Steiner-Schule

Sondergruppen, Fanatismus

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2008, 01:07

Da sind wir ja wieder.

Die Waldorf-Schule will ich nicht schlecht machen.
Ist halt ein bißchen anders, das muß nicht schlechter sein.


Allerdings kann ich nichts Neues zu Rudolf Steiner sagen.
Ich habe mich eben lange genug mit seiner Geheimlehre auseinander gesetzt, um ziemlich sicher zu sein, dass er ein völlig anderes Verständnis von Christentum hat.

Seine Geheimlehre ist eine esoterische Synthese von Buddhismus, Hinduismus, Christentum und noch mehr.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Kantate » Do 17. Jan 2008, 02:35

Original von onThePath
Da sind wir ja wieder.

Die Waldorf-Schule will ich nicht schlecht machen.
Ist halt ein bißchen anders, das muß nicht schlechter sein.


Allerdings kann ich nichts Neues zu Rudolf Steiner sagen.
Ich habe mich eben lange genug mit seiner Geheimlehre auseinander gesetzt, um ziemlich sicher zu sein, dass er ein völlig anderes Verständnis von Christentum hat.

Seine Geheimlehre ist eine esoterische Synthese von Buddhismus, Hinduismus, Christentum und noch mehr.

lg, oTp


Hi, hi oTp kannst du auch deinen Namen tanzen? Aber das kannst du nur wenn du auf ner Waldorfschule warst oder so ähnlich und vergiss bitte nicht deine Karotten beim Sonnenaufgang zu ernten - oder war es der Sonnenuntergang *verwirrt* :D
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2008, 03:09

Original von Kantate
Hi, hi oTp kannst du auch deinen Namen tanzen? Aber das kannst du nur wenn du auf ner Waldorfschule warst oder so ähnlich und vergiss bitte nicht deine Karotten beim Sonnenaufgang zu ernten - oder war es der Sonnenuntergang *verwirrt* :D


Das mit dem Namen kenne ich noch nicht, aber das Sähen und Ernten nach Mond und Sonne, daran erinnere ich mich. :D

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Kantate » Do 17. Jan 2008, 03:37

Original von onThePath
Original von Kantate
Hi, hi oTp kannst du auch deinen Namen tanzen? Aber das kannst du nur wenn du auf ner Waldorfschule warst oder so ähnlich und vergiss bitte nicht deine Karotten beim Sonnenaufgang zu ernten - oder war es der Sonnenuntergang *verwirrt* :D


Das mit dem Namen kenne ich noch nicht, aber das Sähen und Ernten nach Mond und Sonne, daran erinnere ich mich. :D

lg, oTp


Das mit dem Namen tanzen ist in unserer Gegend Schlachtwort wenn jemand auf der Waldorfschule war. Die erste Frage lautet dann immer, "Kannst du auch deinen Namen tanzen? Zeig mal wie du das machst." Es kamen schon die seltsamsten Verrenkungen dabei raus. Bloß Namen hab ich nie erkannt. :D
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2008, 03:51

Nicht so sehr weit von mir ist auch eine Waldorf-Schule.

Aber von der hört man gar nichts.


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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Kantate » Do 17. Jan 2008, 04:24

Original von onThePath
Nicht so sehr weit von mir ist auch eine Waldorf-Schule.

Aber von der hört man gar nichts.


lg, oTp


Bloß damit kein Irrtum aufkommt. Ich war nie in so einer Schule. Allerdings, die Menschen die ich kenne, die so eine Schule besucht haben kommen mir alle etwas "weltfremd" vor. Sie gehen zwar in die Oper, spielen auch mal gerne Geige und Klavier, haben Ahnung von Gartenarbeit, und sind durchweg "lieb". Sind auch gut im Beruf. Aber so richtig scheinen sie das wahre Leben nicht zu begreifen.



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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 10:14

Original von Kantate
Allerdings, die Menschen die ich kenne, die so eine Schule besucht haben kommen mir alle etwas "weltfremd" vor.


Den Eindruck habe ich nicht bei jenen SteinerschülerInnen, die ich kennen lernte. Gut, es waren auch nicht so viele. Allerdings hatte ich damals am Lehrer-Seminar einen Steiner-orientierten Klassenlehrer, der wohnte sogar nah bei Dornach, der war sehr gut, sehr freundlich, weltfremd aber bestimmt nicht. Nur etwas wollig-braun gekleidet, aber was solls? Und im Internet traf ich mal auf eine Gärtnerin, die religiös gar nicht interessiert schien, aber mal nur aus Neugier während einem Jahr den Gartenbau nach Steiner ausprobierte, und sich genau an seine Anweisungen hielt, auch wegen Vollmond und Neumond etc - sie berichtete von erstaunlich guten Resultaten in ihrem Garten.

Ob eine Steinerschule empfehlenswert ist, hängt wohl vor allem von der Persönlichkeit des Lehrers oder der Lehrerin ab.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon SunFox » Do 17. Jan 2008, 10:46

Etwas ist nur so lange gut, insoweit es nicht bewußt, oder auch unbewußt, einen negativen Einfluss auf den Menschen hat in Bezug auf die Lehre Jesu! ;)

Es mag alles mögliche gute sein in Dingen des Alltäglichen und es mögen so einige positive Effekte erzielt werden, wenn es aber von der Wahrheit Gottes trennt, dann ist das scheinbar beste sichtbare Ergebnis doch ein Nichts!

Liebe Grüße von SunFox

Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 10:59

Original von SunFox
Etwas ist nur so lange gut, insoweit es nicht bewußt, oder auch unbewußt, einen negativen Einfluss auf den Menschen hat in Bezug auf die Lehre Jesu! ;)


Ab wann müsste dann dieser negative Einfluss zu sehen sein? Mein Lehrer damals war schon jahrelang Anthroposoph, vielleicht sogar schon während Jahrzehnten, doch seine Früchte waren die, die Paulus als Früchte des Geistes benennt: Freundlichkeit, Respekt, Liebe, Gelassenheit, Vergebung...

Also war er entweder ein so aussergewöhnlicher Mensch, dass er trotz der Anthroposophie bei Gott blieb, oder aber es war die Anthroposophie selbst, die ihn dabei unterstütze, gute Früchte zu tragen. Das Zweite halte ich für deutlich wahrscheinlicher, sogar im Klischee gelten Antrops. als freundliche, wenn vielleicht auch etwas schrullige Menschen.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon SunFox » Do 17. Jan 2008, 11:11

Original von Frau Katz
Original von SunFox
Etwas ist nur so lange gut, insoweit es nicht bewußt, oder auch unbewußt, einen negativen Einfluss auf den Menschen hat in Bezug auf die Lehre Jesu! ;)


Ab wann müsste dann dieser negative Einfluss zu sehen sein? Mein Lehrer damals war schon jahrelang Anthroposoph, vielleicht sogar schon während Jahrzehnten, doch seine Früchte waren die, die Paulus als Früchte des Geistes benennt: Freundlichkeit, Respekt, Liebe, Gelassenheit, Vergebung...

Also war er entweder ein so aussergewöhnlicher Mensch, dass er trotz der Anthroposophie bei Gott blieb, oder aber es war die Anthroposophie selbst, die ihn dabei unterstütze, gute Früchte zu tragen. Das Zweite halte ich für deutlich wahrscheinlicher, sogar im Klischee gelten Antrops. als freundliche, wenn vielleicht auch etwas schrullige Menschen.

grüsse, barbara


Liebe Frau Katz,

auch ein Buddist, Hinduist, Moslem, oder sonstigen Religion kann die Guten Früchte tragen, die da heißen Freundlichkeit, Respekt, Liebe, Gelassenheit, Vergebung etc.! ;)

Positive Kennzeichen sind nicht unbedingt ein Garant dafür, das der Urgrund dafür auch als positiv im Sinne Gottes zu bewerten ist!

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 11:14

Original von SunFox
auch ein Buddist, Hinduist, Moslem, oder sonstigen Religion kann die Guten Früchte tragen, die da heißen Freundlichkeit, Respekt, Liebe, Gelassenheit, Vergebung etc.! ;)


schön das zu hören :)


Original von SunFox
Positive Kennzeichen sind nicht unbedingt ein Garant dafür, das der Urgrund dafür auch als positiv im Sinne Gottes zu bewerten ist!


Doch.

Genau das bedeutet ja der Satz "ihr könnt sie an den Früchten erkennen - ein guter Baum trägt gute Früchte, ein schlechter Baum trägt schlechte Früchte". hier bist du nun absolut im Widerspruch zu dem, was Jesus selbst lehrte. Denn wenn die Früchte gut sind, so muss auch der Baum gut sein.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon SunFox » Do 17. Jan 2008, 11:31

Original von Frau Katz
Original von SunFox
auch ein Buddist, Hinduist, Moslem, oder sonstigen Religion kann die Guten Früchte tragen, die da heißen Freundlichkeit, Respekt, Liebe, Gelassenheit, Vergebung etc.! ;)


schön das zu hören :)


Original von SunFox
Positive Kennzeichen sind nicht unbedingt ein Garant dafür, das der Urgrund dafür auch als positiv im Sinne Gottes zu bewerten ist!


Doch.

Genau das bedeutet ja der Satz "ihr könnt sie an den Früchten erkennen - ein guter Baum trägt gute Früchte, ein schlechter Baum trägt schlechte Früchte". hier bist du nun absolut im Widerspruch zu dem, was Jesus selbst lehrte. Denn wenn die Früchte gut sind, so muss auch der Baum gut sein.

grüsse, barbara


Nein, eben nicht unbedingt liebe Barbara!

Matthäus 7,12-21: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind´s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind´s, die ihn finden! Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum (nur) gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der (nur) gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel."

Dazu Kolosser 3,12-17: "So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in "einem" Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn."

Es gibt halt genügend Richtungen, die schlechte Früchte so veredelt haben, das es scheinbar gute Früchte sind: "Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe." und genau wie die falschen Propheten scheinbar gut sind, so sehen auch ihre Früchte scheinbar gut aus!

Man darf Bibeltext nicht isolieren, sondern man muß sie im Zusammenhang lesen! :)

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 11:47

nun, die Lehre von Jesus ist mir klar genug, in allen Zusammenhängen: gute Bäume tragen gute Früchte, schlechte Bäume tragen schlechte Früchte. Und das wars dann schon, da muss man nichts verwässern wollen.

Siehe das Gleichnis vom Samariter, wo es einfach darum geht, wer jemandem hilft - ohne irgendwelche komplizierten theologischen Verwirrungen. Oder auch Matthäus 25, wo es darum geht, Hungrige zu speisen, Durstigen zu Trinken geben, Kranke zu pflegen, Gefangene zu besuchen... ohne alle Theologie, einfach Menschlichkeit. DAS ist die Lehre von Jesus! und die braucht definitiv nicht relativiert werden. Sie braucht nur getan zu werden.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon SunFox » Do 17. Jan 2008, 11:54

Original von Frau Katz
nun, die Lehre von Jesus ist mir klar genug, in allen Zusammenhängen: gute Bäume tragen gute Früchte, schlechte Bäume tragen schlechte Früchte. Und das wars dann schon, da muss man nichts verwässern wollen.

Siehe das Gleichnis vom Samariter, wo es einfach darum geht, wer jemandem hilft - ohne irgendwelche komplizierten theologischen Verwirrungen. Oder auch Matthäus 25, wo es darum geht, Hungrige zu speisen, Durstigen zu Trinken geben, Kranke zu pflegen, Gefangene zu besuchen... ohne alle Theologie, einfach Menschlichkeit. DAS ist die Lehre von Jesus! und die braucht definitiv nicht relativiert werden. Sie braucht nur getan zu werden.

grüsse, barbara

Liebe Frau Katz,

dann kann ich dir auch nicht helfen, wenn du Menschlichkeit über das Wort: "Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn." stellst!

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jan 2008, 12:30

Original von SunFox
Jeder Baum, der (nur) gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Hallo SonnenFuchs

Da fehlt beim Fett gedruckten ein "nicht" und woher hast Du das "nur" ?

Und Frucht steht original im Singular.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jan 2008, 12:34

Original von Frau Katz
nun, die Lehre von Jesus ist mir klar genug, in allen Zusammenhängen: gute Bäume tragen gute Früchte, schlechte Bäume tragen schlechte Früchte. Und das wars dann schon, da muss man nichts verwässern wollen.

Siehe das Gleichnis vom Samariter, wo es einfach darum geht, wer jemandem hilft - ohne irgendwelche komplizierten theologischen Verwirrungen. Oder auch Matthäus 25, wo es darum geht, Hungrige zu speisen, Durstigen zu Trinken geben, Kranke zu pflegen, Gefangene zu besuchen... ohne alle Theologie, einfach Menschlichkeit. DAS ist die Lehre von Jesus! und die braucht definitiv nicht relativiert werden. Sie braucht nur getan zu werden.

Das beschreibt das Verhältnis/den Umgang unter Menschen aber nicht unser Verhältnis hin zu Gott.
Dazu verweise ich auf SF´s Beitrag.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon SunFox » Do 17. Jan 2008, 12:42

Original von Oli4
Original von SunFox
Jeder Baum, der (nur) gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Hallo SonnenFuchs

Da fehlt beim Fett gedruckten ein "nicht" und woher hast Du das "nur" ?

Und Frucht steht original im Singular.

Hast recht lieber Oli, es muß natürlich heißen: "Jeder Baum, der nicht (nur) gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen." ;)

Das ´nur´ habe ich in dazu Klammer gesetzt, weil ich zum Ausdruck bringen wollte, das auch dort folgendes gilt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater, denn durch mich!" = "Niemand denn durch mich!" = "Nur!"

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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 12:53

Original von Oli4
Original von Frau Katz
nun, die Lehre von Jesus ist mir klar genug, in allen Zusammenhängen: gute Bäume tragen gute Früchte, schlechte Bäume tragen schlechte Früchte. Und das wars dann schon, da muss man nichts verwässern wollen.

Siehe das Gleichnis vom Samariter, wo es einfach darum geht, wer jemandem hilft - ohne irgendwelche komplizierten theologischen Verwirrungen. Oder auch Matthäus 25, wo es darum geht, Hungrige zu speisen, Durstigen zu Trinken geben, Kranke zu pflegen, Gefangene zu besuchen... ohne alle Theologie, einfach Menschlichkeit. DAS ist die Lehre von Jesus! und die braucht definitiv nicht relativiert werden. Sie braucht nur getan zu werden.

Das beschreibt das Verhältnis/den Umgang unter Menschen aber nicht unser Verhältnis hin zu Gott.
Dazu verweise ich auf SF´s Beitrag.


Wenn du Mathäus 25 liest, wirst du feststellen, dass es um nichts anderes geht als das Verhältnis der Menschen zu Gott: "denn was du dem Geringsten deiner Brüder getan hast, das hast du Mir (=Gott) getan." Wenn du einem Hungrigen zu essen gibt, gibst du Gott zu essen. Wenn du einen Gefangenen besuchst, besuchst du Gott. Wenn du einen Durstigen abweist, so weist du Gott ab.

Und so stehts in den Evangelien, klar, einfach zu verstehen und unmissverständlich, mit und ohne Kontext. Ich frage mich, warum diese Worte ständig relativiert werden müssen? Und dazu noch von jenen, die sagen, die Bibel sei inspiriertes Wort Gottes? Ich selbst sage das nicht, und dennoch stelle ich fest, dass ich die Bibel oft wörtlicher nehme als jene, die den Anspruch haben, die Bibel wörtlich zu nehmen. Seltsame Welt...

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jan 2008, 13:55

Original von Frau Katz
Wenn du Mathäus 25 liest, wirst du feststellen, dass es um nichts anderes geht als das Verhältnis der Menschen zu Gott: "denn was du dem Geringsten deiner Brüder getan hast, das hast du Mir (=Gott) getan." Wenn du einem Hungrigen zu essen gibt, gibst du Gott zu essen. Wenn du einen Gefangenen besuchst, besuchst du Gott. Wenn du einen Durstigen abweist, so weist du Gott ab.

Und so stehts in den Evangelien, klar, einfach zu verstehen und unmissverständlich, mit und ohne Kontext. Ich frage mich, warum diese Worte ständig relativiert werden müssen? Und dazu noch von jenen, die sagen, die Bibel sei inspiriertes Wort Gottes? Ich selbst sage das nicht, und dennoch stelle ich fest, dass ich die Bibel oft wörtlicher nehme als jene, die den Anspruch haben, die Bibel wörtlich zu nehmen. Seltsame Welt...

Hallo Barbara

In meinem Post hätte ich besser Verhältnis nicht geschrieben sondern eben den Umgang (mein Tun) alleine.

Original von Oli4
Das beschreibt das Verhältnis/den Umgang unter Menschen


Nun, ein Verhältnis zu Gott hat jemand, der sich zu Gott hinwendet und da Gott Gott ist wie Er sich uns offenbart, eben in allem durch und durch wie Er es nach dieser Offenbarung wünscht.

Mein Tun am Nächsten entspringt - so hoffe und bitte ich Gott täglich in mir zu wirken - immer mehr aus meinem Hinwenden zu Gott und nicht weil es da schwarz auf weiss steht und mein Verstand und mein Gewissen alleine mir sagt, dass es so auch richtig sei; - natürlich auch aber ganz wichtig: nicht nur und hoffentlich nie im Fokus.



Schön Barbara, dass Du das Wort Gottes wörtlich nimmst.
Ich hoffe doch gesamthaft auch alle Worte der Schrift, immer ihrem aus dem Kontext bestimmten wörtlichen Inhalt und Sinn nach.

Paulus z.Bsp. ist bei mir kein bisschen weniger glaubwürdig als Johannes, Markus, Matthäus oder Lukas. Ich vertraue darin ganz auf Gott und seine Macht sich uns nach seinem Willen zu offenbaren. Ich wüsste nicht wie ich sonst auf die Glaubwürdigkeit und redlichkeit von Johannes, Markus, Mathäus setzen könnte wenn nicht im vertrauenden Glauben.

Beachte auch, dass Jesus bei Mat 25 zu Menschen unter Gesetz redete und sein Werk noch nicht vollbracht war und der Heilige Geist noch nicht ausgegossen war.
Beachte die Heilszeiten und vieles wird klarer.
Du redest zu imigrierten Balkan-Zweitklässlern auch anders und beauftragst sie mit Anderem als die 2.Sek-Schüler welche in der Schweiz aufgewachsen bist und trotzdem begegnest Du Ihnen allen in derselben Liebe und vermittelst Du ihnen allen dasselbe Ziel.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 14:20

Original von Oli4
Nun, ein Verhältnis zu Gott hat jemand, der sich zu Gott hinwendet und da Gott Gott ist wie Er sich uns offenbart, eben in allem durch und durch wie Er es nach dieser Offenbarung wünscht.


Gott offenbart sich offensichtlich durch andere Menschen. Und er prüft uns, indem er schaut, wie wir mit ihm in Form unseres Nächsten umgehen.

Wobei es, nach Jesus wie Paulus, noch nicht mal wichtig ist, dass man dieses Verhältnis bewusst reflektiert, sondern dass man es lebt. Der Samariter stellt keine Fragen, er hilft einfach; nach Paulus ist das göttliche Gesetz der Liebe auch in die Herzen der Heiden hinein geschrieben, die weder von Gott noch Judentum noch Jesus etwas wissen. Und darum gehts. Das wird durch das ganze NT durch immer und immer wieder betont.


Original von Oli4
Paulus z.Bsp. ist bei mir kein bisschen weniger glaubwürdig als Johannes, Markus, Matthäus oder Lukas. Ich vertraue darin ganz auf Gott und seine Macht sich uns nach seinem Willen zu offenbaren. Ich wüsste nicht wie ich sonst auf die Glaubwürdigkeit und redlichkeit von Johannes, Markus, Mathäus setzen könnte wenn nicht im vertrauenden Glauben.


Paulus ist ohne Zweifel einer der grössten Schreiber der Bibel, vollkommen einverstanden. :)

Und auch er predigt unermüdlich das Handeln in Liebe, das aus dem Glauben strömt; und wer immer in Liebe handelt, hat den Glauben, ob das nun diesem Menschen selbst bewusst ist oder nicht.


Original von Oli4
Beachte auch, dass Jesus bei Mat 25 zu Menschen unter Gesetz redete und sein Werk noch nicht vollbracht war und der Heilige Geist noch nicht ausgegossen war.



Naja, ein bisschen mehr Heiliger Geist könnte der Welt durchaus gut tun... und in der Zwischenzeit ist es sicher richtig, sich an die Lehren von Jesus zu halten. Das heisst, zu lieben, mitfühlend zu sein, aufrichtig zu sein.

Die Apostel nach Pfingsten brauchten keine Worte mehr - weil das Wissen in ihnen drin war, weil sie davon durchdrungen waren. Doch diese Sorte heiliger Geist - die unter Anderem eine totale Angstfreiheit bringt - das ist nicht eine allgemeine Realität unter Christen, da braucht man sich keine Illusionen machen.

Ich habe auch den Verdacht, dass die komplizierteren und unverständlicheren Texte von Paulus gern dazu benutzt werden, Verantwortung abzugeben... nicht mein Ding.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jan 2008, 14:50

Original von Frau Katz
Naja, ein bisschen mehr Heiliger Geist könnte der Welt durchaus gut tun... und in der Zwischenzeit ist es sicher richtig, sich an die Lehren von Jesus zu halten. Das heisst, zu lieben, mitfühlend zu sein, aufrichtig zu sein.

Für das alleine hätte Gottes Sohn nicht am Kreuz für mich sterben müssen.

Zwischenzeit bis was? Bis der göttliche Geist stark genug ist oder nicht eher bis Mensch begriffen hat, dass er es alleine (auch mit glasklaren Anweisungen) nie und nimmer schafft? ;)


Die Apostel nach Pfingsten brauchten keine Worte mehr - weil das Wissen in ihnen drin war, weil sie davon durchdrungen waren. Doch diese Sorte heiliger Geist - die unter Anderem eine totale Angstfreiheit bringt - das ist nicht eine allgemeine Realität unter Christen, da braucht man sich keine Illusionen machen.

Illusion macht sich einzig der Mensch; Gott weiss das doch sehr genau. :baby:

Und nun, was schlägst Du konkret vor?


Ich habe auch den Verdacht, dass die komplizierteren und unverständlicheren Texte von Paulus gern dazu benutzt werden, Verantwortung abzugeben... nicht mein Ding.

Welche Verantwortung?
Diejenige meinen Willen zum Glauben an Jesus vergossenes Blut hinzuwenden?
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 15:49

Original von Oli4
Für das alleine hätte Gottes Sohn nicht am Kreuz für mich sterben müssen.


offenbar wars aber nötig. Und wäre die Welt nicht ganz anders, wenn alle liebevoll und achtsam miteinander umgehen würden? Ich denke doch, dann wär sie dem Himmel auf Erden sehr nahe.


Original von Oli4
Zwischenzeit bis was? Bis der göttliche Geist stark genug ist oder nicht eher bis Mensch begriffen hat, dass er es alleine (auch mit glasklaren Anweisungen) nie und nimmer schafft? ;)


Ja, bis der Heilige Geist stark genug in einem Menschen wirkt, so dass dieser keine Anweisungen mehr braucht, sondern von selbst das Richtige tut.

Und den Teil, sich für diesen Weg zu entscheiden, das muss jeder Mensch früher oder später ganz allein tun. Da lässt uns Gott die Wahl.



Und nun, was schlägst Du konkret vor?


Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, in jeder Sekunde, in allen Lebenslagen, in allen Beziehungen, beruflich und privat, wo immer du bist, wie immer du dich gerade fühlst.




Welche Verantwortung?
Diejenige meinen Willen zum Glauben an Jesus vergossenes Blut hinzuwenden?


Die Verantwortung für sein eigenes Leben. Die Verantwortung, bei der Ernte anzuerkennen, dass man selbst gesät hat. Jene Verantwortung, die der freie Wille mit sich bringt.

Viele machen es sich da etwas einfach, indem sie sinngemäss sagen: ich bin eh ein schlechter, verdorbener Mensch, ich bringe es eh zu nichts, also bemühe ich mich schon gar nicht.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jan 2008, 16:16

Original von Frau Katz
offenbar wars aber nötig. Und wäre die Welt nicht ganz anders, wenn alle liebevoll und achtsam miteinander umgehen würden? Ich denke doch, dann wär sie dem Himmel auf Erden sehr nahe.

Nahe ja, aber nicht IM Himmel...




Ja, bis der Heilige Geist stark genug in einem Menschen wirkt, so dass dieser keine Anweisungen mehr braucht, sondern von selbst das Richtige tut.

Dann wäre ich sozusagen selbst ´gottgetrennt´ aber liebend.
Ich bin zu realistisch als das ich je sündfreier "Jesus" sein werde, entbindet mich aber keineswegs von meiner Motivation liebender zu werden, weshalb auch?
Abgesehen davon war Jesus nicht erst sündfrei in seinen letzten 3 Jahren...


Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, in jeder Sekunde, in allen Lebenslagen, in allen Beziehungen, beruflich und privat, wo immer du bist, wie immer du dich gerade fühlst.
Schön und richtig!
Darfst Dun dich nun biblisch Gottes Kind nennen mit all seinen Verheissungen?



Die Verantwortung für sein eigenes Leben. Die Verantwortung, bei der Ernte anzuerkennen, dass man selbst gesät hat. Jene Verantwortung, die der freie Wille mit sich bringt.



Viele machen es sich da etwas einfach, indem sie sinngemäss sagen: ich bin eh ein schlechter, verdorbener Mensch, ich bringe es eh zu nichts, also bemühe ich mich schon gar nicht.

Das ist Eisegese die leider immer wieder aufgrund der menschlichen Überschätzung der Möglichkeiten der menschlichen Herzensschau am anderen erfolgt. :cry:

Ich kenne keinen einzigen Christen der das so bekennt zu tun und tut.

Göttlich nutzbringende menschliche Bemühung liegt darin, Jesus als Herrn für ALLES anzunehmen wollen und nicht mehr sich selber zu leben wollen sondern Jesus im Menschen wirken zu lassen.

Ich kann Dir das nicht wirklich mit menschlichen Worten erklären aber ich kann Dir versichern, dass es der Versuch wert, ist sich da einmal Gott um ´diesen´ Glauben bittend hineinzubegeben, es wird in Kürze schon Erfahrungen mit sich bringen. :))
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Frau Katz » Do 17. Jan 2008, 17:02

Original von Oli4
Nahe ja, aber nicht IM Himmel...


Das Himmelreich ist in unserer Mitte - nicht irgendwann nach unserem Tod. Ich hab gerade letzthin von Teilhard de Chardin gelesen, dass es darum ginge, "die Materie zu christifizieren", also in den Alltag, ins Leben zu bringen.



Dann wäre ich sozusagen selbst ´gottgetrennt´ aber liebend.


Gott ist die Liebe, sagt die Bibel. gleichzeitig liebend und von Gott getrennt zu sein, das ist ein Widerspruch in sich. Das geht nicht.




Ich bin zu realistisch als das ich je sündfreier "Jesus" sein werde, entbindet mich aber keineswegs von meiner Motivation liebender zu werden, weshalb auch?
Abgesehen davon war Jesus nicht erst sündfrei in seinen letzten 3 Jahren...


im Glauben gehst mE nicht darum, sich auf ein realistisches Mittelmass zu beschränken, sondern darum, mit ganzer Seele, mit ganzem Herzen Liebe zu sein. Gott hat uns durch Jesus versprochen, dass das geht - was hindert dich daran, dieses Geschenk vollständig in Anspruch zu nehmen?





Darfst Dun dich nun biblisch Gottes Kind nennen mit all seinen Verheissungen?


Klar. Jesus hat es gesagt: das ist das Wichtigste überhaupt. Ich habe keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln.



Ich kenne keinen einzigen Christen der das so bekennt zu tun und tut.


bekannt wird das höchstens indirekt, getan wirds leider immer wieder. Mag sein, das auch oft das psychologische oder sonstiges Wissen fehlt, um zu durchschauen, wie man sich mit schönster christlicher Rhetorik... von Gott entfernt.



Göttlich nutzbringende menschliche Bemühung liegt darin, Jesus als Herrn für ALLES anzunehmen wollen und nicht mehr sich selber zu leben wollen sondern Jesus im Menschen wirken zu lassen.


Jesus sagte, man solle allein zum Vater beten. Aber gut, lassen wir das mal.

Ja, es geht darum, dass Ego zurücktritt und Gott durch uns wirken darf. Und das muss Ego ganz allein tun, ganz allein entscheiden.


Ich kann Dir das nicht wirklich mit menschlichen Worten erklären aber ich kann Dir versichern, dass es der Versuch wert, ist sich da einmal Gott um ´diesen´ Glauben bittend hineinzubegeben, es wird in Kürze schon Erfahrungen mit sich bringen. :))


ich bin mir sicher, dass ich sehr genau weiss, wovon du sprichst, aus eigener Erfahrung.

grüsse, barbara
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Oli4 » Do 17. Jan 2008, 19:49

Original von Frau Katz
Mag sein, das auch oft das psychologische oder sonstiges Wissen fehlt, um zu durchschauen, wie man sich mit schönster christlicher Rhetorik... von Gott entfernt.

8-)
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Fr 18. Jan 2008, 12:20

Ich schlage vor,
dass wir hier wieder das Thema Steinerschulen weiterführen u


Bloß damit kein Irrtum aufkommt. Ich war nie in so einer Schule. Allerdings, die Menschen die ich kenne, die so eine Schule besucht haben kommen mir alle etwas "weltfremd" vor. Sie gehen zwar in die Oper, spielen auch mal gerne Geige und Klavier, haben Ahnung von Gartenarbeit, und sind durchweg "lieb". Sind auch gut im Beruf. Aber so richtig scheinen sie das wahre Leben nicht zu begreifen.




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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Fr 18. Jan 2008, 12:29

Ich schlage vor,
dass wir hier wieder das Thema Steinerschulen weiterführen.

@Kantate,du schreibst unter anderem:

Ich war nie in so einer Schule. Allerdings, die Menschen die ich kenne, die so eine Schule besucht haben kommen mir alle etwas "weltfremd" vor. Sie gehen zwar in die Oper, spielen auch mal gerne Geige und Klavier, haben Ahnung von Gartenarbeit, und sind durchweg "lieb". Sind auch gut im Beruf. Aber so richtig scheinen sie das wahre Leben nicht zu begreifen.


Na,dann hast wenigstens DU das wahre Leben begriffen.
In der heutigen Zeit mit so viel Hass und Gewalt ist lieb - Sein wohl eine der höchsten Auszeichnungen.
Schön,dass du den Steinerschülerinnen und -Schülern dieses
Kompliment machst.

Missest du Leute,die z.B. öffentliche Schulen besucht haben,mit den gleichen Kriterien?

Das fragt dich
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon Orpheus » Fr 18. Jan 2008, 12:35

Excüsee,mein Beitrag von 11.20 , 18.1. , ist noch im Rohbau weg.Der nächste gilt.
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Re: Steiner-Schule

Beitragvon bigbird » Fr 18. Jan 2008, 12:44

Original von Orpheus
Excüsee,mein Beitrag von 11.20 , 18.1. , ist noch im Rohbau weg.Der nächste gilt.
Es gibt einen Edit-Button, damit kannst du deine eigenen Beiträge editieren / korrigieren / ergänzen anpassen - anstatt solche Manöver ... :)
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Rudolf Steiner

Beitragvon jesusjünger » Fr 28. Mär 2008, 22:58

hallo slimer, hallo an alle leser dieses threads,


ich arbeite in einer anthroposophischen behinderteneinrichtung und fühle mich dort nicht wohl ...

ich rate davon ab, kinder auf eine rudolf steiner schule zu schicken und betreute in eine einrichtung für seelenpflege bedürftige menschen ...

die lehren rudolf steiners beruhen auf indischem gurubewusstsein, was rudolf steiner christusbewusstsein nennt ...

als evangelischer christ vertraue ich in eine person: jesus christus...

ich habe jahrelang den WESENSHAFTEN unterschied kennengelernt ...

ich habe das buch von chistiane gratenau "von rudolf steiner zu jesus christus" gelesen ...

und das buch von jan badewien "die anthroposophie rudolf steiners" ...

ich habe gute gründe rudolf steiner schulen kritisch zu sehen ...


sei gesegnet, seien sie gesegnet in jesus christus ...
christosamaj
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Psalm 23, 1

Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
von "christosamaj" in "jesusjünger" geändert.

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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon Orpheus » Sa 29. Mär 2008, 00:11

Grüss dich christosamaj,
mit deinen Beiträgen wird es nun möglich,über Tatsachen und genaue Beobachtungen zu schreiben.

Du stellst fest:

Original von christosamaj
ich arbeite in einer anthroposophischen behinderteneinrichtung und fühle mich dort nicht wohl ...

ich habe gute gründe rudolf steiner schulen kritisch zu sehen ...



Ausser dass du die Steiner-Ideologie ablehnst:
Welches sind deine Gründe,dass du dich nicht wohl fühlst?

Werden die behinderten Menschen dort schlecht behandelt?
Ist der Umgang mit ihnen lieblos und entwürdigend?
Wird ihnen Angst gemacht,oder wird ihnen etwas aufgezwungen?
Fühlst du dich selbst unter Druck,das heisst: solltest du etwas glauben,das dich anwidert?

Jetzt sind deine guten Gründe gefragt.

Gruss Orpheus
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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon jesusjünger » Sa 29. Mär 2008, 01:25

hallo orpheus,

ich merke, wie sehr anthroposophen unter druck stehen ...

die einrichtung, die stimmung, das rudolf steinersche menschkundebild aufrecht erhalten zu müssen ...

mit christusbewusstsein sich selbst trösten zu müssen, und keinen zuspuch durch den nächsten in der seelsorge haben zu können ..

nein schlecht behandelt werden eigentlich nur betreute auf grund von überforderung ...

nicht an irgendetwas glauben ist das problem, sondern die scheinfreiheit, etwas vorgegebenes aus freien stücken lernen
zu müssen ...

die angst in der anthroposophie entsteht daraus, das mann/frau nicht den nächsten sieht, sondern nur " ... vor menschenherzen ...", ausschnitt aus einem spruch ...

es ist schwer auf die schnelle die probleme zu beschreiben ...

würde gerne einen chat einrichten oder einrichten lassen ...

ich empfinde das schreiben in threads auf grund meiner behinderung als schwierig ...


shanti, shanti, shanti durch jesus christus und
sein name sei hochgelebt (gebet von friso melzer)

christosamaj
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Ab dem 18.11.2009 habe ich meinen Nicknamen
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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon LordAlm » Sa 29. Mär 2008, 05:10

Hallo christosamaj,
Ich heisse dich hier herzlich willkommen.

Schreib weiter, es ist interessant, deine Erfahrungen dazu mitzubekommen. Ich wünsche dir Gottes Segen, und dass der Herr dir den rechten Platz zuweist, nämlich dort wo du dich wohl fühlst. LG LA
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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon Orpheus » Sa 29. Mär 2008, 08:29

Guten Tag christosamaj,

ich lese,dass dir vorwiegend Steiners Anthroposophie Mühe bereitet.

Sachlich,auf die Kinder in Steinerschulen bezogen,schreibst du eine einzige Beobachtung:


Original von christosamaj

nein schlecht behandelt werden eigentlich nur betreute auf grund von überforderung ...

christosamaj


Nun darfst du fairerweise einräumen,dass Überforderung auch in öffentlichen und in freien christlichen Schulen vorkommt.

Hast du Menschen erlebt,die nach dem Besuch einer Steinerschule geschädigt,eingschüchtert oder lebensuntauglich waren? Wurden sie entwürdigt oder in ihrer Glaubensfreiheit eingeschränkt?
Siehst du sogar "gute Früchte" ?

Lass dir ruhig Zeit,alles aufzuscheiben.
Gruss
Orpheus

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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon Johncom » Sa 29. Mär 2008, 10:07

Hallo Christosamaj,
ein interessantes Thema sprichst Du an.
Aber nur zu diesem Punkt hätt ich ´ne Frage:

Original von christosamaj die lehren rudolf steiners beruhen auf indischem gurubewusstsein, was rudolf steiner christusbewusstsein nennt ...


Was ist eigentlich Gurubewusstsein ? In Indien ist ein Guru eigentlich nur ein Lehrer. Mal einer der die heiligen Texte erklären kann, manchmal auch ein Heiliger der mit Intuition lehrt, also spontan.

Aber auch ganz ohne religiösen Hintergrund ... ein Sitar-Schüler wird seinen Lehrer ´Guru´ nennen, genauso wie ein Student an der Uni seinen Professor mit ´Guru-ji´ anspricht.

Anthroprosophen .. wir hatten die beiden Kinder im Waldorf-Kindergarten, hatten sogar diesen Verein mitbegründet und mitgeholfen die Pavillions aufzustellen, später an den Elternkreisen teilgenommen. Der Verein wie die Eltern waren ´teils - teils´, also es gab überzeugte Anthroprosophen darunter wie auch offenere Leute. Aber, und das wär mein Punkt ... was indische hinduistische Religion angeht, hab ich selten mehr Skepsis .. bis hin zur ´Igitigit Ablehnung´ gesehn als bei echten linientreuen Anthroprosophen.

Ja, es gibt viele Gründe diese Einrichtungen kritisch zu sehen. Aber wenn man Erfahrungen an evangelischen oder katholischen Einrichtungen macht, sieht man: auch da ist nicht immer alles vom Besten.

Lieben Gruß
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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon onThePath » Sa 29. Mär 2008, 10:28

Original von Johncom
Der Verein wie die Eltern waren ´teils - teils´, also es gab überzeugte Anthroprosophen darunter wie auch offenere Leute. Aber, und das wär mein Punkt ... was indische hinduistische Religion angeht, hab ich selten mehr Skepsis .. bis hin zur ´Igitigit Ablehnung´ gesehn als bei echten linientreuen Anthroprosophen.


Das ist eigentlich verständlich.
Steiner hat sich ja von der Guru orientierten Theosophie getrennt und seine christuszentrierte Anthroposophie entwickelt.

Aber das macht ihn zum Guru des anthroposophischen Weges. Er ist kein persönlicher Guru, sondern einer, der diesen Weg durch seine Schriften lehrt. Sonst niemand außer ihm könnte diesen Weg lehren, auch wenn er nur eine Synthese geschaffen hat und sein Jesus Christus das Neue dabei ist.

Denn christuszentriert heißt nun auch nicht, dass sein Chrustusbild dem biblischen und christlichen ahnlich wäre.

Seinen Christus würde ich als als seine eigene "Schöpfung" bezeichnen, dabei macht er Anleihen in Fernost.

Die Waldorfpädagogik dagegen muß ja nicht automatisch schlecht sein. Es ist eben ein Konzept, das sich wie alle in der Praxis bewähren muß.

lg, oTp


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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon Frau Katz » Sa 29. Mär 2008, 11:25

Original von onThePath
Denn christuszentriert heißt nun auch nicht, dass sein Chrustusbild dem biblischen und christlichen ahnlich wäre.


Hallo OTP

Ich habe einiges von Steiner gelesen, auch einige seiner Kommentare zur Bibel - und die scheinen mir alle biblisch gut fundiert zu sein. Wenn auch wahr ist, dass er nicht gleich interpretiert, wie es viele Christen tun.

Was Waldorfschulen betrifft, so gehe ich davon aus, dass es - wie in allen Schulen - an der Qualität der LehrerInnen liegt, ob der Unterricht gut ist oder nicht. Ich hatte selbst einmal einen Anthroposophen als Dozenten, und der war sehr gut.

grüsse, barbara
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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon onThePath » Sa 29. Mär 2008, 11:36

Original von Frau Katz
Original von onThePath
Denn christuszentriert heißt nun auch nicht, dass sein Chrustusbild dem biblischen und christlichen ahnlich wäre.


Hallo OTP

Ich habe einiges von Steiner gelesen, auch einige seiner Kommentare zur Bibel - und die scheinen mir alle biblisch gut fundiert zu sein. Wenn auch wahr ist, dass er nicht gleich interpretiert, wie es viele Christen tun.

Was Waldorfschulen betrifft, so gehe ich davon aus, dass es - wie in allen Schulen - an der Qualität der LehrerInnen liegt, ob der Unterricht gut ist oder nicht. Ich hatte selbst einmal einen Anthroposophen als Dozenten, und der war sehr gut.

grüsse, barbara


Wenn Du seine "Christologie" kennst, dann weißt Du, seine Christuslehre hat absolut nichts mit der Bibel zu tun.
Es ist eine Tatsache, dass sein Christusverständnis rein hinduistisch geprägt ist, er sozusagen der Oberbuddha ist.

Wenn Du möchtest, zitiere ich es gerne, auch Buddha und Zaratusta wirst Du dabei begegnen.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon Frau Katz » Sa 29. Mär 2008, 15:03

Original von onThePath
Wenn Du seine "Christologie" kennst, dann weißt Du, seine Christuslehre hat absolut nichts mit der Bibel zu tun.
Es ist eine Tatsache, dass sein Christusverständnis rein hinduistisch geprägt ist, er sozusagen der Oberbuddha ist.

Wenn Du möchtest, zitiere ich es gerne, auch Buddha und Zaratusta wirst Du dabei begegnen.


"Christologie" ist das der Titel eines Buches oder eine darin ausgeführte Lehre...?

Ich weiss, dass er Querbezüge herstellt zu östlichen Lehren. Womit ich kein Problem habe. Jesus hatte auch kein Problem, seine frohe Botschaft den Juden genauso wie den Samaritern und Römern zu bringen, ohne sie je zu bitten, ihre Religion zu ändern.

Tatsache ist aber auch, dass Steiner alle seine Argumente korrekt biblisch belegt, dagegen lässt sich nichts sagen. Was er schreibt, ist tatsächlich als mögliche Interpretation in der Bibel enthalten, ob das nun gefällt oder nicht. So wie diverse evangelikale Interpretationen wie die von der wörtlichen Inspirierung als Möglichkeit in der Bibel enthalten sind, ob mir das nun gefällt oder nicht. (nein, es gefällt mir nicht besonders, und ich halte diese Auslegung für einen Irrtum)

"schlechter Christ" oder "gar kein Christ" würde ich da aber nicht sagen - weder bei Steiner noch bei evangelikalen Christen.

grüsse, barbara
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Re: Rudolf Steiner

Beitragvon onThePath » Sa 29. Mär 2008, 16:32

Original von Frau Katz
Original von onThePath
Wenn Du seine "Christologie" kennst, dann weißt Du, seine Christuslehre hat absolut nichts mit der Bibel zu tun.
Es ist eine Tatsache, dass sein Christusverständnis rein hinduistisch geprägt ist, er sozusagen der Oberbuddha ist.

Wenn Du möchtest, zitiere ich es gerne, auch Buddha und Zaratusta wirst Du dabei begegnen.


"Christologie" ist das der Titel eines Buches oder eine darin ausgeführte Lehre...?

Ich weiss, dass er Querbezüge herstellt zu östlichen Lehren. Womit ich kein Problem habe. Jesus hatte auch kein Problem, seine frohe Botschaft den Juden genauso wie den Samaritern und Römern zu bringen, ohne sie je zu bitten, ihre Religion zu ändern.

Tatsache ist aber auch, dass Steiner alle seine Argumente korrekt biblisch belegt, dagegen lässt sich nichts sagen. Was er schreibt, ist tatsächlich als mögliche Interpretation in der Bibel enthalten, ob das nun gefällt oder nicht. So wie diverse evangelikale Interpretationen wie die von der wörtlichen Inspirierung als Möglichkeit in der Bibel enthalten sind, ob mir das nun gefällt oder nicht. (nein, es gefällt mir nicht besonders, und ich halte diese Auslegung für einen Irrtum)

"schlechter Christ" oder "gar kein Christ" würde ich da aber nicht sagen - weder bei Steiner noch bei evangelikalen Christen.

grüsse, barbara


Man kann nicht Christ sein und gleichzeitig Hinduist oder Buddhist oder Schamane oder Weiße Hexe.

Du spannst wohl den Bogen zu weit.

Wer das Evangelium verbiegt, das ist natürlich für jeden anders, hängt davon ab, mit welcher außerchristlichen Lehre er sympathisiert.

Ich werde also Steiners Ansichten über die zwei Jesudsknaben und die Rolle Buddhas und Zaratrustras dabei zitieren müssen.


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