Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Re: Ich bin auch bei der Adventisten Sekte

Beitragvon Androgynia » Mo 16. Jan 2006, 16:17

Hallo -
und liebe Meta,

Danke!!!!
Unterkriegen lassen würde ich mich erst dann, wenn ich mein Interesse und mein Bedürfniss nach Spiritualität verlieren täte....

Editiert wegen Verstoss gegen die Netiquette


Also SunFox - ganz im Sinne Meister Eckards :) ...

Und - wie schon gesagt - wenn jemand sich in - welcher - Gemeinschaft auch immer geborgen und zuhause fühlt, bin ich die letzte, die ihn/sie bekehren wollte...

Wenn er/sie aber leidet und Not spürt, bin ich die erste, diese mit ihm/ihr zu teilen...


Gruß
Androgynia
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Ich bin auch bei den Adventisten

Beitragvon hedgehog » Mo 16. Jan 2006, 17:13

SunFox liebt es, mit Bibelversen und Fremdzitaten um sich zu werfen - das demonstriert eigentlich nur seine eigene - Eingeschränkheit und Hilflosigkeit - und ich werde es ihm nachsehen...


Tut er das?
Demonstriere ich Hilflosigkeit, wenn ich Bibelverse etc. anführe, die mir persönlich geholfen haben? Sicherlich schwingt eine gewisse Aufforderung, sich dieser texte anzunehmen mit, aber kann man das Eingeschränktheit und Hilflosigkeit nennen?

Ich sage nein. Es kann einen unangemessenen Gebrauch aufweisen, doch ich denke nicht, dass das bei SunFox der Fall ist. Auch wenn es schwierig ist Menschen einzuschätzen, von denen man nur liest. Man baut seine Kenntnis auf Worten auf, deren Sinn, Meinung und Betonung man oft nicht aus den Beiträgen ersehen kann. Deshalb möchte ich zum Nachdenken anregen über das, was SunFox aussagen will.
Es ist nicht meine Art mit Bibeltexten auf einen einzuschlagen, wie es bei SunFox vielleicht den Eindruck macht, aber ich geb mir doch alle Mühe den Sinn hinter den Zitaten zu sehen. Herauszufinden, warum jemand etwas sagt oder schriebt, welche Beweggründe er/sie hat.
Statt mich darüber aufzuregen, dass jemand etwas schreibt, ziehe ich es vor herauszufinden warum derjenige es schreibt. Vor welchem Hintergrund Aussagen entstehen.
In diesem Sinne, liebe jeder seinen Nächsten!
Gott liebt den Menschen. Gott liebt die Welt. Nicht einen Idealmenschen, sondern den Menschen, wie er ist, nicht eine Idealwelt, sondern die wirkliche Welt.
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Re: Ich bin auch bei den Adventisten

Beitragvon Androgynia » Mo 16. Jan 2006, 17:31

Hallo, lieber Hedgehog,

differenziere bitte - ich pauschalisiere nicht und wenn ich auf SunFox persönlich anspreche, meine ich auch IHN...
Und - davon abgesehen - glaube ich auch, daß er für sich selber sprechen kann - was auch immer er zu sagen hat.

So wie DU - und ICH - verstanden werden wollen.
Ganz im Buber´schen Sinne - ein ICH und DU.

Über die Form des Miteinanders gibts keine Diskussion(kleine Spitzfindigkeiten miteinbezogen... ;) )-
über den Inhalt kann und muß man disskutieren...

Liebe Grüße
Androgynia
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Re: Ich bin auch bei den Adventisten

Beitragvon Antigone » Mo 16. Jan 2006, 20:02

Androgynia, bei mir hat es mehrere Jahre gedauert, bis ich wieder glauben konnte. Auslöser waren bei mir die sehr heilsamen Texte von Prof. Drewermann.

Wie ich an anderer Stelle in einem Abriss seines Lebens lesen konnte (ich verzichte aber darauf, das hier zu verlinken) hat SunFox auch so einige Verletzungen erlebt und war auch mehrere Jahre vom Glauben abgewandt. Ich denke, er kann uns doch eigentlich gut verstehen, hat aber seine eigene Lebensbewältigungsstrategie.

Hedgehog, danke für dein Mitgefühl. Übrigens: Miriam Toews hat in ihrem Roman "Ein komplizierter Akt der Liebe" (blöde Übersetzung) ihre Jugend in einem Mennonitendorf in Kanada verarbeitet. Da konnte ich für mich einige Parallelen mit meiner Jugend entdecken, anderes war bei Toews noch viel krasser.
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STA&so..

Beitragvon hedgehog » Mo 16. Jan 2006, 21:41


differenziere bitte - ich pauschalisiere nicht und wenn ich auf SunFox persönlich anspreche, meine ich auch IHN...
Und - davon abgesehen - glaube ich auch, daß er für sich selber sprechen kann - was auch immer er zu sagen hat.

Du hast Recht! Das kann er wohl und tut er auch ausgiebig. Ist auch recht schwer sich in einem threat von über 20 Seiten miteinzuschalten, ohne von Anfang an mit dabei zu sein, dennoch räume ich mir den Versuch ein, zu vermitteln. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Erfahrungen bringen einen weiter.
Will niemandem etwas aufzwingen, aber freue mich , wenn ich zum Nachdenken und Verständnis mit beitragen kann. Bin auch Adventist und auch wenn ich keinen Leidensweg wie Du oder Antigone hinter mir habe, so regen mich doch so manche adventistischen Verhaltensmuster auf. Bin ihnen "vertraut" ohne ihnen Freund sein zu wollen. Deshalb habe ich versucht zu vermitteln, wie SunFox etwas gemeint haben könnte, wenn man ihn so schon nicht versteht. Ein und dieselbe Sache kann verschieden rübergebracht werden und dachte halt, dass ich es anders könnt.However..
ja, SunFox kann für sich selber sprechen.


Über die Form des Miteinanders gibts keine Diskussion(kleine Spitzfindigkeiten miteinbezogen... ;) )-
über den Inhalt kann und muß man disskutieren...

Danke auch für diesen Hinweis. Mein Heimatforum ist klein und alle haben , bis auf ein paar erfreuende Ausnahmen, die gleiche Meinung. Diskussionen kommen selten so viele vor wie hier. Bin also ein Diskussions-Newbie :roll:

Miriam Toews hat in ihrem Roman "Ein komplizierter Akt der Liebe" (blöde Übersetzung) ihre Jugend in einem Mennonitendorf in Kanada verarbeitet.


Wie lautet denn der Originaltitel? Hat Dir das Buch "geholfen"?
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Re: Ich bin auch bei den Adventisten

Beitragvon hedgehog » Mo 16. Jan 2006, 21:49

Auslöser waren bei mir die sehr heilsamen Texte von Prof. Drewermann.


Was sagt er?
Gott liebt den Menschen. Gott liebt die Welt. Nicht einen Idealmenschen, sondern den Menschen, wie er ist, nicht eine Idealwelt, sondern die wirkliche Welt.
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon JoTe » Di 17. Jan 2006, 01:16

Original von SunFox

Bei mir funktioniert wenigstens der Glaube, und ist nicht bloß eine Theorie!


Man sieht ja, wo es hinführt!


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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Di 17. Jan 2006, 02:24

Hallo mein lieber JoTe,

und du blickst durch alles durch?

Oder doch mal lieber schnell in die Schiene von Meta einschlagen?

Und was versprichst du dir davon?

Achso, mal sehen wozu es gut ist?

Meinst du wirklich, das ich mich durch solche Beiträge wirklich aus der Reserve locken lasse?

Was ich schreibe muß ich selbst verantworten und andere auch!

Jeder der Geschöpfe Gottes verunglimpft, der muß dieses auch vor seinem Schöpfer verantworten!

Was er wohl zu euren Beiträgen sagen wird?

Und das soll es denn auch gewesen sein zu deinen Äußerungen!

Viele Grüße von SunFox

Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon Androgynia » Di 17. Jan 2006, 09:22

Einen wunderschönen guten Morgen,

Hedgehog - ich bewundere Dein Engagement, deute Sunfox´s persönliches Statement aber anders...
JoTe - ich danke Dir - und weiß Deine Unterstützung zu schätzen...!!!

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Liebe Grüße
Androgynia


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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon Joggeli » Di 17. Jan 2006, 09:30

Mitteilung:

Wenn hier nicht sofort ein anderer Ton eingeschlagen wird, schliesse ich das Thema. Keine persönlichen Angriffe bitte, von keiner Seite.

Ich biete den Betroffenen die Gelegenheit, ihr letzen Beiträge zu editieren, ansonsten könnten sie einfach so gelöscht werden.

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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Di 17. Jan 2006, 09:58

Meine liebe Androgynia,

wer schlägt denn welche Töne an?

Verklage ich, oder verklagt ihr?

Du bist noch nicht solange hier, und von Anfang an sagte ich immer, man kann mich nicht beleidigen!

Wenn ihr mich beleidigen würdet, dann wäre das nicht gut, denn:

"Was ihr einen MEINEN Geringsten getan habt, das habt ihr MIR getan!"

Und dazu laße ich es nicht kommen, wenn auch euer Herz verbittert ist! Den Weg kennt ihr, es ist einzig allein eure Sache!

Ich und zornig?

Ich weiß garnicht wie lange ich zurück denken muß, als ich das letzte mal zornig war! Ich weiß es einfach nicht!

Warum sollte ich zornig sein? Traurig ja, wenn man sieht was andere so vom Stapel lassen, aber wie gesagt, jeder muß selbst dafür gerade stehn!

So wünsche ich dir alles Gute ob mit oder ohne IHN, SunFox
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Nächstenliebe unabhängig vom Adventismus

Beitragvon hedgehog » Di 17. Jan 2006, 10:52

Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Du mit Deinen textintensiven aber inhaltsleeren Versuchen, den Kreuzritter für die einizg wahre Wahrheit zu spielen, nicht nur Dich selbst sondern auch Deine Glaubensgeschwister und den adventistischen Glauben insgesamt zum Horst machst.


Ist das hier ein Paradebeispiel wie man diskussionen führt?
Bin ja echt traurig, weil es nicht mehr darum geht Adventist zu sein oder anderer Christ, sondern einander die Köpfe einzuschlagen.
Ob hier Adventismus zum Horst gemacht wird hängt nicht von einzelnen Usern ab. Es liegt einzig und allein an demjenigen, der das hier liest. Mittlerweile ist aber ein Stadium erreicht worden, indem der grundchristliche Gedanke verloren gegangen zu sein scheint.
Besinnt euch doch mal.. vielleicht seh ich das falsch. Dann "beweist" es mir.
Die Erkenntnis an sich macht nicht glücklich - nicht wirklich und wahrhaft glücklich. Christus, und Christus allein, gibt wirkliches, wahres Glück.
Georg Müller
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Re: Nächstenliebe unabhängig vom Adventismus

Beitragvon JoTe » Di 17. Jan 2006, 11:33

Original von hedgehog

Bin ja echt traurig, weil es nicht mehr darum geht Adventist zu sein oder anderer Christ (...)


Hallo Hedgehog,

ich fürchte, dass es genau darum geht.

Die einzelnen Beiträge zeigen -wenn auch unfreiwillig- sehr deutlich, was der adventistische Glauben aus den Menschen macht.

Die einen wenden sich mehr oder weniger "entsetzt" ab, die anderen ergehen sich in "Selbstgerechtigkeit" und fühlen sich als die Gralshüter der Wahrheit. Das hat nach meiner Einschätzung durchaus System. Das vielzitierte Buch von Steininger zeigt ja recht deutlich auf, wie die adventistische Denkweise entsteht und funktioniert.

Was allerdings auch für mich neu ist, ist die völlige Kommunikationslosigkeit, die zwischen beiden Polen herrscht. Ich hätte auf die Erfahrungsbereichte alle mögliche Reaktionen für angebracht gehalten, aber bestimmt nicht die, die jetzt im Netz stehen.

Was den Ton angebelangt: ich werde mich strengstes bemühen nicht so ausfallend und polemisch zu werden wie z.B. "mein" Kirchengründer Martin Luther, der einst den Papst als "Antichristen" und den katholischen Theologen Cajetan als "Dr. Sau" bezeichnet hat.


:-) JoTe


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Moment mal...

Beitragvon hedgehog » Di 17. Jan 2006, 12:11

Die einzelnen Beiträge zeigen -wenn auch unfreiwillig- sehr deutlich, was der adventistische Glauben aus den Menschen macht.

"Das" macht doch nicht der adventistische Glaube aus den Menschen. Das machen die Menschen aus dem adventistischen Glauben! "Unfreiwillig" allemal, das stimmt.
Aber handelt es sich wirklich um ein "typisch adventistisches Phänomen"? Ist es nicht so, dass dieses .. im extremsten Falle "Pharisäertum" (ich hoffe Du verstehst was ich meine und es ist nicht nur Adventislang) überall Wurzeln schlagen kann und schlägt, wo viele Menschen auf einmal versuchen den "richtigen" Weg zu gehen?
Ok, wir befinden und gerade in einem Sektenthreat und es geht um Adventisten, aber trotzdem frage ich mich, ob es tatsächlich an der Adventgemeinde liegt..

Es gibt zwei Arten von Narren.
Die einen sagen:
"Das war schon immer so, und deshalb ist es gut!"
Und die anderen sagen:
"Das ist neu, und deshalb ist es besser."

Dean William Inge
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Re: Moment mal...

Beitragvon Androgynia » Di 17. Jan 2006, 19:47

Hallo,

okay - ich gestehe - meine letzte Mail - insbesondere mit den Worten an SunFox - war etwas neben der Kappe....
SunFox - verzeih mir meinen Zynismus....

Dieses Thema ist so brisant, daß man/frau an argumentative Grenzen kommt und entsprechend emotional reagiert - aber letztendlich stimme ich JoTe zu, daß dieses "blinde losschlagen" für sich - und insbesondere für diese Auseinandersetzung im generellen spricht....
(Was bedeutet editieren....?)

Was wieder zeigt - GLAUBEN ist GLAUBEN - und letztendlich nicht argumentativ zu BEweisen....und voller Emotionen.

Allerdings erschreckt es mich schon, das Erlebnisberichte und persönliche Erfahrungen grundsätzlich von den eifrigen Verfechtern der STA ignoriert und falsifiziert werden...

Eben - weggeredet und übergangen.
DAS macht wirklich wütend....
Kann - aber auch - die Luft reinigen...

In diesem Sinne
Androgynia

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Re: Moment mal...

Beitragvon Enggi » Di 17. Jan 2006, 20:46

Original von Androgynia

(Was bedeutet editieren....?)
Editieren bedeutet überarbeiten, redigieren; wenn es ein Admin oder Moderator tut, ist es meistens eine Löschung unerlaubter Aussagen oder Beiträge. Wenn du selbst es tust, ist nachher der Text ein anderer als vorher, kann sein mehr, kann sein weniger, kann sein ohne Tippfehler und ohne Beleidigungen.

Zum Editieren klickst du auf die Schaltfläche EDIT, überarbeitest deinen Beitrag, und klickst auf Änderungen senden
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Re: Moment mal...

Beitragvon JoTe » Di 17. Jan 2006, 21:05

Hallo Hedgehog,

danke für Deinen Beitrag. Ich glaube, langsam sind trotz unterschiedlicher Ansichten wenigstens auf dem Weg, eine gemeinsame Sprache zu finden.

Original von hedgehog
Die einzelnen Beiträge zeigen -wenn auch unfreiwillig- sehr deutlich, was der adventistische Glauben aus den Menschen macht.

"Das" macht doch nicht der adventistische Glaube aus den Menschen. Das machen die Menschen aus dem adventistischen Glauben!


Ganz so einfach ist es meiner Meinung nun mal nicht. Außer den Mormonen ist mir keine christliche Glaubensgemeinschaft bekannt, die behauptet, dass ihre Theologie vom Himmel gefallen ist. Vielmehr entwickelt sie sich in einem langem Prozess unter Beteiligung sehr vieler Menschen.

Oder um es direkter zu sagen:; Die Menschen machen die Theologie und diese Theologie macht wiederum die Menschen . Das ist ein gegenseitiger Wechselprozess.

Es ist hierbei zunächst einmal unerheblich, ob man dies geisteswissenschaftlich als Zusammenspiel von psychologischen und soziologischen Faktoren oder christlich als das Wirken des Heiligen Geistes sieht. Glaube und Menschen gehören zusammen und schaffen sich gegenseitig.

Die Ausrede „Du darfst nicht nach den Menschen gehen “ halte ich für zu billig.

Wenn es nur nach der Theorie oder danach ginge, wie es eigentlich mal gedacht war, würden mir auf Anhieb ca. 10-20 Glaubensgemeinschaften und Weltanschauungen einfallen, denen ich mich anschließen könnte. Rein von der Theorie her. Aber entscheidend ist nun mal, was in der Praxis daraus wird.

Ich kenne einige Kirchen und Glaubensgemeinschaften (Katholiken, Orthodoxe, Evangelen, Methodisten, Adventisten und als eine ganz besondere Spezie von mir die Anthroposophen). Glaube mir: jede Kirche hat ganz genau die Menschen, die sie auch verdient!

In jeder dieser Kirche findest Du einen bestimmten Menschenschlag, der vorherrschend ist. Dieser ist in jeder Kirche anders, aber charakteristisch. Und in der Adventgemeinde ist es nun mal der Mentalitätstyp der leicht besserwisserisch und überheblich auftritt, aber null Verständnis für Sorgen und Nöte anderer Menschen hat, insofern sie außerhalb seiner Denkweise liegen.

Original von hedgehog
Aber handelt es sich wirklich um ein "typisch adventistisches Phänomen"? Ist es nicht so, dass dieses .. im extremsten Falle "Pharisäertum" (ich hoffe Du verstehst was ich meine und es ist nicht nur Adventislang) überall Wurzeln schlagen kann und schlägt, wo viele Menschen auf einmal versuchen den "richtigen" Weg zu gehen?


Zunächst einmal finde ich das Pharisäertum gar nicht so schlecht. Immerhin hat es das Pharisäertum nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels zusammen mit dem sich aus ihm entwickelnden Rabbinat geschafft , das Judentum als Religion über fast 2000 Jahre in der Diaspora am Leben zu erhalten.

Da die frühen Christen ziemlich heftige Auseinandersetzungen mit dem Pharisäern hatten, schneiden diese im Neuen Testament natürlich äußerst schlecht ab (historisch und menschlich gesehen durchaus verständlich), aber diese Momentaufnahme sollte nicht die hervorragende historische und theologische Gesamtleistung des Pharisäertums schmälern.

Ich finde es schon äußerst unfair, dass eine Gruppierung aus einer andern Religion seit 2000 Jahren ständig als Etikett für innerchristliche Verfehlungen herhalten muss.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ja, ich glaube, dass der Unterscheid zwischen Theorie und Praxis in der Adventgemeinde in der Tat besonders groß ist. Das mag eine ganze Menge Gründe haben, z.B. dass das wichtigste für Adventisten offenbar nicht die eigentliche Wirklichkeit sondern der nach außen gewahrte Schein ist.

Hast Du mal das Buch von Steininger gelesen? Mir ist es in den 90er Jahren mal zufällig in einer Bibliothek in die Hände gefallen. Als ich es gelesen hatte dachte ich eigentlich, es sei das Werk eines evangelischen Konfessionskundlers. Erst Jahre später habe ich erfahren, dass es sich offenbar um einen Adventisten mit einer gar nicht mal so unbedeutenden Funktion handelt.


Original von hedgehog
Ok, wir befinden und gerade in einem Sektenthreat und es geht um Adventisten, aber trotzdem frage ich mich, ob es tatsächlich an der Adventgemeinde liegt..


Anders als manch einer meiner Glaubensgeschwister schwinge ich nicht so schnell die Sektenkeule. Die Bezeichnung dieses Threats könnte man ändern.

Ich halte es auch nicht für den Sinn einer Diskussion, jemanden von etwas überzeugen zu können (auch wenn es manchmal doch gelingt). Eine Diskussion sollte aber auf jeden Fall die unterschiedlichen Standpunkte darlegen. Und da zeigt unser Threat in der Tat äußerst anschaulich, welche Vorwürfe gegen Adventisten von außen und innen kursieren und wie die Angehörigen dieser Gemeinschaft auf selbige reagieren.

Soviel für heute am Ende dieses streitvollen Tages. (Mich zieht es am Feierabend in die Kneipe gegenüber, wo Moslems, Katholiken und Orthodoxe arbeiten, denen ich schwerlich erklären könnte, worüber wir uns hier eigentlich streiten).

Herzliche Grüße

JoTe


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Die einen sagen:
"Das war schon immer so, und deshalb ist es gut!"
Und die anderen sagen:
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Sehr schön!
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Re: Moment mal...

Beitragvon Enggi » Di 17. Jan 2006, 22:09

Hallo JoTe

Danke für deinen obigen Beitrag. Er enthält einige wirklich bedenkenswerten Gedanken.

Hier nur ein (beinahe OT) Einwurf:

Heisst es Threat oder Thread? Thread heisst doch Faden und meint Diskussionsfaden. Threat wird von google als Drohung übersetzt. Und wir wollen einander doch nicht drohen. ;)
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Moment mal...

Beitragvon SunFox » Mi 18. Jan 2006, 00:47

Original von Androgynia
okay - ich gestehe - meine letzte Mail - insbesondere mit den Worten an SunFox - war etwas neben der Kappe....
SunFox - verzeih mir meinen Zynismus....

Hallo Androgynia,

Angekommen und akzeptiert! :)
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Dieses Thema ist so brisant, daß man/frau an argumentative Grenzen kommt und entsprechend emotional reagiert - aber letztendlich stimme ich JoTe zu, daß dieses "blinde losschlagen" für sich - und insbesondere für diese Auseinandersetzung im generellen spricht....

Worum geht es mir? - Oder was geht mir gegen den Strich?

Wenn man einfach drauf los drischt, weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat!

Du hast mich geschlagen, also schlage ich zurück! :(

Es geht nicht um die Qualität einer Sache insgesamt, sondern um Erfahrungsmomente! Viele Dieser Momente vermitteln ein Bild und wenn da viele schlechte Erfahrungsmomente gesammelt werden, dann wird meistens gefolgert das es immer und überall so ist! Man verallgemeinert, und schlimm wird es wenn man aus dieser Gesinnung heraus meint zurückschlagen zu müßen!

Ich bin ja auch gegen alles mögliche und bringe das auch oft genug zum Ausdruck, aber da geht es um Lehrpunkte!
Ich würde zum Beispiel nie sagen: "Der Priester XY hat Kinder mißbraucht!" und darauf herum trampeln! Ausnahme: Ich würde Zeuge einer solchen Sache, dann würde es eine Anzeige geben! Auch wenn ich eine Sache nicht für gut heißen kann, so muß ich aber niemanden verurteilen!

Original von Androgynia
Was wieder zeigt - GLAUBEN ist GLAUBEN - und letztendlich nicht argumentativ zu BEweisen....und voller Emotionen.

Wenn Glaube Emotionslos wär, wo wäre dann der Glaube?
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Allerdings erschreckt es mich schon, das Erlebnisberichte und persönliche Erfahrungen grundsätzlich von den eifrigen Verfechtern der STA ignoriert und falsifiziert werden...

Ignorieren kommt von Ignoranz = Überheblichkeit,
Du Böse, ich Gut! Wer so eingestellt ist, hat die Botschaft Jesu nicht verstanden! Und wer einige Dinge nur als Unwahrheit hinstellen kann, also als nicht gegeben, der sollte mal die rosarote Brille von der Nase tun!
Aber gibt mir das auf der anderen Seite das Recht nach dem Prinzip zu handeln - Wie du mir, so ich dir?

Original von Androgynia
Eben - weggeredet und übergangen.

Dazu hab ich jetzt genug gesagt!
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DAS macht wirklich wütend....

Was auch vollkommen verständlich ist! ;)
Wenn man auf Unverständnis und nicht gehört werden wollen stößt, wird man wütend und passiert soetwas zu oft, dann wird daraus zu Hass!

Original von Androgynia
Kann - aber auch - die Luft reinigen...

Ich war genau wie du in Darmstadt auf der Marienhöhe zur Schule gegangen, aber nicht weil meine Eltern Prediger waren, nein mein Vater ist überzeugter Atheist! Aber er hatte und hat hohe Achtung vor den Adventisten, manche bezeichnet er sogar als Freunde, bloß mit Gott darf man im nicht kommen, dann macht er seine Witze oder sagt es ist ihm egal! Aber wehe jemand sagt etwas gegen den adventistischen Glauben meiner Mutter, was meinst du was er aus den Quark kommt! Warum? Weil er etwas kennen gelernt hat, woran er zwar nicht glauben kann, aber er hat aus der Distanz positive Erfahrungen gemacht! So gibt es halt immer zwei Seiten einer Medallie, was man dann daraus macht das ist eine andere Sache!
Luft reinigen, oder Luft verunreinigen!

Viele liebe Grüße von SunFox
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Beitragvon hedgehog » Mi 18. Jan 2006, 02:00

Hast Du mal das Buch von Steininger gelesen?

Nein, welches?


Heisst es Threat oder Thread? Thread heisst doch Faden und meint Diskussionsfaden. Threat wird von google als Drohung übersetzt. Und wir wollen einander doch nicht drohen.


Sorry! Wusste ich nicht :roll: Ab jetzt heißt es auch bei mir thread !

Eine Diskussion sollte aber auf jeden Fall die unterschiedlichen Standpunkte darlegen.


Das Schwierigste am Diskutieren ist nicht,
den eigenen Standpunkt zu verteidigen,
sondern ihn zu kennen.

André Maurois


Gute N8! :baby:
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Re:

Beitragvon spijker » Mi 18. Jan 2006, 03:28

Guten Morgen =)

Warum ich hier die ganze Zeit nichts mehr gesagt habe? Weil ich das Gefühl hatte, mich selbst irgendwie rechtfertigen zu müssen, dass ich Adventi bin und nicht umhin komme, einfach irgendwo mit draufzuhauen. Armer Joggeli... Hätte nicht soviel Arbeit haben müssen, wenn wir uns christlicher benehmen würden!
Naja, und abgesehen davon, habe ich auf so "Rechtfertigungserklärungen" absolut 0 Bock!

Ich seh meine eigene Glaubensgemeinschaft durchaus nicht unkritisch.
Aber wer behauptet, "der Großteil der Adventisten wäre so und so", den lade ich in unsere Gemeinde ein (Adventgemeinde Schwann (im Schwarzwald/Deutschland)). Da kann er in Lederhosen kommen, mit bunten Haaren, mit verletzten Gefühlen und einer aufarbeitungsbedürftigen Vergangenheit,... ganz egal! Solange er nicht auf Streit oder Ärger oder irgend eine zu befolgende Sonderlehre aus ist (und da ist es dann egal, ob Nicht-Adventi oder Adventi) wird er/sie herzlich von JEDEM!! in unserer Gemeinde willkommen geheißen werden und wird ein offenes Ohr für Probleme finden! Aller 2 Wochen bleiben wir zum Essen, Quatschen, Singen und Spazierengehen zusammen - da wärst du dann sowieso automatisch eingeladen! - und wenn du gerade einen Gottesdienst ohne gemeinsamem Mittagessen erwischst, wirst du garantiert von irgendwem wenigstens zum Futtern mitgeschleift.

Gerade weil ich der Meinung bin, dass mein LEBEN meinen Glauben rechtfertigt (und dass das was ich schreibe nur ein klitzekleiner Teil davon ist, der zusätzlich noch recht manipulierbar ist, wenn mich niemand kennt) oder für eine farce erklärt, bin ich nicht so der Forumsschreibertyp - jedenfalls bei Themen auf dieser persönlichen Ebene.
Ich glaube auch kaum, dass dieser Thread hier repräsentativ dafür ist, wie Adventis generell reagieren.
Oder ich habe die "falschen" Freunde in der Adventgemeinde um mir kein objektives Bild machen zu können... Aber dafür hab´ ich eigentlich zuviele Freunde in zu vielen verscheidenen Ländern.
Who cares...

Wollte mich nur doch mal wieder melden um zu sagen, dass sich nicht alle Adventis hier aus dem Thread verabschiedet haben, nachdem sie gemeint haben den "ultimativen" Kommentar zu der ganzen Sache gegeben zu haben - aber vielleicht gibt es auch einfach Adventis, die keinen Bock auf solche Wortschlachten haben...

Danke übrigens hedgedog, dass du dich ein bisschen mehr engagiert hast als ich!

Liebe Grüße:
maria alias spijker
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Re:

Beitragvon SunFox » Mi 18. Jan 2006, 03:53

Alles Friede, Freude, Eierkuchen?

Sie ahnen es vielleicht schon: Gemeinde ist schön, aber der Himmel auf Erden ist sie nicht. Auch in der Gemeinde habe ich nicht nur schöne Erfahrungen gemacht. Wer Gemeinde näher kennenlernt, erlebt auch andere Seiten: Christen können enttäuschen – und wie! Wäre ich gefragt worden, hätte ich einige nicht zu Gemeindegliedern ausgesucht. Jesus Christus aber hat. Er wird wissen, warum.

Licht und Schatten stehen oft in hartem Kontrast: schlechte Gewohnheiten, Unarten, Engstirnigkeit. "Christen müßten doch anders sein, sich ändern!", denkt man – und erkennt eigene Fehler (oft zu spät) im anderen wieder. Der "Splitter im Auge des Bruders" stört mehr als der Balken im eigenen.

Offen miteinander (nicht übereinander) zu reden, einander zu vergeben und sich neu in Liebe anzunehmen gehört zu den schwersten und heilsamsten Erfahrungen in der Gemeinde. Andere zu tragen und selbst getragen zu werden ist eine besondere Möglichkeit, eben doch ein Stück Himmel auf Erden zu erleben und in unserer individualistischen, den einzelnen immer mehr vereinsamenden Gesellschaft, helfende Gemeinschaft und Geborgenheit in Jesus Christus zu erfahren.

(Auszug aus einem Beitrag von Beate Strobel in der Zeitschrift ´Zeichen der Zeit´, 1997)

Viele Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Mmhh...

Beitragvon spijker » Mi 18. Jan 2006, 05:12

Wieso habe ich in diesem Thread nur das Gefühl, dass wir uns auf Biegen und brechen gegenseitig durch die Art unserer Postings beweisen müssen, dass Christen einander entäuschen können?

Eierkuchen mag ich. Und gegen ein bisschen mehr Friede untereinander hätte ich auch nichts.

Dass genügend Unterschiede, Diskussionsthemen, aufzuarbeitende Enttäuschungen,... übrigbleiben werden - ob im Forum, meiner eigenen Gemeinde oder sonstewo - darum hab´ ich nun echt keine Angst! Ob das aber alles optimal in einem Forum gelöst werden kann steht auf einem anderen Blatt.

Einem Kritikpunkt an uns Adventisten muss ich hier übrigens mal zustimmen: an absoluter Offenheit und Ehrlichkeit mangelt es machmal. Angst vor Prestigeverlust? Ist mein Erleben und Gefühl. Kann allerdings kein Satement abgeben, wie es in anderen Christengemeinden ausschaut. Befürchte aber, dass es ein ziemlich allgemeinmenschliches Problem ist...

Ich war Anfang Januar mit Freunden auf einer netten kleinen Bibel-Schneeschuhwoche auf einer Hütte bei Sargans in eurer schönen Schweiz - das war der Wahnsinn! Die Natur eh, aber besonders die Atmosphäre, die sich bei uns 14 "Mann" breitgemacht hat. Offenheit, Ehrlichkeit, Annahme. Es ist eben NICHT alles Friede, Freude, Eierkuchen. Bei mir nicht und vielleicht bei meiner besten Freundin auch nicht. Nur wer hat schon Lust, sich hinter die fromme Fassade schauen zu lassen? Wir haben zusammen geweint, gelacht, geredet, Ängste geteilt und drum gebetet, studiert - diese Atmosphäre habe ich bis jetzt selten erlebt (d.h. eigentlich nur während meines Jahres in Innsbruck/Österreich). Aber ich bin immer überzeugter, dass es genau DAS ist, was uns helfen würde, geistlich zu wachsen. Es macht verletzlich und es mag unangenehm sein, wenn ein anderer nach ein paar Wochen mal wieder nachfragt, wie es mir mit dem Problem von damals geht - aber es gibt wahre Gemeinschaft und fördert echtes Wachstum ungemein.

Wir sollten unterscheiden können, wo wir die "Friede, Freude, Eierkuchen"-Atmosphäre hinterfragen sollten, wo wir es als realistisch hinnehmen müssen, dass nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist und wo ein bisschen mehr christlich-friedliche Atmosphäre angebracht wäre, in der man unter Umständen auch super mit Freude gemeinsam Eierkuchen verspeisen könnte. Unterschiede müssen dabei ja nicht zwangsläufig ignoriert werden!

Liebe Grüße:
maria alias spijker
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Re: Moment mal!

Beitragvon JoTe » Mi 18. Jan 2006, 12:36

Original von hedgehog
Hast Du mal das Buch von Steininger gelesen?

Nein, welches?



Thomas R. Steininger, Konfession und Sozialisation: Adventistische Identität zwischen Fundamentalismus und Postmoderne, Kirche und Konfession 33 (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1993)



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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon alina » Di 24. Jan 2006, 10:13

WOW

Das ist ERSCHRECKEND

Ehrlich gesagt weiss ich nicht was ich dazu sagen soll!!!:umarm:
Ich komme aus Moldawien und habe auch dieselbe Religion!!
Bei uns ist es nur viel lockerer! Das macht mir auch angst!! Ich finde immer zuflucht in die Gemeinde wenn ich es brauche! Meine Eltern haben, als ich klein war eine schreckliche Geschichte erlebt.
Mein Vater wurde auch in die STA Gemeinde geboren und auch so aufgewachsen! Meine mama glaubte nicht an Gott sondern an Lenin!!!
Meine Eltern haben nicht in der STA Gemeinde geheiratet sondern hatten eine ortodoxische Hochzeit!!
Als ich klein war musste ich auch in die ORTH Kirche gehen! Nur meine Mami wollte mich nicht taufen weil sie das für nicht richtig hielt! Als ich ca. 3 Jahre alt war wurde uns eine Granate ins Haus geworfen!
Mir ist Gott sei Dank nichts passiert! Meine Mami hat noch immer Eisen stückchen im Kopf und in ihrer Nase!
Seitdem ist mami in die Gemeinde gegangen!
Ich bin Froh so aufgewachsen worden zu sein! Ich habe auch immer die Wahl! Wenn ich etwas mache muss ich selber nachdenken ob ich das für richtig oder falsch halte!!

Es tut mir wirklich leid dass du so einen schlechten Eindruck von dieser Religion hast!
Und es als eine "Sekte" zu bezeichnen halte ich das meiner Meinung nach ziemlich für falsch!!

Ich will die nichts vorwerfen, aber ich bin richtig froh zu dieser Gemeinschaft zu gehören!
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » So 5. Feb 2006, 02:17


Besuch bei den Adventisten
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editiert, der fuchs weiss warum ;)
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » So 5. Feb 2006, 02:22

Projekt des evangelische Religionskurses, Stufe 9
editiert, der fuchs weiss warum ;)
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » So 5. Feb 2006, 17:23

Johannes 8, 7-11:

Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdam-mt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdam-me ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon Antigone » Mo 6. Feb 2006, 10:39

Dass sie zu Besuchern freundlich sind ist ja klar. Es könnte sich ja um potenzielle Interessierte handeln, und das wäre ja für die Taufstatistik wichtig, im Wettbewerb, welche Division die meisten Seelen gewonnen hat. Dafür wird meistens ein spezieller "Begrüßungsdienst" abgestellt, Gäste werden gebeten, sich in ein Gästebuch einzutragen, im Gottesdienst selbst noch einmal begrüßt. Das ist bei anderen nicht anders und wird in dem zitierten Religionsprojekt auch von den Baptisten und Neuapostolen berichtet. Darum geht es auch nicht. Aber worum es geht, haben die Leute vom Religionsprojekt gleich in dieser kurzen Zeit erkannt, und das wurde hier natürlich nicht reinkopiert: Dafür klicke man auf die Rubrik "Kritik an den Adventisten".
Dort wird folgendes Fazit gezogen: Die Adventisten seien zwar freundlich zu Besuchern, sozial engagiert, aber der Verfasser bewertet als "abschreckend" dass der "erhobene Zeigefinder" ständig präsent sei, dass eigene Meinungbildung nicht erwünscht sei und ein ständiges Drohen mit "Tod" und "tragischen Konsequenzen" vorhanden sei.
Nachzulesen hier: http://ema.bonn.de/reli/00007.html

Das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen und dem, was Dr. Steininger (übrigens selbst Adventist) in seiner Studie erhoben hat.



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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon bigbird » Mo 6. Feb 2006, 13:31

Ich hab da ein bisschen OT weggeräumt ...

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon JoTe » Mo 6. Feb 2006, 19:31

Original von bigbird
Ich hab da ein bisschen OT weggeräumt ...

bigbird


Und warum ist dann DER Beitrag auch rausgeflogen??? Da steht ja nun wirklich nichts verwerfliches drin und Werbung ist es auch nicht gerade:


Wir danken für den Missionsbericht und sammeln jetzt die Gaben ...



Hallo allerseits,

wer wissen möchte, was für herzensgute und umsichtige Menschen Adventisten in Wirklichkeit sind und wie sie so miteinander umgehen, möge einfach mal einen Blick auf die Internetpräsentation der „Homosexuellen Adventisten Deutschland“ (HAD e.V.) und dort ins Gästebuch werfen.

Dies ist eine Homepage von Menschen, die mit ihrer Veranlagung ein ernsthaftes Problem und dazu mehr Fragen als Antworten haben. Zum Teil findet man dort sehr erschütternde Aussagen. Und vor allem auch adventistentypische Reaktionen ihrer ach wie so verständnisvollen Glaubensgeschwister.

Unabhängig von der Frage, wie jeder einzelne zum Thema Homosexualität stehen mag. Dieses Gästebuch zeigt sehr anschaulich, welches geistige Klima in der Adventgemeinde herrscht und wie Adventisten so mit ihren eigenen Minderheiten und Sorgen ihrer Mitgeschwister umgehen.

Dies ist übrigens nicht nur beim Thema Homosexualität so.


Mit freundlichen Grüßen
JoTe
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Mo 6. Feb 2006, 19:48


Besuch bei den Adventisten
von Hannah Alterauge
editiert, der fuchs weiss warum
_ _ _

Projekt des evangelische Religionskurses, Stufe 9
editiert, der fuchs weiss warum
_ _ _

Ha, ganz toll!

Wenn andere ihre Erfahrungen machen und sich hier auslassen Klasse!

Wenn aber eine Schulklasse in ihrem Schulunterricht zur Aufgabe bekommen, verschiedene christliche Gemeinden zu studieren im Rahmen des Unterrichts und dann ihre Erfahrungen darüber schreiben, dann wird es editiert!

Der Fuchs weiß nicht warum!

1. Kein Verstoss gegen die Netiquette!

2. Keine Eigenwerbung da Fremderfahrungen!

3. Kein verbundener Link zu einer adventistischen Seite, sondern den zu der Schule die diese Arbeit gemacht hat!

Kann man der Wahrheit nicht ins Auge sehn, das auch mal Adventisten von neutralen Menschen mal richtig positiv bewertet werden! Oder hat es gestört, das sie mit Abstand die beste bewertung bekommen haben?

Jeder Hinz und Kunz kann sich übber alles mögliche auslassen, aber Adventisten habe gefälligst still zu sein!

Allgemein verbale Aussagen schön und gut,....

Besser man ist Hinduist, Buddist oder Atheist oder sonst was, da kann man praktisch alles schreiben, ist eher egal!

Aber Adventisten könnten ja ein bischen gefährlich sein!

Man sollte evangelische Schulklassen warnen Studien über Adventisten zu machen, geschweige diese ins Internet zu setzen!

Für heute bin ich reichlich verstimmt, und mein lieber Josef/A wird wohl noch einen Tag länger auf seinen Beitrag warten müßen!

Einen guten Tag noch allen für heute, SunFox

PS: Oder habe ich mich mit dem Threadthema vertan?




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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Mo 6. Feb 2006, 20:00

Original von Antigone

Nachzulesen hier: http://ema.bonn.de/reli/00007.html


Meine Beiträge hat man gelöscht, aber mit dem Link von Antigone kommt man ja zu der Studienseite der Schüler des evangelischen Religonskurses! Also kann sich jeder ein Bild machen!

Sehr verwunderlich ist es nur, das sein Beitrag stehen geblieben ist, obwohl ein link zur selben Seite! :(

Achso, entschuldigung - es ist ja die Seite wo Kritik geübt wird!

Und Ende für heute! SunFox
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Mo 6. Feb 2006, 20:10

Die Siebenten-Tags-Adventisten

Welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede gibt es zwischen den Adventisten und der protestantischen Kirche?


I.Gehören die Siebenten-Tags-Adventisten in die Kategorie >>Sekte<
Seit einiger Zeit führt die STA in Deutschland in ihrem Namen offiziel den Zusatz
>>Protestantische Freikirche<<. Damit wird einerseits das Selbstverständnis und andererseits wohl der Wunsch zum Ausdruck gebracht, auch von anderen nicht mehr (wie bisher) als
>>Sekte<< eingeordnet zu werden.

II.Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Adventisten und Protetanten?

Der Begriff >>protestantisch<< kann aus konfessionskundlichen Gründen, allerdings nur für solche Glaubensüberzeugungen gelten, die die STA mit den Kirchen der Reformation teilen:
z.B. die Rechtfertigung aus Gnaden (sola gratia), die Erlösung alleine durch Christus (solus Christus), die Bibel als alleinige Richtschnur des Glaubens (sola sciptura), die Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten, u.a.

III.Welche Unterschiede gibt es?

Die Unterschiede liegen darin, dass darüber hinaus die STA noch eine Reihe anderer Überzeugungen aufweist, die aus Sicht von Landes- und Freikirche nicht ohne weiteres mit dem Begriff >>protestantisch<< und >>freikirchlich<< gekennzeichnet werden können. Sie bilden vielmehr die harten, von der Ökumene trennende Charakteristika des Adventismus:
Im besonderen sind dies die Sabbatlehre à Sie verwerfen die Sonntagsfeier als widergöttliche Einrichtung. ß Daraus ergibt sich die >>Heiligtums- und Gerichtslehre<< in Verbindung mit dem unbiblischen Datum >>1843/44<< à errechnete Wiederkunft Christi à Noch immer wird an der Lehre von der baldigen Wiederkunft Christi festgehalten, der Enthusiasmus der Gründerzeit ist heute jedoch in den Gemeinden einer gewissen Ernüchterung gewichen.ß
Sowie das exklusive Selbstverständnis als >>Gemeinde der übrigen<< à in Ahnlehnung an die >>dreifache Engelbotschaft<< aus Offenbarung 14. ß Auch ein Unterschied ist, dass im Adventismus die Unsterblichkeit der Seele abgelehnt wird, so räumt das Menschenbild des Adventismus der Körperpflege, gesunder Ernährung und naturgemäßen Heilmethoden einen hohen Stellenwert ein. Auserdem wird die Kindertaufe abgelehnt und erst als Erwachsener kann man getauft werden.

IV.Sind die STA also keine Freikirche?

Diese letztgenannten,von den adventisten als >>unaufgebbar<< bezeichneten Glaubensaussagen erlauben es den traditionellen Kirchen gegenwertig no0ch nicht, die STA den >>Freikirchen<< zuzurechnen. Das Miteinander unterschiedlicher Lehren, d.h. solche
>>protestantischer<< und >>adventistischer Herkunft, charakterisiert die STA deshalb als
>>Sondergemeinschaft<<.

Im Insgesamten stelle ich fest, dass die Adventisten sehr vergleichbar mit den Protestanten sind sich aber durch ihre Sonderlehren doch ziemlich abgrenzen.

Referentin Gabriela Broll

Von der selben Seite - sind über dem Link von Antigone wie der Rest zu erreichen!

Gottes Segen euch allen! SunFox
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon JoTe » Mo 6. Feb 2006, 21:08

Original von SunFox


Wenn andere ihre Erfahrungen machen und sich hier auslassen Klasse!

Wenn aber eine Schulklasse in ihrem Schulunterricht zur Aufgabe bekommen, verschiedene christliche Gemeinden zu studieren im Rahmen des Unterrichts und dann ihre Erfahrungen darüber schreiben, dann wird es editiert!

Der Fuchs weiß nicht warum!



In dem Fall sind SunFox und ich direkt mal einer Meinung

(Der Admin machts möglich! War das vielleicht der tiefere Sinn der Editier-Aktion ? )


An den Beiträgen der letzten Tage gab es ja wirklich nichts wegzustreichen.

Manchmal können es auch große Vögel mit Ihrer Harmoniesucht übertreiben.
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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Di 7. Feb 2006, 02:59

Original von JoTe
Original von bigbird
Ich hab da ein bisschen OT weggeräumt ...

bigbird


Und warum ist dann DER Beitrag auch rausgeflogen??? Da steht ja nun wirklich nichts verwerfliches drin und Werbung ist es auch nicht gerade:


Weil nur eine Gruppe angesprochen wurde um diese zu defamieren!

Ich habe dir aufgezeigt, das es überall so ist! Dieser Beitrag wurde auch gelöscht!

Werde ihn aber nicht noch einmal wiederholen wie du, das ist mir zu billig!

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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Di 7. Feb 2006, 03:03

Original von JoTe
Original von SunFox


Wenn andere ihre Erfahrungen machen und sich hier auslassen Klasse!

Wenn aber eine Schulklasse in ihrem Schulunterricht zur Aufgabe bekommen, verschiedene christliche Gemeinden zu studieren im Rahmen des Unterrichts und dann ihre Erfahrungen darüber schreiben, dann wird es editiert!

Der Fuchs weiß nicht warum!



In dem Fall sind SunFox und ich direkt mal einer Meinung

(Der Admin machts möglich! War das vielleicht der tiefere Sinn der Editier-Aktion ? )


An den Beiträgen der letzten Tage gab es ja wirklich nichts wegzustreichen.

Manchmal können es auch große Vögel mit Ihrer Harmoniesucht übertreiben.


Es geschehen noch Zeichen und Wunder!

Aber du hast recht!Bild

Einseitigkeit ist mit zweierlei Maß messen!

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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Di 7. Feb 2006, 04:13

Original von Antigone
Dass sie zu Besuchern freundlich sind ist ja klar. Es könnte sich ja um potenzielle Interessierte handeln, und das wäre ja für die Taufstatistik wichtig, im Wettbewerb, welche Division die meisten Seelen gewonnen hat. Dafür wird meistens ein spezieller "Begrüßungsdienst" abgestellt, Gäste werden gebeten, sich in ein Gästebuch einzutragen, im Gottesdienst selbst noch einmal begrüßt. Das ist bei anderen nicht anders und wird in dem zitierten Religionsprojekt auch von den Baptisten und Neuapostolen berichtet. Darum geht es auch nicht. Aber worum es geht, haben die Leute vom Religionsprojekt gleich in dieser kurzen Zeit erkannt, und das wurde hier natürlich nicht reinkopiert: Dafür klicke man auf die Rubrik "Kritik an den Adventisten".
Dort wird folgendes Fazit gezogen: Die Adventisten seien zwar freundlich zu Besuchern, sozial engagiert, aber der Verfasser bewertet als "abschreckend" dass der "erhobene Zeigefinder" ständig präsent sei, dass eigene Meinungbildung nicht erwünscht sei und ein ständiges Drohen mit "Tod" und "tragischen Konsequenzen" vorhanden sei.
Nachzulesen hier: http://ema.bonn.de/reli/00007.html

Das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen und dem, was Dr. Steininger (übrigens selbst Adventist) in seiner Studie erhoben hat.



1.Timotheus 1,1-11: " Paulus, ein Apostel Christi Jesu nach dem Befehl Gottes, unseres Heilands, und Christi Jesu, der unsre Hoffnung ist, an Timotheus, meinen rechten Sohn im Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und unserm Herrn Christus Jesus! Du weißt, wie ich dich ermahnt habe, in Ephesus zu bleiben, als ich nach Mazedonien zog, und einigen zu gebieten, dass sie nicht anders lehren, auch nicht Acht haben auf die Fabeln und Geschlechtsregister, die kein Ende haben und eher Fragen aufbringen, als dass sie dem Ratschluss Gottes im Glauben dienen. Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben. Davon sind einige abgeirrt und haben sich hingewandt zu unnützem Geschwätz, wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten. Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht, weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern, den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre zuwider ist, nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist."

Wem soll man mehr gehorchen? - Gott oder menschlichen Fabeln?

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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon Androgynia » Di 7. Feb 2006, 04:21

Hallo Ihr Lieben,....

immer wieder schön mit Euch...


>(Sunfox)Kann man der Wahrheit nicht ins Auge sehn, das auch mal Adventisten von neutralen Menschen mal richtig positiv bewertet werden! Oder hat es gestört, das sie mit Abstand die beste bewertung bekommen haben?<

>(Sunfox)Jeder Hinz und Kunz kann sich übber alles mögliche auslassen, aber Adventisten habe gefälligst still zu sein!<

Jaaaa...Sunfox...wir alle lieben Deine Stille...

>(Sunfox - ja wer denn sonst....???)Aber Adventisten könnten ja ein bischen gefährlich sein!<

Auch da..stimme ich mit Dir überein.....



>(Sunfox - immer wieder...)Für heute bin ich reichlich verstimmt, und mein lieber Josef/A wird wohl noch einen Tag länger auf seinen Beitrag warten müßen!<


....Ich hätte Dir fast geglaubt....



>(Sunfox...eigentlich permanent...)PS: Oder habe ich mich mit dem Threadthema vertan?<

Du bist - mal wieder - richtiger denn je....

Ich fange an, SunFox richtig lieb zu haben... er kann so - wirklich amüsant sein....

Sorry - habe das mit dem Zitieren noch nicht richtig verstanden......


Aber das mit Sunfox....DAS habe ich richtig verstanden...oder?!...verstoße ich damit gegen die Netikette....?????

Liebe Grüße
Androgynia




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Re: Meine Eltern sind bei der Adventisten Sekte und

Beitragvon SunFox » Di 7. Feb 2006, 04:40

Original von Androgynia
:cry:......:cry:......:cry:.......:cry: usw.usw.

Hallo meine liebe Androgynia,

schön dich wieder aktiv zu sehen!

Aber glaubst du wirklich, das deine :cry: - Beiträge mich stören?

So schlecht kann es dir und Antigone ja nicht mehr gehen, denn euer Zynismus ist schon wirklich recht sehenswert!

Vieleicht schafft ihr es im laufe der Zeit ja einmal nicht die rechte Hand vom Chefankläger spielen zu wollen!

Ich habe auf privater Basis mit Antigone versucht einiges zu klären, aber darum scheint es wohl eher doch nicht zu gehen!

Wenn das Feuer wieder etwas kleiner wird, dann schnell noch ein bischen Benzin drauf, die Flamme der Verleumdungen soll ja weiterhin sichtbar sein!

Erinnert mich irgendwie, nein so weit gehe ich nicht zurück, aber Klukluxklan dürfte die ein Begriff sein!

Einmal angefangen und in regelmäßigen Zeitabständen ein bischen Sprit geben!

Wenn du meinst das es dir dann besser geht, ich kann dich nicht daran hindern!

Viele liebe Grüße von Sunfox
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