Die Rückkehr aus dem Exil

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

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Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Schoschannah » Fr 16. Sep 2005, 15:02

Hallo zusammen,

das Thema "Judentum und Israel" scheint in vielen Threads dieses Forums ganz schnell zum Thema "Israel und Palästina" zu werden; ich finde das schade, weil es Einseitigkeiten fördert (oder zu fördern scheint) und darüber hinaus zu kurz greift.

Ich poste hier noch einmal einen Link, den ich bereits in einem anderen Thread erwähnte: Den Wochenabschnitt über das Gebot, in Israel zu leben und den Kommentar dazu: Das Gebot, in Eretz Israel zu wohnen: http://www.hagalil.com/judentum/torah/leibowitz/masei.htm

Ob man nun mit dem Kommentar einverstanden ist oder nicht, eines ist klar: die "Erlösung" - oder wie immer man es nennen will - des Volkes Israel hängt NICHT in erster Linie ab von der Vertreibung, geschweige denn Ermordung der in Israel lebenden Völker. (Übrigens heisst es im Text, man solle deren Götzenbilder zerstören; eine Aufforderung, die der strengen Bildlosigkeit der Moslems gegenüber natürlich irrelevant ist, eine kleine Änderung der Zeiten, über die man nachdenken kann 8-) )

Die Gottesnähe oder die Heiligung liegt ja darin, dass ALLE Juden in Israel leben sollen. Bevor das nicht geschieht, ist die Bedingung für die Erlösung der Welt durch die Ankunft des Messias (nach jüdischer Vorstellung) oder seine Rückkehr (nach christlichem Glauben) nicht gegeben.

Wenn man sich also über die Verzögerung des Kommens des Messias beschweren will, sollte man das, genaugenommen, eher bei den Juden in der Galut tun als bei den Palästinensern.

Am Besten, man fängt in New York an :D .

Nein?

Die Krähen behaupten, eine einzige Krähe könne den Himmel zerstören. Das ist zweifellos, beweist aber nichts gegen den Himmel, denn Himmel bedeutet eben: Unmöglichkeit von Krähen.

(Franz Kafka)






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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Italia-Katholik » Fr 6. Jan 2006, 19:40

Ich würde gerne einmal eure Meinung zu dem ganzen hören, vielen Dank.

Nach dem Löschen aller Diffamierungen, Beleidigungen und andern Netikettenverstössen bleibt nur das übrig (bigbird).
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Dulcamara » Fr 6. Jan 2006, 23:23

Original von Schoschannah
das Thema "Judentum und Israel" scheint in vielen Threads dieses Forums ganz schnell zum Thema "Israel und Palästina" zu werden; ich finde das schade, weil es Einseitigkeiten fördert (oder zu fördern scheint)


Was ist daran schlimm, einseitig zu sein?

Original von Schoschannah
und darüber hinaus zu kurz greift.


Wenn man den Konflikt auf einen reinen Konflikt um Land reduziert, greift das in der Tat zu kurz. Das tun aber eher die nichtislamischen Israel"kritiker". Die Freunde Israels sowie dessen islamische Feinde wissen im allgemeinen, dass der Konflikt noch eine tiefere - durchaus auch religiöse - Ebene hat.

Auch eine, die nicht nur Juden und Moslems betrifft - sondern auch Christen.

Original von Schoschannah
Wenn man sich also über die Verzögerung des Kommens des Messias beschweren will,


Beschwert sich da irgendjemand drüber?

Original von Schoschannah
sollte man das, genaugenommen, eher bei den Juden in der Galut tun als bei den Palästinensern.


Hat sich insbesondere schon jemals jemand deswegen über die Palästinenser beschwert? Ich denke, das hat noch keiner getan. Und es gibt zu Hauf anderes, worüber man sich bei denen mit Fug und Recht bitter beschweren kann.

Und ist es überhaupt mit der christlichen Lehre vereinbar, dass man denkt, Menschen könnten durch ihr Verhalten ( massenhafte jüdische Einwanderung nach Israel) den Messias "herbeihexen"?

Ist es nicht eher die Lehre, dass dieser kommt, wann er zu kommen gedenkt?

Also so: Das Kommen des Messias ist der Regen. Die jüdische Masseneinwanderung nach Israel ist das Barometer, das einen Tiefdruck anzeigt .

Das Barometer verursacht aber nicht den Regen. Und es ist - falls man den Regen herbeisehnt - wenig sinnvoll, sich beim Barometer zu beschweren ... bzw. so lange auf es einzuschlagen, bis der Zeiger auf ´Tief´ geht.

Dadurch hat man nur ein zerstörtes Barometer :x ( wie oft eigentlich noch?) Aber noch lange keinen Regen.

Und vielleicht kommt ja auch gar kein Regen, sondern ein Sturm.

Seid Ihr eigentlich alle sicher, dass es für Euch wünschenswert wäre, wenn der Messias käme?



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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 22. Jan 2008, 20:41

Ja Dulcamara, ich weis nicht wie Du reagieren würdest wenn Andere einseitig voller Vorurteile gegen Dich sprechen würden, ist das etwar auch ok für Dich? :D



Grüsse, Andreas



ps. es gibt ja auch Posetiv Vorurteile!
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Daniel2000 » Mi 23. Jan 2008, 19:15

Original von Schoschannah
Hallo zusammen,

das Thema "Judentum und Israel" scheint in vielen Threads dieses Forums ganz schnell zum Thema "Israel und Palästina" zu werden; ich finde das schade, weil es Einseitigkeiten fördert (oder zu fördern scheint) und darüber hinaus zu kurz greift.

Ich poste hier noch einmal einen Link, den ich bereits in einem anderen Thread erwähnte: Den Wochenabschnitt über das Gebot, in Israel zu leben und den Kommentar dazu: Das Gebot, in Eretz Israel zu wohnen: http://www.hagalil.com/judentum/torah/leibowitz/masei.htm

Ob man nun mit dem Kommentar einverstanden ist oder nicht, eines ist klar: die "Erlösung" - oder wie immer man es nennen will - des Volkes Israel hängt NICHT in erster Linie ab von der Vertreibung, geschweige denn Ermordung der in Israel lebenden Völker. (Übrigens heisst es im Text, man solle deren Götzenbilder zerstören; eine Aufforderung, die der strengen Bildlosigkeit der Moslems gegenüber natürlich irrelevant ist, eine kleine Änderung der Zeiten, über die man nachdenken kann 8-) )

Die Gottesnähe oder die Heiligung liegt ja darin, dass ALLE Juden in Israel leben sollen. Bevor das nicht geschieht, ist die Bedingung für die Erlösung der Welt durch die Ankunft des Messias (nach jüdischer Vorstellung) oder seine Rückkehr (nach christlichem Glauben) nicht gegeben.

Wenn man sich also über die Verzögerung des Kommens des Messias beschweren will, sollte man das, genaugenommen, eher bei den Juden in der Galut tun als bei den Palästinensern.

Am Besten, man fängt in New York an :D .

Nein?


Warum in New York? Solange die Völker Jisrael dahingehend nicht anerkennen, wie es in der Tora steht solange wird sich nichts tun.

Ausserdem irrst du dich; Die Moslems haben Jerusalem mit Götzenstätten vollgestopft. Jeder Moschee in Israel ist dem Götzen geweiht. Und die Moslems beten Richtung Kaaba (ist nur ein Stein sonst nichts) und das ist praktisch auch Götzenanbetung. Also es gebe genügend aufzuräumen dort.

Wie gesagt; Die Völker wollen irgendwie nicht, dass alle Juden in Israel wohnen und nehmen dadurch lieber Gewalt und ihre eigene Bestrafung durch Gott in Kauf.

Das heisst: Die Völker selber müssten den Juden jede Menge Anreize schaffen, damit wirklich alle in Israel wohnen könnten um die Lehre der Tora vollständig zu erfüllen.

Also nur reden und selber nichts dazutun ist sehr billig.



Schalom
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Jakow » Do 24. Jan 2008, 13:27

BS"D

Original von Daniel2000
Warum in New York?
Das war mir auch nicht klar, vor allem, da es ja nicht um den Wohnort geht, sondern darum das Joch von Tora und Mitzwojs auf sich zu nehmen und da steht es auch in Israel nicht zum Besten.

Original von Daniel2000
Solange die Völker Jisrael dahingehend nicht anerkennen, wie es in der Tora steht solange wird sich nichts tun.
Wie kommst du dazu? Ich frage nur, weil nach der jüdischen Lehre das Kommen des Moschiach alleine von uns abhängt und nach davon, welchen Platz uns die anderen Völker einräummen.

Original von Daniel2000
Die Moslems haben Jerusalem mit Götzenstätten vollgestopft.
Das ist mir nun völlig neu. Auf wenn stützt du dich bei dieser Bewertung? Im allgemeinen werden Moslems und nicht einmal Christen dem Götzendienst zugeordnet und eine Moschee ist keine Götzenstätte und nach der Halacha uns sogar erlaubt zu betreten und dort zu beten.

Original von Daniel2000
Und die Moslems beten Richtung Kaaba (ist nur ein Stein sonst nichts) und das ist praktisch auch Götzenanbetung.
Und in welche Richtung beten wir Juden? Aus dem warum ergibt sich vielleicht bei dir ein Umdenken, denn bei Moslems ist die Begründung auch nicht anders.

Original von Daniel2000
Also es gebe genügend aufzuräumen dort.
Sollten wir nicht besser erst einmal bei uns selber aufräumen?

Original von Daniel2000
Das heisst: Die Völker selber müssten den Juden jede Menge Anreize schaffen, damit wirklich alle in Israel wohnen könnten um die Lehre der Tora vollständig zu erfüllen.
Der Moschiach kommt nicht erst nachdem schon alle Juden in Israel wohnen, sondern wenn entweder alle Juden nach der Tora leben oder G´tt uns seine Güte zeigt.

Kol tuw,
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon noah » Do 24. Jan 2008, 17:22

Original von Jakow
Original von Daniel2000
Und die Moslems beten Richtung Kaaba (ist nur ein Stein sonst nichts) und das ist praktisch auch Götzenanbetung.
Und in welche Richtung beten wir Juden? Aus dem warum ergibt sich vielleicht bei dir ein Umdenken, denn bei Moslems ist die Begründung auch nicht anders.




Kaba geht auch zu Abraham zurück.
Schon damals war Kaba als helige Ort unter den Geschwister(Götzenanbeter/ Kuraisch und Juden/Kuraiza) bekannt.
2,127. Und als Abraham mit Ismael die Grundmauern des Hauses errichtete (, sagte er): "Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Jakow » Fr 25. Jan 2008, 11:25

BS"D

Original von noah
2,127. Und als Abraham mit Ismael die Grundmauern des Hauses errichtete (, sagte er): "Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende.
Ja, nur lebte damals Awrohom doch etwas zu weit davon entfernt, ob an diesem Ort solches gesagt haben zu können.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon noah » Fr 25. Jan 2008, 12:23

Original von Jakow
BS"D

Original von noah
2,127. Und als Abraham mit Ismael die Grundmauern des Hauses errichtete (, sagte er): "Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende.
Ja, nur lebte damals Awrohom doch etwas zu weit davon entfernt, ob an diesem Ort solches gesagt haben zu können.



1mose33,2. und sprach: Der HErr ist von Sinai kommen und ist ihnen aufgegangen von Seir; er ist hervorgebrochen von dem Berge Paran und ist kommen mit viel tausend Heiligen; zu seiner rechten Hand ist ein feuriges Gesetz an sie.


1mose21,21. und wohnete in der Wüste Pharan . Und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus Ägyptenland.

Paran ist das Ort Makka wo Ismael war.


Was bedeueted die Kürzung - BS"D -?



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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Daniel2000 » Fr 25. Jan 2008, 18:13

Original von Jakow
BS"D

Original von Daniel2000
Warum in New York?
Das war mir auch nicht klar, vor allem, da es ja nicht um den Wohnort geht, sondern darum das Joch von Tora und Mitzwojs auf sich zu nehmen und da steht es auch in Israel nicht zum Besten.

Original von Daniel2000
Solange die Völker Jisrael dahingehend nicht anerkennen, wie es in der Tora steht solange wird sich nichts tun.

Original von Jakow
Wie kommst du dazu? Ich frage nur, weil nach der jüdischen Lehre das Kommen des Moschiach alleine von uns abhängt und nach davon, welchen Platz uns die anderen Völker einräummen.


Ja welchen Platz räumen uns den die Völker ein?? Gar keinen wenn es nach Ihnen geht. Die Christen glauben gar, sie sind das Volk Jisrael. Die ärgsten sind die sogenannten "Wiedergeborenen". Natürlich hängt es auch von uns ab wann der Moschiach kommt, aber die Assimilation ist weit fortgeschritten.

Original von Daniel2000
Die Moslems haben Jerusalem mit Götzenstätten vollgestopft.

Original von Jakow
Das ist mir nun völlig neu. Auf wenn stützt du dich bei dieser Bewertung? Im allgemeinen werden Moslems und nicht einmal Christen dem Götzendienst zugeordnet und eine Moschee ist keine Götzenstätte und nach der Halacha uns sogar erlaubt zu betreten und dort zu beten.


Da bin ich aber nicht so überzeugt, dass Juden eine Gebetsstätte von Nichtjuden betreten sollten. Denn dann könnte man annehmen, dass sie auch zu anderen Göttern beten würden. Ein Jude sollte nicht mal vor einer Kirche eine Münze aufheben, wenn er einen dort liegen sieht, weil auch da man annehmen müsste, er würde fremden Göttern Ehre erweisen. Nur weil Moslems und Christen nicht dem Götzendienst zugeordnet werden (vielleicht aus Höflichkeit), heisst das noch lange nicht das sie es nicht tun.


Original von Daniel2000
Und die Moslems beten Richtung Kaaba (ist nur ein Stein sonst nichts) und das ist praktisch auch Götzenanbetung.

Original von Jakow
Und in welche Richtung beten wir Juden? Aus dem warum ergibt sich vielleicht bei dir ein Umdenken, denn bei Moslems ist die Begründung auch nicht anders.


Natürlich Richtung Jerusalem beten wir Juden. Nur was war in Jerusalem und was ist in Mekka? In Jerusalem war der Tempel mit den Heiligen Schriften darin, den Gott den Juden und nur den Juden gegeben hat, und was ist immer noch in Mekka; Ein Stein mehr nicht. Somit ist es ein Unterschied die Tora anzubeten oder nur einen Stein, wie schon Moses sagte.

Original von Daniel2000
Also es gebe genügend aufzuräumen dort.

Original von Jakow
Sollten wir nicht besser erst einmal bei uns selber aufräumen?


Das könnte man ja parallel machen. Es gibt auch bei den Juden genug zu tun. :)


Original von Daniel2000
Das heisst: Die Völker selber müssten den Juden jede Menge Anreize schaffen, damit wirklich alle in Israel wohnen könnten um die Lehre der Tora vollständig zu erfüllen.

Original von Jakow
Der Moschiach kommt nicht erst nachdem schon alle Juden in Israel wohnen, sondern wenn entweder alle Juden nach der Tora leben oder G´tt uns seine Güte zeigt.


Was ich meine ist, dass Israel und Juden zu sehr von den Völker dahingehend behindert werden um eben das was du oben beshrieben hast zu erfüllen, obwohl sicherlich auch bei den Juden selber ein Umdenken erfolgen muss.

Schalom und gut schabbes.
Daniel


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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Daniel2000 » Fr 25. Jan 2008, 18:33

Original von noah
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Original von noah
2,127. Und als Abraham mit Ismael die Grundmauern des Hauses errichtete (, sagte er): "Unser Herr, nimm von uns an; denn wahrlich, Du bist der Allhörende, der Allwissende.
Ja, nur lebte damals Awrohom doch etwas zu weit davon entfernt, ob an diesem Ort solches gesagt haben zu können.



1mose33,2. und sprach: Der HErr ist von Sinai kommen und ist ihnen aufgegangen von Seir; er ist hervorgebrochen von dem Berge Paran und ist kommen mit viel tausend Heiligen; zu seiner rechten Hand ist ein feuriges Gesetz an sie.


1mose21,21. und wohnete in der Wüste Pharan . Und seine Mutter nahm ihm ein Weib aus Ägyptenland.

Paran ist das Ort Makka wo Ismael war.


Was bedeueted die Kürzung - BS"D -?



Paran ist der Name einer Wüste südlich von Beerscheba im Land Kanaan (heute Israel-Palästina). Sie lag in Richtung des heutigen Negev und war nach der Bibel (Gen 21,8-21) der Zufluchtsort von Hagar und Ismael.

Den Unterschied in der Entfernung von Paran und Mekka möchte ich Klavierspielen können.

Schalom
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon noah » Mi 30. Jan 2008, 11:10

Original von Daniel2000

Paran ist der Name einer Wüste südlich von Beerscheba im Land Kanaan (heute Israel-Palästina). Sie lag in Richtung des heutigen Negev und war nach der Bibel (Gen 21,8-21) der Zufluchtsort von Hagar und Ismael.

Den Unterschied in der Entfernung von Paran und Mekka möchte ich Klavierspielen können.

Schalom
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Der ehemalige Jude ,der von einer rabbischen Familie kam und zum Islam konvertierte Muhhamad Asad schrieb in seinem dicken Buch(The message of the Quran )das Paran eine Umgebung ist die auchh Makka umfasst,und damalige Israeliten verstanden es so.
2.Es war gewöhnlich dass die menschen damals auf Kamelen ein Monat lang reise machten.
So dass Prophet Ibrahim auch sein Sohn Ismael in Makka besucht hat.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Jakow » Do 31. Jan 2008, 15:06

BS"D

Original von noah
Der ehemalige Jude ,der von einer rabbischen Familie kam und zum Islam konvertierte Muhhamad Asad schrieb in seinem dicken Buch(The message of the Quran )das Paran eine Umgebung ist die auchh Makka umfasst,und damalige Israeliten verstanden es so.
Ich möchte ja nun nichts gegen diesen Mann sagen, aber dieses ist alleine seine Ansicht und der Verweis auf seine Herkunft hilft hier eben nicht weiter, da er diese Ansicht von dort nicht haben kann.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon noah » Do 31. Jan 2008, 20:22

Original von Jakow
BS"D

Original von noah
Der ehemalige Jude ,der von einer rabbischen Familie kam und zum Islam konvertierte Muhhamad Asad schrieb in seinem dicken Buch(The message of the Quran )das Paran eine Umgebung ist die auchh Makka umfasst,und damalige Israeliten verstanden es so.
Ich möchte ja nun nichts gegen diesen Mann sagen, aber dieses ist alleine seine Ansicht und der Verweis auf seine Herkunft hilft hier eben nicht weiter, da er diese Ansicht von dort nicht haben kann.


Bist du von einer rabbischen Familie?

Er war aber.
ER war ein Israelit ,der zum Islam konvertiert ist.Sein Buch finde ich gut da er sich mit dem Judentum gut auskannte.
Wenn was falsch wäre,hätte er sicher nicht mit seine Frau zum Islam konvertiert.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon picopedro » Sa 2. Feb 2008, 15:47

wie weise ist der ausspruch salomons:

12 Und außerdem laß dich warnen, mein Sohn! Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib. (pred. 12/12)

lg peter

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon nana » Di 19. Feb 2008, 10:42

Hallo,

mir wurde vor Kurzem erzählt, das sich Leute in Israel aufmachen, sich vor bereiten. Auf den Exodus der aus Europa kommen wird.

Vieles muss in die Wege geleiten werden um die Menschenmenge unter zu bringen.

Denn es wird ein sehr großer Strom aus Europa erwartet.

Hat jemand von euch mehr darüber erfahren?

L.G.
nana :)
Yeremyah (Jeremia)16:16 u. 17
6,16 So spricht YAHWEH: Tretet hin an die Wege und schauet und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele!
Aber sie sprechen: Wir wollen es nicht tun!
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Jakow » Di 19. Feb 2008, 11:23

BS"D

Original von nana
mir wurde vor Kurzem erzählt, das sich Leute in Israel aufmachen, sich vor bereiten. Auf den Exodus der aus Europa kommen wird.
Mh, hat dir da irgend jemand von einem Science-Fiction-Buch oder von einer neuen Verschwörungstheorie erzählt? Ich wüsste zumindest nicht, warum wir uns nun auf einmal alle nach Israel aufmachen sollten. Oder ist der Moschiach gekommen?

Original von nana
Vieles muss in die Wege geleiten werden um die Menschenmenge unter zu bringen.
Welche Menschenmenge?

Original von nana Denn es wird ein sehr großer Strom aus Europa erwartet.
Warum sollten diese auf einmal kommen?

Original von nana Hat jemand von euch mehr darüber erfahren?
Nein, weder aus Israel noch aus Europa ist man sich darauf am vorbereiten.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon nana » Di 19. Feb 2008, 11:39

Bist Du nur falsch Infomiert oder tust Du nur so?

Natürlich machen sich Leute bereit in Israel, um den Strom der Menschen aus Europa in empfang zunehmen.

Denn es ist jetzt die Zeit;
oder soll ich sagen Beachte die Zeichen der Zeit?


Hab da mal ein Bericht aus dem NAI gelesen, ich denke das sagt alles aus. Und schau Dir doch die ganzen Überfälle in Deutschland, Belgien, Österreich, Frankreich und in Ungarn an, reden die nicht ein Lautes Wort über den Exodus?

Dieses stand im NAI-Newsletter
Montag, 14. Februar 2005
Lau: Europäisches Judentum hat keine Zukunft
Der Holocaustüberlebende und ehemalige Oberrabbiner Israels, Yisrael Meir Lau, erklärte nach seiner zweimonatigen Intensivreise durch Europa, dass das europäische Judentum keine Zukunft habe und Israel sich auf eine Masseneinwanderung aus Europa einstellen sollte.
„Ich sehe das Ende des Exils der europäischen Juden kommen,“ sagte Lau der Jerusalem Post. Nach Ansicht von Lau leben die europäischen Juden in Angst. „Ich habe Eltern getroffen, die mir erzählten, dass sie Ängste ausstehen, wenn sie ihre Kinder zu abendlichen Aktivitäten der Bnei Akiva (Jugendorganisation) schicken, dass unterwegs etwas schreckliches passieren könnte,“ berichtete Lau. „Es gab eine Zeit, in der die Juden keine Wahl hatten und mit Antisemitismus leben mussten. Nun jedoch haben sie die Wahl.“ In Europa leben etwa 2 Millionen Juden, in Frankreich davon allein circa eine halbe Million, in England 300.000. Lau schloss die Möglichkeit kategorisch aus, dass eine Koexistenz zwischen Juden und Nichtjuden in Europa etabliert werden kann. „Israel sollte sich auf eine europäische Aliya vorbereiten, indem man in Häuserbau, Sprachlernzentren und Ausbildungsprogramme investieren sollte. Alles muss getan werden, um die europäischen Juden zu ermutigen, nach Israel auszuwandern.“

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Jakow » Di 19. Feb 2008, 22:31

BS"D

Original von nana
Bist Du nur falsch Infomiert oder tust Du nur so?
Ich sitze hier ja eigentlich in der Quelle, aber dennoch weiss, merke und sehe ich von dem von dir beschriebenen nichts.

Original von nana
Und schau Dir doch die ganzen Überfälle in Deutschland, Belgien, Österreich, Frankreich und in Ungarn an, reden die nicht ein Lautes Wort über den Exodus?
Mh, hier redet keine von Exodus und wir sollte es doch wissen, immerhin müssten wir ja dann langsam packen und alles organisieren.

Original von nana
Nach Ansicht von Lau leben die europäischen Juden in Angst.
Mh, ich weiss nicht, wenn Rabb. Lau hier genau getroffen hat, aber immerhin ist das ja nun fast drei Jahre her und unsere Angst hat uns immer noch nicht zum Gehen gebracht. Hier war wohl ehr der Wunsch der Vater dieser alten Aussagen.

Original von nana
dass eine Koexistenz zwischen Juden und Nichtjuden in Europa etabliert werden kann.
Wenn er eine andere Ansicht zur Juden ausserhalb von Israel haben würde, wäre er wohl nicht Oberrabbiner geworden. Aber immerhin hat er diese, damals auch stark umstrittene Aussage, später selber revidiert. Davon steht dann natürlich nichts in NAI.

Also, lerne daraus, auch wenn ein Oberrabbiner aus Israel etwas sagt, müssen nicht alle Juden dem folgen... ;-)))
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Dann sind diese auch keine Ahnung oder?

Beitragvon nana » Mi 20. Feb 2008, 13:33

Also gut dann lösche ich es eben, da ich selbst nicht englisch kann.

Kenne aber die Deutsche Übersetzng.

Und die spricht ganz klare Worte zum Auszug aus den Nationen.

Von jetzt nicht was schon mal war.


Trozdem seid lieb gegrüßt von
nana :)
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon bigbird » Mi 20. Feb 2008, 13:37

Bitte nana, wir sind ein deutschsprachiges Forum - entweder du stellst eine Übersetzung dazu, oder das Ding wird gelöscht.

bb
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Thelonious » Mi 20. Feb 2008, 13:45

Original von bigbird
Bitte nana, wir sind ein deutschsprachiges Forum - entweder du stellst eine Übersetzung dazu, oder das Ding wird gelöscht.

bb


Aber bitte nicht einfach mit dem google-translator "rüberbrezeln", sonst würde z.B. der Schlusssatz "Shalom, und kann der Lieferant von Zion bringen Ephraim bald zu Hause." lauten ;)

Gruß
Thelonious
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon nana » Mi 20. Feb 2008, 14:25

Keine Soge das mache ich nicht,

Aber ich wollte nur einigen schreiben, was wirklich vorsich geht, Mann :) kann ja nicht alles wissen, gell Jakob.


nana :)
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Grasy » Do 21. Feb 2008, 01:13

Original von Thelonious
sonst würde z.B. der Schlusssatz "Shalom, und kann der Lieferant von Zion bringen Ephraim bald zu Hause." lauten ;)


Ach du Schreck! :D
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Re: Dann sind diese auch keine Ahnung oder?

Beitragvon SunFox » Do 21. Feb 2008, 02:28

Original von nana
Also gut dann lösche ich es eben, da ich selbst nicht englisch kann.

Kenne aber die Deutsche Übersetzng.

Ups liebe nana,

uns aber über die hebräische schrift aufklären wollen? :D

Wie das denn? 8-)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Dann sind diese auch keine Ahnung oder?

Beitragvon nana » So 24. Feb 2008, 18:32

>>uns aber über die hebräische schrift aufklären wollen? <<

Liebe(r) Sunfox

warum nicht?
ist Hebräisch English, oder ist English Hebräisch?

Durch das Englishe wurde das Hebräische Wort von YAHWEH zerstört.

Erst Griechisch/Latein, dann English und dann Deutsch :(
Nimm mal einen griechischen/lateinischen Text, setze ihn dann in verschiedene Übersetzungsprogramme ins Englische und von dort ins Deutsche dann les was daraus kommt. :(

Sicherlich nicht, das Gelbe vom Ei, das was Du brauchst um zu verstehen, und auch zulehren, oder vielleicht auch im Fall der eigenen Interesse dazu umzudenken.


Liebe Grüße
nana :)
Yeremyah (Jeremia)16:16 u. 17
6,16 So spricht YAHWEH: Tretet hin an die Wege und schauet und fragt nach den Wegen der Vorzeit, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele!
Aber sie sprechen: Wir wollen es nicht tun!
nana
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Do 19. Nov 2009, 13:21

In der Bibel ist zu erkennen, es gibt mehr als nur ein Exil.Es ist mir schon seit lange, das Verfechter der Lehre vom "neuen Israel" und vieles andere, die über Israel lehren, meinen, daß sich die Abschnitte in der Bibel, die der Wiedersammlung Israels befassen alleine auf die Rückker aus dem babylonischen Exil beziehen.

Nun, Folgende beweist das Gegenteil dieser Irrlehre:

Jesaja 11, 11-12

Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Herr noch zum zweiten Male seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Äthiopien und aus Elam und aus Sinear und aus Hamath und aus den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Panier erheben und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

Diese Bibelstellen besagt doch eindeutig, daß der Herr seine Hand zum zweitenmal ausstrecken wird, um den Rest seines Volkes, der übriggebliebene ist loszukaufen.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :clap:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Nov 2009, 16:04

Hallo, ihr Lieben.
Ähnlich wie Lambert habe ich mir auch Gedanken über Jes. 11. genacht. Im Gegensatz zum ihm picke ich mir aber nicht nur gerade ein paar Verse heraus, mit denen ich meine vorgefasste Idee evtl. stützen kann, sondern ich möchte Jesaja aus dem Kontext heraus verstehen.

In Kap. 11:1-5 wird zunächst die "Rute aus dem Stamm Isai" erwähnt. Dieses Wort ist nach Matth. 12:17-21 und 2. Thess. 2:8 durch Jesus Christus erfüllt worden bzw. wird noch erfüllt werden bei seiner Wiederkunft. V.4 und Offb. 19:15 decken sich ebenfalls.
So sprechen die Verse 1-5 von Jesu erster und zweiter Ankunft hier auf der Erde.

Die Verse 6-9 sind dann eine mit Mitteln und Vergleichsmöglichkeiten der Zeit Jesajas geschilderter Zustand auf der Neuen Erde. Ich denke aber, es ist viel bildliche Sprache dabei.

Nun kommen die Verse 10 - 16, von denen einige in Unkenntnis der biblischen Zusammenhänge irrtümlich annehmen, sie bezögen sich auf den heutigen politischen Staat Israel in Palästina.

Es ist bei der Auslegung zu bedenken, dass das größte Ereignis in der Geschichte Israels zur Zeit Jesajas immer noch der Auszug aus Ägypten war. Auf diesen siegreichen Auszug unter dem Schutz Jahwes wird in zahlreichen Texten des AT verwiesen, auch um zu bezeugen, dass der Gott Israels der mächtigste Gott im Himmel ist, der die ganze Erde unter seiner Kontrolle hat.

Dieser Auszug aus Ägypten war der erste Auszug , den das Volk Israel in seiner Geschichte erlebte. (er wird bis heute im Passahdest gefeiert) Nun spricht V. 11 von einem zweiten Auszug: "Und Jahwe wird zu der Zeit zum andern (zweiten) mal seine Hand aussttrecken, dass er die Übrigen seines Volkes erwerbe..." Lu 1912

Wann ist dieses zweite oder andere mal ?

Andreas meint, das sei heute. Doch meiner Meinung nach befindet er sich dabei in einem großen und gefährlichen Irrtum. Das will ich nicht nur so daher sagen, sondern auch begründen:
Aus Jesajas Sicht, etwa 740 v. Chr., stand das babylonische Exil und die Rückkehr daraus noch bevor. Der erste Auszug (aus Ägypten) lag hinter ihnen. Somit kann der zweite oder andere Auszug nur der aus Babylon sein.

Gott plante sein Volk wieder heim zu bringen und es auf die Ankunft des Messias und die Verkündigung des Evangeliums vor zu bereiten.
Was das leibliche Israel (eigentlich nur noch der Stamm Juda) anbelangt, so gelang dieser Plan auch. Juda wurde wieder ein selbständiger Staat mit einem eigenen König. Doch der geistliche Auftrag schlug erneut fehl. Israel erkannte seinen Messias nicht und ließ ihn am Kreuz von den Römern töten. Und leider erkennen bis heute die meisten Juden nicht, dass Jesus von Nazareth ihr Messias war, Jahwe in menschlicher Gestalt. Nur dem geweissagten Überrest ist dies bis heute möglich.

So blieb die herrliche Erhöhung, die Gott seinem Volk unter der Bedingung der Bundestreue in Aussicht gestellt hatte, leider aus.

Nach der Himmelfahrt Jesu verfolgte Gott aber sein Ziel dennoch weiter. Er nahm den gläubigen Überrest des Volkes an und verstärkte und vermehrte ihn durch Einfügen von Menschen aus allen Nationen. Mit diesem neu zusammengesetzten "geistlichen Israel", den Kindern Abrahams nach dem Glauben, kommt er dann zu Ziel. Aber auch nicht mit der großen Masse, sondern wieder nur mit dem gläubigen Überrest.

Seit dem Tod Jesu ist Juda/Israel ein Volk wie jedes andere Volk auf Erden auch. Wegen seines über 1500 Jahre ständig fortgesetzten Ungehorsams und Bundesbruchs hat es seit dem Tod Jesu seine Rolle als auserwähltes Volk nach meiner Amsicht verloren. Aber natürlich steht jedem Juden genau so wie jedem anderen Menschen unter den gleichen Bedingungen der Weg ins ewige Reich Gottes offen.

Diesen gläubigen Überrest sammeln die Engel Gottes von den vier Enden der Erde, von den Inseln und allen Ländern unserer Welt bei der Wiederkunft Jesu ein. Sie werden dann für alle Welt sichtbar dem Herrn entgegengerückt werden und für alle Ewigkeiten "bei ihm" sein dürfen.

Dies ist die eigentliche und letzte Erfüllung des gesamten 11. Jesajakapitels

Ich schließe mit Lamberts Worten aus dem geschlossenen Thread Mark. 11: (nur Namen getauscht)
Nun Lieber Lambert, Paulus sieht das ganz anders wie Du es erklärst, welche Ansicht du auch welche Lehre weiter gibts, so ist es ein Unterfangen, wo Bibelstellen es Dir wiedersprechen, mit keine Stelle in der Schrift wird es belegen können, es sei denn, du unterstellst den jenigen einer Lüge oder einer nicht verstehens. Man wird dadurch nicht glaubhafter, eher als Absurdum durch deine nicht beweisbare Beschuldigungen.

Herzliche Grüsse, Reginald


ps hier mit beende ich auch die Diskusion, ich möchte Deine Verbortheit nicht unterstützen oder gar fördern in Deine Unbelehrbarkeit und andere unwissend mit hinein ziehen, wie Du es ja getahn hast.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » So 22. Nov 2009, 17:30

Nun Renigald, nun das du keine Diskusion nicht mehr schreiben willst, ist ja deine Endscheidung, aber kannst die Dikuson nicht beenden, weil Du nicht berechtigt bist, du bist kein Moderator: Thelonious, oder nicht der Eröffner ;)

Du hast geschrieben: Andreas meint, das sei heute. Doch meiner Meinung nach befindet er sich dabei in einem großen und gefährlichen Irrtum. Das will ich nicht nur so daher sagen, sondern auch begründen:
Aus Jesajas Sicht, etwa 740 v. Chr., stand das babylonische Exil und die Rückkehr daraus noch bevor. Der erste Auszug (aus Ägypten) lag hinter ihnen. Somit kann der zweite oder andere Auszug nur der aus Babylon sein.


Nun Renigald, da stellt sich die Frage, die parralelstelle die mit Jesaja 11deckt, nämlich Jeremia 31,8-10

8 Siehe, ich bringe sie aus dem Lande des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende allzumal; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.
9 Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Wege, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. -
10 Höret das Wort Jahwes, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sprechet: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und es hüten wie ein Hirt seine Herde.
11 Denn Jahwe hat Jakob losgekauft und hat ihn erlöst aus der Hand dessen, der stärker war als er.


Nun wieder aus der babylonische Exil? Das Volk, das gesammelt werden soll, kommt aus dem Land des Nordens und von Ende der Erde. Nun Renigald 32 Russland ist das Land des Nordens und Neuseeland und seinen Nachbarstaat Australien, die sind von Jerusalem am weitesten entfernt, dem buchstäblichen äußersten Ende der Welt, kommt im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte größte Zahl jüdischer Einwandere. Die Kinder Israels sind bis jetzt aus 140 Nationen in das verheißene Land zurückgekehrt.
Zu Beginn des Jahres 1980 wurden fast einhundert Sprchen in Israel gesprochen. Die Blinde und Lamen werden mit offenen Armen in Israel aufgenommen. Schwangere und Gebärene kommen an. Da könnte ich noch mehr dazu schreiben, wie z.B Operation Salomo, war die größte Luftbrücke zur Beförderung von Menschen in der Geschichte. In nur dreiunddreißig Stunden und siebenundzwanig Minuten wurden beinahe 1.500 äthiopische Juden nach Israel gebracht, darunter auch viele schwangere Frauen. Drei von ihnen brachten ihre Kinder während des Fluges zur Welt.

Nun Renigald, tatsächlich nur aus den babylonische Exil?


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Witness » So 22. Nov 2009, 18:26

Lieber nana

Es stimmt es kommen Juden besonders aus Osteuropa nach israel,auch ist eine solche dentenz in Mitteleuropa zu sehen.

Aber und jezt kommt es,diese einwanderung ist nicht Wuchtig oder so das sie in Jisrael da schon logistische Proplehme hätten,
Sie ist eher ein stäter Homogener, Fluss.Zu beachten und aufzuzeigen währen hier jedoch auch die auswanderung von Juden aus
Erez Jisrael!!! Das GIEBT es auch und es sind NICHT wenige,oder ziemlich Homogen mit den gleichzeitigen Einwanderungen.

Und es ist so das nich alle Juden in Europa Packen wenn ein Oberrabbiner wie Lau,dies als angebracht bezeichnet,oder als notwentig bezeichnet. Glaub mir nana dann wehren wir Juden wierklich nur noch in Erez Jisrael anzutreffen :lol: Und es kommt auch da so wie
Es der Einzig Warhaftige bestimmt hatt

Zu erwähnen ist auch das nicht,überal in Europa solch Grosser Juden hass herscht wie von Lau geschieldert,bzw noch nicht,und wenn der kommen sollte,ja dann währe es ja nicht das erste mahl,und auch nicht speziel. Wir haben es immer überlebt,den der Heillige
Lebt,und wir werden auch leben.Auch wenn man uns betroht.

Ich bin aber gegen diese angstmach Trommel,die soll Trommeln wenn es zu trommeln gibt,und wenn auch dan zu spät,aber eben das hatten wir ja schon mahl gehabt,so sind wir,so haben wir überlebt,und wir werden uns nicht endern.
Nicht durch Macht und nicht durch Kraft,sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Heerscharen.

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Nov 2009, 18:42

Lambert schreibt:
Nun Renigald, nun das du keine Diskusion nicht mehr schreiben willst, ist ja deine Endscheidung, aber kannst die Dikuson nicht beenden, weil Du nicht berechtigt bist, du bist kein Moderator: Thelonious, oder nicht der Eröffner ;)

Liebr Andreas.
Du hast leider übersehen, dass obiger Satz nicht von mir stammt. Ich habe Deinen eigenen Satz kopiert und lediglich meinen Namen an Stelle Deines Namens eingesetzt. Aber sei es drum.

Dass Jeremia 31 die Parallelstelle zu Jesaja 11 ist, steht aber nicht in der Bibel. Das ist Deine Behauptung. Aber lassen wir das mal stehen.

Ich gehe wie bei Jesaja so auch hier wieder zum Kontext. In Jer. 29 wird berichtet, dass der Prophet im 2. Jahr Zedekias den Gefangenen in Babylon einen Brief schrieb. In diesem Brief und in den folgenden Kapiteln möchte Gott durch Jeremia sein Volk einerseits trösten mit der Erklärung, die Gefangenschaft sei die Folge und Strafe für ihren Ungehorsam und den Bruch des alten Bundes.

Die Gefangenschaft in Babylon würde 70 Jahre dauern, hatte er schon in Kap. 25 geschrieben. Und wenn sie dann wieder nach Hause dürften, verheißt er ihnen im Großen und Ganzen wieder ein Land, darin Milch und Honig fließen. Allerdings: Nicht bedingungslos!.Sie müssen wieder treu zum (alten) Bund stehen.
In Kap. 34 beginnt dann ein neues Thema.

Nun, Andreas, Du weißt selbst, wie "treu" Juda zum Bund gestanden hat in der Zeit zwischen der babylonischen Gefangenschaft und der Ankunft Jesu. Darüber brauche ich Dir als Bibelkenner wohl nichts zu schreiben. Sie verfielen zwar nach und nach nicht mehr in den Götzendienst ihrer Vorväter vor dem Exil, dafür gingen sie nun ins andere Extrem. Alles wurde auf die perfektionistischste Weise geregelt. Und dabei fiel nach Jesu Worten die Liebe völlig unter den Tisch, wo diese doch das Wichtigste am Gesetz war.

Kurzum: zur Zeit Jesu war das jüdische Volk wieder so weit vom Bund weg, wie vor der babylonischen Gefangenschaft, nur diesmal auf der anderen, gesetzlichen Seite.

Gott hatte 1500 Jahre versucht, seinen Bund mit Israel, den er ja zum Nutzen der Völker geschlossen hatte, aufrecht zu erhalten. An ihm lag es nicht, als sie brüllten: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder. Gott erfüllte ihnen diesen Herzenswunsch. Ab Jesu Tod ging er einen anderen Weg.

Damals gab es einige tausend Juden, der verheißene Überrest, der an Jesus gläubig geworden war. Der Rest war verstockt. Gott selbst öffnete diesem Überrest unter der Führung der Apostel und des Heiligen Geistes den Weg in die Welt. Allmählich füllte sich die Gemeinde wieder, aber diesmal mit "geislichen Israelitern" und "Abrahams Kindern im Glauben". Und dieses"geistliche Volk Israel" ist über die ganze Welt verbreitet und umfasst alle Kinder Gottes. Diese werden bei Jesu Wiederkunft von den Engeln Gottes gesammelt und zu Jesus geführt. Darunter sind auch viele leibliche Israeliter, die an Jesus gläubig geworden sind. Ihnen steht der gleiche Weg zum Heil offen wie jedem anderen Menschen. Nur "Gottes auserwähltes Volk" sind sie seit 2000 Jahren nicht mehr. Petrus sagt, dass dies jetzt die Gläubigen der christlichen Gemeinde sind 1. Petrus 2:9.

Du siehst, lieber Andreas, auch diese Kapitel aus Jeremia sagen nichts anderes als Jesaja:
Israel bekommt bis zum Tode Jesu noch eine Gnadenfrist zur Bewährung. Israel hat die Bewährung in den Wind geschlagen. Israel ist jetzt ein Volk wie jedes Andere. Für den Juden gibt's den gleichen Weg zum Heil wie für Dich und mich.

Wer heute die Menschen lehrt, ihren Blick auf "Israel" in Palästina zu richten, lenkt in höchst gefährlicher Weise die Menschen vom eigentlichen Ziel Gottes ab.
Für solche Menschen käme Jesus wirklich wie ein Dieb in der Nacht, weil sie auf falsche Zeichen schauen.

Liebe Grüße von Reginald.

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » So 22. Nov 2009, 18:48

Hallo lieber Lieber Witness!

Du schreibst ja: Ich bin aber gegen diese angstmach Trommel,die soll Trommeln wenn es zu trommeln gibt,und wenn auch dan zu spät,aber eben das hatten wir ja schon mahl gehabt,so sind wir,so haben wir überlebt,und wir werden uns nicht endern.

Nun, da will ich Dich fragen, was meinst du es eigendlich, die angstmachende Trommel, wer trommelt denn Lieber Witness, und wie hängt es mit den Exil zusammen?


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » So 22. Nov 2009, 19:16

Reginald 32 hat geschrieben:
Lambert schreibt:
Nun Renigald, nun das du keine Diskusion nicht mehr schreiben willst, ist ja deine Endscheidung, aber kannst die Dikuson nicht beenden, weil Du nicht berechtigt bist, du bist kein Moderator: Thelonious, oder nicht der Eröffner ;)

Liebr Andreas.
Du hast leider übersehen, dass obiger Satz nicht von mir stammt. Ich habe Deinen eigenen Satz kopiert und lediglich meinen Namen an Stelle Deines Namens eingesetzt. Aber sei es drum.

Dass Jeremia 31 die Parallelstelle zu Jesaja 11 ist, steht aber nicht in der Bibel. Das ist Deine Behauptung. Aber lassen wir das mal stehen.

Ich gehe wie bei Jesaja so auch hier wieder zum Kontext. In Jer. 29 wird berichtet, dass der Prophet im 2. Jahr Zedekias den Gefangenen in Babylon einen Brief schrieb. In diesem Brief und in den folgenden Kapiteln möchte Gott durch Jeremia sein Volk einerseits trösten mit der Erklärung, die Gefangenschaft sei die Folge und Strafe für ihren Ungehorsam und den Bruch des alten Bundes.

Die Gefangenschaft in Babylon würde 70 Jahre dauern, hatte er schon in Kap. 25 geschrieben. Und wenn sie dann wieder nach Hause dürften, verheißt er ihnen im Großen und Ganzen wieder ein Land, darin Milch und Honig fließen. Allerdings: Nicht bedingungslos!.Sie müssen wieder treu zum (alten) Bund stehen.
In Kap. 34 beginnt dann ein neues Thema.

Nun, Andreas, Du weißt selbst, wie "treu" Juda zum Bund gestanden hat in der Zeit zwischen der babylonischen Gefangenschaft und der Ankunft Jesu. Darüber brauche ich Dir als Bibelkenner wohl nichts zu schreiben. Sie verfielen zwar nach und nach nicht mehr in den Götzendienst ihrer Vorväter vor dem Exil, dafür gingen sie nun ins andere Extrem. Alles wurde auf die perfektionistischste Weise geregelt. Und dabei fiel nach Jesu Worten die Liebe völlig unter den Tisch, wo diese doch das Wichtigste am Gesetz war.

Kurzum: zur Zeit Jesu war das jüdische Volk wieder so weit vom Bund weg, wie vor der babylonischen Gefangenschaft, nur diesmal auf der anderen, gesetzlichen Seite.

Gott hatte 1500 Jahre versucht, seinen Bund mit Israel, den er ja zum Nutzen der Völker geschlossen hatte, aufrecht zu erhalten. An ihm lag es nicht, als sie brüllten: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder. Gott erfüllte ihnen diesen Herzenswunsch. Ab Jesu Tod ging er einen anderen Weg.

Damals gab es einige tausend Juden, der verheißene Überrest, der an Jesus gläubig geworden war. Der Rest war verstockt. Gott selbst öffnete diesem Überrest unter der Führung der Apostel und des Heiligen Geistes den Weg in die Welt. Allmählich füllte sich die Gemeinde wieder, aber diesmal mit "geislichen Israelitern" und "Abrahams Kindern im Glauben". Und dieses"geistliche Volk Israel" ist über die ganze Welt verbreitet und umfasst alle Kinder Gottes. Diese werden bei Jesu Wiederkunft von den Engeln Gottes gesammelt und zu Jesus geführt. Darunter sind auch viele leibliche Israeliter, die an Jesus gläubig geworden sind. Ihnen steht der gleiche Weg zum Heil offen wie jedem anderen Menschen. Nur "Gottes auserwähltes Volk" sind sie seit 2000 Jahren nicht mehr. Petrus sagt, dass dies jetzt die Gläubigen der christlichen Gemeinde sind 1. Petrus 2:9.

Du siehst, lieber Andreas, auch diese Kapitel aus Jeremia sagen nichts anderes als Jesaja:
Israel bekommt bis zum Tode Jesu noch eine Gnadenfrist zur Bewährung. Israel hat die Bewährung in den Wind geschlagen. Israel ist jetzt ein Volk wie jedes Andere. Für den Juden gibt's den gleichen Weg zum Heil wie für Dich und mich.

Wer heute die Menschen lehrt, ihren Blick auf "Israel" in Palästina zu richten, lenkt in höchst gefährlicher Weise die Menschen vom eigentlichen Ziel Gottes ab.
Für solche Menschen käme Jesus wirklich wie ein Dieb in der Nacht, weil sie auf falsche Zeichen schauen.

Liebe Grüße von Reginald.

Liebe Grüße von Reginald.



Nun lieber Renigald, willst Du dich der Tatsache hinweg mogeln wie sich das Wort erfüllt hat, selbst die Zeitunge damals berichtet haben, die Operation Salomo mit großen Fotografien von Juden, die sich nach ihre Landung in Israel weinend um den Hals fallen, die Bibelstelle: "Mit Weinen kommen sie..." " Unter Flehen führe ich sie"
Seit 1948 sind Millionen von Menschen nach Israel zurückgekehrt. Die Juden kommen immer noch, und die Zeitungensartikel berichten weiter von den Exodus aus den Nationen, besonders aus den Osteuropäher wie Russland, Israel hat dadurch große Probleme dies zu lösen.

Und wie sich das Wort Gottes gerade zu erfüllt, den siehe Jesaja 43, 5-7

5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; vom Aufgang her werde ich deinen Samen bringen, und vom Niedergang her werde ich dich sammeln.
6 Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! Und zum Süden: Halte nicht zurück, bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde,
7 einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist, und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet, ja, gemacht habe!



Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » So 22. Nov 2009, 19:35

Du schreibst ja: Nur "Gottes auserwähltes Volk" sind sie seit 2000 Jahren nicht mehr. Petrus sagt, dass dies jetzt die Gläubigen der christlichen Gemeinde sind 1. Petrus 2:9.

editiert denn ich lese ja:

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; und wenn man weiter lese in Vers 1010 die ihr einst "nicht ein Volk" waret, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr "nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt.,

Kein sterbens wörtchen das Israel verstoßen hätte, und so mit nicht mehr sein auserwähltes Volk sein soll, nein eben nicht. Es bezieht sich einzig alleine auf ein nicht Volk (Heiden) von Gott berufen (begnadigt) zu seinen Besitztum herrausgerufen ist, aber die auserwählung Israels hat es ihn nicht gereut

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
Zuletzt geändert von Thelonious am So 22. Nov 2009, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte nicht gegenseitig diskreditieren
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » So 22. Nov 2009, 21:04

Nun Renigald, wenn Israel nicht mehr zum Volk Gottes sind, wie willst Du den Sacharja 8, 22-23 erklären, denn dort ist geschrieben:

Sacharja 8, 22-23

22 Und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um Jahwe der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und Jahwe anzuflehen.
23 So spricht Jahwe der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist.


Es hat sich noch so nicht ereignet, das kann nur im Tausendjährigen Reich erfüllen, sicher die Irrlehre von E. G. Whites besagt ja das die Erde im Tausendjährigen leer ist, deswegen kannst du es nicht wahr haben das Gott keines wegs verstoßen hat, wobei Paulus das gegenteil geschrieben hat

Römer 11

1 Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.
2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:
3 "Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben".
4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? "Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben".
5 Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
6 Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
7 Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auserwählten haben es erlangt, die übrigen aber sind verstockt worden, wie geschrieben steht:
8 "Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag".


Die Kirche ist in diese Falle wie Elia gelaufen, der glaubte, daß er der einziger sei, der an den Herrn glaubt.
Gott hat sein Volk nicht verstossen,das er zuvor erwählt hat. Was sagt die göttliche Antwort? I ch habe mir übrig gelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor den Baal. Die Schrift sagt eindeutig: "Gott hat sein Volk nicht verstossen". Er hat sich ein Überrest übriggelassen, und dieser Überrest ist es den Paulus dieses Bild als "Wurzel" bezeichnet. Gerade die Bezeichnung Überrest kommt im elften Kapiteln des Römerbriefes mehre Male vor. Er schrieb diesen Brief in erster Linie für die Heidenchristen und kommt zu einer wichtigen Feststellung:

Römer 11, 16-18

16 Wenn aber der Erstling heilig ist, so auch die Masse; und wenn die Wurzel heilig ist, so auch die Zweige.
17 Wenn aber einige der Zweige ausgebrochen worden sind, und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mitteilhaftig geworden bist,
18 so rühme dich nicht wider die Zweige. Wenn du dich aber wider sie rühmst du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich,


Also Renigald, deine Auslegung löst sich in Römer auf, und nichts von deine Lehre bleibt mehr übrig, denn Gott spricht das letzte Wort, mir geht es nicht um welche Ansicht ich habe, sondern Gottes Wille ist das endscheidene, dem will ich hoch halten



Grtüsse, Andreas :praisegod: :praise: .
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » So 22. Nov 2009, 21:09

Endschuldigung Lieber Thelonious kommt nicht mehr vor :umarm:

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » So 22. Nov 2009, 23:59

Lieber Andreas
.
Fahr Du getrost auf Deinem Gleis "Israel" mit diesem Volk in dessen "glorreiche" Zukunft. Ich halte Dich nicht ab. Aber passe auf, dass Du vor lauter "Israelstarren" nicht die Wiederkunft Christi verpasst.

Ich fahre nicht auf deinem Gleis. Ich achte lieber auf die echten Zeichen der Zeit, wie es Jesus sagt, und freue mich auf die Neue Erde mit meinem Herrn Jesus und mit Gott im Neuen Jerusalem. Dort werde ich sicherlich auch viele aus dem Volk Israel treffen, die das Opfer Jesu im Glauben angenommen haben.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mo 23. Nov 2009, 01:05

Reginald 32 hat geschrieben:Lieber Andreas
.
Fahr Du getrost auf Deinem Gleis "Israel" mit diesem Volk in dessen "glorreiche" Zukunft. Ich halte Dich nicht ab. Aber passe auf, dass Du vor lauter "Israelstarren" nicht die Wiederkunft Christi verpasst.

Ich fahre nicht auf deinem Gleis. Ich achte lieber auf die echten Zeichen der Zeit, wie es Jesus sagt, und freue mich auf die Neue Erde mit meinem Herrn Jesus und mit Gott im Neuen Jerusalem. Dort werde ich sicherlich auch viele aus dem Volk Israel treffen, die das Opfer Jesu im Glauben angenommen haben.

Liebe Grüße von Reginald.



Jetzt wirst Du aber ungerecht Leiber Renigald 32, als wenn ich mich auf Jesus nicht freue würde, und Jesus sagte doch selbst in Lukas 21, 28

20 Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt sehet, alsdann erkennet, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist.
21 Daß alsdann, die in Judäa sind, auf die Berge fliehen, und die in ihrer Mitte sind, daraus entweichen, und die auf dem Lande sind, nicht in sie hineingehen.
22 Denn dies sind Tage der Rache, daß alles erfüllt werde, was geschrieben steht.
23 Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen! Denn große Not wird in dem Lande sein, und Zorn über dieses Volk.
24 Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.
25 Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde Bedrängnis der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem Meer und Wasserwogen;
26 indem die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
27 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit.

28 Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blicket auf und hebet eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.


Nun Renigald, Jesus sagte selbst auf die Zeichen zu achten, da fahre ich nicht nur auf den Gleis den du meinst, nur den Gleis fahre ich den Jesus meinte, er meinte die Zeichen auf Jerusalem zu achten, wenn Jesus Jerusalem meinte, ist ganz Israel gemeint.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mo 23. Nov 2009, 11:17

Hallo Renigald 32!


Ich hoffe für Dich das du eine gesegnete Nacht genossen hast, ich möchte doch nicht als gehässig auf dich wirken. Aber nach Deiner letzten Argumentation wirgt es so, das du keine Argumente mehr hast, nicht das ich das nicht verstehe, denn nicht ohne Grund nehme ich zu der Prophetin mit Begründung einen Abstand, aber jetzt wäre eine weitere Diskusion über Ellen G.White zu weit gehen. Du hast keinen biblichen Begründung, in keiner Stelle in der Schrift, wie auch. Nicht das ich freude hätte, über Deine Reaktion. Ich bin ein Christ, liegt doch meine ganze Hoffnung in Jesus bergründet und seine Wiederkehr. Des wegen freue ich mich wie er seine Gemeinde durch viele Nöten und Schwierikeiten durchträgt und segnet. Was mit Israel betrifft, hat Jesus gesagt, das Heil kommt von den Juden, deswegen kann ich mich über Israel nicht hinwegsetzen, ich hoffe mit ihnen und leide mit ihnen. Denn Gott will nämlich die Juden Rückgewinnen. Wir wissen doch, daß die Herzen der Juden eine Decke der Verstockung hängt. Aber die Decke wird in Christus abgetan, dann werden sie ihn erkennen wen sie zerstochen haben, und das Volk Israel wird weinen und wehklagen. Deswegen kann ich deine Argumentation nicht folge leisten, ich denke das du es verstehst, wie ich es meine Lieber Renigald.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
Lambert
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » Mo 23. Nov 2009, 18:55

Lambert schreibt:
Deswegen kann ich deine Argumentation nicht folge leisten, ich denke das du es verstehst, wie ich es meine Lieber Renigald.

Lieber Andreas.
Man kann die Bibel nach verschiedenen Prinzipien auslegen.

Du hast Dir die dispensationalistische Methode zu eigen gemacht. Diese wurde von Darby und seinen Nachfolgern besonders stark ausgebaut und befördert. Nach reiflicher Prüfung habe ich aber erkannt, dass diese Methode zu falschen Bibelauslegungen führt. Sie ist übrigens die jüngste aller Bibelauslegungsmethoden und existiert erst seit knapp 200 Jahren..

Ich habe mich für die historische Bibelauslegungsmethode entschieden. Diese benutzte schon Jesus und die Apostel in Bezug auf das AT. Diese Methode benutzten auch die Reformatoren und die überwiegende Mehrzahl der Ausleger bis etwas vor 200 Jahren.

Darnach kam die höhere Bibelkritik, die die Bibel praktisch zerlegte. Der Dispensationalismus hielt praktisch dagegen, verfiel dann aber in den Buchstabenglauben, wie Du das z.B. mit "Israel" machst (oder "soundwords" nachmachst).

Da wir beide also die Bibel mit zwei unterschiedlichen Auslegungsmethoden auslegen, bekommen wir auch unterschiedliche Ergebnisse. Deshalb verstehe ich Dich sehr gut, denn wenn Du den Dispensationalismus benutzt, kannst Du überhaupt keine anderen Ergebnisse bekommen als diejenigen, die Du hier vorträgst.

Ich hoffe für Dich das du eine gesegnete Nacht genossen hast,

Danke für Deine guten Wünsche, lieber Andreas, ich habe geschlafen wie ein Stein. Wenn ich eingeschlafen bin, kannst Du mich getrost forttragen, ich merke nichts.

Aber nach Deiner letzten Argumentation wirgt es so, das du keine Argumente mehr hast,

Andreas, Du glaubst gar nicht, wie viele Argumente ich noch habe. Einen Teil davon habe ich hier auch schon mal vor längerer Zeit geschrieben, aber darauf hast Du gar nicht reagiert. Deshalb habe ich nicht weiter geschrieben. Es sind aber "historische" Argumente, die Du, das Du Dich nur auf den Dispensationalismus konzentriert hast, wahrscheinlich nicht verstehen könntest.

aber jetzt wäre eine weitere Diskusion über Ellen G.White zu weit gehen

Das stimmt. Dazu müsstest Du auch erst mal alle ihre wertvollen Bücher lesen (etwa 80 Stück, die Hälfte gibt's davon auf deutsch) sowie ihre Biographie (6 Bände, nur englisch). Wenn Du das nicht tust, musst Du Dich auf andere verlassen, die das wahrscheinlich auch nicht getan haben, sondern wiederum von anderen abgeschrieben haben. Das ist ja auch einfacher, aber meistens nicht richtiger, als selbst zu studieren und forschen.

Du hast keinen biblichen Begründung, in keiner Stelle in der Schrift, wie auch

Vom Standpunkt des Dispensationalismus und des Buchstabenglaubens her hast Du sicher Recht. Aber vom historischen Standpunkt aus habe ich Recht und Du hast keine echten Argumente mehr. Deswegen schrieb ich ja, dass wir auf zwei Gleisen zu zwei Zielen fahren.

Ich bin ein Christ, liegt doch meine ganze Hoffnung in Jesus bergründet und seine Wiederkehr. Des wegen freue ich mich wie er seine Gemeinde durch viele Nöten und Schwierikeiten durchträgt und segnet.

Warum hat wohl Jesus das Gleichnis von den 10 Jungfrauen im Anschluss an seine prophetische Rede gesprochen??

Alle 10 freuten sich auf die Hochzeit, doch nur 5 durftrn teilnehmen. Denn die anderen fünf mussten erst einen Umweg machen und sich neues Öl besorgen. Doch darnach war es zu spät. Die Tür war zu.

Es geht also darum, nicht auf die falschen Seitenwege zu schauen, sich von falschen Zeichen ablenken zu lassen (Israel-Glauben), sondern sich 100 %ig mit allen Sinnen und dem ganzen Glauben auf das Ziel zu konzentrieren. Und das Ziel heißt : Jesu Wiederkunft und die Neue Erde. Alles Andere, wie Israel oder dass angebliche 1000-j. Reich sind nur künstliche Nebenziele, die vom Eigentlichen ablenken und es nicht wert sind, dass man überhaupt daran denkt, geschweige denn über sie spricht.

das Heil kommt von den Juden

Damit meinte Jesus sich selbst. Denn E R ist das Heil der Welt, nicht Israel.

Denn Gott will nämlich die Juden Rückgewinnen. Wir wissen doch, daß die Herzen der Juden eine Decke der Verstockung hängt. Aber die Decke wird in Christus abgetan, dann werden sie ihn erkennen wen sie zerstochen haben

Das glaube ich auch, lieber Andreas. Aber der Weg zum Heil ist Jesus. Deswegen ist es nötig, dass die Juden Jesus erkennen. In meiner Gemeinde gibt es komplette jüdische Gemeinden in eigenen Synagogen. In unsrer Kirche arbeiten eine ganze Amzahl gläubig gewordener Juden in hohen Leiterstellen mit. Auch die Zahl der STA in Israel wächst ständig.

Nun Renigald, Jesus sagte selbst auf die Zeichen zu achten, da fahre ich nicht nur auf den Gleis den du meinst, nur den Gleis fahre ich den Jesus meinte, er meinte die Zeichen auf Jerusalem zu achten, wenn Jesus Jerusalem meinte, ist ganz Israel gemeint.

Doch, lieber Andreas, Du fährst auf dem dispensationalistischen Gleis, sonst würdest Du erkennen, dass die Weissagung vom Heer um Jerusalem schon im Jahre 70 n.Chr. in Erfüllung ging und nicht erst heute. Damals ging sie wortwörtlich in Erfüllung, und alle Christen nutzten die Gunst der Stunde und flohen aus Jerusalem, sodass bei der anschließenden Belagerung und Eroberung kein Christ umkam.
Das von mir fett markierte ist rein dispensationalistische Bibelauslegung. Jesus hat das so nie gesagt, wenn Du es mal genau liest.

Du siehst, Andreas, ich verstehe Dich recht wohl. Doch wir beide fahren auf zwei Auslegungs-Gleisen zu zwei verschiedenen Zielen. Umsteigen ist aber bis zum Lebensende möglich.

Liebe Grüße sendet Dir Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
Reginald 32
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