freikirche der 7tags adventisten

Freikirchen, freie Gemeinden jeglicher Art, verschiedenste christliche Missionsgesellschaften und Hilfswerke

Moderator: bigbird

Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » So 30. Mai 2010, 15:22

Fortsetzung von hier!


Und das die Juden bis auf den heutigen Tag immer noch diese Decke vor ihrem Angesicht haben, das muß ich wohl nicht beweisen, wo es aber auf der anderen Seite auch schon solche gibt, von denen gesagt werden kann, das diese Decke von ihnen genommen ist und sie sich zu Jesus bekehrt haben!

Wer also die 10 Gebote aufhebt, der legt ebenfalls eine Decke über seinem Herzen, er läßt es nicht zu, das der HERR sein Gesetz in ihr Herz und in ihren Sinn schreiben kann!

Wir können also festhalten, das es zwei Gruppen von Zugehangenen gibt! Erstere lassen Jesus nicht in ihr Herz und Zweitere lassen SEIN Gesetz nicht in ihr Herz!

Beide Gruppen ähneln sich in ihrer Vorgehensweise, die einen leugnen Jesus, die anderen die Gebote Gottes!

Beides ist aber in gleicher Weise Heilsnotwendig, Offenbarung 14,12: "Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!"

Heilige bestehen also aus am Herzen beschnittene, der Tod, die Sünde und der Unglaube wurde "herausgeschnitten" und Gehorsam und Glaube wurde "hineinoperiert", um die Wunde des "herausschneidens" wieder zu schließen!

Teiloperierte (nur Gehorsam, oder nur Glaube) sind im Grunde noch behandlungsbedürftig!

2.Korinther 3,16: "Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan."

Da steht nicht, das wenn Israel aufhört die Gebote der Steintafeln zu beachten, das dann die Decke von ihnen genommen wird, sondern wenn sie Jesus anerkennen wird die Decke von ihnen getan werden! ;)

Und dann trifft das Wort aus Römer 3,31 bei ihnen voll ins Schwarze: "Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf."

Und wenn es in 2.Korinther 3,6 heißt: "Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.", dann geht es nicht darum, das man die Gebote Gottes zur Seite legen soll, damit der Geist einen lebendig machen kann, sondern der Text warnt davor, das man nur dúrch eine Buchstabenbeachtung ohne Jesus dabei anzuerkennen verloren ist, Vers 18: "Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist."

Was nützt es Moses und die Propheten zu lesen, die alle auf Christus hinweisen und man IHN dennoch nicht anerkennt?

Der Text sagt uns, das eine Nichtanerkenntnis Jesu ein schauen der Herrlichkeit verhindert, ja das sein Geist dort nicht zu finden ist und darum heißt es ja auch: "Und ist in keinem anderen Namen Heil!"

Auf der anderen Seite muß man aber auch die Frage aufwerfen, in wie weit der Name allein Heil bringt, wenn man über SEINE Gebote (die Wahrheit) eine Decke legt?

Wer behauptet, das die 10 Gebote nicht mehr gültig sind, der legt eine Decke über eben jene, ob dieses dann zum Heil führt, das wage ich zu bezweifeln!

Liebe Grüße von SunFox


Ps: Wer noch Fragen hat, der möge sie stellen! ;)
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Reginald 32 » So 30. Mai 2010, 16:11

Hallo zusammen.
Hier ist die Weiterführung der Erklärung von Apg. 15 bis zum Vers 20:


Verse 17 + 18: Alle Überlebenden sollen mich suchen, auch alle Nichtjuden, die zu mir gehören. Ja, ich, der Herr,  18 habe das alles schon lange beschlossen!'1 

(LU: 17 damit die Menschen, die übrig geblieben sind, nach dem Herrn fragen, dazu alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der Herr, 18 der tut, was von alters her bekannt ist.« )


Erklärung:

„Alle Überlebenden“: wörtlich: „der Rest der Menschen.“(she'erith adam, nach LXX). Die Masoreten lesen hier „she'erith edom“, der Überrest von Edom. Jakobus hält sich aber an die griechische LXX, die dann fortfährt: die nach meinem Namen genannt sind. Die obige HfA sagt: „sollen mich suchen“. Gemeint ist: Die Botschaft Gottes von der Vergebung und Erlösung soll allen Menschen außerhalb Israels verkündet werden. Alle, die sie annehmen, werden dann zum Volk Gottes stoßen und nach dessen Namen (Israel) genannt werden. Dies ist die wahre Wiederherstellung des Hauses Davids und des Volkes Gottes. Aus allen Menschenrassen.

Dies wird von Jakobus noch einmal bekräftigt dadurch, dass er das „so spricht der Herr“, erwähnt. Und dann weist er in V. 18 noch einmal darauf hin, dass das Ganze vom Herrn schon „vor Alters“ beschlossen wurde. Die Errettung der Heiden war also schon zu Moses Zeiten der Plan Gottes. Zu diesem Zweck hatte er sein Volk genau in den Mittelpunkt der alten orientalischen Welt gesetzt. Und jetzt, so schließt Jakobus, wird diese Weissagung des Amos erfüllt vor unseren Augen.

Vers 19: 19 Ich meine deshalb", erklärte Jakobus, "wir sollten den Nichtjuden, die zu Gott umgekehrt sind, keine unnötigen Lasten aufbürden und ihnen nicht die jüdischen Gesetze aufzwingen2.

Erklärung:

Jakobus gibt hier eine Erklärung ab, die voller Autorität ist. Und dennoch ist sie kein autokratisches Dekret, wie wir in Apg. 16:4 lesen. Was nämlich letztlich beschlossen wurde, ruhte auf der Autorität der Apostel und Ältesten, nicht auf der Autorität des Jakobus.

Die „unnötigen Lasten“ waren Stolpersteine auf dem Weg des Glaubens für die Heidenchristen.
Der Bericht des Petrus und der Bericht über die erste Missionsreise, den Paulus und Barnabas gaben, sowie die Anwesenheit des bekehrten, unbeschnittenen Heiden Titus waren für die Konzilsversammlung in Jerusalem schlagende Beweise für das Handeln Gottes, genau so, wie es die Propheten vor Alters vorhergesagt hatten. Und die Bekehrung der Heiden lief auch gerade in dem Moment der Konzilsentscheidung draußen in der Welt weiter. Die Heiden bekehrten sich – Gott nahm sie an – wie konnte sich da die Gemeinde weigern, sie so anzunehmen, wie Gott sie annahm,: nämlich unbeschnitten.

Ich denke, dass die Heidenchristen sehr froh über diese Konzilsentscheidung waren. Aber die Judenchristen und besonders die pharisäischen Judenchristen blieben bei ihren Bedenken. Das sieht man, wenn man Apg. 16: 1-4 liest. Es wird wohl trotz dieses Beschlusses noch eine längere Zeit gedauert haben, bis sich der Konzilsbeschluss überall durch setzte. Die Probleme, die die pharisäischen Christen später in den heidenchristlichen Gemeinden in Galatien verursachten, beweisen das.

Noch über mehrere Jahrzehnte hinweg identifizierten sich Judenchristen mit dem Tempeldienst und seinen Ritualen (das sind die „unnötigen Lasten“). In Apg. 21: 17 – 26 ist Paulus mal wieder in Jerusalem. Sein Bericht über die Bekehrung der Heiden lässt alle Apostel und Ältesten froh werden. Sie loben Gott. Aber da sind Tausende judenchristliche Gemeindeglieder, die nicht verstehen köännen (oder wollen?), dass die Heiden von Paulus nicht beschnitten werden (V. 21). Diese Nicht-Beschneidung ist gleichbedeutend mit dem Ausdruck: „abfallen vom Gesetz Moses“. Es geht also nicht um moralisch-ethische Grundsätze wie das Befolgen der 10 Gebote, es geht ganz simpel um Beschneidung und Tempelrituale als Voraussetzung für die Sündenvergebung.
Diesen Judenchristen soll nun Paulus durch Erfüllung eines verwandten Tempelrituals zum Ende eines Gelübdes das Gegenteil beweisen. Wie wir wissen, führte dies letztlich zu seiner Jahre langen Gefangennahme und Vorstellung vor den Kaiser.

Später wurde es Paulus und der Gemeinde auch theologisch offenbart (z.B. Röm. 10:11+12, Kol. 2:11-20, 3:9-11, Hebr. 9:1-11), dass diese Rituale entweder „Schatten“ auf Christus waren und in ihm ihre Erfüllung fanden, oder dass es Kennzeichen für die Identifizierung mit dem Judentum bzw. dem Volk Israel waren, die nun ebenfalls ihr Ende fanden. Denn ab jetzt waren ja auch alle unbeschnittenen bekehrten Heiden Teil des gläubigen Israel, wie es Gott schon vor Alters geplant hatte.

Paulus erkannte ganz klar, dass der Geist der Gesetzlichkeit (Beschneidung und Tempelrituale) eine schädliche Barriere zwischen Juden- und Heidenchristen geworden war, wo doch Gottes Gemeinde eine unteilbare Einheit sein sollte. So schreibt er es in Eph.2:13-16.

Vers 20:  Wir sollten von ihnen allerdings verlangen, kein Fleisch zu essen, das Götzen geopfert worden ist, keine verbotenen sexuellen Beziehungen einzugehen, kein Fleisch von Tieren zu essen, die nicht völlig ausbluteten, oder gar das Blut selber zu verzehren. 
(Rev. EB: 20 sondern ihnen schreiben, dass sie sich enthalten von den Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht7 und vom Erstickten und vom Blut.) 


Erklärung: Jakobus schlägt vor, dass man Paulus und Barnabas ein schriftlich verfasstes Dokument mit geben sollte, wie es dann in V. 23 auch geschieht. Dieses Dokument konnte Paulus überall, wo er hin kam, vorzeigen und damit beweisen, dass die Beschneidung und die mosaischen Tempelrituale als überflüssig von der obersten Gemeindeleitung erachtet wurden.

Die Entscheidung des Konzils war eine total praktische, bezogen auf das tägliche Leben der damaligen Zeit. Manches klingt für uns, die wir in einer anderen Kultur leben, recht sonderbar.
Einiges wurde später, als die theologischen Erkenntnisse wuchsen, auch etwas differenzierter gesehen. Aber im Augenblick war das ein echtes Anliegen. Den Heidenchristen wurden keine extremen Lasten auferlegt, und die Judenchristen konnten nicht abstreiten, dass es sich um bekehrte, gläubige Menschen handelte. Christliche Juden konnten mit diesen Vorschriften sehr gut leben.

Da war also zunächst das Fleisch von Götzenopfern. Im antiken Heidentum wurde ein kleiner Teil des geschlachteten Tieres (oder auch von Getränken, wie Saft oder Wein) im Tempel geopfert, der Rest wurde von den Opfernden verzehrt oder auf dem Markt verkauft. In den Augen der streng gläubigen Juden war damit das ganze Fleisch „verseucht“ und unrein und somit ungenießbar. Rabbi Akiba (um 100 n.Chr.) entschied: „Fleisch, welches man in einen Ort der Götzen hinein bringt, ist erlaubt. Was man aber heraus bringt, ist verboten, denn man muss es als ein Totenopfer ansehen.“ (Mischnah, Aboda Zarah, 2,3) Auch Wasser und Wein, die mit Götztempeln in Verbindung gebracht wurden, sind nach der Mischnah „unrein“, und das selbst dann, wenn auch nur der geringste Teil von ihnen einmal mit einem Opfer in Verbindung stand.. Konsequenter Weise kaufte ein strenger Jude niemals Fleisch auf dem Markt, sondern nur bei einem jüdischen Schlachter.. Auf der Reise schleppte er seinen Rucksack-Korb (Mark. 6:43) mit Essen mit, um sich nur ja nicht zu verunreinigen.

Das Konzil fühlte sich berechtigt, diese Forderung an Heidenchristen zu stellen. Diese bekamen aber in gewissen Lagen dadurch Probleme, z.B., wenn sie zu Verwandten oder Freunden zum Essen eingeladen wurden, die keine Christen waren, oder zu sonstigen Feiern. Sie mussten dann immer genau nachfragen, woher das Essen stammte. Andererseits beschützte sie der Konzilsbeschluss aber auch vor den weit verbreiteten heidnischen Praktiken der Götzenverehrung bei verschiedenen Anlässen. Auch die Verehrung des Kaisers vor dessen Büste oder Standbild gehört hier her. (Offb. 2:14)

In Korinth hat Paulus später diese Anordnung abstrahiert. Er ging davon aus, dass der Götze eigentlich ein „Nichts“ sei, nur in der Vorstellung des Menschen existierend.. Aber er wies dennoch auf die brüderliche Rücksichtnahme hin.

Letztlich geht es bei dieser Frage des Götzenopfer-Fleisches neben der geistlich-rituellen Reinheit auch um das zweite Gebot, keine anderen Götter neben Gott zu verehren oder an zu beten.

„Verbotene sexuelle Beziehungen bzw. Unzucht“: Die „Unzucht“ war in der griechisch-römischen Welt so weit verbreitet, dass man sie getrost als „charakteristisch“ bezeichnen kann. Götzendienst und heilige Prostitution gingen in der Antike und im alten Orient Hand in Hand. Auch das AT berichtet davon. Die Priesterinnen in den Aphrodite-Tempeln waren Prostituierte. Auch die Priesterin Rahab der Mondgöttin in Jericho, eine der Stammmütter Jesu, war eine Prostituierte. Der Mann, der mit der Priesterin schlief (und bezahlte/opferte), verehrte die Göttin. Das war im antiken Heidentum also nicht nur erlaubt, sondern galt als fromme Tat.
Das Konzil sah es also als geboten an, in diesem heidnischen Umfeld den bekehrten Heidenchristen einen in dieser Hinsicht „reinen“ Lebenswandel auf zu legen, um von Anfang an einen hohen moralischen Stand des Christentums zu erhalten.

Auch bei dieser zweiten Anordnung des Konzils geht es also einerseits um ein Fernhalten von körperlich-kultischer „Unreinheit“, andererseits aber um moralische Werte.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Reginald 32 » So 30. Mai 2010, 16:12

Fortsetzung:

Das Verbot des Blut essens ist uralt.. Schon als nach der Sintflut das Essen von Fleisch erlaubt wurde, (1. Mose 9:3+4) wurde Blut essen untersagt. Zur Zeit Moses wurde dieses Verbot wie auch eine Reihe von anderen Regeln (z.B. Heiratsregeln, Erbregeln, die 10 Gebote) in die Gesamt-Gesaetzgebung des Volkes Israel unter Mose aufgenommen. Im Blut war das Leben von Gott. Deshalb hatte niemand in Israel das Recht, Blut zu essen.

Bei Griechen und Römern gehörte aber das Blut zum Essen. Das war für sie normal. Schon Homer berichtet in der „Odyssee“ davon.. Beim Opfer trank man Wein mit Blut vermischt.
Rabbi Shim'on ben Azai sagte um 110 n.Chr., dass das Verbot des Blut essens das leichteste Gebot sei und seine Übertretung deshalb besonders schwer wiege. (nach Strack und Billerbeck, II, 734). Auf diesem Hintergrund kann man diese Anordnung des Konzils gut verstehen. Tertullian und Irenäus legten diese Anordnung dahin gehend aus, dass Christen kein Blut vergießen dürften. Aber wenn man diese uralte Anordnung ernst nimmt, so bedeutet das Essen von Blut, dass man sich etwas persönlich aneignet, das allein Gott gehört.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » So 30. Mai 2010, 20:56

Hallo lieber Reginald, deine Ausführungen über die kulturellen Zustände damaliger Zeit und die Erklärungen dazu, wie sich das Judenchristentum und das Heidenchristentum zueinander angeglichen haben, sind wirklich sehr gut! :)

Die ersten Apostel und Prediger hatten wahrlich nicht immer einen leichten Stand, da waren auf der einen Seite die Schriftgelehrten und Pharisäer, die alles daran setzen von Jesus und seiner Botschaft abzulenken und sich verstärkt für das bisherige System einsetzten, dann dazu die ersten Christen aus den Juden, die eben in einer solchen Tradition aufgewachsen sind und bedingt dadurch auch vieles was für gut befunden wurde beibehhalten haben und drittens die Heidenchristen, welche in ganz unterschiedlichen Kulturen aufwuchsen! So gab es in römischen Gemeinden ganz andere Probleme wie in griechischen Gemeinden und dennoch mußten diese Probleme gelöst werden, ohne das man dabei faule Kompromisse eingeht! Also nicht immer ganz einfach, wenn dann dazu noch gewisse Einwürfe jüdischer Gelehrter dazu kamen, welche nicht von liebgewonnen Traditionen lassen wollten, welche längst durch Christus überholt waren!

Vieles ist für die heutige Christenheit kaum nachvollziehbar und so entstehen wahrlich zum Teil recht eigenartige Ansichten, was die Apostel gelehrt haben sollen!

Wenn ich dann in vielen Beiträgen hier, oder in Erklärungen im Internet lese, wie man an Hand der Beschneidung den Sabbat aufheben will, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln, ja besonders dann, wenn man sieht das dieses Problem damals nirgends bei der Heidenmission eine Frage gewesen ist! Der wöchentliche Ruhetagssabbat war zu keiner Zeit ein Thema gewesen, welcher von irgendeiner Seite in Frage gestellt wurde und da dieser nie in Frage gestellt wurde, war es auch nicht von Nöten zu der Einhaltung desselben anzuhalten! Dieses gilt natürlich nicht nur für das Sabbatgebot, sondern auch für die anderen 9 Gebote des Zehnerblocks!

So ist es auch nicht verwunderlich, das der Priester Brady 18. März 1903 folgendes Wort verlauten ließ: "Es ist gut, die Presbyterianer, Baptisten, Methodisten und alle anderen Christen daran zu erinnern, dass die Bibel sie in keinster Weise in ihrer Sonntagsfeier unterstütz. Der Sonntag ist eine Einrichtung der röm. katholischen Kirche und diejenigen, die den Tag heilig halten, folgen einem Gebot der katholischen Kirche."

Also der Versuch über die Beschneidung eine Sabbataufhebung begründen zu wollen ist unrechtmäßig, da man für ein gänzlich anderes Problem damaliger Zeit nicht das nötige Verständnis aufbringt, oder nicht aufbringen will!

In 'Storia della Domenica' (1969) von S.D. Mosna kann man auf Seite 366-367 folgendes lesen: "Nicht der Schöpfer des Universums aus 1. Mose 2, 1-3, sondern die katholische Kirche kann die Ehre für sich beanspruchen, dem Menschen in seiner Arbeit alle sieben Tage eine Pause zu gönnen."

Und dem gemäß sagte auch Papst Leo XIII, im "Encyclical Letter", 20. Juni 1894: "Wir haben auf dieser Erde den Platz des allmächtigen Gottes."

Albert Smith, Chancello of the Archdiacese of Baltimore, brachte am 10.02.1920 folgendes zum Thema: "Wenn Protestanten der Bibel folgen würden, müssten sie Gott am Sabbattag anbeten. Indem sie den Sonntag halten, folgen sie einem Gesetz der katholischen Kirche."

Und der 'The Catholic Universe Bulletin' vom 14. August 1942 setzt auf Seite 4 dem ganzen die Krone auf: "Die Kirche wechselte vom Halten des Sabbats auf den Sonntag aufgrund der göttlichen, unfehlbaren Autorität, die ihr von ihrem Gründer Jesus Christus uns gegeben wurde. Der Protestant, der behauptet die Bibel als die einzige Richtschnur des Glaubens zu nehmen, hat kein Recht, den Sonntag zu halten. In dieser Sache ist der Siebente-Tags-Adventist der einzige widerspruchsfreie Protestant."

In einer Sache irrte The Catholic Universe Bulletin allerdings, sie haben die Siebenten-Tags-Baptisten vergessen, dieses aber wohl deshalb, weil sie recht klein und unbekannt sind! Dennoch sind auch die Siebenten-Tags-Baptisten widerspruchsfreie Protestanten hinsichtlich der Ruhetagsfrage!

Ein Katholik wird niemals versuchen wollen, den Sonntag an Hand der Bibel erklären zu wollen, er weiß das es nicht geht! Tut er es dann dennoch, dann mit den Begründungen der Sonntagsprotestanten und er steht nicht mehr in katholischer Tradition! Peter Geiermann schreibt in 'A Dochtrinal Catechism' (1950) auf Seite 50: "Wir halten statt des Samstags den Sonntag, weil die katholische Kirche die Heiligkeit des Samstags auf den Sonntag übertragen hat."

Also jegliche Versuche das Sabbatgebot für ungültig erklären zu wollen, sind von vorne herein zum scheitern verurteilt, es geht gemäß dem Wort Gottes nicht!

Die katholische Kirche gibt zu, das der Sonntag keine biblische Begründung findet und die katholische Kirche gibt auch zu, warum sie den Ruhetag vom siebten auf den ersten Tag verschoben hat! Sie hat es aus ihrer eigenen Allmacht heraus getan, da sie sich als rechtmäßige Kirche ansieht und zwar mit der Berechtigung Dinge des Glaubens neu festlegen zu dürfen! Sie hat darum den Auferstehungstag Jesu zum neuen Ruhetag für die Kirche und ihre Gläubigen bestimmt, aber wie gesagt, nicht auf ein Wort der Bibel hin! Würde es dazu eine biblische Anweisung geben, dann würde man damit auch begründen, aber es gibt diese nicht!

Protestanten die nun den Sonntag halten haben ein Problem, wenn sie nicht einer katholischen Anweisung folgen wollen, sie müßen es irgendwie versuchen biblisch herzuleiten, das der Sabbat abgeschafft ist! Und warum? Ist der Sabbat rein theoretisch abgeschafft, dann kann man in der Praxis den Sonntag halten!

Aus diesem Grund ist man mit allen nur erdenklichen Herleitungen darum bemüht, eine Sabbataufhebung biblisch zu begründen, auch wenn die bisherigen Versuche gemäß der Schrift nicht haltbar sind! Dennoch pocht man auf diese unrechtmäßige Verknüpfung des Gesetzes Gottes mit dem Gesetz Moses!

Man schafft sich eine scheinbar biblische Grundlage, welche die katholische Kirche für sich nicht in Anspruch nimmt, wie obige Zitate beweisen! Man ist sich eben in der katholischen Geistlichkeit darüber im klaren, das es in der Bibel keine Sabbataufhebung durch die Apostel gibt!

Und wenn man das damalige Problem der Beschneidung geklärt hat, also die Umstände die zu solchen Diskussionen in der Urchristenheit geführt haben, dann ist man mit der Begründung jenes für eine Sabbataufhebung anführen zu wollen, weit weg von der Lehre eines Paulus!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Reginald 32 » So 30. Mai 2010, 22:31

Hallo zusammen.
Hier nun die Erklärung von Apg. 15:21-29:

Vers 21: Denn diese Gebote des Mose sind seit alter Zeit überall bekannt. Sie werden an jedem Sabbat in allen Synagogen vorgelesen."

Erklärung: Jakobus drückt hier aus, dass die Thora, die 5 Bücher Mose, seit vielen Generationen im Gottesdienst der Juden vorgelesen werden, und dass die Judenchristen alles bewahren, was den jüdischen Glauben ausmacht.

Die jüdischen Christen besuchten zu dieser Zeit immer noch den Gottesdienst in der Synagoge. (später blieben sie diesem fern, als die jüdischen Ältesten das Verfluchungsgebet über die Christen in der Synagoge einführten)
Dieser Vers 21 kann nun in verschiedener Weise mit dem Vers 20 verbunden werden:

1. Die Judenchristen brauchten nicht zu befürchten, dass sie selbst oder ihre Kinder von der
Freiheit der Heidenchristen Schaden leiden würden.

2. Andere verstehen diesen Vers als eine Grundlage für die drei Verbote, die in Vers 20
ausgesprochen wurden.

3. Noch andere meinen, diese Erwähnung deute darauf hin, dass die Heidenchristen die
erwähnten Anordnungen verstehen würden, weil sie ihnen aus Synogogenbesuchen
bereits bekannt seien.

Vers 22: Am Ende der Beratungen beschlossen die Apostel und die Leiter zusammen mit der ganzen Gemeinde, einige Männer auszuwählen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu schicken. Man wählte Judas, der auch Barsabbas genannt wurde, und Silas. Beide waren führende Männer in der Gemeinde

Erklärung:

Am Ende des Konzils wurde abgestimmt darüber, wer mit Paulus und Barnabas als Abgesandter der Gemeinde Jerusalem ziehen sollte. Entsprechend der Bedeutung des Konzilsbeschlusses handelte es sich um besonders wichtige Männer. Sie sollten mitreisen, damit niemand von den Jucdenchristen in Antiochien oder Cilicien sagen konnte, Paulus und Barnabas würden nur zugunsten der eigenen Ansichten reden oder Aussagen fälschen. Man sieht hier, wie groß der Einfluss der Judaisierer in den ersten Gemeinden war.

Neben Judas Barsabas wird in Kap. 1:23 ein Joseph Barsabas als ein Jünger und Nachfolger Jesu vom ersten Tag an genannt. Die beiden könnten also Brüder gewesen sein. Silas ist entweder aramäisch oder eine Verkleinerung des lateinischen Sylvanus.

Beide Männer waren in der Gemeinde Jerusalem Proheten (V.32) und galten als Autoritäten. Es kann sein, dass beide ursprünglich Nachfolger Jesu waren, was ihr Ansehen in der Gemeinde begründen würde. Silas wurde später der Begleiter Pauli auf der zweiten Missionsreise, bei deren Antritt sich Paulus mit Barnabas wegen Markus verkrachte.

Vers 23: Man gab ihnen folgenden Brief mit: "Wir, die Apostel und Gemeindeleiter in Jerusalem, senden brüderliche Grüße an alle Christen in Antiochia, Syrien und Zilizien, die nicht aus dem Judentum stammen.

Erklärung:

Was hier folgt, ist zweifellos eine Abschrift des Konzilsbeschlusses. Es war der Erste in einer langen Reihe von Konzilsbeschlüssen in der Geschichte der frühen Christenheit. Der Beschluss war auf Griechisch abgefasst, wie auch die Form des Briefes. Die Empfänger in Cilicien sprachen Griechisch, wie auch die Gemeinde in Antiochien.

Im Brief bezeichnen sich die Absender als Brüder der größtenteils heidenchristlichen und unbeschnittenen Gläubigen in Antiochien, Syrien und Zilizien. Das bedeutete nach meinem Verständnis: Wir sind alle Brüder/Geschwister in Christus, auch bei unterschiedlichen Ansichten.

Die „Grüße“ (chairein) waren in griechischen Briefen ein üblicher Gruß. Doch wird das Wort ansonsten nur noch zwei mal im NT benutzt.

Vers 24: Wir haben gehört, dass euch einige Leute aus unserer Gemeinde - ohne von uns beauftragt zu sein - durch ihre Lehren beunruhigt und verunsichert haben.
 
Erklärung:

Der Brief stellt klar, dass die Judaisierer über keinerlei Vollmachten oder Beglaubigungen der Apostel oder Ältesten von Jerusalem verfügten. Sie hatten die neubekehrten Heiden in ihrem Glauben zum Wanken gebracht, als sie ihnen einreden wollten, ihr Vertrauen auf Christus allein reiche noch nicht völlig aus. Als nächster Schritt seien nun Beschneidung und Tempelopfer mit -steuer nötig.
Den gleichen fiesen Trick wendeten sie später in den Gemeinden in Galatien an. Wie aus Gal. 2:12 hervorgeht, waren diese Judaisierer gefürchtet. Sie gaben sich scheinbar den Ruf der großen biblischen Saubermänner, und alle in den Gemeinden duckten sich vor ihnen, sogar ein Petrus !

Vers 25: Deshalb beschlossen wir einstimmig, zwei Männer aus unserer Gemeinde auszuwählen und sie zu euch zu senden, zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus,

Erklärung: Die „liebeb Brüder“ unterliegen hier einem speziellen neutestamentlichen Ausdruck: „agapetos“. Er wird im NT gerne da angewandt, wo man die Einigkeit in Glaube und Liebe hervorheben möchte. In Gal. 2:9 betont Paulus, dass damals die „Säulen der Gemeinde“ ihm und Barnabas „die rechte Hand“ gegeben und sie als Missionare unter den Heiden anerkannt hätten.

Vers 26: die ihr Leben für unseren Herrn Jesus Christus eingesetzt haben.

Erklärung:

Dies kann man auf zweierlei Wegen verstehen:

1. Beide haben sogar ihr Leben für Christus gewagt. Siehe Apg. 13:50, 14:5+19.
2. Die beiden Missionare hatten ihr Leben ganz dem Dienst Christi geweiht.

Vers 27: Unsere Abgesandten Judas und Silas werden selbst noch berichten, was wir in der strittigen Frage entschieden haben. 

Erklärung:

Siehe hierzu die Erklärung zu V.22. Dem brauche ich hier nichts hinzu zu fügen.

Vers 28 + 29: Geleitet durch den Heiligen Geist kamen wir zu dem Entschluss, euch außer den folgenden Regeln keine weitere Last aufzuerlegen:  29 Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden, außerdem kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten, und ihr sollt auch kein Blut verzehren. Hütet euch vor verbotenen sexuellen Beziehungen. Wenn ihr danach handelt, verhaltet ihr euch richtig. Herzliche Grüße an euch alle."

Erklärung:

Unter der Leitung des Heiligen Geistes hatten die jüdischen Leiter der Christengemeinde ihr langjähriges Vorurteil gegenüber den Heiden abgelegt. Das bekennen sie hier freimütig. Es wäre selbstverständlich herrlich gewesen, wenn die Kirche in den folgenden Jahrhunderten dies immer überzeugend von sich selbst hätte sagen können. Doch das war leider nicht der Fall.

Die Gesetzesbeobachtung war den Juden in vielerlei Hinsicht eine Last geworden. Besonders aber auch die Befolgung der vielen Zusatzgebote, zu deren Umgehung man eigens gewisser Tricks mit Haarspalterein am Wort erfunden hatte.

In V.20 hatte Jakobus noch von „Unsauberkeit der Abgötterei“( LU1912) gesprochen, hier heißt es klipp und klar: Kein Götzenopferfleisch. Das ist wesentlich schärfer formuliert als ursprünglich vorgeschlagen. Die übrigen Gebote: siehe V. 20.

„verhaltet ihr euch richtig“ (en prasso) war damals eigentlich eine höfliche Bitte. Also nicht der Befehl: „Hütet euch!“ in unserem Sinn ist gemeint, sondern: „Haltet euch bitte davon fern!“

Die „herzlichen Grüße“ wörtlich: „seid stark“ oder „wachst und gedeiht“, waren damals eine Standardfloskel in griechischen Briefen.

Nun, dann sage ich jetzt auch: Herzliche Grüße an alle.

Reginald.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Reginald 32 » So 30. Mai 2010, 22:46

Hallo, Sunfox.
Danke für Deine Ausführungen. Es stimmt, die protestantischen Begründungen für die Sonntagsfeier sind alle ohne Ausnahme äußerst fragwürdig. Es ist auch interessant, das pürotestantische Theologen selbst alle protestantischen "Ausflüchte" (mehr sind ihre Beweise ja nicht) schon längst widerlegt haben. STA brauchen selbst keine protestantische Begründung zu widerlegen. Das haben ihre Theologen selbst getan.
Vielleicht komme ich später nochmal darauf zurück.
Hier in diesem Thread möchte ich erst die Auslegung der Verse zum Apostelkonzil beenden und darnach noch sehen, was verschiedene Kommentare zu den Beschlüssen des Konzils zu sagen haben.

Hast Du meine Post bekommen?

Eine gute Nacht wünscht Dir Reginald.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon SunFox » Mo 31. Mai 2010, 06:34

Reginald 32 hat geschrieben:Hier in diesem Thread möchte ich erst die Auslegung der Verse zum Apostelkonzil beenden und darnach noch sehen, was verschiedene Kommentare zu den Beschlüssen des Konzils zu sagen haben.


Hallo lieber Reginald, bin gespannt was du noch so zu vermelden hast! :)

Reginald 32 hat geschrieben:Hast Du meine Post bekommen?


Nein!

Wünsche dir einen gesegneten Tag, liebe Grüße von SunFox
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon bigbird » Mo 31. Mai 2010, 13:23

Hallo ihr zwei

Seitenweise (!!!) Abhandlungen? Nein, das ist nicht Sinn und Zweck unseres Forums - es reicht. Falls Reginald SunFox noch weiter lehren möchte, so kann er das per PN tun.

Und nein - bitte keinen neuen Thread zum gleichen oder ähnlichem Thema eröffnen.

bigbird, Admin
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Mo 30. Aug 2010, 15:40

Es gibt eine sehr Merkwürdige Lehre, die ich so nicht nachvollziehen kann. Nach der Lehre ist Jesus in das Allerheiligste des Himmels eingetreten, und das war 1844, sein Versöhnungswerk vollenden. Ich würde mich interesieren wie man es biblich begründen will.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Oli4 » Mo 30. Aug 2010, 15:43

Lambert hat geschrieben:Es gibt eine sehr Merkwürdige Lehre, die ich so nicht nachvollziehen kann. Nach der Lehre ist Jesus in das Allerheiligste des Himmels eingetreten, und das war 1844, sein Versöhnungswerk vollenden. Ich würde mich interesieren wie man es biblich begründen will.

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Da musst Du diejenigen fragen, die dies lehren.
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon alegna » Mo 30. Aug 2010, 15:43

Hallo Lambert
gibt es vielleicht einen Link dazu, damit wir das genauer studieren können?

praise the Lord :praisegod:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon onThePath » Mo 30. Aug 2010, 15:52

1844 ? Ist das nicht ziemlich der Beginn des spiritistischen Zeitalters und dier Beginn der Überschwemmung mit Neuoffenbarungen ? So in etwa schon.

Hier steht schon mal was
http://www.weltanschauungsfragen.at/inf ... 1/11/a2456

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Oli4 » Mo 30. Aug 2010, 18:51

Lambert frag doch bitte z:Bsp. hier hier oder
oder hier nach. Der eine oder andere User kann Dir da, das Thema sicherlich genau erläutern.
(zugegeben, 50 bzw. 7 Mitglieder sind nicht gerade viel, aber der eine oder andere Mitleser kann ja diese Zahl helfen zu steigern).


1844 jesus heiligtum in google eintippen und Du hast auch noch Lesestoff bis ins nächste Jahr :]
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 06:01

Lambert hat geschrieben:Es gibt eine sehr Merkwürdige Lehre, die ich so nicht nachvollziehen kann. Nach der Lehre ist Jesus in das Allerheiligste des Himmels eingetreten, und das war 1844, sein Versöhnungswerk vollenden. Ich würde mich interesieren wie man es biblich begründen will.


Nun lieber Andreas, Oli schrieb dir als Antwort:

Oli4 hat geschrieben:Da musst Du diejenigen fragen, die dies lehren.


Und ich sage dir, das diese Lehre die du so merkwürdig findest, das du diese Lehre nicht zwingend nachvollziehen können mußt, bzw. brauchst!

Erst einmal müßtest du im Vorfeld nämlich die merkwürdige Versöhnungslehre des Volkes Israels im Alten Bund verstehen! ;)

Also würde ich dir vorschlagen (wenn du wirklich wissen willst wie etwas entstand), das du einen Thraed über das irdische Opferprinzip Israels eröffnest und wenn wir da zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen sind, das wir dann auf das himmlische Opferprinzip zu sprechen kommen!

Ist dieses wirklich wichtig?

Ja es ist, denn der HERR hat dem Moses im Vorfeld auch das himmlische Heiligtum mit seinen Gerätschaften in einer Vision gezeigt und wenn wir dann den Hochpriesterdienst Jesu im Himmel verstehen wollen, ist die Grundlage im Hochpriesterdienst des irdischen Abbildes zu suchen!

Der Tipp von Oli hier ist da wenig bis garnicht hilfreich, denn wenn du da Hilfe bekommen möchtest, dann müßtest du dich da anmelden und ebenfalls eine Diskussion beginnen!

Kannst also auch gleich hier machen, ohne erst abwandern zu müßen! ;)

Und seine Bemerkung: "zugegeben, 50 bzw. 7 Mitglieder sind nicht gerade viel, aber der eine oder andere Mitleser kann ja diese Zahl helfen zu steigern" hätte er sich sparen können, denn das eine Forum gibt es seit 2009 und das Forum mit 7 Mitgliedern erst seit April 2010! Es fehlen ihm also schlichtweg Informationen über größere und ältere STA-Foren! Nun ja, wenn man ein STA-Forum mit livenet.ch/jesus.ch vergleichen will, dann müßte man wohl schon in ein englischsprachiges Forum der Adventisten gehen, um in etwa gleiche Größenverhältnisse vorfinden zu können!

Und unser lieber oTP schrieb folgendes:

onThePath hat geschrieben:1844 ? Ist das nicht ziemlich der Beginn des spiritistischen Zeitalters und der Beginn der Überschwemmung mit Neuoffenbarungen ?


Spritismus gab es zu allen Zeiten, mal mehr oder weniger!

Und nicht jede Offenbarung muß zwinend von Gott sein, nur weil in Apostelgeschichte 2,17 steht: "Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben!"

Wenn Gott sich verstärkt in einer bestimmten Zeit offenbart, dann ist auch der Teufel nicht weit mit dem verstreuen von Irroffenbarungen! Man muß eben sauber die Geister trennen können, welches aber nicht ganz einfach ist, denn der Teufel ist ein Meister der Verstellung und Tarnung!

Apostelgeschichte 7,55-59: "Stephanus aber, voll Heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes, der hieß Saulus, und sie steinigten Stephanus!"

Und bevor wir dieses Szenario hier im übertragenden Sinn wiederholen, sollten wir also erst das AT-Opferprinzip diskutieren und dann auf dieser Grundlage das NT-Opferprinzip angehen! :)

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Taube » Di 31. Aug 2010, 06:30

Lambert hat geschrieben:Es gibt eine sehr Merkwürdige Lehre, die ich so nicht nachvollziehen kann. Nach der Lehre ist Jesus in das Allerheiligste des Himmels eingetreten, und das war 1844, sein Versöhnungswerk vollenden. Ich würde mich interesieren wie man es biblich begründen will.

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Andreas,
ist dieser Thread nicht einfach eine Provokation? Du bist sonst gut, wenn es gilt irgend etwas zu finden im Internet, was Deine Thesen stützt in Bezug auf Israel. Mit etwas Pfiff hättest Du die Frage innert Sekunden gewusst, wenn Du Google benutzt hättest.

Aber nicht nur die Suchfunktion in Google ist da, sondern auch die Suchfunktion in livenet.ch. Mindestens so gut ist sie, dass ich Dir sagen kann, dass Du auf diese Fragen schon 2005 und 2009 gestossen bist und dann hast Du selbst mitdikutiert. ...und Du hast damals selbst schon Recherchen gemacht. Ich meine, entweder bist Du demenzkrank, dann kann ich diesen Thread nachvollziehen oder Du bist einfach unerhört polemisch. Bitte entscheide Dich doch zwischen diesen beiden Möglichkeiten, dann ist es für mich klar, wie ich Deine Beiträge einordnen muss. Oder siehst Du noch andere Erklärungsmodelle für Dich?

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Oli4 » Di 31. Aug 2010, 07:40

SunFox hat geschrieben:Der Tipp von Oli hier ist da wenig bis garnicht hilfreich, denn wenn du da Hilfe bekommen möchtest, dann müßtest du dich da anmelden und ebenfalls eine Diskussion beginnen!

Kannst also auch gleich hier machen, ohne erst abwandern zu müßen! ;)

Und seine Bemerkung: "zugegeben, 50 bzw. 7 Mitglieder sind nicht gerade viel, aber der eine oder andere Mitleser kann ja diese Zahl helfen zu steigern" hätte er sich sparen können, denn das eine Forum gibt es seit 2009 und das Forum mit 7 Mitgliedern erst seit April 2010! Es fehlen ihm also schlichtweg Informationen über größere und ältere STA-Foren! Nun ja, wenn man ein STA-Forum mit livenet.ch/jesus.ch vergleichen will, dann müßte man wohl schon in ein englischsprachiges Forum der Adventisten gehen, um in etwa gleiche Größenverhältnisse vorfinden zu können!

Schade dass Du mein Beitrag negativ werten willst. Ich wollte eigentlich nur das sich so immer wieder ergebende Hickhack um dieselben Dinge hier ersparen und direkte Information zur Sache anbieten; es macht ja keinen grossen Sinn wie Lambert thematisch verdeckte Karten in der Hand zu halten und nicht auszuspielen.
Dass die User in den verlinkten Foren, Lambert wenig bis gar keine Hilfe geben können weil man sich da anmelden muss, erstaunt, erstaunt.... 8-)
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 07:54

Ich finde es merkwürdig, daß die Adventisten behaubten, im Jahre 1844 ging Jesus ins Heiligtum. Bis dahin wurden alle Sünden aufgeschrieben. Jetzt bittet Jesus bis zu seiner Wiederkunft den Vater um Sündentilgung.

Ist so nicht in der Schrift ersichtlich, wenn ich Johannes 19, 30 lese:

Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

und Kolosser 1, 21-22

21 Und euch, die ihr einst entfremdet und Feinde waret nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt
22 in dem Leibe seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unsträflich vor sich hinzustellen,


wenn ich Kolosser 2, 13 hin zu ziehe:

13 Und euch, als ihr tot waret in den Vergehungen und in der Vorhaut eures Fleisches, hat er mitlebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat;
14 als er ausgetilgt die uns entgegenstehende Handschrift in Satzungen, die wider uns war, hat er sie auch aus der Mitte weggenommen,
indem er sie an das Kreuz nagelte

Das Gott schuldigen Sündern, die ihren Glauben auf Jesus richten, ohne Gegenleistung (Römer3,24) vergibt, ist die wichtige Realität und das nicht erst seit 1844.


Wenn ich die Lehre so betrachte, ist sie irreführend auf der ganze Linie. Wenn angeblich Jesus nach der Lehre, 1844 erst sein Werk vollendet hat, in dem Er in diesen Jahr von 1844 in das Heiligtum eintrat, so hat nach dieser Lehre, Jesus schlichtweg gelogen. Denn dann hätte Er nie und nimmer sagen dürfen am Kreuze, es ist vollbracht.

Insbesondere ist zu beachten. Bei einem gekreuzigten Verbrecher nagelte man die Liste seiner Vergehen an sein Kreuz. So haben die Römer die Verstöße bekannt gegeben, für die er bestraft wurde (so war es auch bei Jesus Mt 27,37) So wie ich die Bibel verstanden habe und auch glaube, die Sünden der Gläubigen wurde allsamt Christus zur Last gelegt, und ein sein Kreuz genagelt.
Er litt die Strafe an unsere Stelle für alle Gläubigen und somit völlig den Zorn Gottes gegen die Missetaten, die Gottes Srafe verdienen.

Was ich auch sehr merkwürdig ist, daß die Taufe heilsnotwendig sei. Wobei doch Jesus sagte am Kreuze: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein. Zu mindesten will ich anmerken, das der Verbrecher nicht
getauft war.

Adventisten: Alkohol trinken ist nicht erlaubt. Nun da sind ja die Adventisten strenger als die Bibel, natürlich meine ich keinen besäufnis bis zur Besinnungslosigkeit, das maine ich natürlich nicht. Wollen wir päpstlicher sein als wie der Papst sein? Ich denke wohl nicht! Es ist doch wissenschaftlich erwiesen, das Bier und Wein in sehr begrenzten Maßen sogar gesundheilich förderlich ist. Wenn ich 1. Timotheus 5, 23 lese:

Trinke nicht länger nur Wasser, sondern gebrauche ein wenig Wein, um deines Magens und deines häufigen Unwohlseins willen.

So scheint diese Bibelstelle auch zu bestätigen, das Bier oder Wein in Maßen gesund ist, natürlich ist von den Harten Getränke abstand zuu haben, die führen selbst wer nicht gewohnt ist, zu liederlichkeit, als zur Sünde. Denn man ist wie eine Stadt ohne Mauern, oder eine offene Scheune.


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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 10:41

Bedenklich ist auch wenn man Hebräer 10, 19 ließt:

Da wir nun, Brüder, Freimütigkeit haben zum Eintritt in das Heiligtum durch das Blut Jesu,
20 auf dem neuen und lebendigen Wege, welchen er uns eingeweiht hat durch den Vorhang hin, das ist sein Fleisch,
21 und einen großen Priester über das Haus Gottes,


Hier spricht doch Paulus gerade seinen jüdischen Brüder an, und lädt sie ein, das levitische System hinter sich zu lassen und die Segnungen des Neue Bundes in Christus anzueignen, ja mit Freimut, oder Zuversicht, wie kann Paulus so was vermitteln, wenn Jesus erst 1844 sein Werk vollendet, denn diese Schreiben geltet zunächst an zu seiner Zeit lebenden, dann müsste sich ja Paulus geirrt haben, oder er hat es schlichtweg nicht gewusst.

Zu dem kommt ja noch hinzu das Paulus klar und unmissverständlich das Jesus seinen Dienst verichtet über seinen Haus, und das nicht erst 1844. Aufgrund des hohenpriesterlichen Dienststes Christi und sein vollendete Opfers können die Hebräer freimütig in die Gegenwart Gottes treten.

Wenn man bedenkt die Einladung, so verstehe ich ja die Stelle Hebräer 10, 22

22 so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in voller Gewißheit des Glaubens, die Herzen besprengt und also gereinigt vom bösen Gewissen, und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

So ist das, das Herzstück der Einladung, das heißt doch, das jeder der an Jesus glaubt einen freien Zugang in das Allerheiligste. Kann hier jeder gewiß sein, dass er nicht als Fremder behandelt wird sondern als Kind seines himmlischen Vaters. Wie kann das ein Paulus derartiges schreiben, wenn der Heiland erst 1844 in das Heiligste eintritt, wie kann es dann sein das Christen zuvor schon im Glauben in das Heiligste eintreten, der Platz wäre doch leer gewesen und hätten bis 1844 warten müssen.


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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 14:12

Siehst du lieber Andreas, andere der Lüge zu bezichtigen, das kannst du schnell! ;)

Du stellst dich im Eingangspost Scheinheilig und Unwissend, bloß das wollte ich in meiner 1. Antwort nicht sagen! Nachdem aber unsere liebe Taube das offen auf den Tisch gelegt hat, was ich übrigens auch in meiner Erinnerung habe, kann ich dieses auch bestätigen!

Brauchst du die Befriedigung des Rechthabens, weil dir im Thema Isarel die Felle weggeschwommen sind?

Und da dir dort die Adventisten deine wirre Meinung widerlegt haben, was liegt da näher, als die Adventisten als nächstes zu steinigen? Es ist fast eine logische Konesquenz, wenn man rechthaberisch ist!

Ich habe dir vorgeschlagen, das wir uns erst das Opferprinzip des Alten Bundes anschauen und dann darauf für den neuen Bund aufbauen, aber nein, du fängst ein Buch lieber in der Mitte an zu lesen und ziehst dann logischer Weise die falschen Rückschlüsse! ;)

Also bist du nun an eine ehrliche Diskussion interressiert, oder willst du polemisieren?

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 14:20

Oli4 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Der Tipp von Oli hier ist da wenig bis garnicht hilfreich, denn wenn du da Hilfe bekommen möchtest, dann müßtest du dich da anmelden und ebenfalls eine Diskussion beginnen!

Kannst also auch gleich hier machen, ohne erst abwandern zu müßen! ;)

Und seine Bemerkung: "zugegeben, 50 bzw. 7 Mitglieder sind nicht gerade viel, aber der eine oder andere Mitleser kann ja diese Zahl helfen zu steigern" hätte er sich sparen können, denn das eine Forum gibt es seit 2009 und das Forum mit 7 Mitgliedern erst seit April 2010! Es fehlen ihm also schlichtweg Informationen über größere und ältere STA-Foren! Nun ja, wenn man ein STA-Forum mit livenet.ch/jesus.ch vergleichen will, dann müßte man wohl schon in ein englischsprachiges Forum der Adventisten gehen, um in etwa gleiche Größenverhältnisse vorfinden zu können!

Schade dass Du mein Beitrag negativ werten willst. Ich wollte eigentlich nur das sich so immer wieder ergebende Hickhack um dieselben Dinge hier ersparen und direkte Information zur Sache anbieten; es macht ja keinen grossen Sinn wie Lambert thematisch verdeckte Karten in der Hand zu halten und nicht auszuspielen.
Dass die User in den verlinkten Foren, Lambert wenig bis gar keine Hilfe geben können weil man sich da anmelden muss, erstaunt, erstaunt.... 8-)


Hallo lieber Oli, es geht nicht über eine Negativbewertung deines Beitrages, sondern um den Sinn und Nutzen den Andreas daraus ziehen kann! ;)

Warun verweist du ihn auf STA-Foren, wo doch auch hier genügend User im Forum sind, die ihm das vernünftig erklären können?

Du hast ja auch wie Taube erkannt, das Andreas mit verdeckten Karten spielt und somit seine Mutmassungen im Grunde unehrlich sind, aber diese Unehrlichkeit weiter zu schieben ist nicht wirklich nötig, weil es ihm eigentlich ja garnicht um eine Antwort geht!

Ich habe nicht geschrieben, das er in den von dir verlinkten Foren keine bis gar keine Antwort bekommen würde, sondern wollte auf die Umständlichkeit der vorgeschlagenen Aktion verweisen!

Also wir brauchen uns nicht unnötiger Weise erstaunen, denn das Gute liegt so nah! ;)

Also warte ich ab, ob unser lieber Andreas gewillt ist das Buch von vorne zu lesen! :)

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Gnu » Di 31. Aug 2010, 14:23

Mich würde Lamberts Antwort auf Taubes Frage interessieren. Alles andere ist für mich :tongue:

P.S. @SunFox: Korrigiert, jetzt besser?
Die Zunge bedeutet: Leck mich!
Zuletzt geändert von Gnu am Di 31. Aug 2010, 17:05, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Andi69 » Di 31. Aug 2010, 14:26

Gnu hat geschrieben:Mich würde Lamberts Antwort auf Taubes Frage interessieren. Alles andere ist :tongue:

Mich auch, aber dafür müssen wir uns wohl bis auf den nächsten Äon gedulden.
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 14:28

Gnu hat geschrieben:Mich würde Lamberts Antwort auf Taubes Frage interessieren. Alles andere ist :tongue:


Lieber Grnu, hättest du mal besser geschrieben: "Alles andere ist für mich :tongue: ", dann wäre das ok gewesen, man kann aber nicht einfach Halbwahrheiten (jede Halbwahrheit ist auch eine halbe Lüge) in die Welt setzen und dann aburteilen!

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 14:37

Zusammend fassend geschrieben: Hat Christus die ganze Erlösung mit seinem Tod, seiner Auferstehung und Himmelfahrt bewirkt. Das Merkwürdige ist ja, bei den STA geschieht dies erst 1844.

Datumsangaben über die Wiederkunft Christi lassen sich aus der Bibel nicht ableiten, denn siehe Matthäus 24,36
36 Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.

Die starke Betonung des Sabbats findet im Neuen Testament keine entsprechende Erwähnung, nicht einmal als Notwendigkeit um gerettet zu sein, sondern der Glaube an Jesus allein, ist der mich rettet.

Interesant find ich das 1858 wurde das Zehntengebot eingeführt worden ist, was ich sehr merkwürdig finde, so auch biblich nicht zu halten ist, denn wir sollen nach den NT geben, was wir vermögen, unterm Strich geschrieben alles, gehört dem Herrn und nicht nur ein kleiner Teil von dessen was wir haben. Wir sollen ihm von unserem was wir haben, auch wieder geben im Vertrauen.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 14:42

Lieber Andreas, entweder kannst du nicht lesen was andere schreiben, oder du bist wirklich nur auf Konfrontation aus und da ich mich diesem unchristlichen Gehabe nicht anschließen will, antworte ich erst wieder, wenn du vernünftig geworden bist! ;)

Du bestimmst wie es weitergeht!

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Oli4 » Di 31. Aug 2010, 14:45

SunFox hat geschrieben:Warun verweist du ihn auf STA-Foren, wo doch auch hier genügend User im Forum sind, die ihm das vernünftig erklären können?
Ich habe meine Intention beschrieben. Und auf all die weiteren Dinge muss ich nicht eingehen.
Gottes Gnade
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 14:50

Oli4 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Warun verweist du ihn auf STA-Foren, wo doch auch hier genügend User im Forum sind, die ihm das vernünftig erklären können?
Ich habe meine Intention beschrieben. Und auf all die weiteren Dinge muss ich nicht eingehen.
Gottes Gnade


Und ich habe dir lieber Oli dementsprechend meine Meinug dazu gesagt! ;)

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 15:12

SunFox hat geschrieben:Lieber Andreas, entweder kannst du nicht lesen was andere schreiben, oder du bist wirklich nur auf Konfrontation aus und da ich mich diesem unchristlichen Gehabe nicht anschließen will, antworte ich erst wieder, wenn du vernünftig geworden bist! ;)

Du bestimmst wie es weitergeht!

Liebe Grüße von SunFox



Nun wiso unchristliches, kläre uns doch auf, welche bewandnis auf 1844 wo Jesus in das Heiligste eintritt, denn es gehört ja zum "Heiligtumslehre" von Ellen White. Gemeint ist damit der "Eintritt Christi in das Allerheiligste des Himmels". Damit hat Christus 1844 sein Versöhnungswerk vollendet, was auch ich biblich als Irrlehre erklärt habe, was soll da denn da unchristlich sein? Merkwürdig, merkwürdig.

Schreib doch ohne beleidigend zu werden, das dies nur eine Behaubtung sei.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 15:19

Lieber Andreas, ich bin einem Möchtegernpapst keine Rechenschaft schuldig! :baby:

Du setzt etwas ohne altestamentarisches Hintergrundwissen in die Welt und machst in gleicher selbstherrlicher Weise weiter, obwohl ich dir die Möglichkeit dazu angeboten habe!

Weiterhin viel Spaß dabei! ;)

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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 17:30

SunFox hat geschrieben:Lieber Andreas, ich bin einem Möchtegernpapst keine Rechenschaft schuldig! :baby:

Du setzt etwas ohne altestamentarisches Hintergrundwissen in die Welt und machst in gleicher selbstherrlicher Weise weiter, obwohl ich dir die Möglichkeit dazu angeboten habe!

Weiterhin viel Spaß dabei! ;)

Liebe Grüße von SunFox


Bin ich ja auch nicht, nun ich halte mich insbesondere an das Neue Testament, nicht das ich das Alte Testament ausschließen möchte, denn immerhin hat sich gerade Jesus daran gehalten und bezog sich auf das Altes Testament.
Nun die Heiden hatten ja auch nicht gerade dieses Umpfangreiches Wissen, wie wir sie nun zumal haben können. Aber was hat denn Paulus vermittelt, etwar das Alte Testament?

Nun SunFox, ich erwarte doch keine Rechtfertigung von Dir, eher eine nähere Erklärung über die Heiligtumslehre von Ellen White, mehr nicht.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 19:02

Nun Lieber SunFox, wenn ich in Johannes 19, 30 lese, das es vollbracht ist, nun aber Ellen White eine Heiligtumslehre vertritt, die besagt: der Eintritt Christi in das Allerheiligste sein Werk zu vollenden, steht doch zum wiederspruch von Johannes 19, denn da sagte Jesus am Kreuz es ist vollbracht. Ich denke das es gerechtfertigt ist, dich zu eine Stellungsnahme zu bitten, aber du schreibst, es sei unchristlich, find ich schon sehr merkwürdig, wie in vielen eure Lehre überhaubt, denn das interesiert mich nicht alleine, vielen anderen auch. Denn du gehörst ja immerhin zu den Vielschreibern im Forum, mit guten Ansätzen, von daher finde ich es auch berechtigt von meiner Seite her. Wie meinst du es eigendlich Ich zitiere mal was du geschrieben hast: "antworte ich erst wieder, wenn du vernünftig geworden bist! ;) "

Nun, ich weiß wirglich nicht, wo ich unvernünftig gewesen bin, wenn ich dich bitte zu eine Stellungsnahme bitte, ist doch keine Anfeindung. ich möchte keine falsche Vermutungen stellen, merkwürdig finde ich schon :shock:

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Merkwürdige Lehre

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 20:06

Lambert hat geschrieben:Nun Lieber SunFox, wenn ich in Johannes 19, 30 lese, das es vollbracht ist, nun aber Ellen White eine Heiligtumslehre vertritt, die besagt: der Eintritt Christi in das Allerheiligste sein Werk zu vollenden, steht doch zum wiederspruch von Johannes 19, denn da sagte Jesus am Kreuz es ist vollbracht.


Lieber Andreas, was bedeutet denn dieses 'vollbracht' aus der Situation heraus für Jesus?

Jemals Gedanken darüber gemacht?

Matthäus 26,39: "Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!"

Matthäus 26,42: "Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist's nicht möglich, dass dieser Kelch an mir vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille!"

Hast du unter diesem Aspekt schon einmal dieses Wort: "Es ist vollbracht!" betrachtet?

Für Jesus wurden die Minuten bis zur Kreuzigung immer länger, sie wurden IHM wie Stunden und der Unschuldige mußte nebenbei den ganzen Hohn und Spott dazu ertragen! Dann endlich der befreiende Moment: "Geschafft, endlich geschafft, ich habe es hinter mir, es ist vollbracht, endlich am Ziel!"

Dieses 'vollbracht' war Befreiung für Jesus, aber war damit die Vergebung von Schuld abgeschlossen?

1.Korinther 15,14: "Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich."

Soviel zu deinem 'vollbracht'!

Und was macht Jesus jetzt im Himmel?

Hebräer 7,22-26: "So ist Jesus Bürge eines viel besseren Bundes geworden. Auch sind es viele, die Priester wurden, weil der Tod keinen bleiben ließ; dieser aber hat, weil er ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum. Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie. Denn einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als der Himmel."

Hebräer 13,11.12: "Denn die Leiber der Tiere, deren Blut durch den Hohenpriester als Sündopfer in das Heilige getragen wird, werden außerhalb des Lagers verbrannt. Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor."

Und was denkst du, war der hochpriesterliche Dienst mit der Himmelfahrt Jesu abgeschlossen, wenn wir das hier lesen?

Hebräer 4,14: "Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis."

Um das ganze aber jetzt weiter vertiefen zu können, müßten wir ins AT gehen und dort einiges studieren und zwar grundlegende Dinge der Heiligtumslehre Israels, denn der ganze Opferdienst in sich als Einheit war nur ein Schattendienst dessen was Jesus vollbringt!

Wenn dieses geklärt ist, dann erst können wir auf das Jahr 1844 hinrechnen und versuchen zu ermitteln, was genau geschehen ist!

Lambert hat geschrieben:Ich denke das es gerechtfertigt ist, dich zu eine Stellungsnahme zu bitten,


Gerechtfertigt ist es schon, ...

Lambert hat geschrieben:aber du schreibst, es sei unchristlich, find ich schon sehr merkwürdig, wie in vielen eure Lehre überhaubt, denn das interesiert mich nicht alleine, vielen anderen auch.


... aber die Art und Weise, wie du es aufziehst ist von Vorurteilen nur so durchzogen und von einem Hintergedanken geprägt: "Ich muß den Adventisten belegen wie falsch sie liegen, muß bei ihnen Unwahrheiten entlarven!"

Du möchtest sie an den Pranger stellen, weil du sie dir als persönliches Feindbild erkoren hast, darum erweiterst du deine Anschuldigungen auch gleich auch auf viele weitere Lehren der Adventisten und um das ganze einen krönenden Abschluss zu geben, setzt du diese Thematik auch in den Bereich der Sekten, wobei die evangelische Kirchengemeinschaft die Adventisten (STA) längst als evangelische Freikirche akzeptiert hat!

Findest du das etwa vom christlichen Gedanken aus in Ordnung?

Und dann schreibst du: "... das interesiert mich nicht alleine, vielen anderen auch."

Hier überträgst du deine Verantwortung auf viele Andere! Wer sind denn die vielen Anderen?

Lambert hat geschrieben:Denn du gehörst ja immerhin zu den Vielschreibern im Forum, mit guten Ansätzen, von daher finde ich es auch berechtigt von meiner Seite her. Wie meinst du es eigendlich Ich zitiere mal was du geschrieben hast: "antworte ich erst wieder, wenn du vernünftig geworden bist! ;) "


Alles kann seine Berechtigung haben, bloß wenn einer in seinem Hinterkopf ein falsches Spiel spielt, dann ist dieses unehrenhaft und eben auch unchristlich!

Lambert hat geschrieben:Nun, ich weiß wirglich nicht, wo ich unvernünftig gewesen bin, wenn ich dich bitte zu eine Stellungsnahme bitte, ist doch keine Anfeindung. ich möchte keine falsche Vermutungen stellen, merkwürdig finde ich schon


Du willst keine falschen Vermutungen anstellen?

Und warum tust du es dann?

Lies dir deine Beiträge noch einmal durch und unterstreiche mal alles, wo du etwas am Vermuten bist!

Oder willst du behaupten, das deine Vermutungen alles richtige Vermutungen sind?

Ich bin gerne bereit über alles zu diskutieren, aber nicht wenn einer einem im Hintergedanken ein Messer in den Rücken stechen will!

Und jetzt tue nicht so entrüstet, du weist ganz genau wovon ich spreche! ;)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Thelonious » Di 31. Aug 2010, 20:18

Hallo!

Ich habe hierher verschoben resp. mit diesem thread verknüpft. Dieses allerdings auch verbunden mit der Aufforderung per sofort mit derart persönlich werdender "Anmache" aufzuhören. Danke.

Gruß
Thelo
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 20:21

doppelt
Zuletzt geändert von SunFox am Di 31. Aug 2010, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 20:22

Gnu hat geschrieben:Mich würde Lamberts Antwort auf Taubes Frage interessieren. Alles andere ist für mich :tongue:

P.S. @SunFox: Korrigiert, jetzt besser?
Die Zunge bedeutet: Leck mich!


Ja lieber Gnu, so ist es schon besser! :)

Bist ja nicht der Klassensprecher hier! :lol:

Liebe Grüße von SunFox

PS: Dein kleingedrucktes Ansinnen (in weiß) ist befremdlich!
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon Gnu » Di 31. Aug 2010, 20:40

SunFox hat geschrieben:PS: Dein kleingedrucktes Ansinnen (in weiß) ist befremdlich!

Es sollte in Klartext beschreiben, was ich mit dem Zungen-Smily ausdrücken will.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Reginald 32 » Di 31. Aug 2010, 21:18

Hallo Andreas.

Als ich Deine Thread-Eröffnung las, wo Du so ganz "harmlos" nach der Begründung für die Heiligtumslehre fragtest, habe ich genau das gedacht, was auch Taube und Sunfox durch den Kopf ging. Und ich dachte auch daran, dass ich hier schon mal über das Heiligtum im alten Bund diskutieren wollte, doch dann hat das der Mod abgewürgt, wohl weil es zu brenzlig wurde. Da Du aber bei ihm einen Stein im Brett hast, kannst Du es ja mal erneut versuchen, solch ein Thema zu starten. Ich verspreche Dir, ich mache mit.

Wenn Du aber hier " mitten im Buch" mit der Diskussion beginnst, ist es sinnlos. Das würde bedeuten (Vergleich): Ich will englisch lernen und fange damit an, indem ich Shakespeares "Macbeth" im Originaltext lese. Oder (ein anderer Vergleich): Jemand will Schneider lernen, und als erstes beauftragt ihn der Meister, einen Smoking für unseren neuen Bundespräsidenten zu nähen.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Lambert » Di 31. Aug 2010, 21:23

Nun SunFox, du schreibst, ich zitiere:
Alles kann seine Berechtigung haben, bloß wenn einer in seinem Hinterkopf ein falsches Spiel spielt, dann ist dieses unehrenhaft und eben auch unchristlich!


Ist so nicht meine Art ein falsches Spiel zu treiben, habe ich auch nicht vor. Was ist den unehrenhaft und unchristlich eine Lehre nachzufragen, sollen wir es nicht prüfen, was gut oder schlecht ist? Zumal ist es für jeden Christen geboten, nachzuhaken und nicht jeder beliebige Lehre nachzulaufen. Wenn zumal eine Lehre die unbiblich ist, denn wenn Jesus am Kreuz sagt, das es vollbracht ist, und dann Ellen White eine Himmelslehre verbreitet, wo Jesus erst 1844 ins Heiligste eintritt um das Werk zu vollenden, da darf oder nachfragen dieser Lehre, ist das unchristlich? Denn bis jetzt eine vernüftige Antwort ausgeblieben, nur das es ein falsches Spiel sei, und zu dem unchristlich, aber eine schlüssige Antwort wohl nicht, habe ich dich etwar beleidigt? Ist nicht mein Ansinnen, denke halt mal offen, es ist Deine Hilfslosigkeit, denn eine Schlüssige Antwort kannst du auch nicht liefern, weil es schlich und ergreifend unbiblich ist, ja sogar zudem wiedersprüchlich.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
Lambert
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Re: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Beitragvon SunFox » Di 31. Aug 2010, 21:51

Lieber Andreas, willst du dich nur fortlaufend beschweren und herumjammern?

Ich versuche seit Anbeginn deiner Fragestellung eine halbwegs vernünftige Diskussion zu führen, aber jegliche Versuche erstickst du sogleich wieder im Keim und spielst dann auch noch das Unschuldlamm! So geht das nicht!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: freikirche der 7tags adventisten

Beitragvon Reginald 32 » Mi 1. Sep 2010, 09:23

Hallo Andreas.

Die Beiträge, die Du bisher geschrieben hast, lassen alle erkennen, dass Du der dispensationalistischen Sichtweise anhängst. Die Schriftsätze, die Du manchmal kopierst, entstammen ebenfalls aus dispensationalistischen Quellen.

Nun lehrt der Dispensationalismus, dass Jesus und die Evangelien (bis auf kleine Stücke von Johannes) zur Dispensation Israels gehören und mit unserer jetzigen Dispensation der Gemeinde nichts zu tun haben. Dieses vorgefasste Denken verschließt aber den Dispensationalisten den Blick für den Sinn der gesamten Lehre, die die Opferzeremonien den Kindern Gottes veranschaulichen sollten. Im Dispensationalismus erkennt man noch, dass das Sündopfer ein "Schatten", also ein Lehrbeispiel für das Opfer Christi ist. Doch eine weiter gehende Erkenntnis verschließt sich dem Dispensationalisten. Dafür muss man historisch (histrizistisch) denken können.

Deswegen muss man die Sache von Anfang an besprechen und kann nicht, wie Du es wünschest, mitten drin reinspringen, ohne die Grundlagen zu erkennen.

Wenn Du nicht bereit bist zuerst die Grundlagen zu erkennen (das ist der allgemeine Fehler der Dispensationalisten), dann hat es keinen Zweck, auf Deine aus der Mitte herausgepickten Fragen ein zu gehen.

Also: Bist Du bereit, von Anfang an alles zu erkennen, oder gibst Du Dich lieber mit Halbwahrheiten zufrieden? Auf Letzteres gehe ich jedenfalls nicht ein, weil es sinnlos ist.

Zum Schluss noch ein Beispiel: Ein Dorfbewohner aus dem Urwald ist vielleicht in der Lage, einen Lasstwagen zu fahren. Ob er deshalb aber auch einen Lastwagen konstruieren kann ???
Du handelst wie der LKW-Fahrer. Du kannst mit der Bibel einigermaßen umgehen. Aber die tieferen Lehren der Bibel verschließen sich Dir (noch). Dazu musst Du erst die Grundlagen lernen, So lange Du das nicht willst, kann ich mit Dir über dieses Thema nicht weiter diskutieren.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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