Jerusalem

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 30. Nov 2009, 13:11

Aber wir können heute schon mithelfen zu bauen. Das Gottesreich ist nahe gekommen (Markus Evangelium). Es ist noch nicht da, aber es scheint schon in diese Welt. Was dieses Hineinleuchten heute schon bedeutet, zeigt Jesus in der Bergpredigt.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Yehudit » Mo 30. Nov 2009, 13:34

Ich weiss um die grosse Not auf beiden Seiten. Habe ich auch nicht bestritten. Nur, gibt es eine Lösung? Land und Mauer weg gibt keinen Frieden. Das hat der Gazastreifen gezeigt.

Und zudem wegen der HP von GDV: Klar ist es christliche Mission. Denn nur Christus kann wahren Freiden bringen. So steht es in der Bibel und ich glaube an das, was die Bibel sagt. Genauso wie es keine menschliche Lösung gibt für Israel und Palästina, sondern nur Gott kann da eine Lösung schaffen und die steht ebenfalls in der Bibel.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Mo 30. Nov 2009, 13:42

Hallo Taube!

Du schreibst unteranderem: Hast Du da tatsächlich alle Stimmen gehört auf beiden Seiten? Da kann ich so weit Antworten auf deine Frage, es geht nicht unbeobachtet geräuchlos vorbei. Ich leide mit um den großen Schmerz der verursacht wird, von beider Seiten, ich lese viele Nachrichten darüber. Ich nehme alle zwei Parteien war und will das Problem der Palästineser nicht übergehen. Nun ist es ja die Tatsache das die arabische Liga mehre Kriege mit eine Gewaltige Streitmacht mit der Hilfe Russland Millitärisch auszubilden Kuba war mitbeteidigt zuzurüssten, Israel angegriffen. Aber trotz aller Bemühungen haben sie kein Sieg errungen, im gegenteil, sie haben viele Gebiete an Israel verloren. Man darf nicht ausseracht lassen, der Islam sieht sich gegenüber der Christen und Juden als den Überlegene bis heute noch, deswegen schon können sie den Staat Israel nicht ertragen. Da sie
Israel nicht ins Meer millitärich werfen konnten, benutzen sie das Problem der Palästinenser als Moraliche Druckmittel zu missbrauchen. Das scheint so, das ihnen es gelingt, weil die Welt aufgebracht ist, weil gerade die Presse einge Tatsachen einseitig und verdreht veröffentlichen. Ich kann nur staunen das die Hamas in der Öffentlichkeit gegen Israel sich stemmt und immer noch Bekennt, die Vernichtung und die Welt nimmt es nicht war, und meinen das Israel schuld hat. Nun meine Meinung ist, in der Schrift wird nirgens geschrieben von einer zwei Staaten lösung, schon dewegen kann sich der Traum von Vielen nicht erfüllt werden.


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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 30. Nov 2009, 13:53

Yehudit hat geschrieben:...Genauso wie es keine menschliche Lösung gibt für Israel und Palästina, sondern nur Gott kann da eine Lösung schaffen und die steht ebenfalls in der Bibel.

Grüessli Yehudit

...und genau das habe ich auch weiter oben mal geschrieben.

"Land und Mauer weg gibt keinen Frieden. Das hat der Gazastreifen gezeigt." Das habe ich auch schon gesagt. Aber mal an Dich die Frage: Was soll denn Micha oder Jesaja denn gemeint haben, wenn nicht den Menschen Mut machen, sich auf Gottes Reich vorzubereiten? Alles was Du und Lambert hier sagen, ist doch die einfache Formel, dass nicht alles stimmt auf beiden Seiten und dass es ohne Mauern nicht geht. Warum kommt denn ein Thead mit der Michavision, wenn man das nicht ernst nehmen soll.

Eine mit bekannte Friedensgruppe, welche als NGO bei der UNO anerkannt ist, führte auch Gespräche mit vielen diplomatischen Leuten. Einmal kam die Antwort auf die Michavision, dass er die Propheten nicht so liebe, sie schimpften immer. Das ist ehrlich und mutig. Dies Antwort kann uns auch als guten Spiegel dienen. Sie zeigt auf, wie die radikale Sicht der Propheten uns bis ins tägliche Leben verfolgt. Da ist auch der grosse Wert dieses Jerusalems, das Jerusalem steckt auch in uns: Angst uns zu öffnen, Fremdes abschirmen und lieber den anderen als Feind sehen. Die Juden haben uns da ganz grosse Zeugnisse geschenkt, da fallen einem ja genügend Bibelsprüche ein.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Mo 30. Nov 2009, 14:05

Nun Liebe Taube, die einzigste Lösung, ist ja nach menschlichen Weise und ermessen in diesen Konflikt so wie es sich zuspitzt und der Weltfrieden gefährdet ist, denn es droht ohne weiters zu einen Atomkrieg auszuweitet, siehe der Iran der die Vernichtung Israel sich wünscht, dieses bereitet Israel große Kopfzerbrechen, denn es zwingt Israel einen Schlag gegen den Iran auf, die Angst ist sehr vernehmlich und nicht von der Hand zu weisen. Und jetzt seit gestern verkündigt der Iran 10 Aufbereitungsanlagen zu bauen und die hälfte jetzt in den nächsten Wochen. Währen eines Konflikts wird die Welt veranlassen einzugreifen, denn dann hätte Gott die Nationen zum Gerichtsplatz Amardegon geführt, und die Schrifft hätte sich erfüllt.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 30. Nov 2009, 15:38

Mit dem Denken wäre der vor-exilische Micha fast sicher vergessen gegangen. Aber 2700 Jahre später ist Micha noch aktuell wie eh und jeh, durch alle Niederlagen, Exil, Vertreibungen hinweg. Solche Gottesmänner und Querdenker sind halt selten gefragt. Lieber schaut man auf die Anzahl Atomwaffen, die auf beiden Seiten sind!

Da ist es jetzt Zeit für mich auszuklinken.

Wie schon am Anfang gesagt, nicht die Jerusalemvision steht mehr im Vordergrund, sondern der angstvolle Blick auf den amtierenden Staatspräsidenten Ahmadinedschad in Iran. So ist es heute wie damals, der Blick in den Osten anstelle den Blick auf Gott und den Mut gottgemäss zu handeln. Die Bergpredigt wird so zu dünnen Ethik, die jederzeit dem Druck des Alltags weichen muss: Statt Pflugscharen werden heute weiterhin Waffen exportiert, mit dem Segen der christlichen Parteien. So sind wir nun wieder beim Nahostkonflikt, wo es schon genügend Threads hat.
Ich habe da genügend klar gesagt, dass Israels Existenzrecht nicht angetastet werden darf und was ich auch von der westlichen Politik erwarte, um Israel Sicherheit zu verschaffen. Zur Zeit habe ich aber kein Interesse, wieder von vorne zu beginnen.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Mo 30. Nov 2009, 18:39

Hallo Taube, Du schreibst: Wie schon am Anfang gesagt, nicht die Jerusalemvision steht mehr im Vordergrund, sondern der angstvolle Blick auf den amtierenden Staatspräsidenten Ahmadinedschad in Iran. So ist es heute wie damals, der Blick in den Osten anstelle den Blick auf Gott und den Mut gottgemäss zu handeln. Die Bergpredigt wird so zu dünnen Ethik, die jederzeit dem Druck des Alltags weichen muss: Statt Pflugscharen werden heute weiterhin Waffen exportiert, mit dem Segen der christlichen Parteien. So sind wir nun wieder beim Nahostkonflikt, wo es schon genügend Threads hat.
Ich habe da genügend klar gesagt, dass Israels Existenzrecht nicht angetastet werden darf und was ich auch von der westlichen Politik erwarte, um Israel Sicherheit zu verschaffen. Zur Zeit habe ich aber kein Interesse, wieder von vorne zu beginnen.


Nein Taube, man kann sich der Tatsache nicht verschließen, ich brauch doch keine Angst zu haben, weil ich weis das Dinge geschehen muss, damit sich das Wort erfüllt, die Gemeinde ist nicht für das Gericht bestimmt.

Der alttestamentliche Prophet Sacharja prophezeite doch ebenfalls Ereignisse die in der Endzeit im Zusammenhang mit Jerusalem: „Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher, und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln“

Darum muss der Herr die Nationen einen Anlaß geben um die Nationen nachJerusalem zu ziehen. Gerade die jüngsten politische Ereignissen geben einen Dramatisches Bild ab.

Nun Liebe Taube, ich werde nicht müde oder frustiert und lege meine Hand in den Schoß, nein im gegenteil es gibt mir Kraft weiterzumachen, durchzuhalten und darauf freuen daß der Herr bald kommt, die Weischen sind so gestellt, um daß, das Wort sich erfüllt

Sacharja 14,4

Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem im Osten [liegt]; und der Ölberg wird sich von seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem sehr großen Tal, und die [eine] Hälfte des Berges wird nach Norden und seine [andere] Hälfte nach Süden weichen.

Deine Sehnsucht, die auch berechtigt kann ich nachfühlen, wird aber erst durch Jesus im tausendjährigen Friedensreich Dein Sehnsucht gestillt, und von viele die nach Frieden sehnen


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :jump: Er kommt bald wieder, unser Heiland, erst dann wird Schwerter zu Plugscharen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 30. Nov 2009, 19:18

Lambert hat geschrieben:Deine Sehnsucht, die auch berechtigt kann ich nachfühlen, wird aber erst durch Jesus im tausendjährigen Friedensreich Dein Sehnsucht gestillt, und von viele die nach Frieden sehnen.
Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :jump: Er kommt bald wieder, unser Heiland, erst dann wird Schwerter zu Plugscharen.

Wie gesagt, ich werde nicht aufs tausendjährige Friedensreich warten, wenn ich heute schon etwas Kleines in Richtung Frieden machen kann, so wie es Jesus uns aufgetragen hat. Deshalb bringt es auch nichts mehr, wenn ich mit Dir darüber spreche, denn diese Zeit kann ich besser nutzen bei Freunden, die z.B. jetzt gerade in Israel sind oder mit einem Juden, der gerade nach einer Finanzierung sucht für den Aufbau eines Friedens- und Lebenszentrums in Palästina, wo beide Seiten gemeinsam leben dürfen.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 30. Nov 2009, 19:45

Yehudit hat geschrieben:...
Und zudem wegen der HP von GDV: Klar ist es christliche Mission.
...


Für mich ist es undenkbar, dass heute noch Judenmission betrieben wird. Du hast recht, dass nur Gott eine Lösung bringen kann, aber Gott hat dafür auch unsere Hände. Aus drei Gründen:

1. Etwas mehr als 60 Jahre nach dem Ende des ungeheuerlichen Holocaust haben die christliche basierten Ländern kaum mehr eine ethische und moralische Grundlage für die Missionierung der Juden. Bald 2000 Jahren lange Verfolgung und Demütigung der Juden durch christlich orientierte Gruppen sind wahrlich keine Legitimation mehr. Es geht sogar in eine Verhöhnung der Juden: Verfolgung und Missionierung gleichzeitig muss als Hohn für die Juden verstanden werden.

2. Aus theologischen Gründen ist auch keine Mission angebracht. Ein Grossteil der Heiligen Schriften der Christen sind gleich wie die der Juden. Mit Juden ist daher auf einer ganz anderen Basis zu sprechen, nämlich als Dialog, in dem auch Christen von Juden lernen dürfen. Da kann auch eine gegenseitige Befruchtung stattfinden, wir können besser verstehen, was diese Schriften bedeuten, und die Juden können auch sehen was wir da mit ihrem Rabbi machen. Die Offenheit eines Martin Bubers dürfte uns ein Vorbild sein, was Dialog heisst (Bubers dialogisches Prinzip). Beide, Juden und Christen, dürfen das Vertrauen haben, dass Gott dabei ist, wenn Christen und Juden miteinander im Dialog sind.

3. Wenn ich diese illustre Liste von christlichen Gruppen am Jugend-Israeltag ansehe, stellt sich für mich noch stärker die Frage, ob sich da nicht einige dieser christlichen Gruppen, das neue Israel für ihr eigenes christliches Geschichtsverständnis instrumentalisiert haben?


Du hast recht, dass nur Gott eine Lösung bringen kann, aber Gott hat dafür auch unsere Hände. So sind wir eben auch daran beteiligt. Ich weiss, Du, Yehudit, siehst vieles auch anders, aber auch Du bist sicher am Arbeiten für Frieden. Ich habe hier jetzt einfach mal klar meine Sicht geschildert.


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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Mo 30. Nov 2009, 22:48

Nun Taube, da hast Du ein Problem, der Frieden wird nicht durch menschliche Bemühungen entstehen, es steht doch geschrieben in der Schrift, das der Herr sagt: Eure Wege, sind nicht meine Wege, und eure Gedanken sind nicht meine Weg. Also, wir haben nicht seine Gesinnung, weil wir nicht in seinen Geist leben. Genauso ist es, wenn einer ein Turm baut, aber der Herr baut nicht mit, so ist es umsonst oder vergeblich. Also alle Bemühungen um den Frieden zu wahren oder schaffen will, ist es vergeblich, weil der Herr andere Ziele hat und es nicht erkennen. Jesus hat ja selbst gesagt hat, das er das Schwert bringt, und das er damit nicht sagen will, ich bringe euch Blümchen. Das heißt unteranderem, die Geister müssen sich trennen und Unterscheiden, also nicht nur Friede, Freude und Eierkuchen. Es gibt nicht um jeden Preis Frieden. Wenn man ausruft Friede, Friede, so ist das Ende da. Da ist das 1000jähriges Reich zu beachten, denn wenn man es nicht, so wird man schnell ein Opfer des Antichristen.


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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Di 1. Dez 2009, 08:02

Lambert hat geschrieben:Nun Taube, da hast Du ein Problem, der Frieden wird nicht durch menschliche Bemühungen entstehen, ...

Sag ich doch die ganze Zeit, lies doch mal genauer, was und wie ich es schreibe! Du musst nicht mir sagen, wo ich ein Problem habe, sondern Dein Verhalten gegenüber den Leidenden in Nahen Osten in Übereinstimmung mit den Evangelium bringen:

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.

Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.


Wenn Gnade und Rechtfertigung eine Bedeutung haben soll, dann wirst Du nicht selbst den Weltfrieden errichten wollen, aber schon gar nicht nur vom Frieden reden, sondern das zu versuchen, was Du mit Deinen Händen machen kannst. Vielfach habe ich den Eindruck, dass bei vielen die Rede vom Antichristen, vom göttlichen Frieden, vom Satan nur ablenken will vom eigenen Nichttätigwerden, dies meist aus Resignation, weil man sich so schwach fühlt. Aber die Zusage vom "allein der Glaube" ist eben im Galaterbrief von Paulus verdeutlicht als "allein der Glaube, der durch Liebe tätig wird". Also nochmals: Nicht das Unmögliche versuchen, sondern das Mögliche zu beginnen.
so bekomme ich den Eindruck, dass Du mit Deinem Beitrag im Theoretischen stecken bleibst, und so Dich genau gegen Dein angeführtes Prophetenwort stellst und Dein Jerusalem- und Israelverständnis wird in ein Phantasieprodukt transzendierst. Dann aber ist die Theologie von SunFox, welche dieses aktuelle politische Israel weniger Bedeutung verleiht, werthaltiger, denn SunFox kann so dem Problem Naher Osten neutraler entgegentreten und die Komplexität umfassender ansehen und so ist auch sein Handlungspielraum grösser. Mit Deinem Ansatz steckst Du doch immer wieder in der gleichen Sachgasse, ob Du nun einen Thread hast über Israel oder über Jerusalem?


Zu Beginn habe ich diese Worte zitiert:

3. DIE SEHERINNEN UND PROPHETEN RUFEN

Wir rufen Euch, Prophetinnen und Propheten aller Zeiten, die Dich, Jerusalem, erkannten als den Ort, an dem die Völker den Frieden üben.

Wir sind bereit, uns mit Eurer Weisheit und Hingabe zu verbinden, mit Eurer Leidenschaft und visionären Kraft.
Wir sind bereit, die Samen für die Stadt des Friedens zu wecken, die Ihr gesät, und die ruhen im Gedächtnis der Erde.
Wir sind bereit, Eure Lichtspuren aufzunehmen und umzusetzen, eine Spur des Lichtes zu legen in die Zukunft.


Es geht nicht um Weltfrieden, sondern nur um eine Lichtspur. Das Reich Gottes ist nahe gekommen. Diese Verheissung und der christlichen Glauben an diese Verheissung darf man doch schon etwas sehen? ...und nicht nur als Predigt vom neuen Jerusalem hören! ...und Israel und auch alle anderen Menschen dort haben es bitter nötig diese Lichtspuren, Spuren, die konkret sind und sich heute nicht erschöpfen im neutestamentlichen neuen Jerusalem. Das jüdische Testament ist auch unser Testament als Grundstock, in all seiner Konkretheit.


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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Di 1. Dez 2009, 09:27

Guten Morgen Liebe Taube!

Ich möchte Dich nicht Kretesieren, sondern jeglich hinweisen was die Zeichen sind, und sie zeigen wie und warum sich die Dinge sich endtwickeln, denn das Wort ist im begriff sich zu erfüllen

Du schreist ja: nicht die Jerusalemvision steht mehr im Vordergrund, sondern der angstvolle Blick auf den amtierenden Staatspräsidenten Ahmadinedschad in Iran.

Ich denke das Dein Vorwurf ungerechtfertigt ist, ich schreibe nicht mit Angst, sonderen daß das Wort im Begriff dabei ist sich zu erfüllen, das Weichen gelegt werden, durch die Befürchtung eines Weltkrieg und diese Gefahr ist eben Realistich. Es gibt Pläne in den Schubladen der USA und in Israel, Russland wird nicht dabei zuschauen und friedlich sein. Denn denn der eventuellen Konflikt befindet sich ins grenznähe, denn der Feind kommt aus den Norden für Israel, und das ist halt Russland.

Für die Kinder GOTTES ist es bestimmt nicht verwunderlich, dass diese Welt dabei ist, zu zerfallen, denn schon vor etwa 3.000 Jahren weissagte der Psamlist: (Psalm 102, Vers 26+27) und (Hebräer 1, Vers 10+11) “Du hast vormals die Erde gegründet, und die HIMMEL sind DEINER Hände Werk. Sie werden vergehen. DU aber bleibst; sie alle werden wie ein Kleid veralten”.

Wir sin doch auf den Besten Weg inn vielfacher Weise unsere Umwelt zu zerstören, die Uhr tickt unweigerlich dem Ende entgegen, ich will nicht alles aufzählen, aber alles zeigt das Ende dieser Epoche. Die Welt lebt in dieser Angst, Jesus sagte es ja vorraus, denn wir werden hören von...., und hat uns Christen aufgefordert nicht sich über die Dinge nicht sich zu fürchten die da kommen, sie müssen Kommen. Ja Liebe Taube meine Hoffnung das die Gemeinde nicht für das Gericht bestimmt ist.


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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Di 1. Dez 2009, 09:39

Lambert hat geschrieben: Ja Liebe Taube meine Hoffnung das die Gemeinde nicht für das Gericht bestimmt ist.


Welche lieber Andreas aus allen Nationen und Völkern dieser Erde gesichtet wird, auch aus der jüdischen Nation! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Di 1. Dez 2009, 09:43

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben: Ja Liebe Taube meine Hoffnung das die Gemeinde nicht für das Gericht bestimmt ist.


Welche lieber Andreas aus allen Nationen und Völkern dieser Erde gesichtet wird, auch aus der jüdischen Nation! :praisegod:

Liebe Grüße von SunFox




Es steht aber auch geschrieben, das der Herr die Decke hinwegziehen wird und sie werden den erkennen wem sie zerstochen haben, und es wird ein grosses Wehklage auslösen Lieber Sunfox. Die Juden die uneinsichtig erweisen, werden gerichtet.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Di 1. Dez 2009, 09:58

Lambert hat geschrieben:Es steht aber auch geschrieben, das der Herr die Decke hinwegziehen wird und sie werden den erkennen wem sie zerstochen haben, und es wird ein grosses Wehklage auslösen Lieber Sunfox. Die Juden die uneinsichtig erweisen, werden gerichtet.


Und lieber Andreas, wie die uneinsichtigen Juden gerichtet werden, so werden auch die uneinsichtigen Christen gerichtet werden! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Di 1. Dez 2009, 10:57

So, Andreas, genau wie ich es gesagt habe, Du steckst wiederum in der Sackgasse. SunFox zeigt es Dir einmal mehr auf hier. Die Instrumentalisierung Israels von christlichen Gruppen für ihr eigenes Geschichtsverständnis, führt zum Widerspruch. Dieses "Israel, der Augapfel Gottes" gleichzusetzen mit dem heutigen politischen Israel wird so entwertet, ...oder Du musst zum Judentum übertreten. Aber auch dort gibt es ganz Orthodoxe, welche dieses heutige Israel nicht anerkennen.

Ob dieses Deine Theorie den Menschen in Israel hilft in ihrem Überlebenskampf, ob sie auch den Palästinensern menschenwürdiges Leben bringen kann, daran zweifle ich.

Die theologische Ausgestaltung der Israelproblematik hingegen ist da viel flexibler und menschlicher von SunFox, obwohl ich selbst auch bei seiner Theologie Mühe habe. Aber er kann, ganz biblisch bleiben, und muss trotzdem dieses heutige Israel nicht transzendieren.

Gruss Taube
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Di 1. Dez 2009, 12:01

Taube hat geschrieben:So, Andreas, genau wie ich es gesagt habe, Du steckst wiederum in der Sackgasse. SunFox zeigt es Dir einmal mehr auf hier. Die Instrumentalisierung Israels von christlichen Gruppen für ihr eigenes Geschichtsverständnis, führt zum Widerspruch. Dieses "Israel, der Augapfel Gottes" gleichzusetzen mit dem heutigen politischen Israel wird so entwertet, ...oder Du musst zum Judentum übertreten. Aber auch dort gibt es ganz Orthodoxe, welche dieses heutige Israel nicht anerkennen.

Ob dieses Deine Theorie den Menschen in Israel hilft in ihrem Überlebenskampf, ob sie auch den Palästinensern menschenwürdiges Leben bringen kann, daran zweifle ich.

Die theologische Ausgestaltung der Israelproblematik hingegen ist da viel flexibler und menschlicher von SunFox, obwohl ich selbst auch bei seiner Theologie Mühe habe. Aber er kann, ganz biblisch bleiben, und muss trotzdem dieses heutige Israel nicht transzendieren.

Gruss Taube





Ich frage Dich, warum sollte ich mich in einer Sackgasse befinden? Wenn doch Gott eine Erlösung hat für Israel, es steht doch in Jesaja 59, 20 geschrieben:

20 Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, welche in Jakob von der Übertretung umkehren, spricht Jahwe.

oder geschrieben in Jeremia 31, 31-33

31 Siehe, Tage kommen, spricht Jahwe, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen werde:
32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, da ich sie bei der Hand faßte, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen, welchen meinen Bund sie gebrochen haben; und doch hatte ich mich mit ihnen vermählt, spricht Jahwe.
33 Sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen werde nach jenen Tagen, spricht Jahwe: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein.


Dieser Bund ist noch nicht abgeschlossen, kann auch nicht gemacht werden, solange die Juden als Volk noch nicht zu Gott und zu ihrem Messias, Jesus Christus, umgekehrt sind. Noch heute ist die Decke – trotz mancher erfreulicher Erscheinungen – vor den Augen der Masse des jüdischen Volkes. Wenn Israel, durch die große Trübsal geläutert, den erkennen wird, "den sie durchbohrt haben" (Sach 12,10), also bekehrt und wiedergeboren sein wird, sind die Voraussetzungen für das Bündnis gegeben. Das Gesetz wird dann im Innern ihrer Herzen sein.

Ich finde es nicht so, daß ich in einer Sackgasse befinde, wie Du es behaubtest. ;)

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:



ps. Sicher Liebe Taube, es schreit gerade zu einer Lösung zu kommen um die Lösung einer zwei Staatenlösung zu bringen, aber diese zwei Staaten zu ermöglichen, wird die Uno irgend wann diese Lösung mit den Nationen, Israel militärisch dazu erzwingen.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Di 1. Dez 2009, 12:40

Nun auch nicht zu vergessen Liebe Taube, ist ja Hebräer 8,8-12

8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und in Bezug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen;
9 nicht nach dem Bunde, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bunde, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr.
10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott, und sie werden mir zum Volke sein.
11 Und sie werden nicht ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! denn alle werden mich erkennen vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen.
12 Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken."


Nun Liebe Taube manche beziehen sich zu Unrecht diesen Bund auf die heutige Gemeinde in dem sie die Worte des Herrn, welche Er bei der Einsetzung des Abendmahles gesprochen hat: "Dies ist der neue Bund in meinem Blut", falsch auslegen. Er sagte doch diese Worte zu Seinen Jüngern, welche damals den treuen Überrest Israels darstellten, also noch auf jüdischem Boden standen. Die christliche Ära begann mit dem Pfingsttag, an dem die Versammlung Gottes, als für den Himmel berufen und der Haushaltung der Gnade angehörend, aus Gottes Hand hervorging. Der Begriff "Bund" wird also zu Unrecht mit der gegenwärtigen Gnadenzeit in Verbindung gebracht. Auch kann Gott, der Vater, nicht mit Seinen Kindern einen Bund eingehen. Einen Bund macht man mit einem Volk, aber doch nicht mit Kindern. Allerdings sind auch wir durch kein anderes Blut gerettet, als das, welches die Grundlage des "Bundes" sein wird, das ist mir schon klar.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:

ps. Mit meiner Meinung werde ich so einige Christen aufgebracht haben, und ihre Einstellung auf den kopf gestellt, viele Freunde habe ich damit nicht gemacht. Weil der Gedanke für viele Christen befremdet ist, das Israel immer noch auserwähltes Volk sei.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Yehudit » Di 1. Dez 2009, 13:39

Zum Thema Judenmission (das Wort tönt so hässlich) kann ich nur den Vers zitieren, den ich ziemlich am Anfang des Threads schon geschrieben habe. Der sagt nämlich alles darüber, wie wir den Juden Jesus näherbringen können.

Yehudit hat geschrieben:Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. Jesaja 40.1+2



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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Di 1. Dez 2009, 20:45

Damit ich es Dir zu verstehen gebe kann, wir dürfen niemals - auch nicht für einen Moment - denken, der Herr beabsichtigt, die arabische Nation zu auszulöschen. Das endspricht nicht der Wahrheit. Denn auch die arabische Völker liegen dem Herrn am Herzen. Er gebraucht lediglich die Umstände für seine eigene Ziele, das kann man an einen Beispiel erkennen, nähmlich in Josua 5, 13-15

Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen auf und sah: und siehe, ein Mann stand vor ihm, und sein Schwert gezückt in seiner Hand. Und Josua ging auf ihn zu und sprach zu ihm: Bist du für uns oder für unsere Feinde? Und er sprach: Nein, sondern als der Oberste des Heeres Jahwes bin ich jetzt gekommen. Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und huldigte ihm und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knechte? Und der Oberste des Heeres Jahwes sprach zu Josua: Ziehe deinen Schuh aus von deinem Fuße; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! Und Josua tat also.

Ich finde das gerade die Bibelstelle höchst interesand ist, weil der Fürst über das Heer des Herrn nichts andres zu Josua, dem Anfürer des Heeres der Isralaiten, zu sagen hatte als das er seine Schuhe von seinen Füßen ziehen sollte! Also kein Wort von dem das er auf die Frage die Josua gestellt hatte, darauf eingehen würde und lässt den Josua im Unklaren darüber, wer er war. Ich sehe hier die Unparteilichkeit des Herrn in Situationen wie die Eroberung Kanaans und dem arabischen- israelichen Konflikt. Der Herr hatte die Absicht, den Israelis zur Einnahme Kanaans zu verhelfen, und auch die Absicht, den Israelis dabei zu verhelfen, die arabische Nation zu schlagen, doch war er weder damals noch heute gegen die andere Seite!


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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Mi 2. Dez 2009, 11:25

Hallo!

Interesand ist ja, wann Jerusalem das erste mal eigendlich namentlich erwähnt? Nun das erstemal in 1.Mose 14,18-20

18 Und Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten.
19 Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde besitzt!
20 Und gepriesen sei Gott, der Höchste, der deine Feinde in deine Hand geliefert hat! Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.


Steht in Verbindung mit Melchisedek (König von Salem) erwähnt, der ein deutliches Vorbild auf Christus denn siehe in (Heb 7,1-2 als König und Priester im 1000jährigen Reich ist.

Heb 7,1-2

1 Denn dieser Melchisedek, König von Salem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenging, als er von der Schlacht der Könige zurückkehrte, und ihn segnete,
2 welchem auch Abraham den Zehnten zuteilte von allem; der erstlich verdolmetscht König der Gerechtigkeit heißt, sodann aber auch König von Salem, das ist König des Friedens,


Nun, die zweite Erwähnung finden wir in Josua 10,1

1 Und es geschah, als Adoni-Zedek, der König von Jerusalem, hörte, daß Josua Ai eingenommen und vertilgt habe, daß er Ai und seinem König ebenso getan, wie er Jericho und seinem König getan hatte, und daß die Bewohner von Gibeon Frieden mit Israel gemacht hätten und in ihrer Mitte wären:

Also war Adoni-Zedek König von Jerusalem . Adoni-Zedek ist ein deutliches Vorbild von dem Antichristen, der ebenfalls von Gott gerichtet werden wird, lesen wir in Jos 10,26 und in Offenbarung 19,20

26 Und danach erschlug Josua sie und tötete sie und hängte sie an fünf Bäume; und sie hingen an den Bäumen bis zum Abend.

Offenbarung 19,20

20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet, der mit ihm war, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Israel mit dieser Stadt nichts zu tun. Adoni-Zedek lebte ungefähr 400 Jahre bevor David diese Stadt voll in Besitz nahm 2. Sam 5,6-9 Wahrscheinlich haben die Kanaaniter dieser Stadt den Namen gegeben, die aber auch Jebus genannt wurde Ri 19,10

2.Samuel 5, 6-9

5 Zu Hebron regierte er sieben Jahre und sechs Monate über Juda, und zu Jerusalem regierte er dreiunddreißig Jahre über ganz Israel und Juda.

6 Und der König zog mit seinen Männern nach Jerusalem wider die Jebusiter, die Bewohner des Landes. Und sie sprachen zu David und sagten: Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern die Blinden und die Lahmen werden dich wegtreiben; sie wollten damit sagen: David wird nicht hier hereinkommen.
7 Aber David nahm die Burg Zion ein, das ist die Stadt Davids.
8 Und David sprach an selbigem Tage: Wer die Jebusiter schlägt und an die Wasserleitung gelangt, und die Lahmen und die Blinden schlägt, welche der Seele Davids verhaßt sind...! Daher spricht man: Ein Blinder und ein Lahmer darf nicht ins Haus kommen.
9 Und David wohnte in der Burg, und er nannte sie Stadt Davids. Und David baute ringsum, von dem Millo an einwärts. -


Richter 19,10

10 Aber der Mann wollte nicht übernachten, und er erhob sich und zog fort; und er kam bis vor Jebus, das ist Jerusalem, und mit ihm das Paar gesattelter Esel, und sein Kebsweib mit ihm.

In Psalm 76,3 lesen wir von Salem. Dieser Ausdruck weist prophetisch auf die zukünftige Wohnstädte Gottes in der Stadt Jerusalem hin.

Psalm 76,3

1 Bekannt ist GOTT in Juda, in Israel groß sein Name.
2 Und in Salem ist seine Hütte, und seine Wohnung in Zion.


In [b]Jesaja 29,1.2.7 erscheint Ariel als ein dichterischer Name für Jerusalem und kann mit „Gotteslöwe" oder „Gottesherd" übersetzt werden.

Jesaja 29,1.2, 7

1 Wehe Ariel, Ariel, Stadt, wo David lagerte! Füget Jahr zu Jahr, laßt die Feste kreisen!
2 Und ich werde Ariel bedrängen, und es wird Seufzen und Stöhnen geben. Und sie wird mir sein wie ein Ariel




7 Und wie ein nächtliches Traumgesicht wird die Menge all der Nationen sein, welche Krieg führen wider Ariel, und alle, welche sie und ihre Festung bestürmen und sie bedrängen.

InJesaja 52,1 und Matthäus 4,5; 27,53 wird Jerusalem als „heilige Stadt" bezeichnet. Durch den Tempelbau und den Berg Zion, der einen Teil der Stadt bildet, wurde Jerusalem zu dem Ort des Segens auf der Erde. Auch in der Zukunft wird Jerusalem der Ort des Segens sein, wenn Israel wiederhergestellt sein wird.

Jesaja 52,1

1 Wache auf, wache auf; kleide dich, Zion, in deine Macht! Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn hinfort wird kein Unbeschnittener und kein Unreiner in dich eintreten.

Matthäus 4,5; 27,53

5 Dann nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellt ihn auf die Zinne des Tempels

53 und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

http://www.bibelkommentare.de/index.php ... le_id=2236


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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Do 3. Dez 2009, 11:36

In Ost-Jerusalem verlieren zudem immer mehr Palästinenser ihr Aufenthaltsrecht. Binnen Jahresfrist sei 4577 Bewohnern Ost- Jerusalems aufgrund der bestehenden Regelungen ihr Aufenthaltsrecht entzogen worden, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums am Mittwoch mit.

Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 00098.html

wie geht denn dieses zusammen mit dem Bild Michas oder mit dem Augapfel Gottes?

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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Fr 4. Dez 2009, 08:10

Yehudit hat geschrieben: Zum Thema Judenmission (das Wort tönt so hässlich) kann ich nur den Vers zitieren, den ich ziemlich am Anfang des Threads schon geschrieben habe. Der sagt nämlich alles darüber, wie wir den Juden Jesus näherbringen können.

Yehudit hat geschrieben:Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. Jesaja 40.1+2



Liebi Grüessli Yehudit


Hallo liebe Yehudit, du hast recht, das Wort Judenmission tönt auf eine Art nicht so schön, aber warum muß man sich dazu fragen?

Tönt das Wort Heidenmission genauso, oder anders?

"Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott!" = "Meinen Frieden gebe ich euch!"

"Redet mit Jerusalem freundlich ...!" = "Geht hin in alle Welt ...!"

"... und predigt ihr!" = "... und machet zu Jüngern alle, auf das die die an mich glauben nicht verloren gehen!"

"dass ihre Knechtschaft ein Ende hat!" = "Dies ist der neue Bund in meinem Blut!"

"dass ihre Schuld vergeben ist!" = "Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet."

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Fr 4. Dez 2009, 09:38

@ Yehudit und Lambert

SunFox hat geschrieben:
Yehudit hat geschrieben: Zum Thema Judenmission (das Wort tönt so hässlich) kann ich nur den Vers zitieren, den ich ziemlich am Anfang des Threads schon geschrieben habe. Der sagt nämlich alles darüber, wie wir den Juden Jesus näherbringen können.
Yehudit hat geschrieben:Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. Jesaja 40.1+2
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Hallo liebe Yehudit, du hast recht, das Wort Judenmission tönt auf eine Art nicht so schön, aber warum muß man sich dazu fragen?

Tönt das Wort Heidenmission genauso, oder anders?

Da hat Sunfox genau den Punkt getroffen. Judenmission wie Heidenmission ist gleich unschön. Was bleibt dann? Mission. Also Israel und Juden sind gleich wichtig wie Taiwan und Chinesen. Israel hat aufgehört speziell zu sein, an die Stelle ist die christliche Gemeinde getreten. Dies wurde schon so oft diskutiert. Nur noch eine romantisierte biblische Sicht kann Israel als Spezialfall retten, oder Du musst einen anderen Weg finden für das christliche Israelverständnis. Ich versuchte das oben und auch schon früher.

Das meinte ich, als ich von Sackgasse sprach in einem Beitrag zu Lambert. Dieses enthusiastische Israelverständnis führt entweder ins christliche Niemandsland oder in die politische Blindheit. Typisch zu finden in der Schleife Winterthur: Im grossen Gottesdienstsaal die über dem Eingang thronendem Fahnen von Israel und der Schweiz. Da will die Schweiz ein Häppchen abschneiden von Gottes herausgerufenen Gottesvolk Israel. Ein Diebstahl an Israel und ein Götzenverständnis von der Schweiz. Die christliche Basis scheint mir da beschnitten zu werden.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Fr 4. Dez 2009, 11:04

Nun liebe Taube, du meinst tatsächlich das die Gemeinde an die Stelle Israels, vom Herrn gestellt hat, und das wir Träumer sind. Da möchte ich doch gerne wissen, wie Du es biblich, natürlich an hand einer und mehre Bibelsstelle begründen kannst, das es sich so verhält wie Du es meinst. Finde ich gut und recht.

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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Fr 4. Dez 2009, 12:05

Lambert hat geschrieben:Nun liebe Taube, du meinst tatsächlich das die Gemeinde an die Stelle Israels, vom Herrn gestellt hat, und das wir Träumer sind. Da möchte ich doch gerne wissen, wie Du es biblich, natürlich an hand einer und mehre Bibelsstelle begründen kannst, das es sich so verhält wie Du es meinst. Finde ich gut und recht.

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Lieber Andreas, ein Jude der Christus angenommen hat, der hört dennoch niemals auf ein Jude zu sein, aber ein Jude der Christus nicht angenommen hat, für den gilt auch folgendes Jesuswort eben nicht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!"

Deine Staat-Israel-Träumerei hat dir jegliche reale Sicht genommen, du bist verliebt in einer Idee und so wie du sie bringst entspricht es nicht dem Wort Gottes!

Mit Sicherheit hat der HERR sein altes Bundesvolk nicht vergessen, ja er hat sogar ein besonderes Auge auf dieses!

Psalm 81,5-14: "Denn das ist eine Satzung für Israel und eine Ordnung des Gottes Jakobs. Das hat er zum Zeugnis gesetzt für Josef, als Er auszog wider Ägyptenland. Eine Sprache höre ich, die ich bisher nicht kannte: Ich habe ihre Schultern von der Last befreit und ihre Hände vom Tragkorb erlöset. Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus und antwortete dir aus der Wetterwolke und prüfte dich am Haderwasser. "SELA". Höre, mein Volk, ich will dich ermahnen. Israel, du sollst mich hören!Kein andrer Gott sei unter dir, und einen fremden Gott sollst du nicht anbeten! Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat: Tu deinen Mund weit auf, lass mich ihn füllen! Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. So hab ich sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens, dass sie wandeln nach eigenem Rat. Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge!"

Und wer ist der HERR der da sagte: "ICH bin der Weg?"

Jetzt schau dir den Staat Israel von heute an, und was erkennst du?

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Re: Jerusalem

Beitragvon Oli4 » Fr 4. Dez 2009, 12:32

SunFox hat geschrieben:ein Jude der Christus angenommen hat, der hört dennoch niemals auf ein Jude zu sein, aber ein Jude der Christus nicht angenommen hat, für den gilt auch folgendes Jesuswort eben nicht: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!"
.
.
Jetzt schau dir den Staat Israel von heute an, und was erkennst du?

Zum Teilaspekt des heute sichtbaren, pflichte ich Dir bei SunFox und auch wird Christus dann zumal nur die erlösen, die Glauben, wenn ER dies auch entsprechend bewirken kann und wird (da vertrauen wir wohl etwas anders).

Wir sollten aber nicht auf den heutigen, politischen, säkularen Staat Israels zu stark Gewicht legen und ihn zwischenzeitlich nicht anders behandeln wie Europäer, Amerikaner, Moslems, Schweizer, Atheisten oder jedwelche andere Gruppierungen, Völker oder Glaubensrichtungen.
Beim Israel Gottes wissen wir einfach, dass Gott einmal noch, den glaubenden Überrest aus diesem nationalen Volk zu einem uns heute unbekannten, noch folgenden Zeitpunkt, nochmals in den Mittelpunkt des Weltgeschehens stellen und durch sie/mit ihnen handeln wird. Wer generell Nächstenliebe praktiziert, muss sich keine Sorge machen, ob er nun einen überrestlichen Israeli vor sich hat oder nicht.
Ich verstehe auch nicht, weshalb Teile der Christen um den heutigen Staat Israel ein grösseres Aufsehen macht als es Gott nirgendswo verlangt, ausser als dass ihnen zuerst das Evangelium verkündigt werden soll.
Wir sollen einfach auf das acht geben, was Gott prophezeiht hat und nun weder überstarke Aufmerksamkeit noch Antisemitismus jemals zulassen.
Wenn wir denken, wir müssten zu den noch kommenden Ereignissen mehr an Aktivität hinzutun als in der Schrift aufgefordert, schwächen wir damit bloss unseren Glauben, anstatt auf Gottes Treue in seinen Zusagen udn auf Seine Macht zu vertrauen, dass ER alles dahin zu bringen fähig und wissentlich ist.

Gott zum Gruss
Zuletzt geändert von Oli4 am Fr 4. Dez 2009, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Fr 4. Dez 2009, 12:49

Sicherlich Lieber SunFox, da gebe ich dir in jeglicher hinsicht Recht.Er unsere Messias wird aus lauter Gnade sich zu Israel hinwenden, denn nach seiner Gnadenwahl wird Er diesen verstockten Israel, sich offenbaren denn sie haben Ihn nicht erkannt, und handel entsprechend. Aber schön ist es das Du es, so denke ich, selbst siehst. Denn wie kann ein Gott seinen Volk vergessen und verstoßen diesen sturen wie ein Esel, untreuen Volk, was ja auch sein Kind ist, wir lesen es auch in Römer 11, 1-10

1 So sage ich: Hat (der) Gott etwa sein Volk verstoßen? Mitnichten! Denn auch ich bin ja Israelit, aus [dem] Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin. 2 (Der) Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er im Voraus ausersehen hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift im Elija[abschnitt] sagt, wie er bei (dem) Gott gegen Israel auftritt? 3 "Herr, deine Propheten haben sie getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich bin als einziger übrig geblieben, und [nun] trachten sie mir nach dem Leben.“ 4 Doch was sagt ihm der Gottesspruch? "Ich habe mir 7000 Mann übriggelassen, die nicht [ihr] Knie vor (dem) Baal gebeugt haben.“ 5 So ist denn auch in der Gegenwart ein Rest gemäß [der] Gnadenwahl geblieben. 6 Wenn aber durch Gnade, dann (doch) nicht aufgrund von Werken, denn sonst wäre die Gnade keine Gnade mehr. 7 Was [gilt] also? Was Israel erstrebt, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat [es] erlangt; die übrigen jedoch wurden verstockt, 8 wie geschrieben steht: "(Der) Gott gab ihnen einen Betäubungsgeist, Augen des Nicht-Sehens und Ohren des Nicht-Hörens, bis zum heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: "Es soll ihnen ihr Tisch zur Schlinge und zur Falle und zum Ärgernis und zur Vergeltung werden; 10 es sollen ihre Augen des Nicht-Sehens verfinstert werden, und ihren Rücken beuge immerzu!“

Ich freue mich sehr, nehme auch Anteil wenn Juden, Jesus erkennen, auch in Israel und vielen Länder wie in Deutschland. Da merkt man doch wie sich der Herr über Israel erbarmt, nun, der Knall werden wir noch erleben, wann es sein wird, kann ich nicht schreiben, aber wie man die gesammten Welt sieht, oder gar erlebt, kann man nicht mehr sagen,es wird noch laaaange dauern. Die Zeit ermahnt uns, nicht die Hände in den Schoß zu legen, sonderen unseren Berufung fest zu machen, und dem Herrn hoffnungsvoll folgen, darum wünsche ich Dir Lieber SunFox viel Gottes Segen und gelingen.



Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :umarm:
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Fr 4. Dez 2009, 13:05

Lambert hat geschrieben:...Da merkt man doch wie sich der Herr über Israel erbarmt,...
...

SunFox rät Dir mal die Situation im Israel von heute anzuschauen! Wo siehst Du dort das Erbarmen Gottes? Ich sehe dort eher ein "Wandeln nach eigenem Rat" und die Schmerzen Gottes "Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge!"

SunFox sagt ja alles so deutlich.


Gruss Taube
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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Fr 4. Dez 2009, 13:46

Lambert hat geschrieben:Römer 11, 1-10: "1 So sage ich: Hat (der) Gott etwa sein Volk verstoßen? Mitnichten! Denn auch ich bin ja Israelit, aus [dem] Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin. 2 (Der) Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er im Voraus ausersehen hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift im Elija[abschnitt] sagt, wie er bei (dem) Gott gegen Israel auftritt? 3 "Herr, deine Propheten haben sie getötet, deine Altäre niedergerissen, und ich bin als einziger übrig geblieben, und [nun] trachten sie mir nach dem Leben.“ 4 Doch was sagt ihm der Gottesspruch? "Ich habe mir 7000 Mann übriggelassen, die nicht [ihr] Knie vor (dem) Baal gebeugt haben.“ 5 So ist denn auch in der Gegenwart ein Rest gemäß [der] Gnadenwahl geblieben. 6 Wenn aber durch Gnade, dann (doch) nicht aufgrund von Werken, denn sonst wäre die Gnade keine Gnade mehr. 7 Was [gilt] also? Was Israel erstrebt, das hat es nicht erlangt; die Auswahl aber hat [es] erlangt; die übrigen jedoch wurden verstockt, 8 wie geschrieben steht: "(Der) Gott gab ihnen einen Betäubungsgeist, Augen des Nicht-Sehens und Ohren des Nicht-Hörens, bis zum heutigen Tag.“ 9 Und David sagt: "Es soll ihnen ihr Tisch zur Schlinge und zur Falle und zum Ärgernis und zur Vergeltung werden; 10 es sollen ihre Augen des Nicht-Sehens verfinstert werden, und ihren Rücken beuge immerzu!“

Ich freue mich sehr, nehme auch Anteil wenn Juden, Jesus erkennen, auch in Israel und vielen Länder wie in Deutschland. Da merkt man doch wie sich der Herr über Israel erbarmt, ...


Lieber Andreas, der HERR erbarmt sich mit Sicherheit nicht über die heutige Nation Israel, welches nichts anderes ist wie ein jeder andere Staat auch!

Was steht denn in deinem angeführten Bibeltext?

Es ist ein praktisch kleiner Überrest, der aus diesem Israel kommen wird!

Wie war das bei Elija, war da nicht auch ein Volk das mit Sicherheit die Stärke von 100.000 Seelen oder mehr hatte? Und wieviel wurden errettet? Gerade mal 7.000!

Viele Christen machen heute den gleichen Fehler wie Elija uns sagen: "Wir allein sind übrig geblieben!", aber der HERR hat sich dennoch einen Überrest nach der Wahl seiner Gnade auserkoren, aber auch nur einen Überrest und nicht den gazne weltlichen Staat Israel!

Es ist also genauso falsch zu sagen, das alle Israeliten verloren sind, wie zu sagen, das ganz Israel erlöst wird!

Lambert hat geschrieben:... nun, der Knall werden wir noch erleben, wann es sein wird, kann ich nicht schreiben, aber wie man die gesammten Welt sieht, oder gar erlebt, kann man nicht mehr sagen,es wird noch laaaange dauern.


Was für einen Knall?

Lambert hat geschrieben:Die Zeit ermahnt uns, nicht die Hände in den Schoß zu legen, sonderen unseren Berufung fest zu machen, und dem Herrn hoffnungsvoll folgen, ...


Nicht die Zeit mahnt uns, sondern das Wort Jesu, also der direkte Missionsbefehl mahnt uns die Hände nicht in den Schoss zu legen, denn der Missionsbefehl ist die christliche Berufung, bedeutet also auch dem HERRN zu folgen!

Was denkst du, warum der HERR das Gleichnis von den 10 Jungfrauen gebracht hat, oder anders gefragt, warum ER seine versprochene Wiederkunft so hinauszögert?

Könnte es sein, das da 5 Jungfrauen träge waren?

Könnte es sein, das in dem Gleichnis von dem anvertrauten Geld, dass das anvertraute Geld einfach unnütz und ohne Gewinn zu bringen in einem Acker vergraben wurde?

Warum verzögert also wohl der HERR seine Wiederkunft?

Weil die Vollzahl aus den Heidennationen und der Überrest aus Israel noch nicht erreicht ist! ;)

Lambert hat geschrieben:... darum wünsche ich Dir Lieber SunFox viel Gottes Segen und gelingen.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise: :umarm:


Der HERR sei mit dir, liebe Grüße von SunFox
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Fr 4. Dez 2009, 13:55

Taube hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:...Da merkt man doch wie sich der Herr über Israel erbarmt,...
...

SunFox rät Dir mal die Situation im Israel von heute anzuschauen! Wo siehst Du dort das Erbarmen Gottes? Ich sehe dort eher ein "Wandeln nach eigenem Rat" und die Schmerzen Gottes "Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge!"

SunFox sagt ja alles so deutlich.


Gruss Taube



Ich denke schon, ich bin ja nicht ganz so blind, denn ich verfolge sehr die Aktuelle Situation, so ist die Anschuldigung wie Du es beschreibst unberechtigt, was für mich unverständlich ist. Denn ich habe auch über die Zukunft von Jerusalem und den ganzen Israel im Sinn und geschrieben, vieles ist ja in Jeremia, Jesaja, Hesekiel, Daniel, Micha geschrieben. Ob ich das Erbarmen Gottes sehe, nun Er schläft und ruht nicht. Unser Heiland hält seine Hand erbarmungsvoll über Israel, sonst wäre es nach vielen von Israel erfahrenen Leid in Zweitausend Jahre schon längst Aus mit ihnen. Sicher Liebe Taube, Israel hat ihn sehr viel Kummer und Leid bereitet wenn man so die Geschichte Israels im Alten Testament so liest. Denn viele Gerichte hat Israels erfahren, wie oft sind sie Umgekehrt, taten Busse. Und trotzdem sind sie in Alten Bräuche später verfallen, haben fremde Götter deren Tempel gebaut, siehe trotz aller Warnungen hat Salamos fremde Tempel wegen der vielen Frauen gebaut. Aber Gott konnte es nicht anders um der Seiner Gerechtigkeitwillens, seinen sturen Volk zu strafen, um sich später sich um ihnen zu kümmern und zu versorgen.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Fr 4. Dez 2009, 14:02

Lambert hat geschrieben:Unser Heiland hält seine Hand erbarmungsvoll über Israel, sonst wäre es nach vielen von Israel erfahrenen Leid in Zweitausend Jahre schon längst Aus mit ihnen.


Lieber Andreas, wie sollte es jemals gänzlich aus sein mit der Nation Israel, wenn der HERR sich doch einen Rest aus dieser Nation erwählen will? ;)

Damit der HERR sich einen Überrest nach der Wahl seiner Gnade erwählen kann, muß schon auch noch etwas vorhanden sein, aus dem ER sich dann diesen Überrest erwählen kann!

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Fr 4. Dez 2009, 14:30

SunFox hat geschrieben:... Nation Israel ...


Interpretiere ich es jetzt richtig, dass Du bewusst "Nation Israel" geschrieben hast und nicht vom "Staate Isreael"?
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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Fr 4. Dez 2009, 14:36

Taube hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:... Nation Israel ...


Interpretiere ich es jetzt richtig, dass Du bewusst "Nation Israel" geschrieben hast und nicht vom "Staate Isreael"?


Liebe Taube, ich mache da eigentlich keinen großen Unterschied zwischen Staat und Nation, denn die Nation Israel bildet doch den Staat Israel! ;)

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Fr 4. Dez 2009, 14:40

SunFox hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:... Nation Israel ...
Interpretiere ich es jetzt richtig, dass Du bewusst "Nation Israel" geschrieben hast und nicht vom "Staate Isreael"?
Liebe Taube, ich mache da eigentlich keinen großen Unterschied zwischen Staat und Nation, denn die Nation Israel bildet doch den Staat Israel! ;)

Liebe Grüße von SunFox


Ok verstanden. Die Definition ist eben unterschiedlich. Nation muss je nach Definition nicht immer mit Staat zusammenfallen, wenn es nicht ein Nationalstaat ist.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Yehudit » Fr 4. Dez 2009, 18:46

Taube hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:...Da merkt man doch wie sich der Herr über Israel erbarmt,...
...

SunFox rät Dir mal die Situation im Israel von heute anzuschauen! Wo siehst Du dort das Erbarmen Gottes? Ich sehe dort eher ein "Wandeln nach eigenem Rat" und die Schmerzen Gottes "Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge!"

SunFox sagt ja alles so deutlich.


Gruss Taube


Ich tippe hier mal einen Bericht von Ludwig Schneider aus der neusten Ausgabe von Israel heute ab:


Es gibt jüdische und christliche Endzeitexperten, die sich dazu berufen fühlen, das Kommen des Messias, die Wiederkunft Christi, zu berechnen. Dagegen ist im Grunde nichts einzuwenden, denn wer seinen HERRN liebt, wartet auf ihn und schaut dementsprechend oft auf die Uhr – als ob er damit dessen Ankunft beschleunigen kann.
Auch das aufzählen der von Daniel und Christus, von Paulus und Johannes genannten Zeichen der Endzeit hilft uns nicht weiter, denn die genannten Naturkatastrophen und Kriege, teure Zeiten und Gottlosigkeiten gab es zu allen Zeiten. Das ist also nichts Neues für unserer Zeit. Da bleibt einzig und allein der Feigenbaum Israel. Wenn der ausschlägt und Blätter gewinnt, ist die Zeit seines Kommens nahe, sagt Jesus in seiner Endzeitrede Matt. 24, denn dies ging zu keiner Zeit vorher in Erfüllung. Dieses Israel aber existiert nun schon seit 1948! Da jedoch nur von Blättern die Rede ist und noch nicht von Frucht, ist damit das heutige weltliche Israel gemeint.
Seither ist unsere Endzeiteuphorie auf Israel fokussiert: Nicht nur, dass die Israeli im Unabhängigkeitskrieg mit Gottes Hilfe eine arabische Übermacht im Verhältnis von 1 zu 310 besiegten und später 1967 spektakulär in nur sechs Tagen das gesamt biblische Kernland Judäa und Samaria und die Jerusalemer Altstadt mit dem Tempelplatz eroberten; nein, auch mitzuerleben, wie die Juden nach 2000- Jähriger Zerstreuung unter alle Völker nun nach Zion heimkehren und zu sehen, wie die Wüste sich verheissungsgemäss in einen fruchtbaren Garten verwandelt. all das zeigt uns, das Israel in der Tat das letzte grosse Zeichen der Zeit ist. Inzwischen aber sind 61 Jahre vergangen. Der Judenstaat Israel wurde zur Normalität; die anfängliche Euphorie ist bei den meisten Christen verpufft, denn so normal hatte man sich das auserwählte Volk nicht vorgestellt. Plötzlich entdeckt man an Israel Schönheitsfehler. Weil man sich insgeheim seiner früheren Israeleuphorie schämt, will man dies nun mit Israelkritik wettmachen, denn „Freunde dürfen ja auch kritisieren!“
Doch es ist auffallend, wie man neuerdings Israel ungleich stärker kritisiert als die Palästinenser. Als die Juden aus aller Welt nach Israel heimkehrten, hatte man vor Freude Tränen in den Augen. Und als ab 1989 eine Million Juden aus Russland ins Gelobte Land strömten, war man ergriffen, wie massiv Gottes Verheissungen in Erfüllung gehen. Dieser Rührung verflog, als man realisierte, dass diese Heimkehrer ja auch irgendwo im Verheissenen Land leben müssen und für sie Siedlungen gebaut werden müssen, worauf die Palästinenser mit Terror antworteten. Als sich Israel gegen den Terror wehrte, wurde Israel von „Freunden“ als Kriegsverbrecher verurteilt.
So ist Israels Problem heute seine Normalität. Für pietistische Christen ist Israel nicht fromm genug und für die säkulare Welt ist Israel zu religiös. Der Judenstaat ist derzeit nur dem Stande nach heilig, aber noch nicht dem Zustande nach. Der heilige Zustand kommt jedoch wenn der Messias erschienen ist. Bis dahin lebt Israel ein durchschnittliches Leben. Aber gerade dieses normale Leben ist das Zeichen der Endzeit, denn Jesus sagt.“ Wie es in den Tagen Noahs war, so wird es mit der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Wie sie in den Tagen vor der Sintflut assen und tranken, heirateten und verheirateten, bis zu dem Tage als Noah in die Arche ging und sie nichts merkten, bis die Sintflut kam.“ (Matth. 24.37-38). Hier werden keine Gottlosigkeiten als Zeichen der Endzeit aufgezählt, sondern ganz alltägliche Dinge wie essen und trinken. Paulus warnt sogar vor Irrlehrern, die gerade essen, trinken und heiraten verbieten (1. Tim. 4,3).
D.h., wen wir ganz normalen Tätigkeiten nachgehen, wenn alles Routine ist, auch unserer Gottesdienste und Gebetszeiten, unserer Predigten und Glaubenskonferenzen und unserer Termine für das Jahr 2010 schon feststehen, genau das heisst „wie zu Noahs Zeiten“.
Gerade die Normalität der Dinge, die keine besonderen Merkmale an sich haben, ist das Zeichen der Endzeit. Mitten hinein erschallt die Posaune Gottes: „ Der HERR kommt!“ Wer dann nicht bereit ist, wird von der Sintflut des Alltäglichen hinweggerafft; das steht auch im Talmud: „Drei Dinge treffen ein, wenn man nicht daran denkt: das Kommen des Messias, das Finden eines Schatzes und der Stich des Skorpions“ (Sanh. 97a). Alles nur, weil man ausschliesslich auf besondere Endzeitzeichen Ausschau gehalten und dabei das Zeichnen der Normalität Noahs aus den Augen verloren hat.
Kadosh, kadosh, kadosh! Adonai Elohim tz va ot.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Fr 4. Dez 2009, 20:48

Nun es wird mir nachgesagt das ich ein Träumer sei. sagen unr die die Bibel nicht kennen,oder vermeinen es halt nun. Das was ich hier geschrieben habe, hat sich doch erfüllt, oder ist auf dem Weg der Erfüllung.

Es steht doch in Jeremia 31, 35-36 geschrieben:

35 So spricht Jahwe, der die Sonne gesetzt hat zum Lichte bei Tage, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zum Lichte bei Nacht, der das Meer erregt, und seine Wogen brausen, Jahwe der Heerscharen ist sein Name:
36 Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht weichen werden, spricht Jahwe, so soll auch der Same Israels aufhören, eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage.


Halleluja kann ich da sagen, Gott hat zugsagt seinen Volk zu bewahren und als eine Nation bestand zu haben, sogar unter einen Versprechen, denn Gott vergisst es nicht seine Versprechen nicht.

Denn Gott hält sich daran was er Verkündigt hat.

Jesaja 46, 9-10

9 Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, daß ich Gott bin und gar keiner wie ich;
10 der ich von Anfang an das Ende verkünde, und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun;

.

Oder hat sich das Wort von Jesaja 11, 11-12 nicht erfüllt?

Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Herr noch zum zweiten Male seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Äthiopien und aus Elam und aus Sinear und aus Hamath und aus den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Panier erheben und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.

Diese Bibelstellen besagt doch eindeutig, daß der Herr seine Hand zum zweitenmal ausstrecken wird, um den Rest seines Volkes, der übriggebliebene ist loszukaufen.

Was ich jetzt mal hervorheben möchte daß die Bibel doch beschreibt das Leiden des jüdischen Volkes mit gerade zu mit herzzerreißene Worten:

Psalm 80, 6

6 Du speisest sie mit Tränenbrot und tränkest sie mit großem Maß voll Tränen.

Ihr Essen und Trinken, das sie doch einst in Hülle und Fülle hatten, bestand nun aus ihren eigenen salzigen Tränen der Verzweiflung. Sowohl Segen als auch Fluch ist Teil vorhergesagten Zukunft.

Wenn Lieber SunFox die Bibel sagt, " wenn all diese Dinge über dich gekommen Sind", sie deutlich, daß damit ein langer Zeitabschnitt gemeint ist.Es war nun nicht etwas, das im Laufe einer oder zwei Generationen geschehen würde. Der Segen ruhte auf Israel, als auf den Wegen seines Gottes wandelte , und der Fluch kam, nachdem es verworfen hatte. So liestman doch Lieber SunFox in der Bibel die Geschichte Israels, so kann man doch erkennen, daß durch die Jahrtausende hindurch immer einen hin - und herschwankte zwischen dem Segen, der auf Buße folgte, und dem nach dem Tode Jousa, der Kinder Israels in das verheißene Land geführt hatte, und das hält bis zum heutigen Tag an.

Was ich für Wichtig erhachte, was mich nun auch bestätigt meine Haltung und Einstellung, ist zu lesen in den Abschnitt im fünften Buch Moses, der die Zukunft Israel anspricht, wurde den Kindern Israels nur wenige Monaten nach dem sie aus Ägypten ausgezogen sind mitgeteilt. Dies geschah vierzig Jahre vor der Überquerung des Jordans auf den Weg in das Verheißene Land. So wurde doch den Kindern Israels, noch bevor sie in dem jenem Land Fuß fassen oder auch nur inihren Augen darauf richten konnten gesagt,, daß sie wieder verlassen würden. Nun weiterhin bekammen sie doch zu hören, das sie in vielen Länder in Gefangenschaft gehen müssten, einige von ihnen sogar in die entferntesten Erdteile unter den Himmel. Daraus können doch ersehen Lieber SunFox, daß die Geschichte Israels auch die Verbannung aus den Land sowie die Zersteuung des jüdischen Volkes in viele Nationen und sogar inden entferntesten Länder der Erde mit einschließt.

Also, nix träumen, sondern die Bibel :lesen: , und nicht nur vom Bauch herraus :warn:


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:

ps. Werde später auf die Rückker eingehen, denn bis jetzt ging es ja um die Verbannung.
Lambert
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Sa 5. Dez 2009, 09:29

Die Rückkehr

Ich denke schon um das heutige Israel, wie es sich für uns darstellt, verstehen im ganzen Zusammenhang, wie Gott es leitet, zu seinen Ziel bringt, in dem er es leitet. Er benutzt auch andere Nationen um z.B Israel zu erziehen, in dem sie Israel zu strafen bei Ungehorsamkeit, oder ernährt zum Segen, weil sie Umkehrten bei Busse.

Aber wie ich auf die Zerstreung der Kinder Israels aus ihren Land hingewiesen wird, so auch auf die erneut Sammlug aus allen Nationen und ihre Rückkehr in das verheißene Land. Insbesondere ist es zu achten, die Formierung " und wieder dich wieder sammeln aus allen Völkern". Nun das gibt mir halt den Grund zu der Annahme, daß es hier um zwei verschiedene, nicht nur um eine Verbannung geht. Und dies bedeutet auch, daß es zwei Rückführungen gibt, denn zur Zeit des Fünften Buch Moses hatte der Herr die Kinder Israels noch nicht aus den Nationen gesammelt, sondern einfach "die Kinder Israels aus Ägyptenland geholt.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Sa 5. Dez 2009, 10:14

Das Land

Ich möchte nun auf das Land eingehen, es wird im zweiten, dreitten und fünften Buch Moses fortwährend auf das Land hingewiesen, das den Kindern Israels als Erbe gegeben werden würde. In den obrigen Textabschnitt habe ich die künftige Geschichte Israels geschrieben. denn der Herr, er werde Israel "in das Land bringen, das deine Väter bessen haben, und du wirst es einnehmen". Nun dies deutet darauf hin, daß es zu Israels Geschichte gehört, das Israel im Besitz eines bestimmten Landes ist, und zwar eines Landes, das zuvor schon frühere Generationene der Kinder Israels bessen.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Sa 5. Dez 2009, 18:34

Was für mich sehr interesant ist, und für einige die an der Diskusion mit sich beteidigen, wenn man Vers des Abschnttes aus dem fünften Buch Moses wird von einem weiteren interessanten Ereignis, das nun ebenfalls im Laufe der Geschichte Israels stattfinden wird, berichtet: von der vollständigen Umkehr Israel zu Gott.
Der Herr srach zu den Kindern Israels: Der Herr, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen". Er spricht ja sie wie einen Menschen, ein Wesen an. Diese Verheißung gilt jedem einzelnen aus der Gemeinde Israels an.

Die Beschneidung des Herzen bedeutet, daß alles wild gewachsene und verhärtete Fleisch weggeschnitten wird, um Gottden zarten, weichen Teil darzubieten. Einen Beispiel dafür finden wir in 2.Chronik 34, 27

2.Chronik 34, 27

27 weil dein Herz weich geworden, und du dich vor Gott gedemütigt hast, als du seine Worte über diesen Ort und über seine Bewohner hörtest, und du dich vor mir gedemütigt und deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe ich es auch gehört, spricht Jahwe.

Beschneidung des Herzen die Umkehr zu Gott bedeutet. Wenn ein Mensch zu Gott umkehrt, so wird dieser Schritt von einer freiwilligen Demütigung begleitet. Die Beschneidigung, von der Rede ist, eindeutig die Annahme Jesus als Messias und Herr bedeutet.



Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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