Die Rückkehr aus dem Exil

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 10:35

Oli hat geschrieben:Was liegt es an uns, irgendwelche Nachkommen anhand irgendwelchen Schriftstücken auf irgend einen Stamm zurückführen zu können/zu tun/zu müssen, wenn Gott das seit Grundlegung der Welt ab jedem einzelnen schon vor dessen Geburt an weiss ?
Stellen wir uns da mit solchen irdischen schon fast lächerlich anmutenden "Beweisen" oder auch dem "Nicht beweisen können" nicht quer gegen Gott und seinen Verheissungen (machen uns zu Gott); die in der Schrift verankerten Verheissungen die nicht aufgelöst werden können ?


Sollen wir nicht besser einmütig hingehen und genau das nicht zu tun - das beweisen/gegenbeweisen wolllen - und beginnen endlich wirklich zu glauben, zu hoffnen und erweisen so glaubend erst wirklich unsere Liebe zu Gott ?

Die Prophetien im AT lassen sich auf zweierlei Art deuten, je nach verwendeter Auslegungsmethodik. Ziel der Beiträge ist es nicht direkt zu zeigen, dass die eine Prophetie nicht auftreten könnte oder ähnliches (für Gott ist nichts unmöglich), sondern ihre genaue Aussage deuten, indem man die richtige Auslegungsmethode bestimmt und diese für das Verständnis einer Prophetie einsetzt. Lambert geht mit seiner Methodik so vor, dass er sich in historische und theologische Widersprüche begibt. Gott macht keine Widersprüche, wenn er etwas prophezeit. Alles läßt sich logisch nachvollziehen, selbst im Rahmen der Wunder und des Unmöglichen.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2588
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 10:39

Gnu hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben: Sag mal Lieber Gnu, liest du mal die Bibel,

Ja, ich lese sie stets von vorne nach hinten durch und dann wieder von vorne bis nach hinten und so weiter. Daneben höre ich mir Vorträge von verschiedenen Auslegern an. Seit neustem versuche ich, die Bibel als Gesamtheit zu verstehen, also nicht aufgetrennt in ein neues Testament, welches nur die Gnade verkündigt und ein altes Testament, welches nur das Gesetz verkündigt. Ich sehe deshalb die aktuell betriebene Trennung des Volkes Gottes in zwei unabhängige mit unterschiedlichen Heilswegen als künstliches Geistesgebilde an, welches der Bibel übergestülpt wird, damit man als Christ die Gebote nicht halten müsse und Israel nicht missionieren dürfe. Da mache ich nicht mehr mit. Früher fuhr ich auch auf Schriften wie «Pro Israel aktuell» und «Haschiwah» ab, aber seit ich den Zionismus durchschaute, nicht mehr. Das sind für mich nur noch endzeitliche Verwirrspiele, die vom Wesentlichen ablenken sollen. Die eindeutige Symbolik der Israelfahne und des Staatswappens tun das ihre dazu, mich nicht mehr auf Israel zu konzentrieren und den dritten Tempel als freidenkerische Wunschfantasie zu betrachten.



Lieber Gnu, lese doch mal Epheser 2, 14-16

14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung,
15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe,


Kurz um, nie habe ich von einer Trennung geschrieben, denn das würde dem Worte widersprechen.


:clap: :praisegod: :clap:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 10:42

Leuchte hat geschrieben:
Oli hat geschrieben:Was liegt es an uns, irgendwelche Nachkommen anhand irgendwelchen Schriftstücken auf irgend einen Stamm zurückführen zu können/zu tun/zu müssen, wenn Gott das seit Grundlegung der Welt ab jedem einzelnen schon vor dessen Geburt an weiss ?
Stellen wir uns da mit solchen irdischen schon fast lächerlich anmutenden "Beweisen" oder auch dem "Nicht beweisen können" nicht quer gegen Gott und seinen Verheissungen (machen uns zu Gott); die in der Schrift verankerten Verheissungen die nicht aufgelöst werden können ?


Sollen wir nicht besser einmütig hingehen und genau das nicht zu tun - das beweisen/gegenbeweisen wolllen - und beginnen endlich wirklich zu glauben, zu hoffnen und erweisen so glaubend erst wirklich unsere Liebe zu Gott ?

Die Prophetien im AT lassen sich auf zweierlei Art deuten, je nach verwendeter Auslegungsmethodik. Ziel der Beiträge ist es nicht direkt zu zeigen, dass die eine Prophetie nicht auftreten könnte oder ähnliches (für Gott ist nichts unmöglich), sondern ihre genaue Aussage deuten, indem man die richtige Auslegungsmethode bestimmt und diese für das Verständnis einer Prophetie einsetzt. Lambert geht mit seiner Methodik so vor, dass er sich in historische und theologische Widersprüche begibt. Gott macht keine Widersprüche, wenn er etwas prophezeit. Alles läßt sich logisch nachvollziehen, selbst im Rahmen der Wunder und des Unmöglichen.




Nun Liebe Leuchte, welche Widersprüche? :shock:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 11:13

Fällt uns wirglich so schwer Gottes Geheimnis anzunehmen? Das liegt eben einfach daran, das Israel, und den Juden ein göttliches Geheimnis liegt.

Gott hat Israel als sein Volk auserwählt. Und das ist eben sein Geheimnis, warum er in Abraham gerade dieses kleine Volk auserwählte und als Zeichen unter den Völkern setzte. Auffällig ist ja, bis heute nehmen viele daran Anstoß und müssen dann letzten Ende doch scheitern, wenn Gottes Augapfel, sein Volk, antasteten.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, beinahe 2000 Jahre hatte Israel kein Land und Staat. Aber dennoch hielten die Juden an ihre Volkszugehörigkeit und ihren Glauben fest.

Und Gott hielt an ihnen fest und schenkte ihnen 1948 wieder einen neuen Staat inmitten der arabischen feindlich gesinnten Welt. Für mich ist es ein Wunder, das Israel vieler Kriege überleben konnte, selbst der gleich ein paar Stunden später nach der Staatsgründung eine Mächtige Armee der arabischen Liga Israel besiegen konnte, und auch noch dazu Land Gewinnung erreichen können


:praise: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 11:22

Leuchte hat geschrieben:Die Prophetien im AT lassen sich auf zweierlei Art deuten, je nach verwendeter Auslegungsmethodik.

Da gibts noch viel mehr Methoden als nur deren zwei....

Leider wird immer versucht, aus der einen unklaren, uns bekannten Quelle schöpfend, den Eindruck zu geben selber sei man derjenige der wie Jesus vorgehe (kopieren anstatt verstehen) und das sei das überhaupt das einzig wesentliche..
Wer aber im Gesamtkontext liest und selber denkt und nicht die Augen zu tut bzw. einzig anderen abschreibt, kann selber nachlesen wie 'wörtlich' / in welcher Art / wie genau dass sich Prophetien des ganzen Wortes Gottes hindurch bereits damals erfüllt haben. Und wenn ich dann mich bemühe die Schrift als Einheit an fortlaufenden Offenbarungen so gerüstet zu betrachte, weiss ich nicht, warum ich nicht auch alle anderen Prophetien nach derselben, immerwährenden Methode und Inhalt der Schrift auslegen soll. Jesus ist doch nicht gekommen um uns primär die Schriften auszulegen (was für unverstehbare Schriften müssten das wohl sein !?!), ER hat falsche Gelehrten-Wege ihre eigenen, weitergehenden Auslegungen (ihre aufgebauten Zäune der Midrash) schonungslos aufgezeigt und strikte abgelehnt.


Was wirklich wichtig wäre:
Oli4 hat geschrieben:Sollen wir nicht besser einmütig hingehen und genau das nicht zu tun - das beweisen/gegenbeweisen wolllen -{*} und beginnen endlich wirklich zu glauben, zu hoffnen und erweisen so glaubend erst wirklich unsere Liebe zu Gott ?
{*}Anm: von Prophetien und deren Erfüllung
Oli4
Abgemeldet
 
Beiträge: 5945
Registriert: Mi 26. Okt 2005, 10:47

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 11:35

Oli4 hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:Die Prophetien im AT lassen sich auf zweierlei Art deuten, je nach verwendeter Auslegungsmethodik.

Da gibts noch viel mehr Methoden als nur deren zwei....

Leider wird immer versucht, aus der einen unklaren, uns bekannten Quelle schöpfend, den Eindruck zu geben selber sei man derjenige der wie Jesus vorgehe (kopieren anstatt verstehen) und das sei das überhaupt das einzig wesentliche..
Wer aber im Gesamtkontext liest und selber denkt und nicht die Augen zu tut bzw. einzig anderen abschreibt, kann selber nachlesen wie 'wörtlich' / in welcher Art / wie genau dass sich Prophetien des ganzen Wortes Gottes hindurch bereits damals erfüllt haben. Und wenn ich dann mich bemühe die Schrift als Einheit an fortlaufenden Offenbarungen so gerüstet zu betrachte, weiss ich nicht, warum ich nicht auch alle anderen Prophetien nach derselben, immerwährenden Methode und Inhalt der Schrift auslegen soll. Jesus ist doch nicht gekommen um uns primär die Schriften auszulegen (was für unverstehbare Schriften müssten das wohl sein !?!), ER hat falsche Gelehrten-Wege ihre eigenen, weitergehenden Auslegungen (ihre aufgebauten Zäune der Midrash) schonungslos aufgezeigt und strikte abgelehnt.


Was wirklich wichtig wäre:
Oli4 hat geschrieben:Sollen wir nicht besser einmütig hingehen und genau das nicht zu tun - das beweisen/gegenbeweisen wolllen -{*} und beginnen endlich wirklich zu glauben, zu hoffnen und erweisen so glaubend erst wirklich unsere Liebe zu Gott ?
{*}Anm: von Prophetien und deren Erfüllung


:respekt: :umarm:


Mir geht es mehr um die Erfüllung, und nicht die Auslegung, denn bei so manches hat sich so einiges von Unsinn ergeben, eine Auslegung sollte schon mit bedacht gelesen werden. Vieles ging ja gerade in den letzten 60 Jahre in Erfüllung vor unsere Augen, daran sehe ich die Herrlichkeit Gottes, das er sein Wort hält, und noch einiges zu erwarten habe, bis zu der Entrückung. Denn dann setzt sich der Antichrist in den Tempel.

:clap: :praisegod:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Gnu » Mi 27. Okt 2010, 11:49

Lambert hat geschrieben: Mir geht es mehr um die Erfüllung, und nicht die Auslegung, denn bei so manches hat sich so einiges von Unsinn ergeben, eine Auslegung sollte schon mit bedacht gelesen werden. Vieles ging ja gerade in den letzten 60 Jahre in Erfüllung vor unsere Augen, daran sehe ich die Herrlichkeit Gottes, das er sein Wort hält, und noch einiges zu erwarten habe, bis zu der Entrückung. Denn dann setzt sich der Antichrist in den Tempel.

Wenn ich der Antichrist wäre, so würde ich nicht bis nach der Entrückung warten mit dem mich in den Tempel setzen. Was sollte das denn noch bewirken?
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11338
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 12:00

Lese doch mal Lieber Gnu 2.Thess 2, 1-12

3 Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
4 welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.
5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war?
6 Und jetzt wisset ihr, was zurückhält, daß er zu seiner Zeit geoffenbart werde.
7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der, welcher zurückhält, bis er aus dem Wege ist,
8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft,
9 ihn, dessen Ankunft nach der Wirksamkeit des Satans ist, in aller Macht und allen Zeichen und Wundern der Lüge
10 und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden.
11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben,
12 auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.


:praise: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 12:18

Lambert hat geschrieben:Mir geht es mehr um die Erfüllung, und nicht die Auslegung, denn bei so manches hat sich so einiges von Unsinn ergeben, eine Auslegung sollte schon mit bedacht gelesen werden. Vieles ging ja gerade in den letzten 60 Jahre in Erfüllung vor unsere Augen, daran sehe ich die Herrlichkeit Gottes, das er sein Wort hält, und noch einiges zu erwarten habe, bis zu der Entrückung. Denn dann setzt sich der Antichrist in den Tempel.

Wie merkst du nur nicht, dass du gerade ein Unsinn schreibst? Baut ein neues Wissen nicht auf dem vorherigen auf? Nutzt man nicht die Methodik, nach der man vorgeht? Mathematik definiert ganz zu Beginn die wenigen Axiome, auf der dann die ganze Mathematik aufgebaut wird. Benutzt du die euklidische Metrik, hast du 180 Grad in einem Dreieck, in Lobachevski's Geometrie sind es weniger als 180 Grad. Die eingesetzte Methodik entscheidet über das Endresultat. Dass eine Prophetie in Erfüllung gehen wird, bezweifelt hier doch keiner. Die Frage ist doch, WAS sagen eigentlich die Worte der Prophetie? WAS hat Gott vor, WAS wird geschehen? Ohne es zu merken, setzt du eine Methodik ein, die dich zu widersprüchlichen Ergebnissen führt. Und wenn man dir diese Widersprüchlichkeit vor Augen führt, dann fragst ganz naiv: wo ist denn hier ein Widerspruch? Hallo? Benutzt du eigentlich deinen Verstand? Wenn nicht, was raubst du dann die Zeit vieler User hier? Ein Beispiel der Widersprüchlichkeit deiner Auslegungmethodik findest du zum Beispiel hier. Du behauptest, dass Hesekiel 36,26-27 sich heute erfüllt, wogegen der Autor des Hebräerbriefs in Heb 8.6-9 sagt, die Prophetie ging mit Jesus Christus bereits am Kreuz zur Erfüllung. Hast du jetzt den Widerspruch verstanden oder immer noch nicht?

Oli hat geschrieben:Wer aber im Gesamtkontext liest und selber denkt und nicht die Augen zu tut bzw. einzig anderen abschreibt, kann selber nachlesen wie 'wörtlich' / in welcher Art / wie genau dass sich Prophetien des ganzen Wortes Gottes hindurch bereits damals erfüllt haben. Und wenn ich dann mich bemühe die Schrift als Einheit an fortlaufenden Offenbarungen so gerüstet zu betrachte, weiss ich nicht, warum ich nicht auch alle anderen Prophetien nach derselben, immerwährenden Methode und Inhalt der Schrift auslegen soll.

Weil man sich in Widersprüche begibt. Gesamtkontext: NEIN, eher das Herauspicken alttestamentlicher Stellen aus ihrem Zusammenhang.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2588
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Gnu » Mi 27. Okt 2010, 13:14

Lambert hat geschrieben:Lese doch mal Lieber Gnu 2.Thess 2, 1-12

Ich lese, und wo steht da jetzt, dass sich der Antichrist gedulden muss bis nach der Entrückung? Lies Verse 1 bis 3 als Vorbereitung auf Vers 4!
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11338
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 13:17

Nun Liebe Leuchte, wenn ich so einen Unsinn schreibe, ist ja dein Recht so was zu schreiben.

Da habe ich zwei Fragen:

1. In was für einen Tempel setzt sich der Antichrist?

2. Mit wem wird der Friedensvertrag denn geschlossen?


:praise: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 13:40

Leuchte hat geschrieben:Weil man sich in Widersprüche begibt. Gesamtkontext: NEIN, eher das Herauspicken alttestamentlicher Stellen aus ihrem Zusammenhang.

Hier differnzierst Du nicht und vermischst mich und Lambert. Würdest Du sauber trennen was zu trennen ist ohne zu lösen was zusammengehört, würdest Du merken können wer hier welche Qualitäten an Inhalten verlautbaren tut.
Schade, aber nicht unbekannt, solche "Methodik".

Mag sein dass deine gesetzte Theolgie ab meinen Gedanken in Dir Widersprüche erzeugt (muss ja so sein!), doch gerade erst durch Aktzeptanz der erkennbaren, fortlaufenden, heilsgeschichtlich relevanten, direkten Offenbarungen Gottes an den Menschen mittels seinem Worte, lösen sich für mich INNERHALB der Schrift die oberflächlich augenscheinliche Widersprüche in Erkenntnis auf. Peu à peu, ohne mich sündfähigen-erlösten Menschen und dessen moralisches Gewissen als Ausgangspunkt meiner theologischen Erkentnisse zu nehmen, noch auf ein Volk oder politische Dinge schauend die Schrift verstehen zu wollen.


leuchte hat geschrieben:wogegen der Autor des Hebräerbriefs in Heb 8.6-9 sagt, die Prophetie ging mit Jesus Christus bereits am Kreuz zur Erfüllung.
Lies ein paar Verse weiter und lies ein paar Verse vorher; ein nutzbringender Rat:

10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein. 11 Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen.

Wer erzeugt hier Widersprüche Leuchte ? Auch bei deiner Inbrunst an Selbst-Überzeugung schleckt keine Geiss die eindeutige, mehrfache gewählte Zukunftsform des WERDENDEN Bundes weg, obwohl Christus gestorben ist und der heiligeGeist ausgegossen ist... und sogar deine eigene Erfahrung als Grundlage für diese Überzeugung müsste dich ganz etwas anders lehren.
Zuletzt geändert von Oli4 am Mi 27. Okt 2010, 14:00, insgesamt 3-mal geändert.
Oli4
Abgemeldet
 
Beiträge: 5945
Registriert: Mi 26. Okt 2005, 10:47

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 13:53

Leuchte hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Gott schließt mit Israel einen Neuen Bund:

Hesekiel 36,26-27

„Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut."

Hebräer 8,8-10

„Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein."

Genau, und dieser neue Bund besteht in Jesus Christus durch Seinen Tod und Auferstehung, wie uns die Stellen in Hebräer zeigen:

Heb 8.6 Jetzt aber hat er einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheissungen gestiftet worden ist. 8.7 Denn wenn jener erste [Bund] tadellos wäre, so wäre kein Raum für einen zweiten gesucht worden. 8.8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: `Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, 8.9 nicht nach der Art des Bundes...

womit der Beweis gegeben ist, dass in Hesekiel 36,26-27 mit Israel das Gottes geistliche Volk gemeint ist, nicht das fleischliche.




Stimmt! Das der Herr einen neuen Bund mit dem Haus Israel und dem Haus schließt, aber da muss doch erstmal ein Haus stehen, wenn nicht, wie denn dann? Ein Volk was in allen Ländern verstreut ist, kann man kaum sagen das, das ihre Heimat ist. Denn ein Haus bedeutet doch Heimat und nicht Verstreuung in der ganzen Welt. Das Gott sein Volk sammelt und noch nicht abgeschlossen hat.


:comeon: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 13:59

Oli hat geschrieben:Hier differnzierst Du nicht und vermischst mich und Lambert. Würdest Du sauber trennen was zu trennen ist ohne zu lösen was zusammengehört, würdest Du merken können wer hier welche Qualitäten an Inhalten verlautbaren tut.

Ich weiß nur, dass du:

a) Lambert ständig verteidigst und niemals kritisierst
b) Die Israel-Lehre akzeptierst

Daher betreffen alle genannten Widersprüche auch dich, mit denen du dich auseinandersetzen muss, falls dich das Thema interessiert.

...noch auf ein Volk oder politische Dinge schauend die Schrift verstehen zu wollen.

Ja eben, politische Dinge, wer spricht denn die ganze Zeit von Politik hier und betreibt aus den aktuellen politischen Ereignissen die Eisegese in das prophetische Wort?
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2588
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 14:04

Leuchte hat geschrieben:Ich weiß nur, dass du:

a) Lambert ständig verteidigst und niemals kritisierst
Dann nimmst Du aber nur selektiv, oberflächlich oder unverstanden wahr.
Ich kritisiere Lambert in genz gezielten Dingen.



b) Die Israel-Lehre akzeptierst
Du meinst, dass ich Israel als das sehe was die Schrift es schon immer darstellte: Ein nationales Volk in Gottes Eigentum.
Aber Du zeigst es ja selbst... es geht nicht um verstehen sondern um eigene Theologie als Basis für Schriftdiskussionen.

Ja eben, politische Dinge, wer spricht denn die ganze Zeit von Politik hier und betreibt aus den aktuellen politischen Ereignissen die Eisegese in das prophetische Wort?

Dann lies bitte mich nicht als Lambert und lass es so stehen, dass Lambert und ich als Gemeinsames haben, dass wir keine Ersatztheologie unterstützen die Du unterstützt.
Oli4
Abgemeldet
 
Beiträge: 5945
Registriert: Mi 26. Okt 2005, 10:47

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 14:11

Nun Liebe Leuchte, ich habe doch konkrete Fragen gestellt:


Diese sind diese: 1. In was für einen Tempel setzt sich der Antichrist?

2. Mit wem wird der Friedensvertrag denn geschlossen?



:praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 14:12

Oli hat geschrieben:Lies ein paar Verse weiter und lies ein paar Verse vorher; ein nutzbringender Rat:

10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein. 11 Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen.

Wer erzeugt hier Widersprüche Leuchte ? Auch bei deiner Inbrunst an Selbst-Überzeugung schleckt keine Geiss die eindeutige, mehrfache gewählte Zukunftsform des WERDENDEN Bundes weg, obwohl Christus gestorben ist und der heiligeGeist ausgegossen ist... und sogar deine eigene Erfahrung als Grundlage für diese Überzeugung müsste dich ganz etwas anders lehren.

Heh? Hier zitiert doch der Author des Hebräer-Briefes genau aus Jeremia un Hesekiel und sagt, dass das prophetische Wort mit Jesus Christus in Erfüllung gegangen ist:

Heb 8.6 Jetzt aber hat er einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheissungen gestiftet worden ist. 8.7 Denn wenn jener erste [Bund] tadellos wäre, so wäre kein Raum für einen zweiten gesucht worden. 8.8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: (und weiter kommt die Zitate) `Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, 8.9 nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. 8.10 Denn dies ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein. 8.11 Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. 8.12 Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken. (Ende der Zitate) 8.13 Indem er von einem `neuen [Bund] spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber alt ist und sich überlebt hat, ist dem Verschwinden nahe.


Siehst du denn nicht, dass die Verse 8 bis 12 nur eine Zitate aus Propheten sind, deren Worte nun erfüllt wurden mit Seinem Tod? Wo steht denn hier bitte, dass eine Verheissung noch aussteht?

Weiter steht noch:

Heb 9.15 Und darum ist er Mittler eines neuen Bundes, damit, da der Tod geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen.

und dann:

Heb 9.28 so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne [Beziehung zur] Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.

Wo bitte schön steht also hier von einer bevorstehenden Verheissung für Israel? Ist doch klar und verständig gegeben, dass die genannten Jeremia und Hesekiel - Stellen bereits vor 2000 Jahren ihre Erfüllung gefunden haben und Jesus zum zweiten mal nur zu Seinem heiligen Volk kommt, das Seinen Namen trägt, nämlich die an Ihn glauben und die Gebote halten (Off 14.12).
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2588
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 14:23

Oli hat geschrieben:...dass wir keine Ersatztheologie unterstützen die Du unterstützt.

Der Begriff "Ersatztheologie" ist unpassend gewählt. Es wird nichts ersetzt. Gottes Wort bleibt so wie es ist, die Prophezeiungen waren nicht ungültig erklärt. Entscheidend ist lediglich die Deutung dieser Prophezeungen, das Verständnis der Begriffe "Heiliges Volk", "Auserwähltes Volk", "Israel".., beruhend auf dem Einsatz bestimmter exegetischer Grundregeln.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2588
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 14:27

Ich kann so meinen Eindruck nicht verwehren, das meine Fragen unbequem sind, möchte ich dir jetzt nicht so unterstellen, aber es liegt nahe um nicht persönlich zu werden, ich kann auch Fragen sogleich nicht Antworten, manches dauert halt lange Liebe Leuchte.

:praise: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 14:33

Lambert hat geschrieben:Ich kann so meinen Eindruck nicht verwehren, das meine Fragen unbequem sind, möchte ich dir jetzt nicht so unterstellen, aber es liegt nahe um nicht persönlich zu werden, ich kann auch Fragen sogleich nicht Antworten, manches dauert halt lange Liebe Leuchte.

Nun, die Antworten auf deine Fragen werde ich geben, habe ja immerhin nicht zwanzig Finger und vier Augen um allen zu genügen. Außerdem muss ich jetzt weggehen. Wobei, es ist unangebacht von dir, von Beantwortung der Fragen zu sprechen, wo du viele meine bzw von SunFox und Reginald Fragen und Bemerkungen gar nicht eingehst und immer wieder auf neuen Bibelstellen und politischen Ereignissen pochst. Wie schon gesagt wurde, bleibe doch erstmal an einer Stelle oder bei einem Thema stehen und diskutiere es bis zu Ende, bevor du an eine andere Stelle bzw. zu einem anderen politischen Fall zu sprechen kommst.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2588
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 14:46

Nun Liebe Leuchte, ich denke eher das Du dieser Frage ausweichend bist, denn das hat gerade mit den heutigen Israel besonders viel zu tun, denn ohne Israel gibt es keinen Tempel und ebenfalls kein Antichristen, das ist meine Schlussfolgerung.


:praise: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 15:12

Lambert hat geschrieben:Kurz um, nie habe ich von einer Trennung geschrieben, denn das würde dem Worte widersprechen.


Lieber Andreas, das schriebst du am Mi 27. Okt 2010, 10:39, und am Mi 27. Okt 2010, 11:13 schriebst du folgendes:

Lambert hat geschrieben:Gott hat Israel als sein Volk auserwählt.


Du trennst beständig Israel von der Braut ab!

Jesus holt die Braut (Gemeinde) in den Himmel, dann setzt sich der Antichrist in einen jüdischen Tempel und Jesus läßt die Braut im Himmel und eilt seiner Geliebten Israel zur Hilfe!

Jesus begeht also in diesem Licht betrachtet einen geistigen Ehebruch!

Du erwähnst Epheser 2,14-16, aber lesen wir mal etwas mehr:

Epheser 2,11-17:

"11 Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind,
12 dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.
13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden "eines" gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes
15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache
16 und die beiden versöhne mit Gott in "einem" Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
18 Denn durch ihn haben wir alle beide in "einem" Geist den Zugang zum Vater."

Was sagen denn die Verse 11.12?

Das ursprünglich jene die von Geburt aus Heiden waren, von dem Bürgerrecht Israels ausgeschlossen waren, weil sie eben zu jener Zeit ohne Christus waren, sie standen außerhalb des Bundes der Verheißung, sie waren ohne Gott in der Welt!

Und dann heißt es in Vers 13: "Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi."

"Jetzt aber!"

So, und dann lies alles mal ganz in Ruhe und mit Bedacht, was dann geschildert wird! ;)

Vers 17: "Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.

Wer waren diejenigen, die fern waren? Antwort: Die Heidenvölker!

Wer waren diejenigen, die nah waren? Antwort: Die Volk Israel!

Aus diesen beiden hat Christus einen neuen Menschen erschaffen und diesen neuen Leib in seinem Blut nennt ER seine Braut!

Aber diese ganzen eigenartigen und unbiblischen (trotz Bibeltexte) Auslegungen über Israel, reißen das Volk Israel wieder aus diesen neuen Menschen heraus und das ist in Wirklichkeit eine neue Form von Antisemitismus!

Aber Christus ist unser gemeinsamer Friede und zwar durch das Opfer seines Leibes!

Und deswegen sagt man auch zu der Braut hier und da, das es das geistige Israel ist! Man übernimmt die bisherige Bezeichnung des Bundesvolkes Gottes aus dem alten Bund und man überträgt sie in geistiger Hinsicht auf alle, die jetzt zu einem Leib vereinigt sind! Und das ist auch rechtens, denn schließlich hat der HERR den Trennungszaun abgerissen!

Wodurch hat ER den Trennungszaun abgerissen!

ER hat das an Geboten und Opferungsforderungen des alten Bundesvolkes für ungültig in seiner Ausführung erklärt, was das Volk Israel von allen anderen Völkern auszeichnete und setzte an dessen Stelle SEIN eigenes Opfer und dieses ist allen Menschen zugedacht!

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Anstatt auf die eigene Entrückung zu warten und Israels Schiksal eine andere Zukunft zuzusprechen, sollte man bemüht sein, das auch jene die Wahrheit des Einheitsleibes erkennen!

Aber des Satans Plan ist soetwas von durchtrieben, das ist fast unbeschreiblich!

Die Juden (Rest des AT-Bundesvolkes Isarel) hetzt er durch jegliche ihm mögliche Trübsal und sugestiert ihnen dann: "Die Christen sind schuld!"

Und den Christen sugestiert Satan: "Ihr braucht ihnen nicht die Wahrheit Jesu zu bringen, denn Gott hat mit ihnen einen anderen Plan! Er wird sie nach der Entrückung innerhalb von 7 Jahren vom Antichristen befreien und zur Gerechtigkeit führen!"

Den Juden gibt Satan einen Schuldigen und die vermeintlich Schuldigen befreit er gegenüber Israel von dem Wort Jesu: "Gehet hin in alle Welt und macht zu Jünger alle!", und er sagt ihnen: "Die Juden könnt ihr davon ausnehmen, Gott hat mit ihnen einen anderen Plan!"

Und was ist? Man glaubt diese Lügen sogar und zwar von beiden Seiten, so oder so!

Aber es bleibt die Unwahrheit, denn Christus hat aus beiden (Israel/Heiden) einen neuen Menschen gemacht, auf das alle die an IHN glauben, nicht verloren gehen!

Und diese unbiblische Israeltheorie verzögert sogar die Wiederkunft des HERRN!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 17:20

Leuchte hat geschrieben:
Oli hat geschrieben:...dass wir keine Ersatztheologie unterstützen die Du unterstützt.

Der Begriff "Ersatztheologie" ist unpassend gewählt. Es wird nichts ersetzt. Gottes Wort bleibt so wie es ist, die Prophezeiungen waren nicht ungültig erklärt. Entscheidend ist lediglich die Deutung dieser Prophezeungen, das Verständnis der Begriffe "Heiliges Volk", "Auserwähltes Volk", "Israel".., beruhend auf dem Einsatz bestimmter exegetischer Grundregeln.

Du darfst es nennen wie Du willst, unter diesem Namen kennt 'man'es am besten.
Inhaltlich ist es nun mal so, dass diese Theologie das völkische, nationale, physische Israel (heute würde man dem Gebilde Staat sagen) ersetzt zu haben behauptet durch den Leib des Christus; den Leib den unser Herr Jesus selbst aufbaut und im AT ein permanentes Geheimnis war; als gänzlich und vollständig keine Offenabrung darüber existierten.
Geistliche Beurteilung nach 1. Kor 2 ist eben gänzlich nie eine Vergeistlichung von bloss irdisch (un)Verstandenem.
Zuletzt geändert von Oli4 am Mi 27. Okt 2010, 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
Oli4
Abgemeldet
 
Beiträge: 5945
Registriert: Mi 26. Okt 2005, 10:47

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 17:35

Lambert hat geschrieben:Nun Liebe Leuchte, ich denke eher das Du dieser Frage ausweichend bist, denn das hat gerade mit den heutigen Israel besonders viel zu tun, denn ohne Israel gibt es keinen Tempel und ebenfalls kein Antichristen, das ist meine Schlussfolgerung.


:praise: :praisegod: :praise:




Da ja einige hier im Forum es verneinen, das Israel ein Endzeichen sei, dies aber von Anfang ich dieses nicht so sehen kann, denn wenn ich die Bibel insgesamt lese, so ist eine rote Linie zu erkennen über das Volk Israel, das Ende unsere Zeit findet in Israel statt.

Ich möchte doch mal 2. Thessalonischer 2, 1-12 näher eingehen.

Da ist die Rede davon, das sich der Mensch der Sünde, der Mensch der Gesetzlosigkeit in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. Er wird viele Menschen durch große Zeichen und Wunder blenden. Eine Parallele finde ich ja in Offenbarung 13, da ist ja auch von der Rede, dass das Tier aus dem Meer, der Antichrist, und das aus dem Abgrund eine neue Religion errichten, und dass alle, die nicht im Lebensbuch des Lammes geschrieben sind, durch die Propaganda des falschen Propheten vermittelt, den Antichristen anbeten werden.

Nun es ist mir bekannt, das es unterschiedliche Deutungen gibt im Hinblick auf den Tempel, in der sich ja der Antichrist setzt, da gibt es sehr viele Spekulationen. Den aber möchte ich nicht so anschließen, noch hat es sich nicht erfüllt, und so mit keinen Urteil erlauben.

Aber dennoch, es ist nicht zu schweigen; (worüber ich schon einmal darüber geschrieben habe) das es tatsächlich Vorbereitungen von etlichen orthodoxen Juden, die schon den Grundstein sowie weitere Steine, Geräte, Priesterge-wänder usw. hierfür vorbereitet haben und den Grundstein bereits legen wollten.

Eine andere Deutung die ich so kenne, dass der Tempel die Gemeinde sei, ist nicht so falsch, gegen so bloss eine symbolische Deutung diesen Tempel etwar als eine christliche Gemeinde spricht dagegen auf den Hinweis auf die Wiedereinführung und Abschaffung des jüdischen Opfers im Heiligtum (Dan 9,27)

Unteranderen, sehe ich doch die Rote Linie die man durchaus in der Bibel verfolgen kann, das es einen Israel geben muß, denn mit wem schließt der Antichrist einen Friedensvertrag, welche Auseinandersetzung sollte es eigentlich geben? Wo versammelt Jesus alle Völker zum Gericht?


:praise: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 17:53

Ja SunFox, Du schreibst: "Du trennst beständig Israel von der Braut ab!"

Wahrscheinlich ist die entgangen das ich Epheser 2, 14-16 geschrieben habe:

14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung,
15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe,


Eine Trennung war nie davon die Rede gewesen, nur wegen der Verstocktheit Israels kam das Evangelium zu den Heiden. Also hat Gott von allen Nationen Israel erwählt, wir sind halt eingepfropft worden, und die Wurzel bleibt heilig, da hat sich nichts geändert.

:praise: :praisegod: :praise:


ps. Ich will nicht vergessen, in einer Stelle im Alten Testament besagt, das Gott sich zu einen Volk hinwenden will, die nie nach ihm gefragt habe. Leider weis ich nicht mehr wo sie steht, aber nach meinen Verständnis ist, das Gott sich auch zu den Heiden hinwenden will, also diese Trennung kennt Gott nicht.
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 18:23

Lambert hat geschrieben:Eine Trennung war nie davon die Rede gewesen, nur wegen der Verstocktheit Israels kam das Evangelium zu den Heiden. Also hat Gott von allen Nationen Israel erwählt, wir sind halt eingepfropft worden, und die Wurzel bleibt heilig, da hat sich nichts geändert.

Ein Detail am Rande, bevor ich vorerst hier nicht mehr weiter schreibe weil ich nach meinem Geschmack genug zum Thema gesagt habe:
-> Israel kann unmöglich die Wurzel darstellen. Israel ist ein edler Zweig. Wir aus den Nationen sind der wilden Zweig. Ein augerissener Zweig wird nicht in sich selber wieder eingepfropft. Die Wurzel stellt den Segensfluss durch die Segensverheissung an/in Abraham (gilt allen Glaubenden).

Einen schönen Abend
Oli4
Abgemeldet
 
Beiträge: 5945
Registriert: Mi 26. Okt 2005, 10:47

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 18:40

Oli4 hat geschrieben:-> Israel kann unmöglich die Wurzel darstellen. Israel ist ein edler Zweig. Wir aus den Nationen sind der wilden Zweig. Ein augerissener Zweig wird nicht in sich selber wieder eingepfropft. Die Wurzel stellt den Segensfluss durch die Segensverheissung an/in Abraham (gilt allen Glaubenden).


Lieber Oli, ich sehe in Jesus die Wurzel!

1.Korinther 3,11: "Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 18:45

Lambert hat geschrieben:Eine Trennung war nie davon die Rede gewesen, nur wegen der Verstocktheit Israels kam das Evangelium zu den Heiden.


Lieber Andreas, das stimmt so nicht!

Wäre Israel nicht so verstockt gewesen, dann wäre von ihnen das Evangelium Jesu in die Welt getragen worden! ;)

So, oder so wäre der Erlösungsplan für alle Menschen zu einer Botschaft der Adventhoffnung geworden!
. :praisegod: .

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 18:55

SunFox hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:-> Israel kann unmöglich die Wurzel darstellen. Israel ist ein edler Zweig. Wir aus den Nationen sind der wilden Zweig. Ein augerissener Zweig wird nicht in sich selber wieder eingepfropft. Die Wurzel stellt den Segensfluss durch die Segensverheissung an/in Abraham (gilt allen Glaubenden).


Lieber Oli, ich sehe in Jesus die Wurzel!

1.Korinther 3,11: "Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."

Liebe Grüße von SunFox




Sicher, die Wurzel nicht Israel? Dabei warnte doch Paulus die Heidenchristen , sich nicht stolz über das jüdische Volk zu erheben:

"erhebe dich nicht über die anderen (d.h. jüdischen) Zweige. Wenn du es aber tust, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich."

"Genau das Gegenteil von dem, was Paulus sagte, hat die Kirche getan. Sie wurde überheblich gegenüber dem jüdischen Volk. Die Kirchenväter haben die neutestamentlichen Aussagen so verdreht, daß sie behauptet haben, Israel sei auf ewig von Gott verworfen, die Kirche sei das neue Israel und sie - Gott vergebe - hätte die Aufgabe, Gott bei der Bestrafung Israels zu helfen. So etwas findet sich nun wirklich nirgends in der Bibel.
Dadurch, daß die Kirche sich von ihren jüdischen Wurzeln abgetrennt hat, konnte sehr viel Heidentum in die Kirche einströmen. Ein Beispiel ist das Zölibat, das aus der griechischen (leibfeindlichen) Philosophie kommt und nicht aus der Bibel (Ehelosigkeit ist nach der Bibel eine Gabe, die Gott ganz bestimmten Menschen gibt, und kein Gesetz für einen Berufsstand). Die griechische Philosophie als Heidentum zu bezeichnen, ist in unserer abendländischen Kultur natürlich gewagt. Aber sie ist nichts anderes als blankes Heidentum. Und so ist viel an Heidentum und Götzendienst in die Kirche eingedrungen und die Kirche erlebte Zeiten der geistlichen Erstarrung." http://www.segne-israel.de/artikel/a_wurzel.htm


Herzliche Grüsse, Andreas :praise: :praisegod:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 18:58

Gnu hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Lese doch mal Lieber Gnu 2.Thess 2, 1-12

Ich lese, und wo steht da jetzt, dass sich der Antichrist gedulden muss bis nach der Entrückung? Lies Verse 1 bis 3 als Vorbereitung auf Vers 4!



Ja! Denn die Gemeinde ist nicht für das Gericht bestimmt


:clap: :praisegod: :praise:
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 19:13

Lambert hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Oli4 hat geschrieben:-> Israel kann unmöglich die Wurzel darstellen. Israel ist ein edler Zweig. Wir aus den Nationen sind der wilden Zweig. Ein augerissener Zweig wird nicht in sich selber wieder eingepfropft. Die Wurzel stellt den Segensfluss durch die Segensverheissung an/in Abraham (gilt allen Glaubenden).


Lieber Oli, ich sehe in Jesus die Wurzel!

1.Korinther 3,11: "Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."

Liebe Grüße von SunFox




Sicher, die Wurzel nicht Israel? Dabei warnte doch Paulus die Heidenchristen , sich nicht stolz über das jüdische Volk zu erheben:

"erhebe dich nicht über die anderen (d.h. jüdischen) Zweige. Wenn du es aber tust, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich."


Ja lieber Andreas, was steht denn da?

Du fragst: "Sicher, die Wurzel nicht Israel?"

Ja sicher!

Zumal du dann selbst Israel als Zweige benennst!

Und warum sollen die Heidenchristen sich nicht stolz erheben?

Weil sie nicht besser sind!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » Mi 27. Okt 2010, 19:17

Oli zitiert Jesus:
Reginald 32 hat geschrieben:
Ja, lieber Andreas, vertsehe Du die Prophezeiungen im Sinne der Pharisäer - ich vertsehe sie im Sinne Jesu. Darin unterscheiden wir uns eben. Reginald


Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.

Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Moses Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; aber handelt nicht nach ihren Werken! Denn sie sagen es und tun es nicht. Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten groß. Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern3 und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi genannt zu werden. Ihr aber, lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel. Lasst euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.


Hallo lieber Oli.
Danke für Dein Zitat der Worte Jesu. Da ich in meiner Antwort an Lambert sowohl den Standpunkt der Pharisäer als auch den Standpunkt Jesu erwähnte, frage ich mich nun, ob Du Dein Zitat auf den Pharisäerstandpunkt oder den Standpunkt Jesu beziehst?
Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
Reginald 32
Wohnt hier
 
Beiträge: 3480
Registriert: Di 21. Okt 2008, 12:40

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 19:18

Lambert hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Lese doch mal Lieber Gnu 2.Thess 2, 1-12

Ich lese, und wo steht da jetzt, dass sich der Antichrist gedulden muss bis nach der Entrückung? Lies Verse 1 bis 3 als Vorbereitung auf Vers 4!



Ja! Denn die Gemeinde ist nicht für das Gericht bestimmt


:clap: :praisegod: :praise:


Die Gerechten aus allen Nationen, inklusive Israel kommt nicht ins Gericht lieber Andreas!

Ich habe es schon einmal eben erklärt, die Braut beinhaltet auch die Gläubigen aus Israel und auch die Gläubigen aus der Zeit, als es noch garkein Israel gab! ;)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 19:26

Lambert hat geschrieben:"Genau das Gegenteil von dem, was Paulus sagte, hat die Kirche getan. Sie wurde überheblich gegenüber dem jüdischen Volk. Die Kirchenväter haben die neutestamentlichen Aussagen so verdreht, daß sie behauptet haben, Israel sei auf ewig von Gott verworfen, die Kirche sei das neue Israel und sie - Gott vergebe - hätte die Aufgabe, Gott bei der Bestrafung Israels zu helfen. So etwas findet sich nun wirklich nirgends in der Bibel.
Dadurch, daß die Kirche sich von ihren jüdischen Wurzeln abgetrennt hat, konnte sehr viel Heidentum in die Kirche einströmen. Ein Beispiel ist das Zölibat, das aus der griechischen (leibfeindlichen) Philosophie kommt und nicht aus der Bibel (Ehelosigkeit ist nach der Bibel eine Gabe, die Gott ganz bestimmten Menschen gibt, und kein Gesetz für einen Berufsstand). Die griechische Philosophie als Heidentum zu bezeichnen, ist in unserer abendländischen Kultur natürlich gewagt. Aber sie ist nichts anderes als blankes Heidentum. Und so ist viel an Heidentum und Götzendienst in die Kirche eingedrungen und die Kirche erlebte Zeiten der geistlichen Erstarrung."


Lieber Andreas, und auch hier wieder!

Die Kirche hat sich nicht von einer jüdischen Wurzel abgesagt, sondern von dem Grund, wo niemand einen anderen Grund legen kann, nämlich Christus! Sie hat sich antichristlich entwickelt und so entstand eben einiges, was du oben aufgezählt hast!

Wie kann man sich von einer Wurzel der Verstockung (wenn du Israel als Wurzel siehst) absondern, wenn doch diese deine Wurzel schon daneben liegt?

Siehst du, diese deine Rechnung geht nicht auf!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 19:51

Ja SunFox, es gibt auch einen versteckten Antisemitismus ist ein Krankheitskeim der auch Christen davon befallen sein kann, und das ist nicht immer gleich offensichtlich.

Weil ich so alles geschrieben habe, halte ich das Thema für mich beendet, editiert. Um weitere Versündigungen zu bewahren, denn der Segen der Abraham gegolten hat, ist immer noch gültig. Wer dich segent dem will ich segnen, und der dich verflucht..... . Ich will selbst unter den Segen Abrahams leben.


:praisegod: :praise:
Zuletzt geändert von Thelonious am Mi 27. Okt 2010, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bite nicht zu persönlich werden!
Lambert
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 5533
Registriert: Sa 3. Sep 2005, 01:15
Wohnort: Deutschland

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Thelonious » Mi 27. Okt 2010, 21:56

'n Abend!

Aktuell ist die Diskussion hier ja mehr als nur festgefahren, dementsprechend schließe ich hier (zumindest vorläufig).

Sollte doch noch Interesse an Wiederaufnahme eines Argumentenaustausches bestehen, so wäre mir dieses bitte mittels PN mitzuteilen.

Schönen Abend!

Thelonious - Senior-Mod.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 15578
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands

Vorherige

Zurück zu Judentum und Israel

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron