Homosexualität

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Moderator: bigbird

Homosexualität

Beitragvon Fröschli » Mi 10. Sep 2003, 00:46

Hallo,

bin zimlich verzweifelt&glaube ihr könntet mir helfen... Ich lebe in einer lesbischen Beziehung&ansich wären wir glücklich. Meine Freundin leidet jedoch sehr darunter, dass sie unsere liebe nicht mit ihrem starken glauben vereinbaren kann. Ich glaube sie sucht nach einem Weg, aber ob es den gibt?
Durch sie habe auch ich wider mehr Bezug zu Gott gefunden. Ich begreife es einfach nicht...ich kann mir nicht vorstellen was Gott gegen aufrichtige Liebe einzuwenden haben könnte. Ich habe Angst sie zu verlieren...
Was denkt ihr? Was kann an Liebe falsch sein? Gott hat mich doch so erschaffen wie ich bin, wie ich fühle? Ich bin echt überfordert...

Ich danke euch für eure Rückmeldungen.

Liebe Grüsse,

Fröschli
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Re: Homosexualität

Beitragvon Wolfi » Mi 10. Sep 2003, 06:40

Hi Fröschli!
Es gibt schon diverse Threads, welche sich mit diesem Thema auseinander setzen (z.B. unter "Beziehung & Sexualität";). Mach Dich aber auf einiges gefasst! Gewisse Christen haben wirklich einen deftigen Schuss weg, was ihren Umgang mit Homosexuellen anbetrifft... ;) Seid Euch doch einfach gewiss, dass der wahre Gott bestimmt nichts gegen Liebe einzuwenden hat. Ob er selber nun gewisse Praktiken bevorzugt, entzieht sich meiner Kenntnis (und bestimmt auch jener der Christen; nur können die anscheinend nicht aufhören, gewisse Dinge einfach zu behaupten :roll: ;) ).
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Homosexualität

Beitragvon cori » Mi 10. Sep 2003, 07:27

Hallo Fröschli,

sei ganz herzlich willkommen im Forum! :)
Und ich freue mich, dass du wieder Bezug zu Gott gefunden hast. :))

Wie Wolfi richtig erwähnt hat, gibt es zu diesem Thema bereits verschiedene Threads, zum Beispiel in "Beziehung und Sexualität" (das findest du unter "Zusammenleben";) oder diesen hier Lesbische Liebe in der Bibel.

Du bist herzlich eingeladen, dich dort ein wenig umzusehen, vielleicht findest du einen Teil deiner Fragen beantwortet.

Liebe Grüsse

cori

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+++ Clara Sofia +++


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Re: Homosexualität

Beitragvon Shadow » Mi 10. Sep 2003, 09:39

Fröschli: Es komtm sehr drauf an welche Art von Glauben deine Freundin und du haben. Wenn ihr daran glaubt, dass die Bibel 100% und unumstösslich so von Gott stammt und dass man in keinster weise an der christlichen Interpretation zweifeln darf, dann seid ihr verloren. Dann wird´s nie was.


Wenn ihr aber der Meinung seid, dass die Bibel an gewissen Stellen interpretiert werden muss, um sie zu verstehen, dann habt ihr kein Problem. Denn das einzige, was annähernd explizit erwähnt wird, ist männliche Homosexualität. Wobei euch das nciht direkt sicher macht, denn Gott hat zum Beispiel Eva nie verboten vom Apfel zu essen. Dennoch wurde sie mit Adam aus dem Paradies geworfen.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass sich die Christenheit heute noch nicht so ganz einig ist, welche Gebote des Alten Testamentes Jesus denn nun aufgehoben aht und welche nicht. Manche werden darauf bestehen, dass Jesus die Gebote des alten Testamentes nur ergänzt hat, dennoch würde heute niemand mehr einen ungehorsamen Sohn steinigen. Oder siehst du heute noch Christen, die krampfhaft versuchen ncihts zu berühren, was zuvor von einer menstruierenden Frau berührt worden ist?

Du siehst also, je nach dem wie objektiv man die Bibel betrachtet wird man früher oder später zum Schluss kommen, dass viele der Regeln gut sind, einige überholt und andere komplett nutzlos und brutal. Wenn ihr euch wortwörtlich an die Bibel halten wollt, dann habt ihr ein echtes Problem... nicht nur mit dem Gesetz.

Im Übrigen: Jesus sagte in der Bergpredigt, dass die Christen sich nicht um Nahrung oder Kleidung kümmern sollen, sondern in die Welt ziehen sollen, auf Gott vertrauend, und das Evangelium verbreiten. Hier drin gehen wohl fast alle Christen einer geregelten Arbeit nach. Nun sag du mir, befolgen sie Jesus Weisung auf Gott vertrauend ohne Hab und Gut in die Welt zu ziehn?
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Re: Homosexualität

Beitragvon Fröschli » Mi 10. Sep 2003, 11:03

Hi shadow,

danke für deine Worte. Ich persönlich gehe ebenfalls davon aus, dass die Bibel eine Frage der Interpretation ist. Ich frage mich jedoch, ob auch dies eine falsche Einstellung ist&man bloss zu interpretieren braucht, wenn man sich bewusst ist, dass man eine Sünde begeht&sich durch Interpretation davon distanzieren möchte. Andererseits bin ich wie du froh, dass man keine ungehorsamen Söhne mehr steinigen soll ect., denn solche Umgangsformen erschienen mir doch ein bisschen mittelalterlich.
Was die annähernd explizite Erwähnung von männlicher Homosexualität in der Bibel betrifft, habe ich bereits ähnliches gelesen, aber glaube nicht das wir als Frauen damit aus dem Schneider wären. Genau im Bezug auf deinen Vergleich mit Adam und Eva.
Ich befürchte, dass meine Freundin&ich möglicherweise nicht die selbe Auffassung haben. Die Zeit wids zeigen.

Liebe Grüsse,

Fröschli
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Re: Homosexualität

Beitragvon Fröschli » Mi 10. Sep 2003, 11:12

Hi wolfi,

mir gefällt deine Einstellung. Ich gehe auch davon aus, dass Gott kaum etwas gegen Liebe einzuwenden haben könnte. Aber wie kann man mit Gewissheit sagen, dass das was man tut das richtige ist?
Aber was mir gerade eingefallen ist, ist die Tatsache, dass die Kirche im Mittelalter eigenhändig homosexuelle Ehen geschlossen&annerkannt hat, wieso der plötzliche Wandel?
Ich beziehe mich damit auf ein Zitat aus dem staatspolitischen Forum vom 11. September 2001.

Danke für deine Anregungen&liebe Grüsse,

Fröschli
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Re: Homosexualität

Beitragvon Frequenz » Mi 10. Sep 2003, 11:19

da sag ich nur meine meinung:
homo und lesben, sind krankheiten von der heutigen entwicklung.

aber eins mus klargestellt sein. ich bin nicht gegner der homo und lesben, neh mit denen komm ich gut aus. nein ich bin gegner der heutigen entwiklung.

musste ich klar stellen, sonst verstehen das die homo und lesben falsch.
... wenn man bis ins Detail geht.
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Re: Homosexualität

Beitragvon Shadow » Mi 10. Sep 2003, 11:56

BeasTV: Gegen diese Einstellung gibt es genügend Argumente. Mach dich mal schlau...


Fröschli: Es ist eigentlich simpel... entweder ihr könnt euch beide darauf einigen, dass Gott eurer Liebe wegen eine Ausnahme machen wird und euch dafür vergeben wird oder ihr löst die Beziehung. Alles zwischendurch wird euch nur für die Dauer der Beziehung belasten. Und diese Last würde ich an deiner Stelle nicht unterschätzen!
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Re: Homosexualität

Beitragvon Julian » Do 24. Nov 2005, 20:47

Original von Frequenz
da sag ich nur meine meinung:
homo und lesben, sind krankheiten von der heutigen entwicklung.

aber eins mus klargestellt sein. ich bin nicht gegner der homo und lesben, neh mit denen komm ich gut aus. nein ich bin gegner der heutigen entwiklung.

musste ich klar stellen, sonst verstehen das die homo und lesben falsch.


Äußerst qualifizierte Aussage...

Schon mal daran gedacht das es auch zu biblischen Zeiten, im antiken Rom/Griechenland Homosexualität gab, ausserdem gibt es homosexuelle Hamster, Hunde, Delfine usw. es ist also weder eine entwicklung unserer Zeit noch unnatürlich.

Ich denke das eine intakte homosexuelle Beziehung 1000x wertvoller ist als sich aufgrund irgendwelcher 3000 Jahre alter Bibelzitate in einer heterosexuellen Beziehung nicht scheiden zu lassen und unglücklich zu sein, AUCH UND GRADE IN DEN AUGEN GOTTES.
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Re: Homosexualität

Beitragvon jeig » Do 24. Nov 2005, 22:04

Original von Julian
Äußerst qualifizierte Aussage...
Ja, die war echt top... :roll:
Schon mal daran gedacht das es auch zu biblischen Zeiten, im antiken Rom/Griechenland Homosexualität gab
Klar gab es die, in der Bibel wird die Homosexualität mehr als nur einmal erwähnt.
ausserdem gibt es homosexuelle Hamster, Hunde, Delfine
Echt?
es ist also weder eine entwicklung unserer Zeit
Das stimmt.
noch unnatürlich.
Da hab ich grosse Bedenken.
Ich denke das eine intakte homosexuelle Beziehung 1000x wertvoller ist als sich aufgrund irgendwelcher 3000 Jahre alter Bibelzitate in einer heterosexuellen Beziehung nicht scheiden zu lassen und unglücklich zu sein, AUCH UND GRADE IN DEN AUGEN GOTTES.
Julian, es ist schwierig dich zu verstehen. Wie kannst du sagen, die "alten Bibelzitate" solle man nicht beherzigen um glücklich zu sein? Geht ja noch, aber wenn du dann schreibst "grade in Gottes Augen", dann wirds kompliziert, kommt doch die Bibel von Ihm.

Ich weiss nicht ob die Fragestellerin "da ist". Ist schon ein paar Monate her seit sie den Thread hier eröffnet hat, aber die Diskussion ist sicher gut.

Gruss

jeig


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Re: Homosexualität

Beitragvon Julian » Do 24. Nov 2005, 22:17

Ich geb zu das ich mich eventuell etwas unklar ausgedrückt habe.

Ich denke das viele der Bibelzitate die herbeigezogen werden um Homosexuelle zu verurteilen im ursprünglichen Sinne eher die Kulturen schlecht machen wollten in denen Homosexualität alltäglich war.
Rom hat Israel erobert, die griechische Kultur war lange Zeit ein starker Konkurrenz zur Jüdischen und und die Ägypter gelten in der Bibel eh als Feindbild.
Von daher denke ich das es um diese Kulturen im allgemeinen geht.

Gott wird allerdings weitaus öfter als gütiger, liebender Gott dargestellt, der dazu noch allwissend ist, von daher gehe ich davon aus das er lieber einen glücklichen Homosexuellen als einen unglücklichen Heterosexuellen über seine Erde schreiten sieht.
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Re: Homosexualität

Beitragvon Lamdil » Do 24. Nov 2005, 22:20

Original von jeig
Klar gab es die, in der Bibel wird die Homosexualität mehr als nur einmal erwähnt.

echt? WO?



Original von jeig
ausserdem gibt es homosexuelle Hamster, Hunde, Delfine
Echt?

Ja, echt! Das ist doch nun langsam ein alter Hut.



Original von jeig
Wie kannst du sagen, die "alten Bibelzitate" solle man nicht beherzigen um glücklich zu sein? Geht ja noch, aber wenn du dann schreibst "grade in Gottes Augen", dann wirds kompliziert, kommt doch die Bibel von Ihm.

Sie wurde von Menschen geschrieben. Inspirierte Menschen? Vielleicht, aber sie haben die Inspiration so ausgedrückt, wie es ihrem Horizont entsprach. Wieviele Bücher hat Gott wörtlich diktiert?

Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

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Re: Homosexualität

Beitragvon erbreich » Do 24. Nov 2005, 22:40

Hallo Fröschli
Original von Shadow
Es ist eigentlich simpel... entweder ihr könnt euch beide darauf einigen, dass Gott eurer Liebe wegen eine Ausnahme machen wird und euch dafür vergeben wird oder ihr löst die Beziehung. Alles zwischendurch wird euch nur für die Dauer der Beziehung belasten. Und diese Last würde ich an deiner Stelle nicht unterschätzen!
Im Wissen darum, dass in Römer 14 nicht über Sexualität gesprochen wird, denke ich dennoch, dass die folgenden drei Stellen auch auf sie angewendet werden dürfen:

"Ich weiß und bin in dem Herrn Jesus davon überzeugt, daß nichts an sich selbst unrein ist; sondern nur für den, der etwas für unrein hält, ist es unrein ." Röm 14,14

"Du hast Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott! Selig, wer sich selbst nicht beschuldigt in dem, was er billigt." Röm 14,22

Ich gehe mit Shadow einig: Wenn Euer Glaube Eure Beziehung zu tragen vermag, dann seid ihr frei. Wenn nicht, wird die Last zu gross werden.

"Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde." Röm 14,23

Gruss, erbreich
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.
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Re: Homosexualität

Beitragvon jeig » Do 24. Nov 2005, 22:42

Original von Lamdil
echt? WO?
Lamdil, fragst du das im Ernst? Ist doch echt ein alter Hut... :D

Ha! Fast hättest du mich erwischt...Hast doch selber mal einen Thread darüber gemacht :P Wart, ich habs gleich...Also, das war ne Umfrage von dir über eine Bibelstelle in der Gott sagt das Homosexualität ihm ein Gräuel (richtiggeschrieben?) sei. Und da wolltest du wissen, wer diese Stelle schon mal benützt hat, die Frechheit aber besitzt sich trotzdem zu rasieren. :D Zum Beispiel, schliesslich wird das ja von Gott ja auch verboten.

Meine Fres-se, mein Gehirn kann speichern, ich staune immer wieder... :] Äh, was ich heute gegessen hab? Äh, öh... :roll:

Um dir die Mühe zu ersparen auf dieser Stelle rumzureiten, es gibt noch andere. Jaja, so ist es...übrigens auch ein alter Hut ;)

Ja, echt! Das ist doch nun langsam ein alter Hut.
Siehst du! Du gibst mir sogar Recht :P

Nun ja, ich gebe zu, mich interessiert es reichlich wenig ob es unter den Pinguinen und Walen Homos gibt. Vielleicht weiss ich es daher nicht.

Du setzt aber schon nicht ein Tier dem Menschen gleich, oder?

Sie wurde von Menschen geschrieben. Inspirierte Menschen? Vielleicht, aber sie haben die Inspiration so ausgedrückt, wie es ihrem Horizont entsprach.
Für den Fall dass das so wäre , wo ist das Problem? Meinst du Paulus hätte persönlich was gegen Homos gehabt und vielleicht noch ein bisschen zu seinen Gunsten interpretiert? Bitteeee!

Du liest die Bibel so wie sie deinem Horizont entspricht, daher kann man also sagen dass du nicht anderst kannst als diese Antworten zu geben. Häää? :? ;)

Wieviele Bücher hat Gott wörtlich diktiert?
Bücher? Der Bibel? Alle! Tutti quanti! :))

Gruss

jeig


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Re: Homosexualität

Beitragvon Lamdil » Do 24. Nov 2005, 23:21

Original von jeig
Und da wolltest du wissen, wer diese Stelle schon mal benützt hat, die Frechheit aber besitzt sich trotzdem zu rasieren.

Leviticus 20:13 und die Verlogenheit

Und? Findest du es richtig, in diesem Punkt zweierlei Maß zu nehmen? Aber das Thema hat ja einen eigenen Thread.

Ich hoffe, dass du dort antworten wirst.



Original von jeig
Um dir die Mühe zu ersparen auf dieser Stelle rumzureiten, es gibt noch andere.

Die haben wir auch schon alle durch und bei keiner konnte mir jemand begründen, dass das etwas mit Homosexualität zu tun hat.


Original von jeig
Du setzt aber schon nicht ein Tier dem Menschen gleich, oder?

Siehst du nicht die Schöpfung? Wähnst du dich außerhalb der Schöpfung?

Natürlich, die Menschen haben Erkenntnis und Moral. Aber noch niemand konnte mir erklären, warum Homosexualität falsch ist. Statt dessen wird die Bibel (falsch) zitiert. :roll:

Bevor du dir die Mühe machst zu suchen:
Römer 1,26 bezieht sich eindeutig auf Götzendienst. Das ganze Kapitel wird unter "Die Gottlosigkeit der Heiden" geführt. Schon allein die Worte: "Darum hat sie Gott dahingegeben" weisen eindeutig darauf hin, dass es dafür einen speziellen Grund gibt. (ein WARUM) In diesem Fall: "Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere."


Auch 1.Kor. 6.9 bezieht sich nicht auf Homosexualität an sich. Genannt sind Lustknaben und Knabenschänder. Das auf alle Homos zu beziehen, wäre, als würdest du alle Heteros als Nutten und Vergewaltiger bezeichnen.

Gibt es etwa schlüssige Stellen, die wirklich die Homosexualität betreffen, in der Bibel? Du kannst mich ja mal überraschen!



Original von jeig
Meinst du Paulus hätte persönlich was gegen Homos gehabt und vielleicht noch ein bisschen zu seinen Gunsten interpretiert?

Ja! Wenn ich Paulus lese, erkenne ich einen körperverachtenden Spießer. "Verklemmt" wäre nicht einmal ein Ansatz, das auszudrücken. Aber das ist mein Verständnis dieser Worte.



Original von jeig
Wieviele Bücher hat Gott wörtlich diktiert?
Bücher? Der Bibel? Alle! Tutti quanti! :))

Wörtlich? Wenn du das glaubst, steht es dir frei, aber damit würdest du zu einer radikalen Minderheit gehören.


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Re: Homosexualität

Beitragvon Lamdil » Do 24. Nov 2005, 23:28

Original von jeig
Du liest die Bibel so wie sie deinem Horizont entspricht, daher kann man also sagen dass du nicht anderst kannst als diese Antworten zu geben. Häää? :? ;)

Ich habe mehr als nur einen Horizont. Manchmal ist es sogar für mich schwierig, alle meine Horizonte zu unterscheiden und damit mein Weltbild zu ergänzen.

Ich könnte auch anders schreiben. Ganz anders. Aber was sollte es bringen?
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Re: Homosexualität

Beitragvon jeig » Fr 25. Nov 2005, 00:54


Sorry Lamdil, ich muss jetzt weg...ins Bett. Morgen früh kurz (hoffentlich) ins Spital.

Original von Lamdil
Ich könnte auch anders schreiben. Ganz anders. Aber was sollte es bringen?


Ich weiss dass du ganz anders schreiben kannst. Und wo liegt der Unterschied zwischen dir und den inspirierten Schreibern der Bibel? Wer weiss wieviele Horizonte sie hatten.

Allerdings, und da gehe ich stark davon aus, schrieben sie für dies wichtige Buch nur die Worte Gottes nieder.

Darüber wie man Stellen über die Homosexualität falsch interpretiert (kommt von dir!), unterhalten wir uns noch! :shock: ;)

Shalom

jeig
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Re: Homosexualität

Beitragvon Lamdil » Fr 25. Nov 2005, 01:08

Original von jeig
Sorry Lamdil, ich muss jetzt weg...ins Bett. Morgen früh kurz (hoffentlich) ins Spital.

Gute Nacht und alles Gute für morgen.



Original von jeig
Ich weiss dass du ganz anders schreiben kannst. Und wo liegt der Unterschied zwischen dir und den inspirierten Schreibern der Bibel? Wer weiss wieviele Horizonte sie hatten.

Jeder Mensch kann viele Horizonte haben. Die Menschen vor 5000 Jahren waren den heutigen Menschen nicht unterlegen. Sie hatten vielleicht nicht soviel Wissen zur Verfügung - keine Bibliotheken und kein Internet, aber sie waren genauso denkfähig.

Doch konnten die Werte auch zur gleichen Reife gelangen - auf dieser Basis? Ich weiß, dass mein Wissen relativ ist. So schreibe ich auch relativ, denn da ich viele Horizonte habe, weiß ich, dass es viele Horizonte gibt. Das Ende meines Wissens ist nicht das Ende der Welt.

Zu oft habe ich aber den Eindruck, dass es für die Menschen hinter ihrem Horizont nichts mehr geben darf. Das aber ist falsch! Glaubs mir, es gibt vieles, was nur wenige verstehen und es gibt nur weniges, das viele verstehen.



Original von jeig
Darüber wie man Stellen über die Homosexualität falsch interpretiert (kommt von dir!), unterhalten wir uns noch! :shock: ;)

Dann mach dich mal fit, das ist hier mein Lieblingsthema! Ich habe gewonnen, wenn der Thread geschlossen wird. :D

Bisher wurde noch jeder Homo-Thread geschlossen, wenn die Argumente der Homo-Gegner ausgingen. :D



Nochmal Alles Gute für morgen und jetzt warte ich mal geduldig ab, was du so antwortest.
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Re: Homosexualität

Beitragvon rejo » Mo 28. Nov 2005, 19:12

Hier ein paar Stellen aus dem AT zum Nachdenken über die Wertigkeit von Anweisungen und Geboten Gottes aus dem AT.

5. Mose 15, 20 - 23
Alle Erstgeburt, die unter deinen Rindern und Schafen geboren wird, sollst du, wenn sie männlich ist, dem HERRN, deinem Gott, heiligen. Du sollst nicht ackern mit dem Erstling deiner Rinder und nicht scheren die Erstlinge deiner Schafe. 20bVor dem HERRN, deinem Gott, sollst du sie essen jährlich an der Stätte, die der HERR erwählt, du und dein Haus. 21Wenn´s aber einen Fehler hat, daß es hinkt oder blind ist oder sonst irgendeinen bösen cFehler hat, so sollst du es nicht opfern dem HERRN, deinem Gott; 22sondern in deiner Stadt sollst du es essen, du seist unrein oder rein, wie man dReh und Hirsch ißt, 23nur daß du esein Blut nicht ißt, sondern es auf die Erde gießt wie Wasser!

Muss sich heute noch irgendein Christ an diese Anweisungen Gottes halten bzw. fordern das die Kirchen-Oberen und Moralhüter noch ein?

5. Mose 21, 18 - 21
Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der ader Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, 19so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes 20und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. 21So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, daß er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, daß ganz Israel aufhorche und sich fürchte.

Oder will heute noch jemand die Steinigung der eigenen Kinder befolgen?


Auch das darf man, wenn man Gottes Anweisungen im AT ernst nehmen will:
2. Moses 21, 2-11
Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld. a 3Ist er ohne Frau gekommen, so soll er auch ohne Frau gehen; ist er aber mit seiner Frau gekommen, so soll sie mit ihm gehen. 4Hat ihm aber sein Herr eine Frau gegeben und hat sie ihm Söhne oder Töchter geboren, so sollen Frau und Kinder seinem Herrn gehören, er aber soll ohne Frau gehen. 5Spricht aber der Sklave: Ich habe meinen Herrn lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden, 6so bbringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr, und er sei sein Sklave für immer.
7Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht afreigelassen werden wie die Sklaven. 8Hat ihr Herr sie für sich genommen und sie gefällt ihm nicht, so soll er sie auslösen lassen. Er hat aber nicht Macht, sie unter ein fremdes Volk zu verkaufen, nachdem er sie verschmäht hat. 9Hat er sie aber für seinen Sohn bestimmt, so soll er nach dem Recht der Töchter an ihr tun. 10Nimmt er sich aber noch eine andere, so soll er der ersten an Nahrung, Kleidung und ehelichem Recht nichts abbrechen. 11Erfüllt er an ihr diese drei Pflichten nicht, so soll sie umsonst freigelassen werden, ohne Lösegeld.



Sklaverei, kein Problem! Und jeder sagt heute, auch die RKK, das sei damals so Sitte gewesen, ein kultureller Beitrag! Daher darf das heute nicht mehr gelten.
Das alles steht im AT und wird dort als Gottes Gebote gehandelt. Niemand hat etwas dagegen, wenn sich keiner mehr daran hält.
Nur Folgendes dagegen findet unter vielen Christen immer noch unbedenklich eifrige Zustimmung:

3. Mose 20, 13
Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.


Wonach muss sich Mensch denn nun richten, wenn er wissen will, welche Gebote Gottes aus dem AT heute noch zu gelten haben? Geht das nach Gusto oder gibt es dzu nachvollziehbare ethische Kriterien?

Gruß

Rejo
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Re: Homosexualität

Beitragvon rejo » Mo 28. Nov 2005, 19:16

Original von Lamdil

Dann mach dich mal fit, das ist hier mein Lieblingsthema! Ich habe gewonnen, wenn der Thread geschlossen wird. :D

Bisher wurde noch jeder Homo-Thread geschlossen, wenn die Argumente der Homo-Gegner ausgingen. :D



Nochmal Alles Gute für morgen und jetzt warte ich mal geduldig ab, was du so antwortest.


Nicht so voreilig, Lamdil! Das gehört auch zu meinen Lieblingsthemen. Lass mir also noch etwas Zeit, bis ich einige meiner Beiträge absetzen konnte. :baby:

Gruß

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Oh, eine Frage an die Systematik!

Beitragvon dreisam » Di 6. Dez 2005, 20:34

Du setzt aber schon nicht ein Tier dem Menschen gleich, oder?
Also ich bin ein Tier. Ugh. :jump:

Der nächste Verwandte des Menschen ist der Zwergschimpanse. Wenn es ein Tier gibt, mit dem man die Tierart Mensch vergleichen kann, dann mit ihm - unsere Arttrennung liegt erst etwa sieben Millionen Jahre zurück.

Man weiß ja, wie *abwechslungsreich* es zwischen Zwergschimpansen zugeht. :clap:

Man könnte fast neidisch werden - und sich wünschen, dass die eigenen Vorfahren vor sieben Millionen Jahren nicht das Pech gehabt hätten, auf der vertrackten Ostseite des Afrikanischen Grabenbruchs hängen zu bleiben! :P

Statt einfach ein bisschen locker, liebevoll und glücklich zu werden, mussten wir ausgerechnet lesen lernen. :shock:

Edit : Ich habe - nach Xandros berechtigtem Einwand (s.u.) - meinen zweiten Absatz korrigiert. Es lebe die Bananen-Fraktion!
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Re: Oh, eine Frage an die Systematik!

Beitragvon Xandro » Di 6. Dez 2005, 21:50

Original von dreisam
Der nächste Verwandte des Menschen ist der Zwergschimpanse. Wenn es ein Tier gibt, mit dem man die Tierart Mensch vergleichen kann, dann mit ihm - denn beide sind gleichweit vom Letzten Gemeinsamen Vorfahren entfernt.

Ähm ja ... gilt das nicht immer? Also ich denke, dass wir mit jeder Tierart gleichwert vom Letzten Gemeinsamen Vorfahren entfernt sind. Oder gab es Tierarten die zwischendurch eingefroren waren?

Egal, Spaß beiseite, klar was du meinst.

Statt einfach ein bisschen locker, liebevoll und glücklich zu werden, mussten wir ausgerechnet lesen lernen. :shock:

Dinge, die sich nicht prinzipiell ausschließen. 8-) Aber du hast recht - wenn wir uns alleine an der Natur orientieren, dann dürften sämtliche Argumente gegen Homosexualität nichts taugen...

Greetz,
Xandro
Wahre Größe misst sich nicht in Metern.

Si ces conflits entre science et théologie sont historiquement inévitables, travaillons à les surmonter de notre mieux.
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Re: Oh, eine Frage an die Systematik!

Beitragvon dreisam » Di 6. Dez 2005, 21:58

Aber du hast recht - wenn wir uns alleine an der Natur orientieren, dann dürften sämtliche Argumente gegen Homosexualität nichts taugen...


Yipp. Ich liebe Bananen! :comeon:
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Re: Oh, eine Frage an die Systematik!

Beitragvon miccio » Di 6. Dez 2005, 22:03

hallo @
ich habe in diesem forum einige threads über homosexualität gesehen. die meisten habe ich überflogen weil mich viele aussagen total nervten!
mal echt leute: ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr hier dieses thema abhacken würdet. nicht, dass ich euch eure freie meinung und gedanken verbieten möchte, aber ich habe festgestellt, dass die mehrheit hier keinen schimmer über homosexualität hat. verstärkt wird diese unwissenheit noch von der persönlichen, zum teil sogar fundamentalistischen eistellung zum jeweiligen glauben (in diesem fall hauptsächlich das christentum).
also, lasst diese lieben menschen einfach in ruhe leben, ok? anders ist nämlich auch normal - mehr sogar, als die meisten hier denken.
gruss, miccio
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Re: Oh, eine Frage an die Systematik!

Beitragvon dreisam » Di 6. Dez 2005, 22:13

anders ist nämlich auch normal - mehr sogar, als die meisten hier denken.
ABSOLUT ZITIERFÄHIG.
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Re: Argumente gegen Homosexualität

Beitragvon Enggi » Di 6. Dez 2005, 22:37

Argumente gegen Homosexualität

Als ob es das brauchte. Das beste Mittel gegen Homosexualität ist Homosexualität. Von Argumenten wird niemand satt.

Ich argumentiere gegen gar nichts. Ich wähle Jesus Christus als Erlöser und Herrn meines Lebens, was die anderen tun, ist deren Sache.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Oh, eine Frage an die Systematik!

Beitragvon onThePath » Di 6. Dez 2005, 23:21

Original von miccio
hallo @
ich habe in diesem forum einige threads über homosexualität gesehen. die meisten habe ich überflogen weil mich viele aussagen total nervten!
mal echt leute: ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr hier dieses thema abhacken würdet. nicht, dass ich euch eure freie meinung und gedanken verbieten möchte, aber ich habe festgestellt, dass die mehrheit hier keinen schimmer über homosexualität hat. verstärkt wird diese unwissenheit noch von der persönlichen, zum teil sogar fundamentalistischen eistellung zum jeweiligen glauben (in diesem fall hauptsächlich das christentum).
also, lasst diese lieben menschen einfach in ruhe leben, ok? anders ist nämlich auch normal - mehr sogar, als die meisten hier denken.
gruss, miccio


Du hast aber jede Menge Schimmer ?
Wieder mal ein selbsternannter Expert, der seine eigenen Argumente verherrlicht und die der anderen abwertet.

Mir aber auch egal. Viel Gerede und viel Geschwätz war hier zu lesen in den Threads über Homosexualität.

Wichtig ist nur, was ich aus Liebe zu Gott denke und tue.
Darum streite ruhig um die Position der Homosexuellen.

Wichtig ist einzig , absolut gesehen, was Gott darüber denkt.
Es wäre gut, wenn Du davon auch einen Schimmer hättest.


mfg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Homosexualität

Beitragvon Lamdil » Di 6. Dez 2005, 23:36

Original von onThePath
Du hast aber jede Menge Schimmer ?
Wieder mal ein selbsternannter Expert, der seine eigenen Argumente verherrlicht und die der anderen abwertet.

Mir aber auch egal. Viel Gerede und viel Geschwätz war hier zu lesen in den Threads über Homosexualität.

Toll, onThePath,

ob du das nun schreibst, oder du kratzt dich. :roll:

Mal ehrlich, diese getöle bringt doch keinen weiter. Hast du nichts mit mehr Substanz?
edit: bitte etwas mehr Niveau!

Original von onThePath
Wichtig ist einzig , absolut gesehen, was Gott darüber denkt.
Es wäre gut, wenn Du davon auch einen Schimmer hättest.

Ich glaube kaum, dass irgendein Mensch wirklich weiß, was Gott denkt. Der wäre entweder mehr als ein Prophet oder einfach nur größenwahninnig.

Es gibt die Worte in der Bibel, aus denen man die Gedanken herausfiltern muss. So genau Worte auch sind, sie sind nur die Schatten, die Umrisse der eigentlichen Gedanken.

Wenn du glaubst, dass du aus der Bibel die Gedanken Gottes rekonstruieren kannst, kannst du auch gleich versuchen aus dem Schatten eines Menschen sein Gesicht zu rekonstruieren.


Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Homosexualität

Beitragvon onThePath » Di 6. Dez 2005, 23:43

@ Lamdil

Die Diskussion ist ausgepowered, nur Noch Wiederholungen und hohle Vorwürfe.

Es ist mir ein Rätsel, wie Du immer neue Energie findest, die Leier von vorn zu beginnen :D

Ich hoffe, Du wirst mal ernsthaft und konkret bei der Auseinandersetzung mit den Baptisten.

So ich schweige , bis jemand sich wieder aufplustet wie ein "ichweißallesbesser, ihrgarnichts - gockel".

mfg, oTp
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Re: Homosexualität

Beitragvon Topcat23 » Mi 7. Dez 2005, 00:18

Die Diskussion ist ausgepowered, nur Noch Wiederholungen und hohle Vorwürfe.


Ja, da hast du recht. Darum schliesse ich hier denn Thread.

Grüsse Topcat
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. (1. Tim. 6, 12)
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