Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Themen im Zusammenhang mit dem jüdischen Glauben an G"tt

Moderator: Thelonious

Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Fr 17. Feb 2012, 18:33

Wenn Christen meinen das Israel bedeutungslos wären, in ihren Lehre insbesondere in der adventistichen und andere evangekalen Gemeinden, so sieht das Gott ganz anders. Denn auch wenn Israel ihren Herrn nicht vermögen, liegt eine große Verheißung auf sie, und der ganzen Welt. Denn sie wird einen Anteil nehmen, in der Zukunft.

Denn in Jesaja 56, 7 steht geschrieben:

7 die werde ich zu meinem heiligen Berge bringen und sie erfreuen in meinem Bethause; ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.

Zu finden ist ja auch in Sacharja 8, 23

23 So spricht Jahwe der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus allerlei Sprachen der Nationen ergreifen, ja, ergreifen werden sie den Rockzipfel eines jüdischen Mannes und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, daß Gott mit euch ist.

Die Schlussverse diesen Kapitels zeigen uns doch, dass viele Heiden und mächtige Nationen aus aller Welt nach Jerusalem zusammenkommen, um den Herrn der Herrscharen zu suchen. An jenem Tag werden die Juden ein Kanal des Segens sein.

Und in Psalm 102, 23 steht geschrieben:

22 damit man den Namen Jahwes verkündige in Zion, und in Jerusalem sein Lob,
23 wenn die Völker sich versammeln werden allzumal, und die Königreiche, um Jahwe zu dienen.


In der langen Diskusion die wir ja führen, dürfen wir eines nicht vergessen:

Wir werden gesegnet, wenn wir Israel dienen

Natürlich werdet ihr fragen, wie ich auf solches kommen kann, was ich auch ja verstehen kann. Nun die Antwort kann man in 1 Mose 12, 3 finden:

3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

An diese Verheißung hat sich bis heute nichts geändert, sie ist heute noch gültig.

Ich will ja auch nicht Hebräer 8, 8-10 unterschlagen, denn da steht ja geschrieben:

8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich in Bezug auf das Haus Israel und in Bezug auf das Haus Juda einen neuen Bund vollziehen;
9 nicht nach dem Bunde, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Lande Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bunde, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr.
10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Hause Israel errichten werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Indem ich meine Gesetze in ihren Sinn gebe, werde ich sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen zum Gott, und sie werden mir zum Volke sein.


Da kann man nach den einigen Bibelstellen nicht behaubten, das Israel in die Bedeutungslosigkeit geraten wäre. Und zudem bin ich überzeugt, das noch andere gibt, die ich wohl noch finden werde.

Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Fr 17. Feb 2012, 18:45

Guten Nachmittag!

Bitte kehrt auch hier zu einem fairen Diskussionsstil zurück, hier kam mir zuletzt einiges eher "überhitzt" vor.

Gruß
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Fr 17. Feb 2012, 18:51

Hallo Reginald,

erstens möchte ich Dich bitten, das Moderieren den Forenverantwortlichen zu überlassen, d.h. Du entscheidest z.B. in keinster Weise, ob oder wie oft andere user hier Bibelstellen posten.
Zweitens ist das hier bekanntermassen nicht das Pilzsammlerforum, unterlasse also weitere dubiosen Formulierungen dieser Art.

Gruß
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Fr 17. Feb 2012, 18:55

Ja Reginald, du hast diese geschrieben:

Bleib getrost bei Deiner Pharisäer-Auslegung, aber behaupte nicht auf allen Kanälen, sie sei allein richtig.


Ein all zu gernes von die geschriebenes Argument, was ich nicht zu verstehen vermag, was du eigendlich sagen willst. Ich weis ja das Pharisäer immer mit den Negativen unter Christen behaftet ist, aber ist das ein richtiges Bild? Wenn ich aber Johannes 3,1 lese:

1 Es war aber ein Mensch aus den Pharisäern, sein Name Nikodemus, ein Oberster der Juden.

Kann man schon ein anders Bild bekommen, und nicht nur die solche die den Tod Jesus sich wünschten, denn sie wollten ihn ja vor der Kreuzigung nach seinen Leben trachte, was ihn aber nicht gelang.

Bin ich gleich ein Pharisäer, wenn ich deine adventische Ansichten, nicht teile?

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich möchte nicht zu Anlass geben einer Erneuten Diskusion zu führen, meine Ansicht ist dir ja wohl bekannt.


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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Fr 17. Feb 2012, 18:59

Bitte verfolgt das Thema Adventismus hier nicht weiter, da komplett ot.

Alle weiteren Abschweifungen vom tatsächlichen Threadthema würden ab jetzt editiert.

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Fr 17. Feb 2012, 19:41

Wenn Gott sein jüdisches Volk liebt, sollten wir es auch nicht lieben? Und nicht ständig über dieses Volk zu diskutieren. Ich weis zumindesten, wenn andere über meine Kinder diskutieren, wäre ich doch ziehmlich verärgert, und wahrscheinlich ihr auch.

Wenn ich Jesaja 43, 1-4 lese:

1 Und nun, so spricht Jahwe, der dich geschaffen, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
2 Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.
3 Denn ich bin Jahwe, dein Gott, ich, der Heilige Israels, dein Heiland; ich gebe als dein Lösegeld Ägypten hin, Äthiopien und Seba an deiner Statt.
4 Weil du teuer, wertvoll bist in meinen Augen, und ich dich lieb habe, so werde ich Menschen hingeben an deiner Statt und Völkerschaften anstatt deines Lebens.


oder: Jesaja 41, 10

10 fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.

Wir dürfen etwas sehr wichtiges vergessen:

Gott hat einen ewigen Bund mit Israel geschlossen

Zu lesen in 1.Mose 17,7-8

7 Und ich werde meinen Bund errichten zwischen mir und dir und deinen Samen nach dir, nach ihren Geschlechtern, zu einem ewigen Bunde, um dir zum Gott zu sein und deinem Samen nach dir.
8 Und ich werde dir und deinem Samen nach dir das Land deiner Fremdlingschaft geben, das ganze Land Kanaan, zum ewigen Besitztum, und ich werde ihr Gott sein.


Sollte da Gott sein Volk vergessen haben, und Israel in die Bedeutungslosigkeit?

Das kann wohl nicht sein, denn laut Jeremia 33, 4-9, muss Israel als eine Nation bestehen.



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Fr 17. Feb 2012, 20:01

Ja Reginald, wirst wohlkaum glauben, : Denn Israel die Verlassen und ungeliebt, wird zur Pracht ewiglich!

Denn siehe: Jesaja 60,15

15 Statt daß du verlassen warst und gehaßt, und niemand hindurchzog, will ich dich zum ewigen Stolz machen, zur Wonne von Geschlecht zu Geschlecht.

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Sa 18. Feb 2012, 10:02

@ Reg32
@ SunFox

Was habt ihr an meiner obigen Aufforderung "hier nicht weiter über Adventismus diskutieren" nicht verstanden?

Dementsprechend löschte ich die letzten "Beiträge".

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 11:25

Hallo Ihr Lieben!

Wenn wir doch von der Schrift her lesen, das sich die Prophetien hinsichtlich auf den kommenden Messias sich wortwört sich erfüllt haben, einige Beispiele:

a) In der Prophetie über den Altar von Bethel (1.Kön 13,2) findet sich die Voraussage, in 2.Kön 23,15-17 sehen wir die Erfüllung.
b) Der Messias soll von einer Jungfrau geboren werden (Jes 7,14 und Mt 1,23).
c) Der Messias wird in Bethlehem geboren werden (Micha 5,1). Für die, welche die Prophetien
vergeistlichen, hätte er ebenso gut in Bern-Bethlehem geboren werden können.
d) Der Messias wird auf einem Esel in Jerusalem einziehen (Sach 9,9 und Mt 21,5).
e) Der Messias wird durch die Hand der Menschen qualvolle Schmerzen erleiden (Ps. 22)
f) Der Messias wird getötet und im Grab eines Reichen beerdigt werden (Jes 53,8.9).
g) Der Messias wird nach seinem Tod wieder lebendig werden (Jes 53,10).

Wenn bei den erfüllten Prophetien die Erfüllung wörtlich erfolgte, darf man logischerweise erwarten, dass auch die übrigen, noch unerfüllten Vorhersagen
wörtlich zu verstehen sind.

Wo Gott also von Jerusalem, Juda und Israel in der Endzeit spricht, können wir das als bare Münze nehmen. Jesus sagte zum Beispiel die Zerstörung des Tempels voraus (Mt 24,2) und dass Jerusalem viel später in der Geschichte von anderen Völkern beherrscht sein werde (Lk 21,24).

Wie kann man das auf die Kirche deuten? Diese Verheissungen wurden tatsächlich erfüllt, und zwar die eine im Jahr 70 n.Chr., die andere 1967. Natürlich spricht die Bibel auch vom «himmlichen Jerusalem», aber es fällt nicht schwer zu unterscheiden, wann vom irdischen und wann vom himmlischen Jerusalem die Rede ist.



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 12:45

Nun, wenn wir doch einen gewissen Diskusionsbedarf haben, so hatte doch Paulus sie nicht gehabt. Denn das Wort Israel kommt im Neuen Testament etwa 77-mal vor. Eine Stelle spricht vom Land Israel, alle andern meinen das jüdische Volk, entweder historisch, in seinem Unglauben, oder als ungläubigen Überrest. Die einzige Stelle, die zu Diskussion Anlass gibt, ist Galater 6,16

16 Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden, Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes!

Im Angesichts der Tatsache, dass sich das Wort «Israel» in der Bibel sonst nirgends auf die christliche Kirche bezieht, ist es am besten, Gal 6,16 so auszulegen, dass damit die Gemeinde derjenigen Juden gemeint ist, die an Jesus glauben und natürlich zur Kirche Christi gehören.

Eine andre Tatsache dürfen wir nicht einfach unterschlagen, und uns vor Augen führen, das Wort Jude oder Juden kommt im Neuen Testament über 190-mal vor. Es bezieht sich immer auf das jüdische Volk, sei es auf die, welche den Messias ablehnten, oder auf die, welche ihn annahmen. Denn im gegensatz dieser Meinung, auch viele Christen vertreten, redet die Schrift was ganz anderes, in mit einbeziehung vieler andere Bibelstellen.

Nach dem ich dieses geschrieben habe, ist es doch wichtig das Wort Gottes zu lesen und zu verstehen, und sich nicht an gewisse einzelne Bibelstellen hervor zu heben, und sie aus den gesammten Konsens der Schrift herraus zu reißen, letzten endich für die eigene Ansicht zu missbrauen. Denn die Ansicht die man vertritt, sollte stimmig sein, mit der ganzen Schrift. Nirgens lässt es sich erkennen, das Israel in die Bedeutunglosigkeit geraten ist.


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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 16:11

Auffällig ist doch, das Paulus betonte, dass Juden und Nichtjuden in der Kirche einen neuen Menschen bilden, denn siehe Epheser 2, 15

15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf daß er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe,

und in Christus denselben geistlichen Stand einnehmen, siehe Galater 3, 28

28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Weib; denn ihr alle seid einer in Christo Jesu.

Anderseits machte er nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen Christen aus jüdischem und nichtjüdischem Hintergrund einen konkreten Unterschied.

Denn seine Haltung gegenüber seinen zwei engen Mitarbeitern Timotheus und Titus zeigt es sich dies eben. Er
beschnitt Timotheus, der Jude war (Apg 16,3), aber er weigerte sich energisch, Titus zu beschneiden, weil er aus den Nationen stammte (Gal 2,3). Paulus lehrte, dass weder Juden noch Nichtjuden auf Grund ihrer Volkszugehörigkeit in der ecclesia (Kirche) eine höhere Stellung hätten. Damit wird doch jegliche Rassendiskriminierung ist deshalb in der Kirche ausgeschlossen, oder verhindert.

Wenn es euch aufgefallen ist, Paulus unterscheidet drei Gruppen von Menschen auf der Welt:

Juden, Griechen (Menschen aus allen nichtjüdischen Nationen) und die Gemeinde Gottes

1.Korinther 10,32

32 Seid ohne Anstoß, sowohl Juden als Griechen, und der Versammlung Gottes;

Das bedeutet, dass ein Christ über die Grenzen seiner nationalen Herkunft hinausgewachsen ist, obgleich er naturgemäss ein Glied seines eigenen Volkes bleibt.

Ich hoffe doch sehr, das ihr mich verstanden habt was ich in der ganzen Zeit versucht habe zu erklären, denn Paulus ist mir in dieser Hinsicht des verstehens der unterschiedlichen Volksgruppen im Glauben zu Jesus hin. Sie verbleiben zumal in ihre Nationalität, aber sie sind in einen gemeinsamen Haus, wo Jesus Christus der Hausherr ist.



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Sa 18. Feb 2012, 16:19

Lambert hat geschrieben:...Ich hoffe doch sehr, das ihr mich verstanden habt was ich in der ganzen Zeit versucht habe zu erklären, denn...


Hallo Andreas,

bitte stelle jetzt nicht gleich weitere postings zu dieser Thematik ein, warte erst einmal auf Reflexion, Kommentare anderer. Danke.

Gruß
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 16:24

Danke Thelonious :oops: werde es mir merken, konntes einfach nicht lassen.

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Sa 18. Feb 2012, 16:37

Lambert hat geschrieben:Danke Thelonious :oops: werde es mir merken, konntes einfach nicht lassen.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


Kein Grund zum :oops:

Meine persönliche Auffassung: Ich bin mir auch ganz sicher, dass das Volk des ersten Bundes unverändert einen ganz besonderer Platz an Seinem Herzen hat. Trotzdem / erst Recht? gilt auch hierzu Joh. 14,6:
Jesus antwortete: "Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. .

Gruß
Thelo
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 17:03

Ja Lieber Thelonious, dem stimme ich ich voll und ganz zu, denn mir wurde in der Vergangenheit unterstellt, ich würde ein anderes Evangelium verkündigen, dem ich natürlich nicht zustimmte. Denn habe ich mich sehr wohl missverstanden gefühlt, und habe es begründet. Denn Gott hat ja einen neuen Bund verheißen, nicht so wie der Alte Bund. Und das Israel eine Zentrale Rolle bekommt, wenn das Gemeindzeitalter beendet worden, denn wenn die Gemeinde entrückt ist. Dann fangen die Drangsale Jakobs erst so richtig an, mit einen Friedensvertrag mit den Antichristen ist so der Startschuss.

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Thelonious » Sa 18. Feb 2012, 17:13

Okay, jetzt sollen -wie gesagt- andere hier zu Wort kommen.

Gruß
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon NEM » Sa 18. Feb 2012, 18:15

Thelonious hat geschrieben:Meine persönliche Auffassung: Ich bin mir auch ganz sicher, dass das Volk des ersten Bundes unverändert einen ganz besonderer Platz an Seinem Herzen hat. Trotzdem / erst Recht? gilt auch hierzu Joh. 14,6:
Jesus antwortete: "Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen. .

Gruß
Thelo

Amen Thelo! :respekt:


Hallo lieber Andreas! :mrgreen:

Freut mich Dich endlich mal wieder zu lesen, denn zu schon lange ist's her. :] :umarm:

Leider ist es nun mal so, dass sich viele Christen lieber an Definitionsfragen der Begriffe wie Israel, Juden, Ölbaum, Zweige, usw. aufreiben als sich auf eine sachliche und im Wort verankerte Diskussion einzulassen. Oftmals geschieht dies aus einem elitären Gebaren heraus.
Sobald diese Begriffe auftauchen schwupst sofort die Brille der von diesen Menschen praktizierten Lehre hoch und die Begriffe werden mit verschiedensten Interpretationen belegt. Ich habe hier im Forum schon des Öfteren versucht eine gemeinsame Begriffsdefinition zu etablieren, was aber nicht wirklich erfolgreich war.

Paulus hat im 1. Kor. 3 und Heb 5 solche Themen angesprochen. Viele Christen sind der festen Speise noch nicht mündig und treten doch als Lehrer auf was dann oft in Streitigkeiten ausartet und so wiederum die Unmündigkeit belegt.

Im Grunde stelle ich jedoch fest, dass sowohl Deine Auslegung über das heutige politische Israel, als auch die Lehre des Überrestes, das gewisse Herren vertreten richtig ist.

- Ja, Gott hat sein Volk nie verstossen und steht auf immer und ewig zu seinen Bündnissen mit seinem (ursprünglichen) Volk (Mose).
- Ja Gott hat in Jesu die Nationen (auch Söhne Abrahams) in den edlen Ölbaum eingepfropft, die Zweige haben sich jedoch nicht zu rühmen, denn die Fettigkeit des edlen Baumes nährt sie.
- Ja, Gott hat mit dem politischen heutigen Staat Israel viele Prophetien wörtlich erfüllt. Das heutige Israel ist keineswegs bedeutungslos sondern im WORT prophezeit.
- Ja Gott will jeden einzelnen der Juden (Volk Mose) retten. (Er wird sie aber nicht zwingen oder von irgendwelchen Aussagen Jesu befreien, denn der Eckstein ist gelegt, wer stolpert, stolpert)
- Ja Gott wird bis zum Ende der Tage mit immer heftigeren Ereignissen versuchen die Juden dazu zu bewegen den Herrn zuerkennen und sich IHN zuzuwenden auf dass die Decke entfernt wird. 1.Kor 3
- Ja es werden leider nicht alle zur Erkenntnis kommen, obwohl noch bis zu letzten Minute >>DER Weg<< offen ist. So wird der sog. Überrest zustande kommen (gerettet werden).


Lg NEM

P.S: Zum Geplänkel von vorher: Streitigkeiten sind eines Christen unwürdig, denn sie entstehen NICHT aus LIEBE!
1Kor 13,13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe. (Elb)
NEM
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 19:18

Hallo NEM !

Es ist doch gut, das es einige im Forum mich verstehen, denn viele Irrtümer sind unter Christen verbreitet, einschließlich der Ersatztheologie. Da habe ich doch mich gefragt wieso all die Irrtümer im Umlauf sind, und das nicht seit heute, eine Antwort ist zu finden in Markus 12, 24

24 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Irret ihr deshalb nicht, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes?

1. Sie kennen die Bibel nicht.

2. Sie kennen nicht die Macht Gottes nicht.

3. Sie lesen nicht die Bibel nicht richtig.

Wie zur Zeit Jesus können wir auch heute die gleiche Situation ausmachen, die aus dem selben Grund besteht.

Eines ist doch zu sehen und hören, es gibt nur sehr wenige Menschen, die ihre Bibel mit offenem Herzen und Geist für das lebendige Wort des lebendigen Gottes lesen.

Epheser 1,17-18

auf daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst, damit ihr,
18 erleuchtet an den Augen eures Herzens, wisset, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, [und] welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen,


Was mir insbesondere bei den ZJ auffällt, sie lesen doch nur (wenn sie lesen) um ihren Glauben in ihren Lehren zu bestätigt zu sehen, und andere Stellen exetieren erst nicht mal, oder sie sind ausweichend, und aus den Kontext herausgerissen.


Liebe Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:


ps. die Freude auch meiner Seite her, Lieber nem :umarm: :comeon:
Lambert
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon NEM » Sa 18. Feb 2012, 20:25

Lambert hat geschrieben:ps. die Freude auch meiner Seite her, Lieber nem :umarm: :comeon:

Danke!

Quitsch: OT Truhe auf....
Lambert hat geschrieben:Was mir insbesondere bei den ZJ auffällt, sie lesen doch nur (wenn sie lesen) um ihren Glauben in ihren Lehren zu bestätigt zu sehen, und andere Stellen exetieren erst nicht mal, oder sie sind ausweichend, und aus den Kontext herausgerissen.


Äh Zwischenfrage: Sind wir dessen (unterstrichenes) nicht alle schuldig? :oops:

BTW: Mal abgesehen von ihrer Lehre sind mir die ZJ insofern symphatisch, als dass sie ihre Sonderlehre offen darstellen und leben. Das ist mutig und vorallem ehrlich!

....Krach: OT Deckel zu. 8-) (Sorry liebe mods / adms konnte grad nicht anders.)

lg NEM
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 21:16

Hallo Nem!

Du hast ja geschrieben:

Quitsch: OT Truhe auf....

Lambert hat geschrieben:Was mir insbesondere bei den ZJ auffällt, sie lesen doch nur (wenn sie lesen) um ihren Glauben in ihren Lehren zu bestätigt zu sehen, und andere Stellen exetieren erst nicht mal, oder sie sind ausweichend, und aus den Kontext herausgerissen.



Äh Zwischenfrage: Sind wir dessen (unterstrichenes) nicht alle schuldig?



Zumindesten, wo ich gläubig geworden bin, galt für mich die gesamten Schrift die ich von anfang an, als sehr wichtig in meinen Glaubensleben, und nicht nur einige Lieblingsstellen, die ich unterstrichen habe. Sicher weis ich, ich kann mich keiner Schuld freisprechen, denn das tut ja Jesus alleine Lieber NEM.

Dann hast du ja dieses geschrieben:

BTW: Mal abgesehen von ihrer Lehre sind mir die ZJ insofern symphatisch, als dass sie ihre Sonderlehre offen darstellen und leben. Das ist mutig und vorallem ehrlich!


Nun, mag ja sein, aber eines darfts du eines nicht vergessen, unter welchen Geist tun sie es, Christus Geist mit Sicherheit nicht, denn die Wahreit verkündigen sie nicht, sondern ein Lügengeist. Leider bezahlen die Anhänger einen hohen Preis, denn sie sind die betrogene Sklaven, für einen Dienst an den Teufel. Es ist zwar krass, und schmerzlich, die Wahrheit kann auch weh tun Lieber NEM. Von sympahtien von meiner Seite ist nicht zu erwarten, denn viele Angehörigen meiner Frau sind bei den ZJ, einer dennen ist ein Älteste unter ihnen. Ich könnte einiges dazu schreiben, gehört aber nicht zum eigendlichen Thema.



Herzliche Grüsse, Andreas :umarm: :praisegod: :praise:
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Gnu » Sa 18. Feb 2012, 22:10

Hallo Lambert

Dein Einsatz für Israel in Ehren, dagegen ist nichts einzuwenden. Was es aber schwierig macht, ist dass du meistens in drei Threads parallel für deine Ansicht wirbst. Wenn ich nur mal schaue, wo du überall geschrieben hast, seit du nach eine Pause wieder ins Forum gekommen bist, so finde ich drei Themen, die inhaltlich nur unwesentlich voneinander abweichen.

Ich werde nicht in allen dreien antworten, weil mir diese Verzettelung widerstrebt.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Sa 18. Feb 2012, 22:41

Gnu hat geschrieben:Hallo Lambert

Dein Einsatz für Israel in Ehren, dagegen ist nichts einzuwenden. Was es aber schwierig macht, ist dass du meistens in drei Threads parallel für deine Ansicht wirbst. Wenn ich nur mal schaue, wo du überall geschrieben hast, seit du nach eine Pause wieder ins Forum gekommen bist, so finde ich drei Themen, die inhaltlich nur unwesentlich voneinander abweichen.

Ich werde nicht in allen dreien antworten, weil mir diese Verzettelung widerstrebt.


Nun Lieber Gnu, es geht mir selbst weniger um mein Ansicht, was ja nicht unbedingt falsch sein muss, sondern einzig alleine um das Wort Gottes, was ich hoch halten möchte. Das andere, es sind zumal Themen die mich bewegen, und zusätzlich bin ich ein Mensch der auch das Gespräch sucht. Von Anfang an, seit dem ich ein Christ bin, habe ich ein Sendebewusstsein, und das habe ich von Gott geschenkt bekommen, was sich in Jahren als Christ sich nichts geändert. Habe keine Probleme damit Fremde Menschen anzusprechen, wenn Jesus es will, was auch dort und da geschehen ist. Hab von Anfang an einen gewissen Missionseifer gehabt, weil ich Lust dazu habe.

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon imhotep » So 19. Feb 2012, 02:30

Lambert hat geschrieben:Es ist doch gut, das es einige im Forum mich verstehen, denn viele Irrtümer sind unter Christen verbreitet, einschließlich der Ersatztheologie. Da habe ich doch mich gefragt wieso all die Irrtümer im Umlauf sind, und das nicht seit heute, eine Antwort ist zu finden in Markus 12, 24

24 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Irret ihr deshalb nicht, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes?
1. Sie kennen die Bibel nicht.
2. Sie kennen nicht die Macht Gottes nicht.
3. Sie lesen nicht die Bibel nicht richtig.

Solche Diagnosen sind doch herrlich simpel, insbesondere wenn man unter Gleichgesinnten ist. Oder in deinem Fall auf weiten Strecken Selbstgespräche führt. So habe ich es im "2000 Jahre beiseite gestellt" Thread auf den Punkt gebracht:

Die Theorie vom "beiseite stellen", "enterben" oder "ersetzen" hört man immer nur von jenen, die sowieso dagegen sind. Man stellt sie möglichst tendenziös dar, legt sie anderen in den Mund und klagt sie dafür an. Diese Taktik nennt sich einen Strohmann, sie gehört zu den grundlegenden Werkzeugen der Manipulation. Solange sich niemand findet, der diese Theorie tatsächlich vertritt und zu verteidigen gewillt ist, wettert ihr gegen Phantome die ihr euch selbst geschaffen habt. Man fragt sich, wozu? Zeitvertrieb? Eine Fingerübung im andere fertigmachen?
Selig sind die Trolle, denn ihnen gehört das Internet.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 19. Feb 2012, 13:50

Hallo imhotep!

Du hast geschrieben:

Solche Diagnosen sind doch herrlich simpel, insbesondere wenn man unter Gleichgesinnten ist. Oder in deinem Fall auf weiten Strecken Selbstgespräche führt. So habe ich es im "2000 Jahre beiseite gestellt" Thread auf den Punkt gebracht:

Die Theorie vom "beiseite stellen", "enterben" oder "ersetzen" hört man immer nur von jenen, die sowieso dagegen sind. Man stellt sie möglichst tendenziös dar, legt sie anderen in den Mund und klagt sie dafür an. Diese Taktik nennt sich einen Strohmann, sie gehört zu den grundlegenden Werkzeugen der Manipulation. Solange sich niemand findet, der diese Theorie tatsächlich vertritt und zu verteidigen gewillt ist, wettert ihr gegen Phantome die ihr euch selbst geschaffen habt. Man fragt sich, wozu? Zeitvertrieb? Eine Fingerübung im andere fertigmachen?


Eine Frage sei doch gestattet, von welche Gleichgesinnten redest du eigendlich?

Nun das die Worte so simpel gewesen sind, sind doch von Jesus gesagte Worte, die durch aus sehr simpel ist. Das die simplen Worte auch heut noch zutrefflich, auch in sogenannten Aufgklärte Zeiten, hat sich nichts von den geändert. Warum hat sich dann die Ersatzthehologie sich unter vielen Christen sich so gefässtigt?

Diese Art der Diskusion werde ich mich nicht einlassen, wie du mir schreibst, werde ich nicht weiter eingehen. Gerade das Thema Israel, nach meiner Erfahrung, ist ein Reizthema, deswegen erwähre ich mich den Anfängen. Um eine hitzige Diskusion zu vermeiden. Denn aus diesen Grund wurde ein Thema zur beruhigung zeitlich geschlossen, wenn nicht ganz. Dafür habe ich keine Interesse.



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon imhotep » So 19. Feb 2012, 18:14

Lambert hat geschrieben:Warum hat sich dann die Ersatzthehologie sich unter vielen Christen sich so gefässtigt?

Ist das denn überhaupt so? Du behandelst das immer als eine gegebene Tatsache, und du bist es der den Begriff im Munde führt. Ich habe weder im Forum, noch in der Öffentlichkeit, noch in der persönlichen Begegnung je jemanden getroffen der von sich gesagt hätte "ich bin ein Ersatztheologe". Deshalb nenne ich die Ersatztheologie und artverwandte Begriffe ein Phantom. Solange du ohne ein Gegenüber händeringend fragst "warum ist das so" und "wie kann man nur", wirst du kaum auf einen grünen Zweig kommen.

Wenn dir ernsthaft daran gelegen ist, mit jemandem wie mir zu diskutieren, der bezüglich Israel nicht deiner Meinung ist, dann musst du als erstes damit aufhören, ihre Meinung zum Vornherein als "Ersatztheologie" zu verdammen und ihnen mangelndes Bibelverständnis zu unterstellen, wie du das oben getan hast. Du musst lernen zuhören, welche Begriffe und Inhalte von der Gegenseite tatsächlich gebraucht werden. Wenn du das tust, dann kann ich dir garantieren dass die Dinge plötzlich nicht mehr so simpel sind wie du dir sie ausmalst.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 19. Feb 2012, 19:21

Hallo Ihr Lieben!

Zuerst nal eine kurze Wiederholung was ich geschrieben habe, um auch nicht die Schnur zu verlieren was ich geschrieben habe, um auch endlose Debatten zu vermeiden, wo es dort und da geschen ist.

1. Wenn bei den erfüllten Prophetien die Erfüllung wörtlich erfolgte, darf man logischerweise
erwarten, dass auch die übrigen, noch unerfüllten Vorhersagen
wörtlich zu verstehen sind.


2. Die Bedeutung der Begriffe «Israel» und «Jude» im Neuen Testament


Und nun will ich doch mal zu dritten Punkt kommen, nähmlich die Lehre von Paulus.

Paulus war, wie alle andern Apostel, Jude und zugleich der auserwählte Apostel für die Heiden/Nationen. Sein Brief an die Römer ist das theologische Herzstück des Neuen Testaments. Die Kapitel 9-11 enthalten seine ausgereifte Lehre über Israel. Wenn wir sie nun näher betrachten, erkennen wir, dass Paulus Israel nicht durch die Kirche ersetzt.

Wenn ich Römer 9, 4 lese:

4 welche Israeliten sind, deren die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung und der Dienst und die Verheißungen;

So erkenne ich doch zwei Aussagen:

a) Die Juden sind, auch wenn sie Jesus ablehnen, immer noch Israeliten

b) Zu Israel gehören immer noch die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bündnisse (einschl. des Neuen Bundes), die Gesetzgebung, der Gottesdienst und die Verheissungen.

Wenn ich Römer 9, 30-33 lese:

30 Was wollen wir nun sagen? Daß die von den Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist;
31 Israel aber, einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebend, nicht zu diesem Gesetz gelangt ist. Warum?
32 Weil es nicht aus Glauben, sondern als aus Werken geschah. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes,
33 wie geschrieben steht: "Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden".


So erkenne ich eines: Der Grossteil Israels hat sein Heil durch die Ablehnung des Messias verloren, wenn ich noch Römer 10, 21 hinzuziehe.

Auch wenn sich Paulus sich negativ sich äussert, so ist es der Fall, Paulus wünscht ihre Errettung und betet dafür (Röm 10,1-4). Er trägt keine antijüdischen Gefühle in seinem Herzen, wie viele es vieleicht es vermeinten. Das genaue Gegenteil ist tatsächlich der Fall, denn siehe Römer 9, 1-3

1 Ich sage die Wahrheit in Christo, ich lüge nicht, indem mein Gewissen mit mir Zeugnis gibt in dem Heiligen Geiste,
2 daß ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen;
3 denn ich selbst, ich habe gewünscht, durch einen Fluch von Christo entfernt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleische;


Wenn ich Römer 11, 1-2 lese:

1 Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit aus dem Samen Abrahams, vom Stamme Benjamin.
2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvorerkannt hat. Oder wisset ihr nicht, was die Schrift in der Geschichte des Elias sagt? Wie er vor Gott auftritt wider Israel:


So ist doch zu erkennen, Israel ist nicht endgültig verworfen. Auch in alttestamentlicher Zeit gab es in Israel nur einen Überrest von wahren Gläubigen mitten in einem vorwiegend ungläubigen Volk.



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 19. Feb 2012, 19:44

Nun, imhotep, als letztes was dazu schriebe, ist dieses:

Diese Ersatztheologie wird in christlichen Gemeinden in arabischen Ländern sehr stark und offen vertreten, insbesondere die Kopten, in den westlichen Ländern eher subtil und weniger klar erkennbar. Über diese Tatsache möchte ich nicht weiter diskutieren, denn du brauchst nur zu sagen, das Volk ist immer noch ein auserwähltes Volk.

In dieser Hinsicht brauchst mir nichts zu erklären, denn da habe ich schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Was meinst du, welchen Gegenwind ich hier in diesen Forum erlebt habe. Da kannst du mir überhaubt nichts vormachen, bis hin das ich hier Beschimpfungen über mich ergehen lassen musste. Nein, darüber möchte ich mich nicht weiter äußern, und diskutieren erst recht nicht, weil es einfach nicht dienlich ist. Und erfahren darf, das Jesus vergibt, und das gleiche will ich tuen. Soll ja meine weitere Diskusonen nicht unötig schwer machen, deswegen stelle ich dies unter das Blut Christi.

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 10. Jun 2012, 14:10

Hallo Ihr Lieben!

Wenn ich die Frage so lese, ob Israel so bedeutungslos sei, so weis ich von der Schrift her gesehen, für Gott ist mit Sicherheit nicht so bedeutungslos, wie viele Christen es vermeinen. Mit seiner letzten Rede Jesus zu seinen Jünger, sind ja die Israel galten, wo es noch als einen Staatsgebilde bestand. Diese Rede ist ja in Matthäus 24 zu finden.

Insbesondere fällt ja der Feigenbaum einen auf, und der Feigenbaum ist ja ein Bild der oft auf Israel hindeutet. Im Neuen Testamen ist es ja in zweifacher weise zu finden.

Der Feigenbaum in Matthäus 21, 18-20 weil er keine Frucht trägt, muss er verdorren, viele Menschen denken, insbesondere auch Christen denken, das sei für immer, aber sie irren sich dabei. Denn sie müssen dabei bedenken was Paulus gesagt hat in Römer 11,25

25 Denn ich will nicht, Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt sei, auf daß ihr nicht euch selbst klug dünket: daß Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird;

Wegen der Ablehnung von Jesus widerfährt Israel Zerstreuung und Verstockung. Das passierte sprichwörtlich 70 n.Chr. durch die römischen Armeen unter Titus. Wenn der Feigenbaum wieder zu grünen anfängt, ist die Wiederkunft Jesu Christi nahe gerückt, siehe Matthäus 24, 32-34

Soll dass uns so egal sein, und so bedeutungslos, wie viele Christen es vermeinen, ich denke da wird Gott anders über uns urteilen. Er wird jeden Menschen nachprüfen, welche Haltung sie gegenüber Israel hatten.

Denn in 1.Mose 12, 1-3 steht geschrieben:

1 Und Jahwe sprach zu Abram: Gehe aus deinem Lande und aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause, in das Land, das ich dir zeigen werde.
2 Und ich will dich zu einer großen Nation machen und dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen; und du sollst ein Segen sein!
3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!


Und diese Zusage ist heute immer noch gültig, da hat sich nichts geändert, das sollte jeden Christen bewusst sein. Denn demach wird Gott auch uns urteilen, und nicht einfach hinweg zu diskutueren. Denn besteht die Gefahr einer geistigen Schieflage und offen für Irrlehren. Denn zu eine Irrlehre hat sich ja Deutschland verleiten lassen, die Folgen kennen wir ja zu genüge.



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Gnu » So 10. Jun 2012, 14:41

Ich bin weiterhin der Ansicht, bis mich jemand vom Himmel her eines Besseren belehrt, dass das Land Israel ausgedient hat in der Heilsgeschichte, ausser einem kurzen Intermezzo für den Antimessias, der mittels Hypnose die ganze Erde verführt und dazu auch einige Tricks inszenieren wird, welche wahrscheinlich in Jerusalem stattfinden werden. Anders sehe ich es mit dem Volk Israel. Sobald die Vollzahl aus den Nationen eingegangen ist, und das könnte heute der Fall sein, wendet sich Jahweh dem unter die Heiden zerstreuten Volk, das von Abraham, Isaak und Jakob abstammt, davon aber nichts mehr weiss, zu und erweckt es aus dem Todesschlaf, aber nicht, um es unbekehrt ins Land Israel zu transportieren, sondern um es vorzubereiten auf die baldige Wiederkunft des Menschensohnes, welcher in den Wolken kommen wird und die Brautgemeinde zu sich entrückt.

Es wird auch kein Steintempel mehr gebaut werden müssen, das wäre ein Rückschritt gegen 1 Korinther 3.16-17.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 10. Jun 2012, 14:54

Gnu hat geschrieben:Ich bin weiterhin der Ansicht, bis mich jemand vom Himmel her eines Besseren belehrt, dass das Land Israel ausgedient hat in der Heilsgeschichte, ausser einem kurzen Intermezzo für den Antimessias, der mittels Hypnose die ganze Erde verführt und dazu auch einige Tricks inszenieren wird, welche wahrscheinlich in Jerusalem stattfinden werden. Anders sehe ich es mit dem Volk Israel. Sobald die Vollzahl aus den Nationen eingegangen ist, und das könnte heute der Fall sein, wendet sich Jahweh dem unter die Heiden zerstreuten Volk, das von Abraham, Isaak und Jakob abstammt, davon aber nichts mehr weiss, zu und erweckt es aus dem Todesschlaf, aber nicht, um es unbekehrt ins Land Israel zu transportieren, sondern um es vorzubereiten auf die baldige Wiederkunft des Menschensohnes, welcher in den Wolken kommen wird und die Brautgemeinde zu sich entrückt.

Es wird auch kein Steintempel mehr gebaut werden müssen, das wäre ein Rückschritt gegen 1 Korinther 3.16-17.


Hallo Lieber Gnu!

So wie ich so Dein Texst verstanden habe, wird Gott erst dann sammel, wen Israel den Heiland erkannt haben, liege ich richtig damit?

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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Gnu » So 10. Jun 2012, 15:16

Lambert hat geschrieben: Hallo Lieber Gnu!

So wie ich so Dein Texst verstanden habe, wird Gott erst dann sammel, wen Israel den Heiland erkannt haben, liege ich richtig damit?

Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:

Ich bin nicht sicher, ob wir das Gleiche meinen. So wie ich es verstehe, gibt es keine geographische Sammlung, sondern jeder wiedergeborene Israelit wird dort, wo er bei der Wiederkunft des Menschensohnes wohnt, nach oben entrückt, nicht horizontal nach Ex-Palästina. Die Erfüllung der noch ausstehenden Verheissungen wird im himmlischen Jerusalem erfolgen.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 10. Jun 2012, 16:09

Gnu hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben: Hallo Lieber Gnu!

So wie ich so Dein Texst verstanden habe, wird Gott erst dann sammel, wen Israel den Heiland erkannt haben, liege ich richtig damit?

Herzliche grüsse, Andreas :praisegod: :praise:

Ich bin nicht sicher, ob wir das Gleiche meinen. So wie ich es verstehe, gibt es keine geographische Sammlung, sondern jeder wiedergeborene Israelit wird dort, wo er bei der Wiederkunft des Menschensohnes wohnt, nach oben entrückt, nicht horizontal nach Ex-Palästina. Die Erfüllung der noch ausstehenden Verheissungen wird im himmlischen Jerusalem erfolgen.


Nun Lieber so wie ich das sehe, findet doch die Sammlung schon längst an, wenn ich Jeremia 31, 10 lese:


7 Denn so spricht Jahwe: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet an der Spitze der Nationen! Lobsinget laut und sprechet: Rette dein Volk, Jahwe, den Überrest Israels!
8 Siehe, ich bringe sie aus dem Lande des Nordens und sammle sie von dem äußersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende allzumal; in großer Versammlung kehren sie hierher zurück.
9 Mit Weinen kommen sie, und unter Flehen leite ich sie; ich führe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Wege, auf dem sie nicht straucheln werden. Denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener. -
10 Höret das Wort Jahwes, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sprechet: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und es hüten wie ein Hirt seine Herde.


Und jetzt ist Israel ein blühendes Land, wie du es ja sehen kannst, denn siehe hier http://www.youtube.com/watch?v=ge44W0Sr_wA Da sehe ich doch wie sich das Wort sich erfüllt, denn Israel war vor 1948 ein ödes Land, der Moskitoverseucht war, gab wohl einige Orangenplatagen und Olivenbäume, aber heute?

In Anbetracht von Jeremia 31ist ja nur eine von vielen Bibelstellen im Alten Testament, die davon reden, dass Gott Sein Volk wieder sammeln wird. Diese Sammlung geht alle Nationen an. Es ist kein isoliertes Ereignis im Nahen Osten oder etwas, das nur das jüdische Volk betrifft. Jeremia 31:10 macht deutlich, dass es alle Nationen angeht – bis zu den fernen Inseln der Erde.


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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Daniel2000 » So 17. Jun 2012, 15:12

Lambert hat geschrieben:In Anbetracht von Jeremia 31ist ja nur eine von vielen Bibelstellen im Alten Testament, die davon reden, dass Gott Sein Volk wieder sammeln wird. Diese Sammlung geht alle Nationen an. Es ist kein isoliertes Ereignis im Nahen Osten oder etwas, das nur das jüdische Volk betrifft. Jeremia 31:10 macht deutlich, dass es alle Nationen angeht – bis zu den fernen Inseln der Erde.


Lieber Lambert,

Da bist du aber gewaltig im Irrtum! Die Sammlung gilt nur für die Juden oder das Haus Israel.

Es steht ja auch so im Vers des Jeremia 31:10.... :)

Aber abgesehen davon; Die Frage ob Israel bedeutungslos ist, hat keine Bedeutung für G´tt. Wäre Israel bedeutungslos so würden sich die Nichtjuden nicht bis zum heutigen Tage darum streiten und versuchen das Land Israel den Juden andauern streitig zu machen. Allein aus dieser Tatsache sieht man welche Bedeutung Israel untern den Nationen hat.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon pintalunas » So 17. Jun 2012, 15:57

Hallo Daniel,
der Bruder Paulus und der Profet Sacharja drückten es ähnlich aus. 8-)

Es steht geschrieben:
Römer 11:25-27
Denn ich will nicht, meine Brüder, daß euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist; und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, und das ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde«.


Das ganze sieht dann in der Praxis so aus:
Sacharja 2:15-17
Juble und freue dich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht der Herr. An jenem Tag werden sich viele Heidenvölker dem Herrn anschließen, und sie sollen mein Volk sein; und ich werde in deiner Mitte Wohnung machen, und du wirst erkennen, daß mich der Herr der Heerscharen zu dir gesandt hat. Und der Herr wird Juda als sein Erbteil in Besitz nehmen im heiligen Land, und er wird Jerusalem wieder erwählen.
Alles Fleisch sei still vor dem Herrn, denn er hat sich aufgemacht aus seiner heiligen Wohnung!


Resumen: Für den Hernn ist Israel keineswegs bedeutungslos. :praisegod:
Wer anderer Meinung ist, der sei sich seines Glaubens gewiß.
Gruß
Offenbarung 3, 8
Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 17. Jun 2012, 15:59

Daniel2000 hat geschrieben:
Lambert hat geschrieben:In Anbetracht von Jeremia 31ist ja nur eine von vielen Bibelstellen im Alten Testament, die davon reden, dass Gott Sein Volk wieder sammeln wird. Diese Sammlung geht alle Nationen an. Es ist kein isoliertes Ereignis im Nahen Osten oder etwas, das nur das jüdische Volk betrifft. Jeremia 31:10 macht deutlich, dass es alle Nationen angeht – bis zu den fernen Inseln der Erde.


Lieber Lambert,

Da bist du aber gewaltig im Irrtum! Die Sammlung gilt nur für die Juden oder das Haus Israel.

Es steht ja auch so im Vers des Jeremia 31:10.... :)

Aber abgesehen davon; Die Frage ob Israel bedeutungslos ist, hat keine Bedeutung für G´tt. Wäre Israel bedeutungslos so würden sich die Nichtjuden nicht bis zum heutigen Tage darum streiten und versuchen das Land Israel den Juden andauern streitig zu machen. Allein aus dieser Tatsache sieht man welche Bedeutung Israel untern den Nationen hat.



Nun lieber Daniel, da hast du mich etwas missverstande, nicht die Nationen werden gesammelt, sonder sollen sie aufhorchen, als das es ihnen auch angeht, das Gott sein Volk wieder sammelt, zu einer Nation.


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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Daniel2000 » So 17. Jun 2012, 16:52

pintalunas hat geschrieben:Resumen: Für den Hernn ist Israel keineswegs bedeutungslos. :praisegod:
Wer anderer Meinung ist, der sei sich seines Glaubens gewiß.
Gruß


Hallo pintalunas,

Du hast mich falsch verstanden. Für G´tt ist die Frage dieses Threads bedeutungslos.
Israel ist für G´tt natürlich nicht bedeutungslos.
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Re: Ist Israel wirglich so bedeutungslos?

Beitragvon Daniel2000 » So 17. Jun 2012, 17:07

Reginald 32 hat geschrieben:1)Weiterhin erfuhr ich, dass eine ganze Reihe von orthodoxen Juden in Israel überhaupt nichts von diesem politischen Staat wissen wollen, ja, sie halten ihn sogar für ein Übel. Unser Reiseleiter-Rabbi sagte uns, der Staat Israel (für den er in den höchsten Tönen schwärmte und kämpfte). habe überhaupt nichts mit der Bibel zu tun.

2)Und viele "clevere" Juden betrachten gewisse christliche Kreise, die von Israel schwärmen, als nützliche Idioten (Entschuldigung, aber so sagen sie), deren Einfluss und Geld man gut gebrauchen könne.
Reginald.


Zu1: Es gibt tatsächlich jene ultra! orthodoxen Juden die von einem Staat Israel vor dem Kommen des Moschiachs nichts wissen wollen. Sie leiten ihre Meinung aus einer gewissen Stelle des Talmud ab.
Das ist aber nur eine Minderheit unter Juden. 99% der Juden aber legen die Stelle im Talmud eben so aus aus, dass sehr wohl ein jüdischer Staat existieren kann.
Das zeigt eben die Stärke Israels (Demokratie), dass Leute (Minderheit) die eine andere Meinung vertreten ohne Repressionen in (die gegen Israel eingestellt sind) Israel leben können.

Zu2: Genauso gibt es christliche Kreise (z.B. messianische Juden und andere die sich als "Juden" verkleiden) in Israel, die darauf aus sind junge Israelis auf eine ziemliche hinterhältiger Weise zum Christentum zu bekehren. Das finde ich wiederum falsch.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » So 17. Jun 2012, 18:54

Lieber Daniel, wie darf ich diese Aussage den verstehen:

Zu2: Genauso gibt es christliche Kreise (z.B. messianische Juden und andere die sich als "Juden" verkleiden) in Israel, die darauf aus sind junge Israelis auf eine ziemliche hinterhältiger Weise zum Christentum zu bekehren. Das finde ich wiederum falsch.


Insbesondere die Aussage, ziemliche hinterhältiger Weise zum Christentum zu bekehren, wie darf man darunter verstehen?



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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Reginald 32 » So 17. Jun 2012, 23:12

Lambert schreibt:
Insbesondere die Aussage, ziemliche hinterhältiger Weise zum Christentum zu bekehren, wie darf man darunter verstehen?


Mit der Religionsfreiheit ist es in Israel nicht weit her. Sobald ein Jude sich taufen lassen will, treten die Ultras mit ihren Schlägertrupps auf den Plan und suchen das zu verhindern. Das wurde ja hier im Forum auch schon belegt.
Mir ist bekannt, dass man beinahe den Bus einer christlichen Gemeinde umgeworfen hätte (mitsamt den 40 Insassen), als sie zu einer Taufe fahren wollten. Die Polizei drehte ab und kümmerte sich nicht darum. Die Taufe konnte nicht stattfinden.
Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Ist Israel wirklich so bedeutungslos?

Beitragvon Lambert » Mo 18. Jun 2012, 09:52

Hallo Reginald!

Du hast ja geschrieben:

Mit der Religionsfreiheit ist es in Israel nicht weit her. Sobald ein Jude sich taufen lassen will, treten die Ultras mit ihren Schlägertrupps auf den Plan und suchen das zu verhindern. Das wurde ja hier im Forum auch schon belegt.
Mir ist bekannt, dass man beinahe den Bus einer christlichen Gemeinde umgeworfen hätte (mitsamt den 40 Insassen), als sie zu einer Taufe fahren wollten. Die Polizei drehte ab und kümmerte sich nicht darum. Die Taufe konnte nicht stattfinden.


Ich denke schon mein Lieber Reginald, das wir besser sein sollten, als ein Schlagzeile einer Bildzeitung ähnliche Schlagzeile wo von einer Zeitung ja lebt. Mehr Infomation wär ja hilfreich in diesen Fall, denn die problematiken sind sehr Zahlreich. Da sind christen das kleinste Problem, von allen.

Denn immerhin:

"Jede Person in Israel genießt Gewissens-, Glaubens-, Religionsfreiheit und Freiheit des Gottesdienstes. Diese Freiheit wird jeder Person in jedem aufgeklärten, demokratischen Regime garantiert. Daher wird sie jeder Person in Israel garantiert. Es ist eines der Grundprinzipien, auf welche der Staat Israel begründet ist.”

-Moshe Landau, ehemaliger Richter am Obersten israelischen Gericht

http://www.theisraelproject.org/site/ap ... eligioeuse

Und aus livenet ist dies zu lesen:

Mit der Gründung des Staates Israel 1948 ist das komplexe Verhältnis von Christen und Juden in eine neue Phase getreten. Im Westen kamen sich Vertreter der beiden Religionen nach Jahrhunderten von Verachtung, Verfolgung und Misstrauen näher, in Israel entstanden Gruppen von Juden, die den Brückenschlag persönlich vollzogen: Sie anerkannten Jesus von Nazareth als Messias ihres Volks und als ihren Erlöser.
http://www.livenet.ch/magazin/internati ... en_an.html

Leider ist es eben so, daß es auch exkremisstesiche orthodoxe Juden gibt, die bis dahingehen, den Staat Israel nicht anerkennen. Wo sie auch teroristiche Handlungen bereit sind, die aber beobachtung stehen. Nun zu schreiben ist hier der Fall, ungefähr 15% der jüdischen Bevölkerung sind Orthodox. Aber sie gewinnen stetig an Einfluss und erodieren die demokratische Kultur. Da sehe ich schon eine Gefahr für den inneren Frieden.



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