Jerusalem

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Sa 5. Dez 2009, 19:37

Sie haben es erfasst: "Im Viertel Mea Schearim in Jerusalem demonstrieren ultra-orthodoxe Juden gegen Israels Angriffe auf den Gaza-Streifen":

Bilder in Spiegel online am 8. Januar 2009: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotos ... 618-4.html

Bild



Mir scheint, hier finden sich beschnittene Herzen: Wie Du schön sagst Andreas: "Die Beschneidung des Herzen bedeutet, daß alles wild gewachsene und verhärtete Fleisch weggeschnitten wird, um Gottden zarten, weichen Teil darzubieten."


Gruss Taube
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Sa 5. Dez 2009, 20:43

Ich möchte Dich nicht Enteuschen, aber die ultra-orthodoxe Juden, haben herzlich mit den Meessianische Juden nichts zu tun, eher im Gegeteil ist der Fall, sie sind zum teil sehr radikal und Gewalt bereit. Bei weiten nicht die Erfüllung von Micha.

Israel: Orthodoxe Juden stören messianischen Gottesdienst

PRESSEMELDUNG, (OPEN DOORS) 6. Januar 2006, 13:30 Uhr:

Israel: Orthodoxe Juden stören messianischen Gottesdienst

06. Januar 2006 (Compass Direct) -- Ultra-orthodoxe Juden haben am Samstag den 24. Dezember in der israelischen Stadt Beersheba den Gottesdienst einer Gemeinde messianischer Juden unterbrochen.

In diesem Dienst hätten zwei junge Frauen aus der nahe gelegenen Stadt Arad getauft werden sollen, doch mehr als 300 orthodoxe Juden, darunter viele Kinder, versammelten sich und betraten das Privatgrundstück der messianischen Gemeinde Nachalat Yeshua.

Pastor Howard Bass zufolge wurden sie anfangs willkommen geheißen und zur Teilnahme eingeladen. Aber sie fingen an umherzugehen, zu tanzen, zu singen, Stühle und Tische umzustürzen und andere Zerstörungen anzurichten.

Als zwei oder drei Polizisten eintrafen, mussten sie Verstärkung anfordern.

Die Demonstranten schlugen den messianischen Gläubigen in Gesicht, Bauch und Rücken, doch niemand musste ärztlich behandelt werden. In das Taufbecken warfen sie Gegenstände und auch den Pastor, dessen Brille dabei zu Bruch ging.

Da die Kirchenschlüssel verschwunden sind, müssen alle Sicherheitsschlösser ausgetauscht werden. Den angerichteten Schaden schätzt der Pastor auf etwa $2000.

Als ein Christ den Vorfall filmen wollte, schrie die Menge, das sei "am Sabbat verboten", und die Polizei untersagte ihm den Gebrauch der Videokamera mit der Begründung, dass es eine Provokation darstellen würde.

Der sephardische Oberrabiner von Beersheba, Yehuda Deri, sprach mit den Demonstranten vor dem Gebäude.

Eine Frau äußerte sich schockiert über den Hass, der ihr entgegenschlug, als sie die in die Kirche wollte. Jugendliche hätten zu ihr gesagt, dass Christen Nazis seien und dass sie eine Kugel durch den Kopf verdiene.

Den wöchentlichen Lobpreis-Gottesdienst in Beersheba besuchen messianische Juden und Christen. Vor sieben Jahren sei schon einmal vor dem Gebäude demonstriert worden, berichtete Bass.

Die Taufe der beiden Frauen hat inzwischen an einem anderen Ort stattgefunden.

Am Samstag fanden auch in Arad vor dem Haus des dortigen Pastors, Yakim Figuera, und an anderen Orten, wo sich Gläubige versammeln, Demonstrationen statt.

Seit April 2004 hat die israelische Polizei keine Genehmigung für Großdemonstrationen vor dem Haus einer messianischen Familie in Arad erteilt, wogegen die ultra-orthodoxe Gruppe Gur Hasidim beim High Court im September Einspruch erhoben hat. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus, und der außer Kontrolle geratene Vorfall in Beersheba könnte Figueras Ansicht nach die Position der messianischen Gläubigen nun sogar verbessern.
http://www.baptisten-flensburg.de/inclu ... &PHPKITSID
Die Orthodoxe Juden sehen in ihre Berufung die Gesetze der Thora zu erfüllen, sie gehen so weit ganze Straßen zu sperren, damit das Sabatgebot eingehalten werden. Denn nur, so erwarten die Orthodoxe Juden wenn die Gesetze eingehalten werden, kommt der Messias, ist aber nicht biblich. Von Frieden keine spur Liebe Taube, denn da müssen schon andere Dinge geschehen. Denn bei weiten sind die Herzen nicht beschnitten von dem die Schrift sagt, sonst hätten sie den Heiland erkannt und nicht gegeüber den Messianische Juden Hass erfüllt.


Grüsse, Andreas :praise: :praisegod:
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Re: Jerusalem

Beitragvon SunFox » Mi 9. Dez 2009, 01:14

Lambert hat geschrieben:
Ich frage Dich, warum sollte ich mich in einer Sackgasse befinden? Wenn doch Gott eine Erlösung hat für Israel, es steht doch in Jesaja 59, 20 geschrieben:

20 Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, welche in Jakob von der Übertretung umkehren, spricht Jahwe.

oder geschrieben in Jeremia 31, 31-33

31 Siehe, Tage kommen, spricht Jahwe, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen werde:
32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, da ich sie bei der Hand faßte, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen, welchen meinen Bund sie gebrochen haben; und doch hatte ich mich mit ihnen vermählt, spricht Jahwe.
33 Sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen werde nach jenen Tagen, spricht Jahwe: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein.



Lieber Andreas, wenn du alles was im AT über Israel steht auf den heutigen Staat Israel überträgst, dann frage ich mich, wo denn im Herzen Israels das Gesetz Gottes ist und zwar auch so, wie es in deinen Jesajakapiteln aufgeführt ist?

Lies mal hier!

"Ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein." Bild

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mi 9. Dez 2009, 08:50

aus einem Interview im Tages-Anzeiger im Artikel «Der Frieden hat in Israel keine Verbündeten» mit dem israelischen Schriftsteller David Grossman. Dieser Schriftsteller hat selbst einen Sohn im Krieg verloren


Hat der tragische Tod Ihres Sohnes Ihre Autorität gestärkt?

Für manche schon. Nicht wenige Rechte waren überrascht, dass ich zwei Söhne in der Armee hatte. Sie dachten, linke Kritiker wie ich würden sich um den Dienst drücken, was absoluter ***** ist.

Hat der Verlust Ihres Sohnes Ihre politischen Ansichten verändert?

Ich spüre noch stärker die Dringlichkeit, endlich zu einem Frieden zu gelangen. Ich spüre noch stärker, wie schrecklich und wie sinnlos es ist, das Leben zu verlieren für wirklich dumme und nutzlose Ziele. In welch anderer Situation könnten wir sein, wären wir mutiger gewesen und klüger. Wir sollten unsere enormen Kräfte einsetzen, um den Palästinensern zu erlauben, weniger Angst vor uns zu haben. Stellen Sie sich vor, ein israelischer Premierminister würde mit den Palästinensern über ihre Probleme reden, konkrete Taten folgen lassen, ihnen mehr Bewegungsfreiheit erlauben. Es wird unerträglich sein, in einigen Jahren zurückzublicken und uns zu fragen, weshalb wir all diese Chancen nicht genutzt haben.

- Hervorhebungen durch mich -


Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/nah ... y/15868793


Das Interview ist sehr interessant und spricht viele Punkte an, oben ein Ausschnitt, der in weiner Friedenproblematik hierher passt.


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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Fr 11. Dez 2009, 11:54

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:
Ich frage Dich, warum sollte ich mich in einer Sackgasse befinden? Wenn doch Gott eine Erlösung hat für Israel, es steht doch in Jesaja 59, 20 geschrieben:

20 Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, welche in Jakob von der Übertretung umkehren, spricht Jahwe.

oder geschrieben in Jeremia 31, 31-33

31 Siehe, Tage kommen, spricht Jahwe, da ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund machen werde:
32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern gemacht habe an dem Tage, da ich sie bei der Hand faßte, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen, welchen meinen Bund sie gebrochen haben; und doch hatte ich mich mit ihnen vermählt, spricht Jahwe.
33 Sondern dies ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen werde nach jenen Tagen, spricht Jahwe: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein.



Nun Lieber SunFox, man darf nicht Jesaja 59, 20 isoliert sehen, da muss man sich die Mühe machen, die gesamte Schrift über Israel lesen, nicht nur das Alte Testament, sondern auch das Neue Testament zu gemühteführen, es ist schon ein Geheimnis, aber auch zu ergründen. Deswegen habe ich mir die Freiheit genommen zu Kopieren. http://marcus1973.privat.t-online.de/israel.html
Du wirst ekennen, das ich mich keineswegs in eine Sackgasse befinde, wie Du es vermeindlich meinst

Gott hat sein Volk dennoch nicht verworfen

uch heute noch gibt es Menschen mit der Meinung, Israels Erwählung gelte nach all dem Versagen und all der Schuld nicht mehr, alle Verheißungen und Vorhersagen für Israel seien hinfällig oder bestenfalls auf die Gemeinde übergegangen. Eine Meinung, die von der Bibel (und mittlerweile auch von den tatsächlichen Ereignissen) her, nur als Trugschluss bezeichnet werden kann. Im Anhang setze ich mich damit detailliert auseinander.
Israel ist nach wie vor Gottes erwähltes Volk! Gott hat seine speziellen Pläne und Ziele mit Israel nicht aufgegeben, trotz aller Fehler und Vergehen. In 3.Mose 26 erwähnt Gott all die Folgen des Ungehorsams wie Krieg und Hungersnot, fährt dann aber fort (V.44.45): „Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Land ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verwerfen und sie nicht verabscheuen, ein Ende mit ihnen zu machen, meinen Bund mit ihnen ungültig zu machen; denn ich bin der Herr ihr Gott. Und ich werden zum Guten für sie an meinen Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus dem Land Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein. Ich bin der Herr.“
Und Paulus schreibt (Röm. 11,1.2):
„Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das ist ausgeschlossen! (...) Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er vorher erkannt hat.“
Wenn aber Gottes Bund mit Israel nach wie vor gilt, so heißt dies nichts anderes, als dass auch die unerfüllten Verheißungen und Aussagen in Bezug auf Israel noch eintreten werden.


Israel als Zeitmesser

ieser Ausgangspunkt ist überaus bedeutsam, da dadurch Israel zu einer Art Zeitmesser wird. Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Bibelstellen, die einen sehr deutlichen Endzeitbezug haben, in denen gleichzeitig aber auch Israel erwähnt wird.
Dies ist in zweierlei Hinsicht interessant: Zum einen vermitteln diese Stellen einen ungefähren Eindruck von dem, was noch geschehen wird, zum anderen helfen sie, die Ereignisse, die um uns herum stattfinden, in Gottes Zeitplan einzuordnen.

Die relevanten Stellen über Israel in der Endzeit lassen sich grob um 3 Ereignisse herum gruppieren, die im Folgenden näher betrachtet werden. Die weitaus meisten Stellen handeln von einem groß angelegten Angriff auf Israel durch andere Staaten, der am Ende der Zeit stattfinden soll. Andere Bibelstellen sprechen von einem zukünftigen israelischen Tempel und Opferdienst und einige außerdem noch von einem Bündnis zwischen Israel und einer Person, die gemeinhin als Antichrist bezeichnet wird und uns in Kapitel II und III noch ausführlich beschäftigen wird.


Der Angriff auf Israel

Die hierzu relevanten Texte finden sich hauptsächlich in den Büchern Sacharja (Kapitel 12 bis 14), Hesekiel (Kapitel 38 und 39), sowie Joel
(Kapitel 4). Aber auch an anderen Stellen der Bibel wie zum Beispiel in Daniel oder der Offenbarung gibt es Hinweise auf dieses Ereignis.

Wenn auch die verschiedenen Autoren unterschiedliche Facetten beleuchten und das Geschehen aus anderen Blickwinkeln betrachten, so gibt es im jeweiligen Ablauf in der Hauptsache doch drei große Gemeinsamkeiten:
- ein umfangreicher, breit angelegter Angriff auf Israel
- Gott selbst greift rettend ein
- Israel findet zu seinem Gott zurück

Diese Gemeinsamkeiten sind so offenkundig, dass man mit Recht davon ausgehen kann, dass es in allen drei Berichten um das gleiche Ereignis geht. Einige kurze Beispiele aus diesen Texten sollen hier genügen (Sie sollten sich allerdings die Zeit nehmen und alle Texte im ganzen Zusammenhang lesen):


Sacharja:

14,2: "Und ich versammle alle Nationen nach Jerusalem zum Krieg "(...)

14,3 „Dann wird der Herr ausziehen und gegen jene Nationen kämpfen, wie er schon immer gekämpft hat am Tag der Schlacht.“


12,10: „Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft Jerusalems gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen (...)“

Hesekiel:

38,9: „Und du wirst hinaufziehen, wie ein Sturm herankommen, wirst sein wie eine Wolke, das Land zu bedecken, du und alle deine Scharen und viele Völker mit dir.“

38,22: „Und ich werde ins Gericht mit ihm gehen durch Pest und durch Blut (...)“

39,22: „Und das Haus Israel wird erkennen, dass ich der Herr ihr Gott bin, von jenem Tag an und in alle Zukunft.“

Joel:

4,9: „Ruft dies unter den Nationen aus, heiligt einen Krieg, erweckt die Helden! Herankommen und Heraufziehen sollen alle Kriegsleute!“

4,16: „Und der Herr brüllt aus Zion und lässt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben (...)“

4,17: „Und ihr werdet erkennen, dass ich, der Herr, eurer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berg (...)“


Schon eine oberflächliche Betrachtung dieser Texte macht deutlich, dass hier nicht einfach irgendein Ereignis beschrieben wird. Gottes Eingreifen geht mit Jesu Wiederkunft, seinem zweiten Kommen, einher (vgl. vor allem Sach. 12,10 mit Joh. 19,37 und Off. 1,7; Sach. 14,3-5 mit Apg. 1,10-12; sowie Hesek. 39,25 mit Röm. 11,25-27).
In der allerletzten Zeit, kurz vor Jesu Rückkehr, muss dieser Angriff stattfinden. Israel gerät in größte Not, wird nur durch Gottes Eingreifen vor der völligen Vernichtung bewahrt - und findet zu Gott. Offensichtlich wird Israel in dieser Zeit der Bedrängnis bereit sein, Gottes Hilfe in Jesus Christus anzunehmen (Sach. 12,5; 13,8.9; Mt. 23,29).
In der Offenbarung wird dies alles als die Schlacht von Harmagedon (Off. 16,13-16; 19,11-21) bezeichnet: Der Antichrist und seine Gefolgschaft werden durch Jesus besiegt. Der Zusammenhang zwischen den alttestamentlichen Texten und der Offenbarung erstaunt vielleicht zunächst; aber nicht der Inhalt, nur die Betonung ist anders: Während sich die alttestamentlichen Texte v.a. auf den Bezug zu Israel konzentrieren, sieht die Offenbarung diesen Angriff als einen Angriff gegen Gott selbst. Dass hier aber das Gleiche gemeint ist, ergibt sich u.a. daraus, dass in beiden Fällen nach Gottes Eingreifen auch seine offenbare Herrschaft hier auf der Erde beginnt (vgl. etwa Sach. 14,8.9 mit Off. 19,11-16).
Die treibende Kraft, die versucht, Israel zu vernichten, ist niemand anderes als der Antichrist selbst. Mit ihm sind alle anderen Staaten und Nationen. Dies ist nur ein scheinbarer Widerspruch zu Hesekiel, wo genau benannte Staaten und Völker, wenn diese auch heute meist nicht mehr identifiziert werden können, aufgezählt werden. Sicher ist auch Sach. 14,2 nicht so zu verstehen, dass wirklich auch noch das kleinste Land mit einem Truppenkontingent vertreten ist. Eher beschreibt der Text eine allgemeine Übereinkunft und Zustimmung aller Staaten, die z.B. durch ein gemeinsames Expeditionskorps ausgeführt wird.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


ps. Ich denke schon das ich damit die Fragen von Taube beantwortet habe.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Fr 11. Dez 2009, 16:12

Wie wurde was von meinen Fragen beantwortet?

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » So 13. Dez 2009, 10:46

Taube hat geschrieben:Wie wurde was von meinen Fragen beantwortet?

Gruss Taube



Ich denke schon Liebe Taube, bezüglich auf Micha 4, bis dahin müssen sich andere Verheißungen sich erfüllen, denn siehe die Nachricht die ich über Google News-Alert für: Israel erhalten habe, zeigt für mich, das es nicht noch Jahre dauern wird, es sind noch einige Monate dauern wird, bis es sich zu spitzt, das alle Nationen sich versammeln.

Jüdische Siedler sollen Moschee angezündet haben

Hassbotschaften, brennende Gebetsteppiche, ein Koran in Flammen: Im Westjordanland wurde eine Moschee in Brand gesteckt. Palästinenser bezichtigen israelische Siedler.

Eine Gruppe jüdischer Siedler hat nach palästinensischen Angaben im Westjordanland einen Brandanschlag auf eine Moschee verübt. Die Täter hätten in dem muslimischen Gotteshaus im Dorf Kfar Jussuf bei Nablus Bücherregale mit dem Koran sowie einen Gebetsteppich in Brand gesetzt, sagte Polizeisprecher Munir Jakub. Darüber hinaus hätten sie Hassbotschaften in Hebräisch an die Wand geschmiert. Eine davon laute: "Wir werden Euch verbrennen".
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Daraufhin protestierten rund 200 Palästinenser nach dem Freitagsgebet vor der nahe gelegenen jüdischen Siedlung Tapuah. Es kam zu Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften, bei denen nach palästinensischen Angaben sechs Menschen verletzt wurden. Einer Militärsprecherin zufolge erlitt auch ein israelischer Grenzpolizist leichte Verletzungen.

Ein Sprecher der israelischen Armee kündigte nun an, dass die Beschwerde der Palästinenser wegen Vandalismus in einer Moschee untersucht werde. Israel betrachte das als schwerwiegenden Vorfall.

Auch in anderen Teilen des Westjordanlandes protestierten Palästinenser. Rund 300 Menschen demonstrierten in Shubka nördlich von Ramallah. In der Nähe von Kalkilia bewarfen Palästinenser nach Angaben der israelischen Armee die Fahrzeuge von Siedlern mit Steinen und Brandbomben.


Da ist eine Frage der Zeit, wann die Arabische Welt aufgebracht sind, und zu ernsthaften Unruhen in der ganzen Welt ausbrechen, wenn doch nun die bekannten Karikaturen zur Unruhe geführt haben, was dann bei Verbrennugen des Korans und Gebetsteppiche und der Moschee, natürlich kann ich es nicht für gut halten. Aber was wird dann noch geschehen. Da ist doch der ganze Friedensprozess in Gefahr, nicht nur alleine durch das Geschehen, sondern auch die Siedlungspolitik stellt den Friedensprozess in Frage. Denn die Palästinenser sehen auch wie ihre Felle wegschwimmen, denn wenn die Juden weiter ihre Besiedlung betreiben, gibt es sehr wenig spielraum für einen weiteren Staat und Jerusalem als ihre Haubtstadt.

Ban Ki Moon rügt Israels Siedlungsbau als illegal

Die USA und die UN sind empört: Entgegen der Forderung der US-Regierung hat Israel einem neuen Siedlungsprojekt mit 900 Wohnungen am Rande Ostjerusalems zugestimmt.

Der Streit zwischen den USA und Israel um den jüdischen Siedlungsbau geht in eine neue Runde. Nachdem die Stadtverwaltung von Jerusalem am Dienstag dem Bau von 900 neuen Wohneinheiten im Vorort Gilo zugestimmt hatte, gab es umgehend Kritik aus den USA: Das Weiße Haus, das sich "bestürzt" über den Plan zeigte, reagierte in ungewohnt scharfer Form auf den neuen Siedlungsbau, der die Bemühungen um Friedensverhandlungen erschwere.

Auch die Vereinten Nationen waren entsetzt über den Plan. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon teilte mit, der Bau auf besetztem Palästinensergebiet sei illegal. "Der Generalsekretär glaubt, dass solche Aktionen die Friedensbemühungen unterminieren und Zweifel an der Realisierbarkeit der Zwei-Staaten-Lösung aufwerfen", ließ Ban am Dienstag in New York durch einen Sprecher erklären.


Zoff um Jerusalem


Israel fürchtet einen dramatischen Wandel der europäischen Nahostpolitik: Angeblich will die EU mit einem Aufruf zur Teilung Jerusalems in einen israelischen und einen palästinensischen Teil drohen.

Israel ist höchst beunruhigt wegen angeblicher Pläne der EU, Jerusalem zur Hauptstadt von zwei Staaten zu machen, um so echten Frieden im Nahen Osten zu verwirklichen. Kommende Woche sollen die EU-Außenminister einen Aufruf zur Teilung Jerusalems erlassen, berichtet die israelische Zeitung Ha'aretz. Sie stützt sich auf einen noch geheimen Beschlussentwurf und sagt einen dramatischen Wandel der europäischen Nahostpolitik voraus.

Verantwortlich für das Vorhaben sei das dem Rat vorsitzende Schweden mit seinem Außenminister Carl Bildt, der in Israel als Persona non grata gilt. Dem Plan gemäß soll der annektierte arabische Ostteil Jerusalems später zur Hauptstadt des künftigen Staates Palästina erklärt werden, während der Westteil die auch international anerkannte israelische Hauptstadt bleibt.

Darüber hinaus geht laut Ha'aretz aus dem Entwurf indirekt die Absicht der EU hervor, auch eine einseitige Unabhängigkeitserklärung der Palästinenser anzuerkennen. Dies würde bedeuten, dass die EU-Staaten Palästina akzeptieren würden, ohne dass zuvor Israel, als Besatzungsmacht, einer solchen Staatsgründung zugestimmt hat.

Ein weiteres Geheimdokument der EU enthält harsche Kritik an Israels Vorgehen in Ostjerusalem und dient als Basis für den EU-Teilungsplan: Das von in Jerusalem stationierten Diplomaten verschiedener EU-Staaten verfasste Dokument beschuldigt die Israelis, die Demografie Ostjerusalems zu seinen Gunsten zu verändern. Außerdem soll Israel "eine Abtrennung des Ostteils der Stadt vom Westjordanland" anstreben.


Verantwortlich für das Vorhaben sei das dem Rat vorsitzende Schweden mit seinem Außenminister Carl Bildt, der in Israel als Persona non grata gilt. Dem Plan gemäß soll der annektierte arabische Ostteil Jerusalems später zur Hauptstadt des künftigen Staates Palästina erklärt werden, während der Westteil die auch international anerkannte israelische Hauptstadt bleibt.

Darüber hinaus geht laut Ha'aretz aus dem Entwurf indirekt die Absicht der EU hervor, auch eine einseitige Unabhängigkeitserklärung der Palästinenser anzuerkennen. Dies würde bedeuten, dass die EU-Staaten Palästina akzeptieren würden, ohne dass zuvor Israel, als Besatzungsmacht, einer solchen Staatsgründung zugestimmt hat.

Ein weiteres Geheimdokument der EU enthält harsche Kritik an Israels Vorgehen in Ostjerusalem und dient als Basis für den EU-Teilungsplan: Das von in Jerusalem stationierten Diplomaten verschiedener EU-Staaten verfasste Dokument beschuldigt die Israelis, die Demografie Ostjerusalems zu seinen Gunsten zu verändern. Außerdem soll Israel "eine Abtrennung des Ostteils der Stadt vom Westjordanland" anstreben.

Israel erteilte der arabischen Bevölkerung Ostjerusalems kaum Baubewilligungen und untergrabe mit den archäologischen Ausgrabungen die innere Stabilität der Stadt, heißt es in dem Report. Als Gegenmaßnahmen empfehlen die Diplomaten, keine öffentlichen Gelder der EU an Siedlerorganisationen zu vergeben und gewalttätigen Siedlern die Einreise in die EU zu untersagen. Europäische Diplomaten müssten an israelischen Gerichten in Verhandlungen zugunsten palästinensischer Familien eingreifen, denen die Ausweisung aus ihren Häusern droht. Europäische Gäste sollten israelischen Sicherheitsschutz bei Besuchen in Jerusalem ablehnen. Die EU müsse ferner die Stellung der Palästinenserbehörden in Jerusalem stärken, insbesondere durch Unterstützung bei der Wiedereröffnung der PLO-Institutionen, darunter des Orienthauses. Außerdem sollen Repräsentanten der Palästinenserbehörden von europäischen Ministern zu Treffen in Konsulaten oder Residenzen in Ostjerusalem eingeladen werden.

Die jüdischen Siedler im Westjordanland trotzen derweil weiter dem von der israelischen Regierung verhängten zehnmonatigen Baustopp. Am Mittwoch wurde der Bürgermeister der Siedlung Beit Arieh festgenommen, nachdem eine Gruppe von Siedlern den Zugang zum Ort blockiert hatte, als Sicherheitskräfte Anordnungen zum Stopp der Bauarbeiten überbringen wollten. Es war der bislang schwerste Vorfall, seit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der eigentlich ein Verbündeter der Siedlungsbewegung ist, in der vergangenen Woche angekündigt hatte, den Siedlungsbau für zehn Monate auszusetzen, um den Friedensprozess mit den Palästinensern wieder in Gang zu bringen.

(Erschienen im Tagesspiegel vom 04.12.2009)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2009 ... er-moschee


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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 14. Dez 2009, 11:16

Lambert hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Wie wurde was von meinen Fragen beantwortet?

Gruss Taube
Ich denke schon Liebe Taube, bezüglich auf Micha 4, bis dahin müssen sich andere Verheißungen sich erfüllen, denn siehe die Nachricht die ich über Google News-Alert für: Israel erhalten habe, zeigt für mich, das es nicht noch Jahre dauern wird, es sind noch einige Monate dauern wird, bis es sich zu spitzt, das alle Nationen sich versammeln.


Hallo Lambert

Google News-Alert kann auch nicht sagen, wie lange es noch dauern wird! Dass sich noch Verheissungen erfüllen müssen, möchte ich nicht bestreiten. Aber dass dies heissen soll, nichts zu tun für den Frieden, das lehne ich ab. Es ist eben das Dämonische daran (ich glaube, ich bin schon von oTp infiziert), dass viele lieber auf zukünftige Verheissungen warten, als dass heute schon an Friede gedacht wird, und das gemacht wird, was jetzt für Christen möglich ist. Ob sich die Verheissungen morgen, in Monaten oder in Jahren erfüllen wird, ist für das Leiden jetzt unerheblich. Der barmherzige Samariter hat gehandelt als er die Not sah und sich nicht hinter Verheissungen versteckt.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Mo 14. Dez 2009, 13:45

Taube hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:Wie wurde was von meinen Fragen beantwortet?

Gruss Taube
Ich denke schon Liebe Taube, bezüglich auf Micha 4, bis dahin müssen sich andere Verheißungen sich erfüllen, denn siehe die Nachricht die ich über Google News-Alert für: Israel erhalten habe, zeigt für mich, das es nicht noch Jahre dauern wird, es sind noch einige Monate dauern wird, bis es sich zu spitzt, das alle Nationen sich versammeln.


Hallo Lambert

Google News-Alert kann auch nicht sagen, wie lange es noch dauern wird! Dass sich noch Verheissungen erfüllen müssen, möchte ich nicht bestreiten. Aber dass dies heissen soll, nichts zu tun für den Frieden, das lehne ich ab. Es ist eben das Dämonische daran (ich glaube, ich bin schon von oTp infiziert), dass viele lieber auf zukünftige Verheissungen warten, als dass heute schon an Friede gedacht wird, und das gemacht wird, was jetzt für Christen möglich ist. Ob sich die Verheissungen morgen, in Monaten oder in Jahren erfüllen wird, ist für das Leiden jetzt unerheblich. Der barmherzige Samariter hat gehandelt als er die Not sah und sich nicht hinter Verheissungen versteckt.

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Hallo Taube, diesen Anspruch erhebt ja auch nicht der Googel News- Alert, sondern es ist eine Zusammungsfassung von viele Pressemitteilungen aus Deutschland. Sondern es ist seit Staatsgründung ersichtlich, das Gott die Nationen hin führt zum Gerichtsplatz. Gerade der Nahenosten ist eine gefährliche Zündschnur, wo der gesamte Weltfrieden in Gefahr steht zu einen Weltkrieg entwickeln Dewegen lässt Gott zu, das Israel sich gegen der UNO sich stellt, und nach den Verträgen nicht hält. So werden die Nationen mitfühlend des palästinensichers Problem annehmen und zur Staatsgründung verhelfen versuchen. Aber durch die Siedlungspolitik Israels, wird es unmöglich sein, einen weiteren Staat zu gründen, gerade da stellt sich Jerusalem als ein großes Problem dar. Ich kann es mir kaum vorstellen das es dazu kommen wird, denn einer Teilung Jerusalem steht nichts drin. Aber das ein Teil Jerusalem in Trümmern steht, das ist prophetisch vorausgesagt. Deswegen um den Frieden zu wahren werden Nationen aufgebracht sein und einschreiten, und sie sind dann da wo Gott sie haben wollte.

Ich habe auch nie geschrieben, nichts für den Frieden zu tun, das ist schlichtweg ein Irrtum. Ich sehe für mich die Möglichkeit, zu beten und Glück für Jerusalem zu wünschen. Den echten beständigen Frieden kann nur durch Jesus, durch seinen Geist erfüllen, nicht Verträge, oder sonstige Dinge wird der Friede sein. Zudem kommt noch dazu, viele Christen bemühen sich um den Frieden, in dem sie das Wort verkündigen und auch tätig sind in dem sie trösten und in ihre hilflose erscheinden Situationen helfen, und das nicht nur bei Juden alleine, sondern auch unter Palästinenser. Da kannst Du bestimmt vorstellen wie da die Hamas reagiert, da kannst du nicht einfach hinstelle und Bibeln verteilen.


Grüsse, Andreas
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Di 9. Mär 2010, 21:57

.


http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/03/06/International/Israeli-und-Palaestinenser-gemeinsam-gegen-Siedlung


Israeli und Palästinenser gemeinsam gegen Siedlung
Samstag, 6. März 2010, 22:37 Uhr

In Ost-Jerusalem haben rund 3000 israelische und palästinensische Demonstranten gegen die Siedlungspolitik Israels in diesem Teil der Stadt protestiert.

....


Es ist auch mal interessant zu sehen, dass auch gemeinsame Interessen bestehen zwischen Israelis und Palästinensern. Nicht alle Israelis befürworten die Vertreibung der Palästinenser in Ostjerusalem.

Gruss Taube


.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Lambert » Do 13. Mai 2010, 10:57

Falche gelandet endschuldigung!
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Re: Jerusalem

Beitragvon kingschild » Do 13. Mai 2010, 15:01

Lambert hat geschrieben: Das scheint so, das ihnen es gelingt, weil die Welt aufgebracht ist, weil gerade die Presse einge Tatsachen einseitig und verdreht veröffentlichen. Ich kann nur staunen das die Hamas in der Öffentlichkeit gegen Israel sich stemmt und immer noch Bekennt, die Vernichtung und die Welt nimmt es nicht war, und meinen das Israel schuld hat. Nun meine Meinung ist, in der Schrift wird nirgens geschrieben von einer zwei Staaten lösung, schon dewegen kann sich der Traum von Vielen nicht erfüllt werden.


Grüsse, Andreas :praisegod:


Die Weltengemeinschaft hat sich glaube ich längst gegen Israel gestellt und so ist es nicht verwunderlich das Israel im Moment auf sich selbst gestellt ist aber derjenige der sie trägt hat sie nicht vergessen. Das sich die Welt gegen Gottes Plan stellt wird es zu dem Tag der Entscheidung kommen.

Es geht um die geistige Macht die Israel seit jeher vernichten will und Anspruch auf das Heilige Land Gottes erhebt. Ein Anspruch der weder den Muslimen noch den Nationen zusteht. Die Muslime besitzen 99,9 % des Landes aber der kleine Fleck den Gott seinem Volk verheissen hat den wollen sie auch . Es geht um ein gefallene Schöpfung die sich am Eigentum Gottes vergreifen will und ich bin froh das die Propheten sehr eindrücklich prophezeit haben was kommen wird. Es steht als Warnung dort für alle Nationen und als Zusage Gottes, an sein auserwähltes Volk die Juden.

Die Nationen werden sich entscheiden müssen ob sie an der Seite Gottes stehen werden oder an der Seite dessen, der schon im zweiten Weltkrieg die Juden ermorden wollte.

Ja jeder Christ wird sich entscheiden müssen auf welcher Seite er stehen wird.

Sach. 2.8 Denn so spricht der HErr Zebaoth: Er hat mich gesandt nach der Ehre zu den Heiden, die euch beraubet haben; ihre Macht hat ein Ende. Wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an.

Habe vorletzt den Isralischen Botschafter gehört als er sagte das 50 % der Un Resolutionen nur um Israel drehten, habe das zwar nicht geprüft aber wenn man die Medien anschaut könnte das in etwa hinkommen. Menschlich gesehen könnte man meinen das auf der Welt zu wenig passiert aber was sonst alles noch passiert das beschäftigt die grossen Organisationen nur gerade mit den anderen 50% erstaunlich und denoch geistig gesehen wird es so kommen müssen, das sich alle gegen Israel wenden und dabei nicht sehen, wessen Augapfel sie antasten.

Politisch wird es keinen Frieden geben aber Gott wird seinem Volk dann seinen verheissenen Frieden bringen genau so wie es prophezeit wurde. Der Tag der Entscheidung wird kommen wie prophezeit wurde.

God bless
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Do 13. Mai 2010, 19:22

kingschild hat geschrieben:...
Die Weltengemeinschaft hat sich glaube ich längst gegen Israel gestellt und so ist es nicht verwunderlich das Israel im Moment auf sich selbst gestellt ist ...

Wie kommst Du darauf, im Gegenteil, Israel wird immer noch geschützt. Denkst Du, dass die USA ein anderes Land auch so beschützt wie Israel, dass sogar UNO Beschlüsse ignoriert.

Gruss Taube
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Re: Jerusalem

Beitragvon truth rider » So 16. Mai 2010, 20:33

ja die usa unterstützt israel bis zu einem gewissen grad, das wird sich aber noch ändern,
und die uno ist schlicht überfordert und ignoriert nicht zu gunsten israels irgendwelche beschlüsse, es gibt keine resolution die für israel sprechen würde.
allesamt übernehmen sie (auch die medien) die terminologie derer die gegen israel sind und ignorieren historische fakten bewusst!

"selbst wenn eine lüge alt ist wird sie dadurch nicht wahrer, doch leider wird sie, lange und oft genug wiederholt, von vielen geglaubt." - ich

um gleich noch klarzustellen:
ich bin pro-israel! und dass heisst nicht ich bin aniti-arabisch!
ich finde nur für eine lösung im nahen osten dürften abkommen oder friedensverträge nicht auf historischen lügen beruhen.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » So 16. Mai 2010, 21:16

truth rider hat geschrieben:j...
ich finde nur für eine lösung im nahen osten dürften abkommen oder friedensverträge nicht auf historischen lügen beruhen.

truth rider


Eine solche Lüge ist eben das Schlagwort "Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land" gewesen!
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Re: Jerusalem

Beitragvon truth rider » So 16. Mai 2010, 21:25

diese "lüge" ist eine unterstellung;

Sobald Antizionisten zu belegen versuchen, dass der Zionismus von Anbeginn an nichts als eine verbrecherische, rassistische Ideologie war, wird ein Slogan aus der historischen Mottenkiste geholt: „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“ sei die Parole der Zionisten gewesen.
Die Formulierung vom „Land ohne Volk“ wurde zum ersten Mal 1834 von einem Priester der Church of Scotland verwendet, der, wie viele der heutigen Evangelikalen, davon überzeugt war, dass es die Aufgabe der Christen sei, die biblische Prophezeiung von der Rückkehr der Juden ins „Heilige Land“ zu verwirklichen.
Bei Theodor Herzl, dem häufig die Urheberschaft unterstellt wird, findet sie sich nicht, weder in seinem bekanntesten Text Der Judenstaat, noch in seinen anderen Büchern, Briefen oder Tagebüchern. Ebenso falsch ist die Behauptung, die Parole habe in der zionistischen Bewegung jemals eine große Rolle gespielt.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » So 16. Mai 2010, 21:39

Ich habe nicht gesagt, dass dieses Zitat bei Herzel zu finden ist, aber als die UNO 1948 Israel gegründet hat, waren dort schon Menschen, über deren Köpfe hinweg ein Staat errichtet wurde.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Thelonious » So 16. Mai 2010, 21:47

Bitte jetzt nicht auch noch damit anfangen, davor waren da Bewohner, denn davor waren da andere Bewohner und davor waren da noch andere Bewohner.

Also bitte nicht die Diskussion in diese Richtung weiterführen, das führt doch zu nichts.

Gruß
Thelo
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Re: Jerusalem

Beitragvon truth rider » So 16. Mai 2010, 21:55

und was war es denn vorher? was für ein staat war es vorher, oder wer hatte den herrschafts anspruch auf dieses land?

es wurde neugegründet, was vor ca. 1871 jahren vom kaiser hadrian zerstört wurde.

kennst du das mandat "palästina" ? Ja es wurde das gebiet als heimat für die juden bestimmt.
Damals allerdings auf der fläche von ganz israel und ganz jordanien. Auch jordanien gabs nicht damals. weil die araber nicht einverstanden waren, teilte man das gebiet in 1/3 israel (jüdisch) 2/3 "transjordanien" (arabisch)
faktisch sozusagen gibts schon einen palästinenserstaat : jordanien

und die lüge die juden hätten die arabische bevölkerung enteignet und vertrieben kann sich historisch nicht halten. Allen arabischen bewohnern die nicht dem aufruf arabischer nachbarsstaaten gefolgt sind, dem vernichtungsschlag gegen israel aus dem weg zu gehen, wurde israelische staatsbürgerschaft angeboten.
heute gibt es israelische araber , aber keine palästinensischen juden.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Reginald 32 » So 16. Mai 2010, 22:17

truth rider schreibt:
und die lüge die juden hätten die arabische bevölkerung enteignet und vertrieben kann sich historisch nicht halten. Allen arabischen bewohnern die nicht dem aufruf arabischer nachbarsstaaten gefolgt sind, dem vernichtungsschlag gegen israel aus dem weg zu gehen, wurde israelische staatsbürgerschaft angeboten.
heute gibt es israelische araber , aber keine palästinensischen juden.


Hallo (das Wort "truth" wage ich nicht zu benutzen.
Mein Lieber, Du verbreitest hier nur die halbe Wahrheit, und das ist dann bekanntlich eine ganze Lüge.
Reginald
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Thelonious » So 16. Mai 2010, 22:22

Bitte hört per sofort auf Euch gegenseitig der Lüge zu bezichtigen, eine weiter so unsachlich geführte Diskussion würde nicht akzeptiert werden!

Gruß
Thelonious - Senior-Mod.
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Re: Jerusalem

Beitragvon truth rider » Mo 17. Mai 2010, 12:17

ich bezichtige niemanden der lüge! ich spreche von der gesellschaftsfähig gewordenen geschichtslüge , welche auch von den meisten medien so verbreitet wird.

ich beschuldige auch niemanden der sie glaubt. Wenn man sich nicht wirklich damit befasst, verstehe ich sogar die antipathie gegenüber israel aus der bevölkerung.

falls jemand meint mich mit fakten wiederlegen zu wollen tut das in zukunft per PN

sachlicher kann ich nicht werden sorry.

its true ; truth rider
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Mo 17. Mai 2010, 12:22

Thelonious hat geschrieben:Bitte jetzt nicht auch noch damit anfangen, davor waren da Bewohner, denn davor waren da andere Bewohner und davor waren da noch andere Bewohner.

Also bitte nicht die Diskussion in diese Richtung weiterführen, das führt doch zu nichts.

Gruß
Thelo


Ich glaube, dass Du um diese Diskussion nie herum kommst, wenn Du über Israel oder Jerusalem sprichst. Kingschild hat ja diesen Thread wieder aufgenommen und ihm eine politische Note gegeben, was auch richtig ist. Gerade Jerusalem hat eine sehr politische Komponente, auch schon in der alttestamentlichen Zeit:

1. Jerusalem zur Zeit Davids war immer politisch als Stadtstaat unabhängig. Bei der Reichsteilung gehörte Jerusalem nicht zum Nordreich und nicht zum Südreich. Der Zugang sollte für alle gleich neutral sein und freien Zugang Israel und Juda garantieren. David war in Personalunion König von Juda, König von Israel und König von Jerusalem.

2. Jesaja und Micha in ihrer Zionsvision sprechen auch von einer freien Stadt, wo alle hingehen werden. Dass Jerusalem heute Hauptstadt von Israel ist, widerspricht der Bibel. Wenn man die Bibel ernst nimmt, sollte man das auch im Zusammenhang mit der offenen Stadt ablehnen.

3. Mit der Michavision ist in Jerusalem Platz für alle Religionen, wobei allerdings die Christen verzichten könnten, der christliche Glauben braucht nicht unbedingt ein Jerusalem in Israel. Meiner Meinung nach könnte auch der Islam verzichten im Notfall. Trotzdem die Stadt Jerusalem war und sollte auch heute eine offene Stadt werden.

4. Israel ist nicht Teil des Problemes im Nahen Osten, sondern sollte ein Teil der Lösung werden. Diese Verantwortung hat Israel aus den oben dargestellten Gründen und auch die Christen sind dafür verantwortlich, weil sie auch mit den Juden das Erste Testament haben. Für Christen heisst das kritisches Wohlwollen für den Staat Israel - der Wahrheit verpflichtet und nicht den eigenen Wünschen.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Jakow » Do 20. Mai 2010, 08:25

Taube hat geschrieben:Ich habe nicht gesagt, dass dieses Zitat bei Herzel zu finden ist, aber als die UNO 1948 Israel gegründet hat, waren dort schon Menschen, über deren Köpfe hinweg ein Staat errichtet wurde.
Das ist nun doch eine etwas verdrehte Darstellung der Vorgänge damals. So war der UN damals sehr wohl bewusst, dass dort auch Menschen leben, welche keinen jüdische Staat wollen, weswegen es ja ein recht komplexen Teilungsplan gab, welcher die Teilung auch nur favorisierte, weil die beiderseitige Gewalt dort schon recht weit fortgeschritten war und man annahm, dass ein gemeinsamer Staat erst später, nach einer Zeit der Entspannung und Annäherung möglich sei. So waren die damalige arabischen Gruppen in Palästina teilweise auch für diesen Teilungsplan, welche das Ergebnis von Verhandlungen mit allen Betroffenen war. Alleine hatten die Gegner zahlreiche andere arabische Staaten aus Fürsprecher, weswegen dieser Plan verhindert und dann Israel einseitig gegründet und selbiges sofort angegriffen wurde.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Jakow » Do 20. Mai 2010, 08:29

SunFox hat geschrieben:Lieber Andreas, wenn du alles was im AT über Israel steht auf den heutigen Staat Israel überträgst [...]
Dann ist dieses eine ganz andere Diskussion, als eine politische Diskussion über Israels Haltung zu Ostjerusalem und sollte nicht vermischt werden.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Jakow » Do 20. Mai 2010, 08:45

truth rider hat geschrieben:und die lüge die juden hätten die arabische bevölkerung enteignet und vertrieben kann sich historisch nicht halten.
Dieses ist keine Lüge und wohl auch genügend dokumentiert und auch von israelischer Seite so anerkannt.

Falsch ist hierbei alleine die Behauptung, dass dieses alle arabischen Flüchtlinge betroffen hätte. Richtig ist, dass nur ein Bruchteil wirklich vertrieben wurde, der Rest aus ganz unterschiedlichen Gründen floh, meistens einfach vor der Gewalt und dem Krieg.

truth rider hat geschrieben:Allen arabischen bewohnern die nicht dem aufruf arabischer nachbarsstaaten gefolgt sind, dem vernichtungsschlag gegen israel aus dem weg zu gehen, wurde israelische staatsbürgerschaft angeboten.
Das ist richtig, allerdings weigerte sich Israel sehr wohl die Flüchtlinge wieder aufzunehmen und hat später dann doch ganz anders gehandelt, bspw. beim Umgang mit Einwohnern des Golan oder mit Ostjerusalem.

truth rider hat geschrieben:heute gibt es israelische araber , aber keine palästinensischen juden.
Wobei man hierzu anmerken, sollte, dass im nichtisraelischen Teil damals auch fast keine Juden mehr lebten. Hier zu suggerieren, dass es umgekehrt zu ebensolchen Vertreibungen gekommen sei, ist historisch falsch.

Allerdings ist die ganze Geschichte recht komplex, da bspw. schon lange vor Gründung Israelis die Briten alle Juden (bis auf eine Familie) aus Hebron vertrieben haben. Dieses alles aufzuarbeiten wird wohl noch viel Zeit und Willen kosten.

Insgesamt kann man nur feststellen, dass es damals auf beiden Seiten zu Gewalt, Terror und Vertreibungen kam.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Jakow » Do 20. Mai 2010, 08:51

Taube hat geschrieben:Gerade Jerusalem hat eine sehr politische Komponente, auch schon in der alttestamentlichen Zeit [...]
Und heute hat Jerusalem eine mythische Komponente, da es eigentlich von keiner Seite angemessene Gründe gibt, hier auf Jerusalem zu bestehen, gar als Hauptstadt für den eigenen Staat.

So bin ich immer noch dafür, dass die Stadt zwar nicht geteilt wird, einem Staat die Verwaltung alleine zukommt, aber die Stadt für Jahrzehnte keine Hauptstadt werden darf. Da die Bedeutung ausserhalb von Innenpolitik der Stadt dennoch gegeben ist, würde ich die Stadt von der Überlegung heraus an Israel geben, da dieser Staat sehr wohl und gut bewiesen hat, dass er die Stadt verwalten kann und dabei alle Interessen schützt und verteidigt. So sind bspw. alle religiösen Stätten erst unter israelischer Verwaltung allen zugänglich. Umgekehrt haben die Palästineser schon mehrfach angekündigt, dass dieses in Ostjerusalem nicht mehr gegeben wäre, wenn ihnen die Stadt zufällt und bspw. der Tempelberg dann alleine noch Muslimen zugänglich wäre usw.

Aber das die Palästinenser dank Arafat ebenso aus Jerusalem ein Mythos gemacht haben, ist diese Lösung wohl erst einmal undenkbar.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Do 20. Mai 2010, 11:15

Hallo Jakow

Ich sehe zwar nicht alles gleich, wenn ich so die Quellen durchschaue. Ich möchte hier doch noch etwas hinzufügen, was etwas Licht bringt, wie ich das heute sehe. Ich habe das Folgende jemandem geschrieben per PN und zitiere daraus:
Das mit der Verbindung zur Hauptstadt stimmt völlig. Deshalb habe ich auch gesagt, dass da z.B. Christen eine grosse Verantwortung haben: Sie müssten gemeinsam sicherstellen, dass einerseits Jerusalem zur offenen Stadt wird für alle, auch für Palästinenser und andererseits die Sicherheit und den Frieden für Israel gewährleistet werden kann. Durch die riesengrossen Ungerechtigkeiten der christlichen Welt gegenüber den Juden (z.B. Holocaust) und gegenüber den anderen umliegenden Ländern (z.B. Kolonialismus) ist es eine unbedingte Pflicht, da mitzuhelfen Frieden zu machen. Aber das wird durch eine einseitige Hilfe an Israel nicht möglich sein, weil eben die christliche Welt auf beiden Seiten in der Schuld steht. Einseitige Anteilnahme für Israel schadet Israel nur, fundamentalistische christlichen Vereinnahmung Israels durch eine fragwürdige Endzeittheologie schadet Israel genau so.

Deshalb habe ich gesagt, "kritisches Wohlwollen" gegenüber Israel.


Wie Jerusalem politisch eingebettet werden soll, gäbe es verschiedene Lösungen. ...sogar, wenn Israel politisch darüber verfügen würde. ...ob vielleicht zuerst noch eine Zwischenlösung nötig wäre?

Wie schon oben mal gesagt: Jerusalem ist nicht Teil des Problemes, sondern muss ein Teil der Lösung im Nahen Osten sein.


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Re: Jerusalem

Beitragvon Taube » Do 20. Mai 2010, 11:18

Jakow hat geschrieben:...
Und heute hat Jerusalem eine mythische Komponente, ...


Das scheint mir richtig zu sein. Ich muss darüber mal noch mehr Gedanken machen.

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Re: Jerusalem

Beitragvon Daniel2000 » Do 1. Jul 2010, 19:12

Jakow hat geschrieben:
So bin ich immer noch dafür, dass die Stadt zwar nicht geteilt wird, einem Staat die Verwaltung alleine zukommt, aber die Stadt für Jahrzehnte keine Hauptstadt werden darf. Da die Bedeutung ausserhalb von Innenpolitik der Stadt dennoch gegeben ist, würde ich die Stadt von der Überlegung heraus an Israel geben, da dieser Staat sehr wohl und gut bewiesen hat, dass er die Stadt verwalten kann und dabei alle Interessen schützt und verteidigt. So sind bspw. alle religiösen Stätten erst unter israelischer Verwaltung allen zugänglich. Umgekehrt haben die Palästineser schon mehrfach angekündigt, dass dieses in Ostjerusalem nicht mehr gegeben wäre, wenn ihnen die Stadt zufällt und bspw. der Tempelberg dann alleine noch Muslimen zugänglich wäre usw.

Aber das die Palästinenser dank Arafat ebenso aus Jerusalem ein Mythos gemacht haben, ist diese Lösung wohl erst einmal undenkbar.


Was ja beweist, dass man den Palis so eine wertvolle Stadt nicht übergeben kann und soll; Ausserdem hat Jerusalem (ZION) ungeteilt zu bleiben weil es eine Einheit ist und Wohnstätte G´ttes!!

Bis jetzt haben die Palis nur eines bewiesen, dass sie unfähig sind überhaupt irgendetwas zu verwalten!
Der Wille, ist jene höhere Kraft, die alles hervorbringt und alles bewegt.
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Re: Jerusalem

Beitragvon Thelonious » Do 1. Jul 2010, 19:54

Ja, ist es wirklich erst Arafat gewesen, der seitens der Palästinenser "aus Jerusalem eine Mythos gemacht hat", war dass nicht eher bereits dieser widerliche "Großmufti" Mohammed Amin al-Husseini?

Gruß
Thelo
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