Zeugen Jehovas - Außenseiter?

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Leon » Fr 12. Aug 2005, 00:46

FÜR GOTTES WORT EINGETRETEN

Von Anfang an ist die Zeitschrift für die Grundwahrheiten der Bibel eingetreten. Zum Beispiel wurde in ihrer Ausgabe vom August 1882 erklärt: „Wir erklären zuversichtlich, daß der Name Jehova in der Schrift niemals auf jemand anders als auf den Vater angewandt wird.“ In Anerkennung der wichtigen Rolle des Sohnes Gottes hieß es in der ersten Ausgabe, daß „das Verdienst bei Gott . . . auf Christi vollkommenem Opfer beruht“.

Im Laufe der Jahre hat Der Wachtturm auch die biblische Wahrheit über den Zustand der Toten, die Hoffnung auf die Auferstehung und das Königreich Gottes dargelegt (Pred. 9:5, 10; Dan. 2:44; 7:13, 14; Apg. 24:15). Dagegen hat besonders die Geistlichkeit der Christenheit protestiert. Warum? Weil diese Wahrheiten vielen ihrer Lehren widersprechen — zum Beispiel der Lehre von der Unsterblichkeit der Seele, vom Fegefeuer, von der ewigen Qual und der Dreieinigkeit (Hes. 18:4; Joh. 14:28-).

Von Anfang an hat Der Wacht-Turm gezeigt, daß mit Christi Parusie (bei seinem zweiten Kommen) seine unsichtbare Gegenwart als ein mächtiges Geistgeschöpf gemeint sei. Darüber hinaus hat diese Zeitschrift schon sehr früh (in ihren Ausgaben vom März und Juni 1880) auf das Jahr 1914 als ein besonderes Jahr hingewiesen. Es sollte das Ende der 2 520 Jahre währenden Zeiten der Nationen kennzeichnen, in denen nichtjüdische Nationen ohne Einmischung eines Königreiches Gottes über die Erde herrschen würden.

Obwohl durch diese Zeitschrift solch aufschlußreicher Stoff veröffentlicht worden ist, behaupten wir natürlich nicht, unfehlbar zu sein. Wir blicken dankbar zu Jehova Gott um geistige Belehrung auf. Jede Klarstellung eines Gesichtspunktes verdanken wir der Wirksamkeit seines heiligen Geistes oder seiner wirksamen Kraft. Dieser Geist „erforscht . . . die tiefen Dinge Gottes“ (1. Kor. 2:10).

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon SunFox » Fr 12. Aug 2005, 02:36

Original von Leon

Von Anfang an hat Der Wacht-Turm gezeigt, daß mit Christi Parusie (bei seinem zweiten Kommen) seine unsichtbare Gegenwart als ein mächtiges Geistgeschöpf gemeint sei. Darüber hinaus hat diese Zeitschrift schon sehr früh (in ihren Ausgaben vom März und Juni 1880) auf das Jahr 1914 als ein besonderes Jahr hingewiesen.


Das besondere Jahr 1914 vergißt du am besten mal ganz schnell wieder, bevor du was falsches sagst!

Kannst ja mal eure Schriften lesen, was für das Jahr 1914 vorausgesagt wurde!

Und beweise doch mal biblisch die unsichbare Wiederkunft Jesu!

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon LordAlm » Fr 12. Aug 2005, 03:33

Original von Hebre
Das einzige wovor ich absoluten Respekt habe, ist, wie sie ihren Glauben leben. Davon können wir Christen bzw. Neugeborenen Christen uns eine Scheibe abschneiden.

Gruss

Heinz


Hallo Hebre,

Das kommt daher, dass die ZJ glauben nach ihren Werken mal von Gott Gerichtet zu werden. Das ist kein freiwilliges Leben sondern ein Leben in Angst. Sie sind Sklaven und nennen sich auch so. Diese Unfreiheit geht soweit, dass selbst in ihrem Nachrichtenwesen das so gut funktioniert, wo du auch immer dich aufhälst, deine Vergangenheit dich einholen wird. Kontrolle wo selbst ein gewifter Geheimdienst vor Neid erblassen lässt.

Im Gegensatz sind neugeborene Christen befreit durch Christus. (Kolosser 2,16ff).

Gottes Segen LA
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Hebre » Fr 12. Aug 2005, 08:01

an LordAlm

Hallo, danke für deine Erklärung, das wusste ich nicht.
Es ist schön, hier in diesem Forum mehr davon zu erfahren.
Man wird immer wieder konfrontiert mit Fragen und irgendwelchen Aussagen gegen Jesus, und dann werden scheinbar positive Aspekte der Andersgläubigen (egal ob ZJ oder NA) zitiert und man steht ratlos da, und fleht Herr Jesus hilf, gib mir jetzt die richtigen Argumente. Ja, wir sind befreit in Jesus Christus, denn er nahm die ganze Schuld auf sich.

Seid gesegnet

HeBre


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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon William Penn » Sa 13. Aug 2005, 17:53

Original von Leon
Von Anfang an hat Der Wacht-Turm gezeigt, daß mit Christi Parusie* (bei seinem zweiten Kommen) seine unsichtbare Gegenwart als ein mächtiges Geistgeschöpf gemeint sei.
Auf welche Weise die Wiederkunft Christi stattfinden wird ist in der Bibel so klar und eindeutig offenbart, daß ich mich immer wieder über die einseitigen Darstellungen wundere: Die einen sagen, sie fände unsichtbar statt, die anderen sagen sichtbar, hörbar und greifbar ...

Doch lest selbst! Es ist ganz einfach, wirklich:

"Als er (Jesus) das sagte, sahen sie, wie er emporgehoben wurde. Dann verhüllte ihn eine Wolke vor ihren Augen. Als sie immer noch gespannt zum Himmel hochschauten, hinter ihm her, da standen auf einmal zwei Männer bei ihnen. Sie waren in leuchtendes Weiß gekleidet. »Ihr Männer von Galiläa«, sagten sie, »was steht ihr hier und starrt in den Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel gehen sehen« ...", steht in Apg 1:9-11.

So, und nun vergeßt bitte alle mal für einen Augenblick eure dogmatischen Schablonen! Hier steht, wie es sein wird:

Jesus wird genauso wiederkommen
wie Er gegangen ist!


Doch wie ist Er gegangen? Der Bericht nennt zwei Phasen Seines Weggangs, nicht wahr?

A) Phase 1:

Jesus wird für die Jünger sichtbar emporgehoben, bis ihn eine Wolke vor ihren Blicken verhüllt.

B) Phase 2:

Eine Wolke verhüllt den weiteren Ablauf Seinen Weggangs vor den Blicken der Jünger.

Der Weggang des Nazareners zu Seinem Vater im Himmel war also zuerst sichtbar und dann unsichtbar. Der unsichtbare Teil wurde allerdings durch die Wolke nicht nur verdeckt, sondern zugleich zeichenhaft angedeutet.

Wenn Jesus aber genauso wiederkommen wird, wie Er gegangen ist, dann muß die Wiederkunft genauso ablaufen wie Sein Weggang - nur eben (der gegensinnigen Natur des Kommens und Gehens entsprechend) in umgekehrter Reihenfolge!

Das aber bedeutet, die Wiederkunft Christi wir ebenfalls in zwei Phasen ablaufen, und die erste Phase der Parusie wird eine unsichtbare sein, deren Fortschreiten durch deutbare Zeichen (cf. Wolke) erahnt (aber natürlich nicht gewußt) werden kann. Die zweite Phase wird keiner Zeichen bedürfen - sie ist sichtbar, hörbar und greifbar.

Das sieht dann so aus:

B) Phase 1:

Zeichen künden den kommenden Christus an**, aber Er selbst ist noch nicht sichtbar.

A) Phase 2:

Der kommende Christus wird am Himmel offenbart werden.

Wer hat nun recht? Die einen, die an eine unsichtbare Parusie glauben, oder die anderen, die auf eine sichtbare bestehen? Die Apostelgeschichte gibt uns die Antwort! Und alles Rätseln kann ein Ende haben!

Es gibt übrigens noch weitere Texte, die diesen Ablauf ergänzend bestätigen, aber soweit mal ...

Doch erlaubt mir noch ein wenig Kursives:

Vor Jahren legte ich diese Erkenntnis einem Zeugen Jehovas dar. Bei Phase 1 des Kommens Christi rutschte er vor Freude bebend auf seinem Stuhl hin- und her und konnte sich vor Aufregung kaum beherrschen. »Komisch«, dachte ich, »Apg 1 enthält doch zwei Phasen, aber er blendet trotzdem eine davon glatt aus!« Dann erklärte ich die Konsequenz aus des Engels "genauso wie" und legte im Umkehrschluss Phase 2 der Parusie dar. Plötzlich fing er an, ständig »hmmm, hmmm, hmmm« zu sagen und auf seine Uhr zu blicken. Dann meinte er: "Du vergißt, daß man Apg 1 nicht unbedingt auf die Wiederkunft Christi übertagen kann!"

»Wow, das war wohl ein Schuss in den Ofen!«, wurde mir klar. Aber am Schluß sagte er noch etwas Nettes zum verdutzten WP: »Aber es hat mich gefreut, daß du dir Gedanken gemacht hast!«

Übrigens, seitdem geht er mir aus dem Weg. Dabei wollte ich ihm doch noch erklären, weshalb die sieben Zeiten Nebukadnezars niemals die Zeiten der Nationen sein können. Komisch! Hab ich etwa die Beulenpest? - Na, ja, wenigstens winkt er mir noch von Weitem.


---
* Gr. ´parousia´ heißt wörtlich sehr wohl ´Daneben-sein´ und kann durchaus mit Gegenwart, Anwesenheit oder Präsenz übersetzt werden. Doch schließt es den Gedanken des Kommens zwangsläufig mit ein! Außerdem impliziert das Wort keineswegs von vornherein Unsichtbarkeit. Da gilt es, den Kontext zu berücksichtigen.
** da Zeichen deutbar sind, können wir uns in deren Beurteilung irren und der tatsächlichle Zeitpunkt des Kommens Jesus bleibt der Kenntnis des Vaters vorbehalten.

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Faith » Mo 15. Aug 2005, 23:26

so ich habe mir nunmal den ganzen Tread hier angeschaut und ich muss sagen, dass ich ganz schön sauer bin !!!

Manchmal könnte ich kotzen üer die arroganz der evangelikalen, die meinen sie haben die Wahrheit gepachtet, die meinen zu entscheiden wer richtiger Christ ist und wer nicht und wer es nicht ist, der gehört6 einer sekte an und das nervt völlig ab und dermaßen antibiblisch, dass es einem den magen umdrehen kann.

für mich sind die ZJ, die NA, die Mormonen alles christen, sie haben jesus in ihrer mitte und bekennen ihn als herrn und gott

die bibel sagt selber, dass jeder der sagt, dass jesus der im fleich gekommene gott ist und jeder der jesus als seinen herrn und gott ansieht, ein christ ist, dann ist es so, da können die arroganten evangelikalen sagen was sie wollen, zum glück denkt gott darüber anders, als so mancher evangelikale !!!

merh sage ich nicht dazu !!!

so und nu könnt ihr über mich herfallen.
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Hebre » Di 16. Aug 2005, 07:56

An Faith:

Was du zitierst ist völlig richtig. Aber, wer hat Jesus im Zentrum? Wer erkennt Jesus als Gott an? Wer glaubt an die Trinität? Wer bekennt, dass Jesus für alle unsere Sünden ans Kreuz gegangen ist? Wer bekennt, ja, Jesus du sollst mein König sein, ich will dich mehr lieben als alles andere auf der Welt? Wer dies alles bekennen kann, der ist Christ. Aus göttlicher Gnade sind wir hier um mitzuhelfen Gottes Reich zu bauen. Es geht nicht um uns, es geht um die Ewigkeit.

be blessed

HeBre



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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon Morlog » Di 16. Aug 2005, 09:41

Original von Hebre


Es geht nicht um uns, es geht um die Ewigkeit.

be blessed

HeBre






aber wir dürfen da bei sein, in der ewigkeit. ;)
grundsätzlich kann man nichts ausschliessen.
wer weis schon die wahrheit
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Re: Zeugen Jehovas - Außenseiter?

Beitragvon bigbird » Di 16. Aug 2005, 10:31

Original von bigbird
Auf Wunsch des Threaderöffners/-eröffnerin mach ich hier nochmals auf. Der Thread bleibt offen, solange die Beiträge streng am Thema bleiben, sonst wird wieder geschlossen.
Naja, ein Versuch wars Wert! Auf Wunsch des Thread-Eröffners schliesse ich nun hier aber definitiv.
Zur Info - das war dasThema:
Haltet Ihr Jehovas Zeugen für "Außenseiter "? Wenn ja, warum oder wenn nein, warum nicht? Was macht sie in Euren Augen zu "Außenseitern"?
Wie sehen sich diesbezüglich Jehovas Zeugen selbst?


bigbird, schliessend und Schlüssel-wegwerfend! :]
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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