Entrückung-Israel-Gemeinde

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » Fr 25. Dez 2009, 16:08

Lieber Andreas.

Weiter oben habe ich Dir die Frage gesatellt, welcher Antwort Du zum Textvergleich zwischen 2. Mose 19:+ und 1. Petr. 2:9 gibst.
Darauf hast Du geantwortet, das sei eine interessante Frage, aber ich sei Dir noch eine Antwort auf Deine Frage schuldig.
Diese Antwort habe ich Dir postwendend geschrieben.
Nun sind seitdem schon wieder mehrere Tage vergangen, aber Du hast mir meine Frage immer noch nicht beantwortet.
Soll ich nun daraus schlieen, dass Du meine Frage nicht beantworten kannst. Ich glaube es fast.

Liebe Grüe von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Fr 25. Dez 2009, 16:40

Reginald 32 hat geschrieben:Lieber Andreas.

Weiter oben habe ich Dir die Frage gesatellt, welcher Antwort Du zum Textvergleich zwischen 2. Mose 19:+ und 1. Petr. 2:9 gibst.
Darauf hast Du geantwortet, das sei eine interessante Frage, aber ich sei Dir noch eine Antwort auf Deine Frage schuldig.
Diese Antwort habe ich Dir postwendend geschrieben.
Nun sind seitdem schon wieder mehrere Tage vergangen, aber Du hast mir meine Frage immer noch nicht beantwortet.
Soll ich nun daraus schlieen, dass Du meine Frage nicht beantworten kannst. Ich glaube es fast.

Liebe Grüe von Reginald.



Ist doch ganz einfach, warum sollte ich da deine Frage beantworten, wenn Du doch auf meine Frage nicht beantwortest, was verlangst Du von mir was, wen du selbst tunlichst nicht eingehest. Anscheindent ist das so eine adventistische Metode unangenehme Fragen nicht zu beantworten, weil es einfach in der Lehre keinen bestand hat, nähmlich Sacharja 14, 2 denn dort steht ja geschrieben: 2 Und ich werde alle Nationen nach Jerusalem zum Kriege versammeln; und die Stadt wird eingenommen und die Häuser werden geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird in die Gefangenschaft ausziehen, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Das würde einiges in der Lehre durcheinander bringen, oder Du belehrst mich um ein besseres, nu an.


Grüsse, Andreas
Lambert
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Fr 25. Dez 2009, 18:27

Bitte hört auf, mit diesem "Du hast meine Frage nicht beantwortet, nein, Du hast.."-Pingpong. Danke!

Gruß
Thelo
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Fr 25. Dez 2009, 18:42

Thelonious hat geschrieben:Bitte hört auf, mit diesem "Du hast meine Frage nicht beantwortet, nein, Du hast.."-Pingpong. Danke!

Gruß
Thelo



Da kann ich Dich schon verstehen, diese PingPong, ist ja lässtig. Nun es ist ja verständlich wenn einer fordet, tue oder jenes. Aber wenn sich dann einer sich beklagt, aber selbst ausweichend antwortet, so ist es doch menschlich wenn der jenige mit aber Du forderst, aber selbst ausweichend ist. Da stelle ich mich unter Deinen Protest unter, und vermeide diese zukünftig :baby:

Herzliche Grüsse und noch ein frohes besinnliches Fest, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Fr 25. Dez 2009, 18:45

Lambert hat geschrieben:Da kann ich Dich schon verstehen, diese PingPong, ist ja lässtig. Nun es ist ja verständlich wenn einer fordet, tue oder jenes. Aber wenn sich dann einer sich beklagt, aber selbst ausweichend antwortet, so ist es doch menschlich wenn der jenige mit aber Du forderst, aber selbst ausweichend ist. Da stelle ich mich unter Deinen Protest unter, und vermeide diese zukünftig :baby:

Herzliche Grüsse und noch ein frohes besinnliches Fest, Andreas :praisegod: :praise:


Danke für Dein Verständnis, lieber Andreas!

War natürlich einzig im Sinne eines konstruktiven Dialogs gemeint.

Ich wünsche Dir auch weiterhin ein Frohes Fest!

Gruß
Thelo
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » Fr 25. Dez 2009, 21:37

Hallo, liebe Mitleser.
Gestern fand ich eine interessante Internetseite bei Google von Heinz Schaidinger. Ich kenne den Mann zwar nicht, aber seine Meinung kann ich schon gut heien.
Lest mal selbst:

Bibelstunde: Das Israel Gottes Seite 1
© Heinz Schaidinger
Das Israel Gottes
So mancher Leser des Alten Testaments weiß nicht so recht, wie er mit den Prophezeiungen über das Volk
Israel umgehen sollen, die sich nie erfüllt haben. So stellen sie sich die Frage: Ist es möglich, daß sie sich im
modernen Staat Israel erfüllen werden? Ist nicht Israel immer noch das auserwählte Volk Gottes? In dieser
Studie wollen wir uns mit dieser Frage auseinandersetzen.
Die Erwählung Israels ist ein Faktum – aber widerrufbar!
5. Mose 7:7ff. zeigt, daß Gott Israel aus Liebe und Treue erwählt hat. Gott hält seine Versprechen. Was er
Abraham, Isaak und Jakob versprochen hatte, führte er mit dem Volk Israel in und nach Ägypten auch aus.
Doch war diese Erwählung eine Erwählung zum Dienst – nicht eine Erwählung zum Heil von vornherein! Zum
"Volk Gottes" äußerlich zu gehören, bedeutet nicht, automatisch gerettet zu sein! 2. Mose 19:4-8 zeigt dies,
wenn vom priesterlichen Königreich die Rede ist: Israel sollte Priester sein für die Völker der Erde! Durch
dieses Volk wollte Gott sich der ganzen Welt bekannt machen (5. Mose 4:1-8; 2. Samuel 7:22-26; 1. Könige
10:1; und andere). Leider ging dieser Plan Gottes mit Israel nicht in Erfüllung, da das Leben des Volkes den
Glauben an seinen herrlichen Gott nicht widerspiegelte: Römer 2:21-24 und Hesekiel 36:16-21. Schon von
Anfang an zeigte Gott seinem erwählten Volk, daß, wenn es nicht entsprechend seiner Vorrechte lebte, er es
verwerfen würde: 5. Mose 28:45-50.58-69. Gott kann seine Pläne auch ändern, wenn wir Menschen uns nicht
seinen Plänen entsprechend verhalten: Jeremia 18:7-10. Das Gott seine Pläne mit Israel bereits in den Tagen
Jesu geändert hatte, sagt Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten ganz deutlich: Matthäus 21:33-46,
besonders v 43. Auch in der Prophetie ist dies bereits deutlich geworden: Daniel 9:24!
Gott hat die Erwählung Israels widerrufen!
Es war eine etwas schwierige Lektion, die die ersten Judenchristen da lernen mußten: Gott hat ein Volk aus den
Heiden angenommen! Galater 2:11-16; Apostelgeschichte 10:44-48; 11:15-18. Die Heiden waren nun nicht
mehr unrein. Wenn sie glaubten, gehörten sie auch zum Israel Gottes, der ungläubige Jude aber gehörte nicht
länger zum Israel Gottes: Gottes erwähltes Volk nach dem Tode und der Auferstehung Jesu waren nun die, die
sich zu seinem Sohn Jesus bekannten! Die waren die wahren Kinder Abrahams! Epheser 2; Galater 4:22-31;
6:15f.; 3:26-29; Römer 2:25-29; 9:24f. Verheißungen, die im Alten Testament auf Israel bezogen waren, gelten
im Neuen Testament für die Bekenner Jesu Christi: 1. Mose 49:10; Johannes 10:16; Jesaja 11:11f.; Matthäus
24:31; vergleiche auch Jesaja 65f. mit Offenbarung 21f.
Es ist darum unrichtig anzunehmen, daß die heutigen Ereignisse im modernen Staat Israel etwas mit den
alttestamentlichen Weissagungen zu tun haben – etwa in der Art, daß die Gründung des Staates Israel im Jahre
1948 die Erfüllung der Weissagungen Hesekiels und Jeremias oder Jesajas darstelle, die ausdrücken, daß der
Herr sein Volk am Ende der Zeit sammelt (vergleiche Hesekiel 37-48; Jeremia 16:14-17; Jesaja 11:11f.). Im
Gegenteil, seit 34 n. Chr. sind nicht mehr die Juden, sondern die Gemeinde Jesu das auserwählte Volk Gottes.
Entweder haben sich die Verheißungen Gottes über sein Volk an Israel vor 34 n. Chr. erfüllt, oder sie werden
sich am Ende der Zeit an der Gemeinde Jesu der Übrigen erfüllen (vergleiche die Worte aus Jesaja 11:11f. mit
Matthäus 24:31). Warum sollte Gott dem fleischlichen Volk Israel von heute Weissagungen erfüllen, die an die
Bedingung des Gehorsams geknüpft waren? Nimmt das Israel von heute denn Jesus mehr als den Erlöser und
Gottessohn an als die Israeliten von einst? Natürlich kann ein Israelit auch heute in den Genuß der alten
Verheißungen kommen – wenn er an Jesus glaubt! Galater 3:27ff.!
Römer 11
Manche nun denken, daß Paulus in Römer 11 meint, daß die Juden weiterhin Gottes Volk seien und am Ende
alle bekehrt werden. Doch würde dies ja den anderen paulinischen Aussagen, die wir bereits kennen, Gewalt
Bibelstunde: Das Israel Gottes Seite 2
© Heinz Schaidinger
antun. Darum wollen wir uns nun mit Römer 11 beschäftigen und herausfinden, wovon Paulus dort wirklich
spricht.
Römer 11:1-10.
Paulus meint hier nicht, daß alle Israeliten Gottes Volk sind, sondern er spricht von einem Überrest ("7000"!),
der Gott treu geblieben ist. Diese hat Gott nicht verstoßen, wohl aber die, deren Herz verstockt ist. Das paßt
sehr gut zu seiner Aussage in Römer 2:25-29.
Römer 11:11-24.
Der Fall der Juden war nicht vorherbestimmt. Doch ist durch diesen Fall den Heiden das Heil widerfahren.
Einige der Juden (nunmehr Christen) trugen die Botschaft vom Reich ja doch weiter. Was aber, wenn alle
Juden Christus angenommen hätten? Dann würden die Heiden ja noch viel mehr davon profitieren, weil mehr
Missionare für Christus wirken würden (vv 11ff.). Aus diesem Grund will Paulus seine Volksgenossen nach
dem Fleisch zur Eifersucht reizen durch die Mission an den Heiden, damit doch noch "etliche" unter ihnen
gerettet und für Gott als Werkzeug brauchbar würden (vv 14ff.). Wer meint, daß er sich rühmen kann, weil die
natürlichen Zweige des Ölbaums ausgebrochen worden sind, um uns, die Heiden, die wir wilde Zweige sind,
einzupfropfen, der sei nur vorsichtig: Was den natürlichen Zweigen geschehen konnte, kann den wilden noch
viel schneller passieren! Es geht um den Glauben! Wer glaubt, der bleibt eingepfropft, bei Gott gibt es kein
"Ansehen des Zweiges", wer wieder gläubig wird, wird auch wieder eingepfropft (vv 17-24). Hier wollen wir
festhalten, daß Paulus seinem Konzept, das wir aus anderen Texten (siehe Hauptteil II) bereits kennen,
durchaus treu bleibt: Zum Volk Gottes gehört man nicht, weil man fleischlich als Jude geboren ist, sondern weil
man an Jesus als den Christus, den Sohn Gottes glaubt – sei man nun Jude oder Heide, das spielt keine Rolle
mehr! Gehören wir "geistlich" Israel an, das allein ist wichtig!
Römer 11:25-32.
Was bedeutet der Satz: "Bis die Fülle der Heiden eingegangen ist?" Er kommt aus den Evangelien. Vergleiche
Lukas 21:24 mit 22:16ff. Nach diesen Texten müßten wir annehmen können, daß der Heiden Zeit erst erfüllt
wird, wenn Jesus wiederkommt. Die Mission an den Heiden geht ja bis zum Weltenende, bis zu den sieben
Plagen! Nach dieser Sichtweise könnte sich Matthäus 23:38f. durchaus auf Philipper 2:10f. beziehen! Darum
spricht Paulus in Römer 11:26 vom geistlichen Israel wenn er sagt: "…und damit dann das ganze Israel selig
werde…" Er sagt nicht, daß nach der Heidenmission alle Israeliten sich bekehren werden. Das ganze Israel, das
am Ende selig wird, sind bekehrte Juden und bekehrte Heiden, die alle an Jesus glauben und damit zum
geistlichen Israel gehören – also Abrahams Erben sind! Gott verstößt doch einen Juden nicht, weil er Jude ist!
Wenn er glaubt, wird er angenommen, ganz wie ein gläubiger Heide auch angenommen wird (vv 25-32). So
gibt: Paulus die Antwort auf die Frage aus v 12: Wie wird die Zahl der Juden voll? Dadurch, daß den Heiden
das Evangelium gebracht wird und diese als "geistliches Israel" die Juden zu Christus führen, daß sie auch zum
wirklichen, zum "geistlichen Israel" gehören. So wird am Ende das ganze Israel Gottes errettet (vergleiche noch
einmal Galater 6:15f.; 1. Petrus 2:9).
Zusammenfassung:
Die Berufung Israels war eine Berufung zum Dienst an den Völkern der Welt. Da sie ihrer Berufung nicht
nachkamen und Jesus verwarfen, verwirkten sie ihre Erwählung, und Gott suchte sich ein anderes Volk – die
Gemeinde! Neutestamentliche Aussagen über das Israel Gottes meinen darum die Gemeinde. Wer nach
Jerusalem blickt, muß theologisch in die Irre gehen, denn das Israel Gottes im Neuen Testament ist das
geistliche Israel, bestehend aus Juden und Heiden, die an Jesus Christus glauben. Vergleiche Hesekiel 37-48
mit Offenbarung 19-22.
Appell: Sei ein wirkliches Kind Abrahams
www.bibelschule.info/streaming/Heinz-Sc ... _20251.pdf
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Sa 26. Dez 2009, 11:14

Ja alles gut und schön was Du kopierst hast, nun der Frage stellt sich ja, welche Bedeutung hat den Israel in seiner Geründung, warum der Streit um Jerusalem wo der Status wo der Weltfriede in Gefahr steht? Warum hat Gott denn in den Vernichtungs Feldzüge der arabische Liga Israel bewahrt, so ein kleines Land Israel nach der üblichen heutigen gültigen militärischen Doktrin ohne weiters in den Mittelmeer werfen können, aber nein das gegenteil ist geschehen, Israel hat sogar einige Gebiete erobern können, was natürlich heute einige Kopfschmerzen verursacht. Anscheinend hat Gott noch interesse an Israel. Warum sollte gerade der Antichrist sich in Jerusalems Tempel setzen um am Schuss seiner Amtszeit Gott verhöhnen und das nicht in Rom, oder in NY oder Berlin und Tokyo? Warum denn gerade Jerusalem, wo Jesus sichtbar erscheint, ja Reginald, Fragen auf Fragen, vermagst es den diese Fragen zu beantworten? Ich befürchte mit nichten, denn da steht nichts von Ellen White geschrieben, oder teusche ich mich da, kann ja sein.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


ps Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktion von SunFox, vieleicht wie so üblich, kann aber anders sein was ich mir erhoffe, ist zwar unüblich von mir so sarkastisch zu reagieren (endschuldige mich dafür) mit seiner wohlbekannten Anschuldigungen halt eine menschliche Reaktion(kommt nicht mehr) vor)
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » Sa 26. Dez 2009, 20:36

Lieber Andreas.

Der Dispensationalismus lehrt:
1. Die Heilsgeschichte ist in mehrere Perioden (Dispensationen) eingeteilt. Seit Darby und Scofield sind es genau 7 Dispensationen. So lehren es auch die Zeugen Jehovas.

2. Das, was in der Bibel in der Zeit einer bestimmten Dispensation niedergeschrieben wurde, gilt nur für diese Dispensation.

3. Da Gott sich nicht wandelt, müssen auf Biegen und brechen alle Worte Gottes in Erfüllung gehen.

Die Sprüche der alttestamentlichen Propheten über Israel gingen oft nicht oder nur teilweise in Erfüllung. Desalb wird behauptet, dass es am Ende der christlichen Dispensation noch einmal eine kurze Heilszeit für Israel geben müsse, in der die unerfüllten Voraussagen eintreffen würden.

Nach meiner Ansicht sind alle drei Punkte menschliche Lehrsätze, die so nicht in der Bibel stehen. Ich kann sie auch nicht aus ihr herauslesen. Ursprünglich war die dsispensationistische Auslegung ein Hilfsmittel der katholischen Theologie, um die Kirche vom Vorwurf, der Antichrist zu sein, rein zu waschen. Darby und Scofield haben diese Theologie aufgegriffen und bis in die Feinheiten hin ausgearbeitet. Dr. Scofield behauptet sogar, man können die Bibel nur und allein auf diese (menschliche und katholische ) Art auslegen.

Ich lege die Bibel historizistisch aus, so wie es Jesus und die Apostel taten., und verlasse mich nicht auf die menschliche, dispensationalistische Methode. Das führt zu anderen Endergebnissen als bei Dir, lieber Andreas.

Die dispensationalistische Auslegung lehne ich ab, weil sie nicht biblisch ist. Wenn Du, lieber Andreas, sie trotzdem benutzt und befürwortest, so will und darf ich Dir das nicht verwehren. Unter Anwendung dieser Methode hast Du ja Recht, obwohl manche Dispensationalisten Deine politischen Ansichten über den heutigen Staat Israel nicht teilen und sogar als sektiererisch ansehen. Aber auch das geht mich nichts an.

Du siehst, lieber Andreas, es kommt auf die Grundlage an, auf der man baut. Jerusalem in der Offenbarung und auch die Gemeinde ist aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten. Nach Deiner Lehre gelten die Propheten aber nur für Israel, und die Apostel für die Gemeinde. Dum trennst, wo die Bibel eine nahtlose Fortsetzung sieht..

Ich werde Dir deshalb Deine alttestamentlichen Texte nicht mehr weiter erklären, zumal Du Dich ja beharrlich weigerst, meine noch ältere Frage zu beantworten.

Liebe Grüe von Reginald.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Sa 26. Dez 2009, 21:22

Kurz um Reginald, was Du von Heinz Schaidinger kopiert hast, ist mir so einfach einseitig und eine Antis.... Auslegung dazu, viele Bibelstellen werden nicht beachtet einer der Beispiele ist Jesaja 46, 9-13

9 Gedenket des Anfänglichen von der Urzeit her, daß ich Gott bin, und sonst ist keiner, daß ich Gott bin und gar keiner wie ich;
10 der ich von Anfang an das Ende verkünde, und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun;
11 der ich einen Raubvogel rufe von Osten her, aus fernem Lande den Mann meines Ratschlusses. Ich habe geredet, und werde es auch kommen lassen; ich habe entworfen, und werde es auch ausführen. -
12 Höret auf mich, ihr Trotzigen, die ihr fern seid von Gerechtigkeit!
13 Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht, sie ist nicht fern, und mein Heil zögert nicht; und ich gebe in Zion Heil, und Israel meine Herrlichkeit.


Ja Lieber Renigald, gedenket an die Anfänge von Urzeit her. Nun da ist es ja herauszulesen, die Lesersollen sich erinnern. 1) an die ganze Geschichte bereits erfüllte Prophezeihungen, und sowie 2) an Erettungen durch Gottes wirken, wie Z.B. aus Ägypten, und 3) gnädige Segnungen die Israel erfahren hatte. All das bietet reichlich Beweismaterial, das es allein Gott ist.

Vers 46, 11 aus fernen Ländern der Mann. Nun Reginald, dieser Mann war der Kyrus, den Gott berief, Babylon zu erobern und den Überrest Israels heimzuführen und so die 70 Jahre Gefangenschaft anderthalb Jahrhunderte nach der Neiderschreibunung dieser Prophezeiung Jesajas zu beenden.

46, 13 Gerechtigkeit...Zion Rettung. Zu Gottes verordneter Zeit wird die Rettung Israels Relatität werden und im gerechten Reich des Messias münden.

Siehe einfach in Römer 11, 25-27

25 Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;
26 und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Erretter kommen,
er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde".


Und das ist ja genau in Sacharja 12, 10-13 prophetisch gesagt:

10 Und ich werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn leidtragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen leidträgt.

In Joel 4, 17

7 Und ihr werdet erkennen, daß ich, Jahwe, euer Gott bin, der auf Zion wohnt, meinem heiligen Berge. Und Jerusalem wird heilig sein, und Fremde werden es nicht mehr durchziehen.

Nun Reginald das es nur 7000 übrig bleiben, halte ich doch für einen Grücht, man muß ja auch nicht alles glauben, ich tue es eben nicht, was ist denn mit den 144000, ist damit die Gemeinde gemeint, gibt ja absonderliche Lehren sie sich auf sich es beziehen, sehr sonderbare Meinungen gibt es da, da endstehen so einige verwirrungen. Es sind aus allen 12 Stämmen (also alles Juden), die Gott treu geblieben sind. Zu dem wurde ja in Römer 11, 26 gesamt Israel gemeint.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » Sa 26. Dez 2009, 23:53

Lambert schreibt:
Nun Reginald das es nur 7000 übrig bleiben, halte ich doch für einen Grücht, man muß ja auch nicht alles glauben, ich tue es eben nicht, was ist denn mit den 144000, ist damit die Gemeinde gemeint, gibt ja absonderliche Lehren sie sich auf sich es beziehen, sehr sonderbare Meinungen gibt es da, da endstehen so einige verwirrungen. Es sind aus allen 12 Stämmen (also alles Juden), die Gott treu geblieben sind. Zu dem wurde ja in Römer 11, 26 gesamt Israel gemeint.


Tja, lieber Andreas, nach Deiner dispensationalistischen Grundlage magst Du vielleicht Recht haben. So ganz genau kenne ich mich mit der ja auch nicht aus. Für mich ist diese Grundlage aber katholisch/menschlich, und deshalb verlasse ich mich nicht darauf.

Nach der historizistischen Auslegung der Apostel sieht das ganz anders aus. Und darauf verlasse ich mich lieber. Doch davon verstehst Du nun wiederum nichts.
Hast Du vielleicht schon einmal gehört, dass Israel aus 13 Stämmern besteht, und dass in der Offenbarung einige Stämme fehlen, andere aber, die es früher gar nicht gab, hin zu gefügt wurden. Und dass alle 12 Stämme Juden sind, ist mir ein eigenartiges und übles Gerücht, das die Juden selbst nicht einmal glauben. Und Röm. 12 hast Du natürlich wg. Dispensationalismus mal wieder nicht oder falsch verstanden. Schrieb ich Dir doch schon ausführlich. Aber Du liest es ja nicht. Und 2. Mose 19/1. Petr. 2 hast Du bis jetzt auch nicht erklärt. Kannst es wohl auch nicht.

Liebe Grüe von Reginald.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » So 27. Dez 2009, 01:09

Reginald 32 hat geschrieben:
Lambert schreibt:
Nun Reginald das es nur 7000 übrig bleiben, halte ich doch für einen Grücht, man muß ja auch nicht alles glauben, ich tue es eben nicht, was ist denn mit den 144000, ist damit die Gemeinde gemeint, gibt ja absonderliche Lehren sie sich auf sich es beziehen, sehr sonderbare Meinungen gibt es da, da endstehen so einige verwirrungen. Es sind aus allen 12 Stämmen (also alles Juden), die Gott treu geblieben sind. Zu dem wurde ja in Römer 11, 26 gesamt Israel gemeint.


Tja, lieber Andreas, nach Deiner dispensationalistischen Grundlage magst Du vielleicht Recht haben. So ganz genau kenne ich mich mit der ja auch nicht aus. Für mich ist diese Grundlage aber katholisch/menschlich, und deshalb verlasse ich mich nicht darauf.

Nach der historizistischen Auslegung der Apostel sieht das ganz anders aus. Und darauf verlasse ich mich lieber. Doch davon verstehst Du nun wiederum nichts.
Hast Du vielleicht schon einmal gehört, dass Israel aus 13 Stämmern besteht, und dass in der Offenbarung einige Stämme fehlen, andere aber, die es früher gar nicht gab, hin zu gefügt wurden. Und dass alle 12 Stämme Juden sind, ist mir ein eigenartiges und übles Gerücht, das die Juden selbst nicht einmal glauben. Und Röm. 12 hast Du natürlich wg. Dispensationalismus mal wieder nicht oder falsch verstanden. Schrieb ich Dir doch schon ausführlich. Aber Du liest es ja nicht. Und 2. Mose 19/1. Petr. 2 hast Du bis jetzt auch nicht erklärt. Kannst es wohl auch nicht.

Liebe Grüe von Reginald.



Dispensationalistischen Grundlage hin und her, wird da man durch eine ständige Wiederholung denn glaubwürdiger? Denn eine Verheißung Gottes ist unveränderlich, sie hat bestand, keiner kann es verändern, auf Gott ist verlass. Da braucht man doch sich doch nicht auf dispensationalistischen Grundlage stützen, ist doch unsinnig, ich brauch doch die Bibel zu lesen. Wenn ich Sacharja 12, 10-13 lese, so erwartet Israel eine wunderbare Zukunft, und der Apostel Paulus es bekräftigt in seinen Wort in Römer 11, 25-27. Was willst du mir denn eigendlich sagen? Israel ist am endscheidenen Scheitelpunkt angelangt ist, Kieg oder Frieden, denn Israel trommelt Häuptlinge zum Grossen Kriegsrat zusammen, und das hat nicht gutes zu sagen. Alle Israeliche Diplomaten sind gerufen worden um ihre Lage in der Welt zu sondieren und beraten, ist eine klare Kriegsdvorbereitung. Oder ist dir entgangen das ein Multinationaler Marineverband denn übt einen Kriseneinsätze im Rahmen von UN-Missionen, das heißt nicht nur gegen Piraten, sondern auch einen Embargo gegen den Iran. Ist alles eine Zuspitzung zur der Erfüllung von Sacharja 14, 2.

Grüsse, Andreas
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Leiurus » So 27. Dez 2009, 01:57

Lambert hat geschrieben:Dispensationalistischen Grundlage hin und her, wird da man durch eine ständige Wiederholung denn glaubwürdiger? Denn eine Verheißung Gottes ist unveränderlich, sie hat bestand, keiner kann es verändern, auf Gott ist verlass. Da braucht man doch sich doch nicht auf dispensationalistischen Grundlage stützen, ist doch unsinnig, ich brauch doch die Bibel zu lesen.


Ich bewundere deine Geduld Lambert, alle Achtung :))

editiert


Gute Nacht und herzliche Grüsse, Sascha
Zuletzt geändert von Thelonious am So 27. Dez 2009, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte miteiander sprechen und nicht übereinander
JESUS ich vertraue auf DICH!
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » So 27. Dez 2009, 02:15

Leiurus hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:Dispensationalistischen Grundlage hin und her, wird da man durch eine ständige Wiederholung denn glaubwürdiger? Denn eine Verheißung Gottes ist unveränderlich, sie hat bestand, keiner kann es verändern, auf Gott ist verlass. Da braucht man doch sich doch nicht auf dispensationalistischen Grundlage stützen, ist doch unsinnig, ich brauch doch die Bibel zu lesen.


Ich bewundere deine Geduld Lambert, alle Achtung :))

editiert

Gute Nacht und herzliche Grüsse, Sascha




Herzlichen Dank für Deine Ermutigung Lieber Leiurus. Erschreckener weise ist unser Land weitestgehend zu einem Markt religiöser Meinungen geworden, vieles an Lehren und allen mögliche Hokuspukus zu finden, ja auch was in den Ohren kitzelt kann man sich so zurecht basteln wie es einen passt. Das ist auch so ein Kennzeichen für das Ende dieser Welt. Ich will mich einzig alleine an die Lehre der Aposteln folgen, und keine gewisse Lehren von sogenannten Propheten die Gott nicht berufen hat.


Herzliche Grüsse, und das Angesicht des Herrn über Dich erstahlen, Andreas
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » So 27. Dez 2009, 10:10

Steht doch in der Bibel geschrieben,der natürliche Mensch hat kein geistliches Ohr. Wer Gott bzw. Gottes Geist hören will, der braucht ein Ohr, und zwar kein natürliches, sondern ein geistliches Ohr. Das hat aber kein Mensch von Natur aus. "Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, denn es muß geistlich beurteilt werden" kann man ja in 1.Kor. 2, 14 nachlesen

14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird;
15 der geistliche aber beurteilt alles, er selbst aber wird von niemand beurteilt;
16 denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, der ihn unterweise?" Wir aber haben Christi Sinn.


Da brauche ich niemanden, der mir sagt, erkennen den Herrn, auch keinen zum erklärten Propheten oder Prophetine, das ist schlichtweg unbiblich, denn jeder Christ kann die Gabe der Weissagung oder der prophetie bekommen, wenn man sich danach erstrebt, wenn doch in 1.Korinther 14, 1-5 geschrieben steht:

1 Strebet nach der Liebe; eifert aber um die geistlichen Gaben, vielmehr aber, daß ihr weissaget.
2 Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht Menschen, sondern Gott; denn niemand versteht es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.
3 Wer aber weissagt, redet den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung.
4 Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Versammlung.
5 Ich wollte aber, daß ihr alle in Sprachen redetet, vielmehr aber, daß ihr weissagtet. Wer aber weissagt, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, daß er es auslege, auf daß die Versammlung Erbauung empfange.


Ist denn da nicht der einzelne Christ in der Gemeinde dazu berufen, aktiv in der Gemeinde zu dienen, ja sogar sich zu ereifern durch verschiedense Geistesgaben, insbesondere der Gabe der Weisagung zu erstreben um die Gemeinde zu erbauen, und nicht nur ein Ja und Amen Schäfchen zu sein, wo das bestreben einzig alleine darauf hinziehlt zu konsumieren, zu fressen und zu schei...? Nein natürlich nicht, ja der Einzelne hat sogar einen Lehrauftrag, daurm wollte Jesus auch keinen Klerus. Viele Gemeinschaften halten sich nicht da an das Wort, schaffen eine gewisse Struktur wo der Klerus begünstigt. In viele Gemeinschaften haben bestimmte Personengruppen die erwählt sind und bestimmte Kreisen schaffen, wo ein gewisses Elitäresgehabe endsteht. Sicher wo der Geist Gottes ist, Liebe und Ordnung, aber was der Mensch schafft ist nicht die Ordung nach Gottes willen, den viele Menschen spielen den Geist Gottes.

Paulus sagte doch zu den Korinthern, „... dass Ihnen keine Gnadengabe fehlt, während sie auf die Offenbarung Jesu Christi, unsere Herrn warten“ (1 Kor 1,7). Hier verbindet Paulus die Geistesgaben mit der Wiederkunft des Herrn Jesus. Im Kap. 13 des 1 Kor. 8-12, geht Paulus über bloße Andeutungen hinaus und sagt, dass alle Gaben des H.G. nicht aufhören werden, bis Jesus wiederkehrt.

Im Licht dieser sechs deutlichen Aussagen über die übernatürlichen Gaben des H.G. ist es buchstäblich unmöglich zu behaupten, dass Paulus oder die Schrift von einem Aufhören der Geistesgaben vor der Wiederkunft Christi ausgegangen ist.

Dazu geben ich einen dicken Amen dazu, wer aber was anders behaubte, und das sind nicht wenige, betrübt und dämpft den Geist Gottes.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » So 27. Dez 2009, 23:34

Lambert schreibt:
Dispensationalistischen Grundlage hin und her, wird da man durch eine ständige Wiederholung denn glaubwürdiger? Denn eine Verheißung Gottes ist unveränderlich, sie hat bestand, keiner kann es verändern, auf Gott ist verlass. Da braucht man doch sich doch nicht auf dispensationalistischen Grundlage stützen, ist doch unsinnig, ich brauch doch die Bibel zu lesen.


Liber Andreas.
Auch wenn Du die Wahrheit nur schlecht ertragen kannst: Du legst nicht einfach die Bibel aus, sondern Du legst die Bibel im Sinnes des neumodischen Dispensationalismus aus, und zusätzlich bist Du auch noch Literalist, also ein Buchstabengläubiger.
Das alles soll aber bitte keine Beschimpfung oder Herabwürdigung sein, sondern dient nur der Feststellung, dass Du auf dieser Basis gar nicht anders kannst, als die Bibel so aus zu legen. Wenn Du aber der Bibel kein listeralistisch-dispensionalistisches Konzept überstülpst, kämest Du wie ich zu einer anderen Auslegung.. Der Dispensationalismus ist m. E. so etwas wie eine Decke vor den Augen der Erkenntnis.

Übrigens drückst Du Dich noch immer um eine Erklärung von 2.Mose 19/1.Petr.2. Natürlich kannst Du als Dispensationalist diese Bibelstellenkombination auch nicht erklären. Sie wirft Dein ganzes Luftschloss um.

Liebe Grüße von Reginald.

PS: In Israel sieht man es gar nicht gern, wenn Christen wie Du Israel eine solche Rolle wie im Darbysmus zuschreiben, also der Antichrist wird ein Jude sein. Man sagt dort, solche Christen seien versteckte Antisemiten, weil wieder mal das Schlechte von den Juden komme.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » So 27. Dez 2009, 23:56

Sag mal Renigald, ist schon sehr auffällig dein WIederholungen, mal ganz offen geschrieben, es langweil so richtig. Kein Wort darüber über die vielen Schrifterfüllungen, das der Staat Israel besteht mit den Konflikten um Jerusalem, das viele Nationen sich gegen Israel stellen, ist ja auch Schrift Erfüllung das Jerusalem ein Lastenstein ist für die Nationen. Ist doch sichtbar für jeden der die Nachrichten aufmerksam mitbekommt. Ich habe doch geschrieben, ich brauche doch keine Darbysmus wie du es meinst, doch nur die Bibel zu lesen, und das alles beobachten wie sich alles Erfüllt. Ich möchte nicht weiter darüber diskutieren, lese doch aufmerksam die Nachrichten, studiere einfach in den Webseiten über die jetztige Situation Jerusalem und die Bibel, lass es einfach auf dich wirken.

Grüsse, Andreas. :praisegod: :comeon:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mo 28. Dez 2009, 09:28

Wenn Du es getahn hast, oder du bist noch in begriff, habe ich einige Vorschläge für Dich.

Habe ich unter den Bergriff Bennpunkt Jeusalem und Israel gefunden.

http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=119
http://www.israelheute.com/default.aspx ... em&idx=615
http://www.bild.de/BILD/news/politik/20 ... and.html?o


Ja Lieber Renigald, zeige uns mal Größe, nimm mal die adventistische Brille ab, lege doch ab das Argument des Darbysmus ab, wo ich selbst als eine Irrlehre halte, denn ich habe mich darüber schlau gemacht, sind ja vieles wo er sich geirrt hat, den er hat die Lehre der Aposten verlassen.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Taube » Mo 28. Dez 2009, 10:09

Reginald 32 hat geschrieben:PS: In Israel sieht man es gar nicht gern, wenn Christen wie Du Israel eine solche Rolle wie im Darbysmus zuschreiben,...

Ja, das sehe ich auch so. Diese Vereinnahmung der Juden rein für die Erlösungstheorie einer Theologie ist sehr fragwürdig. Die Juden sehen diese Gruppierung mit sehr kritischen Augen an. Es ist noch das Denken des 19. Jh., in all das Misstrauen gegen die Juden versteckt sind.

Gruss Taube
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Taube » Mo 28. Dez 2009, 10:26

Lambert hat geschrieben: Wenn ich Sacharja 12, 10-13 lese, so erwartet Israel eine wunderbare Zukunft, und der Apostel Paulus es bekräftigt in seinen Wort in Römer 11, 25-27. Was willst du mir denn eigendlich sagen? Israel ist am endscheidenen Scheitelpunkt angelangt ist, Kieg oder Frieden, denn Israel trommelt Häuptlinge zum Grossen Kriegsrat zusammen, und das hat nicht gutes zu sagen. Alle Israeliche Diplomaten sind gerufen worden um ihre Lage in der Welt zu sondieren und beraten, ist eine klare Kriegsdvorbereitung. Oder ist dir entgangen das ein Multinationaler Marineverband denn übt einen Kriseneinsätze im Rahmen von UN-Missionen, das heißt nicht nur gegen Piraten, sondern auch einen Embargo gegen den Iran. Ist alles eine Zuspitzung zur der Erfüllung von Sacharja 14, 2.


Also Andreas, das finde ich jetzt reinste Spekulation und ist etwas im Stile einer Nostradamus Interpreten.

Gruss Taube
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mo 28. Dez 2009, 10:34

Taube hat geschrieben:
Reginald 32 hat geschrieben:PS: In Israel sieht man es gar nicht gern, wenn Christen wie Du Israel eine solche Rolle wie im Darbysmus zuschreiben,...

Ja, das sehe ich auch so. Diese Vereinnahmung der Juden rein für die Erlösungstheorie einer Theologie ist sehr fragwürdig. Die Juden sehen diese Gruppierung mit sehr kritischen Augen an. Es ist noch das Denken des 19. Jh., in all das Misstrauen gegen die Juden versteckt sind.

Gruss Taube




Sicherlich Taube, die Juden müssen ja kritisch sein, wie sollten sie anders kritisch sein? Wie sollten sie das Wort Gottes verstehen, wenn sie im Dunklen tapsen, unter der Decke hängen und somit den Heiland Jesus den Schmerzensmann nicht erkennen können. Sie suche den Äußeren, den Politischen Frieden, die Sehnsucht ist ja ohne weiteres da, der Wille. Aber der Frieden wird erst möglich sein, wenn es im Inneren stattfindet, durch Jesus Christus. Das geschied eben dann wenn die Decke weggezogen ist. Man braucht keine bestimmte Lehre dazu, egal vom auch auch es ist, einfach die Bibel zu lesen, vom Geist Gottes sich leiten zu lassen.


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mo 28. Dez 2009, 11:05

Da muß ich dich Fragen, warum sollte Sacharja 12 und Sacharja 14 eine spekulation in der Machart von Nostradamus sein, wenn es im Begriff ist die Schrift vor unseren Augen befindet sich zu erfüllen, man braucht doch nur einzig alleine die UNO beobachten, wie sie auf Israel reagiert, da ist es nicht dazu nötig irgend eine Lehre nachzufolgen, Bibel lesen und Nachrichten beobachten, ist alles. Da erkennt man doch das das baldige Ende unser Zeit zu erwarten ist Liebe Taube.


Grüsse, Andreas
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mo 28. Dez 2009, 12:58

Ich wundere mich, wie man einfach viele bestätigten Tatsachen hinweg sehen kann, sich man kann es schon tun, auf jeden Fall. Aber es gibt ein Problem damit, gibt es da eigendlich Alternativen, von euch die sich zum Kritikerntum erklärt haben, mir einiges nach sagt, wir wollen ja auch keinen Streit annzuzetteln, wollen wir ja auch nicht. Denn eines bessern belehren konntet ihr mich zumal nicht, denn ich baue angeblich Luftschlösser, wenn ihr mir das nachsagt, da stelle ich euch eine Frage, was habt ihr denn eigendlich einen Nichtluftschloss zu bieten, denn Paulus hat doch in Römer 11, 1 deutlichst gesagt: 1 Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin. Und deswegen werde ich ein des Darbysmus beschuldigt? Bitte, ist der Paulus etwar auch dieser Irrlehre verfallen, kann doch nicht sein, war doch zur seiner Zeit noch nicht. Aber ich werde dafür beschuldigt, irgend etwas stimmt doch nicht, mit euren Argumenten. Mit etwas gesunden Menschenverstand, den ein Christ bekanntlicherweis nicht ausschalten muß, ist es irgendwie unlogisch. Wie gesagt, wenn man, den Verstand einschaltet

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mo 28. Dez 2009, 15:45

Viele Berichte bestätigen meine Aussagen die ich öffentlich geschrieben habe, meine Luftschlösser sind diese ja: Israel und Hamas rüsten sich für neuen Waffengang
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 64,00.html

Die Hamas wollte die Blockade des Gaza-Streifens knacken, Israel den Beschuss mit Raketen stoppen - so begann vor einem Jahr der Gaza-Krieg. Weil keine Seite ihr Ziel erreichte, halten Analysten eine erneute Eskalation des Konflikts für unausweichlich. Das Rüsten hat bereits begonnen.

Ja von mir angebliche Luftschlösser platzen einfach an Tatsachen, die man nicht so einfach hinweg zu diskutieren kann, oder man ignoriert es einfach und stellt mich weiter als Lügner hin, oder bezichtigt einfach als eine Irrlehre., so einfach geht es hier im Forum, man braucht sich ja auch nicht zu schämen oder rot zu werden. Und weiter sagen, man sei ein Christ, endschuldige bitte meiner härte, soll nicht mehr vorkommen. Ich habe lange mich in Geduld geübt, habe so einiges hin genommen. Ich bin ja auch nur ein Mensch der sich auch irren kann, auch einiges missverstähn. Wer kann sich davon freisprechen, sich zu irren, ich kenne nur einen, der es von sich sagen kann, das ist Jesus selbst in seiner Volkommendheit, dieser ist ohne Sünde.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Reginald 32 » Mo 28. Dez 2009, 19:05

Hallo, Andreas.
Hier noch einmal eine kurze Erklärung über einige Details betr. Israel:

Im Dispensationalismus haben wir es mit der Tatsache zu tun, dass der Grundsatz des Literalismus (Buchstabengläubigkeit) dort zwar für einige ausgewählte Teile des AT in der Typologie angewendet wird. Aber dann plötzlich wird wieder jede Typologie abgelehnt, wenn es um den Bund Gottes mit Israel einerseits und dem Neuen Bund Christi mit seiner Kirche andererseits geht. Dann wird Typologie plötzlich strikt abgelehnt, genau so wie bei der Behandlung von Weissagungen alttestamentlicher Propheten. Das sieht mir sehr willkürlich und spekulativ aus, und ist es in der Tat auch.

In der Neuen Scofield Reference Bibel wird Typologie so definiert: „Ein Typus ist eine von Gott eingesetzte Illustration einer Wahrheit.“

Lewis S. Chafer, der bekannte Dispensationalist, erklärt sein Verständnis der Typologie so:
„Die Annahme ist begründet, dass die Ehe eines Mannes, der ein Typus auf Christus ist, mit einer Frau eine typologische Bedeutung hat....Moses ist ein Typus auf Christus als Erlöser. So ist Zippora, erwählt aus den Heiden, während er von seinen Brüdern getrennt war, ein Vorbild (Typus) auf das Herausrufen der Kirche in der Zeit zwischen den beiden Advents Christi.“ (System. Theologie, IV, 137)

Gleichzeitig behauptet er aber, dass die Kirche „ völlig unvorher gesehen“ sei „und in keinerlei Beziehung zu einem göttlichen Zweck davor oder darnach steht.“ (ibid. V, 348).

Ist es dann schlüssig, zu behaupten,dass Eva, Rebekka, Zippora, Abigail, Ruth und Sulamit alle ein Typus auf die neutestamentliche Gemeinde sind, gleichzeitig aber zu erklären, die Kirche Gottes sei völlig unvorhergesehen und stünde in keinerlei Beziehung zu Gottes Plänen mit der Menscheit seit Beginn der Welt?

Wenn die Frauen ein Typus auf die Gemeinde sind, dann wäre doch auch der Bund mit Israel ein Typus für den Neuen Bund Christi mit der Gemeinde! Doch an diesem Punkt erinnert sich der Dispensationalismus plötzlich an seine literalistischen Prinzipien, die man aber bei der typologischen Aussage über die Frauen des AT vergessen hatte.

Chafer:“Kein Bund und keine Prophetie bringt die Nation (Israel) in die himmlische Stadt oder in eine Vereinigung mit Christus.“ (ibid. IV, 142)

Wie kann eine solche Behauptung nur richtig sein, wenn man sich an Abrahams Hoffnung auf eine himmlische Stadt erinnert oder an Israels Hoffnung auf eine bessere Heimat?(Hebr. 11:10, 16) Christus kündigt an, dass die berühmtesten Personen des jüdischen Volkes, Abraham, Isaak und Jakob, zusammen mit vielen einst heidnischen Gläubigen das Bürgerrecht im Reiche Gottes im Himmel haben (Luk. 13:28+29, Matth. 8:11), aber die ungläubigen Israeliter werden draußen sein.

Vier alttestamentliche Propheten beschreiben den alten Bund als eine Heirat Israels mit Jahwe/Christus:
Hosea 2:16,19,20,
Jesaja 54: 5-8,
Jeremia 3:8,
Hesekiel 16.
Diese Ehe Jahwes/Christi mit Israel führt Paulus fort, indem er in 2. Kor. 11:2 die Gemeinde (aus Juden und Heiden) Christus, ihrem Ehemann, als reine Braut zuführt. Doch die Neue Scofield Reference Bibel stört das nicht, sie behauptet unbeirrt: „Israel ist die irdische Frau des Herrn, die Kirche aber ist die himmlische Braut des Lammes.“ /S. 920)

Gott betreibt also Vielweiberei: Eine Frau auf der Erde und eine im Himmel.. Und dann kommentiert Scofield Offb. 21:2 wie folgt: „Das neue Jerusalem ist der ewige Wohnort für alle Heiligen aller Zeitalter und erfüllt die Hoffnung Abrahams auf die himmlische Stadt“ (S. 1375)

Auf einmal bilden die Erlösten Israels und die Erlösten der Gemeinde wieder eine Herde unter einem Hirten an einem Ort!

Die organische Einheit des geistlichen Israel und der geistlichen Heiden in Christus wird m.E. Auch dadurch ausgedrückt, dass auf den Mauern des Neuen Jerusalem sowohl die Namen der 12 Patriarchen als auch die Namen der 12 Apostel stehen. „Aufgebaut auf dem Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.“

Du kannst meinetwegen die zitierten AT-Texte weiter auf das heutige, politische Israel auslegen und alles total literalistisch sehen. Es gibt ganz bestimmt einen, der sich riesig darüber freut. Aber es sollte doch auch klar sein, was "Israel" in Wirklichkeit ist.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Mo 28. Dez 2009, 19:31

Ich bin da gerade von You Tube einige sehr aufschlussreiche Filme über Israel/Iran am sehen, wenn es dir an grösse fehlen sollte, solles es eben so sein. Mehr möchte ich nicht dazu schreiben, denn das würde ihn unweigerlich zum Streit führen. Das habe ich nicht im Sinn, daran ist es mir eben nicht gelegen. Wiederholungen kann jeden Leser auf dauer langweilen, deswegen auf die Rücksichtname auf die Leser werde ich mich spieziel um Israel in zurückhaltung üben, gibt ja auch die Gemeinde und die Endrückung.

Ich weis nur eines: Der Herr kommt bald wieder!


Grüsse, Andreas :praisegod: :comeon:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon SunFox » Di 29. Dez 2009, 04:52

Lambert hat geschrieben: Wiederholungen kann jeden Leser auf dauer langweilen, deswegen auf die Rücksichtname auf die Leser werde ich mich speziell um Israel in zurückhaltung üben


Danke lieber Andreas! Vergiss einfach mal den heutigen Staat Israel und komm zurück zu der biblischen Botschaft!

Man wußte ja kaum noch, wie man dir etwas verständlich machen kann!

Eine kleine Frage hätte ich aber noch! ;)

Was ist mit den Jüngern Jesu, die von Geburt aus Juden sind, gehören diese deiner Meinung nach einst mal zum jüdischen Volk oder zur Gemeinde, wenn es denn eine Trennung von beiden gibt?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 05:12

SunFox hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben: Wiederholungen kann jeden Leser auf dauer langweilen, deswegen auf die Rücksichtname auf die Leser werde ich mich speziell um Israel in zurückhaltung üben


Danke lieber Andreas! :clap:

Man wußte ja kaum noch, wie man dir etwas verständlich machen kann!

Liebe Grüße von SunFox



Wiso denn, das meinst Du auch nur, irgendwie sind eure Aussagen gegen der Wirglichgeit, was Reginald schreibt, wenn in Jesaja 66, 7-9 geschrieben steht:

7 Ehe sie Wehen hatte, hat sie geboren; ehe Schmerzen sie ankamen, wurde sie von einem Knaben entbunden.
8 Wer hat solches gehört, wer hat dergleichen gesehen? Kann ein Land an einem Tage zur Welt gebracht, oder eine Nation mit einem Male geboren werden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren.
9 Sollte ich zum Durchbruch bringen und nicht gebären lassen? spricht Jahwe; oder sollte ich, der gebären läßt, verschließen? spricht dein Gott.


Es war bereits häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwichen Arabern und Juden gekommen. So war es bereits unter britischen Herrschafft vor der Teilung gewesen; nach der Teilung jedoch nahmen Gewalttaten stark zu. Die Araber waren versessen,jegliche Gedanken an einen jüdischen Staat zunichte zu machen. Den Juden im Land wurde ständig der totale Kreig angedroht. Am 14. Mai 1947 um genau 16 Uhr wurde nach einer Beratung in wenigen Mintuten von David Ben Gurion der erste Premierminster des jüdischen Staates. Er schlug mit der Faust auf den Tisch und begann zu lesen. Als er die Worten:.... die Errichtung eines jüdischen Staates im Lande Israel - des Staates Israel gelangte, applauduerten Zuhörer und weinten.

http://www.youtube.com/watch?v=bfJCntS6aDM

Was willst du mir eigendlich sagen? Ihr wollt Gott verherrlichen?


Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon SunFox » Di 29. Dez 2009, 05:22

Lieber Andreas, warum unterschlägst du in deiner Antwort meine Frage?

Hier noch einmal für dich:

Was ist mit den Jüngern Jesu, die von Geburt aus Juden sind, gehören diese deiner Meinung nach einst mal zum jüdischen Volk oder zur Gemeinde, wenn es denn eine Trennung von beiden gibt?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 05:31

SunFox hat geschrieben:Lieber Andreas, warum unterschlägst du in deiner Antwort meine Frage?

Hier noch einmal für dich:

Was ist mit den Jüngern Jesu, die von Geburt aus Juden sind, gehören diese deiner Meinung nach einst mal zum jüdischen Volk oder zur Gemeinde, wenn es denn eine Trennung von beiden gibt?

Liebe Grüße von SunFox


Merkwürdige Frage, Juden waren die ersten in der Gemeinde, doch erst 8 Jahre später kamen die Heiden dazu.
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon SunFox » Di 29. Dez 2009, 05:36

Lambert hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Lieber Andreas, warum unterschlägst du in deiner Antwort meine Frage?

Hier noch einmal für dich:

Was ist mit den Jüngern Jesu, die von Geburt aus Juden sind, gehören diese deiner Meinung nach einst mal zum jüdischen Volk oder zur Gemeinde, wenn es denn eine Trennung von beiden gibt?

Liebe Grüße von SunFox


Merkwürdige Frage, Juden waren die ersten in der Gemeinde, doch erst 8 Jahre später kamen die Heiden dazu.


Das ist keine merkwürdige Frage lieber Andreas! ;)

Lies sie dir ganz in Ruhe genau durch und dann beantworte mir das, wonach ich gefragt habe!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 05:56

Israel und Juda in der Zerstreuung

Weil ich sagte, der Antichrist kommt aus den Juden, will ich noch auf etwas hinweisen. In Dan. 11, 36-39 steht, daß der Antichrist den Gott seiner Väter für nichts achten, dafür aber dem Gott der Rüstungen huldigen wird. Israel und Juda tun das schon jetzt. Dort, wohin sie unter die Nationen zerstreut wurden, lassen sie ihr Geld den Rüstungen der Nationen zufließen. — Israel, das Nordreich, kam bei seiner Zerstörung bzw. Wegführung in die assyrische Gefangenschaft zum größten Teil nach Norden, in das Land Rosch mit den Hauptstädten Mesech und Tubal. Dort werden sie auch wieder herausgeholt, wie wir in Hes. 38 und 39 lesen. Da wohnen die verlorenen 10 Stämme, die nach Norden hinaufgewandert sind. Deshalb heißt es in Jer. 16, 14.15: “Darum siehe, Tage kommen, spricht Jehova, da nicht mehr gesagt werden wird: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat!, sondern: So wahr Jehova lebt, der die Kinder Israel heraufgeführt hat aus dem Lande des Nordens und aus all den Ländern, wohin Er sie vertrieben hatte!” Die 10 Stämme sind nämlich über den Kaukasus nach Rußland und über die Meerengen nach Rumänien und Ungarn und Polen gezogen. Dort sitzen nicht die eigentlichen Juden, sondern Israel.

Aber wohin floh Juda? Die Juden wurden nach der Zerstörung Jerusalems auf dem Sklavenmarkt in Alexandria in die Westvölker verkauft. Das waren die Westjuden im Gegensatz zu denen, die wir Ostjuden nennen, die wir aber eigentlich Nordjuden nennen müßten, von Jerusalem aus betrachtet. Sie waren auch schon einmal in Ägypten, das ist im Süden. Wenn wir die Wände der Stiftshütte betrachten, dann gibt es eine Wand im Süden, die andere im Westen, die andere im Norden. Da sehen wir, wohin sie gekommen sind: nach Ägypten, nach Westeuropa und nach Norden. Aber im Osten, woher sie gekommen waren, da bleibt die Tür offen. Da hat die Stiftshütte eine Tür und keine Wand. Das sind Dinge, über die ich jetzt nur andeutungsweise etwas sagen kann

Die zukünftige Vereinigung von Israel und Juda

Einmal wird Gott sie herausrufen und die zwei Hölzer, Israel und Juda, zusammenfügen zu einem Holz. Das wird aber unter dem Kreuz geschehen, wenn sie so zerschlagen sind, daß es ihnen geht wie auch den Gläubigen in Deutschland, die in 500-1000 Kreise zersplittert sind, aber im Schützengraben draußen eins sein konnten. Dort hat man nicht gefragt, wo einer herkommt. Jedesmal, wenn man zerschlagen ist, findet man in der Not zueinander. Wenn zwei Schiffbrüchige auf einer Schiffsplanke oder einer einsamen Insel zusammen sind, sind sie aufeinander angewiesen. Zu Hause hätten sie vielleicht einander bekämpft. Diese Wahrheit gilt auch für unser Volk. Wenn wir Deutschen aus zwei Weltkriegen nichts gelernt haben, — vor allen Dingen nicht gelernt haben, daß der, der behauptet, Gott zu lieben, zuerst einmal seinen Bruder lieben muss —, dann könnte es sein, daß Gott uns zum drittenmal zusammenschlägt, aber dann so, daß die paar Überreste froh sind, wenn sie einander sehen. So geht es dann Israel. Gott wird die zwei Hölzer zu einem Holz zusammenfügen, wenn sie den sehen, den sie durchstochen haben. Da werden sie sich die Haare zerraufen und die Brüste zerschlagen. Da werden sie Buße tun. Und dann wird Er den verheißenen neuen Bund mit ihnen schließen, indem Er ihre Sünden vergibt. Und dann werden sie als Sein Volk Ihm geweiht sein.

Erfüllung der Auferstehungshoffnung im Tausendjahrreich

Da kommen dann die Könige und die Fürsten durch Auferstehung wieder, und während der Christus in den 1000 Jahren, bevor Himmel und Erde verbrennen, mit den Gläubigen aus den Heidenvölkern, mit der Leibesgemeinde, durch den Kosmos fährt und die Engelwelten richtet (1. Kor. 6, 2.3), weidet David als der Stellvertreter seines Sohnes Jesus Christus und als der Hirte für Israel sein Volk. Und immer wieder wird der Christus auch mit der Leibesgemeinde dort erscheinen, wie Er in den 40 Tagen zwischen Seiner Auferstehung und Seiner Himmelfahrt immer wieder in Abständen den Jüngern erschien und Sich mit ihnen unterredete übel die Dinge, die das Reich Gottes betreffen.

Israel soll als der Bannerträger Gottes unter den Nationen die Auferstehungshoffnung hochhalten; denn das ist das letzte Rettungsmittel für die Welt. Gibt es keine Auferstehung, dann hat der Satan gesiegt und behält sie im Tode. Auferstehung ist der Triumph des Christus über alle Mächte. Tod und Teufel konnten noch nicht einmal den toten Heiland halten, viel weniger jetzt den lebendigen, auferstandenen. Ihn können sie gar nicht mehr halten. Daran glauben sogar die Teufel und zittern.

Fortsetzung....
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 06:01

Israels Auserwählung

Warum aber hat Gott Israel auserwählt, warum läßt Er es als Bannerträger der Auferstehung durch die Völkergeschichte gehen? Warum hat Gott nicht, wie es nach unserer Meinung wohl besser gewesen wäre, gleich mit der ganzen Völkerwelt angefangen? Laßt mich zunächst an einem Beispiel zeigen, warum Gott das so macht.

Als Gott ca. 2000 Jahre lang mit der Völkerwelt Seinen Weg ging, ca. 1000 Jahre vom Paradies bis zur Flut und dann noch einmal ca. 1000 Jahre von dort bis zum Turmbau zu Babel, da hatte Er jedesmal nach 1000 Jahren nicht ein Tausendjähriges Reich, sondern eine Katastrophe. Da mußte Er die Menschheit wegnehmen und mit Noah eine neue Weltordnung anfangen, und bald darauf mußte Er herniederfahren und die Sprachen der Menschen verwirren und sie zerstreuen in alle Lande. Da sagte Er Sich: es hat keinen Zweck, mit der ganzen Masse etwas zu machen. — Ich sage das jetzt mit rein menschlichen Worten. Gott hat ja andererseits in Seiner Zuvorerkenntnis das alles längst gewußt und zuvorbestimmt. — Da rief Er nun in Abraham einen einzelnen heraus. Und diesen einzelnen bestimmte Er zum auserwählten Verheißungsträger. Was hat das für einen Sinn?

Wir haben diesmal über Ostern einen Kälterückschlag erlebt, und es hat überall, besonders in Süddeutschland, geschneit und Nachtfröste gegeben. Im vorigen Jahr, 1953, hatten wir einen so besonders schönen März. Es war der wärmste und trockenste März seit über 100 Jahren. Da hätte man auf den Gedanken kommen können: Weil es so warm und schön ist, kann man schon in die Erde säen. Und wir hätten dann Bohnen und Gurken- und Tomatenkerne gelegt, um das alles recht frühzeitig zu haben. Die wären auch 4 Wochen lang glänzend gewachsen. Aber als im April die Nachtfröste kamen, wären sie alle vernichtet gewesen. Das wissen unsere Gärtner und Landleute aus vieltausendjähriger Erfahrung, und deshalb machen sie es anders. Sie legen ein Frühbeet an. Dorthin setzen sie ihre Gurkenkerne und Tomatenkerne, und wenn dann nach den Eisheiligen keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, setzen sie die Pflänzlinge ins freie Land. Jetzt haben sie nicht nur keinen Zeitverlust, sondern sogar einen Zeitvorsprung von 4 — 6 Wochen.

So macht es auch Gott. Er sagt: es hat gar keinen Zweck, daß Ich mit der ganzen Völkerwelt zugleich beginne. Ich mache ein Frühbeet. Mein Frühbeet ist Israel. Das muß für diesen Vorzug allerdings viel leiden. Es bekam durch Gesetz und Propheten den Willen Gottes so deutlich kundgetan, daß ihnen gar nicht so wohl dabei war. Ja, es wurde ihnen so unwohl dabei, daß sie sagten: Hätte Er das doch mit uns gar nicht angefangen! Als Gott ihnen keine Könige, sondern Statthalter gab, Moses und Josua, die großen Volksführer, anschließend die Richter bis auf Samuel, da sagten sie: Nein, diese sogenannte Vorzugsstellung ist eine furchtbare Belastung für uns. Warum sollen wir unser Leben hier unten nicht genießen? Wir wollen auch einen König wie die übrigen Nationen. Es soll uns genau so ergehen wie der übrigen Welt. Darüber ist Samuel so unglücklich, daß er es dem Herrn klagt. Und der Herr sagt ihm: “Nicht dich haben sie verworfen, sondern Mich haben sie verworfen, daß Ich nicht König über sie sein soll” (1. Sam. 8, 7). Aber gib ihnen einen König nach ihrer Weise und tue ihnen kund, wie er über sie herrschen wird: Er wird eure Söhne nehmen … Er wird eure Töchter nehmen … Er wird eure Weingärten und Olivengärten nehmen … Er wird immer nur nehmen. Dieser Saul ist ein Bild Satans, des Herrschers dieser Welt, des Haushalters der Ungerechtigkeit, der sich mit dem Lohn der Ungerechtigkeit die Taschen gefüllt hat. Aber er wird abgesetzt, und dann folgt David, der Geliebte. Der ist ein Bild des Sohnes Davids, des Christus, der nicht nehmen, sondern geben wird. Unter Seiner Herrschaft wird es umgekehrt zugehen wie heute. Im Tausendjahrreich leben nicht mehr die Herrscher von den Steuern und Abgaben ihrer Untertanen, sondern die Untertanen von den Gaben ihres Herrschers. Dann teilt Er aus, wie einst im kleinen bei der Speisung der 4000 und der 5000. “Gebt ihr ihnen zu essen!”, sagte Er dort Seinen Jüngern im voraus, damit sie die Probe im kleinen bestünden. Im Tausendjahrreich gibt es keine Steuern und Finanzämter mehr. Da werden die Bäume zwölfmal Früchte tragen im Jahr. Die ganze Erde wird sein wie der Garten Eden, wie das Paradies. Jeder wird unter seinem Weinstock und seinem Feigenbaum wohnen. Die Weintrauben werden jenen aus dem Tale Eskol gleichen, die zwei Männer an einem Stecken tragen mußten. Da kann man dann dauernd ernten. Es wird auch keine Kriege und Kriegsrüstungen mehr geben. Dann werden die Nationen der Erde sagen: Wenn es keinen Krieg mehr gibt, ist unser Geld nirgends sicherer als in Jerusalem. Von dort aus geht alles, gerecht verteilt, in die ganze Welt. Dann wird der Reichtum der Nationen nach Jerusalem fließen. Und alle Nationen erkennen Jerusalem neidlos als das Haupt der Völker an.

Auswahl geschieht also deshalb, damit man Zeit gewinnt, nicht damit man Zeit verliert. Jede Auserwählung ist Tempobeschleunigung.

Ein weiterer Grund für Israels Auserwählung, ist der: Gott braucht ein Modell für die Völkerwelt. Wenn heute ein neuer Flugzeugtyp gebaut werden soll, hat es keinen Zweck, an 10000 alten Apparaten herumzuprobieren, wie man sie am besten umbaut. Sondern man konstruiert ein neues Modell, und dann kann man alle anderen nach diesem Modell anfertigen. So hat Gott für die Völkerwelt ein Modell hingestellt: Israel. Und für die Engelwelten stellt Er eine Gemeinde mit himmlischer Berufung als Modell hin, die einmal Welt und Engel richten soll (1. Kor. 6, 2. 3).

Ein weiterer Grund für Israels Auserwählung wird uns in 5. Mose 7, 6-8 genannt: “Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, Ihm zum Volke des Eigentums zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erdboden sind. Nicht weil euer mehr wären als aller Völker, hat Jehova Sich euch zugeneigt und euch erwählt; denn ihr seid das geringste unter allen Völkern; sondern wegen Jehovas Liebe zu euch, und weil Er den Eid hielt, den Er euren Vätern geschworen.” An anderer Stelle sagt Gott: Ich hätte Mir können Assyrien oder Babylon oder Ägypten erwählen oder eine andere große Nation; aber die hätten gesagt: Wir haben es geschafft mit der Stärke unseres Armes. Daher erwählt Er das kleinste und geringste unter allen Völkern. Bei der Erwählung der Leibesgemeinde ist es genau so. Steht nicht in 1. Kor. 1, 26-29 geschrieben, daß es nicht viele Weise, Mächtige und Edle sind, die Gott zur Gemeinde berufen hat, sondern das Törichte, Schwache, Unedle und Verachtete und was nichts ist? Gott benutzt als Verheißungsträger immer die Allerärmsten, Schwächsten, Letzten, Hintersten. Wenn einmal die zukünftige Welt regiert würde von Hitler und Mussolini, von Kaisern und Königen und Ministern und Feldmarschällen dieses Zeitlaufs, — sie würden sagen: Das ist ja selbstverständlich, wir waren ja auf Erden schon die Tonangebenden. Der große Feldmarschall Moltke sagt aber einmal das schöne Wort: Bei der letzten Musterung droben werden einmal viele, die hier unten vor der Front gestanden haben, dort hinter der Front stehen. Damit will er sagen: Hier unten waren wir Offiziere, da oben stehen wir noch nicht einmal in der Front, sondern hinter der Front, als Soldaten zweiter Klasse.

Der Gott des Druntenbleibens

Warum macht Sich Gott überhaupt mit der Völkerwelt im allgemeinen und mit Israel im besonderen so viel Arbeit? Darauf gibt uns Röm. 15, 5 eine Antwort. Dort wird unser Gott der Gott des Ausharrens oder der Geduld genannt. Da steht im Grundtext das Wort hypomone, das man auch übersetzen kann: der Gott des Druntenbleibens. Er will nicht über ihnen, sondern unter ihnen wohnen. Deshalb läßt er schon in 2. Mose 25 eine irdische Hütte, ein Zelthaus bauen, in dem Er wohnen will. Und wenn in Off. 21 das himmlische Jerusalem auf die Erde herniederkommt, so heißt es wieder: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Er wird unter ihnen wohnen, und sie werden Sein Volk sein, und Er wird ihr Gott sein. Denn Seine Wonne ist von jeher an den Menschenkindern.

Engel sind Geistwesen ohne Fleischleiblichkeit. Tiere haben Fleischleiblichkeit, leib-seelische Beschaffenheit, aber keinen Geist. Die Tierwelt kann die Engel nicht begreifen, und die Engelwelt kann den Schmerz der Kreatur nicht fühlen, weil sie kein Fleisch hat. Selbst der Christus mußte, um uns zu verstehen, in allem Seinen Brüdern gleich werden, ins Fleisch kommen, Fleisch und Blut annehmen und versucht werden in allem gleichwie wir. Wir haben Geist wie die Geisterwelt und Fleisch wie die Tierwelt und können beide Seiten verstehen. Das ist der Schmerz unseres Menschseins und zugleich unser Vorzug. Deshalb ist auch der Mensch das Wesen, in dem Gott wohnen will, weil es beide Seiten der Schöpfung in sich begreift.

Fortsetzung....
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 06:04

Gottes Gnadengaben und Berufungen sind unbereubar

Israel verwarf Jehova zunächst im Alten Testament. Sie begehrten einen König wie die Nationen. Als dann später ihr wahrer König im Fleisch erschien, verwarfen sie Ihn wieder und schrieen: Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche. Und als dann der Heilige Geist kam, da begingen sie auch noch die Sünde wider den Heiligen Geist. Sie widerstrebten bewußt diesem Geiste (Apg. 7, 51) und schickten dem Christus, den sie gekreuzigt hatten, in der Person des Stephanus, des ersten Märtyrers, eine Gesandtschaft nach (Luk. 19, 14). Damit hatten sie den Vater gelästert und den Sohn gelästert und den Heiligen Geist gelästert. Daraufhin kam im Jahre 70 n. Chr. die große Katastrophe über sie. Jerusalem wurde zerstört und die Juden unter alle Völker zerstreut. Und dennoch ist die Verheißung Gottes nicht aufgehoben. Deshalb sagt Paulus in Röm. 11, 25.26: “Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis daß die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird, und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: Es wird aus Zion der Erretter kommen, Er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden.” Dann werden die natürlichen Zweige, nämlich Israel, wieder in ihren Ölbaum eingepfropft und die Namenchristen, die unfruchtbaren Zweige, ausgebrochen. Das ist klar und deutlich ein noch zukünftiges Ereignis. Das bedeutet für Israel Hoffnung. Ich kann nicht verstehen, wie es angesichts so klarer Worte theologische Richtungen geben kann, die Israel keine Hoffnung mehr zugestehen wollen!

Gerade weil Gott alle Völker liebt, muß Er zunächst einmal das Führervolk wiederherstellen. Vorher gibt es auch für die übrigen Völker keine Hoffnung. Ist aber Israel im Tausendjahrreich einmal erneuert, dann werden ganze Nationen an einem Tag bekehrt. Da stellt man sie einfach vor die Wahl: Wollt ihr den in Jerusalem anwesenden Gott-König Christus auch als König über euch anerkennen? Wenn sie das dann bejahen, unterstellen sie sich der Herrschaft des Christus. Da werden dann ganze Nationen an einem Tage geboren. Heute werden nur einzelne Menschen von oben wiedergeboren. Dann geht das alles ganz schnell. Dann hat Gott dort im Nu Sein Reich aufgerichtet, genau so wie Salomo einst den Tempel. Da waren die Steine und das Holz so vorgerichtet, daß man beim Tempelbau keinen Hammerschlag mehr hörte. Da wurde nur noch alles an seine Stelle gesetzt. So wird es auch dann einmal im Reiche des Christus gehen.

Gottes Gnadengaben und Berufungen sind unbereubar. Israel wird einmal herrschen bis an die Enden der Erde. Dann wird ihnen Gott alles das einlösen, was Er ihnen an Eidschwüren und Verheißungen je gegeben hat.

Vor vielleicht 30 Jahren kam ich einmal mit einem liberalen Juden ins Gespräch. Ich fragte ihn, ob er nicht auch Lust habe, einmal wieder in das Land seiner Väter zurückzukehren. Da sagte er: Was soll ich dort? Da kann ich meinen Viehhandel nicht weiter betreiben. Überhaupt glaube ich nicht, daß wir jemals wieder dorthin kommen. Da sagte ich ihm lächelnd: Dann bin ich ein besserer Jude als Sie, obwohl ich keiner bin. Ich glaube es nämlich, daß Sie noch einmal ins Land der Väter kommen.

Weil Israels Fall das Heil der Nationen war, haben wir als Dank, den wir ihnen schulden, das Banner hochzuhalten im Blick auf ihre Hoffnung. Das ist das Banner der Auferstehung. Solange wir die Botschaft von der Auferstehung verkündigen, verkündigen wir damit die Botschaft, daß es auch für Israel noch eine Hoffnung gibt. Amen.

=> Siehe auch Karl Geyer: Die Hoffnung der Gemeinde

(Quelle: “Gnade und Herrlichkeit”; 1958; Paulus-Verlag, Heilbronn)
http://www.*****/2009/02/18/die-hoffnung-israels/

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon SunFox » Di 29. Dez 2009, 06:13

Ich habe es schon geahnt lieber Andreas, denn du kannst ja nicht aus deiner Haut raus!

Fortsetzungsroman in der xten Neuauflage und ja du hast recht, es langweilt mich!

Und was ist hiermit?

Hinter vielem Geschreibsel verschwinden lassen, so dass man sich um eine Beantwortung drücken kann?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 10:30

Lass mal gut sein, sonst drehe wir ja im Kreise, bist ja nicht die Instans in Person. Zu dem kommt das erschwerende mit einen Adventisten zu dikutieren ist ja auf der Seite zu finden http://www.adventisten.de/ueber-uns/uns ... roe-kampf/

Für Siebenten-Tags-Adventisten ist die Redeweise vom „großen Kampf“ zu einem feststehenden Ausdruck geworden, der sich auch in den Glaubensüberzeugungen wiederfindet. Bezeichnenderweise schildert der englische Begriff für Kampf „controversy“ keine militärische Schlacht mit Toten und Verwundeten, keinen Krieg mit Waffengewalt, sondern eine tief greifende Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Parteien, eine Auseinandersetzung zwischen widersprüchlichen Auffassungen.
Es geht also um eine geistige Kontroverse, eine argumentativ geführte Debatte, einen öffentlichen Disput über eine zentrale weltanschauliche und religiöse Streitfrage: Ist Gott wirklich ein Gott der Liebe und unser volles Vertrauen wert oder nicht?

Das eigentliche Schlachtfeld, auf dem dieser Kampf ausgetragen wird, ist unser Herz. Die Versuchungen zur Sünde kommen nämlich nicht von außen, sondern in erster Linie von innen. „Jeder Mensch wird durch seine eigenen Begierden dazu verleitet, Böses zu tun.“ (Jakobus 1,14 NL) Anders gesagt: „Es ist die eigene Begehrlichkeit, die den Menschen ködert und einfängt“ (GNB). Dieser „Kampf der Leidenschaften“ ist auch die Ursache für den Streit unter „Brüdern“ (Jakobus 4,1 EÜ). Paulus beschreibt seinen verzweifelten Kampf gegen „die Sünde, die in mir wohnt“ (Römer 7,17 .20) so: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ (Römer 7,19) Wer die Herrschaft über unser „Herz“ – also über die Gedanken, Gefühle, Absichten, Phantasien und den Willen – besitzt, ist der wahre Herr unseres Lebens. Haben wir Menschen aber dann überhaupt eine reelle Chance, in dieser Auseinandersetzung zu gewinnen?

So ein blanker Unsinn, welche Aussage hat da noch Sacharja 14, wobei der Nahenosten hoch gerüsstet ist, warum denn wünschen sich die Araber Israel ins Mittelmeer, hat ja schon einige Versuche gegeben durch Feldzüge diesen Traum zu verwirglichen. Warum schickt sich die UNO an, sich durch Resulotionen über Israel zu bestimmen und da wird die UNO auf lang oder kurz um die Glaubhaftikeit zu wahren, und nicht sich nur als Papiertieger zu offenbaren, millitärisch eingreifen. Da muss man schon mit blindheit geschlagen worden sein, um das nicht zu sehent. Da hat doch jegliche Dikusion keinen Sinn bei diesen offensichtliche Irrtum den die Adventisten erlegen sind. Vom 1000 Jährigen Reich und ihre Ansichten ganz zu schweigen, ist doch verständlich, welche Rolle hat da Israel?

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon SunFox » Di 29. Dez 2009, 13:07

Lieber Andreas, du plapperst nur nach, was du wo anders gelesen hast und jetzt bist du dazu übergegangen dich auf die deutsche STA-Homepage durchzulesen, um irgendwie Anklagepunkte finden zu können!

Und warum wohl? Weil deine Argumentation ein klägliches herumgestochere ist, denn wenn du wirklich mal Antwort geben sollst, dann bringst du schnell die geballte Ladung von Internetseiten in Kopie und immer wieder der Versuch die Adventisten schlecht zu machen, weil sie diejenigen sind, die deiner Israelverkennung etwas entgegegen setzen!

Und auf Fragen versuchst du nach Möglichkeit auszuweichen:

SunFox hat geschrieben:Lieber Andreas, warum unterschlägst du in deiner Antwort meine Frage?

Hier noch einmal für dich:

Was ist mit den Jüngern Jesu, die von Geburt aus Juden sind, gehören diese deiner Meinung nach einst mal zum jüdischen Volk oder zur Gemeinde, wenn es denn eine Trennung von beiden gibt?

Liebe Grüße von SunFox


Und was ist deine Antwort darauf:


Lambert hat geschrieben:Lass mal gut sein ......


Na toll, erste Sahne, ganz klasse, du willst diskutieren und dann soll man plötzlich gut sein lassen?

Gib doch einfach eine Antwort auf meine Frage und umgehe nicht wie schon des öfteren in der Vergangenheit eine Beantwortung von Fragen durch das erschlagen mit Internetkopien und Adventistenverleumdungen!

Also, was ist mit den Jüngern Jesu, die von Geburt aus Juden sind, gehören diese deiner Meinung nach einst mal zum jüdischen Volk oder zur Gemeinde, wenn es denn eine Trennung von beiden gibt?

Liebe Grüße von SunFox

PS: Wenn du schon von adventistischen Seiten kopierst, dann mach doch auch bitte deutlich erkenntlich, wo deine Kopie beginnt und wo sie endet, also was ist Kopie und was ist Lambertaussage! ;)
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 16:49

So, so, interesant ist es allemale schon SunFox, da brauche ich mich nicht zu wundern, eure Einstellung spielziel auf Israel insbesondere auf hinsicht von Sacharja 14 u.s w. Dann ist natürlich ist der Nahenosten Konflikt für euch ohne jeglichen belang. Denn die Adventisten meinen ja,das eigentliche Schlachtfeld, auf dem dieser Kampf ausgetragen wird, ist unser Herz. Die Versuchungen zur Sünde kommen nämlich nicht von außen, sondern in erster Linie von innen. Ja zumal ist die Erde leer, sei zunächst mal hingestellt sein, ich habe so meine Zweifen. Auf deine Frage habe ich so schon beantwortet, vieleicht etwas undeutlich, die ersten Gemeinden waren jüdisch, des wegen gehören Juden und Heiden zusammen, stellt ja Paulus klar. Aber viele Juden blieben ja verstockt, und wurde für uns zum Heil. Aber Gott hat doch nicht gleich deswegen verworfen, denn die Gemeinde hat Israel nicht ersätzt, was viele Christen irrtümlich meinen. Denn in Römer 11, 25 steht geschrieben:

25 Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;

in Römer 11, 26

26 und also wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;


und in Römer 11, 27

27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde".

Erst wenn die Gemeinde vollendet ist, wird Gott sich wieder Israel zuwenden und Israel wird sich zum Herrn bekehren. Dies wird bei Sacharija beschreiben:

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Lambert » Di 29. Dez 2009, 18:43

Ich habe gelesen: Gemeinsame Erklärung
der Weltweiten Evangelischen Allianz
und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten


Es gab Punkte, in denen es keine Übereinstimmung gibt

Davon ist der Punkt 3.2. Keine Übereinstimmung gab es hinsichtlich der adventistischen Lehre vom
himmlischen Heiligtum und dem damit verbundenen Gericht vor der Wiederkunft
Christi. Auf der Grundlage ihrer Auslegung der Bücher Daniel und Offenbarung des
Johannes vertreten Adventisten das Verständnis, dass das Vorwiederkunfts-Gericht
im Jahr 1844 begann. Evangelikale teilen dieses Verständnis nicht. Nach ihrer Sicht
fehlt dafür die klare biblische Begründung. Dennoch sind Adventisten davon
überzeugt, dass diese biblische Auslegung ihnen hilft, die Dringlichkeit und globale
Bedeutung des Missionsauftrags zur Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu klarer zu

Ist schon eine sonderliche Lehre, ist das etwar auf der Grundlage der Apostel die sie gepredigt haben?

Ein Gericht im Jahre1844, wie denn, soll das biblich sein? Und überhaubt 1844, nichts derartiges ist in der Bibel zu lesen. Wenn doch in Joh. 3:13-18 geschrieben steht:

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Joh. 3:36

Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Mit anderen Worten, wer Jesus nicht hat, braucht nicht auf seinen Gericht warten, er ist ja schon gerichtet. Und das seit erst 1844? Wie das denn, gelten diese Stellen erst seit 1844, kann nun wirglich nicht sein. Woher endnehmen sie die Lehre, etwar aus den Alten Testament, im Neuen Testament nirgens zu lesen, nicht mal eine leise Andeutung.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon SunFox » Di 29. Dez 2009, 20:17

Lieber Andreas, warum versuchst du nur immer wieder andere in Misskredit zu bringen? Das ist keine christliche Eigenart! ;)

Ich zitiere auch mal aus der gemeinsamen Erklärung der Weltweiten Evangelischen Allianz und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten:

"Unser gemeinsamer Glaube

2. Die Teilnehmer stellten positiv eine weitgehende Gemeinsamkeit in inhaltlichen Fragen des Glaubens und der Spiritualität fest. Adventisten stimmen der WEAGlaubensbasis zu. Sie akzeptieren die folgenden Glaubenslehren rückhaltlos: die Autorität und der Vorrang des Wortes Gottes, die Trinität, die göttliche und menschliche Natur Christi, die Erlösung allein durch den Glauben an Christus, die Bedeutung des Gebets, der persönlichen Bekehrung und der Heiligung. Sie wertschätzen die „selige Hoffnung“ auf die baldige Wiederkunft Christi und das letzte Gericht. Es herrscht Übereinstimmung darin, dass hinsichtlich des zweiten Kommens Jesu niemals ein Datum festgesetzt werden soll."

Und was sagst du nun?

Es kommt aber noch etwas wichtiges:

"Bereiche der Zusammenarbeit

4. Da die Gespräche eine gemeinsam vertretene Glaubensgrundlage ergaben, sehen Evangelikale und Adventisten Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei gemeinsamen Anliegen. Gleichzeitig anerkennen sie das Recht und sogar die Verantwortung aller Kirchen, die zusammenarbeiten wollen, sich an ihre eigenen spezifischen Glaubenslehren zu halten und ihnen zu folgen. Die Grundsätze der Religionsfreiheit und Toleranz sowie guter Wille und gegenseitige Achtung sollen auf jeden Fall gewahrt bleiben.

4.1 Die Gesprächsteilnehmer sind Gott dankbar für den brüderlichen Geist, in dem die Diskussionen geführt wurden, und freuen sich, diejenigen, mit denen sie zusammengekommen sind und diskutiert haben, als Brüder und Schwestern in Christus zu sehen. Sie empfehlen die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, wo diese angebracht erscheint: so beim Gebet, beim Bibelstudium, bei der Unterstützung der Bibelgesellschaften, im Bereich der Religionsfreiheit und bei der Linderung von dringenden Nöten der Gesellschaft im Geist christlicher Liebe und Gemeinschaft.

4.2 Da die Teilnehmer durch diese Erfahrung sehr bereichert wurden, schlagen sie vor, dass ihre jeweiligen Gremien sich für die Weiterführung theologischer Gespräche auf allen Ebenen einsetzen.

„Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus
Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen.“ 2. Petrus 3,18"

Anscheinend hast du nur die Dinge gelesen, wo man sich nicht einig ist, aber in Punkt 4 wird betont, das jede Kirche sich an ihre eigenen spezifischen Glaubenslehren halten soll und ihnen auch folgen soll!

Willst du weiter auf die Adventisten herumtrampeln, wenn ihre Meinung gegen deine Meinung steht? Du führst dich ja schlimmer auf wie die mittelalterlichen Päpste, die kannten die Grundsätze der Religionsfreiheit und Toleranz sowie den guten Willen und die gegenseitige Achtung auch nicht.

Komme mal wieder herunter von deinem hohen Ross!

Liebe Grüße von SunFox

PS: Hier die gemeinsame Erklärung von WEA-STA
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Re: Entrückung-Israel-Gemeinde

Beitragvon Thelonious » Di 29. Dez 2009, 20:22

Hallo!

Jetzt geht es hier wirklich viel zu sehr durcheinander. Wie war noch das ursprüngliche Threadthema?

Dementsprechend schließe ich die Diskussion an diesem Punkt.

Thelonious - Senior-Mod.
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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