Was habt ihr gegen die NAK

Sondergruppen, Fanatismus

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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Wolfi » Do 22. Mai 2008, 07:16

@ parepidimos :
Nicht "jemand", sondern ich habe das getan. Habe doch den Mut, direkt zu diskutieren.

Für mich der Lacher des Tages! Ausgerechnet aus dem Munde eines Christen darf ich eine solche Aussage vernehmen! 8-) :D
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon bigbird » Do 22. Mai 2008, 08:35

Original von bigbird
Original von neuapostolik
Hi

Ich wollte euch mal Fragen was ihr (Katholiken und Evangeliken) gegen uns die Neuapostolische Kirche habt. Wieso könnt ihr uns nicht in Ruhe lassen. Müsst ihr uns immer und immer wieder als SEKTE beschimpfen. Das machen wir ja auch nicht mit euch.
Und wieso muss die Neuapostolische Kirche in der Schweiz, Deutschland und andere europäische Länder, mit dem Sekten-Image kämpfen. Während wir in anderen Ländern (z.B. Südafrika, DR Kongo, Ghana, Mexiko, Thailand, Frankreich) eine annerkante Kirche sind. Wir tun euch ja nichts. Wieso habt ihr Probleme mit unserem Glaubensbekenntnis, wir haben ja auch keins mit eurem.

Bitte gebt mir eine Antwort. Und macht es nicht wie das eure Kirchenleiter immer wieder machen, sich verstecken.
Ja, ich habe Probleme mit eurem Glaubensbekenntnis. Nicht mit allen Punkten, aber doch mit einigen davon grosse:


4. Glaubensartikel:
Ich glaube, dass der Herr Jesus seine Kirche durch lebende Apostel regiert bis zu seinem Wiederkommen, dass er seine Apostel gesandt hat und noch sendet mit dem Auftrag, zu lehren, in seinem Namen Sünden zu vergeben und mit Wasser und dem Heiligen Geist zu taufen.

5. Glaubensartikel:
Ich glaube, dass sämtliche Ämter in der Kirche Christi nur von Aposteln erwählt und in ihr Amt eingesetzt werden und dass aus dem Apostelamt Christi sämtliche Gaben und Kräfte hervorgehen müssen, auf dass, mit ihnen ausgerüstet, die Gemeinde ein lesbarer Brief Christi werde.

6. Glaubensartikel:
Ich glaube, dass die Heilige Taufe mit Wasser ein Bestandteil der Wiedergeburt ist und der Täufling dadurch die Anwartschaft zur Empfangnahme des Heiligen Geistes erlangt. Sie ist ferner der Bund eines guten Gewissens mit Gott.

7. Glaubensartikel:
Ich glaube, dass das Heilige Abendmahl zum Gedächtnis an das einmal gebrachte, vollgültige Opfer, an das bittere Leiden und Sterben Christi, vom Herrn selbst eingesetzt ist. Der würdige Genuss des Heiligen Abendmahls verbürgt uns die Lebensgemeinschaft mit Christo Jesu, unserem Herrn. Es wird mit ungesäuertem Brot und Wein gefeiert; beides muss von einem priesterlichen Amt der Kirche gesegnet und gespendet werden.

8. Glaubensartikel:
Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel zur Erlangung der Gotteskindschaft den Heiligen Geist empfangen müssen, wodurch sie als Glieder dem Leibe Christi eingefügt werden.

Mit diesen habe ich Mühe. Beispiel:


dass aus dem Apostelamt Christi sämtliche Gaben und Kräfte hervorgehen müssen,
Die Bibel sagt, dass die Gaben und Kräfte vom Heiligen Geist kommen - nicht durch Apostel, schon gar nicht nur nach-ernannte.

Ich habe nicht Zeit, detailliert mit dir zu diskutieren, aber diese und ähnliche Lehren kann ich nicht akzpeptieren. Wenn solche äusserlichen Dinge derart wichtig und erst noch auf nach-ernannte Apostel fixiert sind, muss ich eine Kirche als Sekte bezeichnen.

Die Gnade kommt durch Jesus Christus, sein Sterben und Auferstehen, wie ihr es in den oberen Glaubensartikeln auch schreibt.

Du hast gefragt - ich habe geantwortet.

bigbird
Hallo neuapostolik

"Aufräumen?" - ich bleibe dabei, was ich weiter vorne im Thread gesagt habe. Eure Glaubensgrundsätze sind der aktuellen Website entnommen. Die Ansprüche, die ihr das stellt, sind für mich Kennzeichen einer Sekte.
Das schliesst nicht aus, dass ihr ehrlich und herzlich an Jesus glaubt.

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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Wolfi » Do 22. Mai 2008, 08:51

@bb:
Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass auch das Christentum alle Anzeichen einer Sekte beinhaltet?-
lg, wolfi
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon bigbird » Do 22. Mai 2008, 08:54

Original von Wolfi
@bb:
Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass auch das Christentum alle Anzeichen einer Sekte beinhaltet?-
lg, wolfi
Du darfst ... ;)
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » Do 22. Mai 2008, 15:23

hallo paredibimos!

ich tat es nicht mit absicht zu schreiben "irgendjemand hat hier geschrieben", sondern es ist ja eigentlich egal, wer was schreibt, sondern es geht darum das argument zu behandeln.

damit wollte ich dich jedenfalls nicht verletzen, obwohl deine kommentare mehr als unfreundlich sind, aber das vergebe ich dir ja ohnedies, sonst wäre ich wohl nicht ein nachfolger jesu.

zu deiner gesamtargumentation möchte ich folgendes feststellen.

du solltest meiner meinung nach schon einmal darüber nachdenken, ob es gott egal ist was jemand glaubt oder nicht glaubt. denkst du wirklich gott läßt uns das evangelium vermitteln und dann auch noch durch den heiligen geist, die briefe der apostel, wenn es ihm dann völlig egal wäre, was wir mit unseren menschlichen interpretationen dann draus machen?

also ich denke das jedenfalls nicht und deswegen schreib ich ja über die differenzierten lehren ansatzweise. das hat nichts damit zu tun, ob ich jemanden gnade gottes zustehe oder nicht, sondern es wird sich erst vor gottes thron erweisen, ob er irrlehrern und solche muß es wohl bei der fülle der lehren geben, gnade erweist oder nicht.

jedenfalls ist schon klar, daß der heilige geist nicht gespalten ist, er kann nicht der einen gemeinde oder kirche sagen "hü" und der anderen "hot". der geist ist nämlich nicht geteilt, sondern er ist ein geist der wahrheit. und deswegen schreib ich auch, daß man nicht jeder lehre innerhalb der christenheit auf den leim gehen sollte. genau genommen braucht man nach der heiligen schrift keine lehrer mehr, die einem irgendetwas vermitteln, wenn man wie die bibel sagt als nachfolger jesu ein gefäß des heiligen geistes ist. jedenfalls ist es das, was uns die heilige schrift lehrt. der apostel johannes schreib dazu:

27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin! (1. joh. 2)

in wahrheit geht es ja darum, daß ohnedies jesus genau sagte, daß nicht alle, die ihn bekennen, auch seine jünger wären. ja er ging sogar noch einen schritt weiter und sagte, daß er viele gar nicht kennt.

fakt ist also, daß in der christenheit hunderte lehren durch die gegend gesandt werden und jede kirche in anspruch nimmt sie hätte die absolute wahrheit und alle anderen damit unrecht.

ich bin mir absolut sicher, daß es in jeder christlichen kirche eine große anzahl von bekennern gibt, also leute, die sagen, sie wären christen und eine ganz geringe anzahl von solchen, die christen sind, in dem sie das evangelium leben. die beurteilung müssen wir natürlich eines tages dem herrn überlassen.

aber es gibt ja lehren die augenscheinlich so falsch sind, daß man als kenner des neuen testamentes wirklich nur darüber lächeln kann.

wenn du lust und zeit hast, dann lies bitte einmal meinen kommentar zum thema "ein tolles erlebnis" im thread katholische kirche von heute. dann weißt du, was ich damit meine.

für mich ist es nie eine frage gewesen, wer und was die katholische kirche ist. man braucht nur die geschichte, die mit blut geschrieben ist lesen, um zu wissen, daß dies nicht der gute baum mit den guten früchten ist.

aber es gibt in dieser kirche absolut ehrliche und aufrichtige christen, die jesus lieben und ihn in den mittelpunkt ihres lebens stellen und die gibt es auch in manch anderer religion, wo man dies nicht einmal in betracht ziehen wüärde.

fakt ist aber, daß wenn man erkennt, daß man in einer kirche ist, wo die lehre hinten und vorne falsch ist, wohl nicht dort bleiben wird wider besseres wissen, denn das ist wohl nicht das, was jesus von uns erwartet.

die bibel sagt richtigerweise, daß wem viel gegeben wird, von diesem auch viel verlangt wird. also erkenntnis bringt auch verantwortung mit sich und diese haben wir als nachfolger jesu alle wahrzunehmen.

liebe grüsse
peter


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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon parepidimos » Do 22. Mai 2008, 15:25

Für mich der Lacher des Tages!

Gern geschehen! :) zurueck ...

Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, dass auch das Christentum alle Anzeichen einer Sekte beinhaltet?

Da du dir eine Definition des Begriffs "Sekte" ersparst, glaube ich dir das gerne. So gesehen sieht auch mein Schreibtisch aus wie eine "Sekte".
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon neuapostolisch » Do 22. Mai 2008, 16:16

Könnten wir hier wieder einmal auf die eigentiche Diskussion zurückkommen, also auf das, was ihr an der NAK immer so kritisiert!! Ich bringe euch auch gerne Antworten oder Erklärungen auf manche Kommentare, wenn ich in diesem Bereich etwas weiß! Ich würde mich freun.
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » Do 22. Mai 2008, 17:12

Original von bigbird

"Aufräumen?" - ich bleibe dabei, was ich weiter vorne im Thread gesagt habe. Eure Glaubensgrundsätze sind der aktuellen Website entnommen. Die Ansprüche, die ihr das stellt, sind für mich Kennzeichen einer Sekte.
Das schliesst nicht aus, dass ihr ehrlich und herzlich an Jesus glaubt.

bigbird


das sehe ich genau so wie du!

ich denke, daß bei den gründern der meisten sekten vorerst ehrlichkeit im spiel ist und ich denke, daß die meisten auch an jesus christus glauben, sonst wären sie ja gar nicht in den sekten der christenheit eingeordnet, sondern irgendwo anders.

fakt ist allerdings, daß oft schon in der nächsten generation nach der gründung, probleme entstehen und zwar insoferne, daß manche innerhalb der gruppe draufkommen, daß offensichtlich vieles in den gründerbotschaften nicht der heiligen schrift entspringt, sondern aus irgendwelchen wunschvorstellungen heraus.

das kann man eigentlich in der christenheit durchwegs erkennen. da gibt es irgendeinen propheten oder eine prophetin, die irgendwelche botschaften (scheinbar) empfangen haben und diese als offenbarung gottes weitergeben und kaum jemand prüft an hand der schrift nach, ob dies überhaupt biblisch gedeckt ist.

der anfang des 19. und das ende des 19. jahrhunderts brachte solche blüten hervor und schon in den dreissiger und vierzigerjahren des zwanzigsten jahrhunderts fanden mitglieder viele der aussagen der gründer ihrer religionen nicht mehr bibeladäquat. aber anstatt zur schrift zurückzukehren, veränderten sie nach gutdünken einfach die lehren der vorgeneration und versuchten diese dann als neue lehre zu installieren. das alles nützte aber wenig, weil sie so immer mehr von der schrift wegkamen und dann letztlich fast nur noch menschliche argumente übrigblieben.

für mich persönlich ist es nur interessant, daß wir heute eigentlich in guten fachliteraturen alle diese lehrgebäude sachlich dargestellt haben und jeder an hand der heiligen schrift überprüfen kann, ob das, was gelehrt wird bibelrelevant ist oder nicht. und trotzdem verbleiben im schnitt mehr als 90% der leute in den angesprochenen gruppen und geben die lehren nicht zu gunsten der biblischen fakten auf.

da sieht man eigentlich, daß es vielen menschen in so manchen gruppen gar nicht so sehr um eine nachfolge jesu christ geht, sondern um die geborgenheit in einem religiösen umfeld, wo man mit gleichgesinnten zusammen ist.

wenn es nur das alleine wäre, wäre es nicht so schlimm. schlimm ist, daß sich gerade solche gruppen gedrängt fühlen ihre lehren missionarisch unter die menschen zu tragen und damit ein verfälschtes evgangelium weitergeben.

liebe grüsse
peter
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon bigbird » Do 22. Mai 2008, 21:10

Original von neuapostolisch
Könnten wir hier wieder einmal auf die eigentiche Diskussion zurückkommen, also auf das, was ihr an der NAK immer so kritisiert!! Ich bringe euch auch gerne Antworten oder Erklärungen auf manche Kommentare, wenn ich in diesem Bereich etwas weiß! Ich würde mich freun.
Ich habe meine Kritik-punkte schon zweimal gepostet - habe ich eine Antwort darauf übersehen?


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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon parepidimos » Do 22. Mai 2008, 22:00

Original von picopedro
damit wollte ich dich jedenfalls nicht verletzen, obwohl deine kommentare mehr als unfreundlich sind, aber das vergebe ich dir ja ohnedies, sonst wäre ich wohl nicht ein nachfolger jesu.

Ich habe nicht die Absicht, unfreundlich zu sein. Mir geht es darum, dir die Ueberheblichkeit und Bibelferne deiner Argumentation vor Augen zu fuehren, so sanft sich das nunmal bewerkstelligen laesst. Das hat mit deiner Person nichts zu tun. Ich greife dich als Beispiel heraus fuer eine Einstellung gegenueber der Gemeinde, welche leider eine verbreitete Krankheit (man koennte auch sagen "Irrlehre";) in der protestantischen Tradition ist. Ich hoffe sehr, dass du die besten Argumente in diese Diskussion einbringst, die dir zur Verfuegung stehen. Das ist, wozu ich hier bin: Um meine Meinung im Dialog mit Andersdenkenden zu schaerfen - und nicht feige ueber Abwesende herzuziehen, wie dies hier leider oft der Fall ist.

du solltest meiner meinung nach schon einmal darüber nachdenken, ob es gott egal ist was jemand glaubt oder nicht glaubt. denkst du wirklich gott läßt uns das evangelium vermitteln und dann auch noch durch den heiligen geist, die briefe der apostel, wenn es ihm dann völlig egal wäre, was wir mit unseren menschlichen interpretationen dann draus machen?

Du magst das nicht fuer moeglich halten - aber als Theologiestudent verbringe ich einen guten Teil meiner Zeit dabei, darueber nachzudenken, was "rechter" Glaube (Orthodoxie) ist. Was ich dir im Gegenzug zu bedenken geben moechte: Auf welchem Weg erreicht diese Orthodoxie dich als Individuum? Ueber den Geist, ueber die Schrift, oder ueber die Gemeinde? Wessen Aufgabe ist es, ueber der Lehre zu wachen, sie zu bewahren und zu lehren? Das Fortleben der apostolischen Lehre ist an keiner Stelle losgeloest vom Leben und Glauben der Gemeinde Christi.

jedenfalls ist schon klar, daß der heilige geist nicht gespalten ist, er kann nicht der einen gemeinde oder kirche sagen "hü" und der anderen "hot". der geist ist nämlich nicht geteilt, sondern er ist ein geist der wahrheit.

Was du sagst wuerde Sinn machen, wenn die Situation der Gemeinde ueberall und zu jeder Zeit die gleiche waere. Dem ist jedoch nicht so. Und sie wuerde Sinn machen, wenn die Gemeinde vollkommen ohne Suende waere und den Heiligen Geist unmissverstaendlich und einmuetig vernehmen koennte. Auch dem ist offensichtlich nicht so. Wenn du das zur Bedingung fuer "wahre Gemeinde" machst, dann betruegst du erstens dich selber, weil du dich fuer besser haeltst, und zweitens laeuft eine solche Bedingung im Endeffekt auf die Ablehnung jeglicher Gemeinde hinaus, da es keine perfekten gibt.

und deswegen schreib ich auch, daß man nicht jeder lehre innerhalb der christenheit auf den leim gehen sollte.

Natuerlich soll man das nicht, aber das ist nicht was du schreibst. Jedenfalls verstehe ich dich nicht so. Du verwirfst aufgrund der Vielfalt der Lehren die Haende und willst mit Gemeinde lieber nichts zu tun haben, als dass dein vermeintlich "reiner" Glaube etwas abbekommen koennte. Das ist fuer mich Pharisaertum in Reinkultur. Die Pharisaer entsetzten sich darueber, dass Jesus sich nicht um ihre religoese Reinlichkeit scherte, sondern mit Zoellnern und Aussaetzigen Gemeinschaft hatte.

genau genommen braucht man nach der heiligen schrift keine lehrer mehr, die einem irgendetwas vermitteln, wenn man wie die bibel sagt als nachfolger jesu ein gefäß des heiligen geistes ist. jedenfalls ist es das, was uns die heilige schrift lehrt. der apostel johannes schreib dazu:

27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin! (1. joh. 2)

Das ist eine reichlich zweckbedingte Auslegung eines isolierten Textes. Willst du ernsthaft bestreiten, dass die Lehre eine der zentralen Funktionen der Gemeinde ist? Sie ist Teil des Missionsauftrages (Mt 28:20), Lehrer sind eines der Aemter der Gemeinde wie Apostel und Propheten (1.Cor 12:28-29, Eph 4:11 etc.). Wie kommt deine Auslegung von 1.Jn 2:27 mit diesen Stellen zurecht? Die Bibel lehrt auch nirgendwo einen Zustand der "Erleuchtung", in welchem wir keiner Lehre mehr beduerfen. Vollstaendige Erkenntnis ist uns vorbehalten fuer den Moment, in dem wir Jesus von Angesicht zu Angesicht gegenueberstehen.

in wahrheit geht es ja darum, daß ohnedies jesus genau sagte, daß nicht alle, die ihn bekennen, auch seine jünger wären. ja er ging sogar noch einen schritt weiter und sagte, daß er viele gar nicht kennt.

Du setzt stillschweigend voraus, dass Jesus diesen Ausspruch in Mt 7:21-23 im Hinblick auf die Gemeinde gemacht hat. Darum geht es jedoch gar nicht, sondern um die Nutzlosigkeit scheinheiliger Froemmigkeit. Natuerlich betrifft diese Warnung auch (oder vielleicht ganz besonders) die Gemeinde, aber deine universelle Infragestellung der Gemeinde ist eine Zweckentfremdung des Textes.

fakt ist also, daß in der christenheit hunderte lehren durch die gegend gesandt werden und jede kirche in anspruch nimmt sie hätte die absolute wahrheit und alle anderen damit unrecht.

Das ist nicht "Fakt", sondern kompletter Bloedsinn! Die Gemeinde hat die Pflicht, die Lehre gemaess ihrer Erkenntnis weiterzugeben. Aber sie tut dies in Ehrfurcht vor Gott, Bescheidenheit im Hinblick auf ihre eigenen Erkenntnisse und Grosszuegigkeit gegenueber jenen, die denselben Herrn bekennen, aber im Detail zu anderen Ueberzeugungen gelangt sind. Die weltweite Gemeinde Christi hat sich im Laufe ihrer Geschichte zu dramatischen Kursaenderungen faehig gezeigt, angefangen in der Apostelgeschichte bei der Frage der Heidenchristen. Deine "Analyse" ist arrogantes Geschwafel, welches nichts von den Herausforderungen und Komplikationen weiss, welche ein verbindliches und solidarisches Gemeindeleben unweigerlich mit sich bringt.

aber es gibt ja lehren die augenscheinlich so falsch sind, daß man als kenner des neuen testamentes wirklich nur darüber lächeln kann.

"Als Kenner des NT" - offenbar zaehlst du dich da selbstsicher dazu. Ich glaube, dass man das NT ausserhalb der Gemeinde gar nicht "kennen" kann. Man kann es vielleicht studieren, man kann es auswendig lernen (gr. GINWSKW), vielleicht sogar in Hueftschuss-Exegese Verse zitieren. Aber wirklich "kennen" (gr. NOUW) kann man den neuen Bund nur, wenn man ihn in der Gemeinschaft der Glaeubigen erlebt und praktiziert. Die Gemeinschaft ist es, wo unser Ego das Sterben ueben darf, und das wahre, neue Leben empfangen. Die Gemeinschaft ist es, wo sich unser Glaube an der Weisheit, Erkenntnis und Erfahrung unserer Brueder und Schwestern bewaehrt und verfeinert, wo wir unsere Suenden bekennen koennen und Vergebung zugesprochen bekommen. Die Braut Gottes ist ein Leib und eine Gemeinschaft, und keine Kollektion von Individuen. Alleine kommen wir nicht in den Himmel.

wenn du lust und zeit hast, dann lies bitte einmal meinen kommentar zum thema "ein tolles erlebnis" im thread katholische kirche von heute. dann weißt du, was ich damit meine.

Ich finde es nicht noetig, diese Diskussion auf die RKK zu reduzieren. Es gibt vieles, was ich an der RKK nicht nachvollziehen kann. Aber ich muss das weder verantworten, noch wuerde ich mich deswegen das Urteil anmassen, sie sei nicht trotzdem die Gemeinde Christi.

für mich ist es nie eine frage gewesen, wer und was die katholische kirche ist. man braucht nur die geschichte, die mit blut geschrieben ist lesen, um zu wissen, daß dies nicht der gute baum mit den guten früchten ist.

Da kann ich nur sagen: "Wer ohne Suende ist, werfe den ersten Stein". Jene Gruppen, welche sich in Sachen "Blutspur" fuer besser halten realisieren nicht, dass ihr "Verdienst" lediglich die Gnade der spaeten Geburt ist. Haettest du vor 900 Jahren gelebt, waerst du ganz selbstverstaendlich katholischer Christ gewesen. Haettest du vor 2000 Jahren gelebt, dann waerst du entweder Heide gewesen, oder du haettest mit dem juedischen Mob nach der Kreuzigung von Jesus verlangt. Das ist die Tragik der Menschheitsgeschichte, von welche du dich nicht einfach mit ein paar zynischen Dementis freisprechen kannst. Oder zumindest nicht mehr, als dies auch ein heutiger Katholik kann, welcher mit jenen Zustaenden nicht mehr zu tun hat als du und ich.

aber es gibt in dieser kirche absolut ehrliche und aufrichtige christen, die jesus lieben und ihn in den mittelpunkt ihres lebens stellen und die gibt es auch in manch anderer religion, wo man dies nicht einmal in betracht ziehen wüärde.

Ich weiss nicht, wie du die den letzten Satz damit vereinbaren kannst, dass "es gott [nicht] egal ist was jemand glaubt". Eine Religion, die Jesus nicht kennt, kann ihn auch nicht bekennen und an ihn glauben (Rom 10:12-15).

fakt ist aber, daß wenn man erkennt, daß man in einer kirche ist, wo die lehre hinten und vorne falsch ist, wohl nicht dort bleiben wird wider besseres wissen, denn das ist wohl nicht das, was jesus von uns erwartet.

Dem widerspreche ich nicht im Grundsatz, sondern lediglich im Bezug auf die Zuverlaessigkeit, mit welcher ein Individuum dieses Urteil treffen kann ohne ungehorsam zu werden, und im Bezug auf die Haeufigkeit, mit welcher diese Situation eintrifft. So wie es von dir toent, erwartest du von der Gemeinde geistliche Perfektion, und da diese in deinen Augen selten anzutreffen ist, ist "Gemeinde" fuer den Glaeubigen eine fakultative und sporadische Angelegenheit. Und da irrst du in meinen Augen.

die bibel sagt richtigerweise, daß wem viel gegeben wird, von diesem auch viel verlangt wird. also erkenntnis bringt auch verantwortung mit sich und diese haben wir als nachfolger jesu alle wahrzunehmen.

Exakt! Diese Verantwortung ruft nach verbindlichem Engagement und nach wohlwollender Kritik, und nicht nach zynischen Feststellungen ueber den angeblichen Zustand der kirchlichen Lehre. In dieser Hinsicht ist das Reich Gottes fuer Praktiker, und nicht fuer Schwaermer, die von einer perfekten Oase traeumen, sich aber damit abfinden, dass sie diese niemals sehen werden. Solches Denken macht die biblische Idee der Gemeinde zur Makulatur.
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » Fr 23. Mai 2008, 08:16

Original von parepidimos
Exakt! Diese Verantwortung ruft nach verbindlichem Engagement und nach wohlwollender Kritik, und nicht nach zynischen Feststellungen ueber den angeblichen Zustand der kirchlichen Lehre. In dieser Hinsicht ist das Reich Gottes fuer Praktiker, und nicht fuer Schwaermer, die von einer perfekten Oase traeumen, sich aber damit abfinden, dass sie diese niemals sehen werden. Solches Denken macht die biblische Idee der Gemeinde zur Makulatur.


lieber junger freund!

wie ich sehe bist du theologiestudent, also offensichtlich noch sehr jung und am weg einer ganz bestimmten schiene.

du hast es bei mir mit einem alten herrn zu tun, der viele jahrzehnte in der christenheit unterwegs war und ist.

meinen start hatte ich in der katholischen kirche mit allem drum und dran, dann war ich viele jahre bei den zeugen jehovas unterwegs, dann bei den STA, bei den evanglikalen, der evanglischen landeskirche, in der chrismatik, bei den pfingstlern, den baptisten und in evanglischen freikirchen.

ich habe mir wirklich viel angesehen und ich habe in den gruppen die predigten gehört, die menschen beobachtet und mit ihnen gelebt und so denke ich doch innerhalb von jetzt bald 50 jahren bibelstudium und der abfassung von bibelkommentaren eine menge erkennen können.

es sind die jahre, die einen menschen auch in der theologie prägen, die ihn durch viele jahre für das wort gottes sensibel machen, die ihm immer eine tiefer werdenende erkenntnis ermöglichen und vorallem ein immer tiefer werdendes persönliches verhältniks zum herrn.

ich kritisiere auch nicht, wie du meinst "die gemeinde", sondern entstandene religiöse gemeinschaften, die sich als "die gemeinde" darstellen. das ist ein großer unterschied, denn es gibt ja die gemeinde gottes, den leib christi, die braut christi, aber nicht jede absplitterung vom worte gottes, kann sich dem zurechnen, das zeigen ja schon deutlich dir irrgen verdrehungen dessen, was jesus und die vom heiligen geist inspirierten apostel lehrten.

wenn man all die gruppierungen miterlebt und dann sieht, wie manchen menschen die ihnen von jesus gegebene freiheit der gnade und rechtfertigung durch abstruse alttestamentarische lehren geraubt wird und anderswo sehr viel überbetonter wert auf tradiditionen gelegt wird und oft das wesentliche aussen vorgelassen wird, dann kann man bei objektiver betrachtung schon sehr klar feststellen, daß leider vieles im argen liegt.

aber unsere rettung so denke ich, hängt ohnedies nicht von unserer erkenntnis ab, sondern von dem, was jesus in uns bewirkt und von seiner gnade und barmherzigkeit.

es darf aber wohl kritik angebracht werden. schon unser vorbild, der apostel paulus hat nicht jeder theologischen strömung in den urgemeinden ungehindert freiheit gelassen. ich denke hier an die judaisten, die den menschen, die endlich frei geworden sind wieder gebote und gesetze überstülpen wollten. und es ist ja heute nicht viel anders.

wenn du schon theologie studierst, dann darf ich dir einmal den rat geben für deine zukünftige praxis einmal in so manche gruppen als beboachter hineinzugehen und du wirst dort mitunter sehr nachdenklich werden und dann wahrscheinlich noch verstärkt ins wort gehen, weil du fast nicht glauben wirst können, was so alles passsiert.

was die gemeinschaft mit gemeinden betrifft, sehe ich das etwas anders als du. ich bin immer wieder in gemeinden und ich habe in allen denominationen freunde und ich treffe mich auch regelmäßig mit christen aller schattierungen. ich verkündige das evangelium und ich durfte schon eine ganze anzahl von menschen zum herrn führen.

ich bin nicht in irgendeiner gruppe dauernd sesshaft. ich halte aber das, was jesus uns sagte, daß wo zwei oder drei in seinem namen versammelt wären, er mittemn unter ihnen ist.

und nun noch einen guten rat zum abschluß. ein rat eines großvaters, an jemanden, der wahrscheinlich sein enkel sein könnte. gehe mit einen alten masnn nicht hart um, wie es uns die schrift sagt. ich weiß, daß man, wenn man noch sehr jung ist, mitunter auch sehr ungestüm ist; das verhindert nicht einmal das alter, wie du ja an mir und anderen hier auch erkennen kannst. aber eines ist schon wohl fakt, nämlich daß das alter und auch im prüfen von religiösen fakten über viele jahrzehnte weisheit einbringt, wenn die prüfung unter der prämisse geschieht, die wahrheit des wortes immer besser kennenzulernen.

in diesem sinne wünsche ich dir gottes segen bei deinen theologischen erkenntissammlungen mit dem guten rat, nicht nur an hand deiner schiene zu prüfen, sondern auch das links und rechts davon befindliche einer betrachtung an hand der schrift zu würdigen.

liebe grüsse
peter
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Adam » Sa 24. Mai 2008, 00:14

Hallo,

Die NAK ist in meinen Augen eine Sekte, da sie eine biblische Irrlehre verbreitet.

Ich sage nur: (heilige) Versigelung

Und Verweise auf die Offenbarung 2,2
Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld, und daß du die Bösen nicht ertragen kannst, und daß du die geprüft hast, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erfunden;


Adam
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
Habakuk 2,3 (HFA)
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon SunFox » Sa 24. Mai 2008, 00:52

Original von picopedro

du hast es bei mir mit einem alten herrn zu tun, der viele jahrzehnte in der christenheit unterwegs war und ist.

meinen start hatte ich in der katholischen kirche mit allem drum und dran, dann war ich viele jahre bei den zeugen jehovas unterwegs, dann bei den STA, bei den evanglikalen, der evanglischen landeskirche, in der chrismatik, bei den pfingstlern, den baptisten und in evanglischen freikirchen.


Wo der Peter überall schon Jahrelang zuhause war! :D

Warum vermittelst du durch deine Worte ein unrichtiges Bild?

editiert

Liebe Grüße von SunFox

Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon bigbird » Sa 24. Mai 2008, 08:56

Original von Adam
Hallo,

Die NAK ist in meinen Augen eine Sekte, da sie eine biblische Irrlehre verbreitet.

Seit wann sind Irrlehren biblisch?

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » Sa 24. Mai 2008, 09:11

Original von SunFox
[
Wo der Peter überall schon Jahrelang zuhause war! :D

Warum vermittelst du durch deine Worte ein unrichtiges Bild?

editiert

Liebe Grüße von SunFox




wieso ein unrichtiges bild?

wenn du möchtst kann ich dir über eine pn die zeiträume sagen. klar ist, daß ich bei den zeugen viele jahre war und noch einen größeren zeitraum bei der römischen kirche. aber in den 18 jahren nach den zeugen war ich in den anderen gruppierungen, die ich anführte durchschnittlich so in etwas jeweils zwischen ein paar monaten und einigen jahren unterwegs.

warum möchtst du mich hier eigentlich als unehrlich darstellen?

bringt dir das irgendetwas?

fällt das nicht genau genommen unter "falsches zeugenis" abgeben?

aber daran hast du wahrschienlich gar nicht gedacht. :)

liebe grüsse
peter

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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Adam » Sa 24. Mai 2008, 10:38

Hi bigbird,

die Bibel lehrt keine Irrlehre, das wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen.

Doch die NAK lehrt einen Lehre, die nur sehr wenig mit dem was in der Bibel steht zu tun hat.

Von den Mittgliedern wir erwartet, das sie das Wort welches sie vom Altar her gehört haben ohne mit der Wimper zu zucken annehmen. Es kommt schließlich vom Stammapostel (= der Papst der NAK) und ist somit richtig.
Wer das Wort in frage stellt oder nachfragt und selbst in der Bibel forscht ist ein Abtrüngiger und muss mit "Problemen" rechnen.

Adam

Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert!
Habakuk 2,3 (HFA)
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon JMS-Raphi » Sa 24. Mai 2008, 10:50

Zu Adams beitrag:

ich finds krass in wie vielen relegionen das nachfragen verbotten ist (ist ja auc him islam z.b. so)

aber bei den (wie soll ich jetzt sagen ;) ) ganz normalen christen die an die bibel glauben so wie es steht, da ist nachfragen und selber in der Bibel forschen absolut erlaubt - ebenfalls ist es erlaubt zu diskutieren usw... wenn das "in frage stellen" verboten ist dann ist das für mich einfach nur noch unterdrückung; so zu sagen "du mussst einfach glauben - du musst" !!

lg raphi
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon parepidimos » So 25. Mai 2008, 04:21

Original von picopedro
lieber junger freund!

Nicht jung genug, um mir deine goennerhafte Grossvater-Masche antun zu muessen. Ich respektiere Weisheit dort, wo sie sich erweist, und nicht wo es jemand noetig hat, auf sein Alter zu pochen. Auch Narren werden irgendeinmal alt.

meinen start hatte ich in der katholischen kirche mit allem drum und dran, dann war ich viele jahre bei den zeugen jehovas unterwegs, dann bei den STA, bei den evanglikalen, der evanglischen landeskirche, in der chrismatik, bei den pfingstlern, den baptisten und in evanglischen freikirchen.

Es toent beinahe, als seist du irgendwie stolz auf diese ziellose Gemeinde-Odyssee. Was soll jemand daraus lernen koennen, ausser wie man mit Gemeinde nicht umgehen soll? Mir kommst du vor wie jemand, der sich als Experte in Sachen Ehe betrachtet, weil er zehnmal geschieden ist.

es sind die jahre, die einen menschen auch in der theologie prägen, die ihn durch viele jahre für das wort gottes sensibel machen, die ihm immer eine tiefer werdenende erkenntnis ermöglichen und vorallem ein immer tiefer werdendes persönliches verhältniks zum herrn.

Ein Verhaeltnis zum Herrn, welches nicht selbstverstaendlich in die verbindliche Gemeinschaft mit anderen Christen hineinfuehrt, ist eine vermeintliches.

ich kritisiere auch nicht, wie du meinst "die gemeinde", sondern entstandene religiöse gemeinschaften, die sich als "die gemeinde" darstellen. das ist ein großer unterschied, denn es gibt ja die gemeinde gottes, den leib christi, die braut christi, aber nicht jede absplitterung vom worte gottes, kann sich dem zurechnen, das zeigen ja schon deutlich dir irrgen verdrehungen dessen, was jesus und die vom heiligen geist inspirierten apostel lehrten.

Also, was die Apostel lehrten wissen wir sowieso nur deshalb, weil es die Gemeinde Christi fuer uns aufgeschrieben und bewahrt hat. Die reine Lehre der Apostel gibt es nicht ohne die Gemeinde. Dass die Gemeinde Christi nicht mit jeder Gruppe identisch ist, die sich als solche ausgibt, versteht sich ja von selbst. Das Problem an deiner Logik ist, dass dir nichts anderes in den Sinn kommt, was deinen Anspruechen an die "Gemeinde Christi" entsprechen wuerde. Was du lieferst sind nur Verurteilungen und Dementis, und sehr wenig anderes. Natuerlich gibt es die Irrungen und Wirrungen der Kirchengeschichte, aber die Gemeinde Jesu steckt da trotzdem irgendwo drin. Die wahre Gemeinde Christi ist nicht irgendwo abseits ihrer sichtbaren Manifestation zu finden. Durch deine Ansprueche an die Reinheit und Perfektion der Gemeinde machst du sie zu einem rein theoretischen Konstrukt, welches niemals mit realen Menschen besiedelt sein kann.

wenn man all die gruppierungen miterlebt und dann sieht, wie manchen menschen die ihnen von jesus gegebene freiheit der gnade und rechtfertigung durch abstruse alttestamentarische lehren geraubt wird ...

Nenne mir auch nur ein Beispiel dafuer, wo das AT von Jesus oder den Aposteln "abstrus" genannt wird. Vielleicht haette auch dir ein Theologiestudium gutgetan, um dich vor solch duemmlichen Polemiken zu bewahren.

... und anderswo sehr viel überbetonter wert auf tradiditionen gelegt wird und oft das wesentliche aussen vorgelassen wird, dann kann man bei objektiver betrachtung schon sehr klar feststellen, daß leider vieles im argen liegt.

"Objektive Betrachtung" - der ist fast so gut wie deine unfehlbare "Kenntnis des NT". Dies ist der Grund, warum ich dir deine Erfahrung nicht abnehme: Sie hat dich ueberheblich gemacht anstatt bescheiden und grosszuegig.

es darf aber wohl kritik angebracht werden.

Aber wenn sie nicht "von innen" und in einem Geist des Mitleidens vorgebracht wird, dann ist sie leeres Gemecker.

wenn du schon theologie studierst, dann darf ich dir einmal den rat geben für deine zukünftige praxis einmal in so manche gruppen als beboachter hineinzugehen und du wirst dort mitunter sehr nachdenklich werden und dann wahrscheinlich noch verstärkt ins wort gehen, weil du fast nicht glauben wirst können, was so alles passsiert.

Nein, das wird mir nicht moeglich sein. Dies zu tun hiesse von Beginn weg, mich durch meine eingebildete Neutralitaet von der Gruppe auszunehmen. Die Gemeinde ist kein Studienobjekt das man sezieren und analysieren kann, oder eine Freakshow welche die Gaffer fasziniert. Mir ist sehr wohl bekannt, was in gewissen Gemeinde "so alles passiert". Du kannst die Gemeinde nur kritisieren, wenn du dich auch von ihr infrage stellen laesst - und davon erkenne ich bei dir nichts.

in diesem sinne wünsche ich dir gottes segen bei deinen theologischen erkenntissammlungen mit dem guten rat, nicht nur an hand deiner schiene zu prüfen, sondern auch das links und rechts davon befindliche einer betrachtung an hand der schrift zu würdigen.

Deiner Biographie zufolge hast du einen guten Teil deines Christenlebens in Gruppen zugebracht, die einen totalitaeren theologischen Anspruch erheben. Deshalb kann ich verstehen, dass diese Einsicht fuer dich wahrscheinlich eher spaet kam und erkaempft werden musste. Fuer Leute wie mich, die das Glueck hatten, nicht auf "Schienen" aufzuwachsen, sondern vielleicht eher mit bewaehrten Fahrspuren, welche die Richtung weisen ohne einzuschraenken ist es eher unverstaendlich, dass die ueberhaupt ein "guter Rat" sein muss und nicht eine Selbstverstaendlichkeit. Aber danke fuer die Sorge.
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » So 25. Mai 2008, 09:58

trotzdem sind deine worte ungestüm und zeigen nicht einen funken respekt. das ist nun einmal jugendliche torheit, jemanden als narren zu bezeichnen. übrigens auch nicht ungefährlich, wenn man an die worte jesu genasu hinsichtlich einer solchen ausdrucksweise denkt, wo er sasgte, daß man sich dafür vor dem oberten gerichtshof verantworten muß.

wie kannst du jemanden, der durch viele jahre geprüft hat, so in die kritische mange nehmen.

ich war auch mehr als zwanzig jahre in einer traditionskirche, wo ich so gut wie gar nichts aus der heiligen schrift erfahren habe und ich denke im nachhinein, daß mir die totalitären gruppen die augen erst für die extreme im christentum geöffnet haben, mich aber auch sehr sensibel für irrlehren machten.

wir sollten, wenn wir von gott gezogen werden zur kenntnis nehmen, daß er vieles in seinem ratschluß zuläßt, um uns auf den weg zu bringen, wenn er sich aus gnade für uns entschieden hat.

ich weiß ja nicht aus welchem bereich der christenheit du kommst. ich kann nur vermuten, daß es die römische kirche ist. aber die steht ja hier nicht zur diskussion. es gibt dort sicher eine ganze anzahl von kindern gottes, aber auch eine geschichte, die bände spricht.

liebe grüsse
peter
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon SunFox » So 25. Mai 2008, 17:20

Original von picopedro
fällt das nicht genau genommen unter "falsches zeugenis" abgeben?

aber daran hast du wahrschienlich gar nicht gedacht. :)


Hallo lieber Peter,

wenn du eine Aufzählung machst, die beginnt mit: "dann war ich viele jahre bei den ...!" und dann eine ganze Reihe von Gruppierungen aufzählst, dann erweckt das den Anschein, das du eben überall einige Jahre warst und dem ist ja nun einmal nicht so!

Ich habe also kein falsch Zeugnis geredet, aber du hast in anderen Augen eines erweckt! Erst durch meine Einlassung dazu hast du es ja herunter revidiert bis auf einige Monate zum Teil!

Hättest du es gleich so geschrieben, dann hätte ich mich dazu garnicht geäußert! ;)

Daran hast du wohl nicht gedacht, denn ich antworte doch nichts auf etwas, wo es der Wahrheit entspricht, sondern darauf, wo es eben nicht so ist, wie es ein Beitrag erweckt!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » So 25. Mai 2008, 18:04

ja, da war ich wohl der verusacher eines mißverständnisses, wofür ich mich entschuldige.

liebe grüsse
peter
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon SunFox » So 25. Mai 2008, 20:02

Original von picopedro
ja, da war ich wohl der verusacher eines mißverständnisses, wofür ich mich entschuldige.

liebe grüsse
peter


No problem lieber Peter, ich mache auch meine Fehler! ;)

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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon michelangelo » So 25. Mai 2008, 20:36

Hallo zusammen.

Ich hab gerade den ganzen Thread durchgelesen. Jetzt hab ich Kopfschmerzen. Das hab ich jetzt davon.
Original von Enggi
Original von parepidimos

Ich verstehe dich echt nicht. :?
Niemand versteht picopedro, aber alle lieben ihn. 8-)

Also ich verstehe picopedro, und ich liebe ihn :]

Was ich nicht verstehe ist, weshalb sich pare und pedro so in die Haare geraten sind. Bzw. weshalb sie sich dauernd missverstehen (wollen?!?). Dabei wären sie sich theologisch eigentlich näher als sie meinen.

Gehe ich recht in der Annahme, dass pare der Römisch-Katholischen Kirche angehört und dass picopedro in der letzten Gemeinde seiner Odyssee heimisch geworden ist?

Bin nur neugierig.

Nun zum eigentlichen Thema:
Hier in der Nähe (St. Gallen) gibt´s eine NAK.
Ich werde mal hingehen aus Neugier und um Vorurteile aufgrund von Hörensagen zu vermeiden.
Vermutlich gibt es je nach Kontinent, Land und Gemeinde und Person auch in der NAK wesentliche Unterschiede, deshalb sollte man nicht die ganze Denomination in den selben (Sekten-) Topf schmeissen.

lg michelangelo (der sich nach 2-jähriger Abwesenheit wieder einmal im Forum tümmelt)

"Das schwierigste Instrument? Die zweite Geige!" Leonard Bernstein
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Taube » Mo 26. Mai 2008, 07:18

Original von michelangelo
...
Gehe ich recht in der Annahme, dass pare der Römisch-Katholischen Kirche angehört ...


Wie kommst Du darauf? Das wundert mich ungemein, dass Du pare in der RKK vermutest!


Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon michelangelo » Mo 26. Mai 2008, 08:27

Weiss ich auch nicht so genau. picopedro meinte das auch, einige Beiträge weiter oben.
Zitat picopedro
ich weiß ja nicht aus welchem bereich der christenheit du kommst. ich kann nur vermuten, daß es die römische kirche ist.

Aber man kann sich ja irren. Klärt mich doch auf!

lg michelangelo

(P.S: In St. Gallen gibt es nicht weniger als 2 NAK-Gemeinden.. Das scheint ja fast ne Hochburg zu sein. St. Gallen hat gerade mal 80´000 Einwohner.)
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon SunFox » Mo 26. Mai 2008, 08:38

Ein interessanter Link zur Nak:

Kritische Betrachtungen

Auf der Startseite steht folgendes Vorwort:

"Wir bieten Informationen und Ansichten an, damit sich der Besucher dieser Website eventuell aus einer ganz anderen Sicht mit der Glaubenslehre und Glaubens-praxis der Neuapostolischen Kirche bechäftigen kann. Wir möchten Neuapostolische ermuntern, ihre Glaubenslehre zu hinterfragen.

Wir möchten nicht verletzen, diffamieren und beleidigen. Viele Neuapostolische sehen die hier dargestellten Sachverhalte naturgemäß ganz anders. Bitte betrachten Sie diese Website als ein Angebot welches man annehmen oder ablehnen kann, wie ein Buch, das man lesen oder im Regal stehen lassen kann."

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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon SunFox » Mo 26. Mai 2008, 08:48

Öffentlicher Brief des ehemaligen NAK-Apostels Gerrit J. Sepers:

Brief als PDF-Datei

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Die NAK

Beitragvon Jolene » Mo 26. Mai 2008, 16:14

Original von SunFox
Ein interessanter Link zur Nak:

Kritische Betrachtungen

"Drei Wege den Heiligen Geist zu empfangen
Die Heilige Schrift ist das Zeugnis dafür, daß der Mensch auf mindestens drei verschiedene Wege den Heiligen Geist empfangen kann:
1. Durch Handauflegung eines Apostels
2. Durch Handauflegung und Gebet eines einfachen Jüngers
3. Durch das Herniederfallen des Geistes auf die Gläubigen"




Ich kann mich mit keinem dieser drei "Wege", die zur empfängnis des Heiligen Geistes genannt wird Vereinbaren.


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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Haimax » So 1. Jun 2008, 15:47

Original von neuapostolik
Und das ist nicht die einzige Falschaussage gegen uns. Die Moderatoren könnten mal pfrüfen was so in ihrem Forum gepostet wird. Das meiste beim UNTERFORUM SEKTEN ist ein totaler Stuss.



Auch das ist natürlich einetotale Verleumdung!

Aussteiger berichten, dass die NAK ihre Mitglieder "überwacht, kontrolliert, unterdrückt
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon picopedro » So 1. Jun 2008, 16:20

haimax, was dus schreibst kann ich voll bestätigen.

die sekten produzieren nie etwas gutes. sie rauben den leuten die lebensqualität, schränken sie ein, indoktrinieren sie, nehmen ihnen das geld ab und fordern fast die ganze freie zeit ihrer mitglieder.

das ist das wesensmerkmal von sekten und gruppen mit sonderlehren

das ist ganz genau diametral zum evangeliium, der guten nachricht, die von der erlösung von menschen spricht. der satan möchte über die sekten die menschen in seine gewahrsam bringen und genau deshalb hat jesus vor den irrlehrern gewarnt.

es gibt hier im internet von all den anrüchigen gruppierungen aussteigerseiten und die berichte gleichen wie ein ei dem anderen, egal aus welcher dieser horrorgruppen jemand ausgestiegen ist.

der einzige weg, menschen davor zu bewahren und ihnen zu helfen von dort loszukommen, ist gute aufklärungsarbeit und die geschieht hier recht gut. auch die medien sind immer mehr offen für solche aufklärungen und das sollte man auch nützen, um den armen gefangenen zu helfen, sich von ihren ketten zu befreien.


liebe grüsse
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Sarah13 » Mi 11. Jun 2008, 11:31

hallo miteinander,

ich bin neu hier und habe eure Nachrichten gelesen und kann nur die Bibel zitiren:

Ich warne alle, die die Worte der Weissagungen in diesem Buch hören, dass, wenn ihnen jemand etwas hinzufügt, G´tt ihm die Plagen zufügen wird, die in diesem Buch beschrieben sind. Und wenn jemand etwas von den Worten,die im Buch dieser Prophezeiung geschrieben sind, fortnimmt, wird G´tt fortnehmen seinen Teil am Baum des Lebens und der heiligen Stadt, wie sie in diesem Buch beschrieben sind.
Offenbarung 22, 18-19

Laut dieser Weissagungen dürfen die Christen ja keine Heidnische Feste feier und sollten eigentlich die Feste feier die in der Bibel beschrieben sind. und Das Christentum hat ja die Bibel mit dem Judentum getrennt. Das Judentum gehört zu der ganzen Bibel. Also für mich ist eine Sekte dann, wenn etwas hinzugefügt oder Weggenommen worden ist, zu der Bibel. ( nur zum überlegen)
:-) lieber gruss und Shalom wünscht Sarah
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Elisheva89 » Mi 11. Jun 2008, 11:42

Sarah, du hast recht ;)
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Konfuzius » Do 19. Jun 2008, 15:41

Hallo zusammen,

bin durch Zufall auf dieses Forum aufmerksam geworden und traute meinen Augen nicht. :shock: User "Neuapostolic" stellt hier Behauptungen auf, die jedweder Grundlage entbehren. Ich bin inzwischen selbst sehr kritisch gegenüber der NAK und nutze das Quo-Vadis-NAK Forum als objektive, sachliche und seriöse Informationsplattform. Auch die Betreiber sind mir persönlich bekannt. Niemals wurde dieses Forum und ihre Betreiber verklagt und schon gar nicht wegen Vandalismus. Vielleicht ist User "Neuapostolic" nicht bekannt, dass er auf Grund seiner unwahren Behauptungen verklagt werden könnte. Es gibt Internetrichtlinien und Gesetze, die darüber wachen sollen.

Wertet dies bitte als freundlichen Hinweis.
Leider ist der Umgang vieler NAK`ler mit ihren Kritikern und Aussteigern genauso, wie hier von "Neuapostolic" anschaulich demonstriert. Wenn sachliche Argumente fehlen..............

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Oder wie in der NAK gern (aus dem Kronenträgerlied) gesungen: (...) Sie lächeln ins Leben und sind voll Mut, begegnen den Menschen hilfreich und gut. Sie ziehn die Gesunkenen liebend hinauf, aus ihrer Liebe geht Liebe auf (...)

Dies verkehrt sich leider ins absolute Gegenteil, sobald man als Kritiker, oder Aussteiger bekannt ist.

Freundliche Grüße
Konfuzius
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Gast777 » Do 24. Jul 2008, 14:21

Hallo alle zusammen :praise:

Bitte entschuldigt meinen Bruder, der hier doch teilweise ziemlichen stuss erzählt hat. Vor allem das mit Quo-Vadis-NAK. Er scheint mit Kritik überhaupt nicht klar zu kommen wie, und das wisst ihr alle, viele, deren Religion kritisiert wird. Jedoch muss das nichts mit der NAk oder überhaupt mit relig. Überzeugungen zu tun haben. Das nur mal für Konfuzius, Ich glaube du hättest das auch nicht gerne und AN ALLE SETZT JETZT DIE NAK NICHT AUF EIN TREPPCHEN MIT DEN AUSSAGEN MEINES BRUDERS! Er ist 13 Jahre alt und hat einige Probleme, insbesondere ist er ein neurotischer Lügner. Habt Verständnis und tut nicht so, als würden einige von euch wirklich denken, das habe was mit der Religion zu tun. Ich tue das in beiden Hinsichten auch nicht.

Ich schätze es auch, dass einige von euch die NAK nicht gleich verurteilten. Ich beschäftige mich sehr mit diesen Themen und finde es nicht OK, dass sich einige von euch sehr unchristlich verhalten haben. 1. ist es nicht fair, sich nur auf Aussteiger-Literatur zu stützen. 2. biete ich euch an, mir eine Mail zu schreiben oder in einen Gottesdienst von uns mal zu gehen um sich ein persönliches Bild zu schaffen. Ich höre auch nicht auf Aussteiger oder Kritiker, sondern auf meinen besten Freund, wenn icht etwas über Evangelische wissen will. Ich fördere und pflege mit Aussteigern und Kritikern meiner Kirche einen objektiv-interessierten, ehrlichen und freundlichen Dialog.

Von dir, Jolene, fand ich es unter aller würde einfach so: "Kommen die in die Hölle?" vor den Augen meines Bruders zudem! Sehr respektlos! Und das bezieht sich auf einige von euch. In diesem Forum sehe ich teilweise: Jeder der an Jesus glaubt kommt in den Himmel. Und wenn es dann um ANDERE geht ist es dann wieder anders, weil ihr eure eigenen Glaubensansichten habt und das ist auch gut so, denn das macht eine Konfession aus, sonst bräuchte es diese ja gar nicht. Trotzdem Jolene, das geht anders

Nochml für alle hier, die an der NAK, einem christlichen Dialog und Informationen aus erster Hand interessiert sind, heisse ich jeden auf p.buehrig@bluewin.ch herzlich willkommen

Nochmals entschuldige ich mich bei allen
Grüsse und möge der Herr uns alle segnen :pray: :praisegod:
Gast777
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Jolene » Do 24. Jul 2008, 14:56

Gast777 hat geschrieben:Von dir, Jolene, fand ich es unter aller würde einfach so: "Kommen die in die Hölle?" vor den Augen meines Bruders zudem! Sehr respektlos!

Ich habe sowas nicht geschrieben.
Lies alles nochmals in Ruhe durch, bevor du 'ausrufst' ;)



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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Taube » Do 24. Jul 2008, 15:13

Gast777 hat geschrieben:Er ist 13 Jahre alt und hat einige Probleme, insbesondere ist er ein neurotischer Lügner.


Um abzuschätzen, ob es sich noch lohnt diesen Thread weiter zu verfolgen, wäre es gut jetzt zu wissen, was ich hier noch zu erwarten habe: Wollt Ihr Euch in der nächsten Zeit hier gegenseitig in die Pfanne hauen?

Gruss Taube
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Silas87 » Sa 6. Sep 2008, 12:50

Hallo,

also, zwei Probleme habe ich mit der NAK
1) Wie die Apostelfrage gehandhabt und "gelöst" wird, das kann ich aus der Bibel nicht erkennen,
und
2) die NAK sagt, das nur gerettet wird, wer in ihr Mitglied ist.
Nunja, das macht sie leider wirklich zu einer Sekte, denn ich wäre jetzt aus Sicht der NAK nicht gerettet

Gut, andere Lehren und anderes Praxisfragen will ich jetzt nicht bringen, die zwei Punkte oben sind die m.E. problematischsten.

Blessings,
Silas
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Psalm150 » Sa 6. Sep 2008, 16:27

neuapostolik hat geschrieben:Hi

Ich wollte euch mal Fragen was ihr (Katholiken und Evangeliken) gegen uns die Neuapostolische Kirche habt.

Eine Menge, die Bibel und das, was bei den Neuapostolischen passiert.
Und
2Kor 11,4 Ihr lasst euch leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben.
2Joh 10 Sollte also jemand zu euch kommen, der euch etwas anderes erzählen will, den nehmt nicht bei euch auf und wünscht ihm auch nicht Gottes Segen.
MfG & GBU
Ps 150
--------------------------------------
Wenn Christen sich vom Bösen überwinden lassen, ist ihre erste Aktion, denen den Mund zu verbieten, die sich darüber Sorgen machen, dass sie sich vom Bösen überwinden liessen
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Kalle » Mo 20. Okt 2008, 12:06

Teil 1

Heile Welt

1982 - vor 25 Jahren ist Blankenese eine überalterte Gemeinde. Auf Geheiß von Apostel Knobloch werden drei junge Paare gebeten in diese Gemeinde zu wechseln. Das ist die Initialzündung für unser heutiges Blankenese. Von da an geht es kontinuierlich bergauf, bis zu den Ereignissen, die wir hier darstellen möchten.

Drei junge Familien! ’Der Chor wird verstärkt und aus der Flötengruppe wird eine Instrumentalgruppe.’ heißt es in unserer Gemeindechronik. Hört, hört! Die Gemeinde wächst zunächst durch Kindersegen. Das ist ja auch was Schönes! In den Folgejahren werden drei Priester und fünf Diakone ordiniert, drei Priester werden bestätigt. Priester R. K. wird Vorsteher (1994). Irgendwie muss die Gemeinde schon damals aufgefallen sein: Stammapostel Urwyler trägt sich in die Altarbibel ein und wir bekommen Besuch der Bezirkapostel Bianchi und Fiore.

Zunächst entstehen soziale Gemeindeaktivitäten wie Seniorenstunden, monatliches Bistro nach dem Mittwoch-Gottesdienst und Laternelaufen im Herbst (Die Kinderschar wird immer größer – was ist los mit dir, Blankenese?)
Schon wird es heikel. Auf Einladung des Bürgervereins nimmt Priester R. K. an der ’Blankeneser Konferenz’ teil. Blankenese Online. Die Konzerte des Gemeindechores stehen fortan unter http://www.blankenese.de im Internet. Oh, wehret den Anfängen! Zu spät. Kiste vorbei geschwommen (Zitat aus Janosch: Oh, wie schön ist Panama).

Konsequent überschreitet Blankenese weiter neuapostolische Grenzen: zur 700-Jahr-Feier des Stadtteils Blankenese im Jahr 2001 bringen die evangelischen und katholischen Kollegen nichts zustande. Der Gemeindechor unserer Gemeinde wird aber von den evangelischen Pastoren in ihr viel größeres Haus eingeladen. Es kommt zu unserem Konzert ’Geistliche Chormusik aus 7 Jahrhunderten’. Musik von unbekannt (Alta trinita, 15.Jahrhundert) bis zu Holger Hantke (21. Jahrhundert). Ein rauschendes Fest, ein großer Erfolg. Ein Gemeindechor, das Kammerorchester, 360 Zuhörer, 120 Gäste. Der Chor mit seiner Leiterin L. Z. (eine Frau! Kann das gut sein?) berauscht im Höhenflug (Blankenese du Eitle !?)

In der Folgezeit erleben wir Veranstaltungen wie Sommerserenaden, Passionskonzert, 75-Jahre-Jubiläumswoche oder Matinee zum Bonhoeffer Gedenkjahr, Höhepunkte unseres Glaubens-Erlebens. Es macht uns schon ein wenig stolz, wenn Konzerttouristen aus anderen Gemeinden und Bezirken unseren Gemeindechor hören wollen. (Sind wir eingebildet?)

Die ständig wachsende Kinderschar (kann das mit rechten Dingen zugehen? Ein Segen Gottes??) sitzt nicht nur stumm rum, sondern nimmt aktiv Teil am Gemeideleben. Der Gemeinde-Kinderchor singt zu jeder Gelegenheit – auch im Gottesdienst (Blankenese schon wieder auf Abwegen?). ’Der Laden Gottes’ wird uns in Erinnerung bleiben. Die Blankeneser Kinder stellen einen großen Anteil am Bezirks-Kinderchor, der mit seinen unvergesslichen Auftritten unter seiner Leiterin L. Z. (schon wieder diese Frau in UNSERER Kirche!?) begeistert. ’Die große Flut’, ’Die Schöpfung’, ’Das 4-fältige-Ackerfeld’ und zuletzt das Musical ’David und Jonathan’ (zu evangelisch?) werden begeistert gefeiert.

Und inhaltlich? Der Stammapostel Fehr bringt die Broschüre ’Wege zu den Mitmenschen’ (1994) heraus. Nach Informationsabenden mit unserem Vorsteher wird schnell klar: wir müssen zuvor genau wissen was wir glauben. Die Arbeitsgemeinschaft Glaubensinhalte gründet sich. Sie trifft sich alle 4 Wochen und findet regen Zuspruch.

2003 ist das ’Jahr der Bibel’. Eine Lesung der Bibel findet auch in Blankenese statt. In der Gemeinde entsteht der Wunsch sich intensiver mit der Bibel zu beschäftigten. Zwei, später drei Hauskreise entstehen. Mangels neuapostolischen Anleitungen wird auf Veröffentlichungen des Brunnen-Verlags zurückgegriffen. Für die darauf auch entstehende Kinder-Bibelstunde wird dieses Material später von Apostel Krause untersagt! (schon wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt, Blankenese?)
Unser Vorsteher Priester R. K. setzt konsequent und anhaltend die Gedanken von Stammapostel Fehr zur ’Renaissance’ und das neue Leidbild ’Dienen und Führen’ um. Er hat die Größe und Souveränität, seine Geschwister an der Gestaltung der Gemeinde teilhaben zu lassen. (über das Ziel hinausgeschossen?)

Immer wieder kommen Geschwister und Familien in unsere Gemeinde, die sich andernorts unwohl gefühlt haben. Sie prüfen Blankenese, fühlen sich wohl, bleiben und bereichern unsere Gemeinde als begeisterte Christen. (Ist Blankenese anders als andere Gemeinden? Ist nicht jede Gemeinde ’anders’? Ist es nicht vielleicht sogar SCHÖN, wenn jeder seine Heimatgemeinde finden kann, in der sie/er sich wohl fühlt?)

Insbesondere durch die Predigten unseres Vorstehers und unserer drei Priester O. J., G. S. und D. N. werden die Gottesdiensterlebnisse intensiver. Neben Nachfolge und Heilserwartung tritt die Erfahrung der Nähe Jesu im Alltag. Die Gemeinde ist nach den Gottesdiensten beflügelt, z. T. euphorisch. (zu viel des Guten?)

Wir sind eine glückliche Gemeinde. Und eine Starke. Und eine Selbstbewusste. Es kommt schon mal zu direkt geäußerter Kritik an einem Dienstleiter, wenn er zu sehr im Einheitsbrei neuapostolischer Glückseligkeit rührt oder die Predigt aus Geschichtchen besteht… (wie kannst du dich nur so sicher wähnen, Blankenese?) Und es keimt vielleicht auch mal der Gedanke: jeder solle seinen Glauben leben wie er kann, aber es wäre doch schön, wenn dieses Feuer auch die ’Anderen’ ergreifen könne. Doch…

Im Grundsatz denken wir: wir haben uns lieb in Blankenese, wir haben einen wunderbaren Vorsteher und glückselige Gottesdienste. Was kann uns passieren? Was uns entmutigen? Wir sind geborgen in einer aufrichtigen Kirche und gehen den richtigen Weg. Und wir sind reich! Und stark! (Achtung! Völlige Fehleinschätzung, siehe Folge 2).

PS: Retrospektiv war das wohl die Zeit, von der Apostel Krause später sagte, die Gemeinde hätte schon jahrelang unter strenger Beobachtung gestanden.
ez für wwb
Zuletzt geändert von Kalle am Mo 20. Okt 2008, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
Kalle
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Re: Was habt ihr gegen die NAK

Beitragvon Kalle » Mo 20. Okt 2008, 12:08

Teil 2

Kreuz des Nordens

"Wir hatten geglaubt, dass sie sich über uns freuen."

Hamburg-Blankenese. Ein Priester und ein Diakon legen ihre Ämter nieder, kurz darauf werden in der selben Gemeinde drei weitere Diakone aus ihren Ämtern entfernt. Zuvor hatte sich die Gemeinde hilfesuchend an Stammapostel Dr. Wilhelm Leber gewandt. Der Vorfall löste intensive Diskussionen aus.

Eine Gemeinde will geistlich wachsen
Wie aus dem Kreis der amtsenthobenen Diakone verlautet, sucht Blankenese seit 1994 "Wege zu den Mitmenschen". Für das Aufeinanderzugehen wollen die Gemeindemitglieder gut gerüstet sein: Sie gründen eine Arbeitsgruppe, in der sie sich vertieft mit ihrem Glauben beschäftigten.

Lerngruppen, Bibelstunden und Hauskreise entstehen. Mit der intensiven Bibelarbeit ganz im Sinne des damaligen Stammapostels Richard Fehr reift eine tiefe Beziehung zu Jesus Christus.

Mit ihrer Gemeinde verbinden die jetzt ihres Amtes enthobenen Diakone "Freude, echtes Mitgefühl und Anteilnahme, gemeinsames Beten, tiefes geistliches Verlangen und Lebendigkeit. Der zukunftsweisenden Vision 2010, die Bezirksapostel Klingler für Niedersachsen entwickelt hat, kam Blankenese schon sehr nahe. Es war eine ganz starke Gemeinschaft, in der alles in Liebe getan wurde. Jetzt wissen wir nicht, wie es weitergehen soll."

Blankenese entwickelt sich rasch zu einem Erfolgsmodell, das Geschwister aus Nachbargemeinden und Gäste verschiedener Konfessionen anzieht und anderen Gemeinden als Vorbild dient.

Unbewältigte Konflikte
Neben den zahlreichen Zuwächsen gibt es aber auch einzelne Geschwister, die mit der Entwicklung nicht einverstanden sind, sich beim Bezirksältesten beschweren und schließlich in andere Gemeinden abwandern.
Hinzu kommt, dass das gründliche Bibelwissen, das sich in Blankenese ausbreitet, zu Glaubensfragen führt, denen übergeordnete Amtsträger oft nicht gewachsen sind. Sie fühlen sich bedrängt und rasch entsteht der Vorwurf, in Blankenese werde das Apostelamt nicht respektiert. Das bestreiten die ehemaligen Blankeneser Amtsträger: "Wir wollten mehr, nicht weniger Apostel."

Wird anfangs noch das Gespräch gesucht, bildet sich allmächlich eine Atmosphäre des gegenseitigen Misstrauens heraus. Im September 2006 werden Amtsträger aus Blankenese durch ihren Ältesten Steinbrenner und im November durch Apostel Krause zu ihrer Haltung gegenüber den Lehraussagen aus dem Informationsabend in Uster am 24.01.06 befragt. Die Form, in der diese Überprüfungen vorgenommen werden, erleben die Betroffenen als verhörartig.

Es kommt zu ersten disziplinarischen Maßnahmen: Priester John wird beurlaubt, Priester Schuylenburg wird trotz klaren Bekenntnisses zu den Lehrinhalten der NAK über Monate hinweg vom Predigtdienst suspendiert. Auch in das Gemeindeleben wird eingegriffen. So wird der Hauskreis abgeschafft, der dann aber privat weitergeführt wird. Die Mehrheit der Gemeinde sieht sich einem nicht mehr erträglichen Druck ausgesetzt.

Hilferuf an den Stammapostel
In dieser Situation wendet sich die Gemeinde am 12.11.06 hilfesuchend an Stammapostel Dr. Wilhelm Leber.
Der Brief, der von 90% der erwachsenen Mitglieder unterschrieben ist, beschreibt die belasteten Beziehungen zu dem Bezirksältesten Jörg Steinbrenner und zu Apostel Rüdiger Krause. Ferner drückt er die Sorge um den Fortbestand der Gemeinde aus.
Dabei geht es den Autoren weder um Anklage noch um Schuldzuweisung.
Ziel ist ein vermittelndes Eingreifen des höchsten Repräsentanten der NAKI, der bis zum Amtsantritt des Bezirksapostels Karlheinz Schumacher mehrere Jahre lang den Apostelbezirk Norddeutschland leitete. Die Gemeinde Blankenese ist ihm mitsamt den Gründen, die jetzt zum Eklat führten, aus dieser Zeit wohl bekannt.

Der Stammapostel führt mit den Priestern aus Blankenese Gespräche unter vier Augen und gibt die Angelegenheit an Bezirksapostel Schumacher zur Klärung weiter. Ob das Vorgehen Schumachers dem Willen des Stammapostels entspricht, steht derzeit nicht eindeutig fest. Bezirksapostel sind vollkommen selbständig und nicht an Weisungen des Stammapostels gebunden.

Osnabrück und die Folgen
Kurz darauf, am 26.11.06 hält der Präsident der NAKI jenen Gottesdienst in Osnabrück (CiD berichtete), der weithin mit Bestürzung aufgenommen worden war.
Im Dezember verliest Schumacher im Rahmen einer Ämterversammlung die Predigtaussagen Lebers aus Osnabrück zu Apostelamt, Spendung des Heiligen Geistes, Sündenvergebung und Wiederkunft Christi. Der Bezirksapostel verlangt von allen Amtsbrüdern der Gemeinde Blankenese binnen vier Wochen eine Stellungnahme hierzu.

Die CiD vorliegenden Äußerungen der Amtsträger lassen weder bei den Diakonen noch bei den Priestern, die weiterhin im Amt sind, eine 100%ige Übereinstimmung mit Osnabrück erkennen. Eine grundlegende Abkehr von der neuapostolischen Lehre lässt sich indes nicht herauslesen.
In einer Ämterversammlung am 11.01.07, die wiederum der Bezirksapostel abhält, legt Diakon Lars Rohloff, tags darauf Priester Oliver John sein Amt nieder, im Gottesdienst am 14.01.07 wird die Gemeinde Blankenese über die Sachlage informiert. Die erwarteten weiteren Gespräche finden nicht statt. Am 15.04.07 werden die Amtsenthebungen dreier Diakone schriftlich mitgeteilt. Der Vorfall erzeugt im Umfeld neuapostolischer Kreise ein nachhaltiges Medienecho.

NAK Nord reagiert
Auf Anfrage von CiD teilt der Pressereferent der NAK Norddeutschland, Rolf Carl mit, dass Schumacher für ein Interview oder Hintergrundgespräch nicht zur Verfügung stehe, kündigt aber zugleich die Stellungnahme vom 19.04.07 an. Die knappe Erklärung, in der es heißt: "Von Amtsträgern in der Neuapostolischen Kirche erwarten die Gemeindemitglieder und nicht zuletzt auch die Kirchenleitung, dass sie sich auch innerlich hinter die Lehre der Kirche stellen.", lässt viele Fragen offen.
Kalle
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