Esoterikfrage

Sondergruppen, Fanatismus

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Do 24. Sep 2009, 22:19

Was solls, ich bestätige nur Christus und ich habe volles Genüge dabei.
Denn ich bin von ihm überzeugt.

Was interessieren mich andere Lehren, die sich aufspielen, aber oft nur zusammengereimte religiöse Systeme sind.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Fr 25. Sep 2009, 02:49

onThePath hat geschrieben:Was interessieren mich andere Lehren, die sich aufspielen, aber oft nur zusammengereimte religiöse Systeme sind.


Einen Beitrag vorher warfst Du mir vor, ich betriebe 'Augenwischerei, weil auch im hinduistischen und buddhistischen Raum bösartige Mächte ...' was ich dann auch bestätigte :!: Antwort darauf: 'Was interessieren mich andere Lehren, die sich aufspielen, aber oft nur zusammengereimte religiöse Systeme sind'. Ja, warum gehst Du denn immer wieder darauf ein und diskutierst andere Systeme wenn sie Dich nicht interessieren.

Was mich aber interessiert ist, warum Christen wie Du magische Handlungen als unchristlich ( Gegenkraft ) abstufst, während in allen christlichen Gemeinden ebenfalls 'magisch' gehandelt wird, siehe gemeinschaftliches Gebet, Abendmahl und Taufe ??
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 06:51

Johncom hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Was interessieren mich andere Lehren, die sich aufspielen, aber oft nur zusammengereimte religiöse Systeme sind.


Einen Beitrag vorher warfst Du mir vor, ich betriebe 'Augenwischerei, weil auch im hinduistischen und buddhistischen Raum bösartige Mächte ...' was ich dann auch bestätigte :!: Antwort darauf: 'Was interessieren mich andere Lehren, die sich aufspielen, aber oft nur zusammengereimte religiöse Systeme sind'. Ja, warum gehst Du denn immer wieder darauf ein und diskutierst andere Systeme wenn sie Dich nicht interessieren.

Was mich aber interessiert ist, warum Christen wie Du magische Handlungen als unchristlich ( Gegenkraft ) abstufst, während in allen christlichen Gemeinden ebenfalls 'magisch' gehandelt wird, siehe gemeinschaftliches Gebet, Abendmahl und Taufe ??


Du sprichst vorwiegend über Handlungen er katholischen Kirche ( die den orthodoxen ähnlich ist).
Bei en Freikirchen kann der Toronto-Segen zumindest teilweise magisch sein.

Da Du die Macht, ja die Existenz Satans völlig ignorierst, kannst Du nicht mit mir übereinstimmen, dass Magie in der Hand Satans liegt.

Jahrelang habe ich andere Systeme durchgekaut und bin mir gewiß , dass die Bibel recht hat in den Dingen, über die wir Beide uns streiten.
Deshalb interessieren mich Deine Gegenmeinungen nicht mehr weil ich meine, diese ganzen Systeme zugunsten Jesu durchschaut zu haben.
Wenn es so ist, dann ist das eine Gnade Gottes.
Für alle, die das nicht so sehen komme ich eben stur rüber. Das ärgert mich erst, wenn Jemand behaupten will, ich sei naiv, dumm und ahnungslos.
Aber da diese sich schnell als schlecht informiert, rationalistisch blind oder ihrem System hörig erweisen, ist es meist nur ein kurzer Ärger.


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Re: Esoterikfrage

Beitragvon bigbird » Fr 25. Sep 2009, 09:54

alegna hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Ich bin überzeugt davon,würde es das NT nicht geben , sondern nur das At -würdest du und andre diese Religion ablehnen!

Das ist eine Fragestellung die so nicht geht, das NT gehört wie das AT zur Bibel, ich kann nicht das Eine gegen das Andere ausspielen, deshalb ist diese Frage für mich nicht zulässig.



mehr noch - ohne NT gäb's gar kein CHRISTentum, keinen persönlichen Glauben an Jesus CHRISTus, keine CHRISTen! Dieses Argument zieht nicht! :]

bigbird

PS. Ich werde da ein paar Sachen löschen, denn hier geht es nicht um "umstrittene AT-Texte"
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Babett » Fr 25. Sep 2009, 12:28

Lieber John :umarm:

Johncom hat geschrieben:
schön, Dich immer wieder mal anzutreffen hier Dein Sohn ist sicher schon gross und vernünftiger, reisst nicht mehr so viel Gardinen herunter ? Jedenfalls sieht man dass Du wieder Zeit hast, zu schreiben.


Ja, das Tischdecken- und Gardinenziehen hat jetzt die Katze übernommen, sie macht das schon sehr gut :tongue:
Der Sohni ist jetzt mehr aufs Vom- Sofa-Fallen spezialisiert



Ach nee, diesen Esoterik Mark kenn ich nicht gut. Nur einmal bin ich in so 'ne Messe reingegangen weil der Eintritt frei war. Hörte dort einen Vortrag von Professor Tepperwein, der vermarktet seine Bücher mit Cassetten, CDs. Dieser Votrag war einfach Lebenshilfe und richtete sich hauptsächlich an ältere Leute. Mut haben, immer wieder vorn anfangen, das Leben geniessen ! War echt witzig, hab mich krumm gelacht.


Oh ha, der Tepperwein ist ein großes Schlitzohr vorm Herrn, selbst sein Prof. - Doktortitel ist an einer Scheinuni gekauft und er selbst wurde deswegen strafrechtlich belangt 8-) . Lebenshilfe ist das ganze wohl vor allem für ihn, denn er verdient nicht schlecht an seinen Büchern und Geräten zur Luftfilterung ;) :roll:


Ein 2. Vortrag fühlte sich eher an wie eine Verkaufsveranstaltung, es ging um Duftöle die bestimmten Planetenbahnen entsprechen sollen, oder so. Und wo man die bestellen kann und wie man als Wiederverkäufer damit Geld verdient, also leicht zu durchschauen. Bin auch gleich wieder raus. - Diese Bärbel Moor mit ihrem Büchlein 'Bestellungen beim Universum' sah ich mal in der Biolek Talkshow .... na, wem so was schadet, der hatte vorher schon ein Problem.


Naja, aber geholfen wird ihm damit auch nicht.

Es geht doch nur darum, sich etwas zu wünschen was einem im Leben fehlt.



Eben, fragt sich nur von wem. Das Universum als Quelle-Versand?


Einen Religionsersatz kann ich da noch nicht erkennen.


Doch, ich schon. Universum und Gott sind für mich nicht das Gleiche.



Babett hat geschrieben:Ich hab mich ja nun auch jahrelang mit dergleichen Thesen beschäftigt und bin zu dem Schluß gekommen, das sehr vieles, eigentlich fast alles, was so auf dem Eso-Markt herumschwirrt ziemlicher Bullshit ist, sowohl inhaltlich als auch ethisch.
Eine Menge Abzocke und Volksverblödung und sehr vieles, was da geboten wird, sind chick verpackte Weisheiten aus Omas Waschküche, teuer verkauft als ultimative neueste Supererkenntnis aber oft ein Schlag ins Gesicht für ernsthaft leidende und suchende Menschen.


Ernsthaft leidende und suchende Menschen sind so oft alleingestellt in dieser Gesellschaft. Wär doch eigentlich die Aufgabe der kirchlich bezahlten und ausgebildeten Seelsorger, ich meine den Pastor um die Ecke ... Hilfe und ein offenes Ohr anzubieten ?


Allerdings! Und sie bieten das auch tatsächlich an, das offene Ohr. Ob man auf alle Fragen eine Antwort findet, sei dahingestellt, aber das Angebot der Seelsorge gibt es schon.


Schon der jugendliche Schüler mit ehrlichen Fragen trifft in seinem Religionslehrer einen überforderten Nicht-Wissenden. So wars bei mir damals.


Ja, das kann ich gut verstehen. Ich hatte zwar keinen Reli-Lehrer (DDR Kind ;) ), Antworten gabs aber auch beim Staatsbürgerkundelehrer keine. Ich befürchte lieber John, das schlußendlich alle suchenden Jugendlichen viel Glück brauchen, um auf wirklich weise Menschen zu treffen, die Antworten haben. Sicher hast Du Hesse gelesen bis es Dir zu den Ohren rauskam..."Siddharta" und so.
Eine wichtige Essenz aus seinen Büchern ist doch auch, das man in seinem Wachsen und Werden die Antworten durch Erfahrungen findet, durch Leid und Freude, Krisen , Zweifel usw. Fertige Antworten - hey, willst Du die wirklich :baby: ?


Dann bietet der Büchermarkt eben weitere stepping stones. Nicht alle 'esoterischen' Bücher sind schlecht, es gibt auch sehr gute Bücher.


Hab ich auch nicht gesagt, aber da fragt sich dann wieder: was sind esoterische Bücher? Und ich glaube schon auch an das "prüfet alles und das Gute behaltet" . Die Schwierigkeit liegt in der Unterscheidung: was IST das Gute und was nicht?

Aber es ist auch der Reifegrad des Suchenden entscheidend, welches Material gefunden wird und was aus ihm heraus gelernt werden kann.
Was der Markt alles so bietet ? Beim Friseur einfach mal in die Heftchen schauen, die da rumliegen und Du weisst was alles gerade so läuft auf dem Markt.


Da les ich lieber den "Stern" :lol:


Babett hat geschrieben:Das einzig gute an der Esoterik war für mich die Erkenntnis, das es das alles nicht ist und ich also weiter gehen muss. Der Lockruf im Herzen, die Unruhe war geblieben und all die Suchstationen waren schlußendlich nur die stepping stones (mit hin und wieder durchaus guten Impulsen) hin zu ,Du ahnst es schon ;) , Jesus. Da ist mein wirkliches Zuhause, hört sich vielleicht nach Fundipolemik an, ist aber einfach mal Fakt. Stillstand gibt es da aber auch nicht, gell, nicht das wir uns da mißverstehen :baby:


Das ist doch erfreulich und ich find's schön dass Dein Bekenntnis so völlig stressfrei rüberkommt. :]


Wie meinst`n das jetzt :baby: ?

- Die innere esoterische Lehre findet sich auch in dem was Philosophia perennis genannt wurde. Der gute Willigis Jäger formuliert es so:

Willigis Jäger hat geschrieben:Diese "ewige Weisheit" ist der mystische Strom, der sich zeitlos durch alle Religionen zieht. Dieser Strom führt letztlich über jede Religion hinaus und führt in die Erfahrung der Wirklichkeit, in die Erfahrung der Einheit allen Seins.

In diesem Sinne ist es esoterisch, den Kern der Religion zu finden, das eigentliche. Und dahin zu gehen wo der Ursprung ist. Und das führt allermeistens über den blossen nachgesprochenen und nachgebeteten Volksglauben hinaus. Dieser soll aber nicht schlecht geredet werden, auch dieser führt in den sogenannten Himmel.


Ich glaube, man darf den Volksglauben nicht unterschätzen und schon gar nicht als weniger weise oder am Ursprung seiend verkennen. In Irland habe ich mit älteren Menschen geredet, äußerlich stockkatholisch und kirchentreu, aber von tiefer Weisheit und voller Liebe zum Menschen. Vor allem waren diese Menschen sehr demütig und sich sehr bewußt, das man schlußendlich nur ein Gast auf Erden ist. Am Ende des Tages haben gerade diese Menschen vom Leben und von Gott mehr begriffen als so mancher spiritueller Überflieger ;)
Es geht jeder seinen Weg so wie er ihn gehen muss. Manchmal muss vielleicht auch das Quelle-Universum dazugehören, aber hängenbleiben sollte man darin wohl besser nicht.

Gruß zurück

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon bigbird » Fr 25. Sep 2009, 15:44

Ich hab da einen Beitrag gelöscht und beim andern ein paar Zitatecode repariert - bitte Vorsicht beim Zitieren.
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Fr 25. Sep 2009, 17:46

Johncom hat geschrieben:Was mich aber interessiert ist, warum Christen wie Du magische Handlungen als unchristlich ( Gegenkraft ) abstufst, während in allen christlichen Gemeinden ebenfalls 'magisch' gehandelt wird, siehe gemeinschaftliches Gebet, Abendmahl und Taufe ??


onThePath hat geschrieben:Du sprichst vorwiegend über Handlungen er katholischen Kirche ( die den orthodoxen ähnlich ist).
Bei en Freikirchen kann der Toronto-Segen zumindest teilweise magisch sein.


Eine östlich orthodoxe Gemeinde kannte ich, deren Zusammenkünfte sind Ritual pur. Der katholische Ritualismus ist sehr stark, braucht man nicht alles aufzuzählen. Dass sich diese katholischen und orthodoxen Gläubigen als Christen bekennen ist keine Frage. Dann nicht ausser acht lassen die breite allgemeine evangelische Kirche:

'Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, wünscht sich bei den Protestanten mehr Offenheit für Rituale'.
Nachzulesen hier: http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2005_07_06_2_rv_tacheles.html

Nein, auch die Freikirchen pflegen Rituale, vielleicht weniger in der Menge, aber die wenigen sind doch zentral und absolut gesehen. Die Taufe ? Das Abendmahl ? Das gemeinsame Gebet ( 'wenn zwei oder drei in meinem Namen' ... ) ?
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 19:03

Nein, auch die Freikirchen pflegen Rituale


Johncom, solange es keine magischen Rituale sind.
Aber warum ist es denn gleich ein Ritual, wenn 2 oer 3 gemeinsam beten ?

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 19:06

onThePath hat geschrieben:
Nein, auch die Freikirchen pflegen Rituale


Johncom, solange es keine magischen Rituale sind.
Aber warum ist es denn gleich ein Ritual, wenn 2 oer 3 gemeinsam beten ?

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2009, 19:26

alegna hat geschrieben:Weil da Jesus mitten unter ihnen ist?


Aber warum soll das ein Ritual sein ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon alegna » Fr 25. Sep 2009, 19:44

onThePath hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Weil da Jesus mitten unter ihnen ist?


Aber warum soll das ein Ritual sein ?

lg, oTp


Ja das musst Du nicht mich fragen, vielleicht weil Jesus ja auch irgendwie mystisch anwesend ist. In den Augen von Johncom und so. Und weil die Argumente ausgehen. Nein, ich denke niemand der nicht vom Heiligen Geist erfüllt ist, kann gar nicht verstehen. Das ganze Heilsangebot wird nicht verstanden. :(
Ritual ist ja etwas das immer wieder geschiet oder praktiziert wird, somit ist auch das Geschichtenlesen vor dem Schlafengehen für Kinder ein Ritual. Abendmahl, Taufe sind für mich auch eine Rituale, gerade Taufe macht ja niemand immer wieder, einmal und dann hat sichs. Also kein Ritual, sondern ein Bezeugen der Zugehörigkeit Gottes. Jesus kann man nicht einfach verstehen, das muss man erleben, jeder für sich und jeder anders in seiner Situation, in seinem eigenen Leben, aber zulassen und entscheiden, das können die Wenigsten.
Gerade bei jeglichem Esoterischen geht es immer um dich selbst, die eigene Verwirklichung, weiterkommen (wohin auch immer), das Zentrum bin ich. Beri Gott ist es anders, gerade Gott lenkt den Blick weg von sich, hin zu ihm, das ist für viele in der heutigen Zeit eine unvorstellbare Vorstellung. Er soll persönlich gefragt sein, aber der Blick geht weg vom Ego hin zum Schöpfer.
Wird jelänger je mehr schwierig für die Menschen, weil sich alles nur um sich selbst dreht.
Mir gefällt es so gut, diese Vorstellung wie die Engel jubeln über einen Sünder der umkehrt. Mir selbst geht es im Moment nicht so gut, aber diese Vorstellung beglückt mein Herz ungemein und dieses Gefühl das Christen kennen, können die Gegner nicht nach vollziehen.
:praisegod:
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Babett » Fr 25. Sep 2009, 22:17

bigbird hat geschrieben:... und beim andern ein paar Zitatecode repariert - bitte Vorsicht beim Zitieren.


Danke, ich habs versucht und bin gescheitert :roll: , sorry :umarm:
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Sa 26. Sep 2009, 03:20

Babett hat geschrieben:Oh ha, der Tepperwein ist ein großes Schlitzohr vorm Herrn, selbst sein Prof. - Doktortitel ist an einer Scheinuni gekauft und er selbst wurde deswegen strafrechtlich belangt 8-) . Lebenshilfe ist das ganze wohl vor allem für ihn, denn er verdient nicht schlecht an seinen Büchern und Geräten zur Luftfilterung ;) :roll:


Ach so, deshalb ist seine Firma in Lichtenstein ... schlau, schlau. Aber Geldverdienen ist kein Verbrechen an sich, da gibt es andere, die haben viel verdient mit weit sinnloseren Produkten. Wenn jemand einen Titel kauft, weils besser klingt ? Also mir imponiert kein Titel und damals hatte ich wirklich gedacht, das sei ein Uni-Professor.

Es geht doch nur darum, sich etwas zu wünschen was einem im Leben fehlt.


Babett hat geschrieben:Eben, fragt sich nur von wem. Das Universum als Quelle-Versand?


Ja, so kann mans sehn. Quelle soll ja pleite sein, das Universum nicht. Warum nicht wieder lernen zu wünschen ? Sind wir denn schon so vernüchtert ?

Babett hat geschrieben:Ja, das kann ich gut verstehen. Ich hatte zwar keinen Reli-Lehrer (DDR Kind ;) ), Antworten gabs aber auch beim Staatsbürgerkundelehrer keine. Ich befürchte lieber John, das schlußendlich alle suchenden Jugendlichen viel Glück brauchen, um auf wirklich weise Menschen zu treffen, die Antworten haben. Sicher hast Du Hesse gelesen bis es Dir zu den Ohren rauskam..."Siddharta" und so.
Eine wichtige Essenz aus seinen Büchern ist doch auch, das man in seinem Wachsen und Werden die Antworten durch Erfahrungen findet, durch Leid und Freude, Krisen , Zweifel usw. Fertige Antworten - hey, willst Du die wirklich :baby: ?


Fertige Antworten geben Missionschristen ständig. Und wundern sich warum sie unter sich bleiben. Ich meine aber nicht fertige Antworten für junge Sucher sondern Verständnis und psychlogisch pädagogisches Führen, so wie das Guru-Chela System der Inder als Beispiel. Oder die Möglichkeit, in Klöstern Meditation zu lernen. Oder, oder .... jedenfalls fehlen wissende Lehrer hier, noch.

Babett hat geschrieben:Das ist doch erfreulich und ich find's schön dass Dein Bekenntnis so völlig stressfrei rüberkommt. :]


Babett hat geschrieben:Wie meinst`n das jetzt :baby: ?


Na eben ganz ohne Drohung, Hölle und Mission.

Babett hat geschrieben:Ich glaube, man darf den Volksglauben nicht unterschätzen und schon gar nicht als weniger weise oder am Ursprung seiend verkennen. In Irland habe ich mit älteren Menschen geredet, äußerlich stockkatholisch und kirchentreu, aber von tiefer Weisheit und voller Liebe zum Menschen. Vor allem waren diese Menschen sehr demütig und sich sehr bewußt, das man schlußendlich nur ein Gast auf Erden ist. Am Ende des Tages haben gerade diese Menschen vom Leben und von Gott mehr begriffen als so mancher spiritueller Überflieger ;)
Es geht jeder seinen Weg so wie er ihn gehen muss. Manchmal muss vielleicht auch das Quelle-Universum dazugehören, aber hängenbleiben sollte man darin wohl besser nicht.


Geb Dir da völlig Recht, und vor allem in den Ländern wo die Uhren noch etwas langsamer ticken, wo man noch alt werden 'darf', findest Du wirklich demütige und gereifte alte Leutchen. Ob es in Irland immer so bleibt, jetzt wo sich das Land wirtschaftlich rasend schnell entwickelt ? Babett, ich wollte bewusst nichts gegen den Volksglauben sagen wie auch nichts gegen die Tradition. Persönlich fänd ichs richtig wenn der Glaube 'für alle' aber auch hier, in der speedigen Gesellschaft neu gefunden wird, auch als eine Ruhezone in der Mensch wieder zu sich findet, und dadurch zum Urgrund, zum Schöpfer. Aber das geschieht auch: Wer immer klopft, dem wird aufgetan.

Babett hat geschrieben:Universum und Gott sind für mich nicht das Gleiche.


Magst Du dazu noch einen 2. Satz schreiben ?
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Sa 26. Sep 2009, 04:23

Hallo Alegna,

ich wünsche Dir, dass es Dir besser geht .... manchmal tuts ein guter Schlaf und manchmal auch die Luft, die Natur, manchmal auch ein guter Engel von Gott geschickt.

alegna hat geschrieben:Ritual ist ja etwas das immer wieder geschiet oder praktiziert wird, somit ist auch das Geschichtenlesen vor dem Schlafengehen für Kinder ein Ritual. Abendmahl, Taufe sind für mich auch eine Rituale, gerade Taufe macht ja niemand immer wieder, einmal und dann hat sichs. Also kein Ritual, sondern ein Bezeugen der Zugehörigkeit Gottes. Jesus kann man nicht einfach verstehen, das muss man erleben, jeder für sich und jeder anders in seiner Situation, in seinem eigenen Leben, aber zulassen und entscheiden, das können die Wenigsten.


@Alegna @ otp:

Die Taufe ist ein Initiationsritual, eine Einweihung und sowas ist tatsächlich ein einmaliger Vorgang. Ein Ritual arbeit mit Symbolkraft, d.h. hier reinigt das Wasser nicht nur den Körper sondern symbolisch wird auch oder eigentlich die Sünde, die Vergangenheit weggewaschen. Was mit symbolisch gemeint ist, versteht heute wohl jeder. Aber die Tatsache dass es wirkt, also tatsächlich spürbar und lebensverändernd, dem würd ich schon das Prädikat 'magisch' geben. Diese Kraft ist übernatürlich, deshalb zu Recht magisch zu nennen. Weil das für manche Christen schräg klingt weil man gelernt hat, dass Magie immer vom dem kommt, was 'Gott ein Greuel' ist, kann man auch sagen dass die verändernde Kraft von Jesus ist oder vom Heiligen Geist.

Und doch ist von aussen betrachtet, sozusagen religions-soziologisch, die Taufe ein Ritual oder Ritus, falls das besser klingt. Und von da gesehen sind die Christen nicht so allein, denn auch die Muslime haben Waschriten. Die Juden hatten und haben sie, wie auch die Hindus, die einmal im Leben sich im Ganges waschen wollen.

Und natürlich ist das Abendmahl ein Ritual, denn der Leib Christi wird nicht real aufgenommen sondern symbolisch, und mit Wirkung auf die Seele. Also kein Larifari sondern eine heilige Handlung, die verändert. Aber es stimmt, 'Jesus kann man nicht einfach verstehen, das muss man erleben' .. von daher ist es egal ob Ritual oder nicht. Nur, von aussen gesehn und objektiv, sind diese christliche Riten eben Rituale mit Kraft. ( manchmal mit viel, manchmal auch mit weniger Kraft ;) )
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon tiktak » Sa 26. Sep 2009, 07:05

onThePath hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Weil da Jesus mitten unter ihnen ist?


Aber warum soll das ein Ritual sein ?

lg, oTp

Ein Ritual (von lateinisch ritualis = „den Ritus betreffend“) ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt.
Im Volksmund sagt man auch zu vielem Ritual, wie der ständige gleichbleibende Ablauf eines Tages:
Aufstehn, Zähne putzen und waschen, Brotzeit, arbeiten gehn, heimkommen, essen Tv an- schlafen gehn...jeden Tag der selbe Ablauf= Ritual :mrgreen:
Godi= Ritual:
Aufstehn, 30 Minuten Lopreis, Zeugniss geben, Predigt, beten, Körbchen durch die Reihen wandern lassen , Amen- :praisegod:
Jeden Sonntag das selbe Ritual :mrgreen:
Taufe ist Ritual, Abendmahl und beten auch...ausser man fällt spontan zu Boden und beginnt zu beten...
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Sa 26. Sep 2009, 10:38

Ein Ritual (von lateinisch ritualis = „den Ritus betreffend“) ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt.


Eben: Symbolgehalt.

Darunter fällt dann nicht jeder oftmalige Ablauf.

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » So 27. Sep 2009, 03:26

tiktak hat geschrieben:Ein Ritual (von lateinisch ritualis = „den Ritus betreffend“) ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt.
Im Volksmund sagt man auch zu vielem Ritual, wie der ständige gleichbleibende Ablauf eines Tages:
Aufstehn, Zähne putzen und waschen, Brotzeit, arbeiten gehn, heimkommen, essen Tv an- schlafen gehn...jeden Tag der selbe Ablauf= Ritual :mrgreen:
Godi= Ritual:
Aufstehn, 30 Minuten Lopreis, Zeugniss geben, Predigt, beten, Körbchen durch die Reihen wandern lassen , Amen- :praisegod:
Jeden Sonntag das selbe Ritual :mrgreen:
Taufe ist Ritual, Abendmahl und beten auch...ausser man fällt spontan zu Boden und beginnt zu beten...


Und die ganze 7-Tage-Woche ist ja auch ständig wiederkehrend, und so lebt eigentlich jeder, der nicht völlig aus der Gesellschaft ausgedroppt ist, in einem sich laufend wiederholendem Ritus, das ganze Leben lang.

Erweiternd kann auch das ganze Kirchenjahr als ein immerwiederkehrender Ritus gesehen werden. Ein Stationenweg sozusagen, der die entscheidenden Ereignisse in Jesu Leben abbildet. Und das Kirchenjahr orientiert sich am Sonnenjahr und an den Mondphasen, welche von dem Kalender festgelegt sind, der im Orient berechnet wurde und nachdem auch die Juden lebten. - Mal abgesehen von den Zeiteinteilungen, die von Menschen geschaffen wurden ist doch der Jahreslauf, wie wir ihn wahrnehmen, also die Jahreszeiten, die Monde ... nichts anderes als kosmisch vorgegeben. In den wiederkehrenden Festen ( Fest kommt von 'fest', also festehende Zeitpunkte ) vollziehen wir nur nach, was der Kosmos mit der Erde macht, wenn man das so sagen kann. Und interessant, und sicher nicht ganz neu ist, dass die Feste des Kirchenjahres auf schon früher gefeierten Festen 'aufgesetzt' sind, sie entsprechen Tag- und Nachtgleiche, Sonnenwenden u.s.w. Mit Magie hat es für die meisten von uns nichts zu tun aber wir leben mit den Jahresfesten und können uns kaum entziehen.

Es gibt kleinen Minderheiten, die es bewusst versuchen wie die Zeugen Jehovas. Die also auch die christlichen Feste übergehen, wie alle anderen im Jahreslauf routierenden, etwa Geburtstage. Wer wissen will was alles heidnisches oder religiöses Ritual ist, der frage einen Zeugen Jehovas: Eid auf die Nationalflagge, Hymnen singen, Fastnacht, Sportveranstaltungen, an politischen Wahlen teilnehmen.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » So 27. Sep 2009, 03:31

onThePath hat geschrieben:
Ein Ritual (von lateinisch ritualis = „den Ritus betreffend“) ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt.


Eben: Symbolgehalt.

Darunter fällt dann nicht jeder oftmalige Ablauf.


Was willst Du sagen ? Wird das Abendmahl zum Beispiel nicht oftmalig gefeiert ? Doch, es wird. In einigen Kirchen mehrmals in der Woche, in einer die ich kenne, nur einmal in 4 Wochen. Auf jeden Fall: oftmalig.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Matoser » So 27. Sep 2009, 10:53

Leute, was soll an Ritualen so schlecht sein? Ihr diskutiert irgendwie um den Kern herum ;) ;
Rituale verwendet jeder, selbst das abendliche zähneputzen kann man als Ritual sehen. Es geht nicht um den Becher sondern den Inhalt, den bezweckenden Ritus, wofür wird
das Ritual ausgeführt?

Dabei sind christliche Rituale für mich völlig in Ordnung, so lange es dabei um Gott oder jesus geht und nicht irgendwelchen Götzen wie das "Universum" ( = anbetung der Elementarmächte), Oder eben herbeirufen von Geistern und Verstorbene, welche 1. Dadurch Probleme bekommen können, da sie normalerweise Menschen nicht wahrnehmen könnten und dadurch Bindungen eingehen aus denen sie nicht wieder rauskommen (z.b. Um- oder Besessenheit) oder natürlich 2. Der Mensch diese Geister nicht mehr loskriegt oder 3. Sich Dämonen, bösartige Geister einfängt, welche Menschen hassen und den Menschen zugrunde richten können wenn man ihnen ein Tor in diese Welt öffnet.

Daher war es auch den Israeliten verboten und ist auch heute den Christen untersagt. (Fluch durch Magie/ Segen durch Gott)
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon alegna » So 27. Sep 2009, 10:58

Matoser hat geschrieben:Leute, was soll an Ritualen so schlecht sein? Ihr diskutiert irgendwie um den Kern herum ;) ;
Rituale verwendet jeder, selbst das abendliche zähneputzen kann man als Ritual sehen. Es geht nicht um den Becher sondern den Inhalt, den bezweckenden Ritus, wofür wird
das Ritual ausgeführt?

Dabei sind christliche Rituale für mich völlig in Ordnung, so lange es dabei um Gott oder jesus geht und nicht irgendwelchen Götzen wie das "Universum" ( = anbetung der Elementarmächte), Oder eben herbeirufen von Geistern und Verstorbene, welche 1. Dadurch Probleme bekommen können, da sie normalerweise Menschen nicht wahrnehmen könnten und dadurch Bindungen eingehen aus denen sie nicht wieder rauskommen (z.b. Um- oder Besessenheit) oder natürlich 2. Der Mensch diese Geister nicht mehr loskriegt oder 3. Sich Dämonen, bösartige Geister einfängt, welche Menschen hassen und den Menschen zugrunde richten können wenn man ihnen ein Tor in diese Welt öffnet.

Daher war es auch den Israeliten verboten und ist auch heute den Christen untersagt. (Fluch durch Magie/ Segen durch Gott)

Amen
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Di 29. Sep 2009, 06:52

Matoser hat geschrieben:Dabei sind christliche Rituale für mich völlig in Ordnung, so lange es dabei um Gott oder jesus geht und nicht irgendwelchen Götzen wie das "Universum" ( = anbetung der Elementarmächte), Oder eben herbeirufen von Geistern und Verstorbene, welche 1. Dadurch Probleme bekommen können, da sie normalerweise Menschen nicht wahrnehmen könnten und dadurch Bindungen eingehen aus denen sie nicht wieder rauskommen (z.b. Um- oder Besessenheit) oder natürlich 2. Der Mensch diese Geister nicht mehr loskriegt oder 3. Sich Dämonen, bösartige Geister einfängt, welche Menschen hassen und den Menschen zugrunde richten können wenn man ihnen ein Tor in diese Welt öffnet.


Genau. Und es war nicht die Rede davon dass Rituale 'schlecht' seien. Alles worauf ich hinweisen wollte, ist dass Rituale auch ein Bestandteil des christlichen gemeinschaftlichen Erlebens sind, von damals bis heute. Dass Rituale in allen Religionen ausgeübt werden. Es sind Handlungen, in den Gläubige Gott einladen um seinen Segen zu empfangen. Von Geistern war nicht die Rede, obwohl es auch das geben mag, aber nicht gerade in den Hochreligionen. :)
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Di 29. Sep 2009, 13:09

Das Thema heißt Esoterikfrage

Gottesdienst, Begrüßung, Hochzeit, Begräbnis, Aufnahmefeier
(Wicipedia)
sind harmlose Rituale und haben mit der vielfältigen rituellen Magie nichts zu tun.

lg, oTp.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Mi 30. Sep 2009, 06:44

onThePath hat geschrieben:Das Thema heißt Esoterikfrage

Gottesdienst, Begrüßung, Hochzeit, Begräbnis, Aufnahmefeier
(Wicipedia)
sind harmlose Rituale und haben mit der vielfältigen rituellen Magie nichts zu tun.



Danke für die Erinnerung an das Thema ;)

Erstmal schön dass Du auch Gottesdienst als Ritual sehen kannst. Jetzt frag ich, warum ist ein Gottesdienst ( Hochzeit und nicht auslassen: Taufe, Abendmahl ! ..) harmlos. Etwa wirkungslos ? Es hat wohl viel mit der Einstellung der Teilnehmenden zu tun, ob sie am Gottesdienst gelangweilt teilnehmen oder mit grossem Ernst, grosser Freude, grosser Erwartung.

Und was ist rituelle Magie ? Auch da würd ich mal erst auf die Qualität schauen, z B. was sind das für Leute, wem wollen sie dienen und was versprechen sie sich. Mit Sicherheit haben wir grosse Wissende in diesen Dingen, die man im Postiven Esoteriker, also Eingeweihte nennen darf. Aber es gibt weitaus mehr Möchtegerns, die sich Klimbim kaufen, weiss der Geier was der Markt anbietet: Wahrsagekarten etc ... deren Motiv es ist, Vorteile zu ertricksen. Es kann bei solchen Spielereien, gerade wenn da Geister angelockt werden sollen, zu psychischen Störungen kommen und deshalb sind sie nicht 'harmlos'.

Was ich andeuten will ist, dass es vielleicht nicht so sehr das magische Brimborium ist, sondern der Reifegrad und die geistige Klarheit, die Herzlichkeit, die schon mit einem ganz einfachen Guten Morgen Gruss Segen verbreitet. Sowas ist harmlos in Deinen Worten, aber sehr wirkungsvoll und schon fast magisch. :)
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Mi 30. Sep 2009, 10:15

Nun ja, für mich gibt es keine positiven Esoteriker.

Vielleicht mit wenigen Ausnahmen, darunter wäre dann Pater Pio. Sogar der gilt als medial bei argwöhnenden Christen.
Ich erinnere daran, dass er oft von Dämonen angegriffen wurde, die ihn sogar aus dem Bett schmissen.
Wenn er den Erzengel um Hilfe rief, kam dieser manchmal zu spät und mußte den Pater trösten.

Pio war von anderem Kaliber. Er konnte auch die Sünden von Menschen schauen oder mit seinem Geist woanders sein in der Entfernung.
Übrigens sind diese Berichte nicht erfunden.
Das klingt wirklich schon so medial und okkult, dass gegen ihn geargwöhnt wird. Also nicht mal das ist für viele Nichtkatholiken "positive Esoterik".

Arigo, ein verstorbener brasilianischer Heiler operierte mit gewöhnlichen, schmutzigen Messern in Trance.
Sein medizinischer Geist nannte sich Dr. Fritz. Das ist sicher keine positive Esoterik, sondern spiritistische Heilung.
Auch wenn seine primitiven Operationen viele Menschen heilten, weil der Geist den Tumor sehen konnte, operierte und die Wunde schnell heilte.

Das sind zwei extreme Fälle von Medialität.
Wo soll positive Esoterik zu finden sein ?

In der Zauberei, auch bei Hexen, wird viel mit Ritualen gearbeitet, die magische Handlungen sind.

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Johncom » Do 1. Okt 2009, 07:19

onThePath hat geschrieben:Nun ja, für mich gibt es keine positiven Esoteriker.

Vielleicht mit wenigen Ausnahmen, darunter wäre dann Pater Pio. Sogar der gilt als medial bei argwöhnenden Christen.
Ich erinnere daran, dass er oft von Dämonen angegriffen wurde, die ihn sogar aus dem Bett schmissen.
Wenn er den Erzengel um Hilfe rief, kam dieser manchmal zu spät und mußte den Pater trösten.

Pio war von anderem Kaliber. Er konnte auch die Sünden von Menschen schauen oder mit seinem Geist woanders sein in der Entfernung.
Übrigens sind diese Berichte nicht erfunden.
Das klingt wirklich schon so medial und okkult, dass gegen ihn geargwöhnt wird. Also nicht mal das ist für viele Nichtkatholiken "positive Esoterik".

Arigo, ein verstorbener brasilianischer Heiler operierte mit gewöhnlichen, schmutzigen Messern in Trance.
Sein medizinischer Geist nannte sich Dr. Fritz. Das ist sicher keine positive Esoterik, sondern spiritistische Heilung.
Auch wenn seine primitiven Operationen viele Menschen heilten, weil der Geist den Tumor sehen konnte, operierte und die Wunde schnell heilte.

Das sind zwei extreme Fälle von Medialität.
Wo soll positive Esoterik zu finden sein ?


Nun, Du sagtst es ja selbst: Da sind zwei extreme Fälle von Medialität. Ein Heiliger und ein Heiler. Weder Pater Pio noch der Herr Arigo wird ein Esoteriker gewesen sein in dem Sinne von 'eingeweihtem Wissen'. Aber ich habe keinen von ihnen persönlich getroffen, konnte keine Fragen stellen oder auf Tuchfühlung gehen. Wenn ich von ihnen lese dann denk ich dass der Berichtende sie vielleicht selbst besucht hat. Oder aber dass er nur Berichte anderer verarbeitet hat um sie in seinem Sinne auszuwerten.


onThePath hat geschrieben:Wo soll positive Esoterik zu finden sein ?
In der Zauberei, auch bei Hexen, wird viel mit Ritualen gearbeitet, die magische Handlungen sind.


Positive Esoterik kann nur im eigenen Innern gefunden werden. Oder anders gesagt: Gott die Führung überlassen. Wer für diese innere Vorarbeit keine Zeit hat, wird 'da draussen' Angebote finden von 1) wahrscheinlich kommerziellen Anbietern, unter denen auch Scharlatane sein können. Oder 2) er geht zu Vereinen wie Theosophie oder Rosenkreuz, wo es Vorträge gibt und Bücher, die einen wieder zurückweisen darauf, dass die eigentliche Arbeit eine innere ist. Innen, das ist nichts nebulöses, das ist man selbst und das ist auch das, wo man gar nicht so gerne hinschauen will. Positive Esoterik heisst bestimmt nicht, den eigenen Glauben wegzuwerfen sondern in dem eigenen Glauben mehr zu sehen und mehr zu verstehen. Was nicht Werbung sein soll, nur eben eine andere Sicht auf das Wort Esoterik.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon lionne » Sa 24. Jul 2010, 11:44

onThePath hat geschrieben:Nun ja, für mich gibt es keine positiven Esoteriker.

Vielleicht mit wenigen Ausnahmen, darunter wäre dann Pater Pio.


Also für mich persönlich gibt es überhaupt keine positiven Esoteriker, weder Padre Pio noch sonst irgendwer.....

Die Teilnahme an magischen Ritualen und/oder die Ausübung magischer Praktiken verstösst gegen den christlichen Glauben und das Wort Gottes. Magie, Hexerei und Zauberei sind Gott ein Greuel. Mit solchen Sachen/Praktiken soll sich ein Gotteskind nicht bschäftigen.......

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Leiurus » Do 19. Aug 2010, 22:03

lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Nun ja, für mich gibt es keine positiven Esoteriker.

Vielleicht mit wenigen Ausnahmen, darunter wäre dann Pater Pio.

Pater Pio war aber kein Esoteriker.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Do 19. Aug 2010, 22:37

Leiurus hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Nun ja, für mich gibt es keine positiven Esoteriker.

Vielleicht mit wenigen Ausnahmen, darunter wäre dann Pater Pio.

Pater Pio war aber kein Esoteriker.


Ich weiß, dass er ein hingebungsvoller christlicher, katholischer Mönch und Priester war.
Aber er war viel mehr als nur ein einfacher Christ. Seine Erfahrungen waren schon in diesem Leben sehr mit jenseitigen Wirklichkeiten gemischt.
Und zwar mit der Wirklichkeit, die uns das NT erklärt (also ist er schwer verdaulich für Nichtchristen).

Mich würde interessieren, was für Dich selber an Pater Pio wesentlich ist.

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Leiurus » Fr 20. Aug 2010, 16:34

Pater Pio war ein christlicher Mystiker.
Im heutigen "Volk" versteht man unter Esoterik Dinge die man eben so schön a la "Abzockerfernsehen" wie "Atlatis-TV" oder Astro TV zu sehen bekommt.
http://www.atlantis-tv.ch/

Auch habe ich genug Bekannte die "Engelsspray und Steine benutzen um besser durchs Leben zu kommen etc etc etc.
Das ist Esoterik für den Normalbürger.
Man darf chritliche Mystik nicht mit Esoterik im heutigen Sinne verwechseln
JESUS ich vertraue auf DICH!
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Taube » Fr 20. Aug 2010, 16:42

Leiurus hat geschrieben:..
Man darf chritliche Mystik nicht mit Esoterik im heutigen Sinne verwechseln

Genau, leider wird das immer wieder verwechselt! ...oder einfach in einen Topf geworfen.
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Fr 20. Aug 2010, 18:46

Taube hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:..
Man darf chritliche Mystik nicht mit Esoterik im heutigen Sinne verwechseln

Genau, leider wird das immer wieder verwechselt! ...oder einfach in einen Topf geworfen.


Sag ruhig mal was zu Pater Pio.
Schließlich erlebte er Dinge, die Einiges deutlich machen. Auch Dinge, die meisten anderen Mystiker nicht erlebt.
Das sollte einem schon klar sein, was die Unterschiede sind.
Warum schmeißt man alles in einen Topf ?

lg, oTp
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Leiurus » Fr 20. Aug 2010, 22:27

onThePath hat geschrieben:Sag ruhig mal was zu Pater Pio.
Schließlich erlebte er Dinge, die Einiges deutlich machen. Auch Dinge, die meisten anderen Mystiker nicht erlebt.
Das sollte einem schon klar sein, was die Unterschiede sind.
Warum schmeißt man alles in einen Topf ?

Es gibt einige Mystiker im Christentum nicht nur Pater Pio dessen Erlebnisse andere Mystiker nicht erleben.
Schwester Faustina, Mutter Bernarda,Bruder Klaus,Anna Katharina Emmerich, Monsignore Ottavio Michelini
http://katholik.ch/themen-a-z/1-kirche/ ... wollt.html
Dessen Buch ich wärmstens empfehle,wenn es nicht vergriffen ist.

Gruss Sascha
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon jes_25913 » Sa 21. Aug 2010, 08:39

onThePath hat geschrieben:Warum schmeißt man alles in einen Topf ?
lg, oTp


Du selbst gehörst doch stets zu jenen, die alles in einen Topf werfen. Schau Dir doch mal Deine Pauschalierungen an!
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Sa 21. Aug 2010, 11:18

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Warum schmeißt man alles in einen Topf ?
lg, oTp



Du selbst gehörst doch stets zu jenen, die alles in einen Topf werfen. Schau Dir doch mal Deine Pauschalierungen an!


Wo ? :lol: Das kann Jeder behaupten zur Herabwürdigung.
Ich sage natürlich, was mir an Deinen Ansichten so gar nicht passt. Denn einige Gedankengänge ins Subtile gefallen Dir nicht.


Pio könnte Dir zum Anlaß werden, darüber nachzudenken, was Dämonen sind.
Ein Grund ihn nicht zu mögen oder ihn auch umzudeuten, nicht wahr ? Das würde ich pauschalisieren nennen.
Denn diese Seite war bei ihm klarer ausgeprägt als bei jedem anderen Mystiker. Aber sicher kein Grund für Dich, Deine feste Meinung zu ändern.
Trotz deutlichem Anschauungsunterricht.

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon Taube » Sa 21. Aug 2010, 16:49

onThePath hat geschrieben:...
Pio könnte Dir zum Anlaß werden, darüber nachzudenken, was Dämonen sind.


Pater Pio: "Jesu Namen ist der Schrecken der Dämonen."

Vor Jesus fürchten sich die Dämonen, also müssen wir bei Jesus bleiben und Jesus Namen verinnerlichen, nicht selber auf die Dämonenjagd gehen.

Gruss Taube
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » Sa 21. Aug 2010, 21:26

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:...
Pio könnte Dir zum Anlaß werden, darüber nachzudenken, was Dämonen sind.


Pater Pio: "Jesu Namen ist der Schrecken der Dämonen."

Vor Jesus fürchten sich die Dämonen, also müssen wir bei Jesus bleiben und Jesus Namen verinnerlichen, nicht selber auf die Dämonenjagd gehen.

Gruss Taube


Und Manche hier vergessen dann schnell, was die Bibel über sie schreibt.
So einfach ist das nicht. Pater Pio war ein Kämpfer im Namen Jesu.
Und er kämpfte nicht gegen Fleisch und Blut.

Das ist Anschauungsunterricht über Grundwahrheiten des NT.
Gäbe es solch extreme Menschen nicht, würde man gar nicht mehr begreifen, was es heißt, "nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten.
Interessanterweise gab es diesen Ärger, wenn Pio Seelen für Christus gewinnen wollte.

Und noch etwas: Das soll nur mystisch sein ? Da sind aber deutlich mehr Elemente als Streben nach Gottesschau.

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Re: Esoterikfrage

Beitragvon sternenkind56 » Sa 18. Sep 2010, 22:51

@OTP

ich selbst halte mich von Sachen wie Magie fern.

Die Magie als solche ist für mich einfach ein Nutzbarmachen höherdimensionaler Kräfte.

Das sagt noch nicht aus ob ich gute oder schlechte Kräfte beschwöre.

Die schlechte Magie ist vom Antichristen.

Daneben muß es jedoch auch eine weiße Magie geben, die Beschwörung guter Kräfte.

wie gesagt das ist jetzt nur rein logisch gesagt.

ich selbst halte mich fern von solchen Sachen, weil ich es für eine schlechte Idee halte die Fühler in eine höhere Dimension auszustrecken, in welcher ich keine Sinne habe.

Da kann es einfach passieren daß ich Sachen verwechsle und mir etwas schlechtes als etwas guten vormachen lasse.

Dennoch sollte es rein von der Definition her auch eine weiße Magie geben aber da kenne ich mich nicht aus.

sicherlich ist etwa auch eine Taufe eine magische Handlung (nur eben eine gute)
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon sternenkind56 » Sa 18. Sep 2010, 22:55

Allerdings könnte ich auch ein Gebet (lieber Gott mach dass dieses oder jedes passiert) als Magie betrachten (eben als weiße Magie).

Die höherdimensionale Kraft Gottes wird beschworen, sie möge Einfluß nehmen auf den Verlauf der Dinge hier auf der Erde.
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Re: Esoterikfrage

Beitragvon onThePath » So 19. Sep 2010, 00:43

sternenkind56 hat geschrieben:Allerdings könnte ich auch ein Gebet (lieber Gott mach dass dieses oder jedes passiert) als Magie betrachten (eben als weiße Magie).

Die höherdimensionale Kraft Gottes wird beschworen, sie möge Einfluß nehmen auf den Verlauf der Dinge hier auf der Erde.


Hab grad nicht viel Lust heute Abend, über Magie zu reden.

Aber "beschwören" passt als Ausdruck gut zu dem was vor sich geht:

Sich ein unkörperliches Wesen dienstbar machen dass es einen Befehl auszuführt.
Ein Gebet, das etwas von beschwören an sich hat ist kein Gebet, sondern Magie.

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Re: Wer war Jesus?

Beitragvon jes_25913 » Fr 15. Mai 2015, 22:02

Dalet hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:[
Hallo Daleth,
wer von den Christen trinkt denn Blut? Was soll dieser Unsinn?

LG,
jes



Hallo Jes

Nun, das mit dem Bluttrinken (nach deinen Worten "Unsinn") steht doch im NT…. Und Blut zu essen ist gegen die Torah, und somit konnte Jesus wohl kaum solche Worte wählen….


Und doch hat er sie gewählt, weil er wusste, dass die Seinen, seine Sprache verstehen.
Das ist ja immer die Crux derjenigen, die nur formale Anhänger einer Religion sind und nicht den Sinn irgendwelcher Anordnungen usw. verstehen.
Erst das innere Leben, die Esoterik gegenüber der Exoterik führt zur Wahrheit.
Das gleiche Problem haben diejenigen, die am Buchstaben des N.T. kleben.

LG,

jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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