60 Jahre Israel

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Re: Wer trägt Verantwortung für den Staat Israel?

Beitragvon Lambert » Sa 16. Apr 2011, 15:55

Such_Find hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Wer in dem heutigen Israel etwas von Gott gewolltes sieht, ja sein Handeln darin erkennt, der muß dieses auch in allem sehen, was Israel in die Tat umsetzt! Und dem kann ich nicht zustimmen! Der Staat Israel ist keine von Gott erfüllte Prophetie, da der HERR diesem Staat nicht voran geht!

Zu predigen das dieser Staat Israel von Gott geschaffen wurde ist der "beste" Weg viele Menschen von allem was mit der Bibel zu tun hat abzuhalten, das ist sowas wie eine Anti-Predigt.
Für sogenannte Atheisten ein gefundenes Fressen, sie brauchen bloss darauf hinweisen das etliche sogenannte Christen den Staat Israel für Gottes-Werk halten, das macht die Gemeinden kleiner.



Nun, ich denke, das wir noch mehr überrascht sein werden, wie sich das Wort Gottes erfüllt. Das heißt, wer sehende Augen hat, wird es erkennen, die aber verschlossene Augen haben, können es nicht erkennen. Selbst Christen können diese haben, nicht nur bei den Weltmenschen alleine.

Deswegen erwarte ich das baldige kommen des Herrn, worauf ich mich auch freue :party: :clap:



Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon yotham » Sa 16. Apr 2011, 16:10

Danke für die Worte, aber nicht an SunFox diesmal,

.....ein glühender Zionist und ich erlebe G'ttes Wirken hier vor Ort.

G'tt geht voran, sonst gäbe es kein Israel mehr. Aber wer nicht sehen und erkennen will, darf gerne Blind bleiben. Und wir können sogar Freunde bleiben. :praisegod:
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » Sa 16. Apr 2011, 19:14

yotham hat geschrieben:Danke für die Worte, aber nicht an SunFox diesmal,

.....ein glühender Zionist und ich erlebe G'ttes Wirken hier vor Ort.

G'tt geht voran, sonst gäbe es kein Israel mehr. Aber wer nicht sehen und erkennen will, darf gerne Blind bleiben. Und wir können sogar Freunde bleiben. :praisegod:



Danke auch, Lieber yotham, leider ist es so, das viele Christen es noch nicht vermögen, die Prophetin sich schon erfüllt sind, oder im Begriff der Erfüllung. Darum erkenne ich deutlich, das kommen des Herrn liegt nicht mehr in der Ferne in der Zukunft, denn seit der Gründung Israel, ist was geschehen, was für viele ein Ding der Unmöglichkeit war, ist geschehen, sogar Wortwörtlich in Jesaja 66. Diese Geburt vermochte keiner zu verhindern, die auch schnell war, denn Israel wurde in wenigen Minuten in der UNO ausgerufen, kaum geschehen, wenige Stunden der erste Krieg ausgebrochen. Aber die zahreiche Übermacht vermochte nicht :clap: Israel ins Mittelmeer zu stossen, im Gegenteil, Israel hat gewonnen und Land hinzugewonnen. Ich sehe deutlichst Gottes schützende Hand. Und alle die Jesus seine Worte verstehen, dürfen Jubeln. :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap: :clap:

Und später im Himmel eine :party: mit den Engeln und dem :praisegod:


Herzliche grüsse, Andreas
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Re: Wer trägt Verantwortung für den Staat Israel?

Beitragvon Thelonious » Sa 16. Apr 2011, 21:04

SunFox hat geschrieben:Hallo lieber Thelo, ich kann in dem Wirken des heutigen Staates Israel nicht das Wirken Gottes wiederfinden!

Wenn ich die Aussage von Rabbi Yisroel Dovid Weiss lese, der in diesen Staat Israel keinen gewollten Gottesstaat sieht: "Wir beten für und hoffen auf die Erlösung aller Menschen und den Tag, wo die ganze Menschheit den Einen Gott erkennen und Ihm gemeinsam in Frieden und Harmonie dienen wird. Möge dieser Tag bald kommen! Amen.", ...

... und demgegeüber die Aussage von Rabbi Yisrael Rosen, der in dem Staat Israel etwas von Gott veranlasstes sieht: "Wir müssen jede Spur von Humanität entwurzeln, wenn wir uns mit den Palästinensern befassen, sodass wir erfolgreich hervorgehen. [Die Thora lehrt:] ‚Vernichtet die Amalekiten vom Anfang bis zum Ende. Tötet sie und entreißt ihnen ihren Besitz. Zeigt keine Gnade. Tötet unaufhörlich, einen nach dem anderen. Last kein Kind, keine Planze oder Baum zurück. Tötet ihre Tiere, von Kamelen bis Eseln.", dann kann die Antwort nur 'nein' lauten!

Hass regiert die Welt, der HERR gab Israel aber im AT anderes mit auf den Weg, 3.Mose 19,17: "Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lädst."

Auch Albert Einstein war nicht für einen Staat Israel, so wie wir ihn heute kennen: "Ich möchte sehr viel lieber ein vernünftiges Übereinkommen mit den Arabern auf der Grundlage friedlichen Zusammenlebens sehen als die Schaffung eines jüdischen Staates." Quelle

Wer in dem heutigen Israel etwas von Gott gewolltes sieht, ja sein Handeln darin erkennt, der muß dieses auch in allem sehen, was Israel in die Tat umsetzt! Und dem kann ich nicht zustimmen! Der Staat Israel ist keine von Gott erfüllte Prophetie, da der HERR diesem Staat nicht voran geht!

Liebe Grüße von SunFox


Hallo SunFox,

auf diese Aussagen gehe ich gern zu einem anderen Zeitpunkt ein.

Eine Antwort auf meine Frage

Du glaubst also tatsächlich, dass dieser Staat, an dieser Region, in diesem Umfeld und dieses seit über sechzig Jahren gegen den erklärten Willen Gottes besteht?

war das aber nicht! Magst Du zu dieser Fragestellung nicht Stellung beziehen?

Gruß
Thelo
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Wer trägt Verantwortung für den Staat Israel?

Beitragvon SunFox » So 17. Apr 2011, 06:17

Thelonious hat geschrieben:Eine Antwort auf meine Frage

Du glaubst also tatsächlich, dass dieser Staat, an dieser Region, in diesem Umfeld und dieses seit über sechzig Jahren gegen den erklärten Willen Gottes besteht?

war das aber nicht!


Lieber Thelo, was bedeutet "erklärten"?

Wo hat Gott erklärt, das dieser Staat sein Staat ist?

Da gibt es nun eine Nation die sich Israel nennt, ein zusammengewürfeltes Mischvolk aus der ganzen Welt und die wenigsten sind noch wirkliche Juden, denn diese sind nun wirklich absolut in der Minderheit! Aber gut, dieser Staat ist nun einmal so existent, aber wie verhält sich dieser Staat? Ist es ein Staat der auf Frieden ausgerichtet ist, oder ein Staat der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und zwar ohne Rücksicht auf Verluste?

Gottes erklärter Wille ist es, das sein Volk ein Licht in dieser Welt ist, sie sollen Gott reflektieren!

Reflektiert dieser Staat das Wesen Gottes?

Da wird von israelischer Seite aus gezielt anderen Menschen die Lebensgrundlage entzogen, obwohl viele Palästinenser genauso viel israeltisches Blut in den Adern haben, wie viele Staatsangehörige in Israel selbst, und das ist Gottes erklärter Wille?

Ja, sie haben eine andere Religion, aber deswegen nicht auch Geschöpfe Gottes?

Matthäus 28,19.20: "Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Gehören die Palästinenser auch zu "alle Völker"?

Wie läßt es sich mit dem Auftrag Jesu in Einklang bringen, wenn ich nur für eine Nation Partei ergreife?

Vor Gott sind alle Menschen gleich, jeder hat ein Recht auf Leben in Würde und man macht es sich zu leicht, wenn man sagt: "Die guten Israelis!" und: "Die bösen Palästinenser!"

Die Generalfrage ist es, ob Gott wirklich noch einen irdischen Staat Israel im diesseits geplant hat und wenn ja, warum?

Ist allein die Existenz eines Staates Israel eine Bejahung dieser Frage?

Könnte es nicht auch so sein, das dieser Staat aus vielen unglücklichen Begebenheiten der Geschichte so entstanden ist und man nun im nachhinein einen erklärten Willen Gottes da hinein interpretiert?

Ich habe mich die letzten Tage viel mit dem Zionismus beschäftigt und weiß nun auch, das der Zionismus mit dem zweiten Weltkrieg eine radikale Wandlung durchgemacht hat und dieses nicht hin zum positiven!

Warum steht in einer moslemischen Zeitung: "Die Juden sind unsere Brüder, aber die Zionisten sind unsere Feinde."?

Wer Hass säht, wird Hass ernten!

Auch hat man über die Jahrhunderte hinweg immer wieder mal den Juden angeboten, das sie wieder in ihre alte Heimat gehen können, bloß man wollte garnicht! Warum?

Ich will nicht für Israel, aber auch nicht für die Palästinenser Partei ergreifen, und ich will es auch nicht hinnehmen, das man gewisse Umstände einfach zu einem erklärten Willen Gottes macht, welches garnicht bewiesen ist!

Man sagt ja auch nicht, das der Bestand von anderen Ländern der erklärte Wille Gottes ist und dennoch sind sie vorhanden!

Gott hat es zugelassen, das der Staat Israel entstanden ist, aber ich glaube nicht das er bewußt dieses gesteuert hat, denn dann sehe dieses Israel nach über 60 Jahren anders aus!

Thelonious hat geschrieben:Magst Du zu dieser Fragestellung nicht Stellung beziehen?


Hab ich nicht?

Ich habe geschrieben:

SunFox hat geschrieben:Hallo lieber Thelo, ich kann in dem Wirken des heutigen Staates Israel nicht das Wirken Gottes wiederfinden!


Wenn ich sage, das ich nicht in dem heutigen Staat Israel das Wirken Gottes erkennen kann, dann bedeutet es doch wohl das ich der Meinung bin, das die Existenz dieses Staates Israels nicht Gottes erklärter Wille ist!

Israel ist für mich da, existiert als Staat, aber in dem ganzen drumherum kann ich nicht das Handeln Gottes erkennen, es erschliesst sich mir einfach nicht!

Wenn ich im Alten Testament lese wie Gott Israel begleitet hat, dann kann ich dieses erkennen, es ist erkenntlich, in dem heutigen Staat Israel ist es das nicht! Allein der Glaube an den Allmächtigen einer kleinen israelischen Minderheit ändert daran auch nichts, denn die meisten Israelis sind so wie es Namenschristen gibt eben auch nur Namensisraelis!

Johannes 8,39: "Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke."

Wo tut das heutige Israel als Nation die Werke Abrahams?

Lukas 3,7.8: "Da sprach Johannes zu der Menge, die hinausging, um sich von ihm taufen zu lassen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße; und nehmt euch nicht vor zu sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann dem Abraham aus diesen Steinen Kinder erwecken."

Israelis können nicht den zukünftigen Zorn Gottes zu spüren bekommen? Universalheilige?

Und was sagte Johannes auch noch?

Vers 14: "Da fragten ihn (Johannes) auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht!"

Gilt das heute nicht mehr?

Liebe Grüße von SunFox
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Columba » So 17. Apr 2011, 11:16

in diesem zusammenhang mit dem posting von sunfox istsogar auch von bedeutung, dass wenige sehr konservative richtungen im judentum sogar diesen staat israel ablehnen. es gäbe keinerlei hinweise, dass dieser heutige staat wirklich so von gott gewollt sei.

also aufgepasst, wenn heutige, christliche israelphantasien die biblische sicht auf israel relativiert werden.

dies schadet vor allem dem heutigen staate israel. für diese sensible situation von israel und umgebung schaden die vereinnahmunstendezen einiger christlichen gruppierungen. die hilfe für israel ist nur halbherzig und mit hintergedanken besetzt.

grüsse columba
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 12:08

Columba hat geschrieben:in diesem zusammenhang mit dem posting von sunfox istsogar auch von bedeutung, dass wenige sehr konservative richtungen im judentum sogar diesen staat israel ablehnen. es gäbe keinerlei hinweise, dass dieser heutige staat wirklich so von gott gewollt sei.

also aufgepasst, wenn heutige, christliche israelphantasien die biblische sicht auf israel relativiert werden.

dies schadet vor allem dem heutigen staate israel. für diese sensible situation von israel und umgebung schaden die vereinnahmunstendezen einiger christlichen gruppierungen. die hilfe für israel ist nur halbherzig und mit hintergedanken besetzt.

grüsse columba



Liebe Columba!

Ungeachtet die Deiner Meinung, die du ja auch vertrittst, Israel ist in jeglicher Hinsicht ein außergewöhnliche Nation. Die Tatsache, nach Jahrhunderten Jahre der Zerstreung über der ganzen Welt unter zumteil grausammsten Bedingungen, heute wieder einen Staat zu haben. Denn nach meinen Wissens kann kein Volk so was vorweisen.




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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Columba » So 17. Apr 2011, 13:00

das bestreite ich nicht, dass diese geschichte aussergewöhnlich ist.

allerdings ist auch gezeigt worden, dass die jüdische bevölkerung in den letzten 2000 jahren sehr viele nichtjuden aufgenommen hat. das volk ist also nicht mehr dasselbe wie in biblischen zeiten. dies kommt in deiner theologie auch nicht zum ausdruck. wäre aber sehr wichtig. so nämlich mythologisierst du israel dergestalt, dass israel in dein endzeitszenario passt.

grüsse columba
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » So 17. Apr 2011, 14:05

Früher glaubte ich auch jenen Auslegern, die steif und fest behaupten, Jesus komme nach Jerusalem zurück, um hier 1000 Jahre zu regieren. Heute zweifle ich im höchsten Grad daran. Die Bibel gibt ein solches Szenario kaum her.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 14:16

Warum? :shock:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon SunFox » So 17. Apr 2011, 14:26

Gnu hat geschrieben:Früher glaubte ich auch jenen Auslegern, die steif und fest behaupten, Jesus komme nach Jerusalem zurück, um hier 1000 Jahre zu regieren. Heute zweifle ich im höchsten Grad daran. Die Bibel gibt ein solches Szenario kaum her.


Lieber Gnu, du glaubst garnicht, was einige so glauben und all die Thesen die hier in voller Bandbreite angeführt werden, begründen sich mehr oder weniger in der Person John Nelson Darby!

Dr. Erhard Kamphausen der Evangelischen Akademie in Bad Boll, hat über die Bedeutung Jerusalems (Israels) im Endzeitdenken des protestantischen Fundamentalismus eine sehr detallierte Zusammenfassung der Gesamtlehre erstellt!

Unter dem Obertitel: Christlicher Zionismus kann man dieses alles nachlesen und was er dort auflistet sind genau die gleichen Argumente, die hier in den verschiedenen Themen immer wieder zum tragen kommen!

Diese Lehre ist in sich so kompliziert, das man muß sich teilweise wirklich fragen, wie man zu den verschiedenen Rückschlüssen kommt!

Es ist ziemlich viel zum lesen, aber es lohnt sich!

Ich glaube das Herr Kamphausen selbst nicht daran glaubt (weil er öfters schreibt: "... nach dispensationalistischer Auffassung ...!"), sondern er versucht diese Lehre verständlich und im Zusammenhang möglichst neutral aufzuzeigen! Seine Ausführungen haben mir mehr vermittelt, als alle Beiträge zum Thema hier im Forum zusammen! ;)

Ich werde mir diese PDF-Datei kopieren, dann weiß ich nächstens wenigstens, wenn jemand etwas bestimmtes dazu zur Sprache bringt, wo ich es hinzuordnen habe!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 15:08

Ich bekenne mich zum Zionismus ganz in der Öffentlicheit, denn ich glaube das Wort Gottes wortwörtlich so wie es geschrieben steht. . Mögen andere unterschiedliche Sichtweisen haben, will ich mich nicht aufdrängen, oder gar überzeugen wollen. Das ist ja auch nicht mein Auftrage, denn ich möchte kein Überzeugungstäter sein. Denn nur Gott kann einen die Augen öffnen, der Geist Gottes eben.



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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » So 17. Apr 2011, 15:53

Gnu hat geschrieben:Früher glaubte ich auch jenen Auslegern, die steif und fest behaupten, Jesus komme nach Jerusalem zurück, um hier 1000 Jahre zu regieren. Heute zweifle ich im höchsten Grad daran. Die Bibel gibt ein solches Szenario kaum her.


Lambert hat geschrieben:Warum? :shock:


Weil der Messias nicht vor bösen Menschen rettet, sondern vor bösen Sünden.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 15:59

Nun, was hat das denn mit Israel zu tun? :shock:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » So 17. Apr 2011, 16:18

Gnu hat geschrieben: Weil der Messias nicht vor bösen Menschen rettet, sondern vor bösen Sünden.

Lambert hat geschrieben: Nun, was hat das denn mit Israel zu tun? :shock:

Überlege den Unterschied der zwei Jerusalems anhand Galater 4.25+26 und dann sage mir, was die beiden miteinander zu tun haben.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 16:36

Ja Lieber gnu, das Gesetz wurde auf dem Sinai gegeben und fand seine höchste Ausdrukform im Tempel von Jerusalem und der dortigen Anbetung. Wir durfen nicht vergessen, die Juden waren noch unter dem Gesetz versklaft gewesen.

Aber das oberer Jerusalem aber frei. Die Himmelsbürger snd frei vom Mosianischen Gesetz.

Ich weis nicht was das damit zu hat, das ich mich zum Zionismus bekenne.


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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » So 17. Apr 2011, 17:25

Lambert hat geschrieben:Ja Lieber gnu, das Gesetz wurde auf dem Sinai gegeben und fand seine höchste Ausdrukform im Tempel von Jerusalem und der dortigen Anbetung. Wir durfen nicht vergessen, die Juden waren noch unter dem Gesetz versklaft gewesen.

Aber das oberer Jerusalem aber frei. Die Himmelsbürger snd frei vom Mosianischen Gesetz.

Ich weis nicht was das damit zu hat, das ich mich zum Zionismus bekenne.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:

Das jetzige Jerusalem lebt mit seinen Kindern in der Knechtschaft der Sünde. Jesus hat aber nichts mehr mit der Sünde zu tun, wenn er wiederkommt. Das kannst du lesen in Hebräer 9.28 und 12.22. Er entrückt die Heiligen ins neue Jerusalem droben, der Freien. Die zwei Jerusalems haben nur den Namen gemeinsam, sonst gar nichts. Auch ist der Berg Zion hier unten viel zu klein, alle Heiligen der letzten 6000 Jahre zu fassen, während das neue Jerusalem 12000 mal 12000 Stadion Grundfläche und 12000 Stadion Höhe hat, also vom Boden bis in den Himmel reicht. (12000 Stadion sind ungefähr 2200 km).

Der Zionismus missversteht die Bibel materialistisch.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 17:31

Ich denke das die Gründung Israel durch Jesus vorausgesagt hat, das es vorausgesagt wurde, Israel zu sammeln, das ein Staat Israel gegründet wird, siehe Jesaja 66 u.s.w. vieles habe ich ja dazu geschrieben hier im Forum.


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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Such_Find » So 17. Apr 2011, 17:32

Lambert hat geschrieben:Ich weis nicht was das damit zu hat, das ich mich zum Zionismus bekenne.

Du bekennst dich wohl eher zu Begriffen aus der Bibel und wo Leute sie heute für sich nutzen.

Ich kenne das noch von früher aus den Gemeinden, da war Israel-Support bei Christ-Sein automatisch eingebaut, da wurde nicht mehr nachgefragt. Und als jemand der hauptsächlich in der Bibel las war man auch schlecht informiert.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Such_Find » So 17. Apr 2011, 17:35

Lambert hat geschrieben:Ich denke das die Gründung Israel durch Jesus vorausgesagt hat, das es vorausgesagt wurde, Israel zu sammeln, das ein Staat Israel gegründet wird, siehe Jesaja 66 u.s.w. vieles habe ich ja dazu geschrieben hier im Forum.

Laut Bibel erwartete man vom Messias damals ein äusserliches Reich, der Messias schmeisst die Römer raus, Tempeldienst usw, aber das der Messias keinen irdischen Staat bringt davon ging man nicht aus.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 17:52

Such_Find hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Ich weis nicht was das damit zu hat, das ich mich zum Zionismus bekenne.

Du bekennst dich wohl eher zu Begriffen aus der Bibel und wo Leute sie heute für sich nutzen.

Ich kenne das noch von früher aus den Gemeinden, da war Israel-Support bei Christ-Sein automatisch eingebaut, da wurde nicht mehr nachgefragt. Und als jemand der hauptsächlich in der Bibel las war man auch schlecht informiert.



Da irrst Du dich, ich bekenne nicht nur irgendwelche Begriffe, nein so nicht, denn ich liebe dieses auserwählte Volk Israel, wo wir noch einiges erleben werden. Zum anderen, vor der Welt brauche ich mich nicht zu rechtferigen, warum ich vehement für Israel im Forum einsetze, auch gerade das die Liebe Gottes zu seinen kleine Volk kein ende gefunden hat.

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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 17:57

Such_Find hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Ich denke das die Gründung Israel durch Jesus vorausgesagt hat, das es vorausgesagt wurde, Israel zu sammeln, das ein Staat Israel gegründet wird, siehe Jesaja 66 u.s.w. vieles habe ich ja dazu geschrieben hier im Forum.

Laut Bibel erwartete man vom Messias damals ein äusserliches Reich, der Messias schmeisst die Römer raus, Tempeldienst usw, aber das der Messias keinen irdischen Staat bringt davon ging man nicht aus.


Aus diesen Grund erkannten sie Jesus nicht als ihren Gott, mit einigen Ausnahmen wie wir ja wissen. Bis heute haben mit Jesus einige Nöten, auch wiedermal gibt es Ausnahmen, denn sie die Messianischen Juden. Aber es wird der Tag kommen, das Jesus sich offenbaren wird, sie dann erkennen, an hand der Wundmale.


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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » So 17. Apr 2011, 18:11

Lambert hat geschrieben: Ich denke das die Gründung Israel durch Jesus vorausgesagt hat, das es vorausgesagt wurde, Israel zu sammeln, das ein Staat Israel gegründet wird, siehe Jesaja 66 u.s.w. vieles habe ich ja dazu geschrieben hier im Forum.

Ich kenne die Argumente pro Zionismus auch, aber ich glaube trotzdem, dass er ein antichristliches Konstrukt ist, um die evangelischen Gläubigen mit überflüssigen Pro-Israel-Aktionen zu beschäftigen, von denen höchstens der Antichristus profitiert, nicht aber der gewöhnliche Israelit. Die Sammlung Israels geschieht unsichtbar, nicht in einer Nation auf der alten Erde, welche 1000 Jahre darauf sowieso aufgelöst wird. Wir würden uns gescheiter um unsere Heiligung kümmern, ohne die wir nämlich bei der Entrückung zurückgelassen werden.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » So 17. Apr 2011, 18:23

Es steht dir doch gänzlich frei an was du glauben willst, ich möchte doch dich niederdiskutieren. An was du glaubst, oder nicht vermagst zu sehen, ist doch letzten endlich einzigalleine dein Sache. Ich möchte keineswegs irgendwie dich beeinflussen.



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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » Mo 18. Apr 2011, 07:26

Lambert hat geschrieben: Ich denke das die Gründung Israel durch Jesus vorausgesagt hat, das es vorausgesagt wurde, Israel zu sammeln, das ein Staat Israel gegründet wird, siehe Jesaja 66 u.s.w. vieles habe ich ja dazu geschrieben hier im Forum.

Jesus hat folgendes vorausgesagt:

    Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen. (Johannes 5.43)

Dieser andere braucht den Staat Israel. Jesus braucht kein irdisches Israel mehr, weil er nicht mehr auf die Erde zurückkommen wird, um hier zu wohnen.
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Re: Wer trägt Verantwortung für den Staat Israel?

Beitragvon SunFox » Mo 18. Apr 2011, 09:57

Gnu hat geschrieben:Jesus hat folgendes vorausgesagt:

    Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen. (Johannes 5.43)

Dieser andere braucht den Staat Israel. Jesus braucht kein irdisches Israel mehr, weil er nicht mehr auf die Erde zurückkommen wird, um hier zu wohnen.


Hallo lieber Gnu, manchmal bist du ja richtig kreativ! ;)

Jesus spricht ja schon an anderer Stelle von:

1. SEINES Vaters Haus

2. Von vielen freien Wohnungen dort

3. welche ausreichend sind für alle Verheißungskinder

4. von seiner Wiederkunft und Abholung der Verheißungskinder

5. von der Schlüsselübergabe an die Verheißungskinder für die freien Wohnungen

6. von der Unkündbarkeit dieser Wohnungen in des Vaters Haus

Ich habe mal deinen Text in mehr Kontext gesetzt:

Johannes 5,43-47: "Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht? Ihr sollt nicht meinen, dass ich euch vor dem Vater verklagen werde; es ist einer, der euch verklagt: Mose, auf den ihr hofft. Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?"

Was bringt Jesus hier zum Ausdruck?

1. Jesus sagt, das ER selbst niemanden vor dem Vater verklagen wird

2. Jesus sagt, das es Moses ist der einen vor dem Vater verklagt

und dann kommt eine scheinbar wiedersprüchliche Aussage zu Punkt 2: "Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir!"

Moses verklagt und gleichzeitig soll man Moses glauben?

Man muß nur weiterlesen: "... denn er (Moses) hat von mir (Jesus) geschrieben)!"

Man muß sich fragen, ob 'Moses' hier nur für die Person Moses steht, oder ob es auch im übergeordneten Sinn zu verstehen ist!

Jesus zitierte Zeit seines Lebens aus dem geschriebenen Wort des alten Testaments, denn ein geschriebenes neues Testament im Wort gab es ja noch nicht!

Ich denke das Moses auch stellvertretend für das alte Testament steht, denn Jesus sagt ja auch: "Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?"

Besteht das alte Testament nur aus den Worten eines Moses?

In Römer 15,4-6 steht geschrieben: "Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben. Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit "einem" Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus."

Paulus schreibt hier von dem, was zuvor geschrieben wurde und Jesus sagt, das Moses von IHM geschrieben hat! Zitiert nun Paulus hier Moses? Nein, das tut er nicht, denn er zitiert David, er zitiert aus dem alten Testament!

Was heißt es nun, wenn Jesus sagt: "... es ist einer, der euch verklagt: Mose, auf den ihr hofft."?

Nimmt man den Moses als Person wörtlich, dann bedeutet das nichts anderes, als das es das Gesetz des Moses ist, durch welches man meint erlöst werden zu können! Können die Opfergesetze eines Moses erlösen? Nein, das können sie seit Jesus nicht mehr!

Warum nicht mehr?

Jesus selbst gibt doch die Antwort: "... denn er (Moses) hat von mir (Jesus) geschrieben)!"

Somit sind die Opfer des alten Bundes in Jesus erfüllt, was nichts anderes bedeutet wie rechtskräftig geworden!

Wenn man nun für Israel den Moses aufrechter halten will mit Tempel und Opfer, dann ist es genau das was Jesus auch sagt: "... es ist einer, der euch verklagt: Mose, auf den ihr hofft."

Nimmt man 'Moses' im übergeordneten Sinn für das ganze alte Testament, dann kommt man zu einem ähnlichen Ergebnis, denn im neuen Testament steht mehrfach: "... was gesagt ist durch den Propheten ...!"

Jesus sagte in Matthäus 5,17: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen."

Hier verbindet Jesus den wörtlichen Moses mit dem sinnbildlichen Moses!

Gesetz = wörtlicher Moses

Propheten = sinnbildlicher Moses

Und Jesus sagt über beide, das er nicht auflöst, sondern das er erfüllt, was eben nichts anderes bedeutet wie rechtskrätig machen!

Wenn man nun das Volk Israel aus die Verheißung heraus nimmt, ihnen wieder einen irdischen Tempel und den dazugehörigen Opferdienst gibt, dann nimmt man sie aus der Erfüllung durch Jesus, aus seiner getätigten Rechtskräftigkeit heraus und setzt sie unter die Anklage Moses, man setzt sie wieder unter das Gesetz!

Jesus sagt in Matthäus 15,24: "Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel."

Jesus hatte zwei Aufgaben und zwar:

1. Die Welt zu erlösen: "Also hat Gott die Welt geliebt!"

2. Dem Volk Israel die Erlösung durch IHN ans Herz zu legen

Die Frage ist nun, ob Jesus nun die Schafe Israel in die Braut der Gemeinde integrieren wollte?

Jesus spricht von den verlorenen Schafen und man muß sich auch hier fragen, wovon verloren?

Auch hier gibt Jesus wieder die Antwort selbst, was ER diesen verlorenen Schafen sagt:

Matthäus 5,12: "Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind."

Was sagt Jesus zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel: "Es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden!"

Was sagt nun dagegen dieser Thread '60 Jahre Israel': "Es wird euch auf Erden reichlich belohnt werden!"

Wenn ich nun wieder deinen Ausgangstext aus Johannes 5,43 nehme: "Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.", dann sind wir wieder bei dem gleichen Endergebnis!

Jesus sagt zu den verlorenen Schafen Israel: "... ihr nehmt mich nicht an. ..." und man muß sich fragen, ob dieses auch heute noch so stinmmt?

Jesus sagt: "Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen."

Was bedeutet das nun wirklich?

Jesus vermittelt hier nur dem Volk Israel: "Mich verstoßt ihr, aber einem Gesetz Moses folgt ihr!"

Ist dem heute so? Ich denke kaum einer wird sagen, das dem nicht so ist, denn Israel beruft sich wirklich auf den Namen Moses!

Wollte Jesus dieses? Eindeutig ein nein: "Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind."

Der Text sagt aber noch etwas aus und darum frage ich mal, wo die hier erwähnten israelitischen Propheten ihre Belohnung haben?

Ganz einfach, sie wird im Himmel sein: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen frei!"

Dieses irdische Israel mit seinem irdischen Jerusalem (Anklage Moses), ist jenes, welches nicht im Namen Jesu kommt, sondern in seinem eigenen Namen kommt!

Kolosser 1,3-6: "Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, da wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, um der Hoffnung willen, die für euch bereit ist im Himmel. Von ihr habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit, das Evangelium, das zu euch gekommen ist, wie es auch in aller Welt Frucht bringt und auch bei euch wächst von dem Tag an, da ihr's gehört und die Gnade Gottes erkannt habt in der Wahrheit."

Kolosser 1,21-23: "Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle; wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden."

Jesus spricht Israel auf die himmlische Hoffnung an und Paulus spricht die Heiden auf diese himmlische Hoffnung an!

Paulus und Jesus bestätigen das, denn man unterscheidet zwischen dem Auftrag Jesu und dem Auftrag Paulus!

Paulus: "Auch euch, die ihr (die anderen verlorenen Schafe) einst fremd wart!" und Jesus sagte: "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!"

Aber Paulus trennt diese Hoffnung nicht von der Hoffnung Jesu, sondern er verbindet diese Hoffnung: "... das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel."

Paulus sagt: "Auch euch ...!" und Jesus sagt: "Bin nur ...!" ;)

Somit kann dieses irdische Israel mit seinem irdischen Jerusalem nur ein sehr geschicktes Ablenkungsmanöver sein, eine Ablenkung von der himmlischen Hoffnung, welche gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel!

Jesus und Paulus hatten bezüglich des Evangeliums den gleichen inhaltlichen Sendungsauftrag, bloß die Zielgruppe war jeweils eine andere!

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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » Di 19. Apr 2011, 09:41

Gnu hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben: Ich denke das die Gründung Israel durch Jesus vorausgesagt hat, das es vorausgesagt wurde, Israel zu sammeln, das ein Staat Israel gegründet wird, siehe Jesaja 66 u.s.w. vieles habe ich ja dazu geschrieben hier im Forum.

Jesus hat folgendes vorausgesagt:

    Ich bin gekommen in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen. (Johannes 5.43)

Dieser andere braucht den Staat Israel. Jesus braucht kein irdisches Israel mehr, weil er nicht mehr auf die Erde zurückkommen wird, um hier zu wohnen.



Guten Morgen Lieber gnu!


Sicherlich steht es Dir ja frei, sich ohne weiteres sich zu äußern, wie einen beliebt, ohne in die Gefahr verurteilt zu werden. Die Frage ist ja, ob es zum wohlgefallen Gottes ist? Steht mir nun nicht ann, dich zu veruteilen, möchte ich auch nicht. Aber wie willst du deine Meinung, gegenüber von Paulus einordnen? Denn er hat doch in Röm 11, 1 hinlänglich sich geäußert:

1 Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.
2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:


Diese Antwort steht im Einklang mit den Verheißungen Gottes in der Tora und den Prophetenbüchern, z. B.: „Und des Herrn Wort geschah zu Jeremia: „Hast du nicht gemerkt, was diese Leute reden: „Die beiden Geschlechter, die der Herr auserwählt hatte, hat er verworfen“, und sie verachten mein Volk und lassen es nicht mehr ein Volk sein in ihren Augen. So spricht der Herr: „Wenn ich jemals meinen Bund nicht hielte mit Tag und Nacht noch die Ordnungen des Himmels und der Erde, so wollte ich auch verwerfen das Geschlecht Jakobs und Davids, meines Knechts, dass ich nicht mehr aus ihrem Geschlecht Herrscher nehme über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich will ihr Geschick wenden und mich über sie erbarmen“ Siehe in Jeremia 33, 23-26, kannst ja nachlesen.

Eine Meinung darf man ja auch haben, die Frage stellt sich ja, ob es im Einklang steht, zum Worte Gottes, will ich da dem Worte aus diesen auch vertrauen, oder in Frage stellen? Wie der Teufel die Eva auch verführte, denn die eigendliche Sünde war das die Schlange den Misstrauen gesäht hat, wo es auch in die Ungehorsamkeit mündete. Die Frage der listige Schlange war ja, hat Gott wirglich gesagt....? Worauf die unseligkeit der Sünde in Gottesschöpfung anfing, bis zum Brudermord.



Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Enggi » Di 19. Apr 2011, 10:25

Ich habe nie behauptet, Israel sei verworfen worden, nur, einen irdischen Staat braucht Jahweh nicht mehr, seit Jeschua in den Himmel aufgefahren ist, weil mit ihm alles, was Israel und Jerusalem geistlich bedeutet, entrückt wurde.

Was sichtbar ist, ist zeitlich, was unsichtbar ist ist ewig. (2. Korinther 4,18)
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » Di 19. Apr 2011, 15:31

Enggi hat geschrieben:Ich habe nie behauptet, Israel sei verworfen worden, nur, einen irdischen Staat braucht Jahweh nicht mehr, seit Jeschua in den Himmel aufgefahren ist, weil mit ihm alles, was Israel und Jerusalem geistlich bedeutet, entrückt wurde.

Was sichtbar ist, ist zeitlich, was unsichtbar ist ist ewig. (2. Korinther 4,18)




Hallo Enggi!


Lese doch bitte mal Jeremia 31, 35-37

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.
37 So spricht Jahwe: Wenn die Himmel oben gemessen, und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden können, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen alles dessen, was sie getan haben, spricht Jahwe.


Hier in den Versen zeigt doch denen die Augen haben, das man erkennen kann, daß nur wenn Tag und Nacht vergehen, auch Israel als Nation vergehen wird, erstmal zum einen was der Zukunft betrifft.

Zum anderen, was hat Jesus mit Matthäus 24, 32 gemeint haben?

32 Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennet ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Also auch ihr, wenn ihr alles dieses sehet, so erkennet, daß es nahe an der Tür ist.
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dieses geschehen ist.


Noch eine sehr interesante stellt sich ja aus 2.Thessalonicher 2, 4

4 welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

Die Frage die sich stellt, ist ja: Wer erhöht sich denn da über alles, welchen Tempel ist da denn eigentlich gemeint?



Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon yotham » Di 19. Apr 2011, 16:30

Lambert hat geschrieben:Wer erhöht sich denn da über alles, welchen Tempel ist da denn eigentlich gemeint?


Das ist der virtuelle Tempel, der hier im Moment vorbereitet wird, 1 Waschbecken für die priesterlichen Waschungen und die Kleider für die Priester sind vorhanden.
Da der jüdische Staat ja nur eine virtuelle Erfüllung von Hezechiel ist, ist das aber nur von Bedeutung für Disneyland.

Wir können uns stundenlang Bibelstellen um die Ohren hauen, das hilft nichts.
Es gibt auch jüdische Gruppierungen die den Staat nicht anerkennen, weil der Messias noch nicht regiert und von den moslemischen Arabern hier im Land sehr geliebt werden.

Noch eine kleine Randbemerkung: das Judentum war bis zum 4. J. eine Missionsreligion. Wer zum Judentum konvertierte war/ist ein Jude (gilt auch heute noch), ob nun als Jude im Fleisch geboren oder nicht. Davon spricht auch der Eph. 2. Daher spielt die Herkunft keine Rolle nur der Lebensstil, weg vom Heidentum hin zum Leben nach der Bibel.
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » Di 19. Apr 2011, 17:21

yotham hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Wer erhöht sich denn da über alles, welchen Tempel ist da denn eigentlich gemeint?


Das ist der virtuelle Tempel, der hier im Moment vorbereitet wird, 1 Waschbecken für die priesterlichen Waschungen und die Kleider für die Priester sind vorhanden.
Da der jüdische Staat ja nur eine virtuelle Erfüllung von Hezechiel ist, ist das aber nur von Bedeutung für Disneyland.

Wir können uns stundenlang Bibelstellen um die Ohren hauen, das hilft nichts.
Es gibt auch jüdische Gruppierungen die den Staat nicht anerkennen, weil der Messias noch nicht regiert und von den moslemischen Arabern hier im Land sehr geliebt werden.

Noch eine kleine Randbemerkung: das Judentum war bis zum 4. J. eine Missionsreligion. Wer zum Judentum konvertierte war/ist ein Jude (gilt auch heute noch), ob nun als Jude im Fleisch geboren oder nicht. Davon spricht auch der Eph. 2. Daher spielt die Herkunft keine Rolle nur der Lebensstil, weg vom Heidentum hin zum Leben nach der Bibel.



Hallo Lieber yotham!

Vieleicht fehlt es halt an Infomationen, die man ohne weiters im Internet finden kann. denn in diesen Link ist zu finden: http://wegedeslebens.info/Literatur/Tem ... altar.html

"Nach den Bestimmungen des alten Bundes wird fast alles mit Blut gereinigt. Denn ohne Blut ist eine Vergebung der Schuld nicht möglich. Deshalb musste das heilige Zelt, das als Abbild des himmlischen Heiligtums hier auf der Erde stand, durch das Blut von Tieren gereinigt werden. Als es aber um das himmlische Heiligtum ging, war ein besseres Opfer nötig. Schließlich ging Christus nicht in ein von Menschen erbautes Heiligtum, das ja nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist. Er betrat den Himmel selbst, um sich bei Gott für uns einzusetzen. Christus brauchte sich nur ein einziges Mal zu opfern. Der Hohepriester dagegen muss jedes Jahr aufs Neue ins Allerheiligste gehen und Gott das Blut eines Tieres opfern. - Hebräer 9,22-25

(Israel)—Wie Israel National News berichtet, hat das Tempelinstitut am 30. Juli 2009 damit begonnen, den Opferaltar zu bauen - genau an Tischa B'Av, dem Fastentag, an dem die Juden die Zerstörung des Tempels vor 2000 Jahren betrauern (eigentlich beider Tempel).

Laut diesem Bericht hat das Tempelinstitut, das bereits viele Tempelgeräte wie die Bundeslade und die Menora hergestellt hat, sich nun an das Projekt gemacht, den Altar zu bauen.

Der Direktor des Tempelinstitutes, Yehudah Glick, sagte: "Wir bauen den Altar nach den kleinstmöglichen Maßen, damit wir ihn zum Tempel transportieren können, sobald der Tempel wieder aufgebaut ist. Aber selbst der kleinstmögliche Altar wird immer noch 4 Meter hoch, 6 Meter lang und 6 Meter breit sein. Arbeiter haben ca. 10 Kubikmeter Steine eingesammelt, die jetzt schon mehrere Tonnen wiegen."


Die Steine wurden laut dieses Berichts im Gebiet des Toten Meeres eingesammelt und einzeln verpackt, um sicherzustellen, dass sie ganz bleiben und nicht von Metall berührt werden, wie es in der Thora verlangt wird.

"Gemäß der Thora dürfen die Steine zum Bau des Altars nicht von metallenen Werkzeugen berührt werden," erklärt Glick. "Der Altar stellt eine Verbindung zum Leben und zur Schöpfung der Welt dar. Metall ist das Gegenteil - es dient zur Herstellung von Kriegsgeräten, die Tod und Zerstärung bringen."

In dem Bericht wird interessanterweise bemerkt, dass "die Steine mit einer Mischung aus Sand, Lehm, Teer und Asphalt zusammengekittet werden. Forscher des Tempelinstituts hatten eine Glashütte in der Yerucham besucht, um sich zu erkundigen, wie man eine Mischung herstellt, die unter dem unaufhörlichen Feuer des Altars so kühl wie möglich bleibt und die Kohanim (Priester) schützt, die im Tempel immer barfuß gearbeitet haben."



Herzliche Grüsse, und der Herrn Angesicht möge über Dir leuchten, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » Do 21. Apr 2011, 10:15

Hallo Ihr Lieben!

Nun, es scheint doch zu seine, eine endlose Debatte zu sein, viele sehen Israel nicht als Gott gewollte Nation, weil sie halt Jesus nicht angenommen haben. Ich denke einfach doch so, wenn in 2.Thessalonicher 2, 4 geschrieben steht:

4 welcher widersteht und sich selbst erhöht über alles, was Gott heißt oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und sich selbst darstellt, daß er Gott sei.

Und in Daniel 9, 24

24 Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um die Übertretung zum Abschluß zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen, und die Ungerechtigkeit zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen, und Gesicht und Propheten zu versiegeln, und ein Allerheiligstes zu salben.
25 So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen. Straßen und Gräben werden wiederhergestellt und gebaut werden, und zwar in Drangsal der Zeiten.
26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Messias weggetan werden und nichts haben. Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen.
27 Und er wird einen festen Bund mit den Vielen schließen für eine Woche; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer aufhören lassen. Und wegen der Beschirmung der Greuel wird ein Verwüster kommen, und zwar bis Vernichtung und Festbeschlossenes über das Verwüstete ausgegossen werden.



Zu dem wenn ich Daniel lese, komme ich zu einen Fazit, das letztenendlich in der Endzeitpfase eine gewichtige Rolle für die Menschheit zukommt, und deswegen darf Israel als eine Nation nicht ignoriert werden. Dann besteht die Gefahr zu denen zu gehören, die verführt werden.

Deswegen sollen wir nicht irre machen lassen, wegen den Nahenosten, der alles andere ist, nur nicht friedlich. Die Dinge müssen geschehen, um den Weg für den Antichriten vorzubereiten. Gott wird sich in Israel, gar sichtbar offenbaren, nicht nur für seine Gemeinde zur Errettung, sondern auch zum Gericht für die Völker!


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » Do 21. Apr 2011, 10:27

Was spielt denn der Antichristus in der Heilsgeschichte für eine Rolle? Für mich ist er die Erfüllung der Prophetie unseres Herrn Jeshua: „Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen.“ (Johannes 5.43). Für die Gläubigen und für die Heiligen würde es ihn nicht brauchen.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon SunFox » Do 21. Apr 2011, 10:38

Gnu hat geschrieben:Was spielt denn der Antichristus in der Heilsgeschichte für eine Rolle? Für mich ist er die Erfüllung der Prophetie unseres Herrn Jeshua: „Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen.“ (Johannes 5.43). Für die Gläubigen und für die Heiligen würde es ihn nicht brauchen.


Hallo lieber Gnu, wenn jemand als Stellvertreter Christi daher kommt, ist dieses dann jemand gemäß der Aussage in Johannes 5,43, einer der gerne angenommen wird? Kommt er in seinem eigenen Namen?

Wäre dem so, dann würde das für Israel in der Zukunft ja schon bedeutungslos sein, oder?

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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » Do 21. Apr 2011, 10:44

SunFox hat geschrieben: Hallo lieber Gnu, wenn jemand als Stellvertreter Christi daher kommt, ist dieses dann jemand gemäß der Aussage in Johannes 5,43, einer der gerne angenommen wird? Kommt er in seinem eigenen Namen?

Und trotzdem, bei allem antichristlichen Geist in diesem, auf den du anspielst, qualifiziert er nicht für den, auf welchen Jesus hingewiesen hat. Die Juden haben ihn nämlich nicht angenommen, sonst wäre er in Jerusalem. Und Messias… also ich weiss nicht.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon SunFox » Do 21. Apr 2011, 10:55

Gnu hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben: Hallo lieber Gnu, wenn jemand als Stellvertreter Christi daher kommt, ist dieses dann jemand gemäß der Aussage in Johannes 5,43, einer der gerne angenommen wird? Kommt er in seinem eigenen Namen?

Und trotzdem, bei allem antichristlichen Geist in diesem, auf den du anspielst, qualifiziert er nicht für den, auf welchen Jesus hingewiesen hat. Die Juden haben ihn nämlich nicht angenommen, sonst wäre er in Jerusalem. Und Messias… also ich weiss nicht.


Nun lieber Gnu, ich gehe ja nur von den Gedankenspielen aus, welche vieler Orts vertreten werden! ;)

Warum nimmt Israel ausgerechnet den Papst in die Pflicht für die Christenheit?

Siehe hier!

Meine Stellung zu den Antichristgedanken in Israel sind eh ablehnend, da ich ja gewisse biblische Aussagen gänzlich anders zuordne!

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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Lambert » Do 21. Apr 2011, 13:25

Zu mal gibt es doch fünf Gründe dass der Antichrist ein Jude sein wird:

Nun denn, in Johannes 5, 34 steht geschrieben:

43 Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmet mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen.

Wird Israel einen aus den Nationen annehmen, der sich ihnen als Messias vorstellt? Ich denke wohl kaum, denn sie erwarten ihren Messias aus den Stamme Davids

Siehe in Daniel 11, 37

37 Und auf den Gott seiner Väter wird er nicht achten, und weder auf die Sehnsucht der Weiber noch auf irgend einen Gott wird er achten, sondern er wird sich über alles erheben.

Welcher Gott kommt da in Frage, kann da ein anderer Gott gemeint sein? Wohl kaum!

Insbesondere, wenn man 1.Mose 49, 10 ließt:

10 Nicht weichen wird das Zepter von Juda, noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schilo kommt, und ihm werden die Völker gehorchen.

Das lässt nicht auf einen nationsfremden Herrscher schließen, der sich Israel vorstellen konnte, und von diesem akzeptiert würde.

Nach Offenbarung steigt das "andere Tier", der Antichrist, aus der Erde (die Juden), nicht wie das erste Tier aus dem "Meere" (die Nationen). Daraus ist unzweideutig ersichtlich, dass der Antichrist aus den Juden sein wird.

http://www.bibelkommentare.de/index.php ... wer_id=136


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon yotham » Sa 23. Apr 2011, 16:21

Es gibt ja in diesem Forum Vertreter, die die reale und geistige Bedeutung des real existierenden Staates Israels nicht anerkennen.

Wir haben heute in der Synagoge Ez. 37 gelesen.

Wie nehmt ihr Stellung zu dieser Bibelstelle?
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Gnu » Sa 23. Apr 2011, 17:04

yotham hat geschrieben: Wir haben heute in der Synagoge Ez. 37 gelesen.

Wie nehmt ihr Stellung zu dieser Bibelstelle?

Es könnte sich um eine Prophetie handeln, die sich auf das tausendjährige Reich bezieht. Ich bin nicht so der Hirsch bei AT-Prophetien.
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Re: 60 Jahre Israel

Beitragvon Pilgrim » Sa 23. Apr 2011, 17:17

yotham hat geschrieben:Es gibt ja in diesem Forum Vertreter, die die reale und geistige Bedeutung des real existierenden Staates Israels nicht anerkennen.

Offensichtlich ist seit der Wiederherstellung des Staates Israel in AD 1948 das Volk und die Nation eine im Land ihrer Vorfahren lebenden anerkannte Bevölkerung, welche ihre Wurzeln bis Abraham im 1.Mose 12 zurückverfolgt.
Wir haben heute in der Synagoge Ez. 37 gelesen.
Wie nehmt ihr Stellung zu dieser Bibelstelle?

Das Alte Testament versprach, daß Israel trotz ihrer historischen Verbannung von Gott wieder zu internationaler Prominenz erneuert sein würde…dabei Ezekiel 37:15-28 der bedeutenste Text ist. Beide, Jeremia 31-35-37 und 33:19-26 garantieren, daß diese Verheißung so sicher ist wie das Naturgesetz.
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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