Meinungsfreiheit vs Zensur

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Sa 9. Nov 2019, 20:36

Ich knie mich immer sehr intensiv in ein Thema, wenn ich mich dann dazu äussern will. Da surfe ich auch oft im Netz rum und stosse dabei auf vielfältige Ansichten und Meinungen. Dabei u.a. auf das Zitat im Posting vom 7.11.2019, das ich kurz zitiert habe, weil es den Grundtenor total trifft (Bestätigung dessen, was ich auch andernorts gelesen/gehört habe):
Es ist inzwischen in Deutschland so, dass aktuell die Menschen ihre Meinung nicht mehr offen sagen können (ein 'sensibles' Thema ist dabei die Asyl- und Migrationspolitik!), ohne dass sie sich damit 'in die Nesseln setzen', will heissen, sich mit ihrer Meinung ganz konkret verschiedenen Angriffen/Repressalien aussetzen.
Das ist definitiv kein gutes Klima in einem Land, das sich als Demokratie sieht. :shock:
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Gruss lionne und schönes, erholsames Wochenende!
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon bigbird » Mo 11. Nov 2019, 13:02

Na, na ... ihr beiden, bitte nicht streiten und keine persönlichen Angriffe!

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Mo 11. Nov 2019, 13:12

Thelonious hat geschrieben:Lionne, Zitate müssen mit Quellenangabe versehen werden. Das hat absolut nichts mit erhobenem Zeigefinger oder so zu tun. Warum sind für Dich demnach selbst einfachste Umgangsformen so schwer zu verstehen?

Gruß
Thelonious



Hallo Lionne,

Als für diesen Bereich zuständigen Moderator schliesse mich der Aussage von Thelonious an. Offensichtlich kannst du den Namen des Autors der von dir zitierten Zeilen nicht nachreichen. Deshalb lösche ich dein Posting vom 7.11.2019 um 13:05.

Dies obschon ich auch feststelle, dass das Hinterfragen der Asylpolitik westeuropäischer Länder sich mehr und mehr zur Unanständigkeit mutiert.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 11. Nov 2019, 16:00

Das habe ich ja schon von Anfang an geschrieben.... >>> löschen, und fertig. :mrgreen:

Das mit dem Zitieren und Quellenangabe ist mir schon (lange) bekannt!!!!! :roll:
Und wer sich die Mühe nimmt, hier mal zu "kontrollieren", weiss ganz genau, dass ich das richtig mache!!!! >>>> von wegen Zitat.... Zitat Ende und so...…

Zurück zum Thema: Die Meinungsfreiheit ist sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz eingeschränkt/bedroht oder wie man es auch nennen will.....
z.B. CH: Die EKR tut sich schwer mit der Meinungsfreiheit. Wen es interessiert:
>>> mal ein bisschen Recherche betreiben! :mrgreen:
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Do 14. Nov 2019, 16:30

Hallo zusammen,

bezüglich Meinungsfreiheit in Deutschland, im Folgenden ein Zitat aus der Weltwoche online. Der Verfasser ist Hans-Georg Maassen, bis November 2018 Präsident des deutschen Bundesamts für Verfassungsschutz. Im Artikel "Deutschland braucht eine Wende" steht Folgendes geschrieben:

1. Die Meinungsfreiheit - In breiten Bevölkerungsschichten herrscht der Eindruck, die Meinungsfreiheit sei in Deutschland nicht mehr gewährleistet. Nach der kürzlich veröffentlichten Shell-Jugendstudie, die jährlich erscheint, stimmten 68 Prozent der befragten 2572 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren der Aussage zu: In Deutschland darf man nichts Schlechtes über Ausländer sagen, ohne gleich als Rassist beschimpft zu werden. Das Institut für Demoskopie Allensbach kam jüngst in seiner Untersuchung über die «Grenze der Freiheit» zu dem Ergebnis, dass fast zwei Drittel der Befragten finden, man müsse heute sehr aufpassen, zu welchen Themen man sich wie äussere. Nur 23 Prozent sahen das nicht so. Wenn über 70 Prozent der Menschen in Deutschland der Auffassung sind, dass sie nicht mehr frei ihre Meinung äussern können, haben wir ein demokratisches Problem.


2. Die Medien - Die Medien sind in einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar für die Meinungsbildung. Die Bürger müssen als Souverän eine wahre Tatsachengrundlage haben, auf der sie ihre politischen Entscheidungen treffen können.
....
Viele Menschen haben den Eindruck, dass bestimmte Tatsachen von deutschen Medien nicht oder in manipulativer Weise verbreitet werden. Nach Professor Mathias Kepplinger, einem der bekanntesten deutschen Kommunikationsforscher, liegen die Parteipräferenzen deutscher Journalisten zu 36 Prozent bei den Grünen und zu 25 Prozent bei der SPD, aber nur zu 11 Prozent bei CDU/CSU und lediglich zu 6 Prozent bei der FDP. 23 Prozent entfallen auf «Sonstige» oder «ohne Parteineigung». Deutsche Journalisten fühlen sich weit überwiegend linken Parteien nah, während die Verteilung unter den Bürgern anders aussieht. Für private Medien sehe ich dies persönlich nicht als das grösste Problem an. Niemand ist gezwungen, das Neue Deutschland oder die Süddeutsche Zeitung zu kaufen. Ganz anders ist es beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er ist zur ausgewogenen und wahrhaftigen Berichterstattung verpflichtet, ist aber in Realität heute weit entfernt von Meinungspluralismus und einer breiten, auf Tatsachen beruhenden Informationsvermittlung.


So weit einmal Erkenntnisse, welche auch den schweizer Mainstream Medien sauer aufstossen. Jeder soll in seiner Meinungsbildung frei sein. Doch wer zu einer fundierten Meinung kommen will, kommt nicht darum herum, sich mit mehreren Seiten zu befassen. Dabei geht es darum, Voreingenommenheiten, zu denen uns die Medienwelt verführen will, aus dem Wege zu gehen.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Do 14. Nov 2019, 17:41

Man kann natürlich nicht allem aus dem Wege gehen.... ;)
Was wir aber nun hier sehen:
Es ist (also) kein Hirngespinst oder gar eine Verschwörungstheorie, dass es um die Meinungsfreiheit in D (aber auch anderswo ;) ) nicht (mehr) allzu gut steht!
Ueberall (Medien, Politik, etc.) wird geschönt, verschwiegen, manipuliert, ….
Von daher ist es für den Einzelnen von uns wichtig:
>>> Alles kritisch zu prüfen. Das ist etwas Gutes, denn wir können uns bei unserem Denken und Handeln irren. Wer aber die Wahrheit liebt, muss daran interessiert sein, Schwächen der eigenen Denkresultate und Problemlösungen zu erkennen, Gegenargumente anzuhören und eigene Ideen mit Alternativen zu vergleichen, zu modifizieren und zu revidieren.
In diesem Sinne wünsche ich allen viele neue Einblicke beim Analysieren und "Sich (breitgefächert) informieren".
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Fr 22. Nov 2019, 19:59

Sprechverbote, Vorleseverbote, Konferenzverbote…..
Wer in der Öffentlichkeit steht, muss aufpassen, was er denkt und was er sagt!
Linke Blockwarte kapern unsere Meinungsfreiheit! :(
Wer anders denkt als die "Schafherde", kriegt Druck! Unter Umständen auch mächtigen Druck! So sieht's aus! 8-) im aktuellen Deutschland 2019.
Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Sa 23. Nov 2019, 11:17

lionne hat geschrieben:Linke Blockwarte kapern unsere Meinungsfreiheit! :(
Wer anders denkt als die "Schafherde", kriegt Druck! Unter Umständen auch mächtigen Druck! So sieht's aus! 8-) im aktuellen Deutschland 2019.
Gruss lionne



Hallo Lionne,

dieses Problem gibt es nicht allein in Deutschland. Wir haben dies auch in der Schweiz. Ein Beispiel ist, dass die Antirassismusstrafnorm auf die "sexuelle Orientierung" ausgeweitet werden soll.

Da könnten ehrliche Hilfeleistungen bereits zu einer Straftat werden.

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Sa 23. Nov 2019, 12:30

Ja, richtig: Das gleiche "Problem" haben wir auch hier bei uns.
Vgl. dazu mein Posting vom 11.11.2019, 1600h
(Zitat) Die Meinungsfreiheit ist sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz eingeschränkt/bedroht oder wie man es auch nennen will.....
z.B. CH: Die EKR tut sich schwer mit der Meinungsfreiheit. Wen es interessiert:
>>> mal ein bisschen Recherche betreiben! (Zitat Ende)
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Sa 30. Nov 2019, 18:27

Am 9. Februar 2020 stimmt die Schweiz über die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm um das Kriterium der «sexuellen Orientierung» ab.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokum ... 00209.html
Also eigentlich genug Zeit, um sich darüber umfassend zu informieren! All jene, die im politischen Tiefschlaf vor sich hin dösen und dieser Abstimmung zu wenig Beachtung schenken, seien gewarnt: Nachher jammern bringt nichts, lieber jetzt sich informieren, was genau die Konsequenzen sind!
Zwei kleine Beisipiele, die dann 'problematisch' werden:
Wohnungsvermieter, die ihre Wohnung nicht an gleichgeschlechtliche Paare vermieten wollen.
Bierlieferanten, welche die Bestellung der Organisatoren eines Queer-Festivals ablehnen, mit der Begründung, dass sie den gleichgeschlechtlichen Lebensstil nicht unterstützen möchten.
>>> Einschnitte in Gewissens- und Gewerbefreiheit! :shock:
Hier noch ein Link zum Thema: https://zensurgesetz-nein.ch/
Umfasssend informiert sein, ist schon mal gut. Zeit genug ist ja da..... https://www.alamy.de/fotos-bilder/mund-zugeklebt.html
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Oiner » Do 12. Dez 2019, 20:59

Servus!
firebird hat geschrieben: Jeder soll in seiner Meinungsbildung frei sein. Doch wer zu einer fundierten Meinung kommen will, kommt nicht darum herum, sich mit mehreren Seiten zu befassen. Dabei geht es darum, Voreingenommenheiten, zu denen uns die Medienwelt verführen will, aus dem Wege zu gehen.
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Aus meiner Schulzeit (damals, als der Westen gut und der Osten böse war, als die Mauer noch stand und das Geld noch was wert war) da lernten wir im Sozialkundeunterricht, daß wir, um uns eine eigene Meinung bilden zu können, uns aus mehreren/vielen Quellen informieren sollen. Heute, nach mehreren ernüchternden Jahrzehnten, möchte ich die Aussage meiner Lehrerin etwas präzisieren. "Informiert euch aus möglichst vielen verschiedenen Quellen. Studiert sie und bildet dann eure Meinung. Und dann schmeißt eure daraus gewonnenen Überzeugungen über den Haufen und plappert einfach das nach, was euch von oben / vom Mainstream vorgegeben wird."
Keine Regierung hat Interesse an einem mündigen Bürger. Sie wollen ein alles abnickendes Stimmvieh, das sich bereitwillig - unter Angaben von fadenscheinigen Argumenten wie z.B. dem "gefährlichen" CO2-Ausstoß - das Geld aus den Taschen ziehen lässt und dazu noch "Danke" sagt.

Gruß
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Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott.
(Werner Heisenberg)
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Fr 13. Dez 2019, 07:21

So in etwa (wie Oiner) habe ich das auch gelernt, (wobei ich noch gute 10 Jahre älter bin). Uns haben die Lehrer noch beigebracht, dass wir uns aus verschiedenen Quellen informieren sollen (Der berühmte Blick über den Tellerrand hinaus... :lol: ;)), damit wir eben verschiedene Gesichtspunkte erfassen können und uns daraus eine (eigene) Meinung bilden können.
Heute ist einfach 'Einheitsbrei' angesagt. Nicht nur, was die Informationen/Informationsquellen betrifft, sondern eigentlich 'allumfassend', will heissen 'gleichgeschaltet' (alle sind gleich, alles ist gleichwertig, alles muss gleich sein, usw....)
Das ist definitiv nicht meine Devise!
Klar ist auch: Herdenvolk (Schafe! :) ) sind gefragt, nicht mündige Bürger! Die sind besser zu manipulieren, zu belügen, zu täuschen, zu betrügen - und abzuzocken! Und möglichst dumm muss man sie halten! Nicht, dass sie zuviel (selbständig) denken!
Ich könnte hier jetzt noch einen derben Spruch rauslassen, in Sachen "Danke sagen", verkneif es mir aber jetzt.... ;)
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Fr 13. Dez 2019, 20:10

lionne hat geschrieben:Am 9. Februar 2020 stimmt die Schweiz über die Erweiterung der Rassismus-Strafnorm um das Kriterium der «sexuellen Orientierung» ab.
https://www.admin.ch/gov/de/start/dokum ... 00209.html
Also eigentlich genug Zeit, um sich darüber umfassend zu informieren! All jene, die im politischen Tiefschlaf vor sich hin dösen und dieser Abstimmung zu wenig Beachtung schenken, seien gewarnt: Nachher jammern bringt nichts, lieber jetzt sich informieren, was genau die Konsequenzen sind!
Zwei kleine Beispiele, die dann 'problematisch' werden:
Wohnungsvermieter, die ihre Wohnung nicht an gleichgeschlechtliche Paare vermieten wollen.
Bierlieferanten, welche die Bestellung der Organisatoren eines Queer-Festivals ablehnen, mit der Begründung, dass sie den gleichgeschlechtlichen Lebensstil nicht unterstützen möchten.
>>> Einschnitte in Gewissens- und Gewerbefreiheit! :shock:
Hier noch ein Link zum Thema: https://zensurgesetz-nein.ch/
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Nicht nur Vermieter, die ihre Wohnung nicht an gleichgeschlechtliche Paare vermieten wollen/möchten, könnten unter Druck kommen! :(
In Deutschland ist es jetzt schon so weit, dass ein Vermieter eine Strafe zahlen muss, weil er die Wohnung nicht an Ausländer vermieten will!!! :x :shock:
(Zitat) In seiner Wohnungsanzeige machte ein Vermieter (81) aus Augsburg klar, dass er keine Ausländer mehr in seinem Haus wolle. Dies brachte ihn vor Gericht. Jetzt muss der Wohnungseigentümer wegen Diskriminierung 1000 Euro Entschädigung an einen aus Afrika stammenden Mietinteressenten zahlen! (Zitat Ende)
Quelle: verschiedene
So was aber auch, dieser alte, ewig gestrige Alt-Nazi! Kampf gegen rächts!(Ironie off!)
Hahaha, so weit sind wir schon! - Unglaublich! Jetzt kann ich mir meine Mieter nicht mehr selber auswählen! Ich habe ja keine Mietobjekt, aber was nicht ist, kann ja noch werden.... (Swiss Lotto - niemand macht mehr Millionäre! :lol: ;) )
Ich kenne einige Hausbesitzer mit Liegenschaften oder auch Hausmeister und Hausmeisterinnen, die mir ja einiges erzählen, was sie so erleben!
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Sa 14. Dez 2019, 18:17

Hallo Lionne,

du protzt quasi mit Ironie. Aber bitte erkläre mir doch: warum findest du es mehr als nur anschaulich, dass man eine Wohnung ganz pauschal (also nicht auf die jeweiligen Mietinteressenten bezogen) nicht an Ausländer vermieten will?

Ich verstehe das wirklich nicht.

Gruß
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Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nicht zutraut, die in falscher Demut nicht zugreift, wo Gottes Verheißungen gegeben sind.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Sa 14. Dez 2019, 18:18

PS. Und was hat das auch nur ansatzweise mit dem Threadtitel "Meinungsfreiheit versus Zensur" zu tun?
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Sa 14. Dez 2019, 22:23

….offenbar siehst du den "Roten Faden" nicht!
Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Sa 14. Dez 2019, 22:25

Dann beantworte doch mal meine Frage an dich:

Aber bitte erkläre mir doch: warum findest du es mehr als nur anschaulich, dass man eine Wohnung ganz pauschal (also nicht auf die jeweiligen Mietinteressenten bezogen) nicht an Ausländer vermieten will?

Ich verstehe das wirklich nicht.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Sa 14. Dez 2019, 22:31

Es geht hier nicht um die Frage, ob man an Ausländer vermieten oder eben nicht vermieten will - sondern darum, dass ein Vermieter offenbar nicht (mehr) seine Mieter frei wählen kann.... :roll:
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Sa 14. Dez 2019, 22:40

Kann er doch, lionne. Aber NIEMAND sollte Ausländer pauschal exkludieren. Das ist der Punkt.
Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nicht zutraut, die in falscher Demut nicht zugreift, wo Gottes Verheißungen gegeben sind.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Sa 14. Dez 2019, 23:14

...und niemand sollte Hauseigentümern vorschreiben, wen sie als Mieter in ihrem Haus/in ihrer Liegenschaft haben wollen!!!! :roll: :D
Das ist auch der Punkt!
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon firebird » Mo 16. Dez 2019, 11:04

Letztendlich läuft ja die ganze Geschichte darauf hinaus, dass eine Wohnungseigentümerschaft es begründen muss, weshalb sie die Wohnung nicht an einen ausländischen Bewerber vermietet hat.

Aber Halloooooo, wo sind wir eigentlich ?????

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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Dez 2019, 13:40

Es ist nicht richtig, erst ist allemal nicht christlich, so mit Vorurteilen* z.B. an Wohnungsvergaben heranzugehen. Das ist es. Man darf niemanden per se (allein aufgrund Herkunft etc. etc.) ausschließen. Das sollte auch nicht so schwer zu verstehen sein. Oder?

*= denn nichts anderes steckt dahinter, als blosse Vorurteile. Sage mir einen pauschalen Grund, warum man eine Wohnung nicht an Ausländer vermieten sollte? Einen einzigen!!!

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon kingschild » Mo 16. Dez 2019, 14:00

Oiner hat geschrieben:Aus meiner Schulzeit (damals, als der Westen gut und der Osten böse war, als die Mauer noch stand und das Geld noch was wert war) da lernten wir im Sozialkundeunterricht, daß wir, um uns eine eigene Meinung bilden zu können, uns aus mehreren/vielen Quellen informieren sollen. Heute, nach mehreren ernüchternden Jahrzehnten, möchte ich die Aussage meiner Lehrerin etwas präzisieren.


Hallo Oiner

Das Problem ist heute schon zum Teil soweit fortgeschritten, das man an gewissen Orten versucht diese Meinungsbildung zu unterdrücken.

Eben A: Man lässt sie gar nicht mehr zu oder eben B: Wenn man sie zulässt wird Medial so ein Druck erzeugt, das jeder der eben eine Gegenteilige Ansicht gewonnen hat aus den verschiedenen Abwägungen von pro und contra der wird schlussendlich denunziert als ungebildeter Idiot, der sowieso den Überblick verloren hat.

Das heisst die Zensur, geschieht darin das man jeden der nicht auf Linie ist mit dem Mainstream, irgendwie denunziert wird je nachdem wie er sich eben zu Themen äussert. Einige werden da als Spinner belächelt, andere als Fantasten gebrandmarkt und wenn dies alles nicht mehr nützt, da holt man dann eben noch das gröbere Geschütz hervor.

Das man sich ein pro und contra anschaut, ist eigentlich die Grundlage einer gesunden Bildung, wenn aber jemand eben beim abwägen von pro und contra zu einer anderen Meinung kommt, die dem heutigen Mainstream entgegen steht, dann hat Er oder Sie heute zumindest einen schweren Stand. Oder anders formuliert: Wenn der Mainstream sich als Diktatur durchsetzen möchte, dann bleibt die Demokratie fast ähnlich auf der Strecke, wie dort wo die Diktatoren herrschen.

Die Mittel mögen anders sein, das Ziel bleibt am Ende dasselbe.

Klar ein wenig Zensur muss sein, weil erwarten das jeder Sprecher sich gleich selbst zensuriert, bevor er den Mund auftut, dies geht ja nicht. ;)

Wenn jedoch eine Gesellschaft, Gegenteilige Meinungen oder Darstellungen gar nicht mehr zulässt in öffentlichen Medien und die welche dann anderer Meinung sind nur noch an anderen Orten Ihre Meinung kundtun dürfen, mit dem Stempel wenn Ihr seriös überlegt hättet, dann müsstet Ihr nicht auf andere Kanäle ausweichen, ja dann kann man sehr wohl von Machtmissbrauch sprechen, der eben Richtung ungesunde Zensur geht.

God bless
Kingschild
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Dez 2019, 15:00

Natürlich unterliegt das Ganze auch einem Reifeprozess. A gegen B resp. pro und contra abzuwägen ist immer richtig. Nur ist es ebenso wichtig, beim "contra" nicht quasi im Mittelalter stehenzubleiben.

Um hierzu das vorherige Beispiel zu verwenden: man denkt hoffentlich wirklich nicht mehr "ich vermiete nicht ich an Ausländer". Das ist mittlerweile absolutes Mittelalter.

Die (alles als Beispiel) syrische Familie könnten die tollsten Mieter schlechthin sein. Mit welche Argumentation oder mit welchem Abwägungsprozess sollten die also von vorhinein exkludiert werden? Ich denke: da gibt es keinen.

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 16. Dez 2019, 15:26

Thelonious hat geschrieben:Es ist nicht richtig, erst ist allemal nicht christlich, so mit Vorurteilen* z.B. an Wohnungsvergaben heranzugehen. Das ist es. Man darf niemanden per se (allein aufgrund Herkunft etc. etc.) ausschließen. Das sollte auch nicht so schwer zu verstehen sein. Oder?

*= denn nichts anderes steckt dahinter, als blosse Vorurteile. Sage mir einen pauschalen Grund, warum man eine Wohnung nicht an Ausländer vermieten sollte? Einen einzigen!!!

Das ist wieder mal eine typische gutmenschliche Antwort, die allemal sehr kritisch zu hinterfragen ist. ;) Was heisst hier in diesem Zusammenhang "christlich"? Was ist da mit (blossen) "Vorurteilen"?

Die gleichen Leute, die hier schon fast reflexartig (gutmenschlich) reagieren, haben aber dann nichts dagegen, dass Sozialhilfebezüger bei der Wohnungssuche diskriminiert werden und keine Chance haben, sobald sie sagen, dass die beim Sozialdienst sind! :roll:
Wollen wir hier wirklich die (vielen) Gründe aufzählen, die da abschreckend wirken könne? :oops: Thelonious hat in dieser Sache offenbar noch nie mit einem Hausmeister oder einer Hausmeisterin in einer entsprechend bewohnten Liegenschaft gesprochen! (eine Bildungslücke!!! ;) :oops: !)
Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Dez 2019, 15:32

Hi Kingschild,

als Christ bin ich natürlich auch in puncto Mainstream (hoffentlich!) ein Fels in der Brandung! Hoffentlich (auch dazu brauchen wir alle Jesu Weg und Weisung)!

Wichtig ist jedoch in diesem Zusammenhang eben auch, dass ein "tapferer Kämpfer gegen den Mainstream" nicht mit "ewiggestrig" verwechselt wird. ;) Aber ich denke, das sehen wir identisch. Oder?

LG
Thelo
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Dez 2019, 15:44

Lionne, vorweg: bitte passe auf deinen Puls auf 8-)

Ebenfalls vorweg: warum ist auch bei dir "gutmenschlich" so immer und immer ein Schimpftwort? Guter Mensch ist also tatsächlich ein Schimpfwort? Guter Christ bald auch ??

Du spielst hier auf eine perfide Weise Hilfsbedürftige gegen Hilfsbedürftige aus. Allen das find ich Punkt Punkt Punkt.

Ich wünschte jede/jeder Sozialhilfeempfänger(in) (schweizerisch, deutsch, syrisch und und und) würde eine angemessene und bezahlbare Wohung finden.

Warum, also interpretierst du, dass mein post auch nur ansatzweise gegen
lionne hat geschrieben:Sozialhilfebezüger
geht? Ich habe das nicht gesagt/geschrieben, sondern einzig du!

Nochmal: welches Argument hättest du "Wohnungsvermietung nicht an Ausländer" gutzuheissen? Bitte werde auch du mal konkret und spiele BITTE nicht weiter Hilfebedürftige gegen Hilfebedürftige aus. Das ist tatsächlich sonst unter aller Würde.

Gruß
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Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nicht zutraut, die in falscher Demut nicht zugreift, wo Gottes Verheißungen gegeben sind.
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 16. Dez 2019, 17:01

Thelonious hat geschrieben:Lionne, vorweg: bitte passe auf deinen Puls auf 8-)

Ebenfalls vorweg: warum ist auch bei dir "gutmenschlich" so immer und immer ein Schimpftwort? Guter Mensch ist also tatsächlich ein Schimpfwort? Guter Christ bald auch ??

Du spielst hier auf eine perfide Weise Hilfsbedürftige gegen Hilfsbedürftige aus. Allen das find ich Punkt Punkt Punkt.

Ich wünschte jede/jeder Sozialhilfeempfänger(in) (schweizerisch, deutsch, syrisch und und und) würde eine angemessene und bezahlbare Wohung finden.

Warum, also interpretierst du, dass mein post auch nur ansatzweise gegen
lionne hat geschrieben:Sozialhilfebezüger
geht? Ich habe das nicht gesagt/geschrieben, sondern einzig du!

Nochmal: welches Argument hättest du "Wohnungsvermietung nicht an Ausländer" gutzuheissen? Bitte werde auch du mal konkret und spiele BITTE nicht weiter Hilfebedürftige gegen Hilfebedürftige aus. Das ist tatsächlich sonst unter aller Würde.

Warum sollte ich auf meinen Puls aufpassen? :roll:
Ich brauche keine Betablocker!!!! ;)

Gutmensch ist nicht zu übersetzen mit "Guter Mensch"! :roll:

Ich spiele hier nichts und niemanden auf irgend eine perfide Art aus: Ich sage lediglich, dass Sozialhilfebezüger ausgegrenzt werden, und haben die (von gutmenschlicher Seite her) irgend eine Lobby? Nein, das kümmert niemanden!!!! Da gibt es keine Gerichtsbeschlüsse, wo irgend ein Hausbesitzer zu einer Entschädigung 'verknurrt' wird/wurde, weil er keinen Soz'bezüger in seiner Wohnung haben will/wollte. :oops: (Ich lasse mich aber gerne belehren.... ;) )
Es wird hier niemand gegen niemand ausgespielt! Ich zeige nur ganz konkret auf, dass nicht mit gleichen Ellen gemessen wird, aber das ist im Grunde nichts Neues unter der Sonne.

Bezüglich "Gründe" musst du dich bitte selber 'weiterbilden'.... EOD.
Bitte zum eigenlichen Thema zurückkehren.... :mrgreen:
LG lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Mo 16. Dez 2019, 17:30

lionne hat geschrieben:Warum sollte ich auf meinen Puls aufpassen? :roll:
Ich brauche keine Betablocker!!!! ;)


Uff, dann bin ich ja beruhigt.

lionne hat geschrieben:Gutmensch ist nicht zu übersetzen mit "Guter Mensch"! :roll:


Wie übersetzt du denn diesen Begriff?

Das Thema, lionne war zuletzt, dass ein "ich vermiete nicht an Ausländer" eine ganz, ganz böse und damit verwerfliche Ausgrenzung wäre. Mit einer Meinungsfreiheit hat das wirklich noch nicht einmal ansatzweise etwas zu tun. Wichtig ist mir, dass du dieses zumindest jetzt auch so siehst!

lionne hat geschrieben:Ich sage lediglich, dass Sozialhilfebezüger ausgegrenzt werden, und haben die (von gutmenschlicher Seite her) irgend eine Lobby? Nein, das kümmert niemanden!!!!


Mich schon, also von "gutmenschlicher Seite" ;) , kümmert so etwas nicht mindert ! Nur darf man dazu eben wirklich bitte nicht die einen Hilfebedürftigen nicht gegen die andern ausspielen! Das wäre nur noch maximal eklig!

Gruß
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 16. Dez 2019, 19:54

Thelonious hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Gutmensch ist nicht zu übersetzen mit "Guter Mensch"! :roll:


Wie übersetzt du denn diesen Begriff?

Das Thema, lionne war zuletzt, dass ein "ich vermiete nicht an Ausländer" eine ganz, ganz böse und damit verwerfliche Ausgrenzung wäre. Mit einer Meinungsfreiheit hat das wirklich noch nicht einmal ansatzweise etwas zu tun. Wichtig ist mir, dass du dieses zumindest jetzt auch so siehst!

lionne hat geschrieben:Ich sage lediglich, dass Sozialhilfebezüger ausgegrenzt werden, und haben die (von gutmenschlicher Seite her) irgend eine Lobby? Nein, das kümmert niemanden!!!!


Mich schon, also von "gutmenschlicher Seite" ;) , kümmert so etwas nicht mindert ! Nur darf man dazu eben wirklich bitte nicht die einen Hilfebedürftigen nicht gegen die andern ausspielen! Das wäre nur noch maximal eklig!


Ueber diesen Begriff zu diskutieren, wurde seinerzeit auch schon versucht.
Kein Bedarf, dieses Thema wieder aufzurollen (>>> Suchfunktion).

Hier wird nichts und niemand gegen einander ausgespielt! 8-) :roll:
(Meine ganzen Postings bitte im Zusammenhang lesen >>>> Da werden Sie geholfen! ;))
Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mo 16. Dez 2019, 20:09

firebird hat geschrieben: (…..)
So weit einmal Erkenntnisse, welche auch den schweizer Mainstream Medien sauer aufstossen. Jeder soll in seiner Meinungsbildung frei sein. Doch wer zu einer fundierten Meinung kommen will, kommt nicht darum herum, sich mit mehreren Seiten zu befassen. Dabei geht es darum, Voreingenommenheiten, zu denen uns die Medienwelt verführen will, aus dem Wege zu gehen.

So ist es (so sollte es sein!) So habe ich das 'gelernt'! ;)
Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon Thelonious » Di 17. Dez 2019, 19:07

lionne hat geschrieben:(Meine ganzen Postings bitte im Zusammenhang lesen >>>> Da werden Sie geholfen! ;))
Gruss lionne


Ich hatte übrigens tatsächlich einen deiner postings falsch gelesen bzw. interpretiert, lionne. Entschuldigung dafür also.

Gruß
Thelonious
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Di 17. Dez 2019, 19:10

Gerne! :D

Gruss lionne
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Re: Meinungsfreiheit vs Zensur

Beitragvon lionne » Mi 25. Dez 2019, 10:46

Die traurige Schlussfolgerung heute am Weihnachtstag des Jahres 2019 i.S. Meinungsfreiheit in Deutschland (aber nicht nur in D):
Man kann eine (unbequeme) Meinung äussern, aber nur, wenn man bereit ist, die Konsequenzen dafür zu tragen.
Ueber diese Konsequenzen will ich mich heute nicht weiter unterhalten/auslassen. Das kann gegebenenfalls später weiter ausgeführt werden, bei Interesse.
Wir tun jeden Tag so, als ob unser Leben ganz normal weiterginge.... :oops: Aber unsere Art zu leben ist bereits zerstört und wird mit jedem Tag weiter ausgelöscht.
Gruss lionne
Jetzt einen guten schwarzen Kaffee und "Hopp de Bäse!" :mrgreen:
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