Zeugen Jehovas : Sekte?

Sondergruppen, Fanatismus

Moderator: Thelonious

Kann man euch überzeugen, ob die JZ keine Sekte ist?

Ja ich habe das Gerichtsbeschluss aus Berlin gelesen und bin überzeugt, dass sie jetzt keine Sekte mehr sind!
42
48%
Nein ich habe die Berichte nicht gelesen und glaube auch, dass sie eine Sekte sind!
45
52%
 
Abstimmungen insgesamt : 87

Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon SunFox » So 29. Nov 2009, 09:28

Leuchte hat geschrieben:
Cool hat geschrieben:...man geht bei den Zeugen Jehovas von der Warte aus, das man ohne ihr Schrifttum die Bibel nicht verstehen kann und somit brauch man also Wachturmsliteratur um zur Erkenntnis zu gelangen und dieses steht sogar in ihren Büchern so irgendwo geschrieben, weiß aber nicht mehr genau wo.

Bei den Adventisten ist aber zum Bibelverständnis Schriftliteratur von Ellen G. White nicht notwendig, da die Schrift sich selbst erklärt. Frau White hat nur das Augenmerk auf bestimmte Dinge gelenkt, sich aber nicht der Bibel in der Form gleich gesetzt, so wie es die Wachturmsgesellschaft tut.

Dass man die Bibel ohne ihr WG-Schrifttum nicht verstehen kann, höre ich zum ersten mal. Denn zur Argumentation im Gespräch mit den Menschen ziehen sie sich die Bibel allein zur Hand.

Und ob und wo solche von dir gemachte Aussagen stehen, wären dafür konkrete Zitate notwendig, um darüber weiter ernst diskutieren zu können.


Hallo lieber Leuchte, in irgendeiner Publikation der ZJ stand mal: "Wenn man nur die Schriften der Wachturmsgesellschaft lesen würde, dann würde man mehr Erkenntnis über den Willen Gottes erkennen, als wie wenn man zwei Jahre die Bibel studieren würde!" (aus dem Gedächtnis heraus wiedergegeben) und ihre Bibel als wahrhaftiges Gottes Wort zu bezeichnen, da sollte man sich darüber darüber im klaren sein, das auch diese nur ein massgeschneiderte Wachturmspublikation ist!

Und im übrigen besitze ich eine originale Wachturms-CD, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist und wenn ich daraus mal eine Zitatensammlung bringe würde, man würde nur noch den Kopf schütteln!

Leuchte hat geschrieben:Übrigens, sagte Ellen G. White folgendes:

"Ich schreibe nicht einen Artikel in der Zeitschrift, worin ich nur meine eigenen Ideen ausdrücke. Sie sind das, was Gott mir in den Visionen geöffnet hat."
(EGW, Testimony, No.31, S.63, Ü. PT)


Schon die Übersetzung ihrer Schriften bereitet hier und da seine Schwierigkeiten, denn wenn du mal dieses Zitat dem Sinn nach genau lesen würdest, dann steht da:

"Ich schreibe nicht einen Artikel in der Zeitschrift, worin ich nur meine eigenen Ideen ausdrücke."

Dieses Satz sagt nämlich aus, das neben ihren eigenen Ideen auch andere Einflüsse zu Wort kommen und dann werden diese im folgenden als von Gott gesendete Visionen geschildert!

Leuchte hat geschrieben:Übrigens, sagte (auch) Ellen G. White folgendes:

"Wenn ich euch ein Zeugnis der Warnung und Zurechtweisung sende, dann erklären viele von euch, das sei bloss die Meinung von Schw. White. Dadurch habt ihr den Geist Gottes beleidigt. Ihr wisst, dass der Herr sich durch den Geist der Weissagung geoffenbart hat. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft habe ich schauen dürfen."
(zitiert in Neidhart, S. 412)

Damit drückte sie zum einem aus, dass ihre Schriften eine (fast) gleich gewichtige Botschaft wie die Bibel haben, da sie vom Heiligen Geist stammen. Und zum anderen, dass jeder, der diese ihre Meinung nicht akzeptieren soll, somit Gott persöhnlich beleidigt. Wie du merkst, auch ein authorativer Einfluss von nicht-biblischem Schrifttum.


Hier geht es um ein Wahrheits- und Zurechtweisungszeugnis, und dann muß man sich natürlich auch fragen, auf welche Wahrheiten sie hinlenken will und worüber sie Zeugnis abgibt! ;)

Man muß dem auch gegenüberstellen, das Frau White sich unendlich oft darüber geäußert hat, wie man mit ihren Schriften umzugehen hat, nämlich das sie zu einer eingehenden Überprüfung ihrer Worte mit der Bibel aufforderte und das man bei Fehlerhaftigkeit diese verwerfen möge!

Also beleidigt man nicht den Heiligen Geist dadrin, wenn man ihre Worte hier und da der Fehlerhaftigkeit bezichtigt, sondern wenn man den Grund des Aufbaus, also die Heilige Schrift der Fehlerhaftigkeit bezichtigt!

Frau White kann nicht auf der einen Seite die Überprüfung ihrer Worte anhand der Bibel einfordern und auf der anderen Seite dieses dann als Lästerung des Heiligen Geistes bezeichnen! ;)

Was sagte schon der Prophet Daniel, Psalm 131,1: "HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz. Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind."

Ellen G. White bezeichnet sich selbst als ein kleines Licht, welches zu dem großen Licht (der Bibel) hinführen sollte und sie betrachtete sich selbst ganz im Sinne von Psalm 119,105: "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege."

Es ist also ein gewaltiger Unterschied, wie die Wachturmsgesellschaft mit ihren Schriften umgeht und wie die Adventisten mit den Schriften von Frau White umgeht!

Ich zitiere mal aus dem Glaubenspunkt 18 der STA: "Die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten erkennt in ihren (E.G.W.) Schriften eine „Gabe der Weissagung“ und eine „Stimme der Wahrheit“, die nützlich ist zu „Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung“!"

Es wird eine Nützlichkeit darin gesehen, aber niemals ein jegliches Wort von ihr zur unumstösslichen Wahrheit erhoben und dieses wird auch gleich zu Anfang der Glaubenspunkte bestätigt: "Gleichzeitig betont die Kirchenleitung, dass die Schriften Ellen G. Whites den biblischen Schriften keinesfalls gleichrangig sind, sondern allein die Bibel als „Maßstab“ und „Prüfstein“ gilt!"

Wenn also hier in den verschiednen Thraeds meinen lieben Mitdiskutierenden die Puste in ihrer biblischen Argumentation ausgeht, dann kommt vielfach der Hinweis auf EGW der selbsternannten Prophetin der STA, aber dieses ist genauso lächerlich wie einen Vergleich der Vorgehensweise zwischen den ZJ und den STA zu ziehen, man straft sich damit selbst der Unwahrheit!

Also worüber einige meinen, das sie die ach so große Ahnung haben, da sollten sie eigentlich lieber schweigen!

Und somit können wir nach dieser Klarstellung auch wieder zu dem eigentlichen Thema zurück kehren, welches über die Sektenhaftigkeit der Zeugen Jehovas handelt! :)

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Leiurus » So 29. Nov 2009, 11:28

Leuchte hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:Sie werden zum missionieren "gezwungen" ansonsten müssen sie sich vor den "Ältesten" verantworten.

Ich kann nicht wirklich sagen, inwiefern es ein Zwang bei denen ist, aber so "gezwungen" wird niemand, sondern jedem der Auftrag gegeben zu predigen. Genau wie Jesus Seine Junger schickte, ohne sie vorher zu fragen, ob sie es wollen oder nicht. Jesus sagt auch heute jedem: "geht hin...". Und wenn du dich dem widersetzt, ist es nicht die Ablehnung des Zeugen-Jehovas-Auftrages, sondern des Gottes.


Fakt ist, das wer nicht missioniert, von der Gemeinschaft ausgeschlossen wird und somit von der Erlösung ausgeschlossen bleibt.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Leiurus » So 29. Nov 2009, 11:34

Leuchte hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:Wie genau die Glaubensverständnisse zu den Adventisten Gemeinsamkeiten aufweisen weiss ich nicht genau.
Jedoch sind wohl Parallelen vorhanden wie die nichtexistenz der Hölle,Speisevorschriften etc.

Das einzige, was Zeugen Jehovas und Adventisten verbindet, ist die antropologische Sicht des Menschen, woraus sich die Lehre von seinem Zustand nach seinem Tod resultiert: der Mensch lebt nach seinem Tod nicht, sondern ist tot, also schläft und befindet sich nicht in einem Zustand des Bewusstseins. Speisevorschriften gibt es bei den ZJ nicht. Insgesamt ergibt sich, Adventisten und ZJ haben sogut wie gar nichts gemeinsam.

Richtig.
Aber auch die Hölle existiert nicht, wie auch die Speisevorschrift des Blutgenusses ist ihnen gemeinsam.
Quelle hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon SunFox » So 29. Nov 2009, 11:45

Leiurus hat geschrieben:
Leuchte hat geschrieben:
Leiurus hat geschrieben:Wie genau die Glaubensverständnisse zu den Adventisten Gemeinsamkeiten aufweisen weiss ich nicht genau.
Jedoch sind wohl Parallelen vorhanden wie die nichtexistenz der Hölle,Speisevorschriften etc.

Das einzige, was Zeugen Jehovas und Adventisten verbindet, ist die antropologische Sicht des Menschen, woraus sich die Lehre von seinem Zustand nach seinem Tod resultiert: der Mensch lebt nach seinem Tod nicht, sondern ist tot, also schläft und befindet sich nicht in einem Zustand des Bewusstseins. Speisevorschriften gibt es bei den ZJ nicht. Insgesamt ergibt sich, Adventisten und ZJ haben sogut wie gar nichts gemeinsam.

Richtig.
Aber auch die Hölle existiert nicht, wie auch die Speisevorschrift des Blutgenusses ist ihnen gemeinsam.
Quelle hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten


Lieber Leiurus, die Adventisten können nichts dafür, wenn die ZJ biblische Wahrheiten übernommen haben!

Und die Katholiken können nichts dafür, wenn die WTG wie die RKK in ihrer Arbeitsweise vorgeht!

Also laßt uns doch bitte zum eigentlichen Thema zurückkehren!

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Leiurus » So 29. Nov 2009, 11:57

SunFox hat geschrieben:!
1.Ich zitiere mal aus dem Glaubenspunkt 18 der STA: "Die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten erkennt in ihren (E.G.W.) Schriften eine „Gabe der Weissagung“ und eine „Stimme der Wahrheit“, die nützlich ist zu „Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung“!"
"Gleichzeitig betont die Kirchenleitung, dass die Schriften Ellen G. Whites den biblischen Schriften keinesfalls gleichrangig sind, sondern allein die Bibel als „Maßstab“ und „Prüfstein“ gilt!"

2.Wenn also hier in den verschiednen Thraeds meinen lieben Mitdiskutierenden die Puste in ihrer biblischen Argumentation ausgeht, dann kommt vielfach der Hinweis auf EGW der selbsternannten Prophetin der STA, aber dieses ist genauso lächerlich wie einen Vergleich der Vorgehensweise zwischen den ZJ und den STA zu ziehen, man straft sich damit selbst der Unwahrheit!

3.Also worüber einige meinen, das sie die ach so große Ahnung haben, da sollten sie eigentlich lieber schweigen!

Hoi SunFox und einen herrlich guten Morgen wünsche ich Dir.

Zu 1.Ich nehme an, das sich dies so verhält, da Du ja "bei Denen" dabei bist.
Jedoch sollte man diese Prophetin deren Gott in ihren Träumen erschienen sein soll, somit nicht gleichzeitig als "Stimme der Wahrheit " deklarieren.
Entweder Ja oder Nein.
Augenscheinlich wusste es diese Frau zumindest nach Wikipedia selbst nicht immer genau und war verwirrt, was eigentlich dann eher dämonischer Verwirrung und Verirrung nahesteht.
Denn wenn Gott sich dem Menschen in Visionen zeigt, sind sie dem betreffenden Menschen immer klar, ansonsten macht es ja keinn Sinn.
Zumindest gab es dann wieder Abspaltungen aufgrunde dessen.

Zu2.Ist nunmal ein gewichtiger "Hinkelstein".
Beileibe wohl nicht der Einzige,denn von Sakramenten, Vatikan etc. gäbe es da viel zu diskutieren.
Jedoch nicht nur gegen deine Gemeinschaft.


Zu3.Ein wahres Wort!
Dies wünsche ich mir im übrigen für alle Glaubensgemeinschaften hier drinn! :baby:

Hier noch der reinkopierte Text vom Wiki
Ellen White [Bearbeiten]
Die Mitbegründerin der Kirche, Ellen G. White (1827–1915) gilt in der Adventgemeinde als „Bote“ bzw. „Botin“ (Eigenbezeichnung! – vgl. z.B. A Letter to Dr. Paulson: St. Helena, California – June 14, 1906 in Ellen G. White and Her Writings) [1] und ihre diversen literarischen Werke prägen die Freikirche bis heute, wenngleich betont wird, dass die Schriften von Ellen White nicht gleichwertig mit der Bibel seien. Ellen White selber betonte mehrmals, dass man ihre Schriften nicht über oder gleichrangig neben die Bibel stellen solle, da ihre Botschaften nichts Neues brächten, sondern nur auf vergessene oder zu wenig berücksichtigte Bibelstellen hinwiesen. Adventisten betonen, dass die Lehre der Siebenten-Tags-Adventisten nicht auf Ellen White zurückgehe. Sie habe die Lehren der Adventisten nachträglich (zum Teil durch Visionen) bestätigt und ihnen damit innerhalb der Gemeinschaft Geltung verschafft.

Probleme ergeben sich bei dem Schrifttum von Ellen White daraus, dass sie einerseits von Gott in Träumen oder Visionen empfangene Botschaften weitergab und sie in Form von Artikeln, Briefen oder Kommentaren verfasste. Beispielsweise sprach sie sich zuerst gegen die Feier des Sabbats aus, wie sie unter anderem von Joseph Bates propagiert wurde, jedoch änderte sie bald darauf durch Gottes Weisung ihre Meinung und war danach bis zu ihrem Tod von der Richtigkeit der Sabbatfeier absolut überzeugt. Ellen White wies mehrmals darauf hin, dass sie nicht als oberste Instanz anzusehen sei. Die weltweite Gemeinde der STA glaubt, dass die Schriften dieser Botin des Herrn eine fortwirkende, bevollmächtigte Stimme der Wahrheit seien, und der Gemeinde Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung geben. Ihre Schriften heben auch deutlich hervor, dass die Bibel der Maßstab ist, an dem alle Lehre und Erfahrung geprüft werden muss.

Die Rolle von Ellen White wurde von Anfang an kontrovers beurteilt und in der Geschichte der Freikirche immer wieder diskutiert. Ihre Geltung hat sich aber in der oben beschriebenen Art und Weise gefestigt. Manche Kritiker haben ihretwegen sogar die Kirche verlassen, während andere einen wichtigen Beitrag dabei leisteten, dass die offizielle Stellungnahme Ellen White gegenüber ausgewogen und nüchtern wurde.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon SunFox » So 29. Nov 2009, 12:11

SunFox hat geschrieben:
Und somit können wir nach dieser Klarstellung auch wieder zu dem eigentlichen Thema zurück kehren, welches über die Sektenhaftigkeit der Zeugen Jehovas handelt! :)

Liebe Grüße von SunFox


SunFox hat geschrieben:
Also laßt uns doch bitte zum eigentlichen Thema zurückkehren!

Liebe Grüße von SunFox


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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Leiurus » So 29. Nov 2009, 12:30

SunFox hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Und somit können wir nach dieser Klarstellung auch wieder zu dem eigentlichen Thema zurück kehren, welches über die Sektenhaftigkeit der Zeugen Jehovas handelt! :)

Liebe Grüße von SunFox


SunFox hat geschrieben:
Also laßt uns doch bitte zum eigentlichen Thema zurückkehren!

Liebe Grüße von SunFox


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Liebe Grüße von SunFox

ok ;)
Die ZJ sind eine Sekte.
Unter anderem werden alle Kritierien wie sie Georg Otto Schmid aufgestellt hat, vollendet erfüllt.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » So 31. Jan 2010, 22:40

Ist doch wie die ZJ aus Jesus was machen das nicht unmittelbar Gott ist, muss die WTG eine Festlegung gerade zu wagen, die nicht in der Bibel steht. Es ist wie eine Seifenblase, die einfach platzt, als vom biblichen keine Bestand hat, ja leugnerich ist, und das so schön verpackt. Dem logischen Denken nicht wiedersprechend ist, ja noch mehr, ist die Lehre stark beeinflußt von den Okultisten Johannes Greber.

Ich habe so einige diskusionen gehabt, auch Zuhause, und stellte sich immer herraus das diese falsche Annahme der Zeugen Jehovas, Jesus sei "gemacht" worden, ist eine der notwendigen Grundlagen der WTG-Irrlehre, worin sie auch verfallen sind. Da erkannte ich doch wie verblendet sie sind, das sie die Tatsache der Sohnschaft Jesu aus und folgen der WTG-Theologie in den Irrtum, Jesus sei nur ein gemachter Engel. Dass die Bibel durchgehend von Zeugung spricht und nicht von Erzeugung im Sinne der Herstellung, wird von der WTG konsequent ignoriert.

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon manfred » Mo 8. Feb 2010, 13:30

Nach meiner persönlichen Erfahrung haben ZJ mehr Wahrheit als die kath. Kirche.
Ich denke auch nicht, daß es so autoritär zugeht, wie behaupetet.
Sicher haben sich ZJ in ihrer Lehre gewandelt.
Früher waren die Gebote wichtig, heute sind sie verworfen, alle 10 Gebote sind aufgehoben.
So sagen es wenigstens ZJ meinem Vater wenn sie missionieren kommen.

ich denke eher, daß sich Leiurus Sorgen machen muß.
Warum verlassen viele die kath. Kirche und wandern zu den sogenannten Sekten.
Dort werden sie doch unterdrückt?
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Mo 8. Feb 2010, 17:23

manfred hat geschrieben:Nach meiner persönlichen Erfahrung haben ZJ mehr Wahrheit als die kath. Kirche.
Ich denke auch nicht, daß es so autoritär zugeht, wie behaupetet.
Sicher haben sich ZJ in ihrer Lehre gewandelt.
Früher waren die Gebote wichtig, heute sind sie verworfen, alle 10 Gebote sind aufgehoben.
So sagen es wenigstens ZJ meinem Vater wenn sie missionieren kommen.

ich denke eher, daß sich Leiurus Sorgen machen muß.
Warum verlassen viele die kath. Kirche und wandern zu den sogenannten Sekten.
Dort werden sie doch unterdrückt?



Nun was du da schreibst, kann ich dem aber nicht zustimmen, ob die kath. Kirche weniger in der Wahrheit sei als die ZJ. Es gibt eine Klare Aussage, nur der in den Worten Jesus bleibt, sind seine Jünger, und der in der Lehre der Aposteln bleibt gehört zu seinen Leib (Christi), also zu seinen Leib (Gemeinde). Ich denke es ist auch nicht der Diskusionsgegenstand wer tatsächlich in der Wahrheit ist, oder nicht. Sondern ob überhaubt was die ZJ als die Wahrheit verkündigen auch biblich sei, und noch weiteres an Lehren hinzugesetzt haben

Nun ob das was du da geschrieben hast, stelle ich mal in Frage, denn ich lese doch in Matthäus 5, 17-20

Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit vorzüglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.

Zu dem hat Jesus gesagt in Lukas 16, 17

17 Es ist aber leichter, daß der Himmel und die Erde vergehen, als daß ein Strichlein des Gesetzes wegfalle.



Als Letztes möchte ich auf Johannes 14, 15 hinweisen:

15 Wenn ihr mich liebet, so haltet meine Gebote;

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, das Gefühle in die Irre führen kann, es darf kein Maßstab aller sein, sondern einzig alleine das Wort Gottes in der Bibel. Wenn Jesus wirklich der Herr ist in meinen Leben, darf ich mich nicht nur nach meinen Bauchgefühl geistlich leiten lassen, weil mir diese oder jenes nicht gefällt, wenn ja, so trifft das Wort auf mich zu, nur das zu hören was in meinen Ohren wohl klingelt.

Was Du so geschrieben hast, stimmt so nicht und nicht haltbar, das Gesetz wurde nicht verworfen, in keine Stelle in der Bibel verkündigt.


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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon manfred » Di 9. Feb 2010, 13:15

Okay lieber Lambert. Das ist natürlich wenn auch ein sehr harte Lebenseinstellung.
Aber im Prinzip ist das Multiple Choice System, wo die Antwort ganz falsch ist, auch wenn 2 von 3 möglichen richtigen angekreuzt sind.
Aber es timmt auch: Hat man nur einen Tippfehler gemacht ist die gesamte Aufgabe falsch und man bekommt Null Punkte.
Somit ist ein Glaube in einigen Teilen falsch ist sie ganz falsch.
Das ist natürlich auch richtig.
Wir können nicht berurteilen ob z.B. ZJ vor kath. Kirche vor Mormonen ist, falsch bleibt falsch.
Liebe ist ein schönes Wort.
Alles zu aktzeptieren ist auch so eine Sache die ich kennengelernt habe.
Aber in Wirklichkeit steckt da meistens sehr sehr viel Egoismus dahinter.
Den Maßstab für Akzeptieren muß auch wer festlegen.
Und da darf dann die Liebe wieder wegfallen.
Nur ich liebe, die anderen nicht.
Ich habe das in meiner Kirche erleben dürfen.
Dann mußt du aber auch die Unwahrheit wieder lieben.
jetzt stößt du wieder mit der Bibel zusammen.
Aber es ist wie gesagt, alles nur eine Frage wer recht hat.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Pilgrim » Di 9. Feb 2010, 14:40

manfred hat geschrieben:Nach meiner persönlichen Erfahrung haben ZJ mehr Wahrheit als......
Sicher haben sich ZJ in ihrer Lehre gewandelt.

Auch wenn sie ihre "Lehre gewandelt" haben, so haben sie trotzdem die Wahrheit nicht wenn der Evangeliumsinhalt nicht stimmt...stimmts?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon manfred » Di 9. Feb 2010, 17:14

Ja das stimmt.
Die Teilwahrheit ist nicht die Wahrheit.
Die Wahrheit zu haben können nur wir Adventisten von uns behaupten.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Di 9. Feb 2010, 19:15

manfred hat geschrieben:Ja das stimmt.
Die Teilwahrheit ist nicht die Wahrheit.
Die Wahrheit zu haben können nur wir Adventisten von uns behaupten.




Das ist nun mehr als fragliche, wenn man schon das lesent tut, so mit den Untersuchungsgericht, was so nicht haltbar ist. Komme ich zum Ergebnis, es ist nimmer biblich ist. Wenn ich die Vergebung habe, durch das teure Blut, so sind alle meine Sünden ins tiefste Wasser versenkt, und Angeln verboten. Wenn Gott barmherzig ist, dann ist er barmherzig, wenn Gott vergeben hat, so hat er vergeben. So beurteile ich gemäß dem Wort Gottes, die Adventisten sind nicht in der Lehre der Apostel, und nicht in den Worten Jesus geblieben. Denn ich bedarf eben einen Untersuchungsgericht, weil meine Sünden versenkt sind. Unteranderem ist es doch hochmütig und anmaßend zu behaubten, das nur die Adventisten behaubten, die einzigsten zu sein. Denn immerhin ist das Evangelium nicht zu erarbeiten, sondern ein Geschenk, als keine Leistung.

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon manfred » Mi 10. Feb 2010, 08:25

Genau dann winden wir uns und stellen fest: Es gibt keine richtige Kirche weltweit.
Nur da fehlt es dann an der Konsequenz.
Wir kritisieren ZJ weil sie eine falsche Lehre haben.
Aber niemand hat eine richtige Lehre.
So hat auch niemand recht.
Oh wir armseligen Christen.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Taube » Mi 10. Feb 2010, 08:42

Ich meine, Dein Schluss ist fragwürdig: Eigentlich ist der Schluss, dass wir in aller Demut und Achtung vor anderen einfach immer suchen, was uns Gott sagen will, im Bewusstsein, dass wir nicht immer die richtigen Schlüssen ziehen aus seinen Antworten und müssen auch akzeptieren das auch andere mit dem Heiligen Geist gesegnet sind.

Das heisst aber nicht, dass alles richtig ist, aber Achtsamkeit gegenüber anderen ist gefordert. Es gibt aber in der Bibel genügend Hinweise, wo es klar ist, dass eine Lehre sich von dem Wort zu weit entfernt hat. Aber der kritische Blick vor die eigene Haustüre ist wichtig, sonst stolpern auch wir.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Mi 10. Feb 2010, 11:04

Wo mit ich das größte Problem habe, ist ja das die Wachturmgesellschaft kann nur von ihnen richtig ausgelegt werden, als wenn nur sie das Hohheitsrecht hätte, die Bibel nach ihre Lehre auszulegen. Sie kritesieren den Papstum der kath. Kirche, aber in ihren Verhalten sind sie gar nichtmal unähnlich, auch sie erhebt den Anspruch die alleinge richtige Auslegung zu haben. Und das hat eben die Folge Irrtümer zu unterlaufen, einzig alleine die Wahrheit für sich gepachtet zu haben

Die Bibel ist völlig von Gott inspiriert; ist auf Christus und sein Erlösungswerk zentriert; legt sich selbst aus und kann unter Leitung des Heiligen Geistes in ihren heilsnotwendigen Aussagen von jedem Christen verstanden werden.

Ich kann doch durch seinen Geist Gottes selbst Gott erkennen, da braucht mir doch mir keiner zu sagen, erkenne Gott, ich selbst habe die Gnade erhalten durch seinen Geist ihn in seine Wunderbaren, mit Worten kaum zu beschreibenen Liebe zu uns zu erkennen. Ich brauche doch keine Lehre von Versprechungen, wenn ich dieses tue oder jenes, dann werde ich...., ich brauche nur eines zu tun: in den Worten Jesus zu bleiben, und in der Lehre der Aposteln, da brauche ich keine Zusätzlichen Lehren die in keiner Weise die Schrift meint.


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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Mi 10. Feb 2010, 16:20

manfred hat geschrieben:Genau dann winden wir uns und stellen fest: Es gibt keine richtige Kirche weltweit.
Nur da fehlt es dann an der Konsequenz.
Wir kritisieren ZJ weil sie eine falsche Lehre haben.
Aber niemand hat eine richtige Lehre.
So hat auch niemand recht.
Oh wir armseligen Christen.



Eine Seltsame Meinung, das es keine richtige Kirche weltweit gibt, ich frage Dich, mit welchen Maßstab willst du das eigentlich bemessen,Lieber manfred, und die ZJ die richtigen sei? Wie willst Du da unterscheiden, mit was den eigentlich?

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon bigbird » Do 11. Feb 2010, 10:56

manfred hat geschrieben:Die Wahrheit zu haben können nur wir Adventisten von uns behaupten.
Hast du die Smiley vergessen - oder meinst du das ernst?

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Do 11. Feb 2010, 11:15

bigbird hat geschrieben:
manfred hat geschrieben:Die Wahrheit zu haben können nur wir Adventisten von uns behaupten.
Hast du die Smiley vergessen - oder meinst du das ernst?

bigbird




Ich frage mich, wenn manfred tatsächlich ernstlich meint, was er da schreibt, dann sollte er es begründen können. :?: :comeon:


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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Leiurus » Mi 17. Feb 2010, 15:59

Lambert hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:
manfred hat geschrieben:Die Wahrheit zu haben können nur wir Adventisten von uns behaupten.
Hast du die Smiley vergessen - oder meinst du das ernst?

bigbird




Ich frage mich, wenn manfred tatsächlich ernstlich meint, was er da schreibt, dann sollte er es begründen können. :?: :comeon:


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:

Wo ist den plötzlich manfred? :mrgreen:
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Reginald 32 » So 13. Jun 2010, 16:39

Hallo zusammen.
Am 13.6.10 bat mich Thelonius, zu belegen, warum ich glaube, die Zeugen Jehovas seien von ihrem Gründer C.T. Russel her Dispensatonalisten. Hier mein Beleg:

Ich besitze ein Exemplar des Buches von Russels "Schriftstudien" Bd.1, Nachdruck 1919 der Ausgabe von 1886. Darin ist vorne ein Schaubild eingeheftet, auf dem die verschiedenen Heilsperiodewn (Dispensationen) seit Adam und Eva graphisch dargestellt werden. Wenn ich die Graphik richtig verstehe, zählt Russel einschließlich des erwarteten 1000-j. Reiches 7 Dispensionen.
Dies deckt sich mit den Angaben verschiedener Schreiber aus dem Bereich der Brüdergemeinden. Da diese untereinander aber sich bisher nicht auf eine einheitliche Theologie einigen konnten, fasse ich sie unter dem landläufigen Oberbegriff "Darbysten" zusammen. Dies ist aber lediglich eine allgemeine neutral gemeinte Bezeichnung, da sie sich selbst keinen einheitlichen Namen geben wollen.

Reginald.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon SunFox » So 13. Jun 2010, 18:15

Lambert hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:
manfred hat geschrieben:Die Wahrheit zu haben können nur wir Adventisten von uns behaupten.
Hast du die Smiley vergessen - oder meinst du das ernst?

bigbird


Ich frage mich, wenn manfred tatsächlich ernstlich meint, was er da schreibt, dann sollte er es begründen können.


Vorerst kann manfred garnicht darauf antworten, denn 1. gehts hier um die Zeugen Jehovas und 2. wurde der letzte STA-Thread von bb mit folgender Anmerkung geschlossen: "Und nein - bitte keinen neuen Thread zum gleichen oder ähnlichem Thema eröffnen."

Also hat er im Moment dazu keine Möglichkeit Stellung zu nehmen, ohne nicht Gefahr zu laufen ermahnt und editiert zu werden! ;)

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Taube » So 13. Jun 2010, 18:49

zu Reginalds Beitrag:

...es wurde auch deutlich gemacht, dass diese 7 Zeitalter 1914 beendet werden. Nachher mussten sich die Zeugen Jehovas wieder neu orientieren, als dies nicht geschah. Also die Zeitalterlehre ist doch sehr deutlich.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon magdala » Do 26. Aug 2010, 06:57

Lambert hat geschrieben:Die Bibel ist völlig von Gott inspiriert;

ich brauche nur eines zu tun: in den Worten Jesus zu bleiben, und in der Lehre der Aposteln, da brauche ich keine Zusätzlichen Lehren die in keiner Weise die Schrift meint.


Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:



Dass die Bibel völlig von Gottes Heiligen Geist inspiriert worden sei, behaupteten auch kürzlich jene ZJ Frauen, mit denen ich aufgrund meiner logischen Gegenargumente letztendlich ein sehr interessantes Gespräch führen konnte.

In den Büchern Mose findest Du wohl käumlich Christi Gotteslehre...da war ein eher zerstörerischer Geist am Werk statt dem Heiligen Geist, der nur geistliche Frucht erzeugt und dazu anleitet.

Die ZJ erschienen mir jedenfalls bibeltreuer als gewisse Freikirchen, die statt dem Papst den Brüderrat als Autorität vorgesetzt bekommen. Bei den ZJ gibt es keine menschlichen Führer, die Wachturmgesellschaft druckt höchstens bibeltreue Texte zu gewissen Themen, wie dem interessanten Büchlein...Jesus, der grösste Mensch der jemals lebte.

Eigentlich sollten alle Christen, (oder sich so nennend) egal in welche Kirche oder Gemeinde gehend, in Frieden und gegenseitiger Wertschätzung miteinander umgehen, geeint im Heiligen Geist. Jesus wollte ja erreichen, dass die ganze Menschheit vom Bösen errettet wird indem alle nur noch tun was seinem/unserem Vater im Himmel gefällt.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Gnu » Do 26. Aug 2010, 08:16

magdala hat geschrieben: Die ZJ erschienen mir jedenfalls bibeltreuer als gewisse Freikirchen, die statt dem Papst den Brüderrat als Autorität vorgesetzt bekommen.

In vereinzelten Lehrpunkten stimmt deine Beobachtung. Aber insgesamt lehnen sie das Evangelium ab und ersetzen es durch ihre Hausierer-Religion, womit sie sich das ewige Leben abverdienen zu können glauben oder zu müssen meinen.

magdala hat geschrieben: Bei den ZJ gibt es keine menschlichen Führer, die Wachturmgesellschaft druckt höchstens bibeltreue Texte zu gewissen Themen, wie dem interessanten Büchlein...Jesus, der grösste Mensch der jemals lebte.

Na ja, das mit den menschlichen Führern halten sie schön bedeckt, aber sie haben eine leitende Körperschaft, welche die jeweils zu vertretende Theologie bestimmt und diktatorisch nach unten durchsetzt, mit raffinierten psychologischen Verkäufermethoden. Dass ihre Schriften anonym erscheinen, spricht nicht für die Qualität dieser Erzeugnisse, sondern ist ein Zeichen für die Angst, als Person für allenfalks enthaltene Irrtümer gerade stehen zu müssen.
Ich bin kein Freund langer Forenbeiträge, ich habe lieber lange Bärte.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Taube » Do 26. Aug 2010, 08:45

magdala hat geschrieben:...
Eigentlich sollten alle Christen, (oder sich so nennend) egal in welche Kirche oder Gemeinde gehend, in Frieden und gegenseitiger Wertschätzung miteinander umgehen, geeint im Heiligen Geist. Jesus wollte ja erreichen, dass die ganze Menschheit vom Bösen errettet wird indem alle nur noch tun was seinem/unserem Vater im Himmel gefällt.

...und wie erreichte er das? ...und wie wird sein Geist dies erreichen? Was denkst Du?

Das Problem liegt eben woanders, Klar wollte er Frieden und gegenseitige Wertschätzung. Das wäre eigentlich der einfachere Teil. Theoretisch, aber eben schon hier die verflixte Praxis! Das wirkliche menschliche Problem ist die Wertschätzung nur der einen Seite und die Nichtwertschätzung der anderen Seite. Schon ganz am Anfang, fast noch in Sichtweite des Paradieses haben es Kain und Abel nicht geschafft. ...oder meinst Du, dass es Jesus (für Dich der grösste Mensch der jemals lebte) er geschafft hätte nur indem er Beispiel gewesen wäre? Du hast ja gesehen damals, Jesus nur als "Vorleber" der richtigen Gottesbeziehung ist doch schon nach ganz wenigen Jahren der Lehrtätigkeit ermordet worden von den Menschen. Wenn es nur das gewesen wäre, wäre dieser Jesus einer unter vielen gewesen und heute vergessen wie die vielen anderen.

Also mit der vergleichenden Weise, die eine Kirche ist näher dran die andere weiter entfernt, etc. ist mal gar nichts gewonnen. Es verdeckt nur die Bedeutung Jesus Christi. Eigentlich schade. Freikirchen, Sekten hin oder her. Weiter kommst Du mit solchen einfachen Vergleichen nicht, vor allem nicht, wenn Jesus einfach als grösster Mensch betrachtet wird.

Gruss Taube
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Reginald 32 » Do 26. Aug 2010, 16:18

magdala schreibt:
Die ZJ erschienen mir jedenfalls bibeltreuer als gewisse Freikirchen, die statt dem Papst den Brüderrat als Autorität vorgesetzt bekommen. Bei den ZJ gibt es keine menschlichen Führer, die Wachturmgesellschaft druckt höchstens bibeltreue Texte zu gewissen Themen, wie dem interessanten Büchlein...Jesus, der grösste Mensch der jemals lebte.


Hallo magdala.

Es stimmt schon, dass die ZJ an der Tür recht freundlich sind. Viele wissen auch gar nicht so recht, wie ihre Gemeinschaft aufgebaut ist und glauben selbst, dass das, was die Führung über sich selbst verbreitet, auch die Wahrheit ist. Doch die sieht etwas anders aus, als Du es schilderst.

Auch die ZJ haben einen Papst, die WT-Gesellschaft. Früher wurden die Namen des Präsidenten und des andren Personals genannt, heute hält man sie zurück. Aber die Lehre ist: Gott hat einen menschlichen Kanal, durch den er er wirkt und der Welt seinen Willen mitteilt. Dieser Kanal ist unfehlbar und heißt: Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft. Nur wie die WT-Gesellschaft die Bibel erklärt, ist es allein richtig. Diese Gesellschaft ist nach amerikanischem Vorbild eine Art Aktien-Gesellschaft. Die Gesellschafter müssen sich in diese Firma einkaufen, indem sie gegen Geld Anteile erwerben.

Ich abe eine Witwe kennen gelernt. Sie und ihr Mann besaßen vor dem Krieg eine Fabrik. Nach dem Krieg wurden sie ZJ. Die Entschädigung für ihrre ausgebombte Fabrik war nicht gering, und sie kauften davon Anteile an der WT-Gesellschaft. Deshalb musste ihr Mann mehrere Male im Jahr nach New York reisen, um an Geschäftssitzungen teil zu nehmen.

In den Gottesdiensträumen (ich gehe tatsächlich hin, wenn ich mal eingeladen werde.) sah ich, wie an einer großen Tafel die Leistungen der Gemeindeglieder öffentlich aufgelistet waren, für jeden sichtbar. Mehrer Zeugen (ich kannte Hunderte von ZJ in allen Positionen, auch welche von den 144 000) erklärten mir an unterschiedlichen Orten in ganz Deutschland, dass der Platz im Reiche Gottes auch davon abhängt, wieviel Stunden sie von Haus zu Haus gehen. Für Gesunde sind 10 Std. monatlich Mindestpflicht. Auch Deine Damen tragen diese Stunden ein, werden es aber öffentlich kaum zu geben. Dazu muss man schon gut befreundet sein.

Und wer mal ZJ war und ausgeschlossen wurde (austreten kann man nicht), der wird von allen geschnitten und nicht mal mehr gegrüßt. Wer dennoch grüßt und beobachtet wird, gerät in Gefahr, selbst ausgeschlossen zu werden. Und sollte mal jemand beim Fremdgehen erwischt werden und um Vergebung bitten statt ausgeschlossen zu werden, so muss er alles, wirklich alles auf den Tisch legen, selbst die Stellungen beim Sex.

So harmlos ist die Gesellschaft nicht. Ich kannte einige, die leider dem Druck nicht standhielten und Selbstmord begingen. Leider.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Richard3 » Do 26. Aug 2010, 17:06

Reginald 32 hat geschrieben:Und sollte mal jemand beim Fremdgehen erwischt werden und um Vergebung bitten statt ausgeschlossen zu werden, so muss er alles, wirklich alles auf den Tisch legen, selbst die Stellungen beim Sex.


Kann ich aus erster Hand aus meiner Familie exakt so bestätigen.

So harmlos ist die Gesellschaft nicht. Ich kannte einige, die leider dem Druck nicht standhielten und Selbstmord begingen. Leider.


Kommt auch in anderen religiösen Gruppierungen vor, wobei nicht nur die Gruppe Zwang ausübt, sondern die Erfordernisse der "angeblich richtigen" religiösen Lebensgestaltung auch.
Das ständige Beschäftigen mit diesen Dingen mit dem Ergebnis eines Für-Wahr-Haltens unsichtbarer mythologischer Wesen wie Engel, Teufel, Dämonen, Geister kann zur Entwicklung paranoider Halluzinationen führen - und die sind für den Betroffenen nicht weniger gefährlich.

Gruss Richard
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Kalle » Fr 1. Okt 2010, 13:50

Ja, ich habe den Gerichtsbeschluss aus Berlin gelesen und ich glaube auch weiterhin, dass Jehovas Zeugen

- eine gefährliche Sekte ist,
- die Anhänger mit diversen Methoden manipuliert,
- die Glaubensbereitschaft der Anhänger durch die Neue-Welt-Gesellschaft ausgenutzt wird,
- die Organisation durch die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts nur Vorteile für sich erwirtschaften will und dem Staat keinen Dienst erweisen möchte, weil dieser ohnehin zu Satans Organisation gehört und demnächst vernichtet wird.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Reginald 32 » So 3. Okt 2010, 15:40

Hallo zusammen, Hallo Kalle.

Der Staat fragt nicht danach, ob eine Glaubensgemeinschaft eine Sekte ist oder nicht. Für ihn ist sie entweder ein Verein (e.V.) oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes.
Ein e.V. wird ständig vom Finanzamt wegen der Ausgabe seiner Mittel kontrolliert.
Eine Körperschaft nur in großen Abständen, z.B., wenn es eine neue Gesetzeslage gibt. Außerdem muss eine Körperschaft sich finanziell selbst unterhalten können und eine Verfassung besitzen, die nach den gesetzlichen Vorgaben gestaltet ist.

Eine "Sekte" ist ein religiöser Begriff. Nach Hutten ("Seher, Grübler, Enthusiasten") ist eine Sekte im protestanischen Sinne eine Glaubensgemeinschaft, die neben oder über der Bibel eine weitere Glaubensautorität hat. Das ist bei den ZJ der Fall. Die Wachtturm-Gesellschaft (rechtlich eine Aktien-Gesellschaft) lehrt zwar, dass die Bibel die höchste Glaubensautorität sei. Doch nach Röm 13:1 sei sie selbst in Glaubensdingen die oberste Autorität, der sich alle unterordnen müssten. Nur sie sei der (einzige) Kanal, durch den Gott mit den Menschen kommuniziere und verkünde, was richtig und was falsch sei.

Damit haben die ZJ eine der Bibel gleichgestellte oder sogar in der Praxis übergeordnete Autorität, was das typische Kennzeichen einer Sekte ist.

Es gibt aber auch noch andere Glaubensgemeinschaften, bei denen es eine solche unfehlbare Autorität gibt.
Nachweisbar ist der Hutten'sche Standpunkt u.A. bei den Mormonen (ihr "Prophet" sowie d#ihr Buch: Lehre und Bündnisse, dessen Rang praktisch noch über der Bibel steht), bei der NAK (der "Stammapostel") (eher irrt sich Gott als der Stammapostel, sagte mir ein guter Freund) und bei der größten christlichen Gemeinschaft und deren Ableger, wo die Tradition gleichberechtigt neben der Bibel steht.

Der Ausdruck "Sekte" hängt aber von der Definition ab. Andere geben andere Kriterien an.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » So 3. Okt 2010, 19:35

Jesus spricht ja:

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Siehe, ich klopfe an! Wer mir auftut, zu dem werde ich eingehen



Ich frage mich schon lange," wie wollen die Zeugen Jehovas diese klaren Worte deuten? Wie können sie zu Jesus kommen, wenn sie noch nicht einmal mit ihm reden dürfen? Wie können die Zeugen Jehovas zu Gott kommen, wenn nur in Jesus das Heil ist und er diese persönliche Einladung aussendet? Wie können sie Jesus nachfolgen, ohne ein einziges Wort mit ihm zu wechseln?

Gerade diese Feinheit und Raffinesse der Wachtturmgesellschaft hat Jesus zu einer ungöttlichen, unerreichbaren, unansprechbaren Person gemacht. Während ein Apostel Paulus noch den direkten Kontakt mit Jesus pflegte und Jesu direkte Antworten schriftlich belegt hat, ist für die Zeugen Jehovas die Möglichkeit ausgeschlossen, mit Jesus in direkter Verbindung stehen zu dürfen. Ihnen wurde der Weg verstellt, die simpelste Tatsache der Heiligen Schrift für voll zu nehmen. Das Gespräch mit dem Auferstandenen ist so ziemlich ihnen ein Gräuel.

Was Paulus zu den höchsten Gedanken bewegte, weil er direkt aus dem Zwiegespräch mit Jesus schöpfen konnte, ist für die Zeugen Jehovas noch lange keine Legitimation, zu Jesus beten zu dürfen. Sie sind von ja Anbeginn geblendet und betrogen worden. Sie leben in tiefster Finsternis und teilen mit Juden und Moslems die Vorstellung, Jesus sei kein Gesprächspartner.

Wie aber will jemand die Einladung Jesu, zu ihm zu kommen, annehmen, ohne ein einziges Wort mit ihm zu wechseln? Ist er nur ein Prinzip? Ein Parteiprogramm oder ein Ticket aus Pappe?

Die Wachtturmgesellschaft verdreht die Bibel so perfekt, dass sie in ihren Händen zu einem bösen Machtmittel verkommt, mit dessen Hilfe die Zeugen Jehovas von Jesus ferngehalten werden. Die Tabuisierung der Göttlichkeit Jesu steht im direkten Widerspruch zu dem, was Paulus praktizierte. Paulus übte Zwiesprache mit Jesus und lehrte seine Glaubensgeschwister unter dem direkten Einfluss dieser Lehren Jesu. (Beispiel: Meine Kraft ist in deiner Schwäche mächtig! 2. Korinther 12,9)

Die Wachtturmgesellschaft ist unter diesem Blickwinkel als reines Werkzeug des Widersachers zu verstehen. Sie macht das Heil in Jesus zu einer nur noch symbolischen Tat, die nur ein menschliches Opfer beinhaltet und so nichts Göttliches vermag. Sie reduziert Jesus zu einer nicht ansprechbaren Nebenfigur, so dass die direkte Einladung Jesu von niemandem mehr in Anspruch genommen werden kann.

Die Verdrehungen des Wortes Gottes versteckt die Wachtturmgesellschaft durch Unmengen von "Literatur", die mit ihren bunten Klischeebildern dem Leser entgegenschreit: Sei naiv und prüfe nicht unsere Thesen!

Die Zeugen Jehovas werden mit billigen Nebeninformationen überfrachtet. Wie heute die E-Mail-Konten weltweit mit Spam überfüllt werden, so pumpt die Wachtturmgesellschaft ihre Leute mit seichtem Geschreibe voll, damit sie nicht zum Nachdenken kommen und an der Entdeckung der Wahrheit in Jesus gehindert sind." http://www.antichrist-wachtturm.de/zwischenstand.xhtml

Sehr lesenswert, und informativ!

Herzliche Grüsse, Andreas :praisegod: :praise:
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Cool » Do 19. Jul 2012, 15:38

Wer wußte eigentlich, das sämtliche nichtenglischen Bibelübersetzungen der Zeugen Jehovas sich an dem "Urtext" der englischen NWÜ auszurichten haben?

Erfolgt eine Bibelübersetzung der NWÜ in irgendeiner Sprache, so wacht ein Gremium der Wachtturmsgesellschaft darüber, das sie sich an die englische Vorgabe hält.

Habe dieses durch Zufall irgendwo heute gelesen, finde es aber nicht wieder. Es war mir jedenfalls in der Form neu.

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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Laodicea » Do 19. Jul 2012, 18:51

Cool hat geschrieben:Wer wußte eigentlich, das sämtliche nichtenglischen Bibelübersetzungen der Zeugen Jehovas sich an dem "Urtext" der englischen NWÜ auszurichten haben?

Was ist da jetzt so besonderes dran?
Diese Übersetzung stammt von den ZJ.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue-Welt-%C3%9Cbersetzung_der_Heiligen_Schrift
Es geht immer um die Ehre des Herrn;
wo der Herr im Leben nicht zu Ehren kommt,
da lebt der Mensch verkehrt!
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Reginald 32 » Do 19. Jul 2012, 21:27

Schon als dier erste Ausgabe der NWÜ in deutsch heraus kam, stand darin zu lesen, dass sie aus dem Englischen übersetzt worden war, die englische Ausgabe aber aus dem Grundtext stamme..
Man kann das ganz leicht selbst an Hand des Namens "Jehova" überprüfen. Der lommt im NT nämlich im Grundtext nicht vor. wohl aber an vielen Stellen der NWÜ.

Dass Bibeln von Glaubensrichtungen übersetzt werden, ist ja nichts Neues. Die katholische Kirche hat ihre genehmigten Texte, die Darbysten und Dispensationalisten haben ihre Elberfelder Bibel, die Pfingstler ihr Mühlheimer NT und für die evangelische Kirche ist der Luthertext offiziell maßgebend..
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Do 19. Jul 2012, 21:43

Reginald 32 hat geschrieben:Schon als dier erste Ausgabe der NWÜ in deutsch heraus kam, stand darin zu lesen, dass sie aus dem Englischen übersetzt worden war, die englische Ausgabe aber aus dem Grundtext stamme..
Man kann das ganz leicht selbst an Hand des Namens "Jehova" überprüfen. Der lommt im NT nämlich im Grundtext nicht vor. wohl aber an vielen Stellen der NWÜ.

Dass Bibeln von Glaubensrichtungen übersetzt werden, ist ja nichts Neues. Die katholische Kirche hat ihre genehmigten Texte, die Darbysten und Dispensationalisten haben ihre Elberfelder Bibel, die Pfingstler ihr Mühlheimer NT und für die evangelische Kirche ist der Luthertext offiziell maßgebend..
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon imhotep » Do 19. Jul 2012, 23:00

Reginald 32 hat geschrieben:Dass Bibeln von Glaubensrichtungen übersetzt werden, ist ja nichts Neues.

Aber dass du die NWÜ, dh. eine mutwillige und offensichtliche Fälschung in eine Reihe stellst mit Elberfelder-, Luther- und Einheitsübersetzung, das finde ich nicht sonderlich sachdienlich. Wie willst du mit derart schulterzuckendem Relativismus noch an der Idee von Gottes Wort festhalten?
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Fr 20. Jul 2012, 09:07

Das Problem besteht daraus, das die Zeugen Jehovas ganz klar von sich behaubten, die einzig wahre Religion zu sein. Das interesanteweise kommt die adventische Lehre aus vieler frustierten Menschen einer nicht eingetroffende Vorhersage das kommen des Herrn wie die Z.J. Denn sie nannten sich zuvor sich als Ernshafter Bibelforscher. Darraus endstand eben die Adventistische Lehre. Festzustellen ist ja, sie versuchen es eher unterschwellig das gleich zu sagen, sie seien die alleinige Bewahrer der christlichen Lehre, aber nicht so offentsichtlich. So ist die Aussage von Reginald auch zu verstehen, mit Sugestivaussagen, was ich sehr gefährliche halt. Alleine diese Aussage, das die Pfingster alleine die Mühlheimer Übersetzung lesen, finde ich schon deskremenierend, viele Pfingstler lesen die Unterschiedlichsten Übersetzungen, wie die Albrechter, Menge, die sehr liebe wegen ihre Schriftsprache, als nicht nur die Mühlheimer die ich auch sehr mag.


Herzliche grüsse, Andreas



ps. wird auf jedenfall eine Protestnote geben, bei Reginalds Aussage :shock: die nicht so stehen gelassen werden. kann
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon imhotep » Fr 20. Jul 2012, 10:02

Um die STA geht es hier nicht, und ich finde deine Versuche etwas penetrant, diese im Zusammenhang mit Reginald zu thematisieren. Mach das doch in einem eigenen Thread.
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Re: Zeugen Jehovas : Sekte?

Beitragvon Lambert » Fr 20. Jul 2012, 10:10

imhotep hat geschrieben:Um die STA geht es hier nicht, und ich finde deine Versuche etwas penetrant, diese im Zusammenhang mit Reginald zu thematisieren. Mach das doch in einem eigenen Thread.



Aber die Aussage von Reginald ist schlechthin ungeheuerlich! So eine Reaktion ist doch verständliche, wer hatte den all diese auf ein gleiche Schiene gebracht, der die Z.H.?


Grüsse, Andreas
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