ein ganz anderes Problem, was ihnen viel gefährlicher erschien, denn würden die Türken Deutschland erobern, dann wäre es nach England und Frankreich auch nicht mehr weit! Das wäre dann wohl letztendlich auch das aus der katholischen Kirche gewesen!

Man könnte es also als göttliche Fügung ansehen, das die Türken bis nach Wien vordringen konnten, denn bedingt dadurch war man in Sachen Reformationsbekämpfung nicht so aktiv, als wie man es normaler Weise gewesen wäre!

Somit haben wir es auch ein bisschen den islamischen Herrschern zu verdanken, das wir heute den christlichen Glauben frei ausleben können, wenn auch zum Teil in einer erschreckend unbiblischen Art und Weise! Aber wo viel Licht ist da ist auch viel Schatten, das Wichtige aber ist, das überhaupt Licht da ist!

Also das so viele Gegensätzlichkeiten bestehen, das besagt nicht, das es keine Wahrheit gibt und das dann z.B. die Mormonen noch mehr Verwirrungen stiften müßen, in dem sie praktisch eine Gegenbibel heraus bringen, eben dieses Buch Mormon, das will mir nun garnicht einleuchten!

Wenn das Buch Mormon so rein und klar an Wahrheit wäre, warum gibt es dann auch unter den Mormonen verschieden Gruppen, wo man sich gegenseitig die Wahrheit abspricht?

1. Apostolic United Brethren

2. Fundamentalistische Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (FLDS)

3. Gemeinschaft Christi (CofChrist)

4. Kirche Christi mit der Elias-Botschaft

5. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

6. Kirche Christi (Temple Lot)

Also das Argument mit den vielen 1000 christlichen Kirchen zählt wohl kaum, denn im Verhältnis der Größe ist das Mormonentum genauso zersplittert wie die Christenheit!

devangan hat geschrieben:Wir brauchen also dringen mehr Offenbarung, um die widersprüchlichen Auslegungen aufzuklären und die Wahrheit an den Tag zu bringen.


Und wer von den Mormonenkirche hat nun die rechte Offenbarung? :baby:

Apostelgeschichte 17,10-12.22-27: "Die Brüder aber schickten noch in derselben Nacht Paulus und Silas nach Beröa. Als sie dahin kamen, gingen sie in die Synagoge der Juden. Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte. So glaubten nun viele von ihnen, darunter nicht wenige von den vornehmen griechischen Frauen und Männern. Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns."

Diesen Grundaussagen christlichen Glaubens widerspricht das Buch Mormon!

1. Gott ist einer und sonst keiner!

2. Der Mensch ist eine Schöpfung Gottes und zwar ohne jegliche Präexistenz!

Du sagst, das du die Bibel liebst, dann glaube ihr auch und hänge nicht Menschenlehren an, es sind nur leere Worte! :pray:

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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jes_25913 » So 22. Mär 2009, 11:05

devangan hat geschrieben: Wir brauchen also dringen mehr Offenbarung, um die widersprüchlichen Auslegungen aufzuklären und die Wahrheit an den Tag zu bringen.
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Dem ist zuzustimmen. Wir brauchen "Offenbarungen" über die biblischen Offenbarungen. (Jede Bibelauslegung sollte ja eine solche sein.) Aber ich bezweifle, dass das das Buch Mormon leistet.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Ist Jesus der einzige Sohn Gottes?

Beitragvon jes_25913 » So 22. Mär 2009, 11:15

@ SunFox

Du stellst hier einseitig die Katholische Kirche als Buhmann hin. Das Problem ist in Wahrheit doch allgemein.
Wenn ein Mensch in einem Buch von Dingen liest, die er nicht mit seiner persönlichen Lebenserfahrung und dem allgemein verbreiteten Wissen in Verbindung bringen kann, denkt sich also zunächst jeder "seinen Teil", d.h. es kursieren die unterschiedlichsten Vorstellungen, die höchstwahrscheinlich nicht das Geringste mit der gemeinten Realität zu tun haben.
Erst im Laufe der Zeit, unter Einsatz des logischen Denkens, der Erweiterung der eigenen Erfahrungen und noch vieler anderer Komponenten, tritt vielleicht etwas mehr Klarheit ein.
Im Grunde ist es so, dass es seit dem Mittelalter (Thomas von Aquin) an tiefen und umfassenden christlichen Persönlichkeiten mangelt. Selbst herausragende Praktiker (wie damals z.B. Meister Eckehardt) sind heute kaum zu finden.
Aber das Übel geht noch weiter zurück: Mit der nachapostolischen Zeit sind nur noch Menschen zu finden, die sehr wenig vom umfassenden und tiefen Geist dieser mitbekommen hatten.
Jede Botschaft eines großen Geistes wird klein, wenn sie von kleinen aufgenommen wird. Und wir wissen ja schon, welche Mühe die Apostel hatten Jesus zu verstehen.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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