Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon onThePath » Do 16. Apr 2009, 02:15

Das Beispiel mit den 2 Schwestern zeigt doch, daß der Katholik keine göttliche Vollmacht hatte, sonst hätte er den Dämon nachhaltig vertreiben können. Siehe ähnliche Beispiele in der APG, Paulus im Gegensatz zu den Söhnen Skevas.
-Devangan.


Ja, Jedem fällt etwas anderes auf.
Aber Vollmacht wie bei Jesus kann man heutzutage kaum als Maßstab anlegen. Die Autorität des Christen ist dennoch deutlich erkennbar.

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Enggi » Do 16. Apr 2009, 22:16

devangan hat geschrieben:Deine Logik geht davon aus, dass der "Sündenfall" etwas "Böses" war, und das war er durchaus nicht. Vor dem Fall waren Adam und Eva wie Kinder und "erkannten" sich nicht. Erst nach dem Fall "erkannte" Adam die Eva. Ohne den Fall wären wir alle gar nicht auf der Erde.
-Devangan

Also doch böse, denn dass alle Menschen (selbstverständlich mit Ausnahme von Jesus Christus) böse sind, ist offensichtlich, folglich war der Sündenfall böse, denn wäre er nicht geschehen, gäbe es entweder keine Menschen oder nur gute. :lol:
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon devangan » Do 16. Apr 2009, 22:40

Enggi hat geschrieben:
devangan hat geschrieben:Deine Logik geht davon aus, dass der "Sündenfall" etwas "Böses" war, und das war er durchaus nicht. Vor dem Fall waren Adam und Eva wie Kinder und "erkannten" sich nicht. Erst nach dem Fall "erkannte" Adam die Eva. Ohne den Fall wären wir alle gar nicht auf der Erde.
-Devangan

Also doch böse, denn dass alle Menschen (selbstverständlich mit Ausnahme von Jesus Christus) böse sind, ist offensichtlich, folglich war der Sündenfall böse, denn wäre er nicht geschehen, gäbe es entweder keine Menschen oder nur gute. :lol:


Ich würde mich nicht auf das "Böse" versteifen. Wir sind durch den Fall Adams gefallene Geschöpfe und den Versuchungen usw. unterworfen. Aber ein kleines Kind
oder Säugling würde ich nichts als Böse einstufen. Wir kommen also rein und unschuldig auf die Welt. Erst durch falsche Umwelteinflüsse, schlechte Erziehung usw wird der Mensch allmählich "böse".
Ohne den Fall wären wir gar nicht hier. Es hätte keine Fortpflanzung gegeben. Also liegt es nahe, daß der Fall so geplant war.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon onThePath » Do 16. Apr 2009, 22:49

Ob es geplant war - wer will das mit Sicherheit behaupten ?

Aber ein kleines Kind oder Säugling würde ich nichts als Böse einstufen. Wir kommen also rein und unschuldig auf die Welt. Erst durch falsche Umwelteinflüsse, schlechte Erziehung usw wird der Mensch allmählich "böse".


Und welche Erziehung macht dann den Menschen vollkommen gut ? Schau Dich doch mal um, es gibt keine Umwelteinflüsse und keine Erziehung, die einen völlig guten Menschen zur Folge hätte.

Der Mensch ist wie er ist, das ist durch erziehung nicht völlig zum Guten zu ändern. Besteht also noch irgend ein Zweifel, dass der Mensch nicht rein und unschuldig auf die Welt kommt ? Sobald er seinen Willen gebrauchen kann fängt der Mensch auch schon an zu sündigen. Lass Dich also nicht von einem kleinen niedlichen Baby täuschen, es ist ja noch kein vollwertiger Mensch, da er noch nicht voll entwickelt ist zum selber entscheiden können. Was nützt uns die Aussage: Das werdende Leben im Mutterleib sündigt nicht, und das kleine Baby auch nicht.

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon devangan » Do 16. Apr 2009, 22:56

SunFox hat geschrieben:
mikeg hat geschrieben:Lieber SunFox,
Deine Analogie ist gut, weil sie deinen Sinn schön erklärt.
Ich nehme sie deshalb dort auf, wo du sie verlässt.


Oke lieber Mike, mal sehen was dabei heraus kommt! ;)

mikeg hat geschrieben:Was du nicht erwähnst ist, dass Gott nicht nur die Kartoffel sondern auch den Kartoffelkäfer geschaffen hat. Und damit kommen wie zum Kern der Analogie: Wenn Gott nur Güte ist, warum setzt er Kartoffelkäfer in die Welt, die uns die Kartoffeln zu zerstören? :idea:


Es geht doch nicht darum, ob Gott nun die Kartoffelkäfer geschaffen hat oder nicht, denn ich habe doch nur einen Vergleich gezogen!

Ausgangssituation war doch folgendes:

mikeg hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Wie kann man nur behaupten, das der Sündenfall von Gott geplant ist lieber Devangan? :warn:

Lieber SunFox,
Wenn Gott allwissend ist, dann sehe ich nicht, wie es anders sein könnte.


Ich habe nur ein Beispiel vergleichender Art gegeben! ;)

mikeg hat geschrieben:Könnte sein, dass Gott einen Widersacher hat, der die Käfer geschaffen hat. Doch wer, ausser Gott könnte Engel erschaffen, die dann von ihm abfallen?


Wie gesagt, ob Gott nun die Käfer geschaffen hat oder nicht, das spielt absolut keine Rolle vom Kern der Sache her!

Die einzige Möglichkeit die verhindert hätte, das sich Sünde entwickeln kann wäre die gewesen, das Gott überhaupt keine denkende und selbstentscheidende Lebewesen geschaffen hätte!

Würde sich also nur noch die Frage aufwerfen, ob Gott in seiner Allwissenheit dann nie etwas hätte schaffen dürfen, was die Fähigkeit besitzt zu denken und bedingt dadurch auch eigene Entscheidungen zu treffen und diese dann auch in die Tat umsetzen kann?

Wäre Gott also dazu verpflichtet gewesen, das er sich nur eine Art Modellanlage baut, wo alles schön nach Seinem betätigen verschiedener Schalter so funktioniert, das bei einer Zugentgleisung dieser Zug einfach nur wieder auf die Schienen gesetzt wird und er weiter ganz nach belieben gelenkt und gesteuert werden kann?

Liebe Grüße von SunFox


Da liegt die Antwort: Gott hat selbstentscheidende Wesen erschaffen. In seiner Allwissenheit wußte er, daß Adam und Eva sich so entscheiden würden, von der verbotenen Frucht zu essen. Gott hat also den "Sündenfall" billigend in Kauf genommen. Er hat damit gerechnet. Es liegt also nahe, daß der Fall sogar so geplant war. Er ist Teil des Gesamtplans:das Erdenleben als Prüfung des Glaubens, und die mögliche Rückkehr zu Gott durch den Retter und Erlöser Christus.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon onThePath » Do 16. Apr 2009, 23:27

Egal. Mir genügt es, dass der Mensch sich im Erdenleben bewähren muß.

Alles Andere, was nicht in der Bibel steht ist Spekulation und hypothetisches Wissenwollen aus dem Drang heraus, mehr zu wissen. Nennt man auch "Vernünftelei".

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon devangan » Sa 18. Apr 2009, 00:22

onThePath hat geschrieben:Egal. Mir genügt es, dass der Mensch sich im Erdenleben bewähren muß.

Alles Andere, was nicht in der Bibel steht ist Spekulation und hypothetisches Wissenwollen aus dem Drang heraus, mehr zu wissen. Nennt man auch "Vernünftelei".

lg, oTp



Zugegeben - es gibt wichtigere Fragen als die, ob der Fall Adams ein "Unfall" oder ein von Gott geplantes Ereignis war. Aber ganz unwichtig ist die Farge nicht, wenn man den Gesamtzusammenhang des Erdenlebens, des Sühnopfers Christi usw. verstehen will. Und es dürfte peinlich sein, wenn man hier auf Erden Adam als Sünder und schlechten Menschen abgestempelt hat, der uns "den Salat des Sündenfalls und damit des Erdenlebens eingebrockt" hat, und dann im Jenseits erfährt, daß er einer der ganz Grossen im Plan Gottes war, der Pionier der Menschheit schlechthin, der Wegbereiter, ja ein Prophet.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Thelonious » Sa 18. Apr 2009, 09:25

Devangan, Dein letzes posting in diesem thread habe ich gelöscht, es war leider erneut durch absolut falsche Verwendung der Zitierfunktion nicht nachvollziehbar. Ich habe Dir hierzu eine PN geschrieben.

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon SunFox » Fr 26. Jun 2009, 05:45

Diese Seite hier gibt einen guten Gesamtüberblick über die Mormonen und ist recht informativ!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Di 22. Sep 2009, 23:07

Als in ehemaliges Mitglied dieser Sekte (ausgeschlossen 1992 wegen einer Krankheit), hab ich so meine eigenen Erfahrungen mit ihnen sammeln dürfen.
Wi die meisten patriarchalischen Religionen,so ist auch diese hierarchisch gegliedert, wobei ausschließlich Männer die Macht haben.
Schon relativ früh erkannte ich, wie sie mit ihrer eigenen Geschichte, Geschichtsfälschungen betrieben. Wie aus der Ersten Vision,wo Smith angeblich nur Gott und Jesus sah, mehrere unterschiedliche Versionen entstanden, oder wie der Engel, der Smith die Goldenen Platten brachte, mal Nephi,dann wieder Moroni hieß. Von den vielen anderen Dingen gar nicht erst zu reden.
Der Mormonismus hatte mir das Christentum verleidet, und so bin ich nun eine Christin, sondern eine dianische Wicca geworden. Eine Religion, in der ich meine mir eigene Spiritualität leben kann.
Wer von mir Material über die Mormonen möchte (Ein Manuskript von mir über das Leben Joseph Smith, oder diverse PowerPoint-Präsentationen) kann mich persönlich anschreiben.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Thelonious » Mi 23. Sep 2009, 21:54

Hallo!

Die letzten Beitraäge hier habe ich hierher verschoben, da nicht mehr zum eigentlichen Threadthema passend.

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 00:07

Thelonious hat geschrieben:Hallo!

Die letzten Beitraäge hier habe ich hierher verschoben, da nicht mehr zum eigentlichen Threadthema passend.

Thelonious - Senior-Mod.


editiert
Übrigens, wißt ihr von den vielen nicht in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen von Joseph Smith? ich habe darüber eine PowerPoint-Präsentation gemacht, und, wer sie will, braucht mir nur zu schreiben.
Zuletzt geändert von Thelonious am Do 24. Sep 2009, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte keine Diskussion über Mod.-Maßnahmen
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Do 24. Sep 2009, 00:21

SunFox hat geschrieben:Diese Seite hier gibt einen guten Gesamtüberblick über die Mormonen und ist recht informativ!


Die Seite von Holger ist schon okay, aber wer sich wirklich informieren will, und deutsche Übersetzungen amerikanischer Antimormonenliteratur lesen möchte, ist hier besser aufgehoben: http://mormonismusschatten.de.tl/
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Bobby68 » Fr 25. Sep 2009, 21:21

Linda hat geschrieben:Übrigens, wißt ihr von den vielen nicht in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen von Joseph Smith? ich habe darüber eine PowerPoint-Präsentation gemacht, und, wer sie will, braucht mir nur zu schreiben.


Vielleicht gehen sie ja noch in Zukunft in Erfüllung ?

Bist Du sicher, dass Joseph Smith von den Anti-Mormonen
keine Prophezeiungen "angedichtet" worden sind ?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Bobby68 » Fr 25. Sep 2009, 21:27

devangan hat geschrieben:Zugegeben - es gibt wichtigere Fragen als die, ob der Fall Adams ein "Unfall" oder ein von Gott geplantes Ereignis war. Aber ganz unwichtig ist die Farge nicht, wenn man den Gesamtzusammenhang des Erdenlebens, des Sühnopfers Christi usw. verstehen will. Und es dürfte peinlich sein, wenn man hier auf Erden Adam als Sünder und schlechten Menschen abgestempelt hat, der uns "den Salat des Sündenfalls und damit des Erdenlebens eingebrockt" hat, und dann im Jenseits erfährt, daß er einer der ganz Grossen im Plan Gottes war, der Pionier der Menschheit schlechthin, der Wegbereiter, ja ein Prophet.
-Devangan.



Ich bin damit einverstanden. Wichtig scheint mir, dass die Mormonen keinen anderen Christen absprechen in den Himmel zu kommen. Wer da glaubt wird errettet werden gilt für alle ! Das ist doch die gute Botschaft.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Sa 26. Sep 2009, 06:53

Bobby68 hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:Übrigens, wißt ihr von den vielen nicht in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen von Joseph Smith? ich habe darüber eine PowerPoint-Präsentation gemacht, und, wer sie will, braucht mir nur zu schreiben.


Vielleicht gehen sie ja noch in Zukunft in Erfüllung ?

Bist Du sicher, dass Joseph Smith von den Anti-Mormonen
keine Prophezeiungen "angedichtet" worden sind ?


Ganz sicher, denn alle Prophezeiungen stammen aus mormonischen Quellen. Sie können sich auch nicht später erfüllen. Hier einige Beispiele:

New York soll zerstört werden:
Laut LuB 84:114-115 sollten New York, Albany und Boston zerstört werden, wenn sie das Evangelium der Mormonen ablehnen.
Ergebnis: New York steht immer noch

Das zweite Kommen Christi:
Joseph Smith sagte, dass vom Jahr 1835 an, wo er diese Prophezeiung tätigte, es bis zum Kommen Christi 56 Jahre dauern würde, und das einige aus seiner Generation das als Lebende erleben würden. In LuB 130: 14-17 sagte er, das er selbst etwa im Jahr 1890, wenn er selbst also 85 Jahre alt wäre, Christus sehen würde.
Ergebnis: Das Zweite Kommen Christi fand nie statt. Joseph Smith starb lange vor seinem 85. Geburtstag, und zudem widerspricht diese Aussage der Bibel, die sagte, dass niemand den Zeitpunkt der Wiederkunft kennen würde.

Die erfolgreiche Kirtland-Bank:
Laut der History of the Church, Vol 2. S. 509-510, forderte Joseph Smith seine Gläubigen auf, fleißig in die Kirtland Safety Society Bank zu investieren, da dies der Wille Gottes sei. Er prophezeite, dass diese Bank wachsen und gedeihen, und alle anderen Banken überleben würde.
Ergrbnis: Aufgrund von schlechtem Management und wilden Spekulationen brach die Bank zusammen. Joseph Smith und Sydney Rigdon wurden verurteilt, weil sie illegal eine Bank betrieben hatten (Strafe 1000 $).Alle, die Geld investiert hatten, verloren ihr Erspartes!

Salem in den Händen der Mormonen:
In einer Offenbarung vom 6.August 1836 (LuB 111) wird den Mormonen versprochen, dass sie Salem in Massachussetts reiche Ernte einfahren würden, und dass Gott ihnen die Stadt in die Hände geben würde.
Ergebnis: Joseph Smith kehrte im November desselben Jahres erfolglos nach Kirtland zurück. Sowohl die Stadt als auch deren Reichtümer wurden nicht sein Besitz.

Nachfolge Joseph Smiths:
Sollte sein ältester Sohn sein (Quinn S.638, 630. Zitiert in Mormonism - Shadow or Reality, von Jerald und Sandra Tanner,S.195)

Ergebnis: Sein Sohn verließ die Mormonen, und wurde Präsident der Reorganisierten Kirche im Jahr 1860. (Quellzitate stammen von http://www.mormonismus-online.de/index. ... .htm&nav=4):

Keines dieser Prohezeiungen erfüllte sich, was belegt, dass Joseph Smith ein falscher Prophet war, denn, woran erkennt man laut Bibel einen Propheten?

Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft. Doch ein Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu verkünden, dessen Verkündigung ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter spricht, ein solcher Prophet soll sterben.
Und wenn du denkst: Woran können wir ein Wort erkennen, das der Herr nicht gesprochen hat?, dann sollst du wissen: Wenn ein Prophet im Namen des Herrn spricht und sein Wort sich nicht erfüllt und nicht eintrifft, dann ist es ein Wort, das nicht der Herr gesprochen hat. Der Prophet hat sich nur angemaßt, es zu sprechen." Deut. 18:19-21
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Sa 26. Sep 2009, 07:03

Bobby68 hat geschrieben:Wichtig scheint mir, dass die Mormonen keinen anderen Christen absprechen in den Himmel zu kommen. Wer da glaubt wird errettet werden gilt für alle ! Das ist doch die gute Botschaft.


Das ist nicht richtig, und das weißt du! Ich sage nur: Plan der Erlösung, und die Grade der Herrlichkeit.
Für Nichtmormonen hier die Kurzfassung aus meinem Manuskript über Joseph Smith:

Nach mormonischem Verständnis ist der „Plan der Erlösung“, der Entwurf Gottes, um durch Jesus Christus möglichst alle Menschen zu erretten. Denn, so die Theologie der Mormonen, Gott tut nichts ohne einen Grund. Und er tut es wegen uns. Der „Plan der Erlösung“ besagt, nach der Theologie der Mormonen, woher wir kamen, warum wir auf der Erde sind, und wohin wir nach dem Tod gehen. Und, wen überrascht es, im Mittelpunkt von allem steht Jesus Christus, aber nicht der christliche Jesus, sondern der, den die Mormonen sich nach IHREM BILD erschufen..
Lassen sie uns nun die einzelnen Schritte des Erlösungsplanes mormonischer Machart etwas genauer ansehen, und dabei auch nicht vergessen, nach dem WARUM dieser Vorstellungswelt zu fragen. Diese Schritte sind:

 Das Vorherdasein

 Das Erdenleben

 Geisterwelt und Auferstehung

 Die Grade der Herrlichkeit


Das Vorherdasein

Laut mormonischer Theologie lebten wir alle als Geistwesen im Vorherdasein. Dort konnten wir uns bis zu einem gewissen Grad entwickeln, stießen aber auch an unsere Grenzen. Darum, so die mormonische Theologie, legte Gott einen Plan vor, nachdem wir wie er werden könnten. Dazu wäre es notwendig, auf die Erde zu gelangen, um einen Körper zu bekommen, und um die Chance der Weiterentwicklung und des Erfahrungen sammeln zu kommen.
Ein Rat wurde einberufen, indem Christus als Erretter gewählt wurde, um uns von unseren Sünden loszukaufen.
Da die Entscheidungsfreiheit laut mormonischer Theologie ein wichtiger Bestandteil des Planes war, wollte Luzifer, ein Engel des Lichts, dieses aushebeln, indem er durch Zwang alle zu Gott zurückbringen wollte.
Eine Abstimmung darüber ergab, das ein Drittel dem Plan Gottes zustimmte, ein weiteres Drittel dagegen war, und Luzifer folgte, und ein Drittel neutral blieb, weswegen es mit einer dunklen Haut gekennzeichnet wurden. (zum gestammten Themenkomplex 2.2.4.2.4 nachlesen)


Das Erdenleben

Alles, was wir auf der Erde vorfinden, wurde, so die Theologie der Mormonen, durch Jesus Christus und unter der Leitung Gottes für uns erschaffen, damit wir hier gottähnlicher werden können.
Adam und Eva waren die ersten Menschen, die von Gott in den Garten Eden gesetzt wurden. Ursprünglich nicht sterblich, konnten sie weder Kinder bekommen noch sich groß weiterentwickeln. Gottes Regel, dass sie von allen Früchten essen können, mit Ausnahme der Früchte vom Baum der Erkenntnis, da sie dadurch sterben(sterblich) würden.
Durch die Verführung Satans (eine Schlange kommt in der mormonischen Theologie nicht vor), essen beide vom Baum und werden vertrieben, wodurch zwei Arten von Tod in die Welt kam: Der zeitliche und der geistige Tod.
Der zeitliche Tod ist das Absterben des Körpers, und der geistige Tod ist die ewige Trennung von Gott. Nach mormonischem und christlichem Verständnis (einige der wenigen Überschneidungspunkte), wurde durch das Sühnopfer Christi beides überwunden.
Laut dem Buch Mormon (2.Nephi 2: 22f) war diese Übertretung jedoch notwendig, denn dort heißt es:

„Wenn Adam nicht übertreten hätte, dann wäre er nicht gefallen, sondern er wäre im Garten von Eden geblieben. ... Und sie hätten keine Kinder gehabt; darum wären sie in einem Zustand der Unschuld verblieben und hätten nicht Freude gehabt, denn sie kannten kein Elend, und hätten nicht Gutes getan, denn sie kannte keine Sünde“

Tod, Geisterwelt und Auferstehung

Im mormonischen Erlösungsplan gehört, wie ein Sprichwort besagt, der Tod zum Leben dazu. Unser sterblicher Körper soll sterben, damit unser Geist sich befreien und in einen Ort, der sich „Geisterwelt“ nennt, gehen kann. Hier sollen wir auf die Auferstehung und das Gericht Christi warten, uns von den Lasten unseres Lebens ausruhen, und weiter an uns arbeiten. Dazu Alma aus dem Buch Mormon:

„Und dann wird es sich begeben: Der Geist derjenigen, die rechtschaffen sind, wird in einen Zustand des Glücklichseins aufgenommen, den man Paradies nennt, einen Zustand der Ruhe, einen Zustand des Friedens, wo er von allen seinen Beunruhigungen und allem Kummer und aller Sorge ausruhen wird. Und dann wird es sich begeben: Der Geist der Schlechten, ja derer, die böse sind -- denn siehe, sie haben kein Teil und kein Maß des Geistes des Herrn; denn siehe, sie haben sich lieber böse Werke als Gute erwählt; darum ist der Geist des Teufels in sie gekommen und hat von ihrem Haus Besitz ergriffen, der wird in die äußere Finsternis hinausgestoßen: Dort wird es Weinen und Wehklagen und Zähneknirschen geben, und dies wegen ihres eigenen Übeltuns, denn sie werden nach dem Willen des Teufels in Gefangenschaft geführt“ (Alma 40:12-13)

Demnach gibt es in der Geisterwelt zwei Abteilungen, in denen die „Guten“ oder die „Schlechten“ kommen.
Nach einiger Zeit, wenn das zweite Kommen Christi ist, werden ALLE Menschen auferstehen, und von Christus oder seinen Dienern (alles Mormonen?) gerichtet zu werden, um dann in eine der drei Grade der Herrlichkeit zu gelangen, wo sie ewig leben sollen.

Die Grade der Herrlichkeit

Gemäß mormonischer Theologie, kommt nun der abgeurteilte auferstandene „Mensch“ in ein der vier Grade, die wiederum in sich unterteilt sind. Diese „Reiche“ nennen Mormonen: „das celestiale Reich; das terrestriale Reich, das telestiale Reich, und die äußere Finsternis“, die kein Grad der Herrlichkeit ist.
Gemäß Abschnitt 76 der Lehre und Bündnisse, der Sammlung neuzeitlicher „Offenbarungen“ Joseph Smiths, können auch Mormonen in ein anderes als das celestiale Reich kommen, wenn sie sich nicht an die mormonischen Gebote halten,
Im Einzelnen nun hier die Reiche:

Das celestiale Reich

„Es sind diejenigen, die das Zeugnis von Jesus empfangen haben, die an seinen Namen geglaubt haben ... und getauft worden sind.Damit sie durch das Halten der Gebote von allen ihren Sünden gewaschen und gesäubert werden und den Heiligen Geist empfangen (LuB 76:51,52). Es sind diejenigen, die die Welt durch ihren Glauben überwinden und so rechtschaffen sind, daß der Heilige Geist ihnen ihre Segnungen auf das Haupt siegeln kann. Diejenigen, die die höchste Stufe im celestialen Reich ererben, müssen für die Ewigkeit im Tempel des Herrn getraut worden sein. Alle, die in das celestiale Reich gelangen, werden für immer mit dem himmlischen Vater und Jesus Christus leben.
Um in das celestiale Reich zu gelangen, müssen wir von unseren Sünden umkehren und an Jesus Christus glauben. Wir müssen uns taufen lassen, und Gott mit unserem ganzen Herzen, aller Macht, ganzem Sinn und aller Kraft dienen. Jesus hat gesagt: „Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn“ (Mt 7:14). Nur die Minderheit der Menschen wird das celestiale Reich ererben.

Das terrestriale Reich

Hier werden diejenigen leben, die das Evangelium verworfen, es aber dann in der Geisterwelt empfangen haben. Auf Erden waren es gute Menschen, aber durch die Verschlagenheit der Menschen verblendet. Auch solche werden dort leben, die zwar das Evangelium und ein Zeugnis von Jesus empfangen haben, nachher aber nicht tapfer gewesen sind. Jesus Christus wird dieses Reich besuchen, der himmlische Vater aber nicht. Es wird in diesem Reich keine Familie geben, sondern auf ewig nur einzelne Menschen.

Das telestiale Reich

Die Menschen, die hier leben, haben das Evangelium und das Zeugnis von Jesus weder auf Erden noch in der Geisterwelt angenommen. Es sind diejenigen, die für ihre Sünden in der Hölle leiden müssen. „Das sind diejenigen, die Lügner sind und Zauberer und Ehebrecher, die unzüchtig sind und Lüge lieb haben und tun.“ Sie sind so zahlreich wie die Sterne am Himmel oder der Sand am Meer. Weder der Vater noch der Sohn, Jesus Christus, wird dieses Reich besuchen, nur der Heilige Geist.

Die äußere Finsternis

Dorthin werden diejenigen verstoßen, die durch den Heiligen Geist ein Zeugnis von Jesus erhalten und die Macht des Herrn kennen gelernt hatten und sich dann dem Satan ergaben. Sie haben die Wahrheit verleugnet und der Macht des Herrn getrotzt. Für sie wäre es besser gewesen, sie wären nie geboren worden. Es gibt für diese Menschen keine Sündenvergebung. Sie haben den Heiligen Geist verleugnet, nachdem sie ihn empfangen hatten, und sie werden deshalb keine Herrlichkeit ererben. Sie werden für immer zusammen mit dem Satan und seinen Engeln in Finsternis und Qual leben.
Quelle der Beschreibung der Reiche: http://de.mormonwiki.com/Plan_der_Erl%C3%B6sung

Hat diese Vorstellung des mormonischen „Plan der Erlösung“ etwas mit den Vorstellungen der Bibel zu tun? Wenn nicht, warum wurde dieses dann als „Gottes Plan“ verkauft?
Warum wurden Tempel bei den Mormonen überhaupt gebaut? Was geschieht dort? Haben sich die Dinge, die dort im Tempel gelehrt worden, verändert, und wenn ja, warum? Welche Zugangsvorrausetzungen für einen Tempelbesuch muß erfüllt werden, und, wird dabei immer ehrlich die Wahrheit gesagt? Wie erlebten Menschen ihr „erstes Mal“ im“ Haus des Herrn“?
Nur Geduld, geneigte Leserin und lieber Leser, sie werden auf alles eine Antwort finden. Versprochen!!!


Soweit also die Zusammenfassung aus meinem Manuskript. Nur Mormonen kommen in die celestiale Herrlichkeit, und auch nur die, die im Tempel waren, und all das getan haben, was ihre Kirchenführer (Gott) von ihnen verlangt.
Wer Interesse an meinemManuskript hat, braucht mir nur zu schreiben.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » Sa 26. Sep 2009, 07:08

Ach, und ehe ich es vergesse: LuB steht für "Lehre und Bündnisse" (früher "Buch der Gebote"), und ist eine Sammlung der Prophezeiungen, die vor allem Joseph Smith gemacht hatte. Zum Abschluß noch eine Prophezeiung, die er über Thomas Marsh gemacht hatte:

Thomas Marsh:
Laut LuB 112 wurde am 23.Juni 1837 Thomas Marsh gesagt, das er erhöht werden würde, den Juden und Nichtjuden predigen würde, und das Gott sein Herz kennen würde.
Ergebnis:
Nichts erfüllte sich, da Marsh exkommuniziert wurde, und für viele Jahre ein großer Feind der Mormonen war. Anscheinend kannte Gott doch nicht sein Herz, oder?

Das zeigt, was von diesesem "Herrn" zu halten ist!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon cori » Sa 26. Sep 2009, 17:41

Eins tät mich noch brennend interessieren, liebe Linda:

Wie bist du denn reingerutscht zu den Mormonen? Kannst du ein bisschen erzählen?

Liebe Grüsse

cori
Wir freuen uns über unsere Enkelin

+++ Clara Sofia +++


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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 00:18

cori hat geschrieben:Eins tät mich noch brennend interessieren, liebe Linda:

Wie bist du denn reingerutscht zu den Mormonen? Kannst du ein bisschen erzählen?


ich bin nicht reingerutscht, sondern reingeboren worden.Mein "Vater" war bei der US-Armee und meine Mom dort Übersetzerin. Beide Mormonen, beide schliefen miteinander ohne verheiratet zu sein, und als mein "Vater" in die Heimat versetzt wurde, wußte er nichts von den "anderen Umständen", in denen meine Mutter war. Wegen ihrem dicken bauch, und wohl auch der damaligen Zeit (die piefige Adenauer-Ära) hatte meine Mutter in der LDS (Mormonen) einen schweren Stand. Manche Männer machten anzügliche Angebote, und Frauen glaubten, sie wäre ein "leichtes Mädchen, dass ihnen ihre Männer wegnehmen will", was sich erst änderte, als der neue Bischof (Gemeindeleiter) sie eines Tages demonstrativ freundlich an der Kirchentür begrüßte.
Ich habe also von klein auf an die ganze Indoktrination mitgemacht, und diesen Sch*** auch geglaubt.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 00:25

Bobby68 hat geschrieben:Bist Du sicher, dass Joseph Smith von den Anti-Mormonen keine Prophezeiungen "angedichtet" worden sind ?


Das behaupten Mormonenapologeten gerne, obwohl die Beweise gerade hierfür ziemlich eindeutig sind. Sie behaupten z.B., dass Smith den amerikanischen Bürgerkrieg vorausgesehen hatte, doch meine Nachforschungen dazu ergaben ein ganz anderes Bild, als Mormonen zeichneten. Aus meinem unveröffentlichten Manuskript:

Am 25. Dezember 1832 (nachzulesen in LuB 87) prophezeite Joseph Smith, dass es eine Rebellion im Süden Nordamerikas gegen den Norden geben würde, wobei der Süden Großbritannien um Hilfe ersuchen würde, und es zu einem Bürgerkrieg kommen würde. Auslöser würde die Sklavenfrage sein, und die Sklaven würden revoltieren. Es würde allerlei Naturgewalten und von Menschen gemachte Probleme (wie Hungersnöte) geben, und das „Ende aller Nationen“ wäre gekommen.
Weiß man nichts über die Situation der damaligen Zeit, könnte man vielleicht glauben, dass Joseph Smith hier ausnahmsweise mal richtig lag.
Doch wie war die damalige Lage?
Der Staat South Carolina erklärte im Jahr 1832 seine Unabhängigkeit von der Union, und der damalige amerikanische Präsident Jackson wollte den Urzustand mit Gewalt wiederherstellen. Überall im Land wurde der krieg erwartet. Also gab diese „Prophezeiung“ nur das wieder, was damals als Meinung am häufigsten war.
Auch, wenn der Süden 1961 sich gegen die Union erhob, und Großbritannien dem Süden zur Hilfe kam, so gab es keine Sklavenrevolten, und es kamen auch nicht die angedrohten Naturkatastrophen, und auch das „Ende der Nationen“ kam nicht.
Das Thema wurde im Jahr 1843 noch einmal von Joseph Smith angesprochen (nachzulesen in LuB 130: 12f). Als „Prophet“ sagte er darin das Folgende:

„Es wird wahrscheinlich infolge der Sklavenfrage dazu kommen"

Seltsam, ein „wahrscheinlich“ von einem angeblichen Propheten Gottes zu hören, oder? Oder war sich selbst Gott über den Ausgang und die Ursachen des Krieges nicht im Klaren?


Ich habe bis jetzt nichts von Dir gehört. Gehe ich Recht in der Annahme, dass du meine Belege akzeptierst, und du nichts weiter Negatives über die "einzig wahre Kirche" (Selbstbezeichnung der Mormonen) hören/lesen möchtest?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Faith » So 27. Sep 2009, 01:49

Linda hat geschrieben:Ach, und ehe ich es vergesse: LuB steht für "Lehre und Bündnisse" (früher "Buch der Gebote"), und ist eine Sammlung der Prophezeiungen, die vor allem Joseph Smith gemacht hatte. Zum Abschluß noch eine Prophezeiung, die er über Thomas Marsh gemacht hatte:

Thomas Marsh:
Laut LuB 112 wurde am 23.Juni 1837 Thomas Marsh gesagt, das er erhöht werden würde, den Juden und Nichtjuden predigen würde, und das Gott sein Herz kennen würde.
Ergebnis:
Nichts erfüllte sich, da Marsh exkommuniziert wurde, und für viele Jahre ein großer Feind der Mormonen war. Anscheinend kannte Gott doch nicht sein Herz, oder?

Das zeigt, was von diesesem "Herrn" zu halten ist!


dann würde ich dir dringenst empfehlen, das AT zu lesen, wo auch keine Prophezeiungen erfüllt wurden, weil es Menschen gab die gebetet haben und Gottes Plan dadurch geändert wird und zum zweiten ist es auch normal, dass Gott einen Plan für einen Menschen hat und wenn diese Person vomn Glauben abfällt, kann diese Person die Prophezeiung auch nicht mehr erfüllen, auch alles in der Bibel zu lesen.

ALso wäre ich hier mit deiner Aussage sehr vorsichtig, den Gott kennt das Herz sehr wohl, aber überrumpelt den freien Willen nicht, Prophezeiung bzw. Gottes Plan hin oder her, wenn die Person es nicht will und vorallem auch nicht die Umstände der Person, hat es nichts, aber auch nichts mit der Person zutun, die dieses Prophezeit hat.

Also etwas vorsicht walten lassen!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Faith » So 27. Sep 2009, 01:52

Linda hat geschrieben:
cori hat geschrieben:Eins tät mich noch brennend interessieren, liebe Linda:

Wie bist du denn reingerutscht zu den Mormonen? Kannst du ein bisschen erzählen?


und diesen Sch*** auch geglaubt.


ob es ein ***** ist oder nicht, dass überlasse lieber Gott, den "ER" wird entscheiden und nicht du.

Überdenke lieber mal deinen neuen Glauben, den mit Jesus und seinem Reich hat es in keinster Weise mehr zutun. ( sorry dass ich das mal so sagen muss )
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon SunFox » So 27. Sep 2009, 03:12

Faith hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:Ach, und ehe ich es vergesse: LuB steht für "Lehre und Bündnisse" (früher "Buch der Gebote"), und ist eine Sammlung der Prophezeiungen, die vor allem Joseph Smith gemacht hatte. Zum Abschluß noch eine Prophezeiung, die er über Thomas Marsh gemacht hatte:

Thomas Marsh:
Laut LuB 112 wurde am 23.Juni 1837 Thomas Marsh gesagt, das er erhöht werden würde, den Juden und Nichtjuden predigen würde, und das Gott sein Herz kennen würde.
Ergebnis:
Nichts erfüllte sich, da Marsh exkommuniziert wurde, und für viele Jahre ein großer Feind der Mormonen war. Anscheinend kannte Gott doch nicht sein Herz, oder?

Das zeigt, was von diesesem "Herrn" zu halten ist!


dann würde ich dir dringenst empfehlen, das AT zu lesen, wo auch keine Prophezeiungen erfüllt wurden, weil es Menschen gab die gebetet haben und Gottes Plan dadurch geändert wird


Hallo lieber Faith,

es ist ein Unterschied zu machen zwischen zum einen bekundeten Willen Gottes, dieses oder jenes tun zu wollen, welches vom Menschen aber dahingehend beeinflusst werden kann, wie er sich zu der Sache Gottes stellt, oder ob es sich zum anderen um regelrechte Prophezeiungen handelt, welche nicht durch menschliche Vorgehensweisen geändert oder beeinflusst werden können! ;)

Man kann also nicht einfach sagen, das weil Gott von einem ursprünglichen Plan abgelassen hat, weil der Mensch eine Rückbesinnung zu Gott hin ausübte, das nun eine biblische Prophezeiung nicht in Erfüllung ging!

Somit würde ich dir empfehlen das AT zu lesen, denn gemachte Prophezeiungen Gottes haben sich immer erfüllt und werden sich immer erfüllen!

Wenn Gott selbst die Möglichkeit offen läßt, das es nicht so zu kommen braucht wie ER zu tun gedenkt, dann sind das keine Prophezeiungen!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Faith » So 27. Sep 2009, 09:12

SunFox hat geschrieben:
Faith hat geschrieben:
Linda hat geschrieben:Ach, und ehe ich es vergesse: LuB steht für "Lehre und Bündnisse" (früher "Buch der Gebote"), und ist eine Sammlung der Prophezeiungen, die vor allem Joseph Smith gemacht hatte. Zum Abschluß noch eine Prophezeiung, die er über Thomas Marsh gemacht hatte:

Thomas Marsh:
Laut LuB 112 wurde am 23.Juni 1837 Thomas Marsh gesagt, das er erhöht werden würde, den Juden und Nichtjuden predigen würde, und das Gott sein Herz kennen würde.
Ergebnis:
Nichts erfüllte sich, da Marsh exkommuniziert wurde, und für viele Jahre ein großer Feind der Mormonen war. Anscheinend kannte Gott doch nicht sein Herz, oder?

Das zeigt, was von diesesem "Herrn" zu halten ist!


dann würde ich dir dringenst empfehlen, das AT zu lesen, wo auch keine Prophezeiungen erfüllt wurden, weil es Menschen gab die gebetet haben und Gottes Plan dadurch geändert wird


Hallo lieber Faith,

es ist ein Unterschied zu machen zwischen zum einen bekundeten Willen Gottes, dieses oder jenes tun zu wollen, welches vom Menschen aber dahingehend beeinflusst werden kann, wie er sich zu der Sache Gottes stellt, oder ob es sich zum anderen um regelrechte Prophezeiungen handelt, welche nicht durch menschliche Vorgehensweisen geändert oder beeinflusst werden können! ;)

Man kann also nicht einfach sagen, das weil Gott von einem ursprünglichen Plan abgelassen hat, weil der Mensch eine Rückbesinnung zu Gott hin ausübte, das nun eine biblische Prophezeiung nicht in Erfüllung ging!

Somit würde ich dir empfehlen das AT zu lesen, denn gemachte Prophezeiungen Gottes haben sich immer erfüllt und werden sich immer erfüllen!

Wenn Gott selbst die Möglichkeit offen läßt, das es nicht so zu kommen braucht wie ER zu tun gedenkt, dann sind das keine Prophezeiungen!

Liebe Grüße von SunFox


Moin SunFox :)

ich geb dir ein Stück recht, aber dann auch wieder nicht. Den Gott hat für jeden Menschen einen Plan um sein Reich aufzubauen. Und Gott kennt auch die Herzen der Menschen und trotzdem gibt er sie nicht auf.

Wenn nun über eine Person eine Prophezeiung ausgesprochen wird, also der Wille Gottes ausgesprochen wird, heisst das nochlang nicht, dass sie auch erfüllt wird, da immer der Faktor Mensch dazwischen ist. Wenn jemand mir prophezeit, dass ich ein Lehrer werde, die Menschen in die Gegenwart Gottes bringen werden, hängt es an mir als Person ob ich es erfülle oder nicht. Wenn ich vom Glauben abfalle, ist somit die Prophezeiung hinfällig (erst einmal) Was dann passieren kann ist, dass Gott sich eine andere Person nimmt und den Plan umkehrt. Ich bin der Meinung dass Gott immer einen Plan B hat um seinen Willen zu erfüllen.

Und ich denke, dass es so auch bei Marsh war. Er war ein Hingegebener Mann, der Gott liebte, Gott hatte einen Plan, dass er zu den Juden geht und Ihnen das Evangelium bringt, aber leider vom Glauben abfiel. Aber Gott lässt sich von sowas nicht aufhalten. Dann nimmt er eine andere Person die Gehorsam ist.

Da ich mal Mormone war (ich bin mit Ihnen immer noch sehr befreundet) weiss ich daher, dass diese Prophezeiung immer noch erfüllt wurde, es gingen andere zu den Juden und Ihnen wurde das Evangelium gepredigt.

Also kann hier nicht von einer nicht erfüllten Prophezeiung gesprochen werden, sie erfüllte sich nur mit anderen Personen, weil die Person die es machen sollte untreu wurde und Gott ungehorsam und das erleben wir heute mehr den je.

Das AT zeigt sehr häufig auf, dass Gott seine Pläne ändert, siehe z.B Jona und Co. und warum ? weil es Menschen waren, die es nicht gern sahen, dass Menschen vernichtet werden, sondern leben sollten und haben gebetet und Gottes Herz wird auch hier wieder sichtbar, dass er zwar imens sauer ist über die Sünde (nicht über den Mensch) und ein Paradigmenwechseln von statten geht. Heisst Gott ändert sein Denken und gibt oder gab den Menschen nochmals eine Chance, weil er sie so sehr liebt. Und er gab Ihnen nicht nur eine Chance, sondern zwei, drei, vier, fünf mal und mehr.

Und so geht er auch mit einzelnen um, der eine mag abfallen, aber Gott hat immer einen Plan B und wenn diejenige Person wieder umkehrt und Buße tut, so wird Gott seinen Plan doch erfüllen, wenn auch vll. dann anders.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 10:14

Faith hat geschrieben:dann würde ich dir dringenst empfehlen, das AT zu lesen, wo auch keine Prophezeiungen erfüllt wurden, weil es Menschen gab die gebetet haben und Gottes Plan dadurch geändert wird und zum zweiten ist es auch normal, dass Gott einen Plan für einen Menschen hat und wenn diese Person vomn Glauben abfällt, kann diese Person die Prophezeiung auch nicht mehr erfüllen, auch alles in der Bibel zu lesen.


Aber in diesem Thread geht es nicht um das AT (was ich da alles schreiben könnte! träum, seufz), sondern um die Prophezeiungen eines Herrn Smith, die nachweislich sich nicht erfüllten. Und die unter anderem der Beleg dafür sind, dass Smith ein falscher Prophet war, und die Mormonen somit auf sand gebaut haben.

Faith hat geschrieben:ALso wäre ich hier mit deiner Aussage sehr vorsichtig, den Gott kennt das Herz sehr wohl, aber überrumpelt den freien Willen nicht, Prophezeiung bzw. Gottes Plan hin oder her, wenn die Person es nicht will und vorallem auch nicht die Umstände der Person, hat es nichts, aber auch nichts mit der Person zutun, die dieses Prophezeit hat.


Du schriebst unten, dass du einmal Mormone warst. Möglich, aber du scheinst noch sehr wie ein Mormone zu DENKEN!
Du weißt doch, was ein "Patriarchalischer Segen" ist, nicht wahr? Für die Nichtmormonen: Das ist ein "Segen", der vom Pahlpatriarchen ausgesprochen wird, und eine Art Leitfaden für den Einzelnen sein soll, in dem auch oft "Offenbarungen" vorkommen, die direkt von Gott kommen sollen.
Nun, ich denke, meine "Geschichte" dürfte hier zumindest in groben Zügen bekannt sein. Kein Wort davon im Segen, sondern nur die Floskeln, ich solle das und jenes sein (Ehemann und Vater, das Penistum ehren, etc.), so, als ob weder Gott noch der Patriarch von meiner damaligen Transsexualität wüßten.
Darum, der Mormonismus ist in meinen Augen ein Schwindel!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 10:25

Faith hat geschrieben:
ob es ein ***** ist oder nicht, dass überlasse lieber Gott, den "ER" wird entscheiden und nicht du.


Gott, oder, wie ich sagen würde, die Göttin, hat mir meine kleinen grauen Zellen nicht umsonst mitgegeben. oder, wie Paulus sagte, "Prüfet ALLES, und behaltet das BESTE". Und ich habe den Mormonismus geprüft, mit vernichtenden Urteil. Egal, welches Thema wir nehmen würden: Buch Mormon, Buch Abraham, die Erste Vision (von der mir von Smith mehrere unterschiedliche Versionen bekannt sind), Tempel, Freimaurer, die "Kinderhook-Platten", was auch immer, die Mormonen sehen dabei sehr alt aus. Falls Du Interesse hast, schick ich dir mein Manuskript per Email, damit du die Fakten selbst nachprüfen kannst.

Faith hat geschrieben:Überdenke lieber mal deinen neuen Glauben, den mit Jesus und seinem Reich hat es in keinster Weise mehr zutun. ( sorry dass ich das mal so sagen muss )


Stimmt! Und vielleicht bin ich deshalb darin auch so glücklich? Oder meintest du mit "Jesus und seinem reich" den Mormonismus? da muß man bei Mormonen aufpassen, denn die vermengen das zu gerne.
Übrigens, gleich bringe ich einige Infos zur Ersten Vision, die dich umhauen werden.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 10:35

Die erste Version

Wie im Vorwort bereits erwähnt, behauptete Joseph Smith, das er im Alter von 14 Jahren Gott Vater und seinen Sohn Jesus Christus gesehen hatte, die ihm gesagt haben sollten, dass er sich keiner Kirche anschließen solle, und er erwählt wäre, die Kirche Christi wiederherzustellen.
War seine Aussage die Einzigste, die so etwas behauptete? Gab es noch andere? Und, war das die einzigste Aussage von Joseph Smith darüber?
Hier eine kleine Auswahl von anderen Menschen, die dasselbe behaupteten, wie Joseph Smith:

NORRIS STEARNS, 1815 veröffentlicht in Greenfield, Massachussetts – nicht weit davon entfernt, wo die Familie Smith in Vermont wohnte.

„Ich sah zwei Geister, die ich auf den ersten Blick erkannte. Aber wenn ich die Zunge eines Engels hätte, könnte ich ihre Herrlichkeit dennoch nicht beschreiben, denn sie brachten die Freude des Himmels mit sich. Einer war Gott, mein Schöpfer, fast in körperlicher Gestalt, wie ein Mensch. Sein Gesicht war wie aus Feuerflammen und sein Körper als wäre er eine Säule und eine Wolke gewesen. Während ich ernsthaft versuchte, die Gesichtszüge auszumachen, konnte ich keine erkennen, aber an einer anderen Stelle erschien ein kleiner, flüchtiger Eindruck. Unter ihm stand Jesus Christus, mein Erlöser, eine vollkommene Gestalt, einem Menschen gleich – Sein Gesicht stand nicht in Flammen, aber er hatte den Gesichtsausdruck des Feuers, hell und strahlend. Der Wille seines Vaters schien der seine zu sein! Alles war Herablassung, Friede und Liebe.“

ELIAS SMITH, Im Jahr 1816 veröffentlichte ein Geistlicher namens Elias Smith ein Buch, in dem er von seiner Begegnung erzählte. Beachten Sie, wie sehr sie Joseph Smiths erstem Bericht ähnlich ist:

„...Ich ging in den Wald... ein Licht erschien vom Himmel... Mein Geist schien sich in dem Licht zum Throne Gottes und des Lammes zu erheben... Das Lamm, einst getötet, erschien meinem Verstand, und während ich ihn betrachtete, empfand ich solche Liebe für ihn, wie ich sie nie zuvor für irgendetwas Irdisches espürt hatte... es ist für mich nicht möglich zu sagen, wie lange ich in dieser Situation verblieb...“ (The Life, Conversion, Preaching, Travels, and Sufferings of Elias Smith, Portsmouth, N. H., 1816, S. 58-59).

ASA WILD, 1823. Asa Wild behauptete, eine Offenbarung gehabt zu haben, die der Geschichte, die Joseph Smith veröffentlichte, sehr ähnlich ist. Sie wurde im Wayne Sentinel (die Zeitung, die die Familie Joseph Smiths offensichtlich abonniert hatte) am 22. Oktober 1923 veröffentlicht:

„Es schien, als wäre mein Geist... vor der Ehrfurcht gebietenden und herrlichen Majestät des großen Jehova in die Bewegungslosigkeit wie auch ins Nichts gestoßen worden. Dann sprach er... Er sagte mir auch, dass jede Konfession bekennender Christen außerordentlich verderbt geworden wäre...“

All diese Zitate fand ich auf dieser Seite: http://www.erstevision.de.tl/Erste-Visi ... -Smith.htm

So auch die folgende Zusammenfassung:

Man kann also deutlich sehen, dass die Geschichte, die Joseph Smith
Anfang 1830 niederschrieb nicht viel anders ist, als die Visionen, die von anderen erzählt wurden. Erst als er den Teil über das Erscheinen des Vaters mit dem Sohn hinzufügte, begann die Geschichte sich irgendwie einzigartig anzuhören.

Beschäftigen wir uns als Nächstes also mit den unterschiedlichen Aussagen des Joseph Smith über seine Erste Vision:

In den Kirchenarchiven der Mormonen sind unschätzbare Schätze über die erste Vision zu finden, wie etwa der „Sonderbare Bericht“, der erstmals 1865 veröffentlicht wurde, und deren Authentizität zunächst angezweifelt, dann aber von Kirchenhistorikern bestätigt wurde. Datiert ist der Bericht nicht, aber geschätztes Alter dürfte 1831 oder 1832 sein, und ist von Joseph Smith handgeschrieben worden, Darin schreibt er:

„ ...Ich schrie zum Herrn um Gnade, denn es gab niemanden anderen, an den ich mich wenden konnte und Gnade erlangen, und der Herr hörte meine Schreie in der Wildnis, und während ich so den Herrn in meinem 16. Lebensjahr anrief, kam von oben eine Säule aus Licht, heller als die Mittagssonne, und ruhte auf mir und ich wurde mit dem Geist Gottes erfüllt und der Herr öffnete mir die Himmel und ich sah den Herrn und er sprach zu mir und sagte: Joseph, mein Sohn, Deine Sünden sind dir vergeben, gehe deines Weges, wandle in meinem Gesetz und halte meine Gebote. Wahrlich, ich bin der Herr der Herrlichkeit, ich wurde für die Welt gekreuzigt, damit alle, die an meinen Namen glauben, ewiges Leben haben mögen. Siehe, die Welt liegt jetzt in Sünde und nicht einer tut Gutes, sie haben sich vom Evangelium abgewandt und halten meine Gebote nicht, sie nähern sich mir mit ihren Lippen, aber ihre Herzen sind weit von mir und mein Zorn ist gegen die Einwohner der Erde entbrannt, ich werde sie wegen ihrer Gottlosigkeit heimzusuchen und das zustande zu bringen, was ich durch den Mund der Propheten und Apostel gesprochen habe. Wahrlich, ich komme schnell, wie es von mir geschrieben steht, in einer Wolke, umhüllt von der Herrlichkeit meines Vaters. Und meine Seele war mit Liebe erfüllt und viele Tage lang konnte ich mit großer Freude jubeln und der Herr war mit mir. Aber ich konnte niemanden finden, der die himmlische Vision glauben wollte ..."
Gefunden in: http://www.mormonismus-online.de/index. ... .htm&nav=4


Einer der Unterschiede zur bekannteren Ersten Version aus der Köstlichen Perle ist der, dass hier nur vom „Herrn“ die Rede ist. Gott der Vater wurde nirgends erwähnt. Mormonische Apologeten versuchen sich damit rauszureden, dass Joseph Smith hier eine „Kurzversion“ der Ersten Vision“ abgegeben hätte, und deshalb Gott nicht erwähnte. Aber, wer von uns hatte jemals Gott gesehen? Würden wir nicht aller Welt davon berichten wollen?
In den Tagebüchern aus den Jahren 1835/36 von Joseph Smith findet sich eine weitere Erste Vision, die wie folgt lautet:

„ Derart im Geist verwirrt zog ich mich in einen stillen Wald zurück, wo ich mich dem Herrn unterwarf, mit einsichtigem Sinn (wenn die Bibel wahr ist) fragen und du wirst empfangen, klopfe an und es wird dir aufgetan, suche und du wirst finden, und auch, wenn jemandem unter euch an Weisheit mangelt, der bitte Gott, der allen Menschen gern gibt und niemandem einen Vorwurf macht. Information war es, was ich zu dieser Zeit am meisten wünschte, und mit der festen Zuversicht, sie zu bekommen, rief ich den Herrn zum ersten Mal am oben erwähnten Ort an, oder in anderen Worten, ich machte einen nutzlosen Versuch zu beten. Meine Zunge schien in meinem Mund anzuschwellen, so dass ich nicht sprechen konnte, ich hörte ein Geräusch hinter mir, als ob jemand auf mich zugehen würde. Ich versuchte wieder zu beten, aber ich konnte nicht; die Laufgeräusche schienen immer näher zu kommen, ich sprang auf die Füße, schaute mich um, doch ich sah niemanden, bzw. nichts, was diese Laufgeräusche hätte erzeugen können. Ich kniete mich wieder hin, mein Mund wurde geöffnet und meine Zunge gelöst; ich rief den Herrn in mächtigem Gebet an. Eine Säule aus Feuer erschien über meinem Haupt, die bald auf mir ruhte und mich mit unbeschreiblicher Freude erfüllte. Eine Gestalt erschien in der Mitte dieser Flammensäule, die alles herum erfasste und doch nichts verzehrte. Bald erschien eine zweite Gestalt wie schon die erste: Er sagte zu mir, deine Sünden sind dir vergeben. Er bezeugte mir auch, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Ich sah viele Engel in dieser Vision. Ich war etwa 14 Jahre alt, als ich diese erste Mitteilung erhielt ..." Quelle mormonismus-online.de/index.php?inc=body_die_erste_vision.htm&nav=4
.


Hier traten zwar Gott und Christus auf, aber ebenfalls Engel, die in der offiziellen Version der Köstlichen Perle nicht zu finden sind.
Im Jahr 1831 schreibt der Palmyra Reflector als Reaktion auf die Kunde aus Kirtland, das Joseph Smith hätte 'Gott mehrfach und persönlich gesehen':

„Es ist allgemein bekannt, dass Joseph Smith niemals vorgab, irgendwelchen Umgang mit Engeln zu haben, bis lange Zeit nach dem angeblichen Fund seines Buches, und dass die Manipulation durch ihn oder seinen Vater nicht weiter ging als die angebliche Fähigkeit, Wunder in einem Seherstein zu sehen ...“ (Quelle: mormonismus-online.de/index.php?inc=body_die_erste_vision.htm&nav=4)


Niemand in Josephs Familie nahm ihn ernst, als er sagte, dass die Kirche, der ein Teil seiner Familie angehörte, falsch sei. Lucy, Hyrum und Samuel Smith blieben bis 1828 aktive Kirchenmitglieder, und selbst Joseph Smith bestätigte, das selbst im Jahr 1832 ihm niemand glaubte.
Seine Mutter Lucy schrieb im Jahr 1831 an ihrem Bruder einen Brief, in dem sie das Buch Mormon sehr detailliert beschrieb, die Erste Vision aber mit KEINEM WORT erwähnte.
Oliver Cowdery, damals der Schreiber Joseph Smiths, schrieb mit Hilfe von Joseph Smith einen Artikel für die Kirchenzeitschrift Messenger and Advocate, in dem er über die damalige Kirchengeschichte schrieb. Auch dort kein Wort über die Erste Vision, erwähnt aber, dass die religiöse Erweckung begonnen hatte, als Joseph Smith 17 Jahre alt war, also um 1823 herum, was auch durch Zeitungsveröffentlichungen und Kirchenbüchern bestätigt wurde, und beginnt mit dem Besuch des Engels Moroni als Josephs erste Erscheinung.
Diese aufgezeigten Unterschiede werfen ein sehr fragliches Licht auf dieses für die Mormonen so fundamentale Ereignis. Nicht nur steht und fällt die Kirche mit dem Buch Mormon, sondern auch mit der Ersten Vision.
(Quelle: Mein unveröffentlichtes Manuskript)
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon SunFox » So 27. Sep 2009, 12:25

Lieber Faith,

zu deinem Beitrag hier möchte ich folgendes sagen, da du mich ganz offentsichtlich nicht verstanden hast:

Man kann den Begriff Prophet und dementsprechende prophetische Aussagen natürlich dehnen bis zum geht nicht mehr! Wenn ich heute zu meinem Sohn sage: "Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, so hast du morgen Stubenarrest!", was ist dieses im nachfolgendenden denn nun?

Jetzt räumt dieser sein Zimmer nicht auf und am nächsten Tag bleibt er den ganzen Tag drin und geht nicht raus! Bin ich jetzt ein Prophet und habe prophezeit?

Man könnte zu seinem Sohn auch sagen: "Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, so prophezeie ich dir, das du morgen Stubenarrets hast!"

Aber sind das im Sinne wirklich Prophezeiungen, oder sind es nicht wohl eher Ansagen mit sich ergebenden Folgekonsequenzen?

Wenn ich an einer Fußgängerampel auf das Knöpfchen drücke, dann ist die Folgekonsequenz, dass das grüne Männchen das rote Männchen ablöst! Es ist also keine Prophetie, wenn ich dieses vorher prophezeie!

Und genauso wenig sind es Prophezeiungen, wenn Gott dem Menschen Mitteilung/Wissen gibt, das bei diesen oder jenen Verhaltensweisen eine dementsprechende Folgekonsequenz ansteht!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 12:58

SunFox hat geschrieben:Und genauso wenig sind es Prophezeiungen, wenn Gott dem Menschen Mitteilung/Wissen gibt, das bei diesen oder jenen Verhaltensweisen eine dementsprechende Folgekonsequenz ansteht!


Mormonen benutzen den Begriff "Prophet" aber nur in dem Sinne, dass sie von Gott Offenbarungen bekommen. So, wie der Vater für seine Familie, oder der Bischof für seine Gemeinde. Und wenn eine Prophezeiung bei den Mormonen nicht erfüllt wurde, so wurde sie geändert oder einfach "vergessen".
Das beste Beispiel dafür ist das, was bei der "Prophezeiung" über die Vielehe ablief. Gegeben schon 1831 wurde es erst nachträglich (LuB 132) auf das Jahr 1843 datiert.
Hierzu diese Links:

http://www.vielehe.de.tl/Unterdr.ue.ckt ... n-1831.htm

http://vielehe.de.tl/MEHR--Ue-BER-DAS-N ... e-NNER.htm

http://vielehe.de.tl/MIT-IHREN-SCHWESTE ... IRATET.htm

Ein Prophet der Bibel ist in keinster Weise mit dem Lügner Smith identisch!
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon cori » So 27. Sep 2009, 17:13

Linda hat geschrieben:
cori hat geschrieben:Eins tät mich noch brennend interessieren, liebe Linda:

Wie bist du denn reingerutscht zu den Mormonen? Kannst du ein bisschen erzählen?


ich bin nicht reingerutscht, sondern reingeboren worden.Mein "Vater" war bei der US-Armee und meine Mom dort Übersetzerin. Beide Mormonen, beide schliefen miteinander ohne verheiratet zu sein, und als mein "Vater" in die Heimat versetzt wurde, wußte er nichts von den "anderen Umständen", in denen meine Mutter war. Wegen ihrem dicken bauch, und wohl auch der damaligen Zeit (die piefige Adenauer-Ära) hatte meine Mutter in der LDS (Mormonen) einen schweren Stand. Manche Männer machten anzügliche Angebote, und Frauen glaubten, sie wäre ein "leichtes Mädchen, dass ihnen ihre Männer wegnehmen will", was sich erst änderte, als der neue Bischof (Gemeindeleiter) sie eines Tages demonstrativ freundlich an der Kirchentür begrüßte.
Ich habe also von klein auf an die ganze Indoktrination mitgemacht, und diesen Sch*** auch geglaubt.

Ganz verstehe ich nicht: Du bist in Amerika gezeugt worden? In Deutschland zur Welt gekommen? Dein Vater ist später nach Deutschland zurückgekommen als deine Mutter? Haben deine Eltern weiterhin als unverheiratetes Paar zusammengelebt?

Wann hast du entdeckt, dass mit der Lehre der Mormonen etwas nicht simmen kann?

Liebe Grüsse

cori
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 18:28

Nee, das war viel profaner!
Mein "Vater" war in Bayern stationiert, wo meine Mutter Übersetzerin war. Beide hatten*** miteinander, und ich wurde in München geboren. Als ich fast 6 Jahre alt war, erfuhr mein "Vater" von mir, und holte uns nach Idaho (angeblich nur für die Sommerferien meiner Schwester.). Wir blieben länger, und meine Eltern haben dort auch geheiratet.
Soweit die Fakten.
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon cori » So 27. Sep 2009, 18:40

Ach so war das. Danke Linda fürs Erzählen.

Wie ist es dann weitergegangen? Was waren deine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Mormonen, und wie hat dich dein Weg hinausgeführt?

Liebe Grüsse

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Linda » So 27. Sep 2009, 18:46

cori hat geschrieben:Ach so war das. Danke Linda fürs Erzählen.

Wie ist es dann weitergegangen? Was waren deine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Mormonen, und wie hat dich dein Weg hinausgeführt?

Liebe Grüsse

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon tiktak » So 27. Sep 2009, 18:55

Linda hat geschrieben:
cori hat geschrieben:Ach so war das. Danke Linda fürs Erzählen.

Wie ist es dann weitergegangen? Was waren deine Erlebnisse und Erfahrungen bei den Mormonen, und wie hat dich dein Weg hinausgeführt?

Liebe Grüsse

cori


Schreib mir lieber ne Email. Ich weiß nicht, ob und wie lange ich noch hier bleiben werde, entweder von mir aus, weil es mir hier langsam zu bunt wird, oder von Seiten der Admins aus, das bleibt sich gleich!

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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Bobby68 » Di 31. Aug 2010, 22:29

Linda erzählt offenbar nichts mehr, da es ihr zu bunt wurde. Bekanntlich wurde sie als Mann geboren und liess sich zur Frau umoperieren.

In der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben wir, dass Gott mit jedem Menschen einen Plan hat und dass es nicht ein Zufall ist, ob jemand als Mann oder Frau geboren wird. Aufgrund dieses Umstandes (und der Operation) wurde Linda gemäss eigenen Angaben aus der Kirche ausgeschlossen.

Eine Frage : Wie würde so ein Fall in Deiner Kirche gehandhabt werden ?
Findet Ihr das Vorgehen meiner Kirche falsch ?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Taube » Mi 1. Sep 2010, 05:23

Bobby68 hat geschrieben:...
Findet Ihr das Vorgehen meiner Kirche falsch ?

Falls die Operation der entscheidende Punkt war für den Ausschluss, finde ich es falsch. Ich bin sicher, dass meine Kirche deswegen niemanden ausschliessen würde. Warum auch? Ob jemand Mann oder Frau ist kann doch nicht die Kirche entscheiden. Die Kirche kann auch nicht entscheiden, was Gott für einen Plan hat für einen Menschen.

Gruss Taube
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Bobby68 » So 12. Sep 2010, 13:26

@ Taube

Ist es für Dich also ein Zufall, ob ein Mensch als Frau oder Mann geboren wird ?
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Taube » So 12. Sep 2010, 13:42

Der Mensch ist nicht Zufall sondern Geschöpf Gottes. ...aber Du meinst also, dass nur die äussere Gestalt darüber entscheidet, wer Mann oder Frau ist? So einfach ist halt Gottes geschaffene Welt nicht gestaltet. Es gibt z.B. auch Zwitter oder Menschen, deren Psyche nicht mit dem äusseren übereinstimmt.

Deshalb sage ich ja, ich möchte das nicht der Kirche überlassen zu entscheiden. Darum sage ich ja, wenn es nur die Operation gewesen ist, welche für den Ausschluss entscheidend war, dann kann ich das Vorgehen der Kirche nicht verstehen. Ich würden im meiner Kirche dagegen kämpfen.

Gruss Taube
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Re: Kirche Jesu Christi - Heilige der letzten Tage

Beitragvon Gnu » Fr 1. Okt 2010, 07:59

Bobby68 hat geschrieben:Linda erzählt offenbar nichts mehr, da es ihr zu bunt wurde. Bekanntlich wurde sie als Mann geboren und liess sich zur Frau umoperieren.

In der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage glauben wir, dass Gott mit jedem Menschen einen Plan hat und dass es nicht ein Zufall ist, ob jemand als Mann oder Frau geboren wird. Aufgrund dieses Umstandes (und der Operation) wurde Linda gemäss eigenen Angaben aus der Kirche ausgeschlossen.

Eine Frage : Wie würde so ein Fall in Deiner Kirche gehandhabt werden ?
Findet Ihr das Vorgehen meiner Kirche falsch ?

Ich bin schon vor Jahren aus der reformierten Kirche ausgetreten und zur Zeit eingeschriebenes Mitglied des Evangelischen Gemeinschaftswerks, welches sich als diakonisches Werk innerhalb der reformierten Landeskirche versteht. Soviel ich weiss, wird im EGW niemand wegen persönlichen Sünden ausgeschlossen.

Ich finde das Vorgehen deiner Kirche nicht falsch, sondern konsequent. Wenn das die Kirche so entscheidet, dann ist es für die Kirche richtig.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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