Die Rückkehr aus dem Exil

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Di 26. Okt 2010, 16:19

Lambert hat geschrieben:Aus welcher Übersetzung liest du denn Liebe Leuchte?

Mehrere. Elberfelder 2006 und 1985, Schlachter 1951, Luther 1912, NKJ, Interlinear, Konkordant. Warum?
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Di 26. Okt 2010, 16:24

Leuchte hat geschrieben:
Oli hat geschrieben:Ich wollte ja bloss die Absurdität des bewussten Zusammenrückens von literalem Bibelverständnis und Wort für Wort-Übersetzung von Regi/Leuchte aufzeigen.

Heh? Habe jetzt nicht verstanden wie du das meinst. Eine Wort-für-Wort-Übersetzung ist nicht möglich. Und in jeder beliebigen Bibelübersetzung steckt schon eine hineingelegte Interpretation. Damit kann vom gleichzeitigen Zitieren der Bibel und dem Literalismus keine Rede sein.

Eine Übersetzung übersetzt Sprache, ein höchst komlexes, vielschichtiges udn mächtiges Instrument das man nie unterschätzen sollte.

Leuchte. Literal ist der Inhalt den man liest; nie das deutsch übersetzte, einzelne Wort/Wortreihen.
Die Interlinear übersetzt alle gleichen griechischen Worte des Grundtextes mit denselben deutschen Worten. Was Du und ich aus den deutschen Worten heraus- und hineinlesen ist etwas ganz anderes (Interpretation).
Die Literale Übezeugung ist die, dass Gottes Wort dem ursprünglich und immer noch wirksamen Inhalt nach, inhaltlich und warheitsgehaltlich rein literal ist; wahr oder falsch und nie für mich wahr und für dich falsch o.u.
Den Literalismus den Regi so gerne wiedebelebt um wahr oder falsches Inhalts-Lesen anderen zu unterschieben ist eben gar nicht der Rede wert, sondern gründet sich darauf: http://de.academic.ru/dic.nsf/pierer/20 ... teralismus

Die Interlinear mag interessant sein für einzelne Wortstudien, man beachte aber dass es in der Schrift um SPRACHE geht, nicht um blosse Wortreihen. Glaube kommt aus der Verkündung der Predigt (=Sinn, Inhalt, roter Faden, Ziel usw.) nicht aus dem verteilen von Worten wie einige anderen unterstellen wollen, wenn ihre Präferenzen nicht gerade biblisch abgleichbar sind.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 16:32

Leuchte hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Aus welcher Übersetzung liest du denn Liebe Leuchte?

Mehrere. Elberfelder 2006 und 1985, Schlachter 1951, Luther 1912, NKJ, Interlinear, Konkordant. Warum?


Willst du ein Geheimnis daraus machen, warum denn? Bei deinen Vorwürfen, ist doch verständlich, diese Frage.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Di 26. Okt 2010, 16:46

Lieber Andreas, zur Auswahl der Bibeltexte nach welcher Bibel zu lesen, da gehe ich immer im direkten Vergleich untereinander und zwar von allen deutschen Übersetzungen, die ich hier finde!

Suche ich jetzt ein bestimmtes Wort, oder einen bestimmtem Begriff, dann gebe ich diesen dort ein und finde ihn dann auch hier und da wieder!

Wenn ich nun einen Text finde, der mir für eine bestimmte Argumentation hilfreich zu sein scheint, dann gebe ich mich damit aber nicht zufrieden, sondern lese im größeren Umfang nach, in welchem Zusammenhang diese Textaussage gemacht wurde!

Damit gebe ich mich aber immer noch nicht zufrieden, sondern ich gehe dann die anderen deutschen Übersetzungen durch und wiederhole die ganze Prozedur und man wird es nicht glauben, wie oft sich von der Aussage her, die eine oder andere Aussage widerspricht! Es wird also in den Übersetzungen auch Interpretation eingebracht!

Bin ich nun unsicher, welche Interpretation die Richtigere ist, dann ziehe ich zum gleichen Suchbegriff andere Texte hinzu und so brauch ich hin und wieder für zwei bis drei Sätze hier im Forum schon mal so 15 bis 20 Minuten!

Das scheint zwar auf den ersten Blick etwas Zeitaufwendig zu sein, aber es hat einen großen Vorteil!

Ich bin nämlich im Vorfeld auf eventuelle Einwände derjenigen vorbereitet, die Aussagen nicht im Kontext lesen, sondern einfach die literalistische Auslegung bevorzugen, welche meistens aber immer mit einer Fehlerhaftigkeit einhergeht!

Die literalistische Auslegung hält sich nicht an der Vorgabe: "Prüfet aber alles, und das Gute behaltet!"

Die literalistische Auslegung legt in Einzelaussagen fest, was Gut ist! Aber ich frage mal ehrlich, wo ist die Überprüfung? Sie ist einfach nicht vorhanden!

Würde ich so verfahren mit meiner Beweisführung, wäre ich garantiert schon mehrfach auf die Schnauze gefallen! ;)

Je genauer und akribischer ich an einer Sache herangehe, je genauer wird auch das Endergebnis!

Man kann eben nicht genau danach gehen, was der einzelne Text hergibt, sondern man muß sich dabei auch fragen: "Warum, weshalb, wieso, wann, wo und für wen!"

Je schludriger man an eine Sache herangeht, desto schludriger wird auch das Endergebnis!

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 16:53

Ich denke das ist ja doch ein anderes Thema Lieber SunFox, kann man ja woanders diskutieren :baby:


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Di 26. Okt 2010, 17:07

Lambert hat geschrieben:Ich denke das ist ja doch ein anderes Thema Lieber SunFox, kann man ja woanders diskutieren :baby:

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :praise:


Lieber Andreas, du scheinst ein Gedächtnisproblem zu haben? ;)

Lambert hat geschrieben:Aus welcher Übersetzung liest du denn Liebe Leuchte?


Wer bitte hat hier danach gefragt, welche Übersetzung man benutzt?

Ich habe halt eben noch gleich die Erklärung dazu gegeben, warum ich was so und so handhabe!

Lambert hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Aus welcher Übersetzung liest du denn Liebe Leuchte?

Mehrere. ... Warum?


Willst du ein Geheimnis daraus machen, warum denn? Bei deinen Vorwürfen, ist doch verständlich, diese Frage.


Und dann schreibst du auf der Nachfrage von Leuchtes "Warum?": "Willst du ein Geheimnis daraus machen?"

Also komm doch bitte nicht mit ein anderes Thema, was man anderweitig diskutieren kann, wo du selber sagst: "Ist doch verständlich, diese Frage."

Es geht auch nicht darum hier darüber zu diskutieren, sondern nur darum, wie ich es handhabe! ;)

Würdest du zum Beispiel nach dem gleichen Prinzip verfahren, dann hättest du nicht so ein großes Israelproblem!

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 17:35

Warum diese Weiterführung, hab doch Leuchte gefragt. :?

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 18:55

Hallo Ihr Lieben!


Ich denke schon dass wir am Ende der Zeiten leben, so wie ich es bemerke, die Stimmung der Welt mehr und mehr global gegen Israel richten. Da kann ich mir schon gut vorstellen dass alle Armeen sich aufmachen, um gegen Israel zu kämpfen. Wenn ich so die heutige Situation heute so sehe, das keine Lösung gefunden wird ist es ja in vielfacher weise die Schuld auf Israel zu geschoben. Wenn ich so eine Nachricht : http://www.israelheute.com/default.aspx ... &nid=22096

"Beim Abschluß der katholischen Synode im Vatikan über die steigende Verfolgung von Christen im Nahen Osten wurde dazu aufgefordert, dass Israel die Besatzung beenden müsse. Der Großteil dieses zweiwöchigen Treffens wurde dazu genutzt, zu diskutieren, dass Israel die Wurzel aller Nöte des Nahen Ostens sei, einschließlich die der Christen in dieser Region. Cyril Salim Bustros, der im Libanon geborene griechische Erzbischof der „Our Lady of the Annunciation“-Kirche in Boston/USA meinte, dass die Rückkehr der Juden nach Israel und die Vertreibung der Palästinenser sowie die Besetzung von deren Land nicht auf der Bibel beruhen dürfe. Er ging sogar so weit zu behaupten, dass die Versprechen Gottes an sein Volk durch Christus annulliert worden seien und es kein auserwähltes Volk mehr gäbe. Mordechai Levy, der Vertreter Israels im Vatikan, bedauerte diese Abschlußaussage des Erzbischofs und den damit verbundenen Schaden bezüglich der Bemühungen, die Beziehung zwischen Israel und dem Vatikan zu verbessern."


Da sieht man schon an diese Nachricht es spiegelt der Stimmung in der Welt wieder. Und dieser Konflikt wird sich zu einen Krieg entladen, ob dann sich sein Wort sich erfüllt, steht ausser Frage, denn was Gott gesagt hat, wird sich erfüllen.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » Di 26. Okt 2010, 19:41

Hallo Lambert.
Ich verweise noch mal darauf, dass ғфт aus der Bibel zwar H e i l s - Geschichte, aber keine politische Geschichte ohne jeglichen Zusammenhang mit der Erlösung heraus lesen kann. Deine Ansichten drehen sich nur um Politik, Politik, Politik, aber im Zusammenhang mit dem Begriff "Israel" душвук nicht um das ewige Heil in Jesus Christus. Damit missbrauchst Du die Propheten und machst sie zu bloßen Wahrsagern politischer Ereignisse. Und wenn Du dann noch die modernen Mordwaffen im Besitz Israels als Gottes Segen und Wohltaten erachtest, bist Du meiner Meinung nach am Ende des Holzweges angelangt.

Der von manchen gescheute Begriff des "Literalismus" bedeutet ein kleben am Wort und manchmal auch am Buchstaben, ohne die für eine Auslegung nötige Gesamtschau zu beachten. Den Propheten Gottes ging es immer und überall um die Verkündigung des Heils Gottes, oder des Heils in Christus. Das ist die alles überdeckende Gesamtschau. Dann folgt, je nach Prophet in unterschiedlichen Worten, Ermahnung und Ermutigung, gepaart mit Aussichten auf das Heil (die Verheißungen). Wer daraus aber eine politische Schau auf das heutige Palästina und Israel macht, hat m.E. überhaupt nicht verstanden, warum es Gott geht.
Gott möchte die Sünde überwinden und aus dieser Welt beseitigen. Am Ende steht dann die Neue Erde. Gott ist aber kein Wahrsager oder Zeichendeuter, der uns politisache Vorhersagen für die Zeit und die nächsten 10 Jahre gibt. Ich erinnere nochmal an das Buch "Alter Planet Erde - wohin?", in dem solche Vorhersagen gemacht wurden und das ein jämmerlicher Versager und ein typisches Beispiel für das Versagen einer literalistischen Auslegung der Bibel ist.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 20:01

Ja Lieber Reginald32, ich sehe Gottes Herrlichkeit in Israel, weil er sichtbar offenbart, und seine Zusagen hält.



Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Di 26. Okt 2010, 20:53

Lambert hat geschrieben:Willst du ein Geheimnis daraus machen, warum denn? Bei deinen Vorwürfen, ist doch verständlich, diese Frage.

Welches Geheimnis? Welche Frage? Du hast mir eine Frage gestellt, ich habe sie beantwortet. Es war mir interessant warum du die Frage gestellt hast, da ich den Bezugspunkt zu unserer vorherigen Dikussion nicht finde.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Di 26. Okt 2010, 21:07

Lambert hat geschrieben:Ja Lieber Reginald32, ich sehe Gottes Herrlichkeit in Israel, weil er sichtbar offenbart, und seine Zusagen hält.


Lieber Andreas, wie willst du in dem weltlichen Staat Israel die Herrlichkeit Gottes sehen?

1.Johannes 2,23-27: "Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. Was ihr gehört habt von Anfang an, das bleibe in euch. Wenn in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohn und im Vater bleiben. Und das ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben. Dies habe ich euch geschrieben von denen, die euch verführen. Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibt in ihm."

Leugnet Israel den Sohn, ja oder nein?

Die Antwort ist wohl eindeutig und wer den Sohn leugnet, der hat den Vater nicht!

Aber du siehst die Herrlichkeit Gottes in der Nation Israel! :roll:

Lügt Jesus etwa?

1.Johannes 1,5-7: "Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde."

Der weltliche Staat Israel wandelt in der Finsternis, weil er keine Gemeinschaft mit IHM hat!

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 21:57

Ja Lieber SunFox!


:praisegod: :comeon:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » Di 26. Okt 2010, 22:17

Hallo zusammen.
Noch ein Wort zur christologischen Auslegung der alttestamentlichen Propheten:
Ich glaube, wir sind uns fast alle einig darin, dass die Bibel in der Literatur eine einzigartige Stellung einnimmt. In ihr offenbart sich der Schöpfer des Himmels und der Erde und aller Universen und er macht seiner Schöpfung seinen Willen und seine Absichten klar verständlich. Dazu benutzt er Verheißungen und Erfüllungen, altes und neues Testament. Nach meiner Meinung ist die Bibel ein geistliches Buch, denn ihr Urheber ist Geist. Doch der Mensch, der einmal ursprünglich nach Gottes Ebenbild erschaffen wurde, wandte sich eigenen Wegen zu und vertraute dieser Offenbarung Gottes nicht mehr. Paulus schreibt in Eph. 4:18: ihr Verstand ist verdunkelt. Sie wissen nicht, was es bedeutet, mit Gott zu leben, und ihre Herzen sind hart und gleichgültig. HfA Im Gespräch mit Nikodemus, einem der führenden Schriftgelehrten der damaligen Zeit, betont Jesus in Joh. 3, dass man das Reich Gottes und seine Segnungen aus dem Wort nur dann erkennen kann, wenn man wiedergeboren ist. Nicht nur einfach getauft – nein, wiedergeboren aus Wasser u n d Geist. Erst der innewohnende Geist Gottes macht im Menschen das Wort Gottes lebendig. Der Heilige Geist ist das wesentliche Element, um das Wort zu verstehen. Dies sagt Jesus einem „Meister“ der Schrift, der aber das Wort Gottes trotzdem nicht im Sinne Gottes verstand. Er dachte in völkischen Bahnen über den Weg Israels, wie das heute auch noch manche Christen tun.

Petrus erinnert in seinem 2. Brief, Kap.1, Vers 19 : Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint HfA., dass es der Sinn und Zweck der alttestamentlichen Weissagungen ist, seinem Volk und den Menschen die Erlösung durch den Messias Jesus Christus zu erklären, unserm Morgenstern (Offb. 22:16) Die Propheten schildern seine Leiden und seine königliche Herrlichkeit im Himmel. Das war dem natürlichen Menschen keineswegs klar, denn die Pharisäer verstanden Jesus trotz aller menschlicher Bibelgelehrsamkeit nicht.. Ihr Messias sah komplett anders aus. Deswegen gaben sie ihren Opfern auch einen völlig anderen Sinn, und das bis heute. Sie verstanden ihren Messias und das Reich Gottes rein im politischen Sinn als einen Staat oder Königreich in Palästina, genau so, wie das auch manche Christen heute sehen. Sie sollten wohl mehr auf die Worte Jesu an Nikodemus hören.

Die Auslegungen der alttestamentlichen Weissagungen auf Israels Zukunft und den Messias, so wie sie Jesus gab, erweckten in den Zuhörern ein neues Verständnis und eine neue Liebe für Gott und seine Botschaft :
Darauf sagte Jesus zu ihnen: "Wie wenig versteht ihr doch! Warum begreift und glaubt ihr nicht, was die Propheten gesagt haben? 26 Musste Christus nicht all dies erleiden, bevor Gott ihn zum Herrn über alles einsetzt1?"  Dann erklärte Jesus, was in der Heiligen Schrift über ihn gesagt wird - von den Büchern Mose angefangen bis zu den Propheten. Luk. 24:24-27 HfA. Die Jünger fragten sich: Brannte nicht unser Herz in uns,, als er uns die Schriften öffnete? Wenn wir die alten Propheten verstehen wollen, müssen wir es so machen wie Jesus, denn er weiß ja wohl am besten, was jene gemeint haben.
Mir ist es unmöglich, wenn ich die Propheten so wie Jesus verstehe, daraus auch nur einen einzigen Hinweis auf die gegenwärtige politische Lage im Nahen Osten zu sehen. Das kann man m.E. nur, wenn man die Bibel mit den Augen der Pharisäer und nicht mit den Augen Jesu liest.

Liebe Grüße von Reginald
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » Di 26. Okt 2010, 22:22

Lambert schreibt:
Ja Lieber Reginald32, ich sehe Gottes Herrlichkeit in Israel, weil er sichtbar offenbart, und seine Zusagen hält.

Und ich sehe Gottes Herrlichkeit in seinem Sohn Jesus Christus und dem ewigen Reich, in dem Gottes Pläne endlich zum Ziel kommen. Israel ist dann längst vergessen. :praise: :clap:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 22:25

Das glaube ich wohl kaum, würde auch seiner Zusage widersprechen! :warn:


Denn in Jeremia 31, 35-36 steht geschrieben:

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Reginald 32 » Di 26. Okt 2010, 22:52

Ja, lieber Andreas, vertsehe Du die Prophezeiungen im Sinne der Pharisäer - ich vertsehe sie im Sinne Jesu. Darin unterscheiden wir uns eben. Reginald
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Di 26. Okt 2010, 22:57

Lambert hat geschrieben:Das glaube ich wohl kaum, würde auch seiner Zusage widersprechen! :warn:

Denn in Jeremia 31, 35-36 steht geschrieben:

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.

Jeremia sagt zwei Verse zuvor:

Jer 31.33 Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.


Die Erfüllung dieses Ereignisses finden wir bestätigt in:

Heb 10.14 Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht. 10.15 [Das] bezeugt uns aber auch der Heilige Geist; denn nachdem er gesagt hat: 10.16 `Dies ist der Bund, den ich ihnen nach jenen Tagen errichten werde, spricht der Herr, ich werde meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie auch in ihre Sinne schreiben; 10.17 und: `Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken. 10.18 Wo aber dafür eine Vergebung ist, gibt es kein Opfer für die Sünde mehr.

Somit ist die genannte Jeremia Stelle christologisch auszulegen, womit Reginald Recht hat und du nicht.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Gnu » Di 26. Okt 2010, 22:59





Zuletzt geändert von Gnu am Di 26. Okt 2010, 23:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 23:00

Nicht zu vergessen in 3.Mose 26, 43-45

43 Denn das Land wird von ihnen verlassen sein, und es wird seine Sabbathe genießen, in seiner Verwüstung ohne sie; und sie selbst werden die Strafe ihrer Ungerechtigkeit annehmen, darum, ja darum, daß sie meine Rechte verachtet und ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat.
44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Lande ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verachten und sie nicht verabscheuen, ihnen den Garaus zu machen, meinen Bund mit ihnen zu brechen; denn ich bin Jahwe, ihr Gott.


Ja Lieber Reginald, leider ist das was du schreibst widersprüchlich zu dem was Du schreibst. Wir können erkennen, dass der HERR bestimmte Verheißungen an Israel über sein Schicksal gegeben trotz des Ärgernisses, das es für ihn of gewesen ist.

Es gibt 4 Punkte die wir ja wissen sollten:

1. Nur wenn Tag und Nacht nicht mehr sind, wird auch Israel keine Nation mehr sein

2. Nur wenn der Himmel gemessen werden kann, wird Israel wegen seiner Sünden von Gott verstoßen werden.

3. Auch wenn Israel in der Gefangenschaft lebt, wir er es weder verwerfen noch verabscheuen noch es vollständig vernichten, oder seinen Bund mit ihm brechen.

4. Er wird das in Verbannung leben Volk wieder zurück in sein eigenes Land bringen.


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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Di 26. Okt 2010, 23:31

Lambert hat geschrieben:Nicht zu vergessen in 3.Mose 26, 43-45

43 Denn das Land wird von ihnen verlassen sein, und es wird seine Sabbathe genießen, in seiner Verwüstung ohne sie; und sie selbst werden die Strafe ihrer Ungerechtigkeit annehmen, darum, ja darum, daß sie meine Rechte verachtet und ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat.
44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Lande ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verachten und sie nicht verabscheuen, ihnen den Garaus zu machen, meinen Bund mit ihnen zu brechen; denn ich bin Jahwe, ihr Gott.

Ja Lieber Reginald, leider ist das was du schreibst widersprüchlich zu dem was Du schreibst. Wir können erkennen, dass der HERR bestimmte Verheißungen an Israel über sein Schicksal gegeben trotz des Ärgernisses, das es für ihn of gewesen ist.

Es gibt 4 Punkte die wir ja wissen sollten:

1. Nur wenn Tag und Nacht nicht mehr sind, wird auch Israel keine Nation mehr sein

2. Nur wenn der Himmel gemessen werden kann, wird Israel wegen seiner Sünden von Gott verstoßen werden.

3. Auch wenn Israel in der Gefangenschaft lebt, wir er es weder verwerfen noch verabscheuen noch es vollständig vernichten, oder seinen Bund mit ihm brechen.

4. Er wird das in Verbannung leben Volk wieder zurück in sein eigenes Land bringen.

Der 26. Kapitel beginnt mit der Warnung, dass Gott das israelitische Volk unter andere Völker austreiben wird, wenn sie sich nicht an alle zuvor genannte Gebote halten werden:

3Mo 26.14 Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht all diese Gebote tut 26.15 und wenn ihr meine Ordnungen verwerft und eure Seele meine Rechtsbestimmungen verabscheut, so dass ihr nicht alle meine Gebote tut und dass ihr meinen Bund brecht...

Die Gebote werden in den vorigen Kapiteln aufgezählt, darunter auch zeremonielle Gebote (Opfern, Waschungen...). Gott verspricht ihnen sie wieder aufzunehmen, wenn sie sich von ihren Sünden abwenden, Buße tun und das Gesetz Mose halten:

3Mo 26.40 Und sie werden ihre Schuld bekennen und die Schuld ihrer Väter, die in ihrer Untreue [liegt], mit der sie an mir treulos gehandelt haben, und besonders darin, dass sie sich mir entgegengestellt haben. 26.41 Ich meinerseits werde mich ihnen entgegenstellen und sie in das Land ihrer Feinde bringen, ob sich endlich ihr unbeschnittenes Herz demütigt und sie endlich ihre Schuld bezahlen. 26.42 Dann werde ich an meinen Bund mit Jakob denken. Und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham werde ich denken, und an das Land werde ich denken. 26.43 Denn das Land muss von ihnen verlassen sein, damit es in seiner Verödung ohne sie seine Sabbate ersetzt bekommt, und sie selbst werden ihre Schuld bezahlen, darum, ja deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen verworfen haben und ihre Seele meine Ordnungen verabscheut hat.

Gott wendet sich also nur dann ihnen zu wenn:

a) sie sich von ihren Sünden abwenden
b) Buße tun
c) die Gebote (einschließlich Zeremonielle) halten

Sage mir, gibt es heute Juden, welche alle diese Forderungen erfüllen?
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 23:33

Gnu hat geschrieben:






Sag mal Lieber Gnu, liest du mal die Bibel, denn was du so schreibst, ist Anti....., finde ich so schade, so was zu lesen.


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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Di 26. Okt 2010, 23:47

Leuchte hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Nicht zu vergessen in 3.Mose 26, 43-45

43 Denn das Land wird von ihnen verlassen sein, und es wird seine Sabbathe genießen, in seiner Verwüstung ohne sie; und sie selbst werden die Strafe ihrer Ungerechtigkeit annehmen, darum, ja darum, daß sie meine Rechte verachtet und ihre Seele meine Satzungen verabscheut hat.
44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Lande ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verachten und sie nicht verabscheuen, ihnen den Garaus zu machen, meinen Bund mit ihnen zu brechen; denn ich bin Jahwe, ihr Gott.

Ja Lieber Reginald, leider ist das was du schreibst widersprüchlich zu dem was Du schreibst. Wir können erkennen, dass der HERR bestimmte Verheißungen an Israel über sein Schicksal gegeben trotz des Ärgernisses, das es für ihn of gewesen ist.

Es gibt 4 Punkte die wir ja wissen sollten:

1. Nur wenn Tag und Nacht nicht mehr sind, wird auch Israel keine Nation mehr sein

2. Nur wenn der Himmel gemessen werden kann, wird Israel wegen seiner Sünden von Gott verstoßen werden.

3. Auch wenn Israel in der Gefangenschaft lebt, wir er es weder verwerfen noch verabscheuen noch es vollständig vernichten, oder seinen Bund mit ihm brechen.

4. Er wird das in Verbannung leben Volk wieder zurück in sein eigenes Land bringen.

Der 26. Kapitel beginnt mit der Warnung, dass Gott das israelitische Volk unter andere Völker austreiben wird, wenn sie sich nicht an alle zuvor genannte Gebote halten werden:

3Mo 26.14 Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht all diese Gebote tut 26.15 und wenn ihr meine Ordnungen verwerft und eure Seele meine Rechtsbestimmungen verabscheut, so dass ihr nicht alle meine Gebote tut und dass ihr meinen Bund brecht...

Die Gebote werden in den vorigen Kapiteln aufgezählt, darunter auch zeremonielle Gebote (Opfern, Waschungen...). Gott verspricht ihnen sie wieder aufzunehmen, wenn sie sich von ihren Sünden abwenden, Buße tun und das Gesetz Mose halten:

3Mo 26.40 Und sie werden ihre Schuld bekennen und die Schuld ihrer Väter, die in ihrer Untreue [liegt], mit der sie an mir treulos gehandelt haben, und besonders darin, dass sie sich mir entgegengestellt haben. 26.41 Ich meinerseits werde mich ihnen entgegenstellen und sie in das Land ihrer Feinde bringen, ob sich endlich ihr unbeschnittenes Herz demütigt und sie endlich ihre Schuld bezahlen. 26.42 Dann werde ich an meinen Bund mit Jakob denken. Und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham werde ich denken, und an das Land werde ich denken. 26.43 Denn das Land muss von ihnen verlassen sein, damit es in seiner Verödung ohne sie seine Sabbate ersetzt bekommt, und sie selbst werden ihre Schuld bezahlen, darum, ja deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen verworfen haben und ihre Seele meine Ordnungen verabscheut hat.

Gott wendet sich also nur dann ihnen zu wenn:

a) sie sich von ihren Sünden abwenden
b) Buße tun
c) die Gebote (einschließlich Zeremonielle) halten

Sage mir, gibt es heute Juden, welche alle diese Forderungen erfüllen?



Ja Liebe Leuchte, ganz kurz:

Gott schließt mit Israel einen Neuen Bund:

Hesekiel 36,26-27

„Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.“


Hebräer 8,8-10

„Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein.“



:clap: :praisegod: :clap:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Di 26. Okt 2010, 23:48

SunFox hat geschrieben:
Leugnet Israel den Sohn, ja oder nein?

Die Antwort ist wohl eindeutig und wer den Sohn leugnet, der hat den Vater nicht!

Aber du siehst die Herrlichkeit Gottes in der Nation Israel! :roll:

Lügt Jesus etwa?


Lambert hat geschrieben:Ja Lieber SunFox!


Ich gehe davon aus lieber Andreas, das dein Ja sich auf die erste Frage bezieht, wo ich ein ja oder nein erfragt habe!

Somit hat sich der Rest deiner Ausführungen erledigt, dass das jetzige und weltliche Israel in seinem Handeln von Gott geleitet wird!

Was sagte Jesus noch gleich: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt!", und: "Trachtet als erstes nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit!"

Der weltliche Staat Israel ist nicht besser und nicht schlechter wie jeder andere Staat auch!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 00:03

Habe ich nirgends geschrieben das Israel besser sei, diese Behauptung hast du mir untergeschoben, denn dieser Gedanke ist mir gänzlich fremd.
Wenn Gott Israel nicht bewahrt hätte, wäre es schon längst aus mit ihnen gewesen.
Alles weitere Morgen, ist ja schon spät.


Gesegnete gute Nacht, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 00:25

Lambert hat geschrieben:Gott schließt mit Israel einen Neuen Bund:

Hesekiel 36,26-27

„Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut."

Hebräer 8,8-10

„Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein."

Genau, und dieser neue Bund besteht in Jesus Christus durch Seinen Tod und Auferstehung, wie uns die Stellen in Hebräer zeigen:

Heb 8.6 Jetzt aber hat er einen vortrefflicheren Dienst erlangt, wie er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheissungen gestiftet worden ist. 8.7 Denn wenn jener erste [Bund] tadellos wäre, so wäre kein Raum für einen zweiten gesucht worden. 8.8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: `Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, 8.9 nicht nach der Art des Bundes...

womit der Beweis gegeben ist, dass in Hesekiel 36,26-27 mit Israel das Gottes geistliche Volk gemeint ist, nicht das fleischliche.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 07:46

Wenn sich das so verhält, warum lässt es sich erkennen einen steigenden Hass in der ganzen Welt gegenüber dem Volke Israel?



Grüsse, Andreas :praise: :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 08:14

Lambert hat geschrieben:Wenn sich das so verhält, warum lässt es sich erkennen einen steigenden Hass in der ganzen Welt gegenüber dem Volke Israel?

Also ich erkenne gar keinen besonderen Hass gegenüber den Juden der nicht früher schon war. Die Juden wurden schon immer gehasst, beleidigt, verhöhnt, verfolgt, in die Enge getrieben (darüber habe ich in der Schule ein Referat gehalten)... Der letzte Höhepunkt der Verfolgungen wurde zu der nationalsozialistischen Zeit erreicht. Heute ist die Lage bei den Juden im Vergleich zu vielen anderen Geschehnissen der Geschichte sogar sehr friedlich, für sie gelten dieselbe Schutz- und Menschenrechte wie auch für andere Bürger.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 08:21

Lambert hat geschrieben:Habe ich nirgends geschrieben das Israel besser sei, .... denn dieser Gedanke ist mir gänzlich fremd.


Lieber Andreas, du schreibst aber:

Lambert hat geschrieben:Ich sehe Gottes Herrlichkeit in Israel, weil er sichtbar offenbart


Was bedeutet das denn?

Etwa das wenn sich Gottes Herrlichkeit in einem Volk offenbart, das dieses Volk dann genauso schlecht ist wie jedes andere Volk?

Ist dir dieser Gedanke gänzlich fremd?

Lambert hat geschrieben:diese Behauptung hast du mir untergeschoben,


Wenn du mal richtig lesen würdest, dann würdest du auch sehen, das ich nicht geschrieben habe, das du dieses behauptet hast! ;)

Es war eine Feststellung meinerseits!

Lambert hat geschrieben:Wenn Gott Israel nicht bewahrt hätte, wäre es schon längst aus mit ihnen gewesen.


Du meinst den jetzigen Staat Israel in seinem Bestand auf der Landkarte!

Warum sollte es mit ihnen aus sein?

Da haben die Juden mit Anbeginn der zionistischen Bewegung so gegen 1880 die politische Ideologie aufgebracht, von einem eigenen Staat Israel und dann wird dieser Gedanke und seine Umsetzung gefördert durch die Hitlerverbrechen entstand dann 1948 der Staat Israel!

Und warum sollte jetzt der Staat Israel nicht mehr sein, wo gerade die USA sich als Weltfriedenserhalter sieht und aus den vorgegeben Umständen verpflichtet fühlt, Israel das Land zu sichern?

Nicht Gott bewahrt den weltlichen Staat Israel, sondern die USA und darum ist auch die USA der Feind Nr. 1 der radikalen Islamisten!

Wäre der Islam eine friedliche Religion, dann würde er selbst gegen die Extremisten aus dem eigenen Umfeld vorgehen, anstatt sich immer wieder neu aufwiegeln zu lassen!

Aber ein Buch, das alle Andersgläubigen zu Feinden erklärt, kann wohl auch keine anderen Früchte hervorbringen! Dennoch glaube ich, das viele Moselms liebend gern in Frieden leben möchten, auch mit ihren Nachbarn!

Aber mit Gott und biblischen Prophezeiungen hat das alles nichts zu tun, es sind Ereignisse die sich aus den gegebenen Umständen fast zwangsläufig entwickelt haben!

Auch Israel wird zum Teil von Extremisten regiert, von Menschen die den Frieden nicht lieben!

Und Gottes Hand kann ich da nicht erkennen, tut mir leid!

Den heutigen Staat Israel als Prophezeiungserfüllung biblischer Aussaegn zu sehen, ist nichts als eine fixe Idee, die an der Realität vorbei geht!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon SunFox » Mi 27. Okt 2010, 08:35

Wenn der HERR Prophezeiung erfüllt, dann kleckert er nicht über Jahrzehnte herum, denn wenn ER spricht, so geschiehts! :praisegod:

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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 08:52

SunFox hat geschrieben:Wenn der HERR Prophezeiung erfüllt, dann kleckert er nicht über Jahrzehnte herum
Ich glaube das können wir ruhig dem Herrn alleine selbst überlassen ob ER etwas Verheissenes erst teil- oder schon gänzlich erfüllt.

Dass wir sie zeitlich immer erst nach den Geschenissen erkennen können, scheint einleuchtend.
Das war schon zu Christi Lebzeiten kein bischen anders (Bsp. Joh 20,9)

Im übrigen ist es immer noch so, das die Prophezeihungen primär den Ungläubigen dienen. Die schon im Glauben wandeln müssen nicht mehr im Schauen wandeln. Insofern muss kein Christ den Hals starr gen Jerusalem richten, ein gehörige Portion verständige Erkenntnis was noch passieren wird reicht um die innere Hoffnung 'aufgefüllt' zu haben um so in Liebe und Glauben auf Erden bis dahin den Nächsten zu dienen.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 08:58

Leuchte hat geschrieben: Heute ist die Lage bei den Juden im Vergleich zu vielen anderen Geschehnissen der Geschichte sogar sehr friedlich, für sie gelten dieselbe Schutz- und Menschenrechte wie auch für andere Bürger.

Hä ?

Was nützen den durch Bomben und Terror-Anschläge getöteten Israelis Menschenrechte ??
Welcher Schutz ?? Schutzbunker ? Gasmasken ?
:roll:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 09:05

Reginald 32 hat geschrieben:Ja, lieber Andreas, vertsehe Du die Prophezeiungen im Sinne der Pharisäer - ich vertsehe sie im Sinne Jesu. Darin unterscheiden wir uns eben. Reginald

Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis: Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.

Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Moses Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; aber handelt nicht nach ihren Werken! Denn sie sagen es und tun es nicht. Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten groß. Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern3 und die ersten Sitze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi genannt zu werden. Ihr aber, lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel. Lasst euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 09:16

SunFox hat geschrieben:Wenn der HERR Prophezeiung erfüllt, dann kleckert er nicht über Jahrzehnte herum, denn wenn ER spricht, so geschiehts! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox


Sei froh Lieber SunFox, das Gott langmütig ist, und seine Gnade lange dauert, denn es besteht einen Zusammenhang mit den Gericht und Israel, denn wenn es geschied, ist die Gemeinde entrückt.


:praise: :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Gnu » Mi 27. Okt 2010, 09:51

Lambert hat geschrieben: Sag mal Lieber Gnu, liest du mal die Bibel,

Ja, ich lese sie stets von vorne nach hinten durch und dann wieder von vorne bis nach hinten und so weiter. Daneben höre ich mir Vorträge von verschiedenen Auslegern an. Seit neustem versuche ich, die Bibel als Gesamtheit zu verstehen, also nicht aufgetrennt in ein neues Testament, welches nur die Gnade verkündigt und ein altes Testament, welches nur das Gesetz verkündigt. Ich sehe deshalb die aktuell betriebene Trennung des Volkes Gottes in zwei unabhängige mit unterschiedlichen Heilswegen als künstliches Geistesgebilde an, welches der Bibel übergestülpt wird, damit man als Christ die Gebote nicht halten müsse und Israel nicht missionieren dürfe. Da mache ich nicht mehr mit. Früher fuhr ich auch auf Schriften wie «Pro Israel aktuell» und «Haschiwah» ab, aber seit ich den Zionismus durchschaute, nicht mehr. Das sind für mich nur noch endzeitliche Verwirrspiele, die vom Wesentlichen ablenken sollen. Die eindeutige Symbolik der Israelfahne und des Staatswappens tun das ihre dazu, mich nicht mehr auf Israel zu konzentrieren und den dritten Tempel als freidenkerische Wunschfantasie zu betrachten.
Zuletzt geändert von Gnu am Mi 27. Okt 2010, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Lambert » Mi 27. Okt 2010, 09:52

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Habe ich nirgends geschrieben das Israel besser sei, .... denn dieser Gedanke ist mir gänzlich fremd.


Lieber Andreas, du schreibst aber:

Lambert hat geschrieben:Ich sehe Gottes Herrlichkeit in Israel, weil er sichtbar offenbart


Was bedeutet das denn?

Etwa das wenn sich Gottes Herrlichkeit in einem Volk offenbart, das dieses Volk dann genauso schlecht ist wie jedes andere Volk?

Ist dir dieser Gedanke gänzlich fremd?

Lambert hat geschrieben:diese Behauptung hast du mir untergeschoben,


Wenn du mal richtig lesen würdest, dann würdest du auch sehen, das ich nicht geschrieben habe, das du dieses behauptet hast! ;)

Es war eine Feststellung meinerseits!

Lambert hat geschrieben:Wenn Gott Israel nicht bewahrt hätte, wäre es schon längst aus mit ihnen gewesen.


Du meinst den jetzigen Staat Israel in seinem Bestand auf der Landkarte!

Warum sollte es mit ihnen aus sein?

Da haben die Juden mit Anbeginn der zionistischen Bewegung so gegen 1880 die politische Ideologie aufgebracht, von einem eigenen Staat Israel und dann wird dieser Gedanke und seine Umsetzung gefördert durch die Hitlerverbrechen entstand dann 1948 der Staat Israel!

Und warum sollte jetzt der Staat Israel nicht mehr sein, wo gerade die USA sich als Weltfriedenserhalter sieht und aus den vorgegeben Umständen verpflichtet fühlt, Israel das Land zu sichern?

Nicht Gott bewahrt den weltlichen Staat Israel, sondern die USA und darum ist auch die USA der Feind Nr. 1 der radikalen Islamisten!

Wäre der Islam eine friedliche Religion, dann würde er selbst gegen die Extremisten aus dem eigenen Umfeld vorgehen, anstatt sich immer wieder neu aufwiegeln zu lassen!

Aber ein Buch, das alle Andersgläubigen zu Feinden erklärt, kann wohl auch keine anderen Früchte hervorbringen! Dennoch glaube ich, das viele Moselms liebend gern in Frieden leben möchten, auch mit ihren Nachbarn!

Aber mit Gott und biblischen Prophezeiungen hat das alles nichts zu tun, es sind Ereignisse die sich aus den gegebenen Umständen fast zwangsläufig entwickelt haben!

Auch Israel wird zum Teil von Extremisten regiert, von Menschen die den Frieden nicht lieben!

Und Gottes Hand kann ich da nicht erkennen, tut mir leid!

Den heutigen Staat Israel als Prophezeiungserfüllung biblischer Aussaegn zu sehen, ist nichts als eine fixe Idee, die an der Realität vorbei geht!

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Dann lese doch mal 5.Mose 7, 6

6 Denn ein heiliges Volk bist du Jahwe, deinem Gott: Dich hat Jahwe, dein Gott, erwählt, ihm zum Eigentumsvolke zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind.

Gott hat Israel dazu bestimmt, ein Mittel zu sein, durch das er sich selbst einen großen Namen machen kann, dass jede Nation sich aus freien Willen ihm zu wendet

Denn siehe 5.Mose 10, 17

17 Denn Jahwe, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der keine Person ansieht und kein Geschenk annimmt;


Ich lese schon eine ganze Weile die Bibel, und da ist mir aufgefallen, der HERR hat doch eine große Interesse, als der erkannt wird, der er wirklich ist, ich weis es bei dir nicht ob du ihn auch so erkannt hast. Und das mit der Hilfe Israels, dem von ihm auserwählten Werkzeug bewirken. Der Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, wird eines Tages in einer militärischen Auseinandersetzung, der es um Israel geht, entfesselt werden. Viele Anzeichen liegen vor, ich möchte jetzt nicht im Einzelnen eingehen, zumal der Friedensprozess wieder zum stocken gekommen ist. Und die Säbeln geschärft werden, z.B. hat Syrien alle Reservisten berufen, Truppen an die Grenze versetzt. Der Iran etliche Koperatinosverträge abgeschlossen jüngst beim Besuch Amedejad im Libanon, u.s.w.



Grüsse, Andreas :praise: :praisegod: :praise:
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 09:59

Hallo Gnu
Gnu hat geschrieben: Seit neustem versuche ich, die Bibel als Gesamtheit zu verstehen, also nicht aufgetrennt in ein neues Testament, welches nur die Gnade verkündigt und ein altes Testament, welches nur das Gesetz verkündigt.
Wer hat Dir denn diese Trennung eingeredet ??

Ich sehe deshalb die aktuell betriebene Trennung des Volkes Gottes in zwei unabhängige Völker..... als künstliches Geistesgebilde an
Wo ist denn deiner Ansicht nach das EINE Volk entstanden ?


mit unterschiedlichen Heilswegen
Wer lehrte Dir etwas anderes als persönlichen Glauben zur Erlösung für einen jeden einzelnen Menschen, egal welche göttliche Aufgabe, Funktion er einzeln oder kollektiv dabei hat(te) ??


Erkennst Du nicht auch verschiedene, fortlaufende, direkte Offenbarungen Gottes an den Menschen, wenn Du die Schriften ihrer Entsteheung nach liest ?
Zuletzt geändert von Oli4 am Mi 27. Okt 2010, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Leuchte » Mi 27. Okt 2010, 09:59

A.Bolotnikov über die Stämme Israels (von mir übersetzt).

Die Trennung des Israels auf Israel und Juda geschah in den letzten Tagen der Herrschaft Salomons:

1Kön 11.29 Und es geschah in jener Zeit, als Jerobeam [einmal] aus Jerusalem hinausging, da traf ihn der Prophet Ahija, der Silonit, auf dem Weg. Der hatte sich mit einem neuen Mantel bekleidet. Als sie nun beide allein auf dem [freien] Feld waren, 11.30 da faßte Ahija den neuen Mantel, den er anhatte, und zerriß ihn in zwölf Stücke, 11.31 und er sagte zu Jerobeam: Nimm dir zehn Stücke! Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will das Königreich aus der Hand Salomos reißen und will dir die zehn Stämme geben.

Das verbleibende Israel musste die Strafe durch Assyrien für praktizierten Götzendienst tragen:

2Kön 17.6 Im neunten Jahr Hoscheas nahm der König von Assur Samaria ein und führte Israel gefangen fort nach Assur. Und er ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Strom von Gosan, und in den Städten Mediens.

während Juda nach Babylon deportiert wurde:

Da 1.1 Im dritten Jahr der Regierung Jojakims, des Königs von Juda, kam Nebukadnezar, der König von Babel, nach Jerusalem und belagerte es. 1.2 Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand und einen Teil der Geräte des Hauses Gottes. Und er brachte sie ins Land Schinar, in das Haus seines Gottes: die Geräte brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.

Nach der Absitzung der vom Propheten festgelegten Zeit in der Gefangenschaft kehrte Juda zurück ins Land, der Tempel wurde aufgerichtet, Jerusalem erneut aufgebaut:

Esr 2.1 Und das sind die Einwohner der Provinz [Juda], die aus der Gefangenschaft hinaufzogen, die Weggeführten, die Nebukadnezar, der König von Babel, nach Babel weggeführt hatte und die nach Jerusalem und Juda zurückgekehrt sind, jeder in seine Stadt.

Was geschah aber mit den übrigen 10 Stämmen "Israels"? Leider, kehrten sie niemals zurück aus Assyrien. Die Stämme Ephraim und Manasse haben aufgehört zu existieren. In das ursprüngliche israelitische Land kamen viele Fremdlinge aus anderen Orten zu wohnen:

2Kön 17.24 Und der König von Assur brachte [Leute] aus Babel und aus Kuta und aus Awa und aus Hamat und aus Sefarwajim und ließ sie an Stelle der Söhne Israel in den Städten Samarias wohnen. Und sie nahmen Samaria in Besitz und wohnten in seinen Städten.

Was geschah mit dem nach Assyrien ausgewanderten Israel? Diese Frage ruft heute viele Diskussionen hervor. Ohne ins Detail zu gehen, schauen wir uns die judische Enzyklopedie an, deren Aussagen hostorisch und theologisch belegt sind:

In der Zeit, wo der Zweite Tempel stand, konnte die Mehrheit judischer Familien wahrscheinlich nicht mehr ihre Zugehörigkeit zu einem oder anderen Stamm beweisen, wobei wir hier Ausnahmen finden (z.B. die beschriebenen Figuren einiger apokryphischer Literatur). Laut dem NT, galt Johannes der Täufer als priesterlicher Nachkomme (Lk 1.5), eine Prophetin Hanna stammte aus Assur (Lk 2.36), Apostel Paulus aus dem Stamm Benjamin (Rö 11.1).


Mit großer Sicherheit ist anzunehmen, dass die Famlien aus Israel, die aus Assyrien umkehrten, ein Teil vom Stamm Juda geworden sind.

Heute existiert offiziel nur der Stamm Juda. Zu seiner Ehre wurde die nationale Religion der Juden "Judentum" genannt. Interessant anzumerken ist, im Buch Ester ist keine Rede vom Israel mehr, bestehend aus 12 Stämmen. Hier werden die Juden "Juden" genannt, so auch der König Mordechai "Jude Mordechai".
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Oli4 » Mi 27. Okt 2010, 10:10

Was liegt es an uns, irgendwelche Nachkommen anhand irgendwelchen Schriftstücken auf irgend einen Stamm zurückführen zu können/zu tun/zu müssen, wenn Gott das seit Grundlegung der Welt ab jedem einzelnen schon vor dessen Geburt an weiss ?
Stellen wir uns da mit solchen irdischen schon fast lächerlich anmutenden "Beweisen" oder auch dem "Nicht beweisen können" nicht quer gegen Gott und seinen Verheissungen (machen uns zu Gott); die in der Schrift verankerten Verheissungen die nicht aufgelöst werden können ?


Sollen wir nicht besser einmütig hingehen und genau das nicht zu tun - das beweisen/gegenbeweisen wolllen - und beginnen endlich wirklich zu glauben, zu hoffnen und erweisen so glaubend erst wirklich unsere Liebe zu Gott ?

Besorgte, nachdenkliche Grüsse
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Re: Die Rückkehr aus dem Exil

Beitragvon Gnu » Mi 27. Okt 2010, 10:12

Oli4 hat geschrieben: Wer hat Dir denn diese Trennung eingeredet ??
Sobald ich im Hauskreis oder anderswo auf das Halten der Gebote zu sprechen komme, tönt es sofort: „gesetzlich, gesetzlich!”

Oli4 hat geschrieben: Wo ist denn deiner Ansicht nach das EINE Volk entstanden ?
Epheser 2,11-22

Oli4 hat geschrieben: Wer lehrte Dir etwas anderes als persönlichen Glauben zur Erlösung für einen jeden einzelnen Menschen, egal welche göttliche Aufgabe, Funktion er einzeln oder kollektiv dabei hat(te) ??
Wim Malgo

Oli4 hat geschrieben: Erkennst Du nicht auch verschiedene, fortlaufende, direkte Offenbarungen Gottes an den Menschen, wenn Du die Schriften ihrer Entstehung nach liest ?
Ja genau, und da ist es heutzutage ein Spagat-Schritt 2000 Jahre zurück, wenn man sich auf Israel fixiert und den Messias dort erwartet, nachdem man Gott den Zehnten geraubt hat, um damit Israeliten zur „Heimkehr” zu forcieren.
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