Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Nataraja » Sa 23. Okt 2004, 18:05

Hi Idefix,

Aussteigerberichte sind immer sehr zweischneidig, vor allem sind sie aber voller Wut, Groll, usw.
Glaubst du man kann da gute Infos über eine Gruppe beziehen?
Und wenn du hier einen Einzelfall aufführst: Wo gibt es solche Sachen nicht?
ich verteidige solche Sachen ja nicht, aber sie kommen halt überall vor uns sind nicht repräsentativ für die meisten Gruppen. Und für die Mormonen auch nicht.

Gruß

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon sterngucker » Sa 23. Okt 2004, 18:21

Original von Nataraja
Hallo Idefix12,

auf der Seite, die du da gepostet hast kann man nichts über die Mormonen erfahren, denn es ist eine "Ex"-Seite. Oder glaubst man könnte auf einer Aussteigerseige für ehemalige Freikirchler was ordentliches über Gemeinde, Jesus oder Glauben finden?
Wer was über Mormonen wissen will, was sie glauben und denken, soll doch die Elders selber fragen oder auf www.kirche-jesu-christi.org nachschauen.

Gruß

Nataraja


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kannst du mir so eine Seite zeigen? Ich habe noch nirgends sowas gesehen.

Liebe Grüsse

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Und all sein Tun ist Treue"

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Beitragvon Such_Find » Sa 23. Okt 2004, 18:37

ehemalige Freikirchler

kannst du mir so eine Seite zeigen? Ich habe noch nirgends sowas gesehen.

http://www.verletzte-christen.de/index.htm
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
Zitat von William Penn
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon bob der braumeister » So 24. Okt 2004, 14:02

ehemalige Freikirchler

kannst du mir so eine Seite zeigen? Ich habe noch nirgends sowas gesehen.

Liebe Grüsse

Sterngucker



http://www.sekten.ch/ex-site/forum00.htm
http://www.pewid.ch/FUN/FUNstart.html

nur so zur info
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon sterngucker » So 24. Okt 2004, 15:05

danke bob

nur so nebenbei ;)

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon aderhold » So 24. Okt 2004, 17:44

Nur zur Berichtigung:

www.verletzte-christen.de ist eine freikirchliche Site.
www.sekten.ch ist praktisch gegen ALLE religiösen Gemeinschaften gerichtet.
www.pewid.ch/FUN/FUNstart.htm ist auch eine Site gegen Sekten und Fundamentalisten.

Aber strikt Anti-Freikirchlich sind die Adressen nicht.

Sektiererische Eigenschaften gibt es überall, auch oft unter Freikirchlern.

Der Unterschied ist folgender:
Ein Baptist wenn er Ärger in seiner Gemeinde hat, kann ohne Schuldgefühle zu den Methodisten oder den Brüder gehen. U.s.w.

Jedoch:
Eine Zeuge Jehovas wird ausgeschlossen, und seine Akte steht alle Königreichssälen zu Verfügung. Seine Schuldgefühle können ihn dann ins bis ins Irrenhaus oder zum Selbstmord treiben.

Wie das genau bei den Mormonen ist, weiss ich nicht. Aber bei ihnen kann man glaube ich auch ausgeschlossen werden. Über die folgen von sowas, möchte ich gerne hier mal was hören.

Grüsse.
Gerne führe ich jede Unterhaltung auch im MSN/Live Messenger fort:
aderhold@hotmail.com
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mo 25. Okt 2004, 10:29

bei schweren vergehen, mord und ehebruch zb. oder hetzte gegen die kirche wird man in der regel ausgeschlossen, dass ist aber bei anderen gemeinschaften änlich, aus der kath. kirche geschied das durch exkomunikation.
schuldgefühle können berechtigt sein oder auch nicht ,dass ist eine persönliche sache zwischen gott und mir, da hilft weder eine baptistenkirche noch eine zeugengemeinde noch sonst was oder wer.
wenn ihr euch mal die strengen regeln des AT und NT anseht, dann sind alle heute existierenden gemeinschaften , einschliesslich der zeugen und mormonen sehr tolerant.
wer andere mist an ihren regeln sollte sich mal die bibel genauer ansehen.
eine strengere "sekte" als die christen gibs nur noch bei den moslems.
wer heute nach dem AT und NT leben würde , würde glatt hinter gitter landen. ZB steinigung von ehebrechern .
oder zb petrus hat ein ehepaar beim lügen erwischt, folge : beide starben unrühmlich.(na, wenn das kein "sektenverhalten" ist ). da gibs noch ganz andere dinge im NT. also wer selbst im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen auf andere werfen.
ich denke mal, das was sich heute christliche chirchen nennen ist eine "abgespeckte" version der "urkirche".


noch was, das richten sollte man den zuständigen gerichten überlassen und wer wurde verurteilt bisher ?. für welches "verbrechen" ?

darüber hinaus ist für einen christen gott ALLEIN der richter.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Nataraja » Di 26. Okt 2004, 10:58

Hallo aderhold,

Der Unterschied ist folgender:
Ein Baptist wenn er Ärger in seiner Gemeinde hat, kann ohne Schuldgefühle zu den Methodisten oder den Brüder gehen. U.s.w.


Naja, ich kenne dieses Phänpmen auch bei Freikirchen. Den wahnsinn des sektirerischen findet man halt doch überall. Und wenn ich sage überall, dann meine ich bdas auch so.

Gruß

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon manfred » Mi 27. Okt 2004, 07:25


Und wenn ich mich wiederholen muß, natürlich gibt es diesen Druck auch bei Mormonen, die ausgestiegen sind.
Wenn man getauft ist bei den Mormonen ist man für ommer getauft und daher auch für immer Mitglied bei den Mormonen , auch wenn man nicht mehr zahlen muß, aber die Daten sind erfasst, sind im Computer in Utah eingespeichert mit der gesamten Verwandtschaftskartei, die weiterverwendet wird.
Dann bist du zwar Katholik oder Adventist und irgendein Mormonen läßt sich für diech taufen.

liebe grüße

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 27. Okt 2004, 09:40

also ich war 10 jahre lang aktiver mormonen, als ich nicht mehr zehnten zahlte und den versammlungen fern blieb , kümerte das niemand, ich musste sogar bitten , dass man mich mal besuchte, dabei übte ich kritik an der der geschichte der mormonen was auch niemend kümmerte. ich bin heute nach 20 jahren immer noch "eingeschriebenes" mitglied und wenn ich mal kontakt zu meiner gemeinde hab , werde ich immer noch freundlich von jederman begrüsst.da ich überzeugt bin , dass jeder nach seinen werken , ob gut oder schlecht , beurteilt wird,und darüber hinaus nach seiner erkenntnis,was übrigens auch diese kirche lehrt,bin ich mir nur selbst verantwortlich und Gott.
wenn man nicht mehr zufrieden ist mit seiner kirche, sollt man austreten und es dabei verwenden lassen.
ich finde es lechten stil, dann anschliessend allerhand greuelmärchen zu erzählen, wie ach so schlecht doch die kirche ist und die mitglieder. entweder ist es frusst, böswilligkeit oder einfach das subjektive empfinden.
das sich solche fälle ähneln in ihren aussagen liegt einfach am subjektiven kollektivempfinden.
alle die schlechte erfahrungen mit einzelnen "amtsträgern" machten empfinden ähnlich anschliessend.
mich wundert immer wieder wie bereitwillig den erzählungen geglaubt wird, sollte die denkweise etwa folgende sein :
klar, dass das alles wahr ist was "ehemalige" erzählen,denn die kirche ist ja eine "sekte" da muss das bild halt stimmen was man sich von einer "sekte" machr ?

natürlich gibt es überall fehler von mitgliedern und "amtsträgern" aller ränge,man sollte sich die lehre der kirchen ansehen, was sie aussagen.
grundsätzlich kann man nichts ausschliessen.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon manfred » Mi 27. Okt 2004, 10:09

natürlich gibt es überall fehler von mitgliedern und "amtsträgern" aller ränge,man sollte sich die lehre der kirchen ansehen, was sie aussagen.


Damit hast du vollkommen recht, morlog.
Das Problem ist nur, daß meine Schwester, nun keinen Zugang zum Glauben mehr findet. Sie ist von den Mormonen zur kath. Kirche zurückgekehrt.
Dort hat sie allerdings auch manche falsche Leute kennengelernt und jetzt hat sie jedes Vertrauen in Religion verloren.

gruß

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 27. Okt 2004, 12:47

entteuscht sein sein kann man von JEDER religion und gemeinschaft,da gibt es millionen beispiele, nur , nicht jeder macht das publik, wie viele menschen ziehen sich von jeder religion leise und entteuscht zurück, wo von nie jemend erfährt.
ob man an gott glaubt, christ ist, moslen oder sonst was , ist einer PERSÖNLICHE entscheidung.
wichtig ist allein , dass man von seiner sache überzeugt ist.
selbstverständlich kann man auch ohne religionszugehörigkeit ein ordentliches leben leben.

niemand zwingt einen einer bestimmten relion beizutreten, und ich glaube auch gott sieht das so,allein die erkenntnis und das gewissen, wenn es noch vorhanden ist,ist der punk wo nach ein mensch vor gott beurteilt wird,das ist meine überzeugung.
wenn jemand kein vertrauen mehr zu einer religion oder gott hat ist das zwar bedauerlich,aber besser als lau sein,

jesus sagte in der offenbarung sinngemäss:
" wenn du doch warm ODER kalt wärst, so du aber lau bist , werde ich dich aus meinem munde ausspucken.
es gibt leider viel zu viele menschen die gott vorschreiben wollen wie er einem menschen oder eine gemeinschaft beurteilen soll.
ich halte das für masslos.

überlassen wir gott zu richten.


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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Idefix12 » Mi 27. Okt 2004, 13:15

Original von Morlog
entteuscht sein sein kann man von JEDER religion und gemeinschaft,da gibt es millionen beispiele, nur , nicht jeder macht das publik, wie viele menschen ziehen sich von jeder religion leise und entteuscht zurück, wo von nie jemend erfährt.
ob man an gott glaubt, christ ist, moslen oder sonst was , ist einer PERSÖNLICHE entscheidung.
wichtig ist allein , dass man von seiner sache überzeugt ist.
selbstverständlich kann man auch ohne religionszugehörigkeit ein ordentliches leben leben.

Ja das ist aber sehr schlimm, weil die meisten Menschen eher den Gott die Schuld zu schieben, dass er dafür verantwortlich ist, dass sie krank sind, weil ihr leben ruiniert ist oder weil sie das nicht bekommen was sie hätten, aber nein, er ist es nicht es ist Satan, der uns Menschen verführt und irreführt. Alle Reiligionen merken aber nicht, dass sie auch viel Falsch machen und Hass auf andere Religionen manchmal schieben. Hebräer 13 sagt ja schon, dass wir alle andere Mitgläubige aus andere Gemeinden wilkommen heißen sollen und nicht bekriegen sollen.

...wenn jemand kein vertrauen mehr zu einer religion oder gott hat ist das zwar bedauerlich,aber besser als lau sein,

Würde ich nicht sagen, wie würdest du dich als Vater fühlen, wenn deine Kinder dir den Rücken zukehren. Das tut doch einen weh und man kann das ja nicht verstehen, wenn die Kinder ohne einen Grund einen den Rücken zuwandelt.

jesus sagte in der offenbarung sinngemäss:
" wenn du doch warm ODER kalt wärst, so du aber lau bist , werde ich dich aus meinem munde ausspucken.
es gibt leider viel zu viele menschen die gott vorschreiben wollen wie er einem menschen oder eine gemeinschaft beurteilen soll.
ich halte das für masslos.

überlassen wir gott zu richten.


Sehe ich genau so. Dass finde ich schlimm, wenn andere sich als das richtige sehen würden und Gott was vorschreiben wollen. Ich finde, dass Gott keinen Unrecht haben soll, für das was andere Falsch machen. Er ist doch lieb, wie kann man so über ihn richten und befehle erteilen. Er ist ein Meiestet und kein Mensche. Wir sind die Pöbeln und nicht er. Aber bis diese Menschen das raffen! Gemeint wurde das nicht in negativen liebe Mitchristen !
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 27. Okt 2004, 13:30

idefix12,
leider hab ich vergessen die abschnitte beser zu trennen, so dass du zwei sachen zu einer machst.


gott hat nix gegen menschen die "kalt" sind im sinne dass sie nicht glauben (können). er wendet sich gegen die heuschler und die die andere richten,was leider weitverbreitet unter christlichen kirchen ist.
ein mensch wird in eine bestimmte religion hineingeboren, wie soll er daher "wissen" was richtig oder falsch ist.
da gott das weis und so lässt,hat er alleine die verantwortung dafür und wir sollten sie ihm auch lassen.
wie er mit den menschen verfährt ist seine sache.
jeder mensch kann sich auch irren in seiner religionsgemeinschaft,wir sollten ihn deshalb nicht verurteilen wegen seiner überzeugung.
ich meine damit .dass jeder mensch das recht hat sich zu irren oder kann irgend wer irgend was beweisen in sachen religion?
ich bin der meinung, dass gott einen nicht nach der religionszugehörigkeit und seiner überzeugung darin beurteilt, sondern nach seinem verhalten und taten.


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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Idefix12 » Mi 27. Okt 2004, 13:40

Original von manfred
Sie ist von den Mormonen zur kath. Kirche zurückgekehrt.
Dort hat sie allerdings auch manche falsche Leute kennengelernt und jetzt hat sie jedes Vertrauen in Religion verloren.

gruß

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Hallo Manfred,

dass hätte ich dir schon von Vornerein sagen können, dass man den Glauben verliert wenn man in die Katholische Kirche geht. Da findest du nur falsch Gläubige. Ich meide deswegen diese Kirche, weil die Mitchristen dort nicht immer nach den Geboten des Herrn leben oder wie ein Christ nach der Bibel hätte eigentlich leben sollen. So leute haben wir auch in der Lutherische Kirche. Deswegen mag ich am meistens die Evangelische Freikirchliche Gemeinden so sehr, weil da liebe Menschen sind und vorallem Menschen die im Herzen an Jesus und an JHWH glauben und das bedeutet der erste Schritt in den Reich Gottes und nicht wegen mal muss in die Kirche gehen und nach dem Gottesdienst über einen herzien wie es am meistens in der Katholische Kirche üblich ist. Da werden nur die anscheinend Christen heilig gesprochen und die machen immer noch viel Misst nach der Kirche. Klar man kann immer Sünden machen, aber man sollte nach den Geboten Gottes leben und nicht nach dem was Satan in Herzen einflöst oder im Kopf. Weil dann kannst du deinen Glauben ehe in der Wind schmeisen.

1 Petrus 2 : 20 - 22
Denn welches Verdienst liegt darin, wenn ihr, sofern ihr sündigt und geschlagen werdet, ausharrt? Harrt ihr aber aus, wenn ihr Gutes tut und leidet, so ist dies bei Gott etwas Wohlgefälliges. In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.


Der Höchste Gebot:

Markus 12 : 30 - 31
und du sollst Gott, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn und mit deiner ganzen Kraft. Das zweite ist dieses: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Kein anderes Gebot ist größer als diese.


Überlege dir doch einfach mal und schreibe doch mal mit deine Schwester mal auf einem Blatt Papier, die Positive und die Negative Anteile der Kathol. Kirche auf und so könnt ihr eine Analyse machen. Besucht doch mehrere Gottesdienste in verschiedene Religionen, wie die Freie Ev. Gemeinden FEG. oder die Lutherische Gemeinden, wenn ihr angst haben solltet auf einer Sekte ;) .

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Idefix12 » Mi 27. Okt 2004, 13:48

Original von Morlog
idefix12,

...ich bin der meinung, dass gott einen nicht nach der religionszugehörigkeit und seiner überzeugung darin beurteilt, sondern nach seinem verhalten und taten...

Das ist der Punkt! Du hast es getroffen, weil so sehe ich es auch. Ich finde es aber auch wichtig, dass man als Gemeinde einen Vorbild zeigt der Mitchristen, da es auch schwarze Schafe in diese und jene Gemeinden gibt, die am Ende einen Vorschwärmen wie sie was falsch machen können und das Negative ist ehe sehr verführerisch, wie lestern z.B. oder über einen Intriegen schöpfen.

:cry: Manchmal denke ich wie gemein diese Welt ist, weil die Menschen nicht an Satan glauben, dass es ihn gibt und dass er das ganze Böse auf der Erde verteilt, sondern dass sie den Gott die Schuld unter die Schuhe schieben.

Aber wir sollen doch immer nach der Bibel uns richten, was Gott uns immer mitgeteilt hat. Ich lese gerade die Bibel und die ist nicht nur spanend, sondern auch für das Leben ein Buch aller Erfahrungen.

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 27. Okt 2004, 13:57

idefix12,
man sollte auch die irrungen seiner mitmenschen verzeihen,es ist meist keine böse absicht die dahintersteckt, sondern einfach nur unvermögen,unsicherheit und
bei religiösen menschen



eine art "vorauseilender" gehorsam den man meint gott gegenüber zu haben und sich so zu verhalten müsste.

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Idefix12 » Mi 27. Okt 2004, 16:36

Original von Morlog
idefix12,
man sollte auch die irrungen seiner mitmenschen verzeihen,es ist meist keine böse absicht die dahintersteckt, sondern einfach nur unvermögen,unsicherheit und
bei religiösen menschen



eine art "vorauseilender" gehorsam den man meint gott gegenüber zu haben und sich so zu verhalten müsste.




Was ich aber eher meine,dass ist, dass man sich auch in einem Glauben eine Art von Mühe geben sollte, nach den Fußstapfen von Jesus nach zu gehen. Wir sollten trotzdem uns mühe geben nicht die Intriegen gegenüber unsehren Nächsten auszuüben, sondern, dass wir uns alle zusammen akzeptieren und Liebe auch zeigen und Akzeptanz. Das kenne ich aber anders:

Eine Geschichte:
Meine Freundin ist Katholisch und arbeitete Ehrenamtlich in der Kirche und las immer während des Gottesdienstes aus der Bibel. Sie war gerade mal 16 Jahre alt und ist Kroatin.
Sie ist die einzigte, die wirklich die Liebe in sich trug als viele Andere die in diese Zeit im Gottesdienst saß. Alles waren Kroaten/innen und machten mit im Gottesdienst.
Sie berichtete nach dem Gottesdienst schauten die Frauen dich mit der Nase nach oben und hochnäsig von oben nach unten an, weil irgend etwas ihnen nicht passte an dir, so gingen sie mit ihr und mit den anderen um und die Herrschaften fluchten auf Kroatisch: (Übersetzung) "Ich ficke deine Mutter!" oder "Ich ficke deinen Gott" usw.
Das hat sie ziemlich umgehauen, weil sie da keinen waren Glauben in ihnen sah!


So wie in diese Geschichte, gibt es ziemlich viele Katholische Kirchen die solchen Gläubigen in der Kirche haben. Ich meide sowas. Ich dachte man sollte einen Vorbild für die Anderen sein, oder man sollte an Gott sich halten! Wo sind die Grenzen? Das sollten die sich mal fragen.

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Idefix12 » Do 28. Okt 2004, 13:47

Hallo Morolog,

ich hab mir mal ein wenig gedanken gemacht und mir ist was eingefallen was ich noch schreiben könnte. Mann kann den Menschen auch zwar verzeihen, aber erst dann nur, wenn der Mensch bereit ist zu lernen. Wenn er sagt, ok ich bin soweit und möchte mit den Problem klar kommen können und versuchen nicht nochmal diesen Fehler zu begehen, dann kann man sagen, ok den kannst du schon öfters mal eine Chance geben, aber wenn der sich quer stellt und sagt, ich bin doch nicht so und was ist mit ihnen, sie machen wohl keinen Fehler oder wie? Wenn so eine Frage von dem jenigen heraus kommt, weil er sich betroffen fühlt, dann weiß man, dass dieser Mensch sich nicht ändern möchte und nur an seinen ICH Beziehung in negativen arbeitet.

Wie Jesus es schon sagte, man solle den anderen verzeihen, aber was dann wenn er davon nicht lernen will, dann kann ich ja auch nur sagen, tja Leute, entweder ändert ihr euch oder ich gehe, weil ich mir so etwas nicht antun muss diesen Menschen in die Augen mehr zu sehen, weil das Karakterschwach ist usw. .

Wir sollten über uns im Leben sehr viel nachdenken und nicht nur was die anderen Falsch machen, weil manche Dinge die falsch laufen kommen auch von sich selber ( aus dem Leben gegriffen von seinen eigenen Fehler)! Das ist das was ich dir sagen wollte, wie ich es sehe.

Viele sagen, ach wenn ich in die Kirche gehe, da muss ich an mir nicht mehr arbeiten,w eil ich jeden Sonntag zur Kirche gehe, aber das ist doch falsch, nein! In der Bibel wird noch was anderes gesagt zu diesem Thema, dass wir einen ewigen Kampf mit dem Glauben haben werden.

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Do 28. Okt 2004, 13:55

idefix12,
die kath. kirche ist eine massenkirche, deren ursprung im 3 jahrhundert rum zu suchen ist und eine der nachfolger der von jesus und den aposteln gegründete urkirche ist.
deren mitglieder in die kirche "hineingeboren" werden.
99% der mitglieder haben keinerlei theologische ausbildung,
(sonntagsscghule in freikirchen zb.)sonder bekommen nur wenig im religionsuntericht mit , was die meisten als erwachsenen vergessen haben.
wie sollen diese menschen da eine ahnung von christsein haben ?
überleg mal 400 jahre nachdem der letzte profet des AT, maleache auftrat, hatten die juden zur zeit jesu, keine rechre vorstellung mehr vom reich gottes. selbst die jünger wussten nichts vom tote jesu und einer auferstehung, selbst gott vater war ihnen fremd.
jesus und die apostel sind nun 2000 jahre tot,was soll da heute noch vom rechten verständnis des christsein übrig geblieben sein ?

noch zu deinem letzten beitrag,
jesus sagte mal zu petrus sinn gemäss:
nicht 1 mal sollst du jemand verzeihen , sondern 99 mal.
ich weis , wir alle haben damit probleme.
eigentlich sollten WIR ein beispiel sein, egal wie die umwelt reagiert oder handelt,wie willst du "sauerteig" sein wenn du dich vom übrigen "teig" entfernst und dir nur leute aussuchst die gleich dir "perfekt" sind ?


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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Idefix12 » Do 28. Okt 2004, 14:06

Hi du,

aber ich sollte nicht so über die Kath. Kirche ablestern, weil es gibt dort auch richtige Gläubige, die wirklich nach der Bibel leben uns sich zum Glauben bekennen. Leider gibt es nur sehr wenige von ihnen. Schade. Aber muss auch sagen, dass man die Katholische Kirche auch als eine art von Sekte ansehen kann.

LG
Idiefix12 :(
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Do 28. Okt 2004, 14:19

Original von Idefix12
Hi du,

aber ich sollte nicht so über die Kath. Kirche ablestern, weil es gibt dort auch richtige Gläubige, die wirklich nach der Bibel leben uns sich zum Glauben bekennen. Leider gibt es nur sehr wenige von ihnen. Schade. Aber muss auch sagen, dass man die Katholische Kirche auch als eine art von Sekte ansehen kann.

LG
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die ganzen heutigen kirchen, ich sprech hier von den kirchen die nach der kat. entstanden sind, sind einfach ein produkt ihrer zeit, von menschen gegründete gemeinschaften,mit dem bestreben den "wahren" glauben zu verkünden.
mehr kannst du einfach nicht erwarten.
wer weis heute schon noch was "richtiger und "falscher" glaube ist.
also versucht jeder ernsthafte sucher sich die kirche auszusuchen wo er meint sein "heil" zu finden.
da hilft auch nicht der ausspruch: nur jesus und die bibel" weiter.
das ist die ganze situation wo sich die christenheit nach 2000 jahren wiederfindet.




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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon flamehair » Mo 22. Nov 2004, 07:14

Am Samstag hatte ich doch wirklich das erste Mal Besuch von Missionaren der Mormonen :D
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Nebelkatze » Di 21. Dez 2004, 22:28

Hallo zusammen,

Ich kam nicht ganz dazu alles zu lesen, aber ich war mal in einem Workshop zu Thema Sekte. Da gingen wir auch die Mormonen besuchen. Ehrlich gesagt hatte ich recht Angst, aber meine Besorgnisse waren zum Teil umsonst, sie sind ganz freundliche Menschen.
Eine Freundin von mir die auch mit mir in die Gemeinde geht war früher auch Mormonin und sie hat mir gesagt, das sie nicht alles okay fand, jedoch viel gelernt hat, was bei uns nicht so stark thematisiert wird.

Lg, Nebelkatze
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Matoser » Mi 22. Dez 2004, 17:18

Hi, so ein Zufall!

Heute waren wir mit der Klasse am Weihnachtsmarkt und da war ein Stand von den Mormonen, Einer redete mit mir und schenkte mir Das Buch Mormon.

Jetzt weis ich nicht ganz ob ich es lesen soll, oder wie authentisch und wahr ich es nehmen kann.

Da ist mir eingefallen, dass es ja dieses Forum gibt,
schau nach und was steht ganz oben, dieser Thread :))

Matoser
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Enggi » Mi 22. Dez 2004, 17:45

Hallo Matoser

Das Buch Mormon ist ein langweiliges Buch in schlechtem Stil. Du solltest es erst dann lesen, wenn du einen festen Glauben an den Erlöser Jesus Christus hast, weil du sonst durch die Indianer-Geschichten, gemischt mit eigenartigen christlich tönenden Lehren, auf krumme Wege kommen könntest.

Die Inspirationsquelle des Buches Mormon ist umstritten. Einige meinen, Joseph Smith hätte es erfunden. Nach meiner Meinung ist es okkulten Ursprungs. Es hat jedenfalls ganz klar antijudaistische Tendenzen drin, die das Heil von Israel abziehen und nach Amerika verfrachten wollen.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Matoser » Mi 22. Dez 2004, 17:55

Hi, danke für deinen Tipp Enggi, was ist eigentlich antijudaistisch?
Das Buch hab ich jetzt daheim und weis nicht, ob ich lesen oder wegwerfen soll.
Nachher hab ziemlich viel Zeit und ich denke ich werde mir es mal grob anschauen.

Matoser
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Enggi » Mi 22. Dez 2004, 18:29

Original von Matoser
Hi, danke für deinen Tipp Enggi, was ist eigentlich antijudaistisch?
Das Buch hab ich jetzt daheim und weis nicht, ob ich lesen oder wegwerfen soll.
Nachher hab ziemlich viel Zeit und ich denke ich werde mir es mal grob anschauen.
Wegwerfen kannst du es immer noch, wenn es dich irgendwann belasten sollte. Lies die ersten Kapitel und die letzten und du kennst das Buch.

Antijudaistisch (antisemitisch) ist die Lehre, dass das Volk Gottes, die Nachkommen Jakobs, also das Volk Israel, aufgehört hat, Gottes Volk zu sein, als sie Jesus als den Messias verwarfen. Jede Sekte vertritt diese Lehre, damit sie das "wahre Volk Gottes", das "Israel nach dem Geist" ist, und die 144´000 Auserwählten aus der Offenbarung sind natürlich Heilige der letzten Tage, bzw. Zeugen Jehovas, bzw. Apostolen ...

Alttestamentliche Verheissungen für die letzte Heilszeit, wenn Jesus wiederkommt, um sein Volk aus dem Krieg aller Nationen gegen Israel zu retten, werden entweder ignoriert oder umgedeutet. Die Mormonen z.B. haben spezielle Offenbarungen, gemäss denen Jesus in Amerika sein Friedensreich beginnen wird. Ich weiss jetzt aber nicht mehr, ob die im Buch Mormon stehen oder in der köstlichen Perle, ich weiss nur, dass ich sie selbst gelesen habe.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Nataraja » Mi 22. Dez 2004, 19:31

Das Buch Mormon ist ein langweiliges Buch in schlechtem Stil.


8-)

Yo man! Das stimmt leider. Dennoch habe ich selten Menschen gesehen, die so moralisch leben wie die Mormonen, trotz einer wahrscheinlichen Eingangslüge, nämlich dem Buch Mormon.

Liebe Grüße

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 22. Dez 2004, 22:57

Ich meld mich noch mal,wollte eigentlich nix mehr sagen hier.nur zur "eingangslüge",das wird immer behauptet,doch nie bewiesen.
nehmen wir mal an smith hat das buch erfunden,dann frag ich mich wieso er all das leid auf sich genommen (4 mal vertieben 4mal alles verloren ) zum schluss hat er sich freiwillig der justitz gestellt, obwohl er wusste dass er ermordet würde, steht alles in seinem tagebuch.die Szene wo er sich von seiner Frau und seinen Söhen verabschiedet hat um ins gefängnis zu gehen ist mir noch in erinnerung, wird auch von seinen gegnern nicht bestritten.das einer für eine Lüge freiwillig in den tod geht und frau und kinder zurück lässt hab ich noch nie gelesen oder gehört.
ich denke das sollte einer überlegung wert sein.
8übrigens erwarten die mormonen die rückführung der 12 stämme auch der juden in das 1000 jährige reich und sie glauben dass gott diejuden speziell geleitet hat zb israel neuzu gründen. also das dumme zeug, man verzeihe mir dem ausdruck, sie , die mormonen hätten die juden verworfen stimmt nicht, im gegenteil ca 1865 gingen 2 mormonem apostel nach jerusalem und weihten das land für die rückkehr der juden )
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Enggi » Mi 22. Dez 2004, 23:08

Richtig, verworfen haben sie sie nicht, aber Amerika ist ihnen wichtiger als Israel.

PS und noch etwas: Wie ist das schon wieder mit der Abstammung der Ureinwohner. Wurde die bestätigt oder widerlegt? Ich weiss jetzt definitiv nicht, was Sache ist, aber ich meinte, die Indianer stammten nicht von Moroni ab, wie es das Buch suggeriert.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 22. Dez 2004, 23:20

ich erlaube mir mal was zu erklären,
die mormonen betrachten sich als ein stamm der israeliten, gibt ja 12 und nicht wie die meisten glauben einer, nämlich juden.
Sie , die mormonen meinen zum stamm ephraim zu gehören also dem sohn von joseph steh alles in der bibel.
diese mormonen, also ephraimiten sollen sich in amerika sammel , zumindest ein grosser teil, um dort zion aufzu bauen, für das 2te kommen christi die juden sollen israel aufbauen und dort die wiederkunft christi wie im AT beschrieben erwarten, dort wird auch der ankunftstempel wieder gebaut . nachher werden die 12 stämme , einige fehlen ja noch, vereint niemand wird da bevorzugt.
nur halt die mormonen , sprich der stamm ephraim trägt momentan die ganze last der sammlung israels , wie im At beschrieben ist.
das ganze steht also fest im AT verankert und ist keine spinnerei der mormonen wie gerne angenommen wird.
nur leider werden die entsprechenden stellen im At von sammlung israels gern von christen übersehen oder einfach ignoriert, dafür hat man ja lang genug auf den juden rumgekloppt in vergangener zeit um sich heute zu entschuldigen, da verdrängt man das alles gerne.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Mi 22. Dez 2004, 23:23

wovon "die" indianer abstammen weis ich nicht, im buch mormon ist von einer kleinen gruppe auswanderer geschrieben die jerusalem um 600 vor chr verliessen.
dass diese auswanderer die alleinigen bewohner amerikas waren steht nirgends im BM sondern wird meist von gegnern so reininterpretiert.

PS
noch , das buch mormon behauptet (1830), dass sie, die auswandrerer, in ägyptisch schrieben, weil das kürzer war als das hebräisch,tatsächlich kam um 600 v chr das demotisch als schreibart in ägypten auf und dies ist tzatsächlich kürzer als das hebräisch in der schreibweise , kann heute nachgeweisen werden wurde auch von mir nachgeprüft.
damals aber um 1830 war das in amerika völlig unbekannt, da ein gewisser campallion um 1830 in frankreich erst anfing das ägyptisch also das hieroglyphenalphabet erst entzifferte . vom demotisch ganz zu schweigen.
also wieso konnte smith dies damals behaupten ?

angeblich war er ja ein ungebildeter betrüger nur ein bisschen verschlagen .

also ich denke schon dass man jede religon kritisieren darf, wenn aber, dann auch sachlich fundiert, das hab ich aber selten erlebt bei allen religionskritikern entweder waren sie laien und redeten vom hörensagen oder es waren menschen mit vorgefertigter meinung die an wahrheit überhaupt nicht interessiertwaren , sondern nur an ihren job und beifall von anderen.
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon LordAlm » Do 23. Dez 2004, 03:59

Die Mormonen

Lehre:
Neben der Bibel haben die Heiligen der Letzten Tage zwei heilige Schriften, die sie für unfehlbare Offenbarung Gottes halten: 1. Buch Mormon, das in fantastischer Weise die Besiedlung Amerikas seit dem Turmbau zu Babel beschreibt. Dabei spielen die zehn, seinerzeit nach Assyrien deponierten Stämme Israels eine bedeutende Rolle. 2. Das Buch der Lehre und Bündnisse, in das fortlaufend die irrtumslosen Äusserungen der Kirchenhäupter aufgenommen werden.
Nach mormonischer Auffassung ist der Vater der oberste eines ganzen Götterkollegiums. Der Vater hat einen Körper von Fleisch und Bein, so fühlbar wie der des Menschen, heisst es in den Lehren und Bündnissen. In den verschiedenen, von den Mormonen erdachten Welten, werden verschiedene Götter mit gleichem Recht verehrt wie bei uns der dreieinige Gott. Die Mormonen huldigen einem zukunftsfrohen Entwicklungsglauben. Wie der Mensch ist, war Gott einst. Wie Gott ist, kann der Mensch einst werden!, lautet ein grundlegender Glaubenssatz. Im Buch Mormon wird der Fall Adams nicht als Unheil, sondern als notwendiger Schritt im menschlichen Entwicklungsprozess dargestellt. Der Tod beendet das körperliche Weiterleben nicht. Die Ehen sollen auch jenseits des Grabes fruchtbar bleiben, denn nur so werden die abgeschiedenen Geister bei der Wiederkunft Jesu ins Erdenleben zurückkehren können. Dieses Weiterleben wird garantiert durch die vom Oberhaupt der Kirche vorgenommene Siedlung. Diese kann auch für Menschen sichergestellt werden, die in ihrem Erdenleben nicht Anhänger Mormons waren, indem sie stellvertretend an Gliedern dieser Gemeinschaft vorgenommen wird. Um möglichst alle Menschen aller Zeiten den Zutritt ins Gottesreich zu ermöglichen, legt die Mormonenkirche grössten Wert auf die Erstellung eines möglichst vollständigen Geschlechtsregisters von Adams Zeiten an. Das Durchforschen alter Chroniken, Bürgerregister und Namenlisten gilt in ihren Gemeinden als frommes Werk, dem die Mormonen mit grossem Eifer und Fleiss obliegen. Da eine Frau nur dann des ewigen Lebens teilhaftig wird, wenn sie einem Mann angesiedelt ist, gilt die Vielehe nicht nur für erlaubt, sondern für eine Christenpflicht. Sie hat allerdings unter dem Druck der politischen Verhältnisse, wenigstens offiziell, aufgegeben werden müssen. Bei der Wiederkunft Christi werden die Stämme Juda in Jerusalem, die Stämme Israel (die Versiegelten) in New Jerusalem (im Staate Missouri) gesammelt werden. Nach dem Jüngsten Gericht werden die Geister, je nach der Vollkommenheitsstufe, die sie erreicht haben, auf dem einen oder andern Planeten wohnen. Für die Unbekehrten gibt es keine Verdammnis, sondern lediglich ein Aussterben.

Biblische Beurteilung:
Dieses fantastische Lehrgebilde weicht in allen entscheidenden Punkten so eindeutig vom biblischen Zeugnis ab, dass sich hier eine eingehende Widerlegung erübrigt. Man mag sich höchstens fragen, ob es sich hier um einen durch heidnische Gedanken verfälschten Christenglauben oder um einen mit christlichen Gedanken verbrämten Heidenglauben handelt. So bewundernswert manche Leistungen der Mormonengemeinschaft sind, so erschreckend ist die Leichtgläubigkeit, mit der die wilde Fantastik, die das Buch Mormon umgibt, von Hunderttausenden von ehrbaren Bürgern hingenommen wird. So beschämend ist aber vor allem die Tatsache, dass in einem Bereich, wo das Evangelium Jesu Christi während Jahrhunderten gepredigt worden ist, dieses Wirrsal von Irrlehren als christlich betrachtet werden kann, und zwar nicht nur im fernen Amerika, sonder auch mitten unter uns, im Lande Zwinglis und Calvins!

Gottes Segen LA
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Nataraja » Do 23. Dez 2004, 09:10

Tja, da sieht man mal wieder wie Religion entstehen kann. Die Grundlage muß ja nicht wahr sein, dennoch verschreiben sich die Leute einer solchen Grundlage, wie etwa einem Buch, einer Idee oder einer Ideologie.
Dies gilt ja für jede Form der Religion, auch für die Formen, die nur an die Bibel glauben. Das Bibelbuch ist ja auch historisch nicht ganz sauber. Andere verschreiben sich irgendwelchen Verschwörungstheorien.
Aber mal abgeshen davon haben die Mormonen dennoch einen sehr christlichen Glauben, denn irgendwann ist bei ihnen auch mal die Welt zu Ende und es kommt ein Gericht, und Jesus hat ja für uns die Sünden hinweggenommen und so weiter. Das Nette an dieser Form des Christentums ist halt, dass hier eine arrt Abzweigung da ist, die die gesamte jüdische Tradition ein wenig anders sehen und in andere Beziehungen zu anderen Menschen und anderen Ländern setzen.
Zur Abstammung der Indianer: Bei den Mormonen wird tatsächlich geglaubt oder gelehrt, dass die Indianer Abkömmlinge der isralitischen Auswanderer sind.
Zwei Punkte sprechen hier dagegen:
1.) Genetisch läßt sich absolut keine Verwandtschaft zwischen Hebräern und Indianern feststellen. Die indogenen Völker Nordamerikas haben jedoch eine Verwandtschaft zu den Völkern Zentralasiens.
2.) Die Indianer haben heute noch eine sehr hohe Spiritualität, welche mit den platten Formen des Religiösen der Bibel oder der Christen absolut nicht zu vergleichen ist.

Gruß

Nataraja
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Do 23. Dez 2004, 11:11

das habt ihr sehr schön abgeschrieben. aus dem text läst sich sehen dass die schreiber, ich mein hier die schreiber wovon ihr abgeschrieben haben, null ahnung vom israelitentum vom christentum als auch von der lehre der mormonen haben.
im ersten beitrag schlägt einem der hass des schreibers förmlich entgegen im zweiten fall die ahnungslosigkeit, anscheinend hast du überhaupt nicht gelesen was ich über das volk im buch mormon schrieb ?
smith stand oft vor gericht, irgendein vergehen wurde nie nachgewiesen aber die widerlichsten anschuldigungen wurden und werden noch gegen ihn erhoben, ich frage mich tut das ein christ?


laut wissenschaftlicher aussage sind zb die hebräer langsam in gruppen in israel eingewandert, da ist der bericht von auszug ägyptens und die eroberung israels reine fantasie geschweige denn die wunder, wenn man pesch hat findet man alle möglichen überreste von knochen von fremden völkern in israel nur nicht die gene von einem hebräer,ich muss wohl nicht noch betonen , dass solcher art von "beweisen" überhaupt nichts beweisen, sondern der damit kommt sich selber nur eine grube gräbt und somit auch den gott der bibel ad absurdum führt.

@LordAlm
dein abgeschreibe zeigt mal wieder als paradebespiel, dass wohl nur der schreiber und SEINE glaubensbrüder "wissen" was gott meint und die bibel nur das aussagt was der schreiber zu glauben meint.
biblische gegenbeweise bringt er ja nicht, das allein wäre diskussionswürdig und nicht die meinung eines menschen .
damit erhebt er den anspruch selbst mehr als ein profet zu sein, profeten sagen ja nur das was gott ihnen aufträgt, in dem fall erhöht sich der schreiber zu einem wesen was gott vorschreibt was er ,gott,zu denken hat.
wo hat der schreiber seine legitimation her , von gott persönlich ? , wie die profeten .
PS ausserdem zeigt das eine völlige leichtgläubigkeit dem schreiber gegenüber, so werden verleumdungen kritik und unüberprüft immer weiter gereicht.
ein gebot heisst . du sollst nicht falsch zeugnis reden, auch nicht unbedacht.


@Nataraja
2.) Die Indianer haben heute noch eine sehr hohe Spiritualität, welche mit den platten Formen des Religiösen der Bibel oder der Christen absolut nicht zu vergleichen ist.
genau das ist der punkt, nur noch die platten formen der religiösen spiritualität der bibel und des christentums werden heute noch von den christen gelehrt und verstanden.
kein wunder , dass man heute von den wahren hinter günden der lehre, wie sie vieleicht von smith wiedergebracht wurde , von heutigen christen als heidentum und fantasterie beschrieben werden.

du hast den kern der sache begriffen , weitere diskussion erübrigt sichg hier wohl, das ist so als wenn ich mit einem steinzeitmenschen die allgemeine relativitätstheorie diskutieren würde.
8-)


das ist jetzt nicht auf den menschen persönlich gemeint nur auf die art des wissens bezogen. :)
die mormonen behaupten lediglich mehr wissen zu haben, dass das von den übrigen christen nicht hingenommen wurde und ein "ärgernis" darstellt ist wohl aus menschlicher sicht zu verstehen,daraus aber gehässige verdrehungen entstehen zu lassen ist wohl übel.

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Matoser » Do 23. Dez 2004, 17:05

Ich hab das Buch Nephi angefangen zu lesen, mir sind da einige Sachen aufgefallen, außer Rechtschreibfehler schon in der ersten Hälfte der Seite :(
naja, Druckfehler haben ja nichts mit der Wahrheit zu tun.

Ich finde es komisch, dass diese Familie nicht in irgend ein Land (am Anfang) reist, sondern in die "Wildnis" :?

Zu dem Buch selbst, frag ich mich, ob man die Wahrheit wirklich nachweisen kann, denn diese
Tafeln, oder Blöcke wurden, nachdem sie dieser John hatte ja
von einem Engel mitgenommen.

Man hat also keine andere Grundlage als das erste Buch der Mormon, das herausgegeben wurde.

Und mit der Bibel ist der Anfang auch nicht zu vergleichen.

Die Geschichte, wo sie Die Platten von diesem Statthalter klauen, auf denen das AT und auch Schriften von Jeremia sind find ich komisch, denn von der Zeit her ist angegeben, dass Nephi 600- 592 v. Chr. geschrieben sei. Das fällt doch in die Zeit von Jeremia oder ? Und da gab es schon Schrift auf Platten, naja jedenfalls ist es etwas phantasievoll geschrieben,

aber obs stimmt?
Manchmal glaub ich die Wahrheiten der Welt findet nur ein Schamane, der in der Geisterwelt reist und Ahnen andere Geister befragen kann.

Aber ich kann und werde auch nicht reisen, deswegen muss ich alles mit weltlichen Mitteln prüfen, und das Buch Mormon kann man nicht prüfen,.

Ist es ausgedacht, dann war das sicher klug, dass ein Engel wieder alles mitgenomen hat (Die Platten), man kann nichts nachweisen,

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Morlog » Do 23. Dez 2004, 18:33

ja Matoser, nachweisen kann man (noch) nichts, obwohl man bei einigen dingen doch hellhörig werden kann,zb
das smith schon 1830 behauptet,wie ich oben anführte,dass das ägyptische demotisch kürzer im text ist als das hebräisch wo noch niemand demotisch zu der zeit lesen konnte, schon gar nicht in einer provinzstadt in usa im BM steht auch dass amerika eine insel ist , obwohl 1830 der verauluf des Kontinents im norden noch unsicher war und durchaus eine landverbindung zu asien bestehen konnte.
aber wie ist es mit der bibel ? die 10 gebotssteintafeln sind weg die lade ist weg der tempel ist weg, was bleibt ?
abschriften von abschriften irgend eines originals, fallen dir da die parallelen auf.
was ist mit mohamed, hat er nun besuch vom engel gabriel oder nicht ?
buddha, war er nun erleuchtet oder fantasierte er.
dagegen sind die mormonen eine unbedeutende minderheit und joe smith ein bauernbube, weshalb dann die aufregung ?
oder ist vieleicht doch mehr dran ?
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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Nataraja » Do 23. Dez 2004, 19:36

Hallo Morlog,

schön, dass ich den Kern der Sache begriffen habe. Was immer auch dieser Kern ist.
Vielleicht ur Info: Ich find die Mormonen absolut nette und korrekte Menschen. Höflich, zuvorkommend und vor allem nicht fanatisch. Ich habe noch keinen Mormonen getroffen (und ich habe schon viele getroffen), der versuchte mich auf eine hardcore-Weise zu missionieren. Natürlich missionieren die Mormonen auch, aber sie tun es sanft und sehr Gentlemen-like. Meine Kontakte mit den Mormonen gingen sogar so weit, dass meine Frau sgar mal im Gottesdienst mit Flöte gespielt hat, obwohl sie von Christentum und Mormonentum nicht viel hält. Im Gegensatz zu vielen Freichristlichen Gruppierungen verliefen die Kontakte zu den Mormonen immer sehr angenehm. Und das habe ich bei Christen bisher selten erlebt. Vielleicht kann ich bei den Mormonen als einzigste Gruppe neben den Katholiken wirklic sagen: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen - als rei nach Galater, wo die Früchte des Glabens aufgezählt weden.
Was aber auch simmt, ist das wasich schon geschrieben habe und was du ja auch schon geposte hast: Man hat keine Beweise für die Echtheit ihrer Schriften etc. - aber wer hat das schon ?!? Wenn wir ehrlich sind keiner. Und etwas positiv ausgedrückt: Vielleicht war J. Smith so ähnlich wie ein Rodolf Steiner auch, ein nötiger Reformator, bzw. Neuinitiator eines maroden Christentums.

Liebe Grüße

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Re: Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage)

Beitragvon Matoser » Do 23. Dez 2004, 19:52

Hi, manchmal wünschte ich, dass wirklich Engel auf die Erde kommen würden und einfach die Wahrheit sagen würden.

Sie erscheinen immer einsamen Hirten, ich wünschte wirklich, dass die Wahrheit einfach offenbar würde.

Ich finde es Schade, wenn jemand aus tiefster Überzeugung und Glauben einer Religion nachgeht und sich am Ende herausstellt, das alles eine Lüge ist. :cry:

Ich finde es auch komisch, das im Buch Mormon im Buch Nephis , das um die Zeit Jeremias handelt, von Christi und von den Aposteln geschrieben wird. Sowieso hört sich alles

eher nach 1830 an als 600 v. Chr.

Nephi hab ich jetzt schon gelesen, und am Ende find ich es echt gut, aber zu neu testamentlich!.

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