Juden und Christen

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Hanspeter » Mi 26. Nov 2014, 22:44

pody2743 hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Pody, wir warten hier auf Meta's Antwort, wer Jesus aus seiner/ihrer Sicht für die Juden ist, und auch, wer Jesus für ihn/sie selber ist.


Wir warten hier? Hör mal, du Ulknudel, ich warte mal nicht mit dir und wir wissen genau, dass auch du schon dich eingeschmischt hast bzw. dass du geantwortet haben wirst und das Gespräch abgeleitet wurde, oder? Aber hätte nicht sein müssen :P



Pody, bitte benimm dich! Und lies genauer!

Ich habe nicht in die Runde Fragen gestellt, sondern ich habe nach Meta's Meinung gefragt. Du brauchst mir nicht zu erklären, dass die Juden Gottes Volk sind, und das ich dies nachlesen kann, dies weiss ich nämlich selber. Ich weiss aber nicht, welche Ansicht Meta dazu hat. Also bitte warte wie wir andern auch, bis Meta sich wieder meldet.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon pody2743 » Do 27. Nov 2014, 09:59

Hanspeter hat geschrieben:
pody2743 hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Pody, wir warten hier auf Meta's Antwort, wer Jesus aus seiner/ihrer Sicht für die Juden ist, und auch, wer Jesus für ihn/sie selber ist.


Wir warten hier? Hör mal, du Ulknudel, ich warte mal nicht mit dir und wir wissen genau, dass auch du schon dich eingeschmischt hast bzw. dass du geantwortet haben wirst und das Gespräch abgeleitet wurde, oder? Aber hätte nicht sein müssen :P



Pody, bitte benimm dich! Und lies genauer!

Ich habe nicht in die Runde Fragen gestellt, sondern ich habe nach Meta's Meinung gefragt. Du brauchst mir nicht zu erklären, dass die Juden Gottes Volk sind, und das ich dies nachlesen kann, dies weiss ich nämlich selber. Ich weiss aber nicht, welche Ansicht Meta dazu hat. Also bitte warte wie wir andern auch, bis Meta sich wieder meldet.


Hör mal auf Hanspeter, so zu tun, als ob du, wenn, nicht auf etwas geantwortet hat, wo er/sie gar nicht gefragt war. Du zitterst ja wie Estenlaub, als ob Meta nicht antworten könne auf dich, wie man bei mir oft auch nicht tat, wenn ich z.B. Jehsu oder so eine Frage stellte und evtl. du geantwortet hast.

Und bitte stifte keine Verwirrung, denn ich habe dich nicht aufklären wollen, dass die Juden Gottes Volk sind, denn dieses Zitat hast du aus meinem Inhalt herausgemeint. Hier sieht man, dass du anderes siehst, wie jemand auf Drogen rosa Elefanten (um genau zu sein ;) -> diese Klammer: edit:wie als ich dir unsterllt hätte, dass du in die Runde gefragt hättest: du meinst wohl, ich wäre frech oder so, weil ich auf etwas eingehe, wo du dann trotzdem hier auf Metas Antwort warten könntest: und du musst ja nicht auf mich eingehen: keiner muss das. Egal, ob der- oder diejenigen auch zu einem Beitrag was sagte, was kniggetechnisch ein einmischen wäre bzw. deine Regel "erst sagt Meta und dann du bzw. ich will dann das du dazu nichts sagst". Aber darüber diskutiere ich nicht mit dir: aber in einer Runde, wo man zusammensitzt ist das hier so nicht. Aber da könnten auch 5 Menschen zu einer Frage, dass sagen, was sie dazu zu sagen heben: selbst du. Aber klar ist: dass muss nicht sein. Also hör auf, Regeln auzustellen oder so). Hör mal auf damit!! Und mache bitte sehr keine Regeln, die du bzw. Ihr selber gebrochen habt, wenn ich z.B. Jeshu was fragte und du oder so geantwortet hast, denn der Vorgang ist derselbe. Und als ob Meta dann nicht antworten könne, wie dann Jeshu: das magst du auch nicht, nicht wahr? Aber wenn jemand anderes was sagt, dann kann in dem Fall Jeshu trotzdem antworten. Und das ist so!!!
Und bezüglich Geschichte: das wird mir jemand von uns, das so sagen, wie es ist. Und nicht anders. Du z.B. hast im anderen Thread, dieses Forumsteil, auf meine Frage von wegen Israelis geantwortet, wie das auch jemand von uns machen könnte. Auch hier! Manches ist gleich und manches ist anders: wie immer zwischen Euch und uns, wo ihr mal sagt, das war gemeint außerhalb direkt gesagtem und verschmelzt das mit direkt gesagten dass auch direkt gemeint war: Gott spricht direkt außerhalb von Gleichnis und co. Und dann weiß man, was er sagte. Was meinst du dazu! Und bitte genau sagen und zitieren: bitte im OT-Thread zum weiterdiskutieren. Wenn du magst, gebe ich dir den Link. Aber bitte nicht hier. Habe jetzt alles gesagt.

Nur mal so: Und deine Antwort, wenn du antworten solltest, lese ich im Steinmodus. Was das ist: ich sitze da, wie ein nasser Sack und höre, was du sagst und ohne sage dann, was mir in den Sinn kommt bzw. könnte zittern, wie Estenlaub, wenn ich mich in meiner Person gekränkt fühle, weil, und jetzt steigere ich das WAS DU JETZT NICHT GESAGT HAST: ein dummer Spinner sei, der nicht ernst zu nehme sein (Fibbelig werden dabei so einige z.B. Kids). Aber Steinmodus ist nicht gleich stoned. Aber leer im Kopf ist dasselbe. Und das ist natürlich nicht dasselbe, als wenn jemand sich Luftschlösser baut, wie du, als ob du rosa Elfanten gesehen hättest. Und jeder kann was in den Sinn bekommen: ein großer Bruder, weiß ich sagte und kennt mich. Und ich weiß wovon ich spreche usw. Kannst den Beitrag von vorne lesen. Aber das kann jeder. Und reagieren auch. Ich reagiere auf das, was man beim Wort nehmen kann. Andere mögen sowas nicht, denn das ist oft zuviel. Und dann wäre das in mein Fall so, dass ich das Forum verlassen müsste, wie damals ein Kind beim CVJM, dass aber vom "großen Bruder" die Konsequenz bekam (weil er z.B. Krawall machte), dass die Eltern das Kind abholen mussten. Ich müsste gehen, weil ich mich beugen würde, denn diskutieren bringt nichts. Das ist nachweisbar. Und ja: den Link zum OT-Thread, der ist für mich sinnvoll, wenn du darüber sprechen möchtest. Für dich wäre es evlt. egeal. Und WAS DU JETZT NICHT GESAGT HAST: da kannst du dich bzw. mich beim Wort nehmen. Aber was du evlt. sagen wirst, könnte inbegriffen sein in deiner Meinung über mich, denn ich sage "ich bin ein seriöser Mann, der weiß wovon er spricht und konnte schon abendelang, so reden, wie jetzt, ohne auch nur einmal Fibbelig zu werden. Und ich sage das jetzt nicht wieder, aber im OT-Thread kann es weiter gehen. Hier im Forum geht es darum, gehört zu werden. Aber das ist nicht dasselbe wie dass ich in Not bin, weil man meinte, dass so zu verstehen, als ob es darum nicht ging, das ich zu Theman was sagte, und dann zu allen, wo irgendwo ein Bruder oder Schwester hoffentlich versteht, und zwar im Kontext der Zeit, was es damit auf sich hat, Fibbelig zu werden. Ob er oder sie mich hört oder nicht. Dem richtigen würde ich es sofort persönlich sagen. Und wer nicht hören will, der soll aufhören mich zu erziehen. Und draußen, gehe ich, und rede dann gar nicht wie hier, über Fibbeligkeit, die jetzt auch nicht war, denn wenn es doof wird, gehe ich. Ich spreche dort, wo meine Freunde sind. Hier sind sie bestimmt: aber ich habe hauptsächlich nur mit den zu tun, die nicht die sind, denen ich das (siehe eben) sofort persönlich sagen würde und brächte Beispiele wie hier. Und wer dann bei dir nachfragt (weil wir zusammenhingen und stellvertretend für das Forum ist, wo wir uns unterhielten "unter freiem Himmel", ist dann einer, der bestätigt: dich oder mich. Kopfschütteln, Nicken, etc: ja, das kann jeder. Gefühle: die hat auch jeder. Streng sein: das kann auch ich, denn jeder kann anders, weil er z.B. immer lieb ist, wenn er z.B. mit Nachdruck etwas sagt: z.B. den Tonfall erhebt, weil gehört werden will, und schon übelst ausgelegt wurde überall, woebei die Tricks sind, dass jemand den Tonfall erhöhte, weil er die Liebe brach und sauer wurde. Das habe ich nicht getan und ist nicht dasselbe, wie wenn, und das ist klar, du den Tonfall erheben würdest: Verstehst du doch oder? Und du wolltest nicth hören: komm mal runter, wenn du deinen Tonfall erhöhst. Ein Bruder oder Schwester von uns versteht bestimmt jetzt noch viel mehr. Gehört werden: wenn ich nicht gehen muss, dann werde ich dann einmal vielleicht nicht wiederkommen und bin unterwegs, vielleicht ohne mich dann abzumelden und laufe einfach los und gucke wohin meine Füße mich tragen: Auf jeden Fall ist Gott Wort meines Fuss Leuchte. Und kein Geld der Welt muss und wird mich dann halten. Und Geld? Wie der verlorene Sohn, aber unter anderen Umständen, während ich schon weiß, wie ich Geld verdienen werde, ohne Ausbildung. Vielleicht (und das würde dann in dem Fall mein Leben gehaltvoll machen: und auf den Bauerhof müsste ich nicht für immer bleiben! Logo!) in Polen eine Familie helfen für Essen, denn ich kann bieten, die alte Mutter zu versorgen und oder auf dem Bauerhof zu helfen (...) würde auch den ganzen Tag da sein (und ein Zimmer würde mir reichen), wärhend es noch mehr gibt, wie man Geld kommt. Und wer bei Sinnen ist, der weiß, dass ich nicht blöd laberte, und weiß, dass pody wer ist und worum es auch immer geht: um Gott und die Welt.

-> ;)

pody
Zuletzt geändert von pody2743 am Do 27. Nov 2014, 11:03, insgesamt 4-mal geändert.
Was logisch ist:
Und wer genau das nicht richtig finden sollte, dass ich Gott und sein Wort im Herzen habe WEIL das daran zu kleben bedeute, soll das bitte nicht zum Thema machen (sonst soll er einen Thread aufmachen), weil jeder vom dem spricht, was im eigenen Herzen ist und dann Inhalte sagt.
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Hanspeter » Do 27. Nov 2014, 10:15

pody2743 hat geschrieben:das magst du auch nicht, nicht wahr?

pody


Ich mag nicht besonders, wenn man mich als Ulknudel bezeichnet (ausser, ich habe einen Ulk gemacht, und das habe ich nicht) und ja, ich erwarte, dass man sich hier in diesem Forum an gewisse Anstands- und Verhaltensregeln hält, welche allgemein bekannt sein sollten.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon pody2743 » Do 27. Nov 2014, 10:43

Hanspeter hat geschrieben:
pody2743 hat geschrieben:das magst du auch nicht, nicht wahr?

pody


Ich mag nicht besonders, wenn man mich als Ulknudel bezeichnet (ausser, ich habe einen Ulk gemacht, und das habe ich nicht) und ja, ich erwarte, dass man sich hier in diesem Forum an gewisse Anstands- und Verhaltensregeln hält, welche allgemein bekannt sein sollten.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.


Ich mag nicht, was du sagtest und worauf ich "Ulknudel" sagte und dann mochte ich nicht, was dich dann rosa Elefanten gesehen gelassen hat.

Mehr gibt es dazu nicht dazu nicht zu sagen. Les mal genauer. Verlesen kann sich jeder ;)
Was logisch ist:
Und wer genau das nicht richtig finden sollte, dass ich Gott und sein Wort im Herzen habe WEIL das daran zu kleben bedeute, soll das bitte nicht zum Thema machen (sonst soll er einen Thread aufmachen), weil jeder vom dem spricht, was im eigenen Herzen ist und dann Inhalte sagt.
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Re: Juden und Christen

Beitragvon pody2743 » Do 27. Nov 2014, 10:52

@Hanspeter:

Vorschlag: wir beenden hier in dem Thread, das, was OT ist (und bei dir und Ihr immer wieder vorkommt). Daher lade ich dich ein in den OT-Thread. Das ist an dem Punkt sehr sinnvoll. Dort können wir, alles regel und auf alles zurückommen, was geschrieben steht. Deins und meins. Und darum wird es gehen. Hier nicht mehr: BITTE, damit es keinen Ärger gibt im Haus Livenet.ch wo man dem Sinn nach, zur Obernonne geht und klar Schiff macht, denn das gehört nicht in den "Unterricht". Und bitte jetzt nicht "Hä"! Aber wird so nicht sein. Bis dann im OT-Thread (und wir können uns die Hand reichen, denn nobody ist perfekt: und wenn alles geklärt ist, dann wird man nicht deswegen sich nicht aufrgen brauchen: sowas kann vorkommen, wie :P ). Wir regeln das wir Männer. Aber du musst nicht. Hier bitte aber wird es weiter im Text des Threads gehen "Juden und Christen".

"Schülervertreter" pody (bigbird hat Recht: hier würde es zuviel OT überhaupt. Das versteht man, nicht wahr? Wir hätten, nicht bis zu diesem Beitrag kommen brauchen (so gesehen: immer schon)!! Klaro :) und ich meinte nicht :P oder :warn: Verstanden! Könnte man evtl. aus dem Wortlaut erlesen. )
(ich schreibe dann einen Artiekl in der "Schülerzeitung")
Was logisch ist:
Und wer genau das nicht richtig finden sollte, dass ich Gott und sein Wort im Herzen habe WEIL das daran zu kleben bedeute, soll das bitte nicht zum Thema machen (sonst soll er einen Thread aufmachen), weil jeder vom dem spricht, was im eigenen Herzen ist und dann Inhalte sagt.
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Hanspeter » Do 27. Nov 2014, 11:05

Pody, wir haben keinen Streit. Es gibt nichts zu regeln. Für mich ist die Verlängerung im OT-Thread überflüssig. Für mich ist ok, wenn wir hier und in andern Threads sachlich und gelassen über das jeweilige Thema diskutieren.

OT Ende.

LG Hanspeter
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » So 3. Mai 2015, 10:07

Lambert hat geschrieben: ...... gibt uns jeden neue Denkanstöße, zeigt uns auch welche Verantwortung wir haben, gegenüber unsere Brüder den Juden.


Welche Verantwortung meinst du da?


Dalet
In der Kindheit lernt man sprechen, im Alter schweigen. Und dies ist der große Nachteil des Menschen: Er erlernt das Sprechen, noch ehe er zu schweigen versteht.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » So 3. Mai 2015, 10:14

yotham hat geschrieben:....

Kl. Randnote: im römischen Reich würden alle Rebellen gegen das römische Reich (Edom) gekreuzigt, das gibt noch so eine politische Note zur Kreuzigung.



Es waren über 6000 Juden auf solche bestialische Art hingerichtet, und teils auch vollkommen unschuldig.
In der Kindheit lernt man sprechen, im Alter schweigen. Und dies ist der große Nachteil des Menschen: Er erlernt das Sprechen, noch ehe er zu schweigen versteht.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » So 3. Mai 2015, 10:34

Juden und Christen

Was meinen Juden über Jesus?
Die Aussagen sind wohl so vielfältig und kontrovers wie auch im Christentum und den dazugehörigen „Freidenkern“.



Rabbi Mosche ben Maimon (Maimonides) (RaMBaM)
Philosoph, Arzt, bedeutendster jüdischer Gelehrter des Mittelalters (1138-1204) Spanien / Ägypten

„Alle diese Dinge, die sich auf Jesus von Nazareth beziehen, dienten nur dazu, den Weg zu bereiten für den König Messias und die Welt vorzubereiten für die Anbetung G-ttes mit einem einigen Herzen, wie geschrieben steht: ‚Es kommt die Zeit, da will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle sollen des HERRN Namen * anrufen und ihm einträchtig dienen’ (Zeph. 3:9). Auf diese Weise werden die messianische Hoffnung, die Torah und die Gebote zu einem weit verbreiteten Glaubensgut – unter den Einwohnern der fernen Inseln und unter vielen Nationen, die unbeschnitten in Herz und Fleisch sind.“



* JHWH
In der Kindheit lernt man sprechen, im Alter schweigen. Und dies ist der große Nachteil des Menschen: Er erlernt das Sprechen, noch ehe er zu schweigen versteht.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Jeshu » So 3. Mai 2015, 12:27

Dalet hat geschrieben:
yotham hat geschrieben:....

Kl. Randnote: im römischen Reich würden alle Rebellen gegen das römische Reich (Edom) gekreuzigt, das gibt noch so eine politische Note zur Kreuzigung.



Es waren über 6000 Juden auf solche bestialische Art hingerichtet, und teils auch vollkommen unschuldig.


Jede Hinrichtung ist entsetzlich, Dalet - das ist keine Frage.
Der Unterschied besteht darin, dass Jesus - wenn Er gewollt hätte - dieser Hinrichtung ohne Probleme entgehen hätte können. Bei Seiner Gefangennahme hat Er zu einem Jünger, der ihn vor den Hohenpriestern schützen wollte, gesagt:

"Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.
Oder meinst du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen Engel?
Wie würde aber die Schrift erfüllet? Es muß also gehen".
Matt. 26, 52-54

Er wusste, dass Er die Schrift zur Erfüllung bringen musste und hat dieses große Leid absichtlich für uns auf sich genommen, damit wir wissen, dass Er tatsächlich der verheissene Messias ist, damit alle Menschen, auch die Juden, an Ihn glauben.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » So 3. Mai 2015, 19:06

Hallo Jeshu

Manch ein Angeklagter hätte der Hinrichtung entkommen können, so auch bei Jesus. Sicher hatte er das mit Absicht auf sich genommen, dass so durch ihn kein Gemetzel in Jerusalem stattfand.

Die Hinrichtung ist keine Erfüllung einer Verheissung.


Dalet
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Jeshu » Di 5. Mai 2015, 07:34

Dalet hat geschrieben:Hallo Jeshu

Manch ein Angeklagter hätte der Hinrichtung entkommen können, so auch bei Jesus. Sicher hatte er das mit Absicht auf sich genommen, dass so durch ihn kein Gemetzel in Jerusalem stattfand.

Die Hinrichtung ist keine Erfüllung einer Verheissung.

Dalet


Hi Dalet!
Wenn man Jesus Hinrichtung so interpretiert wie Paulus es in Galater 3 tut, schon:

"Der euch nun den Geist reicht und tut solche Taten unter euch, tut er's durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben?
6 Gleichwie Abraham hat Gott geglaubt und es ist ihm gerechnet zur Gerechtigkeit.
7 So erkennet ihr ja, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder.
8 Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden."
9 Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
10 Denn die mit des Gesetzes Werken umgehen, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben: "Verflucht sei jedermann, der nicht bleibt in alle dem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, daß er's tue."
11 Daß aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar; denn "der Gerechte wird seines Glaubens leben."
12 Das Gesetz aber ist nicht des Glaubens; sondern "der Mensch, der es tut, wird dadurch leben."
13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!"),
14 auf daß der Segen Abrahams unter die Heiden käme in Christo Jesu und wir also den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.


So ist Jesus auf der einen Seite dem gefolgt, was über Ihn in der Schrift geschrieben steht, auf der anderen Seite hat Er die "Gesetze", die mit dem wahren Glauben an GOTT nichts zu tun haben, einfach nicht befolgt.

LG
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » Fr 8. Mai 2015, 18:33

Hallo Jeshua

Nun, Paulus hat nun eben eine bestimmte Ideologie über einen vergeistigten Jesus, und bedient sich kräftig mit Versen aus dem AT, welche er aus dem Kontext gerissen zitiert.

Wie war denn der Glaube Abrahams? Nun, es war ein „Tatenglaube“, was ja Paulus eher niedriger Motivation betrachtet.
Es hat auch die Schrift nicht gesagt, dass die Heiden durch einen Bekenntnisglauben, so wie es Paulus lehrt, gerecht werden sollten. Also ein Bekenntnisglauben, wie es Paulus darlegt, ist weit weg von Abrahams Glauben.

Nun, du sagtest in einem anderen Thread, dass Jesus die Speisegebote aufgehoben haben sollte, und hier zitierst du das extreme, dass derjenige verflucht sei, der nicht in allem bleibt… und Paulus hält sich ja auch nicht daran, sondern ist für die einen dies, und für die andren das….


Das Gesetz wurde auch nicht gegeben, dass man dadurch „selig“ werden soll. Weiter ist im Gesetz ebenso die Gnade und Barmherzigkeit und Vergebung Gottes voll integriert, also der „Fluch“ hat Gott schon selbst im Gesetz dazumal aufgehoben. Dazu brauchte es keinen Christus.


Und nun meinst du, dass einige Gesetze nichts mit dem Glauben an Gott zu tun haben, und willst diese gemäss deinem Ermessen ausschliessen? Weiter steht in Mk nicht, dass Jesus sich nicht an die Speisegebote gehalten hätte, sondern dass eine falsche Herzenshaltung den Menschen verunreinigt. Und die Weisungen Gottes beiseite zu schieben, wäre eben die falsche Herzenshaltung.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Jeshu » Fr 8. Mai 2015, 20:38

Dalet hat geschrieben:Hallo Jeshua

Nun, Paulus hat nun eben eine bestimmte Ideologie über einen vergeistigten Jesus, und bedient sich kräftig mit Versen aus dem AT, welche er aus dem Kontext gerissen zitiert.


Hi Dalet!
Wie jetzt. Wer bedient sich denn nun wo? Versucht Paulus nicht vielmehr das Wort des AT im Zusammenhang mit Jesus Wort und Wirken uns verständlich zu machen?
Wobei er nicht immer absolut richtig liegen muss, das mag schon sein.
Wie es eben fast allen Propheten und Aposteln so geschehen ist.
Gottes wahres Wort zu erfassen ist eben höchste Kunst.

Wie war denn der Glaube Abrahams? Nun, es war ein „Tatenglaube“, was ja Paulus eher niedriger Motivation betrachtet.


Abraham war einfach Abraham. Sein Glaube an Gott war ehrlich, vorbildlich und seine Taten auch. Ohne eigene Berechnung, sondern zum Wohle aller.
Also mit Sicherheit nicht niedrig. Abraham wollte es von sich aus so.
Und Jesus hat ihn darin bestätigt.

Es hat auch die Schrift nicht gesagt, dass die Heiden durch einen Bekenntnisglauben, so wie es Paulus lehrt, gerecht werden sollten. Also ein Bekenntnisglauben, wie es Paulus darlegt, ist weit weg von Abrahams Glauben.


Einfach sich nur zu Jesus Christus oder zu Gott/JHWH bekennen ... was soll das bringen?
Das gilt für die Christen und die Juden gleichermaßen.
Denn Volk oder Kinder Gottes ist man allein deswegen nicht. Das könnte ja jeder.

Nun, du sagtest in einem anderen Thread, dass Jesus die Speisegebote aufgehoben haben sollte, und hier zitierst du das extreme, dass derjenige verflucht sei, der nicht in allem bleibt… und Paulus hält sich ja auch nicht daran, sondern ist für die einen dies, und für die andren das….


Ich halte mich an Gottes Wort, sonst an nichts. Das mag bei manchem ein schweres "Schlingern" im Denken auszulösen. Der Weg von Jesus ist eben nicht nur schmal, sondern auch "kurvig".

Das Gesetz wurde auch nicht gegeben, dass man dadurch „selig“ werden soll. Weiter ist im Gesetz ebenso die Gnade und Barmherzigkeit und Vergebung Gottes voll integriert, also der „Fluch“ hat Gott schon selbst im Gesetz dazumal aufgehoben. Dazu brauchte es keinen Christus.


Wenn Du meinst. Mose und Josua sind da leider weniger barmherzig.

Und nun meinst du, dass einige Gesetze nichts mit dem Glauben an Gott zu tun haben, und willst diese gemäss deinem Ermessen ausschliessen? Weiter steht in Mk nicht, dass Jesus sich nicht an die Speisegebote gehalten hätte, sondern dass eine falsche Herzenshaltung den Menschen verunreinigt. Und die Weisungen Gottes beiseite zu schieben, wäre eben die falsche Herzenshaltung.

Dalet


Nach meinem Ermessen schließe ich hier überhaupt nichts aus. Das müsste man allmählich schon ganz klar sehen.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » Do 14. Mai 2015, 18:26

Hallo Jeshu

Wie gut kannte denn Paulus das Leben und die Reden Jesu? Wohl eher weniger, und das auch nur aus 2. Hand. Dagegen zählte für ihn sein Visionen, die er über Jesus hatte, und da liefern so Bruchteile von Aussagen, Teilzitate aus dem AT immer eine gute Möglichkeit. Nur hat das nichts mehr mit dem Leben und den Reden Jesu zu tun. Und schon gar nichts mit höherer Kunst, sondern mit Ideologie.

Nein, mit den Propheten sollte man den Paulus nicht vergleichen. Propheten hatten da einen ganz anderen „Draht“ zum Ewigen.

Aber was ist denn „Gottes wahre Wort“? Wo beginnt es und wo hört es auf?
Was ist denn „Gottes Wort“? Was der Mensch alles in den Mund Gottes schiebt? Ist es einfach so pauschal die Bibel (oder die kath. Bibel), das, was der Mensch dazu bestimmte hatte?

Also nach deinem Ermessen schliesst du, dass Jesus die Speisegebote ausgebootet hat, aber Josua und Mose nicht im Auftrage Gottes gehandelt haben sollten, da sie Krieg führten? :?
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Jeshu » Fr 15. Mai 2015, 07:59

Dalet hat geschrieben:
Nein, mit den Propheten sollte man den Paulus nicht vergleichen. Propheten hatten da einen ganz anderen „Draht“ zum Ewigen.


Welchen denn, Dalet?
Weißt Du, Du stellst hier permanent einfach irgendwelche Behauptungen auf, also "ermisst" selber dauernd etwas ohne jegliche Grundlage.

Bist Du Prophet, weißt Du wie es ist, Gottes Wort zu empfangen?
Nein, Du beurteilst rein nach eigenem Gutdünken, wer was von Gott empfangen kann und wer nicht.
Man muss doch irgendwie in einer Schrift sehen, ob jemand was von Gott verstanden hat oder nicht. Und das hat Paulus definitiv. Wenn Du das nicht erkennst, heißt es ja nicht, dass es nicht so ist.

LG
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » Fr 15. Mai 2015, 12:40

Hallo Jeshu

Wenn Paulus wild Bruchteile von Sätzen aus der Tenach zitiert um seien Ideologie zu verbreiten oder zu untermauern, solchen, die die Tenach nicht wirklich kennen, so ist das wohl kaum legal. Somit kann wohl kaum von „verstanden“ die Rede sein, da er ja so oft einfach auch Umdeutet.

Du unterstellst mir nach meinem Gutdünken zu beurteilen, selber aber meist du, dass Mose durch die Speisegebote wohl in die Irre geführt haben sollte, da sie nach deiner Meinung kein göttliches Gebot wäre. Naja…


Wenn du die Propheten betrachtest, mitunter auch Hesekiel ! , so sind die Aussage total anders als bei Paulus. Paulus will lehren, will seine Lehre und Ideologie eines vergeistigten Christos verbreiten, das wollen die Propheten nicht, denn die Lehre wurde ja schon gegeben.

Somit ist es mitnichten einfach eine Behauptung, dass man Paulus nicht mit den Propheten vergleichen kann.
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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Fr 15. Mai 2015, 13:49

Dalet hat geschrieben:Hallo Jeshu

Wenn Paulus wild Bruchteile von Sätzen aus der Tenach zitiert um seien Ideologie zu verbreiten oder zu untermauern, solchen, die die Tenach nicht wirklich kennen, so ist das wohl kaum legal. Somit kann wohl kaum von „verstanden“ die Rede sein, da er ja so oft einfach auch Umdeutet.

Du unterstellst mir nach meinem Gutdünken zu beurteilen, selber aber meist du, dass Mose durch die Speisegebote wohl in die Irre geführt haben sollte, da sie nach deiner Meinung kein göttliches Gebot wäre. Naja…


Wenn du die Propheten betrachtest, mitunter auch Hesekiel ! , so sind die Aussage total anders als bei Paulus. Paulus will lehren, will seine Lehre und Ideologie eines vergeistigten Christos verbreiten, das wollen die Propheten nicht, denn die Lehre wurde ja schon gegeben.

Somit ist es mitnichten einfach eine Behauptung, dass man Paulus nicht mit den Propheten vergleichen kann.



Hallo Dalet,

es zeigt sich eben auch an Dir die alte Wahrheit, dass nur der Höhere, der Weiterentwickelte der Lehrer des weniger Entwickelten sein kann. Der Schüler steht nicht über dem Lehrer. Du aber möchtest uns sagen, dass wir Christen uns von denen belehren lassen sollen, die von uns belehrt werden sollten. Das geht aber nicht. Deshalb sind die Diskussionen mit Dir sinnlos. Es sei denn, Du willst etwas lernen....

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Dalet » Fr 15. Mai 2015, 16:40

Hallo Jes

Wen willst du denn belehren mit solchen Lehren, die gegen die Torah sind?

Paulus Lehre soll eine weiter entwickelte Lehre wovon den sein? Berechtigt das, die Tenach zu durchschütteln, unsachgemäss zu zitieren und eine neue Lehre daraus zu ziehen, indem man damit fahrlässig damit umgeht?
Nun, ich kann darin keine so vermeintliche Höherentwicklung sehen, und hat mit der Lehre Jesu kaum noch was gemeinsam.
In der Kindheit lernt man sprechen, im Alter schweigen. Und dies ist der große Nachteil des Menschen: Er erlernt das Sprechen, noch ehe er zu schweigen versteht.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Sa 16. Mai 2015, 07:21

Dalet hat geschrieben:Hallo Jes

Wen willst du denn belehren mit solchen Lehren, die gegen die Torah sind?



Du begreifst eben nicht, dass die Thora überholt ist. Sie ist nicht mehr zeitgemäß.
Gott geht immer vorwärts in der Geschichte. Niemals rückwärts. Selbst das historische Christentum ist in gewisser Weise bereits Vergangenheit. Christen richten sich auf den wiederkommenden Christus in Kraft und Herrlichkeit aus.

Wir könnten ja auch, wie es manche Moslems wollen ins 7. Jahrhundert zurück. Wäre das eine Bereicherung der Menschheit?

Das, was den Horizont der Menschen erweitert, ihnen immer stärkeres Vertrauen schenkt, sodass sie in Harmonie und Frieden leben können - das ist gefragt.
Nicht irgendwelche Speisegebote, Schlachtungen und Tempel.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon kingschild » So 17. Mai 2015, 11:07

Dalet hat geschrieben:Hallo Jeshu

Wenn Paulus wild Bruchteile von Sätzen aus der Tenach zitiert um seien Ideologie zu verbreiten oder zu untermauern, solchen, die die Tenach nicht wirklich kennen, so ist das wohl kaum legal. Somit kann wohl kaum von „verstanden“ die Rede sein, da er ja so oft einfach auch Umdeutet.

Du unterstellst mir nach meinem Gutdünken zu beurteilen, selber aber meist du, dass Mose durch die Speisegebote wohl in die Irre geführt haben sollte, da sie nach deiner Meinung kein göttliches Gebot wäre. Naja…

Wenn du die Propheten betrachtest, mitunter auch Hesekiel ! , so sind die Aussage total anders als bei Paulus. Paulus will lehren, will seine Lehre und Ideologie eines vergeistigten Christos verbreiten, das wollen die Propheten nicht, denn die Lehre wurde ja schon gegeben.

Somit ist es mitnichten einfach eine Behauptung, dass man Paulus nicht mit den Propheten vergleichen kann.


Hallo Dalet

Paulus war sehr wohl in der Lehre Christi und er hatte auch Grundlegende Kenntnis über das AT. Was aber nicht verstanden wird, ist, was Jesus Christus damit meinte:

Lu 16:16 Das Gesetz und die Propheten gehen bis auf Johannes; von da an wird das Reich Gottes durch das Evangelium verkündigt, und jedermann vergreift sich daran.

Sowohl die "Christen" welche das AT leugnen und verwerfen (was ich als völlig falsch bezeichne), wie auch diejenigen, welche von dem Evangelium Gottes nichts wissen wollen oder nicht wissen, was sie ergreifen sollten, stolpern darüber. Paulus und die Apostel Gottes haben es aber sehr wohl ergriffen. Paulus hat sogar bezüglich den Speisegesetzen, folgendes gesagt:

1Kor 8:12 Wenn ihr aber auf solche Weise an den Brüdern sündiget und ihr schwaches Gewissen verletzet, so sündiget ihr gegen Christus.
13 Darum wenn eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, so will ich lieber in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß gebe.

Die Freiheit und die Gnade Gottes, sind nicht gegeben, um sich über die Gebote Gottes und das AT zu überheben und die Ehrfurcht vor IHM und was er verordnet, hat zu verlieren. Die Freiheit und Gnade Gottes sind auch nicht da, um das Ewige zu verwerfen oder aufzulösen. Dies müssen einige, aus der Fraktion, der Christenheit noch ergreifen.

Was aber die Freiheit, die Erfüllung, die Gnade wirklich bedeutet, diese Tiefe, der Botschaft Christi haben zwar die Apostel Christi (Juden) verstanden aber viele Juden haben es bis heute nicht verstanden, was genau die Erfüllung ist. Wie soll aber das Vollkommene und Verheissene kommen, wenn es dauernd, verworfen wird?

Ich kann Dir nur eines sagen Dalet, wer das prophezeite Reich Gottes sehen will und eingehen will, der muss zuvor ja sagen, zum Erlöser. Wer das wirklich tut, der kommt nicht an seinem Erlösungsplan vorbei, weder an den Propheten, noch an Jeshua.

Das erste Gebot bleibt unerfüllt, solange man den Weg, an Jeshua vorbei, sucht. Dies gilt, sowohl für Juden wie für Christen. Dies gilt, für alle Menschen.

Joh 10:1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer nicht durch die Tür in den Schafstall hineingeht, sondern anderswo hineinsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.

Dalet, Du sagst nichts neues hat er verkündet, hast Du verstanden, was er hier verkündete, als er ihn Deiner Vorstellung, hier nichts neues verkündete? Ich kann Dir sogar beiplichten, das es nichts neues war. Wo ich Dir aber nicht beipflichten kann, ist, das dies dem AT wiederspricht.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon kingschild » So 17. Mai 2015, 11:18

jes_25913 hat geschrieben:
Dalet hat geschrieben:Hallo Jes

Wen willst du denn belehren mit solchen Lehren, die gegen die Torah sind?



Du begreifst eben nicht, dass die Thora überholt ist. Sie ist nicht mehr zeitgemäß.
Gott geht immer vorwärts in der Geschichte. Niemals rückwärts. Selbst das historische Christentum ist in gewisser Weise bereits Vergangenheit. Christen richten sich auf den wiederkommenden Christus in Kraft und Herrlichkeit aus.

Wir könnten ja auch, wie es manche Moslems wollen ins 7. Jahrhundert zurück. Wäre das eine Bereicherung der Menschheit?

Das, was den Horizont der Menschen erweitert, ihnen immer stärkeres Vertrauen schenkt, sodass sie in Harmonie und Frieden leben können - das ist gefragt.
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Mt 24:35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Lambert » So 17. Mai 2015, 18:02

jes_25913 hat geschrieben:
Dalet hat geschrieben:Hallo Jes

Wen willst du denn belehren mit solchen Lehren, die gegen die Torah sind?



Du begreifst eben nicht, dass die Thora überholt ist. Sie ist nicht mehr zeitgemäß.
Gott geht immer vorwärts in der Geschichte. Niemals rückwärts. Selbst das historische Christentum ist in gewisser Weise bereits Vergangenheit. Christen richten sich auf den wiederkommenden Christus in Kraft und Herrlichkeit aus.

Wir könnten ja auch, wie es manche Moslems wollen ins 7. Jahrhundert zurück. Wäre das eine Bereicherung der Menschheit?

Das, was den Horizont der Menschen erweitert, ihnen immer stärkeres Vertrauen schenkt, sodass sie in Harmonie und Frieden leben können - das ist gefragt.
Nicht irgendwelche Speisegebote, Schlachtungen und Tempel.



Hallo jes_25913!

Deine Aussage macht mich doch um einiges stutzig, wo du geschrieben hast "Du begreifst eben nicht, dass die Thora überholt ist." Ich frage dich, wie kommst du auf diese Erkenntnis? Diese Aussage halt ich doch persönlich im wiederspruch zu den Reden Jesus an den Juden. Denn Jesus selbst bezog während seiner dreijährigen öffentlichen Wirksamkeit eine klare, positive Stellung zur Torah. Das die Torah überholt sei, das lese ich nirgens in Bibel.

Wichtig ist es zu wissen, dass Jesus die Torah keineswegs für überholt hält die Begebenheit in Markus 10, 2-9

2 Und es traten Pharisäer herzu und fragten ihn: Ist es einem Manne erlaubt, sein Weib zu entlassen? indem sie ihn versuchten.
3 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Was hat euch Moses geboten?
4 Sie aber sagten: Moses hat gestattet, einen Scheidebrief zu schreiben und zu entlassen.
5 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Wegen eurer Herzenshärtigkeit hat er euch dieses Gebot geschrieben;
6 von Anfang der Schöpfung aber schuf Gott sie Mann und Weib.
7 "Um deswillen wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen,
8 und es werden die zwei ein Fleisch sein"; also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.
9 Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.


Nun Lieber jes_25913 von Gott gegebene Gesetz ist zumal nicht das letzte und endgültige Wort Gottes an die Menschen. Ja in Johannes 1,17 findet man doch eine interessante Aussage:

17 Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.

Hier wird zwar kein Gegensatz aufgezeigt, aber doch deutlich gemacht, dass die Torah nicht das Ende des göttlichen Redens darstellt, sondern von dem her ihre Vollendung und die Erfüllung erfährt.

Da stehst du leider nicht allein mit deiner Erkenntnis (leider), denn selbst unter vielen Bibel gläubige Ehen werden geschieden, die genaue Zahlen kenne ich jetzt nicht. Da könnte man meinen, Markus 10, 2-9 wär ja überholt, nicht mehr Zeitgemäss. An solchen beispiel kann man erkennen, wer meint die Torah für überholt hält, kommt schnell in Schieflage, und verzerrt das Wort Gottes, Lieber jes_25913.

Vorsicht! Sprengfallen :o


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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Mo 18. Mai 2015, 07:02

Lambert hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Dalet hat geschrieben:Hallo Jes

Wen willst du denn belehren mit solchen Lehren, die gegen die Torah sind?



Du begreifst eben nicht, dass die Thora überholt ist. Sie ist nicht mehr zeitgemäß.
Gott geht immer vorwärts in der Geschichte. Niemals rückwärts. Selbst das historische Christentum ist in gewisser Weise bereits Vergangenheit. Christen richten sich auf den wiederkommenden Christus in Kraft und Herrlichkeit aus.

Wir könnten ja auch, wie es manche Moslems wollen ins 7. Jahrhundert zurück. Wäre das eine Bereicherung der Menschheit?

Das, was den Horizont der Menschen erweitert, ihnen immer stärkeres Vertrauen schenkt, sodass sie in Harmonie und Frieden leben können - das ist gefragt.
Nicht irgendwelche Speisegebote, Schlachtungen und Tempel.



Hallo jes_25913!

Deine Aussage macht mich doch um einiges stutzig, wo du geschrieben hast "Du begreifst eben nicht, dass die Thora überholt ist." Ich frage dich, wie kommst du auf diese Erkenntnis? Diese Aussage halt ich doch persönlich im wiederspruch zu den Reden Jesus an den Juden. Denn Jesus selbst bezog während seiner dreijährigen öffentlichen Wirksamkeit eine klare, positive Stellung zur Torah. Das die Torah überholt sei, das lese ich nirgens in Bibel.
...
Ja in Johannes 1,17 findet man doch eine interessante Aussage:

17 Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.

Hier wird zwar kein Gegensatz aufgezeigt, aber doch deutlich gemacht, dass die Torah nicht das Ende des göttlichen Redens darstellt, sondern von dem her ihre Vollendung und die Erfüllung erfährt.

Da stehst du leider nicht allein mit deiner Erkenntnis (leider), denn selbst unter vielen Bibel gläubige Ehen werden geschieden, die genaue Zahlen kenne ich jetzt nicht. Da könnte man meinen, Markus 10, 2-9 wär ja überholt, nicht mehr Zeitgemäss. An solchen beispiel kann man erkennen, wer meint die Torah für überholt hält, kommt schnell in Schieflage, und verzerrt das Wort Gottes, Lieber jes_25913.

Vorsicht! Sprengfallen :o


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Hallo Andreas,

in der Tat ist das sich Halten an die Thora, also die Gesetzesfrömmigkeit überholt.
Christen halten sich nicht an geschriebene Worte sondern an "das Wort", (den Logos) selbst. Sie leben aus der Freiheit und da ist es bei ihnen - genau wie bei Jesus - ganz natürlich, dass sie das Gesetz nicht übertreten.
Man muss Menschen, in denen die Ursache für alles Gute lebt, keine Gesetze geben. Die sind nur für die da, die in ihrem Inneren eine andere Ursache haben. Diese werden mit Gesetzen in Schranken gehalten. Aber sie werden eben dadurch keine Menschen in denen das Gute als Ursache lebt. Genau das sagen Paulus und die anderen Apostel.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Richard3 » Mo 18. Mai 2015, 08:07

jes_25913 hat geschrieben:Sie leben aus der Freiheit und da ist es bei ihnen - genau wie bei Jesus - ganz natürlich, dass sie das Gesetz nicht übertreten.


Ich lese hier immer "das Gesetz".

Was ist das?

Gesetze habe immer zeitliche und territoriale/volksgruppenbezogene Gültigkeiten.

Wie verhält es sich damit in Bezug auf "das Gesetz".

Gruß Richard
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Lambert » Mo 18. Mai 2015, 08:12

Hallo jes_25913!

Du hat ja dieses geschrieben:

in der Tat ist das sich Halten an die Thora, also die Gesetzesfrömmigkeit überholt.
Christen halten sich nicht an geschriebene Worte sondern an "das Wort", (den Logos) selbst. Sie leben aus der Freiheit und da ist es bei ihnen - genau wie bei Jesus - ganz natürlich, dass sie das Gesetz nicht übertreten.
Man muss Menschen, in denen die Ursache für alles Gute lebt, keine Gesetze geben. Die sind nur für die da, die in ihrem Inneren eine andere Ursache haben. Diese werden mit Gesetzen in Schranken gehalten. Aber sie werden eben dadurch keine Menschen in denen das Gute als Ursache lebt. Genau das sagen Paulus und die anderen Apostel.


Leider muss ich mich kurz halten, habe wenig Zeit. Denn was du geschrieben hat, halte ich persönlich etwas bedenklich. Denn das was Jesus in Markus 10 gesagt hat, tatsächlich nicht mehr zeitgemäss? Demnach, wie du es geschrieben hast, wäre die Scheidung möglich. Da das ein Reizthema ist, sollte man dieses woanders diskutieren, denn darin sehe ich die Christlichewert in einen Abgleiten in den Abfall, wo vor die Aposteln warnten, ein Zeichen der Endzeit, Lieber jes_25913

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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Mo 18. Mai 2015, 08:15

Lambert hat geschrieben:Hallo jes_25913!

Du hat ja dieses geschrieben:

in der Tat ist das sich Halten an die Thora, also die Gesetzesfrömmigkeit überholt.
Christen halten sich nicht an geschriebene Worte sondern an "das Wort", (den Logos) selbst. Sie leben aus der Freiheit und da ist es bei ihnen - genau wie bei Jesus - ganz natürlich, dass sie das Gesetz nicht übertreten.
Man muss Menschen, in denen die Ursache für alles Gute lebt, keine Gesetze geben. Die sind nur für die da, die in ihrem Inneren eine andere Ursache haben. Diese werden mit Gesetzen in Schranken gehalten. Aber sie werden eben dadurch keine Menschen in denen das Gute als Ursache lebt. Genau das sagen Paulus und die anderen Apostel.


Leider muss ich mich kurz halten, habe wenig Zeit. Denn was du geschrieben hat, halte ich persönlich etwas bedenklich. Denn das was Jesus in Markus 10 gesagt hat, tatsächlich nicht mehr zeitgemäss? Demnach, wie du es geschrieben hast, wäre die Scheidung möglich. Da das ein Reizthema ist, sollte man dieses woanders diskutieren, denn darin sehe ich die Christlichewert in einen Abgleiten in den Abfall, wo vor die Aposteln warnten, ein Zeichen der Endzeit, Lieber jes_25913

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Hallo Andreas,

ein Christ kommt mit jedem Menschen aus. Weshalb sollte er sich dann scheiden lassen?

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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Mo 18. Mai 2015, 08:20

Richard3 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Sie leben aus der Freiheit und da ist es bei ihnen - genau wie bei Jesus - ganz natürlich, dass sie das Gesetz nicht übertreten.


Ich lese hier immer "das Gesetz".

Was ist das?

Gesetze habe immer zeitliche und territoriale/volksgruppenbezogene Gültigkeiten.

Wie verhält es sich damit in Bezug auf "das Gesetz".

Gruß Richard


Hallo Richard,

grundsätzlich hast Du recht. Wo Menschen zusammenleben muss das Zusammenleben gesetzlich geregelt werden. Durch geschriebene oder ungeschriebene Gesetze.
Gesetze, wenn sie gerecht sind, sind damit zugleich moralisch. Denn sie sollen verhindern, dass Menschen ungerechterweise Leid zugefügt wird.

In unserer Diskussion hatten wir bisher die 10 Gebote im Auge.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon Richard3 » Mo 18. Mai 2015, 08:30

jes_25913 hat geschrieben:In unserer Diskussion hatten wir bisher die 10 Gebote im Auge.
LG,
jes


Ich setze mal voraus, alle anderen hier sehen das genau so.

Bleibt noch die Frage nach zeitlicher und territorialer/volksgruppenbezogener Gültigkeit.

Gruß Richard
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Lambert » Mo 18. Mai 2015, 08:49

Ja Lieber jes_25913, du hast ja geschrieben:

ein Christ kommt mit jedem Menschen aus. Weshalb sollte er sich dann scheiden lassen?



Anschein habe tatsächlich Christen aber Probleme mit den Zusammen Leben, insbesonders in der Ehe. Ich kenne zwei Personen persönlich, die zwei mal geschieden sind. Ich denke das keine Einzelfälle sind. Für mich ist es ein Zeichen der Endzeit, denn da werden die Worte Gottes. wie es einen passt ausgelegt. Mit der Bergündung, Gott ist barmherzig, Er ist ja kein Unmensch, ER sieht ja unsere Schwachheit. Da drückt er bestimmt seine Augen zu. Für mich eine billige Ausrede. Da sieht man doch ein Werte verfall, wo sollte es hinführen. Ich bin ja auch verheiratet, habe es selbst erfahren, die Ehe ist eben kein Ponnyhof. Da gibt es zahreiche Schwierigkeiten, die man in Gebet nicht gleich lösen kann. Es hat oft auch gerade mit der eigene Person zu tun, ob man bereit ist sich selbst zurück zu nehmen. Oft spielt der Alte Adam eine grosse Rolle. Luther hat es vortrefflich gesagt: Das Alte Aass will einfach nicht untergehen, in der Taufe. Darum spricht Gott zu Israel mit Jakob an, und nicht mit seinen neuen Namen.


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Re: Juden und Christen

Beitragvon kingschild » Mo 18. Mai 2015, 10:45

Richard3 hat geschrieben:
Ich setze mal voraus, alle anderen hier sehen das genau so.

Bleibt noch die Frage nach zeitlicher und territorialer/volksgruppenbezogener Gültigkeit.

Gruß Richard


Hallo Richard

Nicht ganz. Christus hat gesagt, nichts ist aufgelöst und er hat die Gesetze/Gebote Gottes zum Teil noch verschärft. Dies gilt für die Ewigkeit. Da er hier zu den Juden sprach, sind alle Gesetze gemeint, die der Mensch seit Adam von Gott erhalten hat, von Adam bis Christus.

Aus Jüdischer Sicht, sollten Nichtjuden, einfach alle Noachidischen Gebote halten.

Aus der Sicht Christi, geht ohne von neuem geboren werden nichts. Jeder der sich dieser Widergeburt verwehrt, sei er Jude oder Heide, ist und bleibt ein Sünder und der Sünde Sold ist und bleibt der Tod, weil das Gesetz nicht aufgelöst ist.

Was Sünde ist, das zeigt das Gesetz auf, das zeigte Christus auf und seine Apostel:

Gal. 5.19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung;
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord;
21 Trunkenheit, Gelage und dergleichen,

Lu 10:27 Er antwortete und sprach: « Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Vermögen und mit deinem ganzen Gemüte, und deinen Nächsten wie dich selbst! »

Wer sich der Widergeburt verwehrt, der verachtet, den Sohn Gottes und wer den Sohn Gottes verachtet, der verachtet den, der IHN sandte, der verachtet auch Mose und die Propheten. Wer den verachtet der IHN sandte, der bricht das 1. Gebot. Was die Folgen daraus sind, das steht im Gesetz, das nicht aufgelöst ist.

Also kurz gesagt: Der Sünde Sold, ist der Tod, bis heute. Wer von neuem geboren ist, der ist vom Tod zum Leben übergegangen. Wer nicht von neuem geboren ist, der ist unter dem Gesetz und dies steht geschrieben, in den Schriften und es ist nicht aufgelöst, kein Strichlein.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Mo 18. Mai 2015, 12:34

Lambert hat geschrieben:Ja Lieber jes_25913, du hast ja geschrieben:

ein Christ kommt mit jedem Menschen aus. Weshalb sollte er sich dann scheiden lassen?



Anschein habe tatsächlich Christen aber Probleme mit den Zusammen Leben, insbesonders in der Ehe. Ich kenne zwei Personen persönlich, die zwei mal geschieden sind. Ich denke das keine Einzelfälle sind. Für mich ist es ein Zeichen der Endzeit, denn da werden die Worte Gottes. wie es einen passt ausgelegt. Mit der Bergündung, Gott ist barmherzig, Er ist ja kein Unmensch, ER sieht ja unsere Schwachheit. Da drückt er bestimmt seine Augen zu. Für mich eine billige Ausrede. Da sieht man doch ein Werte verfall, wo sollte es hinführen. Ich bin ja auch verheiratet, habe es selbst erfahren, die Ehe ist eben kein Ponnyhof. Da gibt es zahreiche Schwierigkeiten, die man in Gebet nicht gleich lösen kann. Es hat oft auch gerade mit der eigene Person zu tun, ob man bereit ist sich selbst zurück zu nehmen. Oft spielt der Alte Adam eine grosse Rolle. Luther hat es vortrefflich gesagt: Das Alte Aass will einfach nicht untergehen, in der Taufe. Darum spricht Gott zu Israel mit Jakob an, und nicht mit seinen neuen Namen.


Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


Hallo Andreas,

Christen wissen oft gar nicht, worum es im christlichen Glauben geht. Das wurde ihnen auch nie richtig gelehrt, da diejenigen, von denen sie ihre Lehre empfingen, das auch nicht wussten. Diesen Abstieg von der einstigen Höhe kann man bis zu den Zeiten der Apostel zurückverfolgen.
So ist auch der Abfall, von dem die Bibel spricht, nicht eine Naturnotwendigkeit, sondern Folge der Unterlassungssünden der Christen. Man wird einfach im Glauben nicht gestärkt.
Es nützt heute gar nicht mehr zu sagen, was Gott will, da jeder doch nur seinen eigenen Willen tut und diesen eigenen Willen mit Bibelversen garniert.
Wer nicht wirklich umkehrt und zu Einsichten, d.h. Wahrheiten kommen will, wird es schwer haben.
Was ist Ziel des christlichen Glaubens? Die Schaffung einer neuen Menschheit, dadurch, dass der Mensch sich als ewiges Wesen erkennt und damit alle Abhängigkeiten vom Physischen überwindet. Denn solange der Mensch davon abhängig ist, wird es Streit geben, da dem Menschen immer etwas fehlt.
Der Schaffung des Neuen Menschen dient in erster Linie das Leben aus dem Ewigen, das zur Erkenntnis der Wahrheit führt und so jene Ablösung ermöglicht.
Da das Fleisch träge ist, ist das Leid - wenn es positiv angenommen wird - der Motor, der die Ablösung und Erkenntnis unterstützt.

Wenn zwei Menschen also wirklich im Glauben stehen, weshalb sollten sie sich dann trennen?
Man weiß doch, dass das Himmelreich nur möglich ist, wenn wir das Fleisch völlig überwinden. Wer nicht überwinden will, wird auch nicht ins Himmelreich eingehen.
In Abwandlung von Luther: Der alte Mensch muss untergehen! Da führt kein Weg vorbei.

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Re: Juden und Christen

Beitragvon jes_25913 » Mo 18. Mai 2015, 12:38

Richard3 hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:In unserer Diskussion hatten wir bisher die 10 Gebote im Auge.
LG,
jes


Ich setze mal voraus, alle anderen hier sehen das genau so.

Bleibt noch die Frage nach zeitlicher und territorialer/volksgruppenbezogener Gültigkeit.

Gruß Richard


Ich denke die 10 Gebote sind universal. Da muss nichts geändert werden. Sie dienen am besten dem Zusammenleben.

LG,
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Re: Juden und Christen

Beitragvon onThePath » Mo 18. Mai 2015, 13:12

Da gibt es zahreiche Schwierigkeiten, die man in Gebet nicht gleich lösen kann. Es hat oft auch gerade mit der eigene Person zu tun, ob man bereit ist sich selbst zurück zu nehmen. Oft spielt der Alte Adam eine grosse Rolle. Luther hat es vortrefflich gesagt: Das Alte Aass will einfach nicht untergehen, in der Taufe. Darum spricht Gott zu Israel mit Jakob an, und nicht mit seinen neuen Namen.


Ja, Lambert.

Und jeder Mensch hat ein persönliches psychisches Gebilde geprägt.
Und das ist nicht immer so geprägt, hat nicht immer die Kraft, zersetzenden Dynamiken in der Ehe zu widerstehen.

Wäre einfacher, wenn man besser im Befolgen und im Gehorsam den biblischen Prinzipien des Verhalten, Denkens und Fühlens gegenüber geübt wäre. Man schleppt eben noch viel vom alten Menschen mit, und das ist das Hauptproblem, dass die Ehe scheitert.

Ich habe mir mal überlegt, dass wir sogar unsere Feinde lieben sollen; und da ist es schon unmöglich, den Ehepartner zu lieben ? Gut, als Ehepartner lebt man in einer engen Gemeinschaft. Die ist schon schwieriger zu leben als mit Mitmenschen, von denen man sich ja jederzeit zurückziehen kann. Aber dadurch ist die Ehe auch ein Übungsfeld. Im Dialog mit seinem Innenleben und den Anforderungen biblischen Verhaltens in täglicher Anwendung durch den Umgang mit dem Ehepartner.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Richard3 » Mo 18. Mai 2015, 14:15

kingschild hat geschrieben: Wer den verachtet der IHN sandte, der bricht das 1. Gebot. Was die Folgen daraus sind, das steht im Gesetz, das nicht aufgelöst ist.


 Und Gott redete alle diese Worte und sprach: 
2 Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. 
3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! 

12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt! 
13 Du sollst nicht töten3! 

14 Du sollst nicht ehebrechen! 
15 Du sollst nicht stehlen! 
16 Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! 
17 Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgend etwas, das dein Nächster hat! 


Wer ist "Du"?
Gemäß Selbstvorstellung Gottes im 1. Gebot ist "Du" jemand, der oder dessen Vorfahren aus Ägypten geführt wurden.
Das sind nicht die Edomiter, Midianiter, Jebusiter, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Sachsen oder die Wikinger. Von Chinesen, Japanern oder Aborigines ganz zu schweigen.
Des weiteren muss erst mal sauber geklärt werden, was "töten" inhaltlich bedeutet.
Jemandem nur das Leben nehmen, kann es nicht bedeuten, denn in Kriegen mit anderen Gruppierungen gab es im Volk Israel und gibt es bis zum heutigen Tag fürs Töten Belohnungen bzw. diverse Orden.

Gleiches gilt für den Begriff „Nächste“
Ist das Jeder oder nur ein Stammesmitglied bzw. Mitglied des eigenen Volkes?
Alles unsauber definiert.

Wenn du sagst, Kingschild, „das Gesetz“ gelte immer, dann kann es nur für die Juden immer gelten, denn Edomiter, Midianiter, Jebusiter, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Sachsen oder die Wikinger sind aus Ägypten nicht herausgeführt worden.

Solange die Begrifflichkeiten so schwammig sind, kann man problemlos noch Jahrhunderte diskutieren, Meinungen verkünden und aneinander vorbeireden.

Gruß Richard
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Re: Juden und Christen

Beitragvon SunFox » Mo 18. Mai 2015, 18:16

Richard3 hat geschrieben:Solange die Begrifflichkeiten so schwammig sind, kann man problemlos noch Jahrhunderte diskutieren, Meinungen verkünden und aneinander vorbeireden.


Hallo lieber Richard, auch Schwammigkeiten kann man sich rekonstruieren! ;)

Jakobus 2,1-13: "Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!, ist's recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken? Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht."

Dieses Wort ist an Christen gerichtet und es ist zur Verbindlichkeit erhoben, dass das Gesetz seine Gültigkeit nicht verloren hat! Wäre dem nicht so, dann bräuchte man keine Erlösung (Befreiung) von Schuld!

Das man den Sabbat aus dieser Verbindlichkeit herausgelöst und ersetzt hat, das liegt unter anderen an einem damaligen Antisemitismus im römischen Reich! Ja man hat diesen Ersatz der Römer über die Jahrhunderte als schöne Geflogenheit beibehalten und ganz fleissig immer schön versucht als biblisch korrekt darzustellen!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Richard3 » Mo 18. Mai 2015, 19:09

SunFox hat geschrieben:
Dieses Wort ist an Christen gerichtet ....


Das habe ich noch gar nicht so gesehen, lieber Sunfox.
Man lernt eben nie aus :)

Gruß Richard
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Johelia » Mo 18. Mai 2015, 20:41

Richard3 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Dieses Wort ist an Christen gerichtet ....


Das habe ich noch gar nicht so gesehen, lieber Sunfox.
Man lernt eben nie aus :)

Gruß Richard


Das Lieber Richard kannst Du getrost wieder aus Deinem Kopf streichen, denn was Sun Fox da lehrt ist wieder einmal eine Adventische Irrlehre.

SunFox hat geschrieben:Jakobus 2,1-13: "Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.

Als Erstes ist festzustellen, dass die Referenz zu Jakobus 2 von SunFox falsch ist. Das Zitat von Sunfox beginnt mit Vers 2 und NICHT wie angegeben mit Vers 1. Eine Manipulation?

Zitiert man Vers 1 dann wird der Versuch der Falschinformation offensichtlich.

Jak2,1 Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus,den zwölf Stämmen , die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!

Deutlicher kann man nicht widerlegen, dass der Jakobusbrief an Messianische Juden gerichtet ist. Die ganze Diskussion was vom Gesetz einzuhalten ist wurde ja im Apostelkonzil (Apg15) besprochen und vom Heiligen Geist bestätigt. Die Christen, die aus den Nationen zum Glauben gekommen sind, müssen das Gesetz (613 Mitzwot) NICHT nach Buchstaben einhalten. Wir NichtJuden Christen halten uns an die Gote Jesus im neuen Bund und nicht an das Mosaische Gesetz des alten Bundes.

SunFox hat geschrieben:Dieses Wort ist an Christen gerichtet und es ist zur Verbindlichkeit erhoben, dass das Gesetz seine Gültigkeit nicht verloren hat! Wäre dem nicht so, dann bräuchte man keine Erlösung (Befreiung) von Schuld!
Das Gesetz wurde durch Jesus erfüllt und nicht aufgehoben. Wir Nicht Juden Christen sind im Blut Jesus ein für allemal erlöst. Wir brauchen keine Erlösung ausser einmal in Jesus Christus.

SunFox hat geschrieben:Das man den Sabbat aus dieser Verbindlichkeit herausgelöst und ersetzt hat...

Das Thema hatten wir hier im Forum schon oft behandelt und es ist absolut eindeutig bewiesen, dass Christen den Göttlich verordneten Ruhetag pro Woche einhalten sollen, aber von der Einhaltung des Sabbats nach Jüdischem Gesetz (Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang) hat Jesus bei seinen vielen Präzisierungen niergens im NT geprochen.

Kopfschüttelnde Grüsse :roll:
Johel
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Re: Juden und Christen

Beitragvon SunFox » Mo 18. Mai 2015, 21:08

Johelia hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Dieses Wort ist an Christen gerichtet ....


Das habe ich noch gar nicht so gesehen, lieber Sunfox.
Man lernt eben nie aus :)

Gruß Richard


Das Lieber Richard kannst Du getrost wieder aus Deinem Kopf streichen, denn was Sun Fox da lehrt ist wieder einmal eine Adventische Irrlehre.


Nun Johelia, wenn dir Jakobus nichts zu sagen hat, dann ist das deine Sache, aber wer hier Irre lehrt, das steht dann doch auf einem anderen Blatt Papier! ;)

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Jakobus 2,1-13: "Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.

Als Erstes ist festzustellen, dass die Referenz zu Jakobus 2 von SunFox falsch ist. Das Zitat von Sunfox beginnt mit Vers 2 und NICHT wie angegeben mit Vers 1. Eine Manipulation?

Zitiert man Vers 1 dann wird der Versuch der Falschinformation offensichtlich.

Jak2,1 Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus,den zwölf Stämmen , die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!

Deutlicher kann man nicht widerlegen, dass der Jakobusbrief an Messianische Juden gerichtet ist. Die ganze


Zitiert nach Luther: Jakobus 2,1-13

Ähnlich nach der Elberfelder, HFA, Schlachter 2000, Einheitsübersetzung und einige andere nocht!

Also komm mir nicht mit Manipulation, oder sind die angeführten Übersetzer alles Manipulierte?

Johelia hat geschrieben:Diskussion was vom Gesetz einzuhalten ist wurde ja im Apostelkonzil (Apg15) besprochen und vom Heiligen Geist bestätigt. Die Christen, die aus den Nationen zum Glauben gekommen sind, müssen das Gesetz (613 Mitzwot) NICHT nach Buchstaben einhalten. Wir NichtJuden Christen halten uns an die Gote Jesus im neuen Bund und nicht an das Mosaische Gesetz des alten Bundes.


Ja man muß sich ja irgendwie rechtfertigen, also werden Gründe rekonstruiert!

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Dieses Wort ist an Christen gerichtet und es ist zur Verbindlichkeit erhoben, dass das Gesetz seine Gültigkeit nicht verloren hat! Wäre dem nicht so, dann bräuchte man keine Erlösung (Befreiung) von Schuld!

Das Gesetz wurde durch Jesus erfüllt und nicht aufgehoben. Wir Nicht Juden Christen sind im Blut Jesus ein für allemal erlöst. Wir brauchen keine Erlösung ausser einmal in Jesus Christus.


1.Korinther 10,9-12: "Lasst uns auch nicht Christus versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und wurden von den Schlangen umgebracht. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und wurden umgebracht durch den Verderber. Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist. Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle."

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Das man den Sabbat aus dieser Verbindlichkeit herausgelöst und ersetzt hat...

Das Thema hatten wir hier im Forum schon oft behandelt und es ist absolut eindeutig bewiesen, dass Christen den Göttlich verordneten Ruhetag pro Woche einhalten sollen, aber von der Einhaltung des Sabbats nach Jüdischem Gesetz (Freitag Sonnenuntergang bis Samstag Sonnenuntergang) hat Jesus bei seinen vielen Präzisierungen niergens im NT geprochen.


Du bist mir vieleicht lustig! ;)

Wem sollte Jesus das erzählen mit dem Sabbat? Den Juden etwa? Die wußten das schon! :mrgreen:

Aber wenn sich daran etwas geändert hätte, dann hätte Jesus dieses kund tun müßen, aber genau das hat er nicht getan!

Du schreibst: "Das Thema hatten wir hier im Forum schon oft behandelt und es ist absolut eindeutig bewiesen, dass Christen den Göttlich verordneten Ruhetag pro Woche einhalten sollen ..."

Und welches ist der von Gott verordnete Ruhetag?

Pass auf, das du Gott nicht zum Lügner machst!
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Re: Juden und Christen

Beitragvon Johelia » Mo 18. Mai 2015, 22:33

SunFox hat geschrieben:Also komm mir nicht mit Manipulation, oder sind die angeführten Übersetzer alles Manipulierte?

Es geht ja nicht um Übersetzungen, sondern darum, dass Du Jakobus1 unterschlägst und fälschlicherweise behautest, dass Jakobus an Christen geschrieben hat. Die Bibel selbst strafft dich lügen.

Und welches ist der von Gott verordnete Ruhetag?

1Mo 2,2 Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit aus. Darum segnete er den siebten Tag und sagte: "Dies ist ein ganz besonderer, heiliger Tag! Er gehört mir."
Das Wort Sabbat kam ERSTMALS im Gesetz Mose hinzu, des Sabbat steht daher logischerweise im alten Bund und NICHT im neuen Bund Jesu.
Endwerder bist Du Jude / Messianischer-Jude oder Christ, einen Sonderzug gibt es nicht.

Pass auf, das du Gott nicht zum Lügner machst!

Da passe ich schon auf und der heilige Geist unterstützt mich dabei. Ich rate dir jedoch endlich deine Irrlehre abzulegen, denn du must dich entscheiden entweder Lebst du in der Gnade Jesu oder nach dem Gesetz Mose.

Jak 2,10 Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.
Die Auswahl die ihr selbst getroffen habt, ein paar Gebote ja und ein paar Gebote (der 613) nein, bringt euch automatisch unter den Fluch Gottes.

Gal 3,10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!"
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