Das Vaterunser

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Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mo 17. Okt 2005, 16:12

Hallo @all !

Im unteren Forenteil tauchte in letzter Zeit oft die Frage auf, wie man denn beten soll bzw. worauf man denn hoffen soll bezüglich persönlicher Bitten.

Laut Matth.6/5-15 äussert sich Jesus eigentlich ganz klar dazu:

1. Wir sollen nicht plappern wie die Heiden.
2. Wir sollen im stillen Kämmerlein beten.
3. Unser Vater wisse, wessen wir bedürfen,bevor wir ihn bitten und deshalb sollen wir uns auf das VAterunser beschränken. In diesem Gebet gehts hauptsächlich um´s Danken und um Vergebung unserer alltäglichen Verfehlungen.

Noch im selben Kapitel kommt sozusagen nochmals eine Unterstreichung dessen:

"Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: was werden wir essen? was werden wir trinken?womit werden wir uns kleiden?
NACHDEM ALLEM TRACHTEN DIE HEIDEN.Denn euer himmlischer Vater weiss, dass ihr all dessen bedürft.
TRACHTET ZUERST NACH DEM REICH GOTTES UND NACH SEINER GERECHTIGKEIT, SO WIRD EUCH DAS ALLES ZUFALLEN."

Meine Frage: Ist das "Reich Gottes" und "seine gerechtigkeit" das "im Reinen sein mit Gott" bzw. "das Erfüllen des Gebots: Lieben Deinen Nächsten wie dich selbst" ? Einem Christen müsste es demnach alleine um dies gehen. Persönliche Wünsche wären völlig zweitrangig. Nach diesen trachten doch die Heiden. (Nahrung, Kleidung..übersetzt in unsere Zeit: Job, Geld, Familie, Partner, Gesundheit..ect.)

Wenn ich das richtig verstehe, würden dann die meisten von uns völlig falsch liegen, wenn sie Gott um irgendwas Persönliches bitten. Es kommt mir vor, als wären wir alle total falsch gewickelt. Offenbar erstreben die Meisten von uns zuerst äusserliche Dinge(genauso wie die Heiden). Dabei geht es Gott zuerst um die Liebe, die Verbindung zu ihm und unserem Nächsten. Wenn wir darin leben, bekämen wir sozusagen automatisch das, was wir brauchen und müssten somit nicht um irgendwas künstlich bitten. :?

Das Problem ist nur, wie kommt man in diese Verbindung, in diese Gottes-und Menschenliebe rein? Das habe ich nach 22 Jahren immer noch nicht rausgefunden. (trotz "Uebergabe-Gebet ect.)

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Such_Find » Mo 17. Okt 2005, 17:25

@Kathy :)
Das Problem ist nur, wie kommt man in diese Verbindung, in diese Gottes-und Menschenliebe rein?
Mensch bräuchte Zeit um sich dahin entwickeln zu können, anfangen tut es im Inneren des Menschen(auch Gott muß man von Innen heraus erkennen).
Ich kenne aber keine Gemeinschaft die einem diese Zeit der Entwicklung geben würde, da bekommt (als Bild) der Erstklässler die Bücher der Achtklässler vor die Nase gehalten und verkümmert daran, da soll sich ein Säugling eine Waffenrüstung umschnallen.........
Wenn es um eine innere Entwicklung geht die irgendwann Früchte bringen soll, dann müsste man das Äußere weiterlaufen lassen wie gehabt - im Sinne von «keine äußerlichen Veränderungen». Das hiesse aber auch zuzulassen das Leutchen z.B. eine zeitlang weiterhin wild durch die Betten steigen(wenn sie´s vorher auch gemacht hatten...).

«Warum denn nicht sagen(wie manche Leute uns verleumden, indem sie behaupten, wir sagten es): "Laß uns Böses tun, damit Gutes daraus entstehen kann"?» Röm-3:8

Es geht nicht darum ""Sünde"" zuzulassen, sondern eine innere Entwicklung. Indem man das Verhalten über Regeln&Co in ein [selbstgeschaffenes] Christen-Bild quetschen will zwingt man Menschen sich selbst zu erschaffen, sie sind ihr eigener Schöpfer, Gott hat damit nichts zu schaffen. Wieso sollte da etwas göttliches rauskommen, göttliche Eigenschaften sichtbar werden?


ciao, Ingo
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Fellow » Mo 17. Okt 2005, 17:34

Hallo kathy

in Anbetracht dessen, was du geschrieben hast, ist zu erwähnen, dass es für uns Menschen doch vielfach sehr schwierig ist, zu unterscheiden, was wir für uns persönlich bitten und was nur für unseren Nächsten, für Gott ist. Da gibt es doch eine mächtige Grauzone, in der wir Bitten vorbringen, die sowohl für uns, wie auch für unseren Nächsten sind. Wenn wir also sagen, dass wir nichts für uns selber bitten sollen, dann spätestens werden wir Probleme bekommen, wenn wir merken, dass ein Gebetsanliegen nicht nur ein Gebetsanliegen für den Anderen, für den Nächsten, für Gottes Reich ist.
wir brauchen und müssten somit nicht um irgendwas künstlich bitten.
Und was verstehst du denn unter künstlich bitten? Wenn eines meiner Kinder zu mir kommt und mich bittet ihm seine Leibspeise zu kochen, dann bin ich ihm doch nicht böse, wenn ich das abschlagen muss, weil ich etwas nicht im Hause habe. Bitten darf man doch!? Oder wenn mein Kind ein Handy will, wie viele andere auch, und ich meine Gründe habe, um diesen Wunsch nicht oder noch nicht zu erfüllen, dann bin ich doch nicht zornig, wenn mein Kind das erbittet. Ich werde höchstens dann gereizt, wenn ich auf Unverständnis stosse und meine Entscheidung nicht akzeptiert wird.
Wenn ich als unvollkommener irdischer Vater Bitten anhöre und darüber nicht zornig werde, wieviel mehr lässt Gott es zu, dass ich zu ihm mit allen Bitten komme. Auch mit persönlichen oder wie du geschrieben hast, mit "künstlichen" Bitten. Ich glaube fest daran, dass ich Gott alles sagen kann und somit auch um alles Bitten kann, das auf den ersten Blick als wenig biblisch erscheint.

Noch ein Beispiel:
Wenn ich Gott um einen Computer bitte, ist ja das etwas das ich für mich alleine bitte. Aber wenn man die Motive dahinter sieht oder auch die Wünsche, dann ist es ja möglich, dass es auf einmal nicht mehr so ein egoistischer Wunsch ist. Wenn ich nämlich mit dem Computer andern helfen kann, die echt Mühe haben, wenn ich für Andere Sachen in wenigen Minuten erledigen kann, wofür sie Stunden haben, wenn ich so meine Fähigkeiten für Andere und Gottes Reich einsetzen kann, effektiver als das ich es mit einem alten Gerät kann, dann ist es doch nicht nur zum Eigenzweck. Kommt dazu, dass ich vielleicht zufriedener bin und meine Umwelt das auch spürt...und...und...

Das war nur ein Beispiel, es stellt nicht meine Situation dar. :D Also ich bin mit meinem 4-5 jährigen selbstzusammgestellten Compi vollauf zufrieden und kann noch alles machen, das ich so für meine Kollegen, für die Gemeinde, Familie und natürlich auch für mich tätigen kann. Brauche also keinen neuen PC, das war kein Spendenaufruf! ;)

Ich werde weiterhin Gott um alles Bitten, das ich mir wünsche. Es liegt an IHM, mir die Wünsche zu erfüllen oder nicht!

Apropos Vaterunser. Wir haben gestern in unserer Gemeinde eine Predigt gehört über das "Vaterunser des Paulus". Es steht im Epheser 3,14-21:
14 Darum knie ich nieder vor Gott, dem Vater, und bete ihn an, 15 ihn, dem alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde ihr Leben verdanken. 16 Ich bitte Gott, daß er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet 17 und Christus durch den Glauben in euch lebt. In seiner Liebe sollt ihr fest verwurzelt sein; auf sie sollt ihr bauen. 18 Denn nur so könnt ihr mit allen anderen Christen das ganze Ausmaß dieser Liebe erfahren, 19 die wir doch mit unserem Verstand niemals fassen können. Dann wird diese göttliche Liebe euch immer mehr erfüllen. 20 Gott aber kann viel mehr tun, als wir von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. 21 Deshalb wollen wir ihn mit der ganzen Gemeinde durch Jesus Christus ewig und für alle Zeiten loben und preisen. Amen.


lq, fellow
Du bist der, der mich designte,
Du bist mehr, als ich je meinte!
Du bist Schöpfer meines Seins
und Bejubler des Designs,
das in mir erschaffen ist!
Du bist Lebenskomponist!

Quelle: internetgedichte.ch
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mo 17. Okt 2005, 17:53

Hallo Ingo

Danke für Deine Sicht der Dinge. :) Hmm..wenn das wirklich so wäre, wie Du sagst, wär´ ich ja doch auf dem richtigen Weg. Innerlich hat sich doch schon einiges verändert, ohne dass ich es krampfhaft angestrebt hätte.
Was mich so verunsichert, ist einfach die Tatsache, dass sich Aeusserlich seit Jahren überhaupt nichts tut.
Ich bin zwar schon oft auf fast wundersame Weise mit dem Nötigen, was man so zum Leben braucht, versorgt worden. Von dem her könnte ich das erwähnte Bibelzitat voll unterschreiben. Nur bin ich ja nun doch einbisschen mehr als bloss ein Vogel, der einfach mit Nahrung versorgt werden muss. Als Mensch habe ich doch noch mehr Bedürfnisse als ein Vogel oder irgend ein Floh in der Wüste. :D Ich denke da vorallem an Beziehungen. Gute, stabile Freundschaften, einen Mann, Kinder ect, Arbeitskollegen, eine Arbeit oder eine Familie wo ich mich einbringen könnte. Das fehlt mir alles. Daher würde ich mir was vorlügen, wenn ich sagen würde: "Gott versorgt mich mit Allem, was ich brauche". :roll:

Ich bin mir sicher, Du weisst, was ich meine. ;) Deshalb denke ich, dass ich doch was falsch mache. :? Denn ich lerne immer wieder sehr nette Leute kennen, die aber alle hartgesottene Atheisten sind und ich mich nicht mal trauen würde,in deren Gegenwart, das Wort Gott überhaupt in den Mund zu nehmen!
Und bei den Bibelchristen fühle ich mich genauso fehl am Platz. Genau aus dem Grund, den Du oben nennst. Ist Gott unfähig, mir mal einpaar Gleichgesinnte über den WEg zu schicken?So nach 10 Jahren Wüste, kann mir ja keiner vorwerfen, dass ich keine Geduld hätte, oder? Moses und Jesus mussten nur 40 Tage da durch! Was soll denn das?

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mo 17. Okt 2005, 18:04

Lieber Fellow

Ich kann es Dir nicht noch genauer erklären. Dazu fehlen mir die Worte. Es gibt einfach Leute, die mich nicht verstehen können oder wollen. Das akzeptiere ich.

gruss, kathy

P.s: Les´ halt Ingo´s Beitrag. Er ist einer von den Wenigen, der meine Gedanken in Worte zu fassen vermag. Ein Wunder, das nicht alle Tage vorkommt. ;)
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Cyril » Mo 17. Okt 2005, 18:14

Original von kathy
Hallo @all !

...

Laut Matth.6/5-15 äussert sich Jesus eigentlich ganz klar dazu:

1. Wir sollen nicht plappern wie die Heiden.
2. Wir sollen im stillen Kämmerlein beten.
3. Unser Vater wisse, wessen wir bedürfen,bevor wir ihn bitten und deshalb sollen wir uns auf das VAterunser beschränken.

...

gruss, kathy



Hallo Kathy

Ich denke, dass Dein Problem darin besteht, dass Du in Mt 6,5-15 eine Schlussfolgerung (von mir oben fett wiedergegeben) hineininterpretierst, die sich vom Text und vom weiteren Kontext her nicht begründen lässt.

Dadurch, dass uns Jesus mit dem Vaterunser das kostbarste Gebet gibt, das wir kennen, ist doch nicht automatisch das Verbot sämtlicher anderer, persönlicher Gebete verbunden. Es gibt in der Schrift (AT und NT) unzählige Beispiele sehr persönlicher, situationsbezogener Gebete, in denen sich Gläubige mit ihren eigenen Worten mit Dank, Lob, Anbetung, Bitte und Fürbitte an Gott wenden.

Kannst Du Dir vorstellen, dass der Stephanus der Apostelgeschichte, dem Tode nahe, in höchster Not, statt seins berühmten Stossgebetes ´Herr, in Deine Hände befehle ich meinen Geist! nach dem Willen des Vaters das Vaterunser hätte beten sollen?

Eine persönliche Beziehung zu Christus beinhaltet doch auch, dass wir uns in sehr persönlicher Weise, mit eigenen Worten, an ihn wenden dürfen. Dadurch wird das Vaterunser in keiner Weise ´entwertet´.

Gruss

Cyril



ILLUM OPORTET CRESCERE
ME AUTEM MINUI

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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mo 17. Okt 2005, 18:30

Hallo Cyril

Ich meine, dass das VaterUnser eben alles Wesentliche, also Gottes Wille schlichtweg enthält. Jesus erwähnt ja deutlich, was mit dem Geplapper gemeint ist. Die Heiden sorgen sich und bitten demnach vorallem um ihre eigenen Bedürfnisse. Sie glauben, sie müssten das Gott mitteilen. Aber laut Jesus ist dies eben gerade nicht notwendig. Denn Gott weiss, was wir brauchen. Der Heide steht nach meinem Begriff für einen Menschen, der das Wesentliche nicht sieht, der sich um Dinge (persönliche Versorgung) Gedanken macht, die am Wichtigsten(nämlich der Gottes-und Nächstenliebe) vorbeigehen. Die Heiden als Symbol für Menschen, die nicht nach dem Gottesreich trachten, sondern die äusserlichen Umstände gesichert haben wollen. Auf den Punkt gebracht, könnte man sagen: der Christenweg geht von innen nach aussen. Die Heiden suchen von aussen nach innen zu gelangen. Hoffe, Du verstehst, was ich meine...

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Such_Find » Mo 17. Okt 2005, 18:33

@Kathy :))
So nach 10 Jahren Wüste, kann mir ja keiner vorwerfen, dass ich keine Geduld hätte, oder?
Falls es dich beruhigt: bei mir sind´s jetzt fast 15 Jahre. Ich bin mittlerweile soweit das nur noch 1ne Tür aufgehen muß, dann hätte ich mein Etappenziel erreicht was ich viele Jahre ersehnt habe.
Als Mensch habe ich doch noch mehr Bedürfnisse als ein Vogel oder irgend ein Floh in der Wüste. Ich denke da vorallem an Beziehungen. Gute, stabile Freundschaften, einen Mann, Kinder ect, Arbeitskollegen, eine Arbeit oder eine Familie wo ich mich einbringen könnte. Das fehlt mir alles.
Diese deine Bedürfnisse haben nicht deine oberste Priorität - oder? Wieso sollte das dann -wenn- als erstes gegeben werden?
Ich habe seit zig Jahren nur 1 Ziel was ich erreichen will: Freiheit!, kein Sklave von Umständen mehr sein! Ich denke mal das du ähnliches als erstes haben willst...


lg, Ingo
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Such_Find » Mo 17. Okt 2005, 18:38

Zitat von Kathy
Auf den Punkt gebracht, könnte man sagen: der Christenweg geht von innen nach aussen. Die Heiden suchen von aussen nach innen zu gelangen.
Hier formst du meine Gedanken zu Worte... :]
«Andererseits frage ich mich seit langem, woher diese Unfähigkeit stammt, den Geist Gottes als das zu sehen, was er ist, nämlich als das Leben, Wesen, Bewußtsein und Sein Gottes.»
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mo 17. Okt 2005, 18:42

Diese deine Bedürfnisse haben nicht deine oberste Priorität - oder? Wieso sollte das dann -wenn- als erstes gegeben werden?
Ich habe seit zig Jahren nur 1 Ziel was ich erreichen will: Freiheit!, kein Sklave von Umständen mehr sein! Ich denke mal das du ähnliches als erstes haben willst...


Stimmt prompt! ;) :)


gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mo 17. Okt 2005, 18:52

Falls es dich beruhigt: bei mir sind´s jetzt fast 15 Jahre. Ich bin mittlerweile soweit das nur noch 1ne Tür aufgehen muß, dann hätte ich mein Etappenziel erreicht was ich viele Jahre ersehnt habe.


ohjeh..nein, das beruhigt mich ganz und gar nicht. :shock:
Noch eine Tür? Ist denn das eine Geschichte ohne Ende bzw. wieviele Türen gibts denn da noch, bis man endlich FREI ist?Ja, ja...wer anklopft, dem wird aufgemacht...DAS KANN ICH NICHT UNTERSCHREIBEN, denn meine Finger sind vor lauter Klopfen schon wund und meine Hoffnung, dass mir jemals "aufgemacht wird" schwindet mit jedem Tag. :cry:

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Such_Find » Mo 17. Okt 2005, 19:20

meine Finger sind vor lauter Klopfen schon wund und meine Hoffnung, dass mir jemals "aufgemacht wird" schwindet mit jedem Tag.
Das kenn ich und kann es gut verstehen.
Ich habe für kaum noch etwas Geduld, aber dafür schon. Hilfreich wär mir mal jemandem zu begegnen bei dem sich diese Tür zur Freiheit mal geöffnet hat - das würde mich trösten und lies mich einiges an Kraft einsparen. Aber mein Vertrauen das dies geschehen wird ist da, irrelevant ob andere das erreicht haben.


lg, Ingo
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Schoham » Mo 17. Okt 2005, 20:52

Jesus Christus möchte dass wir Ihn und Seinen Vater erkennen.

Je nachdem wie ich Gott erkannt habe, werden meine Gebete sich
verändern.

Ich darf meinen Vater im Himmel um alles bitten!

Doch werden sich meine bitten immer mehr zum Danken und
zur Anbetung hin verändern - je mehr ich Ihn erkenne.

Wächst mein Glaube und mein Vertrauen, so bin ich
ganz geborgen.

Mein guter Hirte sorgt für mich. :)

Das Beten wird zur Freude inniger Gemeinschaft mit Gott.

Gruss schoham
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Such_Find » Di 18. Okt 2005, 15:17

@Kathy
Noch eine Tür? Ist denn das eine Geschichte ohne Ende bzw. wieviele Türen gibts denn da noch, bis man endlich FREI ist?
Keine Angst, nur noch diese eine Tür.
Bis Kathy laufen konnte waren viele Etappen notwendig, Türe zu neuem mussten geöffnet werden - bis der Tag kam an dem Kathy lief.

Das Bild der Tür ist für mich das Bild eines Zieles - könntest du dir ein Leben vorstellen ohne Ziele, ohne Visionen?

Schlimm finde ich nicht vor einer Tür zu warten, sondern niemanden zu kennen dem sie geöffnet wurde, hierfür kein Vorbild zu haben. Das ist wie wenn man ein Studium anfängt und niemanden zu kennen der dieses erfolgreich beendet hat. Das ist kein Grund das Studium nicht in Angriff zu nehmen, es kostet nur Kraft die man sonst für anderes übrig hätte.


lg, Ingo
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Di 18. Okt 2005, 18:40

Hallo Such-Find

Ja, das empfinde ich genauso. Ich kenne viele, die behaupten, sie hätten diese Tür namens Jesus gefunden. Leider überzeugt mich deren Leben und deren Ausstrahlung aber ganz und gar nicht. Die meisten dieser Leute empfinde ich als unterdrückt, geknebelt, eingeschränkt, voller Aengste und Komplexe oder dann völlig abgehoben, wie auf Drogen. Diese wollen dann immer mehr von diesem Jesus, dieser Kraft des Heiligen Geistes (wie sie es nennen) und entwickeln dabei ein richtiges Suchtverhalten. :shock:
Da sehe ich aber weit und breit nichts von innerem Frieden, Freiheit und demütiger Liebe. Darunter stelle ich mir was ganz anderes vor. Als Wortbild würde ich es so umschreiben: LEBENDIGE STILLE

es grüsst Dich
kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon lay_shrink » Sa 22. Okt 2005, 15:41

Hi Kathy,

Meine Frage: Ist das "Reich Gottes" und "seine gerechtigkeit" das "im Reinen sein mit Gott" bzw. "das Erfüllen des Gebots: Lieben Deinen Nächsten wie dich selbst" ? Einem Christen müsste es demnach alleine um dies gehen. Persönliche Wünsche wären völlig zweitrangig. Nach diesen trachten doch die Heiden. (Nahrung, Kleidung..übersetzt in unsere Zeit: Job, Geld, Familie, Partner, Gesundheit..ect.)

Es ist zweitrangig, meiner Meinung nach. Aber Zweitrangigkeit heisst ja nicht zwangsläufig, dass es weniger wichtig ist. Ich denke mir das so: das Wichtigste ist, dass du Gottes Gebote hältst und wirklich im Reinen bist mit Gott. Erst dann wird es dir auch möglich sein, deinen Nächsten zu lieben. Anders rum gehts nicht. Trachte zuerst nach dem Reich Gottes, denn das ist auch gleichzeitig das Beste für dich selber!
Und um kleine, *scheinbar* belanglose Dinge zu beten ist nicht falsch. Warum auch, wenn Gott sagt dass wir mit allem zu Ihm kommen können? Wer bittet, dem wird gegeben. Wichtig ist aber, dass der Wille Gottes immer im Vordergrund steht, egal wofür du bittest. Denn du musst immer damit rechnen, dass Gott gar nicht einverstanden ist mit deinen Wünschen, weil Er doch etwas noch vieeeel Besseres für dich bereit hält. Aber es ist ganz sicher - und da bin ich soo was von überzeugt - dass du wirklich mit ALLEM und mit all deinen Wünschen und Gedanken zu Gott gehen kannst und Ihn auch um Rat fragen kannst. Ob Er´s dir gibt/erfüllt ist dann ganz allein Seine Sache. Aber Er wirds schon gut machen :)


Wenn ich das richtig verstehe, würden dann die meisten von uns völlig falsch liegen, wenn sie Gott um irgendwas Persönliches bitten. Es kommt mir vor, als wären wir alle total falsch gewickelt. Offenbar erstreben die Meisten von uns zuerst äusserliche Dinge(genauso wie die Heiden). Dabei geht es Gott zuerst um die Liebe, die Verbindung zu ihm und unserem Nächsten. Wenn wir darin leben, bekämen wir sozusagen automatisch das, was wir brauchen und müssten somit nicht um irgendwas künstlich bitten.

So ist es! Wie gesagt, wenn wir zuerst nach dem Reich Gottes trachten, fällt uns automatisch alles zu, was wir persönlich zum Leben brauchen. Das hört sich ja so verflixt einfach an...! Also, ich muss ehrlich zugeben, dass ich nicht immer zuerst nach dem Reich Gottes und Seinen Willen trachte! Oftmals sehe ich einfach nur meine Wünsche und mein Verlangen, so dass ich vergesse, Gott zu fragen was ER denn von mir will. Aber ich denke Gott nimmt uns das nicht übel - Er wird uns schon wissen lassen, dass wir falsch gewickelt sind (sobald wir eben nicht das bekommen, was wir uns wünschen).

Das Problem ist nur, wie kommt man in diese Verbindung, in diese Gottes-und Menschenliebe rein? Das habe ich nach 22 Jahren immer noch nicht rausgefunden. (trotz "Uebergabe-Gebet ect.)

Ja.. gute Frage. :) Ich bin jetzt 21 und seit gut 5 Jahren Christ. Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und mit 2 wusste ich schon, dass Jesus für mich gestorben ist, während andere Kinder in meinem Alter, die nicht in christlichen Elternhäuser aufgewachsen sind, nichts davon wussten. NUR: dieses Wissen nützt doch nichts, wenn du´s nicht bewusst angenommen hast. Also, vor 5 Jahren habe ich mein Leben bewusst Jesus übergeben, und trotzdem habe ich oft nicht das Gefühl, dort zu sein, wo Gott mich haben will. Die ganze Beziehung zu Jesus ist ein Prozess, der nach und nach reifen muss. Und das dauert bei JEDEM ein ganzes Leben lang. Du wirst vielleicht noch öfters das Gefühl haben, einiges nicht verstanden zu haben oder nicht dort zu sein, wo Gott dich sehen möchte. Doch wichtig ist, dass du dich nicht abwendest sondern immer und immer weitersuchst, weiterläufst.. Es ist ein Prozess.
"Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben." Und "wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen!" - Albert Einstein
Bis demnächst! :D
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Angel of Hope » Mi 25. Jan 2006, 22:26

Original von kathy
Hallo @all !

Im unteren Forenteil tauchte in letzter Zeit oft die Frage auf, wie man denn beten soll bzw. worauf man denn hoffen soll bezüglich persönlicher Bitten.

Laut Matth.6/5-15 äussert sich Jesus eigentlich ganz klar dazu:

1. Wir sollen nicht plappern wie die Heiden.
2. Wir sollen im stillen Kämmerlein beten.
3. Unser Vater wisse, wessen wir bedürfen,bevor wir ihn bitten und deshalb sollen wir uns auf das VAterunser beschränken. In diesem Gebet gehts hauptsächlich um´s Danken und um Vergebung unserer alltäglichen Verfehlungen.

Noch im selben Kapitel kommt sozusagen nochmals eine Unterstreichung dessen:

"Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: was werden wir essen? was werden wir trinken?womit werden wir uns kleiden?
NACHDEM ALLEM TRACHTEN DIE HEIDEN.Denn euer himmlischer Vater weiss, dass ihr all dessen bedürft.
TRACHTET ZUERST NACH DEM REICH GOTTES UND NACH SEINER GERECHTIGKEIT, SO WIRD EUCH DAS ALLES ZUFALLEN."

Meine Frage: Ist das "Reich Gottes" und "seine gerechtigkeit" das "im Reinen sein mit Gott" bzw. "das Erfüllen des Gebots: Lieben Deinen Nächsten wie dich selbst" ? Einem Christen müsste es demnach alleine um dies gehen. Persönliche Wünsche wären völlig zweitrangig. Nach diesen trachten doch die Heiden. (Nahrung, Kleidung..übersetzt in unsere Zeit: Job, Geld, Familie, Partner, Gesundheit..ect.)

Wenn ich das richtig verstehe, würden dann die meisten von uns völlig falsch liegen, wenn sie Gott um irgendwas Persönliches bitten. Es kommt mir vor, als wären wir alle total falsch gewickelt. Offenbar erstreben die Meisten von uns zuerst äusserliche Dinge(genauso wie die Heiden). Dabei geht es Gott zuerst um die Liebe, die Verbindung zu ihm und unserem Nächsten. Wenn wir darin leben, bekämen wir sozusagen automatisch das, was wir brauchen und müssten somit nicht um irgendwas künstlich bitten. :?

Das Problem ist nur, wie kommt man in diese Verbindung, in diese Gottes-und Menschenliebe rein? Das habe ich nach 22 Jahren immer noch nicht rausgefunden. (trotz "Uebergabe-Gebet ect.)

gruss, kathy


Hoi Kathy

Also ich denke, das 1. und wichtigste Problem ist, dass du als Mensch als erstes lernst: Du musst fordern: Essen, Wärme, Umsorgung (Das lernst du schon als Baby!)
Und Jesus fordert nichts geringeres, als dass wir all das, was wir bisher gelernt haben (wie beschaffe ich Essen, ein Zuhause, Freunde) vergessen und auf seine -zugegebenermassen ziemlich weltfremde- Sicht- und Lebensweise umschwenken. Dass diese Lebensweise ohne fremde Hilfe od. ein grosses Vermögen (Geld ;) ) nicht umsetzbar ist, ist ziemlich naheliegend.

Beispiel Arbeitsmarkt: Jeder, der sich einigermassen an die von Jesus gesetzten Regeln hält, fliegt heutzutage sofort raus - zu wenig Leistung und zu viele Fragen :roll:
Und ohne Arbeit kein Geld, und ohne Geld kein Essen, kein Zuhause, (fast) keine Freunde :cry:

Also: Was macht ein normal vernunftbegabter Westeuropäer?
Hält er sich an Jesus und seinen weltfremden Kodex? :warn: :warn: :warn: Er macht nur gerade was ihm (und der Gesellschaft!) passt.

Und wie soll ICH mich bitte dagegen wehren??? :?

Verzweifelte Grüsse von der langzeitarbeitslosen
Angel of Hope
Der Herr hält seine Hand über dich,
damit die Hitze der Sonne dich nicht quält,
und der Mond dich nicht krank macht.
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Salzstreuer » Do 26. Jan 2006, 07:40

Beispiel Arbeitsmarkt: Jeder, der sich einigermassen an die von Jesus gesetzten Regeln hält, fliegt heutzutage sofort raus - zu wenig Leistung und zu viele Fragen
Und ohne Arbeit kein Geld, und ohne Geld kein Essen, kein Zuhause, (fast) keine Freunde

Also: Was macht ein normal vernunftbegabter Westeuropäer?
Hält er sich an Jesus und seinen weltfremden Kodex? Er macht nur gerade was ihm (und der Gesellschaft!) passt.

Und wie soll ICH mich bitte dagegen wehren???

Verzweifelte Grüsse von der langzeitarbeitslosen
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Hi Angel

Trotz deiner bedauernswerten Lagen (langzeitarbeitslos) darfst Du gewisse Dinge nicht miteinander mischen, haben doch Arbeitslosigkeit und Christsein nicht wirklich eine direkte Beziehung zueinander.

Ich kenne sozusagen keinen Christen, der wegen seines Christseins seine Stelle verloren hat - zumal ich zuwenig Leistung und zuviele Fragen darin nicht sehen kann.

Im Gegenteil ruft uns die Bibel an verschiedensten Orten zu Fleiss, Strebsamkeit, Treue, Ehrlichkeit etc. auf - Dinge, die noch immer gefragt sind ;)

Ein vernunftbegabter Westeuropäer mag sich an die Spielchen gewöhnen, ein Christ nicht. Und ich kenne Christen, die deswegen einen anderen Beruf oder zumindest eine andere Firma gesucht haben. Eine hohe Ethik und Moral ist an bestimmten Orten schwierig durchzuhalten.


Ich denke nicht, dass Du arbeitslos bist, weil Du Christ bist ... Und das Gegenteil müsstest Du mir erst belegen ;)

-salzstreuer
Es gab eine Zeit,
wo der Glaube gegen die Vernunft verteidigt werden musste,
es kommt eine Zeit (und sie beginnt schon)
wo der Glaube die Vernunft verteidigen muss!
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Do 26. Jan 2006, 11:46

Hoi Kathy

Also ich denke, das 1. und wichtigste Problem ist, dass du als Mensch als erstes lernst: Du musst fordern: Essen, Wärme, Umsorgung (Das lernst du schon als Baby!)
Und Jesus fordert nichts geringeres, als dass wir all das, was wir bisher gelernt haben (wie beschaffe ich Essen, ein Zuhause, Freunde) vergessen und auf seine -zugegebenermassen ziemlich weltfremde- Sicht- und Lebensweise umschwenken. Dass diese Lebensweise ohne fremde Hilfe od. ein grosses Vermögen (Geld ) nicht umsetzbar ist, ist ziemlich naheliegend.

Beispiel Arbeitsmarkt: Jeder, der sich einigermassen an die von Jesus gesetzten Regeln hält, fliegt heutzutage sofort raus - zu wenig Leistung und zu viele Fragen
Und ohne Arbeit kein Geld, und ohne Geld kein Essen, kein Zuhause, (fast) keine Freunde

Also: Was macht ein normal vernunftbegabter Westeuropäer?
Hält er sich an Jesus und seinen weltfremden Kodex? Er macht nur gerade was ihm (und der Gesellschaft!) passt.

Und wie soll ICH mich bitte dagegen wehren???

Verzweifelte Grüsse von der langzeitarbeitslosen
Angel of Hope


Liebe Angel of Hope :)

Du hast verstanden, was ich gemeint habe...so schön!!!Das kommt selten vor. Der Kommentar von Salzi schnürt mir schon wieder das Herz ab und ich mag gar nicht mehr drauf eingehen. Denn es gibt nun mal Leute, die einfach blind sind und nichts begreifen wollen. Wahrscheinlich weil sie eben Angst haben, ihre Arbeitsstelle zu verlieren. :? :cry:
Mein verletztes Ich würde ihn einen Heuchler schimpfen, aber mein verständnisvolles Ich erkennt ihn als Mensch voller Angst.

gruss, kathy ;)
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Do 26. Jan 2006, 11:53

@Salzi: Was hätte ich tun sollen?

Ich habe bei einem Arzt gearbeitet, der jahrelang ein kaputtes EKG-Gerät benutzt hat. Als ich das ziemlich schockiert bemerkt habe und ihn darauf mehrmals aufgefordert habe, ein Neues anzuschaffen...hat er mir fristlos gekündigt!

Hätte ich geschwiegen, wie alle andern vor mir, so wäre mir diese Kündigung erspart geblieben.

Ich habe noch mehr solche Dinge erlebt....

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 31. Jan 2006, 09:51

Mit Deinem Verhalten verstoesst Du gegen das Vater unser und wenn der Arzt Christ war, dann hat er Dich zu recht entlassen.





Original von kathy
@Salzi: Was hätte ich tun sollen?

Ich habe bei einem Arzt gearbeitet, der jahrelang ein kaputtes EKG-Gerät benutzt hat. Als ich das ziemlich schockiert bemerkt habe und ihn darauf mehrmals aufgefordert habe, ein Neues anzuschaffen...hat er mir fristlos gekündigt!

Hätte ich geschwiegen, wie alle andern vor mir, so wäre mir diese Kündigung erspart geblieben.

Ich habe noch mehr solche Dinge erlebt....

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Oli4 » Di 31. Jan 2006, 15:10

Original von ausländer
Mit Deinem Verhalten verstoesst Du gegen das Vater unser und wenn der Arzt Christ war, dann hat er Dich zu recht entlassen.

Hallo Ausländer.
Versteh nicht was und wo. Kannst Du mir das bitte genauer erklären??
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 31. Jan 2006, 15:15

an oli.
klar.
das erste gebot also die erste zeile im vaterunser dagegen verstoesst kathy wenn sie so sich gegen ihren chef verhaelt. oder wie wuerdest du das als chef sehen?
gruss
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Angel of Hope » Di 31. Jan 2006, 15:52

@ausländer:
häh? was? wieso das denn? :?
Der Herr hält seine Hand über dich,
damit die Hitze der Sonne dich nicht quält,
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Oli4 » Di 31. Jan 2006, 16:11

Original von ausländer
an oli.
klar.
das erste gebot also die erste zeile im vaterunser dagegen verstoesst kathy wenn sie so sich gegen ihren chef verhaelt. oder wie wuerdest du das als chef sehen?
gruss


Hähh?
Wen Du den Dekalog meinst: Ist denn ihr Arbeitgeber Gott???
Meinst Du das im ernst?

Wenn Du die erste Zeile des VU meinst:
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
??? Sehe den Bezug nicht.

Kenn die Stelle nicht genau, habe aber auf der Auto-Heimfahrt heute noch genau Mathäus´ Worte im Kopf wie wir unsere Mitbrüder (und Schwestern) auf ihre Fehler hinweisen sollten (gleich vor dem ´Balken im Auge´.
Unter der Voraussetzung dass kathy ihren Balken entfernt hat (davon gehe ich beim Problemfall defektes medizinisches Gerät aus) dann behaupte ich mal, mit dem Wissen das wir hier haben, dass sie richtig handelte.

was ist denn wichtiger: Denmütig nichts zu sagen oder ihren Chef auf einen (lebens)wichtigen Umstand hinzuweisen.

Versteh Dich leider immer noch nicht
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 7. Feb 2006, 09:44

In diesem Sinn ist der Arbeitgeber "Gott". Oder wo haben Jesus oder Paulus oder Augustinus oder sonstwer gelehrt, den Chef zu beleidigen oder zu attackieren?




Original von Oli4
Original von ausländer
an oli.
klar.
das erste gebot also die erste zeile im vaterunser dagegen verstoesst kathy wenn sie so sich gegen ihren chef verhaelt. oder wie wuerdest du das als chef sehen?
gruss


Hähh?
Wen Du den Dekalog meinst: Ist denn ihr Arbeitgeber Gott???
Meinst Du das im ernst?

Wenn Du die erste Zeile des VU meinst:
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
??? Sehe den Bezug nicht.

Kenn die Stelle nicht genau, habe aber auf der Auto-Heimfahrt heute noch genau Mathäus´ Worte im Kopf wie wir unsere Mitbrüder (und Schwestern) auf ihre Fehler hinweisen sollten (gleich vor dem ´Balken im Auge´.
Unter der Voraussetzung dass kathy ihren Balken entfernt hat (davon gehe ich beim Problemfall defektes medizinisches Gerät aus) dann behaupte ich mal, mit dem Wissen das wir hier haben, dass sie richtig handelte.

was ist denn wichtiger: Denmütig nichts zu sagen oder ihren Chef auf einen (lebens)wichtigen Umstand hinzuweisen.

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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Oli4 » Di 7. Feb 2006, 10:22

Original von ausländer
In diesem Sinn ist der Arbeitgeber "Gott". Oder wo haben Jesus oder Paulus oder Augustinus oder sonstwer gelehrt, den Chef zu beleidigen oder zu attackieren?

Hallo Ausländer

Bitte lies nochmals kathys Post. Es steht nirgend, dass sie ihren Chef attackierte! Ihre Pflicht, auch aus Gottes Sicht, hat sie wahrgenommen und ihren Chef auf den defekten Aparillo zu reparieren, welcher u.U. eine Fehldiagnose mit lebensbedrohlichem Ausmass für Dritte zur Folge hätte.
Es geht hier nicht um eine persönliche Einstellung oder Gesinnung!

Ich bin auch Chef. Glaubst du Gott sähe es als rechtens an wenn ich meinen Mitarbeiter entlassen würde, weil er mir aufzeigt (ob sanftmütig oder vehement ist dabei egal), dass in einem meiner technischen Pläne z.Bsp. ein Sicherheitsorgan fehlt und dies zu einer Explosion mit Todesfolge führen könnte? im gegenteil Ich bin ihm dankbar.
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 14. Feb 2006, 10:32

hallo oli. ich sehe es anders. ist das erlaubt? du sagst, sie hat nicht attackiert. sie sagt, sie hat nicht attackiert. ich sage, sie hat attackiert. magst du darueber reden?


ausländer
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Angel of Hope » Di 14. Feb 2006, 16:51

Original von ausländer
hallo oli. ich sehe es anders. ist das erlaubt? du sagst, sie hat nicht attackiert. sie sagt, sie hat nicht attackiert. ich sage, sie hat attackiert. magst du darueber reden?



Sie hat seinen Stolz attakiert, einverstanden!
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Enggi » Di 14. Feb 2006, 20:27

Ich kann ausländer auch nicht verstehen.

Kathy war ihrem Gewissen verpflichtet, ihren Chef auf die gefährliche Situation hinzuweisen, denn wenn der Chef es nicht aus Habsucht tat, dann vielleicht aus Unkenntnis der Situation. Ich vermute aber schwer, dass er aus Habsucht kein neues EKG-Gerät anschaffte. Denn wenn er es nur nicht gewusst hätte, so wäre er doch Kathy dankbar für den Hinweis gewesen. Seine Reaktion, die Entlassung, entlarvt sein Motiv. (Immer unter der Voraussetzung, Kathy hat ihren Vorschlag anständig formuliert).

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Und ein Christ ist noch lange kein vollkommener Mensch.

Kathy, hat Gott dich nicht gesegnet für deinen Entschluss, der Wahrheit vor der Arbeitsstelle den Vorzug zu geben? Ich vermute, dass er dich trotz deiner Langzeitarbeitslosigkeit nie wirklich darben liess.
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon sailormoon » Mi 15. Feb 2006, 00:31

Original von ausländer
In diesem Sinn ist der Arbeitgeber "Gott". Oder wo haben Jesus oder Paulus oder Augustinus oder sonstwer gelehrt, den Chef zu beleidigen oder zu attackieren?




Original von Oli4
Original von ausländer
an oli.
klar.
das erste gebot also die erste zeile im vaterunser dagegen verstoesst kathy wenn sie so sich gegen ihren chef verhaelt. oder wie wuerdest du das als chef sehen?
gruss


Hähh?
Wen Du den Dekalog meinst: Ist denn ihr Arbeitgeber Gott???
Meinst Du das im ernst?

Wenn Du die erste Zeile des VU meinst:
Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
??? Sehe den Bezug nicht.

Kenn die Stelle nicht genau, habe aber auf der Auto-Heimfahrt heute noch genau Mathäus´ Worte im Kopf wie wir unsere Mitbrüder (und Schwestern) auf ihre Fehler hinweisen sollten (gleich vor dem ´Balken im Auge´.
Unter der Voraussetzung dass kathy ihren Balken entfernt hat (davon gehe ich beim Problemfall defektes medizinisches Gerät aus) dann behaupte ich mal, mit dem Wissen das wir hier haben, dass sie richtig handelte.

was ist denn wichtiger: Denmütig nichts zu sagen oder ihren Chef auf einen (lebens)wichtigen Umstand hinzuweisen.

Versteh Dich leider immer noch nicht



Also lieber Ausländer, unser Himmlischer Chef würde kathy dafür garantiert loben, dass sie ( aus Liebe zu den Nächsten, die ein EKG bei dem Arzt machten,) ihren irdischen Chef auf den Defekt aufmerksam gemacht hat, der mitunter Menschenleben kosten könnte.

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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Mi 15. Feb 2006, 13:27

Also lieber Ausländer, unser Himmlischer Chef würde kathy dafür garantiert loben, dass sie ( aus Liebe zu den Nächsten, die ein EKG bei dem Arzt machten,) ihren irdischen Chef auf den Defekt aufmerksam gemacht hat, der mitunter Menschenleben kosten könnte.


Falsch. Ich habe es nicht aus Nächstenliebe gemacht, sondern aufgrund meines angeborenen oder evt. auch anerzogenen Verantwortungsbewusstseins.

Aber ich bereue es zutiefst, denn solche Aktionen haben mich meine irdische Existenz gekostet und ich muss heute ein Leben fristen, dass ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde! Dazu bekommt man von denen, die man schützen wollte, noch den Tritt in den Hintern.

Im übrigen brauche ich weder von einem himmlischen noch von einem irdischen Chef irgend ein Lob.

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Angel of Hope » Mi 15. Feb 2006, 20:37

Du brauchst kein Lob???

Das glaubst du doch selber nicht!!!


Gruss
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PS: "Ein Leben fristen, das ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde"? So schlecht kanns dir aber nicht gehen!

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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Sandra73 » Do 16. Feb 2006, 00:49

Liebe Kathy,

Du hast mich neulich gefragt, wo das in der Bibel stehe, dass Gott sich seinen eigenen Gesetzen verpflichtet hat. Erinnerst Du Dich?
Ich hab Dir noch immer keine Auswahl an Bibelstellen anzubieten. Dafür weiss ich jetzt wieder etwas mehr über Dich, was immer hilfreich ist, wenn man weiss wies jemandem geht.
Und anscheinend sieht Deine Lebenssituation gar nicht rosig aus und Du bereust Dein an sich wirklich gutes Handeln.
Übrigens: Was ist genau der Unterschied zwischen Verantwortungsbewusstsein und Nächstenliebe? Wieso trägst Du diese Verantwortung, wenn die Nächsten Dich nicht interessiert hätten?
Ich verstehe nicht ganz wie Du das meinst.
Ist das nun lange her? Bist Du seither arbeitslos?
Aufgrund Deines Posts entnehme ich dass Du mal Jesus Dein Leben übergeben hast, jetzt aber nichts mehr damit anfangen kannst. Sehe ich das richtig oder ist das eine Fehlinterpretation? Hast Du dieses Übergabegebet unter Druck von jemandem oder ganz freiwillig gebetet?
Fühlst Du Dich verlassen und verraten von Jesus aufgrund dessen dass Du schon so lange bittest und sich Deine Lebensumstände nicht verbessern?
Entschuldige die vielen Fragen, aber ich möchte jeweils einfach etwas mehr wissen, dass ich auf jemanden auch eingehen kann.
Wäre schön, von Dir zu hören bezw. zu lesen.

Es grüsst Dich lieb,


:umarm: Sandra73
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon kathy » Do 16. Feb 2006, 11:47

Hallo Sandra

Ja, ich fühle mich von Jesus verarscht und verraten auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen!Detaillierter mag ich keine Auskunft mehr geben, denn es bringt ja doch nichts!

gruss, kathy
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Sandra73 » Do 16. Feb 2006, 12:23

Liebe Kathy,

schade dass Du Dich nun ausklinkst. Aber manchmal hilft das tatsächlich mehr als hin und her zu diskutieren und man wird bloss stinkig dabei.
Vielleicht magst Du zu einem späteren Zeitpunkt wieder.
Ich denk an Dich!

Liebs Grüessli,

Sandra73
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon Angel of Hope » Do 16. Feb 2006, 21:23

Kathy:
Hey, was glaubst du denn, wie ich mich gefühlt habe, als ich feststellen musste, dass meine eigene Familie das schreiben hier im Forum für sektiererisch hält?!? Und dass ich es deshalb geheimhalten muss!! (nicht gerade einfach, wenn man aus Geldmangel noch zuhause wohnt!)

Aber ich bin meiner Familie nicht böse. Obwohl sie manchmal ziemlich nervig sein kann!

Und weisst du wieso? Ich halte mich an Nathan*. Seine Auffassung von "Leben und leben lassen" ist ganz brauchbar und alltagstauglich (obwohl die Geschichte vor 500 Jahren spielt!).


* "Nathan der Weise" von Gotthold Efrahim Lessing. Theaterstück über den Religionsstreit

Gruss
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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 28. Feb 2006, 09:29

Hat Gott Stolz?
Ich denke ja.
Hat ein Vater stolz?
Ich denke ja.

Beides ist im ersten Gebot und in der ersten Zeile des Vater unsers erklärt. Daran kannst Du auf der Strasse auch einen Christen erkennen. Er hat Stolz und nicht den Nacken eingezogen. Und guckt auch nicht auf den Boden vor Scham, das tun nur Menschen ohne Stolz, die dienen wollen.



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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 28. Feb 2006, 09:31

Hattest Du von ihm Besuch?
Welche seine Verse von ihm schaden dir?

Oder meinst Du eher Du bist sauer auf das "Jesus liebt Dich" T-Shirt?




Original von kathy
Hallo Sandra

Ja, ich fühle mich von Jesus verarscht und verraten auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen!Detaillierter mag ich keine Auskunft mehr geben, denn es bringt ja doch nichts!

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Re: Das Vaterunser

Beitragvon ausländer » Di 28. Feb 2006, 09:34

An Angel.
Wo hat Jesus im "Vater unser" Eltern belügen gelehrt?
Im vierten Gebot?




Original von Angel of Hope
Kathy:
Hey, was glaubst du denn, wie ich mich gefühlt habe, als ich feststellen musste, dass meine eigene Familie das schreiben hier im Forum für sektiererisch hält?!? Und dass ich es deshalb geheimhalten muss!! (nicht gerade einfach, wenn man aus Geldmangel noch zuhause wohnt!)

Aber ich bin meiner Familie nicht böse. Obwohl sie manchmal ziemlich nervig sein kann!

Und weisst du wieso? Ich halte mich an Nathan*. Seine Auffassung von "Leben und leben lassen" ist ganz brauchbar und alltagstauglich (obwohl die Geschichte vor 500 Jahren spielt!).


* "Nathan der Weise" von Gotthold Efrahim Lessing. Theaterstück über den Religionsstreit

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