Wo Christus und Buddha sich umarmen

Aus der Sicht und im Vergleich zum christlichen Glauben

Moderator: bigbird

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mo 15. Jul 2013, 11:40

Haimax hat geschrieben:Was seid ihr nun, Christen oder Buddhisten?
Das Endziel ist doch bei beiden ein anderes.

Ich sehe mich sowohl als Christ als auch als Buddhist.
Das Endziel sehe ich als identisch:
Das Ende von Leiden und Sterben.
(Die Bibel nennt es das ewige Leben.
Der Palikanon nennt es das Todlose.)
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mo 15. Jul 2013, 11:46

Haimax hat geschrieben:Was seid ihr nun, Christen oder Buddhisten?

Das Endziel ist doch bei beiden ein anderes.


Würde ich nicht so sehen.

Beide suchen nach dem Sinn des Lebens und streben das Ziel an, dass dieser über das irdische Leben hinaus geht.

Der Unterschied besteht in dem, wie jeder es für sich wahrnimmt und welche Informationen den Einzelnen am meisten anspricht und überzeugt.

.... und da gibt es schon innerhalb der beiden Religionen oft ganz massive Unterschiede.

Anstrebenswert ist es doch allemal, wenn wir die Unterschiede nicht dazu nutzen, gegenseitig zu bekämpfen, sondern einander respektieren und nach dem Verbindenden zu suchen.

Liebe zu üben ist nun Mal das höchste Gebot. Und das heißt in diesem Fall eben: Umarmen anstatt zu bekämpfen.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Columba » Mo 15. Jul 2013, 14:05

erbreich hat geschrieben:
Haimax hat geschrieben:Was seid ihr nun, Christen oder Buddhisten?
Das Endziel ist doch bei beiden ein anderes.

Ich sehe mich sowohl als Christ als auch als Buddhist.
Das Endziel sehe ich als identisch:
Das Ende von Leiden und Sterben.


Das ist noch nicht identisch. Erstens ist Leben nicht einfach Leiden. Obwohl es Leiden gibt, ist das Leben geschenkt in in Güte und Liebe. Das Endziel ist auch nicht "Ende vom Leiden und Sterben": sondern persönlich vor und mit Gott in Vater, Sohn und Geist zu leben: Der Buddhismus ist "egoistisch" - das eigene Ende von Leiden und Sterben. Christlicher Glaube ist nach dem irdischen Tod eine persönliche Beziehung in Ewigkeit mit Gott.

Diese Beziehungshaftigkeit ist schon in diesem Leben mit Gott und mit allen Menschen. Wenn Du oben schreibst "Beide wachsen und reifen in dieser Freundschaft" und vergleichst mit dem, was Ignatius schreibt, siehst Du schon in der Formulierung den grossen Unterschied.

In den letzten paar Jahren war ich zweimal heftigst erkrankt - zum Glück jetzt alles wieder gut. Bei beiden Krankheiten wusste ich nicht, ob und wie lange ich die Bewusstheit verliere, Bei der 2. Krankheit war, bis die Diagnose kam, auch dieses Leben nicht mehr sicher. Mir hat geholfen, dass ich im innersten Herzen wusste, dass ich endgültig u sicher getragen bin von Gott jetzt und in Zukunft. Auch wenn es sein könnte, dass selbst das "Glauben wollen" unmöglich sein könnte, war ich auch sicher und es wurde mir auch gesagt, dass andern für mich und meine Familie beten und für mich glauben und gewiss sind, wenn ich es selbst nicht mehr kann. ...und diese anderen Menschen beten um denselben Gott, der ihnen begegnet und der mit mir ist.

Diese Kraft und dieses Wissen spürte ich auch, es gab mir auch die Ruhe, das Vertrauen und die Gelassenheit, mich in die Hände anderer fallen zu lassen im Gebet und in der Pflege. meine Sorgen sind ok, mein Leben hier ist getragen und wenn es jetzt gelebt ist, wird es weitergehen in der ganzen Fülle nach dem irdischen Tod. Trotz Sorgen fühlte ich mich auch zufrieden und glücklich; es war Helligkeit und nicht ein Dunkel. Das Leben habe ich nicht in der Hand, aber es ist vollständig und gut, wenn ich von Gott "zurückgerufen" bin. Diese Erfahrung, dass ich weiss um des Aufgehobenseins und Geborgensein ist da, trotz Schmerzen oder irgendwas. Obwohl ich ungeduldig und empfindlich bin bei grossen Schmerzen, ist es ok und leicht und spüre, dass ich in der Klinik aufgehoben bin. Die Erfahrung, dass Heimat dort ist, wo ich bin, wenn ich oder meine Mitmenschen glauben und beten tut gut, auch wenn dazwischen mal Zweifel kommen. Dieses Leben im Glauben ist jetzt schon voll und später wird das neue Leben im Schauen voll sein.

Du sprichst oben vom persönlichen Glaubensleben, mir ist es nicht nur dieses persönliche Glaubensleben wichtig, sondern auch das der anderen Mitmenschen (Gemeinde/Kirche) und die Erfahrungen Gottes mit mir. So kann ich im Moment jetzt leben, Wie ich jetzt noch essen kann, ist wichtig, das Essen morgen ist noch nicht wichtig, Hilfe wird kommen.

Also nicht nur Gefühle, Erfahrungen oder Erleben ist in meinem Glauben entscheidend sondern auch: die Gewissheit und Sicherheit (obwohl sie auch gefährdet sein kann) um meine Geschöpflichkeit als Geschenk des Schöpfers und meine Sicherheit, dass andere jetzt Gesunde diese Sicherheit haben und mit mir "Kirche/Gemeinde" wird entscheidend sein - alles auf dem sicher Boden Gottes, der selbst als Mensch die Nöte kennt.

Erleben, Erfahrung, Gemeinschaft, Glauben (und später das Schauen), Wissen gehören eben zusammen - es ist dadurch objektiv fassbar und nicht nur subjektiv. Diese Objektivität ist dadurch sichergestellt, weil Evangelisten und die Gemeinde bezeugten und weiter durch die Zeit trugen mit Hilfe des Geistes, dass Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus (Deshalb kommst du auch nicht um Theologie herum). Die Bibel ist deshalb nicht ein Buch der menschlichen Gotteserfahrungen sondern auch ein Buch der Erfahrungen Gottes mit dem Menschen und den Antworten des Menschen an Gott (z.B in den Psalmen).


Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mo 15. Jul 2013, 15:29

@Columba
Danke Columba, für deine ausführliche persönliche Schilderung. Ich denke, ich verstehe gut, wovon du sprichst. Ich kann das von dir gesagte bestätigen: Als Christ in ähnlichen Worten, als Buddhist in analogen buddhistischen Begriffen und Bildern.

Im menschlichen sozialen und religiösen Miteinander zählt meines Erachtens vor allem eines und das hat Trixi so umschrieben:
Anstrebenswert ist es doch allemal, wenn wir die Unterschiede nicht dazu nutzen, gegenseitig zu bekämpfen, sondern einander respektieren und nach dem Verbindenden zu suchen. Liebe zu üben ist nun Mal das höchste Gebot. Und das heißt in diesem Fall eben: Umarmen anstatt zu bekämpfen.

Meiner Erfahrung nach führt die Suche nach Verbindendem eher zu einem mitfühlenden Herzen als das Beharren auf Trennendem.

Ein tiefes Beispiel der Gefahren der Selbstüberschätzung gibt Jesus in Lukas 9,46-50. Wir lesen dort von den Jüngern Jesu: "Es schlich sich aber der Gedanke bei ihnen ein, wer wohl der Größte unter ihnen sei." Wer ist wohl der Gläubigste von uns? Wer ist das ultimative Gotteskind? Und wie reagierte Jesus darauf? Wir lesen: "Da nun Jesus ihres Herzens Gedanken merkte, nahm er ein Kind, stellte es neben sich und sprach zu ihnen: Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß!" Nun gibt sich aber Johannes noch nicht zufrieden und sagt: "Meister, wir sahen jemand, der in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir wehrten es ihm, weil er dir nicht mit uns nachfolgt." Offensichtlich war Johannes der irrigen Ansicht, nur wer sich ihrer Gemeinschaft - heute: der christlichen Kirche, oder gar noch einer ganz bestimmten christlichen Kirche oder Gemeinde - anschlösse, hätte das Recht in Jesu Namen zu sprechen und zu handeln. Dass dem nicht so ist, sagte Jesus schliesslich klar und deutlich: "Jesus aber sprach: Wehret ihm nicht! Denn wer nicht wider uns ist, der ist für uns."

Es ist also für einen Christen keineswegs notwendig, dass er sich gegen jene wendet, die für ihn sind. In meinem konkreten Fall: Ich spreche von Jesus und dem christlichen Weg mit den verschiedensten Menschen verschiedener Religionen. Ich singe Lieder mit christlichem Inhalt, aber auch solche mit buddhistischem und solche mit weltlichem Inhalt. Mir geht es um die eine Wahrheit, den einen Gott, nicht um Wahrheiten und Götter oder Gottheiten und Meinungsstreit um solche Dinge. Das ist sinnlos.

...und diese anderen Menschen beten um denselben Gott, der ihnen begegnet und der mit mir ist.

...und du zweifelst daran, dass ich ebenfalls ein solcher Mensch bin? Ich spreche von Gott, nicht als von einem Gott unter vielen Göttern. Götter sind für mich nicht Gott. Ebensowenig sind Wahrheiten (die nichts anderes sind als menschliche Ansichten und Meinungen) die Wahrheit.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mo 15. Jul 2013, 16:01

Noch etwas:

Ein Mensch kann mit Gott in einer Beziehung stehen und im Geist der Wahrheit leben und kein anderer Mensch hat die Möglichkeit hierüber zu urteilen, "denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes." 1.Kor 2,11

Ich habe auf meinem Weg gelernt, Gott und der Wahrheit (der Wahrheit, nicht meiner Meinung, was sie sei!) mehr zu vertrauen als den Menschen und so halte ich mich an die Zusagen Gottes in der Bibel, wie z.B. diese:

"Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin!" 1.Joh 2,27

"Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Selig, wer sich selbst nicht verurteilt, bei dem, was er billigt." Röm 14,22

Zu einem solchen, freien Glauben möchte ich die Menschen ermutigen und ihnen mit Paulus immer wieder zurufen: "Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!" Gal 5,1

Religiöse Knechtschaft ist ebenso leidvoll und leidverursachend wie eine jede andere! Damit meine ich aber nicht, jeder müsse den Weg in meiner Weise gehen, sondern genau dies, dass jeder den Weg so zu gehen hat, wie Gott ihn führt. Und Gott führt eben individuell, sehr persönlich. Bedenken wir immer wieder auch dies:

"Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt, noch wohin er fährt. Also ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist." Joh 3,8

:umarm:
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon kingschild » Mo 15. Jul 2013, 16:41

erbreich hat geschrieben:
Im menschlichen sozialen und religiösen Miteinander zählt meines Erachtens vor allem eines und das hat Trixi so umschrieben:
Anstrebenswert ist es doch allemal, wenn wir die Unterschiede nicht dazu nutzen, gegenseitig zu bekämpfen, sondern einander respektieren und nach dem Verbindenden zu suchen. Liebe zu üben ist nun Mal das höchste Gebot. Und das heißt in diesem Fall eben: Umarmen anstatt zu bekämpfen.


Meiner Erfahrung nach führt die Suche nach Verbindendem eher zu einem mitfühlenden Herzen als das Beharren auf Trennendem.



Erbreich das Problem ist das Du Dinge umarmen willst, von denen Du Dich eben mal trennen solltest. Du willst die Unterschiede nicht erkennen, das es beim Buddhismus und beim Christentum um zwei paar Schuhe geht die nicht zusammen passen auch wenn sie ähnlich aussehen.

Das gleiche Probleme sehe ich bei allen die immer diese Harmoniebedürftigkeit entwicken und dabei vergessen das sie sich von gewissen alten Zöpfen eben trennen müssten. Wir sollen Frieden mit jedermann haben, sofern es eben die Umstände zu lassen. Wir sollen auch keinen Krieg mit anders denkenen führen aber wir dürfen auch ruhig mal sagen, das uns gewisse Dinge, aus guten Gründen, eben unbehagen bereiten. Mit dem Denken dieser Welt und mit dem Denken Gottes besteht eben kein Einklang, keine Harmonie, sondern dort muss das was trennt von Gott abgeschnitten werden. Wenn der Mensch dazu nicht bereit ist, dann muss man Ihn nicht zwingen aber man muss Ihn darauf hinweisen was nicht von Gott stammt.

Der Gedanke von den verbindenden Religionen, die stammt von dieser Welt und nicht von Gott. Es gibt ein Ziel, einen Gott und alles was diesem Reich nicht dient, gehört entsorgt. Wenn eine Religion Menschen davon abhält Christus zu erkennen und anzunehmen, dann stammt sie von dieser Welt. Das ein Buddhist das gute vom Christentum nehmen kann aber das wesentliche nicht erkennt das ist das gefährliche daran und das ein Christ meint das er im Buddhismus etwas finden kann, was er bei Christus nicht findet, das ist wiederum das gefährliche an dieser Religion. Wir sollen uns nicht von Menschlichen Philosophien irreführen lassen, mögen sie noch so ehrbar daher kommen.

Der Christ sollte nichts gemeinsam haben mit dieser Welt, auch nicht mit weltlichen Lehren.

So und nun mal etwas das nicht zum umarmen gehört:

Lu 12:51 Denket ihr, daß ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.

Was meinst Du von was Christus entzweien will, wenn nicht von weltlichen Philosophien. Christus will Gut von Böse trennen und jede Lehre die nicht von Gott kommt, sollen wir nicht umarmen, sondern uns davor abgrenzen. Abgrenzen heisst ja nicht das man nicht zusammen im Frieden leben kann aber das man eben die Unterschiede aufzeigt und darauf hinweist von was man sich trennen muss.

Dem Frieden zuliebe, die Irrlehren umarmen, ist eben nicht die Botschaft Christi.

Es geht eben schon darum das die Lehre Gottes mit der Lehre von Menschen nichts gemeinsam hat.

Weinen sollst Du wenn Du siehst das ein Mensch einem Götzen Räucherstäbchen opfert und noch glaubt das ihm daraus Hilfe zu teil wird. Wenn er 1000 mal einen Namen ruft um sich in irgendwelche Trance zu versetzen. Aufklärung wäre dort mehr angesagt als zu signalisieren das zwischen solchem und dem was Christus lehrte eine Einheit bestünde.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6242
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Columba » Mo 15. Jul 2013, 16:48

erbreich hat geschrieben:
columba hat geschrieben: ...und diese anderen Menschen beten um denselben Gott, der ihnen begegnet und der mit mir ist.

...und du zweifelst daran, dass ich ebenfalls ein solcher Mensch bin? Ich spreche von Gott, nicht als von einem Gott unter vielen Göttern. Götter sind für mich nicht Gott. Ebensowenig sind Wahrheiten (die nichts anderes sind als menschliche Ansichten und Meinungen) die Wahrheit.


...also dann mal Klartext zu dem, was ich geschrieben habe: Bekennst Du Dich zu den christologischen Dogmen der alten Kirche? Ist Jesus Christus menschgewordener Gott? ...nur auf Jesus von Nazareth zu setzen genügt nicht. Du bleibst in einer Ethik stecken. Wo bleibt bei Dir das Kreuz und die Auferstehung - bezeugt von Menschen und bewahrt für die Zukunft? Was ist für Dich das Abendmahl? Trotz der Unterschiede im Abendmahl-Verständnis in den Konfessionen ist die Gegenwart Christi im Abendmahl gemeinsam.

Natürlich soll das Verbindende zwischen den Religionen gegenseitige Achtung beinhalten und noch weitere ethische Grundsätze. Ist es nur das, was der Lukastext ausmacht. so interpretiert kann es auch jeder Atheist unterschreiben. Aber Christentum ist die Konsequenz aus allen Texten des Ersten und des Zweiten Testamentes, so schwer es manchmal ist. Natürlich ist heute in dieser multikulturellen Welt interreligiöser Dialog nicht mehr zu umgehen. Es braucht keinen Streit, es soll auch keinen Streit geben. Hoffentlich verprügeln sich Hindus und Christen nicht am Elternabend in in der Schule. Friedliches Zusammensein und Gespräche miteinander ist wichtig, aber dieser Dialog beinhaltet von keiner Religion das Wesentliche.

Komm jetzt Du einmal mit Deinem christliches Bekenntnis heraus. Dann können wir weitersehen. Wie integrierst Du das Josuabuch? Zusammen Eierkuchen essen ist angenehm und kann viele interessante und nützliche Gespräch und ein Erfahrungsaustausch bringen. ...aber zur Substanz vorzuwagen, das braucht mehr: Eierkuchen essen und die Unterschiede aushalten.


    "Christen und Heiden" von Bonhoeffer

    Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,
    flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot,
    um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.
    So tun sie alle, alle, Christen und Heiden.

    Menschen gehen zu Gott in Seiner Not,
    finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,
    sehn ihn verschlungen von Sünde,
    Schwachheit und Tod.

    Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,
    sättigt den Leib und die Seele mit Seinem Brot,
    stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod
    und vergibt ihnen beiden.

Vielleicht ist dieses Gedicht mal eine Ausgangsbasis: Wo ist beim Buddhismus dieser Kreuzestod mit Vergebung? Wo ist der Gott, der zu den Menschen geht? Die Bodhisattvas beim Diamantweg vielleicht? Die Einführung dieser Bodhisattvas bei Steiner und Blavatsky haben direkt zu "bodenloser" Esoterik geführt.



Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mo 15. Jul 2013, 18:49

Jetzt ist so viel geschrieben worden, dass ich nicht mehr auf einzelne Aussagen eingehen kann ohne einen Roman zu schreiben. Also picke ich einfach mal heraus, was mir besonders aufgefallen ist.

Columba hat geschrieben:Der Buddhismus ist "egoistisch" - das eigene Ende von Leiden und Sterben. Christlicher Glaube ist nach dem irdischen Tod eine persönliche Beziehung in Ewigkeit mit Gott.


Nur weil Christen von Gott reden, im Zusammenhang mit dem Jenseitigen, sind sie nicht weniger egoistisch. Denn auch da, ,wo sie von Gott reden, betonen sie, dass sie selbst gerettete sind, die mit ihm zusammenleben werden.
Ich persönlich empfinde gerade diese Botschaft bei den Christen wesentlich egoistischer. Weil sie nämlich selten auslassen, dass alle anderen, die nicht so glauben wie sie, nicht dort sein werden, nicht bei Gott sein werden. Das ist doch viel egoistischer, als wenn man einfach für sich selbst das Ende vom Leiden wünscht.

kingschild hat geschrieben:Erbreich das Problem ist das Du Dinge umarmen willst, von denen Du Dich eben mal trennen solltest. Du willst die Unterschiede nicht erkennen, das es beim Buddhismus und beim Christentum um zwei paar Schuhe geht die nicht zusammen passen auch wenn sie ähnlich aussehen.


Wer bestimmt denn, wovon sich ein Mensch trennen sollte oder nicht? Wenn Erbreich Gott erlebt auf seinem Weg, wer hat dann das Recht, zu bestimmen, dass er einen anderen Weg nehmen muß? Traust du Gott nicht zu, dass er das, was wichtig ist auf dem Weg mit ihm, den Menschen zeigt, die in Verbindung zu ihm stehen?

Kingschild hat geschrieben:Das gleiche Probleme sehe ich bei allen die immer diese Harmoniebedürftigkeit entwicken und dabei vergessen das sie sich von gewissen alten Zöpfen eben trennen müssten.


Alte Zöpfe sollte man am ehesten bei sich selbst anschauen. Ich denke, dass Christen viel mehr dazu neigen, alte Zöpfe zu pflegen, anstatt sich von Gott verändern zu lassen. Und Harmoniebedürftigkeit ist bestimmt weniger gegen das Liebesgebot, das Jesus gelehrt hat, als den scheinbaren inneren Drang, Dinge zu bekämpfen, nur weil man damit selbst nichts anfangen kann oder den eigenen Glauben gefährdet sieht.

Kingschild hat geschrieben:Der Gedanke von den verbindenden Religionen, die stammt von dieser Welt und nicht von Gott.


Du bestimmst also, welche Dinge von Gott sind oder nicht? Gott selbst lässt du offensichtlich selten zu Wort kommen. Höchstens dann, wenn er zu deinen eigenen Gedanken passt.

Columba hat geschrieben:..also dann mal Klartext zu dem, was ich geschrieben habe: Bekennst Du Dich zu den christologischen Dogmen der alten Kirche?


Wozu soll das gut sein? --

... insgesamt gesehen: ...

... ich fasse es nicht - es nehmen sich Menschen heraus, zu beurteilen und verurteilen, ob Jemand die richtige Gottesbeziehung hat oder nicht.

Das ist noch schlimmer, als es die Pharisäer damals getan haben mit den Menschen, die nicht fromm genug zu sein schienen. Was Jesus zu ihnen gesagt hat und wie er das beurteilt hat, das wisst ihr bei all euren tollen Erkenntnissen hoffentlich auch noch .... :shock:
Zuletzt geändert von Trixi am Mo 15. Jul 2013, 20:16, insgesamt 3-mal geändert.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Columba » Mo 15. Jul 2013, 19:04

Trixi hat geschrieben:Nur weil Christen von Gott reden, im Zusammenhang mit dem Jenseitigen, sind sie nicht weniger egoistisch.


Vielleicht hast Du bemerkt, dass ich den Ausdruck "egoistisch" in Anführungszeichen gesetzt habe. Im Zusammenhang mit dem ganzen Abschnitt wirst Du sehen, dass ich diesen Ausdruck in ganz bestimmter Weise gemeint habe


Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Columba » Mo 15. Jul 2013, 19:27

Trixi hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:..also dann mal Klartext zu dem, was ich geschrieben habe: Bekennst Du Dich zu den christologischen Dogmen der alten Kirche?


Wozu soll das gut sein?

Ich fasse es nicht - es nehmen sich Menschen heraus, zu beurteilen und verurteilen, ob Jemand die richtige Gottesbeziehung hat oder nicht.


Was soll dieser Vorwurf? Bitte mal lesen und den Zusammenhang betrachten. Ich sprechen niemandem eine Gottesbeziehung ab - aber wenn sich jemand seinen Glauben mit dem Christentum verbindet, darf man doch fragen, wie er es mit dem Christentum hält und was er darunter versteht. ...oder soll jeder sagen er sei Moslem/Buddhist/Bahai/etc. ohne dass er das Wesentliche teilt mit diesen Religionen.

Noch viele reden von Gott, aber das heisst doch nicht, dass er auch Christ ist. Es geht hier ja gar nicht um Frömmigkeit sondern um die Diskussion von Vereinbarkeit von Buddhismus und Christentum, um Trennendes und Vereinigendes in diesen Religionen und in diesen Glaubenssystemen. Lass bitte das Totschlagargument "Pharisäertum" weg. Im Christentum geht es eben nicht nur um Jesus v Nazareth sondern um Jesus Christus. Diese heutige Eierkuchentoleranz bringt doch nichts, wenn ums Leben geht - das ist eher etwas für Cocktail an der Stehbar, wo es um Salatsauce und Regenwetter geht.


Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Benutzeravatar
Columba
Wohnt hier
 
Beiträge: 3346
Registriert: Di 30. Nov 2010, 10:24

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mo 15. Jul 2013, 19:48

columba hat geschrieben: Bitte mal lesen und den Zusammenhang betrachten. Ich sprechen niemandem eine Gottesbeziehung ab


Gerade im Zusammenhang betrachtet, den gesamten Gesprächs hier im Thread, da kann ich aber sehr gut genau das erkennen. Und das geht offensichtlich nicht nur mir alleine so.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mo 15. Jul 2013, 19:56

columba hat geschrieben:Noch viele reden von Gott, aber das heisst doch nicht, dass er auch Christ ist. Es geht hier ja gar nicht um Frömmigkeit sondern um die Diskussion von Vereinbarkeit von Buddhismus und Christentum, um Trennendes und Vereinigendes in diesen Religionen und in diesen Glaubenssystemen. Lass bitte das Totschlagargument "Pharisäertum" weg. Im Christentum geht es eben nicht nur um Jesus v Nazareth sondern um Jesus Christus. Diese heutige Eierkuchentoleranz bringt doch nichts, wenn ums Leben geht - das ist eher etwas für Cocktail an der Stehbar, wo es um Salatsauce und Regenwetter geht.


Selbst wenn es so ist, dass manche von Gott reden, die ihn nicht wirklich kennen, hat kein Mensch die Berechtigung, das zu beurteilen. Besonders nicht dann, wenn der Mensch um den es geht, von einer Beziehung zu Gott redet. Wie weit man sich "Christ" nennen darf, kann man noch weniger beurteilen. Denn selbst die Christen sind sich da untereinander nicht einig, auch wenn sie keine andere Religion zulassen.

Habe ich in einem anderen Zusammenhang heute schon einmal gesagt: die Botschaft von Jesus Christus ist eine Botschaft, die einlädt, nicht ausschließt.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon kingschild » Mo 15. Jul 2013, 22:13

Trixi hat geschrieben:Wer bestimmt denn, wovon sich ein Mensch trennen sollte oder nicht? Wenn Erbreich Gott erlebt auf seinem Weg, wer hat dann das Recht, zu bestimmen, dass er einen anderen Weg nehmen muß? Traust du Gott nicht zu, dass er das, was wichtig ist auf dem Weg mit ihm, den Menschen zeigt, die in Verbindung zu ihm stehen?


Sicher kann der Mensch mit zwei Schuhen herumlaufen und behaupten beide seien vom gleichen Designer. Dies darf man sogar bis in den Tod tun. Das ist aber nicht der Wille Gottes für den Menschen und Gott hat sehr klar definiert von was wir uns trennen sollten.

Manchen Menschen zeigt Gott es täglich was nicht gut sind aber sie erkennen es gleich wohl nicht, weisst Du woran das liegt Trixi, nicht an Gott sondern am Mensch der sich nicht trennen will vom falschen paar Schuhe und wie die heissen das bezeugt Gott selbst.



Alte Zöpfe sollte man am ehesten bei sich selbst anschauen. Ich denke, dass Christen viel mehr dazu neigen, alte Zöpfe zu pflegen, anstatt sich von Gott verändern zu lassen. Und Harmoniebedürftigkeit ist bestimmt weniger gegen das Liebesgebot, das Jesus gelehrt hat, als den scheinbaren inneren Drang, Dinge zu bekämpfen, nur weil man damit selbst nichts anfangen kann oder den eigenen Glauben gefährdet sieht.


Das ist eben auch so eine Lehre dieser Welt Trixi, das man die Zöpfe dieser Welt weiter pflegen soll, obschon Christus selbst sagte das man sich davon trennen sollte. Wie gesagt das Böse hat mit dem Guten nichts gemeinsames, so wie auch das Leben mit dem Tod nicht gemeinsames haben. Es ist nicht die Lehre Christi das sich Leben und Tod vereinen liessen, sowie Welt und Gott keinen gemeinsamen Nenner haben. Was nicht von Gott stammt mit dem kann ich wahrlich nichts anfangen. Somit halte mich an der der zu scheiden vermag Gut und Böse und nicht an den der behauptet diese zwei können eins werden.


Du bestimmst also, welche Dinge von Gott sind oder nicht? Gott selbst lässt du offensichtlich selten zu Wort kommen. Höchstens dann, wenn er zu deinen eigenen Gedanken passt.


Das hat Gott längst bestimmt. Götzendienst gehört definitiv nicht zum guten, Menschliche Philosophie auch nicht. Auf zwei Hochzeiten tanzen auch nicht. Unglauben auch nicht.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6242
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mo 15. Jul 2013, 22:50

Columba hat geschrieben: Es geht hier ja gar nicht um Frömmigkeit sondern um die Diskussion von Vereinbarkeit von Buddhismus und Christentum, um Trennendes und Vereinigendes in diesen Religionen und in diesen Glaubenssystemen.

Nein, Columba, darum geht es in diesem Thread nicht. In meinem Eingangspost habe ich klar geschrieben, worum es mir hier geht:

erbreich hat geschrieben:Da ich mich selber ebenfalls sowohl als Christ als auch als Buddhist erlebe, bin ich interessiert an Beiträgen von Christen, die auf ihrem Weg als Christen durch buddhistische Meditation positive Erfahrungen und eine Vertiefung ihrer Spiritualität, ihres Glaubenslebens erleben.

Darum geht es hier, nicht um ein Streitgespräch um Vereinbarkeit oder Nichtvereinbarkeit der Religionen. Ich bitte darum, dies zu respektieren.

Wer also auf seinem christlichen Weg durch buddhistische Meditationspraxis positive Erfahrungen und eine Vertiefung seiner/ihrer Spiritualität, seines/ihres Glaubenslebens erlebt, der möge sich doch bitte hier zu Wort melden. Ein Beispiel dafür ist der bereits erwähnte Niklaus Brantschen.

Auf wen dies nicht zutrifft, der/die mag hier gerne mitlesen, wenn es ihn/sie interessiert, möge sich aber bitte mit Wortmeldungen zurückhalten. Danke.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Di 16. Jul 2013, 11:32

Kingschild hat geschrieben:Sicher kann der Mensch mit zwei Schuhen herumlaufen und behaupten beide seien vom gleichen Designer. Dies darf man sogar bis in den Tod tun. Das ist aber nicht der Wille Gottes für den Menschen und Gott hat sehr klar definiert von was wir uns trennen sollten.

Manchen Menschen zeigt Gott es täglich was nicht gut sind aber sie erkennen es gleich wohl nicht, weisst Du woran das liegt Trixi, nicht an Gott sondern am Mensch der sich nicht trennen will vom falschen paar Schuhe und wie die heissen das bezeugt Gott selbst.


... nur liegt das Problem hier garnicht da, wo Menschen sich von Gott trennen, sondern dass Menschen sich anmaßen, im Namen Gottes ihre eigene Meinung als die absolute Wahrheit darzustellen und alle anderen Menschen, welche andere Erfahrungen mit Gott machen, als "gottlos" beurteilen.

kingschild hat geschrieben:Das ist eben auch so eine Lehre dieser Welt Trixi, das man die Zöpfe dieser Welt weiter pflegen soll, obschon Christus selbst sagte das man sich davon trennen sollte.


Von Zöpfen haben ich allerdings noch nichts gelesen, in den Worten, die Jesus gesagt hat. :mrgreen:

kingschild hat geschrieben:Das hat Gott längst bestimmt. Götzendienst gehört definitiv nicht zum guten, Menschliche Philosophie auch nicht. Auf zwei Hochzeiten tanzen auch nicht. Unglauben auch nicht.


Wer aber in welche Kategorie gehört, die Beurteilung liegt allein bei Gott. Weil ER das Herz der Menschen kennt und NUR das beurteilt.

Es ist aber bestimmt nicht verkehrt, wenn man sich selbst immer mal wieder an diesen Kriterien prüft! Wenn man das wirklich ehrlich tut, hat man meistens gar keine Zeit mehr dazu, andere Menschen zu beurteilen :geek:
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon onThePath » Di 16. Jul 2013, 12:37

Der Mensch hat nicht zuletzt deshalb einen Verstand, um Wahrheit zu erkennen und sich nach ihr zu verhalten.

Ein gesundes Urteil ist auch allemal mehr wert als uferlose Spekulationen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Di 16. Jul 2013, 13:20

onThePath hat geschrieben:Der Mensch hat nicht zuletzt deshalb einen Verstand, um Wahrheit zu erkennen und sich nach ihr zu verhalten.

Ein gesundes Urteil ist auch allemal mehr wert als uferlose Spekulationen.

lg, oTp


Einen Verstand hat jeder, da hast du Recht.

Mit diesem Verstand haben Menschen unterschiedliche Erkenntnisse und unterschiedliche Erfahrungen und verhalten sich unterschiedlich...

.... am Verstand scheint es also nicht zu liegen, dass der Begriff "Wahrheit" unterschiedlich erfahren wird ....
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon kingschild » Di 16. Jul 2013, 17:06

Trixi hat geschrieben:
... nur liegt das Problem hier garnicht da, wo Menschen sich von Gott trennen, sondern dass Menschen sich anmaßen, im Namen Gottes ihre eigene Meinung als die absolute Wahrheit darzustellen und alle anderen Menschen, welche andere Erfahrungen mit Gott machen, als "gottlos" beurteilen.


Die Kinder Gottes können prüfen ob es eigene Meinung ist oder ob sie von Gott kommt. Du meinst ja man könne nicht beurteilen und deshalb Frage ich mich wie Du dann beurteilen willst wenn etwas von Menschen kommt und etwas von Gott? Ich habe mir noch nie angemasst das meine Meinung die absolute Wahrheit ist aber schon mehrmals Gottes Meinung als absolute Wahrheit vertreten. Das Götezndienst und Gottesdienst nichts gemeinsam haben und Christus gekommen ist zu trennen das eine vom anderen und nicht zum umarmen das stammt definitv nicht von mir. Das Christus auch nichts mit weltlichen Lehren eines Buddah zu tun hat das ist so, den der Sohn Gottes hat definitv nichts mit Menschlichen Philosphien zu tun. Eigentlich sollten Menschen die alles umarmen wollen auch keine Mühe haben, solches willkommen zu heissen aber genau da haben sie dann plötzlich sehr viel Mühe damit wenn jemand sagt, das man die Sünde nicht umarmen soll. Das respektieren der Meinung Gottes das Götzendiesnt und Gottesdienst nichts gemeinsam haben da nagen die Allversöhner ein leben lang rum und haben so Ihre Mühe mit dem umarmen, dieser Meinung Gottes. ;)

Von Zöpfen haben ich allerdings noch nichts gelesen, in den Worten, die Jesus gesagt hat. :mrgreen:


Nein sicher nicht aber er hat öfters die Bildsprache verwendet. Den einen war verständlich was er meinte, die anderen verstanden nur Bahnhof. Ich hoffe ich muss Dir das mit den Zöpfen nicht noch auslegen, denn das habe ich bereits getan.

Wer aber in welche Kategorie gehört, die Beurteilung liegt allein bei Gott. Weil ER das Herz der Menschen kennt und NUR das beurteilt.


Ja das stimmt Gott kennt die Herzen, hast Du Dir schon mal überlegt warum Gott sich von den einen finden lässt und die anderen immer noch gebunden sind im Götzendienst und in Menschlichen Philosophien? Du hast es richtig gesagt Gott kennt die Herzen und wer die Wahrheit ablehnt dessen Herz bleibt verstockt, von wo verstockung kommt, das können wir im AT gut nachlesen.

Es ist aber bestimmt nicht verkehrt, wenn man sich selbst immer mal wieder an diesen Kriterien prüft! Wenn man das wirklich ehrlich tut, hat man meistens gar keine Zeit mehr dazu, andere Menschen zu beurteilen :geek:


Die Geister werden geprüft, was meinst Du Trixi man plappert immer unreflektiert etwas daher ohne sich täglich zu prüfen, ob das nun mit dem Wort Gottes konform ist oder nicht. Christus und Buddah sind zwei paar Schuhe, um das nicht zu erkennen, muss man entweder völlig Blind und Verstockt sein oder man dient bewusst dem Reich des Antichristen, der ein Globales Religionsystem anstrebt, ein globales Wirtschaftssystem, ein globales Zahlungssystem, ein globales Wertesystem, das Gott ausschliesst usw.

Es gibt es noch andere Gründe dafür, ich weiss also nicht was der Grund ist aber das würde dann auch nicht weiter eine Rolle spielen, den das Ziel das angestrebt wird, bleibt am Ende daselbe. Der Christ strebt nicht nach einem globalen Religionssytem das allen Aberglauben vereint, Christus strebte das Reich Gottes an, wo sich die Nationen Gott zuwenden und von Ihren Sünden bekehren. Sein Reich ist nicht von dieser Welt und in seinem Reich hat der Götzendienst defintiv keinen Platz, auf gut Deutsch hiesse das, wer noch ein Götzendiener (Sünder) ist und das Blut Jesu Christi ablehnt, der würde das Gesetz Gottes nicht erfüllen und das ist auch der Grund, warum die einen zum lebendigen Gott eine Beziehung pflegen und aus Gnade leben und die anderen nach wie vor die Götzen vergolden und nichts davon wissen. Solange diese Früchte sichtbar sind, stimmt mit der Wurzel etwas nicht und wenn jemand nicht beurteilen kann, ob das nun meine Lehre ist oder von wo sie stammt, dann fehlt ihm viel.

Gott möchte das auch die Buddisten aufgeklärt werden, sie streben nach dem Guten aber solange sie eben Christus nur aufnehmen als gleichwertiger Partner von Buddahs Philosophie aber nicht als Erlöser und Sohn Gottes, so drehen sie sich weiter in der Mühle der Lüge und lassen sich vom Teufel beirren, das dann im nächsten Leben, schon noch mal das Nirwana auf sie wartet.

Wenn dort nicht die klare Trennung zwischen Christus und Buddah geschieht, dann gehen Menschen ins Gericht und Gott möchte definitv das sie das Leben im hier und jetzt finden und annehmen, weil das mit dem Nirwana finden im nächsten Leben eine Lüge ist, wenn es keine wäre hätte Gott es so gelehrt.

Wenn aber Blinde Führer eine Weltreligion anstreben, wo alles Platz hat, was Gottlos ist und Christus das genaue Gegenteil anstrebt, dann entscheidet sich ein Nachfolger für den Weg Christi und nicht für den Weg der Weltreligion.

Die Heiden kehren um zu Gott und Gott selbst hat den Weg geebnet, damit sie umkehren können. Das Gott eine Einheitsreligion wünscht, wo sündiges Verhalten, mit der Wahrheit Gottes, zu einer Einheitsreligion vermischt wird, davon sprach Christus nie und davon hat auch der Vater im Himmel nichts gesagt und wer hören kann, der kann wissen, das dies nicht meine Meinung ist. Aber nicht allen ist es gegeben zu hören, nicht alle streben nach dem gleichen Reiche.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6242
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Di 16. Jul 2013, 17:59

Kingschild hat geschrieben:Die Kinder Gottes können prüfen ob es eigene Meinung ist oder ob sie von Gott kommt.


Und wie kommt es dann, dass es unter denen, die sich "Kinder Gottes" nennen, so viele verschiedene Meinungen darüber gibt, dass sich die (angeblichen) Kinder Gottes gegenseitig den Glauben absprechen wollen?

kingschild hat geschrieben:Du meinst ja man könne nicht beurteilen und deshalb Frage ich mich wie Du dann beurteilen willst wenn etwas von Menschen kommt und etwas von Gott?


Da ich persönlich so etwas nur beurteilen muß, wenn es um mich selbst geht, kann ich das daran erkennen, ob Gott mir das Gleiche sagt oder nicht. Denn Gott sagt mit Sicherheit nicht einem anderen Menschen ein Urteil über Mitmenschen, ohne es den betreffenden Menschen auch zu sagen.

Für andere habe ich überhaupt nicht die Absicht, das zu beurteilen. Ich freue mich, wenn ich Menschen treffe, die eine Beziehung zu Gott haben und nehme gerne an ihren Erfahrungen teil. Die Erfahrungen der anderen Menschen müssen nicht die gleichen sein, wie meine.

kingschild hat geschrieben:Ich habe mir noch nie angemasst das meine Meinung die absolute Wahrheit ist aber schon mehrmals Gottes Meinung als absolute Wahrheit vertreten.


:lol: ...der Satz ist beinahe ein Witz. Du sagst, dass du nie so etwas tust und tust als Beweis genau das, was du nie tust.

kingschild hat geschrieben:Ja das stimmt Gott kennt die Herzen, hast Du Dir schon mal überlegt warum Gott sich von den einen finden lässt und die anderen immer noch gebunden sind im Götzendienst und in Menschlichen Philosophien? Du hast es richtig gesagt Gott kennt die Herzen und wer die Wahrheit ablehnt dessen Herz bleibt verstockt, von wo verstockung kommt, das können wir im AT gut nachlesen.


Dass Gott so manches tut und er auch die absolute Wahrheit ist, das habe ich nicht bezweifelt. Ich weiß nur gerade nicht, was das damit zu tun hat, dass du meinst, die absolute Wahrheit über andere Menschen zu kennen. Wenn du behauptest, dass du Gottes absolute Wahrheit weitergibst, dann ist das nämlich das Gleiche.

kingschild hat geschrieben:Das Christus und Buddah zwei paar Schuhe sind um das nicht zu erkennen, muss man entweder völlig Blind und Verstockt sein


Niemand hat hier Christus und Buddha auf die gleiche Stufe gestellt. Darum geht es hier auch garnicht.
Es geht hier um Menschen, die in den Aussagen von beiden Weisheiten entdecken und verbindendes bei Menschen, die auf dem Weg mit solchen Weisheiten in Berührung gekommen sind. Und ich glaube, dass Jesus Christus auch den Buddha umarmen würde, wenn er ihm begegnet. Aber letztendlich geht es bei allen Lehren darum, was mache *ich* damit? Ich glaube, die Aufforderung "Prüfet alles und das Gute behaltet" gilt nicht nur bei biblischen Themen sondern insgesamt im Leben und im Umgang miteinander.

kingschild hat geschrieben: Das Gott eine Einheitsreligion wünscht, wo sündiges Verhalten, mit der Wahrheit Gottes zu einer Einheitsreligion vermischt wird, davon sprach Christus nie und davon hat auch der Vater im Himmel nichts gesagt und wer hören kann, der kann wissen, das dies nicht meine Meinung ist. Aber nicht allen ist es gegeben zu hören, nicht alle streben nach dem gleichen Reiche.


Christus hat nie von Religionen gesprochen. Religionen sind Erfindungen von Menschen. Weil Menschen irgendwie Gott immer in den Griff bekommen wollen und andere Menschen beherrschen wollen. Jesus hat von Liebe gesprochen und dass man an ihr erkennen kann, ob sie mit Gott im Bunde stehen. Danach sollte man sich richten. Dann braucht man keine Religion und muss auch keine Religion bekämpfen.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon SunFox » Di 16. Jul 2013, 18:07

kingschild hat geschrieben:Das Christus und Buddah zwei paar Schuhe sind um das nicht zu erkennen, muss man entweder völlig Blind und Verstockt sein oder man dient bewusst dem Reich des Antichristen, der eine Globale Religionsystem anstrebt, ein globales Wirtschaftssystem, ein globales Zahlungssystem, ein globales Wertesystem das Gott ausschliesst usw.


Ja lieber kingschild, so ähnlich wird es sein und Amerika wird dem kleinen Horn wieder zu seiner verlorenen Macht verhelfen!

Offenbarung 13,11-18: "Und ich sah ein zweites Tier (Amerika) aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. Und es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen; und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig."

Ach, falsches Thema! :mrgreen:

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29429
Registriert: Mi 17. Nov 2004, 23:31
Wohnort: Deutschland

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon kingschild » Di 16. Jul 2013, 19:55

Trixi hat geschrieben:Und wie kommt es dann, dass es unter denen, die sich "Kinder Gottes" nennen, so viele verschiedene Meinungen darüber gibt, dass sich die (angeblichen) Kinder Gottes gegenseitig den Glauben absprechen wollen?


Glauben absprechen ist doch nicht das was geschieht. wenn gesunde Lehre verbreitet wird. Du kannst einem Menschen der das falsche glaubt nicht etwas absprechen, was er nie hatte. Entweder er verkündet vom Leben und man kann Amen sagen oder er verkündet etwas das nicht von Gott kommt und das wird verworfen. Das entscheidet noch nicht darüber ob ein Mensch jemals zur Erkenntnis gelangen wird aber wenn man Erkenntnis Gottes ablehnt, dann stimmt etwas nicht. Zudem wissen wir das am Ende der Zeit viele abfallen und daher ist es nicht verwunderlich, das es zu jedem Thema ein Version von Gott gibt und eine des Antichristen.

Damit müssen die Christen leben und das bezeugt noch nicht das die Christen uneins wären, sondern einmal mehr das Gott recht hat und der Teufel tatsächlich Unkraut hineinsät in die Ernte. Jeder Satanist, jeder Freimaurer oder sonst wer kann sich als Christ ausgeben, jeden Mist verzapfen und sagen das sei Christlich, damit Ungläubige meinen die Christen seien nicht eins. Die Christen sind sehr wohl eins und wenn es um Erkenntnisfragen geht wo nicht jeder auf dem gleichen Stand steht, da besteht noch ein gewaltiger Unterschied zu Antichristlichen Irrlehren.

Da ich persönlich so etwas nur beurteilen muß, wenn es um mich selbst geht, kann ich das daran erkennen, ob Gott mir das Gleiche sagt oder nicht. Denn Gott sagt mit Sicherheit nicht einem anderen Menschen ein Urteil über Mitmenschen, ohne es den betreffenden Menschen auch zu sagen.


Sagen tut Gott schon, nur hören tun nicht alle. Sorry aber wenn man meint Götzendienst und Gottesdienst seien zwei Dinge die sich vereinen können und Du meinst ein Christ wäre nicht in der Lage das zu beurteilen, dann liegst Du falsch. Die Frage stellt sich dann eher wenn Gott das seit jeher sagte, warum können es die Menschen bis heute nicht hören?

Für andere habe ich überhaupt nicht die Absicht, das zu beurteilen. Ich freue mich, wenn ich Menschen treffe, die eine Beziehung zu Gott haben und nehme gerne an ihren Erfahrungen teil. Die Erfahrungen der anderen Menschen müssen nicht die gleichen sein, wie meine.


Es geht nicht um Erfahrungen, Es geht um gesunde Lehre und ob man sie annimmt oder ablehnt. Wer alles ungefiltert übernimmt auch wenn es nicht von Gott stammt, dann ist es nicht verwunderlich, das man mehr von den Erfahrungen von Buddah lehrt, als von den Erfahrungen Christi. Christentum heisst nicht auf Erfahrungen von Menschen bauen, sondern heisst Christus nachfolgen.



:lol: ...der Satz ist beinahe ein Witz. Du sagst, dass du nie so etwas tust und tust als Beweis genau das, was du nie tust.


Gottes Meinung ist offenbar und wer meine nicht von Gottes Meinung zu unterscheiden weiss, der kommt zu solchen Schlüssen.


Dass Gott so manches tut und er auch die absolute Wahrheit ist, das habe ich nicht bezweifelt. Ich weiß nur gerade nicht, was das damit zu tun hat, dass du meinst, die absolute Wahrheit über andere Menschen zu kennen. Wenn du behauptest, dass du Gottes absolute Wahrheit weitergibst, dann ist das nämlich das Gleiche.


Das habe ich so nicht geschrieben. Mein Ansatz war eher der, warum jemand Christus erkennt und warum der andere nicht. Warum der eine Ihn aufnimmt und der andere bei den Menschlichen Philosophien bleibt. Ob das etwas mit dem Wort Gottes zu tun haben könnte oder nicht? Wenn Gott eine Lehre als falsch bezeichnet und ich das weitergebe, dann heisst das noch lange nicht, das ich die absolute Wahrheit über andere kenne aber falsche Lehre ist trotzdem beurteilbar, denn sie wiederspricht immer Gott.

Ich würde nicht sagen das ich darüber erhaben bin aber wenn ich eines besseren belehrt werde dann bin ich nicht taub dafür. Aber was soll ich von Menschen lehren, welche mir dauernd Dinge unterstellen, da lehre ich von denen die etwas zu sagen haben zum Wort Gottes und von diesen haben wir einige hier und ich habe schon vieles mitnehmen können. Das Götzendienst und Gottesdienst sich umarmen und das der Wille Gottes sei, das gehört defintiv nicht zu den Lehren von welchen ich noch etwas lernen möchte. Für solches bin ich Taub.

Niemand hat hier Christus und Buddha auf die gleiche Stufe gestellt. Darum geht es hier auch garnicht.
Es geht hier um Menschen, die in den Aussagen von beiden Weisheiten entdecken und verbindendes bei Menschen, die auf dem Weg mit solchen Weisheiten in Berührung gekommen sind. Und ich glaube, dass Jesus Christus auch den Buddha umarmen würde, wenn er ihm begegnet. Aber letztendlich geht es bei allen Lehren darum, was mache *ich* damit? Ich glaube, die Aufforderung "Prüfet alles und das Gute behaltet" gilt nicht nur bei biblischen Themen sondern insgesamt im Leben und im Umgang miteinander.


Christus hat gesagt wer sein Bruder ist, wer nicht für Ihn ist der ist gegen Ihn, er hat verkündet und die einen nahmen es an und die anderen lehnten es ab.

Du sprichst von Weisheiten, Weisheiten liegen defintiv nicht dort wo die Menschen nicht zur Erkenntnis Jehovas gelangen und darauf hoffen das Nirwana vielleicht irgendwann mal zu finden. Christus hätte sich nicht gefürchtet darauf hinzuweisen. Wieviele Christus umarmte die Ihn ablehnten das wissen wir, er hat aufgeklärt und vergeben und Ihnen gesagt das sie nicht wissen was sie tun. Sicher bin ich froh um jeden friedlichen Buddisten aber das ändert nichts an der Tatsache das diese zwei Lehren zwei Dinge sind die weit voneinander entfernt sind. Mal schauen wie es um den Frieden steht, wenn man die Wahrheit Gottes verkündet, das sie mit Ihrer Lehre ins Gericht gehen, der wer dann hört ist auf dem guten Weg, der welcher diese Wahrheit nicht ertragen kann nicht.


Christus hat nie von Religionen gesprochen. Religionen sind Erfindungen von Menschen. Weil Menschen irgendwie Gott immer in den Griff bekommen wollen und andere Menschen beherrschen wollen. Jesus hat von Liebe gesprochen und dass man an ihr erkennen kann, ob sie mit Gott im Bunde stehen. Danach sollte man sich richten. Dann braucht man keine Religion und muss auch keine Religion bekämpfen.


Wenn Du das Böse mit gutem überwinden willst und die Liebe leben willst, dann kommst Du nicht darum herum den Menschen zu informieren, wie Christus es auch tat. Die Guten werden dich hören und verstehen, die Bösen werden Dich ablehnen. Liebe fängt da an wo man die Wahrheiten Gottes respektiert und verkündet und wenn Du dort nicht auf Wiederstand stösst, dann verkündest Du nicht die Wahrheit.

Du kommst also auf die Früchte zu sprechen, Götzendienst ist eine eindeutige Frucht des Bösen und das ablehnen von Christus als Erlöser ist keine gute Frucht und sag bitte nicht das sei meine Lehre. Daran kann man viel erkennen. Wer Dich nur liebt wenn Du Ihn umarmst aber Dich hasst, verleumdet und Dir Böses tut, wenn du die Wahrheit/Liebe Gottes verkündest und dafür einstehst, daran erkennst Du, mit welchem Geist der Mensch im Bunde steht. Wenn er der Wahrheit gut gesinnt ist oder nicht.

Wer Gott liebt nimmt Christus an. Du bezeugst mit Deinen Worten einmal mehr, das der Kampf gar nicht nötig sei, ich sage Dir: Dieser Kampf wird bestehen bis die letzte Schlacht kommt. Wetten?

Lu 12:51 Denket ihr, daß ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.

Es geht nicht darum das Menschen über andere Menschen herrschen wollen, es geht darum das alle zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen und wenn Du meinst der Böse kämpfe nicht gegen die Erkenntnis Gottes und das Gute kämpfe nicht für diese Erkenntnis, dann hast Du über den Kampf wenig verstanden. Liebe heisst den Menschen die Wahrheit Gottes verkünden, damit sie vom Tod zum Leben übergehen können und nicht die Lüge erzählen, damit sie im Tod bleiben, weil sie denken das sie auf dem richtigen Weg sind oder evt. die Chance haben im nächsten Leben zur Vollkommenheit zu gelangen.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6242
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Di 16. Jul 2013, 20:12

kingschild hat geschrieben:Glauben absprechen ist doch nicht das was geschieht. wenn gesunde Lehre verbreitet wird. Du kannst einem Menschen der das falsche glaubt nicht etwas absprechen, was er nie hatte.


Du bist so selbstgefällig, dass du garnicht mehr merkst, dass du genau das tust, was du meinst nicht zu tun.
Außerdem unterstellst du mir und anderen Menschen Dinge, die auch nur aus deinem eigenen Ermessen kommen und krönst DEINE Gedanken mit dem Banner "Gottes Wort".

Nur weil man das was man äußert als "Gottes Willen" deklariert, ist es noch lange keiner.

.... und am Thema sind wir hier längst nicht mehr.

Interessant finde ich die Erfahrung insgesamt hier im Forum, dass die "Frommen" immer wenn man auf die Liebe hinweist, angereizt werden, genau das Gegenteil zu verkündigen.

Ist sehr aufschlussreich .... :ugeek:

...und damit beende ich die Diskussion mit den "Frommen", weil's eh nicht mehr zum Thema passt.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Di 16. Jul 2013, 22:35

Da es offenbar hier wenige bis keine Christen mit buddhistischer Erfahrung (mehr...) gibt - :cry: -, hier ein weiteres Beispiel eines bekannten Christen, der durch den Kontakt mit östlichen Lehren zu einer Vertiefung seiner christlichen Spiritualität gefunden hat: der Benediktiner David Steindl-Rast. In der Zeitschrift "Christ in der Gegenwart" vom November 2011 antwortet er auf die Frage: "Was schätze ich am Christentum?"
Bruder David Steindl-Rast geht mutig seinen Weg und hat seinen "Glauben vor sich selbst und vor Gott" (Röm 14,22).

Im protestantischen Umfeld ist es für mich z.B. Jörg Zink, der ein offenes und befreiendes christliches Verständnis vermittelt. Z.B. in "Dornen können Rosen tragen - Mystik, die Zukunft des Christentums" (1997) oder in "Gotteswahrnehmung - Wege religiöser Erfahrung" (2009). In einem einmaligen Briefwechsel bestätigte mir Dr. Zink, dass er "sich selbst gerne im Raum des Buddhismus bewege" (2008). Auf dem Klappentext zu "Gotteswahrnehmung" lesen wir:

"Dass Gott uns anredet, hat man unter Christen immer gesagt. Was man ausgeblendet hat, ist die Weise, wie ein Mensch die Anrede Gottes hört. Wie er seine Nähe schaut. Wie er berührt wird, getroffen... Alles aber, was es an Erfahrung gibt, als esoterischen Irrtum zu beschreiben, ist kein Weg zur Wahrheit... Die Zeit ist unwiderruflich vorbei, in der man überzeugt sein konnte, was unser Verstand wahrnimmt, sei die ganze Wirklichkeit. Wer die Offenheit der Welt und die Tiefe seiner Seele zusammensehen und verstehen will, muss seinem Glauben viele Fesseln abnehmen, die die Lehre der Kirche ihm angelegt hat."
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mi 17. Jul 2013, 09:28

Erbreich hat geschrieben:"Dass Gott uns anredet, hat man unter Christen immer gesagt. Was man ausgeblendet hat, ist die Weise, wie ein Mensch die Anrede Gottes hört. Wie er seine Nähe schaut. Wie er berührt wird, getroffen... Alles aber, was es an Erfahrung gibt, als esoterischen Irrtum zu beschreiben, ist kein Weg zur Wahrheit... Die Zeit ist unwiderruflich vorbei, in der man überzeugt sein konnte, was unser Verstand wahrnimmt, sei die ganze Wirklichkeit. Wer die Offenheit der Welt und die Tiefe seiner Seele zusammensehen und verstehen will, muss seinem Glauben viele Fesseln abnehmen, die die Lehre der Kirche ihm angelegt hat."


Hi Erbreich, diesen Abschnitt finde ich sehr gut und aufschlussreich. Ich würde ihn am liebsten auch in meinem Blog posten. Kann ich das mit Hinweis auf deinen Eintrag hier? Oder kennst du noch eine Internetseite, mit der man dieses Zitat verlinken kann?
erbreich hat geschrieben:Da es offenbar hier wenige bis keine Christen mit buddhistischer Erfahrung (mehr...) gibt - :cry: -


Ich glaube, es ist eine geheime Angst vor dem neuen Ungewissen, oder vor dem Teufel, der von manchen Leuten mehr Aufmerksamkeit bekommt als Jesus. Außerdem die Angst, dass die eigenen Glaubensgrundsätze ins wanken kommen und man nichts Greifbares mehr hat, worauf man seinen Glauben stützen kann.

Für mich eigentlich ein Zeichen, dass Gott selbst in solch einem Glaubensmuster ziemlich weit weg ist. Es wird mehr der Glaube gepflegt und die einzelnen Satzungen desselben, anstatt die persönliche Beziehung zu Gott. Man sagt, dass Gott der Vater uns durch Jesus Christus nahe gekommen sei. Und im gleichen Atemzug schiebt man Gott ganz weit weg aus dem Leben und verbannt ihn in seinen Himmel. Um Gott nahe zu kommen, muss man darum den Aufenthalt im Himmel erstreben. Um ihm näher zu kommen, muss man "heilig" werden.

Jesus hat aber gesagt: Das Reich Gottes ist mitten unter euch! Und genau hier habe ich persönlich die Beziehung zu Gott gefunden.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon onThePath » Mi 17. Jul 2013, 09:37

Ich glaube, es ist eine geheime Angst vor dem neuen Ungewissen, oder vor dem Teufel, der von manchen Leuten mehr Aufmerksamkeit bekommt als Jesus. Außerdem die Angst, dass die eigenen Glaubensgrundsätze ins wanken kommen und man nichts Greifbares mehr hat, worauf man seinen Glauben stützen kann.


Falsch, Trixi.

Wem Jesus der christus nicht genügt, der löst sich von allem Greifbaren, von allem, das Halt gibt und stürzt sich in das große Abenteuer eigener Wahrheiten.

Von spiritischtischen New Age Botschaften bis Buddha und Yoga.
Und angefangen vom Spiritismus bekommt der Teufel die Aufmerksamkeit, die er gerne hätte.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mi 17. Jul 2013, 10:27

Trixi hat geschrieben:Hi Erbreich, diesen Abschnitt finde ich sehr gut und aufschlussreich. Ich würde ihn am liebsten auch in meinem Blog posten. Kann ich das mit Hinweis auf deinen Eintrag hier?
Das kannst du.
Oder kennst du noch eine Internetseite, mit der man dieses Zitat verlinken kann?

Hier die Website von Dr. Jörg Zink mit dem Buch "Gotteswahrnehmung" und einem ähnlichen Zitat:

“Soll es für unsere Kirche noch etwas anderes geben als ein Beharren auf dem gegenwärtigen Stand des Nachdenkens und das allmähliche Absinken in die Bedeutungslosigkeit, so wird sie dem Suchen und Bemühen nach religiöser Orientierung anders als mit ihrer eingeübten Rechthaberei begegnen müssen. Unsere Kirche sollte nicht meinen, sie könnte diese Phase der bunten Religiosität aussitzen. Sie wird für sich selbst und für die Menschen dieser Zeit eine am Evangelium orientierte Spiritualität finden müssen, die Phänomene wie die religiöse Erfahrung einschließt. Das Thema ist gestellt.”

Jesus hat aber gesagt: Das Reich Gottes ist mitten unter euch! Und genau hier habe ich persönlich die Beziehung zu Gott gefunden.

Mir ist es durch eine Anrufung Gottes durch seinen Namen "Ich bin der ich bin" so ergangen... :)
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mi 17. Jul 2013, 10:30

onthePath hat geschrieben:Falsch, Trixi.


Es ist immer wieder erstaunlich, wie überzeugend du DEINE Meinung vermitteln kannst. *Ironieoff* :roll:

onthePath hat geschrieben:Wem Jesus der christus nicht genügt, der löst sich von allem Greifbaren, von allem, das Halt gibt und stürzt sich in das große Abenteuer eigener Wahrheiten.


Du sagst, Jesus Christus sei erfassbar (kontrollierbar) von Menschen?
Ich dachte, du vertrittst die Auffassung, dass Jesus Christus Gott ist (?)
Mit dieser Aussage machst du Gott klein und kontrollierbar von Menschen.

onthePath hat geschrieben:Von spiritischtischen New Age Botschaften bis Buddha und Yoga.


... menschliche Auslegungen der Bibel ....

onthePath hat geschrieben:Und angefangen vom Spiritismus bekommt der Teufel die Aufmerksamkeit, die er gerne hätte.


... viel mehr Aufmerksamkeit bekommt er von denen, die behaupten, er sei besiegt und immer wieder verbissen darauf versessen sind, gegen ihn zu kämpfen. 8-)


Auch wenn du es nicht wahrhaben willst, kann sogar das Christentum, in der Weise wie du es deklarierst, von Gott wegführen und nur das Ego pflegen, so dass Gott nicht mehr zu erkennen ist und so dass man vor lauter eigenen Satzungen garnicht mehr die Wahrheit erkennt, die in Gott selbst liegt.

... so wie alles, was von Menschen benutzt wird im Leben. Es kommt immer darauf an, worauf das Herz gerichtet ist. Und das kannst leider auch noch nicht einmal du kontrollieren.
Zuletzt geändert von Trixi am Mi 17. Jul 2013, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon onThePath » Mi 17. Jul 2013, 10:39

Sofern Du ein verpflichtendes Glaubensbekenntnis akzeptierst, darfst Du warnen.
Sofern Du es ablehnst darfst Du anklagen.

Aber Begegnungen mit Gott durch Meditation sind nicht ein Dauerzustand, von daher auch kein Allerheilmittel und keine Lösung aller Probleme.

Sondern realistisch ist der von Christus aufgezeigte Weg.

Gottbegegnung durch Meditation geschieht eh nur in Vollendung höchst illusorisch nach tausenden von Geburten als Mensch. Hat also eh nur rein theoretischen wert als Ziel.
Jeder Buddhist weiß, dass sein religiöses Ziel niemals in einer Lebensspanne erreichbar ist. Deshalb macht Buddhismus nur sinn, wenn man an die Wiedergeburt glaubt.
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 17. Jul 2013, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Mi 17. Jul 2013, 10:45

erbreich hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Hi Erbreich, diesen Abschnitt finde ich sehr gut und aufschlussreich. Ich würde ihn am liebsten auch in meinem Blog posten. Kann ich das mit Hinweis auf deinen Eintrag hier?
Das kannst du.
Oder kennst du noch eine Internetseite, mit der man dieses Zitat verlinken kann?

Hier die Website von Dr. Jörg Zink mit dem Buch "Gotteswahrnehmung" und einem ähnlichen Zitat:

“Soll es für unsere Kirche noch etwas anderes geben als ein Beharren auf dem gegenwärtigen Stand des Nachdenkens und das allmähliche Absinken in die Bedeutungslosigkeit, so wird sie dem Suchen und Bemühen nach religiöser Orientierung anders als mit ihrer eingeübten Rechthaberei begegnen müssen. Unsere Kirche sollte nicht meinen, sie könnte diese Phase der bunten Religiosität aussitzen. Sie wird für sich selbst und für die Menschen dieser Zeit eine am Evangelium orientierte Spiritualität finden müssen, die Phänomene wie die religiöse Erfahrung einschließt. Das Thema ist gestellt.”


Mir gefällt das Zitat, welches du gebracht hast, besser. Danke, dass ich das von dir nehmen und verlinken darf.

Trixi hat geschrieben:Jesus hat aber gesagt: Das Reich Gottes ist mitten unter euch! Und genau hier habe ich persönlich die Beziehung zu Gott gefunden.
Erbreich hat geschrieben:Mir ist es durch eine Anrufung Gottes durch seinen Namen "Ich bin der ich bin" so ergangen... :)


So sind eben die Gedanken Gottes, die man nicht begreifen kann. Von den Worten her ist das, was dich so sehr berührt hat, für mich einfach eine Information, die mein Verstand erfasst. Gott benutzt Worte und Zeichen um Herzen der einzelnen Menschen zu berühren. Jeden auf eine andere Art und so wie es passt.

Wichtig ist doch allemal, dass man von Gott berührt wurde. Es ist immer einzigartig, wie er Menschen anspricht und berührt. Das ist nicht kopierbar.

Viele Menschen halten sich dann aber an einzelnen Worten oder Zeichen fest und merken garnicht, dass sie Gott schon längst wieder den Rücken zugedreht haben, weil ihre Blick in die falsche Richtung ging.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mi 17. Jul 2013, 10:47

onThePath hat geschrieben:Wem Jesus der christus nicht genügt, der löst sich von allem Greifbaren, von allem, das Halt gibt und stürzt sich in das große Abenteuer eigener Wahrheiten.

Wer sagt denn, dass er nicht genüge? Ich habe niemals behauptet, ein ausschliesslich christliches Verständnis des Seins genüge nicht und der Mensch könne ohne buddhistische Einsicht und Meditation nicht erlöst werden.

Das wäre wie die Frage: Genügt dir die Scheibe Brot etwa nicht, oder weshalb tust du noch Butter dazu? Ich liebe jedoch die Butter auf meinem Brot und auch den Honig und dazu noch den Schwarztee... dadurch wird jedoch mein Brot nicht weniger wertvoll. Manchmal geniesse ich das Brot aber auch nach wie vor ganz ohne Zutaten.

Ich differenziere ganz deutlich immer wieder zwischen den (eigenen) Wahrheiten und der Wahrheit - das scheint hier jedoch von einigen beharrlich ignoriert zu werden. Das grosse Abenteuer sind nicht die Wahrheiten - weder deine, noch meine, noch Trixis, noch Columbas, noch kingschilds usw. - das wirklich grosse Abenteuer ist die Wahrheit.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mi 17. Jul 2013, 10:57

Trixi hat geschrieben:Wichtig ist doch allemal, dass man von Gott berührt wurde.

Und das ist ein Akt der freien Gnade Gottes: Die Berührung kann weder erzwungen noch verdient werden. Wir können sie nur dankbar erkennen und annehmen, wenn sie geschieht: das ist unsere Antwort auf die Berührung.

Es ist immer einzigartig, wie er Menschen anspricht und berührt. Das ist nicht kopierbar.

Das ist richtig.

Viele Menschen halten sich dann aber an einzelnen Worten oder Zeichen fest und merken gar nicht, dass sie Gott schon längst wieder den Rücken zugedreht haben, weil ihre Blick in die falsche Richtung ging.

Ja, es liegt eine Gefahr darin das Zeichen mit dem Bezeichneten zu verwechseln. Oder den Begriff mit dem Begriffenen. Den Wegweiser mit dem Weg selber oder gar mit dem Ziel.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mi 17. Jul 2013, 11:19

Zu seinem 90. Geburtstag schrieb Jörg Zink zur Frage "Was mir wichtig ist":

"Was mir also wichtig ist im Gedanken an die Zukunft unserer Kinder und Enkel? Es ist der Frieden zwischen den Völkern, der Frieden zwischen den Religionen, der Frieden zwischen den Menschen überhaupt. Es ist die Gerechtigkeit zwischen den Völkern, die Gerechtigkeit zwischen den Schichten der Bevölkerung, die Gerechtigkeit zwischen religiösen Gruppen. Es ist der Schutz der Schöpfung im behutsamen Umgang mit ihr. Und es ist vor allem, als die neue Aufgabe für das 21. Jahrhundert, das Gespräch zwischen den Religionen, den großen Weltreligionen und den Menschen verschiedener Bekenntnisse. Dass es auf diesem Feld zur Bescheidenheit bei den Kirchen und zu sichtbaren, wirksamen Fortschritten kommt: Das ist mir wichtig."
(Jörg Zink, Stuttgart im Frühjahr 2013)

Wenn wir hier zu diesem Gespräch zwischen den Religionen und den Menschen verschiedener Bekenntnisse etwas beitragen können, dann freut mich das. Ein solches Gespräch - solange es mitfühlend und verständnisvoll geführt wird - empfinde ich als Umarmung.

Jörg Zink sagt: "Die theologische Rechthaberei ist nach meiner Überzeugung die einzige wirkliche Irrlehre".
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Haimax » Mi 17. Jul 2013, 12:23

Der Mensch kann nicht beides sein Christ und Buddhist, er muss sich entscheiden oder er bastelt sich, was sein Recht ist, aus diesen Religionen seine eigene neue Religion.

mfg
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
Haimax
Wohnt hier
 
Beiträge: 1238
Registriert: So 12. Aug 2007, 17:23

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon kingschild » Mi 17. Jul 2013, 13:15

Trixi hat geschrieben:
Du bist so selbstgefällig, dass du garnicht mehr merkst, dass du genau das tust, was du meinst nicht zu tun.
Außerdem unterstellst du mir und anderen Menschen Dinge, die auch nur aus deinem eigenen Ermessen kommen und krönst DEINE Gedanken mit dem Banner "Gottes Wort".


Schöne sachliche Wiederlegung meiner Worte...man hätte etwas zum Thema sagen können, das Buddhismus und Christentum in den wesentlichen Dinge der Lehre eben nicht eins sind. Oder man hätte Biblisch belegen können das es meine Gedanken sind wenn ich sage: Götzendienst hat nichts mit Gottesdienst zu tun.

Nur weil man das was man äußert als "Gottes Willen" deklariert, ist es noch lange keiner.


Stimmt. Doch wenn Gottes Text wiedergeben wird, so hat das sehr wohl mit Gottes Willen zu tun. Wenn Du anderer Meinung bist, so belege mit dem Wort Gottes das Götzendient und Gottesdienst etwas gemeinsam haben und Gott Götzendienst und Irrlehre liebte und sie umarmt.

.... und am Thema sind wir hier längst nicht mehr.

Interessant finde ich die Erfahrung insgesamt hier im Forum, dass die "Frommen" immer wenn man auf die Liebe hinweist, angereizt werden, genau das Gegenteil zu verkündigen.

Ist sehr aufschlussreich .... :ugeek:


Aufschlussreich finde ich wie die Liebe hier gerade praktiziert wird und welche Worte einmal mehr tatsächlich vom Thema wegführen und wie man auf meinen Einwand unten einging.

kingschild hat geschrieben: Liebe heisst den Menschen die Wahrheit Gottes verkünden, damit sie vom Tod zum Leben übergehen können und nicht die Lüge erzählen, damit sie im Tod bleiben, weil sie denken das sie auf dem richtigen Weg sind oder evt. die Chance haben, im nächsten Leben zur Vollkommenheit zu gelangen.


Es ist sehr wohl etwas zum Thema, nämlich das Christus dem Buddhisten die Wahrheit verkündet hätte und nicht gesagt hätte Bruder lass Dich umarmen, Deine Philosophie wird Dich an den richtigen Ort bringen. Dies war nicht die Lehre Christi.

Ps 97:10 Die ihr Jehova liebet, hasset das Böse! Er bewahrt die Seelen seiner Frommen; aus der Hand der Gesetzlosen errettet er sie.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6242
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon erbreich » Mi 17. Jul 2013, 13:17

Haimax hat geschrieben:Der Mensch kann nicht beides sein Christ und Buddhist,

Dass du es nicht kannst, Haimax, heisst nicht , dass niemand es kann. Wie schon zitiert: "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt, noch wohin er fährt. Also ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist." (Joh 3,8)

er muss sich entscheiden

Ja, der Mensch muss sich immer und immer wieder entscheiden. Auch ich habe mich entschieden - nämlich für den Buddha-Dharma und für Jesus Christus - nicht willkürlich-oberflächlich, sondern im Geist der Wahrheit.

oder er bastelt sich, was sein Recht ist, aus diesen Religionen seine eigene neue Religion.
¨
Welcher "er"? Ich jedenfalls baue mir keine eigene oder neue Religion. Vielmehr versuche ich, zwei Religionen immer tiefer zu verstehen und zwar weil ich beiden - und das ist nicht übertrieben gesagt - mein Leben verdanke.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
Benutzeravatar
erbreich
Wohnt hier
 
Beiträge: 1437
Registriert: Di 1. Feb 2005, 13:31
Wohnort: Ämmitau

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon onThePath » Do 18. Jul 2013, 10:12

onThePath hat geschrieben:Sofern Du ein verpflichtendes Glaubensbekenntnis akzeptierst, darfst Du warnen.
Sofern Du es ablehnst darfst Du anklagen.

Aber Begegnungen mit Gott durch Meditation sind nicht ein Dauerzustand, von daher auch kein Allerheilmittel und keine Lösung aller Probleme.

Sondern realistisch ist der von Christus aufgezeigte Weg.

Gottbegegnung durch Meditation geschieht eh nur in Vollendung höchst illusorisch nach tausenden von Geburten als Mensch. Hat also eh nur rein theoretischen wert als Ziel.
Jeder Buddhist weiß, dass sein religiöses Ziel niemals in einer Lebensspanne erreichbar ist. Deshalb macht Buddhismus nur sinn, wenn man an die Wiedergeburt glaubt.


Keine Stellungnahme dazu von Buddhismus-Befürwortern ?

Der Buddhismus braucht wie der Hinduismus die Wiedergeburt, sonst ist er nichtig.

Und die schönen aussichten des Buddhismus sind auf abertausende Wiedergeburten ausgelegt.
Das heißt, dass die meisten Menschen trotz allem Bemühen in diesem realen Leben jetzt sehr wenig Erlebnisse mit Gott haben werden. Bleibt nur die Hoffnung, im Laufe der nächsten tausenden Wiedergeburten mehr zu erreichen...

Die Bibel, das Christentum, spricht nur von diesem einen, jetzigen realen Leben und dass wir danach für alle Zeiten - in der Ewigkeit, für die Ewigkeit - gerettet sind. Und dass alles vom jetzigen Willen abhängt, sich für Gott zu entscheiden, und nicht etwa wenn man das in irgendeinem fernen neuen Leben endlich so möchte.

Und Jesus macht auch nur Sinn, meiner Meinung, wenn der Mensch trotz seiner Unvollkommenheit gerettet werden kann. Anstatt in abertausenden von Wiedergeburten Gott gleich zu werden.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Do 18. Jul 2013, 11:08

onthePath hat geschrieben:Keine Stellungnahme dazu von Buddhismus-Befürwortern ?


... solche gibt es hier überhaupt nicht, also können sie auch keine Stellung beziehen. 8-)

....zumindest nicht in dem Sinne, wie du sie darstellst.

onthePath hat geschrieben:Der Buddhismus braucht ....
(...)
... das Christentum, spricht nur von ....


Wenn das für dich ein Muster ist zu glauben, indem du nur in einer bestimmten Kategorie denkst und handelst, dann ist das vielleicht DEINE Religion und DEIN Verständnis der Religionen.

Das Thema dieses Threads geht aber in eine ganz andere Richtung. Da geht es um LEBEN!

"Leben" heißt, dass Bewegung erkennbar ist, Wachstum und Veränderung als Merkmal. Und auch das Christentum lebt aus der Beziehung zu Gott, aus dem heraus das Wachstum stattfindet. Und zwar nach Gottes Geist, so wie Jesus das dem Nikodemus erklärt hat:(Joh.3)
"Der Wind weht wo er will und du hörst sein Brausen. Du weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So wirkt auch der Geist Gottes" (frei zitiert)

Wenn man nur in Kategorien denken und handeln will, dann wird der Glaube starr und unbeweglich. Für mich ist daran kein Wachstum zu erkennen und darum auch nicht brauchbar für das Leben.
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon onThePath » Do 18. Jul 2013, 11:11

Danke für die ganz und gar ausweichende Antwort, Trixi.

Leben und Liebe verheißt uns Christus.

Wenn das für dich ein Muster ist zu glauben, indem du nur in einer bestimmten Kategorie denkst und handelst, dann ist das vielleicht DEINE Religion und DEIN Verständnis der Religionen.


Unangebrachte Kritik, anstelle einer Antwort, die auf meine Frage eingeht.
Unterscheidungen von richtig und falsch gehen nun mal nicht ohne Benutzung unseres Verstandes.
Und zur Unterscheidung, welche Religion uns die Wahrheit besser vermittelt, brauchen wir auch den Verstand.

Immer ist auch unser Verstand gefordert. Du hörst Dich in dieser Antwort an wie Jemand, der über wichtige Dinge nicht mehr nachdenken möchte. Christus oder Buddha ist aber eine Frage, die gerade auch unseren Verstand und unser Unterscheidungsvermögen braucht.

Und es geht immer um Unterscheidung. Selbst das Begreifen der Bibel, was sie von uns will, geht nicht ohne Verstand. Die Bibel sagt unserem Verstand, was richtig ist. Sie sagt, welche gedanken wichtig für Erlangung unseres Heils sind. Sie müssen mit unserem Verstand ergriffen werden. Und sie müssen zum Zentrum unserer Gedanken und unseres Lebens werden. Dieses neue Zentrum macht uns auch fähig, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, der uns dann führt.

Wachstum und Liebe ist das, was uns die richtige Religion in best möglicher Weise vermittelt. Und auch das geht nicht vorwärts ohne unseren Verstand und ohne wählen des Richtigen durch unseren Willen. Und dann ist das Hören auf den Geist Gottes wichtig. Der sagt uns dann etwas, das unser Verstand nicht gerne annehmen möchte. Dann wehrt sich unser Wille gegen den Willen Gottes, weil unser Verstand etwas nicht begreift oder nicht begreifen möchte.

Hängt gaz davon ab, was oder wer unseren Verstand und damit unseren Willen leitet.


lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Do 18. Jul 2013, 12:08, insgesamt 3-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon onThePath » Do 18. Jul 2013, 11:39

Das Thema dieses Threads geht aber in eine ganz andere Richtung. Da geht es um LEBEN!


Es ging Dir zunächst aber nur darum, einer berechtigten Frage auszuweichen, Trixi.


Geht es bei Deiner Ansicht vom Leben um das Leben in Gott und aus Gott ?
Dazu gehört im Buddhismus sehr stark das Erleben von Gott, das nur durch Meditation gefördert werden kann.

Im Christentum geschieht das wahre Leben, das Leben aus Gott heraus, durch den Heiligen Geist.


lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20631
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Wo Christus und Buddha sich umarmen

Beitragvon Trixi » Do 18. Jul 2013, 12:23

onThePath hat geschrieben:Unterscheidungen von richtig und falsch gehen nun mal nicht ohne Benutzung unseres Verstandes.


... und genau darum geht es hier NICHT!

Es geht nicht um "richtig" oder "falsch". Eben, weil das nur die Verstandesebene ist auf der man das messen kann.

Wenn Menschen festlegen wollen, ob etwas richtig oder falsch sei, dann versuchen sie, die Wahrheit unter ihre ganz persönliche Kontrolle zu bekommen.

Weil aber Menschen nicht wirklich DIE Wahrheit erfassen können, sondern bestenfalls einen Hauch davon, weil die Wahrheit alleine in Gott ist, und der nicht kontrollierbar für Menschen ist, ist auch die Kategorie "Richtig" oder "Falsch" nur ein Produkt des begrenzten Verstandes der Menschen und damit begrenzt und fehlerhaft.

Während es in diesem Thread und dem LEBEN um das Zentrum geht: Gott selbst, der DIE Wahrheit ist.

onthePath hat geschrieben:Es ging Dir zunächst aber nur darum, einer berechtigten Frage auszuweichen, Trixi.


Nein, ich bin deiner Frage nicht ausgewichen. Du hast nur meine Antwort nicht verstanden, weil du alles immer nur in die Kategorien deines begrenzten Bewußtseins und Verstandes einordnen willst!
Benutzeravatar
Trixi
Member
 
Beiträge: 323
Registriert: Do 15. Sep 2011, 19:07

VorherigeNächste

Zurück zu Weltreligionen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast