Neo-Heidentum

Sondergruppen, Fanatismus

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Do 24. Sep 2009, 16:55

Hmm, überzeugen tuts mich nicht, aber was sagst Du denn zu dem was über die Dämonen in der Bibel steht?

Der „Teufelsglaube“ ist nicht Phantasterei. O nein! Er gründet auf dem Offenbarungszeugnis der Heiligen Schrift und auf tausendfacher Erfahrung der Lebens­wirklichkeit. Allerdings: Nur wer Gott wirklich kennt, nur der kennt auch den Satan, und er bekommt mit ihm zu tun! Es ist Satans Meisterstück, daß man nicht mehr mit ihm rechnet, daß man über ihn lacht. Der Unglaube macht satansblind. Die Folge ist völlige Wehr‑ und Schutzlosigkeit gegen die Mächte der Fin­sternis (nach Hans Pförtner).
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 16:57

alegna hat geschrieben:Linda Linda
Du forderst meine Zahnrädchen ganz schön heraus, das ist alles etwas viel aufs mal.
Ich fasse mal kurz zusammen:
Du bist als Mann geboren, fühltest Dich aber als Frau, bist zu den Mormonen gekommen, die nicht wussten wie damit umzugehen. Du steigst aus, lernst etwas ganz anderes was nichts mehr mit Jesus zu tun hat, machst eine Geschlechtsangleichung zur Frau. Heute nennst Du Dich eine dianische wicce, lebst als Frau mit lesbischen Zügen. Würdest Du dem zustimmen, so grob?


Es tut mir leid, dass durch mich deine kleinen grauen Zellen so beansprucht werden. In meinen Worten:

Biologisch "männlich" geboren, fühlte ich mich als Frau, und wurde von den Mormonen deswegen exkommuniziert. Nach langer Suche in christlichen Gemeinden, in denen ich umgepolt werden sollte, fühlte ich mich nicht wohl, und lebte mein Christentum zu Hause. Ich unterzog mich, nachdem 2 Gutachter meine damalige Transsexualität bestätigten, mich einer geschlechtsangleichen OP, und wurde danach rechtlich als Frau anerkannt. Ich glaubte, heterosexuell sein zu müßen, und ließ mich in zwei Affären/Beziehungen mit Männern ein. Sowohl emotional als auch sexuell unbefriedigend für mich. Dadurch, dass sich eine Frau (eine maskuline Lesbe) sich in mich verliebte, und ich mich in sie, merkte ich, dass ich lesbisch bin, und lebe nun nur in Frauenbeziehungen (außer, wenn ich, wie momentan, Single bin). Eine meiner Partnerinnen war eine dianische Wicca,die mich initiierte nachdem ich ausgebildet wurde. Seither gehe ich den Pfad der Göttin. Nebenher schreibe ich noch "magische Kurzgeschichten":

http://www.sternenkreis.org/index.php?o ... Itemid=178

http://www.sternenkreis.org/index.php?o ... Itemid=176

http://www.sternenkreis.org/index.php?o ... Itemid=176

Der erste Link ist mein erster versuch einer "Hexenreihe" von 12 Folgen gewesen, die, wie ihr an den Zahlen sehen könnt,sehr erfolgreich war.Eine der handelnden Hauptfiguren war transsexuellund hat mit mit große Ähnlichkeit.
Die zweite Geschichte ist eionfach nur schön, und die dritte und letzte Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, nur,das niemand dabei starb 8das war meine "dichteriche Freiheit".
Falls ihr die Geschichten lesen solltet, schreibt mir, wie ihr sie findet, denn Anregungen und Kritik kann ich immer gut gebrauchen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Do 24. Sep 2009, 16:57

Alegna!

Was würdest du einem TS-also in dem Fall Linda raten-damit ein TS von diesem Zustand, der biologisch gesehn nicht der Norm entspricht(den zum Zeugen von Nachkommen bedarf es nun mal ein Männlein und ein Weiblein) !
Es gibt , denk ich von christlichen Standpunkt gesehn, 2 Möglichkeiten;
Entweder sie unterdrückt aus Gehorsam der biblischen Lehre gegenüber ihre Gefühle oder sie betet zu Gott um Befreiung, was aber viele schon machten, aber es sich nichts änderte an ihren Zustand!
Also was tun?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 17:01

alegna hat geschrieben:Hmm, überzeugen tuts mich nicht, aber was sagst Du denn zu dem was über die Dämonen in der Bibel steht?
Der „Teufelsglaube“ ist nicht Phantasterei. O nein! Er gründet auf dem Offenbarungszeugnis der Heiligen Schrift und auf tausendfacher Erfahrung der Lebens­wirklichkeit.


Du must immer bedenken, was in der damaligen Welt gedacht und geglaubt wurde. Und die Bibel ist ein Produkt dieser Zeit mit ihren Ängsten, Vorurteilen und Unwissenheit.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Thelonious » Do 24. Sep 2009, 19:25

Ich wiederhole: sexuelle "Prägungen" sollen zumindest hier bitte nicht Thema sein. Bitte beachtet dieses nunmehr kategorisch, danke.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Pilgrim » Do 24. Sep 2009, 20:13

Linda hat geschrieben:In Pfad der Göttin, der übrigens ursprünglich viel älter als z.B. der Gott der Juden und Christen ist...

Da es keine zuverlässige Quellen gibt über die man Wicca durch die Antike verfolgen könnte, so können wir ja nur feststellen, daß sie hauptsächlich ein neuzeitliches (aus dem 20sten Jahrhundert), auf alte Naturverherrlichung basiertes System ist.
....gibt s weder eine Hierarchie noch einen Guru, der einem sagt, was man/frau zu glauben hat. Wir schaffen uns, entweder als Einzelwesen oder als Gruppe unsere Glaubenssätze selbst. Das, was uns gut tut, behalten wir, das, was nicht, geben wir auf.

Wenn du deine Religion nach deinen eigenen Wünschen ausrichtest und aufbaust, ist es dann aber nichts mehr wie lediglich deine eigene Erfindung...... :? Wenn deine Tradition aber der Tradition einer anderen Wicca widerspricht, können beide objektiv wahr sein?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 20:31

Linda hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Hmm, überzeugen tuts mich nicht, aber was sagst Du denn zu dem was über die Dämonen in der Bibel steht?
Der „Teufelsglaube“ ist nicht Phantasterei. O nein! Er gründet auf dem Offenbarungszeugnis der Heiligen Schrift und auf tausendfacher Erfahrung der Lebens­wirklichkeit.


Du must immer bedenken, was in der damaligen Welt gedacht und geglaubt wurde. Und die Bibel ist ein Produkt dieser Zeit mit ihren Ängsten, Vorurteilen und Unwissenheit.


Sicher gibt es im AT Unvollkommenheiten, oder besser gesagt Verstandes- und zeitbezogene Komponenten des Gottverständnisses.
Das ändert aber nichts daran, dass die Offenbarung Gottes durch Jesus und sein Werk der Erlösung alles klar machte.

Und "leider" war es gerade dieser Jesus, der klar machte, dass 2 entgegengesetzte Mächte die Herzen der Menschen gewinnen wollen.
Bei Jesus sehe ich weder zeitgeprägte Irrtümer, noch Zeichen von Vorurteilen und Unwissenheit.
Deshalb gibt es für den Christen kein System, das sich über die Bibel und vor allem über Jesus erheben könnte.

Mit Jesus haben wir alle Lektionen bekommen, die für uns Menschen nötig sind. Er ist natürlich auch der Höchste im Himmel.
Für uns ist das völlig erwiesen durch die Macht und Autorität, mit denen er den Dämonen gebot. Er steht weit über Satan und weit über Göttinnen.

Das ist unsere Überzeugung.

lg, oTp
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 21:58

Pilgrim, das es in der Antike und in der Prähistorie jede Menge Göttinnenverehrungen gab, ist längst bewiesen. Hättest du dir die Mühe gemacht, den ersten Link anzuklicken, hättest du sogar Bilder von antiken Ausgrabungsstätten sehen können, und von Göttinnenfiguren, die dort gefunden wurden.
Ich gebe dir recht, dass Wicca eine "neue" Erfindung sind (Gardener soll der "Schöpfer gewesen sein), jedoch gegen ihre Wurzeln bis in die Prähistorie.
Du hast geschrieben:

Wenn deine Tradition aber der Tradition einer anderen Wicca widerspricht, können beide objektiv wahr sein?


Larum legt ihr Christen/Monotheisten soviel Wert darauf, dass etwas war ist? Warum glaubt ihr, dass, wenn eine Religion "wahr" ist, die andere falsch sein muss? Gott/Göttin zu beschneiden, heißt, das Leben mit all seiner Vielfalt zu beschneiden!


@ On the Path,

Du hast geschrieben:

Und "leider" war es gerade dieser Jesus, der klar machte, dass 2 entgegengesetzte Mächte die Herzen der Menschen gewinnen wollen.
Bei Jesus sehe ich weder zeitgeprägte Irrtümer, noch Zeichen von Vorurteilen und Unwissenheit.
Deshalb gibt es für den Christen kein System, das sich über die Bibel und vor allem über Jesus erheben könnte.


Die Dualität von Gut und Böse ist fast so alt, wie die menschheit selbst, und vindet sich in vielen Mythen alter Völker (z.B. dem "Gilgamesch-Epos" oder der "Eluma Elisch", aber auch den Mythen südamerikanischer Indianer und sogar in der Edda der germanischen Götterwelt).
Wenn wir uns mit der Person Jesu beschäftigen, so müßen wir uns zunächst mit der historischen Person, und dann damit auseinandersetzen, was von IHM überliefert ist, bzw. was ihm in den Mund gelegt wurde. Und, wenn ich mir das ansehe, was ich in den letzten Jahren über Jesus an Forschungsarbeiten gelesen habe, ist die These, er wäre der Sohn Gottes, und hätte viele Wunder getan, so nicht mehr aufrecht zu erhalten.
Aber jeder Mensch hat das recht, zu glauben, was immer sie oder er glauben möchte, solange nicht Gesetze oder die Rechte anderer verletzt werden.
Also glaub weiter, was du glauben willst. Ich habe dazu auf Grund meines Wissensstandes eine konträre Meinung.
Zuletzt geändert von Linda am Do 24. Sep 2009, 23:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 22:15

Die Dualität von Gut und Böse ist fast so alt, wie die menschheit selbst, und vindet sich in vielen Mythen alter Völker (z.B. dem "Gilgamesch-Epos" oder der "Eluma Elisch", aber auch den Mythen südamerikanischer Indianer und sogar in der Edda der germanischen Götterwelt.
Wenn wir uns mit der Person Jesu beschäftigen, so müßen wir uns zunächst mit der historischen Person, und dann damit auseinandersetzen, was von IHM überliefert ist, bzw. was ihm in den Mund gelegt wurde. Und, wenn ich mir das ansehe, was ich in den letzten Jahren über Jesus an Forschungsarbeiten gelesen habe, ist die These, er wäre der Sohn Gottes, und hätte viele Wunder getan, so nicht mehr aufrecht zu erhalten.
Aber jeder Mensch hat das recht, zu glauben, was immer sie oder er glauben möchte, solange nicht Gesetze oder die Rechte anderer verletzt werden.
Also glaub weiter, was du glauben willst. Ich habe dazu auf Grund meines Wissensstandes eine konträre Meinung.


Ok - Deine Meinung
Ich habe aufgrund meiner Erfahrungen und Neugier einen Wissensstand, der die Macht Jesu bestätigt.
Und Dämonen habe ich nur als Quälgeister kennengelernt, die Jesus Christus hassten. Warum taten sie das ?
Hätte er nichts Entscheidendes getan gegen diese gefallenen Engel, dann wäre das nicht nötig.
Und sie hassen Jesus Christus nicht nur, nein, sie haben Angst vor ihm, eben vor seiner Macht, die die Finsterlinge vertreibt.

Wie Du siehst, sind meine Erfahrungen mit Dämonen den Deinen entgegengesetzt.
Ich kenne nur welche, die Menschen versklaven.

Und schwarze Hexen machen oft genug Erfahrung damit, unter wessen Schutz Christen stehen, denen sie schaden wollen.
Das ist schon Einiges an Bestätigung was für Christus spricht.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Bobby68 » Do 24. Sep 2009, 23:21

Linda hat geschrieben:Biologisch "männlich" geboren, fühlte ich mich als Frau, und wurde von den Mormonen deswegen exkommuniziert.


Als Mormone akzeptiere ich Dich als Frau und respektiere Deinen neuen Weg.

Wie Du aber weisst entspricht Transsexualität nicht der Doktrin der Kirche Jesu Christi. Wir glauben, dass es einen Grund gibt, weshalb ein Mensch als Frau oder als Mann geboren wird. Die Kirche hatte in Deinem Fall leider keine andere Wahl als den Ausschluss. Trotzdem bist Du noch immer in allen Versammlungen willkommen.

Ich persönlich finde es schade, dass Du Dich ganz vom Christentum losgelöst hast.


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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 23:38

Erlaube mir, on the (war?) path, auf deine Bemerkungen zu antworten. Bitte versteh sie nicht als persönliche Angriffe, sondern nur als meine Erfahrungen. Du hast geschrieben:

Ok - Deine Meinung
Ich habe aufgrund meiner Erfahrungen und Neugier einen Wissensstand, der die Macht Jesu bestätigt.


Weißt du, wohr das Wort MAGIE herkommt? Das Wort IM-MAGI-NIEREN, was "sich etwas bildlich/gedanklich vorstellen", was dann in die Tat umgesetzt wird, bedeutet, kommt daher. Und mitunter bilden sich Menschen etwas ein, oder sehen etwas in einer Handlung, die so nicht war. Ein Beispiel:
Als ich bei den Mormonen war, mußte ich den Zehnten, d.h. 10% meines BRUTTOLOHNES an die Kirche geben. Mir wurde gesagt, wenn ich das tun würde, würde Gott die "Himmelsschleusen öffnen" und mir das geben,was ich, auch finanziell, brauchen würde. Ich zahlte den Zehnten. Monatelang, ja Jahrelang geschah nix, und ich hatte Schwierigkeiten,mit meinem Geld zurechtzukommen. dann bekam ich eine Nachzahlung von etwa 1000 DM. Was damit zusammenhing, dass ich inzwischen geheiratet hatte, und in eine andere Steuerklasse gekommen war. Sofort hieß es in der Gemeinde, dass dieses der Segen des Zehntenzahlens gewesen wäre. dass ich in all den Jahren etwa 10 000 DM an Zehnten gezahlt hatte, ohne Geld vom Amt zu bekommen, wurde "übersehen". Schließlich glaubte ich selbst den Blödsinn von wegen Segen Gottes. Dabei hätte ich das Geld auch ohne Zehnten bekommen.

Verstehst du, was ich damit sagen will? Wir bilden uns oft ein, dass Gott uns segnet oder beschützt, weil wir uns das wünschen, nicht, weil es Realität ist! Du hast geschrieben:

Und Dämonen habe ich nur als Quälgeister kennengelernt, die Jesus Christus hassten. Warum taten sie das ?
Hätte er nichts Entscheidendes getan gegen diese gefallenen Engel, dann wäre das nicht nötig.
Und sie hassen Jesus Christus nicht nur, nein, sie haben Angst vor ihm, eben vor seiner Macht, die die Finsterlinge vertreibt.
Wie Du siehst, sind meine Erfahrungen mit Dämonen den Deinen entgegengesetzt.


Sind es wirklich Erfahrungen, oder nicht eher Einbildungen, weil du es dir so vorstellst? Dämonen quälen niemanden (das sind Poltergeister), und Dämonen hassen auch niemanden. Seit 1997 arbeite ich mit ihnen, also 12 Jahre, und etwas Vergleichbares an Erfahrungen und Wissen habe ich von dir nicht gehört. Übrigens haben Dämonen vor niemanden "Angst, schon gar nicht vor einem Christus, denn sie haben auch Kräfte, die sie aber auf Grund ihrer eigenen Regeln nur in Notfällen einsetzen dürfen. Wenn du mir eine PN oder Email schicken würdest,könnte ich dir dazu Material schicken, dass ein Pastor einer protestantischen Kirche gewschrieben hatte, und das sehr informativ ist, da es ein wenig über die mythologischen Zusammenhänge berichtet.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 23:46

Bobby68 hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:Biologisch "männlich" geboren, fühlte ich mich als Frau, und wurde von den Mormonen deswegen exkommuniziert.


Wie Du aber weisst entspricht Transsexualität nicht der Doktrin der Kirche Jesu Christi. Wir glauben, dass es einen Grund gibt, weshalb ein Mensch als Frau oder als Mann geboren wird. Die Kirche hatte in Deinem Fall leider keine andere Wahl als den Ausschluss. Trotzdem bist Du noch immer in allen Versammlungen willkommen.


Bobby, hier ist das Thema Neo-Paganismus angesagt. Ich würde vorschlagen, du schreibst deinen Beitrag noch einmal in dem Thread über Mormonen, oder trittst mit mir privat in Kontakt.
Hier und jetzt möchte ich dazu nur sagen, dass es laut dem Kirchenhandbuch von 1999, das ich als PDF-Datei in Englisch habe, es innerhalb der Kirche zwei Arten transsexueller Menschen gibt.
Diejenigen, die zur Kirche als TS kamen, müssen erst durch Bischof, Pfahlpräsident, Missionspräsident und/oder Generalautorität, sich vielen entwürdigenden Unterredungen unterziehen, bevor sie zur Taufe zugelassen werden. Danach sind sie jedoch Mitglieder 2. Klasse, da sie z.B. nicht imTempel heiraten dürfen, oder als Transmann (als Frau geboren) das Priestertum tragen dürfen.
Diejenigen, die Mitglied sind, werden, laut dem Handbuch, sofort ausgeschlossen, und können nur dann wieder aufgenommen werden, wenn sie bereut haben, und alle Schritte wieder rückgängig machten. Das bedeutet für die Betroffenen, weitere Depressionen, weitere Medikamentenabhängigkeit, und ein Selbstmordversuch, der erfolgreich sein wird, es sei denn, sie kriegen die Kurve, und verlassen die Kirche.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 23:57

Sind es wirklich Erfahrungen, oder nicht eher Einbildungen, weil du es dir so vorstellst? Dämonen quälen niemanden


Laß doch die Scherzchen.
Diese Bemerkungen aus der untersten Psychologie-Kiste lassen in mir nicht mehr den gerinsten Zweifel aufkommen.

Erklär mir jetzt bitte lieber mal die quälenden Dämonen weg, die Jesus rausgeschmissen hat. Meinst Du Jesus habe da was Falsches erkannt ?
Ich kann diese Vorgänge bestätígen.

Deinen netten Dämonen stehen die teuflischen aus dem NT gegenüber, und sie agieren immer noch.
Und Jesus wäre nicht Jesus, wenn er nur Einbildungen ausgetrieben hätte. :lol: Wenn er nur Archetypen am Kreuz besiegt hätte.
Seltsame Welt des Unglaubens.

Ich bin eine Art Spürhund, der seine Spuren verfolgt und sichtet. Es gibt außer der Bibel und den vielen Aussagen von Jesus auch heutzutage noch genug Spuren von Satan und Dämonen.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Fr 25. Sep 2009, 00:25

OTP

Laß doch die Scherzchen.
Diese Bemerkungen aus der untersten Psychologie-Kiste lassen in mir nicht mehr den gerinsten Zweifel aufkommen.

Was ist das denn schon wieder? Genau solche Bemerkungen von dir, die du oft von dir gibst,disqualifizieren dich ;) denn solche Worte hätte ein Jesus oder ein wahrer im Dienst stehender Christ nie von sich gegeben! Ich nehm dich gar nicht mehr ernst Pathi-denn du kommst manchmal so überheblich rüber, was dieses Thema (Dämonen) betrifft! Ich mag dich, aber solche Aussagen, :warn:

Gott ist allmächtig, sagen die Christen, und was er mit Menschen tat, erkennt man sehr gut anhand des At(Ägypten) Vernichtung aller männlichen Erstgeburten von Mensch und Tier.richtig?

So-dann frag ich dich, warum vernichtet er nicht diese angeblichen Dämonen(unreinen Geister)??? Kommt er gegen die nicht an? Warum lässt er die exisitieren? Damit sie von Menschen Besitz ergreifen können?
Warum vernichtet er nicht Satan gleich? Warum wird dieser laut Bibel 1000 Jahre gefesselt um dann abermals auf die Menschheit ausgelassen um letztendlich in der Feuerpfuhll geworfen zu werden?

Das ergibt doch alles keine Sinn?

Menschen werden vernichtet von Gott durch feurige Schlangen, Sintflut etc. aber die Dämonen und Satan können tun und machen , was sie wollen?
Sorry...aber...neee :warn: das ist ja irre!
Wenn man nur mal ein bisschen als Christ zu denken beginnen würde!!! :roll:

@Linda
Du schriebst, das die Dämonen Geistwesen sind!
Woher kommen diese Geistwesen, wer schuf sie , die müssen ja nen Ursprung haben?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 00:38

tiktak

Lies mal in der Bibel, wie oft Jesus was gegen Dämonen unternimmt.
Das steht da drin und Vorwürfe dagegen sind unbiblisch.

Gründe meinetwegen eine modernistische christlich "orientierte" zeitgemäße Religion, wenn Du in diesem Punkt der Bibel nicht glaubst.
Sag mir wo, denn ich werde sie nicht besuchen. ( Höchstens Dich mal).

Ich habe keinen Anlass, diesen Blödsinn gut zu heissen.
Es ist mir völlig egal wie unbequem ich für Dich bin und Schonung vor der Wahrheit verlangst.

Wenn man nur mal ein bisschen als Christ zu denken beginnen würde!!!


Es würde genügen, wenn Du beginnst. Warum explodierst Du, wenn ich nicht darauf eingehe, dass Dämonen nur Einbildung sind ? :lol:

Ist das logisch ?
So-dann frag ich dich, warum vernichtet er nicht diese angeblichen Dämonen(unreinen Geister)??? Kommt er gegen die nicht an? Warum lässt er die exisitieren? Damit sie von Menschen Besitz ergreifen können?


Das nennst Du logisch ?
Abgesehen davon, dass Du vorgibst, besser Bescheid zu wissen als Jesus:

Du forderst ihre Vernichtung bist aber wütend auf die Sintflut und andere Bibelstellen im AT ?

Aber lassen wir das, Linda wird sicher noch was über nette Dämonen sagen.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Fr 25. Sep 2009, 02:10

@ on th path (wirklich kein "war" dabei?),

Du hast gschrieben:

Laß doch die Scherzchen.
Diese Bemerkungen aus der untersten Psychologie-Kiste lassen in mir nicht mehr den gerinsten Zweifel aufkommen.


Psychologiescherze habe ich nicht nötig. Ich habe imLaufe meiner Arbeit nur viel gesehen, auch solche Fälle, wo jemand sich etwas einbildete, was nicht da war, im Negativem wie im Positiven.

Erklär mir jetzt bitte lieber mal die quälenden Dämonen weg, die Jesus rausgeschmissen hat. Meinst Du Jesus habe da was Falsches erkannt ?
Ich kann diese Vorgänge bestätígen.


Die Frage ist, ob diese Geschichte authentisch ist, also z.B. durch andere Quellen belegt? Oder haben die Anhänger Jesu sich hier wieder einmal eine gute Geschichte ausgedacht, um die Göttlichkeit und die Vollmacht Jesu zu beweisen, so, wie es vor ihm und nach ihm viele andere Anhänger anderer Religionen getan hatten? Ich bezweifle, dass sich diese Geschichte überhaupt zugetragen hatte, zumindest so, wie sie dort geschrieben steht.
Und du kannst die Vorgänge bestätigen? Warst du etwa dabei? Göttin, dann bist du ja uralt. Oder bist du etwa selbst Jesus gewesen?

Deinen netten Dämonen stehen die teuflischen aus dem NT gegenüber, und sie agieren immer noch.


"Dämonen", die entweder nicht existierten, nicht so existierten, oder, was auch möglich ist, als Dämonen gesehen wurden, obwohl die menschen nur psychisch krank waren (Epilepsie und Schizzophrenie wurde lange Zeit als Besessenheit diagnostiziert).
"meine" Dämonen sind, wie alle KollegInnen meiner Kunst (der Hexenkunst) bestätigen können, harmlos, und waren es immer. Sie wurden nur zu den Bösen gemacht, weil Menschen sie nicht verstehen. Das ist ähnlich wie mit den Thestalen bei den Harry Potter Geschichten.

Und Jesus wäre nicht Jesus, wenn er nur Einbildungen ausgetrieben hätte. Wenn er nur Archetypen am Kreuz besiegt hätte.
Seltsame Welt des Unglaubens.


Das, was ich darüber denke, habe ich oben schon beschrieben, brauch mich also nicht zu widerholen.

Ich bin eine Art Spürhund, der seine Spuren verfolgt und sichtet. Es gibt außer der Bibel und den vielen Aussagen von Jesus auch heutzutage noch genug Spuren von Satan und Dämonen.


Oh großer weiser und allwissender on the path, dann teile uns mit, wo diese Spuren der ach so bösen Dämonen zu finden sind.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Fr 25. Sep 2009, 02:21

tiktak hat geschrieben:
So-dann frag ich dich, warum vernichtet er nicht diese angeblichen Dämonen(unreinen Geister)??? Kommt er gegen die nicht an? Warum lässt er die exisitieren? Damit sie von Menschen Besitz ergreifen können?
Warum vernichtet er nicht Satan gleich? Warum wird dieser laut Bibel 1000 Jahre gefesselt um dann abermals auf die Menschheit ausgelassen um letztendlich in der Feuerpfuhll geworfen zu werden?

Das ergibt doch alles keine Sinn?


Guter Punkt! Wie ich schon früher erwähnte,haben Dämonen gewisse Kräfte (die Superman vor Neid erblassen lassen würden), die sie aber nur in wirklich extremen Notfällen einsetzen dürfen (gibt da bei ihnen so ne (Regel dazu, wie ich auch nur zufällig erfuhr).
Ob Gott/Jesus lebt,tot oder "im Urlaub" ist, wie eine Freundin immer scherzte, er/beide haben jedenfalls nie was gegen Dämonen getan.Vielleicht, weil sie wissen, wie gut und nützlich sie sind?

tiktak hat geschrieben:[
Menschen werden vernichtet von Gott durch feurige Schlangen, Sintflut etc. aber die Dämonen und Satan können tun und machen , was sie wollen?
Sorry...aber...neee :warn: das ist ja irre!
Wenn man nur mal ein bisschen als Christ zu denken beginnen würde!!! :roll:


Oder sag lieber, "wie eine gewisse Sorte von Christen", denn ich denke nicht, dass ale Christen so wie in the path drauf sind.

tiktak hat geschrieben:[
@Linda
Du schriebst, das die Dämonen Geistwesen sind!
Woher kommen diese Geistwesen, wer schuf sie , die müssen ja nen Ursprung haben?


Darüber weiß man nichts genaues, aber, wir sind ja denkende Menschen, darüber gibt es einige Theorien. Ich stell dir mal drei der, zumindest von meiner sicht, am wahrscheinlichsten Theorien vor:

1. Sie entstanden aus magischer Energie, als die Welt noch ne riesige Ursuppe war.

2. Sie wurden von einem Wesen erschaffen, damit Menschen sowas wie Aufpasser und Gewissen haben

3. Sie haben sich selbst erschaffen, quasi als "Abfallprodukt" göttlicher Energie.

So, nun such dir aus, was DU für am Wahrscheinlichsten hältst.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Pilgrim » Fr 25. Sep 2009, 03:34

Linda hat geschrieben:Du hast geschrieben:
Wenn deine Tradition aber der Tradition einer anderen Wicca widerspricht, können beide objektiv wahr sein?

Larum legt ihr Christen/Monotheisten soviel Wert darauf, dass etwas war ist?

Weil Jesus Selbst sagt, daß das Christentum wahr ist...oder um es noch zu präzisieren, Jesus sagte Er sei wahr. So glaube ich Jesus und Seiner Erklärung über Gott kennen, den geistlichen Bereich verstehen, zum Vater Zugang haben und von Ihm akzeptiert zu sein. Jesus Aussage war, daß Er die Wahrheit habe und ich denke Jesus hatte enorme Glaubwürdigkeit.
Warum glaubt ihr, dass, wenn eine Religion "wahr" ist, die andere falsch sein muss?

Es ist das Gesetz des ausgeschloßenen Dritten. Entweder Gott oder nicht Gott. Eine von zwei Kategorien; die eine oder die andere muß wahr sein. Sie können nicht beide wahr sein wegen der Regel des ausgeschloßenen Widerspruchs; nicht gleichzeitig. Und sie können nicht beide falsch sein wegen dem Gesetz des ausgeschloßenen Dritten. Einfach...entweder Gott existiert oder Er existiert nicht.
Gott/Göttin zu beschneiden, heißt, das Leben mit all seiner Vielfalt zu beschneiden!

Sollten Götter und Göttinnen von Wicca wirklich existieren, wie weißt du, daß sie existieren?

Kannst du mir jetzt noch meine Frage "Wenn deine Tradition aber der Tradition einer anderen Wicca widerspricht, können beide objektiv wahr sein?" beantworten?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Fr 25. Sep 2009, 04:13

Pilgrim

Jesus Aussage war, daß Er die Wahrheit habe

Die Bibel lehrt, das Jesus sagte:
Ich bin.........die Wahrheit

Ich bin........der Weg


Ich bin.....die Auferstehung

Ich bin....das Leben
Ich bin-...ich bin....der ich bin!

Gott ist.......der er halt ist und lasst ihn endlich sein, was er ist! Grrrr.... :lol:

Aber was damit gemeint ist-muss man erst mal verstehn! Und das kann man anhand des Buchstabens nicht!
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Fr 25. Sep 2009, 05:41

Also, heute werde ich mal richtig gefordert. Und dabei hatte ich eigentlich heute vor, etwas über Apostelgeschichte 8: 26-40 (die Geschichte mit dem äthiopischen Kämmerer) zu machen. Okay, muß das warten.

Pilgrim hat geschrieben:Weil Jesus Selbst sagt, daß das Christentum wahr ist...oder um es noch zu präzisieren, Jesus sagte Er sei wahr. So glaube ich Jesus und Seiner Erklärung über Gott kennen, den geistlichen Bereich verstehen, zum Vater Zugang haben und von Ihm akzeptiert zu sein. Jesus Aussage war, daß Er die Wahrheit habe und ich denke Jesus hatte enorme Glaubwürdigkeit.


Wenn ich also deiner Logik folge, dann braucht nur jemand was zu sagen, dem du vertraust (Eltern, Partner, Freund, Pastor, weltliche Autorität), und du glaubst es unbesehen.
Wenn wir bei der "Firma" so gearbeiten hätten, würden die Europäer alle russisch sprechen.
Nur, weil Jesus etwas angeblich gesagt hat, was keineswegs durch Beweise gesichert ist,glaubst du etwas? Sehr naiv!

Pilgrim hat geschrieben:Es ist das Gesetz des ausgeschloßenen Dritten. Entweder Gott oder nicht Gott. Eine von zwei Kategorien; die eine oder die andere muß wahr sein. Sie können nicht beide wahr sein wegen der Regel des ausgeschloßenen Widerspruchs; nicht gleichzeitig. Und sie können nicht beide falsch sein wegen dem Gesetz des ausgeschloßenen Dritten. Einfach...entweder Gott existiert oder Er existiert nicht.


Dieses "entweder-oder" Denken, kenne ich noch aus meiner Zeit bei den Mormonen. Entweder das Buch Mormon ist wahr, und Gott bestätigt es durch ein "Zeugnis" (eine Umschreibung für mormonischen Selbstbetrug durch Autosuggestion), oder es ist der größte Schwindel aller Zeitern. Das Mormonen und Christen immer so extrem in ihren Formulierungen sein müssen.
Wie wäre es mit dieser Variante?
FÜR DICH ist Gott existent, FÜR MICH nicht!
Somit wäre das widergegeben, wie beide gemäß ihrem Erkenntnisstand denken. Die Frage, ob Gott existiert oder nicht, kann sowieso niemand wirklich beantworten, der lebte/lebt, und Gott gesehen hatte, und wo mehrere Zeugen unabhängig voneinander das bestätigten.

Pilgrim hat geschrieben:Sollten Götter und Göttinnen von Wicca wirklich existieren, wie weißt du, daß sie existieren?


Weil ich mit ihnen arbeite. Übrigens arbeite ich NUR mit Göttinnen,da die Jungs mich nicht die Bohne interessieren, denn deren Energien sind für meine Magie zu schwach.

Pilgrim hat geschrieben:Kannst du mir jetzt noch meine Frage "Wenn deine Tradition aber der Tradition einer anderen Wicca widerspricht, können beide objektiv wahr sein?" beantworten?


Ja, denn beide Traditionen sind nur unterschiedliche Wege zum selben Ziel!
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 06:26

Linda,

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann arbeitest Du mit unsichtbaren Wesen zum Zweck der Magie.
Du beschreibst sie als willig, eher gutartig und mächtige unter ihnen bezeichnest Du als Göttinen.

Tiktak,
wie dickfellig und bestimmt ich reagiere, liegt im Wesen der Sache.

Dazu eine Bemerkung des dickfelligen Kurt E. Koch.
Die Symptome der Geisteskrankheit und der Besessenheit sind verschieden. Die Zeichen der Bessenheit sind nur für den erkennbar, der eine Wiedergeburt durch den Heiligen Geist erlebt hat.Auf Namenschristen reagieren die Dämonen nicht. Das klingt alles sehr hart und überheblich und ist dennoch klar biblisch.


Die Mehrzahl der Christen glaubt an echte Dämonen. Mehr über sie wissen tun aber verschwindend wenig Christen. Und die solche Erfahrungen gemacht haben brauchen sich von Nichts und Niemand ins Wanken bringen lassen.

Genauso sind Hexen selten, die starke mediale Kräfte haben und daher wissen, dass unsichtbare Wesen existieren.
Auch das ist kein Unsinn. Höchstens für eine blinde rationalistische Welt.

Es geht also hier nicht mehr darum, ob Dämonen existieren, sondern um ihr Wesen.

Da stellt ie Bibel eindeutig fest, dass sie die Absicht haben, die Ziele Satans auszuführen.
Ungefährliche, hilfreiche Dämonen findet man hingegen niergens in der Bibel.

So ist es klar, dass Linda und ich in vielen Punkten gegensätzliche Ansichten haben.
Und ebenso ist klar, dass wir aufgrund von Wissen und Erfahrung so denken.

Natürlich bin ich nicht medial, während Linda möglicherweise stark medial ist.
Aber Jesus war auch nicht medial un hatte starke Autorität über Dämonen. Seine Ansichten und Taten sind denen Lindas entgegen zu stellen.

Linda,
Du zweifelst an Jesus Christus. Genauso wie Atheisten und Rationalisten.
Ich zweifle nicht an ihm und auch nicht daran, dass er wußte, was Dämonen beabsichtigen.

Ich werde Dich nicht von dieser Sichtweise überzeugen können. Diese Illusion habe ich nicht.
Zumal mir Berichte von Aussteigern aus Magie, Satanismus und Spiritismus bekannt sind. So ist mir deine Denkweise auch etwas vertraut.
Bei diesen Aussteigern kam es zu Zweifeln und Kriesen, ob Dämonen wirklich nur Archetypen sind, oder ob sie die Macht über Dämonen wirklich haben.
Es kam zu feindseligen Handlungen der Dämonen, die beim Bekehrungsvorgang zu einem offenen Kampf wurden.

Was ich respektiere sind ehrliche und offene Menschen, egal ob Hexen, Magier, Spiritisten, Hinduisten....
Aber klar ist, dass es keine Übereinstimmung geben kann, nur ein einander Zuhören ohne die Keule zu schwingen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 07:30

Linda hat geschrieben:"meine" Dämonen sind, wie alle KollegInnen meiner Kunst (der Hexenkunst) bestätigen können, harmlos, und waren es immer. Sie wurden nur zu den Bösen gemacht, weil Menschen sie nicht verstehen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Du sie als lieb und nett empfindest, denn da Du Dich ja mit ihnen einlässt, haben sie keinen Grund böse auf Dich zu sein, aber wende Dich mal Jesus zu und dann erlebst Du sie ganz anders.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 07:33

Linda hat geschrieben:Oh großer weiser und allwissender on the path, dann teile uns mit, wo diese Spuren der ach so bösen Dämonen zu finden sind.

Tja, da wüsst ich schon einen Ort. Ne also, als Christen wissen wir um ihre Existenz und wir wissen, dass sie ein Ziel haben, uns von Gott wegzubringen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 07:35

Linda hat geschrieben:
1. Sie entstanden aus magischer Energie, als die Welt noch ne riesige Ursuppe war.

2. Sie wurden von einem Wesen erschaffen, damit Menschen sowas wie Aufpasser und Gewissen haben

3. Sie haben sich selbst erschaffen, quasi als "Abfallprodukt" göttlicher Energie.

So, nun such dir aus, was DU für am Wahrscheinlichsten hältst.


4. steht alles in der Bibel und somit erübrigen sich Spekulationen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 07:42

Linda hat geschrieben:Nur, weil Jesus etwas angeblich gesagt hat, was keineswegs durch Beweise gesichert ist,glaubst du etwas? Sehr naiv!


Das schöne an Gott ist, dass jeder selbst nachprüfen kann, jeder selbst erfahren darf und jeder selbst die Bibel studieren kann. Sagt also irgendwer was, kann ich das selber nachlesen und anhand des gelesenen prüfen. Als wiedergeborener Christ haben wir dazu den Heiligen Geist als unser Helfer, der es überhaupt erst möglich macht zu verstehen, deshalb ist es auch für Aussenstehende so schwer zu verstehen.
Das ist ein Vorrecht das wir haben, wir können uns auf Gott einlassen und erleben wie er in uns lebt, mal mehr und mal etwas weniger. Aber einmal geschmeckt, lässt Du Jesus nicht mehr gehen.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Fr 25. Sep 2009, 07:51

Alegna-wie wärs mal mit ner Antwort auf meine Frage,die ich dir stellte? ;)

editiert
Zuletzt geändert von bigbird am Fr 25. Sep 2009, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nochmals: In diesem Thread wird NICHT über Homosexualität und ähnliches diskutiert!
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 08:00

Anscheinend hast Du aber Thelonious Warnfinger übersehen, dieses Thema gehört hier nicht hin und deshalb gebe ich hier keine Antwort.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon bigbird » Fr 25. Sep 2009, 09:27

@ alle!!!

Bitte achtet darauf, dass ihr die Zitate mit dem Namen des Schreibers nehmt - und wenn wenn ihr "du" ansprecht, schreibt auch den Namen dazu!

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Pilgrim » Fr 25. Sep 2009, 15:43

Linda hat geschrieben:Wenn ich also deiner Logik folge, dann braucht nur jemand was zu sagen, dem du vertraust (Eltern, Partner, Freund, Pastor, weltliche Autorität), und du glaubst es unbesehen.
Wenn wir bei der "Firma" so gearbeiten hätten, würden die Europäer alle russisch sprechen.
Nur, weil Jesus etwas angeblich gesagt hat, was keineswegs durch Beweise gesichert ist,glaubst du etwas? Sehr naiv!

Komm schon, Linda…..nur weil du eine religiöse Aussage machst, warum sollte ich das glauben…? Tönt ziemlich selbst-dienend!
…….. Christen immer so extrem in ihren Formulierungen sein müssen.

Jesus war ziemlich extrem in Seinen Formulierungen als Er sagte, daß das Christentum wahr sei….immerhin ist Er der Experte darin!
Wie wäre es mit dieser Variante?
FÜR DICH ist Gott existent, FÜR MICH nicht!

Deine religiöse Variante geht nicht auf, Linda. Vielleicht weiss ich ja nicht welches wahr ist, aber eines kann ich dir sagen, es ist entweder ein Absolut daß Gott nicht existiert, oder es ist ein Absolut daß Gott existiert…..eines oder das andere. Siehst du, religiöse Aussagen sind eben nicht relativ. Gar nicht so schwer zu begreifen.

Ist es vernünftig zu glauben, daß da einfach keine geistliche Wahrheit über das Weltall ist, kein wahrer Gott zu entdecken und wir lediglich mit relativistischen Erfindungen aufgeschmissen sind? Wenn da keine solche Wahrheit zu entdecken ist, warum dann suchen? Warum irgendwelche was auch immer Religion engagieren…Christentum, Islam, Judaismus, Hinduismus, Animismus, Wiccanismus…..und was da noch alles an “Ismus” ist? Gibt ja nichts zu entdecken, alles nur Sachen die wir erfinden…… :shock:
Somit wäre das widergegeben, wie beide gemäß ihrem Erkenntnisstand denken. Die Frage, ob Gott existiert oder nicht, kann sowieso niemand wirklich beantworten, der lebte/lebt, und Gott gesehen hatte, und wo mehrere Zeugen unabhängig voneinander das bestätigten.

Entweder Gott existiert oder Er existiert nicht, das ist eine Tatsache die wir entdecken können.
Linda hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Sollten Götter und Göttinnen von Wicca wirklich existieren, wie weißt du, daß sie existieren?

Weil ich mit ihnen arbeite. Übrigens arbeite ich NUR mit Göttinnen,da die Jungs mich nicht die Bohne interessieren, denn deren Energien sind für meine Magie zu schwach.

Wenn deine Zaubereien und Beschwörungen Resultate produzieren, wie weißt du, daß diese Macht hinter dem Resultat gut oder nicht gut ist? Wie weißt du, daß hinter Wicca nicht etwas weit Unheimlicheres steckt?
Linda hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Wenn deine Tradition aber der Tradition einer anderen Wicca widerspricht, können beide objektiv wahr sein? beantworten?

Ja, denn beide Traditionen sind nur unterschiedliche Wege zum selben Ziel!

Wie weißt du, daß die dir widersprechende Wahrheit zum selben Ziel führt? Kann Wicca als falsch gezeigt werden oder ist alles lediglich nicht-verifizierbares Gedankengut?
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Fr 25. Sep 2009, 16:09

Pilgrim

Entweder Gott existiert oder Er existiert nicht, das ist eine Tatsache die wir entdecken können.

Bitte dann sag uns, wie man entdecken kann, das der "biblische" Gott der wahre ist und was in der Bibel von ihm ist und was von Menschengedanken her rührt?
Man schreibt/sagt immer Gott hat gesagt oder Jesus sagte...weil es in einem Buch , das Menschen verfasst haben, so steht!
Das selbe die Moslems, sie berufen sich doch auch auf den Inhalt eines Buches!
Aber keiner kann es beweisen, das es Gott gibt oder das Jesus existiert hat oder was auch immer!
In der "Bunten" stehn auch viele Dinge, das Promis angeblich sagten,und die Betroffenen aber nichts davon wissen ;)

Und was Lindas Göttinnen betrifft, und des Griechen Zeus, Ahura mazda usw. wer hat die gesehn? Ist doch alles nur Illusion oder wie auch immer ;)
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Naqual » Fr 25. Sep 2009, 16:40

tiktak hat geschrieben:Pilgrim
Entweder Gott existiert oder Er existiert nicht, das ist eine Tatsache die wir entdecken können.


Nun, der Satz ist richtig, aber die Aussage ist Null.
Tatsache ist auch, dass es morgen schönes Wetter gibt oder auch nicht.
Zwar kann ich selbst das nicht beweisen (vielleicht gibts ja noch eine unbekannte dritte Alternative?), aber wir werden sehen und dann die Tatsachen wissen. Toll.

Genau das gleiche haben wir ja genau genommen bei den "Tatsachen mit den im NT beschriebenen Wundern".
Okay, gehen wir davon aus, dies hat historisch genau in der beschriebenen Form stattgefunden. Was beweist dies nun?

In dem Moment wo "Übernatürliches" Tatsache wird, müsste ich zwecks Beweisführung alternative Erklärungsmodelle ausschließen.
z.B. Jesus kann auf dem Wasser laufen, weil er eine Möglichkeit entdeckt hat, das Wasser unter seinen Füßen eine besondere Tragkraft zu geben. Kann ich die Alternative ausschließen? Nein. Ist nun dadurch bewiesen, dass Jesus Gott ist. Auch nein.
Wenn jemand Tote auferweckt, gibt es auch andere übernatürliche (teils auch natürliche) Erklärungsmodelle, wo ein Gott nicht einmal drin vorkommen muss.

Wunder als "Beweise" ist schlicht Unfug.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 16:44

Wunder als "Beweise" ist schlicht Unfug.


Was nun auch nicht stimmt.
Schwierig ist einzig nachzuweisen, ob die Wunder Jesu wirklich Zeichen seiner Göttlichkeit sind.
Das geht nicht, ohne das ganze NT und die Apostelgeschichte in ihrem Zusammenhang zu kennen.
So liegt es auch nahe, dass seine Dämonenaustreibungen im Zusammenhang mit seiner Macht und seinem Auftrag stehen.

Oder wäre Dir lieber, dass Jesus quasi als wortreicher Schöngeist durch die Geschichte spaziert wäre, ohne Wunder und Zeichen ?
Solche Schöngeister haben wir im Überfluß.

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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Pilgrim » Fr 25. Sep 2009, 17:03

tiktak hat geschrieben:Bitte dann sag uns, wie man entdecken kann, das der "biblische" Gott der wahre ist ……

Habe ich doch schon geschrieben, du hast es ja sogar kommentiert….. :mrgreen: Jesus sagte “Ich Bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch Mich!” (Johannes 14:6).
und was in der Bibel von ihm ist und was von Menschengedanken her rührt?

“Alle Schrift ist von Gott eingegeben…..” (2.Timotheus 3:16)
Aber keiner kann es beweisen, das es Gott gibt oder das Jesus existiert hat oder was auch immer!

Beweise gibt es zur Genüge, nur willst du sie ja nicht wahr nehmen..... :cry:
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Pilgrim » Fr 25. Sep 2009, 17:06

Naqual hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Pilgrim
Entweder Gott existiert oder Er existiert nicht, das ist eine Tatsache die wir entdecken können.

Nun, der Satz ist richtig, aber die Aussage ist Null.
Tatsache ist auch, dass es morgen schönes Wetter gibt oder auch nicht.

Eben....entweder oder, demnach doch ein Absolut!
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Fr 25. Sep 2009, 17:42

Pilgrim hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Bitte dann sag uns, wie man entdecken kann, das der "biblische" Gott der wahre ist ……

Habe ich doch schon geschrieben, du hast es ja sogar kommentiert….. :mrgreen: Jesus sagte “Ich Bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch Mich!” (Johannes 14:6).
und was in der Bibel von ihm ist und was von Menschengedanken her rührt?

“Alle Schrift ist von Gott eingegeben…..” (2.Timotheus 3:16)
Aber keiner kann es beweisen, das es Gott gibt oder das Jesus existiert hat oder was auch immer!

Beweise gibt es zur Genüge, nur willst du sie ja nicht wahr nehmen..... :cry:

Pilgrim-du zitierst mir die Bibel-mehr nicht!
Bibel weg, Koran weg...usw
Und dann -zeig mir, wo du Gott siehst oder erkennst-beweis es anhand der Realität!

Wenn N. D. Walsch erzählt, er hatte ein Gespräch mit Gott und das niederschreibt und weiter gibt, wird er belächelt oder als Irrlehrer bezeichnet!
Aber wenn in nem Buch steht, dass Mose am Berg war und mit Gott sprach, dann ist das völlig ok!
Wer weiss ob nicht Mose und wer halt noch so in der Bibel Gottes Stimme hörte geirrt hat? Wenn man die Bibel liest, was Gott da so alles gesagt haben soll, und das vergleicht mit Walsch, dann frag ich mich ,ob nicht doch da in der Bibel wer andrer sprach ;)
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 17:58

tiktak, das habe ich im Internet gefunden, das ist das was dieser Herr sagt.

von Walsch vertretene Thesen:

1) Du brauchst keinen Gott.
2) Die 10 Gebote gibst es nicht.
3) Religion ist eine Erfindung und Fiktion.

könnte von Dir stammen ;) , widerspricht aber der Bibel, deshalb wird er so kritisiert.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Thelonious » Fr 25. Sep 2009, 18:03

Einen besseren, eindeutigen, unfehlbareren, umfangreicheren, plastischeren, herrlicheren, einzigartigeren Beleg besser gesagt Beweis z.B. dafür, dass "der biblische Gott der einzig wahre ist", dass "es Gott gibt oder das Jesus existiert hat" als die Heilige Schrift gibt es nicht, Tiktak.

Natürlich vermittelt "persönliches Erleben" dazu auch ganz eindringliche und wichtige Eindrücke, "prallere" Beweise als die biblischen, kann es selbstverständlich nicht geben.

Gruß
Thelonious
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
(Benedikt Peters )
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon Linda » Fr 25. Sep 2009, 18:58

onThePath hat geschrieben:Wenn ich Dich richtig verstehe, dann arbeitest Du mit unsichtbaren Wesen zum Zweck der Magie.
Du beschreibst sie als willig, eher gutartig und mächtige unter ihnen bezeichnest Du als Göttinen.


Göttinnen sind keine "Dämonen/Dämoninnen, das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Und beide, Dämon wie Göttin, manifestieren sich für mich sowohl als Energie, mit der ich arbeiten kann, als auch als feinstoffliches "Wesen", dass ich sehen, und mit dem ich sprechen kann.

onThePath hat geschrieben:Es geht also hier nicht mehr darum, ob Dämonen existieren, sondern um ihr Wesen.
Da stellt ie Bibel eindeutig fest, dass sie die Absicht haben, die Ziele Satans auszuführen.
Ungefährliche, hilfreiche Dämonen findet man hingegen niergens in der Bibel.


Du führst als Quelle, wenn ich das richtig verstanden habe, in erster Linie die Bibel an, und in zweiter Linie so genannte "Aussteiger". Ein bischen wenig, findest du nicht auch, und auch etwas "religionslastig".
"Papier ist geduldig", sagte schon meine gläubige Mutter, die jeden Morgen die Bibel las, betete, und Sonntags für sich eine Art Andacht abhielt, weil sie als "gefallene Frau" (sie war alleinerziehende Mutter und nicht verheiratet gewesen, damals noch ein Manko im katholisch geprägten Rheinland) in ihrer Gemeinde nicht willkommen war. Sie war es übrigens, die mich lehrte, die Bibel kritisch zu lesen, und nicht alles für bare Münze zu nehmen. Danke Mutti!
Auch kenne ich einige Christen hier in Berlin, die behaupteten, sich mit Magie beschäftigt zu haben (darunter zwei Schwestern), was sich bei näherem nachfragen als "reinschnuppern" herausstellte, und als Angst vor den Energien. Sie wurden nie ausgebildet, konnten nie mit den magischen Energien umgehen, sie in eine bestimmte Richtung lenkten, und kannten auch die magischen Gesetze nicht. Sie waren wie bei Goethes Zauberlehrling: "Die Geister, die ich rief, die wurd ich nicht mehr los".
Darum ist eine gute und umfassende Ausbildung ja wichtig, damitman lernt, damit umzugehen. Ohne entsprechende Ausbildung (und Zertifikat) darf man/frau ja auch nicht sich in ein Auto setzen und losfahren. Aber bei der Magie meint man, das tun zu können.

onThePath hat geschrieben:So ist es klar, dass Linda und ich in vielen Punkten gegensätzliche Ansichten haben.
Und ebenso ist klar, dass wir aufgrund von Wissen und Erfahrung so denken.


Stimmt, wobei ich jedoch anmerken möchte, dass mein Wissen durch jahrelange Praxis geprägt ist.

onThePath hat geschrieben:Natürlich bin ich nicht medial, während Linda möglicherweise stark medial ist.
Aber Jesus war auch nicht medial un hatte starke Autorität über Dämonen. Seine Ansichten und Taten sind denen Lindas entgegen zu stellen.


Ob ich medial bin oder nicht, tut hier nichts zur Sache. Autorität habe ich nicht über Dämonen, würde ich auch nicht wollen. Sie sind unabhängig, undmelden sich bei mir,wenn sie was von mir wollen, wie ich bei ihnen, und sie, bzw. ich, entscheiden dann, ob wir das auch wollen.
Das Jesus "Macht" über Dämonen hatte, wird in der Bibel berichtet, ist jedoch nicht glaubhaft,da ich schon ausführte, dass damals manche Krankheiten als von Dämonen verursacht angesehen wurde, etwas, was längst widerlegt ist.

onThePath hat geschrieben:Bei diesen Aussteigern kam es zu Zweifeln und Kriesen, ob Dämonen wirklich nur Archetypen sind, oder ob sie die Macht über Dämonen wirklich haben.
Es kam zu feindseligen Handlungen der Dämonen, die beim Bekehrungsvorgang zu einem offenen Kampf wurden.


Dämonen ist es sch***egal, ob jemand der Göttin dient, einem Gott, oder dem großen Kürbis von Charlie Brown. Sie sind nie "Anseher der Person" gewesen, oder hätten versucht, Menschen in eine Richtung zu lenken/zwängen.
Darum bin ich heute eher davon überzeugt, dass sich all dieses in den Köpfen der Menschen abgespielt hatte, in deren Brust zwei Seelen waren. Denn hin-und hergerissen zwischen etwas zu sein kann, wie mir eine klinische Therapeutin erklärte, die religiöse Psychiosen in "Bonnny's Ranch" (eigentlich "Karl Bonnhöfer Nervenklinik", wird jedoch in Berlin im Volksmund so genannt) behandelte, zu ernsten psychischen problemen führen.

onThePath hat geschrieben:Was ich respektiere sind ehrliche und offene Menschen, egal ob Hexen, Magier, Spiritisten, Hinduisten....
Aber klar ist, dass es keine Übereinstimmung geben kann, nur ein einander Zuhören ohne die Keule zu schwingen.


Wär ja auch noch schöner,wenn wir uns kloppen (hauen) würden.
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 19:12

Ist mir schon klar, überall findet man die gleichen Mechanismen von Annahmen und Überzeugungen.

Wobei es schon fast lustig ist, dass Deine Ansicht über Dämonen als geistsehende Vicca
über die Dämonen bei Jesus so rationalistisch/modernistisch klingen,
daß Deine Aussage auch von modernen Atheisten stammen kann.

Also trotz gegensätzlichsten Anschauungen zu modernen Rationalisten bei Dir dieselbe Ablehnung und Umdeutung der Taten Jesus.

Für mich sehr aufschlußreich. Da sind gleichartige Geister am Werk :mrgreen: Das ist jedenfalls meine Arbeitshypothese.

Das Jesus "Macht" über Dämonen hatte, wird in der Bibel berichtet, ist jedoch nicht glaubhaft,da ich schon ausführte, dass damals manche Krankheiten als von Dämonen verursacht angesehen wurde, etwas, was längst widerlegt ist.


Eine sehr moderner, ratioalistischer Erklärungsversuch, und dennoch überrascht es mich nicht, dies von einer völlig unrationalistischen Vicca zu hören.
Aber ich stelle mich gegen Deine Behauptung, dass "alles wieerlegt sei". Das ist absolut nicht so. Damit kann man nur ahnungslose Rationalisten reinlegen.

Darum bin ich heute eher davon überzeugt, dass sich all dieses in den Köpfen der Menschen abgespielt hatte, in deren Brust zwei Seelen waren. Denn hin-und hergerissen zwischen etwas zu sein kann, wie mir eine klinische Therapeutin erklärte, die religiöse Psychiosen in "Bonnny's Ranch" (eigentlich "Karl Bonnhöfer Nervenklinik", wird jedoch in Berlin im Volksmund so genannt) behandelte, zu ernsten psychischen problemen führen.


Da gibt es deutliche Unterschiede zu religiösen Psychosen. Warum kann zum Beispiel ich das differenzieren ? ;) :) Und eine klinische Therapeutin versagt dabei in der Diagnose, da sie religiösen Wahn und inneren Kampf nicht von Dämonisirrung unterscheiden kann.

lg, oTp
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Re: Neo-Heidentum

Beitragvon tiktak » Fr 25. Sep 2009, 21:21

OTP
Da gibt es deutliche Unterschiede zu religiösen Psychosen. Warum kann zum Beispiel ich das differenzieren ?

Pathi-ich trau mich wetten, wenn jemand zu dir käme und nur ne Show abziehn würde, also auf besessen tun-du würdest ihn sofort exorzieren ;) :mrgreen:
tiktak
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