Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Sondergruppen, Fanatismus

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Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bilby » Fr 13. Mai 2005, 18:42

Hallo liebe Leute!

Ich bin ganz neu hier, ich habe zwar schon einige Zeit hier mitgelesen, wobei ich auch schon so manches Interessante erfahren habe, aber ich habe noch nie hier gepostet.

Jetzt wende ich mich mit einer Frage an Euch, die ich im Rahmen einer Studie über Jehovas Zeugen bearbeite:

Wie ja schon in der Überschrift steht, geht es um den Themenbereich "Zeugen Jehovas als Außenseiter".
(Wie werden ZJ gesehen? Wie sehen sie sich selbst?)

Haltet Ihr Jehovas Zeugen für "Außenseiter"? Wenn ja, warum oder wenn nein, warum nicht? Was macht sie in Euren Augen zu "Außenseitern"?
Wie sehen sich diesbezüglich Jehovas Zeugen selbst?

Ich würde mich über viele Antworten freuen, Ihr würdet mir damit sehr helfen.
Schon jetzt Danke!!

bilby

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bigbird » Fr 13. Mai 2005, 21:51

Hallo bilby

Erst mal willkommen im Forum ...

Mit der Suchfunktion hättest du bestehende Threads zum Thema gefunden:

Nummer eins

Nummer zwei

Es ist nicht praktisch, wenn zu viele Thread zum gleichen Thema offen sind - schau doch bitte dort weiter, es ist schon viel dazu geschrieben worden.


Hier wird geschlossen uns später gelöscht!

bigbird, Forumsleitung
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bigbird » Do 2. Jun 2005, 22:46

Auf Wunsch des Threaderöffners/-eröffnerin mach ich hier nochmals auf. Der Thread bleibt offen, solange die Beiträge streng am Thema bleiben, sonst wird wieder geschlossen.

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Silverrain » Do 2. Jun 2005, 23:46

Liebe Bilby

Herzlich willkommen im Foyer von Livenet.ch!

Ich absolvierte meine Kaufmännische Ausbildung in einem Betrieb mit ca. 40 Angestellten. Ich kam mit einem Monteur über den christlichen Glauben ins Gespräch. Nach diversen Unterhaltungen erzählte er mir, dass er regelmässig die "Versammlungen" der Zeugen Jehovas besuche. Erstaunt war ich, als er mir noch zwei weitere Angestellte nannte, welche ebenfalls Zeugen waren. Dies blieb aber unter uns.
(beim einen konnte ich es mir fast nicht vorstellen. Sein Fluchen und seine arrogante Art habe ich noch gut in Erinnerung; aber wo gibt´s das nicht? ;) )

Der besagte Monteur lud mich zu sich nach Hause zum Essen ein. Er sprach vor dem Mahl ein Tischgebet und war sehr gastfreundlich.

Nie hat er versucht, mich zu "bekehren" oder meine evangelikale freikirchliche Glaubensrichtung anzuprangern. Wir stellten Unterschiede zwischen unseren Glauben fest. Und doch fühlte ich mich in dieser Geschäftswelt mit ihm im Glauben verbunden.

Auf meine Anfrage hin schenkte er mir eine NWÜ sowie ein paar "in die Jahre gekommene" Heftchen über Sitte und Moral aus Sicht der ZJ.

Meine Lehrzeit liegt bald 6 Jahre hinter mir. Der Kontakt zu ihm ist mitunter meinem Wegzug in die Zentralschweiz verlorengegangen.

Ab und zu denke ich an die alten Zeiten ;) zurück. Dieser Zeit-Zeuge hat einen guten Eindruck hinterlassen.

God bless you,

Silverrain


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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bilby » Fr 3. Jun 2005, 00:09

Hallo noch einmal!:)

Worum es mir geht, habe ich schon in meinem Eröffnungspost erklärt: um Jehovas Zeugen als Außenseiter.

Ich habe mein Anliegen auch schon hier:
http://www.forum.livenet.ch/thread.php?t...id=56&styleid=1
gepostet und danke an dieser Stelle allen, die mir darauf geantwortet haben!

Da meine Frage im anderen Thread zwischen Bibelinterpretationen, -deutungen, -auslegungen etwas untergegangen ist (die mir bei meiner Arbeit aber nicht wirklich weiterhelfen), habe ich bigbird um die Wiederöffnung dieses Threads gebeten (Danke bigbird!). Er wird offen bleiben, solange Antworten zum angesprochenen Thema kommen, was auch in meinem Interesse ist.

Ich möchte noch kurz meine Frage konkretisieren, damit halbwegs klar wird (hoffentlich), was mir wichtig ist:

Es geht mir in erster Linie um persönliche Erfahrungen. Wo wird Euch selbst im Alltag besonders dieses "Außenseitertum"* (oder auch nicht) bewußt, in welchen Situationen und warum?
Mir geht es darum, wie und wann der einzelne dieses "anders-Sein" erlebt .

Mich interessieren nicht die Unterschiede in der Auslegung der Bibel usw., sondern konkrete Situationen, Erfahrungen, Erlebnisse im Alltag.

Wie gesagt, Ihr würdet mir wirklich sehr helfen, wenn Ihr mir diesbezüglich etwas erzählen könntet! Danke!

bilby

* was ich unter Außenseiter verstehe, habe ich im anderen Thread schon versucht zu erklären. Mich interessiert aber vor allem, was IHR (in bezug auf ZJ) darunter versteht!
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon LordAlm » Fr 3. Jun 2005, 00:21

Nach 10 Jahren Rechtsstreit wurden in Deutschland die "Zeugen Jehovas" gleichgestellt mit der katholischen und evangelischen Kirche. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin entschied jetzt, dass das Land Berlin die "Religionsgemeinschaft" als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkennen muss.

Kommentar überflüssig, passt eigentlich!

Gottes Segen LA
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Enggi » Fr 3. Jun 2005, 02:56

Als ich noch total jung im Glauben war, kamen die Zeugen Jehovas an meine Türe und behaupteten, sie hätten die beste Bibelauslegung. Ich diskutierte lange Zeit mit ihnen, konnte mich aber nicht für ihre Lehre erwärmen. Was mir bei ihnen fehlt, ist die persönliche Beziehung zu Jesus. Jesus hat bei ihnen zwar eine Funktion im Heilsplan (das „Loskaufsopfer“), aber nicht in ihrem persönlichen Glaubensleben. Sie reden nicht mit ihm, sondern in seinem Namen mit dem Vater Jehova.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Idefix12 » Fr 3. Jun 2005, 22:24

Hi Leute,

ja, die sache mit den JZ geht eigentlich so, dass ich sie ja ganz nett kennen gelernt habe. Ich will keine Werbung machen, aber die Frankfurter Neue Presse berichtete mal, dass die JZ´s jetzt auch eine Glaubensgemeinde Gerichtlich geworden ist. Dies las ich mal, dass war ja noch letztes Jahr.

Ich finde, dass ich einen ganz anderen Eindruck davon habe was die mir bei gebracht haben und kenne mich mitlerweile mit Sekten schon gut aus.

Ausgrenzung!?! Ist das den nicht ein Negativer Wort? Ich meine, wenn ich die eine Internetseite lese, dann merkte ich auch sogar, dass nur drei Kirchen und Gemeinden keine Sekten sind und das währe die Katholische-, Evangelisch Lutherische Kirche und die Freie Evangelische Gemeinden. Obwohl mir klar geworden ist, dass ich nicht immer die Meinung der Freie Evangelische Gemeinde teilen kann, weil da unabstimmigkeiten manchmal vorhanden sind, wenn es um die Bibel geht. Hier im Forum gibt es auch verblendete Gläubige, die sogar in Sekten mit teil nehmen und es immer auseinandersetzungen geben wird, weil die Glaubensrichtungen in der Religion meistens immer von ganz oben kommt der Religiöse Organisationen.
Ob sich jetzt die Katholische, Evangelische Kirchen oder auch andere Religions Gemeinschaften sich representieren, da gibt es auch öfters diskrepanzen gegenüber den Glauben :( . Die JZ bewiesen mir, dass Jesus z.B. kein Gott ist und es nimals war, aber darüber wollen wir uns nicht bestreiten, weil ich weiß, dass es hier sehr viele von der Socke raufschiesen würde.

Ich glaube, dass sehr viel Propaganda gesetzt wird, ob von den Kirchen oder von den Sekten. Sie bekriegen sich gegenseitig mit Vorwürfen. Das ist leider die Tatsache.

Anstatt, dass man sich alle zusammen im Glauben als Menschen für den Glauben sieht, sehen viele die JZ oder auch die Mormonen z.B. als Sünder Gottes, weil sie nicht nach dem Schema leben wie die anderen "Gemeinden" vorschreiben würden . Im Grunde genommen, sollte man die Bibel von vorne bis nach Ende vertig lesen und auch versuchen zu begreifen und nicht die Verse raus picken und da was rum Fantasieren wie ich es in der Freie Evangelische Gemeinde kenne, weil ich ein Babtist bin und Lutherisch war. Da haben schon die JZ passende Verse zu den Themen die auch mit Synopsen verbunden sind und die auch noch mal es reflektieren, angedeutet. Ich werde mich auch für diese Dinge hier nicht rechtvertigen, weil ich denke, dass wir Menschen selber die Entscheidung tragen sollten, für das was wir richtig finden im Glauben. :)

Ok mache jetzt mal schluss.

Bis denne

Ildiko:)
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon silvia1 » Fr 3. Jun 2005, 22:47

Hallo,
bin grad bei den JZ - Den Außenseiterstempel,haben sie wohl duch Türbesuche und als Eckensteher bekommen-
Ich weiß,wenn ich diesen Weg gehen würde,ließe ich das weltliche hinter mir,hätte kein Interesse mehr an meinen Freunden,aber wäre dieser Tausch nicht besser?
Wenn man sich in Richtung Gott bewegt,werden danicht alle zum Außenseiter?
L.G.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Idefix12 » Fr 3. Jun 2005, 22:56

Original von silvia1
Hallo,
bin grad bei den JZ - Den Außenseiterstempel,haben sie wohl duch Türbesuche und als Eckensteher bekommen-
Ich weiß,wenn ich diesen Weg gehen würde,ließe ich das weltliche hinter mir,hätte kein Interesse mehr an meinen Freunden,aber wäre dieser Tausch nicht besser?
Wenn man sich in Richtung Gott bewegt,werden danicht alle zum Außenseiter?
L.G.

Ich kenne sogar sehr viele JZ´s die total lieb sind und eine Familiere Atmosphäre in der Gemeinde ausstralen. Sie kennen sich ja überall im Umkreis. Auch wenn man in ihrem Versammlung gehen sollte ist es auch so, dass man sich sofort mit ihnen in sehr positiven sinne sich im Gespräch mit ihnen begibt. Das ist total schön wie ich das damals erlebt habe.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Fr 3. Jun 2005, 23:26

Original von Idefix12
Auch wenn man in ihrem Versammlung gehen sollte ist es auch so, dass man sich sofort mit ihnen in sehr positiven sinne sich im Gespräch mit ihnen begibt. Das ist total schön wie ich das damals erlebt habe.
Und ganz ohne Hintergedanke ist es auch nicht! Aber Vorsicht: Das Bild in der Versammlung deckt sich - wie überall - nicht immer ganz mit dem Bild im Alltag ...


Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Fr 3. Jun 2005, 23:28

Original von silvia1
Ich weiß,wenn ich diesen Weg gehen würde,ließe ich das weltliche hinter mir,hätte kein Interesse mehr an meinen Freunden,aber wäre dieser Tausch nicht besser?
Dann lies lieber erst in der Bibel - und laß Deine Freunde nicht fahren. Das hätten sie nicht verdient, oder?

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Idefix12 » Sa 4. Jun 2005, 09:34

Original von William Penn
Original von Idefix12
Auch wenn man in ihrem Versammlung gehen sollte ist es auch so, dass man sich sofort mit ihnen in sehr positiven sinne sich im Gespräch mit ihnen begibt. Das ist total schön wie ich das damals erlebt habe.
Und ganz ohne Hintergedanke ist es auch nicht! Aber Vorsicht: Das Bild in der Versammlung deckt sich - wie überall - nicht immer ganz mit dem Bild im Alltag ...



Echt Williem? Meinst du das? Dann müssten die ja jeden Tag mit so einer Fresse rummlaufen, aber sie scheinen mit ihrer Religion Glücklich zu sein. Ich hab noch nie einen JZ gesehen, der unglücklich ist. Sie sind nur überzeugt in ihren Glauben und versuchen mit aller Kraft den Glauben zu representieren. Das Gleich was du sagtest gilt aber auch für die Adventisten...
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Idefix12 » Sa 4. Jun 2005, 09:40

Original von William Penn
Original von silvia1
Ich weiß,wenn ich diesen Weg gehen würde,ließe ich das weltliche hinter mir,hätte kein Interesse mehr an meinen Freunden,aber wäre dieser Tausch nicht besser?
Dann lies lieber erst in der Bibel - und laß Deine Freunde nicht fahren. Das hätten sie nicht verdient, oder?


Was du da schreibst errintert mich an die Christen die meinen im Recht zu sein und sehr verbort sind. Wisst ihr was was ich von einigen Christen in diesem Forum denke? Dass viele nicht kapieren, dass die sich nur Bekriegen mit ihren, "Das ist eine Sekte!!!" Der Gegner "Nein die sind eine Sekte!!!" Merkt ihr nicht, dass ihr euch nur die Köppe einschlägt. Stur kann ich auch sein und gegen die Katholische und Lutherische Kirche ankämpfen, aber ich tus nicht, weil das auch Christen sind.

Meine Meinung ist, dass die Bibel immer falsch interpretiert wird und die Leute nicht merken, dass sie leicht irregeführt werden, das gilt für alle Christliche Religionen, auch die Adventisten, Katholische, Lutherische, Frei Evangelische, Mormonische etc.

Ihr könnt denken was ihr wollt, aber mir gehr diese getue dermasen auf dem Keks. Der ist schuld, nein der ist schuld.

Kindergarten!

Gruß
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bilby » Sa 4. Jun 2005, 10:01

@silvia1

Original von silvia1
Ich weiß,wenn ich diesen Weg gehen würde,ließe ich das weltliche hinter mir,hätte kein Interesse mehr an meinen Freunden,aber wäre dieser Tausch nicht besser?
Wenn man sich in Richtung Gott bewegt,werden danicht alle zum Außenseiter?
L.G.


Du fragst, ob dieser Tausch nicht besser wäre. Muß es denn ein Tausch sein? Kann man sich nicht in Richtung Gott bewegen, ohne alles "weltliche", ohne alle bisherigen Freunde zurückzulassen? Kann man denn nicht Freunde haben, die einer anderen Religion angehören? Muß man denn zum "Außsenseiter" werden, nur weil man sich zu Gott hinwendet? Kann das in Gottes Sinn sein?

Du sagst, Du bist gerade bei den ZJ. Kommst Du Dir jetzt als Außenseiter vor? Kommen sie Dir als Außenseiter vor? In welchen Situationen und warum?

Nur nocheinmal: ich verstehe "Außenseiter" nicht wertend, für mich ist es weder positiv, noch negativ - es bedeutet für mich nur "anders sein"!

Liebe Grüße
Bilby

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bilby » Sa 4. Jun 2005, 10:18

Original von Idefix12
Ausgrenzung!?! Ist das den nicht ein Negativer Wort?


Hallo Idefix!
Ich weiß jetzt nicht genau, ob Du Dich damit überhaupt auf mich beziehst, aber falls doch: ich habe hier nicht von Ausgrenzung gesprochen...
"Außenseiter" ist von mir nicht wertend gemeint, ich sehe es weder positiv, noch negativ.
Nach dem, was Du schreibst, scheinst Du schon Erfahrungen mit ZJ gemacht zu haben. Siehst Du sie als Außenseiter? Wie werden sie denn von anderen behandelt und wann und wie fällt Dir das besonders auf?

Ich teile Deine Meinung, dass die verschiedenen Religionen (und ihre Anhänger) nicht immer auf das Trennende sondern auf das GEMEINSAME schauen sollten!!!

In diesem Sinne
bilby
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Lamdil » Sa 4. Jun 2005, 10:27

Original von bilby
Du fragst, ob dieser Tausch nicht besser wäre. Muß es denn ein Tausch sein? Kann man sich nicht in Richtung Gott bewegen, ohne alles "weltliche", ohne alle bisherigen Freunde zurückzulassen?

Ich denke sogar, dass ein Tausch gar nicht möglich ist. Denn wenn man seinen nächsten aufgibt und die Welt, Gottes Schöpfung, abstreift, ohne wenigstens das gute an ihr zu behalten, woran will man dann noch zu Gott finden? An sich selbst?

Ich glaube, manche Menschen überschätzen das göttliche in ihnen selbst.

Aber das würde auch so manchen arroganten Glauben erklären.
Die Macht des Wortes bezwingt das Chaos.

Dem heiligen Gna!(Müslischnitzel.)
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon stranger » Sa 18. Jun 2005, 23:21

Original von bilby
Wie ja schon in der Überschrift steht, geht es um den Themenbereich "Zeugen Jehovas als Außenseiter".
(Wie werden ZJ gesehen? Wie sehen sie sich selbst?)

Haltet Ihr Jehovas Zeugen für "Außenseiter"? Wenn ja, warum oder wenn nein, warum nicht? Was macht sie in Euren Augen zu "Außenseitern"?
Wie sehen sich diesbezüglich Jehovas Zeugen selbst?



ZJ schauen m. E. insgeheim auf alle Nicht-ZJ herunter und schwelgen bewußt oder unbewußt in ihrem exclusiven Status als (Schein-)"Gerettete". Wo gab es noch gleich sonstwo auch sowas, wie eine alleine selig machende Kirche?
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon LordAlm » So 19. Jun 2005, 01:40

Original von Idefix12
Was du da schreibst errintert mich an die Christen die meinen im Recht zu sein und sehr verbort sind. Wisst ihr was was ich von einigen Christen in diesem Forum denke? Dass viele nicht kapieren, dass die sich nur Bekriegen mit ihren, "Das ist eine Sekte!!!" Der Gegner "Nein die sind eine Sekte!!!" Merkt ihr nicht, dass ihr euch nur die Köppe einschlägt. Stur kann ich auch sein und gegen die Katholische und Lutherische Kirche ankämpfen, aber ich tus nicht, weil das auch Christen sind.

Meine Meinung ist, dass die Bibel immer falsch interpretiert wird und die Leute nicht merken, dass sie leicht irregeführt werden, das gilt für alle Christliche Religionen, auch die Adventisten, Katholische, Lutherische, Frei Evangelische, Mormonische etc.

Ihr könnt denken was ihr wollt, aber mir gehr diese getue dermasen auf dem Keks. Der ist schuld, nein der ist schuld.

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Gruß
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Hallo Idefix,

Wenn man dem Hund auf den Schwanz tritt, so beisst er! :D

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Joggeli » So 19. Jun 2005, 07:54

Zeugen Jehovas - Außenseiter?


Wieder zum Thema zurück und damit zur Ausgangsfrage.

Ich empfinde die Frage als unpräzis, bzw. unklar.

Die Frage ist doch: In wessen Augen Aussenseiter, bzw. in Bezug auf welche Gesellschaft Aussenseiter?

- Wenn ich die Menschheit (z.B. in Deutschland oder in der Schweiz) anschaue, dann ist jeder klar bekennende Christ ein Aussenseiter! Natürlich sind auch Mitglieder einer Sekte Aussenseiter. Aus dieser Sicht ist doch die Frage schon beantwortet.

- Wenn ich die Zeugen Jehovas in Bezug auf die bekehrten, bekennenden Christen ansehen, dann sind sie ebenfalls Aussenseiter, ganz klar deshalb, weil ihre Lehre, wie die von allen als Sekten bezeichneten Gruppierungen, nicht konform geht mit der evangelikalen Lehre. Das heisst aber nicht, dass due ZJ sich in allen Bereichen als Aussenseiter zeigen müssen.

Dass Christen Aussenseiter sind, hat die letze Abstimmung in der Schweiz klar gezeigt. Auch wenn ich die päpstlichen Lehren im allgemeinden nicht unterstütze, verstehe ich die Rüge, die das rö. kath. Oberhaupt der Schweiz erteilt hat. So gesehen, sind offenbar die Gesamtheit der nach der Bibel lebenden Christen (inkl. der Gruppierungen, die sich in gewissen Punkten anders plazieren) in der Schweiz Aussenseiter mit ihrer Meinung, oder anders gesagt, in der Minderheit.

Die ein kurzer OT-Abstecher, wie es in diesem Thread ja schnell mal vorkommt ;)

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Morlog » Fr 24. Jun 2005, 13:04

Original von Joggeli

- Wenn ich die Zeugen Jehovas in Bezug auf die bekehrten, bekennenden Christen ansehen, dann sind sie ebenfalls Aussenseiter, ganz klar deshalb, weil ihre Lehre, wie die von allen als Sekten bezeichneten Gruppierungen, nicht konform geht mit der evangelikalen Lehre.


Joggeli



hmm,
was ist ein bekehrter?
was ist ein bekennender christ?
was ist die evangelikale lehre ?
wer bestimmt wer bekehrt ist ?
wer bestimmt wer ein bekennender christ ist ?
wer bestimmt was evangelikale lehre ist ?
wer sind die "allen" die bezeichnen ?




grundsätzlich kann man nichts ausschliessen.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon SunFox » Fr 24. Jun 2005, 13:18

Original von Morlog was ist ein bekehrter?

Ein von Jesus angenommener!
Original von Morlog was ist ein bekennender christ?

Einer der voll und ganz dazu steht!
Original von Morlog was ist die evangelikale lehre ?

Die biblische!
Original von Morlog wer bestimmt wer bekehrt ist ?

Jesus Christus!
Original von Morlog wer bestimmt wer ein bekennender christ ist ?

Jeder selbst!
Original von Morlog wer bestimmt was evangelikale lehre ist ?

Gottes Wort!
Original von Morlog wer sind die "allen" die bezeichnen ?

Was meinst du damit?

Viele Grüße von SunFox

PS: Jetzt haben wir wieder ganz viele neue Fragen, aber da muß man sich schon die Arbeit machen und in den verschiedenen Threads seine Antwort finden!




Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Fr 24. Jun 2005, 20:43

Original von Morlog
hmm,
was ist ein bekehrter?
was ist ein bekennender christ?
was ist die evangelikale lehre ?
wer bestimmt wer bekehrt ist ?
wer bestimmt wer ein bekennender christ ist ?
wer bestimmt was evangelikale lehre ist ?
wer sind die "allen" die bezeichnen ?
... und was in aller Welt ist ein Morlog :shock: ?

P. S.: ... ;)

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ist ein einziger Jahwe!


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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Morlog » Sa 25. Jun 2005, 14:44


... und was in aller Welt ist ein Morlog :shock: ?

P. S.: ... ;)



mor= mortal
log= logos
frei übersetzt: der ermordete logos=der ermordete gott.
gott,(sein ebenbild jesus), wurde nicht nur am kreuz damals ermordet, sondern sein ebenbild, der mensch allgemein,wird noch heute täglich vielfältig ermordet,das heisst der mord an gott(jesus)find weiterhin statt,dafür steht der name Morlog
grundsätzlich kann man nichts ausschliessen.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Sa 25. Jun 2005, 16:01

... also ´mortal logos´ würde ich (weniger frei) nicht als ermordeten, sondern als sterblichen Logos übersetzen. Aber ich hab mir gedacht, daß Dein Nick etwas zu bedeuten hat! Danke für die Auskunft, Mor-log :) .

@all:

Was Morlogs andere Fragen betrifft, ist mir natürlich auch klar, was damit gesagt werden soll: Wer oder was ein Bekehrter, Evangelikaler, Bekennender ist, ist natürlich eine Frage der Definition. Und damit muß die Frage lauten: Wer definiert?

Nehmt die sog. "Evangelikalen"! Damit sind im allgemeinen schon Gruppierungen wie Heilsarmee, Chrischona, FEG, Methodisten, Baptisten, Mennoniten... gemeint. Sie alle haben so etwas wie eine gemeinsame Grundüberzeugung, die man früher als Pietismus bezeichnete. Sie sind sich gegenseitig also keine Außenseiter. Geht man aber in ihre Anfangsphase zurück, so wäre von dieser Einheitlichkeit nicht viel zu spüren!

Im Baptismus gibt es z. B. eine kleine, sabbathaltende Richtung - die Seventh-day Baptists. Die unterscheiden sich von den Evangelikalen nur durch einen einzigen Lehrpunkt: Sie halten den Sabbat und nicht den Sonntag. Ihre Argumente dazu sind mit denen der Siebenten-Tags-Adventisten nicht nur identisch, tatsächlich kam von dort auch der Anstoß für Teile der frühen Adventisten, sich der Sabbatfrage zuzuwenden. Aber in allen anderen Punkten sind die SDB mit den Evangelikalen konform. Daher fühlen sich in der Gemeinschaft mit sonntagshaltenden Baptisten wohler, als in der Gemeinschaft mit Adventisten oder anderen nicht-adventistischen Sabbathaltern.

Aber komisch: Man soll alte Bekenntnisschriften gefunden haben, nach denen die sabbathaltenden Baptisten vor hundert bis zweihundert Jahren strikte Antitrinitarier gewesen sein sollen und auch andere heterodoxe Überzeugungen gehabt haben sollen! Hmmm. Da waren sie in Bezug auf ihre Mit-Baptisten noch komplette "Außenseiter"! Man könnte fast sagen, sie waren so was wie die Zeugen Jehovas von damals! Aber heute haben sie nur noch einen kleinen "Schönheitsfehler" ...

Ist das nun gut so, oder eher schade? Immerhin sind es doch gerade die Außenseiter, die Fragen aufwerfen!

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon stranger » Sa 25. Jun 2005, 17:35

Original von Morlog
mor= mortal
log= logos
frei übersetzt: der ermordete logos=der ermordete gott.
gott,(sein ebenbild jesus), wurde nicht nur am kreuz damals ermordet, sondern sein ebenbild, der mensch allgemein,wird noch heute täglich vielfältig ermordet,das heisst der mord an gott(jesus)find weiterhin statt,dafür steht der name Morlog




Ich dachte zuerst an Morloks, aus Die Zeitmaschine!!!

Der Klassiker unter den Klassikern, von H. G. Wells.

Dabei waren die "Eloi" gute überirdische Sklaven und die Morloks die bösen unterirdischen Herrscher, in einer fernen Zeit...

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bilby » Sa 25. Jun 2005, 17:53

Original von Joggeli
Zeugen Jehovas - Außenseiter?


Wieder zum Thema zurück und damit zur Ausgangsfrage.

Ich empfinde die Frage als unpräzis, bzw. unklar.

Die Frage ist doch: In wessen Augen Aussenseiter, bzw. in Bezug auf welche Gesellschaft Aussenseiter?



In DEINEN/EUREN Augen! Du hast die Frage jetzt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, hast aber nicht wirklich Deine Meinung dazu geäußert. Sind ZJ für Dich Außenseiter?

Es freut mich, dass hier doch einige auf meine Frage eingegangen sind, aber bei den meisten vermisse ich einfach die persönliche Meinung, Eure Erfahrungen!
Ihr seid doch bestimmt schon alle den Zeugen Jehovas begegnet und habt Erfahrungen mit ihnen gemacht und Ihr habt Euch Eure Meinung über sie gebildet...
Was meint IHR? Erscheinen sie EUCH als Außenseiter und warum?

Nur so nebenbei: "Der Thread wird offen bleiben, solange Antworten zum angesprochenen Thema kommen."
Also bitte....
;)
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon stranger » Sa 25. Jun 2005, 18:06

Original von bilby
Was meint IHR? Erscheinen sie EUCH als Außenseiter und warum?



Naja, jetzt wo sie bereits in einem dt. Bundesland (Berlin-Brandenburg?) K.d.ö.R.-Status bekommen haben, können Sie eigentlich keine wirklichen Außenseiter mehr sein; ich würde eher von der Säkularisierung der Zeugen und somit deren Eingliederung in den politischen Leib Deutschlands sprechen. :D

**ironieoff**
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Morlog » Sa 25. Jun 2005, 18:55





bilby schreibt:
Es freut mich, dass hier doch einige auf meine Frage eingegangen sind, aber bei den meisten vermisse ich einfach die persönliche Meinung, Eure Erfahrungen!
Ihr seid doch bestimmt schon alle den Zeugen Jehovas begegnet und habt Erfahrungen mit ihnen gemacht und Ihr habt Euch Eure Meinung über sie gebildet...
Was meint IHR? Erscheinen sie EUCH als Außenseiter und warum?
--------------------------------------------------------



ich habe jahrelang mit zeugen zu tun gehabt, deren studium betrieben deren bücher gelesen, sie in meiner wohnung zu gesprächen hatte , die versammlungen besuchte und kann nur sagen , dass sie sich bemühen, vorbildliche christen zu sein, die staatlichen gesetze befolgen , soweit sie nicht dem wort gottes wiedersprechen.
für mich persönlich sind sie deshalb keine aussenseiter und mein umgang mit ihnen ist so normal wie mit allen menschen die sich bemühen die grundregeln des zusammenlebens zu achten.
für die welt(lichkeit) sind sie deshalb natürlich aussenseiter und für die meisten anderen christl. glaubensgemeinschaften ,weil sie stellenweise ein anderes schriftverständnis haben, natürlich auch.
grundsätzlich kann man nichts ausschliessen.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Joggeli » Sa 25. Jun 2005, 23:19

Original von bilby

Nur so nebenbei: "Der Thread wird offen bleiben, solange Antworten zum angesprochenen Thema kommen."
Also bitte....
;)



Da muss ich aber auch sagen, mein lieber bilby, das ist auch unpräzis!

Original von bigbird
Auf Wunsch des Threaderöffners/-eröffnerin mach ich hier nochmals auf. Der Thread bleibt offen, solange die Beiträge streng am Thema bleiben, sonst wird wieder geschlossen.

bigbird


Dies nur so nebenbei als Erinnerung!

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Joggeli » Sa 25. Jun 2005, 23:24

Original von bilby
Original von Joggeli
Zeugen Jehovas - Außenseiter?


Wieder zum Thema zurück und damit zur Ausgangsfrage.

Ich empfinde die Frage als unpräzis, bzw. unklar.

Die Frage ist doch: In wessen Augen Aussenseiter, bzw. in Bezug auf welche Gesellschaft Aussenseiter?



In DEINEN/EUREN Augen! Du hast die Frage jetzt aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, hast aber nicht wirklich Deine Meinung dazu geäußert. Sind ZJ für Dich Außenseiter?



Du hast mir immer noch nicht klar gesagt, aus welchem meiner Blickwinkel ich antworten soll.

Trotzdem:

Aussenseiter ist für mich nicht das richtige Wort.

ZJ sind für mich klar Anhänger einer Sekte, und ich bin froh, dass sie in dieser Eigenschaft eher eine "Seltenheit" sind. Ein Aussenseiter bin selber in einem gewissen Sinn auch, und mit mir viele, viele andere Christen. Nicht gesellschaftlich gesehen, sondern vom Glauben her. Aber ich bin kein Anhänger einer Sekte.

Ist Dir meine persönliche Antwort nun klar genug?

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Leon » Sa 23. Jul 2005, 22:30

Wer sind sie?

JEHOVAS ZEUGEN haben den Wunsch, dass Sie etwas besser mit ihnen vertraut werden. Vielleicht haben Sie sie als Nachbarn und Arbeitskollegen oder sonst wie im täglichen Leben kennen gelernt. Sie haben wahrscheinlich gesehen, wie sie auf der Straße Passanten ihre Zeitschriften anbieten. Vielleicht haben Sie auch kurz mit ihnen an Ihrer Tür gesprochen.

Tatsächlich sind Jehovas Zeugen an Ihnen und an Ihrem Wohlergehen interessiert. Sie möchten gern Ihre Freunde sein und Ihnen etwas über sich selbst, ihren Glauben und ihre Organisation erzählen sowie darüber, wie sie über die Menschen allgemein und über die Welt, in der wir leben, denken. Jehovas Zeugen sind fast in jeder Hinsicht Menschen wie alle anderen. Sie haben Probleme wie jeder andere — wirtschaftliche, physische und emotionale. Sie machen manchmal Fehler, denn sie sind weder vollkommen noch inspiriert noch unfehlbar. Sie versuchen aber, aus ihren Erfahrungen zu lernen, und beschäftigen sich viel mit der Bibel, um die nötigen Berichtigungen vorzunehmen. Sie haben sich Gott hingegeben, um seinen Willen zu tun, und sie bemühen sich, dementsprechend zu leben. Bei allem, was sie tun, suchen sie die Anleitung des Wortes Gottes und seines heiligen Geistes.

Sie sehen es als sehr wichtig an, dass sich ihr Glaube auf die Bibel stützt und nicht lediglich auf menschlichen Spekulationen und religiösen Glaubensbekenntnissen beruht. Sie sind der gleichen Ansicht wie der Apostel Paulus, der unter Inspiration schrieb: „Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde“ (Römer 3:4, Neue-Welt-Übersetzung). In Bezug auf Lehren, die als biblische Wahrheit dargeboten werden, halten es Jehovas Zeugen für sehr gut, wie die Beröer zu handeln, als sie den Apostel Paulus predigen hörten: „Sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten“ (Apostelgeschichte 17:11). Jehovas Zeugen glauben, dass alle religiösen Lehren anhand der inspirierten Schriften geprüft werden sollten, ganz gleich, ob es sich um Lehren handelt, die sie selbst vertreten, oder um die Lehren von jemand anders. Sie sind herzlich eingeladen, dies bei Ihren Gesprächen mit ihnen zu tun.

Die obigen Darlegungen haben bereits gezeigt, dass Jehovas Zeugen an die Bibel als das Wort Gottes glauben. Sie halten die 66 Bücher der Bibel für inspiriert und historisch genau. Den Teil, der allgemein das Neue Testament genannt wird, bezeichnen sie als die Christlichen Griechischen Schriften, und das Alte Testament bezeichnen sie als die Hebräischen Schriften. Sie stützen sich auf beide Teile, sowohl auf die Griechischen als auch auf die Hebräischen Schriften, und nehmen sie wörtlich, es sei denn, bestimmte Ausdrücke oder der Zusammenhang ließe deutlich erkennen, dass es sich um etwas Sinnbildliches oder Symbolisches handelt. Sie sind der Auffassung, dass sich viele Prophezeiungen der Bibel bereits erfüllt haben, dass andere in Erfüllung begriffen sind und weitere in Zukunft in Erfüllung gehen werden.

IHR NAME

Jehovas Zeugen? Ja, so bezeichnen sie sich. Dies ist ein beschreibender Name. Er lässt erkennen, dass sie über Jehova, seine Göttlichkeit und seine Vorsätze Zeugnis ablegen. Bezeichnungen wie „Gott“, „Herr“ und „Schöpfer“ sind Titel — ähnlich wie „Präsident“, „König“ und „General“ — und können auf verschiedene Personen angewandt werden. Aber „Jehova“ ist ein Eigenname und bezieht sich auf den allmächtigen Gott und Schöpfer des Universums. Das geht aus Psalm 83:18 hervor, wo es heißt: „Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.“

Der Name Jehova (oder Jahwe, eine Schreibweise, die in der katholischen Jerusalemer Bibel gebraucht und von einigen Gelehrten bevorzugt wird) erscheint in den ursprünglichen Hebräischen Schriften fast 7 000-mal. In den meisten Bibeln ist dieser Name nicht enthalten. Dafür sind die Ersatzwörter „Gott“ oder „Herr“ eingesetzt worden. Doch selbst in solchen Bibeln kann man gewöhnlich erkennen, wo im hebräischen Urtext der Name Jehova steht, denn an diesen Stellen sind die Ersatzbezeichnungen in Großbuchstaben und Kapitälchen gesetzt, zum Beispiel so: GOTT, HERR. Mehrere moderne Übersetzungen benutzen entweder den Namen Jehova oder den Namen Jahwe. Daher heißt es in der Neuen-Welt-Übersetzung in Jesaja 42:8: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name.“

Der Bibelbericht, dem Jehovas Zeugen ihren Namen entnommen haben, ist im 43. Kapitel des Buches Jesaja zu finden. Dort wird die Weltszene als ein Gerichtsverfahren dargestellt: Die Götter der Nationen werden aufgefordert, ihre Zeugen zu stellen, um ihre angebliche Gerechtigkeit zu beweisen, oder die Zeugen für Jehovas Seite anzuhören und die Wahrheit anzuerkennen. In diesem Zusammenhang sagt Jehova zu seinem Volk: „Ihr seid meine Zeugen, spricht Jehova, und mein Knecht, den ich erwählt habe: damit ihr erkennet und mir glaubet und einsehet, daß ich derselbe bin. Vor mir ward kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein. Ich, ich bin Jehova, und außer mir ist kein Heiland“ (Jesaja 43:10, 11, Elberfelder Bibel, 1966).

Jehova Gott hatte bereits während der Jahrtausende, bevor Jesus geboren wurde, Zeugen auf der Erde. Nachdem in Hebräer, Kapitel 11 einige dieser Glaubensmänner aufgeführt worden sind, heißt es dann in Hebräer 12:1: „Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen umgeben sind, so lasst uns auch allen Ballast und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen, und lasst uns in dem vor uns liegenden Wettlauf mit Ausharren laufen.“ Jesus sagte vor Pontius Pilatus: „Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ Er wird als der „treue und wahrhaftige Zeuge“ bezeichnet (Johannes 18:37; Offenbarung 3:14). Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde“ (Apostelgeschichte 1:8-).

Daher sind die über 6 000 000 Personen, die heute die gute Botschaft von Jehovas messianischem Königreich in über 230 Ländern verkündigen, der Überzeugung, dass es angebracht ist, sich als Jehovas Zeugen zu bezeichnen.
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Sa 23. Jul 2005, 23:22

Hallo Leon, ich freue mich, daß Du dich als Zeuge Jehovas getraust, hier zu schreiben. Aber bitte sei so nett, und schreibe Deine Gedanken in eigenen Worten! Wenn Du einfach Abschnitte aus der Wachtturm-Literatur kopierst und einfügst, könnte das falsch aufgefaßt werden. Meinst Du, Du schaffst das?

Herzlichst, William Penn :)

P. S.: Oder stammt der obenstehende Text etwa aus Deiner Feder?

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Morlog » So 24. Jul 2005, 01:58

Original von Joggeli
Aber ich bin kein Anhänger einer Sekte.

Ist Dir meine persönliche Antwort nun klar genug?

Joggeli


5Wir haben erkannt, daß dieser Mann schädlich ist und adaß er Aufruhr erregt unter allen Juden auf dem ganzen Erdkreis und daß er ein Anführer der Sekte der Nazarener ist. 6Er hat auch versucht, bden Tempel zu entweihen.



. 22Doch wollen wir von dir hören, was du denkst; denn von dieser dSekte ist uns bekannt, daß ihr an allen Enden ewidersprochen wird.




wenn man es biblisch sieht sind christen nazarener,welche aufruhr eregten unter den juden,dem volk gottes, auf dem ganzen erdkreis,die sogar den tempel zu entweihen versuchten. oho.
und ihr wurde schon damals an allen enden widersprochen.

das muss ja ein ganz gefährlicher verein gewesen sein. ;)
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bilby » So 24. Jul 2005, 12:25

Entschuldigt, dass ich mich so lange nicht mehr zu Wort gemeldet habe, aber mir fehlte leider die Zeit...

@ Joggeli: ja, danke, Deine persönliche Antwort ist mir jetzt klar. In gewisser Weise siehst Du Dich selbst (und andere Christen) als Außenseiter - vom Glauben her. Und wie sieht´s gesellschaftlich aus?

Ich weiß, meine Frage ist vielleicht nicht ganz präzise gestellt, aber ich weiß nicht, wie ich sie exakter stellen soll. Irgendwie ist es eine "Gefühlssache". Allerdings haben ja doch einigie hier so geantwortet, wie ich die Frage gemeint habe.

@ Leon: Danke für Deine Mühe, aber diese Broschüren kenne ich alle, die geben mir keine Antworten auf meine Fragen. Deine Meinung, Dein Empfinden zu dem Thema würde mich mehr interessieren. Fühlst Du Dich manchmal als Außenseiter (bist Du überhaupt ZJ)?

Alles Liebe Bilby

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Leon » Di 26. Jul 2005, 21:50

Original von William Penn
Hallo Leon, ich freue mich, daß Du dich als Zeuge Jehovas getraust, hier zu schreiben. Aber bitte sei so nett, und schreibe Deine Gedanken in eigenen Worten! Wenn Du einfach Abschnitte aus der Wachtturm-Literatur kopierst und einfügst, könnte das falsch aufgefaßt werden. Meinst Du, Du schaffst das?

Herzlichst, William Penn :)

P. S.: Oder stammt der obenstehende Text etwa aus Deiner Feder?

Hallo Penn,

Du schreibst:

„Wenn Du einfach Abschnitte aus der Wachtturm-Literatur kopierst und einfügst, könnte das falsch aufgefaßt werden“

Es ist nicht so, wie du das erwähnst, ich könnte es Dir Erklären, weiß aber nicht ob du für alles Zugänglich bist.

Bis du mir böse oder aufgeregt, wenn ich dir Widerspreche. Wer bist du hier in diese Forum, der Manager oder wer?



Ist die Mahnung allgemein gedacht oder nur für Zeugen Jehovas ?

Wenn es aber allgemein gedacht ist. Muss ich leider Festellen, entgegen deine Wünsche, dass nicht alle mit ihre eigene Gedanken hier sich mitteilen.

Sage bitte. ist es Erlaubt mit Bibelgedanken oder etwas anderem die Meinungen oder die sich auf die Bibel stützen?. Frage, weil ich vermute, dies deine Forum ist oder etwa das sagen hast. Was ich auch für Richtig finde.

Bitte dich um deine Identität, das deine Äußerung Rechfertig oder plausible macht. Von wem kommend.

Frieden
Leon
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Hebre » Di 9. Aug 2005, 13:18

10Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. 11Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Joh. 1, 10-11
und
Joh. 5, 19-30

Jesus, Gottes Sohn und Gott selbst.

Die Vollmacht des Sohnes

19Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. 20Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, so daß ihr euch verwundern werdet. 21Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. 22Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.25Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, daß die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben. 26Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber;27und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, 29und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.
30Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

Das sagt doch alles, oder? Was soll das denn noch mit den Zeugen Jehovas? Das einzige wovor ich absoluten Respekt habe, ist, wie sie ihren Glauben leben. Davon können wir Christen bzw. Neugeborenen Christen uns eine Scheibe abschneiden.

Gruss

Heinz


Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. Ps 90, 12
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon SunFox » Mi 10. Aug 2005, 00:04

Hallo Leon, eins denke ich wohl sagen zu können, und andere werden mir wohl recht geben.

WP ist nicht derjenige, der nicht eigne Gedanken fassen kann und dies auch in Worten umsetzen kann!

Man kann direkt von ihm lernen! ;)

Ich bin da ja ein bischen anders, denn ich nutze alle Quellen die mir zu Verfügung stehen!

Aber eins kannst du mir glauben, ich kann sehr wohl auch meine eigene Meinung in eigene Worte fassen, aber dann wird es noch länger (meistens)!

Aber wie gesagt, die Meinung von WP schätze ich sehr hoch ein, denn wenn er was sagt, dann hat das Hand und Fuß!

Das heißt nicht, das ich immer ganz seiner Meinung bin, aber seine Aussagen sind schon beachtenswert!

Zeugen Jehovas machen sich doch selbst zu Außenseitern! Oder sollte ich sagen, die selbstherrliche WTG macht Zeugen zu Außenseitern? Die WTG steht dem Boß in Rom nichts nach, Botschaftsmäßig!

Wenn es wenigstens um biblische Wahrheiten ginge, und diese auch biblische, im Sinne des Wortes Gottes, nachgewisene Wahrheiten wären, dann wäre es ja noch in Ordnung!

Aber dem ist ja nicht so, weil ganz bewußt ( :cry: ) von der WTG Unwahrheiten in die Welt gesetzt werden!

Und das nachgewiesener Maßen!!!

Wann kommt man endlich auf den Punkt der Fakten, oh sorry, vergessen, darauf steht die WTG ja nicht!

Beweis ist allein das letzte Jahrhundert genug!


Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Idefix12 » Mi 10. Aug 2005, 07:49

Hallo Leute,

ich denke einfach das der Wachturm letzte Zeit, so wie ich ihn gelesen habe, auch nur eine art Zeitung der JZ geworden ist, weil ich schon in des öffteren einige Zeitschriften bekommen habe. Ich denke einfach nur, dass einiges schon richtig ist was im Wachturm ist, aber ich würde sagen, dass sogar die JZ Menschen sind so wie die Ev.- und Kt. Kirche auch und genauso Fehlter machen wie wir alle Andere. Was ich mit damit sagen will? Ich denke einfach das die JZ auch sich mühe geben viele Menschen zu erretten vor dem Tag des Gerichts wie es in der Offenbarung geschieldert wird.

Sehen wir es mal so, dass es retter der Zukunft ist, weil die Katholische und Evangelische Kirchen schon aufgegeben haben, die Bibel der Konfis zu lehren oder auch zu studieren ausser die Freie Evangelische Gemeinden. Schon in der Schule hätte man die Bibel den Kinder zeigen sollen und was drinne steht, ist es denn nicht so? Also gegen über die Bibel zu Fantasieren würde ich mich nicht mal wagen, deswegen Bibelstudium. Ich bin keine JZ, aber ich verstehe die JZ weil ich Lojal nachdenke und vorallem denke ich das die JZ nur was für Extreme Gläubige ist. Darum meine ich aber auch, dass wir nicht spotten sollten gegenüber andere Religionen, weil es auch in der Bibel steht, dass wir die Mitchristen nicht ausgrenzen sollten. denn wir könnten Engeln bei uns aufnehmen. Mitinterpretationen schön und gut, aber was sind die richtige und wichtige Werte des Christlichen Glaubens?

Liebe Grüße
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Mi 10. Aug 2005, 15:33

Original von Leon
Es ist nicht so, wie du das erwähnst ...
Wenn du das sagst, dann ist es wohl so ...

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