Genmanipulation

Ethik, Lebensrechtsfragen
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Moderator: bigbird

Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Do 2. Feb 2012, 04:18

Genmanipulation ist mit das widerwärtigste und ungottgerechteste, was es gibt,
denn dann sagt man mit anderen Worten,
dass Gottes Schöpfung nicht gut genug sei.

Was meint ihr dazu? Argument gut? Die Wissenschaft spielt Gott. Und wenn man es nicht so formulieren sollte, so erschafft sie, was noch nicht so in diesem Umafang da war. Also kann man das doch so sagen. Ähem.


Ich behaupte, dass die Menschheit locker überleben kann, ohne Genmanipulation.
Genmanipuliererei ist eine Forschungsebene, die Grenzen überschreitet und böse ist!!!


P.S.: Außedem behaupte ich, dass unverändert zum Leben zu kommen, ein Previleg ist. Außerdem sind die "Nachkommen" über Genmanipulation alle denen zum Opfer gefallen, der Hand anlegte, um die Veränderung bis in alle Ewigkeiten dingfest machte. Das kann und darf es nicht sein! Könnt ihr das unterstreichen, oder seid ihr anderer oder ganz anderer Meinung.
Ferner sind Patente auf genverändertes Leben, ein Hohn, der das ganze noch und noch teuflischer macht!
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Re: Genmanipulation

Beitragvon viper187 » Fr 3. Feb 2012, 12:30

Genmanipulation ist ein sehr heikles Thema. Es gibt vieles was dafür und mindestens gleichviel was dagegen spricht.
Einerseits wäre es sicherlich schön wenn man Erbkrankheiten u.Ä. durch Genmanipulation ausmerzen könnte, allerdings ist man auf dem Gebiet wohl noch lange nicht soweit, denn wir können (noch) nicht beeinflussen welchen Teil der Erbsubstanz ausgetauscht wird. Soll heissen momentan handelt es sich hierbei um ein "ausprobieren und hoffen dass es klappt".
Vielerorts wird bereits Genmanipulation mit dem Argument "ist besser" eingesetzt ohne dass es die Leute wirklich wissen. Paradebeispiel hierfür wären wohl Futtermais, Lachszucht sowie Baumwollanbau.
Mittlerweile sind Genfood-Bastler wie Monsanto und andere sogar soweit, dass sie ganz normales Saatgut (nicht verändert, also natürlich) patentieren wollen, mit dem Argument "Gentechnik bringt nix".

Ausserdem könnte man auch darüber streiten ob Gentechnik nicht auch für die Eugenik missbraucht wird/werden kann.

P.S. Genmais muss in den USA als Pestizid deklariert werden, da er das Pestizid von sich aus generiert. Genaugenommen ist dieser Mais eine Kreuzung zwischen Mais und einer Bakterie und somit ein "Mischwesen" wenn man so will ;)
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon SunFox » Fr 3. Feb 2012, 12:45

Müßte man an der Stelle jetzt fragen, ob Züchtungen (Kreuzungen) von Früchten auch schon Genmanipulationen sind?

Wäre dem so, dann essen wir mit jeder Orange eine Genmanipulierte Frucht, da die Orange von sich aus kein natürliches Gewächs ist, sondern durch eine Kreuzung aus Mandarine und Pamplemuse heraus entstanden ist!

Tja, wer hätte das gedacht! :mrgreen:

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Re: Genmanipulation

Beitragvon viper187 » Fr 3. Feb 2012, 12:57

Ich glaube kaum, dass man Züchtung und Genmanipulation als dasselbe ansehen sollte. Natürlich kann man Dinge wie eine Orange auch durch Genmanipulation "züchten". Allerdings ist dies überflüssig, da hier eine natürliche Kreuzung und somit ein erreichen der gewünschten Eigenschaften natürlich erreichchbar sind.
Bei der Genmanipulation kann man aber auch eine Tomate mit eine Lachs kreuzen oder eben Mais mit Bakterien, eben natürlich völlig unmögliches, da sie schon nicht über dasselbe Genom verfügen und somit eine natürliche Kreuzung völlig unmöglich wäre... Es ist im Prinzip möglich Misch-/Fabelwesen zu erschaffen.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon SunFox » Fr 3. Feb 2012, 13:03

So sehe ich das auch lieber viper, und kann also ohne Bedenken auch weiterhin Orangen zu mir nehmen! :jump:

Bloß ich hatte dieses bei mir im Hinterstübchen mit den Orangen gespeichert und so hatte ich es einmal gebracht, damit man gleich klare Trennungslinien zieht!

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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Fr 3. Feb 2012, 20:53

viper187 hat geschrieben:Einerseits wäre es sicherlich schön wenn man Erbkrankheiten u.Ä. durch Genmanipulation ausmerzen könnte, allerdings ist man auf dem Gebiet wohl noch lange nicht soweit, denn wir können (noch) nicht beeinflussen welchen Teil der Erbsubstanz ausgetauscht wird. Soll heissen momentan handelt es sich hierbei um ein "ausprobieren und hoffen dass es klappt".


Zu dem Aspekt "ausprobieren und hoffen dass es klappt": dabei fällt viel Lebensabfall (wenn man das man so sagen darf) an und ist schon hinsichtlich dieser Tatsache eine Perversion und so!

Und wer weiß, wieviel Lebensabfall in all seinen traurigen Erscheinungen es schon gegeben hat? Bestimmt schon zu viel. Und alles was die Zahl 0 übersteigt, ist schon zu viel!!! Und wenn die Zahl 0 bei Lebensabfall nie überschritten würde, dann sag ich noch einmal, dass unverändert zum Leben zu kommen ein Previleg ist, und sein sollte!
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Gnu » Mi 8. Feb 2012, 21:08

Zum Thema Genmanipulation gibt es bestimmt eine Bibelstelle oder sogar eine ganze Menge von ihnen. Nur sollte man eben die Bibel kennen, bevor man mit ihr argumentieren will.

Wenn mich das Thema interessieren würde, so würde ich mal nach Stellen suchen, die den Hochmut des Menschen thematisieren. Auch ist die Bibel nicht ein Buch, das die Sünden der Welt anprangert, sondern die Sünden der Heiligen. Die Welt darf machen, was sie will, sie glaubt ja nicht an Jahweh Elohim und unterliegt einem anderen Gesetz, nämlich dass sie eine zeitliche Erscheinung ist, die irgendwann zu Ende geht.

Meine persönliche Meinung: Im Blick auf das Himmelreich ist die Genmanipulation nicht zielführend und deshalb für Christen verboten.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon noah » Do 9. Feb 2012, 20:20

Gnu hat geschrieben:Zum Thema Genmanipulation gibt es bestimmt eine Bibelstelle oder sogar eine ganze Menge von ihnen. Nur sollte man eben die Bibel kennen, bevor man mit ihr argumentieren will.



Mich würde interessieren wenn jemand einige oder eine Stelle schreiben würde was Bibel dazu sagt.

Hier was Koran dazu sagt:
119. und ich werde sie irreleiten und ihre Hoffnungen anregen und
ihnen Befehle erteilen, dem Vieh die Ohren aufzuschlitzen, und ich
werde ihnen befehlen, und sie werden Allahs Schöpfung verändern."

Und wer sich Satan statt Allah zum Beschützer nimmt, der hat
sicherlich einen offenkundigen Verlust erlitten (QS. 4:119)

Vorher waren diese verse für mich nicht verständlich,bis ich die ersten nachrichten über Klonen las.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon ThomasMillack » Mo 13. Feb 2012, 17:26

Gnu hat geschrieben:Zum Thema Genmanipulation gibt es bestimmt eine Bibelstelle oder sogar eine ganze Menge von ihnen. Nur sollte man eben die Bibel kennen, bevor man mit ihr argumentieren will.
...
Meine persönliche Meinung: Im Blick auf das Himmelreich ist die Genmanipulation nicht zielführend und deshalb für Christen verboten.

Nicht dass ich der Meinung wäre, dass die Gefahren von Genmanipulation so viel kleiner sind als der Nutzen, aber hier wird ja nicht nach einer Gefahren-Nutzen Abwägung zum Wohle von Menschen argumentiert.

Hier wird grundsätzlich ablehnend argumentiert "Es steht in der Bibel" (was zu bezweifeln ist) "daher ist das verboten" (im Sinne von: mir fällt nichts besseres ein).

Daher will ich - schon weil ich dieses Pseudoargument verabscheue - fragen:

Ist das Züchten von Tieren oder Pflanzen erlaubt?
Ist es erlaubt, Krankheiten mit Medikamenten zu heilen?
Ist es erlaubt, Krankheiten durch Operationen zu heilen?
Ist es erlaubt, die Möglichkeiten, die Gott uns gegeben hat, zum Wohle von Menschen einzusetzen, z.B. Vorratshaltung?

Und wenn man alle diese Fragen mit "Ja" beantwortet, wo ist da der Unterschied zur Genmanipulation?

Wobei man beachten sollte, dass es hier ein weites Spektrum von Effekten und Konsequenzen gibt, von dem Einsatz genetisch gezielt eingesetzter Medikamente bis hin zu patentierten Leben. Das alles über einen Kamm zu scheren ist dumm.

Gruß
Thomas
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Gnu » Mo 13. Feb 2012, 19:03

ThomasMillack hat geschrieben: Ist das Züchten von Tieren oder Pflanzen erlaubt?
Ist es erlaubt, Krankheiten mit Medikamenten zu heilen?
Ist es erlaubt, Krankheiten durch Operationen zu heilen?
Ist es erlaubt, die Möglichkeiten, die Gott uns gegeben hat, zum Wohle von Menschen einzusetzen, z.B. Vorratshaltung?

Erlaubt ist das alles schon, aber im Blick auf das Himmelreich nicht zielführend, deshalb ist es meiner Meinung nach für Christen verboten. Es denken aber nicht alle Christen gleich, deshalb ist meine Meinung nicht massgeblich.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 13. Feb 2012, 21:10

ThomasMillack hat geschrieben:Ist das Züchten von Tieren oder Pflanzen erlaubt?
Ist es erlaubt, Krankheiten mit Medikamenten zu heilen?
Ist es erlaubt, Krankheiten durch Operationen zu heilen?
Ist es erlaubt, die Möglichkeiten, die Gott uns gegeben hat, zum Wohle von Menschen einzusetzen, z.B. Vorratshaltung?

Und wenn man alle diese Fragen mit "Ja" beantwortet, wo ist da der Unterschied zur Genmanipulation?

Wobei man beachten sollte, dass es hier ein weites Spektrum von Effekten und Konsequenzen gibt, von dem Einsatz genetisch gezielt eingesetzter Medikamente bis hin zu patentierten Leben. Das alles über einen Kamm zu scheren ist dumm.


I. Züchten von Tieren und Pflanzen ist notwendig, um die Versorgung sicherzustellen, da z.B. in der Stadt z.B. keine Ackerflächen vorhanden sind. Bei diesem Aspekt finde ich von Nöten, dass die Zucht bei Tieren, würdig geschieht, was oft nicht der Fall ist.
II. Jesus sagte, dass wir nach der Wahrheit trachten sollen. Ferner ist die Liebe zu sich und seinem Nächsten imens wichtig: Daher darf man forschen und Medikamente herstellen. Allerdings darf man bei Heilungsmethoden nicht gewissen Grenzen überschreiten, denn gottgerecht ist gewiss nicht alles!
III. Auch hier greift der Aspekt dass man forschen darf und dass man sich und seinen Nächsten Lieben soll, weswegen Operationen daher aus meiner Sicht und so, bestimmt nicht gottungerecht sind.
IV. Wir sollen mit Bedacht handeln oder töricht sein, weswegen Vorratshaltung ja auch sinnig ist und so. Allerdings hat die Vorratshaltung auch negative Seiten, wenn der Überschuss entsorgt wird, was wiederum Lebensmittelverschwendung ist, die bestimmt manchmal (?) nicht sein braucht!

Wie du siehst, habe ich für alle ein "ja" gegeben, doch aber habe ich auch negative Seiten beleuchtet, denen Einheit geboten werden muß: Vor Gott ist nicht alles schlecht, doch aber können auf den Gebieten Grenzen überschritten werden, die Gott bestimmt nicht gut findet, oder?

Doch wenn ich I-IV in gewisser Hinsicht vor Gott befürworten kann (bis auf das, was, und der Gott hat den Menschen nicht alles vorgegeben, nicht gottgerecht ist), kann ich Genmanipulation nicht automatisch gutheißen, denn das hat damit zu tun, das etwas von Menschenhand verändert wird, bis in alle Ewigkeiten, wobei auf natürlichem Weg zu Leben zu kommen ein Previleg ist, oder siehst du das echt anders? Ferner plädierst du dafür, dass Gottes Schöpfung nicht gut genug ist, wenn Gene verändert werden!

Du sagst jetzt vielleicht, dass der Mensch vieles verändert hat, doch ist der Eingriff in die Gene schon eine Spur härter, als die Kreuzung von Pflanze und Tier, die wir ja eingentlich auch nicht machen dürfen, nach der Bibel (meine ich noch in Erinnerung zu haben) (außerdem ist Veränderung nicht Veränderung) Wenn dieser Aspekt so ist, wie wil man dann erst als Christ dann sogar Genmanipulation vor Gott rechtfertigen. Ansosnten wird gerechtfertigt, dass sein Werk nicht gut genug ist, was auch schon der Hohn ist. Menschen helfen, soll niemals so geschehen, dass Grenzen überschritten werden, die nicht gottgerecht sind. An dieser Stelle wird dann nur auf die Hilfe zum Menschen geäugelt und hochgejubelt, doch die Grenzen, die überschritten werden, haben nicht den Bestand, dass dieses dann aufhört: Die Wissenschaft und Christen passen dann nur zusammen, wenn die Christen blind werden für Grenzen, die nicht gottgerecht sind. Sonst frage ich dich, wo du etwas in der Genmanipulation siehst, was nicht gottgerecht ist, und dann, warum!
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Re: Genmanipulation

Beitragvon ThomasMillack » Mi 15. Feb 2012, 12:05

Hallo Jeffrey

Du sprichst öfter von "Grenzen, die nicht gottgerecht sind". Das ist aber eine leere Aussage, wenn Du nicht definieren kannst, worin diese Grenze besteht, d.h. Du musst eine Ethik definieren, die über das wiederholen von Bibeltexten hinaus geht.

Genau das ist es, was ich auch einfordern möchte. Wenn man nämlich eine Ethik formuliert, dann kann man differenziert und Menschengemäß über die Technik der Genmaipulation sprechen und kann diesen Bibel-Zitat-Holzhammer endlich in die Ecke stellen. Gott selbst redet und agiert nämlich immer sehr individuell und differenziert. Also sollten wir Gläubigen das auch tun.
Jeffrey mc hat geschrieben:
Vor Gott ist nicht alles schlecht, doch aber können auf den Gebieten Grenzen überschritten werden, die Gott bestimmt nicht gut findet, oder?

Ja, hier stimme ich zu. Ich würde sogar so weit gehen, folgende Aussage zu machen:
Wenn durch eine Technik vielen Menschen geholfen wird und Leid gelindert wird, dann findet das Gott gut und dann kann auch Genmanipulation gut sein.
Wenn diese Technik hauptsächlich dem Profit und der Machtgier dient, dann ist das nicht gut und Gott findet das auch nicht gut.
Wenn beide Ziele möglich sind und miteinander im Widerstreit liegen, dann gilt es, einen Weg zu finden, der möglichst vielen Menschen hilft, aber der Gier Einhalt gebietet. Das gilt für die Genmanipulation aber genauso wie für andere Techniken.
Ferner plädierst du dafür, dass Gottes Schöpfung nicht gut genug ist, wenn Gene verändert werden!

Oh, oh, hier begibst Du dich aber auf Glatteis. Warst Du nicht einer von denen, die behaupten, dass Fehler im genetischen Code, Leid durch Krankheiten und aggressive Mikroorganismen etc. durch den Sündenfall entstanden sind und vor Adam gar nicht vorhanden war?

Insofern musst Du doch auch einer von denen sein, die sagen, dass Gottes Schöpfung wegen des Sündenfalls umgestaltet wurde und lange nicht mehr gut ist.

Also müsstest Du Genmanipulation als Korrektur der Folgen des Sündenfalls eigentlich befürworten.

Gruß
Thomas
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 15. Feb 2012, 17:44

ThomasMillack hat geschrieben:
Du sprichst öfter von "Grenzen, die nicht gottgerecht sind". Das ist aber eine leere Aussage, wenn Du nicht definieren kannst, worin diese Grenze besteht, d.h. Du musst eine Ethik definieren, die über das wiederholen von Bibeltexten hinaus geht.


Grenzen nicht überschreiten, die nicht gottgerecht sind, ist keine leere Aussage, denn die Grenze ist da, wo man nicht die Gerechtigkeit anstrebt: und das ist bei der Genmanipulation, die Aktion des Eingriffes in die Gene, die ein, so wie Gott es seit Anbeginn des Lebens geschenen läßt, "normal-ins-Leben-kommen-Previleg" ist.
Die Bibel ist ausgelegt auf das Miteinander: Das reicht aus! Es muß nichts über die Bibel hinausgehen, es muß nämlich mit der Bibel im Einklang sein!! Oder ist für dich z.B. das Gebot nicht die Frau des Nächsten zu begehren, wirklich so schwach, dass du was neues definieren mußt?

Genau das ist es, was ich auch einfordern möchte. Wenn man nämlich eine Ethik formuliert, dann kann man differenziert und Menschengemäß über die Technik der Genmaipulation sprechen und kann diesen Bibel-Zitat-Holzhammer endlich in die Ecke stellen. Gott selbst redet und agiert nämlich immer sehr individuell und differenziert. Also sollten wir Gläubigen das auch tun.


Ethik zu formulieren: Es gibt kein Buch der Ethik, das als Leitfaden für alle dient, denn was Ethik angeht, gibt es unterschiedliche Aussagen, doch die Bibel ist schon die Grundlage!
Die 10 Gebote z.B., sind für jeden gültig. Ferner richtet sich sein Leitfaden an alle Christen: nicths da mit individuell. Du versuchst über die Plattform "Ethik" dir was zurecht zu schneiden. Sonst frage ich dich, woher du die Grundlagen nimmst, die ja in der Bibel für alle stehen? Und was braucht man dann in der Ethik für neue Grundlagen?
Für mich ist es im Falle der Genmanipulation: "Ungerecht sein ist böse", "Gott sah, dass sein Werk gut war", die Sache, dass mit der Kreuzung, der Mensch spielt Gott

Jeffrey mc hat geschrieben:
Vor Gott ist nicht alles schlecht, doch aber können auf den Gebieten Grenzen überschritten werden, die Gott bestimmt nicht gut findet, oder?

Ja, hier stimme ich zu. Ich würde sogar so weit gehen, folgende Aussage zu machen:
Wenn durch eine Technik vielen Menschen geholfen wird und Leid gelindert wird, dann findet das Gott gut und dann kann auch Genmanipulation gut sein.


Wenn also jemand unter einem anderen leidet (und jetzt treib ich es auf die Spitze), dann wäre es nach deiner Auffassung, wenn der Leidenverusacher aus den Weg geräumt wird, weil der andere dann nicht leidet.
Oder: Wenn man eine verschmolzene Eizelle mit einem Spermium veranlasst sich nicht zum Menschen, sonder zu etwas sich entwickeln zu lassen, dass einem anderen Linderung verspricht, dann soll das echt gut sein?
Oder: Lebensabfall in Kauf zu nehmen; Mutanten über Genmanipulation erwirken (auch wenn es nicht gewollt ist); das ist pervers. Aber für die Linderung wider legitimiert...
Leid lindern: Wo wird es für dich denn nicht mehr legitim? Weil das Gott ja gut fände? Dann gehört nämlich Genmanipulation mit dazu! Wo ziehtst du die Grenze, gereade wenn du obige Beispiele verneinst?

Wenn beide Ziele möglich sind und miteinander im Widerstreit liegen, dann gilt es, einen Weg zu finden, der möglichst vielen Menschen hilft, aber der Gier Einhalt gebietet. Das gilt für die Genmanipulation aber genauso wie für andere Techniken.


Tja, jeder hat, wenn Gottes Wort nicht Grundlage genug ist, seine eigene Ethik: Sonst kann man mit Gottes Wort schon längst einen Schnitt machen!
Gott redet von Gut und Böse: Wo ist das deiner Meinung in der Ethik widerzufinden?

Ferner plädierst du dafür, dass Gottes Schöpfung nicht gut genug ist, wenn Gene verändert werden!

Oh, oh, hier begibst Du dich aber auf Glatteis. Warst Du nicht einer von denen, die behaupten, dass Fehler im genetischen Code, Leid durch Krankheiten und aggressive Mikroorganismen etc. durch den Sündenfall entstanden sind und vor Adam gar nicht vorhanden war?

Insofern musst Du doch auch einer von denen sein, die sagen, dass Gottes Schöpfung wegen des Sündenfalls umgestaltet wurde und lange nicht mehr gut ist.

Also müsstest Du Genmanipulation als Korrektur der Folgen des Sündenfalls eigentlich befürworten.


Ich verachte Genmanipulation, denn es wir über Leichen gegangen (die Leiche ist die Normalität, denn es findet ein Eingriff statt, der für alle folgende Generationen Bestand haben wird: ohne wenn und aber).
Ferner ist es der Hohn, wenn über den Sündenfall Krankheiten aufkommen, dass mit Sünde versucht wird, zu heilen, denn es wird Gott gezeigt, dass auf Biegen und Brechen ihn seine für uns zutreffende Nächstenliebe, missbraucht wird, denn Linderung, wie du sagst, ist ja gottgewollt, indem man seine Schöpfung modifiziert, weil sie nicht gut genug sei.
Helfen ohne gewisse Grenzen zu überschreiten, ist richtig: Dazu gehört Genmanipualtion nicht!!!!!!!!!!
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 15. Feb 2012, 17:49

@Thomas Millack

Selbst wenn du vielleicht nicht auf alles eingehst, so würde ich von dir gerne wissen, wo in der Ethik "gut" und "böse" zu finden ist.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon ThomasMillack » Do 16. Feb 2012, 10:13

Hallo Jeffrey

Du scheinst den Begriff Ethik irgendwie als Gegner oder Gegensatz zu biblischen Geboten zu sehen. Warum? Ethik ist ein ausformuliertes System von "Du sollst..." und "Du sollst nicht...". In der Regel orientiert sich so etwas an ethischen Grundprinzipien. Wenn man die 10 Gebote bzw. das Doppelgebot der Bibel als ein solches ethisches Grundprinzip nimmst, dann kommt etwas heraus, was auf der Basis der Bibel steht und kein Gegensatz.

Und es ist notwendig, eine Ethik zu formulieren, denn in der Bibel steht zwar das Grundprinzip (ich nehme immer das Doppelgebot der Liebe), aber der Alltag ist viel komplexer und vielfältiger als das, was man lesen kann.

So ist es zwar richtig, dass ich die Frau meines Nächsten nicht begehren soll (Du sollst nicht...), aber beantwortet mir das die Frage, ob ich in Genmanipulation forschen oder die Ergebnisse anwenden soll, nicht. Eine solche Antwort zu finden ist die Entwicklung einer Ethik.
Jeffrey mc hat geschrieben:
Grenzen nicht überschreiten, die nicht gottgerecht sind, ist keine leere Aussage, denn die Grenze ist da, wo man nicht die Gerechtigkeit anstrebt: und das ist bei der Genmanipulation, die Aktion des Eingriffes in die Gene, die ein, so wie Gott es seit Anbeginn des Lebens geschenen läßt, "normal-ins-Leben-kommen-Previleg" ist.

Gut, Du strebst Gerechtigkeit an, ich strebe Liebe an. Damit hätten wir schon zwei unterschiedliche Grundsätze für ethisches Handeln. Ich kann aber nicht sehen, inwieweit es ungerecht ist, wenn man Genmanipulation betreibt.
Auch Dein "normal-ins-Leben-Privileg" ist nicht begründet. Nicht dass ich nicht ähnlich denke, aber wie kommst Du darauf?
Für mich ist es im Falle der Genmanipulation: "Ungerecht sein ist böse", "Gott sah, dass sein Werk gut war", die Sache, dass mit der Kreuzung, der Mensch spielt Gott

Für mich gilt:
Lieblos zu sein ist böse
Gott hat die Welt gut geschaffen, aber durch die Trennung von Gott ist Leid entstanden. Also haben wir die Verpflichtung, Leid zu lindern, wo wir können, nicht um das Paradies auf Erden zu schaffen, sondern um ein Abglanz dessen zu schaffen, was wir erhoffen.
Und wenn Gott uns Mittel in die Hand gibt, um Leid zu lindern, warum sollten wir sie nicht nutzen. Das gilt für Physik und Chemie genauso wie für Biologie.
Jeffrey mc hat geschrieben:
Wenn also jemand unter einem anderen leidet (und jetzt treib ich es auf die Spitze), dann wäre es nach deiner Auffassung, wenn der Leidenverusacher aus den Weg geräumt wird, weil der andere dann nicht leidet.

Ja selbstverständlich, wie kann es anders sein?. Wenn jemand einem anderen Leid antut, dann muss dies unterbunden werden und der Verursacher mus gemäß den Gesetzen bestraft werden. Das reicht von Trennung bis Gefängnis. Die fundamentalen Christen in den USA würden auch bis zur Todesstrafe gehen, aber ich bin ein Gegner der Todesstrafe.
Wieso kommst Du auf die Idee, dass die, die Leid verursachen, ungestraft bleiben dürfen?
Oder: Wenn man eine verschmolzene Eizelle mit einem Spermium veranlasst sich nicht zum Menschen, sonder zu etwas sich entwickeln zu lassen, dass einem anderen Linderung verspricht, dann soll das echt gut sein?

Hier genau setzt die Ethik ein. Meine Ethik (beruhend auf der Bibel) sagt: Alle Menschen sind gleichwertig und das Leben generell kommt nur kurz dahinter.
Oder: Das Recht auf Linderung von Leid hat da eine Grenze, wo das Recht auf Linderung von Leid eines anderen anfängt.
Und daraus folgt: Einen Menschen zu töten, um einem anderen zu helfen, ist (normalerweise) nicht statthaft. Daher war ich auch immer der Ansicht, dass die Forschung an embryonalen Stammzellen nicht gut ist. Aber die Forschung an adulten Stammzellen ist ok, denn wenn Du ein Haar oder so abgibst, damit ein Forscher daran forschen kann, ist das sehr akzeptabel.

Du siehst: das ist nicht ein schwarz weiß, Genmanipulation ja-nein. Es ist eine Sache des Details und der Abwägung. Embyos töten, damit jemand forschen kann - nein, erwachsene Zellen abgeben, damit jemand forschen kann - ja.
Oder: Lebensabfall in Kauf zu nehmen; Mutanten über Genmanipulation erwirken (auch wenn es nicht gewollt ist); das ist pervers.

Worauf spielst Du hier an? Ich habe das Gefühl, dass Du wenig Informationen darüber hast, was Genmanipulation eigentlich ist. Das Feld ist nämlich sehr weit. Hier ein paar Details, die Du vielleicht nicht kennst:

Das heutzutage häufigste Anwendungsgebiet für Genmanipulation ist die Herstellung von Medikamenten oder Wirkstoffen.
Beispiel Insulin: Früher musste man Insulin mühselig aus Leichen extrahieren. Das war schon ethisch bedenklich und das Insulin damit sehr teuer. Dann hat man Bakterien so manipuliert, dass sie anfingen Insulin zu produzieren. Seitdem ist Insulin sehr viel besser verfügbar und billiger.
Bei solcher Genmanipulation habe ich keine Bedenken.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Manipulation von Pflanzen, damit sie resistenter gegen Umwelteinflüsse und Schädlinge werden. Man sorgt z.B. dafür, dass sie ein Schädlingsbekämpfungsmittel selbst produzieren, das sonst die Bauern spritzen würden. Beispiele sind der Gen-Mais und andere genmanipulierte Pflanzen.
Hier habe ich Bedenken und zwar aus zwei Gründen.
1.) Sind die Auswirkungen einer solchen Manipulation wenig klar und können ins Negative schlagen. Wenn die Pflanze ein Schädlingsbekämpfungsmittel selbst produziert, dann ist die Natur so, dass die Schädlinge Resistenzen dagegen entwickeln werden mit möglicherweise langfristig mehr negativen Folgen als positiven.
2.) Um Geld zu verdienen, nutzen die Unternehmen solche Pflanzen, um Bauern - gerade in der dritten Welt - abhängig zu machen. Diese Pflanzen vermehren sich nämlich nicht selbst, ein Bauer kann von den Früchten also keine nachfolgende Generation ziehen. Er ist darauf angewiesen, das (teure) Saatgut jedes Jahr neu zu kaufen und hat keine Chance, sich aus Armut und Abhängigkeit zu befreien. Dadurch wird mehr Leid erzeugt. Also negativ
Es ist aber nicht die Genmanipulation selbst, die dieses Urteil hervorruft, sondern die Auswirkungen und die Art der Anwendung

Ein intensives Forschungsgebiet ist der Versuch, mit Genmanipulation Krankheiten beim Menschen zu heilen. Es war die Diskussion über die Stammzellen, die dieses Vorhaben begleitet hat. Wie oben betont, habe ich keine Probleme mit adulten Stammzellen.
Hier ist zu betonen, dass es meines Wissens bis heute keine wirkliche Anwendung beim Menschen gibt. Die Hoffnungen sind hoch, aber der Mensch ist so komplex, dass es hier schwer sein wird, positiv einzugreifen. Aber das weiss man schlicht noch nicht.
Hier würde ich mein Urteil erst fällen, wenn ein Vorschlag für eine Therapie bekannt ist. Eine blinde Ablehnung ist dumm.
Wo wird es für dich denn nicht mehr legitim? Weil das Gott ja gut fände? Dann gehört nämlich Genmanipulation mit dazu! Wo ziehtst du die Grenze, gereade wenn du obige Beispiele verneinst?

Das habe ich schon betont. Wo der Machtgier und der Geldgier gedient wird, ist für mich die Grenze. Wo nur wenigen genützt wird und viele darunter leiden, ist für mich die Grenze. Wo einer leiden muss (unfreiwillig) um einem zu helfen, ist für mich die Grenze.
Aber wo schwere Krankheiten geheilt werden können, wo Menschen Lebensqualität gewinnen können, ohne dass andere darunter zu leiden haben, da kann ich auch Genmanipulation bejaen.

Ich verachte Genmanipulation, denn es wir über Leichen gegangen (die Leiche ist die Normalität, denn es findet ein Eingriff statt, der für alle folgende Generationen Bestand haben wird: ohne wenn und aber).
Ferner ist es der Hohn, wenn über den Sündenfall Krankheiten aufkommen, dass mit Sünde versucht wird, zu heilen, denn es wird Gott gezeigt, dass auf Biegen und Brechen ihn seine für uns zutreffende Nächstenliebe, missbraucht wird, denn Linderung, wie du sagst, ist ja gottgewollt, indem man seine Schöpfung modifiziert, weil sie nicht gut genug sei.
Helfen ohne gewisse Grenzen zu überschreiten, ist richtig: Dazu gehört Genmanipualtion nicht!!!!!!!!!!

Hier fehlen mir Deine Begründungen.
Wo wird bei Genmaipulation über Leichen gegangen? Ich vermute, Du meinst die Diskussion wegen der embryonalen Stammzellen. Das war aber nur ein kleiner Punkt in diesem großen Gebiet. Und inzwischen sind - Gott sei Dank - viele Labors weltweit auf adulte Stammzellen übnergegangen. Aber zu sagen Genmanipulation = Leichen ist dumm.
Wieso ist der Versuch, Krankheiten zu heilen ein Missbrauch der Liebe Gottes?
Wieso meinst Du, dass ein Eingriff für die nachfolgende Generation Bestand haben wird? Das ist doch schlicht falsch.
Und wie betont: Wenn Krankheiten heilen bedeutet, dass man die gute schöpfung modifiziert, dann sagst Du ja, dass Krankheiten zur guten Schöpfung dazugehören.

Gruß
Thomas
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Achenam » Do 16. Feb 2012, 16:03

Hallo zusammen
Ich finde der Begriff, Genmanipulation, also Manipulation, schon negativ belastet.
Eine Manipulation wird prinzipiell als schlecht angeschaut.
Genveränderung, wäre da neutraler. Da stellt sich dann die ethische Frage, inwieweit wir selber Gene verändern dürfen und zu welchem Zweck.Heilung von Gendefekten, wäre positiver ausgedrückt und die wenigsten hätten da wohl was dagegen, wobei sich auch da die Frage stellt, was noch als Gendefekt angeschaut wird und wo man im Begriff steht zu weit zu gehen. Sich der Folgen nicht klar ist.
Ich bringe zur Veranschaulichung vielleicht ein paar praktische Beispiele.

In ähnlicher Weise lässt sich unsere DNA vergleichen wie die Festplatte bei einem PC. Wir alle kennen das Phänomen. Am Anfang läuft der PC super schnell und perfekt. Mit der Zeit sammelt sich aber immer mehr Datenmüll an, die Registrierungsdatei wird grösser und grösser, einfach durch das normale Arbeiten, installieren und deinstallieren von Software, Ansammlung temporärer Dateien, e.t.c.
Ihrgendwann ist es soweit, dass der PC so langsam läuft, dass man die Festplatte warten muss, indem man nicht mehr benötigte Dateien löscht, die Festplatte defragmentiert, die Registrierungsdatei überarbeitet etc. Ich habe da der Aufwand irgendwann zu gross wurde, meist den PC nach ein paar Jahren neu aufgesetzt, das Betriebssystem neu installiert. Dann lief wieder alles gut für die nächsten Jahre.
Dass soll jetzt nur als Beispiel dienen und glücklicherweise läuft unsere DNA nicht auf Windows, wir wären sonst schon lange ausgestorben. :-P
Auch mag Adam perfekt gewesen sein etc. darum geht’s gar nicht. Unsere Welt ist nun nicht das Paradies. Unsere DNA wird ständig beschossen und geschädigt. Es entstehen Defekte, viele kann der Körper selber heilen, ihrgendwann ist es zu viel. Dann entsteht z.B. Krebs. Andere Formen werden weitergegeben an die Nächsten, Stichwort Erbkrankheiten. Es kann gut sein, dass ihrgendwann der Punkt erreicht ist, dass die menschliche DNA so weit geschädigt wurde, dass der Mensch sich nicht mehr gesund fortpflanzen kann und aussterben würde. Ich kenne jetzt die genaue Datenlage nicht. Man weiss auch noch nicht, wieviel Datenmüll eine gesunde DNA verträgt. Gut möglich dass der Mensch noch biologisch für sehr, sehr viele tausende Jahren so weiterleben kann aber ihrgendwann ist Schluss. Wie beim zugemüllten PC. Es sammelt sich ihrgendwann zu viel Müll an.
Dann wäre es sogar überlebenswichtig, die eigene DNA so weit aufräumen zu können, dass wieder ein normales Leben möglich würde.

Nur wo setzt man die Grenze. Was wenn man das Leben verlängern könnte auf mehrere 100 Jahre.
Oder darf man z.B. die kaputte Gensequenz reparieren, die bei uns das Vitamin C, herstellt. (Wir alle tragen eine defekte Vitamin C, Produktionsanlage in uns). Viele Säugetiere können Vitamin C selber herstellen und sind nicht auf die Nahrungszufuhr von Vitamin C angewiesen.
Vieles mag da noch sehr spekulativ sein, da wir technisch dazu gar nicht in der Lage sind, bzw. eben noch nicht und man auch noch vieles nicht weiss. Dies wird sich aber in der kommenden Zeit ändern.
Ich will hiermit auch nur aufzeigen, dass das Thema viel komplexer ist.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon viper187 » Do 16. Feb 2012, 16:38

Nicht nur die anhaltende schädigung der dna ist ein problem, sondern auch die durchmischung. Nach aktuellen schätzungen geht man davon aus, dass es noch rund 10000 jahre dauern wird, bis wir alles, genetisch gesehen, zwillinge sind. Womit dann (natürlich schon vorher) die "inzucht" ein problem wird, was die abwärtsspirale nir noch weiter beschleunigt. Dasselbe kann man momentan am geparden beobachten, da ist der genpool mittlerweile so klein, dass man bei einer transplantation von gepard zu gepard keine abstossungareaktion mehr hat, was nur bei eineiigen zwillingen so zu erwarten ist. - fazit: der gepard ist faktisch ausgestorben, auch wenn es ihn heute noch gibt - der, natürlich, noch zur verfügung stehende genpool ist schlichtweg zu klein, zwischen geparden gibt es nurnoch inzucht, egal ob in gefangenschaft oder in der wildnis.
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Do 16. Feb 2012, 18:28

Teil I:

ThomasMillack hat geschrieben:Du scheinst den Begriff Ethik irgendwie als Gegner oder Gegensatz zu biblischen Geboten zu sehen. Warum?

Ethik ist irgenwie ein weites Feld, das im Gegensatz zur Grundlagen der Bibel, unterschiedlich ausfallen kann. Die Bibel sagt eindeutig und ist eigentlich für jeden gültig, wenngleich nicht jeder das so sieht. Wer vieles aus der Bibel anders sieht, kann für sich auch eine Ethik haben. Ethik ist irgendwie ein Abdruck von Grundlagen, egal wo man sie her hat. Z.B. wer gut und böse in Frage stellt, eben dass es das nicht gibt, dessen Ethik geht nicht konform mit Gottes Wort, da dort gut und böse existent sind.
Nur mal so: 2 können jeweils eine eigene Ethik haben, wobei einer Gottes Wort als Grundlage hat... Daher ist Ethik für mich schwammig, aber klingt gut, wenn einer, der Gottes Wort falsch findet, sich mit Ethik brüstet, da Ethik ja was tolles sei.
Lieber Thomas Millack: ich könnte mir vorstellen, dass deine Ethik für mich viel, viel besser schmeckt, als von jemanden, der z.B. nichts auf Ehe gibt, aber verheiratet ist (z.B. Fremdgehen ist ja in Ordnung), abrer dieses nicht öffentlich vertritt und auch von Ethik redet. Ich schätze dich, da du ja Gott lieb hast und so, schon viel mehr auf den richtigen Weg! Ich habe deinen Beitrag schon gelesen und muß sagen, dass du gute Aspekte aufzeigst, wenngleich ich Genmanipulation immer noch nicth gut finde, denn das bedeutet sonst, dass die Wissenschaft notwendig ist, damit die Menschen leben bzw. überleben können: aber davon hat Gott nie etwas gesagt bzw. ein Wink mit dem Zaunfahl gegeben, dass wir einmal von Wissenschaftlichen Methoden abhängig sein werden.

Und es ist notwendig, eine Ethik zu formulieren, denn in der Bibel steht zwar das Grundprinzip (ich nehme immer das Doppelgebot der Liebe), aber der Alltag ist viel komplexer und vielfältiger als das, was man lesen kann.


Das Grundprinzip, das in der Bibel steht, ist anzuwenden auf alles, was es gab, gibt und geben wird, denn "Liebe" "Gerechtigkeit" "Ungerechtigkeit" etc. kann man sehen, ob dieses eingehalten war, wird oder werden wird.
In der Bibel steht nicht alles geschrieben (Kondomverwendung, Genmanipulation, Stammzellenforschung, etc) doch aber das, was ich im Satz vorher erwähnte und ausschalggeben für das ist, was z.B. in der Klammer dieses Satzes steht!

So ist es zwar richtig, dass ich die Frau meines Nächsten nicht begehren soll (Du sollst nicht...), aber beantwortet mir das die Frage, ob ich in Genmanipulation forschen oder die Ergebnisse anwenden soll, nicht. Eine solche Antwort zu finden ist die Entwicklung einer Ethik.


Zitat Thomas Millack: "Du musst eine Ethik definieren, die über das wiederholen von Bibeltexten hinaus geht.": Daraus resultierte mein Beispiel mit der Frau des Nächsten nicht begehren zu sollen, denn das ist eine Bibelstelle, worüber du im Gesamten sagst, dass man eine Ethik darüber definieren soll.
Da verschiedene Wissenschaftler verschiedenene Grundlagen haben, fällt die Ethik auch dementsprechend unterschiedlich aus: Gottes Wort ist das non plus ultra!!!
Ansonsten finden ich Genmanipulation immer noch verwerflich (z.B. ungerecht weil etwas nicht normal ins Leben kommt; ich finde es eklig, soetwas zu essen; Gottes Schöpfungs braucht nicth die Hilfe einer Wissenschaft, die ohne dieser nicht funktionieren könne!)

Gut, Du strebst Gerechtigkeit an, ich strebe Liebe an. Damit hätten wir schon zwei unterschiedliche Grundsätze für ethisches Handeln. Ich kann aber nicht sehen, inwieweit es ungerecht ist, wenn man Genmanipulation betreibt.
Auch Dein "normal-ins-Leben-Privileg" ist nicht begründet. Nicht dass ich nicht ähnlich denke, aber wie kommst Du darauf?


Ein Christ sollte in der Liebe leben! Gerechtigkeit anstreben ist ein Aspekt von vielen (die Bibel ist ja von den Grundlagen begrenzt (sonst nenne bitte weitere Grundlagen, die von Gott kommen, aber nicht geschrieben stehen und für jedermann sind), den man in seinem Herzen verankern kann!
Wie ich darauf komme (normal ins Leben Previleg): Es gibt einen Zyklus von geboren werden und sterben: doch über Genmanipaltion, gibt es einen Eingriff, der die jeweilige Einheit modifiziert und nicht merh natürlich ist. Anders kann ich es auch nicht sagen.


Für mich gilt:
Lieblos zu sein ist böse


Na klar: es wenn keinen Liebe gewählt wird und trotzdem Aktion stattfindet, dann kann es nichts anderes als nicht gottgerecht zugehen!

Gott hat die Welt gut geschaffen, aber durch die Trennung von Gott ist Leid entstanden. Also haben wir die Verpflichtung, Leid zu lindern, wo wir können, nicht um das Paradies auf Erden zu schaffen, sondern um ein Abglanz dessen zu schaffen, was wir erhoffen.
Und wenn Gott uns Mittel in die Hand gibt, um Leid zu lindern, warum sollten wir sie nicht nutzen. Das gilt für Physik und Chemie genauso wie für Biologie.


Gott ließ Leid zu, und da wir Nächstenliebe tun sollen, ist es gut und richtig anderen zu helfen: über Zusammenbrauen von verschiedenen Mitteln: aber nicht durch Veränderung der Genstruktur, die Gott dem Leben gab, um so existieren zu können, wie Gott es vorsah!


Jeffrey mc hat geschrieben:
Wenn also jemand unter einem anderen leidet (und jetzt treib ich es auf die Spitze), dann wäre es nach deiner Auffassung, wenn der Leidenverusacher aus den Weg geräumt wird, weil der andere dann nicht leidet.

Ja selbstverständlich, wie kann es anders sein?. Wenn jemand einem anderen Leid antut, dann muss dies unterbunden werden und der Verursacher mus gemäß den Gesetzen bestraft werden. Das reicht von Trennung bis Gefängnis. Die fundamentalen Christen in den USA würden auch bis zur Todesstrafe gehen, aber ich bin ein Gegner der Todesstrafe.
Wieso kommst Du auf die Idee, dass die, die Leid verursachen, ungestraft bleiben dürfen?


Sorry: mit aus dem Weg räumen, meinte ich "töten" (schon bei einer Angelegenheit, wo einer z.B. gemobbt wird)
Das nicht alles ungestraft bleibt, finde ich auch richtig!

Oder: Wenn man eine verschmolzene Eizelle mit einem Spermium veranlasst sich nicht zum Menschen, sonder zu etwas sich entwickeln zu lassen, dass einem anderen Linderung verspricht, dann soll das echt gut sein?

Hier genau setzt die Ethik ein. Meine Ethik (beruhend auf der Bibel) sagt: Alle Menschen sind gleichwertig und das Leben generell kommt nur kurz dahinter.
Oder: Das Recht auf Linderung von Leid hat da eine Grenze, wo das Recht auf Linderung von Leid eines anderen anfängt.


Für diese Aussage erhältst du von mir einen Daumen nach oben!

Und daraus folgt: Einen Menschen zu töten, um einem anderen zu helfen, ist (normalerweise) nicht statthaft. Daher war ich auch immer der Ansicht, dass die Forschung an embryonalen Stammzellen nicht gut ist. Aber die Forschung an adulten Stammzellen ist ok, denn wenn Du ein Haar oder so abgibst, damit ein Forscher daran forschen kann, ist das sehr akzeptabel.


Der Daumen nach oben bleibt, wenngleich ich das "(normalerweise)" als Gefahr ansehe, da schnell etwa so normal werden kann, wie Abtreibung (ich bin gegen Abtreibung, denn das Geschöpf im Mutterleib muß alleine dafrü sterben, dass es lebt (da greift Gerechtigkeit und Liebe, die mich zu dieser Aussage bringt (da reicht Gottes Wort aus und brauche keine Ethik). Allerding sehe ich eine Aussnahme darin, wenn eine Frau daran erkrankt, wenn sie z.B. ein Baby von einem Vergewltiger bekommt (...). (ist auch kein leichtes Thema).

Du siehst: das ist nicht ein schwarz weiß, Genmanipulation ja-nein. Es ist eine Sache des Details und der Abwägung.

Ich halte Genmanipulation immer noch für böse, denn Gottes Schöpfung hat ein Recht darauf, so zu leben, wie die Genstruktur, die Gott bestimmt hat und so, sein sollte, denn das ist natürlich (wie ein Mix aus Genen, der sich über "Sexualität" ergibt).
Zuletzt geändert von Jeffrey mc am Do 16. Feb 2012, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Do 16. Feb 2012, 18:31

Teil II:

Beispiel Insulin: Früher musste man Insulin mühselig aus Leichen extrahieren. Das war schon ethisch bedenklich und das Insulin damit sehr teuer. Dann hat man Bakterien so manipuliert, dass sie anfingen Insulin zu produzieren. Seitdem ist Insulin sehr viel besser verfügbar und billiger.
Bei solcher Genmanipulation habe ich keine Bedenken.

I. Können sich solche Bakterien mit Batkerien vereinen, die draußen in der Umwelt sind: quasi von dort, wo sie kommen?
II. Es ist immer noch der Fakt, dass Gottes gegebene Genstruktur, nicht überlassen wird.
III. Über diesen Aspekt, mit dem Insulin, werde ich nochmal nachdenken (aber ich kenne meine Gründe!), doch:

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Manipulation von Pflanzen, damit sie resistenter gegen Umwelteinflüsse und Schädlinge werden. Man sorgt z.B. dafür, dass sie ein Schädlingsbekämpfungsmittel selbst produzieren, das sonst die Bauern spritzen würden. Beispiele sind der Gen-Mais und andere genmanipulierte Pflanzen.
Hier habe ich Bedenken und zwar aus zwei Gründen.
1.) Sind die Auswirkungen einer solchen Manipulation wenig klar und können ins Negative schlagen. Wenn die Pflanze ein Schädlingsbekämpfungsmittel selbst produziert, dann ist die Natur so, dass die Schädlinge Resistenzen dagegen entwickeln werden mit möglicherweise langfristig mehr negativen Folgen als positiven.
2.) Um Geld zu verdienen, nutzen die Unternehmen solche Pflanzen, um Bauern - gerade in der dritten Welt - abhängig zu machen. Diese Pflanzen vermehren sich nämlich nicht selbst, ein Bauer kann von den Früchten also keine nachfolgende Generation ziehen. Er ist darauf angewiesen, das (teure) Saatgut jedes Jahr neu zu kaufen und hat keine Chance, sich aus Armut und Abhängigkeit zu befreien. Dadurch wird mehr Leid erzeugt. Also negativ
Es ist aber nicht die Genmanipulation selbst, die dieses Urteil hervorruft, sondern die Auswirkungen und die Art der Anwendung


ist es eklig, so einen Mais zu essen bzw. essen zu müssen.
gibt es bestimmt Mutanten, die über Genmanipualtion erwirkt worden sind, oder?
Es spricht für dich, dass du einen Gegenaspekt bringst, denn das macht das, was du sagst, glaubwürdig.
Doch ich bin immer noch dagegen (gegen Genmanipulation).
Nur mal so: Ruht die Wissenschaft sich darauf aus, Insulin aus genveränderten Batkerien zu gewinnen, oder forscht sie weiter, um auf Genmanipualtion eines Tages verzichten zu können?


Wo wird bei Genmaipulation über Leichen gegangen?

Die Leiche ist die Natürlichkeit der Gene, so wie sie Gott dem Leben für sich gab!

Wieso ist der Versuch, Krankheiten zu heilen ein Missbrauch der Liebe Gottes?


Krankheiten zu heilen ist gut. Doch aber die Liebe dafür zu nutzen um Gottes Werk zu verändern und dem Leben das Recht auf gottgegebene Existenz (unverändert) zu nehmen, ist aus meiner Sicht nicht gottgerecht und daher falsch eingesetzt!

Wieso meinst Du, dass ein Eingriff für die nachfolgende Generation Bestand haben wird? Das ist doch schlicht falsch.


Dann verrat mir nur, warum viele so eine Welle machen, wegen Pollen auf Feldern, die von Genveränderten Pflanzebn stammten.

Und wie betont: Wenn Krankheiten heilen bedeutet, dass man die gute schöpfung modifiziert, dann sagst Du ja, dass Krankheiten zur guten Schöpfung dazugehören.


Wirkstoffe erstellen bzw. zusammenmischen ist nicht die Modifikation, die ich meinte: daher gehören Krankheiten zu einer guten Schöpfung nicht dazu! Genveränderung ist Modifikation, die ich meinte, und ist ein Unterlassen der Überlassung der gottgegebenen Natürlichkeit, so wie Gott vorsah, wie es sein sollte, mit normaler "Sexualität" oder so!
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 22. Feb 2012, 02:47

ThomasMillack hat geschrieben:Du siehst: das ist nicht ein schwarz weiß, Genmanipulation ja-nein. Es ist eine Sache des Details und der Abwägung. Embyos töten, damit jemand forschen kann - nein, erwachsene Zellen abgeben, damit jemand forschen kann - ja.


Ich unterstelle dir an dieser Stelle, dass es für dich gut und böse gibt, denn wenn du z.b. sagst, dass Stammzellenforschung, die Haarwurzeln (oder was das war) als Modifiationsmedium, zu verantworten sind, im Gegensatz zu einer Stammzelle, die eine verschmolzene Samen - mit einer Eizelle ist: Das eine ist gut und das andere böse!
Also, für dich gibt es gut und böse? (ich kenne dich noch nicht wirklich)
Ist das richtig?
Dann zählt aber für dich nicht Genmanipualtion im Gesamten als böses (für dich), oder? Für mich schon.
Ist Genmanipulation wie eine Grauzone? Bei mir ist diese nämlich schon böse!
Würdest du sagen, dass man Genmanipulation nicht unter gut oder böse zu verbuchen ist (du kannst es ja rechtfertigen vor Gott (ich weiß, in manchen Stellen): doch was man vor Gott verantworten kann, ist doch nicht schlecht oder böse, oder? Also ist das, was man vor Gott verantworten kann "gut", oder?
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Re: Genmanipulation

Beitragvon viper187 » Mi 22. Feb 2012, 11:48

Jeffrey, bist du geimpft? Viele Impfstoffe werden ebenfalls mit Hilfe menschlicher Embrios gewonnen/gezüchtet. (Das steht da natürlich nicht im klartext drauf, denn sonst müsste man ja mit Umsatzeinbussungen rechnen ^^)...
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
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Re: Genmanipulation

Beitragvon Jeffrey mc » Mi 22. Feb 2012, 12:21

@ viper

I. Ja, ich bin geimpft
II. bist du dir da sicher, mit dem, was du preisgegeben hast?
III. Wenn ja, bin ich schockiert und mit Ekel angwiedert (so nach dem Motto: meine Impfung hat Vater und Mutter; wenn man das nicht so sagen kann, warum? Ansonsten trotzdem widerlich!!!!!!!!!)
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