Markus 11, 12-14

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

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Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Do 19. Nov 2009, 11:13

Markus 11,12-14

12 Und des folgenden Tages, als sie von Bethanien weggegangen waren, hungerte ihn. Und als er von ferne einen Feigenbaum sah,
13 der Blätter hatte, ging er hin, ob er vielleicht etwas an ihm fände; und als er zu ihm kam, fand er nichts als nur Blätter, denn es war nicht die Zeit der Feigen.
14 Und er hob an und sprach zu ihm: Nimmermehr esse jemand Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten es.


Was hat wohl Jesus ab Vers 14 gemeint?

Es esse in Ewigkeit niemand mehr eine Frucht von dir.

Es ist nicht die gleiche Begebenheit vom Gleichnis wie in Lukas 13, 6, einige Lehren der Christen sehen in Markus 11, die Verwerfung Israel und die Gemeinde hätte sie ersätzt, insbesonder die Adventistiche Lehre die sie von der kathtolische Kirche übernommen hat.

Hier verflucht Jesus den Baum wegen seines irreführende Äußeren, das großen Ertrag andeutet, ihn aber nicht erbringt. Er hätte mit Früchten übersät sein müssen, war aber fruchtlos.

Im Alten Testament ist ja der Feigenbaum ein häufiges Bild des jüdischen Volkes (Hos 9, 10; Nah 3, 12; Sach 3,10) und in diesem Beispiel verwendet Jesus den Baum am Wegesrand als ein Objekt göttlicher Belehrung hinsichtlich der geistigen Heuchlelei und Fruchtlosigkeit Israels.

Mit keinen Wort in der Bibel wird Israel verworfen sei. Israel ist der Schlüssel für jedes Grössere Ereignis in den Plänen und Ratschlüssen Gottes.
Die adventistische Lehre der Verwerfung Israel´s ergibt sich ja aus dem Selbstbezug der STA, diese 144.000 zu sein (Bezug auf Offenbarung). White, diese Prophetin, sagte daher voraus, dass das alte Jerusalem für immer danieder liegen wird. Israel ist nicht mehr Gottes Volk.

Aber gerade Römer 11 steht doch Israels endliche Errettung

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; ; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. Israels endliche Errettung
25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind s i e Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch s i e jetzt Barmherzigkeit erlangen.<


Ich frage mich ernsthaft seit langem, wie Ellen White darauf kommt, dass die 1000 Jahre unter Christi Regierung im Himmel sein können, wo er doch auf die Erde kommt, um in einem Kampf um Israel einzugreifen, alle herrschenden Königtümer zunichte macht und selber für 1000 Jahre regiert....


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Do 19. Nov 2009, 20:54

Lambert schreibt:
Ich frage mich ernsthaft seit langem, wie Ellen White darauf kommt, dass die 1000 Jahre unter Christi Regierung im Himmel sein können, wo er doch auf die Erde kommt, um in einem Kampf um Israel einzugreifen, alle herrschenden Königtümer zunichte macht und selber für 1000 Jahre regiert....

Lieber Andreas, editiert

Der Kampf um Israel steht nicht in der Bibel.

Und bisher hat hier im Forum trotz intensivster Nachfrage noch niemand eine eindeutige Bibelstelle vorgelegt, die besagt, dass Christus auf der Erde 1000 Jahre regieren wird.

editiert
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Zuletzt geändert von Thelonious am Do 19. Nov 2009, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte nicht zu persönlich werden
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Thelonious » Do 19. Nov 2009, 21:05

Hallo Lambert,

eine Umfrage zum Thema "ist Israel verworfen" halte ich für nicht angebracht, daher habe ich diesen Aspekt entfernt. Entfernt resp. editiert habe ich allerdings auch Folgebeiträge, die sich nicht mit dem eigentlichen Thema befassten.

Gruß
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Do 19. Nov 2009, 23:10

Lambert kopiert:
Im Alten Testament ist ja der Feigenbaum ein häufiges Bild des jüdischen Volkes (Hos 9, 10; Nah 3, 12; Sach 3,10) und in diesem Beispiel verwendet Jesus den Baum am Wegesrand als ein Objekt göttlicher Belehrung hinsichtlich der geistigen Heuchlelei und Fruchtlosigkeit Israels.

Mit keinen Wort in der Bibel wird Israel verworfen sei. Israel ist der Schlüssel für jedes Grössere Ereignis in den Plänen und Ratschlüssen Gottes.
Die adventistische Lehre der Verwerfung Israel´s ergibt sich ja aus dem Selbstbezug der STA, diese 144.000 zu sein (Bezug auf Offenbarung). White, diese Prophetin, sagte daher voraus, dass das alte Jerusalem für immer danieder liegen wird. Israel ist nicht mehr Gottes Volk.

Lieber Andreas.
Zuerst stellt Deine kopierte Internetseite richtig dar, dass der Feigenbaum Israel darstellt.
Dann verschweigt sie, was das Verdorren des Feigenbaums bedeuten soll (nämlich die Verwerfung Israels)
Dann geht diese Internetseite her und behauptet genau das Gegenteil von dem, was der Bibeltext aussagt.
So die Bibel entstellen kann nur der Teufel. Das hat er bei Jesus ja auch versucht.
Ich rate Dir dringend, auf diese fatalen Irrlehren auf Grund von Bibelverdrehung nicht mehr ein zu gehen, denn wenn Du das hier postet, heißt dasd ja, dass Du das gut heißt. Das kann ich einfach nicht glauben.
Und den Irrsinn über Ellen White und die STA, der auch den Tatbestand der Lüge erfüllt, kannst Du Dir auch sparen.
Reginald.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Do 19. Nov 2009, 23:18

Nun Renigald, Du schreibst: Der Kampf um Israel steht nicht in der Bibel. Ich denke das du ein Bibelkundiger seiest, nun denn, nehmen wir mal Sacharja 12, 3

Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem (das gegenwärtige Judentum, d. Hg.) zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln

Joel 4, 9-14

9 Rufet dieses aus unter den Nationen, heiliget einen Krieg, erwecket die Helden; es sollen herankommen und heraufziehen alle Kriegsmänner!
10 Schmiedet eure Pflugmesser zu Schwertern und eure Winzermesser zu Speeren; der Schwache sage: Ich bin ein Held!
11 Eilet und kommet her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, Jahwe, sende deine Helden hinab!
12 Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in das Tal Josaphat; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten.
13 Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommet, stampfet, denn die Kelter ist voll, die Kufen fließen über! Denn groß ist ihre Bosheit. -
14 Getümmel, Getümmel im Tale der Entscheidung; denn nahe ist der Tag Jahwes im Tale der Entscheidung.
15 Die Sonne und der Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz.
16 Und Jahwe brüllt aus Zion und läßt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und Jahwe ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Feste für die Kinder Israel.
17 Und ihr werdet erkennen, daß ich, Jahwe, euer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berge. Und Jerusalem wird heilig sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.


Zefanja 3, 8

8 Darum harret auf mich, spricht Jahwe, auf den Tag, da ich mich aufmache zur Beute! Denn mein Rechtsspruch ist, die Nationen zu versammeln, die Königreiche zusammenzubringen, um meinen Grimm über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zornes; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden.

Nun wirglich nichts von einem Kampf um Israel, der hat schon längst begonnen, nur noch nicht zum höhe Punkt gelangt, es wird eine allmähliche entwickeln, seit 1948 mit der Staatsgründung Israels.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Do 19. Nov 2009, 23:34

Lieber Andreas.
Das sind ja altbekannte Texte. Sie sind alle schon in der Vergangenheit mehrmals in Erfüllung gegangen. Es steht nichts in der Bibel, dass diese Texte Verheißungen fürs Neue Testament sind. Doch darüber möchte Thelonius ja nicht diskutieren, deshalb hat er ja gelöscht. Hier sollen wir nur über die Bedeutung von Mark. 11 diskutieren und sonst nichts. Ist wohl auch besser so.
Reginald.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Fr 20. Nov 2009, 11:18

Hallo Renigald 32!

Du schreibst: Das sind ja altbekannte Texte. Sie sind alle schon in der Vergangenheit mehrmals in Erfüllung gegangen. Es steht nichts in der Bibel, dass diese Texte Verheißungen fürs Neue Testament sind. Thelonius, deshalb hat er ja gelöscht. Hier sollen wir nur über die Bedeutung von Mark. 11 diskutieren und sonst nichts. Ist wohl auch besser so.
Reginald.


Na nehmen wir mal Sacharja 12, 3

Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem (das gegenwärtige Judentum, d. Hg.) zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln

Nun da stellt sich die Frage, wann haben sich alle Nationen versammelt, Du wähnst ja Jesus Israel als verflucht, da gehört ja Jerusalem dazu, da leben Juden

Nun die Frage zu Joel 4

11 Eilet und kommet her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, Jahwe, sende deine Helden hinab!
12 Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in das Tal Josaphat; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten.


Huch! Habe ich wohl verpasst, oder kam nicht in den Nachrichten über das Gericht der Nationen gehört oder gelesen, Du schreibst ja, es hat sich ja erfüllt

15 Die Sonne und der Mond verfinstern sich, und die Sterne verhalten ihren Glanz.
16 Und Jahwe brüllt aus Zion und läßt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und Jahwe ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Feste für die Kinder Israel.


Muß ich ja leicht verschlafen haben, das die Sonne und der Mond verfinstert hat, ich war wohl schwerhörig gewesen, das ich das brüllen aus Zion nicht gehört haben, mein Haus hat nicht gebebt. Na ja, vieleicht hat der Herr gesorgt, das ich einen süßen Schlaf habe wie in Abrahams Schoß. Die Zuflucht Israels ist ja nach deiner Meinung verflucht, aber wie kann es denn sein das Jahwe eine Zufluchtstätte sein für Israel?

Irgendwie ist Deine Argumentation irrig, denn in Sacharja 8, 23 steht geschrieben:

23 So spricht Jahwe der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist.

Nun Lieber Renigald, hat das etwar auch schon erfüllt, wo kann ich das den lesen? Sicher muss ja schon erfüllt haben, den Jesus hat Israel verflucht, einen Verfluchten am Rockzipfeln zu halten, ist schon eine Zumutung.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


ps. Es spricht nicht viel für Dich, du hälst Thelonius in deine Argumentaion vor, denn du schreibst ja über ihn: Thelonius, deshalb hat er ja gelöscht. Hier sollen wir nur über die Bedeutung von Mark. 11 diskutieren und sonst nichts. Ist wohl auch besser so. Nur sehr merkwürdig, er hat nichts gelöcht bei mir, zudem ist das ja nicht nötig das Thelonius mit diskutiert

Endschuldigug, so ganz stimmt es nicht, es wurde die Umfage gelöscht, worauf ich Thelonius seine Endscheidung respektiere und achte.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Fr 20. Nov 2009, 13:31

Hallo Renigald!

Du schreibst ja: Hier sollen wir nur über die Bedeutung von Mark. 11 diskutieren und sonst nichts. Ist wohl auch besser so.

Sicher Lieber Renigald, da zu stehe ich ja auch, wer hat denn es neues Thema in den Forum gestellt? Mir geht es um Deine Art der Auslegung, es geht ja um die Auslegung, um nichts anderem. Denn deine Auslegung ist schlichweg irreführend, den das Jesus den Feigenbaum verflucht hat, so das Israel verflucht hätte, kann einfach nicht stimmen, denn es würde sich wiedersprechen was in der Schrift geschrieben steht, vieles steht im Alten Testament und sowie im Neuen Testament geschrieben, da braucht man keine besondere Brille dazu. Nur sich öffnen für die Wahrheit da brauche ich keine besondere Lehre, die ich sowieso nicht anhängig und nacheifere, mal neben her geschrieben.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :clap:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Fr 20. Nov 2009, 15:59

Lambert schreibt:
Denn deine Auslegung ist schlichweg irreführend, den das Jesus den Feigenbaum verflucht hat, so das Israel verflucht hätte, kann einfach nicht stimmen, denn es würde sich wiedersprechen was in der Schrift geschrieben steht, vieles steht im Alten Testament und sowie im Neuen Testament geschrieben, da braucht man keine besondere Brille dazu.

Lieber Andreas.
Zu Sacharja und den anderen Texten schreibe ich nichts, das möchte Thelonius ja nicht.
Aber zum Feigenbaum in Mark. 11 wohl. Dort steht nun, Jesus hat den Feigenbaum verflucht. Du sagst: Nein, hat er nicht. Du sagst: Es kann nicht stimmen, und warum?? Ganz einfach, weil Du die Stellen im alten Testament falsch verstehst. Und deshalb sagst Du: Es stimmt nicht, was Jesus sagt

. Behauptest Du denn, dass Jesus lügt??? Doch wohl nicht.
.
Die einzige Lösung D e i n es Problems ist, dass Du Dein Verständnis übers AT so revidierst, dass es mit Jesus übereinstimmt.

Insofern hast Du eine ganz dicke Brille auf. Weil Du die Brille Deiner Lieblings-Internetseiten schaust, verstehst Du das AT falsch. Und weil Du das falsch verstehst, verstehst Du Jesus nicht.

Den Pharisäern und Schriftgelehrten ging das genau so. Lass es Dir eine Warnung sein.
Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Fr 20. Nov 2009, 22:20

Hallo Renigald 32

Du schreibst ja: Zu Sacharja und den anderen Texten schreibe ich nichts, das möchte Thelonius ja nicht.
Aber zum Feigenbaum in Mark. 11 wohl. Dort steht nun, Jesus hat den Feigenbaum verflucht. Du sagst: Nein, hat er nicht. Du sagst: Es kann nicht stimmen, und warum?? Ganz einfach, weil Du die Stellen im alten Testament falsch verstehst. Und deshalb sagst Du: Es stimmt nicht, was Jesus sagt

Na, na, muss wohl wieder Thelonius her halten,ist doch kein Zwang das er mit macht, ich doch soweit selbst ständig, ich brauche kein Aufpasser, würde er auch nicht machen in der Art wie Du es meinst. Das ich geschrieben habe, das Jesus den Feigenbaum nicht verflucht hätte, das habe ich ja auch nicht gemeint, sondern die Art Deiner Auslegung, das kann so auch nicht stimmen, weil es zum einen die Schrift bestätigt. Wiso verstehe ich das Alte Testament nicht? Das alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln, wie soll ma es verstehen?

Das in Joel 4 geschrieben steht: 1 Eilet und kommet her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, Jahwe, sende deine Helden hinab!
12 Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in das 1 Eilet und kommet her, alle ihr Nationen ringsum, und versammelt euch! Dahin, Jahwe, sende deine Helden hinab!
12 Die Nationen sollen sich aufmachen und hinabziehen in das Tal Josaphat; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten.; denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsum zu richten.

Da steht es geschrieben, daß in Tal Josaphat die Nationen gerichtet werden, wie soll ich das verstehen?

Du schreibst: Die einzige Lösung D e i n es Problems ist, dass Du Dein Verständnis übers AT so revidierst, dass es mit Jesus übereinstimmt

Nun Lieber Renigald, ich habe ein Problem? Sehe ich aber nicht, das ich einen hätte, und warum sollte ich mein Verständnis über das Alte Testament revedieren. Auch wenn ich kein Adventist bin, bin ich noch lange kein unmündiges Kind :baby: Haben den nur Adventisten den erst geburt recht? Da brauche ich mich nicht hinzubiegen wie es passt, ich sehe deutlich die Schlüssigkeit.

Du schreibst: Insofern hast Du eine ganz dicke Brille auf. Weil Du die Brille Deiner Lieblings-Internetseiten schaust, verstehst Du das AT falsch. Und weil Du das falsch verstehst, verstehst Du Jesus nicht.

Da zu brauche ich keine sogenannten Lieblins- Internetseiten, erstmal wirst Du persönlich, und zu dem habe ich andere Hilfmitteln, wie z.B. Wuppertaler Studienbibel und vieles mehr.

Ich verstehe es falsch das Alte Tetament, wie kommst den Du darauf, ich möchte dich nicht beleidigen, es kommt mir so vor, als nur Du der Verstehe seiest. Es gibt ja einige im Forum Jesus verstehe und es in ihren Leben umsetzen und ihn lieben.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Sa 21. Nov 2009, 06:47

Hallo Renigald!

Lese doch mal Römer 11, da stellt sich die Frage, hat Jesus Israel mit Markus verflucht, wie Du es meinst?

Na was sagt den Paulus dazu?

1


Ich frage nun: Hat etwa Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamme Benjamin.
2



Gott hat sein Volk nicht verstoßen, welches er zuvor ersehen hat! Oder wisset ihr nicht, was die Schrift bei [der Geschichte von] Elia spricht, wie er sich an Gott gegen Israel wendet:
3



«Herr, sie haben deine Propheten getötet und deine Altäre zerstört, und ich bin allein übriggeblieben, und sie trachten mir nach dem Leben!»
4



Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? «Ich habe mir siebentausend Mann übrigbleiben lassen, die kein Knie gebeugt haben vor Baal.»
5



So ist auch in der jetzigen Zeit ein Rest vorhanden, dank der Gnadenwahl.



Nun Lieber Renigald, Paulus sieht das ganz anders wie Du es erklärst, welche Ansicht du auch welche Lehre weiter gibts, so ist es ein Unterfangen, wo Bibelstellen es Dir wiedersprechen, mit keine Stelle in der Schrift wird es belegen können, es sei denn, du unterstellst den jenigen einer Lüge oder einer nicht verstehens. Man wird dadurch nicht glaubhafter, eher als Absurdum durch deine nicht beweisbare Beschuldigungen.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


ps hier mit beende ich auch die Diskusion, ich möchte Deine Verbortheit nicht unterstützen oder gar fördern in Deine Unbelehrbarkeit und andere unwissend mit hinein ziehen, wie Du es ja getahn hast.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon SunFox » Sa 21. Nov 2009, 07:25

Lambert hat geschrieben:ps hier mit beende ich auch die Diskusion, ich möchte Deine Verbortheit nicht unterstützen oder gar fördern in Deine Unbelehrbarkeit und andere unwissend mit hinein ziehen, wie Du es ja getahn hast.


Ja lieber Andreas, da bin ich ja mal gespannt wie lange du mit deinen vertreten Ansichten Ruhe bewahrst? :mrgreen:

Liebe Grüße von SunFox

PS: Soll ich schon mal anfangen zu zählen? :lol:
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Witness » Sa 21. Nov 2009, 12:57

Liebe Leute

Also ich als Jude habe ECHTE mühe, mit der art und weise wie in diesem Forum über das Jüdische volk disputiert wirt :o
So wie mann über einen gegenstand disputiert,Wollen wir ihn in die Küche stelle?,oder sol er ins Wohnzimmer?oder macht ersich nicht besser
auf dem Apfalhaufen?Hey Juden lesen mitt!!! Und wenn ich gewisse Treahts hier vervollge,gehts zuletzt immer nur noch darum,ob Gott
das Jüdische volk verwierft oder nicht,oft ohne das selber Juden zu wort kommen können!!!
Wir sind doch nicht ein Fussbal,Und die Biebel spricht offen genug,gerade Paulus geht dieses Thema ziemlich direckt an,was Gottes Heilsplahn mit dem Jüdischen volk anbelangt.

Ich verlange nur ein wehnig klizeklein,feingefül den hier wirt Über ein noch lebendes Volk geschrieben.
Nicht durch Macht und nicht durch Kraft,sondern durch meinen Geist, spricht der Herr der Heerscharen.

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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Thelonious » Sa 21. Nov 2009, 15:49

Witness hat geschrieben:Liebe Leute

Also ich als Jude habe ECHTE mühe, mit der art und weise wie in diesem Forum über das Jüdische volk disputiert wirt :o
So wie mann über einen gegenstand disputiert,Wollen wir ihn in die Küche stelle?,oder sol er ins Wohnzimmer?oder macht ersich nicht besser
auf dem Apfalhaufen?Hey Juden lesen mitt!!! Und wenn ich gewisse Treahts hier vervollge,gehts zuletzt immer nur noch darum,ob Gott
das Jüdische volk verwierft oder nicht,oft ohne das selber Juden zu wort kommen können!!!
Wir sind doch nicht ein Fussbal,Und die Biebel spricht offen genug,gerade Paulus geht dieses Thema ziemlich direckt an,was Gottes Heilsplahn mit dem Jüdischen volk anbelangt.

Ich verlange nur ein wehnig klizeklein,feingefül den hier wirt Über ein noch lebendes Volk geschrieben.


Lieber Witness,

ja, auch über Themen, die das Volk des Alten Bundes betreffen, wird hier teil sehr kontrovers diskutiert.

Ich lasse Deine o.g. Bemerkungen mal so stehen, bitte Dich aber zukünftig - so Dir hier etwas "begegnet", was Deiner Meinung nach nicht den Forenregeln entspricht - den "Meldebutton" im jeweiligen post zu betätigen. Die zuständigen Admin/Mods. werden dann schnellstmöglich eingreifen.

Gruß
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Sa 21. Nov 2009, 17:20

Hallo SunFox!

Du hast geschrieben: Ja lieber Andreas, da bin ich ja mal gespannt wie lange du mit deinen vertreten Ansichten Ruhe bewahrst? :mrgreen:

Nun, es geht mir nicht um Ansichten, sondern welchen Plan Gott hat, denn es so wie ich es sehe bald in die Endrunde. Zweifel ohne ist der Nahenosten Waffen starrend. Die Siedlungs Politik schaft endgültige Tatsachen, selbst die USA wollen Israeliche Politik kritesieren. So wird der neuen Staatgründung unmögliche gemacht, es wird letztenendlich in einen Krieg münden. Ich sehe wie das Wort Gottes sich erfüllt. Wenn Christen Antisemitische Lehren nacheifern, so ist es vor Gott zu verantworten. Es gibt ja auch die geistige Shoha, dieses alte Lied wird ja noch gesungen.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Thelonious » Sa 21. Nov 2009, 23:16

Hallo!

Ich nehme dieses

Lambert hat geschrieben:hier mit beende ich auch die Diskusion


des Threadstarters mal als Aufforderung hier zu schließen.

Wenn ich dieses fehlinterpretiert haben sollte, so kann man mir selbstverständlich eine PN zusenden, ich werde dann hier gern wieder eröffnen.

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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Thelonious » Di 15. Dez 2009, 20:53

'N Abend!

Wie gewünscht, öffne ich hier wieder. Bitte geht sachlich mit diesem Thema um, danke.

Gruß
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Mi 16. Dez 2009, 16:32

Lieber Lambert/Andreas.
Es ist ja nun hinreichend bekannt, dass Du hingebungsvoll eine Sonderstellung Israels in Gottes Heilsplan vertrittst. Das kannst Du meinetwegen auch.Doch sollte Dir eigentlich klar sein, dass Du hiermit eine Position einnimmst, die im Grunde genommen nichts mehr mit dem Christentum zu tun hat.
Auf der Seite "bible-only-org" fand ich einen interessanten Beitrag darüber. Ich zitiere mal zwei Abschnitte:

c. "Zwischen Israel und der Gemeinde ist streng zu unterscheiden. Die Bestimmung Israels ist irdisch, die Bestimmung der Gemeinde himmlisch. Die Gemeinde wird vor der Entstehung des nationalen Israel im Millennium, ja noch vor der Grossen Trübsalszeit entrückt (erste, unsichtbare Wiederkunft Christi für die Heiligen, Vorentrückungslehre, Prätribulationismus). Die zweite, sichtbare Wiederkunft Christi mit den Heiligen erfolgt nach der Grossen Trübsalszeit und zu Beginn des Millenniums, in welchem er vereint mit seiner Brautgemeinde die Herrschaft über die Erde ausüben wird. Nach dem Millennium wird Satan noch einmal losgelassen, die letzte große Schlacht erfolgt, und nach dem Weltgericht vor dem Grossen Weißen Thron Gottes tritt die Ewigkeit ein.

Kritik entbrannte vor allem an der strengen Trennung zwischen Israel und der Gemeinde sowie an der Vorentrückungslehre. Kritiker warfen Darby und den "Brüdern" vor, sie hätten die Vorentrückungslehre von den >Irvingianern übernommen. Darby selber hat einen solchen Zusammenhang in seinen Schriften nicht vertreten und sich für seine Argumentation nicht – wie ihm unterstellt wurde – auf irvingianische Visionen, sondern auf bestimmte, seiner Lehre entsprechend gedeutete Bibelstellen berufen (z.B. 2. Thess 2,7; Apk 3,10; das "Fehlen" der Gemeinde auf Erden in Apk 4-19 u.a.; wichtig ist für ihn auch die "70. Jahrwoche" nach Dan 9,27, die er auf die Grosse Trübsalszeit bezieht). Ernest R. Sandeen meint in seinem Standardwerk über den Fundamentalismus, dass es wenig historische Evidenz für einen Zusammenhang von Irvingianismus und Darbysmus gebe (E. R: Sandeen, The Roots of Fundamentalism. British and American Millenarianism, 1800-1930, 1970, 64f.). Und doch lassen sich Berührungspunkte nicht ganz leugnen. Wie sich die Dinge wohl wirklich verhalten haben, hat Helge Stadelmann in einem Aufsatz resümiert, der 1983 in einer Zeitschrift der deutschen Brüderbewegung erschien:
"In einer ´Geistesoffenbarung` empfängt die ´Charismatikerin` Margaret Macdonald im Frühjahr 1830 die Einsicht einer Auswahlentrückung einzelner Gläubiger (= Vorentrückung ´besonders erwählter, zubereiteter und versiegelter Gotteskinder`; L. G.) vor der antichristlichen Zeit. Im gleichen Jahr ist Darby im Haus jener Frau zu Besuch – und kommt in der Folge zur Vorentrückungserkenntnis. Man wird davon ausgehen können, dass er dort einen ersten Impuls empfangen hat. Doch dann beschäftigt er sich mit der Schrift. T. Tweedy, ein ehemaliger Pfarrer der schottisch-reformierten Kirche, hilft ihm im Blick auf das Verständnis von Matth. 24, indem er vorschlägt, dieses Kapitel allein auf die Juden zu beziehen ... Beim Studium von 2. Thess. 2 bricht bei Darby dann die Vorentrückungserkenntnis voll durch. Er hat sie seitdem entschieden vertreten und einen Großteil der Brüderbewegung damit geprägt. Darby vertritt allerdings die Vorentrückung der gesamten Leibesgemeinde Jesu – und nicht wie Margaret Macdonald eine Auswahlentrückung. Die eigentliche Vorentrückungslehre geht also auf J. N. Darby zurück" (H. Stadelmann, "Die Entrückung – vor oder nach der Trübsal? Über den Ursprung der Vorentrückungslehre", in: Die Botschaft, 124. Jhg., Dez. 1983, 6f.)."

Darby ist also auf seine Idee einer geheimen Entrückung (und damit im Zusdammenhang stehenden Sonerrolle Israels) durch das "Gesicht" einer Charismatikerin gekommen. Diese Idee war selbst mir total neu.

"Mit dieser Einschränkung des Unterschieds zwischen Israel und der Gemeinde nähert sich der dispensationalistische Prämillennialismus neuerdings mehr und mehr einem historischen Prämillennialismus an, wie er etwa von George E. Ladd vertreten wird. Der historische Prämillennialismus beansprucht, ohne Ausmalung dispensationalistischer Lehren unmittelbar an die frühen Kirchenväter anzuknüpfen, die seines Erachtens prämillennialistisch, aber nicht dispensationalistisch dachten und insbesondere die strenge Trennung zwischen Israel und der Gemeinde noch nicht kannten. Historische Prämillennialisten lehren, dass die Gemeinde das geistliche Israel ist und dass die Bundesverheißungen an Israel auf die Gemeinde übergegangen sind. Ein Millennium wird zwar erwartet, doch ist dieses nicht auf ein nationales Israel ausgerichtet, sondern auf die Herrschaft der Gemeinde mit Christus. Auch wird die Gemeinde erst nach der Trübsal entrückt, ist also in der Zeit der Bedrängnis noch vorhanden. Mt 24 und andere Stellen werden daher auf die Gemeinde bezogen (Posttribulationismus, Nachentrückungslehre). Die Rolle Israels ist damit nicht ausgeschlossen, tritt aber deutlich zurück. Eine Dichotomie (Zweiteilung) zwischen Israel und der Gemeinde wird abgelehnt. Das sind die wesentlichen Unterschiede zum dispensationalistischen Prämillennialismus."

Mit Deinen Israel-Theorien schwelgst Du also noch in Sphären von vor hundetrtz Jahren, die heute längst überholt sind.
Naja, jedem das Seine.

Voller Artikel: www.bible-only.org/german/handbuch/Disp ... ismus.html

Liebe Grüße von Reginald
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Oli4 » Mi 16. Dez 2009, 17:00

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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Pilgrim » Mi 16. Dez 2009, 18:24

Reginald 32 hat geschrieben:Lieber Lambert/Andreas.
Es ist ja nun hinreichend bekannt, dass Du ...

Und, lieber Reginald, es ist hinreichend bekannt, daß Du... :idea: Könnten wir dann jetzt, nachdem du das klar gestellst hast, uns bitte wieder sachlich um die Frage in Markus 11:12-14 kümmern... :pray:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Mi 16. Dez 2009, 19:43

Pilgrim schreibt:
Und, lieber Reginald, es ist hinreichend bekannt, daß Du... :idea: Könnten wir dann jetzt, nachdem du das klar gestellst hast, uns bitte wieder sachlich um die Frage in Markus 11:12-14 kümmern..

Ba klar, liebe Pilgrim.. Wenn der Feigenbaum ein Symbol für das Israeldes AT ist, also w e n n , dann steht hier, Jesus hat ihn verflucht. Er soll niemals mehr Früchte tragen. Für das politisch-religiöse Israel ist es seit dem Tod Jesu zu Ende.
Die Apostel und die frühen Kirchenväter haben bis auf Ephraim den Syrer alle so gedacht und die Gemeinde als Erbe und Fortsetzung Israels angesehen. Das heitige politische Israel kommt nicht mehr in der Bibel vor.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Oli4 » Mi 16. Dez 2009, 20:04

Reginald 32 hat geschrieben: Das heutige politische Israel kommt nicht mehr in der Bibel vor.

Das heute verfluchte, beiseitegesetzte politische Israel nicht, aber der biblisch beschriebene, nationale Überrest aus den uns unbekannt existierenden Volk der 12 Stämme. Man sollte das unterscheiden und Bildnisse nicht überstrapazieren.

WIR heute, müssen ganz und gar nicht wissen aus welchen einzelnen Menschen sich dieser Überrest zusammmensetzt (setzen wird), es reicht wenn Gott es weiss.
Halten wir es im Glauben fest, was die Bibel prophezeiht und nicht das, was die verstorbenen Kirchenväter glaubten.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Mi 16. Dez 2009, 20:08

Liebe Pilgrim.
Der Dispensationalismus-Darbysmus, der das alte Volk Israel auf Grunf unterschiedlicher Dispensionen (Heilsepochen) von der Gemeinde trennt, ist erst eine ziemlich neuzeitliche Erscheinung. Früher kannte man diese Ansicht nicht, weder bei den Aposteln, noch bei den alten Kirchenvätern der ersten Jahrhunderte. Einzige Ausnahme ist wohl Epraim der Syrer.
Hier mal eine Aufzeichnung von dem bekannten dispensationalistischen Theologen Walfoord:
"Die Autoren und Kirchenväter des 1. -3. Jahrhunderts tendierten zu einer einfachen prämillennialistischen Sicht auf der Grundlage einer literalen (buchstäblich-wörtlichen) Deutung biblischer Texte (insbesondere von Offb 20,1-10). Unter den im 1. Jahrhundert Geborenen nennt John F. Walvoord, selber ein führender Prämillennialist: Aristion, Johannes Presbyteros, Clemens von Rom, Hermas, Ignatius, Polykarp und Papias, der sich auf die Apostel Andreas, Petrus, Philippus, Thomas, Jakobus, Johannes und Matthäus beruft. Walvoord betont: "Außer Barnabas, dessen Prämillennarismus umstritten ist, kann kein einziger Amillenalist (sic) im ersten Jahrhundert genannt werden ... Ebenso findet sich im zweiten Jahrhundert keine Spur eines Amillenarismus bis 190 n. Chr. In dieser Zeit können Justinus Martyr, Melito, Hegesippius, Tatian, Irenäus, Tertullian, Hippolyt und Apollinarius als Prämillenaristen genannt werden ... Obwohl es im dritten Jahrhundert (sc. mit dem Aufblühen der alexandrinischen Allegorese) zum Streit zwischen Amillenarismus und Prämillenarismus kam, können frühe Kirchenväter angeführt werden, die auch im dritten Jahrhundert an der prämillenalen Deutung festhielten. Unter ihnen sind Cyprian (ca. 200-258), Commodius (230-280), Victorinus (240-303), Methodius (250-311) und Lactantius (240-320)." Walvoord folgert daraus: "Die klare Lehre des Prämillenarismus in der frühen Kirche, ehe sie von der amillenalen Deutung überflügelt wurde, ist ein hinreichender Beweis, dass die Ansicht der Apostel nicht amillenal war, und dass die frühe Kirche, die ihren Lehren folgte, auf die Rückkehr Jesu und ein Königreich auf Erden wartete" (Brennpunkte biblischer Prophetie, 1992, 108f.)."
aus: bible-only.org/Prämillenialismus.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Oli4 » Mi 16. Dez 2009, 20:20

Reginald 32 hat geschrieben: unterschiedlicher Dispensionen (Heilsepochen) von der Gemeinde trennt, ist erst eine ziemlich neuzeitliche Erscheinung. Früher kannte man diese Ansicht nicht,

Neuzeitlich ? :?

Die Bibel beschreibt's bereits das erste mal beim Rauswurf aus dem Paradies und die weiteren hast Du sicher auch schon bemerkt und beweist es uns, indem Du danach handelst, nur nicht konsequent und durchgängig.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Mi 16. Dez 2009, 20:23

Nun Lieber Renigald, ich denke wohl das ich da kein allzuviel schreiben werde, weil es mich nicht allzu beeindruckt, deine Meinung ist mir allzubekannt, denn Du schreibst ja: Mit Deinen Israel-Theorien schwelgst Du also noch in Sphären von vor hundetrtz Jahren, die heute längst überholt sind.
Naja, jedem das Seine.


Wie ich Markus 11, 12-14 auslegst, und auf Israel sich bezieht, finde ich zudem falsch und passt auch nicht in den Verheißungen Israel.

Ja zu der Stelle z.B. Jesaja 11, 11-12

Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Herr noch zum zweiten Male seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Äthiopien und aus Elam und aus Sinear und aus Hamath und aus den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Panier erheben und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.


Zu dem schreibst du ich würde in Israel-Theorien schwelgen, da bist du ja voll daneben, weil du einfach die Worte von Paulus ignorierst, oder nicht verstehst, deswegen kann ja auch deine Auslegung über Markus 11, 12-14 ganz und gar nicht stimmen, denn Paulus sagte doch in Römer 11, 1-15

1 Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.
2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:
3 "Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten nach meinem Leben".
4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? "Ich habe mir übrigbleiben lassen siebentausend Mann, welche dem Baal das Knie nicht gebeugt haben".
5 Also ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Wahl der Gnade.
6 Wenn aber durch Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade.
7 Was nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; aber die Auserwählten haben es erlangt, die übrigen aber sind verstockt worden, wie geschrieben steht:
8 "Gott hat ihnen einen Geist der Schlafsucht gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag".
9 Und David sagt: "Es werde ihr Tisch ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick und zum Anstoß und zur Vergeltung!
10 Verfinstert seien ihre Augen, um nicht zu sehen, und ihren Rücken beuge allezeit!"

11 Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, auf daß sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Nationen das Heil geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen.
12 Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt ist, und ihr Verlust der Reichtum der Nationen, wieviel mehr ihre Vollzahl!
13 Denn ich sage euch, den Nationen: Insofern ich nun der Nationen Apostel bin, ehre ich meinen Dienst,
14 ob ich auf irgend eine Weise sie, die mein Fleisch sind, zur Eifersucht reizen und etliche aus ihnen erretten möge.
15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?


Nun Renigald, wenn Jesus sagt in Vers 14: Nimmermehr esse jemand Frucht von dir in Ewigkeit! Und seine Jünger hörten es.


Da sei mir doch die Frage erlaubt wie deine Auslegung von Markus 11, 12-14, da schreibst du ja das Israel verworfen sei, nur wie passt das zu Römer 11 und in viele anderen Stellen der Bibel wie z.B. Jesaja 11 zusammen? Ist mir so ein Rätzel


Herzliche Grüsse, Andreas
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Mi 16. Dez 2009, 21:35

Lambert schreibt:
Zu dem schreibst du ich würde in Israel-Theorien schwelgen, da bist du ja voll daneben, weil du einfach die Worte von Paulus ignorierst, oder nicht verstehst, deswegen kann ja auch deine Auslegung über Markus 11, 12-14 ganz und gar nicht stimmen, denn Paulus sagte doch in Römer 11, 1-15

Lieber Andreas.
Das haben wir doch schon zig-mal durchgesprochen. Du und auch einige andere hier im Forum verstehen Paulus einfach falsch oder können nicht richtig deutsch lesen. Ganz Israel setzt sich aus Juden und Heiden zusammen. Das ist doch völlig klar. Deine dispensationalistisch - darbystische Auslegung wurde ja, wie ich oben ausgeführt habe, durch ein "Gesicht" einer charismatischen Irvingianerin angestoßen. Die Apostel, also auch Paulus, sowie die alten Kirchenväter haben das so gesehen, wie ich das geschildert habe, während Du das so siehst wie nach einer neuen Lehre, die vor gut 150 Jahren entstand.

Aber ich habe nichts dagegen, wenn Du das so glauben willst. Doch wenn Du behauptest, dass Deine Ansicht die allein richtige Bibelauslegung ist und alle anderen Auslegungen falsch sind, so befindest Du Dich auf einem gefährlichen sektiererischen Irrweg.

Der Fehler der Dispensationalisten, also auch Deiner, ist, dass man behauptet, in den verschiedenen Heilsabschnitten der irdischen Geschichte habe es verschiedene Wege zum Heil gegeben. Das stimmt aber nicht und ist unbiblisch. Es gab und gibt immer nur einen Weg.
Und den Weg mit seinem in Mark. 11 verworfenen Volk setzt Jesus mit seiner Gemeinde, die nun nicht ausschließlich aus Juden besteht sondern aus bekehrten Juden und Heiden, fort bis heute.
Wer an Dispensationen glaubt, lieber Andreas, der legt die Bibel so aus wie Du, oder Darby, oder Scofield oder..., oder...
Ich glaube aber nicht an Dispensationen wie Darby. Ich glaube an die Bibel so wie es Jesus, die Apostel und die alten Kirchenväter der Urgemeinde taten. Und für diese war die Gemeinde die Fortsetzung von Israel. Bei "bible-only.org" kannst Du darüber viele hilfreiche Artikel finden. Es ist keine STA-Seite, sondern evangelikal.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Mi 16. Dez 2009, 23:31

Ja Renigald, erkläre mir doch Jesaja 11, 11-12

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon SunFox » Do 17. Dez 2009, 09:39

Lambert hat geschrieben:Ja Renigald, erkläre mir doch Jesaja 11, 11-12

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


So mein lieber Andreas, da du ja ein Freund der unumstösslichen Wortwörtlichkeit bist, erweitere ich mal deine Frage! ;)

Lesen wir mal ein paar Verse mehr aus Jesaja 11:

Jesaja 11,11-16: "Und der Herr wird zu der Zeit zum zweiten Mal seine Hand ausstrecken, dass er den Rest seines Volks loskaufe, der übrig geblieben ist in Assur, Ägypten, Patros, Kusch, Elam, Schinar, Hamat und auf den Inseln des Meeres. Und er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Enden der Erde. Und der Neid Ephraims wird aufhören und die Feindschaft Judas ausgerottet werden, dass Ephraim nicht mehr neidisch ist auf Juda und Juda nicht mehr Ephraim Feind ist. Sie werden sich stürzen auf das Land der Philister im Westen und miteinander berauben alle, die im Osten wohnen. Nach Edom und Moab werden sie ihre Hände ausstrecken, die Ammoniter werden ihnen gehorsam sein. Und der HERR wird austrocknen die Zunge des Meeres von Ägypten und wird seine Hand gehen lassen über den Euphrat mit seinem starken Wind und ihn in sieben Bäche zerschlagen, sodass man mit Schuhen hindurchgehen kann. Und es wird eine Straße da sein für den Rest seines Volks, das übrig geblieben ist in Assur, wie sie für Israel da war zur Zeit, als sie aus Ägyptenland zogen."

Jetzt ein paar Fragen dazu:

1. Was ist mit Ephraim's Neid, der nicht mehr sein soll zwischen Ephraim und Juda?

2. Wo gibt es denn heute in Israel noch Philister?

3. Welche Ammoniter werden ihnen gehorsam sein?

Also wenn du alles auf Israel 1:1 umsetzt, dann mußt du dieses auch für die anderen Volksgruppen in gleicher Art und Weise tun! :)

Na ja, warten wir mal ab, wann die Philister wieder auferstehen! :roll:

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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Do 17. Dez 2009, 19:02

Lambert bittet:
Ja Renigald, erkläre mir doch Jesaja 11, 11-12


Lieber Andreas, das habe ich Dir zwar schon einmal erklärt, aber wenn Du es vergessen hast (absichtlich?) oder meine Antwort nicht lesen wolltest, so will ich es Dir im Folgenden nochmal erklären.

Also:
Generell kann man diese Bibelstelle auf verschiedene Weise erklären, je nach dem, welche Regeln man befolgt.
a) Die historische Regel:
Die Bibel richtet sich als Ganzes an die Kinder Gottes zu allen Zeiten, vom Paradies bis zur Neuen Erde. Was darin steht, gilt zunächst mal für alle Menschen. Deshalb setzte Gott das Volk Israel in den Mittelpunkt der damaligen Welt, damit alle Menschen von diesem Gott erfahren konnten. Deshalb sollen die Jünger in aller Welt das Evangelium predigen. Deshalb sollen die Nachfolger Christi wie Salz oder Sauerteig sein und die ganze Welt durchdringen.

b) Die Regel der höherte Bibelkritik:
Die Bibel enthält Berichte darüber, was sich bestimmte Menschen über Gott dachten. Sie erzählen auch ausgedachte Geschichten, um die Leser zu einem bestimmten religiösen Verhalten zu bewegen. Die Prophezeiungen sind nach den Ereignissen geschrieben und dann zurückdatiert worden. Voraussagen gibt es nicht. Man muss an die Bibel den gleichen Maßstab anlegen wie an andere alte Bücher.

c) Die dispensationalistische Regel:
Die Bibel wird (heute) in 7 Heilsperioden unterteilt. Die entsprechenden Bibelteile gelten nur für die Menschen dieser Dispensation. Gottes Heilsweg ist in jeder Dispensation ein anderer. Wenn Gott etwas verspricht, dann hält er das auch ein, egal, ob der Mensch ihm gehorsam ist oder nicht und notfalls gegen dessen Willen. Hauptausleger dieser Methode sind u.a. Darby und Scofield.

Nach der historischen Regel legten Jesus, die Apostel und die Urgemeinde mit ihren "Kirchenvätern" die Bibel aus.

Nach der höheren Bibelkritik behandeln hier nach meiner unmaßgeblichen Meinung Pirate, tiktak und einige andere die Bibel.

Nach der dispensationalistischen Regel verstehen z.B. Oli, Pilgrim, Thelonius, Grasy und Du die Bibel.

Wenn Du Jes. 11:11+12 dispensationalistisch auslegst, dann gilt diese Verheißung zunächst mal nur den Zeitgenossen der Dispension Jesajas und nicht uns Christen (wir leben ja in einer anderen Dispensation). Die erste Errettung seines Volkes war der Auszug aus Ägypten. Die von Jesaja geschilderte Befreiung bezieht sich auf die Rückkehr aus Babylon. Beide Male versagte Israel nach der Rückkehr, Gottes Plan der Weltmission zu erfüllen. Da aber Gottes Wort auf Biegen und Brechen in Erfüllung gehen muss, so erwarten Dispensationalisten wie Du noch eine endgültige Erfüllung dieser Verheißung am Ende der Welt. Dazu muss dann Israel als Nation wieder erstehen. Das hat auch Oli so ähnlich ausgedrückt.

Ich lege die Bibel aber nach der historischen Methode Jesu und der Apostel aus. Und das geht dann so:
Erste Befreiung Israels war aus Ägypten.
Zweite Befreiung Israels war aus Babylon.
Beide Male verfehlte Israel seine Bestimmung, ja, sie töteten sogar den in Jes. 11 verheißenen Messias. Dadurch verlor Israel endgültig seine Bestimmung als Volk Gottes, wie in Mark. 11 beschrieben. Gott aber verfolgte seinen Plan weiter. Ein Überrest Israels, der sich zum Messias bekehrte, und gläubige, bekehrte Heiden bilden nun das Volk der Überwinder (das ist die wörtliche Bedeutung von "Israel"). Dieses Volk "Israel" ist nun nicht mehr ein politisches, sondern ein geistliches Israel. Es wird von Gott in die ganze Welt als Salz und Sauerteig und Licht gesandt, um möglichst alle Menschen mit Gottes Botschaft zu erreichen. Und wenn Jesus wiederkommt, sammeln die Engel Gottes nach dem Wort Jesu die Gläubigen aus der ganzen Welt zusammen, wie es Jes. 11:11+12 mit damaligen Worten und Vorstellungen beschreibt. Ägypten steht z.B. im NT für den Herrschaftsbereich der Sünde.
Ich zähle mich zu diesem geistlichen Israel und sicher auch noch einige andere hier im Forum. Wer Gott bis an sein Ende treu bleibt und sich ihm völlig überlässt, der gehört zu denjenigen geistlichen 2Israelitern" , die die Engel einsammeln. Und ich würde mich freuen, lieber Andreas, wenn Du Dich auch dazu zählen würdest. Doch dann müsstest Du zur Auslegungsregel Jesu und der Apostel umkehren.

Für die "höheren Bibelkritiker" ist diese Geschichte heute ohne Bedeutung, soweit ich das verstehe.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Oli4 » Do 17. Dez 2009, 19:45

Reginald 32 hat geschrieben:c) Die dispensationalistische Regel:
Die Bibel wird (heute) in 7 Heilsperioden unterteilt.
Kann man in sieben Teilen erkennen.

Die entsprechenden Bibelteile gelten nur für die Menschen dieser Dispensation.
Völlig falsch verstanden. Die Wechsel sind immer anhand einem bestimmten Gericht Gottes zu erkennen. Bestimmte Grundsätze sind immer, bestimmte ändern sich wie z.Bsp. der Lebensort, die Nahrung, rituelle vorschattende Handlungen, Zeiten der Beweisführungen an menschlicher Unverbesserbarkeit etc. etc.
Gottes Heilsweg ist in jeder Dispensation ein anderer.
Völliger an den Haaren herbeigezogener, unverstandener Stumpfsinn.
Mittel zum Heil ist und bleibt seit Adam bis wir schauen werden der Glaube.

Wenn Gott etwas verspricht, dann hält er das auch ein,
So beschreibt der Gott der Bibel seine Handlungsweisen. :praise:

egal, ob der Mensch ihm gehorsam ist oder nicht
Segen oder Fluch, kannst wählen.

und notfalls gegen dessen Willen.
Du unterschätz Gott, überschätzt dich und unterschätzt Gottes Mittel und Wege dich zu züchtigen sowie dich zu verstocken.
Hauptausleger dieser Methode sind u.a. Darby und Scofield.
Zum letzten Punkt voll daneben gerätselt..., Calvin hiess dieser Ausleger.

Möge Gottes Wege und Mittel gnädige aber effizient Wirkung zeigen.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Thelonious » Do 17. Dez 2009, 21:52

@ Reginald32:

Reginald 32 hat geschrieben:Lieber Andreas, das habe ich Dir zwar schon einmal erklärt, aber wenn Du es vergessen hast (absichtlich?)

(Unterstreichung von mir): bitte mit Unterstellungen aufhören, danke.

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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Pilgrim » Fr 18. Dez 2009, 00:26

Reginald 32 hat geschrieben:Ich lege die Bibel aber nach der historischen Methode Jesu und der Apostel aus.

Okay...
Beide Male verfehlte Israel seine Bestimmung, ja, sie töteten sogar den in Jes. 11 verheißenen Messias. Dadurch verlor Israel endgültig seine Bestimmung als Volk Gottes, wie in Mark. 11 beschrieben.

Dann, mein lieber Reginald, hast du "Methode Jesu und der Apostel" verlassen und dich unbemerkt von einer Irrmethode einfangen lassen... :cry:, denn nirgends hat Gott "Israel Seine Bestimmung als Volk Gottes" weggenommen! Auch wenn die Menschen Israels heute immer noch unter dem Fluch Gottes stehen, so sind sie jedoch präserviert wenn auch ungesegnet. Sie sind bewahrt da Gott sie in den letzten Tagen erlösen wird wegen Seinem Versprechen...nur sind sie ungesegnet weil sie fortwährend noch ihren Messias verstoßen. "Er kam in Sein Eigentum, und die Seinen nahmen Ihn nicht auf" (Johannes 1:11). Sie wollten Ihn nicht als Erlöser haben um sie von Sünde zu erlösen oder als Herr um sie in Gerechtigkeit zu lehren.

Israel wird nicht zerstört werden, weil Gott sie beschützt. Sie ist aber auch nicht gesegnet weil sie Ihn nicht als Gott haben wollten. Niemand kommt zu Gott Vater der nicht durch Gott Sohn kommt (Johannes 14:6), und weil Israel den Sohn nicht annimmt, sie auch kein Anrecht auf den Vater hat.
Ein Überrest Israels, der sich zum Messias bekehrte, und gläubige, bekehrte Heiden bilden nun das Volk der Überwinder (das ist die wörtliche Bedeutung von "Israel").

Mein lieber Reginald, das kannst du behaupten so lange du willst, wahr wird es dadurch nicht, denn das geht total gegen alles was Gott in Seiner Schrift versprochen hat. Zeig mir im Neuen Testament wo Gott je Israel mit der Gemeinde ersetzt hat, wo Er je Israel mit der Gemeinde in Verbindung gebracht hat... :pray:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon SunFox » Fr 18. Dez 2009, 04:02

Pilgrim hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:Ein Überrest Israels, der sich zum Messias bekehrte, und gläubige, bekehrte Heiden bilden nun das Volk der Überwinder (das ist die wörtliche Bedeutung von "Israel").

Mein lieber Reginald, das kannst du behaupten so lange du willst, wahr wird es dadurch nicht, denn das geht total gegen alles was Gott in Seiner Schrift versprochen hat. Zeig mir im Neuen Testament wo Gott je Israel mit der Gemeinde ersetzt hat, wo Er je Israel mit der Gemeinde in Verbindung gebracht hat... :pray:


Liebe Pilgrim, du kannst ja glauben was du möchtest, aber Reginald hat schon recht mit seiner Behauptung! ;)

1.Mose 32,28.29: "Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob. Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und bist obgelegen."

Die kanaanäische Namensform Jisra'el bedeutet konkret das man die Welt überwunden hat und zum anderen auch, das man vor dem Gericht Gottes keine Angst mehr haben braucht, man ist ein Gerechtfertigter in den Augen Gottes!

Die angesprochene Oblegenheit in 1.Mose 32 ist eine Rechtfertigung Gottes für den Menschen der sich gänzlich in SEINEN Dienst stellt!

1.Mose 32,30: "Und Jakob (Israel) fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst. Und Jakob hieß die Stätte Pniel; denn ich habe Gott von Angesicht gesehen,"

Jedes Kind Gottes kann sich zu Recht ein Israelit nennen!

Matthäus 5,8; "Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen."

Matthäus 25,34: "Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!"

Die kanaanäische Namensform Jisra'el bedeutet aber noch viel mehr, denn sie bringt auch zum Ausdruck das Gott für einen ist, also soviel wie Gott streitet für einen und dieses liegt wieder in der Begründung der Segnung Israels durch Gott selbst!

Jakob hat mit Jesus am Ostufer des Flusses Jabbok gekämpft und Jesus hätte Jakob mit einem einzigen Gedanken seinerseits besiegen können, aber darum ging es nicht wirklich, der Sinn der ganzen Aktion liegt viel tiefer! Und Jakob hat erkannt und geglaubt mit wem er gerungen hat und hat Demut gezeigt und der HERR segnete ihn!

Dieser Segen war mit einem neuen Namen verbunden, der da lautet Israel!

1.Johannes 5,4: "Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat."

Der Herr sagt zu Jakob: "Du hast mit Menschen gekämpft und bist oblegen!" und mit den Menschen sind die Gottlosen der Welt gemeint und auch wir sollen den Namen Israel würdigen, wenn wir denn wie Jakob aus Gott geboren sind! Uns steht der Segen Jakobs gemäß der Verheißung seit Anbeginn der Welt zu: "Ihr Gesegneten meines Vaters!" und wie Jakob reines Herzens Gott schauen durfte, so können wir dieses mit reinem Herzen einst auch dürfen!

Abel, Abraham, Jakob, es ist eine Linie und der HERR gab seinem Getreuen den Namen Israel und dieses übertrug sich auf die Nachkommen von Jakob, aber sind alle fleischlichen Israeliten auch Überwinder der Welt? ;)

Wer will wirklich behaupten, das ihr Unglaube an den HERRN ("Niemand kommt zum Vater denn durch mich!") die Welt überwindet?

Markus 16,16: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden."

Israel ist wer da glaubt an den HERRN und Israel ist wer dem Wort Jesu Beachtung schenkt: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!" = "Was von Gott geboren ist überwindet die Welt!"

Der heutige Namensstaat Israel überwindet sich nur selbst, aber ein Überrest ist und wird wahres Israel sein, welches nicht an die Nation Israel festgemacht wird, sondern allein an den Glauben: "Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat."

Es gibt Namensisraeliten die es dem Fleische nach sind und dennoch sind es in den Augen Gottes keine Israeliten und es gibt Namenschristen und dennoch sind es in den Augen Gottes keine Christen, denn sie bringen dem Namen Gottes Unehre!

Jesus hat am Kreuz die Welt überwunden und unser Glaube ist der Sieg und das was der HERR dem Abraham als Verheißung gegeben hat, das setzt sich in dem Namen Israel fort, nein, nicht in der Nation Israel, sondern in den Namen Jesu und darum auch: "Das alle die an IHN glauben nicht verloren gehen!", aber der Glaube ist nur ein schwacher Glaube, wenn er die Welt nicht überwindet!

Ob nun Darby, Scofield, Calvin oder ganz egal wer sonst diesen Israelirrglauben in die christliche Gedankenwelt eingebracht hat, er bricht in sich zusammen wenn man das Wort gewissenhaft studiert!

Es ist klar das dieser Irrglaube je mehr Anhänger er hat, umso mehr verteidigt wird, ja man steht geschlossen in Reih und Glied, aber wahrhaftiger wird es dadurch dennoch nicht!

Jesus kam in sein Volk, doch diese wiesen IHN von sich, sie schickten IHN weg und Jesus ebnete dann den Weg für eine neues, ein geistliches Israel: "Geht hin in alle Welt und macht mir Menschen die mich nicht abweisen, die mich nicht wegschicken!"

Wir sollen Kinder Abrahams sein und der HERR selbst hat etwas später für diese Kinder Abrahams den Namen Israel auserkoren, aber nicht weil ihm der Name gerade einfiel, sondern weil der Name Programm ist!

Psalm 72,17: "Sein Name (HERR Israels) bleibe ewiglich; solange die Sonne währt, blühe sein Name. Und durch ihn sollen gesegnet sein alle Völker, und sie werden ihn preisen."

Und wer sind die Gesegneten aus allen Völkern: "Auf das alle die an IHN glauben nicht verloren gehen!" und die an IHN glauben, die überwinden eben durch diesen Glauben die Welt, es sind die wahren Israeliten, es ist die Gemeinschaft der Heiligen, die da die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren (Offenbarung 14,12)!

Nicht nur die Gebote und nicht nur der Glaube macht Gottes Volk aus, sondern beides in Einheit ist der Same Abrahams, sind die Kinder der Verheißung! ---> :praisegod: <---

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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Fr 18. Dez 2009, 09:43

Da unterliege ich wohl einer Irrung, schade eigendlich, mein Traum ist wohl geplatzt Lieber Renigald. Israel ist wohl ein Unfall gewesen. Alle Nachbarn sind ja soooo friedlich, hat wohl keine Kriege gegeben. Der Iran ist friedlich, die bauen die neusten Raketen um den Mond zu erreichen. Die Welt ist so gerührt von diese wunderschönen Jerusalem, Diplomaten geraten so in trännen, das sie als Welthaubtstadt am liebsten erklären wollen, alle rufen Frieden aus. Eine Gefahr für den Frieden? Keine Spur davon, sind ja lauter Irre die da warnen, kommt last uns trinken und essen, betreiben einen Handel und lasst uns freien wie wir lust haben, was kümmert uns das eigentlich, wird noch lange dauern bis Jesus wieder kommt.

Nee, nee Renigald, da solltes Du schon ein bischen mehr darbieten, als was du uns weis machen willst,

Erkläre mir doch Jeremia 31, 35-36 wie passt da Markus 11,12-14 deine Auslegung?

Wenn doch geschrieben steht:

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.
(Jeremia 31, 35-36)

Grüsse, Andreas
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Wolfi » Fr 18. Dez 2009, 10:46

@Lambert:
Enttäuscht nehme ich zur Kenntnis, dass dir das Schreiben in diesem Forum immer noch nicht verboten wurde.
Erkläre mir doch Jeremia 31, 35-36 wie passt da Markus 11,12-14 deine Auslegung?

Wenn doch geschrieben steht:

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.
(Jeremia 31, 35-36)

Als dies geschrieben wurde, war man von einem globalen Denken noch so weit entfernt, wie du heute vom Verständnis wahrer Liebe. Das Denken bestand ausschliesslich aus eigennützigen Überlegungen und war nicht in der Lage, ausserhalb Liegendes zu integrieren. Heute ist dies glücklicherweise zumindest für einen Teil der Weltbevölkerung schon etwas anders geworden ...
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Fr 18. Dez 2009, 12:00

Wolfi hat geschrieben:@Lambert:
Enttäuscht nehme ich zur Kenntnis, dass dir das Schreiben in diesem Forum immer noch nicht verboten wurde.
Erkläre mir doch Jeremia 31, 35-36 wie passt da Markus 11,12-14 deine Auslegung?

Wenn doch geschrieben steht:

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.
(Jeremia 31, 35-36)

Als dies geschrieben wurde, war man von einem globalen Denken noch so weit entfernt, wie du heute vom Verständnis wahrer Liebe. Das Denken bestand ausschliesslich aus eigennützigen Überlegungen und war nicht in der Lage, ausserhalb Liegendes zu integrieren. Heute ist dies glücklicherweise zumindest für einen Teil der Weltbevölkerung schon etwas anders geworden ...




Du hast ein Problem in deine Argumentation, es sind keine Worte von Menschen, sondern die Worte des Herrn :mrgreen:!


Grüsse, Andreas :comeon: :praisegod:
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Fr 18. Dez 2009, 13:40

Pilgrim schreibt:
Dann, mein lieber Reginald, hast du "Methode Jesu und der Apostel" verlassen und dich unbemerkt von einer Irrmethode einfangen lassen... :cry:, denn nirgends hat Gott "Israel Seine Bestimmung als Volk Gottes" weggenommen! Auch wenn die Menschen Israels heute immer noch unter dem Fluch Gottes stehen, so sind sie jedoch präserviert wenn auch ungesegnet. Sie sind bewahrt da Gott sie in den letzten Tagen erlösen wird wegen Seinem Versprechen...nur sind sie ungesegnet weil sie fortwährend noch ihren Messias verstoßen. "Er kam in Sein Eigentum, und die Seinen nahmen Ihn nicht auf" (Johannes 1:11). Sie wollten Ihn nicht als Erlöser haben um sie von Sünde zu erlösen oder als Herr um sie in Gerechtigkeit zu lehren.

Israel wird nicht zerstört werden, weil Gott sie beschützt. Sie ist aber auch nicht gesegnet weil sie Ihn nicht als Gott haben wollten. Niemand kommt zu Gott Vater der nicht durch Gott Sohn kommt (Johannes 14:6), und weil Israel den Sohn nicht annimmt, sie auch kein Anrecht auf den Vater hat.

Liebe Pilgrim, Deine Aussage ruht haargenau auf dem dispensationalistischen Bibelverständnis des 19. Jahrhunderts. Es hat aber nichts mit dem Verständnis der Apostel und der Urgemeinde zu tun, wie ja Walfoord weiter oben selbst zugibt. Ich weiß nicht, ob Dein Geist noch so frei ist, dies zu erkennen, denn der Dispensationalismus wirkt manchmal wie eine Gehirnwäsche.
Im Sinne des Dispensationalismus hast Du also eine richtige Aussage getroffen. Doch ich glaube nicht an den Dispensationalismus darbyscher Prägung.

Mein lieber Reginald, das kannst du behaupten so lange du willst, wahr wird es dadurch nicht, denn das geht total gegen alles was Gott in Seiner Schrift versprochen hat. Zeig mir im Neuen Testament wo Gott je Israel mit der Gemeinde ersetzt hat, wo Er je Israel mit der Gemeinde in Verbindung gebracht hat..

Das, liebe Pilgrim, steht so in der Bibel. Natürlich widerspricht es dem dispensationalistischen Verständnis. Das ist mir klar. Aber wie ich ja schrieb, halte ich von dieser in der Urgemeinde unbekannten Auslegungsmethode überhaupt nichts. Die von mir benutzte historische Methode ist bis heute unbestritten die Methode Jesu und der Apostel, und daran halte ich mich. Der Dispensationalismus ist in meinen Augen eine menschliche Erfindung, die, wie weiter oben dargestellt, durch charismatische Gesichte um 1830 in Gang gesetzt wurde.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Lambert » Fr 18. Dez 2009, 14:06

Ja Renigald, gibt wohl Dir ein Rätzel meine Anfrage die du kaum lösen kannst, mit deiner Auslegung zur Markus 11 und Jeremia 31, 35-36.

Da würde deine Auslegung wiedersprüchlich sein zu Jeremja.

Vergiss nicht Prediger 3, 14-15

14 Ich habe erkannt, daß alles, was Gott tut, für ewig sein wird: es ist ihm nichts hinzuzufügen, und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es also gemacht, damit man sich vor ihm fürchte.
15 Was da ist, war längst, und was sein wird, ist längst gewesen; und Gott sucht das Vergangene wieder hervor.



Grüsse, ANDREAS
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon SunFox » Fr 18. Dez 2009, 14:41

Lambert hat geschrieben:Ja Renigald, gibt wohl Dir ein Rätsel meine Anfrage die du kaum lösen kannst, mit deiner Auslegung zur Markus 11 und Jeremia 31, 35-36.

Da würde deine Auslegung wiedersprüchlich sein zu Jeremja.


Ja lieber Andreas, du bist mir schon so ein Rätselsteller! :mrgreen:

Die Lösung ist doch ganz einfach! ;)

Verwechsele nicht weiterhin die Birnen mit den Äpfeln, sondern behandle beides als das was es ist!

Du hast dir aus Birnen und Äpfeln ein Kompott gekocht und in diesem Mus kann ich nicht mehr viel Nahrhaftigkeit erkennen!

Also warum sollen andere diese deine verkochten Vitamine dann finden?

Wenn dir dieses dann dennoch schmeckt (was ja nicht ausgeschlossen ist, wie man sieht), so fehlt dem Mus dennoch die Nahrhaftigkeit! Klar wirst du auch satt, aber gesund?

Nimm die Nahrung der Bibel am besten frisch und unbehandelt, das erhält einen viel lebendiger! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Markus 11, 12-14

Beitragvon Reginald 32 » Fr 18. Dez 2009, 14:46

Lambert schreibt:
Da unterliege ich wohl einer Irrung, schade eigendlich, mein Traum ist wohl geplatzt

Ich habe fast keine Hoffnung, lieber Andreas, dass ausgerechnet Du Dich zu einer solchen edlen Selbsterkenntnis durchringen könntest. Aber schön wäre es.

Israel ist wohl ein Unfall gewesen.

Das wäre dann Deine Behauptung, aber nicht meine.

Der Iran ist friedlich, die bauen die neusten Raketen um den Mond zu erreichen

Abgesehen davon, dass die augenblicklichen politischen Verhältnisse im Nahen Osten meiner Meinung nach in der Bibel nicht vorkommen - vergiß bitte nicht, dass Israel seit langem eine Reihe von Atombomben besitzt und mit seinen Raketen sämtliche Nachbarn einschl. Iran beliebig erreichen kann. Interessant ist auch, dass der iranische Präsident Ahmadineschad von Geburt ein Jude ist.

Nee, nee Renigald, da solltes Du schon ein bischen mehr darbieten, als was du uns weis machen willst,

Na, lieber Andreas, das lässt ja tief blicken, wenn Du behauptest, wenn man mit der Bibelauslegungsmethode Jesu und der Apostel den Leuten etwas weis machen möchte.
Da frage ich mich doch, wer hier den Menschen etwas weis machen möchte.

Erkläre mir doch Jeremia 31, 35-36 wie passt da Markus 11,12-14 deine Auslegung?

Ist doch klar, Andreas.An dem leiblichen Israel konnte diese Verheißung wg. Ungehorsams nicht in Erfüllung gehen, weil es den Sohn Gottes verworfen hat und deshalb als Nation von Gott selbst verworfen wurde, siehe Mark. 11:12-14.. Nun steht also diese Verheißung noch offen für das geistliche Israel. Es bleibt Gottes Volk bis ans Ende der Welt. Dass heißt, alle, die auf Gott vertrauen, wie das SunFox erklärt hat.
Ich verstehe einfach nicht, wo es Probleme geben könnte. Es sei denn, der Dispensationalismus, diese neumodische Bibelauslegungsmethode, vernebelt Dir den Blick.

Liebe Grüße von Reginald.
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