Zeugen Jehovas

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon MaxPax » Fr 18. Jan 2008, 14:12

Original von SunFox
Habe mal eine Frage an meine lieben Zeugen!
Hallo SunFox,

Wen meinst du denn mit deinen lieben Zeugen?
Kann es sein dass du dich mit jemandem verwechselst?
Original von SunFox
Hier sagt Jehova zum HERRN: "Setze dich zu meiner Rechten!"
Nein, hier sagt nicht Jehova zum "HERRN", sondern zum "Herrn" und der kleingeschriebene Herr ist auch in der Luther84 an dieser Stelle nicht der großgeschriebene HERR (JHWH/Jehova):

"Der HERR sprach zu meinem Herrn:
´Setze dich zu meiner Rechten./bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.´
(Psalm 110:1 Lut84)


Also setzte sich Jesus zur Rechten Jehovas!

Schau auch hier:
http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=studybible&book=19&chapter=110

Gruß, MaxPax
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Fr 18. Jan 2008, 16:46


Zitat Original von Richard3
Wenn man wie in der NWÜ, alles was Herr heisst - ohne Rücksicht auf Gross- und Kleinschreibung - mit Jehova übersetzt, kommt zwangsläufig 2x Jehova raus.

Hallo Richard3,

wie meinst du das, kannst du Beispiele nennen?
Eine solch beschriebene NWÜ (Neue-Welt-Übersetzung) kenne ich nicht.

Gruß, MaxPax


Sicher habe ich da etwas pauschalisiert mit dem "alles", aber die "Besonderheiten" der NWÜ haben schon andere entdeckt:


NWÜ-Übersetzung


Wenn Jesus rechts sitzt (angeblich sitzen soll), wieso steht dann da in der NWÜ (Psalm110/5)

Jehova selbst zu deiner Rechten

und nicht

Jehova selbst zu deiner Linken

???


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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon MaxPax » Sa 19. Jan 2008, 02:59

Original von Richard3
Sicher habe ich da etwas pauschalisiert mit dem "alles", aber die "Besonderheiten" der NWÜ haben schon andere entdeckt
Dass die Neue Welt Übersetzung eine besondere Bibel ist, streitet wohl niemand ab.
Original von Richard3
Wenn Jesus rechts sitzt (angeblich sitzen soll),
Meinst du etwa, dass in Vers 1 mit "Herr" nicht Jesus gemeint ist? (Mat 22:43,44; Luk 20:42,43)
Original von Richard3
wieso steht dann da in der NWÜ (Psalm110/5)
Jehova selbst zu deiner Rechten
und nicht
Jehova selbst zu deiner Linken
???
Wieso denn nicht?
Meinst du, dass Vers 1 und 5 dieselbe Situation darstellen?
Vergleiche doch einmal Vers 5 mit
Psalm 16:8:
"8. Ich habe Jehova stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken."
(unrev. Elberfelder)

und mit Psalm 109:30,31:
"30. Ich werde Jehova sehr preisen mit meinem Munde, und inmitten vieler werde ich ihn loben.
31. Denn er stand zur Rechten des Armen, um ihn zu retten von denen, die seine Seele richteten."
(unrev. Elberfelder)

und mit Psalm 121:5:
"5. Jehova ist dein Hüter, Jehova ist dein Schatten über deiner rechten Hand."
(unrev. Elberfelder)



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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Sa 19. Jan 2008, 09:20

Hallo Maxpax,


Luther Psalm 110 (1984)

1 "Ein Psalm Davids." Der HERR sprach zu meinem Herrn: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« 2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! 3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. 4 Der HERR hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: »Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.« 5 Der Herr zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns. 6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde. 7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

In diesem Psalm kommen 4 Bezeichnungen für Personen vor.
1. David
2. Melchisedek
3. HERR
4. Herr

Wenn man das Ganze als Sitzordnung von "HERR" und "Herr" interpretiert, sitzt gemäss Vers1 der "Herr" rechts.
Wenn man "HERR" = Jehova setzt, sitzt dieser im Vers 1 links und im Vers 5 auch.


In der NWÜ steht "Jehova selbst zu deiner Rechten"

Wenn man es symbolisch sieht, kann man die "Macht" durchaus rechts ansiedeln wie in den von dir angeführten Versen auch üblich, da wegen der (meist) besseren Hand (waffenführend, schreibend) suggestiv die rechte (richtige) gemeint ist.
Recht, rechts und richtig sind ja synonyme.

Dann hat das aber in der NWÜ nichts mit Sitzordnung zu tun, sondern Symbolwert einer handelnden Kraft.

Wer in Vers 1 gemeint ist, Jesus oder wer auch immer - da müsste man mal einen Vertreter der jüdischen Glaubensrichtung fragen.

Wen David mit dem kleingeschrieben "Herrn" gemeint hat - erschliesst sich mir aus rein alttestamentlicher Sicht nicht.


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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon MaxPax » Sa 19. Jan 2008, 19:57

Original von Richard3
Luther Psalm 110 (1984)

1 "Ein Psalm Davids." Der HERR sprach zu meinem Herrn: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« 2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! 3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. 4 Der HERR hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: »Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.« 5 Der Herr zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns. 6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde. 7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

In diesem Psalm kommen 4 Bezeichnungen für Personen vor.
1. David
2. Melchisedek
3. HERR
4. Herr

Wenn man das Ganze als Sitzordnung von "HERR" und "Herr" interpretiert, sitzt gemäss Vers1 der "Herr" rechts.
Wenn man "HERR" = Jehova setzt, sitzt dieser im Vers 1 links und im Vers 5 auch.
Hallo Richard3,

In Vers 5 ist jedoch in der Lutherbibel "Herr" kleingeschrieben; in der unrevidierten Elberfelder steht an dieser Stelle auch "Herr".

Vergleiche Vers 1 und 5 der unrev. Elberfelder mit der NWÜ:

"1....Jehova sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße!
5. Der Herr zu deiner Rechten zerschmettert Könige am Tage seines Zornes."
(unrev. Elberfelder)

"1 Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist:
„Setze dich zu meiner Rechten,
Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“
5 Jehova selbst zu deiner Rechten
Wird gewiß Könige zerschmettern am Tag seines Zorns."
(Neue-Welt-Übersetzung)


Warum wird in der Neuen-Welt-Übersetzung in Vers 5 "Jehova" geschrieben, aber in der Elberfelder und der Luther "Herr"?

Wikipedia über die Neue-Welt-Übersetzung:
Die Verwendung im Alten Testament
Deren Übersetzer benutzen an 6827 Stellen die Wiedergabe „Jehova“, wo in der Biblia Hebraica Stuttgartensia und der Biblia Hebraica von Rudolf Kittel das Tetragrammaton (JHWH) vorkommt (Ri 19,18 übernahmen die Übersetzer nicht).

Des Weiteren fügten sie den Namen an 133 der 134 Stellen ein, die die Masoreten als unzulässige Veränderung des Tetragrammatons in „Adonaj“ durch die jüdischen Sopherim auflisteten.
Über diese 134 Stellen heißt es in Gins.Mas, Bd. IV, S. 28, § 115:
Wir haben gesehen, daß in vielen dieser einhundertundvierunddreißig Fälle, in denen der gegenwärtig allgemein anerkannte Text in Übereinstimmung mit dieser Massora Adonaī liest, einige der besten Hss. und frühen Ausgaben das Tetragrammaton lesen. Es erhebt sich daher die Frage: Wie konnte es zu diesen Änderungen kommen? Die Erklärung ist nicht schwer zu finden. Seit undenklichen Zeiten besagten die jüdischen Vorschriften, daß der unaussprechbare Name als Adonaī zu lesen sei, als ob אדני [’Adhonáj] anstatt יהוה [JHWH] geschrieben stünde. Es war daher für die Abschreiber nur allzu selbstverständlich, den Ausdruck zu ersetzen, der die Aussprache für das Tetragrammaton anzeigte, das verboten war auszusprechen.
Hier eine Aufstellung dieser 134 Stellen einschließlich Psalm 110:5:

1. Mose 18:3, 27, 30, 31, 32; 19:18; 20:4;
2. Mose 4:10, 13; 5:22; 15:17; 34:9, 9;
4. Mose 14:17;
Josua 7:8;
Richter 6:15; 13:8;
1. Könige 3:10, 15; 22:6;
2. Könige 7:6; 19:23;
Esra 10:3;
Nehemia 1:11; 4:14;
Hiob 28:28;
Psalm 2:4; 16:2; 22:30; 30:8; 35:17, 22, 23; 37:13; 38:9, 15, 22; 39:7; 40:17; 44:23; 51:15; 54:4; 55:9; 57:9; 59:11; 62:12; 66:18; 68:11, 17, 19, 22, 26, 32; 73:20; 77:2, 7; 78:65; 79:12; 86:3, 4, 5, 8, 9, 12, 15; 89:49, 50; 90:1, 17; 110:5; 130:2, 3, 6;
Jesaja 3:17, 18; 4:4; 6:1, 8, 11; 7:14, 20; 8:7; 9:8, 17; 10:12; 11:11; 21:6, 8, 16; 28:2; 29:13; 30:20; 37:24; 38:14, 16; 49:14;
Klagelieder 1:14, 15, 15; 2:1, 2, 5, 7, 18, 19, 20; 3:31, 36, 37, 58;
Hesekiel 18:25, 29; 21:9; 33:17, 20;
Daniel 1:2; 9:3, 4, 7, 9, 15, 16, 17, 19, 19, 19;
Amos 5:16; 7:7, 8; 9:1;
Micha 1:2;
Sacharja 9:4;
Maleachi 1:12, 14.

(Gins.Mas, Bd. I, S. 25, 26, § 115 (siehe auch Gustaf H. Dalman, Studien zur biblischen Theologie, Der Gottesname Adonaj und seine Geschichte, Berlin 1889, S. 86—88 ))

Gruß, MaxPax
(1845)
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Sa 19. Jan 2008, 21:48


Zitat Maxpax,

Warum wird in der Neuen-Welt-Übersetzung in Vers 5 "Jehova" geschrieben, aber in der Elberfelder und der Luther "Herr"?


Hallo Maxpax, das war ja eigentlich die Frage (an Zeugen)

Ich bin keiner.

Luther, rev. Elberfelder, KJV machen sich wenigstens noch die Mühe, "Herr" links und "Herr" rechts durch Groß- und Kleinschreibung die "Herren" zu unterscheiden.

Schlachter 2000 und Einheitsübersetzung machen sich diese Mühe nicht mal und schreiben alles klein.
Schwammiger geht es nicht mehr.

Aber in keiner von diesen sitzt jemand mit eindeutigem Namen links und rechts, nur in der NWÜ.

Sunfox hatte - wenn ich es recht verstanden habe - aus der NWÜ-Schreibweise gefolgert, dass Jehova für Gott Vater und Gott Sohn (Dreieinigkeit) verwendet wird.
Sofern man es messianisch auf Jesus sieht.

Liegt nun die NWÜ total daneben und die anderen nicht bzw. drücken sich vor klarer Aussage??

Oder es ist alles ganz anders, wie ich heute in einem anderen Thread geschrieben habe und ich der Vollständigkeit hier nochmal einfüge, hat aber leider so gar nichts messianisches an sich.

-----------


Psalm 110, Luther 1984
"Ein Psalm Davids."
Der HERR sprach zu meinem Herrn: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« 2 Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! 3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. 4 Der HERR hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: »Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.« 5 Der Herr zu deiner Rechten wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns. 6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde. 7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

Dieser Psalm macht mehr Sinn, wenn man ihn als Lied eines preisenden Hofsängers über David als von David selbst interpretiert.

Dann erst machen das Heer, die Feinde, die geborenen Söhne und die zerschmetterten Häupter plötzlich Sinn.

Setzt man HERR=Jehova und Herr=David, ergibt sich:


Jehova sprach zu David: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« 2 Jehova wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! 3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. 4 Jehova hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: »Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.« 5 David wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns. 6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde. 7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

Total daneben ???


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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon SunFox » Sa 19. Jan 2008, 22:03

Original von Richard3
Sunfox hatte - wenn ich es recht verstanden habe - aus der NWÜ-Schreibweise gefolgert, dass Jehova für Gott Vater und Gott Sohn (Dreieinigkeit) verwendet wird.


Korrekt lieber Richard3!

Die Zeugen sprechen ja Jesus den Titel Jehova ab und da wollte ich mal eben darauf verweisen, das in ihrer eigenen Übersetzung da aber etwas anderes geschrieben steht!

Es sind zwei HERREN da, einer links und einer rechts und beide werden mit Jehova betitelt! ;)

Anscheinend hat man das aber nicht geschnallt!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon SunFox » Sa 19. Jan 2008, 22:12

Original von Richard3

Setzt man HERR=Jehova und Herr=David, ergibt sich:


Jehova sprach zu David: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« 2 Jehova wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! 3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. 4 Jehova hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: »Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.« 5 David wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns. 6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde. 7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

Total daneben ???



Ja vollkommen daneben lieber Richard3, denn das ist Schriftverfälschung!

Ist es etwa David, der am Zornestag Gottes die Welt richten wird, oder nicht eher Jesus Christus?

Und auch die anderen Aussagen können wohl kaum dem David zugeschrieben werden!

Hebräer 6,20: "Dahinein ist der Vorläufer für uns gegangen, Jesus, der ein Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks."

Hebräer 7,14-17: "Denn es ist ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist, zu welchem Stamm Mose nichts gesagt hat vom Priestertum. Und noch klarer ist es, wenn, in gleicher Weise wie Melchisedek, ein anderer als Priester eingesetzt wird, der es nicht geworden ist nach dem Gesetz äußerlicher Gebote, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens. Denn es wird bezeugt (Psalm 110,4): »Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.«"

Wie du das auf David umlegen willst, das ist mir ein Rätsel! 8-)

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Sa 19. Jan 2008, 22:45

Original von SunFox
Original von Richard3
Sunfox hatte - wenn ich es recht verstanden habe - aus der NWÜ-Schreibweise gefolgert, dass Jehova für Gott Vater und Gott Sohn (Dreieinigkeit) verwendet wird.


Korrekt lieber Richard3!

Die Zeugen sprechen ja Jesus den Titel Jehova ab und da wollte ich mal eben darauf verweisen, das in ihrer eigenen Übersetzung da aber etwas anderes geschrieben steht!

Es sind zwei HERREN da, einer links und einer rechts und beide werden mit Jehova betitelt! ;)

Anscheinend hat man das aber nicht geschnallt!

Liebe Grüße von SunFox


Ich habe "Der Gewissenskonflikt" von Raymond Franz gelesen.
Er als langjähriges Mitglied des Präsidiums wurde bei den ZJ ausgeschlossen.
Das ZJ-Aussteigerbuch mit Blick hinter die Kulissen.
Er war es auch der seinem "federführenden" Onkel Fred Franz mangelnde Sprachkenntnisse bescheinigte.

Da im Englischen Original Jehova dort auch so steht, liegt zumindest kein Übertragungsfehler von der Muttersprache Englisch des Übersetzers ins Deutsche vor.

Der Fehler - und für mich ist das einer - dürfte also in Brooklyn zu suchen sein.


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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon MaxPax » Sa 19. Jan 2008, 22:48

Original von Richard3
Zitat Maxpax,

Warum wird in der Neuen-Welt-Übersetzung in Vers 5 "Jehova" geschrieben, aber in der Elberfelder und der Luther "Herr"?
Hallo Maxpax, das war ja eigentlich die Frage (an Zeugen)
War denn die Antwort nicht als solche zu erkennen?
Original von MaxPax
Wikipedia über die Neue-Welt-Übersetzung:
Die Verwendung im Alten Testament
Deren Übersetzer benutzen an 6827 Stellen die Wiedergabe „Jehova“, wo in der Biblia Hebraica Stuttgartensia und der Biblia Hebraica von Rudolf Kittel das Tetragrammaton (JHWH) vorkommt (Ri 19,18 übernahmen die Übersetzer nicht).

Des Weiteren fügten sie den Namen an 133 der 134 Stellen ein, die die Masoreten als unzulässige Veränderung des Tetragrammatons in „Adonaj“ durch die jüdischen Sopherim auflisteten.
Die Neue-Welt-Übersetzung enthält im "AT" den Gottesnamen (JHWH) in der Schreibweise "Jehova" an den 6827 Stellen, die im Grundtext der Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS) enthalten sind und an den 134 genannten weiteren Stellen, die im ursprünglichen Grundtext den Namen enthielten, wie zB. Psalm 110:5.
Original von Richard3
Luther, rev. Elberfelder, KJV machen sich wenigstens noch die Mühe, "Herr" links und "Herr" rechts durch Groß- und Kleinschreibung die "Herren" zu unterscheiden.

Schlachter 2000 und Einheitsübersetzung machen sich diese Mühe nicht mal und schreiben alles klein.
Schwammiger geht es nicht mehr.

Aber in keiner von diesen sitzt jemand mit eindeutigem Namen links und rechts, nur in der NWÜ.
"Jehova" in Psalm 110:1 ist eine der 6827 Stellen, in denen der Name Gottes im Grundtext der BHS enthalten ist.
"Jehova" in Psalm 110:5 ist eine der oben genannten "134 Stellen".
Insofern ist die Übersetzung getreu.
Original von Richard3
Sunfox hatte - wenn ich es recht verstanden habe - aus der NWÜ-Schreibweise gefolgert, dass Jehova für Gott Vater und Gott Sohn (Dreieinigkeit) verwendet wird.
Gib SunFox ein Wort aus der Bibel und er findet darin zwei Bezugnahmen auf die Dreieinigkeit.
Original von Richard3
Liegt nun die NWÜ total daneben und die anderen nicht bzw. drücken sich vor klarer Aussage??
Zu welchem Schluß kommst du?
MaxPax
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Sa 19. Jan 2008, 23:04

Original von SunFox
Original von Richard3

Setzt man HERR=Jehova und Herr=David, ergibt sich:


Jehova sprach zu David: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.« 2 Jehova wird das Zepter deiner Macht ausstrecken aus Zion. Herrsche mitten unter deinen Feinden! 3 Wenn du dein Heer aufbietest, wird dir dein Volk willig folgen in heiligem Schmuck. Deine Söhne werden dir geboren wie der Tau aus der Morgenröte. 4 Jehova hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: »Du bist ein Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks.« 5 David wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns. 6 Er wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde. 7 Er wird trinken vom Bach auf dem Wege, darum wird er das Haupt emporheben.

Total daneben ???



Ja vollkommen daneben lieber Richard3, denn das ist Schriftverfälschung!

Ist es etwa David, der am Zornestag Gottes die Welt richten wird, oder nicht eher Jesus Christus?

Und auch die anderen Aussagen können wohl kaum dem David zugeschrieben werden!

Hebräer 6,20: "Dahinein ist der Vorläufer für uns gegangen, Jesus, der ein Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks."

Hebräer 7,14-17: "Denn es ist ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist, zu welchem Stamm Mose nichts gesagt hat vom Priestertum. Und noch klarer ist es, wenn, in gleicher Weise wie Melchisedek, ein anderer als Priester eingesetzt wird, der es nicht geworden ist nach dem Gesetz äußerlicher Gebote, sondern nach der Kraft unzerstörbaren Lebens. Denn es wird bezeugt (Psalm 110,4): »Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.«"

Wie du das auf David umlegen willst, das ist mir ein Rätsel! 8-)

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Dass Jesus
wird zerschmettern die Könige am Tage seines Zorns, wird richten unter den Heiden, / wird viele erschlagen, wird Häupter zerschmettern auf weitem Gefilde, wird trinken vom Bach auf dem Wege...

ist mir mindest genau so rätselhaft.


Und was Paulus anbetrifft: eine Rückblende ist immer einfacher als die Vorschau, was man an Psalm 110 anschaulich sieht.



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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Sa 19. Jan 2008, 23:20



Zitat:oops:riginal von Richard3
Liegt nun die NWÜ total daneben und die anderen nicht bzw. drücken sich vor klarer Aussage??

Zu welchem Schluß kommst du?


@Maxpax: habe ich 2 Beiträge weiter oben 3 Minuten vor deinem Beitrag bereits vorweggenommen.

mfg Richard3

PS. damit klinke ich mich aus diesem Thema aus.
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » So 20. Jan 2008, 23:20

Ich muss mich bez. Psalm 110 wohl oder übel nochmal einklinken, da mir die Vermutung mit David als Adressat des Palm 110 und nicht als Sänger, symbolische Sitzweise statt realer und die NWÜ-Variante mit "Jehova rechts" keine Ruhe liess.

Sunfox hat mich zwar der Schriftverfälschung bezichtigt, aber dass es um den Priesterkönig David hier geht und nicht um Jesus - darauf kamen schon andere vor mir.

Auszug aus "Zion in Den Psalmen" von Cornna Körting
Da 20-48
Koerting, Corinna:
Zion in den Psalmen / Corinna Koerting. - Tuebingen : Mohr Siebeck, 2006. - IX, 267 S.
(Forschungen zum Alten Testament ; 48, Zugl.: Goettingen, Univ., Habil.-Schr., 2005
ISBN 3-16-148880-6


Priesterkonig1
Priesterkönig2
Priesterkönig3
Priesterkönig4


Und damit ist auch die NWÜ Psalm 110:5 Vers 5 sinngemäss richtig übersetzt.

Sitzordnung symbolisch, der Wichtigkeit und Macht wegen.

Gott lässt David als Priesterkönig wegen der Bedeutung des Amtes rechts sitzen und David hat im Kampf - wegen der Bedeutung Gottes - Gott an seiner rechten Seite.

Tja MaxPax, man lernt eben nie aus - sorry.

Pinchas Lapide

Pinchas Lapide

wird der Satz zuschrieben:

"Man kann die Bibel nur wörtlich nehmen oder ernst.
Beides zusammen geht nicht."

Damit ist bei mir die messianische Sichtweise des Psalm 110 auf Jesus zu den Akten gelegt.

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon SunFox » Mo 21. Jan 2008, 09:51

Original von MaxPax
Gib SunFox ein Wort aus der Bibel und er findet darin zwei Bezugnahmen auf die Dreieinigkeit.


Drei lieber MaxPax! :D

Vater, Sohn und Heiliger Geist! ;)

Gottes Wort ist klar und verständlich und es muß nicht jeder ein Schriftgelehrter sein, um den HERRN JESU zu verstehen!

Bloß wenn man die Bezeichnung ´JHWH´ als einen persöhnlichen Vaternamen sieht und man dazu Jesus als Gott verwirft, dann kommt man unweigelich zu den trügerischen Rückschlüssen, die die WTG lehrt!

Man will den Vater groß machen zu Lasten des Sohnes!

Das man aber zu dem über alles stehenden Vater, nur über den Sohn kommen kann, und das eben weil alles in SEINEN Händen liegt, das überliest man einfach!

Man sagt: "Wir wissen!", aber man hat nichts verstanden, am allerwenigsten Gott!

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon SunFox » Mo 21. Jan 2008, 09:54

Original von Richard3

Sunfox hat mich zwar der Schriftverfälschung bezichtigt, aber dass es um den Priesterkönig David hier geht und nicht um Jesus - darauf kamen schon andere vor mir.



Lieber Richard3,

aber nicht der mutwilligen Schriftverfälschung! :)

Es ist ein Unterschied, ob einer etwas mit Absicht macht, oder ob er etwas aus Unverständnis, sprich aus Nichtwissen tätigt! ;)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon SunFox » Mo 21. Jan 2008, 10:27

2.Korinther 4,6: "Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi."

Hesekiel 39,28: "Dann werden sie erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie unter die Heiden weggeführt habe und wieder in ihr Land sammle und nicht "einen" von ihnen dort zurücklasse."

Hesekiel 20,5: "und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Zu der Zeit, als ich Israel erwählte, erhob ich meine Hand zum Schwur für das Geschlecht des Hauses Jakob und gab mich ihnen zu erkennen in Ägyptenland. Ja, ich erhob meine Hand für sie und schwor: Ich bin der HERR, euer Gott."

Wer Jesus für 4000 Jahre in die Schublade steckt, wer will da Gott verstehen?

"Wer mich sieht, der sieht den Vater!"

"Ich und der Vater sind eins!"

Und da will man JHWH von Jesus abtrennen?

Will man behaupten, das es nicht Jesus war, der Israel aus Ägypten heraus geführt hat?

Auf den Schriftbeweis bin ich aber mal gespannt! ;)

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Richard3 » Mo 21. Jan 2008, 13:44

Ich habe zwar die Maxwellschen Gleichungen begriffen, aber das hier ist mir doch zu komplipiziert.

Da muss ich mich erst mal mit sowas:

Woher kommt das Fluor in der Zahnpasta?

entspannen.

mfg Richard3
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon picopedro » Mo 21. Jan 2008, 17:51

Original von Richard3
/QUOTE]

Ich habe "Der Gewissenskonflikt" von Raymond Franz gelesen.
Er als langjähriges Mitglied des Präsidiums wurde bei den ZJ ausgeschlossen.
Das ZJ-Aussteigerbuch mit Blick hinter die Kulissen.
Er war es auch der seinem "federführenden" Onkel Fred Franz mangelnde Sprachkenntnisse bescheinigte.




das ist ein hervorrgandes buch, das man j3edem zeugen jehovas zur pflichtlektüre machen sollte.

hier werden mit kopien von originalprotokoollen der leitenenden körperschaft der zeugen jehovas in brooklyn sehr viele machinationen aufgedeckt und eindeutig bewiesen, daß durch falschlehren, die man auch erkannte,aber im nachhinein nicht zugab, viele menschen ihr leben lassen mußten.


lg peter
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon picopedro » Sa 2. Feb 2008, 11:23

heute war am "vierten" wieder die sendung "hof mit himmel" und es wurde ein interview geführt mit einem ehepaar, die viele jahre zeugen jehovas waren und es wie viele andere auch geschafft haben, aus der sekte auszusteigen.

obwhl ich selbst mehr als 2o jahre in diesem verein gefangen war, hat mich das gehörte wieder erschüttert, weil es mir zeigte, mit welchen täuschungsmittel satan durch irrlehren menschen gefangen hält

durch diese sendung bin ich auf eine sehr interessant internetseite gestoßen, wo viele einschlägige berichte von ehemaligen zeugen jehovas zu finden sind. diese informationen sollten einem breiten publikum transparent gemacht werden, um einerseits menschen die gefangen sind zu helfen, die freiheit in jesus zu erlangen und andererseits andere zu warnen, sich mit dieser sekte einzulassen.

http://www.pewid.ch/ZEU/ZEUstart.html

lg peter



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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon picopedro » Sa 2. Feb 2008, 11:28

zur aufklärung und abschreckung:


Ein Tag im Leben einer Zeugin Jehovas

Der folgende Text schildert einen Tag im Leben der aktiven Zeugin Jehovas Eva Niederhauser aus Zürich. Er wurde unserer Informationsstelle von Herrn Urs Aerni vom Informationsdienst der Zeugen Jehovas zur Verfügung gestellt. Frau Niederhauser berichtet vom Von-Tür-zu-Tür-Pionierdienst und von einer Versammlung im Königreichsaal der Zeugen Jehovas.


Erzähl mal, was Du gestern so gemacht hast

Die an Waghalsigkeit grenzende Originalität der BeeGees weckt mich unsanft aus meinem Morgenschlummer. Tagwache für meinen Mann. Ich muss zwar noch nicht raus, an ein gemütliches, tiefes Weiterschlafen ist jedoch nicht zu denken, da meine hungrigen Katzen dies zu verhindern wüssten. Dennoch kann ich noch etwas länger liegenbleiben. Dies bedarf wohl einer Erklärung, da es doch Ehrensache für eine ´anständige´ Ehefrau sein sollte, ihrem Mann das z´Morge zuzubereiten und mit ihm Morgengemeinschaft zu pflegen. Da wir Zeugen Jehovas grundsätzlich vor der Ehe nicht zusammenwohnen, können sich gewisse Alltagsabläufe erst nach der Eheschliessung einstellen. Wenn man nicht mehr ´blutjung´ ist (wir sind beispielsweise beide um die 30 Jahre alt), mag dies manchmal Flexibilität und Anpassungsvermögen benötigen. Wir hatten damit jedoch keinerlei Probleme: nach zwei (von nunmehr insgesamt zehn) Ehemonaten, beschlossen wir, ich müsse nicht unbedingt gemeinsam mit Martin aufstehen, da wir ohnehin beide ´Zeit zum Aufwachen´ brauchen (in meinem Fall könnte man dies als ´Morgenmuffelei´ bezeichnen) und uns gerne in Ruhe auf den vor uns liegenden Tag konzentrieren. Dazu kommt, dass Martin als Hochbaupolier im Gegensatz zu mir als Büroangestellte sehr früh weg muss.


Nachdem Martin also gegangen ist, tue ich dasselbe wie er: ich lese bei einer Tasse Kaffee den ´Tagestext´ - eine Bibelstelle mit einem kurzen Kommentar, der zum Nachdenken anregt. In dieser ruhigen Morgenstunde, bevor die Hektik des Tages hereinbricht, spreche ich auch gerne ein Gebet und bereite mich auf den Tag vor.



Nach 25-minütiger Stassenbahnfahrt durch halb Zürich komme ich etwa um 8.30 Uhr ins Büro, mache mir einen Ueberblick über die heutigen Pendenzen - und lege mit meiner Arbeit los. Um 10.00 Uhr brauche ich eine kurze Pause vom Computer und setze mich mit einer Arbeitskollegin in Richtung Cafeteria ab. Da ich vor einiger Zeit erwähnte, dass ich Zeugin Jehovas bin, möchte sie einige Fragen los werden. Ob es nicht Zeugen Jehovas seien, die von Tür zu Tür gehen, und ob ich dies auch täte, möchte sie wissen. Beides bestätige ich. Es folgt die unvermeidliche Frage: "Muss das denn jeder bei euch machen?" Viele Menschen haben diese Vorstellung, dass wir unter Zwang stehen (was nicht stimmt), oder dass wir eine Gehirnwäsche hinter uns haben (was absurd ist, wenn man bedenkt, woher der Ausdruck stammt und was er besagen sollte). Es ist für jemanden, der unseren Glauben nicht teilt vermutlich schwer nachvollziehbar, dass wir freiwillig und sogar gerne ´predigen´. Um die Frage zu beantworten, erkläre ich: "Nein, es ist jedermanns eigene Entscheidung, ob er von Haus zu Haus geht, um mit den Menschen zu sprechen. Aber da es ein wichtiger Bestandteil unseres persönlichen, aktiven Glaubens ist, tun es die meisten." Wir unterhalten uns noch eine Weile über das Thema, doch schliesslich ist die Pause vorbei und wir müssen zurück an die Arbeit. Sicher wird sich wieder einmal die Gelegenheit für ein solches Gespräch ergeben.



Am Mittag möchte mich ein Arbeitskollege zur Fitness-Stunde im Fitnesszentrum des Akademischen Sportvereins überreden, aber ich habe heute keine Zeit. "Ach, Du gehst wieder reiten?" mutmasst er, da er mich als Pferdeliebhaberin kennt und weiss, dass ich regelmässig reite. "Nein, ich habe um 14.30 Uhr eine Verabredung." antworte ich. Er würde es wohl nicht ganz verstehen, wenn ich ihm erklärte, ich hätte mich ´für den Dienst´ verabredet.



Ich komme um ca. 13.15 Uhr nach Hause und gönne mir eine Weile Ruhe mit einem Sandwich und einem Buch. Ich liebe englische Literatur und verschlinge im Moment gerade ´The Return of the Native´ von Thomas Hardy. Dabei kann ich mich herrlich entspannen.



Danach bereite ich mich für den Dienst vor. Vor allem überprüfe ich, ob ich alles in der Tasche habe: meine Bibel, einige Zeitschriften und meine persönlichen Notizen, die mir aus verschiedenen Gründen sehr wichtig sind. Einerseits helfen sie mir, dort vorzusprechen, wo ich noch niemanden angetroffen habe, sowie interessierte Personen wieder aufzusuchen. In solchen Fällen möchte ich mich erinnern, welches Thema ich jeweils angesprochen oder welche Zeitschriften ich abgegeben habe. So kann ich an einem Punkt wieder ansetzen, der den Wohnungsinhaber interessiert. Andererseits möchte ich es vermeiden, bei jemandem nochmals zu läuten, der überhaupt kein Interesse hatte, denn dieser würde sich bestimmt belästigt fühlen.



Um 14.30 Uhr treffe ich eine ´Schwester´ in meinem Alter (wir nennen unsere Mitgläubigen "Brüder" und "Schwestern";), und wir ziehen los. Ich habe eine kleine Karte, auf welcher ein Gebiet von Häusern eingegrenzt ist. In diesem Gebiet versuche ich, nach und nach an jeder Wohnungstüre jemanden anzutreffen. An den ersten vier Türen öffnet niemand. Dann treffen wir eine junge Frau, die aufmerksam zuhört, während ich uns freundlich vorstelle und möglichst rasch zum Thema komme. Ich biete die Zeitschriften ´Der Wachtturm´ und ´Erwachet!´ an. ´Erwachet!´ hat das passende Thema ´Gespräche über Religion´. Ich erwähne den Gedanken, dass respektvolle Gespräche uns helfen, unsere Standpunkte gegenseitig besser kennenzulernen. Dies baut Hemmungen und Vorurteile ab und fördert somit die Toleranz - etwas, das wir in der heutigen Zeit gut gebrauchen können. Die junge Frau stimmt mir da zu und nimmt die Zeitschriften entgegen.



Wir treffen noch einige weitere Personen an, die uns bestimmt aber dennoch relativ höflich zu verstehen geben, sie hätten kein Interesse. Selbstverständlich respektieren wir das, verabschieden uns und wünschen jeweils einen schönen Tag. Ein Wohnungsinhaber ist weniger höflich: er lässt uns nicht ausreden sondern schnauzt uns nur an, wir sollten mit diesem ´Sektenmist´ verschwinden und knallt uns die Türe vor der Nase zu. Wir sehen uns kurz betroffen an und meine Kollegin meint: "Soviel zum Thema Anstand". Es ist ärgerlich und verletzend, so behandelt zu werden, wenn man doch gar nichts Unrechtes getan hat. Zum Glück sind solche Vorfälle, wiewohl unangenehm, so doch sehr selten. Wir versuchen, es nicht persönlich zu nehmen, und da wir zu zweit sind, lassen wir uns auch nicht so schnell entmutigen. Erfreulicherweise können wir kurz darauf ein langes und interessantes Gespräch mit einer älteren Frau führen, die uns schliesslich sogar auf eine Tasse Tee einlädt. Bevor wir uns verabschieden, können wir einen weiteren Besuch mit ihr vereinbaren, was uns sehr freut.



Nach insgesamt zwei Stunden beschliessen wir, uns auf den Heimweg zu machen. Alles in allem haben wir einen sehr schönen Nachmittag verbracht und sind so richtig positiv ´aufgeladen´.



Ich muss auf dem Heimweg noch ein paar Sachen einkaufen und komme kurz nach 17.00 Uhr zuhause an. Etwa um 17.30 Uhr wird mein Angetrauter in der Türe stehen und ´Hunger´ rufen. Um 18.00 Uhr essen wir zusammen, vorher spricht mein Mann ein kurzes Gebet, um Dank und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Wir nehmen uns gerne Zeit beim Essen und unterhalten uns über den Tag. Ich erzähle auch von den heutigen Erfahrungen im Dienst und stelle erneut fest, dass die Freude an guten Gesprächen schlechte Erfahrungen bei weitem aufwiegt.



Da heute Dienstag - ein ´Zusammenkunfts-Tag´ - ist, machen wir uns um etwa 19.15 Uhr wieder auf den Weg. Kurz vor 19.30 Uhr sind bereits fast alle in unserem schönen, schlichten ´Königreichssaal´ versammelt, und ich fühle mich richtig wohl unter all meinen ´Brüdern und Schwestern´. Die Zusammenkunft beginnt mit Lied und Gebet, dann werden von mehreren getauften Zeugen kurze biblische Ansprachen gehalten. Auch ich habe heute einen Beitrag in Form eines Zwiegespräches vorbereitet, den ich schon gestern mit meiner Partnerin besprochen habe. Er dauert etwa fünf Minuten und handelt von einer biblischen Person des Alten Testaments und ihrer Vorbildwirkung für uns. Kurz nach 21.00 Uhr wird mit Lied und Gebet abgeschlossen. Ich habe heute Abend einige sehr gute biblische Gedanken notiert, denen ich nächstens zuhause mit meiner Bibel nochmals nachgehen möchte.



Nach dem Programm unterhalten Martin und ich uns jeweils noch gerne mit unseren Freunden, treffen Abmachungen für den Dienst, vereinbaren gemeinsam Einladungen zum Essen oder Verabredungen fürs Kino oder andere Tätigkeiten. Wir geniessen die entspannte und freundliche Atmosphäre sehr und pflegen gerne die Gemeinschaft mit unseren Mitgläubigen. Auch heute wird es wieder fast 22.00 Uhr bis wir nach Hause kommen.



Später im Bett unterhalten Martin und ich uns noch über einige Gedanken aus der Zusammenkunft, aber auch was wir in den nächsten Tagen vorhaben. Am Wochenende soll das Wetter schön sein, in dem Fall können wir endlich eine Fahrradtour machen. Wir freuen uns beide riesig auf den Frühling, wenn die Natur wieder erwacht und aufblüht und die Vögel mit ihrem herrlichen Gesang zurückkehren! Bei einer Fahrradtour oder einer Wanderung durch den Wald kann man die wunderbare Schöpfung in vollen Zügen geniessen. Sonntag Nachmittag könnten wir bei Martins Eltern reinschauen, ich könnte einen Apfelstrudel machen, das geht schnell und ist fein.



Martin und ich geniessen diese Zeit gemeinsam sehr. Wir sind noch nicht lange verheiratet und freuen uns, zu zweit zu sein. Zurzeit haben wir noch keine Pläne für Kinder, aber sowas geht ja manchmal schneller, als man meint. Auf jeden Fall ist es uns jetzt wichtig, unsere Beziehung zu vertiefen und zu pflegen, damit sie in Zukunft auch mal eine Hürde überwinden oder einen Sturm überstehen kann. Wir können immer noch viel übereinander erfahren und voneinander lernen. Zum Beispiel ist Martin in einer Familie von Zeugen Jehovas aufgewachsen, ich hingegen wurde römisch-katholisch erzogen und lernte die Bibel erst viel später, vor etwa sechs Jahren, kennen und schätzen. Diese Unterschiede in unseren Lebenserfahrungen sind interessant für uns beide, können aber durchaus auch für Missverständnisse oder Meinungsverschiedenheiten sorgen. Auf jeden Fall ist es für uns beide schön und beruhigend zu wissen, dass wir in grundsätzlichen Fragen des Lebens und der Anbetung übereinstimmen. Auch dies wird in unserer Ehe immer für eine enge Bindung zwischen uns sorgen.



So, nun wird es Zeit zu schlafen. Bald ist es wieder Mitternacht, und morgen ist ein Arbeitstag. Martin ist bereits so müde, dass er schon während des Gesprächs fast eingeschlafen ist. Na, dann beten wir halt morgen wieder gemeinsam. Morgen Nachmittag habe ich mir nichts Festes vorgenommen - ab und zu mal Ausspannen muss sein, und der Haushalt will auch noch gemacht werden. Heute bin ich müde aber glücklich und habe das Gefühl, einen sehr schönen und sinnvollen Tag verbracht zu haben. All dies bringe ich noch in einem Gebet zum Ausdruck bevor ich endgültig und ohne die sonst gewohnte Nachtlektüre einschlafe. Ich denke noch, hoffentlich habe ich morgen mehr Glück und darf ohne die BeeGees in den Tag starten.


Eva Niederhauser, Zürich, 1999


lg peter

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon picopedro » Sa 2. Feb 2008, 15:17

die europäische union macht nun mobil gegen sekten:


Sekten und europäische Werte



nach J.P. JOUGLA, leicht veränderte Fassung von F.Griess



Am 18. Dezember 2000 wurde in Nizza die CHARTA DER FUNDAMENTALEN RECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION unterzeichnet. Diese Charta verweist auf die unteilbaren und universellen Werte der menschlichen Würde (Kapitel I), der Freiheit (Kapitel II).der Gleichheit (Kapitel III) und der Solidarität (Kapitel IV). Sie erinnert daran, dass die Europäische Union auf dem Prinzip der Demokratie und dem Prinzip des Rechtsstaats beruht. Sie stellt die Person in dem Mittelpunk ihrer Tätigkeit, indem sie die Bürgerschaft der Union stiftet und einen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts bildet. Die Union trägt zur Erhaltung und der Entwicklung dieser gemeinsamen Wert bei. Das Vorwort dieses Dokuments stellt fest, dass es nötig ist, den Schutz der fundamentalen Rechte im Lichte der Entwicklung der Gesellschaft, des sozialen Fortschritts und der wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen zu verstärken. Die Charta erinnert daran, dass die Nutznießung dieser fundamentalen Rechte Verantwortungen und Pflichten bezüglich anderer, der menschlichen Gemeinschaft und zukünftiger Generationen mit sich bringt.



Dies steht in krassem Gegensatz zu Bestrebungen uns wohlbekannter Organisationen, deren Bestrebungen dem sozialen Fortschritt und der Wissenschaft diametral entgegengesetzt sind. Diese Organisationen, umgangssprachlich „Sekten“ genannt und im Folgenden zum Unterschied von der traditionellen theologischen Definition als „moderne Sekten“ bezeichnet, verletzen eine Anzahl dieser Freiheiten und fundamentalen Prinzipien, obwohl sie paradoxer Weise ihre Anwendung zu ihren Gunsten beanspruchen. Daher müssen Vereinigungen zur Hilfe für Sektenopfer in den verschiedenen Ländern der Union ihre besondere Rolle darin sehen, auf diese Verletzungen der fundamentalen Werte hinzuweisen. Die Tätigkeit moderner sektiererischer Gruppen verhöhnt tatsächlich intern unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Grundsätze der Demokratie und stellt in jedem der Länder, in denen sich diese Gruppen festsetzen, das Prinzip des Rechtsstaats in Frage, was jedoch die Sekten selbst in keiner Weisen hindert, sich gleichzeitig eines ständigen Lobbying bei allen europäischen Instanzen zu bedienen. Hinter der vorgeschobenen Maske der „Religionsfreiheit“ geht es dort in Wirklichkeit um Macht und Unterwerfung. Dieser Aspekt, in erster Linie gegen die Würde, die Freiheit und die Gleichheit der eigenen Mitglieder gerichtet, ist oft für einen externen Beobachter nicht leicht zu durchschauen. Es muss diese daher in Bezug auf die einzelnen Kapitel der Charta gezeigt werden.



(Quelle: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A6-2007-0445+0+DOC+XML+V0//DE#title2 )

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon picopedro » Sa 2. Feb 2008, 15:22

jetzt wird es auch für die zeugen jehovas eng werden:


KAPITEL I
WÜRDE DES MENSCHEN

Artikel 1
Würde des Menschen

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen.

Der Begriff der menschlichen Würde bezieht sich auf eine Eigenschaft, die untrennbar mit dem Wesen selbst des Menschen verbunden ist, was erklärt, dass sie die gleiche für alle ist und dass sie keine Grade erlaubt. Dieser Begriff verweist auf die Idee, die nach den Totalitarismen des zwanzigsten Jahrhunderts offensichtlich sein sollte, dass „etwas dem menschlichen Wesen zukommt aus dem einfachen Grund weil es menschlich ist“. Das bedeutet, dass jeder Mensch unbedingten Respekt verdient, welches auch immer das Alter, das Geschlecht, die körperliche oder mentale Gesundheit, die Religion, der soziale Status oder der ethnische Ursprung des betreffenden Individuums sei.

Die Hierarchisierung, welche die sektiererischen Gruppen strukturiert und wesentlich auf den Beziehungen der Macht und der Unterwerfung zwischen dem Leiter und den Anhängern beruht, beseitigt die Würde der Personen, die sich im Zustand der Unterwerfung befinden.

Der Begriff der menschlichen Würde besetzt einen bevorzugten Platz in den Texten, die sich auf die Bioethik, wie die Universale Erklärung über das menschliche Genom und die Menschenrechte der UNESCO (1997) oder die Konvention über die Menschenrechte und die Biomedizin des Europarats (1997), beziehen. Hingegen hat eine Sekte (Raëlianer) neulich ihre finanziellen Mittel auf dem Gebiet des Klonens eingesetzt und so die Titelseiten der Medienszene während mehrerer Monate okkupiert, wobei das geklonte Kind außerdem noch, nach den eigenen Schriften des Gurus, als „biologischer Roboter“ betrachtet wurde.

Artikel 2
Recht auf Leben

(1) Jede Person hat das Recht auf Leben.

In diesem Punkt ist das Inventar der kollektiven Dramen der gegenwärtigen Sektentätigkeit erbaulich. Rituelle Morde, Reinigungstötungen, fortschreitende kollektive Selbstmorde, individuelle Selbstmorde illustrieren die traurigen apokalyptischen Konzepte der millenaristischen Sekten:

wieviele unschuldige kinder mußten sterben, weil man ihnen aufgrund einer falschinterpretation von bibeltexten die rettende bluttransfusion verweigert hatte.


liebe grüsse
peter


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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon Enggi » Sa 2. Feb 2008, 15:46

Ich würde mal nicht zu sehr frohlocken deswegen.

Dies ist nur der Anfang des AC-Angriffs gegen alle Christen, ausser denjenigen, welche den Papst-Nachfolger anerkennen werden.

Es fing schon an, als die Amis das Massaker an den Davidianern in Waco veranstalteten.

Es ging weiter mit der massiven Stimmungsmache gegen Kreationisten.

Unchristliche Sekten, die psychotechnisch ähnlich funktionieren wie ZJ, haben ihre Vertreter in den machthabenden Gremien und verstehen es sehr gut, Angriffe abzuwehren.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

·•·•·•· Enggi schreibt jetzt als Gnu weiter ·•·•·•·
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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon picopedro » Sa 2. Feb 2008, 16:31

lieber enggi!

da kannst du absolut recht haben damit. denn wir wissen, daß hinter all solchen aktionen der satan steckt und er provoziert natürlich mit menschenverachtenden sekten eine aggreession gegen christen, die überhaupt nichts mit diesen sekten am hut haben.

der stifter der irrlehren gebraucht seine werkzeuge und nach gebrauch wirft er sie weg.

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Re: Apostelgeschichte 24:14

Beitragvon bigbird » Do 20. Mär 2008, 23:48

Auch diesen unendlichen Thread mache ich zu. Es gibt noch offene Threads zu den Zeugen Jehovas - also bitte keinen neuen aufmachen.

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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