Insch´Allah

Moderator: bigbird

Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Fr 13. Jan 2006, 19:52

Hallo meine lieben Forum-Freunde

Ich hatte kürzlich Ärger im Chat, weil ich mich Insch´Allah nannte. Mir völlig unverständlich, da Insch´Allah (od. wie man das deutsch korrekt schreibt) ja bloss "So Gott will" heisst. Eine (Lebens-)Einstellung, wie sie ja auch von Christen gefordert wird - aber bloss nicht in einer Fremdsprache!! :roll:

Diese Einstellung, alles und jedes mit einem Insch´Allah zu verbinden, finde ich ganz brauchbar und ich hätte nichts dagegen, wenn die liebe Christenheit das von den Moslems kopieren würde. Aber eben: "Moslems sind Terroristen!" ist neben "ungläubig" der häufigste Vorwurf :cry: - und wer will schon etwas von ungläubigen Terroristen lernen?!? :roll:

Ich bin gläubige Christin, deshalb fordere ich euch auf: Hört auf mit diesem "Ungläubigen"-Quatsch! Ihr könnt jemanden nicht bekehren, in dem ihr ihn umbringt! (Solche Leute gibts zur Genüge - und jeder, der so denkt, ist einer zu viel!)

In diesem Sinn: Be blessed!

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Re: Insch´Allah

Beitragvon doro » Fr 13. Jan 2006, 20:30

Asalamu alaykum, ya Angel of Hope

(Ist nicht korrekt transkribiert, aber daran solls ja nicht liegen. :D)


Hach... *freu* Arabisch. :))

Also, ich hätte kein Problem mit deinem Namen gehabt, wenn ich da auch im Chat gewesen wäre. ;) Du hättest durch deinen Nick eher gleich ein Sympathie-Plus bei mir gehabt.
Aber wahrscheinlich wäre ich erst mal davon ausgegangen, dass du Muslimin bist. Damit muss man rechnen. Aber die Einstellung, dass alle Muslime Terroristen sind, ist wirklich daneben.

Was ist denn da konkreter passiert? Und worüber willst du hier genau diskutieren? :)

Ma´a salam! :)) (der Friede begleite dich (oder so)... auch nicht korrekt transkribiert, aber tja... ;))


lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Fr 13. Jan 2006, 20:37

aleikum salam!

Naja... sula war der meinung, "allah" sei der muslimische Gott... deshalb wurde ich gebannt! Worüber ich diskutieren wollte? Nix, bloss eure reaktionen sehen! 8-) Insch´Allah ( ;) )
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Re: Insch´Allah

Beitragvon doro » Fr 13. Jan 2006, 20:54

Ahlan ("Hallo/Hoi";) ya Angel of Hope wa alli andere :D

Original von Angel of Hope
Naja... sula war der meinung, "allah" sei der muslimische Gott... deshalb wurde ich gebannt! Worüber ich diskutieren wollte? Nix, bloss eure reaktionen sehen! 8-) Insch´Allah ( ;) )


Ich war nicht dabei, deshalb kann ich das nicht wirklich beurteilen. Aber ich denke, dass auch arabische Christen, "insch´Allah" sagen werden, wenn sie sagen wollen "so Gott will".
Es ist zwar eine typisch muslimische Aussage, aber das ändert nichts daran, dass Allah erst einmal einfach Gott heisst.

Aber vielleicht sprichst du sulamit (so heisst sie doch, oder?) ev. per PN noch mal darauf an? :) Wäre doch schade, wenn das nicht geklärt werden könnte, nicht?

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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Fr 13. Jan 2006, 21:13

hab ich bereits geklährt :)

aber du kommst mir langsam arabisch (statt spanisch 8-) ) vor!

salam

Angel
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Re: Insch´Allah

Beitragvon doro » Fr 13. Jan 2006, 21:21

Original von Angel of Hope
hab ich bereits geklährt :)

Super! :)) Das freut mich!

aber du kommst mir langsam arabisch (statt spanisch 8-) ) vor!

:D Du hast angefangen! :D

Aber eigentlich kann ich ja noch fast nichts... :(

lg, doro
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Lamdil » Fr 13. Jan 2006, 22:07

Original von Angel of Hope
Naja... sula war der meinung, "allah" sei der muslimische Gott...

Stimmt ja auch! Und "Gott" ist der deutsche, "god" der englische und бог ist der russische, theós ist der griechische ...


:D

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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » So 22. Jan 2006, 18:13

So leid es mir tut, aber Muslime sind aus christlicher Sicht eben nicht gläubig.
Die "Glaubensinhalte" der Muslime widersprechen allen Glaubensinhalte der Christen, was die wichtigen, Ausschlag gebenden Punkte betrifft.
Abgesehen davon war vor Beginn der Propaganda Muhammads, "Allah" der Gott des Mondes bei vielen arabischen Stämmen, allein die Herkunft dieser Gottesbezeichnung ist also streng gesehen nicht (!) monotheistisch.
Ich denke nicht, dass ein jeder Muslim ein Terrorist ist, aber niemand, der schon mal ein Auge in den "Qu´ran" geworfen hat, wird bestreiten können, dass Usama Bin Laden ein Muslim ist, der alle Pflichten dieser Schrift erfüllt.
Da kann man nicht von einem falschen Verständis sprechen, da der Koran laut Muhammad und der Scharia nicht interpretierbar, sondern wortwörtlich zu verstehen ist.
Dass der Koran alles andere als historisch korrekt ist und dass der Gott der Muslime nicht unser Gott ist, sollte Lesen des Korans doch auffallen.
Ich habe früher (als ich noch kein gläubiger Christ war) unvoreingenommen im Koran gelesen und was ich da gelesen habe, hatte weder etwas mit Barmherzigkeit (wo Allah doch der Allbarmherzige genannt wird), noch mit göttlicher Gerechtigkeit, geschweige denn mit Gottes Liebe zu tun.
Ich denke, wir sollten uns vom sogenannten Islam nicht die geringste Scheibe abschneiden, erst recht nicht weil sich "Insch´ Allah" exotisch oder irgendwie interessant anhört!
Ein "So sei es!" im Sinne von "So Gott will!" haben wir bereits im Wort "Amen" vorhanden.
Friede sei mit dir! :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » So 22. Jan 2006, 21:53

Hi Ari

Nimm mir die Bemerkungen in deinem Text nicht übel, aber so sehe ich das nun mal.

Original von Ari 2000
So leid es mir tut, aber Muslime sind aus christlicher Sicht eben nicht gläubig.
Jaja, und Nicht-Katholiken sind aus vatikanischer Sicht auch nicht gläubig...
Die "Glaubensinhalte" der Muslime widersprechen allen Glaubensinhalte der Christen, was die wichtigen, Ausschlag gebenden Punkte betrifft.
Meinst du damit, dass Jesus ein Profet ist, od. dass Gott Einzahl ist? (Die Allmacht Gottes kanns ja wohl nicht sein!)
Abgesehen davon war vor Beginn der Propaganda Muhammads, "Allah" der Gott des Mondes bei vielen arabischen Stämmen, allein die Herkunft dieser Gottesbezeichnung ist also streng gesehen nicht (!) monotheistisch.
Ich dachte "Allah" sei gar kein Name? Wenn Mondgott, dann doch monotheistisch (sonst brauchen Götter doch Namen)!
Ich denke nicht, dass ein jeder Muslim ein Terrorist ist, aber niemand, der schon mal ein Auge in den "Qu´ran" geworfen hat, wird bestreiten können, dass Usama Bin Laden ein Muslim ist, der alle Pflichten dieser Schrift erfüllt.
Ich hab ja auch nicht behauptet, Bush sei kein Christ!
Da kann man nicht von einem falschen Verständis sprechen, da der Koran laut Muhammad und der Scharia nicht interpretierbar, sondern wortwörtlich zu verstehen ist.
Idiotensicher, so zu sagen - nicht so wie die Bibel!
Dass der Koran alles andere als historisch korrekt ist und dass der Gott der Muslime nicht unser Gott ist, sollte Lesen des Korans doch auffallen.
Ich habe früher (als ich noch kein gläubiger Christ war) unvoreingenommen im Koran gelesen und was ich da gelesen habe, hatte weder etwas mit Barmherzigkeit (wo Allah doch der Allbarmherzige genannt wird), noch mit göttlicher Gerechtigkeit, geschweige denn mit Gottes Liebe zu tun.
Ich denke, wir sollten uns vom sogenannten Islam nicht die geringste Scheibe abschneiden, erst recht nicht weil sich "Insch´ Allah" exotisch oder irgendwie interessant anhört!
Ich sage das auch nicht weil exotisch klingt!
Ein "So sei es!" im Sinne von "So Gott will!" haben wir bereits im Wort "Amen" vorhanden.
Ach? Gut zu Wissen! Ich dachte immer, das sei lat. für "setzen" :roll: !
Friede sei mit dir! :)


Übrigens: Ich bin reformiert, gehe aber schon lange nicht mehr in die Kirche, weil mir dieses sture nur-wir-sind-gute-Christen-Denken gehörig auf den Geist geht!
Kennst du "Nathan der Weise"? Find ich ein geniales Theaterstück (u.a. auch wegen der Darstellung der Christen)!

Shalom, Salam, Peace
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Di 24. Jan 2006, 00:29

Hi!

1. Dass "Allah" die Bezeichnung für den Mondgott im alten, politheistischen Arabien war, wird niemand bestreiten können.

2. Dass der Koran historisch nicht korrekt ist, sieht man daran, dass er der historisch gesicherten Kreuzigung Jesu widerspricht (dies tut er nur, um Muhammad über Christus zu stellen und den christlichen Glauben zu zerstören).
Außerdem soll laut des Korans nicht Isaak, sondern Ismael geopfert werden, was sowohl der Thora, als auch logischem Denken widerspricht.

3. ...edit Muhammad war ...edit (Eheschließung mit der 9-jährigen (!) Aischa).
Das NT schreibt uns vor nur eine Frau zu haben (siehe Bergpredigt) - Muhammad hat sich seltsamerweiser eine ganze Herde von blutjungen und attracktiven Mädchen "zugeleget".
Das Kopftuchgebot gibt es zum Beispiel, da Muhammad seine "widerspenstigen" Ehefrauen fest im Griff vor anderen (vielleicht jüngeren) Männern hatte - er selbst war zu diesem Zeitpunkt ja schon ein alter Mann.
Jesus Christus verbietet Gewalt - ..edit
Muhammed behauptet der von Jesus verheißene "Ahmad" zu sein, dabei wissen wir sicher, dass Jesus den heiligen Geist ("Ruach";) verheißen hat.
Wer Jesus und Muhammad vergleicht, endeckt, dass es sich hier über zwei Personen, völlig unterschiedlicher Einstellungen handelt. Jesus hat der Versuchung des Teufels, sich die Welt als Untertan zu nehmen, Stand gehalten - Muhammad hat sich alles, was er wollte mit dem Schwert unter den Nagel gerissen.
Du siehst also, dass es in den wichtigen Glaubensinhalten keine Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam gibt. Und falls doch, dann nur weil der Koran nichts weiter als ein Konstrukt von Kopie, Mischmasch und Verfälschung ist.
Dass der Koran z.B. nicht Gottes Wort ist müsste einem gesunden Geist beim Lesen schnell klar werden.
Denn es ist auffällig, dass Muhammad von allen Menschen immer am besten wegkommt (er hat z.B. eine Sure erfunden, in der Gott seinem Vetter aufgibt, seine Frau zu verlassen, damit Muhammad, "der große Prophet", sich diese zu eigen machen kann). Wer hier also vom "diktierten Wort Gottes" redet ist entweder schwachsinnig oder aber er will nicht begreifen.

4. Amen heißt nicht auf Latein (ich wurde übrigens 11 Jahre in Latein unterrichtet) "setzen", sondern kommt aus dem Hebräischen und bedeutet: "So sei es!" oder "Wahrlich!".

Du kannst mir vertrauen, dass was ich hier geschrieben habe durch die Bibel und selbst durch den Koran belegbar ist.
Dies mag sich zwar alles wie eine antiislamische Hetze anhören, doch ich kann dir versichern, dass es etliche ehemalige Muslime gibt, die dir dies bezeugen könnten (da die Quelle der schärfsten Kritik am Islam nämlich meistens von ehemaligen Muslimen kommt und publiziert wird).
Du solltest also erstmal wissen, wovon du überhaupt sprichst.
Denn offensichtlich kennst du dich mit dem Islam nicht im Geringsten aus.
Verzeih´ mir bitte meine, vielleicht heftige, Wortwahl!
Friede sei mit dir! :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Di 24. Jan 2006, 00:29

Im Übrigen bin ich kein Feind muslimer Menschen, doch ich bin ein Gegner des Islams, da er ganz sicher nicht von Gott gewollt ist. Der wahre "Islam", dass heißt die wahre Hingabe ist bereits in Christus erfüllt.
Muhammads "Lehre" ist also nicht nur überflüssig, sondern ein Rückschritt zugleich!
Ein weiterer Beweiß für die Widerlegung des Korans ist, dass er behauptet Arabisch sei Gottes Sprache, das kann aber nicht stimmen, da Arabisch aus syro-aramäischen Dialekten entstanden ist, selbst das Wort "Allah" hat einen hebräische Urpsrung.
Friede sei mit dir! :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Di 24. Jan 2006, 00:50

Eins muss ich doch noch sagen, vielleicht verstehst du dann, dass ich nicht nur aus christlich-fundamentlistischen Gründen Gegener des Islams bin, sondern auch aus humanistischen.
Der "Qu´ran" ist Muhammads Wort, nicht Gottes Wort.
Muhammad hatte übrigens 164 (!) Frauen und enthauptete allein an einem Tag mit seinem Schwiedr Vater Abu Bakr und seinem Neffen Ali 700 (!) Männer!
Warum denkst du, ist der Halbmond ein Symbol des Islams? Weil es das Symbol des Mondgottes "Allah" war.
Vielleicht geht dir ja jetzt ein Lichtlein auf und du fühlst dich nicht zu strapaziert durch meine Worte.
Friede und die Liebe Gottes mögen mit dir sein! :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Di 24. Jan 2006, 14:03

Original von Ari 2000

2. Dass der Koran historisch nicht korrekt ist, sieht man daran, dass er der historisch gesicherten Kreuzigung Jesu widerspricht
gibt es römische Quellen dafür? (dies tut er nur, um Muhammad über Christus zu stellen und den christlichen Glauben zu zerstören).Ich hab ja auch nicht gesagt, Mohamed sei genial!
Außerdem soll laut des Korans nicht Isaak, sondern Ismael geopfert werden, was sowohl der Thora, als auch logischem Denken widerspricht.Wieso? laut Thora war es doch "der Lieblingssohn" und nicht "Isaak". Od. hast du Abraham gefragt, wer sein Liebling war/ist?!

3. Der Koran gibt den Befehl Andersgläibige zu töten - das NT predigt die Feindesliebe.Das haben gewisse (christliche) Kreise wohl auch vergessen!
Der Koran reduziert die Frau auf ein Vieh ähnliches Wesen - Christus nimmt sich der Frau an.
Muhammad war ein Kinderschänder (Eheschließung mit der 9-jährigen (!) Aischa).
Das NT schreibt uns vor nur eine Frau zu haben (siehe Bergpredigt) - Muhammad hat sich seltsamerweiser eine ganze Herde von blutjungen und attracktiven Mädchen "zugeleget".
Das Kopftuchgebot gibt es zum Beispiel, da Muhammad seine "widerspenstigen" Ehefrauen fest im Griff vor anderen (vielleicht jüngeren) Männern hatte - er selbst war zu diesem Zeitpunkt ja schon ein alter Mann.
Jesus Christus verbietet Gewalt - Muhammad war an ethnischen Säuberungen als Auftraggeber und Mitvollstrecker maßgeblich beteiligt (er richtete allein unter den Kureisch ein Massaker an, bei dem über 500 Menschen enthauptet wurden).
Muhammed behauptet der von Jesus verheißene "Ahmad" zu sein, dabei wissen wir sicher, dass Jesus den heiligen Geist ("Ruach";) verheißen hat.
Wer Jesus und Muhammad vergleicht, endeckt, dass es sich hier über zwei Personen, völlig unterschiedlicher Einstellungen handelt. Jesus hat der Versuchung des Teufels, sich die Welt als Untertan zu nehmen, Stand gehalten - Muhammad hat sich alles, was er wollte mit dem Schwert unter den Nagel gerissen.
Du siehst also, dass es in den wichtigen Glaubensinhalten keine Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam gibt. Und falls doch, dann nur weil der Koran nichts weiter als ein Konstrukt von Kopie, Mischmasch und Verfälschung ist.
Dass der Koran z.B. nicht Gottes Wort ist müsste einem gesunden Geist beim Lesen schnell klar werden.
Denn es ist auffällig, dass Muhammad von allen Menschen immer am besten wegkommt (er hat z.B. eine Sure erfunden, in der Gott seinem Vetter aufgibt, seine Frau zu verlassen, damit Muhammad, "der große Prophet", sich diese zu eigen machen kann). Wer hier also vom "diktierten Wort Gottes" redet ist entweder schwachsinnig oder aber er will nicht begreifen.

4. Amen heißt nicht auf Latein (ich wurde übrigens 11 Jahre in Latein unterrichtet) "setzen", sondern kommt aus dem Hebräischen und bedeutet: "So sei es!" oder "Wahrlich!".
Schon klar! ;) Wollte dich bloss ärgern. ^^

Du kannst mir vertrauen, dass was ich hier geschrieben habe durch die Bibel und selbst durch den Koran belegbar ist.
Dies mag sich zwar alles wie eine antiislamische Hetze anhören, doch ich kann dir versichern, dass es etliche ehemalige Muslime gibt, die dir dies bezeugen könnten (da die Quelle der schärfsten Kritik am Islam nämlich meistens von ehemaligen Muslimen kommt und publiziert wird).
Du solltest also erstmal wissen, wovon du überhaupt sprichst.
Denn offensichtlich kennst du dich mit dem Islam nicht im Geringsten aus.
Verzeih´ mir bitte meine, vielleicht heftige, Wortwahl!
Friede sei mit dir! :)



Und du hast mich ganz offensichtlich falsch verstanden: Ich wollte nicht sagen, Mohamed sei gut. Ich wollte sagen: Kinder, hört auf zu streiten!
Und komischerweise hast du in deiner Islam-Kritik nicht 1 mal den Punkt angesprochen, auf den ich hinaus will!

Salam alechem
Angel of Hope

PS: Hast du Nathan nun gelesen od. nicht?
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Re: Insch´Allah

Beitragvon .David. » Di 24. Jan 2006, 18:27

Vom christlichen Glauben her hat man entweder den Sohn und das Leben, und man hat den Sohn und das Leben nicht. Ich kann nicht nachvollziehen, wie viele Leute den Islam verteidigen müssen. Wo kommt den meist der Hass her. Dazu sind Christen dann Hetzer gegen alle Nichtchristen wenn das so genannt werden will. Sie wollen, das die Menschen erettet werden und sie kennen den einzigen Weg.

Zudem behauptet keine Religion, dass es eine andere Wahre neben ihr gibt. Wenn man wirklich unvoreingenommen den Islam hinterfragen würde, müsste man ihn nicht verteidigen.


Zudem ist die Kreuzigung Christi historisch so belegt, das man sie als Tatsache ansehen muss. Genauso gut könnte ich die Behauptung in den Raum stellen Cäsar habe nicht existiert. Das würde dann aufs gleiche herrauskommen.
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Dionysos » Di 24. Jan 2006, 19:48

Nenne mir bitte alle historischen Belege, die Historischen wohlgemerkt, die die Kreuzigung Christi beweisen.

Gruß, Dionysos.
Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen,
die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.

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Re: Insch´Allah

Beitragvon .David. » Di 24. Jan 2006, 19:55

Nun gut ich werde es heraussuchen. Nebenbei bemerkt, die Evangelien sind historisch und authentisch.
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Lamdil » Di 24. Jan 2006, 19:57

Original von Dionysos
Nenne mir bitte alle historischen Belege, die Historischen wohlgemerkt, die die Kreuzigung Christi beweisen.

Gruß, Dionysos.


Klar gibt es "historische Beweise". Zum Beispiel die 3,5 Tonnen Holzsplitter, die allesamt vom originalen Kreuz Jesu stammen. ;)


(Nebenher: Der Reliquienkult der katholischen ist witzig. Von manchen Heiligen gibt es so viele Gebeine, das müssen echte Monster gewesen sein. :D )
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Di 24. Jan 2006, 20:14

hihi lamdil
Du kannst wirklich gut schreiben! Ist schon der 2. Beitrag bei dem mich fast vertätscht vor lachen!

lachende Grüsse
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Dionysos » Di 24. Jan 2006, 20:57

Wie sagte der Luther aus dem Luther - Film:

Allein in Spanien liegen die Gebeine von dreizehn Apostel, respektive, sind dort als Reliquien zu bestaunen.
Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen,
die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.

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Re: Insch´Allah

Beitragvon WeißesLicht » Mi 25. Jan 2006, 12:11

Original von Angel of Hope
aleikum salam!

Naja... sula war der meinung, "allah" sei der muslimische Gott... deshalb wurde ich gebannt! Worüber ich diskutieren wollte? Nix, bloss eure reaktionen sehen! 8-) Insch´Allah ( ;) )



DIe Reaktionen hätte ich dir im vorauss sagen können, ganz ohne jegliche prophetische Gabe. :D

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Insch´Allah

Beitragvon WeißesLicht » Mi 25. Jan 2006, 12:16

Original von Dionysos
Nenne mir bitte alle historischen Belege, die Historischen wohlgemerkt, die die Kreuzigung Christi beweisen.

Gruß, Dionysos.



die Auferswtehung wird er dann sicher nicht mehr historisch belegen können...;-)

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Insch´Allah

Beitragvon WeißesLicht » Mi 25. Jan 2006, 12:40

Original von .David.
Nun gut ich werde es heraussuchen. Nebenbei bemerkt, die Evangelien sind historisch und authentisch.


authentisch ja, historisch im Sinne eines neuzeitlichenGeschichtsverständnisses sind sie jedoch nicht.

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Insch´Allah

Beitragvon WeißesLicht » Mi 25. Jan 2006, 12:42

Original von Lamdil
Original von Dionysos
Nenne mir bitte alle historischen Belege, die Historischen wohlgemerkt, die die Kreuzigung Christi beweisen.

Gruß, Dionysos.


Klar gibt es "historische Beweise". Zum Beispiel die 3,5 Tonnen Holzsplitter, die allesamt vom originalen Kreuz Jesu stammen. ;)


(Nebenher: Der Reliquienkult der katholischen ist witzig. Von manchen Heiligen gibt es so viele Gebeine, das müssen echte Monster gewesen sein. :D )


Lach!

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. (Titus 2,11)

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Re: Insch´Allah

Beitragvon Dionysos » Mi 25. Jan 2006, 14:53

Es gibt im historischen Sinn, also aus der Geschichtswissenschaft heraus, keine Beweise für die Existenz Jesus Christus. Die zwei oder drei Quellen aus der römischen Geschichtsschreibung sind nicht authentisch.
Ist aber egal, und ausserdem ist das jeden hier bekannt.
Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen,
die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.

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Re: Insch´Allah

Beitragvon Jemand » Do 26. Jan 2006, 00:10

Halt, halt halt:shock:

Ich bin extra zu den vielen Moschen gegangen um Antworten auf einigen Fragen zu finden.

Lieber Ari, ick kann einfach sagen dass ich früher genauso geglaubt habe wie du jetzt tuest...

Ich zitier mal einigen Punkte wo du einfach "unverschämt Unrecht" hast...

Original von Ari 2000

Dass der Koran historisch nicht korrekt ist, sieht man daran, dass er der historisch gesicherten Kreuzigung Jesu widerspricht (dies tut er nur, um Muhammad über Christus zu stellen und den christlichen Glauben zu zerstören).
Außerdem soll laut des Korans nicht Isaak, sondern Ismael geopfert werden, was sowohl der Thora, als auch logischem Denken widerspricht.


Wenn Koran Kreuzigung Jesu widerspricht heißt es noch nicht daß es nicht korrekt sei. Elfmal wird Jesus als »der Messias« bezeichnet. Jesus wird als "Wort Gottes" und auch als "Geist Gottes" bezeichnet. Zweimalige Reden des neugeborenen Jesus - ist ein Wunder, das die christliche Evangelientradition nur ganz am Rande und in anderem Zusammenhang kennt. Der Prophet Muhammed hat niemals sich über Jesus gestellt. Dem Mohammed zufolge wurde ein Vers oder Süre(was auch immer) durch Heiligen Geist offenbart wo Gott sagt daß es die Menschen Gott mit niemandem vergleichen dürfen.
(An Christen und Moslems:Und wer auch immer geopfert worden mag, ist es einfach blöd wegen sowas mit anderen Gläubigen zu schtreiten)

Original von Ari 2000 Der Koran gibt den Befehl Andersgläibige zu töten - das NT predigt die Feindesliebe.


Ah soooo :baby:

Die Osmanen haben ja alle Christen und Juden abgeschlachtet...

Und die Kreuzfahrer waren die toleranteste und die liebvollste Menschen, wahr...

TUT MIR LEID ARI ABER SOLCH EIN "VOLL..." HABE ICH NICHT GEHÖRT


Original von Ari 2000 Der Koran reduziert die Frau auf ein Vieh ähnliches Wesen - Christus nimmt sich der Frau an.


Sind Frauen im Judentum und im Christentum tatsächlich besser gestellt als im Islam?
Nach christlichen Überlieferungen ist alles Evas schuld, richtig???

Eva ist keine Verführerin oder Betrügerin. Auch wird sie nicht für die Geburtsschmerzen der Frauen verantwortlich gemacht. Dem Koran zufolge bestraft Gott keinen Menschen für die Sünden anderer. Beide, Adam und Eva, hatten gesündigt. Sie haben Gott um Verzeihung gebeten, und ihnen wurde verziehen-heißt es bei Moslems. Und außerdem hier wird deutlich, dass der Koran Mann und Frau als gleichwertig betrachtet. Beide Geschlechter sind Geschöpfe Gottes, deren erhabenes Ziel auf Erden darin besteht, ihren Herrn anzubeten und Gutes zu tun und Böses zu unterlassen. Der Koran verliert kein Wort darüber, dass die Frau das Tor des Satans und von Natur aus eine Verführerin oder der Mann das Ebenbild Gottes sei. Dem Koran zufolge beschränkt sich die Rolle der Frau nicht auf die Kindesgeburt. Vielmehr ist sie - ebenso wie der Mann - dazu aufgerufen, so viel Gutes wie möglich zu tun. Der Koran gibt uns einige Beispiele für vorbildliche und rechtschaffene Frauen in der Vergangenheit (die Jungfrau Maria und die Frau des Pharaos) und weist alle Menschen an, ihren Beispielen zu folgen.
...Und wenn du da draßen einen siehst der sich für Moslem hält und seine Frau totschlägt muss ich dir sagen wie naiv du bist.

Original von Ari 2000 Muhammad war ein Kinderschänder (Eheschließung mit der 9-jährigen (!) Aischa)

und Jesus war editiert wegen Missachtung der Netikette :P
Was wäre deine Reaktion wenn du sowas blödes hören würdest???
Mit den 9-jährigen sagste... haste nicht in der Schule gelernt daß früher 9-jährige wie heute mit einer 17-18jährigen entspricht???? Und dass es im Orient Menschen viel früher "reifer" werden muß dir ja auch was sagen, oder?

Original von Ari 2000 Das NT schreibt uns vor nur eine Frau zu haben (siehe Bergpredigt) - Muhammad hat sich seltsamerweiser eine ganze Herde von blutjungen und attracktiven Mädchen "zugeleget".


Wer hat überhaupt NT geschrieben, Jesus selber oder was???
Warum fragst du erstmal nicht was im AT überhaupt über Frauen steht?
Wenn du über diesen moslemischen Propheten nicht genug Infos hast, soll das nicht bedeuten dass du unwissend bist. Lies mal warum er mehrmals geheiratet hat.

Original von Ari 2000 Das Kopftuchgebot gibt es zum Beispiel, da Muhammad seine "widerspenstigen" Ehefrauen fest im Griff vor anderen (vielleicht jüngeren) Männern hatte - er selbst war zu diesem Zeitpunkt ja schon ein alter Mann.


Und was sind mit Nonnen? Und ihr Kopftuchgebot?
Woher weißt du überhaupt was er vor 1400 Jahren, was und wie gemacht hat???

Original von Ari 2000 Jesus Christus verbietet Gewalt - Muhammad war an ethnischen Säuberungen als Auftraggeber und Mitvollstrecker maßgeblich beteiligt (er richtete allein unter den Kureisch ein Massaker an, bei dem über 500 Menschen enthauptet wurden).


Das ist nicht dein Ernst, oder?

Original von Ari 2000 Muhammed behauptet der von Jesus verheißene "Ahmad" zu sein, dabei wissen wir sicher, dass Jesus den heiligen Geist ("Ruach";) verheißen hat.

Wenn der Heilige Geist von Jesus verheißen wurde, dann wie viel Jahrelang kam dieser "Heiliger Geist" zum Propheten Muhammad, um ihm die Offenbarungen Gottes zu übermitteln?

Original von Ari 2000 Wer Jesus und Muhammad vergleicht, endeckt, dass es sich hier über zwei Personen, völlig unterschiedlicher Einstellungen handelt. Jesus hat der Versuchung des Teufels, sich die Welt als Untertan zu nehmen, Stand gehalten - Muhammad hat sich alles, was er wollte mit dem Schwert unter den Nagel gerissen.


Wer Bibel und Koran vergleicht, entdeckt, dass es sich hier überhaupt zwei Bücher, völlig unterschiedlicher Einstellungen handelt. Und wenn man Ari mit anderen aufrichtigen Christen vergleicht sieht man dasgleiche...

Original von Ari 2000 Du siehst also, dass es in den wichtigen Glaubensinhalten keine Gemeinsamkeiten zwischen dem Christentum und dem Islam gibt. Und falls doch, dann nur weil der Koran nichts weiter als ein Konstrukt von Kopie, Mischmasch und Verfälschung ist.


Ah deshalb werden immerwieder viele Christen zu Muslimen oder was???

Original von Ari 2000 Dass der Koran z.B. nicht Gottes Wort ist müsste einem gesunden Geist beim Lesen schnell klar werden.
Denn es ist auffällig, dass Muhammad von allen Menschen immer am besten wegkommt (er hat z.B. eine Sure erfunden, in der Gott seinem Vetter aufgibt, seine Frau zu verlassen, damit Muhammad, "der große Prophet", sich diese zu eigen machen kann). Wer hier also vom "diktierten Wort Gottes" redet ist entweder schwachsinnig oder aber er will nicht begreifen.


Von so was habe ich nicht gehört. Schreib mal wo steht sowas wirklich...

Original von Ari 2000 Du kannst mir vertrauen, dass was ich hier geschrieben habe durch die Bibel und selbst durch den Koran belegbar ist.
Dies mag sich zwar alles wie eine antiislamische Hetze anhören, doch ich kann dir versichern, dass es etliche ehemalige Muslime gibt, die dir dies bezeugen könnten (da die Quelle der schärfsten Kritik am Islam nämlich meistens von ehemaligen Muslimen kommt und publiziert wird).


Ich bin weder Christ noch Moslem. Aber ich glaube an Gott auf meine eigene Art und Weise.
Da ich viele Muslime kenne die früher mal Christen waren, sage ich eins: Diesen Muslimen kritisieren Christen nicht. Sie sagen einfach: "Möge Gott auch ihre Augen öffnen!"
Gott braucht kein Design für Seine Schöpfung
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Do 26. Jan 2006, 00:14

Sowohl der römische Schriftsteller Tacitus, als auch der jüdische Feldherr und Schriftsteller Josephus berichten von der Kreuzigung Jesu Christi.
Slebst der Talmud erwähnt die Kreuzigung Jesu Christi.
Im Übrigen ist es schon fast absurd, wie viele Menschen, Religionsgründer, Wissenschaftler, usw. versuchen Jesus Christus klein zu machen. Sie haben wohl vergessen, dass da Einer vor etwa 2000 Jahren kam, um den Menschen Gott zu zeigen und dafür sogar am Kreuz starb.
Solche Menschen sind der Liebe Jesu Christi gar nicht würdig.
Ich möchte denen nur sagen, dass sie es niemlas schaffen werden die Göttlichkeit, das Mätryrium und die heilige Botschaft Jesu Christi zu widerlegen, so oft sie es auch versuchen werden.
Niemand kann Gott besiegen!
Und der Tag wird kommen, an dem die Zungen der Widersacher des christlichen Glaubens verstummen werden!
(Entschuldigt meine Wortwahl!) :)
Die Gnade des Herrn, Jesu Christi, sei mit allen!
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Do 26. Jan 2006, 01:02

Lieber "Jemand":

1. Dass die Kreuzritter den Glauben an Jesus Christus schändlich missbraucht haben, das ist sicherlich wahr.
Aber glaubst du im Ernst die Muslime hätten Jerusalem ohne Gewalt erobert?
Und jetzt komm´ mir bitte nicht mit der angeblichen Toleranz der muslimischen Herrscher, die nie existierte.
Was die Kreuzritter betrifft, ist ganz klar zu sagen, dass sie das gebot der Feindesliebe nicht geachtet haben.
Sie haben also nicht nach dem Willen Jesu Christi gehandelt, sowie viele andere Namenschristen, die ihren Glauben für Morde missbraucht haben.
Der Unterschied ist nur, dass die muslimischen Krieger den die Worte Muhammads nicht missbraucht haben, da dieser nämlich selbst ganze Massaker angerichtet hat.
Lies erst mal im "Qu´ran", bevor du hier etwas anderes behauptest, dort ist nämlich die Rede von "blutigen Massakern", "Hände abhacken", "Kreuzigen", "Fingerspitzen abschlagen", "Frauen schlagen", "Auspeitschen" und und und.

2. Es ist ja schön, dass du viele Muslime kennst, die früher Christen waren. Ich aber kenne viele Christen, die früher Muslime waren, die in islamischen Ländern gelebt haben und wissen wovon sie sprechen, wenn sie über die Muslime sagen: "Gott möge IHRE Augen öffnen und sie zu Christus führen!"

3. Du brauchst mir nicht damit kommen, dass im AT ähnlich brutale Stellen wie im Koran vorhanden sind (falls du das vor hast), denn deshalb gibt es ja das NT, um einen liebevollen Gott zu predigen! Der Islam ist also in jeder Hinsicht ein Rückschritt!
In der Thora hat haben Gebote, wie der Talion (Auge für Auge und Zahn für Zahn) wenigstens noch einen Hauch von sozialem Ausgleich, was aber dabei gerecht sein soll, "Ungläubigen" die Fingerspitzen abzuhacken, wie es im Koran vorgeschrieben ist, verstehe ich nicht ganz.
Ob Aischa nun 9 oder 17, frühreif oder was auch immer war, ist mir eigentlich egal, interessant finde ich nur die Tatsache, dass Muhammad 164 (!) Frauen hatte, dass die Frauen im Orient vor seiner Zeit mehr Rechte hatten und wie er sich seine Frauen zugelegt hat.
Die meisten von diesen Frauen waren nämlich Kriegsgefangene (w.z.B. die Jüdin Rhibana).
Mit lusitgen Kommentaren wie "Jesus war ein Schwuler, haha" brauchst du mir gar nicht zu kommen.
Außerdem würde ich lieber an einen Schwulen glauben, als an einen, der 164 Frauen hatte, von denen manche noch Kinder waren, ob sie nun frühreif waren oder nicht!
Im übrigen solltest du dir mal die Hadithen anschauen, dort wird von der Mordsgaudi berichtet, die der "Apostel Allhas" dabei hatte, 400-900 Anhängern der Kureisch (komischerweise war er selbst ein Kureisch) die Köpfe abzuschlagen oder wie er kurz bevor ihn die Reuhe ergriff, beinahe eine Frau vergewaltigte.
Wenn Christen sich zum Islam verführen lassen, finde ich dies immer zu bedauern, denn damit unterzeichen sie ihren eigenen Gang ins ewige Feuer.
Es gibt keine Erlösung ohne Christus!
Zudem ist die Existenz von Christus gesichert und im Gegesatz zu manchen Zungen, die behaupten wir wüssten fast gar nichts über ihn, wissen die wirklich kompetenten Wissenschaftler, dass Er eine der historisch gesichertsten Existenzen ist!

4. Der Koran kann Jesus noch so oft "Messias" nennen, wie er will, er spricht Ihm den Opfertod und Seine Göttlichkeit ab. Warum wohl? Ist jemand vielleicht schon mal auf den Gedanken gekommen, dass der Koran eben NICHT das Wort Gottes, sondern das Wort eines gewissen "Muhammad ibn Abd Allah ibn Abd al-Muttalib ibn Haschim ibn Abd Manaf al-Qurayschi" ist und dieser dies nur tat, um in einer Liga mit Jesus genannt zu werden?
Muhammad ist ein Lügner und ein flascher Prophet und Christus hat uns vor Propheten gewarnt.
Die falschen Propheten bringen keine guten Früchte - der Islam hat uns nicht eine einzige gute Frucht gebracht, sondern Kriege, Zerstörung, Gewalt und Massenmorde.
So ist es auch nicht verwunderlich, wenn im zweiten Weltkrieg der damals höchste Glaubensführer der Muslime SS-Divisionen ausbilden ließ.

5. Die Gründerin dieses Threads, die so gerne "Insch´ Allah" sagt und anscheinend weder von der Bibel, noch vom Koran eine Ahnung hat und du - ihr solltet lieber mal einen gründlichen Blick in die Thora, die Bibel, den Koran und die Hadithen werfen, dann würdet ihr wenigstens über das Bescheid wissen, über was ihr redet.

Trotz allem: Friede sei mit dir! :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Do 26. Jan 2006, 01:05

Im Übrigen gibt es gut wie keine unabhängigen zeitgenössischen Quellen über das Leben des Muhammad und der Koran wurde erst 20 Jahre nach seinem Tod schriftlich festgeahlten. Spätestens jetzt sollten Muslime, welche den Wahrheitsgehalt des NTs in Frage stellen, verstummen.
Friede sei mit euch! :)

Der Islam wird untergehen!!!
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Ari 2000 » Do 26. Jan 2006, 01:17

Zu Angel of Hope:

Der Lieblingssohn bzw. der einzige Sohn, den Abraham liebte, war ISAAK (so steht es in der Thora)!
schau beim nächsten mal also besser hin.

Außerdem ist es wirklich interessant wie Menschen, welche dem Islam negativ gesinnt sind, getadelt und verhöhnt werden.
Soviele Menschen machen sich über das Christentum lustig und ziehen es in den Dreck.
Wenn dies jemand mit dem Islam tut, wird er entweder getadelt, oder sogar wie Salman Rushdie zum Tode veruteilt.
Ich finde, wir Christen sollten endlich gegen den Islam vorgehen, wenn auch nicht mit muslimischen Mitteln wie "Abschlachten" oder "Steinigen" oder "Fingerspitzen abhacken".
Mit Scharfsinn und Gottes Liebe sollten wir der Unterdrückung namens "Al Islam" ein Ende verschaffen!
Friede sei mit euch! :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Dionysos » Do 26. Jan 2006, 06:41

Ich kenne Foren da würde diese „christliche“ Hasspredigt von hinnen gefegt.
Und wenn dieser Mensch dann von – wir Christen tönt,

So distanziere ich mich ausdrücklich von diesem Beitrag. Ich distanziere mich von dieser Brandrede und ich protestiere gegen diesen krankhaften Aufruf zu Vernichtung und Tötung an den Geschöpfen Gottes.

Sollte da zum allgemeinen Tenor dieser Religion werden dann werde ich mich auch von dieser Art von – gelebten Christentum distanzieren.
Denn man hört diese Stimmen der Unvernunft in letzter Zeit des Öfteren und sie werden immer lauter, diese Prediger der Völkervernichtung und weltweiten Todeslager, für Menschen die anders sind.
Niemals werde ich mich von diesem Christentum – infizieren lassen.
Welcher Religion ich bekenne? - Keine von allen,
die du mir nennst. - Und warum keine? Aus Religion.

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Re: Insch´Allah

Beitragvon Kaleko » Do 26. Jan 2006, 09:21

@all

Die Missachtung von Menschenrechte ist in jeder Kultur in jedem Glauben schlimm. Auch die Unterdrückung von (meistens) Frauen ist unerträglich. Aufklärung tut Not. Doch vergessen wir nicht, dass es noch nicht lange her ist, dass alle Frauen hier in der Schweiz abstimmen dürfen. Einsicht und Wandel kann man nicht erzwingen in einer Kultur, einem Glauben der stark von Traditionen bestimmt ist! Es braucht für den Wandel oft Zeit die über Generationen dauert.
Mich dünkt dieser Wandel, dieses Umdenken zeigt Auswirkungen bereits im Kleinen, im persönlichen Umfeld und in Familien. Dort finden die Auseinandersetzungen statt die zwischen den Generationen geführt werden (müssen).



@ Angel of Hope

Ich kann mir gut vorstellen das dein Chatname Insch´Allah Zündstoff geboten hat. :)


Grüsse, Kaleko
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Lamdil » Do 26. Jan 2006, 09:45

Ich schließe mich Dionysos an.

(Ich habe allerdings irgendwann diese Hetze und den Hass von Ari 2000 nicht weitergelesen.)

Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Dionysos » Do 26. Jan 2006, 10:23

Vielleicht ist es auch nur die Ohnmacht mit ansehen zu müssen das sich die Christen auch heute noch gerne gegenseitig totschlagen, gleich vor unserer Haustür.
Einmal der verbale Totschlag zwischen den Konfessionen.
Und dann der Mord untereinander, sei es in Nordirland oder auf dem Balkan.

Das Christentum hat seine Militanz und Gewaltbereitschaft niemals überwunden, und was aus den USA so herüber tönt, das mag einigen Fundamentalisten dann sehr gut schmecken.

Das ausgerechnet ein User (Lamdil) zu dieser Hasspredigt eine eindeutige Stellung bezieht, den man nun wirklich nicht als „heißen“ Christen bezeichnen kann und nicht die von Nächstenliebe „überfüllten“ Christen, das, ja das ist dann wieder ein Zeichen der Zustimmung von Seiten dieser Machtreligion zur Vernichtung an ganzen Völkerteilen.

Vielleicht schlummert in den Humanisten und Atheisten mehr Liebe als man es von Angehörigen einer Buchreligion erwarten darf.
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Do 26. Jan 2006, 16:08

Original von Jemand
Halt, halt halt:shock:

Ich bin extra zu den vielen Moschen gegangen um Antworten auf einigen Fragen zu finden.

Lieber Ari, ick kann einfach sagen dass ich früher genauso geglaubt habe wie du jetzt tuest...

Ich zitier mal einigen Punkte wo du einfach "unverschämt Unrecht" hast...





:umarm: Danke, danke, danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :umarm:

Gruss
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Re: Insch´Allah

Beitragvon noah » Do 26. Jan 2006, 20:34

Original von Ari 2000
So leid es mir tut, aber Muslime sind aus christlicher Sicht eben nicht gläubig.
Die "Glaubensinhalte" der Muslime widersprechen allen Glaubensinhalte der Christen, was die wichtigen, Ausschlag gebenden Punkte betrifft.
Abgesehen davon war vor Beginn der Propaganda Muhammads, "Allah" der Gott des Mondes bei vielen arabischen Stämmen, allein die Herkunft dieser Gottesbezeichnung ist also streng gesehen nicht (!) monotheistisch.



Diese Aussage zeigt schon dass du den Koran nicht gelesen hast.
Islam ist monotheistisch.


Sprich:
Er ist Gott, ein Einziger,
Gott, der Undurchdringliche.
Er hat nicht gezeugt,
und Er ist nicht gezeugt worden,
und niemand ist Ihm ebenbürtig.Sura 112(Übersetzung Khoury)

Hier kannst du versch. Übersetzungen vergleichen:
http://www.nur-koran.de/korantext/abfrage.htm

Du schreibst:
"Allah" der Gott des Mondes bei vielen arabischen Stämmen ...

Wie kann ein Mondgott so etwas offenbaren:
Und für den Mond haben Wir Stationen bestimmt, bis er wie der alte Dattelrispenstiel wiederkehrt.36,39

Ich wusste nicht dass Jesus auch an Mondgott betete,er sprach ja aramisch.
Was bedeutet Gott in aramisch?
Gib das Wort God ein und schreib hier was daraus kommt:
http://cal1.cn.huc.edu/searching/engoutlex.html


Ich denke nicht, dass ein jeder Muslim ein Terrorist ist, aber niemand, der schon mal ein Auge in den "Qu´ran" geworfen hat, wird bestreiten können, dass Usama Bin Laden ein Muslim ist, der alle Pflichten dieser Schrift erfüllt.
Da kann man nicht von einem falschen Verständis sprechen, da der Koran laut Muhammad und der Scharia nicht interpretierbar, sondern wortwörtlich zu verstehen ist.
Dass der Koran alles andere als historisch korrekt ist und dass der Gott der Muslime nicht unser Gott ist, sollte Lesen des Korans doch auffallen.


WeR ist der beste Freund der Familie von bin Laden?
Wer hat El-qaida gegründet?

Ich habe früher (als ich noch kein gläubiger Christ war) unvoreingenommen im Koran gelesen und was ich da gelesen habe, hatte weder etwas mit Barmherzigkeit (wo Allah doch der Allbarmherzige genannt wird), noch mit göttlicher Gerechtigkeit, geschweige denn mit Gottes Liebe zu tun.


Man merkt schon dass dir nicht viel übrig geblieben hat ...


Ein "So sei es!" im Sinne von "So Gott will!" haben wir bereits im Wort "Amen" vorhanden.


Amen bedutet nicht:
"So sei es!"
oder "So Gott will!" .

Friede sei mit dir!


Nicht umsonst sagte Jesus für Zukunft:
Es werden nicht alle, die zu mir sagen :
HErr, HErr! in das Himmelreich kommen,
sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel

Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage:
HErr, HErr,
haben wir nicht in deinem Namen geweissaget,
haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben,
haben wir nicht in deinem Namen viel Taten getan?

Dann werde ich ihnen bekennen:
Ich habe euch noch nie erkannt
;
weichet alle von mir, ihr Übeltäter!
Mat7,21-23

Friede sei mit dir !
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Re: Insch´Allah

Beitragvon dreisam » Do 26. Jan 2006, 23:48

Große Güte. Was für ein krasser Thread.
Was die Menschen nicht kennen, das fürchten Sie?
Was sie fürchten, dem wünschen sie den Tod.

Allah ist eine Zusammenziehung von Al-Ilah ("Der Gott";). Der altarabische Mondgott Hubul scheint mit diesem Titel manchmal belegt worden zu sein.

Im Zuge der kulturellen Evolution entwickelte sich aus einem Polytheismus ein Henotheismus mit Hubul an erster Stelle. Später spitzte sich dieser Henotheismus zum Monotheismus. Irgendwann könnte Hubul dann mit dem Christengott gleichgesetzt worden sein, schließlich lag Arabien südöstlich vom Römischen Reich.

Andererseits könnte auch mal wieder ein Typ zu lange in der Wüste gehockt und nach seiner sonnenstichigen Offenbarung den altarabischen Henotheismus mit feuriger Rede zum Monotheismus metamorphiert haben. Vielleicht offenbarte sich ihm ja Hubul als der Einzig Wahre Gott (tm) - nachdem der Mond freundlich auf sein Lager schien, an das ihn das Kopfweh fesselte?

Derlei quirlige Deutungen machen den Islam nun aber auf gar keinen Fall zu einem minderwertigeren Monotheismus!

Denn Jahwe war anfänglich auch bloß eine ziemlich geachtete Vulkangottheit der Midianiter. Eine unter vielen. Sein Kult gelangte nach Kanaan. Dort gab es bisher einen florierenden Polytheismus, mit einer Himmelsgottheit an der henotheistischen Beliebtheitspitze. Der Himmelsgott des kanaanäischen Pantheon hieß Eloah (Pluralform Elohim). Jahwe wurde mit ihm gleichgesetzt.

Der Name Eloah rührte aus einer semitischen Wortwurzel und müsste soviel wie "Herr" oder "Mächtiger" heißen. Aus der gleichen Wurzel stammte das aramäische "Elah" - und das arabische "Al-Ilah" bzw. "Allah".

Demnach wären alle drei Schriftreligionen monotheistische Zuspitzungen henotheistischer Wurzeln.

Der einzige wirklich originäre Monotheismus stammte hingegen vom Pharaoh Echnaton. Er überhöhte nämlich nicht einfach den derzeitigen Götterchef Amun zum Einzig Wahren Gott (tm). Stattdessen versuchte er, die Sonnenscheibe Aton als fast neue und einzige Gottheit zu etablieren.

Zwischen dem Tod Echnatons und der Thronbesteigung Ramses´ II lagen gerade einmal 45 Jahre.

Nach langläufiger Meinung soll eine Figur, die in er Bibel Mose heißt, in dieser Zeit gewirkt haben. Der Ägypter Mose müsste somit mit einiger Sicherheit von den Ideen des Ketzerkönigs Aton erfahren haben.

Dann verschlug es Mose für zehn Jahre ins Exil zu den Midianitern. Dort saß er zu lange in der Sonne und starrte in einen Dornbusch, der in der heißen Mittagsluft flimmerte. Bei 40°C im Schatten verwurstelte er jetzt die Idee vom Einzig Wahren Gott (tm) mit dem midianitischen Vulkangott Jahwe.

Danach führte er irgendwann ein kleines Grüppchen Fronarbeiter aus Unterägypten nach Kanaan. Sie vermengten sich mit den dort hausenden Bergbauern und Hirten. Schließlich entstanden daraus die Hebräer. In ihnen blieb die Jahwe-Idee lebendig, wenn auch verquickt mit dem kanaanäischen Himmels- und Schöpfergott Eloah.

Erst viel später versuchte der judasche König Joschija (640 bis 609) den Einzig Wahren Gott (tm) Jahwe Elohim durchzusetzen. Sein Unterfangen wurde vom Feuereifer eines weiteren Wüstensonnenliebhabers - Prophet Jeremia - gestützt.

Während Joschijas Regentschaft wurden religiöse Texte und Legenden intensiv gesammelt und die Redaktion des jüdischen Tanach begonnen. Der Tanach schrieb nun nachträglich die Sagen und Legenden der Hebräer um zur Legende des Auserwählten Volkes (tm) des Einzig Wahren Gottes (tm).

Quelle: Viel Wiki und zwei/drei sonnige eigene Einfälle. :)
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Angel of Hope » Fr 27. Jan 2006, 10:06

looooooool

So betrachtet ergibt meine Signatur einen völlig neuen Sinn :D

Gruss
Angel of Hope
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Re: Insch´Allah

Beitragvon Noreia » Fr 27. Jan 2006, 10:23

Original von Ari 2000
aber niemand, der schon mal ein Auge in den "Qu´ran" geworfen hat, wird bestreiten können, dass Usama Bin Laden ein Muslim ist, der alle Pflichten dieser Schrift erfüllt.


Und Adi war Christ, du Nase!
Die Gedanken malen Bilder, doch ich finde keinen Rahmen...
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Re: Insch´Allah

Beitragvon noah » Fr 27. Jan 2006, 14:16

Original von Ari 2000
Hi!

1. Dass "Allah" die Bezeichnung für den Mondgott im alten, politheistischen Arabien war, wird niemand bestreiten können.




Wie oben ich geschrieben habe, stimmt das nicht.Denn auch Jesus betete Gott mit dem aramischen Wort alah an.




2. Dass der Koran historisch nicht korrekt ist, sieht man daran, dass er der historisch gesicherten Kreuzigung Jesu widerspricht (dies tut er nur, um Muhammad über Christus zu stellen und den christlichen Glauben zu zerstören).


Wenn man vorsichtig liest, sieht man schon auch in Evangelien wie es in Koran geschriebn steht,dass Jesus nicht getötet ist.
Zb:Warum wurde die Beine der zweier Diebe gebrochen aber Jesus nicht....usw.


3. Der Koran gibt den Befehl Andersgläibige zu töten - das NT predigt die Feindesliebe.


So was steht in Koran nicht,wenn du was gefunden hast schreib hier,aber bitte das ganze was vorher und/oder nacher steht mit.
Nicht herauspicken was dir passt!


Der Koran reduziert die Frau auf ein Vieh ähnliches Wesen - Christus nimmt sich der Frau an.

Das stimmt wieder nicht.

Muhammad war ein Kinderschänder (Eheschließung mit der 9-jährigen (!) Aischa).


Das stimmt wider nicht .Es witrd namlich behauptet noch schlimmeres:
6-jährigen ...

Hier ist die Antwort das es nicjht stimmen kann:

´ischa, die Aufrichtige: eine sechsjährige Braut?

Von T.O. Shanavas

Ein christlicher Freund fragte mich einmal, ob ich meine siebenjährige Tochter an einen fünfzigjährigen Mann verheiraten würde, worauf ich schwieg. Er fuhr fort: Wenn ich dies nicht wollen würde, wie könnte ich dann die Heirat der unschuldigen siebenjährigen ´Â´ischa mit meinem Propheten gutheißen? Ich sagte ihm damals, ich wüßte auf seine Frage keine Antwort. Mein Freund lächelte und ließ mich mit einem Dorn im Herzen meines Glaubens. Die meisten Muslime geben zur Antwort, daß solche Eheschließungen zu jener Zeit akzeptabel waren. Andernfalls hätten die Leute damals Einwände gegen die Heirat des Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - mit ´Â´ischa erhoben.

Allerdings wäre eine solche Erklärung nur für diejenigen glaubhaft, die naiv genug sind, sie zu glauben. Unglücklicherweise war ich nicht mit der Antwort zufrieden.

Der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - war ein vorbildlicher Mensch. Alle seine Handlungen waren sehr tugendhaft, so daß wir Muslime sie nachahmen können. Jedoch würden die meisten Leute in unserem Islamischen Zentrum von Toledo, einschließlich mir, nicht daran denken, unsere siebenjährige Tochter mit einem fünfzigjährigen Mann zu verloben. Stimmte ein Vater einer solchen Heirat zu, so würden die meisten Leute, wenn nicht alle, auf ihn und den alten Bräutigam herabsehen.

1923 erhielten die Standesbeamten in Ägypten die Anweisung, keine Heirat einzutragen und darüber offizielle Bescheinigungen auszustellen, wenn die Braut jünger als sechzehn und der Bräutigam jünger als achtzehn Jahre war. Acht Jahre später, bekräftigte das Gesetz von 1931 zur Organisation und dem Verfahren von Scharî´a-Gerichten die obige Maßnahme, Eheanbahnungen von Bräuten unter sechszehn und Bräutigamen unter achtzehn Jahren nicht anzuhören (Women in Muslim Family Law, John Esposito, 1982). Dies zeigt, daß selbst in dem überwiegend muslimischen Land Ägypten Kinderehen inakzeptabel sind.

So glaubte ich, ohne festen Beweis außer meinem Bezug auf meinen Propheten, daß die Geschichten von der Heirat der siebenjährigen ´Â´ischa mit dem fünfzigjährigen Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - nur Märchen wären. Jedoch bestätigte meine lange Suche nach der Wahrheit in dieser Sache, daß meine Ahnung richtig war. Mein Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - war ein Gentleman und ehelichte nicht ein sieben- oder neunjähriges Mädchen. ´Â´ischas Alter ist in der Hadîth-Literatur unrichtig wiedergegeben worden. Außerdem glaube ich, daß die Überlieferungen, die von diesem Ereignis berichten, höchst unzuverlässig sind. Einige der Hadîthe (Überlieferungen vom Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil) bezüglich ´Â´ischas Alter zur Zeit ihrer Eheschließung mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - sind problematisch. Ich lege die folgenden Beweise gegen die Annahme der erfundenen Geschichte von Hischâm ibn ´Urwa vor, um den Namen meines Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - von der Beschuldigung als eines unverantwortlich handelnden alten Mannes zu läutern, der Jagd auf ein unschuldiges kleines Mädchen macht.

Beweis 1: Zuverlässigkeit der Quelle

Die meisten der in den Hadîth-Büchern abgedruckten Überlieferungen sind nur von Hischâm ibn ´Urwa übermittelt, der auf der Autorität seines Vaters überlieferte. Zunächst sollten folgerichtig mehr Leute als nur einer, zwei oder drei, überliefert haben. Es ist merkwürdig, daß nicht einer aus Madîna, wo Hischâm ibn ´Urwa die ersten 71 Jahre seines Lebens verbrachte, von dem Ereignis berichtet hat, trotz der Tatsache, daß seine madînensischen Schüler den hochgeachteten Mâlik ibn Anas einschlossen. Die Quellen des Berichts der Überlieferungen von diesem Ereignis sind Leute aus dem Irak, wohin Hischâm ibn ´Urwa, wie berichtet wird, übersiedelte, nachdem er die meiste Zeit seines Lebens in Madîna verbracht hatte.

Tahdhîb at-Tahdhîb, eines der bekanntesten Bücher über das Leben und die Zuverlässigkeit der Überlieferer der prophetischen Traditionen, berichtet, daß nach Ya´qûb ibn Schaiba "er [Hischâm] ist höchst verläßlich, seine Überlieferungen sind akzeptabel, außer dem, was er überliefert hat, nachdem er in den Irak übergesiedelt ist (Tahdhîb at-Tahdhîb, Ibn Hadschar al-´Asqalânî, Dâr at-Turâth al-Islâmî, Bd. 11, S. 50).

Es stellt weiterhin fest, daß Mâlik ibn Anas gegen jene Überlieferungen Hischâms Einwände erhob, die von Leuten im Irak übermittelt worden waren: "Es wurde mir gesagt, daß Mâlik gegen jene Überlieferungen Hischâms Einwände erhob, die von Leuten im Irak übermittelt worden waren" (Tahdhîb at-Tahdhîb, Ibn Hadschar al-´Asqalânî, Dâr at-Turâth al-Islâmî, Bd. 11, S. 50).

Mîzân al-i´tidâl, ein anderes Werk über die Kurzbiographien der Überlieferer der prophetischen Traditionen berichtet: "Als Hischâm alt geworden war, litt sein Gedächtnis sehr (Mîzân al-i´tidâl, adh-Dhahabî, al-Maktabat al-Athariyya, Sheikhupura, Pakistan, Bd. 4, S. 301).

Schlußfolgerung: Auf Grund dieser Nachweise, hatte Hischâms Gedächtnis nachgelassen, und seine im Irak weitergegebenen Überlieferungen waren unzuverlässig. Daher sind seine Überlieferungen bezüglich ´Â´ischas Heirat und Alter unzuverlässig.

Chronologie: Es ist wesentlich, sich auch einige der sachdienlichen Daten aus der islamischen Geschichte vor Augen zu halten:

vor 610 n.Chr.: Dschâhiliyya (Zeit vor dem Islam) vor der Offenbarung

610 n.Chr.: erste Offenbarung

610 n.Chr.: Abû Bakr nimmt den Islam an

614 n.Chr.: der Prophet Muhammad - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - fängt an, öffentlich zu predigen

615 n.Chr.: Auswanderung nach Abessinien

616 n.Chr.: ´Umar ibn al-Khattâb nimmt den Islam an

620 n.Chr.: allgemein angenommene Verlobung ´Â´ischas mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil

622 n.Chr.: Hidschra (Auswanderung nach Yathrib, später in "al-Madîna" umbenannt)

623/624 n.Chr.; allgemein angenommes Jahr, ab dem ´Â´ischa mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenlebte.

Beweis 2: Die Verlobung

Gemäß Tabarî (ebenfalls gemäß Hischâm ibn ´Urwa, Ibn Hanbal und Ibn Sa´d) wurde ´Â´ischa mit sieben Jahren verlobt und begann im Alter von neun Jahren mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben.

Allerdings sagt At-Tabarî in einem anderen Werk: "Alle vier seiner [Abû Bakrs] Kinder wurden ihm von seinen beiden Frauen während der Zeit vor dem Islam geboren (Târîkh al-umam wa-l-mulûk, At-Tabarî (gest. 922 n.Chr.), Bd. 4, S. 50, Dâr al-Fikr, Beirut, 1979).

Wenn ´Â´ischa im Jahre 620 n.Chr. (im Alter von sieben Jahren) verlobt wurde und 624 (im Alter von neun Jahren) mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben anfing, würde dies bedeuten, daß sie 613 n.Chr. geboren wurde und neun Jahre alt war, als sie anfing, mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben. Daher zeigen die auf eine Zählung at-Tabarîs begründeten Zahlen, daß ´Â´ischa im Jahre 613 n.Chr. geboren sein muß, drei Jahre nach dem Beginn der Offenbarung (610 n.Chr.). Tabarî erwähnt ebenfalls, daß ´Â´ischa in der Zeit vor dem Islam (Dschâhiliyya) geboren wurde. Wurde sie vor 610 n.Chr. geboren, so wäre sie mindestens 14 Jahre alt, als sie anfing, mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben. Eigentlich widerspricht Tabarî sich selbst.

Schlußfolgerung: At-Tabarî ist unverläßlich hinsichtlich der Bestimmung von ´Â´ischas Alter.


Forts. folgt...


noah
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Re: Insch´Allah

Beitragvon noah » Fr 27. Jan 2006, 14:18

2.teil

Beweis 3: ´Â´ischas Alter in Beziehung zu Fâtimas Alter

Gemäß Ibn Hadschar, wurde Fâtima zu der Zeit geboren, als die Ka´ba wiedererrichtet wurde, als der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - 35 Jahre alt war "... sie war fünf Jahre älter als ´Â´ischa" (al-Isâba fî tamyîz as-Sahâba, Ibn Hadschar al-´Asqalânî, Bd. 4, S. 377, Maktabat ar-Riyâdh al-Hadîtha, ar-Riyâdh, 1978-).

Entspricht Ibn Hadschars Feststellung den Tatsachen, so wurde ´Â´ischa geboren, als der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - 40 Jahre alt war. Wenn ´Â´ischa mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - verheiratet wurde, als dieser 52 Jahre alt war, hätte ´Â´ischas Alter 12 Jahre betragen.

Schlußfolgerung: Ibn Hadschar, Tabarî, Ibn Hischâm und Ibn Hanbal widersprechen einander. Daher ist ´Â´ischas Heirat im Alter von sieben Jahren ein Märchen.

Beweis 4: ´Â´ischas Alter in Beziehung zu Asmâ´s Alter

Gemäß ´Abd ar-Rahmân ibn Abî Zannâd war Asmâ´ 10 Jahre älter als ´Â´ischa (Siyar a´lâm an-nubalâ´, adh-Dhahabî, Bd. 2, S. 289, Mu´assat ar-Risâla, Beirut, 1992).

Gemäß Ibn Kathîr war sie [Asmâ´] 10 Jahre älter als ihre Schwester [´Â´ischa] (al-Bidâya wa-n-nihâya, Ibn Kathîr, Bd. 8, S. 371, Dâr al-Fikr al-´Arabî, al-Dschîza, 1933).

Gemäß Ibn Kathîr war sah sie [Asmâ´] mit an, wie ihr Sohn in jenem Jahr [73 d.H.] getötet wurde, wie wir bereits erwähnt haben, und fünf Tage später starb sie selbst. Nach anderen Überlieferungen starb sie nicht nach fünf, sondern nach 10 oder 20 oder etwas mehr als 20 Tagen, oder 100 Tage später. Der bekannteste Bericht spricht von 100 Tagen. Zur Zeit ihres Todes war sie 100 Jahre alt (al-Bidâya wa-n-nihâya, Ibn Kathîr, Bd. 8, S. 372, Dâr al-Fikr al-´Arabî, al-Dschîza, 1933).

Gemäß Ibn Hadschar al-´Asqalânî wurde sie [Asmâ´] hundert Jahre alt und starb 73 oder 74 d.H. (Taqrîb at-tahdhîb, Ibn Hadschar al-´Asqalânî, S. 654, Bâb fi-n-nisâ´, harfu l-alif, Lucknow).

Gemäß fast aller Geschichtsschreiber war Asmâ´, ´Â´ischas Schwester, 10 Jahre älter als ´Â´ischa. Wenn Asmâ´ 73 d.H. im Alter von 100 Jahren starb, müßte sie zur Zeit der Hidschra 27 oder 28 Jahre alt gewesen sein.

Wenn Asmâ´ zur Zeit der Hidschra 27 oder 28 Jahre alt war, müßte ´Â´ischa 17 oder 18 Jahre alt gewesen sein. Wenn also ´Â´ischa zur Zeit der Hischra 17 oder 18 Jahre alt war, fing sie im Alter zwischen 19 bis 20 Jahren an, mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben.

Auf Grund der Angaben von Ibn Hadschar, Ibn Kathîr und ´Abd ar-Rahmân ibn Abî Zannâd, war ´Â´ischa 19 oder 20 Jahre alt, als sie anfing, mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben. Unter Beweis Nr. 3 legt Ibn Hadschar nahe, daß ´Â´ischa 12 Jahre alt war, und unter Beweis Nr. 4 widerspricht er sich selbst mit einer 17- oder 18-jährigen ´Â´ischa. Welches ist das richtige Alter, zwölf oder achtzehn?

Schlußfolgerung: Ibn Hadschar ist eine unzuverlässige Quelle für ´Â´ischas Alter.

Beweis 5: Die Schlachten von Badr und Uhud

Eine Überlieferung zu ´Â´ischas Teilnahme an der Schlacht von Badr ist in einem Hadîth bei Muslim zu finden (Kitâb al-dschihâd wa-s-siyar, Bâb karâhiyyat al-isti´âna bi-l-kâfir). ´Â´ischa sagt in ihrem Bericht über die Reise nach Badr und ein bedeutendes Ereignis, das auf dieser Reise stattfand: "Als wir asch-Schadschara erreichten." Offensichtlich befand sich ´Â´ischa in der Gruppe, die nach Badr reiste. Eine Überlieferung zu ´Â´ischas Teilnahme an der Schlacht von Uhud ist bei Bukhârî zu finden (Kitâb al-dschihâd wa-s-siyar, Bâb Ghazwat an-nisâ´ wa-qitâlihinna ma´a r-ridschâl): "Anas berichtet, daß die Leute am Tage von Uhud um den Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - herum nicht auf dem Boden zu stehen vermochten. [An jenem Tage] sah ich ´Â´ischa und Umm Sulaim, wie sie ihre Kleider von ihren Füßen hochgezogen hatten [um jede Behinderung in der Bewegung zu vermeiden]. Dies wiederum weist darauf hin, daß ´Â´ischa an den Schlachten von Uhud und Badr teilnahm.

Es wird bei Bukhârî (Kitâb al-maghâzî, Bâb Ghazawat al-Khandaq wa-hiya l-Ahzâb) überliefert: Ibn ´Umar stellt fest, "daß der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - mir nicht erlaubte an der Schlacht von Uhud teilzunehmen, und ich war damals 14 Jahre alt. Aber am Tage von al-Khandaq, als ich 15 Jahre alt war, gestattete der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - meine Teilnahme."

Auf Grund der obigen Überlieferungen läßt sich folgendes sagen:
a) Kinder unter 15 Jahren wurden zurückgeschickt, und es wurde ihnen nicht erlaubt, an der Schlacht von Uhud teilzunehmen
b) ´Â´ischa nahm an den Schlachten von Badr und Uhud teil.

Schlußfolgerung: ´Â´ischas Teilnahme an den Schlachten von Badr und Uhud weist deutlich darauf hin, daß sie nicht erst neun Jahre alt war, sondern mindestens fünfzehn. Schließlich pflegten die Frauen die Männer auf die Schlachtfelder zu begleiten, um ihnen zu helfen, nicht, um ihnenn zur Last zu fallen. Diese Berechnung ist ein weiterer Widerspruch hinsichtlich ´Â´ischas Alter.
Beweis 6: Sûra 54 al-Qamar

Gemäß der allgemein angenommenen Überlieferung wurde ´Â´ischa ungefähr acht Jahre vor der Hidschra geboren. Gemäß einer anderen Überlieferung jedoch bei Bukhârî, sagte ´Â´ischa: "Ich war ein junges Mädchen (dschâriya), als die (54.) Sûra al-Qamar offenbart wurde" (Sahîh al-Bukhârî, Kitâb at-tafsîr, Bâb qaulihî Ta´âlâ "Bali-s-sâ´atu mau´iduhum wa-s-sâ´atu ad-hâ wa-amarr";).

Das 54. Kapitel des Qur´âns wurde acht Jahre vor der Hidschra offenbart (The ounteous Koran, M.M: Khatib, 1985), was darauf hinweist, daß es im Jahre 614 n.Chr. offenbart wurde. Wenn ´Â´ischa im Alter von neun Jahren 623 oder 624 n.Chr. anfing, mit dem Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - zusammenzuleben, war sie zur Zeit der Offenbarung der Sûra al-Qamar ein Kleinkind (sabiyya). Gemäß obiger Überlieferung war ´Â´ischa im Jahre der Offenbarung der Sûra al-Qamar tatsächlich aber ein junges Mädchen und nicht ein Kleinkind. Das Wort "Dschâriya" bedeutet ein junges, verspieltes Mädchen (Lane´s Arabic English Lexicon).
Daher, wenn ´Â´ischa als "Dschâriya" bezeichnet wird und nicht als "Sabiyya" ("Säugling, Kleinkind";), muß sie zur Zeit der Offenbarung der Sûra al-Qamar zwischen 6 bis 13 Jahren alt gewesen sein, und daher zwischen 14 bis 21 Jahren zur Zeit, als sie den Propheten - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - heiratete.

Schlußfolgerung: Diese Überlieferung widerspricht ebenfalls der Behauptung von ´Â´ischas Heirat im Alter von neun Jahren.

Beweis 7: Die arabische Terminologie

Gemäß eines bei Ahmad ibn Hanbal überlieferten Berichtes fragte der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - nach dem Tode seiner ersten Frau Khadîscha, als Khaula zu ihm kam und ihm riet, wieder zu heiraten, sie hinsichtlich der Wahl, an die sie dachte. Khaula sagte: "Du kannst eine Jungfrau (bikr) oder eine Frau heiraten, die bereits verheiratet war (thayyib)." Als der Prophet - Allah segne ihn und gebe ihm Heil - nach der Person fragte, welche als Jungfrau (bikr) in Frage käme, nannte Khaula ´Â´ischas Namen.

Alle, die die arabische Sprache kennen, sind sich bewußt, daß das Wort "Bikr" nicht für eine unreifes neunjähriges Mädchen verwendet wird. Das richtige Wort für ein junges, verspieltes Mädchen ist - wie bereits erwähnt - "Dschâriya". "Bikr" andererseits wird für eine unverheiratete junge Dame ohne vorherige Erfahrung ehelichen Verkehrs verwendet, wie auch wir das Wort "Jungfrau" im Deutschen verstehen. Daher ist ein neunjähriges Mädchen offensichtlich nicht eine Dame (bikr) (Musnad Ahmad ibn Hanbal, Bd. 6, S. 210, Dâr Ihyâ´ at-Turâth al-´Arabî, Beirut).

Schlußfolgerung: Die wörtliche Bedeutung von "Bikr" (Jungfrau) in obigem Hadîth ist eine erwachsene Frau ohne voreheliche sexuelle Erfahrung. Daher war ´Â´ischa zur Zeit ihrer Heirat eine erwachsene Frau.

noah
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