Die Bedeutung von Christosamaj ...

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Die Bedeutung von Christo Samaj ...

Beitragvon jesusjünger » Fr 4. Apr 2008, 00:20

liebe/r liebe leser/in dieses Themas,


ich habe mich entschieden, über einen "Christo Samaj" in einem neuen thread zu posten ...

außerdem ist es leichter auch über sadhu sundar singh und pater pio zu sprechen ...

eine betrachtung über indisches christentum ist im zusammenhang mit der anthroposophie nicht einfach ...

ich glaube, es führt vom thema weg ...

daher möchte ich den begriff "Christo Samaj" kurz erläutern ...

samaj in hindi und samajam in tamil bedeutet gemeinde oder religionsgemeinschaft oder sekte im positiven sinn oder auch versammlung ...

in verSAMmlung ist besonders schön die gemeinSAMkeit des indogermanischen mit SAMaj zu erkennen ...

die vorläufer des christo samaj waren der brahma oder brahmo samaj und der arya samaj ...

der brahma samaj war eine hindureform bewegung, die von ram mohan roy gegründet wurde (1790 ungefähr) ...

hindus wollten auf hinduistische weise jesus christus verstehen ...

innerhalb des brahma samaj gab es "richtungskämpfe" ...

der brahma samaj hatte grosse probleme mit dem synkretismus, da die hindus die hindureligion mit den heiligen kühen erhalten wollten ...

dieser "flügel" sah in jesus christus eher ein problem, ja manche mitglieder dieses flügels meinten "jesus christus hätte besser zimmermann bleiben sollen" ...

aus dieser bewegung entstand vereinfacht ausgedrückt der arya samaj ...

der andere "flügel" war sehr interessant ...

in diesem "flügel" bildeten sich verschiedene formen ausprägungen der zuwendung von hindus zu jesus christus ...

das fing an mit der abschaffung von witwen- und waisenverbrennungen ...

ging über christus bhakti ...

bis zu christus verehrern ...

und über die mutter von sadhu sundar singh, die eine brahma samaj anhängerin war ...

zu dem indischen christen und zeugen jesu christi sadhu sundar singh ...

sss hat den "flügel" der jesus-zugewandten hindus sehr geprägt durch sein christuszeugnis ...

aus dieser bewegung entstand vereinfacht ausgedrückt der christo samaj ...

dem christo samaj war es sehr wichtig eine indische form zu finden, um jesus christus nachzufolgen ...

der christo samaj war streng überkonfessionell ...

und betonte die unabhängigkeit der kirche und gemeinde zu europäischen kirchen, um die glaubwürdigkeit der botschaft jesu christi zu erhalten ...

soweit erst einmal ...

im internet steht nochviel mehr zum arya samaj, brahma oder brahmo samaj und zum christosamaj ...

ich verweise auch auf meine kleine homepage, die erst ganz am anfang in der gründerphase ist ...

edit, du machst hier Eigenwerbung, das geht nicht. Deine Webseite kannst du im Profil platzieren!



mit indisch, christlichen gruss und in der liebe jesu auf indische weise verbunden

christosamaj
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

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Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
von "christosamaj" in "jesusjünger" geändert.

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Re: Die Bedeutung von Christo Samaj ...

Beitragvon onThePath » Fr 4. Apr 2008, 00:55

Interessant. Die Inder müssen natürlich sich irgendwie vom Hinduismus verabschieden um richtige Christen zu werden. Sonst bleiben sie im weiten Sinne eine Art Steiner-Christen. ;)


Waren nicht Singhs Eltern Sikhs und gar nicht davon angetan, dass Sundar Christ werden wollte ?

Sundar Singh merkte schon am Anfang, als er Christ geworden war, dass die Christen in Indien, wohl meist Engländer, recht oberflächliche Christen waren.


lg, oTp
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Link zu einem Christo Samaj in Indien ...

Beitragvon jesusjünger » Mi 18. Nov 2009, 19:33

@ alle, liebe Mods und Admins,


hier ein Link von Youtube zu einer Vorstellung eines Christo Samaj ...

ich hoffe, ein solcher Link ist hier möglich und gestattet ...

er ist bei Youtube betitelt mit "Rythmn of Christu Kula Ashram" ...

was etwa übersetzt "Rythmen des Ruhe- und Verweilortes der Familie Christi" bedeutet ...

http://www.youtube.com/watch?v=y3oVUtHp_-g


LG
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Die Bedeutung von Christo Samaj ...

Beitragvon jesusjünger » Do 19. Nov 2009, 02:40

@ alle,


einige Anmerkungen zu meinem alten Nicknamen "christosamaj", den ich ab 18.11.2009 in "jesusjünger" ändern habe lassen ...

ich bin durch den schön klingenden Wörter "Christo Samaj" auf den alten Nicknamen "christosamaj" gekommen ...

im Laufe der Zeit sind mir jedoch Zweifel gekommen, ob das gut war, die Wörter zu einem Nicknamen zu verschmelzen ...

ich merke, wie sehr aus indischen Wörtern Hinduismus, Esoterik und indische Religiosität klingt ...

wie schwierig die Wortwahl in indischen Dialekten für Bibelübersetzungen ist ...

und es noch kaum einen christlichen, für die Nachfolge in Jesus Christus, geeigeneten Wortschatz, wie zum Beispiel in Deutschland gibt ...

wie klein und wie wenig indische Gemeinden und Kirchen es gibt ...

und wie schwierig die Abgrenzung zum Hindusmus für die indischen Jünger Jesu und indischen Christen ist ...

trotzdem hat die Mission überhaupt schon begonnen ...

und mann/frau kann nur weiter dafür beten, das ganz Indien einmal eine Nation wird, in der Jesus Christus angebetet wird ...

ich habe jedoch einen grossen Wunsch, dass solche Gemeinden und Kirchen eine Theologie herausbilden, die lehrt und klar sagt, das es niemals Gottes Wille gewesen sein kann, manche Jünger Jesu und Christen oder Frauen als Hexen auf Scheiterhaufen zu verbrennen ...

oder in Jesu Namen einen Krieg zu führen, der mit Kreuzzüge bezeichnet wird ...


LG (auch im Herrn)
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » Do 19. Nov 2009, 09:49

Hallo jesusjünger,

ich erinnere mich an frühere Threads von Dir und fand es damals schon nett dass Du indische Formen des christlichen Glaubens darstellst. Oder vielleicht auch praktizierst ? Nur eins versteh ich nicht: Warum ? Was zieht Dich im indisch-christlichen Glauben so stark an. Gibt es etwas, was europäische christliche Gemeinden vermissen lassen ?

Kleine Bemerkung zu dem was ich oben las: Mit 'Waisenverbrennung' hast Du Dich wohl vertippt, sowas kennt nicht mal Google. Die Witwen- Selbstverbrennung genannt Sati war ein Suizid aus Treue, wurde gesehen wie eine Heldentat. Ist verboten seit 1830, auch Druck auszuüben der dazu führen könnte.

jesusjünger hat geschrieben:im Laufe der Zeit sind mir jedoch Zweifel gekommen, ob das gut war, die Wörter zu einem Nicknamen zu verschmelzen ...

ich merke, wie sehr aus indischen Wörtern Hinduismus, Esoterik und indische Religiosität klingt ...

wie schwierig die Wortwahl in indischen Dialekten für Bibelübersetzungen ist ...


Aber so war es auch mal hier in Europa, und in den Sprachen hier klang der alte Glaube mit. Auch heute noch wenn Du richtig hinhörst. Und wie Du eventuell weist, hat das in Europa einfallende Christentum viele 'heidnische' Elemente gar nicht beseitigt sondern für sich selbst benutzt.

Was mich aber direkt interessiert, ist warum es so wichtig ist dass sich die indischen Jünger Jesu abgrenzen gegen Hindus. Auch gegen Muslime meinst Du sicher und gegen Sikhs, Buddhisten, Katholiken ? Ja - warum legt man auf die Abgrenzung so viel Wert ? .... was darauf hinweist dass man Glauben nach aussen leben will, dass das 'sich zeigen' einen hohen Stellenwert hat ?
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon jesusjünger » Sa 21. Nov 2009, 14:33

Hallo Johncom, und Mods und Admins,


ich habe hier zwei Links zu tamilischen christlichen Liedern ...

ich hoffe die Links hier zu posten ist in Ordnung ...

http://jebathottajeyageethangal.tamilchristian.net/

http://manavai.com/n_songs_fp.htm

mit Waisenverbrennung meinte ich die Tötung von Mädchenbabys in asiatischen Ländern ...

ich stehe in der Nachfolge Jesu Christi vor einem schwierigen Problem ...

Jesus Christus lehrt mich, keine andere Religion neben ihm zu haben ...

er ist der einzige Weg der zum Vater in den Himmel führt ...

andererseits deuten Bibelstellen, wie z.B. das Wasser des Lebens am Ende der Offenbarung eine angebotene Allversöhnung Gottes an, die jedoch nicht von allen Geschöpfen angenommen werden wird ...

das deutet darauf hin, dass in letzter Konsequenz Nächstenliebe bedeutet, auch die Götter des Nächsten zu lieben ...

mir scheint das das eigentliche Problem in der Indienmission und den Indischen Christen zu sein ...

irgendwie finde ich mich in Büchern wieder völlig unterschiedlicher indischer Jünger und Christen wieder ...

z.B. Bede Grifith, Sadhu Sundar Singh, Rabinadrath Maharaj, Sadhu Chelappa ...

ich habe selber aufgrund von seelischer Krankheit Probleme mit Abgrenzung ...

ich möchte Harmonie und Einssein und gleichzeitig jesusähnlich bleiben, was eigentlich nicht geht ...


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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon jes_25913 » Sa 21. Nov 2009, 15:42

Lieber Jesusjünger,

ich nehme an, Du bist Inder ?

Ich denke, dass Dein “Problem” ein künstliches ist, dass sich aus einem engen “Verständnis” der Jesuworte “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.” ergibt. Zunächst muss man diese Worte als Abgrenzung gegenüber den Lehren, der Pharisäer und Sadduzäer seiner Zeit zu verstehen. Diese stellten ja Jesu und seine Botschaft vehement in Frage.
Nicht nur, dass sie seine Behauptung Sohn Gottes zu sein als Blasphemie empfanden, nein seine Taten bezeichneten sie als Zauberwerk, das er in Ägypten gelernt habe.
Also Jesus musste dem Volk eindringlich sagen, hört nicht auf sie - denn dann geht ihr in die Irre, sondern auf mich. Ich, und nicht sie sind der wirkliche Weg, ich verkündige nicht nur, sondern ich verkörpere die Wahrheit und nur, wenn ihr so lebt wie ich, werdet ihr das wahrhaftige Leben erlangen, d.h. frei werden vom Dahinvegetieren in Langeweile, Krankheit, Schmerzen und Tod.
Dieser Ausspruch bedeutet auf keinen Fall, dass es außer Jesu keine Menschen gäbe, in denen Wahrheit und Leben sich entfaltet hätten. In Jesus ist lediglich die ganze Fülle Gottes erschienen. Das macht auch den einzigen Unterschied zwischen ihm und den vielen Heiligen Indiens in vergangener und heutiger Zeit aus. (Namen sind nur Begriffe und deshalb für den Verstand da. Gott selbst und das Leben sind (der) das Namenlose.)

Jesus bringt Harmonie und Einssein. Was denn sonst?

Hier ein paar Worte des Heiligen Sadhu Sundar Singh, die Dir vielleicht helfen:

In einem Gespräch mit dem Erzbischof Söderblom sagte Sadhu Sundar Singh: “Man nennt uns Heiden,- man denke sich, meine Mutter eine Heidin! Würde sie noch leben, so wäre sie jetzt gewiss eine Jüngerin Christi. Aber schon in ihrer Väterreligion war sie so fromm, dass man lachen muss beim Namen >Heidin<. Sie betete zu Gott, sie diente Gott, sie liebte Gott viel wärmer und inniger al viele, viele Christen. Bei uns in Indien gibt es (…) mehr Menschen, die ein geistiges Leben führen, als hier im Abendlande. (…) Sie leben getreu nach dem Licht, das Gott ihnen gegeben…Ihr hier habt die Sonne des Heils, aber wie viele sind es, die sich darum kümmern? Die Menschen leben ja nur für diese Erde…Bei uns in Indien gibt es viele, viele welche ein heiliges Leben führen. Die Christen haben (…) Christus; und doch können viele von ihnen das weltliche Leben nicht lassen (…) sondern haben nicht nur die Hände voll von der Welt, sondern auch das Herz. Aber die Inder verlassen die Welt und entsagen sich selbst, ohne zuvor einen Reichtum von Gott erlangt zu haben. Die >Heiden< suchen nicht nur einige Tage und Monate, sondern Jahre lang ernstlich und angestrengt nach der Wahrheit; sie haben in diesem Suchen viele Leiden auszustehen. Bei euch Christen ist man schon nach zehn Minuten müde. (…) es ist ja auch wahr, dass die Leute dort Götzenbilder anbeten (…) (Doch) die Götzendiener suchen die Wahrheit, allein die hiesigen Menschen suchen, wie ich sehe, Vergnügen und Wohlstand.”

Weiter sagte Sadhu Sundar Singh:
“Es gab und gibt auch bei uns in Indien Menschen, die in Gott leben, ohne Christus (dem Namen nach) zu kennen. Gott ließ sich in gewissem Grad von unzähligen aufrichtigen Herzen in Indien finden.”
“Der lebendige Christus offenbart sich einem jedem Menschen nach seinem Bedürfnis. (…) Die Inder haben vom heiligen Geist empfangen…Wie ein jeder Mensch Luft einatmet, so atmet ein jeder, der Christ sowohl wie der Nichtchrist, den heiligen Geist, auch wenn ihn letztere nicht mit diesem Namen benennt.”

“Wir in Indien wussten bereits, dass Gott gut ist. Aber wir ahnten nicht, dass er so gut ist, dass Christus für uns sterben sollte. Viel Schönes findet sich im Hinduismus, aber das höchste Licht kommt von Christus.

Ein andermal verglich er Hinduismus und Buddhismus mit den Weisen aus dem Morgenland: “Die Weisen folgten dem Stern nach Bethlehem. Als sie aber dort angekommen waren, brauchten sie nicht länger den Stern, denn da fanden sie Christus, die Sonne der Gerechtigkeit. (…) Das Christentum ist die Erfüllung des Hinduismus.”

Liebe Grüße,
Jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon jesusjünger » Sa 21. Nov 2009, 18:05

jes_25913 hat geschrieben:Lieber Jesusjünger,

ich nehme an, Du bist Inder ?

...

Liebe Grüße,
Jes



Hallo jes_25913,


ich bin Deutscher aus der Bundesrepublik Deutschland ...

da ich in einer stark esoterisch, anthroposophischen Umgebung lebe, ist eine Auseinandersetzung mit indischer Kultur, indischer Religiosität, indischem Christentum, christlichen Ashrams und der Mission in Indien für mich sehr wichtig ...

ich höre aus deinem Beitrag heraus, dass du glaubst, alle Religionen meinen das Gleiche, sie stellen nur verschiedene Wege zum gleichen Ziel dar, die Religionen sind nur verschiedene Gesichter ein und derselben Wahrheit ...

wie ich schon im vorherigen Beitrag betont habe, ist für mich weiterhin wichtig, wozu JESUS CHRISTUS betont hat, das ER der EINZIGE Weg, die Wahrheit und das Leben ist ...

ich möchte es einmal jetzt noch anders sagen ...

in Jesus Christus sind alle anderen Wege gut aufgehoben ...

sie sind nicht mehr nötig, weil Gott in Jesus Christus versucht, einmal alle seine Geschöpfe zu sich hinzuziehen am Wasser des Lebens (Offenbarung 22,17)...

JESUS CHRISTUS ist insofern der Erfüller des Hinduismus, dass er die Mitte im Himmel ist und dass im Himmel die anderen Religionen NICHT einen Platz neben Jesus Christus haben ...

nur wer sich nach dem Tode überzeugen lässt, indem er von Täuschung frei wird, dass Jesus Christus der einzige Weg zum Vater ist und die versäumte Nächstenliebe am Nächsten nachholt, kann nach dem Willen JESU CHRISTI doch noch dazu gehören ...

es wird keine "billige Gnade" geben ...

und wer keine Chance hatte, die Botschaft von Jesus Christus zu hören, wird eine Möglichkeit bekommen, von JESUS CHRISTUS alle Fragen zur Nachfolge in ihm zur Zufriedenheit des Fragers beantwortet zu bekommen ...

unter JESUS CHRISTUS wird es Harmonie geben ...

an der Person JESU CHRISTI entscheidet sich die Allversöhnung in Gott ...


LG (auch im Herrn)
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Sa 21. Nov 2009, 21:47

Sundar Singh ist reichlich verschieden von der Anthrosophie. Total verschieden.

Er bewegt sich in seinen Schauungen des Jenseits in christlichen Dimensionen.

Zu Heiden:
Ein aufrichtiger Gottsuchender, aber quasi Götzenanbeter starb.
Er war sehr offen und akzeptierte, dass Jesus der Herr ist. Dieser offenbarte sich ihm sofort in der (geringen) Herrlichkeit, die seinem Zustand gemäß war.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » So 22. Nov 2009, 04:12

Hallo jesusjünger !

jesusjünger hat geschrieben:mit Waisenverbrennung meinte ich die Tötung von Mädchenbabys in asiatischen Ländern ...


Ach so. Das Motiv ist materielle Habgier was die Frührekennung weiblicher Embryonen und deren Abtreibung betrifft. Der Grund ist die furchtbare Sitte der Braut-Mitgift. Hast Du eine oder mehrere Töchter bist Du ein Verlierer denn die Familie, in die die Tochter einheiraten wird verlangt eine Mitgift. Und die Forderungen gallopieren inflationär in dieser Zeit, da werden 10.000 Euro oder das doppelte verschoben ( pro Kind ) .. und das bei Kleinbauern die so 2 - 5 Euro am Tag verdienen. - Ja, er kann vorkommen dass sogar noch weibliche Neugeborene 'verschwinden'.

Was tut die indisch-christliche Bewegung gegen den Mitgiftwahnsinn ? Ganz vorsichtig nehme ich mal an: wenig. Eins ist sicher, auch die indischen Christen arrangieren die Ehen ihrer Kinder, d.h. Eltern suchen den Partner aus. Und vermutlich Kasten-konform. Eine feinere christliche Familie hochkastiger Herkunft würde kaum einen Bräutigam aus der Unterschicht akzeptieren. Hast Du gegenteilige Hinweise ?

jesusjünger hat geschrieben:das deutet darauf hin, dass in letzter Konsequenz Nächstenliebe bedeutet, auch die Götter des Nächsten zu lieben ...


Hm ... nein. Es sei denn, man glaubt an 'Götter'. Auch dem Hindu ist klar, in letzter Instanz gibt es nur einen allumfassenden und nur einen alldurchdringenden Gott. Was wir von hier als verschiedene Götter sehen kommt ungefähr gleich den Patronen der alten katholischen Kirche. Einer hilft den Reisenden, ein anderer den Händlern. Einer hilft besonders gut wenn ich mal den Haustürschlüssel verlegt habe.

jesusjünger hat geschrieben:irgendwie finde ich mich in Büchern wieder völlig unterschiedlicher indischer Jünger und Christen wieder ...

z.B. Bede Grifith, Sadhu Sundar Singh, Rabinadrath Maharaj, Sadhu Chelappa ...


Bede Griffith hätte ich besuchen können in seinem Shantivanam Ashram, der liegt auf halbem Weg zwischen Tiruvannamlai und Varkalla in Kerala. Aber das Abzweigen auf Reiserouten in Indien ist anstrengend, ich blieb lieber an einem Ort um etwas Ruhe auszukosten. Ein Freund kannte Bede persönlich. Bede Griffith vertrat das 'Christentum der Weisheit' und nutzte die Begegnung mit Vedanta zur direkten Gottes-Erfahrung.

Vater Bede über ein Nahtod-Erlebnis: http://www.youtube.com/watch?v=wOAlyl7u2dw

Hier gibt es eine einstündige Dokumentation: 'The Life of Father Bede Griffiths'
http://video.google.com/videoplay?docid ... 2537867812

jesusjünger hat geschrieben:ich habe selber aufgrund von seelischer Krankheit Probleme mit Abgrenzung ...


Wir alle sind in diesem Sinne seelisch krank, eben weil wir unser Ego durch Abgrenzung stärken wollen. Jesus zeigte 100 Mal wie man die Abgrenzung gegenüber dem Mitgeschöpf einreisst: Durch grenzüberschreitende Liebe. :))
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » So 22. Nov 2009, 13:15

Ich will mal bestimmen, wofür Anthrosophie steht.

Rudolf Steiner gründete sie, nachdem er sich von der indisch ausgerichteten Theosophie trennte.
Diese, die Theosophie wurde nach der Sitte moderner Offenbarung mittes Telepathie vermittelt.

In seiner Lehre setzte er der indischen Götterwelt quasi Christus als die Krone auf. Das heißt, für ihn existieren z.B. Krshna und Buddha durchaus aus mächtige Himmelsfürsten, als mächtige Gegenfürsten, als Götter der anderen Art auch noch Luzifer und Ariman. Buddha und Zarathustra waren nach Steiner erforderlich, um das Leben des Christus auf der Erde zu ermöglichen.

Schön bunte esoterische Götterwelt.


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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » So 22. Nov 2009, 22:47

onThePath hat geschrieben:Ich will mal bestimmen, wofür Anthrosophie steht.


Anthroposophie .... schwieriges Wort. ;)

onThePath hat geschrieben:In seiner Lehre setzte er der indischen Götterwelt quasi Christus als die Krone auf. Das heißt, für ihn existieren z.B. Krshna und Buddha durchaus aus mächtige Himmelsfürsten, als mächtige Gegenfürsten, als Götter der anderen Art auch noch Luzifer und Ariman. Buddha und Zarathustra waren nach Steiner erforderlich, um das Leben des Christus auf der Erde zu ermöglichen.


Diese Anthroposophie sieht sich als eine Lebensweise, die auch einen religiösen Raum bietet aber der es in erster Linie um Erkenntnis oder Bewusstwerdung geht, nicht um Glauben. Es ist nicht 'Glaub das hier' sondern eher 'Sehe und wachse'. Theoretisch könnte sich jeder in einer anthroposophischen Schule einbringen, Christen, Atheisten oder sonst welche Menschen. Leute, die andere nerven sind eher nicht willkommen auf Dauer

Ich war ein paar Jahre in einem Verein für Waldorfpädagogik, es ging um einen Kindergarten für unsere 2 Kleinen. Ich kann mich nicht erinnern dass esoterisches Gedankengut an Eltern und Kinder herangetragen wurde. Natürlich Dinge wie Johannisfest im Sommer, Eurhythmie .. all das floss in den Kindergartenalltag. Erfahrenere Anthros, die Versammlungen leiteten machten oft negative Bemerkungen gegen indische Religion .... das waren die 80er, die Zeit als Rajneesh Schlagzeilen machte.

Was ist mit Vorstellungen von Götterwelten etc ? Das anthroposophische Leben ist sehr auf die Praxis konzentriert und auf das Hier und Jetzt. Vielleicht haben die meisten Anthroposophen von so etwas ( Götterwelten ) kaum gehört oder interessieren sich gar nicht dafür. Es sind Pädagogen, Handwerker, Bauern, Künstler, Finanzleute .... ein paar Lehrer im Ruhestand vielleicht, die Steiners Betrachtung über die Mythen ernsthaft begreifen wollen. Wer in die Anthroposophie einsteigt wird nicht gefordert, irgendwas zu glauben. Es geht viel mehr ums Tuen, waches Erkennen des normalen Lebens. Ja, der Ansatz ist christlich in dem Sinne dass Erfüllung im Dienen gesehen wird, ohne jetzt Belohnung zu erwarten. Steiners 'Aufruf' war christlich, für ihn war der Kreuzestod ein Ereignis dass die ganze Menschheit betrifft.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » So 22. Nov 2009, 23:23

Johncom hat geschrieben:Anthroposophie .... schwieriges Wort. ;)
Ja, bei meinen Tastaturkünsten schleicht sich schon mal das Fehlerteufelchen ein.



Diese Anthroposophie sieht sich als eine Lebensweise, die auch einen religiösen Raum bietet aber der es in erster Linie um Erkenntnis oder Bewusstwerdung geht, nicht um Glauben. Es ist nicht 'Glaub das hier' sondern eher 'Sehe und wachse'. Theoretisch könnte sich jeder in einer anthroposophischen Schule einbringen, Christen, Atheisten oder sonst welche Menschen. Leute, die andere nerven sind eher nicht willkommen auf Dauer

Ich habe mindestens 5 Bücher von ihm aufmerksam gelesen. Ist mir ein Rätsel, wie da ein Christ mit den Inhalten einverstanden sein soll.

Was ist mit Vorstellungen von Götterwelten etc ? Das anthroposophische Leben ist sehr auf die Praxis konzentriert und auf das Hier und Jetzt. Vielleicht haben die meisten Anthroposophen von so etwas ( Götterwelten ) kaum gehört oder interessieren sich gar nicht dafür. Es sind Pädagogen, Handwerker, Bauern, Künstler, Finanzleute .... ein paar Lehrer im Ruhestand vielleicht, die Steiners Betrachtung über die Mythen ernsthaft begreifen wollen. Wer in die Anthroposophie einsteigt wird nicht gefordert, irgendwas zu glauben. Es geht viel mehr ums Tuen, waches Erkennen des normalen Lebens. Ja, der Ansatz ist christlich in dem Sinne dass Erfüllung im Dienen gesehen wird, ohne jetzt Belohnung zu erwarten. Steiners 'Aufruf' war christlich, für ihn war der Kreuzestod ein Ereignis dass die ganze Menschheit betrifft.


Egal, ihre Lehren sind dennoch tiefst esoterisch. Und völlig verschieden vom Christentum.
Er lehrt, angeblich aus eigener Schauung ganze Romane von Erlebnissen, wie die jenseitige Welt angeblich strukturiert ist. Wie kann man denn blind so einer Organisation zugehören ? Ein weiters Rätsel, für das Du keine gute Antwort parat hast.

Mythen ? Glaubst Du doch selber nicht. Steiner spricht von Erlebnissen.
Und sein anthroposophisches Christentum ist auch ein ganz eigenes Ding.

Steiners 'Aufruf' war christlich, für ihn war der Kreuzestod ein Ereignis dass die ganze Menschheit betrifft.

Ja, er war insofern christlich, dass er Christus und ein "Christusbewusstsein" gelten läßt. Und genau so wirklich war für ihn Buddha und Zaratrustra als gottgesandte Menschen. Und diese beiden ermöglichten nach Steiners Lehre erst, dass Christus als Jesus geboren werden konnte. Wenn das nicht eine allumfassende Synthese ist. :shock:

Eine gigantische Zusammenschau. Er leitet sogar in seinen Büchern dazu an, wie man selber dieses Wissen durch geistige Sinne (esoterisch geschult) schauen kann im Jenseits. Sehr praktisch orientiert.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » Mo 23. Nov 2009, 00:38

onThePath hat geschrieben:Ich habe mindestens 5 Bücher von ihm aufmerksam gelesen. Ist mir ein Rätsel, wie da ein Christ mit den Inhalten einverstanden sein soll.


Geht es ums Einverstanden sein ? Oder darum, sich neue Denkebenen zu eröffnen. Das Rätsel, warum ein Christ auch ein Anthroposoph sein kann ist einfach zu lösen: Auch in Deiner Stadt gibt es eine 'Christengemeinschaft', besuche deren Gottesdienst genannt Weihehandlung .... sprich mit ihrem Pastor, aber bring etwas Zeit und Offenheit mit. Ohne neugierige Offenheit Deinerseits werden Sie auch auf Distanz bleiben.

onThePath hat geschrieben:Egal, ihre Lehren sind dennoch tiefst esoterisch.


Natürlich esoterisch, das heisst 'von innen verstehend' oder durch Einweihung.

onThePath hat geschrieben:Er lehrt, angeblich aus eigener Schauung ganze Romane von Erlebnissen, wie die jenseitige Welt angeblich strukturiert ist. Wie kann man denn blind so einer Organisation zugehören ?


Eben in dem man nicht 'blind' folgt sondern in dem man prüft. Und sich keinen Kopf macht über falsch und richtig und all das.

'Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile' ( Steiner in: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten ) Demnach kann man sagen, Steiner wollte kein Glaubenskonzept für alle anbieten. Die Anthroposophie ist eher eine forschende und der Menschheit dienende Bewegung.

onThePath hat geschrieben:Ja, er war insofern christlich, dass er dchristus und ein "Christusbewusstsein" gelten läßt. Und genau so wirklich war für ihn Buddha und Zaratrustra als gottgesandte Menschen. Und diese beiden ermöglichten nach Steiners Lehre erst, dass Christus als Jesus geboren werden konnte. Wenn das nicht eine allumfassende Synthese ist. :shock:
Er leitet sogar in seinen Büchern dazu an, wie man selber dieses Wissen durch geistige Sinne schauen kann im Jenseits. Sehr praktisch orientiert.


Ich erinnere mich an den Begriff Akasha Chronik. Diese ist jedoch nicht dem 'Jenseits' zuzuordnen. Nicht dem was Du, soweit ich aus Deinen Beiträgen entnehme, unter Jenseits verstehst. Aber nochmal: Das ist kein Glaubensgebäude einer Kirche vergleichbar. Vor den ganz grossen Schauungen stehn erstmal die ganz kleinen Dinge des Alltags. Liebevoller Umgang mit dem Kleinsten, liebevolle Aufmerksamkeit. Sowie den Verstand schulen, kreativ sein .... dem Nachbarn gegenüber wohlwollend denken.

Aber was sagt eigentlich jesusjünger dazu ? Er ist ja mittendrin in einer Anthro-Welt !
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Mo 23. Nov 2009, 00:49

Die Anthroposophie ist eher eine forschende und der Menschheit dienende Bewegung


Entschuldige Ich muß mir mal Luft machen: :lol: :lol: Jawohl, esoterisch forschend, dann findet man auch die Akasha-Chronik als Bibliothek der Vergangenheit im Jenseits.

Ich behaupte, dass kein Christ Anthroposoph sein kann ohne sich zu schaden.
Liebevoller Umgang mit dem Kleinsten, liebevolle Aufmerksamkeit. Sowie den Verstand schulen, kreativ sein .... dem Nachbarn gegenüber wohlwollend denken.


Das schafft auch jeder New-Agler mit den verworrensten Ansichten.

lg, oTp
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » Mo 23. Nov 2009, 04:53

onThePath hat geschrieben:Entschuldige Ich muß mir mal Luft machen: :lol: :lol: Jawohl, esoterisch forschend, dann findet man auch die Akasha-Chronik als Bibliothek der Vergangenheit im Jenseits.


Na, thematisch hast Du jetzt nichts gesagt. Und was sollen die Lacher ? Sie zeigen nur Unsicherheit.

Liebevoller Umgang mit dem Kleinsten, liebevolle Aufmerksamkeit. Sowie den Verstand schulen, kreativ sein .... dem Nachbarn gegenüber wohlwollend denken.


onThePath hat geschrieben:Das schafft auch jeder New-Agler mit den verworrensten Ansichten.


... und der scheint damit so manchem babtistischen Rheinländer einiges vorraus zu haben.
Also mach Dich nicht lustig über andere, damit schadest Du eher Deiner Glaubensrichtung, und dem Umgangston in diesem Forum, und Usern die eine Behinderung haben und eine ruhigere Atmosphäre benötigen.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Mo 23. Nov 2009, 10:10

Johncom,
Thematisch ist alles gesagt. Es ist einfach ziemlich egal, ob man spiritistisch esoterisch, schamanisch esoterisch oder religiös esoterisch ist.


Laut Deiner Aussage ist das dann alles Menschheitsdienend.
Und ob dieser tiefen Kluft zwischen Christentum und Okkultismus und Esoterik weiß ich nicht, ob man weinen oder lachen soll.

Die Bibel lehrt niergendwo Grenzüberschreitungen, niergendwo Techniken dazu.

Und Steiners Evangelium vom Leben und Sterben Jesus ist dermassen verschieden vom NT, dass ich mich frage, wie man auf so eine Lehre überhaupt hereinfallen kann.

Der Christ steckt seine Nase nicht neugierig und forschend in das Jenseits. Ihm bleibt keine Ausflucht. Er beherzigt entweder, sich demütig Christus unterzuordnen, oder er belügt sich selber.

Liebevoller Umgang mit dem Kleinsten, liebevolle Aufmerksamkeit. Sowie den Verstand schulen, kreativ sein .... dem Nachbarn gegenüber wohlwollend denken.

Diese Aussage von Dir zeigt was Gott will. Es geht um Liebe. Es geht darum, Christus alle Bereiche seines Seins zu übergeben, um die Haltung des Demuts ihm gegenüber.

Es geht nicht darum, seine Nase ins Jenseits zu stecken. Etwa als New Age -ler mit Wesen aus dem Jenseits zu channeln um Führung und Wissen zu haben.
Oder im Spiritismus Lehre von den Geistern zu empfangen.
Nach Dir wäre die Frau im NT, die durch jenseitige Mitteilung das Wissen hatte, der Apostel sei ein Diener des höchsten Gottes, nach Dir wäre diese Frau eine Wissende und zu ehren.
Der Apostel trieb aber einen Wahrsagegeist aus ihr aus. Eben weil so einem Dämon nicht zu trauen ist, selbst wenn er unter Lügen Wahrheiten mischt.

Ich finde es äußerst traurig, wie mit dem Jenseits experimentiert wird, um das Verborgene zu erfahren und zu erleben.
Und Andererseits nicht einmal erkannt wird, dass Satan und Dämonen real existieren, und dafür sorgen, dass man unmerklich getäuscht wird.

Und Du gibst zu verstehen, dass das Jenseits dämonenfrei ist und das Grenzüberschreiten gefahrlos.
Da muß man sich schon entscheiden, welche jenseitige Realität man gelten läßt. Die christliche oder eine Antichristliche.

Also übe Dich in Liebe, aber verkaufe den Christen keine Esoterik und keinen Okkultismus. Beides führt zu Selbsttäuschungen, die man dann nur noch schwer überwinden kann.
Und auch ohne Esoterik und Okkultismus hat der Christ Hindernisse zu überwinden, damit er nicht fruchtlos bleibt und sich im Grunde nicht sehr verändert. Dann ist der Christ mehr Schein als Sein, und auch er getäuscht.

Sag mal ehrlich: Wenn ein Mensch im Jenseits sich auszukennen meint durch eigenes Erleben, aber nicht mal dort erkennt, dass Jesus der Herr des Himmels ist, was hat er dann erkannt ?

Es existieren leider alle Variationen von Lügen, gemischt mit Wahrheiten, und die Esoterik bringt dahinein noch weitere Finsternis anstatt Klarheit.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » Mo 23. Nov 2009, 21:58

onThePath hat geschrieben:Johncom,
Thematisch ist alles gesagt. Es ist einfach ziemlich egal, ob man spiritistisch esoterisch, schamanisch esoterisch oder religiös esoterisch ist.


oTp,
wie heisst das Thema ?
'Die Bedeutung von Christosamaj ...'

oder ?

Das ist was jesusjünger besprechen wollte. Dass er in einer anthroposophischen Einrichtung lebt, kam eher nebensächlich durch. Aber das Stichwort hast Du Dir geschnappt um eine Kurve zu ziehen zu bestimmten Ansichten über 'Okkultismus, Jenseits' usw.

Zu all diesen Gebieten gibt es sicher genügend Material und auch offene Theads, aber hier geht es doch um Christentum in Indien.

onThePath hat geschrieben:Laut Deiner Aussage ist das dann alles Menschheitsdienend.


Wortverdrehung. Ich hatte gesagt, die ' Anthroposophie sei eher eine forschende und der Menschheit dienende Bewegung'. Das ist ungefähr ihr eigenes Selbstverständnis. Und ihren Willen zu dienen kann ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen. Ehrliche und dienende oder 'helfende' Menschen waren die, mit denen ich damals zu tun hatte. Ich könnte jetzt auch Negatives dransetzen, aber warum immer das Negative betonen ?
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Mo 23. Nov 2009, 23:51

da ich in einer stark esoterisch, anthroposophischen Umgebung lebe, ist eine Auseinandersetzung mit indischer Kultur, indischer Religiosität, indischem Christentum, christlichen Ashrams und der Mission in Indien für mich sehr wichtig ...


Johncom,
Anthroposophie und indische Religiosität haben viel miteinander zu tun. Auch ich habe mich damit auseinandergesetzt und in Bezug zum Christentum gestellt.
Später wurde Sundar Singh für mich intersssant, auch von ihm schreibt er. Sundar ist nicht irgendein christlicher indischer Guru. Er hat aber etliche Erlbnisse im Jenseits gehabt,
die ihn sehr ungewöhnlich machen. Aber seine Erlebnisse sind christlich und passen nicht zur Anthroposophie und sind auch sehr verschieden von ursprünglicher indischer Religiosität.

Sundars Schauungen gehen weit über das hinaus, was ein Christ normalerweise erlebt. Ich wüßte nicht, wer ähnlich viel erlebt hat. Pater Pio vielleicht ?
Und es wirft deshalb viele Fragen auf.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » Di 24. Nov 2009, 09:34

jesusjünger hat geschrieben:da ich in einer stark esoterisch, anthroposophischen Umgebung lebe, ist eine Auseinandersetzung mit indischer Kultur, indischer Religiosität, indischem Christentum, christlichen Ashrams und der Mission in Indien für mich sehr wichtig ...


Eine Auseinandersetzung ist doch sehr zu begrüssen, da können wir was dazu lernen. Ich bin immer gespannt auf einen lebendigen Prozess der Auseinandersetzung und nehme gern daraus was mit.

onThePath hat geschrieben:Anthroposophie und indische Religiosität haben viel miteinander zu tun. Auch ich habe mich damit auseinandergesetzt und in Bezug zum Christentum gestellt.


Und da setzt meine Kritik an: Du sagst 'Du hast' ( Nicht, ich setze mich auseinander, sondern ich habe ... ). Und jetzt richtest Du: Gut - böse, richtig - falsch, göttlich - teuflisch, immer schwarz - weiss. Dann hört das Lernen auf, die Entwicklung wie die Anthros sagen würden.

onThePath hat geschrieben:Sundars Schauungen gehen weit über das hinaus, was ein Christ normalerweise erlebt. Ich wüßte nicht, wer ähnlich viel erlebt hat. Pater Pio vielleicht ?


Das ist genau der Punkt an dem es hinkt. Die Schauungen eines Sundar oder eines Pio sind einfach nicht Deine eigenen Erfahrungen, sie sind weitab von Deiner realen Erlebniswelt. Diese schriftlichen Aufzeichnungen können einen in den Bann ziehen, man kann sie sammeln und lesen aber man bleibt weiterhin getrennt von dem, was man sehen will und nachdem man sich sehnt. Genauso wie wenn man an etwas glauben will was man nicht sieht und nicht weiss. Es bleibt dann ein künstlicher Glaube, der regelmässig neu beschwört werden muss. - Was Jenseits betrifft: Inwieweit muss sich ein gläubiger Christ eigentlich dafür interessieren ?

Inwieweit indische Religion mit Anthroposophie zu tun hat, das solltest Du wirklich von Fachleuten erfahren können. Auch wo die Verknüpfung ist zwischen dieser sogenannten Geheimwissenschaft und Indien. Gab es da nicht noch andere Ressourcen wie z.B. die antike Gnosis, dann die Rosenkreuzer bis hin zur ganz konkreten modernen Naturwissenschaft ? Nur indisch kann diese Bewegung nicht gearbeitet haben, zu stark war Steiners Abwehr gegen das, was sie theosphische Gesellschaft im Sinne hatte. Und nochmal: Teile dieser Bewegung begreifen sich als Christen, sie feiern ihre eigenen christlichen Gottesdienste. Da mal persönlich nachzufragen, wie sich das eine mit dem anderen verträgt, bringt bestimmt ein bischen mehr Licht in die Sache. ;)
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Mi 25. Nov 2009, 14:50

onThePath hat geschrieben:...
Sundars Schauungen gehen weit über das hinaus, was ein Christ normalerweise erlebt.
...


Was Du hier also aussagst, ist, dass solche Schauungen zwar normalerweise ein Christ nicht erlebt, aber dass es für einen Christ möglich ist, das so zu erleben?
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Mi 25. Nov 2009, 14:59

onThePath hat geschrieben:...
Entschuldige Ich muß mir mal Luft machen: :lol: :lol: Jawohl, esoterisch forschend, dann findet man auch die Akasha-Chronik als Bibliothek der Vergangenheit im Jenseits.
...


Also so lachen muss man da nicht. Auch die jüdisch-christliche Tradition kennt neben der exoterischen Linie auch esoterische Gedanken, dies bis hin zu Paulus!

Gruss Taube
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Re: Die Bedeutung von Christo Samaj ...

Beitragvon Taube » Mi 25. Nov 2009, 15:11

jesusjünger hat geschrieben:...
und betonte die unabhängigkeit der kirche und gemeinde zu europäischen kirchen, um die glaubwürdigkeit der botschaft jesu christi zu erhalten ...
...

Diese Unabhängigkeit (vor allem im Denken) soll auch so sein, denn man kann kaum einfach das westliche Denken in ein ganz anderes Schema pressen. Dieses Problem ist ja nicht nur in Bezug auf den indischen Kontinent wichtig, gehörige Übersetzungsarbeit ist auch immer zu leisten, wenn man die christliche Botschaft z.B. bei afrikanischen Kulturen verbreiten will. Da ist ein anderes Denken. Man sieht es auch hier in diesem Thread: Äusserliche Ähnlichkeiten wie Anthroposophie mit anderen Denkkreisen werden zu schnell in Verbindung gebracht, ohne genau zu klären, wie gerechtfertigt das ist.

Gruss Taube
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Mi 25. Nov 2009, 20:43

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Entschuldige Ich muß mir mal Luft machen: :lol: :lol: Jawohl, esoterisch forschend, dann findet man auch die Akasha-Chronik als Bibliothek der Vergangenheit im Jenseits.
...


Also so lachen muss man da nicht. Auch die jüdisch-christliche Tradition kennt neben der exoterischen Linie auch esoterische Gedanken, dies bis hin zu Paulus!

Gruss Taube


Lies mal 3 von Steiners Esoterik- Büchern, dann kannst Du vielleicht auch genervt lachen.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Mi 25. Nov 2009, 20:49

Johncom hat geschrieben:
Das ist genau der Punkt an dem es hinkt. Die Schauungen eines Sundar oder eines Pio sind einfach nicht Deine eigenen Erfahrungen, sie sind weitab von Deiner realen Erlebniswelt. Diese schriftlichen Aufzeichnungen können einen in den Bann ziehen, man kann sie sammeln und lesen aber man bleibt weiterhin getrennt von dem, was man sehen will und nachdem man sich sehnt. Genauso wie wenn man an etwas glauben will was man nicht sieht und nicht weiss. Es bleibt dann ein künstlicher Glaube, der regelmässig neu beschwört werden muss. - Was Jenseits betrifft: Inwieweit muss sich ein gläubiger Christ eigentlich dafür interessieren ?

Inwieweit indische Religion mit Anthroposophie zu tun hat, das solltest Du wirklich von Fachleuten erfahren können. Auch wo die Verknüpfung ist zwischen dieser sogenannten Geheimwissenschaft und Indien. Gab es da nicht noch andere Ressourcen wie z.B. die antike Gnosis, dann die Rosenkreuzer bis hin zur ganz konkreten modernen Naturwissenschaft ? Nur indisch kann diese Bewegung nicht gearbeitet haben, zu stark war Steiners Abwehr gegen das, was sie theosphische Gesellschaft im Sinne hatte. Und nochmal: Teile dieser Bewegung begreifen sich als Christen, sie feiern ihre eigenen christlichen Gottesdienste. Da mal persönlich nachzufragen, wie sich das eine mit dem anderen verträgt, bringt bestimmt ein bischen mehr Licht in die Sache. ;)


Ich erkläre Dir noch mal, worum es geht:

Wären die Erfahrungen immer von der Art wie Sundar und Pio, wäre es ja noch zu verkraften.

Du hast den wichtigsten Aspekt schon genannt: Die Herren Theosophen und Anthroposophen haben einen Teil also geschaut. Und warum sind sie so unterschiedlich ?
Was nützt es dem Christ, wenn er als "Jenseitige Wirklichkeit" Dinge sieht, die auch in Holly- und Bolly- Wood erdacht werden können- so verschieden und widersprüchlich sind sie.

Die angeblichen Erfahrungen sind jeweils so verschieden. Sogar Hexen mit reichlich Erfahrung in Astralreisen ohne Jesus je dort gesehen zu haben, tauschen diese bunte Welt oft ein für Jesus.

Soviel zu Mystik- und Erlebnis- Sucht.

Inwieweit indische Religion mit Anthroposophie zu tun hat, das solltest Du wirklich von Fachleuten erfahren können


Nach etwa 7 Büchern von Steiner, ein Buch Rosenkreuzer, der Bagavatgita und Mammut-Büchern wie das Integrale Yoga von Aurobindo kann ich durchaus ein Wörtchen mitreden.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 25. Nov 2009, 21:07, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Mi 25. Nov 2009, 20:56

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Sundars Schauungen gehen weit über das hinaus, was ein Christ normalerweise erlebt.
...



Liebe Taube,
Was Du hier also aussagst, ist, dass solche Schauungen zwar normalerweise ein Christ nicht erlebt, aber dass es für einen Christ möglich ist, das so zu erleben?


Taube, nach sehr fragwürdigen Geistestaufen a la Charismatik mit fragwürdigen Erlebnissen sollte man sehr vorsichtig sein mit der Suche nach mystischen Erlebnissen.

Ja, Paulus der Glückliche hat keine östlich-mystische Erfahrung gemacht wie Eckhard, sondern Christus erlebt und hat ihn auch begriffen, sodass er wie die Apostel den Christus lehren konnte.

Sundar Singhs Erlebnisse brachten ihm die meisten Erkenntnisse, nach denen wir uns selber sehnen. Aber selbst ihn kann ich nicht endgültig beurteilen.
Weil im Internet steht, er sei einmal Swedenborg begegnet und habe geäußert, der sei ein hochstehender Geist. Dabei ist Swedenborg mitverantwortlich für die Entwicklung des Spiritismus.

Fragen über Fragen.....
Wer hat da noch Lust, vom Glauben zum Schauen zu gehen ?
Selbst die Mönche von Athos wissen, welche geistigen Kämpfe und wieviel Hingabe und Demut nötig ist, um nicht auf dämonische Vorgaukelungen herein zu fallen.
Noch dazu können sie Angriffe bekommen von der Art Pio. Ob das Anreize sind ?

lg, oTp
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Mi 25. Nov 2009, 21:40

onThePath hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Entschuldige Ich muß mir mal Luft machen: :lol: :lol: Jawohl, esoterisch forschend, dann findet man auch die Akasha-Chronik als Bibliothek der Vergangenheit im Jenseits.
...


Also so lachen muss man da nicht. Auch die jüdisch-christliche Tradition kennt neben der exoterischen Linie auch esoterische Gedanken, dies bis hin zu Paulus!

Gruss Taube


Lies mal 3 von Steiners Esoterik- Büchern, dann kannst Du vielleicht auch genervt lachen.

Da brauche ich nicht mal 3 Bücher lesen, aber so lange lesen bis ich genervt lache, scheint mir etwas masochistisch zu sein. Mich stört es eher, dass mit dem Schlagwort Esoterik alles abgewertet wird, ohne auch die esoterische Züge in unserem Christentum zu sehen.

Ich kann mit Steiners Lehre wenig anfangen, seine Unklarheit zu Rassenfragen (auch in Bezug auf die Juden) scheint mir in seiner Lehre begründet und ist kritisch zu befragen. Die Lehren Steiners haben sehr wenig zu tun mit den christlichen Glaubensgrundlagen, welche die christlichen Gemeinden heute verbinden.

Gruss Taube
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Mi 25. Nov 2009, 21:44

onThePath hat geschrieben:
Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Sundars Schauungen gehen weit über das hinaus, was ein Christ normalerweise erlebt.
...
Was Du hier also aussagst, ist, dass solche Schauungen zwar normalerweise ein Christ nicht erlebt, aber dass es für einen Christ möglich ist, das so zu erleben?

Taube, nach sehr fragwürdigen Geistestaufen a la Charismatik mit fragwürdigen Erlebnissen sollte man sehr vorsichtig sein mit der Suche nach mystischen Erlebnissen.


Sicher muss man sehr vorsichtig sein. Aber Du hast ja den Ausdruck "normalerweise" gebraucht, was darauf hindeutet, dass Du diese Schauungen nicht von vornherein ausschliesst.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Johncom » Do 26. Nov 2009, 09:56

Johncom hat geschrieben:Inwieweit indische Religion mit Anthroposophie zu tun hat, das solltest Du wirklich von Fachleuten erfahren können

onThePath hat geschrieben:Nach etwa 7 Büchern von Steiner, ein Buch Rosenkreuzer, der Bagavatgita und Mammut-Büchern wie das Integrale Yoga von Aurobindo kann ich durchaus ein Wörtchen mitreden.


Das Mitreden verbietet Dir keiner, nur interessant und für alle von Nutzen wäre qualitativ Wertvollers anstelle das Wiederholen von abfälligen Statements, nicht wahr ?

onThePath hat geschrieben:Du hast den wichtigsten Aspekt schon genannt: Die Herren Theosophen und Anthroposophen haben einen Teil also geschaut. Und warum sind sie so unterschiedlich ?


Welche Unterschiede meinst Du denn ? Was unterscheidet sich von was ?

onThePath hat geschrieben:Was nützt es dem Christ, wenn er als "Jenseitige Wirklichkeit" Dinge sieht, die auch in Holly- und Bolly- Wood erdacht werden können- so verschieden und widersprüchlich sind sie.


Zum einen kann man sich fragen wo der bibelgenaue Christ überhaupt eine Aufforderung liest, das Jenseits zu schauen. Zum anderen: Was hat Nutzen mit Glauben zu tun oder Glauben mit nutzen. Ich hatte oben geschrieben:

Johncom hat geschrieben:Die Schauungen eines Sundar oder eines Pio sind einfach nicht Deine eigenen Erfahrungen, sie sind weitab von Deiner realen Erlebniswelt.


Und ich meine das auch jetzt: Bücher, egal welche .. auch solche die Schauungen dokumentieren, sind überhaupt zu nichts nütze. Nur was man hier und jetzt erleben und erkennen kann, das stimmt und das gehört Dir wirklich. Alles andere sind bunte Erzählungen, auch die von Sundar.

onThePath hat geschrieben:Sundar Singhs Erlebnisse brachten ihm die meisten Erkenntnisse, nach denen wir uns selber sehnen. Aber selbst ihn kann ich nicht endgültig beurteilen.
Weil im Internet steht, er sei einmal Swedenborg begegnet und habe geäußert, der sei ein hochstehender Geist. Dabei ist Swedenborg mitverantwortlich für die Entwicklung des Spiritismus.


Sundar könnte man sogar als Swedenborgianer bezeichnen, er kannte dessen Bücher und führte einen Briefwechsel mit einem pensionierten Pfarrer der sogenannten Swedenborg-Kirche. Begriffe wie Spiritismus sind Schubladen im Kopf. Und es sieht ganz danach aus als habe Sundar eben diese Schubladen nicht. Und überhaupt passt ein schwarz-weiss Denken, ein das Leben-in-Dualismen-trennen, nicht mehr in die Wahrnemung des Mystikers oder des Heiligen, wie immer man ihn nennen will.

onThePath hat geschrieben:Ja, Paulus der Glückliche hat keine östlich-mystische Erfahrung gemacht wie Eckhard, sondern Christus erlebt und hat ihn auch begriffen, sodass er wie die Apostel den Christus lehren konnte.


Warum soll Eckhard eine 'östlich-mystische' Erfahrung gemacht haben, woraus geht das hervor ? Und woran sieht man dass Paulus den Christus 'begriffen' hat ? - Aber vielleicht kann Taube da auch einen Hinweis geben ? :) Gruss
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Do 26. Nov 2009, 10:54

Johncom hat geschrieben:... Und woran sieht man dass Paulus den Christus 'begriffen' hat ? - Aber vielleicht kann Taube da auch einen Hinweis geben ? :) Gruss


?
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 13:58

Das Mitreden verbietet Dir keiner, nur interessant und für alle von Nutzen wäre qualitativ Wertvollers anstelle das Wiederholen von abfälligen Statements, nicht wahr ?


Johncom, ich erinnere Dich daran, dass nach Steiner zwei Jesusknaben lebten, und der Leib Jesu von der erde nach dem Tod verschlungen wurde.
Und angeblich konnte der Geist Christi erst inkarnieren durch die zwei Jesusknaben, die auch hochstehede Geister gewesen sein sollen ( Einer glaube ich Buddha).

Wenn Du möchtest, liste ich hier noch mehr Inhalte auf. Ich denke, allein das und anderen Anmerkungen von mir über die Lehre Steiners genügen vollauf.

Ich nehme eher an, dass Steiner nichts qualitativ Wertvolles dem Christentum hinzufügen kann. Lüge tut allerdings oft so als gäbe es Besseres.
Schließlich verbreitet sich nur Irrtum der gut ausschaut. Und Lüge, die nicht durchschaut wird bemerkt man erst gar nicht.
Und wer forscht wie Steiner, der ist automatisch in der Falle der Esoterik.

Welche Unterschiede meinst Du denn ? Was unterscheidet sich von was ?

Wenn Dir jeder Unterschied zwischen Christozentrisch und Hinduistisch egal ist, gibts wohl keinen Unterschied.

Was tust Du denn mehr als nur wohlwollende Bemerkungen zu machen ? Du läßt außerdem keine Unterscheidungskriterien in Deinem esortischen Einheisbrei gelten.

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Zuletzt geändert von onThePath am Do 26. Nov 2009, 15:07, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 14:08

Und ich meine das auch jetzt: Bücher, egal welche .. auch solche die Schauungen dokumentieren, sind überhaupt zu nichts nütze. Nur was man hier und jetzt erleben und erkennen kann, das stimmt und das gehört Dir wirklich. Alles andere sind bunte Erzählungen, auch die von Sundar.


Interessante Hypothese
Eine direkte Werbung der Kräfte, die sagen: "Hereinspaziert in die bunte Welt der Esoterik, viel Wichtiges und Interessantes wartet dort auf Euch".

Weiter oben nannte ich die Aspekte, warum auch christliche Mystik gefährlich ist. Wieviel mehr dann esoterische ohne Fundament ?
Esoterisch forschen ist nach christlicher Lehre eine Verbindung mit dem Argen und Lügner, dem Zerstörer.

Unser einziges Fundament, unsere Gerechtigkeit und unser Schutz: Das ist übrigens nur Christus allein.
Allein auf uns gestellt können wir Satans Macht nichts entgegenstellen.

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Zuletzt geändert von onThePath am Do 26. Nov 2009, 15:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 14:12

Sundar könnte man sogar als Swedenborgianer bezeichnen, er kannte dessen Bücher und führte einen Briefwechsel mit einem pensionierten Pfarrer der sogenannten Swedenborg-Kirche. Begriffe wie Spiritismus sind Schubladen im Kopf. Und es sieht ganz danach aus als habe Sundar eben diese Schubladen nicht. Und überhaupt passt ein schwarz-weiss Denken, ein das Leben-in-Dualismen-trennen, nicht mehr in die Wahrnemung des Mystikers oder des Heiligen, wie immer man ihn nennen will.


Ist absolut nicht dasselbe. Wer so denkt, dem nützen alle Warnungen und Unterscheidungen und Hinweise der Bibel dazu nichts mehr.
Wer nicht begreift, dass Satan jeden versucht zu manipulieren, wer nicht weiß, was er vermag, wer ihn auch mit allen esoterischen Bemühungen nicht erkennt, der ruht sanft in erhebenden Träumen. Genauso schlimm ist es zu meinen, man werde mit Satan schon fertig ohne Christus.

Begriffe wie Spiritismus sind Schubladen im Kopf


Lust zu wichtigen, entscheidenden Unterscheidungsmerkmalen hast Du wohl nicht ?

Sag mal, wer behauptet dann immer nur ohne Unterscheidungen zu machen, und wer tut alles in die wenigen Schubladen, mit denen er auszukommen meint ?
Ich selber brauche viele Schubladen, dann fällt es einfach zu differenzieren und im Nachhinein sogar falsch Einsortiertes besser zu erkennen und in die angemessene Schublade zu tun.


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Zuletzt geändert von onThePath am Do 26. Nov 2009, 14:47, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 14:15

Warum soll Eckhard eine 'östlich-mystische' Erfahrung gemacht haben, woraus geht das hervor ? Und woran sieht man dass Paulus den Christus 'begriffen' hat ? - Aber vielleicht kann Taube da auch einen Hinweis geben ? Gruss


Der Unterschied ist einfach zu entdecken:
Paulus erlebte Jesus Christus, der der König des Himmels ist und Niemand mehr sonst über sich hat ( Weil er Eins ist mit dem Vater). Und erfuhr soviel Wahrheit, dass er Christus lehren konnte ( Übrigens auch den Widerstand gegen Satan und verführerische Lehren). Und Satan durfte ihn sogar angreifen, damit er nicht stolz werde -"Dorn im Fleisch". Das half ihm sehr auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben nach seinen herrlichen Himmesschauungen.

Eckhardt erlebte was, aber was er lehrte führte u.a. zum sichtbaren Zeichen des Rausschmisses aus der katholischen Kirche.
Die hätten Paulus sicher nicht rausgeschmissen. Und wenn doch, hätten wir neue Pharisäer. :mrgreen:

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 15:17

Da brauche ich nicht mal 3 Bücher lesen, aber so lange lesen bis ich genervt lache, scheint mir etwas masochistisch zu sein. Mich stört es eher, dass mit dem Schlagwort Esoterik alles abgewertet wird, ohne auch die esoterische Züge in unserem Christentum zu sehen.


Liebe Taube, wir als Christen ordnen uns in keine Esoterik ein.

Die Esoterik, die ein Lügengspinst ist und einem was vorgaukelt ist dem Christentum völlig unangemessen.

Paulus und Johannes sind keine Esoteriker gewesen. Ihre Schauungen kommen von Gott, während die Esoteriksuche meistens zu Vorgaukelungen und Lügengespinsten unter der Macht Satans geschieht. Nur dazu da, um Wahrheiten zu verschleiern, die Absichten Gottes zu durchkreuzen und den Schauenden zu fangen. Um die Macht des satanischen Lügengespinstes zu stärken.
Wobei Lüge nur angenommen wird, wenn sie mit Brocken von Wahrheit vermischt wird. Um so verwirrender sind dann die Ansichten.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Do 26. Nov 2009, 15:40

onThePath hat geschrieben:Liebe Taube, wir als Christen ordnen uns in keine Esoterik ein.

Die Esoterik, die ein Lügengspinst ist und einem was vorgaukelt ist dem Christentum völlig unangemessen.

Paulus und Johannes sind keine Esoteriker gewesen. ...

Erstens habe ich von Johannes nicht gesprochen, aber weil Du ihn nennst, wirst Du also schon Vorvermutungen angestellt haben. Zudem habe ich zweitens auch Paulus nicht als Esoteriker genannt. Bitte zuerst mal genau lesen, Dein Satanismushammer kannst Du dann noch genügend früh schwingen: Damit Du dies auch gut machen kannst, engst Du deshalb auch den Begriff "Esoterik" soweit ein, dass es für Dich stimmt. Der Begriff "Esoterik" ist eben viel weiter zu fassen, als nur die Populäresoterik an den Hokuspokusverkaufsmessen. Was das Ganze natürlich nicht einfacher macht. Aber Du gerätst mit der totalen Einschränkung des Begriffes in Gefahr, dass Du unter Christentum nur die westlich geprägte Exoterik verstehst, was sehr fragwürdig ist, wie ich weiter oben schon anklingen liess.

Gruss Taube
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 15:45

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Liebe Taube, wir als Christen ordnen uns in keine Esoterik ein.

Die Esoterik, die ein Lügengspinst ist und einem was vorgaukelt ist dem Christentum völlig unangemessen.

Paulus und Johannes sind keine Esoteriker gewesen. ...

Erstens habe ich von Johannes nicht gesprochen, aber weil Du ihn nennst, wirst Du also schon Vorvermutungen angestellt haben. Zudem habe ich zweitens auch Paulus nicht als Esoteriker genannt. Bitte zuerst mal genau lesen, Dein Satanismushammer kannst Du dann noch genügend früh schwingen: Damit Du dies auch gut machen kannst, engst Du deshalb auch den Begriff "Esoterik" soweit ein, dass es für Dich stimmt. Der Begriff "Esoterik" ist eben viel weiter zu fassen, als nur die Populäresoterik an den Hokuspokusverkaufsmessen. Was das Ganze natürlich nicht einfacher macht. Aber Du gerätst mit der totalen Einschränkung des Begriffes in Gefahr, dass Du unter Christentum nur die westlich geprägte Exoterik verstehst, was sehr fragwürdig ist, wie ich weiter oben schon anklingen liess.

Gruss Taube



Was begeistert Dich denn an Erfahrungen des Jenseits ?
Wer ist da für Dich christliches Beispiel ?

Es kann doch nur darum gehen, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.
Was Satan anbelangt, glaubst Du nicht an seine Person und Lügenkünste ? Paulus, selbst Schauender, warnt jedenfalls vor ihm.
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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Do 26. Nov 2009, 18:10

onThePath hat geschrieben:...
Was begeistert Dich denn an Erfahrungen des Jenseits ?
...

Ich verstehe Deine Frage nicht in diesem Zusammenhang: Sollte sollte es mich begeistern an "Erfahrungen des Jenseits"? Nein Kübler-Ross interessiert mich nicht, auch nicht das Thema Nahtoderfahrungen, wenn Du das meinst?

Wenn Du die Geschichte der "Esoterik" anschaust, siehst Du, dass dieser Begriff von christlichen Theologen schon sehr früh geprägt wurde. Damals nicht nur als ein Geheimwissen, sondern auch im Sinne der mystischen, nicht allen zugänglichen, Erfahrungen. Der Gegensatz zur Exoterik, die im Christentum z.b. im Dogma und in der sichtbaren Ausgestaltung der Kirchen zum Ausdruck kommt.
Bei Pater Pio z.B. gibt es auch einige esoterische Züge. Bei Teilhard de Chardin ist es interessant, dass er als Naturwissenschafter sehr stark in der Welt der sinnlichen, allen zugänglichen Welt gestanden hat, aber gleichzeitig auch esoterische Züge hatte, ohne aber das Christentum zu verraten. ...und Teihard de Chardin blieb Christ und wurde nicht Satanist.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon onThePath » Do 26. Nov 2009, 18:15

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Was begeistert Dich denn an Erfahrungen des Jenseits ?
...

Ich verstehe Deine Frage nicht in diesem Zusammenhang: Sollte sollte es mich begeistern an "Erfahrungen des Jenseits"? Nein Kübler-Ross interessiert mich nicht, auch nicht das Thema Nahtoderfahrungen, wenn Du das meinst?

Wenn Du die Geschichte der "Esoterik" anschaust, siehst Du, dass dieser Begriff von christlichen Theologen schon sehr früh geprägt wurde. Damals nicht nur als ein Geheimwissen, sondern auch im Sinne der mystischen, nicht allen zugänglichen, Erfahrungen. Der Gegensatz zur Exoterik, die im Christentum z.b. im Dogma und in der sichtbaren Ausgestaltung der Kirchen zum Ausdruck kommt.
Bei Pater Pio z.B. gibt es auch einige esoterische Züge. Bei Teilhard de Chardin ist es interessant, dass er als Naturwissenschafter sehr stark in der Welt der sinnlichen, allen zugänglichen Welt gestanden hat, aber gleichzeitig auch esoterische Züge hatte, ohne aber das Christentum zu verraten. ...und Teihard de Chardin blieb Christ und wurde nicht Satanist.

Gruss Taube

Rudolf Steiner wurde auch kein Satanist. Lorber, Dudde, Swdenorg auch nicht.

Wir müssten auch mal echt mal schauen, ob der Begriff Esoterik tatsächlich christlich benutzt werden sollte.

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Re: Die Bedeutung von Christosamaj ...

Beitragvon Taube » Do 26. Nov 2009, 18:35

onThePath hat geschrieben:Rudolf Steiner wurde auch kein Satanist. Lorber, Dudde, Swdenorg auch nicht.

Von Steiner, Dudde, Swedenborg rede ich nicht, alle drei dürften die wichtigsten Aussagen der altkirchlichen Bekenntnisse ablehnen! ...und Jeff Lorber ist mir als guter Jazzer bekannt, wie er dazu steht, weiss ich nicht.
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