Brüderbewegung

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Brüderbewegung

Beitragvon stranger » So 3. Apr 2005, 21:06

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich das folgende Zitat bereits mit allgemeiner Umfrage im Bibel-Forum gepostet hatte, möchte ich Euch nun hier konkret zu dem Sekten-Passus von Prof. Ouweneel befragen:

Komplettes Interview:
http://www.bruederbewegung.de/personen/interviews/ouweneel1.html

Frage: Ist also Ihr jetziges überkonfessionelles Selbstverständnis vielleicht das eigentlich Charakteristische der Brüderbewegung?

Ouweneel: Ja, aber in gewisser Hinsicht gibt es die Brüderbewegung schon seit 1848 nicht mehr, als sie in zwei Ideale auseinander fiel. Ich habe das in dem Artikel "Christliche Versammlung – wohin?" näher analysiert. Wigram sagte 1879, noch bevor die großen Trennungen ausbrachen: "The Brethren are just blowing ecclesiastical bubbles." Der "exklusive" Flügel der Brüderbewegung hat inzwischen alle Kennzeichen einer Sekte: eine starke Führerschaft; ausgeprägte Lehren, die Außenstehende so weder verstehen noch annehmen; Isolation und Zurückgezogenheit; es ist schwer, in die Gruppe hineinzukommen, und wenn man drinnen ist, ist es sehr schwierig, wieder herauszukommen. Das ist alles typisch für eine Sekte! Aber es gibt keine andere Gruppe, die so stolz darauf ist, keine Sekte zu sein. Als ich "Sektiererei" schrieb, habe ich noch vorsichtiger argumentiert und gewarnt, wir stünden in Gefahr, eine Sekte zu werden. Das war aber schon der schlimmste Vorwurf, den ich hätte machen können. Wenn Christian Briem sagen würde: "Ich gehöre zur Brüderbewegung", würde er damit zugeben, dass er zu einer Sekte gehört. Deshalb leugnet er das. Wenn ich zögere zu sagen, dass ich zur Brüderbewegung gehöre, geschieht das aus den entgegengesetzten Gründen: Ich verstehe mich, so wie Sie das gerade zusammengefasst haben, als überkonfessionell. Ich predige in allen möglichen Kreisen: in sehr konservativen, manchmal in kirchlichen, manchmal in charismatischen. Überall, wo ich sagen darf, was der Herr mir aufs Herz legt, lasse ich mich gerne einladen. Aber ich schließe mich keiner Bewegung mehr an.


Könnt Ihr dem ehemaligen Flaggschiff der Brüderbewegung und heutigem Charismatiker Prof. Dr. Dr. Ouweneel Recht geben, wenn er in der Brüderbewegung schon klare Sektenstrukturen erkennt?

Viele Grüße und danke für Eure manigfaltigen Antworten im Voraus.

stranger :D
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Di 5. Apr 2005, 17:49

Vermutlich ist die Brüderbewegung zu klein und unbekannt, da keine Antworten kommen. Naja, vielleicht kommt noch was. :D
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » Mi 6. Apr 2005, 06:03

Hallo Stranger,

Als strenger Charismatiker scheint dir so ein Thema ja sehr lieb zu sein.

Nein, die Brüderbewegung ist nicht klein, sondern dein Thema ist sehr dähmlisch.

Die Brüderbewegung ist keine einheitlich Organisation sondern besteht aus mehreren Organisationen die wiederum aus jeweils unabhängigen Gemeinden besteht.

Die Brüderbewegung ist nicht als eine Denomination entstanden. Gerade das wollte immer verhindert werden, leider hat das aber auch zu einer Aufsplitterung geführt.

Und gerade diesem Ouwenell traue ich nicht ganz über den Weg wie auch nicht den meisten charismatischen Fernsehstars. Gerade Ouwenell scheint, seit er von der Brüderbewegung weg ist, nichts besseres zu tun als diese ständig zu kritisieren.

Ich gehe auch in eine Brüdergemeinde, und sowas gibt es gar nicht was in deinem Zitat erwähnt wird. Natürlich schliesse ich so einen "exklusive Flügel" nicht aus.

Klein ist die Brüderbewegung bestimmt nicht. In manchen Orten sind es die einzigen Gemeinden die es gibt. Natürlich sind sie weniger verbreitet wie die Baptisten z.B. die auch aus verschiedenen Organisationen besteht.

Deine charismatischen Erscheinungsformen sind jedoch die am meist verbreitesten Gemeinden. Aber was heisst das schon?

Solche Eigenschaften die erwähnt werden gibt es leider unter vielen Freikirchen. Aber wo ich sie jedenfalls am meisten sehen konnte sind gerade die charismatischen Kreise. Seltsam, nicht? Wenigstens was überstarke Führerschaft betrifft und das niemand seinen Vorgesetzten etwas sagen darf da ja alles vom Heiligen Geist mitgeteilt wird. Die Charismatiker haben so also auch starke Sektenmerkmale.

Stranger, am besten du suchst nicht den Dorn in anderen Augen.

Gruss.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Silverrain » Mi 6. Apr 2005, 15:39

Original von stranger
Vermutlich ist die Brüderbewegung zu klein und unbekannt, da keine Antworten kommen. Naja, vielleicht kommt noch was. :D


Oder aber den Mitgliedern des Brüdervereins ist es untersagt, das Internet zu gebrauchen... ;)
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Silverrain » Mi 6. Apr 2005, 15:47

In der Schweizer Landschaft der Freikirchen dürfte der Brüderverein eher umstritten sein als in der peruanischen; oder liege ich da falsch?
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » Do 7. Apr 2005, 03:28

Lieber Stranger,

Als Charismatiker ist dein letzter Beitrag kein gutes Zeugnis für eine Bewegung die sich für so sehr vom Geist erfüllt ansieht.
Solche Art von Äusserungen sind mir leider von charismatischer Seite öffters begegnet (von pfingstlischer weniger).

Die Pfingstler kommen mir bibeltreuer vor. Während sich Charismatiker fast ausschliesslich auf Zeichen und Wunder konzentrieren, haben die Pfingstler ein vollstädigeres Evangelium. Pfingstler versuchen sich auf die Bibel zu berufen, Charismatiker berufen sich eher auf ihre Emotionen und auf die Gaben.
Auch sehen Pfinsgtler sich selbst als Evangelikalen an, was bei Charismatiker nicht der Fall ist.

Jetzt habe ich deinen Beitrag nochmal gelesen und du sagst du bist Pfingstler. Finde ich besser. Ich kann dir sagen daß es unter Pfingstler auch alle möglichen Varianten gibt, sogar solche mit denen du bestimmt nichts zu tun haben möchtest. Da gibt es welche die treiben jemandem den Teufel aus, was auch im Radio übertragen wird, und lassen den Teufel per Radio zu Wort kommen; der "Dämon" schreit wie verrückt und bevor er ganz ausgetrieben wird, gesteht er daß er in Diskotheken anwesend ist. Besonders brasilianische Pfingstlerorganisationen machen da sehr merkwürdige Dinge.

Ich selbst bin auch einige Zeit in eine charismatische Gemeinde gegangen. Die Umgebung, die Lieder und die Predigt waren sehr schön. Das Zungenreden habe ich nie hingekriegt (ich habe es ehrlich versucht, und immer war ich angeblich schuldig), wenn man mir auch die Hand auflegte, mich zum Boden fallen lies (hinter mir stand ein Helfer der verhindern sollte dass man nicht stürzt, der half mir ein wenig nach - er ziehte sanfte an mir). Bis man mir versuchte zu erklären wenn ich da weiter mitmachen möchte sollte ich mich vollkommen als Mitglied eintragen. Eigentlich hatte ich schon genug von dieser Gemeinde, aber ich empfig das Mitgliedsformular; da waren die üblichen Personalien verlangt, jedoch ganz am Ende verpflichtete ich mich mit riesengrossen Buchstaben (auffällig gross und fettgedruckt) den Zehnten von allem abzugeben von dem was durch meine Hand kam: Lohn, Honorare, Taschengelder.

In dieser Brüdergemeinde bin ich nicht weil ich umbedingt zu den Brüdern gehören will. Bis vor kurzem wusste ich nicht mal dass es sich um eine Brüdergemeinde handelte.

Aber da du ja nun von der Brüderbewegung schreiben möchtest, kann ich dir kurz etwas von meiner jetzigen Gemeinde erzählen (die in deiner Sicht ein "Laden" ist). Die Kirchenordnung ist im allgemeinen sehr locker (zu locker für manche), die Umgebung ist angenehm, die Brüder nett, und jeder ist willkommen.
Wie in allen Brüdergemeinden wird in JEDEM Gottesdienst das Abendmahl abgehalten.

Es gibt andere Gemeinden die in ihrer Kirchenordnung bedeutend strikter sind. Aber auch bei den Charismatiker gibt es sowas, wie auch eine Geschlossenheit nach innen.

Das Thema hier ist aufgrund der üblichen Anfeindungen von Brüdern gegenüber Pfingstlern aufgekommen (siehe Pfingstthread).
Solchen Anfeindungen bin ich hier in meiner Umgebung glücklicherweise fremd. Aber was meinst du genau mir "Anfeindungen"?

In den evangelischen Konzylen und Organisationen sind auch die meisten charismatischen und pfingstler Gemeinden vertreten, wo sie gemeinsame Veranstalungen abhalten.

Charismatische Gemeinden wachsen hauptsächlich durch viele Evangelikale die sich angeblich in ihren vorrigen Gemeinden nicht wohl fühlen, den Geist nicht spüren, und blablabla, das kennst du schon.
Viele von diesen kommen aber auch nach einiger Zeit wieder zurück.



Auch bei Charismatiker gibt es ernste Irrlehren: Z.B. wenn Benny Hinn behauptet daß Adam zum Mond fliegte, daß Eva ihre Kinder durch ihre Seite zur Welt brachte, daß Jesus am Kreuz zum Teufel wurde, daß er während seinem Tod in der Höhle vom Satan gequält wurde, u.s.w.
Dahin führen manche übertriebenen Emotionen die wenig mit dem Geist zu tun haben.
Oder wenn Teleprediger zu Kathryn Kuhlmans Grab fahren um durch ihre Knochen Salbung zu empfangen, oder wenn manche europäische Prediger den Toronto-Segen in "ihrer Tasche" mit nachhause nehmen um in ihrer Gemeinde weiterzuleiten.

Was ist jetzt schlimmer?

Deshalb sage ich dass man weder die Brüder, noch die Pfingstler, noch die Charismatiker als einen einheitlichen Block sind.


Bevor ich es vergesse: Ich habe einen Freund der ist Pastor bei einer charismatischen Gemeinde. Ich habe in beruflich kennen gelernt. Seine Kinder gehen auch in die Schule die zur unserer Gemeinde gehört, da es die einzige christliche Schule in der Nähe ist. Ich war öffters bei ihm zuhause, und auch in der Gemeinde. Der bläst im Gottesdienst ins Mikrofon und manchen wird es schlecht und fallen sogar um. Er ist eigentlich sehr nett, er versucht mich laufend zu seiner Gemeinde zu ziehen, und macht immer solche Nebenbemerkungen über meine Gemeinde.

Solche Nebenbemerkungen habe ich öffters bei Charismatiker mitgekriegt. Sie fühlen sich gewiss etwas besseres, vergliechen mit anderen Christen. Der Geist macht sowas bestimmt nicht, eher das Fleisch.

Gruss.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Mr. X » Do 7. Apr 2005, 13:52

Hi aderhold,

womit die Meisten wohl Mühe bekunden ist die Tatsache, dass es in den Brüdergemeinden zuviele "Gesetzte" gibt.

Es ist ebenfalls offensichtlich, das man eine Frau, die zu dieser Richtung gehört, sofort an der Frisur und der Kleidung ausmachen kann.

Was mich aber irritiert sind "offene" oder "geschlossene" Brüder. :?

Mein Freund kommt aus dem Brüderverein, ist ein wunderbarer Mensch und treuer Christ, der das Wort Gottes liebt! :)

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Do 7. Apr 2005, 16:13

Original von aderhold
Deshalb sage ich dass man weder die Brüder, noch die Pfingstler, noch die Charismatiker als einen einheitlichen Block sind.


Das hatte ich auch nie behautet, im Gegenteil, wenn Du meinen Link in den Bibel-Thread gefolgt wärst, hättest Du eine Beschreibung der Untergliederungen der Brüderbewegung erhalten. Das Wort "Bewegung" sagt doch schon alles aus, daher weiß ich nicht, wie Du auf "Block" kommst.

Das Beispiel zeigt, dass Du gerne Meinungen in meine Antworten reinlegst, die so gar nicht da stehen.

Meine Erfahrung mir der Brüderbewegung war recht vielschichtig. Neben Besuchen und Kontakten zu verschiedenen Brüder-Richtungen (geschlossene, exklusive, BEFG etc.), kommen auch noch etliche Verwandte, welche der BW angehören. Meine Meinung bildete sich also über die eigene "Zugehörigkeit" (Mitgliedschaft darf man bei den meisten Richtungen ja nicht unbedingt sagen) und über meine (heute immer noch) mannigfaltigen Kontakte, bis hin zu den Meinungen anderer Denominationen bzw. derer Angehörigen über die BW.

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » Do 7. Apr 2005, 23:15

Also wenn ich euch so lese, dann kommt es mir so vor als würde ich hier auf einer anderen Welt leben.

Meine Erfahrungen hier sind gerade das Gegenteil:

Pfingstler kann man an ihrer Kleidung und Frisuren erkennen:
Männer Hosen, langärmige Hemde.
Frauen lange Röcke, keine Hosen, und langweilige Frisuren.
Männer und Frauen sind im Gottesdienst getrennt.

In Brüdergemeinden dürfen Frauen zwar nicht predigen, aber ihr Äusserlisches ist normal.

Vor einiger Zeit war hier zu besuch ein Österreicher aus einer Brudergemeinde. Der war auch vollkommen normal. Und auf den Fotos von seiner Gemeinde, sah ich auch nur normal gekleidete Leute. Er zeigte mir Bilder von Ausflügen wo alle sehr erfreut waren, und wo ich mich sicher auch sehr wohl gefühlt hätte. Ähnliches sah ich auch bei Brüder aus Deutschland. Also nicht gerade das was hier gesagt wird. Vielleicht habe ich aber noch nicht alle Brüdergemeinden kennen gelernt.

Was Charismatiker betrifft, ihr äusserlisches Erscheinen ist auch vollkommen normal. Charismatiker kritisieren hier gerne auf dumme Weise die Pfingstler, wegen diesem altmodischem Benehmen. Auch diese Kritiken und Nebenbemerkungen über dir Pfingstler haben mir nie gefallen.

Kann es sein dass hier in Amerika die Brüder doch etwas "moderner" sind, bzw. auch in den USA?
Während in Europa die Brüder noch im 19. Jhdt. leben.

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Fr 8. Apr 2005, 11:31

Original von aderhold
Kann es sein dass hier in Amerika die Brüder doch etwas "moderner" sind, bzw. auch in den USA?
Während in Europa die Brüder noch im 19. Jhdt. leben.


Hallo Aderhold,

da scheinen die Brüder tatsächlich eine Mutation hinter sich zu haben :D - hier ist alles eher umgekehrt. Meine Frage: Unterscheidet sich auch die Theologie?

Gruß

stranger 8-)
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Silverrain » Fr 8. Apr 2005, 17:08

Original von aderhold
Also wenn ich euch so lese, dann kommt es mir so vor als würde ich hier auf einer anderen Welt leben.

Meine Erfahrungen hier sind gerade das Gegenteil:

Pfingstler kann man an ihrer Kleidung und Frisuren erkennen:
Männer Hosen, langärmige Hemde.
Frauen lange Röcke, keine Hosen, und langweilige Frisuren.
Männer und Frauen sind im Gottesdienst getrennt.

In Brüdergemeinden dürfen Frauen zwar nicht predigen, aber ihr Äusserlisches ist normal.

Vor einiger Zeit war hier zu besuch ein Österreicher aus einer Brudergemeinde. Der war auch vollkommen normal. Und auf den Fotos von seiner Gemeinde, sah ich auch nur normal gekleidete Leute. Er zeigte mir Bilder von Ausflügen wo alle sehr erfreut waren, und wo ich mich sicher auch sehr wohl gefühlt hätte. Ähnliches sah ich auch bei Brüder aus Deutschland. Also nicht gerade das was hier gesagt wird. Vielleicht habe ich aber noch nicht alle Brüdergemeinden kennen gelernt.

Was Charismatiker betrifft, ihr äusserlisches Erscheinen ist auch vollkommen normal. Charismatiker kritisieren hier gerne auf dumme Weise die Pfingstler, wegen diesem altmodischem Benehmen. Auch diese Kritiken und Nebenbemerkungen über dir Pfingstler haben mir nie gefallen.

Kann es sein dass hier in Amerika die Brüder doch etwas "moderner" sind, bzw. auch in den USA?
Während in Europa die Brüder noch im 19. Jhdt. leben.




Hi Aderhold

Ich war erstaunt, Posts von einem Mitglied des Brüdervereins zu lesen. In der Schweiz fallen die Brüder durch ihren Kleidungsstiel sowie deren zeitfremden Ansichten auf. z.B. wird den Mitgliedern das Fernsehen untersagt...

Aus Sicht der Schweizer Brüder lebst Du "in der Welt"...

:D
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » Fr 8. Apr 2005, 23:00

Silverrain,

Die Frage ist ob jetzt ALLE Brüder in der Schweiz so "hinterm Mond leben", oder nur einige Extremfälle.

Was den Kleidungsstil betrifft, das würde hier bei uns am ehesten auf die Pfingstler zutreffen. Fernsehen ist ihnen nicht untersagt da sie hier in Süd Amerika sogar ihre eigenen Fernsehanstalten haben (natürlich in Kanälen in die nie jemand reinschaut).

Ich habe aber nordamerikanische, deutsche und österreichische Brüder kennen gelernt und die waren alle ganz normal, absolut nicht wie du sie schilderst (schweizer Brüder bin ich noch nicht begegnet).

Aber ich muss zugeben daß ich schon einige seltsame Erscheinungsformen gesehen habe. Aber die gibt es bei allen Bewegungen.

Zu welchem Verein gehörst du eigentlich?



@Stranger

Du fragst wie die Theologie der Brüder ist.
Sie ist dieselbe wie die von allen Freikirchen. Also gleich wie bei den Baptisten, Christlische Alianz, Heilsarmee, Methodisten, u.s.w.

Die Gemeindenleiter nennen sich nicht Pastoren sondern Ältesten. Es gibt mehrere Älteste die über der Gemeinde stehen. Das Brot wird in jedem Gottesdienst gebrochen.
Frauen dürfen nicht predigen und nicht öffentlich lehren. Sie dürfen aber bestimmte Ankündigungen und andere Themen bekanntgeben.

Das einzige seltsame was mir aufgefallen ist dieses:
In manchen Brüdergemeinden müssen Frauen ein Kopftuch während dem Gottesdienst tragen, sind aber ansonsten ganz normal. In unserer Gemeinde hätten das manche Älteste auch gerne eingeführt, hat aber keiner darauf gehört. Dieser Brauch scheint im allgemeinen hierzulande am verschwinden zu sein.

Noch eine Frage?

Gruss.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon chörnli » Sa 9. Apr 2005, 11:13

Bitte lasst uns mal klären, wonach gefragt wird! Die Brüderbewegung mit dem Schweizerischen Brüderverein zu
vergleichen - bringt nichts.
Die Brüderbewegung in Deutschland besteht aus Mennoniten,
Baptisten, Entschiedenen Christen (Gemeinde) und ist konservativ. Viele Aussiedler gehören dazu.

Der Schweizer Brüderverein ist eine erzkonservative Frei-
kirche, die vermutlich auch den Gebrauch des Internet
untersagt. Deshalb hat sich auch noch niemand aus deren
Kreisen gemeldet. Es ist eine Freikirche mit Aeltesten,
kein Pastor, sie verkündigt das Evangelium: Busse, Bekehrung und Heiligung und damit einhergehend viele Gesetze. Kleidervorschriften, lange Haare für die Frauen, keine Bärte für die Männer, etc. Zehntengeben ganz klar. Logischerweise darf die Frau dort NIE lehren, sie darf und muss dienen und sich zurückhalten. Ihr Bereich ist im Häuslichen. Will sie etwas wissen, soll sie ihren Mann fragen. Hat sie keinen, dann den Aeltesten. Niemand darf sich der Welt gleichstellen, womit sämtliche Aktivitäten gemeint sind, womit man sich das Leben gestaltet (Bücherlesen, weiterbilden, Kino, TV, etc.). Die Leute haben Umgang untereinander aber nicht nach aussen, es besteht eine gewisse Ghettoisierrung. Gegründet wurde der
Brüderverein von Fritz Berger, früher wurden sie auch Berglianer genannt.


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Re: Brüderbewegung 2

Beitragvon chörnli » Sa 9. Apr 2005, 11:31

Es gibt sodann auch "offene" und "geschlossene Brüder" darunter versteht man die Darbysten! die auch eine sehr konservative Freikirche sind und die sich in diese beiden Gruppierungen
getrennt haben.
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Re: Brüderbewegung 2

Beitragvon aderhold » Sa 9. Apr 2005, 14:03

Danke Chörnli,

Jetzt scheint es klar zu sein.
Der schweizer Brüderverein hat also mit den Darbysten nichts zu tun.
Oder ist eine extreme Abstaltung der ursprünglischen Darbysten.

Die "offenen Brüder" sind sozusagen die main-stream Brüder. Da sind auch die meisten deutsche Gemeinden inbegriffen, so wie auch die amerikanischen Gemeinden, von denen sich die latinamerikanischen Gemeinden ableiten.

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Re: Brüderbewegung 2

Beitragvon bigbird » Sa 9. Apr 2005, 14:27

Original von aderhold
Der schweizer Brüderverein hat also mit den Darbysten nichts zu tun.
Stimmt!
Oder ist eine extreme Abstaltung der ursprünglischen Darbysten.
Nein, der Brüderverein hat einen ganz andern Ursprung.

Darbysten (also offene und geschlossene Brüder) gibt es aber in der Schweiz auch!

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Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Brüderbewegung 2

Beitragvon chörnli » Sa 9. Apr 2005, 15:55

Wie gesagt, der Schweizerische Brüderverein wurde von Fritz Berger gegründet anfangs des 20. Jahrhunderts. Man kann sich
sehr gut einen Ueberblick verschaffen bei www.relinfo.ch

Die Darbysten (oder Plymouth-Brüder) sind älter und führen
ihren Namen auf den Gründer John Nelson Darby zurück (um 1855).
Sowohl die Darbysten - ob nun offen oder geschlossen -
als auch der Brüderverein führen ein zurückgezogenes Dasein und
haben nicht grosse Mitgliederzahlen.
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Re: Brüderbewegung 2

Beitragvon stranger » Mo 18. Apr 2005, 21:55

Edit: Auf wunsch von Aderhold leicht modifiziert ;)
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Re: Brüderbewegung 2

Beitragvon Hanspeterli » Di 19. Apr 2005, 12:16

@ Silverrain und Chörnli

Ich finde es sehr schade, schreibt ihr solche Unwarheiten über den Brüderverein. :warn: Vom hören sagen lernt man eben lügen... Nein echt, finde es sehr schade! :cry: :cry:

Ich selber gehe in den Brüderverein, aber von dem euch geschriebenen stimmt leider das meiste nicht, das war allerhöchstens früher mal der Fall, aber auch der BV hat sich geändert und ist sich weiter am verändern. :D

Liebe Grüsse....
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Brüderbewegung = Sekte?

Beitragvon stranger » Mi 20. Apr 2005, 20:57

Original von Hanspeterli
@ Silverrain und Chörnli

Ich finde es sehr schade, schreibt ihr solche Unwarheiten über den Brüderverein. :warn: Vom hören sagen lernt man eben lügen... Nein echt, finde es sehr schade! :cry: :cry:

Ich selber gehe in den Brüderverein, aber von dem euch geschriebenen stimmt leider das meiste nicht, das war allerhöchstens früher mal der Fall, aber auch der BV hat sich geändert und ist sich weiter am verändern. :D

Liebe Grüsse....


@Hanspeterli: Sei so gut und äußere Dich erst mal selbst zum Topic, erkennst Du Sektenstrukturen in der Brüderbewegung, wie es Prof. Dr. Dr. Ouweneel erkannt erkannt hat, oder nicht?

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Hanspeterli » Do 21. Apr 2005, 12:00

@ stranger:

da das thema vom topic eh schon abgewichen ist, habe ich mich gleich zu den erwähnten aussagen geäussert.

zu deiner frage: in gewissen brüderbewegungen sind für mich sektenstrukturen erkennbar. jedoch eine starke führerschaft und ausgeprägte Lehren sind für mich noch keine sektenanzeichen, was brüdergemeinden betrifft. ungute anzeichen für mich sind schon eher, wenn es heisst "macht dies und jenes nicht, sonst kommt ihr nicht in den himmel (salopp ausgedrückt)", obschon diesbezüglich in der bibel nirgends etwas erwähnt ist, also gewissermassen ein eigenes verpflichtendes und seligmachendes gesetz aufgestellt wird.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon gibb » Do 21. Apr 2005, 13:31

alarm, gibb meldet sich.

nein, den leuten vom brüderverein ist es nicht verboten, das internet zu gebrauchen. habe diese leute kennengelernt. sie sind in vielem nur klüger und weiser als
/(wie soll ich mal sagen) als charismatiker?
ich war beeindruckt, wie sie erst überlegen bevor sie antworten und will mir in zukunft ein stück dieser weisheit anzueignen versuchen.
als ehemalige charismatikerin bin ich mich gewohnt, frei herauszuplappern und allen alles zu glauben.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Mr. X » Do 21. Apr 2005, 16:30

Hi gibb,
...sie sind in vielem nur klüger und weiser als
/(wie soll ich mal sagen) als charismatiker?
ich war beeindruckt, wie sie erst überlegen bevor sie antworten und will mir in zukunft ein stück dieser weisheit anzueignen versuchen.
als ehemalige charismatikerin bin ich mich gewohnt, frei herauszuplappern und allen alles zu glauben.

Ich glaube, das das "Plappern" ein Wesenszug ist und nicht ein Typisches Merkmal von Charismatikern! 8-)

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon gibb » So 1. Mai 2005, 17:29

Aderhold,

ich habe nun eine Weile Deine Beiträge mitverfolgt und ich kann mich hier aus eigener Erfahrung Deinen Worten anschliessen.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » Do 5. Mai 2005, 05:57

Danke Gibb,

Was meinst du denn genau?

Wir unterhalten uns hier über die Brüder.

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon William Penn » Fr 6. Mai 2005, 18:34

Original von gibb
als ehemalige charismatikerin bin ich mich gewohnt, frei herauszuplappern und allen alles zu glauben.
Hallo gibb, daß Brüder und Charismatiker ziemlich gegensätzlich sind, entspricht auch meinem Eindruck!

Mein Vorschlag: Nimm Dir das Positive der Brüder - nämlich die weise Vorsicht und Bibelbezogenheit - als Vorbild, doch laß das Spontane der Charismatiker nicht ganz fahren. Ich finde, wenn sich diese beiden Qualitäten die Waage halten, kann nur sympathisch erfrischende Authentizität (Echtheit im Verhalten) die angenehme Folge sein.

Dafür ist Perle hier im Forum ein wahrlich gutes Beispiel!

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Sa 14. Mai 2005, 21:02

Original von Hanspeterli
@ stranger:

da das thema vom topic eh schon abgewichen ist, habe ich mich gleich zu den erwähnten aussagen geäussert.

zu deiner frage: in gewissen brüderbewegungen sind für mich sektenstrukturen erkennbar. jedoch eine starke führerschaft und ausgeprägte Lehren sind für mich noch keine sektenanzeichen, was brüdergemeinden betrifft. ungute anzeichen für mich sind schon eher, wenn es heisst "macht dies und jenes nicht, sonst kommt ihr nicht in den himmel (salopp ausgedrückt)", obschon diesbezüglich in der bibel nirgends etwas erwähnt ist, also gewissermassen ein eigenes verpflichtendes und seligmachendes gesetz aufgestellt wird.



Sehe ich ähnlich, Hanspeterli.

Das Fatale daran ist, dass die Betroffenen dies meist selbst nicht wahrnehmen und (ähnlich wie bei den Zeugen Jehovas) regelmäßig auf die "bösen Anderen" zeigen (die da wären alle außer sie selbst und eine paar "Versammlungen";), sich Ihre exklusive Rechtfertigung aus theologischen Fantasiegebäuden (z. B. Dispensationalismus, Vorhandensein des Vollkommenen aus dem Korintherbrief, bereits beendigte Geistesgaben, Verunreinigungslehre etc...) sowie interne Machtstrukturen holen.

Das ist m. E. offenbar die gängige Grundhaltung.

Viele Grüße

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » So 15. Mai 2005, 05:30

Also William hat es wieder mal am besten ausgedrückt.


Original von William Penn
Mein Vorschlag: Nimm Dir das Positive der Brüder - nämlich die weise Vorsicht und Bibelbezogenheit - als Vorbild, doch laß das Spontane der Charismatiker nicht ganz fahren. Ich finde, wenn sich diese beiden Qualitäten die Waage halten, kann nur sympathisch erfrischende Authentizität (Echtheit im Verhalten) die angenehme Folge sein.


Keine Theologie und keine christlische Gemeinde oder Denomination ist perfekt. Beide Seiten haben ihre Fehler, aber deshalb sollte man keine Spaltungen unter diesen Christen anstiften.

Es gibt Christen die sich bei den Brüder nich wohl fühlen, und gehen lieber zu den Charismatiker. Und auch umgekehrt!

Mat 7:3
3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?


Mat 18:6
6 Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.




@Stranger

Übrigens sind Charismatiker genauso dispensationalistisch wie die Brüder.


Gruss.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » So 15. Mai 2005, 06:13

Original von aderhold
Mat 7:3
3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?


Mat 18:6
6 Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.




@Stranger

Übrigens sind Charismatiker genauso dispensationalistisch wie die Brüder.



@Aderhold

Übrigens 1) bin ich immer noch Pfingstler, kein Charismatiker (das solltest Du mittlerweile bemerkt haben), 2) bezog sich meine Aussage auf die Brüderbewegung (Topic), 3) stimmt Deine Aussage nicht, dass Charismatiker generell dispensationalistisch sind (bestenfalls ein kleiner Teil); die Charismatische Bewegung ist nebenbei alles andere als homogen (aber das ist hier nicht das Thema, das Thema ist Brüderbewegung).

Deinen Vers-Sammlung oben (auf was auch immer Du Dich bezogst) kann man noch ergänzen:


Die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie; und solche meide.

Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren.


> Also meide diejenigen, die zwar wie Christen erscheinen, aber die Kraft des Heiligen Geistes verleugnen.

> Und: Klug ersonnene Fabeln, wie den Dispensationalismus oder die Verunreinigungslehre sowie die passenden Lehrer dazu (z. B. Darby) tun ihr Übriges.

Randbemerkung: Bitte beim Topic bleiben, die Charismatische Bewegung ist 1) hier nicht das Thema und 2) keine klar definierbare Gruppierung, sondern tritt fließend überall auf.

Viele Grüße

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » So 15. Mai 2005, 06:38

@Stranger

Was möchtest du denn jetzt wissen? Oder wenn du schon alles weisst, warum frägst du dann weiter? Warum kurbelst du weiter ein Thema an daß nicht viele Leuten im Forum interessiert (nur 2 Seiten in über 3 Monate)?

Welche sind deine Schwierigkeiten mit den Brüdergemeinden die dir den Schlaf rauben?

So wie du die Sache schilderst, sind dann aber nicht nur Brüder betroffen, sondern auch Baptisten, Methodisten, Christlische Alianz, usw.

Und so wie du diesen Thread begonnen hast, kommen wir über einen Vergleich mit Pf. und Ch. nicht hinweg.



Die angegebenen Verse wendest du auf Darby. Nur wissen die meisten Brüder nicht daß sie Darbysten sind. Im allgemeinen versuchen sie sich so weit es geht keine Denomination zu geben.

Auch die Pfingstler sind dispensationalistisch, wie auch heute die meisten Freikirchen. Dispensationalistisch hauptsächlich im eschatologischen Sinne.




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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » So 15. Mai 2005, 07:24

Original von aderhold
Was möchtest du denn jetzt wissen?


Steht im Startposting.

Original von aderhold
So wie du die Sache schilderst, sind dann aber nicht nur Brüder betroffen, sondern auch Baptisten, Methodisten, Christlische Alianz, usw.


Es sind nur Brüder betroffen, auch wenn es Dir nicht passt (siehe Startposting, beachte bitte endlich das Topic hier).

Und diese Brüder-Sektenstrukturen bewirken offenbar, dass aus der Brüderbewegung heraus dieser Hass und die Ablehnung gegenüber Baptisten, Methodisten, Pfingstlern, Charismatikern, Ev. Alianz usw. entsteht.

Original von aderhold
Die angegebenen Verse wendest du auf Darby. Nur wissen die meisten Brüder nicht daß sie Darbysten sind.


Dann wird´s aber mal Zeit.

Original von aderhold
Auch die Pfingstler sind dispensationalistisch, wie auch heute die meisten Freikirchen.


Nur die exklusiven Brüder sind im klassischen Sinne dispensationalistisch. Wie wäre es mal mit Belegen für Deine Unterstellungen???

:x

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » So 15. Mai 2005, 17:25

Stranger,

Zum Startposting habe ich nichts weiter zu sagen, was ich nicht schon wo gesagt habe (siehe vorrige Beiträge). Ausserdem dient dieser Ansatz nur um Spaltung im Leib Christis zu stiften.

Brüder stehen bei uns in guter Gemeinschaft mit Baptisten, Methodisten, Ev. Alianz, u.a., und sogar mit Pfingstler und Charismatiker. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber dies ist nicht die Regel.
In unserer Gemeinde fand für eine gute Zeit ein wöchentliches Pastorenfrühstück statt, an dem Pastoren aller dieser erwähnten Denominationen teilnahmen, um sich so näher zu kennen.
Auch sitzen Brüder zusammen mit Baptisten, Pf., Ch. u.v.a. Christen in den Überdenominationalen Organisationen und Pastorenkonferenzen. Für deine Kritiken gibt es hier keinen Platz


Und diese Brüder-Sektenstrukturen bewirken offenbar, dass aus der Brüderbewegung heraus dieser Hass und die Ablehnung gegenüber Baptisten, Methodisten, Pfingstlern, Charismatikern, Ev. Alianz usw. entsteht.
Meistens sind diejenigen die von Hass reden, dieselben die dieses negative Gefühl am meisten empfinden. Gerade kann man dies am ehesten bei deinen Beiträgen auffinden.
Erzähl doch mal etwas über deine schlechte Erfahrungen mit den Brüdergemeinden, und warum du das jetzt alles so verallgemeinern willst.


Nur die exklusiven Brüder sind im klassischen Sinne dispensationalistisch. Wie wäre es mal mit Belegen für Deine Unterstellungen???
Vielleicht solltest zuerst DU deinen Ansatz belegen. Oder erklär mal was du jetzt unter Dispensationalismus verstehst.

Für mich ist der Dispensationalismus hauptsächlich ein prophetisches und eschatologisches Modell (Entrückung vor der Grossen Drangsal), das die Bibel in Zeiten oder Dispensationen aufteilt.
Dies wurde auch von vielen evangelischen Freikirchen übernommen, sowie auch von Pfingstler und Charismatiker, die das selbe lehren, vielleicht mit einem anderen Namen.


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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » So 15. Mai 2005, 22:12

Was meinst Du, warum ich Dich alle paar Sätze auf das Startposting verweise? Wir reden hier von den "exklusiven Brüdern" (inkl. Raven) - und die lehnen alles ab was kreucht und fleucht, sämtliche Kirchen, Denominationen, die Ev. Allianz - einfach alles. Prof. Ouweneel geht in dem Interview von einer Entwicklung aus (Link folgen), die vermutlich irgendwann auch in Deiner liberalen peruanischen Außenstelle ankommen könnte.

Zu Deiner eigenwilligen Interpretation von Dispensationalismus sei gesagt, dass die Definiton eigentlich einheitlich anerkannt wird und Pfingstler diese Lehre natürlich nicht vertreten. Hier klicken und Irrlehre reinziehen: Lexikon

Verbreitung heute

Das erste modernere System des Dispensationalismus entstand um 1820 in der kleinen Gemeinde der Plymouth Brethren in England und Irland und wurde von John Nelson Darby (Mitbegründer der Brüdergemeinde und Mitautor der Elberfelder Bibelübersetzung) insbesondere in den USA verbreitet. In Deutschland bekannt ist auch die Version, die in der Scofield-Bibel beschrieben ist. A.E. Knoch (1874-1965) hat diesen Plan in Prinzip beibehalten, aber um 5 Haushaltungen erweitert, bzw. verfeinert.

Der Dispensationalismus ist aufgrund seiner Entstehungsgeschichte insbesondere im christlichen Fundamentalismus in den Vereinigten Staaten verbreitet und hat dort auch den protestantischen Mainstream stark beeinflusst. Er findet auch bei einem Teil der evangelikalen Christen in Europa Anhänger, hierzulande hat er allerdings bisher kaum Einfluss auf die größeren Kirchen gehabt.fg



Diese Lehre von den Haushaltungen widerspricht einer zentralen Aussage der Pfingstbewegung derartig, dass es schlicht keine Vertreter in der Pfingstbewegung geben kann (sonst könnten es keine Pfingstler mehr sein). Das ist ein Widerspruch in sich.

Schmeiss daher bitte hier nicht mit solchem Unfug herum, dass die Pfingstbewegung den Dispensationalismus verträte.

Zu meinen Erfahrung mit der Brüderbewegung kann ich nur sagen, dass ich selbst lange die Versammlung besuchte, ich kenne den "Laden" exakt, in allen Schattierungen. Sogar meine Eltern sind dabei, und nicht gerade bei den Liberalen. Ich kenne die Hintergründe der Bewegung, die Praxis, die Theorie, sogar die Geschichte, die Biographien der Gründer, die Grund-Mentalität, die Standard-Probleme aber auch die Vorzüge (gibt es tatsächlich) usw. usf...

Du drängst mich ja geradezu, meine Erfahrungen zu schildern.

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » So 15. Mai 2005, 23:59

@Stranger

Meine "liberale peruanische Aussenstelle"! Das ist gut! Jetzt musste ich wirklich lachen. Es ist zwar verachtend daher unchristlich ausgedrückt, aber witzig. :D
Ich glaube nicht nur die "exklusiven Brüder" die du erwähnst leben hinter dem Mond, sondern gewisse Pfingstler hier im Forum auch. Zum Glück sind nicht alle Pfingstler so.
Eigentlich gefallen mir die Pf. sehr gut. Ihre Hingabe zu Gott und ihre Bibeltreue ist vorbildlich, was ich von vielen Ch. nicht sagen kann, obwohl es natürlich auch überall viele Ausnahmen gibt.

Zu den "exklusiven Brüder" die du erwähnst werde ich mich nicht weiters äussern, da ich diese überhaupt nicht kenne, und noch nie auf so eine Brüdergemeinde gestossen bin.
Gehört habe ich gewiss schon von solchen Gemeinden. Auch was die deutschen Brüder so im Internet schreiben ist zimmlich radikal. Aber ich habe noch nie so einen kennen gelernt. Auch deutsche und österreichiche Brüder die ich kennenlernte waren nicht annähernd so.

Aber schade daß du solch schlechte Erfahrungen gemacht hast, gerade mit diesem exträmen Flügel (der mir vollkommen unbekannt ist). Aber sollten wir nicht lieber aufhören den Dorn in anderen Augen zu sehen, und lieber auf den Balken in unserem zu achten.

Sektenstrukturen können praktisch in jeder Gemeinde entstehen. Da habe ich auch schon zimmlich merkwürdige Dinge auch unter Baptisten und Ev. Alianz gesehen, ganz zu schweigen von Pf. und Ch.

Aber was willst du dagegen unternehmen, da du ja anscheinend dich von Gott berufen fühlst hier im Forum einen Feldzug gegen die Brüdervereine zu starten?

Was den Dispensationalismus betrifft, und so wie er in Wikipedia dargestellt wird, scheint tatsächlich so zu sein. Es geht vor allem um eine eschatologische prä-milleniare Sicht. Ob man die Weltgeschichte wirklich so in Zeitalter unterteilen kann ist fragwürdig, aber es ist ein gut geordnetes Modell zum Bibelstudium ("prüfet alles";).

Und beweisen kann ich dir auch daß Ch. und Pf. diese selbe Endzeittheologie lehren. Jedenfalls hierzulande sind hauptsächlich Pf. auf dieses Thema spezialisiert; es ist geradezu ihr Lieblingsthema. Wenn ein amerikanischer Pf. zu Besuch kommt, dann dreht sich meistens seine Predigt nur darüber. Im Gegensatz dazu sind unsere Gemeindemitglieder in diesem Thema nicht besonders "fitt". Bei uns wird dieses Thema so gut wie nie angerührt, es sei denn in gewissen Bibelkurse.

Auch Ch. lehren diese selbe Endzeittheologie; der bekannte amerikanische Teleprediger Benny Hinn spricht öffters von einer baldigen Entrückung.

Also sei bitte nicht so voreilig, vor allem wenn du über andere Christen sprichst. Sonst kannst du dir gleich einen Mühlstein um den Hals binden und dich im Fluss versenken. :D

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon William Penn » Mo 16. Mai 2005, 01:49

Na, na, Ihr zwei, hört mal zu, bevor Ihr euch prügelt ;) !

Dakes´s Annotated Reference Bible ist die Lieblings-Studienbibel der amerikanischen Pfingstler: Sie ist stock-dispensationalistisch! Dake selbst war doktrinell gesehen ein Anhänger der Haushaltungslehre und der Vorentrückung, aber von der Glaubenspraxis her ein Pfingstler.

Unter dem angegebenen Link findet Ihr folgenden Text:

"Dake was Pentecostal in terms of his spiritual experience and beliefs, and The Dake Annotated Reference Bible has been dubbed "The Pentecostal Study Bible." While such a label accurately assesses Dake´s position when dealing with relevant portions of Scripture, it is somewhat limiting as well. Dake´s true passion was providing a dispensationally systematic perspective on biblical prophecy."

Zusammengefaßt (fett WP):

"Dake war, was sein geistliches Leben betrifft und seine Überzeugungen, pfingstgläubig. Seine Studienbibel ist daher "Die Studienbibel der Pfingstler" tituliert worden ... Dakes wahre Leidenschaft war es, eine - dispensationalistisch gesehen - systematische Sicht der biblischen Prophetie zu bieten."

Was meint Ihr dazu?

Höre Israel:
Jahwe, unser Gott,
ist ein einziger Jahwe!


5. Mose 6:4

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon aderhold » Mo 16. Mai 2005, 02:57

Hallo William,

Was ich meine? Ich meine du hast recht.
Die meisten Freikirchen, Charismatiker und Pfingtler sind Dispensationalisten, wenn sie vielleicht diesen Begriff auch nicht verwenden.
Das haben diese Christen sozusagen von den Plymouth-Brethren übernommen.

Man kann sich zwar auseinandersetzen über die genaue Aufteilung der Weltgeschichte (Dispensationen), aber die bekanntesten Merkmale des Dispensationalismus scheinen folgende zu sein:

- Entrückung der Gemeinde vor der grossen Drangsal und Erscheinen des Antichrist der den Tempel in Jerusalem wieder aufbauen wird.

- Das heutige Israel wird weiterhin als Gottes auserwähltes Volk angesehen, daher wird eine absolute Unterstützung zum Staat Israel ausgeübt.

Wenigstens sind dies Dinge an die Ch. und Pf. ganz bestimmt glauben.

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Mo 16. Mai 2005, 07:44

Original von aderhold
Zu den "exklusiven Brüder" die du erwähnst werde ich mich nicht weiters äussern, da ich diese überhaupt nicht kenne, und noch nie auf so eine Brüdergemeinde gestossen bin.



Wie? Du kennst sie gar nicht? Du hast überhaupt keine Ahnung vom Thema hier und schreibst ellenlange Texte mit Deiner Meinung?

Hier geht es um Sektenstrukturen in der Brüderbewegung, die Prof. Dr. Dr. Ouweneel (siehe Startposting, les das endlich mal) im exklusiven Flügel lokalisiert hat. Du hast also überhaupt keine Ahnung, was der exklusive Flügel überhaupt ist? Von was schreibst Du dann die ganze Zeit?

Verwunderte Grüße

stranger

PS: Den Mühlstein-Vers, den Du hier laufend zitierst, hast Du offenbar noch nicht verstanden. Darin werden die Verführer der Gläubigen gewarnt und das wären auf dieses Forum übertragen z. B. "Sekten" - also in unserem Falle die exklusive Brüderbewegung, wenn Prof. Dr. Dr. Ouweneel Recht behält (und sollte hier diskutiert werden, das ist das Topic hier). Den Mißbrauch von Bibelversen könnte man auch unter Verführung rechnen, daher solltest Du besser aufpassen, wenn Du andere Christen mit solchen Versen verurteilst.
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Mo 16. Mai 2005, 08:04

Original von William Penn
Dakes´s Annotated Reference Bible ist die Lieblings-Studienbibel der amerikanischen Pfingstler: Sie ist stock-dispensationalistisch!



Hi WP,

das ist gewiss nicht der Mainstream dort, zumal die mit Abstand meisten Pfingstler gar nicht aus den US sind. Aber Dake hattest Du ja bereits im Bibel-Forum ausgeführt:

http://www.forum.livenet.ch/thread.php?threadid=8341&boardid=17&styleid=1&page=3

Wie ordnete Dake eigentlich die Apostelgeschichte ein? Doch nicht etwa als Prosa?

Bin gespannt.

Viele Grüße

stranger 8-)
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Re: Brüderbewegung

Beitragvon stranger » Mo 16. Mai 2005, 12:25

Hallo Aderhold,

wir sollten nun tatsächlich wieder zurück zum Thema kommen, das offenbar momentan nicht recht weiterkommen will.

Die anderen Themen bitte hier fortführen:

Dispensationalismus oder Bündnistheologie?

Brüderbewegung allgemein

Vermutlich haben wir bloß aneinander vorbei geschrieben - soll ja bekanntlich auch mal vorkommen. :roll:

In der Vergangenheit hatten wir eigentich nie Probleme miteinander, daher gehe ich hier von einer unrühmlichen Ausnahme aus. 8-)

Vielleicht kannst Du in den beiden anderen Threads ja nochmal Deine o. g. Überlegungen einbringen?

Viele Grüße (auch an die Alpakas) :D

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Re: Brüderbewegung

Beitragvon Michael333 » So 31. Jul 2005, 14:39

:)

Also die Brüderbewegung kann man aber nun wirklich nicht als Sekte bezeichnen (wenn man "Sekte" in der Bedeutung von "Kult" verwendet), denn die sind wirklich bibeltreu.
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