Zeugen Jehovas

Sondergruppen, Fanatismus

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon bo » Di 7. Jan 2003, 17:13

Hi bo!


Hi Spoo

Mag sein, dass du ihre Ansichten nicht teilst,


Das tu ich bestimmt nicht.

aber sie kommen im Grunde um dir zu helfen.


Ich helf mir selber, danke. Wenn ich Hilfe wünsche oder brauche, dann komme ICH. Ihr braucht nicht kommen.

Und wenn du aus biblischer Überzeugung meinst, sie hätten unrecht, dann müsstest du sie eigentlich als Opfer sehen.


Das Opfer bin ich, weil die mal wieder morgens um 8 Uhr geklingelt haben.

Ist es im Sinne Gottes, dass Menschen, die es gut mit dir meinen, von dir als Christ, verarscht werden?


Ich bin kein Christ. Das sind genau solche Weichflöten wie ihr. :P Aber irgendwie mag ich sie...

Und wenn es Menschen sind, die arglistig verblendet wurden, sollten sie dann noch zusätzlich verarscht werden?


Eigentlich wollt ihr das doch, oder? Mal ganz ehrlich. :D

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Spoo » Di 7. Jan 2003, 17:26


Wenn du dich von ihnen belästigt fühlst, dann sag ihnen dass du sie NIE WIEDER sehen möchtest, in aller Deutlichkeit. Dann wirst du auf der entsprechenden Liste mit dem Vermerk makiert "Wünscht dauerhaft keinen Besuch mehr" und du siehst sie so schnell nicht wieder. Kommen sie dann doch noch wieder, dann ist es eine Belästigung, die absolut nicht in Ordnung ist. Sollte das passieren wäre es gut sich mit der Versammlung von ihnen in Verbindung zu setzen, um einen Ältesten zu sagen, dass du von denen belästigt wirst. Die werden dann garantiert schon dafür sorgen, dass es nicht mehr passiert.


Aber ein Zitat fand ich noch gut von dir:

Ich helf mir selber, danke. Wenn ich Hilfe wünsche oder brauche, dann komme ICH. Ihr braucht nicht kommen.


Aus atheistischer Sicht ist das verständlich, aber die Kirchen denken leider genauso. "Wenn jemand sich für den Glauben interessiert, bitte, die Kirche ist ja für ihn geöffnet" Nur das funktioniert leider nicht und darum sandte Jesus auch seine Jünger aus, weil er wusste, dass der Mensch einen Anstos braucht. Er hätte sich ja auch nur einen Tempel bauen brauchen und auf Kundschaft warten können.

Man könnte ja genausogut auch nur in Bibilotheken alle Schulbücher reinlegen und sagen, wenn jemand den Kram lernen will, soll er doch nur kommen.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon bo » Di 7. Jan 2003, 17:41

Ich glaube ja. Das hat aber nichts mit Kirchen, Sekten oder was auch immer zu tun. Die Kirche ist doch nur eine grosse Organisation, die die Leute einschüchtert, um an ihr Geld zu kommen. Ich brauche keine Kirche als Krücke zum leben. Ich kann auch ohne Kirche meinen Glauben haben.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Bernhard » Di 7. Jan 2003, 20:33

Lieber Nataraja

Danke für deine Nachricht. Es freut mich, dass dich die Beitrage interessieren.

Gerettet aus Gnade ohne Werke ist keine Idee oder eine Erfindung von Freichristen. In Epheser 2,8-9 sagt die Bibel:

«Denn nur durch Gottes unverdiente Güte seid ihr vom tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Aber selbst dieser Glaube ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.»

Die guten Werke die Christen tun rettet sie nicht. Die guten Werke tun Christen, weil sie gerettet sind. Gute Werke ist die Frucht der Rettung die Gott schenkt. Epheser 2,11:

«Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun.»

Schade, dass religiöse Menschen sich abmühen die Gnade zu erheischen, weil es auch einen "Rucks" von oben bedarf. Gott verlangt und nimmt kein anderes Opfer an als das, welches Jesus Christus am Kreuz für alle Zeiten darbrachte.


Ich las einmal eine kurze Lebensgeschichte von Resul H. die mich sehr bewegt hat. Gerne schreibe ich sie dir hier auf. Er schreib:

Es war der Wunsch meiner Eltern, dass ich als ihr zweitältester Sohn islamischer Priester werden sollte. Zusätzlich zu meiner Schule besuchte ich eine Koran-Schule, die mir täglich 2 bis 3 Stunden Unterricht im Koran und in der arabischer Sprache gab. Mit 13 Jahren kam ich in eine islamische Priesterschule und mit 20 bestand ich die Prüfung. Zur grossen Freude meiner Eltern und Verwandten wurde ich der erste islamische Priester in meinem Dorf.

Doch die Freude dauerte nicht lange. Ich hatte grosse Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Koran. Angefangen haben diese Zweifel schon vor einigen Jahren, als ein amerikanischer Freund mir sagte, dass es nicht wahr sein könne, dass arabisch die heilige Sprache sei, die allein im Paradies gesprochen werde. Das leuchtete mir ein. Ich sprach kurdisch, türkisch und arabisch. Sollte Gott dagegen nur eine Sprache sprechen und verstehen? Mein Freund sagte auch, dass es eine Fälschung sei, wenn im Islam behauptet werde, Abraham hätte Ismael und nicht Isaak opfern sollen. Die Bibel würde etwas anderes lehren. Mein Vertrauen zum Koran wurde erschüttert.

Bei jedem Dienst als Priester fühlte ich mich als Heuchler. Ich war von dem, was ich verkündigte nicht überzeugt. Nach etwas 10 Wochen hielt ich es nicht mehr länger aus. Ich erklärte der versammelten Menge: «Liebe Geschwister, ich fühle mich vor euch wie ein Lügner. Was ich euch predige, glaube ich selbst nicht. Ich kann nicht mehr länger euer Priester sein.» Die Anwesenden waren entsetzt. Sie wurden zornig, begannen mich zu schlagen und spuckten mich an. Einige liefen zu meinen Eltern und Geschwistern und sagten ihnen, dass sie diese Schande, die ich auf meine Familie gebracht hätte, nur auslöschen könnten, wenn sie mich töten würden. Nach dem religiösen Gesetz des Islam hatten die Verwandten den Auftrag und die Befugnis, mich zu töten. Meine Eltern weinten. Endlich hatte ihr Sohn es zu etwas gebracht, und nun diese Schande!

Ich floh mit meinen Eltern nach Deutschland. Ich verdiente gut und konnte auch meine Eltern unterstützen. Neben der Arbeit studierte ich die Werke von Karl Marx und Friedrich Engel. Ich wurde ein überzeugter Sozialist. Unter den vielen Kurden, die ich in Deutschland kennen lernte, hatte ich einen guten Freund. Als er geheiratet hatte, geriet er in finanzielle Not. Ich leihte ihm Geld. Als ich ihm kein Geld mehr geben konnte, half ich ihm bei einem Raubüberfall. Die Polizei erwischte uns und ich kam für vier Jahre ins Gefängnis.

Im Gefängnis lernte ich zum ersten Mal einen überzeugten Christen kennen. Er leitete dort eine wöchentliche Bibelstunde. Nach einer Bibelstunde sagte ich zu ihm: «Du erzählst uns viel über Jesus Christus. Aber es gibt auch noch andere Themen. Was denkst du über den Frieden in dieser Welt?» Er antwortete: «Ich gehöre auch zu einer Friedensgruppe. Mein Friede ist Jesus Christus. Wer an ihn glaubt, hat Frieden, und wer nicht an ihn glaubt, hat keinen Frieden.» Diese einfache Antwort traf mein Gewissen. Als ich nichts darauf sagte, fragte er mich: «Warum sagen Sie nichts mehr?» Ich antwortete: «Das hat mir gereicht, ich habe keine Fragen mehr.»

Eine Stunde später besuchte mich der Christ in meiner Zelle. Er schenkte mir eine türkische Bibel und einige Briefmarken. Bevor er wegging fragte er mich, ob er noch für mich beten dürfte. Ich hatte nichts dagegen. Ich erwartete, dass er - wie ich es früher als Moslem gewohnt war - ein Gebet herunterleiern würde. Er kniete auf dem Boden nieder und sprach mit Gott wie mit einem Freund: «Herr Jesus Christus, hilf diesem jungen Mann, dich zu finden, und hilf ihm bei seinen Problemen. Amen.» Ich fragte ihn: «Wann werden wir uns wiedersehen?» Er meinte: «Ich weiss es nicht, aber wenn Sie Jesus Christus als Ihren Herrn und Erlöser annehmen, dann werden wir uns ganz bestimmt im Himmel wiedersehen.»

Abends las ich oft in der Bibel. Mir wurde bewusst, dass ich mich für Jesus Christus entscheiden sollte. Doch ich tröstete mich mit den Gedanken: «Du hast das nicht nötig. Du bist kein Sünder. Du hast zwar einen Raubüberfall gemacht, aber dafür sitzt du jetzt im Gefängnis und damit ist alles ausgeglichen.» Auch quälten mich Gedanken, die nur ein Moslem nachempfinden konnte: «Wie ist es möglich, dass Gott einen Sohn hat?» Diese Behauptung ist für einen Moslem eine Gotteslästerung. Jesus Christus als Sohn Gottes wird von den Moslem schroff abgelehnt, weil sie darunter verstehen, dass Gott Maria zur Frau hatte um Jesus zu zeugen. Wer Gott einen Partner zur Seite stellt, begeht nach islamischem Glauben die schwerste Sünde, die niemals vergeben werden kann.

Doch die Unruhe in mir wurde immer grösser. Was würde geschehen, wenn ich jetzt vor Gott stehen müsste? Etwa sechs Monate lang quälten mich diese Gedanken. An einem Abend las ich in der Bibel die Worte Jesu in Johannes 14, 6: «Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Ohne mich kann niemand zum Vater kommen». In meiner Not rief ich laut: «Jesus, ich will zu dir kommen, warum kann ich nicht?» Ich lag weinend und zitternd auf meinen Knien und betete: « Herr Jesus Christus, du bist auf die Erde gekommen, um auch für mich am Kreuz zu sterben. Bitte, vergib mir alle meine Sünden und komm in mein Leben! Ich will dir nachfolgen und nach deinem Willen leben.» Ich stand als ein neuer Mensch auf. Meine Hoffnungslosigkeit wich und eine nie dagewesene Freude erfüllte mich. Alle Rachegedanken verschwanden und ich fühlte mich nicht mehr einsam. Ich wusste: Jesus Christus ist bei mir.

Nach meiner Entlassung sagte ein Beamter zu mir: «Wir werden Sie, genau wie die anderen, in die Türkei abschieben!» Doch die Entlassung kam für die Behörden so unerwartet schnell, dass sie mich nicht gleich ausweisen konnten. Ich wohnte in einem fensterlosen, staubigen Keller. Täglich quälten mich die Gedanken: Heute wirst du abgeschoben! Einige meiner früheren Freunde, die man zurück in die Türkei auswies, lebten nicht mehr. Die Bewilligung zum Bleiben wurde immer nur für drei Monate verlängert. Die Traurigkeit und Einsamkeit wurden sehr gross. Ich betete oft: « Herr Jesus, lass mich sterben und zu dir kommen!» Das Bewusstsein, das Gott einmal jede Träne abwischen, und dann kein Leid, noch Geschrei mehr geben wird, tröstete mich.

Christen aus Dortmund luden mich ein, bei ihrem Büchertisch auf der Strasse mitzuhelfen. Ich hatte Angst, mich öffentlich als Christ zu bekennen. Nach einem Gebet las ich in der Bibel Jesaja 49, 10: «Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich» Diese Zusage von Gott gab mir Mut und ich ging mit den Christen auf die Strasse. Wie befürchtet wurde ich von drei Türken angesprochen. Einer von ihnen war ein islamischer Priester. Sie bedrohten mich und sagten: «Wir werden es nicht zulassen, dass du christliche Propaganda unter unsere Landsleute verbreitest!» Gott half mir freundlich zu bleiben. Ich sagte dem islamischen Priester: «Wissen Sie, was Sie soeben getan haben? In Gottes Augen sind Sie ein Mörder! Sie bedrohen mich mit dem Tod, weil in ihnen ein böser Geist ist. Ich mache hier keine Propaganda und werde auch nicht dafür bezahlt. Ich bezeuge nur, was Jesus Christus an mir getan hat.

Mein Herz ist nicht mehr mit Rachegedanken, sondern mit dem Geist Gottes und seiner Liebe erfüllt.» Ich bot ihm eine Schrift an. Er zerriss sie vor meinen Augen. Er weigerte sich auch eine Bibel anzunehmen. Ich fragte ihn: «Kann Mohammed ihnen ewiges Leben geben? Jesus Christus hat mir ewiges Leben geschenkt!» Wütend verliess er mich, nachdem er mich vergeblich aufgefordert hatte, ihm in die Moschee zu folgen.

Ich bin überglücklich, dass ich Jesus Christus gefunden habe. Jesus hat mir ein neues Leben mit einer wunderbaren Zukunft geschenkt. Moslems wissen nicht, wohin sie nach dem Tod kommen. «Gott weiss es» ist ihre Antwort. Sie kennen Gott nur als einen Richter, der in der Ewigkeit ihre guten Taten mit ihren Bösen abwiegt. Sie glauben an einen «fünffachen Weg», um Gott zu gefallen: Tägliches Gebet, täglich Allah bekennen, einmal im Jahr Ramadan feiern, einmal selbst oder durch einen Stellvertreter Mekka besuchen und regelmässig Almosen geben. Für Moslems ist Jesus Christus nur ein grosser Prophet wie Mose, David oder Mohammed. Sein stellvertretender Tod für alle Menschen ist ihnen unvorstellbar. Für mich ist Jesus Christus mein Retter und Herr geworden. Es ist mein grosser Wunsch, vielen Moslems zu bezeugen, was Gott an mir getan hat und welchen Preis er auch für ihre Erlösung gezahlt hat.

Ist die Geschichte von Resul H. nicht ergreifend? Ich wünsche auch dir diese wunderbare Erfahrung die er, und mit ihm viele tausend Christen, mit Jesus Christus gemacht haben. Gott segen dich! :)

Bernhard
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » Di 7. Jan 2003, 22:16

Hallo Beat & Spoo

Als ich noch unsicher im Glauben war und vom Feind angefochten, kamen meist die Zeugen Jehovas und wollten mich von ihrer Lehre überzeugen. Sie ist aber antibiblisch. Schlussendlich habe ich ihre Lehre verworfen, weil sie die Dreieinigkeit von "Vater und Sohn und Heiliger Geist" ablehnen. Das ist sehr antibiblisch. Warum wohl gab uns Jesus den Auftrag die Menschen zur Umkehr zu rufen und sie "auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" zu taufen?

JESUS war schon bevor diese Welt war, denn Er hat diese Welt erschaffen. Der Anfang des Johannes-Evangeliums bezeugt dies.

Johannes / Kapitel 1,1-5
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat´s nicht ergriffen.

1.Johannes / Kapitel 5,6-8
Dieser ist´s, der gekommen ist durch Wasser und Blut, Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut; und der Geist ist´s, der das bezeugt, denn der Geist ist die Wahrheit. Denn drei sind, die das bezeugen; der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.

Jehova ist ein umstrittener Name und man nimmt an, dass es sich dabei um ein Missverständnis handelte. "JHWH" falsch ausgesprochen und man kommt zum Namen "Jehova"; richtig ausgesprochen wäre die Aussprache von "JHWH" nur "Jahwe". Der schönste Name bleibt jedoch JESUS. Dieser Gottesname ist nicht umstritten.

Apostelgeschichte 4,12
Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter
dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

Die Zeugen Jehovas üben mit ihrer "Frömmigkeit" tatsächlich eine enorme Anziehungskraft auf Menschen die Gott suchen, aus. Aber bei Gott zählt nicht die äusserliche Erscheinung und Absicht, sondern die Herzensgesinnung, und die hat immer auch mit Selbstheiligung zu tun. Apropos Christen und Namens-Christen: Wer nicht bereit ist, zuerst an sich selber zu arbeiten (Heiligung), bei dem bleibt auch die Wahrheit (Heiliger Geist) nicht. 1.Thess 4,3 "Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung,...." Wir werden immer Sünder bleiben, deshalb können wir nur das Geschenk von Jesus (Gott) annehmen, nämlich dass Er (Gott) für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist!

"Jesus ist nicht mehr das Zentrum der Heilsgewisssheit, sondern, man muss sich das Heil durch Missionierung verdienen."

Römer / Kapitel 3,20-31
Denn kein Mensch wird jemals vor Gott damit bestehen, daß er die Gebote so erfüllt, wie das Gesetz es erfordert. Die Aufgabe des Gesetzes ist es, daß wir die Sünde erkennen.
Jetzt aber hat Gott eingegriffen und uns gezeigt, wie seine Gerechtigkeit aussieht, das heißt, wie wir - unabhängig vom Gesetz - vor ihm bestehen können. So bezeugt es die Heilige Schrift.
Gott spricht nämlich jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit läßt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.
Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. In seiner Geduld hatte Gott ja bis dahin die Sünden der Menschen ertragen, um sie jetzt um Jesu willen zu vergeben und damit seine Gerechtigkeit zu erweisen. So steht fest, daß Gott allein gerecht ist und nur den von seiner Schuld freispricht, der an Jesus Christus glaubt.
Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott rühmen können? - Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist. Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten, die ich Gott vorweise, werde ich von meiner Schuld freigesprochen. Gott spricht mich erst dann frei, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.
Gilt dies vielleicht nur für die Juden, weil Gott ein Gott der Juden ist? Oder gilt das auch für die anderen Völker? Natürlich gilt das auch für sie, weil Gott für alle Menschen da ist.
Denn es ist ein und derselbe Gott, der Juden wie Heiden durch den Glauben an Jesus von ihrer Schuld befreit und ihnen dadurch ein neues Leben mit Gott ermöglicht.
Bedeutet das etwa, daß wir durch den Glauben das Gesetz Gottes abschaffen? Nein, im Gegenteil! Wir bringen es neu zur Geltung.

"Die Zeugen Jehoveas haben an ca. 20 Orten die Bibel abgeändert."

Eine bewusste Abänderung der Heiligen Schrift wird meines Erachtens von Gott sehr, sehr hart bestraft; ich wage mir nicht vorzustellen, was genau mit solchen Lügnern passieren wird. Auch die katholische Kirche hat zum Teil die Bibel abgeändert; sogar die 10 Gebote Moses! Das erklärt die Irrglauben und die unbiblischen Taten dieser Gemeinschaft. (Siehe Kreuzzüge etc.) In solchen Gemeinschaften kann der Heilige Geist nicht vorwirkend sein.

Galater / Kapitel 1,6-11
Ich muß mich wirklich wundern, daß ihr so schnell bereit seid, euch von Gott abbringen zu lassen, der euch doch in seiner Gnade durch Jesus Christus das neue Leben geschenkt hat. Ihr meint, ein anderes Evangelium, einen anderen Weg zur Rettung, gefunden zu haben?
Dabei kann es gar kein anderes Evangelium geben! Es gibt nur ein paar Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus verfälschen.
Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als das Evangelium, das wir euch verkündigt haben, den wird Gottes Urteil treffen; auch wenn wir selbst das wären oder gar ein Engel vom Himmel.
Ich sage es noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr angenommen habt, der soll verflucht sein!
Rede ich so, wie die Menschen es hören wollen, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, daß die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.
Ihr könnt sicher sein, liebe Brüder: Das Evangelium, wie ich es euch gelehrt habe, ist nicht das Ergebnis menschlicher Überlegungen.

Die Zeugen Jehovas glauben, dass Gott den Israeliten Seine ewige Zusage wieder weggenommen hat, da sie Ihm nicht gehorchten. Das ist ein Verkehren der Wahrheit, der Gnade Gottes. Wenn Gott jemals eine Zusage in der Heiligen Schrift gemacht hat, sei es nun einer Person (z.B. Abraham oder Isaak oder Jakob) oder einem Volk (Israel), dann hält Er diese Zusagen auch, ungeachtet wie sich die Empfänger der Zusagen verhalten. Gott nimmt niemals eine Zusage zurück! Auch wenn die Empfänger der Zusagen Ihm nicht gehorchen sollten. Jemand der sein Leben Jesus übergeben hat, sündigt ja auch immer noch; aber alleine durch die Annahme, dass Jesus für ihn gestorben ist, gilt er vor Gott als gerecht und wird vor der ewigen Verdammnis gerettet und vor dem Zorn des Lammes (Jesus) beim jüngsten Gericht. Wer jedoch die Gebote nicht hält, auf dem bleibt der Zorn Gottes.

Römer / Kapitel 10,21
Zu Isreal aber spricht Er (Jesaja 65,2): "Den ganzen Tag, immer wieder habe ich meine Hände nach dem Volk ausgestreckt, das sich nichts sagen läßt und gegen meinen Willen handelt!"
Römer / Kapitel 11,1-2
Ich frage jetzt: Will Gott von seinem Volk nichts mehr wissen? Davon kann keine Rede sein! Auch ich bin ja ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams aus dem Stamm Benjamin.
Wie könnte Gott sein Volk, das er sich einmal erwählt hat, einfach aufgeben? ....

Römer / Kapitel 11,11-12
War es nun Gottes Absicht, dieses Volk fallenzulassen, weil er sich endgültig von ihm abwenden wollte? Nie und nimmer! Aber durch den Ungehorsam des Volkes Israel wurde der Weg bereitet, um den übrigen Völkern die Heilsbotschaft zu bringen. Ihrem Beispiel soll Israel nun nacheifern.
Bedenken wir aber, welchen Segen schon das Versagen Israels allen anderen Völkern brachte, wie groß wird erst der Segen sein, wenn das ganze Israel für Christus gewonnen ist.

Römer / Kapitel 11,25-29
Damit ihr nicht überheblich werdet, liebe Brüder, möchte ich euch anvertrauen, was mir Gott offenbart hat. Ein Teil des jüdischen Volkes ist zwar blind für die Botschaft von Jesus Christus. Aber das wird nur so lange dauern, bis alle Heiden, die Gott dafür ausersehen hat, den Weg zu Christus gefunden haben.
Danach wird ganz Israel gerettet, so wie es bei den Propheten heißt: "Aus Jerusalem wird der Retter kommen. Er wird Israel von seiner Gottlosigkeit bekehren.
Und das ist der Bund, den ich mit ihnen schließe: Ich werde sie von ihren Sünden befreien."
Indem sie das Evangelium ablehnen, sind viele Juden zu Feinden Gottes geworden. Aber gerade dadurch wurde für euch der Weg zu Christus frei. Doch Gott hält seine Zusagen, und weil er ihre Vorväter erwählt hat, bleiben sie sein geliebtes Volk.
Denn Gott fordert weder seine Gaben zurück, noch widerruft er seine Zusagen.

Schlussendlich findet man den richtigen Weg nur, indem man zu Gott betet und Ihn darum bittet einem den richtigen Weg zu zeigen. Der Weg kann lange dauern, je nachdem wie man sich dem wirken des Heiligen Geistes öffnet und diese Führung dann an der Heiligen Schrift prüft. (Denn es gibt ja bekanntlich auch unreine Geister, die "dazwischen funken" können). Für einen lebendigen Christen sollte gelten: Vertraut GOTT (Heiliger Geist & Heilige Schrift) und nicht den Menschen.

Segensgruss, Roland - Jesus is the never ending story!
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16


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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nataraja » Mi 8. Jan 2003, 12:50

Hallo Bernhard,

es ist sicher keine Erfindung der Freichristen, daß man durch den Glauben gerettet wird (steht ja so auch in der Bibel - die andere Frage ist nur, ob es NUR der Glaube ist, aber Wurscht), was aber eine Erfindung oder eine merkwürdige Meinung der Freichristen ist, ist, daß alle anderen Religionen versuchen aus eigenen Stücken zu Gott emporzuklettern. Das ist falsch, weil,
etwa in jeder (genau: jeder!) asiatischen Religion ein emporsteigen des Menschen zu Gott absolut ausgeschlossen wird. Jede lebende Seele ist auf seinem Weg letztenendes auf Gnade angewiesen.
Die Islamstory ist nett, aber mehr nicht. Sie mag wahr sein, keine Frage. Aber sie beeindruckt mich nicht. Und das liegt daran, weil der Erzählstil gar so dem Erzählstil von den ganzen alten Jesus und Bibel-Filmen der Amis nachempfunden ist: Die wunderbare Bekehrung eines Menschen zu Jesus. Wie verzweifelt muß ein Mensch sein, daß er die einfachste Form, die lineare Narration seiner Selbst wählt, und sich so darstellt. Wie unkritisch muß ein Mensch sein, daß er einfach glaubt, nur weil ein anderes Buch (Bibel) etwas anderes sagt, wie der Koran, daß dieses andere Buch dann automatisch Recht hat: "Drum prüfet alles, und das Beste behaltet!" - oder nicht? Prüfen soll man, Kritisch soll man sein, ein Stückchen weit etwas vom ungläubigen Thomas soll man haben, obwohl der gar nicht ungläubig war: Er hat gesehen (erkannt) und dann geglaubt. Sicher, selig sind die, die glauben ohne zu sehen; Nur: Wieviel Blinde glauben ohne sehen zu wollen?
Naja, was ich eigentlich sagen wollte: Es gibt eigentlich keine große Religion auf dieser Welt, die annimmt, daß der Mensch aus eigenen Stücken zu Gott kommt. Viele Religionen sehen natürlich, daß das Bemühen eines Menschen auch entscheidet, daß er zu Gott kommt, oder daß etwa seine Taten auch wichtig sind. Das lehren sogar Katholiken! Es ist aber tatsächlich eine Freichristliche Erfindung, daß nur die "wahren" Christen nicht aus eigenen Stücken zu Gott kommen.

Liebe Grüße

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Freya » Mi 8. Jan 2003, 14:28

Merry meet alle zusammen

Ich sitze im Bureau neben einer Zeugin - und abgesehen von ein paar Anlaufschwierigkeiten. Ich lass sie in Frieden und sie mich.

Aber wisst ihr, wann ich die guten Leutchen mit dem Besen die Treppe runterjage? *g* Wenn sie mich an einem Samstag um 8 Uhr aus den Federn holen und mich anfangen vollzuquasseln.

Aber was wirklich schön ist (und fies): Wenn Scientologen vorbeikommen, und mit "Dianetik" anfangen.
Dann nur sagen: Pardon, aber ich bin nicht Zuckerkrank. Und Türe zu. Und nicht zu laut lachen *g*

Freya
die sich eben fragt, wie Zeugen und Dianketier auf einen Missionsversuch von meinem Kreis reagieren würde *g*
Nur gut, dass wir nicht missionieren :D
Ce qui embellit le désert, c´est qu´il cache un puits quelque part...

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nataraja » Do 9. Jan 2003, 01:25

Hallo Freya,

Dianetiker und Zuckerkrank? Häh!
Also ich kenne Scientologen, einer meiner besten Bekannten ist einer. Aber wie paßt das mit Zuckerkrank zusammen.
Oder ists genau das, daß die dann auch so auf dem Schlauch stehen, wie ich jetzt?

Fragend, sehr fragend

Nataraja
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Freya » Do 9. Jan 2003, 15:01

Nein - ein Diabetiker ist Zuckerkrank.
Und die lästigen Türbesucher werden immer wuschig, wenn man Dianetik und ein Diabetiker zusammenvermischt.

Freya

die ihrereseits von schrägem Haustürbesuch grummelig wird.
Ausgenommen waren davon mal zwei Mormonen - die waren so begeistert, wieder mal Englisch zu reden, dass sie darüber glatt ihren Missionsauftrag vergassen. Waren aber im Gegensatz zu Scientologen und Zeugen sehr höflich.
Ce qui embellit le désert, c´est qu´il cache un puits quelque part...

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon bigbird » Do 9. Jan 2003, 15:30

OT für Freya

:D :D :D Du hast grad 222 Postings auf deinem Konto! Ich freue mich, dass du hier bist, bei uns! :D :D :D

bb
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Bernhard » Fr 10. Jan 2003, 00:01

Hallo Nataraja

Ich bin auch dafür: «prüft aber alles, das Gute halten fest! 1. Thessalonicher 5, 21

Ich habe die Lehre vom Islam auch geprüft. Hier einige Beispiele:

Mohammed, der Gründer des Islam wurde ungefähr im Jahr 570 in Mekka (Saudi-Arabien) geboren. Kurz vor oder nach seiner Geburt starb sein Vater Abdullah.

Mit 6 Jahren verlor er seine Mutter Amine. Die meiste Zeit seiner Kindheit verbrachte er bei seinem Onkel Abu Talip. Um 595 heiratete er die um 15 Jahre ältere Kaufmannswitwe Chadidscha, nachdem er 5 Jahre bei ihr als Kaufmann gearbeitet hatte. Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 619 heiratete er weitere 9 Frauen.

Häufig zog sich Mohammed in die Wüste zurück, um zu meditieren. Im Jahr 609 bekam er angeblich vom Engel Gabriel seine erste Offenbarung. Zu seiner Zeit wurden in Mekka mehr als 300 Götter angebetet. Er lehrte, dass nur Allah Gott sei und dieser niemals einen Sohn haben könne. Zu dieser Religion des Islam mit Mohammed seinem Propheten sollten alle Menschen umkehren.

Um Allah zu gefallen, auferlegte er seinen Anhängern viele Vorschriften und Gebote. Trotz aller Hingabe kann aber niemand sicher sein, dass er in den Himmel kommt. Ihr, die ihr glaubt, kehret euch zu Allah in aufrichtiger Bekehrung. Vielleicht deckt Allah eure Missetaten zu, Sure 66,8. Mit dieser Ungewissheit starb Mohammed im Jahre 632.

Von den späteren Vertretern des Islams, dem 3. Kalifen Osman, wurden jüdische und christliche Glaubensgrundsätze aus der Bibel mit Äusserungen Mohammeds vermengt und in den Koran aufgenommen. Dieses Heilige Buch der Moslems besteht aus 114 Suren und ist darauf ausgerichtet, die Sinneslust der Männer zu befriedigen. So gestattet der Koran dem Mann, 4 Frauen zu heiraten und verspricht ihm fürs Paradies weibliche Engel. «Und wir vermählen sie mit schwarzäugigen Huris» Sure 44,54. Für die Frauen gibt es in dieser Welt und für die zukünftige keine Hoffnung. Der Koran sieht die Frau niedriger als den Mann. «Verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie Sure» 4, 38.

Jesus sagt in Matthäus 19, 5: Ein Mann wird seine Eltern verlassen, um sich für immer mit seiner (Einzahl) Frau zu verbinden. Die beiden werden eins sein und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. In Matthäus 22, 30 sagt Jesus: Nach der Auferstehung gibt es keine Ehe mehr, sondern die Auferstandenen werden wie Engel im Himmel sein. Paulus schreibt im 1. Korinther 11, 12: Denn obwohl Eva aus Adam geschaffen wurde, so werden doch alle Männer von Frauen geboren. Beide aber, Mann und Frau, sind Geschöpfe Gottes.

Die Grundlage der Errettung für einen Muslim sind die guten Werke anhand der Lehren des Korans, die auf einer göttlicher Waage gewogen werden. Und das Gewicht wird an jenem Tag die Wahrheit sein, und wessen Waage schwer ist, denen wird es wohlergehen. Wessen Waage aber leicht sein wird, das sind diejenigen, die ihre Seelen verlieren, dieweil sie sich wider unsere Zeichen versündigten Sure 7,7-8.

Die Bibel sagt in Galater 2, 16: Wir wissen sehr genau, dass wir nicht durch gute Werke, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir nur durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes peinlich genau erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch allein durch gute Werke Gottes Anerkennung.

Der Koran verlangt, Tiere für Gott zu opfern. Darum bete zu deinem Herrn und schlachte! Sure 108.

In Hebräer 9, 12 sagt die Bibel: Christus opferte auch nicht das Blut von Böcken und Kälbern für unsere Sünden. Als er im Allerheiligsten sein eigenes Blut ein für allemal zum Opfer gab, hat er uns für immer und ewig von unserer Schuld vor Gott befreit.
Der Koran fordert zur Rache und zum Krieg gegen die Andersgläubigen auf: Die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung im Mord. Sure 2, 173. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn Sure 4,76. Und kämpft wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt. Sure 8,40.

Jesus sagt in Lukas 6,27-28: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen.

Der Koran bestätigt die Bücher, die vor ihm waren. Wir glauben an die Schriften, die von Gott an Mose, an Jesus und an alle Propheten gegeben worden sind. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen Sure 2,130 u. 285. Mohammed sagte: Ich bestätige die Schriften, die vor mir waren, in ihnen ist Licht und Gnade. Sure 10,38. Wenn ihr im Zweifel seid über mich, sollt ihr euch in den Büchern, die vor mir gegeben sind erkundigen Sure 10,94. Damit widerspricht der Koran sich selbst.

In Apostelgeschichte 2, 12 bezeugt Petrus: Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf er ganzen Welt rettet sie.

Ich wünsche dir viel Freude und Weisheit von Gott, alles zu prüften, und am Guten festzuhalten. :)

Bernhard
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon bo » Fr 10. Jan 2003, 09:32

Original von bigbird
OT für Freya

:D :D :D Du hast grad 222 Postings auf deinem Konto! Ich freue mich, dass du hier bist, bei uns! :D :D :D

bb



222 x 3!!!! Weiche von mir, Satan!
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon bigbird » Fr 10. Jan 2003, 09:48

OT für bo: gröööl

bb
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Bernhard » Fr 10. Jan 2003, 21:53

Lieber Spoo

Deine Schlussworte «Dein freundlicher Freund» hat mich sehr berührt. Vielen Dank für deine Zeilen.

Ich kann deine Haltung zum Militär gut verstehen. Petrus sagte auch: «Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.» Apostelgeschichte 5,29

Ich wünsche dir, dass auch in deinem Leben die Worte Jesu aus Johannes 8, 31-32 Wirklichkeit werden:

«Wenn ihr an meinen Worten festhaltet und das tut, was ich euch gesagt habe, dann gehört ihr wirklich zu mir. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien! :)

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Freya » So 12. Jan 2003, 00:03

OT für BB

Danke - es macht einfach viel Vergnügen, hier zusein :))


OT für Bo

Da ich nicht an den Satan glaube, muss ich nicht weichen, dass sehe ich doch richtig so, oder?

ON Topic:

hatte heute wieder mal das Vergnügen mit 2 Vertreter der diskutierten Spezies. Dachte dass sie bei den Temperaturen drinnen bleiben würden.
Dann haben sie immerhin eine Tasse Thee bekommen. Und wenn dann noch Bücher von Phyllis Currott und Marian Green herumliegen, haben sie sich offenbar entschieden, mich nicht vollzuquasseln. *g*

Noch immer kichernde Grüsse
Freya

P.S. Lausanne hat gegen Kloten gewonnen! Das gibt schöne Diskussionen am Montag - meine Arbeitskollegin ist für Kloten - und weil ich nach Lausanne ziehe, bezeichnen mich sowieso alles als Verräterin am Röstigraben.
Ich sagst ja, der Flughafen ist die grösste Irrenanstalt von Zürich *g*
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Joggeli » So 12. Jan 2003, 20:38

Ich sagst ja, der Flughafen ist die grösste Irrenanstalt von Zürich *g*


hat was - ich arbeite auch dort - aber vor dem Grounding war die Welt für die meisten noch in Ordnung. Was seither alles gelaufen ist - nicht für jeden sofort sichtbar - könnte manche Leute schon irre machen! ;)

J.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Freya » Mo 13. Jan 2003, 00:47

OT für Joggeli

Wo genau in der Irrenanstalt arbeitest Du? Bei der Swiss ohne Air?
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Joggeli » Mo 13. Jan 2003, 08:32

OT für Freya

- niet - bei der Firma, die den nichtentlassenen Teil der atraxis übernommen hat - so eine texanische Firma :D
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Freya » Mo 13. Jan 2003, 17:33

Herrje - dann gehört ihr zu den armen Menschen, die mich auf dem Safron aus der Patsche helfen müssen? :roll:

Ich sitzte im F3 - als GSA-Ops-Mitarbeiterin (wie die "Swissworldcargo" einfach für andere AL´s

OT Ende.

Wo waren wir. Ach ja, bei den Zeugen.

Stimmt. Geburtstag feiern sie nicht. Hab ich mit meiner Platznachbarin letzte Woche erleben dürfen.



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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nataraja » Mo 13. Jan 2003, 21:17

Hallo Bernhard,

es hat etwas gedauert, bis ich dein Post beantworten konnte, aber hier meine Antwort:
Einen Ratschlag im Vorraus: Ich weiß nicht, woher du deine Informationen nimmst, ich kann aber sagen, daß die Quelle dieser Infos nicht korrekt ist, denn fast jedes deiner Koran-Zitate ist grundfalsch. Überprüfe deine Quellen auf Richtigkeit. Nur ein Tip.

Ich habe die Lehre vom Islam auch geprüft. Hier einige Beispiele:



....Häufig zog sich Mohammed in die Wüste zurück, um zu meditieren. Im Jahr 609 bekam er angeblich vom Engel Gabriel seine erste Offenbarung. Zu seiner Zeit wurden in Mekka mehr als 300 Götter angebetet. Er lehrte, dass nur Allah Gott sei und dieser niemals einen Sohn haben könne. Zu dieser Religion des Islam mit Mohammed seinem Propheten sollten alle Menschen umkehren.


Warum angeblich? und nicht de facto?

Um Allah zu gefallen, auferlegte er seinen Anhängern viele Vorschriften und Gebote. Trotz aller Hingabe kann aber niemand sicher sein, dass er in den Himmel kommt. Ihr, die ihr glaubt, kehret euch zu Allah in aufrichtiger Bekehrung. Vielleicht deckt Allah eure Missetaten zu, Sure 66,8. Mit dieser Ungewissheit starb Mohammed im Jahre 632.


Die protestantische Heilsgewissheit haben die Moslems auch nicht nötig. Die Heilsgewissheit ist in der Tat etwas rein protestantisches, keine andere christliche Tradition hat dies. Ich möchte etwas scherzhaft sagen, daß das Heilsversprechen schon fast einen sektirerischen Zug gewisser Gruppen ist.

Von den späteren Vertretern des Islams, dem 3. Kalifen Osman, wurden jüdische und christliche Glaubensgrundsätze aus der Bibel mit Äusserungen Mohammeds vermengt und in den Koran aufgenommen. Dieses Heilige Buch der Moslems besteht aus 114 Suren und ist darauf ausgerichtet, die Sinneslust der Männer zu befriedigen. So gestattet der Koran dem Mann, 4 Frauen zu heiraten und verspricht ihm fürs Paradies weibliche Engel. «Und wir vermählen sie mit schwarzäugigen Huris» Sure 44,54. Für die Frauen gibt es in dieser Welt und für die zukünftige keine Hoffnung. Der Koran sieht die Frau niedriger als den Mann. «Verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie Sure» 4, 38.


Ab hier wird’s albern. Der Koran ist eine Offenbarung Gottes – so die religiöse Interpretation. Der Koran ist natürlich – ebenso wie die Bibel auch – Menschenwort und nicht geoffenbart. Man darf nicht theologische Argumente und historisch-kritische Argumente verwechseln. Für einen Theologen ist der Koran und die Bibel natürlich geoffenbart von Gott. Ob das jetzt vom wissenschatlichen Standpunkt so stimmt, ist natürlich eine andere Frage. Sicher ist aber, daß diese Frage keine Spezialität des Korans ist, sondern aller heiligen Bücher der Menschheit (incl. Bibel).
Die Vierte Sure, Vers 38 ist hier komplett verkehrt wiedergegeben. Dein zitierter Text ist auch sinngemäß im Koran nicht zu finden (ich hoffe ein Versehen). Daß es für Frauen keine Hoffnung gibt ist blödsinn! Gerade die 98. Sure zeigt ja, daß es gläubige und ungläubige Frauen gibt, und daß es nicht unwahrscheinlich ist, daß sogar ungläubige Frauen gerettet werden (wie etwa die Frau des Lot).
Der Koran ist sicher nicht dazu gedacht, die Lust der Männer zu steigern, er ist auch kein Buch speziell für Männer (wo nimmst du solche Informationen her?) Beim Koran ist wie mit der Bibel: Die Theorie klingt sehr gut, doch zur Praxis gibt es eine Kluft. Die Rolle der Frau ist in der Tat eines dieser Punkte. Doch eines muß ich zur Verteidigung sagen: Philosophisch gesehen war im Islam die Frau von gleicher Art (ontisch gesehen) wie der Mann. Im Christentum nicht, denn die Scholastik sprach der Frau etwa die Seele ab, und machte aus der Frau eine machina, einen Körper den man benutzen darf als Mann.
Sure 44,54 ist auch falsch wiedergegeben.

Jesus sagt in Matthäus 19, 5: Ein Mann wird seine Eltern verlassen, um sich für immer mit seiner (Einzahl) Frau zu verbinden. Die beiden werden eins sein und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen. In Matthäus 22, 30 sagt Jesus: Nach der Auferstehung gibt es keine Ehe mehr, sondern die Auferstandenen werden wie Engel im Himmel sein. Paulus schreibt im 1. Korinther 11, 12: Denn obwohl Eva aus Adam geschaffen wurde, so werden doch alle Männer von Frauen geboren. Beide aber, Mann und Frau, sind Geschöpfe Gottes.

Die Grundlage der Errettung für einen Muslim sind die guten Werke anhand der Lehren des Korans, die auf einer göttlicher Waage gewogen werden. Und das Gewicht wird an jenem Tag die Wahrheit sein, und wessen Waage schwer ist, denen wird es wohlergehen. Wessen Waage aber leicht sein wird, das sind diejenigen, die ihre Seelen verlieren, dieweil sie sich wider unsere Zeichen versündigten Sure 7,7-8.

Die Bibel sagt in Galater 2, 16: Wir wissen sehr genau, dass wir nicht durch gute Werke, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind doch deshalb Christen geworden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir nur durch den Glauben an Christus von unserer Schuld freigesprochen werden; nicht aber, weil wir die Forderungen des Gesetzes peinlich genau erfüllen. Denn wie die Heilige Schrift sagt, findet kein Mensch allein durch gute Werke Gottes Anerkennung.


Den Koran mit der Bibel zu vergleichen ist ziemlich müßig, denn man müßte sich ja erst mal darüber verständigen, daß die Bibel Richtschnur ist. Für mich wird sie das nie sein. Für einen Moslem nur zu einem bestimmten Grad, insofern ist ja auch die logische Folgerung nicht ganz falsch, wenn ein Moslem sagt: Bibel ist OK, nur sie widerspricht dem Koran, und ist daher nicht autoritativ.

Der Koran verlangt, Tiere für Gott zu opfern. Darum bete zu deinem Herrn und schlachte! Sure 108.


Das steht da nicht: Es heißt, daß man beten soll und opfern. das Opferverständnis in den Tagen Mohamads ist doch etwas anders gewesen als das unsere: Opfern bedeutet nicht nur das Opfern von Tieren, sondern bedeutet auch Entsagung, Aufgabe von Annehmlichkeiten. Das Gebet ist selbst auch ein Opfer. Und überhaupt: Was heißt der Koran verlangt? Hier ist ein Ratschlag gegeben, mehr nicht! Zumal ist die 108. Sure eingebettet in eine spezielle Situation aus Mohamads Leben, und gibt ihren Sinn demzufolge nur im Kontext des Leben des Propheten preis.
Und überhaupt: Die wiederliche Praxis des Tiere opfern wurde ja auch von den Juden praktiziert.

In Hebräer 9, 12 sagt die Bibel: Christus opferte auch nicht das Blut von Böcken und Kälbern für unsere Sünden. Als er im Allerheiligsten sein eigenes Blut ein für allemal zum Opfer gab, hat er uns für immer und ewig von unserer Schuld vor Gott befreit.
Der Koran fordert zur Rache und zum Krieg gegen die Andersgläubigen auf: Die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch die Wiedervergeltung im Mord. Sure 2, 173. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn Sure 4,76. Und kämpft wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt. Sure 8,40.


Sure 2;173 ist falsch wiedergegeben. Das, was du schreibst ist nicht mal sinngemäß dort erwähnt.
Sure 4;76 und 8;40: Was ist dschihad (Kampf)? Mit Kampf ist hier nicht ein äußerer Kampf gemeint, im gegenteil, es ist der innere Kampf, das streiten für sich selbst, in sich selbst, die Auseinandersetzung mit seinem Ego, welches besiegt werden soll. Am Ende dieses Kampfes steht immer die Entscheidung: Gott oder Satan!
Der äußere, blutige Kampf ist im Islam erst bekannt seit den Eroberungszügen der Kreuzritter. Erst die Kreuzzüge haben die vormals so ruhige und friedliche Kultur des Islams verrohen lassen. Schon interessant; eine Kultur verroht, weil sie Kontakt mit christlichen Kriegern hat....

Jesus sagt in Lukas 6,27-28: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die Menschen, die euch Böses wünschen, und betet für alle, die euch beleidigen.
Der Koran bestätigt die Bücher, die vor ihm waren. Wir glauben an die Schriften, die von Gott an Mose, an Jesus und an alle Propheten gegeben worden sind. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen Sure 2,130 u. 285. Mohammed sagte: Ich bestätige die Schriften, die vor mir waren, in ihnen ist Licht und Gnade. Sure 10,38. Wenn ihr im Zweifel seid über mich, sollt ihr euch in den Büchern, die vor mir gegeben sind erkundigen Sure 10,94. Damit widerspricht der Koran sich selbst.


Warum widerspricht sich hier der Koran?

Liebe Grüße

Nataraja
"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Orpheus » Mo 13. Jan 2003, 23:30

Hallo zusammen,

Auch ich treffe gelegentlich auf "Zeugen" oder habe ihre Schriften im Briefkasten.

Alle Ideologien messe ich daran,wie sie mit den Andern umgehen.Was drohen sie den Klassenfeinden/Ketzern/Ungläubigen/
Unbekehrten/Nichtwiedergeborenen (usw) an?

Den Schriften der "Zeugen" entnehme ich,
was dieser Jehova nach seinem Endsieg vorhat.
(ein eklig deutsches Wort,ich weiss)
Ein Super - Auschwitz muss das sein,
für alle,die nicht wie vorgeschrieben
an ihn geglaubt haben.
Tut ers auch mit Zyklon B?

Spoo,du willst nicht ins Militär.
Was tust du dann,wenn dein Gott so zuschlägt?
Wirst du ihm redlicherweise auch den Dienst verweigern?
Oder wirst du dann marschieren?

Immerhin: Jehova macht mal Schluss mit den "Ungläubigen".

Andere christliche Gruppen geben da noch eins oben drauf.
Für sie muss die Qual der (für sie) Verdammten sogar ewig dauern.

Sekten oder nicht? Mir ist das egal.Ich erschrecke nur immer wieder,wie hinter aller Liebe/Hingabe/Güte plötzlich eine hässliche Fratze hervorgrinst.
Ein erbitterter Streit,was denn das "Richtige" ist,
seit 2000 Jahren und mehr.
Und die Sekte - das sind sicher stets die Andern.
Denen droht das Schlimmste.

Wo ich auf meine Fragen solche Antworten bekomme,
gehe ich diesen Jdeologien (samt ihren Göttern,wie immer sie auch heissen mögen) aus dem Weg und schweige .
Das ist nichts für mich.

Alles Gute wünscht euch
Orpheus




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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » Fr 17. Jan 2003, 21:47

Hoi zäme,

Nataraja
"Der äußere, blutige Kampf ist im Islam erst bekannt seit den Eroberungszügen der Kreuzritter. Erst die Kreuzzüge haben die vormals so ruhige und friedliche Kultur des Islams verrohen lassen. Schon interessant; eine Kultur verroht, weil sie Kontakt mit christlichen Kriegern hat...."


Es ist schon erstaunlich, in welch kurzen Äusserungen so viel "Quatsch" stehen kann: Abgesehen davon, dass diese sogenannten Kreuzritter die Du erwähnst in Wirklichkeit gar keine Christen waren, entstand der Islam in einem der primitivsten urstämmigen Umfelder überhaupt, wo übrigens Blutrache zwischen den Stämmen Pflicht war. Mit Deiner Aussage verkehrst und verdrehst Du die Wahrheit.

Nataraja, ich hege das starke Gefühl, dass Du Dich in Deiner Eigenen Weltanschauung, die ich nicht kenne, versuchst zu manifestieren, aber dabei es nicht ausser Acht lässt, Deinen Frust gegenüber Dir nicht Verständlichem Ausdruck zu verleihen. Ich hoffe Du änderst Deine Taktik von Angriff mal auf Defensiv. So mal ein bisschen mehr fragen, als sich nur mit philosophischem Geplänkel von der Wahrheit zu entfernen. Akzeptiere doch mal, dass die katholische Lehre nicht die Essenz des christlichen Glaubens ist; sondern von Menschen zwecks Machtansprüche gemachte Gesetze (= Irrlehre) darstellt. Die Bibel selbst schreibt über die Strafgerichte, die solche Gruppierungen erhalten werden, mache Dir deswegen also keine Sorgen. Alle die das Evangelium nicht so verkünden wie es Gottgewollt ist; (nämlich dass die Rettung einzig auf dem Glauben beruht), werden Strafe erleiden. Am Ende der Offenbarung steht das nochmals ausdrücklich.

Die Kreuzritter konnten keine Christen sein, weil sie sich an ihren Früchten zu erkennen gaben; (wie z.B. in aktueller Zeit auch der katholische Priester-Skandal in den U.S.A., oder denkst Du Knaben zu vergewaltigen sei christlich?). Ja wahrlich, "an den Früchten sollt Ihr sie erkennen". Glaube mir, die Kreuzzüge waren ganz bestimmt nicht Gottes Wille; übrigens hat sich ja der Papst auch dafür entschuldigt.


Orpheus
"Andere christliche Gruppen geben da noch eins oben drauf.
Für sie muss die Qual der (für sie) Verdammten sogar ewig dauern."

Dann gehört wohl jeder, der die Bibel ernst nimmt, in diese "andere christliche Gruppe", die Du da erwähnst. Aber in einem gebe ich Dir recht, es gibt tatsächlich nicht mehr viele Christen, die mit der Bibel noch was anfangen können. Die Seele kann nicht sterben.

Segensgruss, Roland
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16


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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon m.magdalena » Fr 17. Jan 2003, 22:22

Lieber Roland

Kann es sein, dass Du in Natarja verliebt bist ??? :?

Denn, heute haben wir den 17 Januar 2003.
Hattest Du nicht berits vor Weihnachten so ein Gestürm mit Natarja ???

Was sich neckt,das liebt sich.... :D hab ich mal so wo gehört... nur scherz
stimmt das ? :?


;)

tschüssli :P



In Demut achte ein jeder den andern stehts höher als sich selbst.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Pumi » Sa 18. Jan 2003, 01:56

Original von m.magdalena
Lieber Roland
Kann es sein, dass Du in Natarja verliebt bist ??? :?
[...] Was sich neckt,das liebt sich.... :D hab ich mal so wo gehört... nur scherz stimmt das ? :?

:)) :)) :))

Jau, endlich mal wieder ein wirklich witziger Beitrag !!!
Die Tränen stehen mir in den Augen, ich lach mich krank...

Wie hätte man die verfahrene Diskussion besser retten können???
Riesen-Beifall von mir...

:)) :)) :))
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
nicht des Buchstabens, sondern des Geistes.
Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig
2.Korinther 3,6
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Bernhard » Sa 18. Jan 2003, 08:48

Hallo Nataraja

Deine letzte Frage



ist berechtigt. Der Koran widerspricht sich mit seinen Teilwahrheiten, weil er nicht die Wahrheit ist!

Vielleicht erkennst du nich, dass die Worte Jesu von Gott kommen, weil du nicht bereit bist , Gottes Willen zu tun? Johannes 7, 17

Gott segne dich!

Bernhard
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nataraja » Sa 18. Jan 2003, 16:05

Hallo zusammen,

ist Roland in mich verliebtß Wer weiß? Aber ich möchte euch hier und jetzt zu meiner und Rolands Hochzeit einladen!
Wann? 32. Februar
Wo? Atlantis
[ALIGN=center]:D :D :D :D [/ALIGN]

Naja:

Lieber Roland,

der Islam entstand in einer primitiven Umgebenung? Blutrache und Stammesfehden - moment mal an welche andere Religion erinnert mich das? An das Judentum? Diese grandios-barbarische Religion, deren archaische Gestze auch heute noch im AT nachzulesen sind. Ja ich glaube schon.
Aber jetzt ernsthaft: Wenn du dir die kulturellen Errungenschaften der islamischen Welt vor den Kreuzzügen betrachtest, die Errungenschaften in den Bereichen Medizin, Mathamatik, Physik, Poesie, Biologie, Pharmazie...... und diese dann vergleichst, mit der christlichen Welt, dann stellt man ein erhebliches Gefälle fest. Das christliche Europa war damals ganz schön rückständig. Und wenn man dann sieht, wie die Mauren in Spanien ihre Gesellschaft organisierten, welche kulturellen Entwicklungen es dort gegeben hat, und dies dann mit dem christlichen Spanien vergleicht, dann wird´s mir eigentlich nur schlecht!
Wenn man dann sieht, mit welcher Fairnis und Korrektheit die Schlachten der Moslems in den Kreuzzügen abliefen, und wie sich das dann änderte nach der Schlacht um Jerusalem. In welcher die Christen ein entsetzliches Blutbad anrichteten..... In Konstantinopel rächten sich die Moslems dann, ebenfalls sehr blutig, sehr unfair und vor allem dem Level der Christenheit angepaßt: Grausam, barbarisch und unmenschlich. Hey Roland, lies mal gute Geschichtsbücher über die Kreuzzüge, und du wirst auch erkennen, daß der Islam bis zu den Kreuzzügen eine wirkliche Hochkultur war, und erst im kriegerischen Kontakt mit den Christen degenerierte. Und woher der Islam kommt, oder in welcher Kultur er aufwuchs, ist ja doch unerheblich. Du meintest ja: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Beim Islam waren die Früchte bis zu den Kreuzzücgen süß und saftig, beim Christentum waren sie schon immer bitter!
Und dein Satz mit dem herumphilosophieren über Wahrheit..... Hey, von was man keine Ahnung hat, darüber sollte man schweigen. Red also nicht über Philosophie oder Wahrheit! :D

@ Bernhard:
Wo widerspricht sich da was?
Also ich frage jetzt wirklich nach Inhalten!
Argumente, die als eines ihrer Axiome unbeweisbare Aussagen enthalten (Was Jesus gesagt hat stammt von Gott, Die Bibel ist Gottes Wort...) liegen mir immer schwer im Magen, da eben nicht Beweisbar oder weil auf sehr unbewiesenem Grund stehend!
Also Widersprüche des Korans in sich. Und bitte keine Vergleiche mit der Bibel oder so, denn es weiß ja schon fast jeder, daß sich auch mein Glaube mit der Bibel nicht ganz in Einklang bringen läßt, und deshalb aber trotzdem Wahrheit ist. Wahrheit ist nicht zwangsweise Bibel!

Liebe Grüße

Nataraja

derbaldheiratenwirdundzwaram23Februar!!!!
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Bernhard » Sa 18. Jan 2003, 19:28

Lieber Nataraja

Die Bibel ist für mich der Massstab für mein Leben. Gottes Wort ist für mich die einzige Wahrheit. Jesus betete zum Vater für seine Jünger:

«Lass sie dir immer ähnlicher werden und der Wahrheit gehorchen. Dein Wort ist die Wahrheit.» Johannes 17, 17

Wenn es im Koran heisst:



Und Mohammed sagte:



Dann widerspricht sich doch der Koran, weil er die Bibel bestätigt, obwohl die Lehre vom Koran nicht mit der Bibel übereinstimmt.

Weil für mich Gottes Wort die einzige Wahrheit ist, vergleiche ich alle Religionen mit der Bibel. Vielleicht interessiert dich, wie ich zum Beispiel der Hinduismus mit der Bibel vergleiche?

Das Hauptmerkmal der östlichen Religion, wie auch der Religion des Hinduismus, ist die Lehre der Reinkarnation. Reinkarnation bedeutet: man glaubt, dass dieses gegenwärtige Leben nicht das einzige Leben ist, sondern dass jedes Wesen in einer lange Folge von Existenzen, immer wieder verkörpert wird. Jeder Mensch hat also schon früher einmal gelebt, als Mensch oder als Tier, und wird nach dem Tod wieder weiterleben, als Mensch oder Tier, wie er es verdient hat.

Die Bibel sagt:
Hebräer 9, 27: Jeder von uns, jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.

Der Hinduismus hat ein starkes Gemeinschaftsbedürfnis und besteht aus verschiedenen religiösen Gruppierungen wie zum Beispiel die Hare-Krishna-Bewegung. Diese nennt sich Internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein. Diese Gruppierung will die alten hinduistischen Traditionen unverfälscht und gültig darstellen, indem sie die heiligen Schriften der indischen Überlieferung lehren und befolgen. Sie verehren den Gott Krishna als höchsten und einzig wesentlichen Gott. Er ist der Schöpfer, Besitzer und Geniesser aller Dinge, und Freund aller Lebewesen. Er ist in allen Lebewesen und alle Lebewesen sind ein Teil von ihm.

Die Bibel sagt:
Johannes 1, 1-3: Am Anfang war das ewige Wort Gottes: Christus. Immer war er bei Gott und ihm in allem gleich. Durch ihn wurde alles geschaffen. Nichts ist ohne ihn geworden.
1. Timotheus 2, 5: Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus.

Die vorgegebene Tradition ist autoritär und lehnt alles Freie und Fortschrittliche ab. Sie führt zur Entmündigung und innerer Knechtschaft.

Die Bibel sagt:
Matthäus 23, 8: Nur Gott ist euer Meister, ihr seid untereinander alle Brüder.

Wer in die Hare-Krishna-Gemeinschaft eintritt, muss Familie, Beruf, Schule und Freundeskreis verlassen, um zusammen mit anderen geweihten Krishnas in einem Tempel zu leben, wo sie aufgestellte Götterbilder mit Singen und Tanzen verehren.

Die Bibel sagt:
2. Mose 20, 4-5: Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgend etwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer darf!

Der geweihte Krishnas bekommt einen neuen Krishna-Namen und dient dem Motto: Einfach leben - hoch denken! Man geniest alle Entbehrungen, schläft auf dem Fussboden und steht morgens schon um halb vier Uhr auf. Nach der Reinigung des Schlafplatzes und dem Duschen werden immer frische Kleider angezogen. Sauberkeit gehört zur Entwicklung des Gottes-Bewusstseins. Männer haben daher ihre Haare bis auf einen kleinen Haarbüschel am Hinterkopf ganz geschoren.

Die Bibel sagt:
1. Korinther 6, 19: Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Gott hat einen hohen Preis gezahlt, um euch freizukaufen; deshalb dient nun auch mit eurem Leib dem Ansehen Gottes in der Welt.

Jeder singt ca. 2 Stunden mit einer Meditationskette, bestehend aus 108 Holzperlen, den Hare-Krishna-Mantra. Der Text heisst: Hare Krishna, Hare Krishna, Hare Krishna, Hare Hare, Hare Rama, Hare Rama, Hare Rama, Hare Hare Hare. Mit diesem Dauergesang ehrt man Gott und glaubt, durch das ständige Singen der Gottesnamen, die Seele frei zu machen. Man hofft auch, sich selbst aus dem Kreislauf der ständigen Wiederverkörperung befreien zu können, um in das Nichts aufgelöst zu werden.

Die Bibel sagt:
Johannes 8, 36: Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.

Durch das ständige Hersagen der gleichen mystischen Worte erlebt man oft eine transzendale Begegnung mit acht verschiedenen Zeichen wie: sprachloses Innehalten, Schweissausbruch, Sträuben der Körperhaare, Brechen der Stimme, Zittern, Ohnmacht, ekstatisches Weinen oder Trance. Nach dem Singen halten fortgeschrittene Gottgeweihte Vorlesungen aus den heiligen Schriften.

Die Bibel sagt:
Matthäus 6, 7-8: Leiere deine Gebete nicht herunter wie Leute, die Gott nicht kennen. Sie meinen, Gott würde schon antworten, wenn sie nur viele Worte machen. Nein, euer Vater weiss genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.

Das Morgenessen beginnt erst um halb neun. Gegessen wird nur vegetarisch. Es gibt vier Grundprinzipien an die man sich halten muss:

1. Kein Fleisch, Fisch, Eier, Zwiebeln, Knoblauch und Pilze essen.
2. Keine Rauschmittel, Kaffe, Tee, Zigaretten zu sich nehmen.
3. Keine Glücksspiele machen.
4. Keine sexuellen Beziehungen ausserhalb der Ehe.

Die Bibel sagt:
1. Timotheus 4, 1-5: Gottes Heiliger Geist sagt uns ausdrücklich, dass in Zukunft manche vom Glauben an Gott abfallen werden, weil sie falschen Propheten hinterherlaufen und teuflischen Lehren glauben. Diese gewissenlosen Verführer sind durch und durch verlogen. Sie verbieten beispielsweise, zu heiraten oder bestimmte Speisen zu essen. Dabei hat Gott doch alles geschaffen, damit jeder der an ihn glaubt und seine Wahrheit erkannt hat, auch diese Dinge dankbar von ihm annimmt. Denn alles was Gott geschaffen hat, ist gut; und nichts ist schlecht, was wir mit Dank gegen Gott geniessen. Durch das Wort Gottes und das Gebet wird alles rein; nichts kann uns da von Gott trennen.

Der Zweck der Ehe ist, Kinder zu zeugen. Geschlechtsverkehr ist soweit als möglich zu vermeiden. Ehepaare dürfen nur einmal im Monat, wenn die Empfängnis am günstigsten ist, sexuellen Verkehr haben. Vom Zeitpunkt der Empfängnis, bis zum 6. Monat nach der Geburt eines Kindes, ist der Geschlechtsverkehr untersagt.

Die Bibel sagt:
1. Korinther 7, 3-5: Der Mann soll seine Frau nicht vernachlässigen, und die Frau soll sich ihrem Mann nicht entziehen, denn weder die Frau noch der Mann dürfen eigenmächtig über ihren Körper verfügen; sie gehören einander. Keiner soll sich dem Ehepartner verweigern, es sei denn, beide sind eine Zeitlang bereit, weil sie für das Gebet frei sein wollen. Danach kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht in Versuchung führen kann, weil ihr euch nicht enthalten könnt.

Die Hauptbeschäftigung ist das Verbreiten der Krishna-Lehre. Man geht auf die Strassen und singt den Hare-Krishna-Mantra, zum Nutzen der Allgemeinheit. Bücher werden an Buchhandlungen und Bibliotheken verkauft, oder an interessierte Menschen gegen einen Unkostenbeitrag weitergegeben. Der Erlös wird zum Druck neuer Bücher verwendet, um das Krishna-Bewusstsein unbegrenzt zu verbreiten. Sie lehren, dass die Lehre Christi und die Lehre Krishnas ein und dieselbe ist.

Die Bibel sagt:
1. Korinther 8, 5-6: Wenn auch in der Vorstellung der Menschen sogenannte Götter im Himmel und auf der Erde existieren - und es gibt ja tatsächlich viele Mächte und Gewalten - , so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, der alles geschaffen hat und vor dem wir einmal stehen werden. Und wir haben auch nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde.

Johannes 14, 6: Jesus antwortete: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

Ich wünsche dir Jesus - und mit ihm die Wahrheit, und der Weg, der zum ewigen Leben führt. Gott segne dich! :)

Bernhard
Ich sehe mir gerne die mutmachenden Berichte von www.hofmithimmel.de an.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » Sa 18. Jan 2003, 19:58

m.magdalena

"Kann es sein, dass Du in Natarja verliebt bist?"
Liebe m.magdalena, kann es sein dass Du Dir ab und zu ein Scherzchen erlaubst um Dich witzig zu machen? Wenn ich hier im Forum mit jemandem über geschichtliche Geschehnisse spreche und falsche Aussagen von Nataraja berichtige, frage ich mich doch immer wieder, warum ich da plötzlich von jemandem den ich nur vom Namen her kenne, eine einfältige Frage wie sie nicht einfältiger sein könnte an den Kopf geschmissen bekomme? Na gut, Du wirst Deine Gründe haben. Mögest Du in Zukunft den Mut finden, offene und konstruktive Gespräche zu führen, statt auf diese Art zu dekorieren :)

Pumi
"Wie hätte man die verfahrene Diskussion besser retten können???"
Pumi, also für mich wurde die Diskussuion erst verfahren, als mir diese einfältige Frage von m.magdalena gestellt wurde. Mit Deiner Zugabe wird die Diskussion nur noch stumpfsinniger. Bin jedoch immer gerne bereit, für die Wahrheit zu kämpfen, auch wenn ich keinen Beifall von Menschen dafür bekomme :)

Nataraja:

"Diese grandios-barbarische Religion, deren archaische Gestze auch heute noch im AT nachzulesen sind"
Das ist Deine "Auslegung" (Genau genommen ist dies auch keine Auslegung, eher eine falsche Einschätzung von jemandem der Jesus und vor allem auch die Heilszeiten Gottes noch nicht kennt). Wenn Du Dir die Psalmen und all die Loblieder im AT über Gott und Seine Barmherzigkeit mal zu Gemüte führst, wirst Du sehen, dass zu dieser besagten Zeit sehr viele Menschen Gott lobten für Seine Taten. Zu diesen Menschen gehört das israelitische Volk. Kannst Du mir mal erklären, was für Dich an den 10 Geboten die Mose am Berg Sinai empfing (nicht die abgeänderten 10 katholischen Gebote) nicht gut für die Menschheit sein soll oder was Dich daran so stört? Für mich waren und sind die Juden Gottes Volk, die Er erwählt hat. Da gibt es kein wenn und aber. Nochmals wegen dem Katholizismus und den Kreuzrittertum: Langsam solltest Du gemerkt haben, dass ich diese "Religion" nicht billigen kann und die schrecklichen Taten dieser Kreuzritter für mich ebenso zum Schreien sind wie für Dich. Also nochmals:

Geht es um Katholizismus, Mormonen, Kreuzrittertum, Zeugen Jehovas oder "die letzten wahren Jünger der letzten Tage von Uriella" oder sonst ein Marien-Verein:

Solche Organisationen verkündigen nicht das Evangelium, sondern Ihre selbstgebastelte Irrlehre. Sie wollen dadurch Macht gewinnen um auf ganze Bevölkerungenschichten Einfluss zu nehmen; das ist Ihnen ja auch zum grössten Teil gelungen.

Wenn Du also das nächste mal eine Freikirche wegen geschichtlichen "Gräueltaten" anklagen könntest, dann würde ich Dich ja verstehen. Akzeptiere, dass das "religiöse Christentum" nicht gleich Christentum (nach dem Evangelium) ist. Nämlich so wie es Jesus verkündigt haben möchte, z.B. in der Folge wie es im Römerbrief des Apostels Paulus geschieht. Das ist eine Bibel im Kleinformat und genau so sieht das Evangelium auch aus. Wer keinen lebendigen Glauben hat und das Evangelium nicht nach der Gnade Gottes verkündet, sondern bewusst etwas weglässt oder dazutut, ist richtigerweise gar kein Christ. Gott verkündet demjenigen grosse Strafe. Und dass sich heute die Katholiken wegen ihrer Vergangenheit in den Boden schämen müssen ist wohl eher Gottes Gerechtigkeit zuzuschreiben.

Nataraja
"und du wirst auch erkennen, daß der Islam bis zu den Kreuzzügen eine wirkliche Hochkultur war"

Ob der Islam jemals eine Hochkultur erleben wird, bezweifle ich. Jedenfalls nicht wenn man seine Söhne und Töchter aufgrund seiner dummen Glaubensvorstellungen in den Tod schickt, dass diese sich dann im religiösen Wahn selbst in die Luft sprengen und unschuldige Zivilisten mittöten.

Der Islam ist auf seiner erbärmlichen Stufe stehengeblieben, von wo aus er gestartet ist, nämlich auf dem Prinzip: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Das entsprach auch den damaligen Stammesvölkern in denen der Islam gegründet wurde. Das Christentum sagt Du sollst die andere Backe auch noch hinhalten, wenn dich jemand darauf schlägt. Also entscheide selbst, was für Dich intelligenter erscheint. Bevor du entscheidest, gebe ich Dir noch eine kleine Wahrheit mit:

"Das Prinzip Auge um Auge hinterlässt auf beiden Seiten Blinde". (Martin Luther)

Segensgruss, Roland
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Ainu Elfe » Sa 18. Jan 2003, 21:13

Aber Roland, primitiver Glaube hin oder her, im muslimischen Persien gab es die ersten Universitäten, ist ja auch logisch, denn die Muslime führten das hellenistische Gedankengut weiter, während es unter den Christen vorerst mal im Verborgenen schlummerte. Doch profitierte das christliche Abendland enorm durch den kulturellen Austausch, der v.a. in Spanien stattfand.
Die muslime selbst suchen den Anschluss an diese Blütezeit wieder, nach dem 15. Jh. kam nämlich für sie der allmähliche Fall/Zerfall ihrer Kultur, das ist das grosse muslimische Trauma.

grüsse Ainu

PS: und wenn ich mich nicht irre, weist das AT nur solche "Auge um Auge, Zahn um Zahn" Ideologien auf. Blutrache war nun mal ein Teil vieler damaligen Kulturen, auch der jüdischen, wir dürfen unsere Moralvorstellungen nicht auf vor 2000 Jahre projezieren.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Orpheus » So 19. Jan 2003, 00:34

Hallo zusammen,

Roland,du schreibst eine genaue Erläuterung meiner Gedanken.

So,wie der Jehova alle (für ihn) falsch Glaubenden einmal
"wegtilgt" (Original-Zitat,bisher noch nicht als Unwort bestimmt),weisest auch du hin auf das Strafgericht deines
Gottes,so,wie du ihn kennst.

Zwei Mal das Gleiche.
Zwei Mal eine Schlächterei,bei welcher diese jeweils
verdammten Andersgläubigen drankommen...Sekten halt.

Und alle berufen sich dabei auf die (katholische) Bibel.

Mir graust es!

Gruss

Orpheus
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » So 19. Jan 2003, 18:29

Aber Ainu,

Ainu
"ist ja auch logisch, denn die Muslime führten das hellenistische Gedankengut weiter, während es unter den Christen vorerst mal im Verborgenen schlummerte."

Was beinhaltete denn Deiner Meinung nach dieses "hellenistische Gedankengut", das die besagten Moslems so überlegen gemacht haben soll ;) Etwa Zauberei oder Wahrsagerei? Oder etwa ein gut gemeinter Ahnenkult um mit den Verstorbenen Kontakt aufzunehmen mit allem drum und dran? :shock:

Ainu
"Doch profitierte das christliche Abendland enorm durch den kulturellen Austausch, der v.a. in Spanien stattfand."

Ich würde mal wagen zu behaupten, dass sowohl "das christliche Abendland" wie auch die Moslems vom gegenseitigen kulturellen Austausch provitiert haben. ( Natürlich nur sofern Du Kriegsgemetzelei nicht auch als "kulturellen Austausch" ansiehst) :]

Ainu
"und wenn ich mich nicht irre, weist das AT nur solche "Auge um Auge, Zahn um Zahn" Ideologien auf."


Dass das AT nur solch oben erwähnte "Ideologien" enthalten solle, ist sicherlich ein bisschen eine überspitzte leichtfertige Aussage, die eigentlich gar nichts aussagt und zudem nicht richtig ist. :))

Ainu
"Blutrache war nun mal ein Teil vieler damaligen Kulturen, auch der jüdischen, wir dürfen unsere Moralvorstellungen nicht auf vor 2000 Jahre projezieren."


Da bin ich ja doch noch mit Dir einig in dieser letzten Aussage. Aber sag das mal Nataraja :)) :)) :))

Segensgruss


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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » So 19. Jan 2003, 20:33

Orpheus,

"So,wie der Jehova alle (für ihn) falsch Glaubenden einmal
"wegtilgt" ... weisest auch du hin auf das Strafgericht deines Gottes,so,wie du ihn kennst.
Zwei Mal das Gleiche.
Zwei Mal eine Schlächterei,bei welcher diese jeweils
verdammten Andersgläubigen drankommen...Sekten halt."

Lieber Orpheus, ich kenne Deinen geschichtlichen Hintergrund nicht und beurteile Dich deshalb nur aufgrund Deiner Antworten und nehme aufgrund Deines letzten Post´s deshalb mal an, dass Du keinen Glauben hast. Auf jeden Fall keinen christlichen Glauben; den Glauben an den Gott der Bibel, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Der Gott Israels, der der Welt Seinen Einzigen Sohn gab, um die, die an Ihn glauben zu retten. In diesem letzten Satz wiederspiegelt sich die unabdingbare Erkenntnis und Wahrheit die uns aus der Heiligen Schrift überliefert ist, dass Gott uns retten will, nicht dass wir verloren gehen. Dass wir aber auch verlorengehen können, ist keine Erfindung betrügerischer Sekten, die sich durch die geschürte Angst neue Mitglieder einheimsen könnten, sondern es steht in der Bibel klipp und klar, dass die einten Menschen zum ewigen Leben mit Gott auferstehen werden und die anderen Menschen zum ewigen Leben ohne Gott. (Das heisst: Ihre Seelen werden ewig im "Flammensee", in der "Hölle" gebunden sein.) Wenn Gott in der Bibel uns sagt EWIG, dann meint Er auch EWIG. Wenn man den Ausdruck "Hölle" als "Flammensee" (dieser Ausdruck ist bibeltreuer) versteht, ist die Vorstellung von der Hölle wie sie schon im frühen Christentum verbreitet wurde richtig. Allerdings wird der Satan nicht der Herrscher in diesem Reich sein, wie es manchmal bildlich dargestellt wird, sondern er wird genauso im ewigen Flammensee enden, wo jede Seele gebunden sein wird. Es wird auch in dieser Sphäre verschiedene Städten geben, wie es auch im Himmel verschiedene Städten für die Seelen geben wird.

Gewisse Menschen tun sich deshalb so schwer mit den biblischen Wahrheiten, weil die Vorstellung von Himmel und Hölle, ein für ihre Begriffe "Schwarz-Weiss-Denken" entsteht, dass sie natürlich ablehnen. Ist auch recht verständlich, denn schliesslich handelt es sich hierbei nicht einfach um eine knifflige Frage, sondern hier fragen sich plötzlich Menschen nach dem "Sein", nach dem woher sie eigentlich kommen, was der Sinn des Lebens ist und wohin sie wieder gehen? Es sind keine weltlichen Fragen/Probleme mehr, sondern es entsteht plötzlich eine neue Welt vor unseren Augen. Eine geistige Welt, die man nur mit Jesus als Kompass erfolgreich bestreiten kann. Die irdische Welt hingegen kann tatsächlich voller Farbe sein, aber auch voller Schwarz-Grau-Tönen. Man vergisst bei all der "schönen Welt" in der wir leben, dass die Bibel ganz klar sagt, dass diese Welt, Satan´s Welt ist. Man vergisst in der industrialisierten Welt nur allzu gerne das Leid, das die Mehrheit der Menschen auf Erden tragen müssen. Und das sicher nicht, weil jene Menschen 2.er Klasse wären und andere besser, sondern im Endeffekt besteht dieses untragbare Leid wegen des Ungehorsams des Menschen Gottes Willen gegenüber, und zwar auf der ganzen Welt.

Jesus sagt uns dass wer sein Leben hier auf Erden liebt, es verlieren werde. Wer es aber hasst, es gewinnen werde. Das ist in Wahrheit die Quintessenz des so als fälschlich deklarierten "Schwarz-Weiss-Denkens", nämlich die Frage die sich jeder selbst stellen muss: Für welche Seite entscheide ich mich? Nach der Bibel gibt es nur zwei Wege. Weil Jesus selbst Gott ist, gibt es also nur ein Leben mit Jesus oder ohne Jesus. Schon hier auf der Erde. Für ein Leben mit Jesus kann man sich entscheiden wenn man wirklich die Wahrheit sucht und auch erkennt, dass Gott gerecht ist und dass jeder Mensch ein Sünder ist. Gott verlangt von jedem, dass Er erkennt, dass Er in einer Welt lebt, die Gott erschaffen hat (Schöpfung), dass der Mensch selbst von Natur aus ein Sünder (Gut&Böse) ist und dass Er Hilfe benötigt um aus dieser unheilsamen Situation heraus zu kommen. Die einzige Lösung heisst, vertraue Dein Leben im Gebet an Jesus Christus an und bitte Ihn die Führung für Dein Leben zu übernehmen. Bitte zuerst um Vergebung all Deiner bewussten Sünden und zeige (innere) Reue und Busse. Wer Jesus aufrichtig darum bittet Sein Herr und Meister zu sein, wird diese Gnade auch empfangen und wird es Ihm nie ausreichend danken können. Ein einfaches aufrichtiges Gebet mit ganzem Gemüt kann viel bewirken!

Schon an der unvorstellbaren Gnade und Liebe Gottes zu uns, indem Er sich selbst für uns geopfert hat, (das für Nichtchristen zwar eine törichte Vorstellung ist, aber in den Herzen der Gläubigen eine unübertreffbare Liebe) sind wir praktisch dazu verpflichtet, dieses Heilsangebot in der Liebe Jesus Christus anzunehmen! Und nicht zuletzt weil wir einen freien Willen haben, weil wir schuldig sind und weil Er uns trotzdem zuerst geliebt hat. Und wenn Christus für uns gestorben ist, so starben auch wir mit unserer selbstsüchtigen Natur symbolisch am Kreuz mit Ihm zusammen (als wir Ihm geistlich unser Leben auf Golgatha am Kreuz übergaben) und haben unser Leben ohne Gott mit ewigem Leben mit Gott unter der Führung von unserem Herrn und Erretter Jesus Christus eingetauscht. Hallelujah! :))

Eine Sekte erkennt man jedoch nicht an Hallelujah-Rufen, sondern daran, dass sie neben dem Evangelium ihre eigenen religiösen Vorschriften und Bestimmungen lehrt. Sekten treten oft mit alten Bräuchen und Sitten auf. (Jedoch ist aber beispielsweise eine züchtige Kleidung vor allem beim Gottesdienst auch heute noch erwünscht). Sekten arbeiten meist auch mit genauen Zeit-Daten, an denen dann etwas bestimmtes geschehen soll. (Weltuntergang, Weltgericht etc.) Schlussendlich können wir nur anhand der biblischen Prophetie und anhand der aktuellen politischen Lage uns ein Bild verschaffen, das allerdings auch nur dann aussagekräftig ist, wenn Gottes Gnade uns Verständnis dazu gibt. Schlussendlich müssen wir nicht jedes Detail wissen, es ist genug wenn wir wissen, dass es bald einen "falschen Frieden" im nahen Osten geben wird und dass dann das endzeitliche Gericht nahe bevorsteht. Vorher werden sich die Umweltkatastrophen und Hungersnöte auf der ganzen Welt noch verschärfen und der Weg der globalisierten zentralisierten Macht für den Antichristen geebnet werden. Fälschlicherweise werden neuerdings Kirchen, die auf die "Endzeit", in der wir zweifelsohne leben, als Sekten beurteilt. Die katholische Kirche hat allerdings schon früher alles was ihrer Lehre widersprach als "Ketzerisch" verurteilt und alle solche Gruppierungen als Sekten abgestempelt. Dabei könnte man richtigerweise zum Besipiel auch die kath. Kirche als eine Sekte bezeichnen. Denn sie behauptet viele Dinge die nicht in der Bibel stehen und beachtet hingegen viele wichtige Aussagen und Ausführungen in der Bibel strikte nicht, weil es ihrer kath. Lehre widerspricht. Sektenmitglieder sind meist an eine bestimmte Führerperson gebunden (Medium), ohne meist selbst ihr eigenes Glaubensleben leben zu können. Es besteht also eine übertriebene Verehrungen und ehrerbietungen zwischen den Menschen, anstatt zwischen dem einzelnen Menschen und Gott.

Hast Du übrigens die ganze Bibel schon mal gelesen? Ich empfehle jedem der sich wirklich ein wahres Bild machen will, die ganze Bibel zuerst einmal zu lesen, und dann zu beurteilen. Aber keine katholische Bibel und auch keine Bibel der Zeugen Jehovas. Denn Fälscher gibt es überall. Doch Fälschungen können entdeckt werden. :] Die katholische Kirche versuchte zum Beispiel eigens ausgewählte Schriften (die sog. Apokryphen) auch noch in die Bibel aufzunehemen um ihre Heiligenverehrungen und Ahnenkulte zu begründen.

Ich empfehle deshalb immer die Luther-Bibel mit der gut verständlichen revidierten Fassung von 1984. Wenn man sich für die Schrift in neuerem deutsch interessiert, kann man sich in der Bibelgesellschaft eine gut bekannte Bibel besorgen und man hat dann wenigstens keine bewusst eingebaute Fehler im Text. Darum nehmt keine Bibeln von irgendwelchen "kirchlichen" Institutionen, sondern einfach von der Bibelgesellschaft. :)

Segensgruss, Roland
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Ainu Elfe » So 19. Jan 2003, 21:49

hallo Roland


Was beinhaltete denn Deiner Meinung nach dieses "hellenistische Gedankengut", das die besagten Moslems so überlegen gemacht haben soll ;) Etwa Zauberei oder Wahrsagerei? Oder etwa ein gut gemeinter Ahnenkult um mit den Verstorbenen Kontakt aufzunehmen mit allem drum und dran? :shock:

Mit hellenistischem Gedankengut meinte ich vor allem Wissenschaftliche und Naturphilosophische Bereiche, zB Mathematik, Astronomie, Biologie ect. Wobei die Bereiche damals ja nicht wirklich voneinander getrennt waren, wie es heute der Fall ist. Dieses Wissen lebte im frühen MA in Europa nur im Süden vereinzelt weiter. Jenseits der Alpen konnte man an die antiken Traditionen aus verschieden Gründen nicht anknüpfen.
Ich würde mal wagen zu behaupten, dass sowohl "das christliche Abendland" wie auch die Moslems vom gegenseitigen kulturellen Austausch provitiert haben. ( Natürlich nur sofern Du Kriegsgemetzelei nicht auch als "kulturellen Austausch" ansiehst) :]

Natürlich war es Austausch, das Ganze geschah ja gegenseitig. Und nein, Kriegsgemetzel fällt für mich nicht wirklich unter kulturellen Austausch, aber jetzt wo Dus sagst...;)
Dass das AT nur solch oben erwähnte "Ideologien" enthalten solle, ist sicherlich ein bisschen eine überspitzte leichtfertige Aussage, die eigentlich gar nichts aussagt und zudem nicht richtig ist. :))

Ideologie ist vielleicht das falsch Wort, nur wie würdest Du es sonst nennen? Vielleicht Lebensauffassung? Was ich damit meinte, war, dass die Bibel nun mal Kind ihrer Zeit ist, und die war eine andere, mit anderen moralischen Grundsätzen, Lebensauffassungen und Auffassungen von gut und böse. Die Menschen lebten in anderen Gemeinschaften, als man es heute tut, gab ja auch viel weniger von ihnen. Wenn man die Rechtsauffassung des AT und diejenige des Korans miteinander vergleicht, unterscheiden sie sich kaum, genauso, wenn man den Vergleich zum Sachsenspiegel oder zum karolingischen Recht nimmt. Heute haben wir andere Vorstellungen von Gerechtigkeit und Moral, und grad an der "Institution" der Blutrache wird dies ja offensichtlich

grüsse Ainu
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » So 19. Jan 2003, 23:00

Hoi Ainu,

Ainu
"Mit hellenistischem Gedankengut meinte ich vor allem Wissenschaftliche und Naturphilosophische Bereiche, zB Mathematik, Astronomie, Biologie ect. Wobei die Bereiche damals ja nicht wirklich voneinander getrennt waren, wie es heute der Fall ist. Dieses Wissen lebte im frühen MA in Europa nur im Süden vereinzelt weiter."

Sind das wirklich "hellenistische Gedankengüter" ? ( Jedenfalls entzieht es sich meiner Erkenntnis, dass man früher im süden besser Mathematik beherrschte als im norden) ;)

Die einzige mir diesbezüglich bekannte geschichtliche Tatsache ist der Wissensvorsprung in der Medizin/Heilkunde, der gegen die Jahrtausendwende seitens den fernöstlichen Ländern bestand. Früher war die "Fakultät" in Isfahan im fernen Orient dafür bekannt, dass sie auf dem Gebiet der Medizin am Menschen weit fortgeschritten war.

Trotz dieser Tatsache würde ich an Deiner Stelle nicht ganze Wissensbereiche, (inkl. Biologie etc.) unter dem Namen "hellenistisches Gedankengut" verpacken und diese "einzigartige Verpackung" für diese Zeit nur dem Orient, bzw. den östlichen Ländern zuschreiben, um ganze Volksgruppen der jeweilig anderen vorrangig zu stellen. Jedenfalls würde der "ferne Orient" bei einem Vergeich der gesamten Wissenschaftsbereiche wohl eher nicht auf den ersten Plätzen sein. Auch um die Zeit 1000 A.C. nicht. Es geht ja aber gar nicht um dieses Thema. :cry:

Es ging bei dieser Diskussion ja auch mehr um die Aspekte des Glaubens und der Weltanschauung der verschiedenen Völkern und Kulturen und nicht um den jeweiligen Wissenstand der "Wissenschaft/Philosophie/Astronomie etc.". Es geht darum, wie sich die betreffenden Menschen mit ihrer verschiedenen Weltanschauung gegenseitig beeinflussen oder sogar widersprechen, um daraus etwaige Konfliktherde zu ergründen und auszumerzen. :)

Ainu
"Wenn man die Rechtsauffassung des AT und diejenige des Korans miteinander vergleicht, unterscheiden sie sich kaum, genauso, wenn man den Vergleich zum Sachsenspiegel oder zum karolingischen Recht nimmt. Heute haben wir andere Vorstellungen von Gerechtigkeit und Moral.."

Auf diese Aussage lässt sich klar schliessen, dass Du 1.) entweder keine Ahnung hast, was in der Bibel steht. 2.) keine Ahnung hast was im Koran steht. 3.) Keine Ahnung hast was in der Bibel noch was im Koran steht.

Ich persönlich glaube an die 3.Möglichkeit. Deshalb stimmt es mich umso trauriger. Dennoch kann ich Dich ermuntern, die Bibel lest sich wie ein anderes Buch auch. Es braucht dazu keine Vorkenntnisse! Allerdings lesen gläubige Christen die Bibel mit dem Heiligen Geist. Was noch nicht ist kann ja noch werden. :)

Segensgruss, Roland

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Nataraja » Mo 20. Jan 2003, 21:49

Hi Roland, witzigster aller Menschen,

ich habe deine ganzen langen Posts ehrlich gesagt nur überflogen: Nur soviel in kürze, überzeugt an echten Argumenten hat mich da nichts. Es wahr nur hohles, ideologisches Geplapper, ohne Beweisfürhrung etc.
Wenn du wirklich einen Kulturvergleich zwischen Osten und Westen machen willst, dann wird der ungefähr folgendes ergeben:
Der Westen: Ziemlich primitives Land. Ein krasser Gegensatz herrscht zwischen den ganz ganz Armen und den mittlerern und oberen Schichten. In philosophischen Dingen ist man schon ziemlich weit so um 1000 n.Chr. Gute Gedanken durchströmen eine alte Religion und zivilisieren sie. Mehr gibt es aber auch schon nicht; ein paar tolle Bauten, Kirchen und so mehr nicht. Im allgemeinen glauben die Leute des Westens an eine Scheibenförmige Erde, um die sich alle Himmelskörper drehen. Integralrechnung und Infinitesimalrechnung sollten erst etwa 550 bzw. 750 Jahre später von Descartes und Leibnitz entdeckt werden. Überhaupt ist man mathematisch, physikalisch, und allgemein naturwissenschaftlich ziemlich hintendran, wenn nicht sogar einfältig. In kriegerischen Dingen ist man nicht zimperlich. Man verbrennt in seinem religiösen Wahn alle andersgläubigen und ist sowieso der Meinung, daß alles, was nicht so ist wie Europa, etwas teuflisches sein muß.
Der Nahe Osten:
Ja, wie gesagt, in Persien werden alte Universitäten von islamischen Lehrern neu belebt. Man kennt sich aus, was Mathematik, Physik, Mechanik und Himmelskunde betrifft. man weiß, daß die Erde eine Kugel ist, hat aus den alten Bibliotheken der ganzen Welt Manuskripte und weiß daher, wie man diese Kugelerde sogar berechnen kann, und hat das im Nahen Osten um 1000 schon gemacht. Die Philosophie wird gerade stark um etwa 700 n. Chr., so ab 1000 ist man die einzige Gegend dieser Welt, die alle anderen Ländern mit griechischen Orginalmanuskripten sowie den dazugehörigen latinischen Übersetzungen sowie arabischen Übersetzungen von Arsitoteles, Platon und sonstigen griechischen Schriften beliefern. Ohne eine islamische Hochkultur im Nahen Osten hätte es nie die Scholastik mit ihren grandiosen Leistungen gegeben.
Der Ferne Osten:
Da hat man gerade einen Kulturschock hinter sich. Der Buddhismus geht um, und hat in vielen Ländern Südost-Asiens eine Lücke geschlossen, die der natürliche Zerfall des Kultürlichen eben so mitsichbringt. daraufhin gehen viele Reformationen durch die Länder. Uralte Kulturen bäumen sich nochmal auf und erleben eine Zeit der Hochkultur. Was die Perser und die Leute des vorderen Orients alles wußten, hatten sie von hier, aus Südost-Asien.
Tja 1000 n.Chr. eine schöne Zeit, aber nur, wenn man kein Europäer war!
Dann Roland: Mein historisch richtiges Statement, daß der Islam durch das Christentum verroht wurde, ist bisher noch nicht widerlegt. Dein Einwand, daß es keine Christen, sondern Katholiken waren, zählt bei mir allein deshalb nicht, weil das ein widerlicher Trick ist, zu sagen daß der Mörder in Namen Gottes in wirklichkeit gar kein echter Christ wäre.... Hey, das ist mir egal, von welcher Sorte Christ jemand ist - Mörder bleibt Mörder. Einen Mord im Namen Gottes zu begehen ist eine gute Tradition, die sich vom AT ins NT hinein tradiert hat, und die darüberhinaus gerade in den europäischen Länder gepflegt wurde - von Christen, egal welchen Coleurs.
Außerdem: Was soll ich von jemandem denken, der die hellinistische Kultur mit Götzendienst und Wahrsagerei identifiziert, und nicht mit dem, was sie ist: Das geistige Rückgrat des Christentums!!!! (Ich weiß, für dich unglaublich - aber du bist auch ein Meister, das offenbar evidente nicht zu sehen; entweder kannst du es nicht, weil du nicht willst, oder weil du nicht kannst.)

Gruß

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"... denn die einzige Wahrheit heißt: lernen, sich von der krankhaften Leidenschaft für die Wahrheit zu befreien."
(Umberto Eco: Der Name der Rose; S. 624)
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Wolfi » Di 21. Jan 2003, 07:37

@Roland: Eigentlich wurdest Du ja schon wieder in den Senkel gestellt mit Deinen abstrusen Ansichten über Gott und andere Foren-Teilnehmer. Ich will Dir deshalb auch nur noch eine Anmerkung hinterlassen von wegen "Endzeit": Was verstehst Du denn darunter?- Das Ende verschiedener Irrlehren vielleicht?!- Oder meinst Du wie so viele Glaubensfanatiker oder gewiefte Geschäftemacher, dass das Ende der Menschheit -also unser aller, die wir nun mal noch am Leben sind- nahe wäre?- Nun, vielleicht ist dem ja so; sei´s weil ein Meteorit unserem blauen Planeten nicht mehr ausweichen mag und wir kein passendes Gegenmittel dafür vorgesehen haben, oder sei´s weil die "entwickelte" Gesellschaft mit ihrer suizidären Lebensweise einen globalen Kollaps herbei führt. Dass Gott hinter diesem "Ende" stecken könnte, würde ich nicht glauben, denn: Warum soll Jemand seine eigenen Spielzeuge kaputt machen?!- (aus Langeweile vielleicht, weil´s vielleicht wirklich nur einen Gott gibt? ;) )
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon cepheii » Di 21. Jan 2003, 11:42

Original von Roland
Sind das wirklich "hellenistische Gedankengüter" ? ( Jedenfalls entzieht es sich meiner Erkenntnis, dass man früher im süden besser Mathematik beherrschte als im norden) ;)


Also Ainu, Roalnd hat völlig recht! Kein Grieche, kein Byzantiner und kein Araber konnte besser rechnen als die grossen Gelehrten der Hunnen, Gothen und Vandalen!!!

HAHAHAHAHAHAHAHA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Roland, du bist sooooo witzig, so dumm kann ein Mensch gar nicht sein!!!! :D

Ach ja, der pythagorische Satz wurde übrigens von den Germanen entdeckt. ;)


Übrigens, falls du jetzt sagst, nö, hellenistische Gedankengüter, das sind die Griechen, die sind aber Europäer!

Also, erste Verbreitung fand durch Alexander den Grossen statt, ich weiss nicht, inwieweit du in Geschichte des Altertums bewandert bist (offenbar nicht allzu gut), aber Alexander eroberte grosse Gebiete des Orients, von Ägypten bis Euphrat und Tigris.

Nach dem Fall des (West-)Römischen Reiches (in das Griechenland "integriert" wurde), ging der Austausch mit dem Osten via das Byzantinisches Reich weiter. Der Westen war damals ein einziges Chaos und als er langsam wieder aufblühte, war das byzantinische Reich bereits Geschichte und von den Osmanen besetzt.

Der nahe Osten ist somit eigentlich Haupterbe der Wissenschaften des (mediterranen) Altertums. Dazu kamen noch Kontakte mit dem fernen Osten, auch von dort wurde Wissen "bezogen".



Ich habe letztens mal einen Spruch gelesen:

Während in Europa Karl der Grosse sich darin übte, seinen Namen zu schreiben, berechnete der nahe Osten den Erdumfang.



Original von Roland
Es ging bei dieser Diskussion ja auch mehr um die Aspekte des Glaubens und der Weltanschauung der verschiedenen Völkern und Kulturen und nicht um den jeweiligen Wissenstand der "Wissenschaft/Philosophie/Astronomie etc.".


Ist dir nicht klar, dass der Wissensstand eines Volkes massgeblich seine Weltanschauung beeinflusst?
Bild

Dubitando ad veritatem pervenimus.
Durch Zweifel gelangen wir zur Wahrheit.

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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Roland » Di 21. Jan 2003, 21:51

Hoi Nataraja, Wolfi und Suizider,

Da ihr anscheinend wirklich der Meinunung seid, dass um 1000 nach Christus das Wissen der Zeit vor allem im Osten zu finden war, lasse ich Euch diese Vorstellung, ich kann diese Meinung aber keineswegs mit Euch teilen. Stadtdessen zitiere ich hier aus der Einleitung eines Buches über die Europäische Geschichte und hoffe Euch zum denken anzuregen. Leider hat das nichts mit den Zeugen Jehovas zu tun, aber es scheint mir im Moment wichtiger euch mal was über europäische Geschichte zu sagen.

Unser Bild von Europa im 11.Jahrhundert (1000 - 1099)

Das sogenannte Mittelalter, also die Zeit zwischen dem Verschwinden der Anike im 6.Jahrhundert und ihrer "Wiederentdeckung" in der Renaissance des 15./16.Jahrhunderts, mit der die Historiker unsere "Neuzeit" beginnen lassen, erlebt höchst verschiedene Beurteilungen. In alten Schulen lernen wir, dass dieses Mittelalter "finster" war, verschroben, grausam, ungebildet, dass die Menschen Hexen verbrannten und kaum anderes leisteten als sich hinter Klostermauern zu verbergen, alte Texte abzuschreiben und neue Fälschungen hinzuzufügen. Wir lernen von einer erschreckenden Übermacht der Kirche und ihrer Päpste, die ihrer Absetzung durch den Kaiser mit dem Bannfluch belegten, von unvorstellbaren hygienischen Zuständen, dessen Prunk und Verschwendungssucht nur noch von den modernen Rüstungsbudgets übertroffen wird.
Die Menschen dieser Zeit selbst sahen sich jedoch keineswegs rückständig, brutal und einfältig ( auch wenn ein ganzer Stand, die Ritter, es sich leisten konnte, auf die Kenntnisse des Lesens und Schreibens zu verzichten ). Man hielt sich auch nicht für "barbarisch", sondern für römisch und christlich - was man allerdings wiederrum bis in die Barbarerei der Kreuzzüge verteidigte. "Finster" war es nur in der Meinung der Aufklärung des 18.Jahrhunderts die ihr (noch) schwaches Licht durch Verdunkelung der Umgebung hervorkehren musste. Und die Hexenverbrennungen sind überhaupt kein Produkt des Mittelalters, sondern stehen am Beginn der ach so gepriesenen Neuzeit mit ihren humanistischen Errungenschaften. Trotzdem ist im allgemeinen Bewusstsein das Bild einer mehr oder weniger undurchschaubaren Zeit geblieben mit politischen, religiösen und sozialen Verhältnissen, die niemand mehr nachvollziehen kann. Das Mittelalter ist tot, endgültig verstummt und hat uns nichts zu sagen. Oder?
Bemerkenswert ist, dass schon in den 20-er Jahren unseres Jahrhunderts begonnen wurde, von einem "Neuen Mittelalter" zu sprechen. Damit ist nicht der Untergang unserer Moderne gemeint und ihr Rückfall in eine Zeit der Burgen und Klöster, sondern ein Zukunfts-Szenario mit wesentlichen mittelalterlichen Elementen zur Verbesserung der Gegenwart.
So hoffte der rissische Philosoph Nikolai Berdjawew weniger als zehn Jahre nach der Oktoberrevolution auf deren etscheidende Vertiefung durch irrationale, enthusiastische und religiöse Elemente, verbunden mit dem Humanismus der Antike. Und im Jahre 1955 prophezeite der Amerikaner Walter Miller in einem Science-Fiction Roman eine nukleare Katastrophe, welche die (übriggebliebene) Menschheit nur durch die Instutition der Mönchsorden überleben könnte, wie diese ja auch schon den Untergang des Altertums überlebten. Schliesslich staunt man, welches Interesse Umberto Eco mit seinem Mittelalter-Kriminalroman "der name der Rose" erwecken konnte.

Aber sucht dieses Interesse und die dahinterliegende Vorstellung tatsächlich ein reales Bild jener Epoche? Ist ein solches Bild überhaupt möglich angesichts der spärlichen Quellen? So gut wie alles, was wir vom Mittelalter wissen, wurde von Klerikern geschrieben. Ist deren Bild nicht notgedrungen einseitig? Wenn einzelne Aspekte gerade des frühen Mittelalters in der Forschung widersprüchlich beurteilt werden, ist das eine direkte Folge dieser Situation.
Segensgruss, Roland
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16


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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Orpheus » Di 21. Jan 2003, 23:29

Sekten.....

Hallo zusammen,

ich staune.
Roland,dauernd illustrierst und erläuterst du meine Gedanken und Befürchtungen.
Ich brauche denen nichts mehr beizufügen.

Treffend genau schilderst du die Mechanismen,
mit welchen die jeweils Andersgläubigen ausgegrenzt
werden,und machst das selbst vor.

Dass ich (für dich) "keinen Glauben" habe - na ja -
das war zu erwarten.

(Ich sehe einen Mann mit Käppli und langem Gewand
vor mir,der per Ferndiagnose taxiert,wer gläubig ist
und wer nicht...)
Lassen wir ´s.Mir ist dabei eh nicht ums Spassen.

Zu den Sekten zählst du nebst den "Zeugen" auch die
katholische Kirche und warnst vor der "katholischen
Bibel".

Seltsam.Dabei machst du dir die katholische Bibel
zur heiligen Schrift.Denn ums Jahr 200 war es die
katholische Kirche,diese "Sekte" (dein Wort),
welche etliche Schriften als Bibel fest-legte
und andere verdammte.

Das scheint damals nicht anders gelaufen zu sein als heute.


Roland,ich frage dich ,wie ich manchmal "Zeugen"
frage:

Berichte hier einmal öffentlich,was dein Gewissen
dir sagt,wenn dein Gott die Andersgläubigen,
namentlich die nicht-Bibelgott-Gläubigen in der Hölle
(du schreibst Feuersee) ewig leiden lässt.

Schreibe auf,was du diesen Gequälten für einen Segensgruss
mit gibst.Und ob bei diesem Holocaust deines Gottes
die Bergpredigt für dich auch noch gilt.
Und ob du eine Spur barmherziger bist als der Gott,an den
du glaubst.


Es grüsst euch alle

Orpheus
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Re: Zeugen Jehovas

Beitragvon Wolfi » Mi 22. Jan 2003, 01:22

@Orpheus: (OT)Danke, dass Du Roland geantwortet hast! So kollektiv, wie er uns vorher in einen Topf werfen wollte, so kollektiv könnten wir nun doch Deine Reaktion mal einfach so für Roland stehen lassen. Keine weiteren Kommentare, Roland! Hast es geschafft! Wir sind geplättet!

Zurück zum Thread: Soviel ich weiss, sind die Zeugen Jehovas was Bibel-Zitate anbetrifft, recht sattelfest. Ferner sollen sie starke Einschränkungen von wegen "wo die Liebe hinfallen darf" haben für ihre Mitglieder. Regelmässiger persönlicher Einsatz zur Verbreitung des "eigenen" Glaubens ist Pflicht. Viele Indizien, die darauf schliessen lassen, dass die "Zeugen Jehovas" nach offizieller Definition als Sekte betrachtet werden muss. Bedenklich wird so was doch nur, wo Menschen zu so was gezwungen werden. Für Kinder, die in einem solchen Umfeld aufwachsen, empfinde ich oft etwas wie Bedauern; das geht mir allerdings auch so, wenn mir Kinder von orthodoxen Juden auf der Strasse begegnen oder Frauen, die unter dem muslimischen oder hinduistischen Glaubenskonstrukt aufwachsen mussten und und und... Aber jedes Kind wird einmal mündig und kann danach selber über seine Glaubenszugehörigkeit entscheiden. Klar, je nach Wurzeln können die Konsequenzen einer Absage an die ursprüngliche Glaubensgemeinschaft recht harte Folgen oder Konsequenzen mit sich bringen. Ein deutscher Liedermacher sang vor ein paar Jahren mal "Immer noch werden Hexen verbrannt auf dem Scheiterhaufen der Ideologie"... Solange es solche Gruppen gibt, wird wohl auch weiter im Namen eines Glaubens Unrecht geschehen. Sei´s nun, dass man Kindern eine Ideologie aufzwingt oder Erwachsene diskriminiert, weil sie einem anderen Glaubensbild folgen: Womit ist ein solches Tun zu rechtfertigen?-
Der Glaube versetzt Berge, aber der Unglaube zerbricht Ketten.
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