Homosexualität Synonym

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Mo 13. Mai 2013, 14:58

Ok, ein Aspekt ist das ja.

Andererseits muß man sich davor hüten zu sagen: "Keine Sorge, Homosexualität ist mitnichten eine Sünde". Wer könnte das vor Gott verantworten ?

wenn man denn genau wüßte, was "falsche Verhaltensweisen" seien


Trixi, meinst Du die Menschen, die gar nichts über Sünde wissen ? Natürlich können wir Aussagen darüber machen, was sündhaft ist.

Manches mit Gewißheit: Mord etwa. Was noch ?

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 15:19

onThePath hat geschrieben:
columba hat geschrieben:Eines ist noch wichtig in Bezug auf die römisch-katholische Kirche: Zumindest unterscheidet sie noch homosexuelle Neigungen und homosexuelles Tun. Zwar auch nicht viel, aber nicht mal das wird hier von einigen unterschieden. Zudem sind Homosexuelle in der katholischen Kirche nicht einfach ausgeschlossen vom Abendmahl (die Ausnahmemeinung eines ital. Priesters wird von der Kirchenleitung nicht gestützt). Auch da scheinen die Hardliner hier im Forum noch extremer zu sein.

Columba, das nennt man Boden einnehmen und unterwandern.
Zeige mir mal eine Stellungnahme der katholischen Kirche, dass praktizierte Homosexualität keine Sünde sei.

Homosexuelle Neigung hat mit "zumindest"- Eingeständnissen der katholischen Kirche schon mal gar nichts zu tun:
Auch Dir dürfte geläufig sein, dass es einen Spielraum gibt, wann Gedanken und Gefühle zur Sünde werden.


Hallo oTp

1. Ich muss Dir gar keine Stellungnahme zeigen, da ich gar nicht so was behauptet habe.

2. Eine schwierige Unterscheidung von Gedanken, Gefühlen und Taten darf nicht davon abhalten zu unterscheiden. Noch schlimmer wäre es, alles über einen Kamm zu scheren, nur weil die Unterscheidung schwierig ist.

3. Nur aus Angst vor Unterwanderung Prinzipienreiterei zu lehren, ist in christlicher Hinsicht m.E. unethisch, denn der einzelne Mensch, der Einzelfall, wird nicht berücksichtigt. Also auch dieses Argument sticht nicht.

4. Jesus hat gerade die Prinzipiensucht der Pharisäer stark kritisiert, zum Beispiel hinsichtlich der Sabbatgebotes.

5. Jesus ist noch schärfer geworden bei der Ehebrecherin: Selbst die Pharisäer haben es realisiert. Eine Steinigung wäre auch ein Urteil gegen sich selber gewesen.

6. Gerade die Kirchen der Reformation haben mit ihrer Rechtfertigungslehre dies realisiert. Auch richtige und vermeintliche Sünder sind in der Kirche zu Hause. Die Reformatoren haben herausgearbeitet, dass der andere als Sünder mich auch mich als Sünder wirft. Ich bin im gleichen Boot wie der andere Sünder.

7. Als Konsequenz haben die Gründer der reformatorischen Kirche auch realisiert, dass die Kirche jetzt noch nicht perfekt ist: d.h. die Kirchen können nicht auf Prinzipien reiten sondern müssen sich immer neu reformieren und ihre Positionen kritisch überdenken ("Ecclesia semper reformanda" so formuliert im 17.Jh.). Das heisst auch in Bezug auf die Homosexualität müssen sich die Kirchen immer wieder neu ausrichten auf das WORT und die Lösungen dürfen nicht zum Prinzip werden.


Grüße Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 13. Mai 2013, 15:24

onThePath hat geschrieben:
Andererseits muß man sich davor hüten zu sagen: "Keine Sorge, Homosexualität ist mitnichten eine Sünde". Wer könnte das vor Gott verantworten ?


Ich finde, die Frage stellt sich eher anders herum: Wem gebührt es, die Taten der anderen zu beurteilen, wenn man noch nicht einmal die eigenen Sünden im Griff hat?

Die Frage, was denn Sünde sei, sollte sich zuerst auf die eigenen Sünden beschränken. Wenn man da ehrlich zu sich selbst ist, ist jeder mit Sicherheit genug mit seinen eigenen Taten beschäftigt.

Wenn mir jemand die Frage stellen würde, der selbst davon betroffen ist, dann würde ich diesen auf Gott hinweisen, weil Gott in das Herz der Menschen schauen konnte. Gott ist der Einzige, der fähig ist, das zu beurteilen. Und er ist auch der Einzige, der den Kern der Taten aufdecken kann, weil er das Herz der Menschen kennt. Alles Andere ist oberflächlich, nur an menschlichen Normen gemessen und damit wenig sinnvoll. Meist eher zerstörend und das ist sicher nicht von Gott.


Trixi, meinst Du die Menschen, die gar nichts über Sünde wissen ? Natürlich können wir Aussagen darüber machen, was sündhaft ist.

Manches mit Gewißheit: Mord etwa. Was noch ?


Gerne benennt man Sünde am liebsten in dem Bereich, von dem man selbst glaubt, weit davon entfernt zu sein.
Danke für diese typische Vorlage. :mrgreen:

Dazu fällt mir ein gutes Buch ein, wo ein Pastor dieses Urteil über sich selbst entdeckt und von dem Zeitpunkt an sehr viel gnädiger mit den Sünden anderer umgeht: Ich bin ein Mörder
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 15:38

Trixi hat geschrieben:Gerne benennt man Sünde am liebsten in dem Bereich, von dem man selbst glaubt, weit davon entfernt zu sein.


Dies ist wertvoll genug, um es nochmals als blossen Zitat zu wiederholen
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Mo 13. Mai 2013, 15:49

Homosexualität und kein Ende!

Was sagte Jesus zu der Ehebrecherin die man zu ihm brachte ganz zum Schuss: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!" (Johannes 8,11)

Habe zu dem Thema folgende Ausarbeitung im Internet gefunden, die das ganze Thema Homosexualität sehr ausführlich angeht:

Homosexualität - Veranlagung, Schuld oder legitime Selbstverwirklichung?

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 16:05

Leider eine extrem einseitige und eingeschränkte Verarbeitung der vorhandenen Literatur, siehe die Fussnoten.

Dass dann nur diese Lösung herauskommt, die man schon vorher hatte, erstaunt somit nicht mehr.


Grüße Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Mo 13. Mai 2013, 16:09

Columba hat geschrieben:Leider eine extrem einseitige und eingeschränkte Verarbeitung der vorhandenen Literatur, siehe die Fussnoten.

Dass dann nur diese Lösung herauskommt, die man schon vorher hatte, erstaunt somit nicht mehr.


Grüße Columba


Dann lieber Columba muß ich dich fragen, ob praktizierte Homosexualität für dich keine Sünde ist und von Gott als legitim betrachtet wird?

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 16:12

...was hat diese Frage an mich mit einem schlecht recherchierten Artikel zu tun? Wird der Artikel besser, wenn ich Deine Frage beantworte?

Lenke nicht ab, lieber SunFox.


Grüsse Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Mo 13. Mai 2013, 16:24

Columba hat geschrieben:...was hat diese Frage an mich mit einem schlecht recherchierten Artikel zu tun? Wird der Artikel besser, wenn ich Deine Frage beantworte?

Lenke nicht ab, lieber SunFox.


Grüsse Columba


Nicht ich weiche jetzt aus, sondern du! Ein einfaches ja oder nein wäre des Rätsels Lösung gewesen! Es geht dabei nicht darum, ob der Artikel nach meinem oder deinem Empfinden dadurch besser oder schlechter wird!

Und der Artikel ist nicht schlecht recherchiert, sondern versucht zu allen möglichen Punkten Stellung zu beziehen!

Die Ehebrecherin wäre normal auch des sofortigen Todes für schuldig zu befinden gewesen, aber Jesus hat sie nicht verurteilt für die Tat, sondern ihr eine Anweisung für die Zukunft gegeben: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!" - also sie sollte die Ehebrecherei zukünftig unterlassen und Treue beweisen! Prinzip Vergebung anstatt Verurteilung, aber Voraussetzung ist die Aufgabe der zu Last gelegten Schuld! Und Jesus hat dazu Hilfe angeboten: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig"

Also unmöglich? Das wäre ein in Frage stellen des Wortes Gottes!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Meta » Mo 13. Mai 2013, 16:41

SunFox hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:...was hat diese Frage an mich mit einem schlecht recherchierten Artikel zu tun? Wird der Artikel besser, wenn ich Deine Frage beantworte?

Lenke nicht ab, lieber SunFox.


Grüsse Columba


Nicht ich weiche jetzt aus, sondern du! Ein einfaches ja oder nein wäre des Rätsels Lösung gewesen! Es geht dabei nicht darum, ob der Artikel nach meinem oder deinem Empfinden dadurch besser oder schlechter wird!

Und der Artikel ist nicht schlecht recherchiert, sondern versucht zu allen möglichen Punkten Stellung zu beziehen!

Die Ehebrecherin wäre normal auch des sofortigen Todes für schuldig zu befinden gewesen, aber Jesus hat sie nicht verurteilt für die Tat, sondern ihr eine Anweisung für die Zukunft gegeben: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!" - also sie sollte die Ehebrecherei zukünftig unterlassen und Treue beweisen! Prinzip Vergebung anstatt Verurteilung, aber Voraussetzung ist die Aufgabe der zu Last gelegten Schuld! Und Jesus hat dazu Hilfe angeboten: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig"

Also unmöglich? Das wäre ein in Frage stellen des Wortes Gottes!

Liebe Grüße von SunFox


zur Ehebrecherin in Johannes 8, 11:
Jesus hat sie wegen eines Gerichtsfehlers freigesprochen. Wegen Ehebruch müssen BEIDE, Mann und Frau vor Gericht gestellt werden !!
http://www.juedisches-recht.de (linke Seite)
http://www.juedisches-recht.de/stu_haus ... trafen.php

mit Hilfe dieser Seite kannst Du Deine falschen Ansichten über Jüdisches Recht korrigieren. Das gilt auch für andere Christen.
Zuletzt geändert von Meta am Mo 13. Mai 2013, 17:08, insgesamt 2-mal geändert.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 16:46

Dazu nur kurz: Ich habe hier im Forum schon x-mal und ganz klar Stellung genommen, Du kennst meine Meinung. Habe genug Bashing erhalten deswegen. Ich habe auch die nötigen theologischen Quellen genannt. Wiederholen tue ich mich nicht aus folgendem Grunde:

Ich habe hier in diesem Thread auf einer anderen Ebene und in anderer Richtung argumentiert, das Himmel-, Höllen- und Sündenkonzert interessiert mich diesmal nicht. Im Grunde genommen sind alle meine Punkte auch gültig, ob Du nun Homosexualität als Sünde ansiehst oder nicht. Also speziell nochmals eine Wiederholung für Dich, was ich in diesem Thread hauptsächlich gefragt habe:

1. Ist ein homosexuelles (wiedergeborenes) Christenpaar in Deiner Kirche auch eingeladen am Abendmahl teilzunehmen? Darf es auch Mitglied Deiner Kirche sein.
2. Gingest Du zusammen mit Deiner oder Deinem Tochter/Sohn in Deine Gemeinde, wenn sie oder er den gleichgeschlechtlichen Partner dabei hätte? Wie soll in diesem Fall die Gemeinde damit umgehen?
3. Was erwartest Du, falls Du homosexuell wärst, von Deiner Gemeinde, wie sie mit Dir umginge?
4. Betrachtest Du homosexuell liebende Christen voll als Deine Geschwister im Glauben.

Das sind meine Fragen, die mich diesmal hier im Thread am meisten interessieren und die implizit und explizit hier stellte - und wenig konkrete Antworten bekam. Ich will diesmal auf der Beziehungsebene bleiben und nicht einfach das Thema auf Hölle und Sünde reduzieren. Kannst Du in einem früheren Beitrag hier auch nachlesen.

Ausgangspunkt dafür ist für mich Rektar, der sich am Anfang daran stört, dass er neben einem Schwulen sitzen musste. Das ist ein Beziehungsaspekt, den ein Christ hier im Thread thematisierte.


Grüße Columba
Zuletzt geändert von Columba am Mo 13. Mai 2013, 17:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 13. Mai 2013, 16:53

Sunfox hat geschrieben:Ein einfaches ja oder nein wäre des Rätsels Lösung gewesen!


... die Sünden der Anderen sind immer viel interessanter als die eigenen .... :pray:

Ein einfaches "Ja" oder "Nein" kann man als Mensch höchstens zu seinen eigenen Sünden haben. Die Sünden der Anderen sind nicht dafür gedacht, um die eigenen Sünden in den Schatten zu stellen.

Sunfox hat geschrieben:Die Ehebrecherin wäre normal auch des sofortigen Todes für schuldig zu befinden gewesen, aber Jesus hat sie nicht verurteilt für die Tat, sondern ihr eine Anweisung für die Zukunft gegeben: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!" - also sie sollte die Ehebrecherei zukünftig unterlassen und Treue beweisen! Prinzip Vergebung anstatt Verurteilung, aber Voraussetzung ist die Aufgabe der zu Last gelegten Schuld! Und Jesus hat dazu Hilfe angeboten: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig"


Die Geschichte mit der Ehebrecherin stellt zunächst einmal fest, dass keiner der Umstehenden das Recht hatte, die Frau für ihre Sünde zu bestrafen. Einfach, weil sie allesamt selbst genug "Dreck am Stecken" hatten.

Zu der Frau hat Jesus nur ganz wenig gesagt:

Joh.8,10 + 11 hat geschrieben:10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.


Jesus hat von keiner bestimmten Sünde gesprochen, wie meistens interpretiert wird. Und deine Nebensätze sind menschliche Interpretation. Man kann den Satz am Ende auch als Rat verstehen, wenn man das gesamte Geschehen mit hineinnimmt. Dann warnt Jesus die Frau lediglich davor, damit sie dem Mob nicht wieder in die Hände fällt. Weil das nächste Mal Jesus wahrscheinlich nicht zur Stelle sein wird, um sie zu schützen.

Das Verhältnis von Jesus selbst zu dieser Frau hat er nur in diesem Satz geäußert: "so verdamme ich dich auch nicht". Er hat nirgendwo gesagt, was passiert, wenn sie es dennoch wieder tut. Die Nebensätze sind alles nur Vermutungen, die gerne von Menschen angewandt werden, die Sünden anderer Menschen anprangern wollen, um die eigenen Sünden nicht anschauen zu müssen, weil diese ja vermeintlich viel kleiner sind als die des Anderen.

Jesus hat im Umgang mit Menschen, die hilflos vor ihm standen immer nur davon gesprochen, dass er die Sünden vergibt. Er hat es immer getan, ohne dass der Mensch vor ihm irgendetwas getan hätte, um sich das zu verdienen.

Warum wird von den heutigen Christen so oft ein ganz anderer Jesus verkündigt, als er sich selbst damals präsentiert hat?
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Meta » Mo 13. Mai 2013, 17:30

Trixi hat geschrieben:
Sunfox hat geschrieben:Ein einfaches ja oder nein wäre des Rätsels Lösung gewesen!


... die Sünden der Anderen sind immer viel interessanter als die eigenen .... :pray:

Ein einfaches "Ja" oder "Nein" kann man als Mensch höchstens zu seinen eigenen Sünden haben. Die Sünden der Anderen sind nicht dafür gedacht, um die eigenen Sünden in den Schatten zu stellen.

Sunfox hat geschrieben:Die Ehebrecherin wäre normal auch des sofortigen Todes für schuldig zu befinden gewesen, aber Jesus hat sie nicht verurteilt für die Tat, sondern ihr eine Anweisung für die Zukunft gegeben: "Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!" - also sie sollte die Ehebrecherei zukünftig unterlassen und Treue beweisen! Prinzip Vergebung anstatt Verurteilung, aber Voraussetzung ist die Aufgabe der zu Last gelegten Schuld! Und Jesus hat dazu Hilfe angeboten: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig"


Die Geschichte mit der Ehebrecherin stellt zunächst einmal fest, dass keiner der Umstehenden das Recht hatte, die Frau für ihre Sünde zu bestrafen. Einfach, weil sie allesamt selbst genug "Dreck am Stecken" hatten.

Zu der Frau hat Jesus nur ganz wenig gesagt:

Joh.8,10 + 11 hat geschrieben:10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?
11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.


Jesus hat von keiner bestimmten Sünde gesprochen, wie meistens interpretiert wird. Und deine Nebensätze sind menschliche Interpretation. Man kann den Satz am Ende auch als Rat verstehen, wenn man das gesamte Geschehen mit hineinnimmt. Dann warnt Jesus die Frau lediglich davor, damit sie dem Mob nicht wieder in die Hände fällt. Weil das nächste Mal Jesus wahrscheinlich nicht zur Stelle sein wird, um sie zu schützen.

Das Verhältnis von Jesus selbst zu dieser Frau hat er nur in diesem Satz geäußert: "so verdamme ich dich auch nicht". Er hat nirgendwo gesagt, was passiert, wenn sie es dennoch wieder tut. Die Nebensätze sind alles nur Vermutungen, die gerne von Menschen angewandt werden, die Sünden anderer Menschen anprangern wollen, um die eigenen Sünden nicht anschauen zu müssen, weil diese ja vermeintlich viel kleiner sind als die des Anderen.

Jesus hat im Umgang mit Menschen, die hilflos vor ihm standen immer nur davon gesprochen, dass er die Sünden vergibt. Er hat es immer getan, ohne dass der Mensch vor ihm irgendetwas getan hätte, um sich das zu verdienen.

Warum wird von den heutigen Christen so oft ein ganz anderer Jesus verkündigt, als er sich selbst damals präsentiert hat?


in Johannes 8, 1-11 geht es ganz klar um Ehebruch !!!!!!

den Juden Jeschua der nur das Judentum lehrte kennen die meisten Christen nicht. Was sie "kennen" sind ihre selber erfundenen Vorstellungen wie Jeschua angeblich gelehrt haben soll !!!
auf www.bibel-tv.de , Mediathek , Die Bibel aus jüdischer Sicht
erklärt die jüdische Professorin Ruth Lapide, wie das damals war !!!
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Meisterigel » Mo 13. Mai 2013, 18:12

Ich hätte mich gestern im FEG-Godie auch nicht getraut mit meinem Partner, mit dem ich seit 6 Jahren zusammen bin, Händchen-haltend aufzukreuzen.

In der Bibel sucht man vergebens nach Antworten wie man sein Leben leben soll, wenn man als Mann auf andere Männer steht. Würde ich eine Frau heiraten, wären im Endeffekt zwei Menschen unglücklich (Hätten wir Kinder sogar noch mehr). Ewig Single zu sein und sich selbst zu hassen, kann ja auch nicht die Lösung sein.

Niemand entscheidet sich bewusst dafür schwul oder hetero zu sein.

Mittlerweile könnten wir uns die Partnerschaft eintragen lassen aber damit hat es sich auch. Den Segen der Kirche gibt es nicht.

In den Augen vieler Christen gibt es zwei Arten von Liebe und das macht mich traurig.

Der HERR hat mich so gemacht wie ich bin und dafür brauche ich mich auch nicht zu schämen. :praisegod:
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Patch Adams » Mo 13. Mai 2013, 18:26

Meisterigel
Der HERR hat mich so gemacht wie ich bin und dafür brauche ich mich auch nicht zu schämen. :praisegod:


:praisegod:

Das sehe ich auch so. Gott liebt die Vielfalt.


Liebe Grüße

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 18:28

Meisterigel hat geschrieben:Der HERR hat mich so gemacht wie ich bin und dafür brauche ich mich auch nicht zu schämen. :praisegod:


So ist es!


Grüße Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 13. Mai 2013, 18:49

Columba hat geschrieben:
Meisterigel hat geschrieben:Der HERR hat mich so gemacht wie ich bin und dafür brauche ich mich auch nicht zu schämen. :praisegod:


So ist es!


Grüße Columba


Hier sieht man wieder: Gottes Gräul ist eindeutig hier nicht zu sehen!!!
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Fee » Mo 13. Mai 2013, 19:00

Meisterigel hat geschrieben:Ich hätte mich gestern im FEG-Godie auch nicht getraut mit meinem Partner, mit dem ich seit 6 Jahren zusammen bin, Händchen-haltend aufzukreuzen.


Halloooh - ein Neuer mit einem ersten Beitrag. Guten Tag auch!

Finde ich gut, dass auch ein Betroffener sich hier zu Wort meldet.

Liebe Grüße!
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 19:01

@Jeffrey


Günter Baum, ein Ex-Gay, gründete Wüstenstrom in Deutschland. Es ist eine evangelikale Organisation, die Homosexuelle "umerziehen" will, musste selbst erleben in seiner Organisation, dass die Verhaltensänderungen bei lange nicht allen Homosexuellen gelingt. Auch Baum selber lebt nun wieder homosexuell und sagte im Jahre 2000 in der Basler Zeitung:

[list=]«Je länger je mehr wurde mir bewusst, dass ich vor der Wahl stand: Entweder ich bin fromm, <asexuell> und psychoneurotisch oder ich lebe als Christ mein Schwulsein und bin psychisch gesund», erklärt Baum.

Quelle: http://www.offenekirche.ch/info/BaslerZ ... 3-2000.asp [/list]

Baum gründete inzwischen die Organisation "Zwischenraum", die christliche Menschen, die homosexuell lieben, hilft

...und jetzt Jeffrey? Dieser Mensch ist sicher auch lange mit Gott im Gespräch gewesen und geht nun diesen Weg.


Grüße Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Mo 13. Mai 2013, 19:02

Columba hat geschrieben: Also speziell nochmals eine Wiederholung für Dich, was ich in diesem Thread hauptsächlich gefragt habe:

1. Ist ein homosexuelles (wiedergeborenes) Christenpaar in Deiner Kirche auch eingeladen am Abendmahl teilzunehmen? Darf es auch Mitglied Deiner Kirche sein.


Die Frage wäre, ob ein homosexuelles Christenpaar wirklich wiedergeboren ist, wenn man unter dem Aspekt der Wiedergeburt damit bestimmte Veränderungen im täglichen Leben hin zu Gott verbindet?

Ich selbst bilde mir darüber kein Urteil, sondern nehme den Umstand als gegeben hin, wenn auch aus dem Glauben heraus mit einer Träne im Auge!

In unserer Kirche ist es ein Unding, wenn ein homosexuelles Christenpaar am Abendmahl teilnehmen würde, weil wir mit dem Abendmahl eine ganz besondere Heiligung verbinden!

Somit haben diese Christen sich zu einer eigenen Organisation entschlossen und diese gegründet unter dem Namen: Seventh-Day Adventist Kinship

Sie sind aber kein Teil der STA-Kirche und die Nutzung der Bezeichnung 'Seventh-Day Adventist' konnte ihnen gerichtlich nicht untersagt werden, soweit ich es aus dem angegebenen Link entnehmen konnte!

Columba hat geschrieben:2. Gingest Du zusammen mit Deiner oder Deinem Tochter/Sohn in Deine Gemeinde, wenn sie oder er den gleichgeschlechtlichen Partner dabei hätte? Wie soll in diesem Fall die Gemeinde damit umgehen?


Beantwortet sich aus der letzten Antwort von selbst!

Columba hat geschrieben:3. Was erwartest Du, falls Du homosexuell wärst, von Deiner Gemeinde, wie sie mit Dir umginge?


Auch diese Frage ist schon praktisch beantwortet!

Columba hat geschrieben:4. Betrachtest Du homosexuell liebende Christen voll als Deine Geschwister im Glauben.


Das könnte ich schon, wenn auch in dem Bewustsein das sie der Irrung unterliegen mit ihrer Ansicht, ähnlich in der Art, wie auch andere Christen hier und da der Irrung unterliegen mit ihren Ansichten!

Columba hat geschrieben:Das sind meine Fragen, die mich diesmal hier im Thread am meisten interessieren und die implizit und explizit hier stellte - und wenig konkrete Antworten bekam.


Ich hoffe meine Beatwortung reicht dir aus! ;)

Columba hat geschrieben:Ausgangspunkt dafür ist für mich Rektar, der sich am Anfang daran stört, dass er neben einem Schwulen sitzen musste. Das ist ein Beziehungsaspekt, den ein Christ hier im Thread thematisierte.


Das würde mich persönlich nicht stören!

Matthäus 9,9-13: "Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? Als das Jesus hörte, sprach er: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten."

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Patch Adams » Mo 13. Mai 2013, 19:06

Columba
Baum gründete inzwischen die Organisation "Zwischenraum", die christliche Menschen, die homosexuell lieben, hilft


Interessante Entwicklung und auch eine sehr wichtige dazu, da Baum jemand ist, der weiß, womit ein homosexueller Mensch zu kämpfen hat. Prima.

Gruß

Patch Adams
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Fee » Mo 13. Mai 2013, 19:13

Meta hat geschrieben:
Trixi hat geschrieben:Jesus hat von keiner bestimmten Sünde gesprochen, wie meistens interpretiert wird.


in Johannes 8, 1-11 geht es ganz klar um Ehebruch !!!!!!


Es geht um Ehebruch bei den Pharisäern, aber Trixi hat in ihrem Kommentar zu VERS 11 etwas Richtiges herausgestrichen. Jesus fordert die Frau ganz allgemein auf nicht mehr zu sündigen. (Hätte er gesagt, "breche die Ehe hinfort nicht mehr," wäre er bereits auf die Fangfrage der Pharisäer eingegangen mit einem Schuldanerkenntnis)
Mit keinem einzigen Wort sagt Jesus etwas zum Ehebruch der Frau oder zum Sinn oder der Notwendigkeit der mosaischen Vorschrift! Die wichtige Quintessenz liegt bei Jesus eindeutig nicht hier. Ganz deutlich und geschickt zielt er aber auf die Phärisaer ab in ihrem Eifer ANDERE zu steinigen und ihre eigenen Fehler zu verdrängen. Eine Botschaft, die auch an anderer zentraler Stelle (Bergpredigt) von Jesus berichtet wird (Splitter im anderen, Balken im eigenen Auge.....).



den Juden Jeschua der nur das Judentum lehrte kennen die meisten Christen nicht. Was sie "kennen" sind ihre selber erfundenen Vorstellungen wie Jeschua angeblich gelehrt haben soll !!!

Dein Einwand ist nicht ganz unberechtigt, gehört aber nicht zum Thema. Vor allem wenn man es gebürtig würdigen sollte mit einer Vielzahl von Beiträgen.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Fee » Mo 13. Mai 2013, 19:29

SunFox hat geschrieben:Die Frage wäre, ob ein homosexuelles Christenpaar wirklich wiedergeboren ist, wenn man unter dem Aspekt der Wiedergeburt damit bestimmte Veränderungen im täglichen Leben hin zu Gott verbindet?

Wiedergeborene wie andere sündigen und das leider teils auch wissentlich und nicht aus Versehen. Insofern auf gleicher Augenhöhe mit Homosexuellen (unabhängig davon, ob es nun Sünde ist oder nicht).


In unserer Kirche ist es ein Unding, wenn ein homosexuelles Christenpaar am Abendmahl teilnehmen würde, weil wir mit dem Abendmahl eine ganz besondere Heiligung verbinden!

Eine Heiligung, die alle Sünder nötig haben. Also alle.
Wenn man Deinen Satz ein wenig umformuliert, kommt folgende Aussage dabei heraus: Deine Kirche geht davon aus, dass Homosexuelle das Heilige Abendmahl entweihen.
Dann wären Sünder (jeder von uns) kräftiger als Gottes Abendmahl!


Somit haben diese Christen sich zu einer eigenen Organisation entschlossen und diese gegründet unter dem Namen: Seventh-Day Adventist Kinship

Gefällt mir..... :-) Vor allem wegen der Aussage "....diese Christen". Damit werden sie wieder einbezogen, auch wenn mit einem weinenden Auge von Deiner Seite. Finde das aber okay und nachvollziehbar.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 19:31

SunFox hat geschrieben:
Columba hat geschrieben: Also speziell nochmals eine Wiederholung für Dich, was ich in diesem Thread hauptsächlich gefragt habe:

1. Ist ein homosexuelles (wiedergeborenes) Christenpaar in Deiner Kirche auch eingeladen am Abendmahl teilzunehmen? Darf es auch Mitglied Deiner Kirche sein.


Die Frage wäre, ob ein homosexuelles Christenpaar wirklich wiedergeboren ist, wenn man unter dem Aspekt der Wiedergeburt damit bestimmte Veränderungen im täglichen Leben hin zu Gott verbindet?


Das ist so das Typische, oben schon von anderen gebracht, einfachheitshalber stellt man beim beim Anderen das Christsein in Frage. Damit bist Du aber wieder einmal allen existentiellen Fragen ausgewichen. Ein lustiger Trick.

Aber dieser Trick funktioniert nicht, weil Du eine Fehler machtest. Du stellst bloss in Frage und willst selbst nicht beurteilen. Das heisst deshalb, Du kannst hier im "Gedankenexperiment" auch mal annehmen, dass sie wirklich wiedergeboren sind. ...und dann die Überlegungen nochmals machen, wie Du persönlich mit Glaubensgeschwistern umgehst, wenn sie sich als homosexuell liebend outen. Keine Lösung ist es, aber heute leider noch nötig, wenn man andere Menschen quasi zwingt, eine eigene Unterkirche oder Parallelkirche zu gründen, um ihr Christsein zu feiern. Das ist immer noch eine Diskriminierung, auch wenn es z Z noch nicht anders geht. Ich denke in Deutschland z B an die MCC Gemeinden und in der Schweiz z B an die Lesbische und Schwule Basiskirche, Basel. ...denn christliche Gemeinden sollten im Prinzip offen sein für alle Christen.


Grüße Columba


PS
Würde Dir mal folgendes Buch empfehlen - nicht nur Dir sondern allen (mich eingeschlossen, es wieder einmal zu lesen): "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren. Anleitung zum subversiven Denken" von Hubert Schleichert - Gute Beschreibung vieler Tricks, denen man v a bei Populisten und Fundamentalisten begegnet - und die auch bei jedem Schreiber gerne unbewusst einfliessen.
Zuletzt geändert von Columba am Mo 13. Mai 2013, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 13. Mai 2013, 19:39

Columba hat geschrieben:@Jeffrey


Günter Baum, ein Ex-Gay, gründete Wüstenstrom in Deutschland. Es ist eine evangelikale Organisation, die Homosexuelle "umerziehen" will, musste selbst erleben in seiner Organisation, dass die Verhaltensänderungen bei lange nicht allen Homosexuellen gelingt. Auch Baum selber lebt nun wieder homosexuell und sagte im Jahre 2000 in der Basler Zeitung:

[list=]«Je länger je mehr wurde mir bewusst, dass ich vor der Wahl stand: Entweder ich bin fromm, <asexuell> und psychoneurotisch oder ich lebe als Christ mein Schwulsein und bin psychisch gesund», erklärt Baum.

Quelle: http://www.offenekirche.ch/info/BaslerZ ... 3-2000.asp [/list]

Baum gründete inzwischen die Organisation "Zwischenraum", die christliche Menschen, die homosexuell lieben, hilft

...und jetzt Jeffrey? Dieser Mensch ist sicher auch lange mit Gott im Gespräch gewesen und geht nun diesen Weg.


Grüße Columba


Jeder soll entscheiden. Aber die schwulen haben es schwer, da ihnen ändern sollen u.ä. entgegengebracht wird, vielleicht auch noch im Namen von Gott, während der andere es nicht schwer haben wird bei seiner Sünde (z.B. mal lügen), da es kein Thema ist (wie aber "Schwul"), seine Sünde "unbeschwert" zu tun (er wird sie tun, denn keiner will den ersten Stein schmeißen, frei von Sünde zu sein, oder?)!
:ugeek:
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Patch Adams » Mo 13. Mai 2013, 19:43

Columba
"Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren.


Ich habe das Buch vor Jahren mal gelesen und noch im Regal stehen. Schätze, ich werde es mir noch einmal durchlesen.

Gruß

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 13. Mai 2013, 19:46

Patch Adams hat geschrieben:
Columba
"Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren.


Ich habe das Buch vor Jahren mal gelesen und noch im Regal stehen. Schätze, ich werde es mir noch einmal durchlesen.

Gruß

Patch Adams


:pray:
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Mo 13. Mai 2013, 19:48

@Jeffrey

"Es erscheint mir seltsam, dass diejenigen, die so oft davon reden, was der Heilige Geist ihnen offenbart, so wenig davon halten, was er anderen offenbart hat." - Charles H. Spurgeon zugeschrieben
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 13. Mai 2013, 19:56

@ Gott
:umarm:
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Mo 13. Mai 2013, 21:24

Gerne benennt man Sünde am liebsten in dem Bereich, von dem man selbst glaubt, weit davon entfernt zu sein.
Danke für diese typische Vorlage.


Trixi, da Du nur ablenkst, ist diese Bemerkung nur als oberschlaues Zitat zu betrachten.

Für wen oder was hälst Du mich ?
Ich gehöre zu der Sorte sehr selbstkritischer Menschen und bin deshalb auch sehr empfindsam für solche Ablenkungen und plumpen Unterstellungen.

Lenkst Du nicht dauernd davon ab, dass Homosexualität Sünde sein könnte ?
Ich erwarte nichts weiter als diese klare Frage ohne ausweichen, ablenken und ohne Unterstellungren und anderswie schwammig zu beantworten.

Entschuldige, ich komme immer zum Punkt und mag hier Dein Konzept , wie Du hier ausweichst nicht. Es ist für mich nur drum rum reden - es kommt nahe an das unschöne Wort Geschwafel.

Wenn mir jemand die Frage stellen würde, der selbst davon betroffen ist, dann würde ich diesen auf Gott hinweisen, weil Gott in das Herz der Menschen schauen konnte. Gott ist der Einzige, der fähig ist, das zu beurteilen. Und er ist auch der Einzige, der den Kern der Taten aufdecken kann, weil er das Herz der Menschen kennt. Alles Andere ist oberflächlich, nur an menschlichen Normen gemessen und damit wenig sinnvoll. Meist eher zerstörend und das ist sicher nicht von Gott.


Tolles Konzept, hat es denn bei Homosexuellen funktioniert ? Wenn das Herz voll ist mit der eigen Ansicht über etwas, wie soll man dann Gottes Ansicht in sich erkennen ?
lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Mo 13. Mai 2013, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 13. Mai 2013, 21:35

onThePath hat geschrieben:
Gerne benennt man Sünde am liebsten in dem Bereich, von dem man selbst glaubt, weit davon entfernt zu sein.
Danke für diese typische Vorlage.


Trixi, da Du nur ablenkst, ist diese Bemerkung nur eals oberschlaues Zitat zu betrachten.

Und lenkst Du nicht dauernd davon ab, dass Homosexualität Sünde sein könnte ?
Ich erwarte nichts weiter als diese klare Frage ohne Ausweichen, ablenken und anderswie schwammig zu beantworten.

Entschuldige, ich komme immer zum Punkt und mag kein "Geschwafel".



Werter OtP,

da dies hier kein Fragebogen ist, wo man Musterantworten vorgeschrieben bekommt, bei denen man dann nur noch die richtige abhaken kann, nehme ich mir die Freiheit, meine Antworten so zu formulieren, dass sie meine ganz persönlichen Gedanken ausdrücken.

Wenn du nicht die Antwort bekommst, die du hören willst (oder lesen) dann bedeutet das noch lange nicht, dass ich ablenke oder gar schwafele. Ich benutze nur andere Worte, als du sie erwartest, weil ich voraussetze, dass du an einer echten Antwort interessiert bist und nicht am nachplappern von Formeln.

Genau wie ich mir die Mühe mache, über eine Antwort zu einer Frage nachzudenken bevor ich sie niederschreibe, darf ich doch sicher auch dich bitten, über meine Antwort nachzudenken, bevor du dich gleich darüber mokierst, dass ich kein Häkchen bei "Ja" oder "nein" gemacht habe. :lesen:
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Mo 13. Mai 2013, 21:39

Noch mal Trixi,
ich denke viel nach, daran wird es nicht liegen. Und dass nicht alles völlig richtig ist, wie Du es darstellst, dürfte Dir auch klar sein. Mir sind jedenfalls die Christen hier grundsätzlich näher an der Wahrheit dran, die davor warnen, Homosexualität werde hier schön geredet. Das wird sie automatisch, wenn man alle Warnungen der Bibel einfach nicht beachtet.

Das hat nichts mit dem ersten Stein zu tun, nichts mit ablenkung von der eigenen Sündhaftigkeit und nichts damit, dass man gerne Sünden anschaut, die einem selber fern sind. Diese Weisheiten können als Ausflüchte mißbraucht werden.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 13. Mai 2013, 21:50

otP hat geschrieben:Tolles Konzept, hat es denn bei Homosexuellen funktioniert ? Wenn das Herz voll ist mit der eigen Ansicht über etwas, wie soll man dann Gottes Ansicht in sich erkennen ?


Sicherlich hat es das. Das kannst du z.B. ein Stück weiter oben an dem Text von "Meisterigel" und den Link, den "Columba" gesetzt hat sehr gut erkennen.

Das Herz voll mit der eigenen Ansicht hat wohl jeder - auch du. Und das was du vertrittst ist nichts anderes als deine Ansicht.

Das Problem liegt wohl eher daran, dass du es nicht anerkennst, wenn ein Homosexueller aussagt, mit Gott in Verbindung zu stehen und seine Zusage bekommen zu haben.
Genauso kann ich deine Aussagen über das, was du meinst von Gott zu wissen in Frage stellen - kommt aufs Gleiche heraus.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon onThePath » Mo 13. Mai 2013, 21:59

Naturlich Trixi, alles kann man in Frage stellen.
Ich sagte ja, wem ich hier im Forum lieber zustimme und was ich für besser halte.

Da können diese beiden Parteien noch so lange alle Wahrheit für sich beanspruchen. Ich weiß, zu welcher Seite ich gehöre.
Da habe ich so meine Probleme mit Dir.
Und mit den von mir angekreideten Argumenten von Dir.

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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Trixi » Mo 13. Mai 2013, 22:23

onThePath hat geschrieben:Naturlich Trixi, alles kann man in Frage stellen.
Ich sagte ja, wem ich hier im Forum lieber zustimme und was ich für besser halte.

Da können diese beiden Parteien noch so lange alle Wahrheit für sich beanspruchen. Ich weiß, zu welcher Seite ich gehöre.
Da habe ich so meine Probleme mit Dir.
Und mit den von mir angekreideten Argumenten von Dir.

lg, oTp


Okay, das ist eine klare Ansage. Wenn du sagst, dass du Probleme mit meinen Aussagen hast, dann erkennst du, dass das Problem bei dir und mir liegt.

Die Wahrheit beanspruchen hier, soweit ich erkennen kann, mehr diejenigen, die gegen Homosexualität sind. Die anderen signalisieren es viel mehr mit ihrer eigenen Erkenntnis.

Das Problem besteht im Grunde nur dann, wenn man die Wahrheit für seine eigene Erkenntnis beansprucht und den anderen abspricht. Wenn man die Unterschiede in der persönlichen Erkenntnis akzeptiert und nebeneinander stehen lassen kann, dann würde ich von "Einigkeit" sprechen. Ich persönlich glaube, dass Jesus diese Einigkeit gemeint hat, woran man seine Jünger erkennen sollte. Nicht darin, dass sie in allem die gleiche Meinung haben. Wenn das so wäre, dann gäbe es keine Jünger von Jesus. Aber wenn man die Einheit, die sich in Jesus selbst trifft, erkennt, indem einer den anderen höher achtet als sich selbst, dann ist man, meiner Meinung nach, auf dem richtigen Weg.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon kingschild » Mo 13. Mai 2013, 22:58

Columba hat geschrieben:
Du bist tatsächlich hier widersprüchlich. In Wirklichkeit vertrittst Du immer noch das Gesetzesprinzip. Die Gnade ist äusserlich bei Dir.


Ich kann Dir versichern das ich nicht durch Werke errettet bin. Leider versteht man mich nicht,wenn ich sage das Gnade nicht dazu da ist um weiter zu sündigen wie bisher. ;) Wer von neuem Geboren wird, der wird eine Veränderung durchmachen nämlich das der Geist einem in die Busse ruft. Wenn alles beim alten bleibt, dann stimmt etwas nicht. Wenn man die Anordungen der Apostel an die Gemeinde ignoriert dann stimmt viel nicht.


Der Grund scheint mir folgender zu sein: Gesetz basierst Du nur auf die Moral: Deshalb ist für Dich Sünde ein moralischer Verstoß gegen das Gesetz. Tatsächlich aber benützt Paulus den Ausdruck Sünde zweifach: Für ihn ist Sünde AUCH Gottferne. Das heisst aber, es geht Paulus nicht nur um die moralische Frage gut oder schlecht, also um die Sache, sondern um die Beziehung Gott-Mensch und Mensch-Mensch.


Mir geht es nicht um Moral mir geht es um Glauben oder Unglauben. Glaubt man Gott oder glaubt man Gott nicht. Der wiedergeborene glaubt Gott. Beim Gesetz geht es primär um den Glauben. Im AT entstanden aus Glauben Werke und im NT geht es um Glauben und auch aus diesem Glauben entsteht etwas neues, durch die Kraft Gottes.

Gottes Kraft schenkt Erlösung und nicht billige Gnade, zum weiter fahren/sündigen wie bis anhin. Diese Erlösungskraft ist heute noch wirksam in den Christen. Erlösung Columba, nicht weitersündingen wie im alten Leben. Ich weiss das die Heiligung ein Leben lang dauert aber wenn man von Anfang an sagt es braucht sie gar nicht, dann verwundert es mich echt nicht, wenn da viele nicht frei werden und im Unglauben weiterleben wie bisher.

Erlösung ein Fremdwort für einige hier, traurig aber war. Ich werfe keine Steine Columba aber ich bin traurig das einge hier von der Erlösung nicht viel wissen. Ich kenne einen Gott der ist gekommen um zu erlösen. Manchmal will man nicht, manchmal macht man Schritte zurück aber die Zielrichtung ist klar, wenn der Geist Gottes in einem lebt. Nicht Werke wirken aber die Erlösung wirkt, wenn diese keine Wirkung hat dann stimmt etwas nicht.

Wer will Erlösung, wenn man beigebracht bekommt, das es keine Freiheit gibt und es keine Sünde sei. Ich kenne den Herrn der frei macht.

Lu 24:47 und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem.

Wie willst Du dem Homosexuellen Paar Busse predigen, wenn Du Ihnen das sündige Verhalten als Gott gewohlt absegnest? Der Geist des Herrn führt zur Busse zumindest, mich hat er dorthin geführt und er hat mich nicht zum weiter sündigen geführt.

Den Geist der nicht zur Busse führt denn kenne ich auch aber das ist nicht der Heilige Geist.

Wenn ich als nicht wiedergebornener sündigte, sagte ich das ist keine Sünde. Wenn ich von neuem geboren bin und das gleiche tue, was ist dann neu? Es geht nicht um Moral, es geht beim ganzen Gesetz in erster Linie um Glauben oder Unglauben. Homosexualität ist eines, schlimmer ist das man Gott nicht glaubt, dieser ungehorsam ist das Hauptproblem dem alle Sünde zugrundliegt.

Gerade in Bezug auf die Frage "Homosexualität" hat das weitgehende Konsequenzen: Sie zeigen sich z B darin, dass meine konkreten Fragen, wie ich homosexuellen Christen begegne weitgehend unbeantwortet blieben.


Ich habe sie beantwortet. Wer umkehren will und Christus nachfolgen wird Gottes Wort hören und annehmen, wer nicht umkehren will, der wird Gottes Wort ablehnen. Das war zu Christus seiner Zeit so und das ist noch heute so.


Entweder konsequent Gnade, dann aber musst Du vorsichtig sein, was der Heilige Geist dem anderen eingibt und kritisch sein, was der Heilige Geist Dir wirklich eingeben will oder ob Du Dich verirrt hast in Gesetzlichkeit. Denn nur ER, unser Jesus Christus, unser Herr, hat nämlich das Gesetz ganz erfüllt.


Der Geist der in mir lebt leitet an zur Umkehr, Busse, Heiligung, dieser Geist erlöst und macht frei und bei dem ist kein Ding unmöglich.

Den Geist der zum weiter sündigen anleitet, der Geist des Ungehorsams, der Geist der Rebellion gegen Gottes Wort usw. den kenne ich aus meinem früheren Leben.

Ich habe mich entschieden dem ersten zu folgen, wenn Du meinst das sei nicht der Heilige oder gar ein Gesetzesgeist oder Richtgeist, dann muss ich damit leben. Ich habe mich entschiedem dem ersten zu dienen und dem ersten zu folgen, weil dieser mich befreite und mir ein neues Leben schenkte.

Manchmal wollen mich die Lügengeister wieder in die Irre führen aber mein Gebet lautet: Herr erlöse mich von dem Bösen und nicht Herr lass mich weitersündigen und schick mir einen Pastor der meine Sünde absegnet, damit ich weiterfahren kann wie früher.

Ich Glaube an Gottes Gnade. Mit dem Missbrauch der Gnade kann ich nichts anfangen. Wenn ich zehn mal falle so hilft mir Gott zehn mal auf aber wenn ich 100 mal falle so hilft er mir 100 mal auf aber mein Wille ist nicht weiter zu fahren wie im Alten Leben und ich glaube das dies auch der Wille meines Herrn ist.

Allein der Glaube, aber das ist der Glaube, der Liebe wirkt (siehe Galaterbrief). Irgendein Glaube an Gott nützt Dir nichts, wenn er nicht Liebe wirkt und damit unter dem Doppelgebot der Liebe steht.


Wo bleibt die Liebe wenn ich meinen Bruder anleite zum weitersündigen? Wo bleibt die Liebe wenn ich Gottes Wort nicht mal glaube?

Mit dieser Liebe der Welt welche zum weiter sündigen anleitet will ich nichts zu tun haben.

Ich kenne die Liebe welche Erlöst, ich kenne die Liebe welche zur Umkehr und Busse führt, ich kenne die Liebe welche die Wahrheit liebt und Gottes Wort glaubt, ich kenne die Liebe welche dem Bruder hilft Gottes erlösende Kraft zu finden, ich kenne die Liebe welche Gottes Kraft nicht leugnet, ich kenne die Liebe die befreien kann von Sünde, Tod und Teufel, ich kenne die Liebe welche Frieden mit Gott schenkt, ich kenne die Liebe welche Gottes gehorsam wirkt, die Liebe welche Ehrfurcht vor Gott zeugt usw. Diese Liebe kenne ich und dieser will ich dienen mit Gottes Hilfe und Kraft.


Also wiederum: Wenn Gnade dann konsequent, sonst bleibt Gesetzlichkeit, Sünde und Satan, aber keine Liebe. Das heisst nicht, dass es unter Christen keine Ermahnungen und Hilfe braucht. Aber das kann nur in Liebe geschehen, und da bin ich persönlich als erster angesprochen - noch bevor ich die Sündenkeule gegen andere erhebe. Dann sind zuerst einmal die Fragen um genetische oder andere Ursachen v Homosexualität vom Tisch. Einzig und allein gilt für für homosexuelle Christen, dass sie absolut auch meine Geschwister in Christus und Gemeinde sind - und generell für alle Menschen, dass sie eingeladen zu Christus sind, unabhängig von der sexuellen Ausrichtung.

Grüsse Columba


Sollte ich mich vom Vater der Lüge je wieder verführen lassen, das der Alte Weg, der Gott gewollte sei für mich, weiss ich zumindest in welcher Kirche ich den irdischen Segen für mein weitersündigen holen kann.

Bis dahin werde ich mit der Gnade welche mir der Herr schenkte, keinen Missbrauch treiben und beten das ich die nötige Ehrfurcht behalte, vor dem Leben, das mir durch Gott neu geschenkt wurde.

Ich werde meinen Bruder anleiten, wie dies die Apostel auch taten:

Apg 2:38 Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

Diese Heilige Geist schenkt neues Leben und leitet nicht an, um weiter zu fahren wie bisher. Wer weiterfahren will wie bisher, der folgt auch einem Geist aber sicher nicht dem, der neues Leben schenken will.

God bless
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Di 14. Mai 2013, 00:56

kingschild hat geschrieben:Apg 2:38 Was sollen wir tun, Brüder? Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und ein jeder von euch werde getauft auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

Diese Heilige Geist schenkt neues Leben und leitet nicht an, um weiter zu fahren wie bisher. Wer weiterfahren will wie bisher, der folgt auch einem Geist aber sicher nicht dem, der neues Leben schenken will.


"......... und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."

Für wie schwach erachten einige eigentlich den Heiligen Geist einen Menschen vollkommen zu machen?

Ich kann andere in ihrem Tun welches der Schrift widerspricht nun einmal nicht bestättigen, da ist es vollkommen egal um welche Tat es dabei geht, die dem göttlichen Sinn entgegen steht! Würde ich es tun, dann mache ich mich an seinem sündigen Tun mitschuldig!

Matthäus 5,27-30: "Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.« Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre."

Maleachi 3,6: "Denn ich, der HERR, verändere mich nicht."

Hebräer 13,8: "Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit."

1.Johannes 1,5-10: "Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns."

Matthäus 19,26: "Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich."

Wir müßen uns darüber im klaren sein, wer uns Glauben machen will, das einiges unabänderlich ist, das Gottes Kraft zum scheitern verurteilt ist!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Columba » Di 14. Mai 2013, 03:18

kingschild hat geschrieben:Erlösung ein Fremdwort für einige hier, traurig aber war. Ich werfe keine Steine Columba aber ich bin traurig das einge hier von der Erlösung nicht viel wissen.


Ich habe doch nicht (und auch sonst niemand in diesem Thread) Erlösung abgestritten. im Gegenteil, Erlösung kann nur dann wirksam geschehen, wenn eine Beziehung mit Gott da ist. Diese Erlösung des erlösungsbedürftigen Menschen geschieht im Kreuz und Auferstehung. So wie Du es aber wieder formulierst, scheint mir, dass Du gerade bei der Erlösung auf der moralischen Ebene stehen bleibst, wenn es konkret wird.

Niemand will hier jemand zur Sünde anstiften. Aber mit Deiner Bemerkung dazu, zeigst Du ja wieder, dass Du das "Sündenkonzept" bei Paulus kaum wahrnimmst (Sünde als Gottferne - Sünde als moralisches Makel). Lies mal Paulus genau in Bezug auf diesen Aspekt.

Ich weiss der Spur nach, welchen Weg Du gegangen bist in Deinem Leben. Dieser Dein Weg soll Dir heilig sein und auch als heilig von den anderen betrachtet werden. Das erlaubt Dir aber immer noch nicht, andere als Angestiftete oder Anstifter, zu verurteilen, indem Du ihnen (z B homosexuellen Menschen) das Christsein absprichst - zumal Du weisst, dass es auch theologisch verschiedene Sichten bezügl. der Homosexualität gibt. Du sprichst ihnen das Christsein ab, indem Du immer wieder von Umkehr sprichst. Christen haben die Umkehr erfahren, es ist die neue Geburt, aber solange Du immer noch auf dem Ausdruck Umkehr bestehst bei homosexuellen Christen, sprichst Du ihnen den Glauben ab. Zumindest müsstest Du aus Deiner Sicht konsequent nur von Veränderung sprechen, aber das braucht auch Zeit.

Merkwürdig ist auch, dass sich hier ein homosexueller Christ geoutet hat, aber Du wie auch die anderen kritisch gegenüber der Homosexualität Stehenden, nehmen dieses Zeugnis gar nicht erst auf. Hier ginge es jetzt um einen Menschen. Aber gäll, Kingschield, es ist leichter über Sünde, Teufel und Hölle im theoretischen Raume zu reden? Für viele Gemeinden scheint es auch leichter zu sein, Homosexualität zu verurteilen, wenn homosexuelle Christen gar nicht dabei sind. Das ist doch der Fakt heute bei vielen der konservativen oder fundamentalistischen Gemeinden.

Schade, nämlich genau da ginge es weiter, wenn alle Christen in der Gemeinde willkommen wären.


Grüße Columba
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon Fee » Di 14. Mai 2013, 08:39

Columba hat geschrieben:Merkwürdig ist auch, dass sich hier ein homosexueller Christ geoutet hat, aber Du wie auch die anderen kritisch gegenüber der Homosexualität Stehenden, nehmen dieses Zeugnis gar nicht erst auf. Hier ginge es jetzt um einen Menschen.

Mein Eindruck auch. Neue User werden normalerweise mit einem "Willkommen" begrüßt hier im Forum. Auf den Neuen eingegangen sind bisher nur solche, die zur Homosexualität eine differenzierte und nicht ablehnungsorientierte Meinung vertreten. Die eine stark ablehnende Haltung einnehmen hatten sich Seiten vorher dafür ausgesprochen, dass man natürlich auch Homosexuellen gegenüber lieb ist. Praktisch funktioniert dies nicht so.
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Re: Homosexualität Synonym

Beitragvon SunFox » Di 14. Mai 2013, 09:21

Lieber Columba, so geht das nicht! Du kannst nicht anderen versuchen ein schlechtes Geweissen zu machen für ihre Überzeugung!

Ist der Heilige Geist wankelmütig?

Die einen sagen, das nur die Form wie Gott die Ehe im Paradies gestiftet hat gültig ist und die anderen sagen das es völlig egal ist, wer wie mit wem eine eheliche Partnerschaft lebt!

Für die einen ist aus der Sünde heraus geboren (was nicht bedeutet, das es ein Eigenverschulden sein muß) für die anderen nicht!

So, nun mußt du (oder jemand anders) mir nur noch erklären, wie der Heilige Geist gleichzeitig hinter beiden Meinungen stehen kann!

Wie der Heilige Geist auf der einen Seite bestätigt das es ein sündhaftes Verhalten darstellt und auf der anderen Seite das genaue Gegenteil tut!

Matthäus 19,11.12: "Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern nur die, denen es gegeben ist. Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!"

Entweder man nutzt die von Gott gegebene Möglichkeit zur Ehe zwischen Mann und Frau, oder man läßt es! Die Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Ehe zieht das Wort Gottes garnicht in Betracht!

Ja in Römer 1,26.27 wird es als schändliche, entehrende Leidenschaft beschrieben, wenn Mann mit Mann und Frau mit Frau miteinander verkehren und dann soll auf der anderen Seite der Heilige Geist dieses absegnen?

Eine gleichgeschlechtliche eheähnliche Partnerschaft dient nicht zur Ehre Gottes, denn diese verunehrt die Schöpfung Gottes, sie steht dazu im Widerspruch!

Judas 11,3-23: "Geliebte, da ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen. Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen. Ich will euch aber, obwohl ihr alles wisst, erinnern, dass der Herr, nachdem er das Volk einmal aus dem Land Ägypten gerettet hatte, zum zweiten Mal die vertilgte, die nicht geglaubt haben; und Engel, die ihren Herrschaftsbereich6 nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter Finsternis verwahrt, wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie sie Unzucht trieben und hinter fremdem Fleisch herliefen, als ein Beispiel vorliegen, indem sie die Strafe des ewigen Feuers erleiden. Ebenso aber beflecken auch diese als Träumende das Fleisch, die Herrschaft aber verachten sie, Herrlichkeiten aber lästern sie. Michael aber, der Erzengel, wagte nicht, als er mit dem Teufel stritt und Wortwechsel um den Leib Moses hatte, ein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr schelte dich! Diese aber lästern alles, was sie nicht kennen; alles, was sie aber von Natur aus wie die unvernünftigen Tiere verstehen, darin verderben sie sich. Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich für Lohn dem Irrtum Bileams völlig hingegeben, und in dem Widerspruch Korachs sind sie umgekommen. Diese sind Flecken bei euren Liebesmahlen, indem sie es sich ohne Furcht mit euch gut gehen lassen und sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden fortgetrieben; spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal erstorben, entwurzelt; wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen; Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist. Es hat aber auch Henoch, der Siebente von Adam an, von ihnen geweissagt und gesagt: "Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Myriaden, Gericht auszuüben gegen alle und alle Gottlosen zu überführen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben." Diese sind Murrende, die mit dem Schicksal hadern und nach ihren Begierden wandeln; und ihr Mund redet stolze Worte, und sie bewundern Personen um des Vorteils willen. Ihr aber, Geliebte, gedenkt der von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus vorausgesagten Worte! Denn sie sagten euch, dass am Ende der Zeit Spötter sein werden, die nach ihren gottlosen Begierden wandeln. Diese sind es, die Trennungen verursachen, irdisch gesinnte Menschen, die den Geist nicht haben. Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben. Und der einen, die zweifeln, erbarmt euch, rettet sie, indem ihr sie aus dem Feuer reißt; der anderen aber erbarmt euch mit Furcht, indem ihr sogar das vom Fleisch befleckte Gewand hasst!"

Der natürliche Verkehr ist: "Seid fruchtbar und mehret euch!", dieses kann man nicht nach Belieben in einen unnatürlichen Verkehr vertauschen, denn dieses ist nicht aus Gott geboren! 1.Johanes 3,9: "Wer aus Gott geboren ist, der tut keine Sünde; denn Gottes Kinder bleiben in ihm und können nicht sündigen; denn sie sind von Gott geboren." - 1.Johanes 5,4: "Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat."

Jakobus 4,17: "Wer nun weiß, Gutes (das Rechte) zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde."

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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