Steiner-Schule

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Steiner-Schule

Beitragvon slimer » Fr 6. Jun 2003, 21:02

Hallo

Rudolf Steiners Antroposophie ist ja bekanntlich ziemlich spirituell verbrämt, unter anderem mit christlichen, östlichen und gnostischen Einflüssen. (ich habe mich nur oberflächlich damit befasst) Frage: Kriegt ein Steiner-Schüler davon was mit? Würdet ihr eure Kinder in eine Steiner-Schule schicken?

Falls das schon mal diskutiert wurde, bitte den link angeben, thx!

Gruss
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Nanuk » Mi 11. Jun 2003, 08:59

Ich kenne die Steiner-Schule nicht persönlich, aber einige Verwandte senden ihre Kinder in eine solche Schulen. Und wo erfährt man am meissten über die Leute, na klar ... auf dem WC. - Dort sind viele antroposophische Dinge gehangen über die ich als Christ nur den Kopf schütteln konnte. Da hingen Vortragsprogramme mit Themen die ganz klar gegen Jesus und die Bibel gesprochen haben. Zudem hingen Sprüche wie "Warum einen Gott, wenn ich überlegen kann !" (Sinngemäss) und andere Dinge die glasklare Aussagen gegen Gott enthielten.
Ich weis nicht, wie verschieden die einzelnen Schulen sind. Es wäre interessant zu wissen ob alle die gleiche Doktrin haben oder ob da grosse Freiheit in der Auslegung besteht. Ganz klar ist, dass die Kinder sehr stark beeinflusst werden.

Ich für meine Person werde meine Kinder nie in eine Steinerschule senden und schliesse mich den Post von tigerente an.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Salzstreuer » Mi 11. Jun 2003, 09:14

Salzstreuer kann sich den Aussagen von Tigerente und Nanuk nur anschliessen. Das wenige, welches ich von Steiner und seiner Philosophie gelesen habe, reicht aus, um mein Kind nicht an eine solche Schule zu schicken.

Gruss
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wo der Glaube gegen die Vernunft verteidigt werden musste,
es kommt eine Zeit (und sie beginnt schon)
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon moni_78 » Di 11. Nov 2003, 21:44

Halli hallo....

Na so schlecht ist die rudolf Steiner schule sicher nicht.
Kinder leben nun mal in einer Traumwelt,wo Elfen... vorkommen.
Nur ist diese Schule sicher anders!
Aber seit mal erlich,unsre normale Schule;voll auf Leistung,nicht christlich und ich finde auch nicht sehr Kindergerecht!Ich finde,das Schulwesen total ändern!
Weniger auf Leistung,mehr auf die Kinder abgestimmt.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon triom » Fr 12. Dez 2003, 18:22

hallo!
@gast: die interpretation mit den verschiedenen leben und steiner klingt etwas unlogisch. von wo weisst du denn, dass dies steiners erstes leben gewesen sein soll? vielleicht hatte er ja schon tausende...

von wo nehmt ihr eigentlich die "weisheit", zu urteilen, wo und was gott NICHT ist? ist gott nicht überall?

@salzstreuer: tja, wenn du nur gerade das levitikum gelesen hättest, würdest du deine kinder vielleicht auch nicht in die kirche schicken...

oder anders gefragt: wo soll ich denn meine kinder nun hin schicken? in überhaupt keine schule? oder kann man die bei jesus.ch zur erleuchtung abgeben?

war nur so eine frage, soll nicht beleidigend sein... ausserdem schicke ich meine kinder (noch) nicht in die steinerschule :)
wer sucht der findet. wenn man in allem den teufel sucht, dann wird man den teufel in allem finden. und wenn einem der balken im eigenen auge nicht erblinden liesse, würde man den teufel nicht nur beim bruder suchen, sondern auch in uns selber finden.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon würmli » Fr 19. Dez 2003, 22:19

[Aber seit mal erlich,unsre normale Schule;voll auf Leistung,nicht christlich und ich finde auch nicht sehr Kindergerecht!Ich finde,das Schulwesen total ändern!
Weniger auf Leistung,mehr auf die Kinder abgestimmt.


Unser Schulsystem (ich nehme an, dass du von der öffentlichen Schule sprichst) ist ein Abbild der Gesellschaft. Die Regierung und das Volk sind für die Rahmenbedingungen wie Unterrichtsgesetz o.ä. zuständig. Eine Veränderung des Schulsystems müsste also durch eine Mehrheit der Stimmbereichtigten mitgetragen werden!
Ausserdem müsste dem Staat wieder mehr Geld zur Verfügung stehen, denn grosse Reformen sind teuer. Im Moment wird aber an allen Ecken und Enden gespart.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon liger » Sa 20. Dez 2003, 17:07

Original von slimer
Hallo
Rudolf Steiners Antroposophie ist ja bekanntlich ziemlich spirituell verbrämt, unter anderem mit christlichen, östlichen und gnostischen Einflüssen. (ich habe mich nur oberflächlich damit befasst) Frage: Kriegt ein Steiner-Schüler davon was mit? Würdet ihr eure Kinder in eine Steiner-Schule schicken?
Falls das schon mal diskutiert wurde, bitte den link angeben, thx!
Gruss
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Guckt doch einmal nach in http://www.relinfo.ch und dort unter
schalom
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon sterngucker » Sa 20. Dez 2003, 17:14

Original von moni_78
Halli hallo....

Na so schlecht ist die rudolf Steiner schule sicher nicht.
Kinder leben nun mal in einer Traumwelt,wo Elfen... vorkommen.
Nur ist diese Schule sicher anders!
Aber seit mal erlich,unsre normale Schule;voll auf Leistung,nicht christlich und ich finde auch nicht sehr Kindergerecht!Ich finde,das Schulwesen total ändern!
Weniger auf Leistung,mehr auf die Kinder abgestimmt.


ich kenne die steinerschule ein wenig, da mich mal da war und auch verwandte habe die ihre kinder eine zeit lang dort hin schickten.

du hast schon recht, sooo schlecht ist die steiner schule nicht. auf den ersten blick natürlich nur. es ist aber tatsache, dass man vielfach das spitituelle (eurythmie etc) schnell heraussehen kann. und dann kommt noch esotherik dazu und eben das antroposphische (da kommen mir fieberkugeln in den sinn und homöpathie)... jedenfalls viele sachen, die niemals auf christlichen grundlagen basieren.. ich behaupte sogar zu sagen, dass sie schädlich sein können für christen, zumal diese bereiche (homöpathie usw) ziemlich interessant sind, aber eben sehr sehr umstritten, wenn man das ganze biblisch anschaut.

ist nicht alles gold was glänzt.

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Mo 5. Jan 2004, 20:04

Hallo zusammen,

Slimer,vermutlich kein Lehrer und keine Lehrerin vermag ihren Glauben oder ihre Ideologie so für sich zu behalten,dass nichts mehr davon zu merken ist.

Das ist für alle Unterrichtenden eine Gratwanderung,in allen bestehenden Schulen und Kindergärten.

Letztlich zählt aber,wie jemand als Mensch wirkt,
welches seine "Früchte" sind.Kinder spüren gut,was echt ist,
und wo jemand seine Macht ausspielt,um seinen Glauben oder seine Ideologie andern aufzudrängen.

Da sehe ich keinen Unterschied zwischen Steiner- und öffentlichen Schulen.
Bei Steinerschulen sind aber viele Eltern bereit,
andere Wege des Unterrichtens mitzutragen,selbst wenn sie nicht ver-Steinert sind.

Die Anthoposophie hat auch den öffentlichen Schulen sehr viele belebende,hilfreiche Impulse gegeben,die sich bewähren(Beispiel : Epochen-Unterricht).Ebenfalls die Heilpädagogik hat von Anthro -Vorstellungen und -Ideen sehr profitiert.

Dass bei bestimmten christlichen Eltern die Abneigung gegen Steinerschulen stark ist,verstehe ich gut.Da kommt Ideologie ins Spiel.Kinder solcher Eltern wären in Steinerschulen geplagt,weil sie diese Spannung spürten.

Ob öffentlich oder steinerisch: Eltern werden sich so oder mit dem täglichen Erleben ihrer Kinder in der Schule befassen und sie dabei unterstützen.
Dieses Ernstnehmen ist für mich noch wichtiger als diese oder jene Eigenheit der Schule.

Gruss
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Freya » Do 8. Jan 2004, 18:27

Da ich momentan auch eine Weiterbildung in pädagogische Richtung anstrebe, würde ich bei der Auswahl von

- öffentlicher Schule
- Steiner
- Montessori

eine Montessori-Schule den Vorzug geben.

Das wieso: In der Volksschule wird nachwievor solange auf einen Nagel eingehämmert, bis er platt ist. Das musste ich 6 Jahre lang mitmachen, und ich muss nachträglich sagen:
Kindergarten, Unterstufe und die Atelierklasse (alles mit ganzheitlich orientierten Lehrkräften) hat mir bis heute am meisten gebracht.

Bei einer Steinerschule hab ich insofern Bedenken, dass sie etwas zu ganzheitlich und zu weltfremd ist. So gerne ich mein Kind vor der "echten" Welt beschützen wollte, und sogerne ich ihm ein Aufwachsen in einem schönen Kokon voller Träume gönnen würde: Leben muss es dann in einer Welt, die sich dann völlig von der unterscheidet, in der es die ersten 16 Jahre seines Lebens verbracht hat.

Die Lehre von Maria Montessori erscheint mir da als der beste Weg - nach dem Grundgedanken: "Hilf mir, es selbst zu machen."


Ce qui embellit le désert, c´est qu´il cache un puits quelque part...

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon tortävogel » Fr 27. Feb 2004, 13:01

noch nie von montessori gehört, kannste noch was mehr erzählen bitte?
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Freya » Mo 1. Mär 2004, 12:54

http://www.montessori.de/

eine der informativsten Deutschsprachigen HP
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon sterngucker » Mo 1. Mär 2004, 13:59

naja montessori bietet aber meines wissens nach nicht die ganze schulische ausbildung. also kindergarten bis sekundarstufe, sondern so viel ich weiss nur kindergarten bis erste primarklassen.

oder?
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon LordAlm » Mo 6. Feb 2006, 05:02

Das Zeugnis eines ehemaligen Schülers einer Rudolf-Steiner-Schule (in Deutschland Waldorfschulen genannt). Seine christlich gesinnten Eltern hatten ihn aufgrund schwerwiegender Vorkommnisse an der öffentlichen Schule in eine Steiner-Schule gesteckt und stets betont, das habe ihrem Sohn nicht geschadet. Als der Sohn erwachsen wurde und sich zu Jesus Christus bekehrte, wurde er gefragt, wie er denn nun selbst den Einfluss der Schule auf sein Leben bewerte. Antwort: „Eindeutig negativ.“

Es ist klar: Jede Schule prägt die Kinder. Das Gefährliche an den Rudolf-Steiner-Schulen aber ist, dass sie auf dessen anthroposophischer Lehre gründen. Anthroposophie bedeutet „Weisheit von Menschen“. Diese „Weisheit“ Steiners kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass er biblische Begriffe ihres wahren Sinns entleert und sie mit neuer Deutung füllt. So wird Christus in der anthroposophischen Lehre zwar oft erwähnt, aber es ist nicht der Herr Jesus Christus, den uns die Bibel offenbart! Sündenfall und Sünde werden bagatellisiert. Man schreibt dem Sündenfall sogar etwas Positives zu: Dadurch sei das Wissen um Gut und Böse entstanden. Negativ sei aber, dass der Mensch durch den Sündenfall den Funken göttlichen Urfeuers nicht mehr habe entwickeln können und jetzt einen langwierigen Entwicklungsprozess durchlaufen müsse. Die schreckliche Folge des Sündenfalles die Trennung des Menschen von dem lebendigen und heiligen Gott - wird durch diese Lehre ausgeblendet und ein Weg der Selbsterlösung propagiert. Die Anthroposophie lehrt auch die Reinkarnation (= Seelenwanderung: Übergang der Seele eines Menschen in einen neuen Körper und eine neue Existenz) und ist von Übersinnlichem bzw. Aberglaube durchsetzt. Diese kurzen Hinweise dürften genügen, um gläubige Eltern davon abzuhalten, ihre Kinder in eine Rudolf-Steiner-Schule zu schicken.

Gottes Segen LA
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Mi 8. Feb 2006, 17:40

Hallo zusammen,

@LordAlm,
dein Bekannter war weder in einer öffentlichen noch in der Steinerschule zufrieden;
vielleicht hätten ihn seine Eltern halt in eine Klosterschule schicken sollen.

Nur: genügt dir dieses eine Zeugnis gegen die Steinerschule(n)? Und warum nur gegen sie?

Befrage deinen Bekannten nun nach Fakten:
Wo haben ihn Lehrkräfte der Steinerschule etwas Falsches gelehrt? Wo wurde er in seiner menschlichen Entwicklung behindert? Welches waren seine Leiden?
Wo hat ihn "die Steinerschule" traumatisiert?

Mit Interesse warte ich auf deinen Bescheid.

Jede Schule prägt die Kinder.Es sind aber die Lehrerinnen und Lehrer,die Tag für Tag mit den ihnen anvertrauten jungen Menschen einen gemeinsamen Weg gehen.
VOR jeder Ideologie oder jeder Konfession entscheidet sich,was da für ein Mensch eine Klasse führt.Zum Glück,finde ich.
Du wirst staunen - eine Freundin von mir hat sogar in den Schulen der damals sozialistischen Tschechoslowakei Lehrer erlebt,die ihr Vieles mitgegeben haben.

Steiner hat meines Wissens niemals verlangt "folge mir nach!",
sondern angeregt,auch seine Ideen zu prüfen.Das ist schon ein Unterschied.
In den Ideen der Anthroposophie findet sich Manches,das von der entstehenden katholischen Kirche und ihren Mächtigen verdammt und verboten wurde.Die Sieger schrieben ihre Geschichte.
Dass trotzdem noch andere Ansichten überlebt haben,zäh und beständig,ist für mich wie ein stiller Triumph des Geistes.
(Aber das wäre schon wieder eine andere Diskussion.)

Du wirst mit mir einig gehen,dass Glaube sich immer zuerst vor dem Gewissen jedes Menschen abspielt und entscheidet.
Für mich sind deshalb anthroposophisch lebende Menschen so gläubig,wie auch du das für dein Bekenntnis in Anspruch nimmst.
Ich schreibe das,ohne mich selbst als Anthro zu taxieren.

Gruss
Orpheus

PS. Staunend lese ich in der Vorschau meines Beitrages,dass das Wort verdam.. automatisch zensuriert wurde.
Auch Jesus hat Gegner verdam.. .
Würde hier sogar Jesus zensuriert? Muss verschwiegen werden,was nicht ins Cliché passt?
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon moonchild » Mo 13. Feb 2006, 12:40

Rudolf Steiner wirkte in früheren Zeiten nicht nur als Anthroprosoph sondern auch in der schwarzen Magie.

Nein , die Schüler merken heute nichts mehr davon , obwohl ich manchmal denke das denen ein wenig mehr Disziplin in der Schule nix schaden würde .
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Mo 13. Feb 2006, 14:48

Hallo zusammen,

@moonchild,du weisst offenbar:
Original von moonchild
Rudolf Steiner wirkte in früheren Zeiten nicht nur als Anthroprosoph sondern auch in der schwarzen Magie.



Wann? Wo? Wie? Welches sind deine Quellen?
Und wenn die heutigen Schüler nichts mehr davon merken -
was soll denn dein Hinweis?

Liefert doch bitte Fakten,du und LordAlm!

Gruss
Orpheus
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon moonchild » Mo 13. Feb 2006, 21:41

Quellen gibts genug. Kannst ja selber mal stöbern.

Hier ein kleiner Auszug


....... „dass, wie schon gesagt, Rudolf Steiner neben Theodor Reuß und Aleister Crowley eines der Oberhäupter des O.T.O war, wird von Anthroposophen nicht an die große Glocke gehängt. Steiner leitete zwischen 1906 und 1914 den deutschen Ordenszweig MMA (=Mysteria Mystica Aeterna) als Großmeister und „Supremus Rex“ (das ist der höchste X° O.T.O.).
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Mo 13. Feb 2006, 21:54

Hier wird gesagt, Steiner wäre auch ein Schwarz-Magier gewesen.

Kann ich nicht beurteilen, aber er war mit Sicherheit ein Magier.

Ist es nicht so, daß es vor Gott keine gute Weiße Magie gibt ?
Gott ist ein Gegner aller Magie.

Und was Steiner gelehrt hat, ist noch umfangreicher als Magie.
Er versucht u.a. auch noch, die östlichen Religionen mit dem Christentum zu verbinden.

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon sterngucker » Mo 13. Feb 2006, 22:07

Original von Orpheus
Würde hier sogar Jesus zensuriert? Muss verschwiegen werden,was nicht ins Cliché passt?


Tatsächlich habe ich in einer öffentlichen Schule gelernt, wie man verdammt schreibt, ohne, dass es zensiert wird. Aber das ist ja nicht was zum stolz drauf sein.

Ich war auch mal in einer Steiner Schule. Ein Tag lang in Bern, und das war auch genug.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Mo 13. Feb 2006, 23:14

Hallo zusammen,

@moonchild,
ja,gestöbert habe ich,und das gefunden,was deiner Behauptung völlig widerspricht:

www.anthroposophy.com/aktuelles/oto.html
"Steiner hatte mit dem von Theodor Reuß repräsentierten O.T.O. nichts zu tun. Er hat wiederholt erklärt, er wolle von Reuß und seinen Orden "nichts, aber auch gar nichts".

Aussage gegen Aussage,offensichtlich.Da lügt jemand.

Du darfst jetzt aber trotzdem noch angeben,woher denn du deine Behauptungen hast.

@sterngucker,
du tönst was an:
"Ich war auch mal in einer Steiner Schule. Ein Tag lang in Bern, und das war auch genug."
Und? Was haben sie dir dort zuleid getan?

Es geht noch immer um die Steinerschulen.

Gruss
Orpheus
PS. Das auch christliche Wort "ver dammt" ist nicht mehr zensuriert.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon sterngucker » Mo 13. Feb 2006, 23:37

Original von Orpheus

@sterngucker,
du tönst was an:
"Ich war auch mal in einer Steiner Schule. Ein Tag lang in Bern, und das war auch genug."
Und? Was haben sie dir dort zuleid getan?


Von der Steinerlehre mal abgesehen:

Es muss ja nicht immer gleich jemandem was zuleide getan werden, damit er genug hat. ;)

Ich fand es befremdend, wie Kinder die Lehrerin beschimpften und sie das ohne Widerrede annahm. Mein Cousin meinte bloss "Isch doch easy". Ich habe Verwandte in meinem Alter die waren lange in der Steiner Schule, entweder sind sie jetzt rotzfrech oder sie haben mitunter das Manko, dass sie Berndeutsche Wörter laufend "verhochdeutschen" in Texten, das ist mir zwar egal, aber im Berufsleben ist das nicht immer förderlich.

Naja... Mehr Schule in der Natur täte sicher jedem gut, und ich fand es auch positiv, dass man oft mit Naturmaterialien gearbeitet hat, aber das ganze war dann doch zu Antiautoritär in jeder Hinsicht (Ich beziehe mich nicht nur auf diesen Tag dort, ich habe viel mitbekommen in der Familie).
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Silverrain » Di 14. Feb 2006, 21:25

Original von sterngucker
naja montessori bietet aber meines wissens nach nicht die ganze schulische ausbildung. also kindergarten bis sekundarstufe, sondern so viel ich weiss nur kindergarten bis erste primarklassen.

oder?


Montessori-Schulen gibt´s für alle Schulstufen.

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Di 14. Feb 2006, 22:23

@Sterngucker,

nach deinen ersten vagen Andeutungen nahm ich an,dass dir in einer Steinerschule etwas ausnehmend Schädliches passiert sein musste.
Was du nun beschreibst,kann gerade so gut in einer öffentlichen Schule geschehen.Nur stehen öffentliche Schulen hier halt nicht in der Schusslinie.

Du kannst zur Probe ja mal deine Argumentation umkehren
und rotzfreche Leute fragen: "Habt ihr eine Steinerschule besucht?"

Gruss
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon sterngucker » Di 14. Feb 2006, 22:40

Original von Orpheus
@Sterngucker,

nach deinen ersten vagen Andeutungen nahm ich an,dass dir in einer Steinerschule etwas ausnehmend Schädliches passiert sein musste.
Was du nun beschreibst,kann gerade so gut in einer öffentlichen Schule geschehen.Nur stehen öffentliche Schulen hier halt nicht in der Schusslinie.

Du kannst zur Probe ja mal deine Argumentation umkehren
und rotzfreche Leute fragen: "Habt ihr eine Steinerschule besucht?"

Gruss
Orpheus


Wenn man Kindern keine Grenzen setzt, dann passiert was ausnehmend Schädliches. Sie werden rotzfrech.

Aber kein Problem, hacken wir das Thema ab, denn Erziehung findet nicht nur in der Schule statt. Und vergleiche zwischen öffentlichen Schulen und Steiner Schulen sind da tatsächlich unpassend...

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon BlackandGold » Sa 18. Feb 2006, 13:17

Eine Schule, die sich zur Aufgabe gemacht hat, so antichristliches Gedankengut wie die Anthroposophie (Leugnung der hl. Dreifaltigkeit, etc.) zu verbreiten, ist für mich indiskutabel. Montessorischulen dagegen sind nicht ideologisch geprägt, sondern pädagogisch: "Hilf mir, es selbst zu tun" Daher ist es sehr unfair die mit Steiner in einen Topf zu werfen.
Im übrigen gibt es Montessori-Gymnasien. Meine Schwester hat da Abi gemacht und mein Bruder ist in der 11.
Beruf: Physik/Chemie-Lehramts-Student
Glauben: Griechisch-Orthodox
Hobby: Rollenspiel
Und ja, man kann das alles vereinen!
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Sa 18. Feb 2006, 20:09

Hallo zusammen,

@sterngucker,
ja,das mit den Grenzen finde ich auch wichtig.Bei kleinen und bei grossen Kindern.Grenzen geben Halt im doppelten Sinn: an-Halt-en,zur Besinnung kommen - und Halt erfahren.

Was das Thema betrifft: Noch kein stichhaltiges Argument wurde hier gegen die Steinerschulen geschrieben.

Oder dann auf Umwegen: Weil der Steiner nicht zur eigenen Ideologie passt,muss die Ablehnung halt über die Steinerschulen umgeleitet werden.

Dieses Muster wurde mir auch hier deutlich.

Gruss
Orpheus
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:18

Original von Orpheus
Hallo zusammen,

Oder dann auf Umwegen: Weil der Steiner nicht zur eigenen Ideologie passt,muss die Ablehnung halt über die Steinerschulen umgeleitet werden.

Dieses Muster wurde mir auch hier deutlich.

Gruss
Orpheus


Ich bitte Dich:
Steiner paßt auf keinen Fall in ein christliches Weltbild.
Wer was anderes will, als den christlichen Glauben, der nehme Steiner oder sonstwen.

Muß ich wohl doch noch hier Steiner-Kritik reinsetzen.

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon sterngucker » Sa 18. Feb 2006, 20:28

Original von onThePath
Ich bitte Dich:


Naja, er will es ja nicht sehen, auch die Praxis in der Schule nicht. Da nützt bitten nichts.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Sa 18. Feb 2006, 20:34

@OnThePath,
du schreibst:

"Ich bitte Dich:
Steiner paßt auf keinen Fall in ein christliches Weltbild."

Um was bittest du mich?
Dass Steiners Ideen nicht in dein Weltbild passen und du in ihm einen "Magier" siehst,ist weiter nicht tragisch.

Nur diskutieren wir hier über Steinerschulen.Hast du dazu eigene Erfahrungen beizutragen?

Gruss
Orpheus
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:36

Original von sterngucker
Original von onThePath
Ich bitte Dich:


Naja, er will es ja nicht sehen, auch die Praxis in der Schule nicht. Da nützt bitten nichts.


Wer was nicht sehen will ist blind für Argumente,
wer etwas nicht einsehen will, mauert,
und wer was Anderes will, verwirft das Christentum.

Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein.

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Sa 18. Feb 2006, 20:41

Original von Orpheus
@OnThePath,
du schreibst:

"Ich bitte Dich:
Steiner paßt auf keinen Fall in ein christliches Weltbild."

Um was bittest du mich?
Dass Steiners Ideen nicht in dein Weltbild passen und du in ihm einen "Magier" siehst,ist weiter nicht tragisch.

Nur diskutieren wir hier über Steinerschulen.Hast du dazu eigene Erfahrungen beizutragen?

Gruss
Orpheus


Leider ist mir nicht mehr alles gegenwärtig, was ich über die Pädagogik Rudolf Steiners gelesen habe, auch nicht mehr der Vortrag, den ich mal über die Waldorf-Pädagogik gehört habe.

Falsche Voraussetzungen:
Die Wenigsten kennen die Waldorfschule aus der Praxis.
Und Du willst der Merheit doch nicht den Mund verbieten, die aufgrund von Beschreibungen über die Waldorf-Pädagogik sehr wohl urteilen kann.

Und über Steiner und seine Lehren weiß ich noch Einiges.

mfg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Mo 20. Feb 2006, 08:25

@OnThePath,

du schreibst:

"Und Du willst der Merheit doch nicht den Mund verbieten, die aufgrund von Beschreibungen über die Waldorf-Pädagogik sehr wohl urteilen kann."

Im Gegenteil: Ich möchte diskutieren,was an der Waldorf-Pädagogik hilfreich und bewährt ist - und was weniger.

Was ich aber bisher darüber lese,wirkt kläglich hilflos.

Ideologie ersetzt keine Argumente.

Gruss
Orpheus
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Faith » Mo 13. Mär 2006, 00:00

Original von onThePath
Original von sterngucker
Original von onThePath
Ich bitte Dich:


Naja, er will es ja nicht sehen, auch die Praxis in der Schule nicht. Da nützt bitten nichts.


Wer was nicht sehen will ist blind für Argumente,
wer etwas nicht einsehen will, mauert,
und wer was Anderes will, verwirft das Christentum.

Mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein.

mfg, oTp


tja dass gleiche könnte man auch dir und dem Christentum vorwerfen.

Den mal darüber nach.
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Faith » Mo 13. Mär 2006, 00:04

Original von BlackandGold
Eine Schule, die sich zur Aufgabe gemacht hat, so antichristliches Gedankengut wie die Anthroposophie (Leugnung der hl. Dreifaltigkeit, etc.) zu verbreiten, ist für mich indiskutabel. Montessorischulen dagegen sind nicht ideologisch geprägt, sondern pädagogisch: "Hilf mir, es selbst zu tun" Daher ist es sehr unfair die mit Steiner in einen Topf zu werfen.
Im übrigen gibt es Montessori-Gymnasien. Meine Schwester hat da Abi gemacht und mein Bruder ist in der 11.


die sogenannte Dreifaltigkeit, ist kein christliches Dogma, dass nur zur Information. Die Lehre der Dreieinigkeit ist unbiblisch und und in der Bibel nicht zu finden.

Du solltest dich mal ein wenig informieren, woher diese Lehre überhaupt kommt.

Denk mal darüber nach:

Jesus ist Gott
Gott unser Vater ist Gott
Heiliger Geist ist Gott.

Alle drei getrennte Personen, aber in ihren Handlungen, Gedanken, etc... sind sie eins.

Alle drei haben eigene Gedanken und Gefühle.

Aber es ist nicht die ein oder selbe Person.
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Di 14. Mär 2006, 22:29

Grüss dich,Faith,

es scheint,dass wir zwei noch die Einzigen sind,die hier mitlesen und -denken,allein auf weiter Flur...

Nach einer längeren Stille hast du dich hier gemeldet.
Wenn ich die bisherigen Beiträge lese,kommt mir die (vielleicht gequälte) Frage eines Römers in den Sinn:

"Was ist Wahrheit?"

Nun,die Antworten kamen aus Ideologien.Wahrheit war nicht gefragt.Wie es weiterging,lesen wir in der Bibel;
das brauche ich hier nicht zu wiederholen.

Meine Frage aber bleibt:
Reicht eine Ideologie aus,um Behauptungen in die Welt zu setzen und sich dann zu verkrümeln,wenn Fakten gefragt wären?

Ich meine: nein.

Gruss
Orpheus

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Thelonious » Di 4. Sep 2007, 21:54

Einen - wie ich finde - interessanten Artikel zum Thema "war Rudolf Steiner ein Rassist?" gibt es auf Spiegel-online.

Der link:

war Rudolf Steiner ein Rassist?

Gruß
Thelonious
Wir sehen nirgends so tief ins Herz Gottes wie auf Golgatha.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Marle » So 13. Jan 2008, 18:24

Ich würde mein Kind auch nicht auf eine Steiner-Schule (Waldorfschule) schicken.

Ich wunder mich auch oft, wie wenige Eltern und Schüler an Steiner-Schulen eigentlich wissen, was Anthroposophie bedeutet und beinhaltet. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Kind auf eine Steiner-Schule zu schicken, sollte sich zumindest vorher über diese Weltanschaung (Astralleib, Inkarnation etc..) informieren.

Ansonsten finde ich die Montessori-Schulen auch besser. Die kommen auch ohne ideologische Färbung aus.

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Do 17. Jan 2008, 00:04


@Marle
Ich gehe mit dir einig,dass wohl bei jedem erziehenden (und unterrichtenden) Menschen die eigene Haltung das tägliche Geschehen beeinflusst.
Auch in öffentlichen und in Montessori-Schulen .

Was eine Schule leistete,das heisst: ihre Lehrerinnen und Lehrer, zeigt sich auch in der Rückschau nach zehn,zwanzig Jahren.Hat der Unterricht mitgeholfen,den jungen Menschen Freude und Vertrauen zu wecken für ihren Lebensweg?
Welche Früchte sind zu erkennen?
In etliche Unterrichtskonzepte und Leitbilder öffentlicher Schulen sind Elemente der Waldorfpädagogik eingeflossen.Nicht,weil diese Schulen oder Kindergärten den Steiner gut finden,sondern weil es bewährte,hilfreiche Anregungen sind.

Nach welchen Kriterien beurteilst du die PädagogInnen deiner Kinder? Wo greifst du ein? Und wie?
Ich finde es spannend,dass diese Diskussion hier weiter geht.

Gruss
Orpheus



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