Gender-Probleme

Über aktuelles in der Gesellschaft

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Gender-Probleme

Beitragvon newdays » So 3. Mai 2020, 16:39

Hallo Zusammen

Gibt es da im Forum auch Männer oder sogar Frauen die sich vor sich selber ekeln ? :o
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Gnu » Mo 4. Mai 2020, 16:48

newdays hat geschrieben:Hallo Zusammen

Gibt es da im Forum auch Männer oder sogar Frauen die sich vor sich selber ekeln ? :o

Da bisher niemand auf diese Frage eingegangen ist, frage ich dich, was du darunter verstehst, sich vor dem eigenen Geschlecht zu ekeln. Das Thema könnte je nachdem heikel oder einfach sein.

Beispiel 1: Ein Mann ekelt sich vor seinem eigenen Penis, bzw. eine Frau vor ihrer Vagina.

Beispiel 2: Ein heterosexueller Mann ekelt sich vor Annäherungsversuchen homosexueller Männer.

Beispiel 3: Jemand ekelt sich vor der Vorstellung, sie/er müsste in einer Ehe Geschlechtsverkehr haben.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon newdays » Mo 4. Mai 2020, 19:35

Ich ekle mich zB. vor meiner Körperbehaarung.
Verstehe zB. auch nicht das es Frauen gibt die zB. auf Bärte und oder Brusthaare
stehen. :roll:

Dann gibt es wieder Frauen die ekeln sich vor einem Bart und oder Brusthaare.
Gott hat vorallem uns Männer sozusagen als "Affen" ;) erschaffen.
Die einten sind voll behaart, zB. türkische Männer, die anderen viel weniger.

Ich verstehe auch voll nicht, wie man nur schwul sein kann.
so was von eklig. Gott hat die Frauen ja so geschaffen, das sie uns Männer sozusagen Magnetisch anziehen.

Wenn wir Sie nur schon im Minirock, braun gebrannte Beine sehen, drehen bei einigen Männern die Sicherung durch. Ich denke das reicht fürs erste... ;)
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon jeig » Mi 6. Mai 2020, 15:29

newdays hat geschrieben:..... Ich denke das reicht fürs erste... ;)



Definitiv :?
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Mai 2020, 17:04

newdays hat geschrieben:Gibt es da im Forum auch Männer oder sogar Frauen die sich vor sich selber ekeln ? :o

Ich bin's nicht.

newdays hat geschrieben:Ich verstehe auch voll nicht, wie man nur schwul sein kann.

Ich auch nicht. editiert

So empfindet auch Gott:
3.Mo 18:22 hat geschrieben:Du sollst bei keinem Mann liegen, wie man bei einer Frau liegt, denn das ist ein Gräuel.
Zuletzt geändert von firebird am Fr 8. Mai 2020, 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Reden über obszöne sexuelle Praktiken hat in einem christlichen Forum keinen Platz.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » Do 7. Mai 2020, 00:39

Naja. Deftig ausgedrückt. Kann sich sowieso jeder wortlos vorstellen.

Lg, otp
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Gnu » Do 7. Mai 2020, 09:44

newdays hat geschrieben:Ich ekle mich zB. vor meiner Körperbehaarung.
Verstehe zB. auch nicht das es Frauen gibt die zB. auf Bärte und oder Brusthaare
stehen.

Wenn du dein Geschlecht auf deine Körperbehaarung reduzierst, magst du recht haben. Dein Unverständnis der Vorlieben des anderen Geschlechts hat aber damit zunächst einmal nichts zu tun.

Du kommst ja ins Forum auf der Suche nach Gleichgesinnten. Ich kann mich in sehr viele Vorlieben und Aversionen eindenken, das heisst aber nicht, dass ich sie vorbehaltlos teile. Ein wenig darüber plaudern mag ich hingegen schon.

Fortsetzung geplant...
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Helmuth » Do 7. Mai 2020, 10:04

onThePath hat geschrieben:Naja. Deftig ausgedrückt. Kann sich sowieso jeder wortlos vorstellen.

War Absicht. Weil es heute einfach entweder verharmlost wird oder zwanghaft gesellschaftsfähig gemacht wird.

Ich habe mir eine wie ich angfangs meinte interessante TV-Serie angesehen, und ich war positiv überrascht, dass sie lange nicht auf Sex abgetrimmt war. Wie du sagst, kann man sich vorstellen, was Mann und Frau so machen.

Doch es hat mich dann wirklich angeekelt, dass man gegen Ende ein Homopaar im Sexualakt mehrfach verfilmt hat.

Das ist schon zwanghaft. Es wird uns via Medien indoktriniert, dass das völlig ok ist, und klar HIV+ gehört auch dazu und man kann ja heute damit umgehen Alles also kein Problem. Und das soll nicht anekeln?

Wenn aber einer die Frau des anderen nur anschaut, dann gehört ihm gleich der Schädel eingeschlagen, denn das geht ja gar nicht.

Diese Verlogenheit der modernen Sexualmoral ekelt mich ebenso an. Da kann ich mit ein paar weniger hübschen Schamhaaren, die halt bei vielen wuchern, bei Gott gut damit leben. Es gibt ja Scheren und Rasierer, wem's stört.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon newdays » Do 7. Mai 2020, 14:23

Danke für die Rückmeldungen :D

Jetzt fehlen nur noch die Frauen, am besten von JUNG BIS ALT ;)
die sich daran beteiligen.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon newdays » Do 7. Mai 2020, 20:41

Frauen sind doch wie eine Cremeschnitte.

Sie sind knackig und süss. von einer Cremeschnitte zb. kann man alles essen.
Und eine Frau kann man von oben bis unten küssen. der ganze Körper ist zart und riecht in der Regel gut.

Jetzt nehmen wir wieder einen türkischen Mann ,von oben bis unten behaart.
Ich kann mir nicht vorstellen editiert

Ich kenne zB. eine Frau, die lieber ein Mann wäre, damit sie die zarten feinen Frauen Beinen Küssen und streicheln kann. :P
Zuletzt geändert von bigbird am Fr 8. Mai 2020, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: beleidigende Ausführungen entfernt!
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon lionne » Do 7. Mai 2020, 21:05

Ekel vor dem eigenen Geschlecht - das kenne ich persönlich nicht. Mich ekelt auch nicht vor einem Mann!
Ich kenne allerdings eine (unverheiratete) Frau (43), die sich vor dem Körper (dem Penis) des Mannes ekelt. Was in ihrem Leben geschehen ist, dass sie so empfindet, kann ich nicht wissen. Jedenfalls würde ich meinen, dass da in dieser Richtung etwas schief gelaufen ist.

Was die Behaarung anbetrifft, ob Mann oder Frau, kann man in der heutigen Zeit etwas/viel dagegen tun, wenn das einen stört. Kostet einfach was!
LG lionne
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon jeig » Do 7. Mai 2020, 23:40

newdays hat geschrieben:Jetzt nehmen wir wieder einen türkischen Mann ,von oben bis unten behaart.
Ich kann mir nicht vorstellen editiert. :roll:


Ich behaupte, editiert :comeon:
Zuletzt geändert von bigbird am Fr 8. Mai 2020, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: sorry, geht nicht!
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » Fr 8. Mai 2020, 04:37

lionne hat geschrieben:Ekel vor dem eigenen Geschlecht - das kenne ich persönlich nicht. Mich ekelt auch nicht vor einem Mann!
Ich kenne allerdings eine (unverheiratete) Frau (43), die sich vor dem Körper (dem Penis) des Mannes ekelt. Was in ihrem Leben geschehen ist, dass sie so empfindet, kann ich nicht wissen. Jedenfalls würde ich meinen, dass da in dieser Richtung etwas schief gelaufen ist.

Was die Behaarung anbetrifft, ob Mann oder Frau, kann man in der heutigen Zeit etwas/viel dagegen tun, wenn das einen stört. Kostet einfach was!
LG lionne


Als ich jung war, sagte mir eine lebenskluge ältere Frau, dass viel Unheil durch diesen Ekel einer Frau vor dem Penis ausgeht. Sie nannte auch gleich ein Ehepaar, wo die Frau sich deshalb hat scheiden lassen, oder zumindest die Ursache war. Auch meine Frau erzählte einen solchen Zerbruch einer Ehe. Natürlich denkt man gleich, dass solche Frauen einen Missbrauch erlebt haben. Oder es war vielleicht eine völlig sexualfeindliche Erziehung die Ursache.


Helmuth, homosexuelle Sexualität hat für mich auch deutliche Unappetitlichkeiten. Es gibt Grenzen der Vernunft beim Ausleben der Sexualität. Das fängt für mich auch bei heterosexuellen Paaren an, wo der Mann ein anderes "Loch" benutzt, das homosexuelle Männer in Ermangelung benutzen zur sexuellen Befriedigung. Kritisch wird es bei Fetischismus, bei Masoschismus und Sadisten. Und erst recht bei Pädophilen. Und ein Ehebrecher hat sich nicht unter Kontrolle.

Newdays, man kann sehr behaarte Männer nicht als Affen bezeichnen. Ich mag es eher nicht, aber mir ist es egal, damit muss dessen Frau zurecht kommen. Und es gibt sogar Frauen, die Bärte oder Brustbehaarung mögen.


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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon jes_25913 » Fr 8. Mai 2020, 08:00

newdays hat geschrieben:Hallo Zusammen

Gibt es da im Forum auch Männer oder sogar Frauen die sich vor sich selber ekeln ? :o


Ich weiß ja nicht, weshalb Du so eine Frage stellst; ob Du selbst davon betroffen bist? - Falls das der Fall sein sollte, dann ist der erste Schritt zur Heilung, sich selbst mit diesem Ekel anzunehmen. Als nächstes gilt es zu erforschen, welche Vorstellungen dem zu grunde liegen und weshalb Du solche entwickelt hast.

LG,
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Helmuth » Fr 8. Mai 2020, 11:07

onThePath hat geschrieben:Helmuth, homosexuelle Sexualität hat für mich auch deutliche Unappetitlichkeiten. Es gibt Grenzen der Vernunft beim Ausleben der Sexualität. Das fängt für mich auch bei heterosexuellen Paaren an, wo der Mann ein anderes "Loch" benutzt, das homosexuelle Männer in Ermangelung benutzen zur sexuellen Befriedigung.

Ups, sorry, in diese Richtung wollte ich das Theme nicht abbiegen lassen. :mrgreen:

Aber eines zeigt es an Hetereo Paaren: Egal was sie alles anstellen, diese verspüren offenschtlich keinerlei Ekel vor dem anderen Geschlecht.

Vor dem eigenen Geschlecht sich zu ekeln betrachte ich als perverse Vorstufe. Wer sich selbst nicht annimmt, wie Gott ihn geschaffen hat, der rebelliert gegen Gottes Schöpfung.

Ausnahmen bildern die Weder-Nochs, die von Geburt an darunter leiden. Diese rebellieren aber nicht, sie sind einfach nur arme Hunde. Ihr Probelm ist auch nicht Ekel sondern ihre Unfähigkeit.

Ekelerregung ist m.E. eine selische Reaktion, die sich aber auch aufgrund einer anerzogenen Geisteshaltung einstellt. Das kann man also auch ändern.

Was mich betrifft bin ich froh, wenn mir das Kotzen kommt, wenn ich sehe, dass es für Gott nicht anders ist. Ich will aber nicht etwas zum Kotzen finden, was für Gott kein Probelm ist und klarerweise erst Recht nicht umgekehrt.

So bleibe ich in ihm und er in mir. Das ist ganz wichtig, finde ich :!:
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon firebird » Fr 8. Mai 2020, 17:57

Liebe Leser,

wenn ich diesen Thread genau betrachte geht es hier hauptsächlich um den männlichen Körper, der bei Männer oder auch Frauen ekelerregend sein kann. Genauso wie die Schönheit vieler weiblicher Körper, ist auch der männliche Körper eine Schöpfung Gottes. Ja ein männlicher Körper kann ekelerregend sein, wenn ein Mann seinen Körper ungenügend pflegt, oder verwahrlosen lässt. Gilt genau so auch bei Frauen. Aber das ist nicht Gottes Willen. Gottes Wille ist es, dass wir Menschen Freude haben am Körper des anderen Geschlechts. Gott will es auch dass wir uns selbst annehmen, dazu gehört auch dass wir unseren eigenen Körper schätzen.

Vielleicht nehmen wir den Sündenfall einmal genauer unter die Lupe. Was hat die Schlange uns Menschen suggeriert? Beispielsweise, dass es Gott nicht gut mit uns Menschen meint. Dass Gott uns etwas vorenthält, überhaupt, dass Gott Fehler macht. Satans Verführungen können auch ein glitzerndes religiöses Kleid tragen. Dieses Kleid nenne ich Prüderie. Meine Grossmutter meinte einmal, dass es grusig sei, wenn eine Frau Minirock trägt und dabei viel Bein zeigt. Ja, das sind Meinungsäusserungen der Prüderie. Bis vor einigen Jahrzehnten, war es in christlichen Kreisen Tradition, möglichst Körperfeindlich zu sein. Dies zeigt sich übrigens auch im Islam. Auch beim Zölibat zeigt sich diese Körperfeindlichkeit. Man wähnt sich soo treu, soo gottergeben und realisiert nicht, welchen Schaden dass Prüderie anrichtet. Da verbucht sich die Schlange gleich einen mehrfachen Sieg:

-> In der Ablehnung des menschlichen Körpers steckt Rebellion.
-> Dieses Streben gegen die schöpfungsmässige Natur von uns Menschen erzeugt Druck und psychische Leiden.
-> Aus diesen Druck entsteht Gegendruck. Daraus entstehen Missbrauchsfälle. Schon über Jahrhunderte gab es, aufgrund des Zölibats in der RKK Fälle von Missbrauch an Kindern und Erwachsenen.
-> Aufgrund des Drucks der Prüderie auf die Gesellschaft, die von Kirchen und auch vom Pietismus her kamen, erfolgte der Gegendruck der immer weniger gebremsten sexuellen Freizügigkeit, die in den 1960er Jahren begann.
-> Jetzt im 21. Jahrhundert gibt es schon bald keine Bremsen mehr und die Ergebnisse davon sind tragisch.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon jeig » Fr 8. Mai 2020, 22:32

firebird hat geschrieben:Meine Grossmutter meinte einmal, dass es grusig sei, wenn eine Frau Minirock trägt und dabei viel Bein zeigt. Ja, das sind Meinungsäusserungen der Prüderie. Bis vor einigen Jahrzehnten, war es in christlichen Kreisen Tradition, möglichst Körperfeindlich zu sein.


Nun ist teilweise das krasse Gegenteil der Fall. Ein bisschen dezentere Kleidung wäre hie und da nicht fehl am Platz ;)
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » Sa 9. Mai 2020, 11:07

Allerdings sagt schon Jesus, wer eine Frau begehrend anschaut, begeht quasi schon Ehebruch.

Der Betrachter denkt schlechtes und Verbotenes. Und nicht jede leichtbekleidete Frau beabsichtigt, die Männer zu reizen.

Ich finde es deshalb grundlegend, dass Männer, und auch Frauen, ihre Gedanken im Griff haben und ihr Lustbedürfnis. Sonst hilft auch Ganzkörper-Verhüllung nichts.

Und diese Lust, die mit Augenlust beginnt - siehe David- kann natürlich durch Ganzkörper- Verhüllung der Frau vermindert werden. Aber man könnte auch völlig fehlhandeln und Frauen wegsperren. Das nützt nicht viel, wenn Mann nicht seine Lustvorstellungen unter Kontrolle hat.
Im besten Fall hilft auch das Gegenteil von Verhüllung, wäre auch FKK zur Übung der Selbstkontrolle nützlich.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon newdays » Sa 9. Mai 2020, 14:28

formuliere ich das ganze mal anderst.

ich wäre lieber eine Frau. und da mich Männer ekeln, wäre ich dann gerne mit einer frau zusammen.
also lesbisch.

bin ich jetzt krank im kopf, muss man da was frei beten ?

wäre hier im forum niemand gerne das andere Geschlecht ?

bin ich hier, der einzige der etwas anders fühlt unter christen, was das anbelangt ?
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon jes_25913 » Sa 9. Mai 2020, 14:45

newdays hat geschrieben:formuliere ich das ganze mal anderst.

ich wäre lieber eine Frau. und da mich Männer ekeln, wäre ich dann gerne mit einer frau zusammen.
also lesbisch.

bin ich jetzt krank im kopf, muss man da was frei beten ?

wäre hier im forum niemand gerne das andere Geschlecht ?

bin ich hier, der einzige der etwas anders fühlt unter christen, was das anbelangt ?


Hallo newdays,
danke für die Auskunft. Damit kann man wenigstens etwas anfangen, obwohl Dir sicher keiner helfen kann.
Ich denke, Du hast damit kein leichtes Leben. Das Gefühl im falschen Körper zu sein. Aus unserer Stadt kenne ich auch einen Menschen, der ein Mann war und sich zu einer Frau operieren ließ. Er zog dann aus der Stadt weg, aber ich habe ihn noch einmal gesehen, als er zu Besuch bei seinen Eltern war. Er sah wirklich nicht glücklich aus.

Nun gut. Wenn ein solches Empfinden, wie das Deinige, nicht aus den Erfahrungen, die Du in diesem Leben gemacht hast, herrührt, dann liegt es nahe, die Ursache in einem früheren Erdenleben zu suchen. Vielleicht könntest Du eine Rückführung machen, um diesbezüglich Klarheit und vielleicht so gar Heilung zu erlangen?

"Frei gebetet" werden kann da nichts. Man kann aber danach streben durch innere Arbeit seine Einstellung zum Geschlecht zu ändern.
Aber am wichtigsten ist - falls Du Christ bist - dem Geschlechtlichen nicht zu viel Aufmerksamkeit zu widmen, sondern sein Glück im Ewigen zu suchen. Das bringt die größte Erfüllung und macht uns immer mehr von allen Begehrlichkeiten frei.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » Sa 9. Mai 2020, 15:58

Falls man Christ ist: Warum dann eine hypnotische angebliche Rückführung in ein noch angeblicheres Vorleben ?
Das halte ich für unvernünftig und gar gefährlich. Ein Spiel mit der psychischen Einbildungskraft. Noch dazu mittels psychischer Fremdmanipulation bei abwesendem Wachbewusstsein (zumindest verändertem Bewusstsein) durch einen Hypnotiseur. In diesem Zustand schwindet das Bewusstsein für Realitäten und die Einbildungskraft verselbstständigt sich.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon firebird » So 10. Mai 2020, 00:07

newdays hat geschrieben:formuliere ich das ganze mal anderst.

ich wäre lieber eine Frau. und da mich Männer ekeln, wäre ich dann gerne mit einer frau zusammen.
also lesbisch.

bin ich jetzt krank im kopf, muss man da was frei beten ?

wäre hier im forum niemand gerne das andere Geschlecht ?

bin ich hier, der einzige der etwas anders fühlt unter christen, was das anbelangt ?



Hallo Newdays,

vielen Dank für deine Offenheit. Wenn du dein Wunsch eine Frau zu sein, so offen hinschreibst, wirst du wahrscheinlich unter einem starken Druck stehen. Ich glaube nicht, dass du im Kopf krank bist, möglicherweise stecken psychische Probleme dahinter. Ob in deiner Situation "sich frei beten lassen" hilft, ist gar nicht sicher. Doch Gebet, das heisst, vertrauensvolle Aussprachen bei Gott werden sich spätestens im Laufe der Zeit als hilfreich erweisen.

Selbst habe ich mir auch schon überlegt, was dann am anderen Geschlecht so wünschenswert ist. Mir ist dann auch die Information zugekommen, dass sowohl Männer als auch Frauen Anteile an Östrogenen (weibliches Hormon) wie Testosteron (männliches Hormon) haben. In der Kindheit und nach den Wechseljahren sind die Anteile beider Hormonen bei Männer und bei Frauen gleich. Doch nach der Pubertät haben Frauen mehr Östrogene und Männer mehr Testosteron. Es ist im Grossenganzen bekannt, dass heftige psychische Erlebnisse einen Einfluss auf die Körperchemie haben. Umgekehrt auch, dass Umwälzungen in der Körperchemie Auswirkungen auf unsere psychische Befindlichkeit haben. Wie Pubertät und Wechseljahre erlebt werden, macht uns dies klar.

Ich kann es mir auch vorstellen, dass wenn ein Mann in der Männerwelt viele negative Erlebnisse gemacht hat, dass er dadurch offener wird für die Welt der Frauen. Dadurch kann auch Negatives in Positives verwandeln, was ja längst nicht immer zu tun hat mit einem Frauenheld. Wenn ein Junge als einziger unter Schwestern in einer Familie aufwächst, dann wird er auch eher mit der Frauenwelt vertraut sein.

Unsere Tochter ist in ihrer Art und ihren Beschäftigungen auch eher wie ein Mann. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass wir beide miteinander viel unternommen haben.

Mich dünkts, man hat in den letzten Jahren ein unnötig riesiges Büro aufgemacht von wegen Homosexualität. Dies hat viele, zumeist junge Leute in eine riesige Verunsicherung getrieben. Die Menschheit hat sich damit einen Berg von unnötigen Problemen aufgehalst.

Vorerst einmal so viel.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » So 10. Mai 2020, 11:02

newdays hat geschrieben:formuliere ich das ganze mal anderst.
ich wäre lieber eine Frau. und da mich Männer ekeln, wäre ich dann gerne mit einer frau zusammen.
also lesbisch.
bin ich jetzt krank im kopf, muss man da was frei beten ?
wäre hier im forum niemand gerne das andere Geschlecht ?
bin ich hier, der einzige der etwas anders fühlt unter christen, was das anbelangt ?


Die Konstellation überrascht mich jetzt etwas, newdays.
Ich muss aber deine Position ernst nehmen, weil solcherart Neigungen nun mal zum festen Selbstgefühl gehören. Sodass man sich nicht einfach mal umtherapieren lassen kann. Sofern man das möchte, kann man es immerhin versuchen.

Wenn du deine Neigungen verstecken musst, man dich deswegen sogar anfeindet, kannst du dich ja niemals wohlfühlen in deiner Haut. Und gerade Christen würden Probleme mit dir haben. Und zur Umtherapierung raten. Was aber eben oft nicht funktioniert.

Was findest du, wäre eine Lösung für dich ?

lg, oTp
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon firebird » So 10. Mai 2020, 15:56

onThePath hat geschrieben:Die Konstellation überrascht mich jetzt etwas, newdays.
Ich muss aber deine Position ernst nehmen, weil solcherart Neigungen nun mal zum festen Selbstgefühl gehören. Sodass man sich nicht einfach mal umtherapieren lassen kann. Sofern man das möchte, kann man es immerhin versuchen.

Wenn du deine Neigungen verstecken musst, man dich deswegen sogar anfeindet, kannst du dich ja niemals wohlfühlen in deiner Haut. Und gerade Christen würden Probleme mit dir haben. Und zur Umtherapierung raten. Was aber eben oft nicht funktioniert.

Was findest du, wäre eine Lösung für dich ?

lg, oTp



Lieber oTP und newdays,

ich sehe hier keinen Grund um da schwarz zu malen. Ob solcherart Neigungen bei newdays zum festen Selbstgefühl gehören, das wissen wir nicht. Newdays wird sich wohl überlegen, wo er sich outet. Wenn er sich nicht outet wird es deswegen auch zu keinen Problemen kommen.

Vielmehr denke ich, ist es wichtig dass newdays seine Lage sorgfältig überdenkt. Dazu auch, dass er sich umsichtig informiert.

Ich sehe es als grundfalsch, wenn wir newdays in eine Schablone pressen und daraus eine mögliche Therapie ableiten. Entscheidet man sich für eine Therapie sollte es aus Einsicht heraus geschehen. Doch um zur Einsicht zu kommen, sollte man sich gründlich orientieren um zu wissen wo man steht.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » So 10. Mai 2020, 16:25

Ich malte aus, aber nicht in schwarz.
Das Problem ist zunächst, wie weit man sich hier öffnen kann.
Je mehr Fakten newdays offenlegen kann, um so besser könnten wir es einschätzen.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am So 10. Mai 2020, 19:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon lionne » So 10. Mai 2020, 17:25

Ich persönlich glaube, er (newdays) sollte sich eher professionelle Hilfe suchen als hier auf irgendwelche Pseudohilfen von Laien zu hoffen... Es geht hier um ganz existentielle Fragen im Leben eines einzelnen Menschen.
Ich glaube einfach, das Forum.ch ist nicht der richtige Ort.
Natürlich ist es auch nicht einfach, eine professionelle Stelle zu finden, die passt. Es ist auch hier wieder sehr schwierig! Vielleicht sind auch ein paar Versuche nötig, bis man jemanden gefunden hat, dem man sich öffnen kann und wo man Vertrauen hat und sich wohlfühlt.
Ich wünsche viel Kraft. LG lionne
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Helmuth » Mo 11. Mai 2020, 09:21

lionne hat geschrieben:Ich persönlich glaube, er (newdays) sollte sich eher professionelle Hilfe suchen als hier auf irgendwelche Pseudohilfen von Laien zu hoffen... Es geht hier um ganz existentielle Fragen im Leben eines einzelnen Menschen.

Grundsätzlich Zustimmung, wobei das Wort Gottes selbst keinen Einschränkungen unterliegt. Was aber die Seelsorge anbelangt, bedarf es persönlicher Betreuung, da gebe ich dir Recht.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Gnu » Mo 11. Mai 2020, 09:46

newdays hat geschrieben:Hallo Zusammen

Gibt es da im Forum auch Männer oder sogar Frauen die sich vor sich selber ekeln ? :o

Könnte sein.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon onThePath » Mo 11. Mai 2020, 09:56

So ist erst mal die Lage betreffs Therapien:

Eher wird Therapie geächtet, und Christen bekommen anscheinend einen Maullkorb.


https://www.google.com/amp/s/www.suedde ... 728279!amp


Homosexualität ist keine Krankheit, sondern eine sexuelle Orientierung, die von außen nicht geändert werden kann. Dennoch bieten auch in Deutschland Mediziner, Pfarrer, Coaches, aber auch ausgebildete Psychotherapeuten sogenannte Konversions- oder Reparativtherapien an, durch die Schwule und Lesben zur Heterosexualität gebracht werden sollen. Bis zu 2000 solcher Therapieversuche werden Schätzungen zufolge jedes Jahr in Deutschland gemacht. Jetzt hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, bei dem die Konversionstherapien unter Strafandrohung verboten werden sollen. Vor allem religiöse, evangelikale Gruppen propagieren die Umpolung der sexuellen Identität, weil sie angeblich nicht natürlich sei und dem Willen Gottes widerspreche. Einschlägige Therapeuten verwenden dabei alle möglichen psychotherapeutischen Techniken. Manche setzen auch auf das Einüben von Geschlechterrollen. So sollen Männer besonders männliche Hobbys betreiben, Frauen sich besonders weiblich kleiden. Ein Standardverfahren gibt es nicht, weil Konversionstherapien eben nicht wissenschaftlich gestützt sind. Erwiesen sind allerdings die schädlichen Folgen solcher Behandlungen. Viele der Therapierten leiden unter Ängsten, Depressionen und erhöhter Suizidalität.


Das müssen wir erst mal berücksichtigen. Grundsätzlich weist ja die gesellschaftliche Vorgabe in diese Richtung, sich selbst zu akzeptieren, so wie man sexuell orientiert ist.

Diesbezüglich können auch fiktive Anfragen hier im Forum auftauchen, um die christliche Einstellung in Frage zu stellen.

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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon firebird » Mo 11. Mai 2020, 10:54

Hallo miteinander,

dieser Thread hat ein sensibles Thema zum Inhalt. Speziell deshalb ist es schlecht, wenn wir da all zu weit ausufern. Newdays hat sich in eher knappen Worten geäussert. Alles was über seine Worte hinaus geht, ist reine Spekulation. In so einem sensiblen Thema sind Spekulationen ein NoGo!!

Deshalb schliesse ich einstweilen diesen Thread. Falls Newdays vertieftere Fragen hat, kann er sich mittels PN an die Moderation wenden.


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Re: Gender-Probleme

Beitragvon firebird » Fr 15. Mai 2020, 15:26

Grüezi mitenand,

seit ich hier einstweilen gesperrt habe, habe ich Klarheit bekommen wie es hier weitergehen könnte.

1. Es ist nicht gut, wenn in einem Thread all zu viel, auf eine Person fokussiert, geschrieben wird. Vor allem dann nicht, wenn zwischendurch von jener Person fast keine Rückmeldungen kommen. Dies führt dazu, dass man ins Blaue hinaus spekuliert.

2. Ein guter Thread entsteht dadurch, dass die Thematik weit genug gefasst wird. Deshalb habe ich diesem Thread einen weiter gefassten Namen gegeben.

Es mag für ein christliches Forum seltsam anmuten über Gender-Probleme zu sprechen. Doch solche Fragen bewegt die heutige westliche Gesellschaft.

So weit einmal die Meinung des Firebird, welcher momentan hier moderiert.
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon Gnu » Sa 16. Mai 2020, 17:54

firebird hat geschrieben:Es mag für ein christliches Forum seltsam anmuten über Gender-Probleme zu sprechen. Doch solche Fragen bewegt die heutige westliche Gesellschaft.

Ich habe für mich kein Problem damit, offen zu sprechen. Es könnte nur sehr leicht dazu kommen, dass meine Worte zu offen für dieses Forum werden. Ich erinnere mich noch gut daran, dass LordAlm einmal ziemlich viel hinwegeditierte, als ich mich erfrechte, über Gottes Einstellung gegenüber lesbischen Frauen zu phantasieren, und dabei in der Wortwahl sogar Scardanelli übertraf.

Ich werde also versuchen, mit newdays einen Dialog zu führen. Doch das erst ab dem nächsten Beitrag.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Gnu » Sa 16. Mai 2020, 18:19

newdays hat geschrieben:formuliere ich das ganze mal anderst.
anders, anderser, anderst. ;)
ich wäre lieber eine Frau. und da mich Männer ekeln, wäre ich dann gerne mit einer frau zusammen.
also lesbisch.
Ich kann dir folgen, denn eine Frau wäre ich auch schon manchmal gerne gewesen, aber lieber eine, welche sich nicht vor Männern ekelt, solange diese attraktiv sind. — Als grundsätzlich bisexuell orientierter Mensch könnte ich mir auch den Aufenthalt meines Geistes in einer lesbischen Frau vorstellen.
bin ich jetzt krank im kopf, muss man da was frei beten ?
Laut aktuell geltender Erkenntnis ist das nicht krank. Das kann aber schnell ändern, wenn die Regierung das so will. Denn es war nicht immer so.
wäre hier im forum niemand gerne das andere Geschlecht ?
Wie geschrieben, ich hatte manchmal den Wunsch, aber es wurde nicht akut, sondern blieb mehr eine gedankliche Spielerei → „Wie wäre es, wenn...?”
bin ich hier, der einzige der etwas anders fühlt unter christen, was das anbelangt ?
Nein, und ich habe auch eine Erklärung dafür, woher solche Wünsche kommen, aber darüber lieber später einmal mehr.
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Re: Ekeln vor dem eigenen Geschlecht

Beitragvon Helmuth » So 17. Mai 2020, 10:53

Gnu hat geschrieben:Laut aktuell geltender Erkenntnis ist das nicht krank.

Macht es einen graviereden Unterschied, ob man sagt, man wäre "krank" oder man "sündigt"? Soweit ich weiß ist auch jede Krankheit nur eine Konsequenz unseres sündigen Zustandes.

Das sollte das Ziel jeder Verkündigung sein. Und wenn man eine Therapie ebenfalls unter dem Gesichtpunkt der Verkündigung praktiziert, so habe ich auch nichts gegen eine solche Ma0nahme.

Die allererste Maßnahme ist es Jesus zu verkündigen, der uns alle Sünde nicht nur vergibt sondern auch beseitigt. Also die, die wir schon erkannt haben und auch zugeben, dann die, die wir nicht erkannt haben und damit (noch) nicht zugeben können und auch die, die wir nicht recht zugeben wollen, die aber da sind.

Dann folgt die göttliche Therapie, dass der Heilige Geist nach und nach jede noch vorhandene Sünde aufdeckt. Geht es aber nur darum, dem Menschen das "schlechte Gefühl" wegzunehmen, dann ist das keine Therapie sondern man ersetzt den einen falschen Geist durch eine anderen falschen.

Man fühlt sich dann kurz besser, die Sünde aber bleibt. Es ist dann nur wie eine Morphiumspritze, die bloß den Schmerz lindert, nicht aber die Krankheit und erst recht nicht den Tod besiegt.

Wer aber bereit ist, sich reinigen zu lassen von aller Sünde, also auch von der, die mir schon so was wie liebgewonnen ist, der wird wirklich frei. Niemand sagt, dass das mit Mausklick geht, es ist ein fortwährender Kampf, aber ohne diese Bereitschaft wird man nicht wirklich erlöst sondern bloß weltlich "umgepolt".
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2020, 12:58

So gerne ich mich mit geistigen Knacknüssen beschäftige:
Zumindest ist es schwierig zu argumentieren, wenn eine außergewöhnliche sexuelle Neigung keinen sichtbaren Schaden anrichtet.

Lg, otp
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon lionne » So 17. Mai 2020, 13:26

Wie schon mal geschrieben: Hier geht es um komplexe persönliche Probleme, die ein Mensch mit sich selber hat. Das gehört mMn in die Hände eines dafür geschulten Therapeuten, wobei es eben schwierig werden kann, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Man sollte sich aber nicht scheuen, weiter zu suchen, wenn es nicht passt....

Trends und Gegentrends / Kulturelle Unterschiede
Spätestens seit den 2000ern wird auf dem menschlichen Körper wieder tabula rasa gemacht. Aber auf Trend folgt — wen wundert's, der Gegentrend — Langsam wird Achselhaar wohl tatsächlich wieder in. :? Dann wäre da noch die Sache mit der Schambehaarung. Auch so eine Sache (Trend) oder die Sache mit den Bärten/Vollbärten! Der Mann muss sich nicht mehr täglich mit der Rasur abquälen, sondern sich (Inzwischen) nur zwischen sieben Bart-Ölen entscheiden. ;) Sorgfältig wird getrimmt, geformt, gestutzt. Wie ein wilder Waldmensch will dann doch wieder keiner aussehen. :mrgreen:
Mir ist aber klar: Hier geht es um weit mehr! Um sehr viel mehr!
Wenn es (nur) um die Körperbehaarung ginge, könnte rasch Abhilfe geschaffen werden. Es gibt (heutzutage) x Möglichkeiten, sich einer (ungeliebten/störenden) Körperbehaarung zu 'entledigen'! Aber hier geht es um weit mehr, es geht um das Empfinden/Identität etc. des Menschen. Es schwieriges Gebiet! Da braucht es keine Hobby-/Preudotherapeuten: Meine Meinung!
LG lionne
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2020, 13:36

Es geht darüber hinaus aber um den Gebrauch des sogenannte gesunden Menschenverstandes.
Da kann man nicht pauschal sagen: Glaubt was Therapeuten sagen, nur die haben immer recht.
Das stimmt nämlich so auch nicht.

Es ist viel Ethik und Lebenssinn beteiligt, da sind Therapeuten auch nicht gerade alleinige Experten.

lg, oTp
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon lionne » So 17. Mai 2020, 13:57

Ich möchte hier auf gar keinen Fall das vermitteln, was offenbar otp meint: "Einfach alles dem Therapeuten zu glauben/ zu überlassen (Der hat immer Recht. ;) ) Das ist auf jeden Fall (auch) nicht der richtige Ansatz!
Der GMV (gesunde Menschenverstand) muss dabei auch mit einbezogen werden! ;) Keine Frage! Das setze ich eigentlich voraus...
Klar geht es im weitesten Sinn noch um weit mehr: Ethische, kulturelle Aspekte, Lebenssinn, uvm…. Aber: Wollen wir hier ein 'Experten'team :roll: aufstellen und die vielfältigen Fragen eines Menschen/Menschenlebens erörtern?
Damit ist dem hier Fragenden wenig geholfen! :|
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon onThePath » So 17. Mai 2020, 14:29

Der Fragende hier ist, wie alle Menschen, Teil einer Gesellschaft. Die besteht nun mal aus Menschen mit verschiedenen Auffassungen über das Sexuelle und aus denen sich damit ergebenden Umgangsmöglichkeiten mit Menschen, die eine andere Sexualität leben als man selber oder die jeweilige Norm einer Gesellschaft vorgibt.

Wie reagiert ein Therapeut bei diesem doppelten Konflikt, wie geht der Betroffene selber mit seiner besonderen Sexualität um, und wie gehen seine Mitmenschen und Bezugspersonen damit um.

Ändern will man sich nur, wenn man selber leidet und mit sich selber unzufrieden ist,
oder man unter der Reaktion der Mitmenschen leidet. Oder Beides.

Ein Betroffener wird schon wissen, "warum er dem Volk auf Maul schaut", wie ein Denker mal gesagt hat.
Nicht vergessen: Unsere, im besten Fall liebevolle und mitverantwortliche christliche Einstellung, ist dann schon gefragt. Gar nichts zu sagen aus übertriebener Neutralität ist genauso falsch wie anzunehmen, wir seien Experten.

Wenn Jemand also solche Fragen hier im Forum fragt, der möchte sich entweder orientieren oder uns Christen in Frage stellen. Mit dem kalkulierten Risiko, dass es konfliktbehaftet ist.

lg, oTp
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Re: Gender-Probleme

Beitragvon lionne » So 17. Mai 2020, 15:55

Soweit ich aus den Postings ersehen kann, hat sich der hier Fragende nicht weiter gross zu seiner Sexualität geäussert, was ich auch richtig finde, denn das geht m.E. zu weit ins Persönliche und könnte höchstens via PN (Private Nachricht) diskutiert werden und nicht hier öffentlich im allgemein zugänglichen Forum.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Fragende sich an einschlägige Stellen wenden sollte, die mit solchen Fragen konfrontiert sind und (hoffentlich) darin Erfahrung haben. Und dabei solange suchen, bis er eine Stelle gefunden hat, wo er sich wohlfühlt und respektiert wird.
Was die Körperbehaarung anbetrifft, habe ich schon gesagt, dass in dieser Hinsicht heutzutage viel gemacht wird/werden kann. Ganz unabhängig von der Gefühlswelt des Mannes (ohne dass er lieber eine Frau wäre), gibt es Männer, die ihre Körperbehaarung/unter Umständen starke Körperbehaarung weg haben wollen... Das ist möglich. Wie gesagt, geht es aber beim Fragenden nun nicht (allein) um die Körperbehaarung, sondern um sein Fühlen. Und um seinen Ekel gegenüber Männern...und gegenüber sich selber (laut Eingangsposting). Alles sehr komplexe Bereiche.
Es wäre für den Fragenden hilfreich, wenn er Rückmeldungen von Personen haben würde, die mit gleichen/ähnlichen Fragen sich herumschlagen, was natürlich (aus einleuchtenden Gründen) nicht auf Knopfdruck geschehen kann/wird. >>> sehr persönlich.
LG lionne
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