Neo-Heidentum

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Mi 23. Sep 2009, 14:34

tiktak hat geschrieben:
Der Mormonismus hatte mir das Christentum verleidet, und so bin ich nun eine Christin, sondern eine dianische Wicca geworden.

Hallo Linda!
Also, hab ich richtig verstanden, von einem extrem zum andren gewechselt? :mrgreen:
Und warum bist du nun Hexe und was versprichst du dir davon?
Ich würd lieber die Finger davon lassen!


Das es so gekommen ist, hatte seine Gründe, und hatte seine Ursache nicht nur in den Mormonen, sondern auch einem protestantischen Pastor (und guten Freund von mir), diversen Büchern die ich wegen meiner recherche lesen mußte, und diversen protestantischen Kirchen, die ich kennenlernte. Hier die Kurzform:

Nach meinem Rauswurf aus dem Mormonismus besuchte ich diverse christliche Gemeinden (Nordelbische Landeskirche und Freikirchen), in denen ich wegen meiner damaligen Krankheit mit "Heilungsversuchen" überschüttet wurde. Niemand nahm mich so, wie ich war, alle wollten mich im Sinne ihrer Religion ändern. Das stieß mich ab, aber ich blieb immer noch Christin, wenn auch nur zu Hause.
Pastor editiert bat mich, für die Brücke zum Menschen zwei Artikel über die Mormonen zu schreiben,(Heft 115-117) was ich auch tat. Für meine Recherche mußte ich in die Stadtbücherrei,wo ich zwar nicht das gesuchte Buch über Tempelkult und Totentaufe fand, dafür aber eines über feministische Theologie, dass ich mir auslieh. Weitere bücher folgten, darunter auch welche über Magie, Matriarchat und Marienkult (so der Buchtitel des ersten Buches, das ich las, geschrieben von Theologen)
Dabei verstand ich einige Zusammenhänge und Gefühle besser, auch, die ich hatte, und ich fühlte mich zur Wiccareligion hingezogen, vor allem, als ich herausfand, dass Menschen mit meiner damaligen "Krankheit" dort in alter Zeit völlig akzeptiert waren.
Nach meinem Umzug nach Berlin suchte ich mir ein coven, wo ich ausgebildet und initiiert wurde.

Das ist also in kurzen Worten meine Geschichte.
Ich bin nicht "vom Regen in die Traufe" gekommen, denn Wicca ist ganz anders, viel freier und ungezwungener, als das Christentum oder gar der Mormonismus.
Zuletzt geändert von Thelonious am Mi 23. Sep 2009, 21:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Mi 23. Sep 2009, 14:42

Ueli hat geschrieben:den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben finde ich die schlechteste Variante. :o


Ich glaube nicht an den Teufel, aber ich verstehe, was du damit sagen willst. Nun, ich bin nicht von iner Sekte in die nächste geschlittert, denn als Wicca kann ich auch "freifliegend", d.h. ohne coven, arbeiten, meine religion für mich ausüben. Und das tue ich momentan, denn als dianische eicca (was man(n) am besten mit "feministische Hexe2 übersetzen könnte), haben so manche meiner Schwestern so ihre liebe Not mit mir und meiner ehemaligen Krankheit, die sie ähnlich wie fundamentalistische Christen aus den USA bewerten. Da bleibe ich doch lieber alleine. Ab und an bilde ich auch aus, aber nur im 1. Grad, da ich selber nur den 2. Grad habe. So vermittle ich Grundwissen in Kräuterkunde (Freitag kommt auf 3Sat ein Film über die Nachfolger Hildegards von Bingen), Ritualmagie und Ähnlichem (z.B. dem Wissen über die verschiedenen Gottheiten als menschliche Archetypen).
Ich kann darin nichts Negatives sehen.
Ihr etwa?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Mi 23. Sep 2009, 14:52

alegna hat geschrieben:da bin ich jetzt aber doch ein wenig entzetzt über Deinen Wandel. (...) aber dann gleich eine wicce zu sein, naja, also da tust Du Dir nichts besseres an, also ganz ehrlich!


FÜR MICH war der Weg richtig, für jemand anderen wäre er vollkommen falsch gewesen. Das ist wie mit dem Begriff "natürlich" (physin) und "unnatürlich" (paraphysin), wi er z.B. imRömerbrief im1. Kapitel benutzt wird. Für Heterosexuelle ist es unnatürlich, homosexuellen Sex zu haben, für Homosexuelle natürlich editiert
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Grund: nicht nettikettenkonformer hyperlink
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon tiktak » Mi 23. Sep 2009, 15:43

Hallo Linda!
Du schreibst...
haben so manche meiner Schwestern so ihre liebe Not mit mir und meiner ehemaligen Krankheit


Bedeutet das, du bist jetzt frei von dieser Krankheit, weil du "ehemalig..." schreibst?

Das gesundbeten wollen in einigen Freikirchen find ich auch nicht ok, darum kann ich dich verstehn! :cry:
Und das man dich bei den Mormonen aussschloss wegen einer Krankheit ist auch nicht grade nett ! Aber sei froh, dass du da weg bist

Wie lange bist du denn jetzt schon wicca und glaubst du an die diversen Götter bzw. Göttinen und was überzeugt dich ?

Und noch etwas habe ich nicht ganz verstanden: Du sprichst den Marienkult an, also interessierst du dich auch für die Muttergottes Erscheinungen oder eher nicht?
Ich hab es leider nicht ganz verstanden! :)
Lieben Gruss dir
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon alegna » Mi 23. Sep 2009, 19:40

Linda hat geschrieben: Für Heterosexuelle ist es unnatürlich, homosexuellen Sex zu haben, für Homosexuelle natürlich (siehe dazu diesen Link: editiert

Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Thelonious » Mi 23. Sep 2009, 21:13

Hallo!

Ich habe diese letzten Beiträge von "Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage" in "Neo-Heidentum" verschoben. Ist sicher auch diesbezüglich nicht "das Gelbe vom Ei" in puncto Threadzuordnung, aber es ging hier zuletzt effektiv nicht mehr um "Mormonentum".

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Mi 23. Sep 2009, 22:05

Hallo, Linda

Ich dachte mir schon, dass Du viele Gegensätze zu gläubigen Christen hast.

Ich setze meine Reaktion nochmal hier rein:

Hallo, Linda

Du hast es sicher nicht einfach gehabt.

Aber ob Weiße oder Schwarze Hexe: Nichts davon verträgt sich mit dem Christentum.
Die Mormonen selber sind eigentlich eine bedenkliche christliche Denomination. Die Lehren decken sich nicht passend mit der Bibel.Ich würde jedenfalls nicht Mormone werden.


Hexe sein bedeutet nicht nur "Kräuterweiblein", wie es Atheisten und unverbesserliche Rationalisten gerne sähen, sondern hat zu tun mit dem Umgang mit Magie.
Und Magie und Jesus vertragen sich einfach nicht.

Aber wie siehst Du Jesus und wie verträgt sich Jesus und die Bibel mit "modernen" Hexen (wicca) ?

Ich kann mir gut vorstellen dass zwischen Dir als "Hexe" und den überzeugten Christen hier im Forum reichlich Potential für Meinungsverschiedenheiten besteht. Nun gut, versuchen wir trotzdem ehrlich und guten Willens miteinander zu reden.

Mich würde auch ehrlich intersssieren, warum Du dann nicht mit üblichen christlichen Gemeinden klar kamst.


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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Andi69 » Mi 23. Sep 2009, 22:06

alegna hat geschrieben:
Linda hat geschrieben: Für Heterosexuelle ist es unnatürlich, homosexuellen Sex zu haben, für Homosexuelle natürlich (siehe dazu diesen Link: editiert

Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?

Ist das die evangelikale Art, seinen Nächsten resp. seine Nächste so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Mi 23. Sep 2009, 22:12

Vorsicht, das Thema Homosexualität nehmen viele Nichtchristen ganz anders auf und drehen Christen daraus gerne einen Strick aus Humanität.

Darüber streiten hat hier im Forum nach meiner Erfahrung wenig Sinn.
Die Homosexuellen sind sehr erfinderisch darin, Spuren in der Bibel dagegen "zu verwischen" oder gar ganz zu beseitigen.
Dann werden Christen schnell als unduldsame Menschen dargestellt, denn Gott selber habe ja nichts gegen Homosexualität.

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Zuletzt geändert von onThePath am Mi 23. Sep 2009, 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon alegna » Mi 23. Sep 2009, 22:15

Andi69 hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
Linda hat geschrieben: Für Heterosexuelle ist es unnatürlich, homosexuellen Sex zu haben, für Homosexuelle natürlich (siehe dazu diesen Link: editiert

Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?

Ist das die evangelikale Art, seinen Nächsten resp. seine Nächste so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte?

Ist reine Neugierde um besser zu verstehen, hat gar nichts negatives dahinter, Andi69.
Ich frage lieber direkt, so mag ich das auch.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Thelonious » Mi 23. Sep 2009, 22:37

Der Aspekt "Homosexualität" ist hier - in diesem thread - bitte wirklich nicht weiter zu hinterfragen bzw. zu thematisieren.

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Mi 23. Sep 2009, 23:49

tiktak hat geschrieben:Bedeutet das, du bist jetzt frei von dieser Krankheit, weil du "ehemalig..." schreibst?


Ich glaube, ich muß da was erklären, obwohl ich es hasse, mich zu outen! Also, die Krankheit, um die es sich handelte, heißt "Transsexualität". Das ist ein Begriff der jemanden beschreibt, dessen biologisches Geschlecht nicht mit dem empfundenen geschlecht übereinstimmt,der oder die, wie es so schön heißt, "im falschen Körper gefangen ist". Dieser Begriff umfaßt den Zeitraum von Coming out, also der Selbstabzeptanz und dem Öffentlichbarmachen der Situation, über den so genannten "Altagstest", bis hin zur geschlechtsangleichenden OP,bzw. der Personenstandsänderung. Danach ist jemand nicht mehr transsexuell.

tiktak hat geschrieben:Das gesundbeten wollen in einigen Freikirchen find ich auch nicht ok, darum kann ich dich verstehn! :cry:
Und das man dich bei den Mormonen aussschloss wegen einer Krankheit ist auch nicht grade nett ! Aber sei froh, dass du da weg bist


Die hatten mich auch nicht gesundbeten wollen, sondern wollten mich z.B. zu Wüstenstrom in Therapie schicken, weil sie meinten, Transsexualität wäre wie Schnupfen heilbar. Jedoch haben zwei meiner Therapeuten, darunter ein doppelter Professor aus Kiel, als Sexujalmediziner eine Kapazität auf seinemGebiet, gesagt,dass dieses nicht heilbar im Sinne von veränderbar ist.

tiktak hat geschrieben:Wie lange bist du denn jetzt schon wicca und glaubst du an die diversen Götter bzw. Göttinen und was überzeugt dich ?


Seit 1996 bin ich initiiert, und seit 1999 praktiziere ich freifliegend. Als Wicca der dianischen Tradition sind mir Göttinnen näher als Götter. Meine drei Göttinnen, die ich am meisten anrufe, sind

Diana(Artemis), Hekate und Cerridwen (eine keltische Göttin).
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Mi 23. Sep 2009, 23:50

alegna hat geschrieben:
Linda hat geschrieben: Für Heterosexuelle ist es unnatürlich, homosexuellen Sex zu haben, für Homosexuelle natürlich (siehe dazu diesen Link: editiert

Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?


Wie du unten lesen konntest, falsch geraten!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Mi 23. Sep 2009, 23:53

Andi69 hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:
Linda hat geschrieben: Für Heterosexuelle ist es unnatürlich, homosexuellen Sex zu haben, für Homosexuelle natürlich (siehe dazu diesen Link: editiert

Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?

Ist das die evangelikale Art, seinen Nächsten resp. seine Nächste so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte?


Andi, es war eine ehrliche Frage, auf die ich ehrlich antwortete. Bitte respektiere auch die Menschen, die anders als du denken.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 00:02

onThePath hat geschrieben:Darüber streiten hat hier im Forum nach meiner Erfahrung wenig Sinn. Die Homosexuellen sind sehr erfinderisch darin, Spuren in der Bibel dagegen "zu verwischen" oder gar ganz zu beseitigen.


Es geht nicht darum, jemanden eines "auszuwischen, oder etwas zu verdrehen, sondern nur darum, Fakten ins richtige Licht zu rücken. Hirzu ein Zitat aus dem Internet, bezogen auf die allseits bekannte Stelle imLeviticus (die, über das Greuel):


Was ist ein Greuel? Im Hebräischen heißt das Wort "Toevah" und bedeutet: etwas, das von Gott verabscheut wird, weil es unrein ist. Es handelt sich um eine rituelle Unreinheit, nicht um moralische Sünde (heb. "Zimah"). In der Septuaginta wurde der Begriff "Toevah" mit dem griechischen "bdelygma" (rituelle Unreinheit) übersetzt anstatt mit "anomia" (übertretung des Gesetzes, Falsch, Sünde). Eine menstruierende Frau wurde z.B. auch als "Greuel" bezeichnet. Sie war unrein und durfte den Tempel nicht betreten, aber sie war deswegen nicht moralisch verwerflich. Das Wort Toevah wird oft als Synonym für Abgötterei benutzt. Für das jüdische Gesetz hatte Homosexualität im Kontext von 3 Mose mit ritueller Reinheit zu tun, nicht mit sexueller Ethik. Es geht hier nicht um Gesetze für Ehe und Geschlechtsverkehr, sondern um rituelle Reinheit. Diese Gesetze sind Teil des Zeremonialgesetzes, nicht des Moralgesetzes. Der Kontext des Buches bestätigen diese Interpretation. Das 3. Buch Mose wird auch "Levitikus" genannt. Es war in erster Linie eine Richtlinie für die Priester und Leviten. (http://www.zwischenraum.net/03leviticus.htm) Hervorhebung von mir

Hier wird allein schon auf Grund der wörtlichen Bedeutung geteigt, dass Homosexualität damals anders gesehen wurde, als manche Geistliche es uns heute weis machen wollen
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 00:03

Thelonious hat geschrieben:Der Aspekt "Homosexualität" ist hier - in diesem thread - bitte wirklich nicht weiter zu hinterfragen bzw. zu thematisieren.

Thelonious - Senior-Mod.


Ganz deiner Meinung, darum werde ICH das Thema HIER auch nicht mehr ansprechen. Wer mich fragen will, kann das auf andere Art und Weise tun.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 00:07

Ich hatte wichtige Fragen gestellt, und vor dem Thema Homosexualität gewarnt.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 00:17

On The Path, hier ist nicht das Thema Homosexualität, sondern das Thema Neo-Heidentum. Es mag irgenwann darin vielleicht das Thema H. kurz gestreift werden, aber primär sollte hier über Neo-Paganismus gesprochen werden. Thelonious möchte es so, und wir solltn diesen Wunsch respektieren, unabhängig, was wir persönlich auch darüber denken mögen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 00:31

onThePath hat geschrieben:Ich hatte wichtige Fragen gestellt, und vor dem Thema Homosexualität gewarnt.

lg, oTp


Ich weiß nicht, wieso Du immer noch davon redest.

Ich hatte andere wichtigere Fragen gestellt und nur gewarnt vor dem Thema Homosexualität, weil das schnell ausufert.
Wie ich sehe, hat es ohne mein Verschulden erste Wirbel gegeben. :mrgreen:
Nun wirfst Du mir das Gegenteil vor, linda.

So, dies dürfte Mißverständnisse beseitigt haben. Ich warte also nun darauf, ob Du gewillt bist, auf meine Fragen einzugehen.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 02:06

Zunächst einmal hab ich vergessen, welche Fragen das waren (Alzheimer?), und zum anderen denke ich,es wäre vielleicht besser, die Fragen privat zu erörtern, um den Forumsbetrieb nicht zu sehr durcheinanderzubringen. Schreib die Fragen mir also bitte noch mal in einer PN oder Email auf. Danke.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 02:10

Habe ich gemacht, obwohl es gut hierher passt.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 02:19

Habe deine Fragen gefunden, on the path, und werde mich bemühen, sie so kurz wie möglich zu beantworten (meinen "Senf" dazugeben). Du hast geschrieben:

Aber ob Weiße oder Schwarze Hexe: Nichts davon verträgt sich mit dem Christentum.


Würde ich so nicht sagen, denn, wenn du AT und NT liest, taten Propheten und Apostel schon Magie benutzen, nur wurde es "Wunder" genannt. Magie war es immer dann, und natürlich schlecht, falsch und böse, wenn es von den "anderen", der "Konkurrenz" kam.

Hexe sein bedeutet nicht nur "Kräuterweiblein", wie es Atheisten und unverbesserliche Rationalisten gerne sähen, sondern hat zu tun mit dem Umgang mit Magie. Und Magie und Jesus vertragen sich einfach nicht.


Jesus hatte Magie benutzt, und zwar solche Dinge, die anderswo auch schon dokumentiert waren, lange vor seiner Existenz teilweise, wie eine Doku auf N-TV vor kurzem zeigte.

Aber wie siehst Du Jesus und wie verträgt sich Jesus und die Bibel mit "modernen" Hexen (wicca) ?


Eine wirklich gute Frage, und von mir nicht leicht zu beantworten, wenn ich Jesus in verschiedene Rollen teile.
Allgemein kann ich wohl sagen, dass ich ihn positiv sehe, als Frauenfreund und gerechten Menschen, als weisen Menschen und vielleicht gar als Prophet, nie aber als "Sohn Gottes", denn andere vor ihm erhoben (bzw. deren Anhänger) ebenfalls Anspruch auf den Titel

Ich kann mir gut vorstellen dass zwischen Dir als "Hexe" und den überzeugten Christen hier im Forum reichlich Potential für Meinungsverschiedenheiten besteht. Nun gut, versuchen wir trotzdem ehrlich und guten Willens miteinander zu reden.


Nach guter alter jüdischer Tradition ist es gut, Dinge aus unterschiedlichen Richtungen zu betrachten, um so, wie beim Häuten einer Zwiebel, Schicht für Schicht der Wahrheit näher zu kommen

Mich würde auch ehrlich intersssieren, warum Du dann nicht mit üblichen christlichen Gemeinden klar kamst.


Ich glaube, die kamen damals nicht mit mir klar. Und heute habe ich mich weiter entwickelt,während viele Christen, die ich so kennen gelernt hatte,einfach stehen blieben. Ich denke, das ist der Hauptgrund.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon tiktak » Do 24. Sep 2009, 02:30

Linda hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Bedeutet das, du bist jetzt frei von dieser Krankheit, weil du "ehemalig..." schreibst?


Ich glaube, ich muß da was erklären, obwohl ich es hasse, mich zu outen! Also, die Krankheit, um die es sich handelte, heißt "Transsexualität". Das ist ein Begriff der jemanden beschreibt, dessen biologisches Geschlecht nicht mit dem empfundenen geschlecht übereinstimmt,der oder die, wie es so schön heißt, "im falschen Körper gefangen ist". Dieser Begriff umfaßt den Zeitraum von Coming out, also der Selbstabzeptanz und dem Öffentlichbarmachen der Situation, über den so genannten "Altagstest", bis hin zur geschlechtsangleichenden OP,bzw. der Personenstandsänderung. Danach ist jemand nicht mehr transsexuell.

tiktak hat geschrieben:Das gesundbeten wollen in einigen Freikirchen find ich auch nicht ok, darum kann ich dich verstehn! :cry:
Und das man dich bei den Mormonen aussschloss wegen einer Krankheit ist auch nicht grade nett ! Aber sei froh, dass du da weg bist


Die hatten mich auch nicht gesundbeten wollen, sondern wollten mich z.B. zu Wüstenstrom in Therapie schicken, weil sie meinten, Transsexualität wäre wie Schnupfen heilbar. Jedoch haben zwei meiner Therapeuten, darunter ein doppelter Professor aus Kiel, als Sexujalmediziner eine Kapazität auf seinemGebiet, gesagt,dass dieses nicht heilbar im Sinne von veränderbar ist.

tiktak hat geschrieben:Wie lange bist du denn jetzt schon wicca und glaubst du an die diversen Götter bzw. Göttinen und was überzeugt dich ?


Seit 1996 bin ich initiiert, und seit 1999 praktiziere ich freifliegend. Als Wicca der dianischen Tradition sind mir Göttinnen näher als Götter. Meine drei Göttinnen, die ich am meisten anrufe, sind

Diana(Artemis), Hekate und Cerridwen (eine keltische Göttin).


Hallo Linda!
Ich glaube dir gerne, das du dich nicht gerne outest deswegen-und ich find es ganz toll, dass du uns doch davon berichtet hast :umarm:
Ich las erst vor kurzer Zeit auf ner Internetseite über jemanden, der von diesem Problem berichtet hat (vielleicht warst es du, ich sag darum auch nicht mehr dazu) aber es hat mich sehr berührt und ich fand es traurig, was die Person durchmachen musste!

Schau mal Linda, ich bin zwar keine "Christin"- obwohl auch gläubig, und ich möchte dir auch nichts vorschreiben oder dreinreden, aber warum rufst du diese Göttinen an? Was bieten sie dir? Hast du nicht Angst, das du okkult belastet werden könntest und das eventuell Konsequenzen haben könnte für dein weiteres Leben?
Lieben Gruss
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 02:46

@ tiktak,

Ich las erst vor kurzer Zeit auf ner Internetseite über jemanden, der von diesem Problem berichtet hat (vielleicht warst es du, ich sag darum auch nicht mehr dazu) aber es hat mich sehr berührt und ich fand es traurig, was die Person durchmachen musste!


Weiß nicht, ob ich es war, kommt auf die Internetseite drauf an, wo du es gelesen hast. Was das Thema angeht, bin ich meisten in einem amerikanischen Forum unterwegs, da die deutschen Foren mir zu sehr deutsch sind (im negativem Sinne. Aber vielleicht denke ich auch nur so, weil mein "Vater" aus Idaho stammte?

Schau mal Linda, ich bin zwar keine "Christin"- obwohl auch gläubig, und ich möchte dir auch nichts vorschreiben oder dreinreden, aber warum rufst du diese Göttinen an? Was bieten sie dir?


Viel, zu viel und auch zu intim, um hier darüber zu reden.

Hast du nicht Angst, das du okkult belastet werden könntest und das eventuell Konsequenzen haben könnte für dein weiteres Leben?


Ich gehe nun schon so viele Jahre den Pfad der Göttin, habe viel gelernt und erfahren, und auch glernt, mich den eigenen Ängsten, den eigenen inneren "Dämonen" zu stellen.
Und ich habe mit Dämonen gearbeitet, weil ich lernte zu verstehen, dass Dämonen von Haus aus eher so etwas wie die Mahner und das Gewissen der Menschen sind, und erst durch Judentum und Christentum ver-teufelt wurden.
Dinge, die anderen Angst machen, auch, weil ihnen das eingeredet wurde, macht mir keine Angst, weil meine Erfahrungen mich etwas anderes lehrten.
Wie gesagt, der Weg war für MICH richtig, für jmand anderes nicht.Ich glaube mittlerweile auch, dass wir uns in unseremLeben oft die Wege suchen, und mitunter gar finden, die UNS gut tun, uns weiterbringen in unserer Entwicklung. Ob das dann das Chrsitentum, das Judntum, der Islam, oder der Pfad der Göttin ist, dürfte dabei nicht entscheidend sein
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Do 24. Sep 2009, 02:51

Linda hat geschrieben:Habe deine Fragen gefunden, on the path, und werde mich bemühen, sie so kurz wie möglich zu beantworten (meinen "Senf" dazugeben). Du hast geschrieben:

Aber ob Weiße oder Schwarze Hexe: Nichts davon verträgt sich mit dem Christentum.


Würde ich so nicht sagen, denn, wenn du AT und NT liest, taten Propheten und Apostel schon Magie benutzen, nur wurde es "Wunder" genannt. Magie war es immer dann, und natürlich schlecht, falsch und böse, wenn es von den "anderen", der "Konkurrenz" kam.

Hexe sein bedeutet nicht nur "Kräuterweiblein", wie es Atheisten und unverbesserliche Rationalisten gerne sähen, sondern hat zu tun mit dem Umgang mit Magie. Und Magie und Jesus vertragen sich einfach nicht.


Jesus hatte Magie benutzt, und zwar solche Dinge, die anderswo auch schon dokumentiert waren, lange vor seiner Existenz teilweise, wie eine Doku auf N-TV vor kurzem zeigte.

Aber wie siehst Du Jesus und wie verträgt sich Jesus und die Bibel mit "modernen" Hexen (wicca) ?


Eine wirklich gute Frage, und von mir nicht leicht zu beantworten, wenn ich Jesus in verschiedene Rollen teile.
Allgemein kann ich wohl sagen, dass ich ihn positiv sehe, als Frauenfreund und gerechten Menschen, als weisen Menschen und vielleicht gar als Prophet, nie aber als "Sohn Gottes", denn andere vor ihm erhoben (bzw. deren Anhänger) ebenfalls Anspruch auf den Titel

Ich kann mir gut vorstellen dass zwischen Dir als "Hexe" und den überzeugten Christen hier im Forum reichlich Potential für Meinungsverschiedenheiten besteht. Nun gut, versuchen wir trotzdem ehrlich und guten Willens miteinander zu reden.


Nach guter alter jüdischer Tradition ist es gut, Dinge aus unterschiedlichen Richtungen zu betrachten, um so, wie beim Häuten einer Zwiebel, Schicht für Schicht der Wahrheit näher zu kommen

Mich würde auch ehrlich intersssieren, warum Du dann nicht mit üblichen christlichen Gemeinden klar kamst.


Ich glaube, die kamen damals nicht mit mir klar. Und heute habe ich mich weiter entwickelt,während viele Christen, die ich so kennen gelernt hatte,einfach stehen blieben. Ich denke, das ist der Hauptgrund.

Kurzes OT
Linda-mir gefällt deine Art ,wie du schreibst und ich hoffe, du bleibst uns für ne Weile hier im Forum erhalten :) :comeon: und teilst uns einiges darüber mit, wie du gewisse Dinge in der Bibel erkannt hast?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Do 24. Sep 2009, 02:56

Linda hat geschrieben:
Ich gehe nun schon so viele Jahre den Pfad der Göttin, habe viel gelernt und erfahren, und auch glernt, mich den eigenen Ängsten, den eigenen inneren "Dämonen" zu stellen.
Und ich habe mit Dämonen gearbeitet, weil ich lernte zu verstehen, dass Dämonen von Haus aus eher so etwas wie die Mahner und das Gewissen der Menschen sind, und erst durch Judentum und Christentum ver-teufelt wurden.
Dinge, die anderen Angst machen, auch, weil ihnen das eingeredet wurde, macht mir keine Angst, weil meine Erfahrungen mich etwas anderes lehrten.
Wie gesagt, der Weg war für MICH richtig, für jmand anderes nicht.Ich glaube mittlerweile auch, dass wir uns in unseremLeben oft die Wege suchen, und mitunter gar finden, die UNS gut tun, uns weiterbringen in unserer Entwicklung. Ob das dann das Chrsitentum, das Judntum, der Islam, oder der Pfad der Göttin ist, dürfte dabei nicht entscheidend sein

Verstehe! :)
Noch eine Frage: Also du siehst unreine Geister oder "Dämonen" auch als eigenständige Wesen -oder wie Christen als gefallenen Engel oder einfach als etwas negatives, das in uns steckt oder wie darf ich das verstehn?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon alegna » Do 24. Sep 2009, 07:54

Linda hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:[
Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?


Wie du unten lesen konntest, falsch geraten!

Na da bin ich mir nicht so sicher, aber egal, gehört nicht hierher.

Was mich mehr erschreckt ist, dass Du Dein Ausüben als Hexe, als gleich wie Jesus darstellst. Du betest aber klar andere Götter an, lebst nach dem Mond etc., wie kann das sein, wenn Du ja die Bibel kennst? Dann weisst Du ja auch, dass der Teufel und seine Dämonen real sind. Und woher willst Du mit Sicherheit sagen, dass sie Dir nichts anhaben können? Weil Du sie verleugnest? Wie kommt es, dass Du Dich so abgewendet hast und dann doch hier im Forum bist?
Für mich ist ganz klar, Jesus und Hexentum bringt man auf keinen Fall zusammen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 11:46

Hallo, Alegna,

Es gäbe keine Hexen, wenn sie nicht ein in sich stimmiges System hätten. Die Aussagen der Bibel werden dem System angepasst.
Für sie ist der Glaube an Christus als Sohn Gottes auch nur ein System. So wie die Christen ihn sehen glauben sie es nicht.

Jeder ruft ja überzeugt, dass sein System das richtige wäre oder ein Richtiges unter vielen gleichwertigen.





lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Do 24. Sep 2009, 12:58

onThePath hat geschrieben:Hallo, Alegna,
Es gäbe keine Hexen, wenn sie nicht ein in sich stimmiges System hätten. Die Aussagen der Bibel werden dem System angepasst.
Für sie ist der Glaube an Christus als Sohn Gottes auch nur ein System. So wie die Christen ihn sehen glauben sie es nicht.


Hab ich schon rausgefunden, deshalb ist es ja nicht miteinander vereinbar und mir sträuben sich die Nackenhaare wenn ich merke wie viele die Bibel ihrem System anpassen und es scheinbar funktioniert. Ich als normaler Christ, weder studiert noch sonst was, brauche enorme Vorstellungskraft um nach vollziehen zu können wie die Bibel zu ihren Gunsten verhunzt wird. Wie kann man die Aussage 1. Gebot: du sollst keine Götter neben mir haben, einfach übergehen und trotzdem andere Götter anbeten und das dann auch noch irgendwie biblisch finden? Manchmal bin ich echt sprachlos. Das Gleiche mit diesem Bericht über die Homosexualität, nein bitte keine Diskusion, aber auch da wird gefeilt, so dass es wieder stimmt für sie, da bin ich baff. Schade um solche Personen die die Liebe und Befreiung Jesu Christi so dermassen verhuntzen. Die wissen nicht was ihnen entgeht.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 13:23

Tja, solche Systeme werden mit Bestimmtheit geglaubt und alle Bedenken weren beruhigt.
Man glaubt einfach nicht an andere Wahrheiten als die Wahrheit des eigenen Systems.
So arbeiten Sekten, so funktioniert Verblendung.

Aber ich verurteile Linda jetzt keineswegs. Sie macht ehrliche Mitteilungen und da bin ich gespannt drauf.
Vielleicht hilft sie uns, sich und ihr System besser zu verstehen ?

Linda hat es sowieso nicht einfach.
Als Transsexuelle ( habe ich das richtig verstanden ?)hat sie sowieso ein ursprüngliches Problem, sich selbst zu akzeptieren und akzeptiert zu werden.
Die christlichen Gemeinden wollten sie ja umerziehen. Aber das funktioniert nun mal nicht so.
Und verständlich ist, dass sie dann eine geistige Heimat suchte.
Göttinnen, weibliche Hexenpower ist eben das, was sie meinte als Ausgleich haben zu müssen.

Wie hätten wir gehandelt, wenn wir so wären wie sie ? Hätte man uns erfolgreich in einer christlichen Gemeinde "umprogrammiert oder hätte uns das wütend gemacht, weil es sowieso nicht geklappt hätte. Solch eine Situation ist heftig, und ich wäre versucht, so ein Problem beim Schöpfer zu reklamieren - wenn ich ihm auch vertraue und weiß, dass ich Gott nicht völlig verstehen kann, was er alles zuläßt.

lg, oTp
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Do 24. Sep 2009, 13:41

onThePath hat geschrieben:Aber ich verurteile Linda jetzt keineswegs. Sie macht ehrliche Mitteilungen und da bin ich gespannt drauf.
Vielleicht hilft sie uns, sich und ihr System besser zu verstehen ?

Ja das ist wichtig, nicht verurteilen, aber in Frage stellen darf man schon, gell? Werden wir Christen auch dauernd und müssen dies aushalten.
onThePath hat geschrieben:Linda hat es sowieso nicht einfach.
Als Transsexuelle ( habe ich das richtig verstanden ?)

Hab ich auch so verstanden.
onThePath hat geschrieben:hat sie sowieso ein ursprüngliches Problem, sich selbst zu akzeptieren und akzeptiert zu werden.
Die christlichen Gemeinden wollten sie ja umerziehen. Aber das funktioniert nun mal nicht so.

Nein, da hast Du recht.
onThePath hat geschrieben:Wie hätten wir gehandelt, wenn wir so wären wie sie ?

Ich weiss nicht was ich tun würde, aber ich denke nicht, die Bibel auf mich zu zu schneidern, dann wahrscheinlich eher ganz lassen.
Ich bin auch gespannt mehr zu erfahren, wenn ich auch öfters mir erlaube meine Meinung zu sagen.
LG
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 15:49

tiktak hat geschrieben:Noch eine Frage: Also du siehst unreine Geister oder "Dämonen" auch als eigenständige Wesen -oder wie Christen als gefallenen Engel oder einfach als etwas negatives, das in uns steckt oder wie darf ich das verstehn?


Sie sind keine "Wesen", so wie du oder ich (stofflich), eher so wie "Geister" (bzw., wie mensch sich diese vorstellt). "Unrein" oder "Rein", sind christlich-jüdische Begriffe, die mit ihnen soviel zu tun haben, wie die Schweiz mit einer Diktatur, nämlich gar nichts! Negativ sind sie nicht, denn sie versuchen den Menschen zu helfen. Hier ein Beispiel:

In meinem Haus wohnt eine Dämonin, die es liebt, die Hunde meines Nachbarn etwas durcheinanderzubringen (ihre schräge Art von Humor). Eines Tages hatte mein Nachbar vergessen, seine Wohnung abzuschließen, als er mit den Hunden draußen war. Ihr müßt wissen, dass ich an dem Tage vorhatte, an meinem Roman zu schreiben, die Wohnung also nicht verlassen wollte. Sie erschien, und bat mich, zum Briefkasten zu gehen. Ich stand auf, zog mich an (ich schreibe wegen der Inspiration am liebsten nackt), und ging raus. Natürlich sah ich die offene Wohnungstür, und sie deutete mir, diese zu schließen, was ich auch tat. Dann verschwand sie.

Der Nachbar hätte sie nicht wargenommen, denn als gläubiger Nichtgläubiger lehnt er alles ab, was er verstandesmäßig nicht erfassen kann. Also hatte sie sich an mich gewandt.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Do 24. Sep 2009, 15:58

Danke für die Antwort Linda!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 16:06

alegna hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:[
Ich wage zu sagen, dass Deine "Krankheit" Homosexualität ist?


Wie du unten lesen konntest, falsch geraten!

Na da bin ich mir nicht so sicher, aber egal, gehört nicht hierher..


Nun, tatsächlich stellte sich einige Zeit nach meiner geschlechtsangleichenden OP heraus, dass ich lesbisch fühle. Und ich hatte immer wie eine typische Mormonin gedacht, dass "zu einer Frau ein Mann gehört". Tja, so kann frau sich irren! :D

alegna hat geschrieben:Was mich mehr erschreckt ist, dass Du Dein Ausüben als Hexe, als gleich wie Jesus darstellst. Du betest aber klar andere Götter an, lebst nach dem Mond etc., wie kann das sein, wenn Du ja die Bibel kennst? .


Die Bibel kenne ich aus verschiedenen Gründen ganz gut, nicht nur aufgrund des Mormonismus, sondern auch, weil ich mich nach meinem Coming out viel mit ihr und Religion beschäftigt habe. Ich bin einen anderen Weg als Du gegangen, und das verstehst du nicht, weil du meinst, alle Menschen sind entweder Christen oder nicht (vereinfacht ausgedrückt). Aber Menschen gehen unterschiedliche Wege, weil sie unterschiedliche Bedürfnisse haben.
Und auch der Glauben kann unterschiedlich gelebt werden. Du als Christin hast z.B. deine 10 Gebote, ich als Wicca mein:

Tu, was du willst, und schade niemand

Beides sind Regelwerke, die uns helfen sollen, bessere spirituelle Mitmenschen zu sein.
Ich finde z.B. die 10 Gebote leichter zu halten als meine Regel, denn bei mir muß ich über die FOLGEN meiner Entscheidungen nachdenken, und genau abwägen.

alegna hat geschrieben:Dann weisst Du ja auch, dass der Teufel und seine Dämonen real sind. Und woher willst Du mit Sicherheit sagen, dass sie Dir nichts anhaben können? Weil Du sie verleugnest? Wie kommt es, dass Du Dich so abgewendet hast und dann doch hier im Forum bist? .


Deine eigentliche Frage lautet: Warum bist du hier in einem christlichen Forum, wenn du nicht an Gott und Christus glaubst? Richtig?
Ich bin hier, weil ich es liebe, über Religion mich auszutauschen, und die Erfahrungen anderer aus den unterschiedlichsten Religionen zu erfahren.
Du magst an Teufel und Dämonen glauben, es ist dein gutes Recht. Aber es ist auch MEIN GUTES RECHT, dieses nicht zu tun!
Ich ARBEITE mit Dämonen, weiß, dass sie den Menschen nie schaden, sondern nur helfen wollen. Ich habe praktische Erfahrungen.Was hast du?

alegna hat geschrieben:Für mich ist ganz klar, Jesus und Hexentum bringt man auf keinen Fall zusammen.


Es geht auch nicht darum etwas "zusammenzubringen", sondern einander zu respektieren. Was wäre, wenn ich z.B. deinen Glauben lächerlich machen würde, oder "dämonisieren" würde?
Du würdest dich dagegen mit Recht verwahren, weil DU DEINEN GLAUBEN anders erlebst, als ich ihn beschreiben würde. Und das recht, was für dich gilt,muss auch für mich als Hexe gelten.
Noch eine Frage: Welche Dateiformate kann ich hier hochladen? Nur Bilder?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon cori » Do 24. Sep 2009, 16:12

Linda hat geschrieben:Nun, tatsächlich stellte sich einige Zeit nach meiner geschlechtsangleichenden OP heraus, dass ich lesbisch fühle. Und ich hatte immer wie eine typische Mormonin gedacht, dass "zu einer Frau ein Mann gehört". Tja, so kann frau sich irren! :D

Warst du früher ein Mann?
Wir freuen uns über unsere Enkelin

+++ Clara Sofia +++


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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon alegna » Do 24. Sep 2009, 16:27

Linda hat geschrieben:Ich ARBEITE mit Dämonen, weiß, dass sie den Menschen nie schaden, sondern nur helfen wollen. Ich habe praktische Erfahrungen.Was hast du?


Helfen bei was?
Das einzige wobei sie Dir helfen ist von Jesus Abstand zu halten. Ich habe erlebt wie zerstörerisch sie sein können und wie schwer der Kampf war sie wieder los zu werden.

Aber danke für Deine Ausführungen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 16:29

onThePath hat geschrieben:Tja, solche Systeme werden mit Bestimmtheit geglaubt und alle Bedenken weren beruhigt. Man glaubt einfach nicht an andere Wahrheiten als die Wahrheit des eigenen Systems. So arbeiten Sekten, so funktioniert Verblendung.


In Pfad der Göttin, der übrigens ursprünglich viel älter als z.B. der Gott der Juden und Christen ist, gibt s weder eine Hierarchie noch einen Guru, der einem sagt, was man/frau zu glauben hat. Wir schaffen uns, entweder als Einzelwesen oder als Gruppe unsere Glaubenssätze selbst. Das, was uns gut tut, behalten wir, das, was nicht, geben wir auf. Im Christentum, besonders in christlichen Sekten, haben Menschen diese Freiheit nicht!

onThePath hat geschrieben:Linda hat es sowieso nicht einfach.
Als Transsexuelle ( habe ich das richtig verstanden ?)hat sie sowieso ein ursprüngliches Problem, sich selbst zu akzeptieren und akzeptiert zu werden.
Die christlichen Gemeinden wollten sie ja umerziehen. Aber das funktioniert nun mal nicht so.


Der Begriff "Transsexuelle" ist falsch gewählt. Denn, wie ich schon schrieb, bezeichnet der Begriff nur einen engen zeitlich umrissenen Raum. Danach ist jemand, wenn man/frau den Begriff überhaupt benutzen will, eine "Frau/Mann mit transsexueller Vergangenheit". Aber das nur nebenbei.
Übrigens waren Menschen wie ich schon in der Antike in matriarchalischen Kulturen, wie auch in heutigen matriarchalischen Kulturen, nicht nur akzeptiert, sondern auch integriert, und Teil der Präuche der Göttinnenverehrung. Hier ein paar gut Links dazu (leider in English): http://gallae.com/His1.html; http://gallae.com/His2.html (dieser Artikel ist besonders wichtig); http://gallae.com/His3.html

onThePath hat geschrieben:Und verständlich ist, dass sie dann eine geistige Heimat suchte.
Göttinnen, weibliche Hexenpower ist eben das, was sie meinte als Ausgleich haben zu müssen.


Nein, es war nie ein "Ausgleich,es war wie ein "nach Hause kommen", wie etwas, dass ich aus einem früheren Leben kannte. Heute glaube ich nicht mehr wie damals, dass es "Zufall" war,dass ich die Göttin fand, das ich lernte, mit Kräutern und verstorbenen umzugehen, DämonInnen als FreundInnen zu haben, und anderen Frauen durch mein Wissen helfen zu können.

onThePath hat geschrieben:Wie hätten wir gehandelt, wenn wir so wären wie sie ? Hätte man uns erfolgreich in einer christlichen Gemeinde "umprogrammiert oder hätte uns das wütend gemacht, weil es sowieso nicht geklappt hätte. Solch eine Situation ist heftig, und ich wäre versucht, so ein Problem beim Schöpfer zu reklamieren - wenn ich ihm auch vertraue und weiß, dass ich Gott nicht völlig verstehen kann, was er alles zuläßt.


Ich bin sicher, dass viele von euch, hättest ihr in meiner Situation gesteckt, eher euch dem Druck gebeugt hättest, weileuch euer Glaube wichtiger als die eigene Identität gewesen wäre. Ich bin nicht so, ich habe zu viel wegen der TS verloren, als das ich mich deswegen beugen würde. Beugen einemGott, der mich, so die Aussagen dieser Gläubigen, verurteilt, weil ich so bin, wie ich bin (bzw. so war).
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 16:31

cori hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:Nun, tatsächlich stellte sich einige Zeit nach meiner geschlechtsangleichenden OP heraus, dass ich lesbisch fühle. Und ich hatte immer wie eine typische Mormonin gedacht, dass "zu einer Frau ein Mann gehört". Tja, so kann frau sich irren! :D

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Do 24. Sep 2009, 16:39

Linda Linda
Du forderst meine Zahnrädchen ganz schön heraus, das ist alles etwas viel aufs mal.
Ich fasse mal kurz zusammen:
Du bist als Mann geboren, fühltest Dich aber als Frau, bist zu den Mormonen gekommen, die nicht wussten wie damit umzugehen. Du steigst aus, lernst etwas ganz anderes was nichts mehr mit Jesus zu tun hat, machst eine Geschlechtsangleichung zur Frau. Heute nennst Du Dich eine dianische wicce, lebst als Frau mit lesbischen Zügen. Würdest Du dem zustimmen, so grob?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 16:43

alegna hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:Ich ARBEITE mit Dämonen, weiß, dass sie den Menschen nie schaden, sondern nur helfen wollen. Ich habe praktische Erfahrungen.Was hast du?

Helfen bei was?
Das einzige wobei sie Dir helfen ist von Jesus Abstand zu halten. Ich habe erlebt wie zerstörerisch sie sein können und wie schwer der Kampf war sie wieder los zu werden.


Alegna, ich weiß nicht, welche Erfahrungen du meinst, aber ich habe die Erfahrungen, vor allem bei ZJ, gemacht, dass Menschen sich ihre Dämonen oft selbst schaffen/einbilden. Ich half einer Bekannten einer entfernten Verwandten, die ZJ einmal, weil sie meinte, in einem bestimmten Buch wären Dämonen gewesen, die sie von "der Wahrhheit" (den Zeugen Jehovas) abbringen wollten.
Wie ich durch Nachforschungen von ihremMann erfuhr (kein ZJ), hatte sie diese Anwandlung vor zwei Wochen bekommen, wo sie ihn ihrer Sekte einen Vortrag über Dämonen gehört hatte, die sich in kritischer Literatur gegen die ZJ befinden sollte. Denn um so ein Buch handelte es sich, dass ihr Mann gekauft hatte, um sich über die ZJ zu informieren.

Verstehst du, was ich meine? Dämonen SIND nicht böse, aber sie werden von bestimmten Kreisen (z.B. ZJ oder Christen) ver-teufelt. Ich habe dazu einmal bei Google nachgesehen, und bei Wikipedia diesen interessanten Artikel gefunden,aus dem ich etwas hineinkopiert habe:

Als Dämon [ˈdɛːmɔn] (Pl.: Dämonen [dɛˈmoːnən]; von griech.: δαίμων „daimon” für Geist, und das Schicksal der Menschen beeinflussend – und ganz ähnlich δαιμόνιον „daimónion” für Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens), auch Verhängnis, sowie unter christlichem Einfluss dann Geist, Gespenst bis zu Teufel, Satan oder Luzifer) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint. http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon

Bestätigt es nicht meine Ausführung und nicht die deine?
Zuletzt geändert von Linda am Do 24. Sep 2009, 16:59, insgesamt 1-mal geändert.
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