mündliche Lehre des Judentums?

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Daniel2000 » Mo 3. Aug 2009, 00:06

parepidimos hat geschrieben:
Daniel2000 hat geschrieben:Und das Ergebnis diese Jahrhundertelangen Diskussionen steht im Talmud.

Und genau deshalb ist es verfehlt, den Talmud auf dieselbe Ebene zu heben wie die Torah. Der Talmud ist das Resultat menschlicher Bemuehungen, die Torah ernstzunehmen. Er drueckt das Verstaendnis aus, welches Menschen in einer bestimmten Situation und Zeit hatten. Derselbe Prozess findet heute in Predigten, Bibelkommentaren, Bibelstunden und Buechern statt. Er ist ein notwendiges Produkt davon, wenn ernsthaft glaeubige Menschen Theologie betreiben, aber er hat nicht den Status von Gottes geschriebenem Wort.

Die Thora ist ja auch für die Menschen gedacht. Somit haben sich damit auch die Menschen auseinander zu setzten. Und vor allem; Die Thora ist NUR für den Juden VERPFLICHTEND!! Das darfst nie vergessen. Für dich hat es praktisch keine Bedeutung.

Mich wuerde uebrigens ebenfalls interessieren, aus welcher Torahstelle sich die Tradition der Ketubba zwingend ergibt. Ich habe da etwas rumgestochert und bin bisher leer ausgegangen. Es sieht fuer mich eher so aus, als sei die Ketubba-Praxis ausserhalb der Torah entstanden.

Tja das ist eben die hohe Kunst, dies aus der Thora heraus zu lesen. Eben Schlüsse zu ziehen. Und noch eines; Dazu muss man unbedingt die Althebräische Sprache absolut perfekt beherrschen, um die Thora wirklich zu verstehen.

Der Wille, ist jene höhere Kraft, die alles hervorbringt und alles bewegt.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon parepidimos » Mo 3. Aug 2009, 03:38

Daniel2000 hat geschrieben:Und vor allem; Die Thora ist NUR für den Juden VERPFLICHTEND!! Das darfst nie vergessen. Für dich hat es praktisch keine Bedeutung.

Die heutige Bedeutung wirst du wohl schwerlich fuer mich bestimmen koennen. Aber du hast schon recht, auch wenn du dich etwas ungenau ausdrueckst: Die Torah ist der alte Bund, welchen Gott mit dem Volk Israel (und nicht nur den Juden) geschlossen hat. Dieser Bund waere eigentlich verbindlich gewesen, aber die Menschen haben sich als unfaehig erwiesen, ihn zu halten. Das Resultat der Nicht-Einhaltung war Verbannung und Zerstreuung. Gott hat in seiner Menschwerdung den menschlichen Teil des Bundes schlussendlich selbst erfuellt, wie dies beim Buendnisritual mit Abraham bereits angedeutet ist: Gott geht zwischen den zerteilten Tieren durch, und nicht Abraham, wie es sich eigentlich gehoert haette. Erst in Jesus ist der alte Bund unzertrennlich erfuellt, und wird dadurch zum neuen Bund. Das neue Israel ist die Gemeinde Christi. Es ist nicht Jesus, welcher "nur" ein Symbol des Bundes ist, und welcher die Leiden des Judenvolkes nachempfunden hat, sondern umgekehrt: Israel ist "nur" ein Symbol, welches die Leiden Christi vorempfunden hat. An Jesus entscheidet sich schlussendlich alles. Er ist die neue Schoepfung, und die ultimative Realitaet.

Tja das ist eben die hohe Kunst, dies aus der Thora heraus zu lesen. Eben Schlüsse zu ziehen. Und noch eines; Dazu muss man unbedingt die Althebräische Sprache absolut perfekt beherrschen, um die Thora wirklich zu verstehen.

Diese Idee, dass die Schrift nur fuer eingeweihte Experten verstaendlich sei ist sowohl theologisch wie auch praktisch voellig unsinnig. Das war genau das Problem der Schriftgelehrten, dass sie sich anmassten, die Verwalter von Gottes Sache zu sein. Um Gottes Schrift zu verstehen braucht man das Beispiel seines Sohnes, welcher dieses Wort verkoerperte und erfuellte. Und man braucht den Heiligen Geist, welcher es einem erklaert. Ohne diese Dinge nuetzen einem auch die "perfektesten" Hebraeischkenntnisse nix. Satan zitierte gegenueber Jesus die Torah ja ganz flink, aber in ihrem wirklichen Sinn verstaenden hatte er sie nicht.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon SunFox » Mo 3. Aug 2009, 05:21

parepidimos hat geschrieben: Satan zitierte gegenueber Jesus die Torah ja ganz flink, aber in ihrem wirklichen Sinn verstanden hatte er sie nicht.


Hallo lieber pare,

ich denke das Satan sie sogar sehr genau verstand, er wußte genau wer Jesus war und was auf dem Spiel stand!

Als Satan vor Jesus die Torah zitierte, da war er sich schon über seinen Textesmissbrauch im klaren, gerade darum brachte er ja diese Stellen, Jesus sollte dem Textmissbrauch erliegen, diesem Glauben schenken!

Jesus hatte nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit dem Herrn dieser Welt, dessen Lieblingsbeschäftigung es ist mit List und Tücke umzugehen und dieser kennt Gottes Wort genau!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Thelonious » Mo 3. Aug 2009, 08:24

Hallo Daniel2000,

bitte nutze die Quotefunktion korrekt, nämlich so, dass nicht auch Deine Antwort jeweils mit als Zitat ausgewiesen wird, danke.

Gruß
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Daniel2000 » Di 4. Aug 2009, 18:28

parepidimos hat geschrieben:Die heutige Bedeutung wirst du wohl schwerlich fuer mich bestimmen koennen. Aber du hast schon recht, auch wenn du dich etwas ungenau ausdrueckst: Die Torah ist der alte Bund, welchen Gott mit dem Volk Israel (und nicht nur den Juden) geschlossen hat. Dieser Bund waere eigentlich verbindlich gewesen, aber die Menschen haben sich als unfaehig erwiesen, ihn zu halten. Das Resultat der Nicht-Einhaltung war Verbannung und Zerstreuung. Gott hat in seiner Menschwerdung den menschlichen Teil des Bundes schlussendlich selbst erfuellt, wie dies beim Buendnisritual mit Abraham bereits angedeutet ist: Gott geht zwischen den zerteilten Tieren durch, und nicht Abraham, wie es sich eigentlich gehoert haette. Erst in Jesus ist der alte Bund unzertrennlich erfuellt, und wird dadurch zum neuen Bund. Das neue Israel ist die Gemeinde Christi. Es ist nicht Jesus, welcher "nur" ein Symbol des Bundes ist, und welcher die Leiden des Judenvolkes nachempfunden hat, sondern umgekehrt: Israel ist "nur" ein Symbol, welches die Leiden Christi vorempfunden hat. An Jesus entscheidet sich schlussendlich alles. Er ist die neue Schoepfung, und die ultimative Realitaet.


Du kannst es natürlich sehen wie du es willst, nur darfst du dich nicht in der trügerischen Hoffnung ergeben, dass du damit Gott in irgend einer Weise beeinflussen kannst. Deine Gedanken haben für Gott keine Bedeutung.
Christen vergessen immer wieder, dass das Gesetz nicht mehr im Himmel ist. Änderungen kann hier nicht mal Gott selbst vornehmen geschweige Menschen.

Diese Idee, dass die Schrift nur fuer eingeweihte Experten verstaendlich sei ist sowohl theologisch wie auch praktisch voellig unsinnig. Das war genau das Problem der Schriftgelehrten, dass sie sich anmassten, die Verwalter von Gottes Sache zu sein. Um Gottes Schrift zu verstehen braucht man das Beispiel seines Sohnes, welcher dieses Wort verkoerperte und erfuellte. Und man braucht den Heiligen Geist, welcher es einem erklaert. Ohne diese Dinge nuetzen einem auch die "perfektesten" Hebraeischkenntnisse nix. Satan zitierte gegenueber Jesus die Torah ja ganz flink, aber in ihrem wirklichen Sinn verstaenden hatte er sie nicht.


Nun Gott hat keinen Sohn. Das wäre eine Herabsetzung Gottes. Es ist Heräsie dies zu behaupten. Gott ist eine vollkommene Einheit.(eigentlich mit menschlichen Ausdrücken nicht zu beschreiben!). Etwas von ihm zu behaupten was irdisch ist, ist eigentlich Gotteslästerung.

Was Satan und Jesus betriff, so ist das kein Problem Gottes, sondern des Christentums.

Gruss
Daniel
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon bigbird » Di 4. Aug 2009, 19:34

Daniel2000 hat geschrieben:
Nun Gott hat keinen Sohn. Das wäre eine Herabsetzung Gottes. Es ist Heräsie dies zu behaupten. Gott ist eine vollkommene Einheit.(eigentlich mit menschlichen Ausdrücken nicht zu beschreiben!). Etwas von ihm zu behaupten was irdisch ist, ist eigentlich Gotteslästerung.


Hallo Daniel

Überleg bitte kurz, wo du bist - und dann, was du sagst! Aus unserer Sicht ist nämlich deine Aussage Gotteslästerung!

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Daniel2000 » Mi 5. Aug 2009, 10:44

bigbird hat geschrieben:
Daniel2000 hat geschrieben:
Nun Gott hat keinen Sohn. Das wäre eine Herabsetzung Gottes. Es ist Heräsie dies zu behaupten. Gott ist eine vollkommene Einheit.(eigentlich mit menschlichen Ausdrücken nicht zu beschreiben!). Etwas von ihm zu behaupten was irdisch ist, ist eigentlich Gotteslästerung.


Hallo Daniel

Überleg bitte kurz, wo du bist - und dann, was du sagst! Aus unserer Sicht ist nämlich deine Aussage Gotteslästerung!

bigbird, Admin


Mein lieber Bigbird,

ich verstehe schon, dass aus eure Sicht sich Gott anderes darstellt. Der Christ braucht was zum "Angreifen". Sei es so. Aber das ist nicht mein Gott.

G´tt ist viel Mehr! ER ist unbeschreiblich. G´tt kann man eigentlich nur mit ehrfürchtigen SCHWEIGEN ehren.

Ich spreche vom G´tt Abrahams Isaaks und Jaakobs. Und dieser G´tt ist eine vollkommene Einheit. (Und wenn ich sage "ER ist eine vollkommene Einheit", so wäre sogar das eine Unvollkommenheit G´ttes (weill ein menschliches Attribut), wenn du verstehst...) Er steht über alle menschilchen Attributen was man ihm zuschreibt, und deswegen ist es Häresie wenn man versucht diesen jüdischen G´tt irgend einen Vermittler zuzuweisen. G´tt ist G´tt und WIRKT!!! Alles andere ist Phantasterei.

Wenn du aber vom Gottesbegriff eine andere Auffassung hast, so ist das dein Problem und musst du es mit dir selbst ausmachen. Jedenfalls hat das auf meinen jüdischen G´tt (Abrahams...) keinerlei Auswirkung.

Liebe Grüße
Daniel ;)
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon bigbird » Mi 5. Aug 2009, 14:15

Daniel2000 hat geschrieben:
Wenn du aber vom Gottesbegriff eine andere Auffassung hast, so ist das dein Problem

Du irrst, Daniel. Es ist dein Problem. Jedenfalls solange du hier in diesem christlichen Forum bist und solche Behauptungen in den Raum stellst! Es ist nicht akzeptabel, dass du es hier als Gotteslästerung darstellst, Jesus als den Sohn Gottes zu akzeptieren.

Dies sage ich dir ganz offziell als Senior-Admin!

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon noah » So 9. Aug 2009, 12:14

Daniel2000 hat geschrieben:
noah hat geschrieben:[

Wenn das ergebnis in talmud steht:
warum in manchen Gegenden fügt auch der Bräutigam seine Unterschrift bei und
in manchen Nicht?

Es unterschreiben zwei Zeugen und der Bräutigam.

gruss


Doch nicht.
am ende von Kettuba steht:
Unterschrift: ... Sohn des..., Zeuge ... Sohn des . . . ., Zeuge.

Ich weis nicht ob du verheieratet bist und kettuba vorgelegt hast.

Aber in manchen gegenden fügt der Bräutigam sein handschrift.
In manchen nicht.
Wenn alles als mündliche lehre bestimmt ist warum dann so?

Wieder ein Unsinn! Die mündliche Lehre wurde Jahrhunderte lang auch mündlich weitergegeben und es kam immer was dazu, die durch die diskussionen erarbeitet wurde. Schliesslich wurden diese Dikussionen aufgeschrieben. Der Talmud ist kein Buch sondern ein Protokol dieser Diskussionen und Meinungen. Da gab es nichts zu "verkaufen".


was von menchen erarbeitet wird ist es dann von menschen.
Nicht von Gott.
was als mündliche Lehre Jahrhunderte lang auch mündlich weitergegeben wurde und es immer was dazu kam, die durch die diskussionen erarbeitet wurde,sind menschlich, nicht mehr von Gott da die von menschen erarbeitet wurde.
Ihr habet dann zwei bücher eines ist von Gott (torah) das andere von menchen verarbeitet ist,da es immer was dazu kam...

gruss
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon noah » So 9. Aug 2009, 12:27

Daniel2000 hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:
Daniel2000 hat geschrieben:
Nun Gott hat keinen Sohn. Das wäre eine Herabsetzung Gottes. Es ist Heräsie dies zu behaupten. Gott ist eine vollkommene Einheit.(eigentlich mit menschlichen Ausdrücken nicht zu beschreiben!). Etwas von ihm zu behaupten was irdisch ist, ist eigentlich Gotteslästerung.


Hallo Daniel

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Mein lieber Bigbird,

ich verstehe schon, dass aus eure Sicht sich Gott anderes darstellt. Der Christ braucht was zum "Angreifen". Sei es so. Aber das ist nicht mein Gott.

G´tt ist viel Mehr! ER ist unbeschreiblich. G´tt kann man eigentlich nur mit ehrfürchtigen SCHWEIGEN ehren.

Ich spreche vom G´tt Abrahams Isaaks und Jaakobs. Und dieser G´tt ist eine vollkommene Einheit. (Und wenn ich sage "ER ist eine vollkommene Einheit", so wäre sogar das eine Unvollkommenheit G´ttes (weill ein menschliches Attribut), wenn du verstehst...) Er steht über alle menschilchen Attributen was man ihm zuschreibt, und deswegen ist es Häresie wenn man versucht diesen jüdischen G´tt irgend einen Vermittler zuzuweisen. G´tt ist G´tt und WIRKT!!! Alles andere ist Phantasterei.

Wenn du aber vom Gottesbegriff eine andere Auffassung hast, so ist das dein Problem und musst du es mit dir selbst ausmachen. Jedenfalls hat das auf meinen jüdischen G´tt (Abrahams...) keinerlei Auswirkung.

Liebe Grüße
Daniel ;)


wenn gott einizg ist und du aber dabei von einem jüdischen Gott sprichst.
ist Gott dann nicht mehr einzig.
Einizg für dich ja.
Aber dieser Gott einizg für sich nein!

da du zugibst dass es auch christliche Gott gibt.
Wenn du meinst kein christliches Gott es gibt dann ist es unsinn dass du von einem jüdischen Gott sprichst.

gruss
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon kingschild » So 9. Aug 2009, 14:02

Daniel2000 hat geschrieben:
Ich spreche vom G´tt Abrahams Isaaks und Jaakobs.

Liebe Grüße
Daniel ;)


Ps 22, 28 Es werden daran gedenken und sich zum HERRN bekehren alle Enden der Erde, und vor dir werden anbeten alle Geschlechter der Heiden.

David2000 möchtest Du diesen Vers des Psalmisten für ungültig erklären oder was ist genau Deine Absicht, möchtest Du uns sagen das derjenige der uns Erlöst hat ein Betrüger sei?

Möchtest Du sagen das der Beistand der Jesus Christus sandte und der vom Gott Abrahams, Isaak und Jakobs zeugt ein böser Geist sei?

Oder was möchtest Du uns Christen genau sagen?

Gott der den Bund schloss mit Abraham den kennen wir und lieben wir, willst Du uns dies streitig machen, selbst wenn eure Psalmisten schrieben, das vor Ihm anbeten werden alle Geschlechter der Heiden?

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Daniel2000 » Mo 10. Aug 2009, 11:48

kingschild hat geschrieben:Ps 22, 28 Es werden daran gedenken und sich zum HERRN bekehren alle Enden der Erde, und vor dir werden anbeten alle Geschlechter der Heiden.

David2000 möchtest Du diesen Vers des Psalmisten für ungültig erklären oder was ist genau Deine Absicht, möchtest Du uns sagen das derjenige der uns Erlöst hat ein Betrüger sei?

Möchtest Du sagen das der Beistand der Jesus Christus sandte und der vom Gott Abrahams, Isaak und Jakobs zeugt ein böser Geist sei?

Oder was möchtest Du uns Christen genau sagen?

Gott der den Bund schloss mit Abraham den kennen wir und lieben wir, willst Du uns dies streitig machen, selbst wenn eure Psalmisten schrieben, das vor Ihm anbeten werden alle Geschlechter der Heiden?

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Nun was im Psalm 22,28 steht muss man analysieren. Deine Übersetzung ist irrelevant. Aber mit Sicherheit kann ich dir sagen, dass die Bedeutung des Psalmes anderes ist als du glaubst. Wenn du dich von Jesus "erlöst" fühlst so ist das deine Privatsache. Für mich hat Jesus keinerlei Bedeutung da unbewiesen und nur auf menschliche Spekulationen beruht. Für mich hat nur G´tt eine Bedeutung.

Bevor man G´tt anbetet muss man seine wahre Bedeutung erkennen. G´tteserkenntnis und Handlungsweise muss in Gleichklang gebracht werden. Das geht nicht von Heute auf Morgen.

Gruss
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Daniel2000 » Mo 10. Aug 2009, 11:58

noah hat geschrieben:
wenn gott einizg ist und du aber dabei von einem jüdischen Gott sprichst.
ist Gott dann nicht mehr einzig.
Einizg für dich ja.
Aber dieser Gott einizg für sich nein!

da du zugibst dass es auch christliche Gott gibt.
Wenn du meinst kein christliches Gott es gibt dann ist es unsinn dass du von einem jüdischen Gott sprichst.

gruss


Nun ich kann ja nicht wissen welchen Gott ihr anbetet, aber sicher nicht den G´tt Abrahams Isaaks und Jaakows. Dieser G´tt sendet niemanden weil er Einzig ist. Ich kann nicht etwas zugeben, was für mich nicht relevant ist. Nur ist es so, dass anscheinend für euch Jesus der Gott ist und eure Lehren vom Paulus sind. Wie gesagt; ist nicht meine Sache.

Gruss
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Thelonious » Mo 10. Aug 2009, 20:51

Daniel2000 hat geschrieben:Nur ist es so, dass anscheinend für euch Jesus der Gott ist und eure Lehren vom Paulus sind. Wie gesagt; ist nicht meine Sache.

Gruss
Daniel


Um Dir in diesem Punkt Klarheit zu verschaffen, Daniel2000: Ja, wir bekennen Jesus als wahrhaftigen Gott, genauso wie Gott Vater und Gott Heiliger Geist. Ja, Paulus ist einer der Autoren des Neuen Testaments, bei dem, was er schrieb und was uns davon im NT überliefert ist, führte ihn (wie auch die anderen NT-Autoren (die Evangelisten, Petrus, Jakobus ...)) der Heilige Geist.

Gruß
Thelonious

PS. Deinen letzten post hier habe ich gelöscht, denn Du hattest nur Deinen hier vorstehenden Beitrag als Zitat neu gepostet.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon noah » Mo 10. Aug 2009, 22:33

Daniel2000 hat geschrieben:
noah hat geschrieben:
wenn gott einizg ist und du aber dabei von einem jüdischen Gott sprichst.
ist Gott dann nicht mehr einzig.
Einizg für dich ja.
Aber dieser Gott einizg für sich nein!

da du zugibst dass es auch christliche Gott gibt.
Wenn du meinst kein christliches Gott es gibt dann ist es unsinn dass du von einem jüdischen Gott sprichst.

gruss


Nun ich kann ja nicht wissen welchen Gott ihr anbetet, aber sicher nicht den G´tt Abrahams Isaaks und Jaakows. Dieser G´tt sendet niemanden weil er Einzig ist. Ich kann nicht etwas zugeben, was für mich nicht relevant ist. Nur ist es so, dass anscheinend für euch Jesus der Gott ist und eure Lehren vom Paulus sind. Wie gesagt; ist nicht meine Sache.

Gruss
Daniel


Ich bin Muslim.
Jesus ist ein Gesandter7Prophet von Gott.
Aber mit deinem Schreiben bestätigst du dass du einen Gott ausgewählt hast den Gott,Abrahams Isaaks und Jakows der aber widerum nicht der einziger sein kann ,da du sicher bist das die Christen den Gott (Abrahams Isaaks und Jaakows) nicht anbeten sondern einen anderen.
Damit hast du in deienem Glauben Götter ,von denen du den Gott.Abrahams Isaaks und Jakows ausgewählt hast.
Komischerweise behaupten die Christen das auch.
Ich glaube an einen einzigen Gott, den Gott Abrahams Isaaks und Jakows,deins,christens,atheistens,Hindus,muslims...
da er der einizger Gott ist.

gruss
noah
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Daniel2000 » Di 11. Aug 2009, 15:28

noah hat geschrieben:
Ich bin Muslim.
Jesus ist ein Gesandter7Prophet von Gott.
Aber mit deinem Schreiben bestätigst du dass du einen Gott ausgewählt hast den Gott,Abrahams Isaaks und Jakows der aber widerum nicht der einziger sein kann ,da du sicher bist das die Christen den Gott (Abrahams Isaaks und Jaakows) nicht anbeten sondern einen anderen.
Damit hast du in deienem Glauben Götter ,von denen du den Gott.Abrahams Isaaks und Jakows ausgewählt hast.
Komischerweise behaupten die Christen das auch.
Ich glaube an einen einzigen Gott, den Gott Abrahams Isaaks und Jakows,deins,christens,atheistens,Hindus,muslims...
da er der einizger Gott ist.

gruss


Da verdrehst du was. Neben dem G´tt Abrahams, Isaaks und Jaakows gibt es keinen anderen G´tt.
Wenn aber die Christen nicht diesen G´tt anbeten, so beten sie einen Gott an, den es nicht gibt. So was nennt man Götzen. Beachte meine Schreibweise! Im Judentum sind Götzen verboten.
Ich jedenfalls bete jenen G´tt an den es nur einzig gibt und dieser G´tt ist für alle Menschen da. Die Juden sind dem 613 Gesetze verpflichtet - dazu sind sie auch vom G´tt ausgewählt und die anderen Nichtjuden sind dem 7 Geboten des Noah verpflichtet. So einfach ist die Sache.
Natürlich behaupten die Christen, dass auch sie den G´tt Abrahams Isaaks und Jakobs anbeten, editiert. Wie du sagst; sie behaupten, und es ist eben nur eine Behauptung. Die Christen glauben an einen Gott seinen Sohn und einen Heiligen Geist. Das sind schon 3 Götter. Und wenn man jeden dieser Götter noch irgendwelche Attribute beigibt (mächtig, groß, barmherzig usw....) so sind es schon zig-viele Götter.

Ausserdem hab nicht ich G´tt ausgewählt sondern G´tt hat meine Ahnen (Abraham) ausgewählt und somit auch mich. ;)

Gruss
Daniel
Zuletzt geändert von Thelonious am Di 11. Aug 2009, 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: blasphemische Aussage
Der Wille, ist jene höhere Kraft, die alles hervorbringt und alles bewegt.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Thelonious » Di 11. Aug 2009, 19:10

Daniel,

wenn Du Dich zumindest etwas mit Trinität auseinandergesetzt hättest, würdest Du vielleicht nachvollziehen können, dass wir Christen natürlich keineswegs drei Götter anbeten, sondern eben den einen einzigen wahren Gott, aber diese Einheit Gottes besteht aus drei Hypostasen, gleich ewig und gleichwertig: eben Gott Vater, Gott Jesus und Gott Heiliger Geist.

Wenn Du dieses weiter diskutieren magst, dann bitte (allein der Übersichtlichkeit halber) nicht hier (im Unterforum " Judentum und Israel") sondern z.B. hier

Eine Frage habe ich noch zu Deinem

Daniel2000 hat geschrieben: Und wenn man jeden dieser Götter noch irgendwelche Attribute beigibt (mächtig, groß, barmherzig usw....) so sind es schon zig-viele Götter.


an Noah.

Wie meinst Du dieses? Gott Vater wird im AT doch ebenfalls mit Attributen wir den von Dir genannten mächtig, groß, barmherzig benannt.

Gruß
Thelonious
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Jakow » Fr 14. Aug 2009, 08:57

Daniel2000 hat geschrieben:Da verdrehst du was. Neben dem G´tt Abrahams, Isaaks und Jaakows gibt es keinen anderen G´tt.
Das ist richtig und hier sind wir uns alle doch auch einig: es gibt nur einen G'tt. Und aus meiner Sicht beten wir auch alle diesen einen G'tt an und versuchen Ihm zu gefallen, bzw. das zu tun, was wir denken, Sein Wille ist.

Was sich hier unterscheidet, ist die Art der Anbetung. So sind andere, als in der jüdischen Lehre angegebene Formen der Anbetung, den Juden verboten, aber dieses sind noch keine Götzen, kein Götzendienst, da Christen wie Muslime keine andere Kraft neben G'tt setzen. Zumindest auf Jesus trifft dieses nicht zu, da sie ihn ja für einen Aspekt, eine Ausprägung von G'tt halten. Beim Teufel wäre ich mir schon nicht mehr so sicher, aber hier ist die kirchliche Lehre ebenso, dass er keine eigene Macht hat.

Daniel2000 hat geschrieben:Wenn aber die Christen nicht diesen G´tt anbeten, so beten sie einen Gott an, den es nicht gibt. So was nennt man Götzen. Beachte meine Schreibweise! Im Judentum sind Götzen verboten.
Dann nimm doch das Goldene Kalb. Hier wurde auch stellvertretend G'tt angebetet und dennoch sind sich (fast) alle jüdischen Gelehrten einig, dass es KEIN Götzendienst war. Ansonsten hätte die Bestrafung auch anders ausgesehen, sondern nur eine verbotene Form der Anbetung.

Daniel2000 hat geschrieben:Die Christen glauben an einen Gott seinen Sohn und einen Heiligen Geist. Das sind schon 3 Götter.
Nur wenn jedem einzelnen eine Eigenheit, eine ganz eingene Macht zugestanden würde, dem ist aber gerade - wenn auch völlig unverständlich - nicht so.

Daniel2000 hat geschrieben:Ausserdem hab nicht ich G´tt ausgewählt sondern G´tt hat meine Ahnen (Abraham) ausgewählt und somit auch mich. ;)
Ja, dieses ist die eine Seite mit der Erwatung das Du darauf entsprechend antwortest oder wie G'tt schon Adam frug: [Und] "Wo bist [stehst] du?"
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon noah » Fr 14. Aug 2009, 11:30

Jakow hat geschrieben:
Daniel2000 hat geschrieben:Wenn aber die Christen nicht diesen G´tt anbeten, so beten sie einen Gott an, den es nicht gibt. So was nennt man Götzen. Beachte meine Schreibweise! Im Judentum sind Götzen verboten.
Dann nimm doch das Goldene Kalb. Hier wurde auch stellvertretend G'tt angebetet und dennoch sind sich (fast) alle jüdischen Gelehrten einig, dass es KEIN Götzendienst war. Ansonsten hätte die Bestrafung auch anders ausgesehen, sondern nur eine verbotene Form der Anbetung.




da daniel nicht geantwortet hat,ob er ein Kettuba vorgelegt hat.
und wenn es vorbestimmt ist, warum in manchen gegenden anders unterschrieben wird,tritt hier wider etwas falsches:

(fast) alle jüdischen Gelehrten einig, dass es KEIN Götzendienst war,


kann nicht stimmen,und die wenigen jüdischen Gelehrten haben doch recht dass es ein Götzendienst war.
Lies Torah nochmal .
Sicher wirst du Stellen finden dass es eine Sünde war.
Aber Gott hat sie vergeben.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon kingschild » Fr 14. Aug 2009, 15:41

Daniel2000 hat geschrieben:Nun was im Psalm 22,28 steht muss man analysieren. Deine Übersetzung ist irrelevant. Aber mit Sicherheit kann ich dir sagen, dass die Bedeutung des Psalmes anderes ist als du glaubst. Wenn du dich von Jesus "erlöst" fühlst so ist das deine Privatsache. Für mich hat Jesus keinerlei Bedeutung da unbewiesen und nur auf menschliche Spekulationen beruht. Für mich hat nur G´tt eine Bedeutung.

Bevor man G´tt anbetet muss man seine wahre Bedeutung erkennen. G´tteserkenntnis und Handlungsweise muss in Gleichklang gebracht werden. Das geht nicht von Heute auf Morgen.

Gruss
Daniel ;)


Also Daniel was steht dann dort im Psalm das nur die auserwählten Gott lieben und ehren dürfen?

Wenn Gott für Dich eine Bedeutung hat und dieser Gott die Herzen prüft, wenn dieser Gott von einem Heiden geehrt wird, dann glaubst Du Gott wäre dies Erkenntnis nicht genügend?

Jesus Christus hat gesagt und dieser war kein Heide so viel ich weiss: Du sollst den Herrn Deinen Gott lieben und Deinen nächsten wie Dich selbst.

Dieser Jesus Christus tat die Werke des Vaters hier auf Erden getan und er hat gelehrt man solle diesen lieben und seinen Willen suchen. Was daran nicht korrekt ist das sehe ich nicht. Dieser Jesus Christus hat nichts aufgelöst. Ich weiss nicht wo Du eine Differenz siehst?

Also welche Bedeutung kennen wir Christen noch nicht von dem Gott Abraham das wir Ihn nicht lieben dürften?

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon kingschild » Fr 14. Aug 2009, 16:15

Daniel2000 hat geschrieben:Die Christen glauben an einen Gott seinen Sohn und einen Heiligen Geist. Das sind schon 3 Götter.


Daniel2000 wenn Du 10 Finger und einen Kopf hast dann behauptet niemand Du seist 11 Personen. Und auch Du würdest nicht behaupten Deine Glieder seien nicht Teil von Dir.

Also die Christen kennen nur einen und Gott weiss das wir nur einen kennen.

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Meta » Sa 15. Aug 2009, 15:18

alegna hat geschrieben:Danke Kingschild :praise:


ich möchte Dir für Deinen weiteren Glaubensweg etwas mitgeben:

glaube nicht einfach alles, was man im Christentum als "die Wahrheit" verbreitet.

ich habe festgestellt, dass im christlichen "alten Testament" die Büchereinteilung nicht mit dem Original, der Heiligen Schrift übereinstimmt. Es gibt auch heute noch Stellen in christlichen Bibeln, die falsch übersetzt sind.

dazu gehört das bekannte Zitat aus Hiob 19,25. Du zitierst es falsch!

Ijob 19,25 Doch ich will lebend meinen Löser kennen / - der Spätre wird an meinem Staub nur stehn - / 26 nach meinem Leib mag dieses (Schriftstück) man zerschlagen! 27 - / Aus meinem Leib will Gott ich schauen / da ich ihn selber mir erschaue / ihn meine Augen sehn, kein Fremder / (das ist s, wonach) die Nieren mir im Leibe schmachten!

Luther machte aus dem Schilfmeer ein rotes Meer ......

die Bedeutung des Wortes Hosianna, Hoschia na wurde im Christentum auch verändert. Aus einem verzweifelten Hifeschrei um Erlösung wurde ein Jubelruf ....

Pinchas Lapide, Ist die Bibel richtig übersetzt, Band 1 und 2

so soll die Stelle, die die angebliche "Trinität" bestätigt, 1. Johannes 5,7, nachtäglich hinzugefügt worden sein, weil sie in den damals vorhanden Abschriften nicht vorhanden war ..........
editiert

und so weiter ............
Zuletzt geändert von Thelonious am Sa 15. Aug 2009, 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: blasphemische Aussage
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon alegna » Sa 15. Aug 2009, 15:22

Hat das NT für Dich denn eine Bedeutung, oder wartest Du noch auf den Erlöser der im AT angekündigt wird?
Oder steht das auch nicht so drin?
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Sa 15. Aug 2009, 22:25

alegna hat geschrieben:Hat das NT für Dich denn eine Bedeutung, oder wartest Du noch auf den Erlöser der im AT angekündigt wird?
Oder steht das auch nicht so drin?

Erlöser???

Wahrheit=Weg zur Erlösung= Leben= Auferstehung vom Tod,der durch Lüge und Verwirrung kam!
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon alegna » Sa 15. Aug 2009, 22:27

Jesus sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Thelonious » Sa 15. Aug 2009, 22:29

Hallo Alegna,
hallo Kingschild,
hallo Meta,

die Beitrage, die Ihr gestern (14.8.09) in diesem Unterforum hinsichtlich des Verständnisses (resp. Unverständnisses) von "Trinität" gepostet habt, habe ich - allein der Übersichtlichkeit halber - hierhin verschoben.

Dort habe ich Deinen - Meta - post zu diesem Thema auch beantwortet.

Gruß
Thelonious
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Sa 15. Aug 2009, 22:34

alegna hat geschrieben:Jesus sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben.

Mt 15,24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel .

LG
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Mo 17. Aug 2009, 02:16

Kingchild
David2000 möchtest Du diesen Vers des Psalmisten für ungültig erklären oder was ist genau Deine Absicht, möchtest Du uns sagen das derjenige der uns Erlöst hat ein Betrüger sei?

Kann es sein, das man Christen ein falsches Bild von Erlösung präsentiert hat?
Daniel hat in einigen Punkten nicht ganz unrecht-aber nicht in allem Recht,was er schreibt! Keiner hat volle Erkenntniss-und das ist gut so!
Und jeder Gläubige hat einen Stachel im Fleisch
2Kor 12,7 Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch

Ich empfehle, Galater 3 zu lesen-
ist nicht einfach zu verstehn!

@ Daniel
Gott hat sich biblisch immer auf andre Weise offenbart, auf vielerlei Weise auch durch dem Messias und Christus(Gesalbten) Jesus-und nach ihm durch die Jünger,die Licht sind in der Welt-aber das Licht kann nur scheinen, wo man es scheinen lässt,sonst kehrt abermals Finsterniss ein!
LG
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Mo 17. Aug 2009, 03:20

kingschild hat geschrieben:
Daniel2000 hat geschrieben:Die Christen glauben an einen Gott seinen Sohn und einen Heiligen Geist. Das sind schon 3 Götter.


Daniel2000 wenn Du 10 Finger und einen Kopf hast dann behauptet niemand Du seist 11 Personen. Und auch Du würdest nicht behaupten Deine Glieder seien nicht Teil von Dir.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Mo 17. Aug 2009, 03:32

Daniel
ich verstehe schon, dass aus eure Sicht sich Gott anderes darstellt. Der Christ braucht was zum "Angreifen". Sei es so. Aber das ist nicht mein Gott.

Vergiss nur eines nicht-zu wem Jesus kam, das er sagte :
Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel
Also , wer sind die? Rot ist meine Anmerkung
Von wem ist hier im Gleichniss die Rede?
33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr Gott, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. 34 Als nun die Zeit der Früchte herbeikam, sandte er seine Knechte Propheten zu den Weingärtnern, damit sie seine Früchte holten. 35 Da nahmen die Weingärtner seine Knechte: den einen schlugen sie, den zweiten töteten sie, den dritten steinigten sie. 36 Abermals sandte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; und sie taten mit ihnen dasselbe. 37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. 38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie zueinander: Das ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!39 Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er mit diesen Weingärtnern tun? 41 Sie antworteten ihm: Er wird den Bösen ein böses Ende bereiten und seinen Weinberg andern Weingärtnern verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben. 42 Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift (Psalm 118,22-23): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«? 43 Darum sage ich euch: "Das Reich Gottes" wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. 44 Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.1 45 Und als die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, erkannten sie, dass er von ihnen redete. 46 Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.

Und wer hat Jesus gekreuzigt und warum? Wessen Kinder waren sie? Wer hat das Volk aufgehusst?
25 Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!

Lk 23,34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!

06 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon Jakow » Mo 17. Aug 2009, 14:56

noah hat geschrieben:
(fast) alle jüdischen Gelehrten einig, dass es KEIN Götzendienst war,


kann nicht stimmen,und die wenigen jüdischen Gelehrten haben doch recht dass es ein Götzendienst war.
Lies Torah nochmal .
Sicher wirst du Stellen finden dass es eine Sünde war.
Aber Gott hat sie vergeben.
Welche wenigen jüdischen Gelehrten?

Und zum andere muss ich sicherlich diese Stelle nicht noch einmal lesen. Hier ist zu unterscheiden zwischen Götzendienst und einer verbotenen Art der Anbetung. In diesem Sinn war es eine Sünde, aber kein Götzendienst.

Und G'tt hat ihnen wie wir an zahlreichen späteren Stellen, gerade auch in Devorim sehen können, nicht vergeben, zumindest nicht in dem Sinne, dass es dann ungeschehen war. Das Volk bzw. die Betreffenden wurden dafür bestraft.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon kingschild » Mo 17. Aug 2009, 16:19

tiktak hat geschrieben:Kann es sein, das man Christen ein falsches Bild von Erlösung präsentiert hat?
LG


Hallo Tiktak

Das falsche Bilder zuweilen präsentiert werden das gibt es aber ich weiss nicht welches genau Du jetzt meinst?

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Mo 17. Aug 2009, 17:28

kingschild hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Kann es sein, das man Christen ein falsches Bild von Erlösung präsentiert hat?
LG


Hallo Tiktak

Das falsche Bilder zuweilen präsentiert werden das gibt es aber ich weiss nicht welches genau Du jetzt meinst?

God bless
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Hallo Kingchild!
Seit du gläubig bist (Dich Gott "zugewendet" hast-wovon wurdest du alles erlöst (befreit), was hat sich da nicht alles verändert in deinen Ansichten und handlen? Du wurdest erlöst von dem allen!
Als die Kranken sich an Jesus gewendet haben, hat er ihnen geholfen, sie erlöst von Dämonen und Krankheiten und falschen Ansichten,von dem Druck so mancher Lehre der Schriftgelehrten und Pharisäer und von der Macht der Sünde.von Verwirrtheit und Lüge-hat ihnen einfach vergeben
Die Kranken bedürfen des Arzte, nicht die Gesunden!
Das tat er aber alles zu Lebzeiten!!!!!
Und weil das gewissen Leuten nicht behagte.gingen sie zu Pontius Pilatus und klagten ihn dort an, aber mit der Begründung, er rühre das Volk auf und mache sich zum König!
Die zweite Anklage war, dass sie Jesus vorwarfen-er mache sich selber zu Gott-und das passte ihnen gar nicht-also suchten sie nach einen trifftigen Grund, ihn aus dem Weg zu schaffen:
Siehe oben das Gleichniss, dass ich an Daniel 2000 schrieb!
Das ist auch der Grund,warum Jesus auf die Erde kam! Weil Gott ihn sandte-aber sie verwarfen ihn, darum kam sein Blut über sie , um sie zu reinigen und freikaufen von der Sünde etc.
Vergiss eines nicht-Jesus kam nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!!
Der Grund steht ja schon im Gleichnis-und für sie war er Opferlamm!

Uns Heiden ruft er auf-weil er nun unser Gott sein will und uns helfen,weil die Bauherrn den Eckstein verwarfen! Also ist er nun unser Messias(Gesalbter) damit wir Leben haben! und das tut er durch das Licht-dass die Jünger sind
Das ist der selbe Vorgang-wie bei Johannes dem Täufer
Die Aufgabe des Missionars ist das selbe wie bei Johannes dem Täufer:
Er ruft auf, vom alten Leben ab zu lassen und sich Jesus /Gott zuwenden,damit er Leben hat durch Gott! Das ist die Wiedergeburt oder auch Auferstehung= Erlösung aus dem geistigen Todesschlaf
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon noah » Mo 17. Aug 2009, 21:11

Jakow hat geschrieben:
noah hat geschrieben:
(fast) alle jüdischen Gelehrten einig, dass es KEIN Götzendienst war,


kann nicht stimmen,und die wenigen jüdischen Gelehrten haben doch recht dass es ein Götzendienst war.
Lies Torah nochmal .
Sicher wirst du Stellen finden dass es eine Sünde war.
Aber Gott hat sie vergeben.
Welche wenigen jüdischen Gelehrten?


die wenigen die von den (fast) alle jüdischen Gelehrten übrig bleiben.


Hier ist zu unterscheiden zwischen Götzendienst und einer verbotenen Art der Anbetung. In diesem Sinn war es eine Sünde, aber kein Götzendienst.


Wenn es kein Götzendienst war ,warum war es dann verboten und sünde?


Und G'tt hat ihnen wie wir an zahlreichen späteren Stellen, gerade auch in Devorim sehen können, nicht vergeben, zumindest nicht in dem Sinne, dass es dann ungeschehen war. Das Volk bzw. die Betreffenden wurden dafür bestraft.


Wenn es eine Bestrafung gäbe,hätten wir wohl ausser Mose und Harun kein Israelit mehr.

153. Die Leute der Schrift verlangen von dir, daß du ein Buch vom
Himmel zu ihnen herabgelangen läßt. Von Moses aber verlangten sie
etwas Größeres als dies, da sie sagten: "Zeig uns Allah
offensichtlich!" Da traf sie der Blitzschlag wegen ihres Frevels.
Danach nahmen sie sich das Kalb, nachdem ihnen doch deutliche
Zeichen zuteil geworden waren: aber Wir vergaben das. Und Wir
verliehen Moses offensichtliche Beweismacht. (QS. 4:153)
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon noah » Mo 17. Aug 2009, 21:38

tiktak hat geschrieben:
Uns Heiden ruft er auf-weil er nun unser Gott sein will und uns helfen,weil die Bauherrn den Eckstein verwarfen!


Ist wirklich unangenehm(auch grosse Sünde) welche jesus nie behauptet und gesagt hat , als wahrheit verkauft wird...


4. Mose 23:19 “Gott ist nicht ein Mensch...”

Hosea 11:9 “...denn ich bin Gott und nicht ein Mensch...”

Apostelgeschichte 2:22: “Jesus von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch erwiesen mit Taten und Wundern und Zeichen, welche Gott durch ihn tat unter euch, wie ihr selbst wisset.”

Apostelgeschichte 17:31: “…an welchem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat.”

1.Tim. 2:5 “…der Mensch Jesus Christus.”


4. Mose 23:19: “Gott ist nicht ein Mensch…noch ein Menschenkind…”

Matthäus 12:40: “…wird des Menschen Sohn…”

Matthäus 16:27: “...des Menschen Sohn kommt…”

Matthäus 16:28: “…bis dass sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich.”

Mark 2:10 “Auf dass ihr aber wisset, dass des Menschen Sohn Vollmacht hat...”

Johannes 5:27: “…weil er des Menschen Sohn ist.”

Lukas 18:19 Jesus sprach zu einem Mann, der ihn als “gut” bezeichnete. Er fragte ihn: “Was heißest du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein.”

Matthäus 19:17 sagte er zu ihm: “Was fragst du mich über das, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.”

Johannes 14:28 “...der Vater ist größer als ich.”

Johannes 10:29 “Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles.”

Lukas 11:2 “Wenn ihr betet, so sprecht: ´Unser Vater im Himmel!´”

Johannes 16:23 “Und an demselben Tage werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater etwas bitten werdet, so wird er´s euch geben in meinem Namen.”

Johannes 4:23 “Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten

Jesus betete die ganze Nacht hindurch zu Gott:

Lukas 6:12 “er blieb über Nacht im Gebet zu Gott.”


Matthäus 26:39 “‘…er fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: ´Mein Vater…´”

Apostelgeschichte 2:22 “Ihr Männer von Israel, höret diese Worte: Jesus von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch erwiesen mit Taten, Wundern und Zeichen, welche Gott durch ihn tat unter euch, wie ihr selbst wisset...”

Für Petrus war Jesus ein Diener Gottes (bestätigt in Matthäus 12:18).

Apostelgeschichte 3:13 “Der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs, der Gott unserer Väter, hat seinen Knecht Jesus verherrlicht.”

Matthäus 12:18 “Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat.”

Johannes 5:19 “Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern nur was er sieht den Vater tun.”

Johannes 5:30 “Ich kann nichts von mir selber tun.”


Die Aufgabe des Missionars ist das selbe wie bei Johannes dem Täufer:
Er ruft auf, vom alten Leben ab zu lassen und sich Jesus /Gott zuwenden,damit..


Matthäus 9:8 “Da das Volk das sah, fürchtete es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hatte.”

Apostelgeschichte 2:22 “Jesus von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch erwiesen mit Taten und Wundern und Zeichen, welche Gott durch ihn tat unter euch, wie ihr selbst wisset...”

Apostelgeschichte 10:38 “…er ist umhergezogen und hat wohlgetan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.”

Lukas 22:43 “Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn [im Garten von Gethsemane].”

Lukas 2242 “nicht mein, sondern dein Wille geschehe!”

Johannes 530 “Ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des, der mich gesandt hat.”

Johannes 638 “Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen des, der mich gesandt hat.”

Johannes 817 und 18 “Ich bin´s, der ich von mir selber zeuge; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.”

Johannes 141 “Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an Gott und glaubet an mich!”


1. Korinther 113 “Ich lasse euch aber wissen, dass Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt.”

1. Korinther 1528 “Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf dass Gott sei alles in allem.”


Markus 1332 “Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. “

Jakobus 113 “…denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen...”

Johannes 716 “Jesus antwortete ihnen und sprach ´Meine Lehre ist nicht mein, sondern des, der mich gesandt hat.”

Matthäus 2818 “Mir ist gegeben alle Gewalt.”

Johannes 828 “Wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich.”

Johannes 1249 “Der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und reden soll.”

Johannes 1510 “…gleichwie ich meines Vaters Gebote halte…”

Matthäus 2746 “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen”

Johannes 2017 “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.”

Johannes 118 “Niemand hat Gott je gesehen.”

Laut Bibel jedoch hatte Gott ein paar “Söhne”
Adam[1], Jakob ist Gottes Sohn und Erstgeborener[2], Salomo[3], Ephraim[4] ist Gottes Erstgeborener, gewöhnliche Menschen werden als Söhne Gottes bezeichnet.[5] Alle vier Evangelien berichten, dass Jesus sagte “Gesegnet sind die Friedensstifter; sie werden Söhne Gottes genannt.”


Das griechische Wort, das im Neuen Testament als “Sohn” übersetzt wurde “pias” und “paida”, bedutet “Diener” oder “Sohn im Sinne von Diener”.
Diese sind in vielen Bibelübersetzungen in bezug auf Jesus als “Sohn” übersetzt worden,
aber in bezug auf alle anderen als “Diener”.
Jesus hat nur gesagt ,
er sei Gottes Diener.
noah
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon alegna » Mo 17. Aug 2009, 21:48

Noah, mit keiner Silbe will ich irgendwie - vielleicht nur ein bisschen- Stellung nehmen, aber........ schüttelst Du die Bibelstellen einfach so zum Ärmel raus oder was? Ich bin beeindruckt. Ist gar nicht spöttisch, oder negativ zu verstehen, sondern wirklich :respekt:
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Mo 17. Aug 2009, 23:36

Noah
tiktak hat geschrieben:

Uns Heiden ruft er auf-weil er nun unser Gott sein will und uns helfen,weil die Bauherrn den Eckstein verwarfen!
Noah
Ist wirklich unangenehm(auch grosse Sünde) welche jesus nie behauptet und gesagt hat , als wahrheit verkauft wird...

Ich meinte damit Nicht Jesus-sondern den Gott der Israeliten
"Das Reich Gottes" wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt

-aber bekanntlich ist ja Jesus der Weg der Christen,als auch der Verworfene Eckstein der Juden
Für die Christen ist Jesus ja Gott,weil der ungläubige Thomas in Jesus seinen Gott sah! Nicht mal Paulus sah in Jesus Gott! Jesus selber erwähnte auch niemals, dass er Gott sei!
Jesus ist Gesalbter und der Hohepriester Gottes und Fürsprecher
1Joh 2,1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

Was du nun zu dem...
Er ruft auf, vom alten Leben ab zu lassen und sich Jesus...(Weg) /Gott ..(der Vater)zuwenden,damit er Leben hat durch Gott!

...aussagen möchtest...,versteh ich nicht-weil Johannes der Täufer eben auf Jesus hinwies!
Mt 3,11 Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen

Und wieder: Jesus ist für Christen der Weg zu Gott , als auch für Juden
Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Mo 17. Aug 2009, 23:52

Noah!
Das mit den Sohn Gottes und Söhne Gottes,hast du schon Recht-nur wird das mancher Christ nicht verstehn können,weil er aus dem Buchstaben was andres entnimmt-als du erkannt hast!
Jeder Sohn/ Diener hat eine bestimmte Aufgabe und ist metapher zu verstehn!
So ist das halt und naja....ich sag nix mehr dazu, weil es eh kein Sinn hat jemanden was zu sagen, der geprägt ist von Dogmen und seinen eigenen Perspektiven!
Egal ob nun Christ, Jude, Moslem oder sonst was...

LG
Zuletzt geändert von tiktak am Di 18. Aug 2009, 00:12, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Di 18. Aug 2009, 00:01

Und diese Sache der Dreifaltigtkeit kommt aus diesem Bibelvers:
Aber darüber gibts ja einen andren Thread
Das Wort ward Fleisch
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Und wenn man das nicht richtig versteht-kommt auf eimal eine Dreifaltigkeit raus :mrgreen:
Bitte hier nicht drauf eingehn! OT
LG
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Re: mündliche Lehre des Judentums?

Beitragvon tiktak » Di 18. Aug 2009, 00:30

alegna hat geschrieben:Noah, mit keiner Silbe will ich irgendwie - vielleicht nur ein bisschen- Stellung nehmen, aber........ schüttelst Du die Bibelstellen einfach so zum Ärmel raus oder was? Ich bin beeindruckt. Ist gar nicht spöttisch, oder negativ zu verstehen, sondern wirklich :respekt:

Alegna!
Ich möchte dir etwas erklären-aber ich bitte dich, das jetzt nicht falsch auf zu fassen! Danke
Schau mal bei Paulus:
11 Darüber hätten wir noch viel zu sagen; aber es ist schwer, weil ihr so harthörig geworden seid. 12 Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise. 13 Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind.14 Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können.

Erkenntnisse kommen ja Schrittweise-und so ists auch mit den Bibelstellen!
Vieles merkt man sich auch nicht-aber der Geist Gottes ruft es einem wieder ins Gedächtniss zur passenden Zeit-oder du kannst auch beim Bibelserver ein Stichwort eingeben und er zeigt dir dann Bibelstellen!

Die Jünger wussten auch so viel noch nicht

12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.

aber.....

13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit , kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

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