Neue Sekte ?

Sondergruppen, Fanatismus

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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon origo » Mo 2. Jun 2008, 14:24

Original von Haimax
Ich schrieb, dass ich Pfarrer Sieber, Karl Barth und Pastor Niemöller für gut befinde, worauf mir einer vorwarf "In die Kategorie Karl Barth passt deine willkürliche Bibelauslegung. Du musst allerdings aufpassen, dass du nicht anfängst einen heiligen gerechten Krief zu führen."

Worauf ich erwiederte, dass ich alle Menschen, gleich welcher Religion achte und keinerlei heilige Kriege führen will. Darauf das sperren.
Das zeigt exemplarisch die Engstirnigkeit und den Ausschluss Andersdenkender mit einer völlig falschen Begründung. Hier ist weder von Pantheismus noch von Allversöhnung die Rede, wohl aber von der Achtung anderer Menschen.
Er hat also doch etwas Sektiererisches.

LG origo
"Lass dich nicht einfangen durch Philosophie und Weisheit von Menschen, nach den Grundsätzen der Welt, aber nicht Christus gemäss. Denn in Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und ihr habt die Fülle in Ihm, dem Herrscher." Kolosser 2,8-9
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Mäxli » Mo 2. Jun 2008, 15:37

Karl Barth ist einer der Väter der Allversöhnung....
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon rula » Mo 2. Jun 2008, 22:49

Sorry, ich steh wohl auf dem Schlauch, aber was definiert ihr unter dem Begriff "Allversöhnung"??

lg rula
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Haimax » Di 3. Jun 2008, 07:37

Original von rula
Sorry, ich steh wohl auf dem Schlauch, aber was definiert ihr unter dem Begriff "Allversöhnung"??

lg rula


Das heisst, dass auch kleine Sünder wie ich in den Himmel kommen, weil Gott ein Gott der Liebe ist!

Aber für die einten ist er halt ein Gott der unbarmherzig bestraft! Sie mögen es nicht, dass andere auch in den Himmel kommen, da sie sich ein Leben lang Mühten um in den Augen Gottes als würdig dazustehen! Und da kann es doch nicht sein, das solche die in den Augen dieser Gläubigen, Unwürdige ebenfalls in den Himmel kommen!!

Sie würden Gott und die Welt nicht verstehen!
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Mäxli » Di 3. Jun 2008, 08:02

Original von Haimax
Das heisst, dass auch kleine Sünder wie ich in den Himmel kommen, weil Gott ein Gott der Liebe ist!

Aber für die einten ist er halt ein Gott der unbarmherzig bestraft! Sie mögen es nicht, dass andere auch in den Himmel kommen, da sie sich ein Leben lang Mühten um in den Augen Gottes als würdig dazustehen! Und da kann es doch nicht sein, das solche die in den Augen dieser Gläubigen, Unwürdige ebenfalls in den Himmel kommen!!

Sie würden Gott und die Welt nicht verstehen!

Hallo Haimax

Zwar OT aber wichtig:

Was Du hier ab deiner persönlichen Zukunft beschreibst, setzt eine sehr starken Glauben voraus.

Weshalb verwendest Du diesen, deinen Glauben nicht um das zu Glauben was Jesus Dir und mir und uns ALLEN mitgeteilt hat?
Dass wir alle Sünder (egal welcher Grösse) sind und nichts aus uns heraus bewirken können, ausser Glauben an den Namen (das Werk) Christi.

Wie anders als im Glauben kann ich verstehen und dankbar annehmen, dass da vor 2000 Jahren Gott sozusagen sich selber für mich hingegeben hat?


Denkst Du eventuell, dass Christen bessere Menschen sein müssen und Du diese Vorbilder so nicht, zu selten oder zu als zu schwach erkennst?
Keiner ist durch den Glauben ein bessere Menschen, doch haben alle - an den für sie persönlich gestorbenen Christus - Glaubende, eine ganz gewisse Verheissung.
Wer das Geschenk hier und jetzt im Glauben nicht annehmen will, wie soll er dann einmal beim SCHAUEN noch glauben können?
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Re: Neue Sekte ?

Beitragvon kaval » Di 3. Jun 2008, 08:17

Original von Haimax
Kennt jemand diese Leute?


Wie gut und wie lange muss man mit jemand in Kontakt sein um sagen zu dürfen das man ihn kennt?

In Errinnerung habe ich das Frauen im Forum nicht mitreden dürfen. Ausser vielleicht Fragen stellen.

In ihren Gottesdiensten die Frauen ihr Haupt bedecken müssen.

Sie sich berufen fühlen vor Irrlehren zu warnen.

So gesehen sind sie nicht anderst als alle andern die aus einigen Bibelstellen ein Gebäude bauen und sich darin und darum versammeln.

Der Chef hat mir mal auf einen persönlichen Brief an ihn sehr freundlich und liebevoll geantwortet.

Die Liebe ist das viel wahrere und echtere als alles andere.
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Haimax » Do 5. Jun 2008, 07:53

Original von Mäxli

Was Du hier ab deiner persönlichen Zukunft beschreibst, setzt eine sehr starken Glauben voraus.



Hoi Mäxli

Ich habe nur erklärt nie aber sagen wollen wie meine Zukunft ist.

Ich werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in den Himmel kommen!
Erstens will ich das nicht und zweitens bin ich überzeugt, dass mit dem Tode alles endgültig ist und es kein danach gibt!

Ich verstehe gut, dass es für viele Menschen unverständlich ist, dass mit dem Tode alles aus ist, auch weiss ich, dass die Menscheit seit tausenden von Jahren die Sehnsucht nach unsterblichkeit hat, deshalb haben sie sich viele Religionen mit dem Leben nach dem Tode erschaffen. Das Christentum ist nicht die erste die dies verkündet. Wer diese Sehnsucht hat, darf daran glauben, für mich gilt die Realität und die sieht nun mal so aus, dass das Leben endlich ist.

Gruss
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Mäxli » Do 5. Jun 2008, 09:10

Hallo Haimax

Original von Haimax
Ich werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in den Himmel kommen!
Erstens will ich das nicht und zweitens bin ich überzeugt, dass mit dem Tode alles endgültig ist und es kein danach gibt!

Und wenn Du dich irrst, deine Überzeugung zwar Dein ist, aber der Inhalt sich eben doch anders verhält??


Ich verstehe gut, dass es für viele Menschen unverständlich ist, dass mit dem Tode alles aus ist, auch weiss ich, dass die Menscheit seit tausenden von Jahren die Sehnsucht nach unsterblichkeit hat, deshalb haben sie sich viele Religionen mit dem Leben nach dem Tode erschaffen. Das Christentum ist nicht die erste die dies verkündet. Wer diese Sehnsucht hat, darf daran glauben, für mich gilt die Realität und die sieht nun mal so aus, dass das Leben endlich ist.

Genauso im Verstand unverstehbar wie ein ´Nichts´ nach dem Tod ist mir persönlich ein ´bei Gott sein und Ihn schauen´ nach meinem leiblichen Tod!
Beides kann ich jetzt und hier nur im Glauben festhalten!

Meine Zuversicht auf meine Entscheidung was zu Glauben wollen, ist aber auf einer Basis begründet, welche nicht in meinem eigenen Denken begründet liegt.
Macht mich so nie (unbewusst) hochmütig und lässt mich so nicht ab meinen eigenen Wunschträumen verirren, wenn auch die Gefahr besteht, von Aussen verwirrt/verirrt zu werden.

Dazu dienen mir die in diesem Fundament verheissenen Dinge durch meine eigenen Erfahrung, dass eben dieser in mir bestehende Helfer existiert, hilft, tröstet, ermutigt, aufdeckt usw..
Das kann nun aber nur derjenige selber erfahren, der sich da ganz hineinbegibt.
Es ist nicht nur einfach, diesen Herzens-Entscheid zu fällen, das gebe ich zu (!) ; aber es lohnt sich für immer !


Die Gnade sei mit uns allen und führe uns im Lichte Seiner Wahrheit.

Gottes Segen
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Haimax » Do 5. Jun 2008, 10:55

Original von Mäxli

Und wenn Du dich irrst, deine Überzeugung zwar Dein ist, aber der Inhalt sich eben doch anders verhält??


Hoi Mäxli

Ich kann mich bei vielem irren, aber da bin ich mir 2000% Sicher!

Ebensogut könntest du dich bei deinem Gott irren, warum soll dein Gott realer sein als die vielen hunderte die es sonst noch gibt? Alle diese anderen machen mit ihren Göttern die selbe Erfahrung wie du mit dem deinen! und jeder sagt voller Überzeugung, sein Gott sei der einzig wahre!

Und eines ist ganz klar, ich kann mein Leben nicht auf einer erdichteten Wunschvorstellung aufbauen, ich muss mich dem realen Leben stellen. Märchen sind für Kinder, Erwachsene müssen dem Leben in die Augen sehen!

Es gibt keine Götter, dies ist nun mal die Wahrheit, darum heisst Glauben auch Glauben, weil das Wissen nun mal fehlt!

Gruss Haimäxchen


Alle Menschen sind gleich.
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Mäxli » Do 5. Jun 2008, 12:42

Original von Haimax
Ich kann mich bei vielem irren, aber da bin ich mir 2000% Sicher!
Wieso gerade da nicht? :?


Ebensogut könntest du dich bei deinem Gott irren, warum soll dein Gott realer sein als die vielen hunderte die es sonst noch gibt? Alle diese anderen machen mit ihren Göttern die selbe Erfahrung wie du mit dem deinen! und jeder sagt voller Überzeugung, sein Gott sei der einzig wahre!

Keiner der weltlichen Götter hat sich für mich persönlich geopfert, hingegeben, mich so erlöst.
Alle verlangen etwas von mir zu TUN.
Mein Gott verlangt, aber im Unterschied zu den anderen, eine geistige Neuausrichtung => Glauben. Glauben dass ER ALLES für mich getan hat und ich zu dieser Erlösung nichts mehr beitragen kann.
Ginge es auch durch meine eigenen Taten (Werke), so wäre ich in der abdrehenden Spirale wieder eine Umdrehung weiter weg vom Ziel.


Und eines ist ganz klar, ich kann mein Leben nicht auf einer erdichteten Wunschvorstellung aufbauen, ich muss mich dem realen Leben stellen. Märchen sind für Kinder, Erwachsene müssen dem Leben in die Augen sehen!

Eben, du glaubst deinen eigenen selbst als richtig besehenen aber dennoch erdichteten ´Märchengeschichten´, ich glaube an die Geschichten die uns Gott miteilt und erlebe sie seither 1:1 als wirksam, real, lebendig und wahrhaftig.

Diese Paralellen trotz der inhaltlich gravierenden Unterschiede wirst du im klaren Lichte besehen nie wegdiskutiieren können. ;)


Es gibt keine Götter, dies ist nun mal die Wahrheit, darum heisst Glauben auch Glauben, weil das Wissen nun mal fehlt!

Ziemlich inhaltsleer diese Aussage, wenn auch immer wieder gehört.

Ausdrücke der Bibel sollten mit der Bibel selbst erklärt werden. zum Glauben: z.Bsp. Hebräer 11

Ohne mindestens ein klitzekleines Wissen ab einem Inhalt kannst Du rein gar NICHTS glauben.
Meine Wissensgrundlage ist das Wort in der Schrift, deine Grundlage deine eigenen Gedanken zu deinem Sein, das ist der Unterschied.
Ob das gut oder schlecht ist überlasse ich dir zu entscheiden. Ausser das Evangelium dir probieren zu erklären bleibt mir nur Gebet.
Entscheiden muss ein jeder selber, den Entscheid tragen auch. Nutze die Zeit, ist mein Ratschlag.

Hebräer 11,1 Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. 2 Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt. 3 Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist. 4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain, durch welchen Glauben er das Zeugnis erhielt, gerecht zu sein, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen Glauben redet er noch, obgleich er gestorben ist. 5 Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, dass er Gott wohlgefallen habe. - 6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.

Zum letzten fett markierten: Du bist ja schon mal nah dran, **freu** :)

Man sieht ganz klar, dass den für uns heute gebotene relevante Glaube eine klare Grundlage an Wissen haben muss: Die Schrift selber! ...welche hier durch einigen sehr typischen Personen und ihrem aus diesem Glauben entstandenen Werken oder Geschehnissen beschrieben wird.

Es geht nicht darum kein Wissen zu haben, sondern dass das Wissende (das Geschriebene) in seiner Erfüllung noch nicht (vollständig) erfüllt ist aber unumstösslich daran festgehalten werden darf, dass es in Zukunft vollständig erfüllt wird!

Es gibt keinen biblischen Glauben ohne eine biblische Wissensgrundlage.
Es gibt überhaupt keinen Glauben an irgend etwas was ich nicht weiss, dass ich es glauben soll, will, darf oder kann.


Gottes Gnade
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Haimax » Do 5. Jun 2008, 12:47

Original von Mäxli
Es gibt keinen biblischen Glauben ohne eine biblische Wissensgrundlage.
Es gibt überhaupt keinen Glauben an irgend etwas was ich nicht weiss, dass ich es glauben soll, will, darf oder kann.


Gottes Gnade


Lieber Mäxli

zwischen uns liegen Welten, aber das ist für mich kein Problem ich hoffe für dich auch nicht.

Gruss Haichen
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Mäxli » Do 5. Jun 2008, 13:05

Lieber Haimax
Original von Haimax
zwischen uns liegen Welten, aber das ist für mich kein Problem ich hoffe für dich auch nicht.

:) nein, der kleine max hat keine Angst vor dem grossen Max mit den scharfen Zähnen! ;)
Probleme habe ich doch keinsterlei mit Dir, weshalb denn auch?

Tja die Welt.., diese liegt mir leider auch zu oft noch zu nahe!
Aber im geistlichen Sinn bin ich aus ihr definitiv herausgetreten bzw. herausgezogen worden, deshalb liegt sie wohl jetzt zwischen uns, bzw. du (noch) in ihr.




PS: Weshalb gefällt dir eigentlich Karl Barth besonders?
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Haimax » Do 5. Jun 2008, 16:22

Original von Mäxli
PS: Weshalb gefällt dir eigentlich Karl Barth besonders?


Sehr beeindruckt hat mich als Atheist, der Pastor Dietrich Bonhoeffer, der von Anfang an klar die Fratze der Nazis erkannte und klar Stellung bezog und entsprechend handelte. Er und Karl Barth waren die aktiven Führer der ev. Kirchen in Europa in dieser Angelegenheit, für mich zählt das enorm!

Da sieht man, wer über seine eigene Nase heraus Denken und Erkennen kann.

Die Reaktion der Kirchen auf den Nationalsozialismus
Die Theologische Erklärung von Barmen und die Bekennende Kirche
Damals vermochten allerdings in der allgemeinen geistigen Verwirrung jener Zeit nur relativ wenige Menschen diese Dinge klar zu sehen. Zu diesen wenigen gehörten die Vertreter der "Bekennenden Kirche", u.a. der deutsche evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945, im KZ Flossenbürg hingerichtet), und der Schweizer Karl Barth (1886 - 1968, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, ab 1921 Theologieprofessor in Göttingen und Bonn, Hauptverfasser der "Barmer Theologischen Erklärung" gegen Hitler (1934), 1935 wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus entlassen und nach Basel zurückgekehrt). Eine Minderheit der evangelischen Christen schloss sich der daraus entstandenen Bekennenden Kirche an.

Die Mehrheit der evangelischen Kirche in Deutschland folgte allerdings nicht Bonhoeffer und Barth, sondern arrangierte sich mit Hitler.

Gruss Haimax

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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Mäxli » Do 5. Jun 2008, 16:39

Original von Haimax
Original von Mäxli
PS: Weshalb gefällt dir eigentlich Karl Barth besonders?


Sehr beeindruckt hat mich als Atheist, der Pastor Dietrich Bonhoeffer, der von Anfang an klar die Fratze der Nazis erkannte und klar Stellung bezog und entsprechend handelte. Er und Karl Barth waren die aktiven Führer der ev. Kirchen in Europa in dieser Angelegenheit, für mich zählt das enorm!

Da sieht man, wer über seine eigene Nase heraus Denken und Erkennen kann.

Die Reaktion der Kirchen auf den Nationalsozialismus
Die Theologische Erklärung von Barmen und die Bekennende Kirche
Damals vermochten allerdings in der allgemeinen geistigen Verwirrung jener Zeit nur relativ wenige Menschen diese Dinge klar zu sehen. Zu diesen wenigen gehörten die Vertreter der "Bekennenden Kirche", u.a. der deutsche evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945, im KZ Flossenbürg hingerichtet), und der Schweizer Karl Barth (1886 - 1968, Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, ab 1921 Theologieprofessor in Göttingen und Bonn, Hauptverfasser der "Barmer Theologischen Erklärung" gegen Hitler (1934), 1935 wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus entlassen und nach Basel zurückgekehrt). Eine Minderheit der evangelischen Christen schloss sich der daraus entstandenen Bekennenden Kirche an.

Die Mehrheit der evangelischen Kirche in Deutschland folgte allerdings nicht Bonhoeffer und Barth, sondern arrangierte sich mit Hitler.

Danke für deine Hinweise!

Eine sehr sehr sehr traurige Zeit, die NSDAP-Zeit... :cry:
Wie hätten wir wohl reagiert, wenn wir DAMALS gelebt hätten ohne all das Wissen das wir HEUTE haben?
Ich bin dankbar, dass ich das nicht muss...



Nun, Karl Barth mag edel und vom Geiste Gottes getrieben gehandelt haben und ich danke und achte sein Handeln!

Seine theologischen Ansichten und Gedanken und Lehre, welche nebst anderen der Allversöhnung die Grundlage bietet und weite Teile des ´schweizerischen reformierten Lagers´ beeinflusste, kann ich nicht mit der Schrift übereinbringen und muss ich deshalb Lehrmässig ablehnen.
Den Mensch Karl Barth, den betrifft das nicht.

Ich stände augenblicklich alleine da, wenn ich Jeden wegen seiner anderen Ansichten oder wegen seinen Sünden verurteilen und somit nicht mehr beachten oder gar verachten oder als Mensch denunzieren täte.
Nicht weil alle anderen so schlecht sind, sondern weil ich kaum bei jemanden gleich denkend und handelnden Bestand hätte stehen bleiben zu dürfen....


Mich von was fernhalten reicht meistens da, wo es mir angebracht scheint. Das gilt für Lehren wie für Menschen, wie für Orte oder auch Ereignisse.

Schönen Tag
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Sarah13 » Mi 11. Jun 2008, 16:14

zum Thema neue Sekte:

Ich bin sehr vorsichtig mit denn verschiedenen Freikirchen und christliche Gemeinden. Im ersten moment klingt immer alles so gut und recht. Ich lernte schon viele Menschen kennen. Sehr viele sagen sie sind Christen. Aber alle gehen in verschiedenen Freikirchen und alle sagen;
"nur wir sind in einer richtigen Gemeinde die die Bibel ernst nehmen."
Ich verstehe nicht, warum reden alle so schlecht von einander. Es gibt Menschen die sind Katholiken oder Protestanten und sind ehrliche Menschen und glauben auch an die Bibel. Aber die Freikirchen schimpfen über die Staatliche Kirchen. Warum? Ihr lehrt das gleiche? Ihr feiert die gleichen Festtage? oder? Vieleicht gibt es schon kleine unterschiede von einander. Jede Bibel lehrt das gleiche, warum gibt den es so verschiedene Lehren?

Ich würde verstehen wenn jemand sagt: Ich kann nicht in einer dieser Gemeinde sein, weil die Bibel schreibt nichts über die Heidnischen Fester, dadurch freire ich keine Heidnische Fester. Darum gehöre ich auch nicht der Kirche an.

Aber die Freikirchen wie auch die Kirchen feiern die Heidnische Feste. Darum sehe ich keinen unterschied zwischen all denen gemeinden und Kirchen und Freikirchen
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon picopedro » Mi 11. Jun 2008, 17:48

liebe sarah!

überall wo jesus nicht im mittelpunkt einer gemeinde steht, sondern irgendwelche anderen mittelpunkte, liegt es nahe, daß es sich um eine sekte handelt.

die einen haben goldene platten im mittelpunkt, die nie ein mensch gesehen hat, die anderen kehren in den alten bund zurück und verordnen, tagesbeobachtungen und speisenenthaltungen, die dritten liefern über ein ganzes jahrhundert hindurch falsche endzeitjahreszahlen, die vierten haben plötzlich wieder apostel, obwohl es seit bald zweitausend jahren keine mehr gibt und die fünten verweilen in traditionen von falschlehren, die weder jesus, noch die apostel kannten.

das ist die szene, die wir heute in der christenheit finden.

trotzdem gibt es in all diesen gruppen einzelpersonen, die eine liebesbeziehung zu jesus christus unterhalten und denen ihre religion nur als ein standort dient. das sind diejenigen, die nicht nur jesus als historisch bekennen, sondern die seine schafe sind, die er kennt. die anderen hat er nämlich nie gekannt, wie er es in der bergpredigt zum ausdruck bringt.

gruppen sind nicht immer archen, sondern sie sind auch oft fallen. aber trotzdem müssen wir klar und deutlich auch wissen, daß es gemeinden gibt, die in ordnung sind.

liebe grüsse
peter
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Sarah13 » Do 12. Jun 2008, 10:33

Hallo Peter,

Ja, das stimmt. Wenn Jesus nicht im Mittelpunkt steht, ist es eine gefährliche Zone. Ich war schon besuch in vielen verschiedenen Gemeinden. Und alle haben immer wieder eine spezielle Lehre gehabt und ich hatte dort auch keine Liebe gespührt.Ddurch blieb ich fern von Gemeinden.
Aber ich habe gemerkt dass wir nicht so fixiert sein sollten auf die Gemeinden. Jesus sagte: wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen. Bei diesem Satz merkte ich, wenn besuch kommt oder ich gehe zu jemand besuchen, können wir Jesus/ Bibel in Mittelpunkt stellen. Dadurch wurde aus jedem treffen (ein einfacher Besuch) ein HERRLICHER Lobpreis und G´ttesdienst.
Ich richte mein Leben voll und ganz für Jeshua/Bibel und ich lebe nach jedem Wort die die Bibel spricht.

Damit möchte ich nur sagen: Lieber lebt man für einige Zeit auch ohne Gemeinden und prüft die einzelne Gemeinde. Damit wir nicht unsere Finger an Ihnen verbrennen und in eine Sekte hineinrutscht.
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Cool » So 15. Jun 2008, 03:35

Auch Einzelpersonen können Sektierer sein, ohne das sie eine Gruppe von Anhängern haben.

Wenn man nun dieser Einzelperson Glauben schenkt, dann scharrt sich ja praktisch eine Gruppe um ihn herum an und so entwickelt sich eben mit der Zeit dann eine sektirerische Gemeinde.

Jeder sucht halt da seine Schäfchen, wo er meint sie finden zu können und so mancher "Kreuzritter" macht dann eben gegen alle anderen seine Rundumschläge.

Aber auch diese Frucht der Lieblosigkeit ist entlarvend. ;)

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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon picopedro » Mo 16. Jun 2008, 09:36

Original von Cool
Auch Einzelpersonen können Sektierer sein, ohne das sie eine Gruppe von Anhängern haben.


Echt Cool


das stimmt grundsätzlich dann, wenn sie den geist gottes nicht haben. dann sind sie im gleichen fahrwasser wie gemeinden, die ebenfalls den geist gottes nicht haben.

der geist irrt sich nämlich nicht und die glaubenswerke, die von liebe geprägt sind, sind ein hinweis für aussenstehende, daß der baum, von dem die frucht kommt in ordnung ist. dieser baum kann nur jesus christus sein.

was an lehrmittelpunkten jesus aus dem zentrum einer gruppe nimmt zeigt, daß dort gottes geist nicht vorhanden ist. das gilt sowohl für gruppen als auch einzelpersonen.
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Re: Keine neue Sekte?

Beitragvon Haimax » Mi 18. Jun 2008, 12:44

Original von Sarah13
zum Thema neue Sekte:

Aber die Freikirchen schimpfen über die Staatliche Kirchen. Warum? Ihr lehrt das gleiche? Ihr feiert die gleichen Festtage? oder? Vieleicht gibt es schon kleine unterschiede von einander. Jede Bibel lehrt das gleiche, warum gibt den es so verschiedene Lehren?



Hoi Sahra

Das Nachfolgende betrifft NICHT die Feikirchen!

Erfahrungsgemäss geht es meist um Macht und Geld.

Ein Sektenguru hat natürlich in seiner eigenen Sekte die volle Macht, das sieht man daran, dass in einigen der absurden Sekten der Guru die Kinder sexuell missbraucht, was schon viele male vorgekommen ist.

Auch muss man in vielen Sekten viel Geld abliefern, darüber wird der Guru dann verfügen.

Gruss
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