Der Darbysmus

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Der Darbysmus

Beitragvon Oli4 » Mi 17. Feb 2010, 07:04

Leuchte hat geschrieben:Wie sich die Gemeinden nennen, ist eigentlich irrelevant. Wichtig ist, nach welchen Prinzipien sie die Bibel auslegen. Und dazu gehört ein Studium der Auslegung bzw - was auch ganz wichtig - die Zeit und Umstände der Entstehung dieser Auslegungsart. Wenn du dir aber natürlich sicher bist, dass zur Zeit Jesu die von dir angewandte Methodik gängig war, dann hat nicht mal Kukuk Einwände gegen dich.

Hallo Kukuk

Wer denkt Jesus, als Stifter der ganzen Schrift, müsse selber Interpretationen seiner eigenen geschriebenen Worte betreiben um Verständnis zu erlangen und weiterzugeben und habe nichts neues, weitergehenderes zu berichten, der soll das bitte glauben.... Natürlich hat Jesus korrigiert, aber nicht das Geschrieben sondern das gelebte und das hätten sie selber korrigieren können wenn sie nur gewollt hätten. Für was sonst wäre es wohl geschrieben wenn es nicht verständlich gewesen wäre ??
Wer aber dahinkommt um zu erkennen, dass Jesus der Stifter der ganzen Schrift, hauptsächlich die Beweise seiner Selbst anhand Seiner Schrift aufzeigen musste, der wird auch erkennen lernen, dass es noch Nach-Jesuanische Schriften mit erweiterten und bis dahin verborgenen Inhalten gibt. Wer diese hinzugekommenen Inhalte als ebenso von Jesu gestiftete Schriften erkennen darf, der wird sich schon irgendwann in der Tiefe der vorbehaltslosen Überlegungen Gedanken dazu machen müssen, mit welcher Geschichtsphilosophie (historizitäre Herangehensweise) er an das zeitlich in Phasen hinzugewachsene, fortlaufend über Jahrtausende offenbarte Stift des Stifters herangehen soll.
Ich empfehle die historische Vorlage die im Text drinn enthalten ist, zu verwenden und nicht Systeme der Alten herauszufinden versuchen. Weshalb nicht ? Weil die Evangelien uns sehr schön vorführen wie eben diese Alten, die Pharisäer+Schriftgelehrten (die geistliche Elite Israels) die Systematik zwar kannten, moralisch aber verdorben und nicht wollend es eben auch nicht anwandten (oder nur da wo es ihnen passte) und die gewillten Jünger Jesu es moralisch zwar absolut redlich angingen, aber die offensichtliche Systematik nicht verstanden, weil Jahrhunderte dieses einfache Volk in gewissen, zu unterscheidenden Dingen, falsch konditioniert wurde. Es brauchte bis über das Kreuz hinaus Zeit, bis sie der Herr soweit hatte um sie zum Verstehen bringen konnte. Es wäre aber alles notwendige bereits dagewesen (bis hin zum notwendigen Kommen des Messias und dessen Beweise).
Nicht dass wir heute einen Deut besser oder intelligenter wären als sie damals, wir (Gläubigen) haben ebenso moralisch erkannt und den ganzen, abgeschlossenen Inhalt der HeilsGeschichte inkl. zusätzlichen, eminent wichtigen Erklärungen (APG-Off.) zur Verfügung, ohne die wir nichts verstehen würden. Manche gehen an diesem Punkt nicht weiter und holen das später Offenbarte wieder zurück ins Alte. Nichts neues unter der sonne, könnte man heilsgeschichtlich sagen.

Vermutlich 85% der Leser sind sich über verschiedene Geschichtsphilosophien und Herangehensweisen zur Bibel gar nie bewusst oder sehr spät und kommen damit trotzdem sehr weit im elementaren Verständnis. Irgendwann aber, wenn sie sich in die Schrift und ihren quer durch bestehenden Verbindungen (neudeutsch Links) verheddern, weil sie es linear nicht auf eine verständige, widerspruchsfreie Linie bringen können, werden sie sich Gedanken dazu machen, ob es denn für das tiefere Hineinverstehen und Auflösen der Verhedderungen (Widersprüche) nicht doch ein paar wichtige, grundsätzliche Dinge zu beachten gibt.
Eine dieser Überlegungen, - mir nicht zuallererst eine sehr wichtig zu erkennen scheinende - sind die offensichtlichen heilsgeschichtlichen Zeitabschnitte die in der Schrift erkennbar sind (Fremdwort: "Dispensation", biblisch: Verwaltung, griechisch oikonomia).
Die Einteilung sind ebensowenig im Text in expliziten Worten gekennzeichnet wie z.Bsp. in einem Brief eines leiblichen Vaters an Jemanden, dieser Schreiber niemals hineinschreiben würde, wo denn die Anrede, Einleitung, Hauptteil 1, Hauptteil 2... , Voraussicht auf Kommendes, Grüsse und Abschied starten und wo Enden würde. Es ist Dir (und mir) aber sonnenklar dass diese Elemente alle in ihrer Art und Umfang vorhanden sind; und zwar aus dem Textinhalt direkt und offensichtlich, ohne jemals etwas davon gewusst zu haben. In der Schule lernt man solche Einteilungen von jeglichen Texten zu machen (z.Bsp. zeitungsartikel etc.) um damit dem Schüler beizubringen, wie mann einen grösseren, zusammenhängende Text besser verstehen und inhaltlich auch besser weitergeben zu können. Im Bibellesen ist das analog kein bisschen anders.
Wie gesagt, das ist aber alle mir augenscheinlich gar nicht das allerwichtigste um zu verstehen und schon gar nichjt das Einzige !! Es hilft aber viele Dinge in einen harmonischen Gleichklang zu bringen ohne die in dem Inhalt des Briefes des Vaters vorhandene Noten abzuändern, zu übersehen oder anders als dargestellt klingen zu lassen.
Und nochmals wiederholt: es ist ein Teil der Hermeneutik und für mich bei weitem nicht das einzige und wesentliche Element um möglichst widerspruchsauflösend ohen Hinzufügend gelesenes verstehen zu können.

Schau mal in folgendes Buch hinein. ich kenne es nicht selber, aber es ist offen zugänglich und ein Blick in das vielsfältige Inhaltsverzeichnis zeigt, dass es nicht mit zwei drei immer wiederkehrenden Schlagworten getan ist.
Interessant denn auch, dass R32 das in die Lächerlichkeit geschupste Wort "literal"{*} nun selbr in seiner eigenen Systematik's-Bezeichnung verwendet und dafür, um andere weiter subtil diskreditieren zu könenn, ihnen einfach aus Literal ein Hyperliteral aufpflanzt...
Christus ist meine Wahrheit, es gibt kein wahrer als wahr.

Gottes Gnade


{*} In der Logik nennt man einen Satz Literal, wenn er entweder wahr (w, wahr, true) oder nicht wahr (f, falsch, false) ist. Dieses gilt sowohl für einfache als auch für verknüpfte Aussagen. „Halbwahrheiten“ gibt es in der zweiwertigen Logik nicht. Dieser Satz kann sowohl der gewöhnlichen Sprache entstammen oder auch der Sprache der Mathematik.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon jes_25913 » Mi 17. Feb 2010, 07:32

Hallo Olli4,

ich habe in das genannte Buch einmal reingeschaut. Ist ja interessant, dass Du so was liest. Übereinstimmend mit Punkt 6 dieses Buches, sehe ich diesen Beitrag, der die beste Zusammenfassung und Anleitung für richtige Auslegung ist, die ich kenne.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Oli4 » Mi 17. Feb 2010, 08:12

jes_25913 hat geschrieben: Ist ja interessant, dass Du so was liest.
Ich habe doch geschrieben, dass ich es selbst nicht kenne... 8-)


Jes, deine Wirklichkeiten kenne ich deinen Aussagen nach. Dass die Schrift auch Übernatürliches beschreibt, schliest die Natürlichkeit der Grundlage keineswegs aus. ich bin schlieslich natürlich und Gott hat unsere Vorfahren ebenso so geschaffen. Ich möchte dafauf aber nicht weiters eingehen.
Da sollte man besser neue Threads auftun.
Auch zu Dispensationen gibts schon Threads, die seit langem stillstehen.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Mi 17. Feb 2010, 17:55

Oli schreibt:
Wer denkt Jesus, als Stifter der ganzen Schrift, müsse selber Interpretationen seiner eigenen geschriebenen Worte betreiben um Verständnis zu erlangen und weiterzugeben und habe nichts neues, weitergehenderes zu berichten, der soll das bitte glauben.... Natürlich hat Jesus korrigiert, aber nicht das Geschrieben sondern das gelebte und das hätten sie selber korrigieren können wenn sie nur gewollt hätten. Für was sonst wäre es wohl geschrieben wenn es nicht verständlich gewesen wäre ??


Lieber Oli.
Natürlich hat Jesus das AT den Juden gegenüber interpretiert. Dabei hat er ihre verkehrten Auslegungen, z. B. über den Messias, korrigiert. Er hat z.B. in Luk. 4 die Stelle Jes. 61:1+2 auf seine Person angewandt, er hat sich in Matth. 24 auf den Propheten Daniel bezogen und er hat in der Bergpredigt den wahren Sinn der 10 Gebote klar gemacht.

Natürlich hat er auch ganz viel Neues offenbart. Am Bibelverständnis der Schriftgelehrten sieht man ganz klar, dass es durchaus möglich ist, die Bibel falsch zu verstehen. Daran hat Satan das größte Interesse ( er legte Jesus gegenüber ja selbst die Bibel falsch aus), und freut sich, wenn die Menschen es ihm nach machen.

Oli
Weil die Evangelien uns sehr schön vorführen wie eben diese Alten, die Pharisäer+Schriftgelehrten (die geistliche Elite Israels) die Systematik zwar kannten, moralisch aber verdorben und nicht wollend es eben auch nicht anwandten (oder nur da wo es ihnen passte) und die gewillten Jünger Jesu es moralisch zwar absolut redlich angingen, aber die offensichtliche Systematik nicht verstanden, weil Jahrhunderte dieses einfache Volk in gewissen, zu unterscheidenden Dingen, falsch konditioniert wurde. Es brauchte bis über das Kreuz hinaus Zeit, bis sie der Herr soweit hatte um sie zum Verstehen bringen konnte.


Ich denke, dass es nicht die moralische Seite war, die die Schriftgelehrten zu Fehlinterpretationen führte, sondern ein gewisses Nationalgefühl: "Wir sind das auserwählte Volk und bleiben es bis zum Ende der Welt". So waren auch die Jünger von Kind auf in den Synagogen unterrichtet worden. Und deshalb ihre falsche Messiaserwartung. Das Selbstverständnis der Juden und die daraus gezogenen falschen Schlüsse herrschen ja bis heute nicht nur bei ihnen, sondern auch bei manchen Christen vor.

werden sie sich Gedanken dazu machen, ob es denn für das tiefere Hineinverstehen und Auflösen der Verhedderungen (Widersprüche) nicht doch ein paar wichtige, grundsätzliche Dinge zu beachten gibt.
Eine dieser Überlegungen, - mir nicht zuallererst eine sehr wichtig zu erkennen scheinende - sind die offensichtlichen heilsgeschichtlichen Zeitabschnitte die in der Schrift erkennbar sind (Fremdwort: "Dispensation", biblisch: Verwaltung, griechisch oikonomia).


Diese Dispensationen sind so schwer, wenn überhaupt, zu erkennen, dass sich diejenigen, die sie befürworten, bis heute nicht einigen konnten, weder auf die Zahl (ZJ/ Russell lehren 7 Dispensationen, andere Ausleger nur drei) noch auf die für sie geltenden Zeitabschnitte. Die ganze Sache ist also äußerst diffus. Was hilft mir das dann noch beim Bibelverständnis? Und wenn der eine sie so zählt und der andere sie wieder anders und auch die Zeitabschnitte stark variieren, kommt am Ende ganz sicher keine klare Erkenntnis heraus. Da kann jeder alles "beweisen".

Dann ist es mir schon lieber, die Zeit so ein zu teilen, wie das unser Kalender macht: vor Christus und nach Christus.

Hinzu kommt ja, und das ist ja besonders wichtig, dass man nicht nur Dispensationen zu erkennen glaubt, sondern diese Dispensationen auch mit bestimmten Bibellehren verbindet. Damit zerreißt man dann das Wort Gottes. (ein Beispiel, dass auch im Forum besprochen wurde: Weil die 10 Gebote auch Bestandteil des Sinai-Bundes waren, glauben Dispensationalisten irrtümlich, sie würden nur (ausschließlich) für die Dispensation des Sinai-Bundes gelten und hätten darüber hinaus keine Bedeutung)
So lehrt ein Dispensationalist z.B., dass die ganze Bibel für Christen nicht verbindlich sei. Für Christen würden nur einige Kapitel des Johannesevangeliums, die Apostelgeschichte, die Briefe und die ersten drei Kapitel der Offenbarung gelten. Ähnliches, vielleicht weniger krass, lehren auch andere Dispensationalisten.. Ich wollte das oben näher erläutern, aber Thelonius hat das abgebrochen. Es wurde wohl zu heikel.

Die "Entdeckung" der Dispensationen geht eigentlich erst auf das 18. Jahrhundert zurück. Davor spielten sie so gut wie keine Rolle.

Interessant denn auch, dass R32 das in die Lächerlichkeit geschupste Wort "literal"{*} nun selbr in seiner eigenen Systematik's-Bezeichnung verwendet und dafür, um andere weiter subtil diskreditieren zu könenn, ihnen einfach aus Literal ein Hyperliteral aufpflanzt...
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Nein, Oli, so ist das nun nicht. Ich habe den Begriff "literalistisch bzw. literal" auch schon früher im Zusammenhang mit "historizistisch" verwendet. Damals habe ich den "Literalismus" der Dispensationalisten als "Buchstabengläubigkeit" gekennzeichnet, worüber Du Dich auch aufregtest. Hier habe ich das Wort "Hyperliteralismus" aus dem Artikel von Deventer/Deppe verwendet, den Leuchte gepostet hatte. Beides meint letzten Endes das Gleiche.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Mi 17. Feb 2010, 18:05

Hallo, Oli.
Vielen Dank für den Link zu Gerhard Maier, Biblische Hermeneutik.
Da ich den gesamten Bibelkommentar von ihm habe, werde ich sicher auch seine Hermeneutik lesen.
LG Reginald.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Oli4 » Mi 17. Feb 2010, 18:47

Reginald 32 hat geschrieben:Dann ist es mir schon lieber, die Zeit so ein zu teilen, wie das unser Kalender macht: vor Christus und nach Christus.

Sag ichs ja, ein waschechter Dispensationalist ! :clap:

Du musst nur noch den Nebel etwas lichten um undiffus und offensichtlicher nicht möglich zu erkennen, dass es im Paradies Dinge zu gänzlichen Änderungen des Lebensbereiches und Aufgaben der zwei Protagonisten führte, dass Noah in einer andern Welt losging um in einer gänzlich anderen zu landen und neue Aufträge erhielt (was auch Ungläubige abstreiten) und dass auch am Horeb etwas einschneidendes stattfand, was das Gottes Volk in seinen ganzen moralischen und gesellschaftlichen Lebensumständen völlig neu zu leben war (die Erfolge waren ja immer sehr gering).

Viel Erfolg beim finden!

:praisegod:
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Do 18. Feb 2010, 13:50

Lieber Oli.

Sei mir bitte nicht böse,für das, was folgt. Ich möchte Dich nämlich gerne genau und richtig verstehen, aber Deine Wortwahl und Dein Satzbau bereiten mir oft große Mühe und wirken meiner Absicht entgegen.

Könntest Du für mich Deinen letzten Post nochmal in verständlichem deutsch schreiben? Ich wäre sehr zu Dank verpflichtet. :umarm:

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Oli4 » Do 18. Feb 2010, 18:06

Reginald 32 hat geschrieben:Lieber Oli.

Sei mir bitte nicht böse,für das, was folgt. Ich möchte Dich nämlich gerne genau und richtig verstehen, aber Deine Wortwahl und Dein Satzbau bereiten mir oft große Mühe und wirken meiner Absicht entgegen.

Könntest Du für mich Deinen letzten Post nochmal in verständlichem deutsch schreiben? Ich wäre sehr zu Dank verpflichtet. :umarm:

Liebe Grüße von Reginald.

Hallo Reginald

Weshalb soll ich Dir böse sein ?
Wenn ich ausdrücke, dass Du mich ärgerst, dann ist das grundsätzlich mein Problem meiner eigenen Handhabung damit. Es ändert aber nichts daran, dass es den Inhalt/Grund des Ärgernisses nicht besser macht.

Ich nenne dich (nicht das erste mal) bewusst Dispensationalist (der literalen Wortbedeutung nach) weil DU mit deiner Aussage mindestens zwei Zeiten erkennst und anerkennst. :))
Reginald32 hat geschrieben:Dann trat das wichtigste Ereignis der Weltgeschichte ein: Gott kam persönlich auf diese Erde und wurde Mensch und bezahlte die Sündenschuld aller Menschen am Kreuz. Die Zeit des alten Testamentes war zu Ende.

Damit siehst und anerkennst Du mindestens zwei Dispensationen.
Ich sehe ein paar mehr, ohne da etwas in Stein meisseln zu wollen, z.bsp.

Ein paar unvollständige und nicht abschliessende Stichworte:
- Eden - Rausschmiss
- Noah - Sündflut
- Babel - Sprachenverwirrung+Zerstreuung
- Horeb - Gesetz - Kreuz
- Pfingsten - Gemeinde - Entrückung

Und immer dran denken: Es gibt/gab oft gewisse Übergangszeiten und manchmal eher einschneidende Zeiten-Wechsel.
Sie dienen nicht einem Konzept-Überstülpens sondern eines Verstehens weshalb viel Dinge so ge- und beschrieben sind wie sie eben sind.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Do 18. Feb 2010, 20:14

Oli schreibt:
Damit siehst und anerkennst Du mindestens zwei Dispensationen.


Lieber Oli, ich nehme mal an, dass das aber anders zu verstehen ist.
Das Volk Gottes des AT geht nahtlos über in das Volk Gottes des NT. das AT ist die Voraussage, das NT die Erfüllung.. Die Klammer zwischen beiden ist Jesus Christus.

Um es speziell an einem Beispiel auf zu zeigen: Das Grundgesetz des Volkes Gottes im AT, die 10 Gebote, sind für mich ebenso das Grundgesetz des nun auf Gläubige aus allen Völkern erweiterten Volkes Gottes im NT. Die Opfergesetze und die nationalen Gesetze Israels sind nun erledigt, bzw. Christus hat sie erfüllt.
Das NT ist für mich nicht etwas gänzlich Neues, sondern die erweiterte Erfüllung des AT und in mancher Beziehung dessen Fortsetzung.

Ich denke, das ist doch ein wenig anders als eine in sich abgeschlossene Heilszeit.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Do 18. Feb 2010, 22:41

Hallo, zusammen.

Ich habe soeben ein interessantes Buch von Steve Wohlberg über den Darbysmus gefunden.
Es ist ein Google-Buch und kann online gelesen werden.
http://books.google.de/books?id=Miacehj ... us&f=false

Wenn es keinen Namens-Doppelgänger gibt, ist m.W. Steve Wohlberg ein Pastor mit judenchristlichem Hintergrund.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Oli4 » Fr 19. Feb 2010, 07:40

Reginald 32 hat geschrieben:
Oli schreibt:
Damit siehst und anerkennst Du mindestens zwei Dispensationen.


Lieber Oli, ich nehme mal an, dass das aber anders zu verstehen ist.
Das Volk Gottes des AT geht nahtlos über in das Volk Gottes des NT. das AT ist die Voraussage, das NT die Erfüllung.. Die Klammer zwischen beiden ist Jesus Christus.

Um es speziell an einem Beispiel auf zu zeigen: Das Grundgesetz des Volkes Gottes im AT, die 10 Gebote, sind für mich ebenso das Grundgesetz des nun auf Gläubige aus allen Völkern erweiterten Volkes Gottes im NT. Die Opfergesetze und die nationalen Gesetze Israels sind nun erledigt, bzw. Christus hat sie erfüllt.
Das NT ist für mich nicht etwas gänzlich Neues, sondern die erweiterte Erfüllung des AT und in mancher Beziehung dessen Fortsetzung.

Ich denke, das ist doch ein wenig anders als eine in sich abgeschlossene Heilszeit.

Guten Morgen Reginald

Natürlich musst Du es auf die 10 Gebote reduzieren, denn das ist ja deine auf allem basierende Lehr-Prämisse und Dreh- und Angelpunkt für deine ganze weitere Theologie. Nur eben tut dies die Schrift selbst NICHT, sondern erklärt es gerade gegensätzlich.

Die grundursprünglichste Lehrprämisse der Schrift ist CHRISTUS und nicht menschlich-moralisches Verhalten anhand Gesetzen usw..

Bei CHRISTUS fängt es an und dort wird es wieder enden. Zu Seiner Ehre, nicht zur Ehre des Menschen. Die Schöpfung ist - etwas missverständlich genannt aber keineswegs so gedacht ! - "gerade mal eine 'Zwischenspiel' mit viel Sinn, aber ohne Grundlage des Ganzen zu sein.

Deine Herleitung zu den 10 Geboten ist die, dass die 10 Gebote schon immer waren, z.bsp. weil Kain wusste, dass er nicht morden soll.
Nur sagt eben diese 2. irdische Gewissensmanifestation eines Menschen keinstenfalls aus, dass es ein 10 Punkte Programm ist, dass da im inneren des ersten geschaffenen Menschen angelegt ist (und über eine belehrung dazu schweigt die Bibel wie ein Grab,.. bis zum Horeb).
Geh einmal in die Urwälder PapuaNeuguineas. Der Eingborene weiss ganz genau, dass seine Frau zu ihm gehört, er weiss ganz genau dass er Menschen nicht töten soll, er weiss ganz genau, dass der Speer seines nachbarn nicht ihm gehört. er weiss aber rein gar nichts, dass er am Samstag oder irgend an einem anderen Tag ruhen soll. Tut er auch nie. Seit Generationen nie.
Das alte Gebot lautete "Liebe Gott und liebe deinen Nächsten". Das alleine hätte schon immer genügt und brauchte niemandem auf Tafeln geschrieben werden, denn es ist in Adams herzen angelegt und bis heute uns verfilefältigt noch vorhanden, wenn auch gänzlich zugeschüttet. Wir wissen ja weshalb. Adam wäre ansonsten immer noch in Eden.
Weshalb diese Theologie heute noch Zustimmer hat liegt weniger daran dass sie biblisch stringent und durchgehend ohne Eisegese belegt wäre, sondern daran, dass 10 ein runde Zahl ist (welche seit dem Horeb biblisch so gar nirgends gezählt wird) und weil dem Menschen (und seiner Zählung) 6 davon moralisch-zwischenmenschlich und 9 davon moralisch-verantwortlich sind. Das verbindende, erfüllte und geistlich 'einverleibte', das können nur Menschen mit offenen Ohren aus der Schrift heraus erkennen.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Fr 19. Feb 2010, 15:25

Oli schreibt:
Die grundursprünglichste Lehrprämisse der Schrift ist CHRISTUS und nicht menschlich-moralisches Verhalten anhand Gesetzen usw..


Lieber Oli, damit hast Du natürlich Recht und ich stimme Dir voll zu.
Keine Gemeinschaft ist aber in der Lage, ohne Regeln zu leben, die Frage ist m.E. nur, werden diese Regeln gewaltsam aufgedrückt oder sind sie einfach aus Einsicht heraus jedem Mitglied der Gemeinschaft i"in Fleisch und Blut" übergegangen ?

Ich denke, das Letztere ist der richtige Weg. Das wäre auch die Erfüllung der zwei Grundgebote.
Liebe zu Gott bedeutet für mich, neben ihm keiner anderen "Götter" zu haben.
Liebe zu Gott bedeutet für mich, mir auch keinen Heiligen oder Madonna in die Wohnung zu stellen und die damit dargestellte Person zu verehren.
Liebe Zu Gott bedeutet für mich, In Gottes Namen zu schwören oder ihn sonstwie zu missbrauchen.
Liebe Zu Gott bedeutert für mich, auch den von ihm gesegneten Tag nach seinem Willen heilig zu halten. Und keinen von Menschen (unter welchen Einflüssen und Beweggründen auch immer) ausgesuchten Tag.
usw.

Oli
Geh einmal in die Urwälder PapuaNeuguineas. Der Eingborene weiss ganz genau, dass seine Frau zu ihm gehört, er weiss ganz genau dass er Menschen nicht töten soll, er weiss ganz genau, dass der Speer seines nachbarn nicht ihm gehört. er weiss aber rein gar nichts, dass er am Samstag oder irgend an einem anderen Tag ruhen soll. Tut er auch nie. Seit Generationen nie


Der Gedanke ist interessant und überlegenswert.
Es gibt aber auch einen anderen, parallelen Gedanken: Geh mal nach Ghana. Als die ersten Weißen dorthin kamen, waren sie baß erstaunt, dass die Menschen dort einen Gott verehrten, dessen Tag der Samstag ist.
Das tun sie bis heute.
Es ist aber nicht der Gott der Bibel.

Übrigens kann man Dein Argument natürlich genau so auf den Sonntag anwenden. Die Papua-Christen dürfen also auch keinen Sonntag feiern, weil sie das im Urwald seit vielen Generationen ja auch nicht kannten.

Oli
Weshalb diese Theologie heute noch Zustimmer hat liegt weniger daran dass sie biblisch stringent und durchgehend ohne Eisegese belegt wäre, sondern daran, dass 10 ein runde Zahl ist (welche seit dem Horeb biblisch so gar nirgends gezählt wird) und weil dem Menschen (und seiner Zählung) 6 davon moralisch-zwischenmenschlich und 9 davon moralisch-verantwortlich sind. Das verbindende, erfüllte und geistlich 'einverleibte', das können nur Menschen mit offenen Ohren aus der Schrift heraus erkennen.


Wie so oft im Leben gibt es aber auch noch einen zweiten denkbaren Grund: Das Wirken des Heiligen Geistes....

Generell geht es mir aber nicht um diesen Tag. Ich habe ihn ja auch deshalb gar nicht erwähnt. Eigentlich ist er in diesem Thread OT.
Mir geht es darum, auf zu zeigen, dass die beiden Zeiten vor und nach Christus für mich keine Heilsabschnitte oder -epochen sind wie für den Dispensationalisten. Dieser verteilt ja auch die einzelnen Bücher der Bibel auf die einzelnen Dispensationen und sagt: Diese Bücher gelten speziell für diese Dispensationen, aber nicht für die anderen Dispensationen. Für diese gelten andere Bücher der Bibel. Damit wird dann die Bibel zerrissen, und es kommen solche gefährlichen Sonderlehren dabei heraus wie die 7 letzten Jahre für Israel und den Antichristen.

Das wird auch in dem Buch von Steve Wohlberg besprochen. Er ist Judenchrist und wird wohl selbst auch am besten verstehen, welche Zukunft sein Volk hat.
Den Link dazu siehe oben.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Holy » Fr 19. Feb 2010, 15:45

Reginald 32 hat geschrieben:Liebe Zu Gott bedeutert für mich, auch den von ihm gesegneten Tag nach seinem Willen heilig zu halten. Und keinen von Menschen (unter welchen Einflüssen und Beweggründen auch immer) ausgesuchten Tag.
Und was genau verstehst du darunter, diesen Tag "nach seinem Willen heilig halten"?
Inwiefern verhältst du dich an diesem Tag anders als an den restlichen Tagen, damit er "heilig" ist?

Reginald 32 hat geschrieben:Damit wird dann die Bibel zerrissen, und es kommen solche gefährlichen Sonderlehren dabei heraus wie die 7 letzten Jahre für Israel und den Antichristen.
Interessanterweise werden diese "Sonderlehren" auch von Theologen, wie Jakob Thiessen von der STH Basel, die du an anderer Stelle als Beweis gegen Dispensationalismus anführst - die also keine Dispensationalisten sind - vertreten.
Holy
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Oli4 » Fr 19. Feb 2010, 16:48

Reginald 32 hat geschrieben:Keine Gemeinschaft ist aber in der Lage, ohne Regeln zu leben, die Frage ist m.E. nur, werden diese Regeln gewaltsam aufgedrückt oder sind sie einfach aus Einsicht heraus jedem Mitglied der Gemeinschaft i"in Fleisch und Blut" übergegangen ?

Die einzige Grundregel " Liebe Gott und liebe deinen Nächsten" ist in unserem Gewissen 'enthalten' (1. Joh 2,7), wenn auch weitherum zugeschüttet.
Der innewohnende HeiligeGeist ist es, der sie aufdeckt, blosslegt, uns darin berührt, wenn wir sie nicht selber hören wollen.
Liebe zu Gott bedeutet für mich, neben ihm keiner anderen "Götter" zu haben.
Damit misst sich nur jemand, der eben vom Geist nicht berührt wird oder der denkt diese Wirkung reiche nicht oder dagegen rebbeliert. (-> 1. Tim 1,8-11)
Der Gedanke ist interessant und überlegenswert.
Es ist/war erfahrbare Tatsache.
Es gibt aber auch einen anderen, parallelen Gedanken: Geh mal nach Ghana. Als die ersten Weißen dorthin kamen, waren sie baß erstaunt, dass die Menschen dort einen Gott verehrten, dessen Tag der Samstag ist.
Das tun sie bis heute.
Es ist aber nicht der Gott der Bibel.
Deine Schlüsse ? Versteh nicht was Du andeutest.
Übrigens kann man Dein Argument natürlich genau so auf den Sonntag anwenden. Die Papua-Christen dürfen also auch keinen Sonntag feiern, weil sie das im Urwald seit vielen Generationen ja auch nicht kannten.
Das tun sie doch auch nicht! Hast Du vergessen, ab was ich Dich vor ein paar Monaten erstaunt habe (Thema Wert/Notwendigkeit des Sonntags).
Generell geht es mir aber nicht um diesen Tag. Ich habe ihn ja auch deshalb gar nicht erwähnt. Eigentlich ist er in diesem Thread OT.
Vollständig bewusst und dennoch ist es dein alles bestimmender Kernpunkt deiner weitergehenden Theologie und bei Betrachtung der Zusammenhänge bei verschiedenen Heilszeiten kann ich die Zeit des Gesetzes auch nicht a priori ausblenden.
Diese Bücher gelten speziell für diese Dispensationen, aber nicht für die anderen Dispensationen. Für diese gelten andere Bücher der Bibel. Damit wird dann die Bibel zerrissen, und es kommen solche gefährlichen Sonderlehren dabei heraus wie die 7 letzten Jahre für Israel und den Antichristen.
Das tust ja Du genauso, wenn auch du die Bücher des AT's zusammen als 'veraltet' nennst.
Ich unterscheide nicht grundsätzlich nach Büchern, sondern nach Ereignissen, den Zeitpunkten der angewandten und noch kommenden irdischen Gerichten Gottes.
Das wird auch in dem Buch von Steve Wohlberg besprochen. Er ist Judenchrist und wird wohl selbst auch am besten verstehen, welche Zukunft sein Volk hat.
oh jeh, schon wieder ..... :?
Denkst Du wirklich, weil ein Mensch einen jüdischen Pass habe, verstehe er die biblischen Inhalte auch nur einen Deut besser oder richtiger als andere Schriftkundige Gläubige :?:
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Fr 19. Feb 2010, 18:49

Oli schreibt:
Deine Schlüsse ? Versteh nicht was Du andeutest.

Ist doch einfach. Du meinst, die Papuas hätten im Urwald zwar gewusst, dass stehlen usw. falsch sei, aber vom Sabbat hätten sie nichts gewusst. Das mag stimmen.
Als die ersten Weißen nach Ghana kamen, stellten sie erstaunt fest, dass die dortigen Bewohner in Urwald und Steppe, die diesen Gott verehrten, den Sabbat feierten, ohne je von Juden oder Christen besucht worden zu sein.
Bei Gott ist eben kein Ding unmögliuch.
LG Reg.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Reginald 32 » Fr 19. Feb 2010, 18:52

Holy schreibt:
Und was genau verstehst du darunter, diesen Tag "nach seinem Willen heilig halten"?
Inwiefern verhältst du dich an diesem Tag anders als an den restlichen Tagen, damit er "heilig" ist?

Zum Beispiel Jes. 58: 13 +14
Oder nimm das Vorbild Jesu.
Oder nimm das Vorbild von Bruder Paulus und den Aposteln.
LG R32.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Holy » Sa 20. Feb 2010, 08:57

Reginald 32 hat geschrieben:
Holy schreibt:
Und was genau verstehst du darunter, diesen Tag "nach seinem Willen heilig halten"?
Inwiefern verhältst du dich an diesem Tag anders als an den restlichen Tagen, damit er "heilig" ist?

Zum Beispiel Jes. 58: 13 +14
Oder nimm das Vorbild Jesu.
Oder nimm das Vorbild von Bruder Paulus und den Aposteln.
LG R32.


Kannst du es auch in deinen Worten sagen, sonst muss ich annehmen, dass du nur lehre Phrasen von dir gibst, und gar nicht wirklich verstanden hast, um was es geht. Wie genau sieht für dich das Vorbild Jesu, der Apostel und Paulus bezüglich dem Sabbat aus?
Holy
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Re: Der Darbysmus

Beitragvon Thelonious » Sa 20. Feb 2010, 10:26

Das eigentliche Thema ist nicht mehr zu erkennen, z.B. zur Fragestellung der Sonntagsheiligung gibt es natürlich schon separate threads - dort könnte selbstverständlich auch die hier zuletzt aufgekommene Diskussion weitergeführt werden.

Deshalb schließe ich hier (zumindest vorläufig).

Gruß
Thelo
Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
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